Windenburg Nr. 8 - Narwal Arms

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27.01.2024 11:39 (zuletzt bearbeitet: 07.02.2024 18:51)
#21
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Bestseller-Schmied

>>> Charlie, Sky kommen von >>> Oasis Springs Nr. 21 - Skate Park (5)


Charaktere: Charlie, Sky, andere
Geschichtsstrang: Mittelpunkt


Die Musik wummert laut, der Bass vibriert in der Brust. Karlotta wirbelt um die eigene Achse, die Füße im Rhythmus auf dem Boden tippend. Von hinten legt sich die Hand der Freundin auf ihren Rücken. "Hier, hab uns noch was besorgt.", reicht Dunja ihr das Getränk nach vorn.
Dankend nimmt die Kleinere das Glas entgegen und trinkt einige Schluck vom kalten Bier. "Wo sind die Jungs?", fragt sie laut zurück.
Dunja zeigt mit einer Kopfbewegung zur Sitzecke, einige Meter weiter und zieht die Klassenkameradin mit.



Sky plaudert mit seinem Kumpel Siggi, als sie die Mädchen bemerken. "Naa, wie läufts?", ruft Sky über den lauten Beat hinweg.
"Immer nach unten, weißte doch.", lacht Karlotta und setzt sich dazu.
"Und wisst ihr denn jetzt, wie die perfekte Frau wäre?" Dunja nimmt den Gesprächsfaden von vor einer halben Stunde wieder auf, als die Jungs über diverse Qualitäten diskutiert hatten.
"Geiler Körper und Kurven sind ein Muss", antwortet Siggi.
Doch Sky schüttelt den Kopf. "Kein Plan, Alter. Ist mir zu anstrengend." Er nimmt seinen Drink vom Tisch und schlürft aus dem Strohhalm.



Karlotta hebt eine Braue. "Du meinst, weil du so aussiehst, ... naja, wie du aussiehst, muss sie das wieder wett machen?"
Siggi lacht daraufhin. "Du crazy Chick. Dein Humor ist unglaublich." Das Bier hätte sich der Jüngling lieber sparen sollen. Der Alkohol scheint ihm zu Kopf zu steigen. "Man, halt die Fresse jetzt", fordert Sky ihn genervt auf.
"Wieso so unentspannt? Du weißt doch, wie Jungs in dem Alter sind." Breit grinsend prostet die Asiatin ihrem Kumpel zu.



"Ey scheiße, Alter! Guckt euch den mal an." Dunja deutet mit einer überdeutlichen Kopfbewegung zur Tanzfläche. Umringt von schmunzelnden und lachenden Jugendlichen vollführt ein Mann den Tanz seines Lebens. Geschminkt wie eine angetrunkene Bordsteinschwalbe und bekleidet mit Spaghetti-Top, Minirock und Highheels scheint er sich seiner Sache ziemlich sicher und beachtet die Anderen nicht, sondern gibt sich ganz den Klängen der Musik hin.



"Ach du sch..", gibt Sky entsetzt und amüsiert zugleich von sich. "Was geht denn bei dem ab?" Siggi steht auf. "Soll ich dahin und mittanzen?", fragt er daraufhin mit einem breiten Grinsen.



"Auf JEDEN Fall!" Dunja schiebt den Mitschüler begeistert in die angewiesene Richtung, während Karlotta schweigend zusieht und überlegt, was sie von dem Schauspiel hält. Vielleicht hat dem jemand etwas ins Getränk gemischt.. Nein, dann wäre er nicht so gekleidet. Eine verlorene Wette? "Ich finde, der hat ganz schön Eier.", hört sie sich staunend sagen.
"Das müssen ja riesen Dinger sein." Sky sitzt mit offenem Mund vor Karlotta und beobachtet die anderen Beiden, wie sie zu dem Mann gehen.
Inzwischen tippt Siggi den Tänzer an. "Coole Moves, Alter."



Die Arme angezogen, als würde er sich ekeln, schaut der Typ überrascht den Teenager an. "Ey, was willste?"
"Tanz mit mir du geile Schnecke", fordert ihn Siggi lachend auf und bewegt sich auf ihn zu.
"Lass mich!" Wie eine Katze, die es nicht ernst meint, schlägt der äußere Arm nach dem Teenager aus.



"Hey, Siggi!" Karlotta legt ihm von hinten eine Hand auf den Oberarm und zieht ihn fordernd zu sich. "Hör auf, das reicht." Sie weiß nicht, was mit diesem schrägen Kerl los ist, aber etwas stimmt nicht. Es ist sicherlich nicht klug, eine Szene zu starten. "Trink noch einen mit uns, du Esel."
Wütend sieht er zu dem Mann. "Spinnt der oder was? Geht gar nicht, Alter", ruft er ihm noch zu, ehe er sich von Karlotta zurück ziehen lässt. "Das passiert, wenn man im Mittelpunkt sein will." Sky schüttelt den Kopf und ist froh, dass es nicht eskaliert ist.



"Ich geb dir gleich was auf den Mittelpunkt!", zischt die Zierliche und schubst ihn zum Tresen. "Der ist größer und stärker als du. Und offensichtlich irgendwie nicht richtig im Kopf." Sie drückt ihm zwei der vier bestellten Getränke in die Hände und kehrt zurück zum Tisch. Gerade hat sie einen kräftigen Schluck genommen, als ein neues Lied aus den Boxen dröhnt. "Oh, cool!", ruft sie, stellt das Bier ab und beginnt, mit den Hüften im Takt zu wackeln. Grinsend animiert sie Sky, mitzumachen.



Sky beobachtet Karlotta, wie sie sich mit Begeisterung dem Rhythmus hingibt. Ihr fröhliches Lächeln und ihre Energie stecken ihn an, sodass er sich von ihrer positiven Ausstrahlung mitreißen lässt. Er steht auf und gesellt sich zu Karlotta. Seine Hüften bewegt er im Takt und tanzt gemeinsam mit seiner Klassenkameradin.



Elegant streckt das Mädchen sich an ihm hoch - ist sie doch deutlich kleiner als er. Unbeschwert wiegt sie sich mit ihm und merkt nicht, dass sie ihm immer näher kommt. Von der Musik angeheizt und dem bereits vierten Bier beschwippst, hat sie ihr Grinsen kaum noch unter Kontrolle. Ihre Hand greift nach seiner und zieht ihn etwas näher zur Tanzfläche. Sie liebt es, sich zu bewegen und der Beat fordert sie geradezu auf. Ihrem Schulfreund den Rücken zugewandt lässt sie sich treiben, schmiegt sich an ihn, die Arme in die Höhe reckend, bis ihre Hände seinen Nacken erreichen. Der Alkohol benebelt ihre Gedanken und sie genießt dieses Beisammensein, ohne darüber nachzudenken. Sie kennt ihn schon so lange und fühlt sich wohl in seiner Nähe.



Auch bei Sky entfaltet sich der Alkohol und ausgelassen schmiegt er sich an seine Begleiterin. Er legt seine Arme um sie und bewegt sich mit ihr synchron zur Musik. Von der Stimmung mitgerissen, neigt der Blonde seinen Kopf zu ihr und küsst sie leidenschaftlich.



Überrascht öffnet sie die Augen. Seine sind geschlossen. Ihr Herz rast. Im ersten Moment verspürt sie den Drang, ihn von sich zu stoßen, doch stattdessen gibt sie sich ihm hin. Er duftet gut und seine Lippen sind weich, so angenehm ... Ihr Körper wird durchflutet von einem warmen, heißer werdenden Kribbeln. Sie schließt die Augen und genießt.



(in Zusammenarbeit mit @Spatz )

>>> Charlie geht nach Copperdale - Haus Familie Sølberg >>>
>>> Sky geht nach Copperdale - Haus Familie Sølberg >>>


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17.02.2024 21:07 (zuletzt bearbeitet: 30.08.2024 20:02)
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#22
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Schicksalslenker

<<< Jenna und Delaila kommen von Henford - Jennas versteckte Hütte <<<

Charaktere: Jenna, Delaila
Geschichtsstrang: Die Vergangenheit in der Falle

"Du hast Recht, Delaila." Jenna kratzt sich am Kinn, "Nachtclub ist eine gute Idee. Das hatte ich schon lange nicht mehr, und schlafen werde ich heute eh nicht können." Sie hat es versucht. Doch die Gedanken an das Massaker am Portal haben ihr einfach keine Ruhe gegeben. Bis Delaila dann vorgeschlagen hat, dass sich die beiden im Nachtclub davon ablenken können. Die Werwölfin hat sofort zugestimmt. Alles ist besser, als sich im Bett zu wälzen. Jenna stupst ihre Freundin in die Seite. "Auch wenn sich mir der Gedanke aufdrängt, dass es dir weniger um meine fehlende Nachtruhe geht, als darum, Partystimmung zu verbreiten." Sie grinst. Allein, dass sie mit Delaila unterwegs ist, lässt Jenna schon viel besser fühlen.

Delaila lacht und gibt Jenna einen verspielten Schubs. "Na klar, ich bin hier, um die Party ins Rollen zu bringen. Wer braucht schon Schlaf, wenn man stattdessen das Nachtleben unsicher machen kann? Außerdem habe ich schon viel zu lange keine wilde Nacht mehr gehabt."

Sie machen sich auf den Weg zum Narwal Arms und bereits vor dem Gebäude spürt man die Vibrationen der Musik. "Das hört sich doch schon vielversprechend an." Eingeharkt bei Jenna, begeben sich die Freundinnen ins Innere des Clubs.

Viele Sims sind zugegen, einige tanzen, einige sitzen an Tischen und Theken und amüsieren sich prächtig. In einer Ecke des Clubs findet sich ein freier Tisch und Delaila zeigt darauf. "Lass uns dort hin", sagt sie und setzt sich hin. "Weißt Du schon, was Du nehmen möchtest?"



Jenna bestellt sich ihren Lieblingscocktail. Grinsend setzt sie sich neben ihre Freundin an die Tisch, nachdem beide die gewünschten Getränke vor sich stehen haben. "Es tut gut, sich mal wieder einfach nur zu entspannen. Nicht mehr an Ravik denken zu müssen." Jenna lehnt sich zurück. "Auch wenn es dort Wölfe gibt, die ich vermissen werde. Ihn jedenfalls nicht." Sie nimmt einen tiefen Schluck, wechselt das Thema. "Bin am überlegen, was ich nun als nächsten Job angehe. Auch wenn du sagtest, du willst kein Geld, fühle ich mich nicht wohl bei der Sache, gar nichts zu haben. Jetzt, wo ich wieder in der Zivilisation bin."

Delaila nickt, während sie einen Schluck von ihrem Getränk nimmt. Die laute Musik umgibt die beiden Freundinnen, während sie über ihre Pläne und Gedanken sprechen. "Es ist verständlich, dass Du wieder arbeiten möchtest. Nicht nur wegen des Geldes, sondern auch, um eine Routine zu haben, oder?" Nachdenklich betrachtet sie ihre Freundin. "Vielleicht kannst Du etwas finden, das Dir wirklich Freude bereitet. Etwas, das Dich erfüllt."



Die Tanzfläche füllt sich weiter und die Lichter im Club wechseln im Rhythmus der Musik. "Hast Du schon Ideen, welche Art von Job Dich anspricht? Oder suchst Du noch nach Inspiration?" Delaila schmunzelt und hebt ihr Glas für einen weiteren Schluck. "Ich studiere Sport, also so was in die Richtung wäre schon nice. Auch wenn zum Geld verdienen erst mal ja auch alles mögliche geht. Es ist ja nicht mein Full-Time-Job, sondern erst mal nur als Minijob neben dem Studium geplant." Jenna nimmt einen weiteren Schluck. Ihr Fuß wippt zur Musik.

"Du könntest mal im Fitnessstudio nachfragen, dort werden doch immer Trainer gesucht. Oder wenn die niemanden suchen, haben die vielleicht Flyer, wo Sims gesucht werden, die sportlich sind. Da würde ich an Deiner Stelle mal nachfragen.", schlägt die Freundin vor.



"Das ist ne gute Idee.", lächelt Jenna, "Es gab ja auch diesen Fußballverein für Mädels. Vielleicht sollte ich da mal anfragen." Sie lacht und macht einen scherzhaft gemeinten Plan: "Oder wir gründen selber ein Fitness-Studio. Du übernimmst ne kleine Bar dort, die du dann leitest, und ich kümmere mich um die sportlichen Aspekte." Dass das nicht so einfach mit paar Groschen in der Tasche erledigt ist, weiß Jenna allerdings auch. Für den Anfang reicht ja auch ein Minijob.

Delaila lacht bei Jennas Vorschlag. "Ein Fitness-Studio zu gründen klingt nach einem aufregenden Abenteuer! Wer weiß, vielleicht wird das in der Zukunft ja Realität." Sie hebt ihr Glas und stößt mit Jenna an. "Auf neue Möglichkeiten und spannende Herausforderungen!"

Als sie ihr Glas senkt und ihren Blick durch den Nachtclub schweifen lässt, fällt ihr plötzlich ein auffälliges Tattoo an einem Kerl in der Nähe auf. Wie erstarrt schaut sie auf den Mann. Er ist es!

Jenna folgt dem Blick ihrer Freundin. Dort sitzt ein tätowierter Typ. Jenna sieht den zum ersten Mal. Doch Delaila scheint ihn zu erkennen. Ihre Stimmung ändert sich deutlich. Dem Blick nach zu urteilen ist die nicht gerade glücklich. Jenna hat eine Vermutung. Eine, die ihr nicht gefällt. Auch wenn sie den Kerl nie gesehen hat, so kennt sie ihn doch aus Erzählungen. "Ist das... Max?", spricht sie ihre Vermutung aus.

Delaila nickt knapp, ihr Blick ist nach wie vor auf den tätowierten Kerl gerichtet. Unsicherheit, als auch eine Welle von alten Erinnerungen und Emotionen kommt in ihr hoch. Ganz ruhig ein- und ausatmen., ermahnt sie sich.



"Wir sollten ihm eine Falle stellen.", schlägt Jenna vor. "Und ihn dann irgendwo in eine Ecke locken, wo er dann einem Werwolf begegnen wird." Sie grinst. "Rein zufällig natürlich!" Sie hebt ihre Hände. "Werd ihm schon nicht weh tun. Nur Angst einjagen." Aber Max hat das verdient. Was er Delaila antun wollte, und auch angetan hat, ist echt nicht zu spaßen.

Ernst betrachtet sie die Werwölfin. Ihre Miene entspannt sich. "Du hast recht, Jenna. Er hat genug Unheil gestiftet. Aber ich will nicht, dass Du Dich in Schwierigkeiten bringst."

Beruhigend legt die Werwölfin eine Hand auf die Schulter ihrer Freundin. "Eine gute Sache hat der Fluch.", sagt sie, "ich kann mich wehren. Und auch du bist mittlerweile stärker. Damals warst du ein minderjähriges Mädchen. Doch jetzt würdest du auch nicht mehr auf die Masche hereinfallen." Mit finsterem Blick sieht Jenna ihn an. "Die Frage ist, wie gehen wir es an. Wer von uns macht den Lockvogel?"

Nervös sieht Delaila sie an. "Am besten ich. Er wird mich sofort erkennen und sich an damals erinnern." Ein Kloß spürt sie in ihrem Hals, als die Erinnerungen an seine Worte, sein Verhalten und seine Berührungen kommen. Gänsehaut bildet sich auf ihrem Körper. "Vielleicht wittert er eine neue Chance, mich .. " Sie unterbricht ihren Gedankengang und überlegt, wie sie ihn in die Falle locken können. "Am besten bringe ich ihn dazu, mir nach draußen zu folgen, wo Du auf uns wartest." Da es bereits dunkel ist, würde er jede Gelegenheit nutzen, um unbeobachtet zu sein.

Jenna nickt. Das zeugt von Mut. "Ich bin in der Nähe. Wenn etwas ist, werde ich zur Stelle sein." Die Cocktails sind ausgetrunken. Jenna schirmt ihre Freundin vor Max' Blicken ab, als sich die beiden nach draußen schleichen, so dass er sie nicht vorzeitig bemerkt. Es klappt, ohne dass der Kerl Delaila bemerkt. Widerlich, der Typ. Bevor sie das Narwal verlassen, sieht Jenna noch, wie er sich bei einem anderem jungen Mädchen einschleimt. Hoffentlich fällt sie nicht auch auf ihn rein. Sie müssen das Mädel unbedingt retten und Max von ihr ablenken.

Draußen findet Jenna eine ruhige Ecke. "Hier werde ich warten.", sagt sie, "viel Glück!"



Delaila atmet tief durch, sammelt ihre Gedanken und steuert zielstrebig auf Max zu. Ihre Schritte sind entschlossen und sie versucht, die aufkeimenden Emotionen unter Kontrolle zu halten.

Als sie schließlich vor ihm steht, blickt Max überrascht auf. "Lang ist es her", gibt sie von sich. Seine Augen weiten sich vor Überraschung, als er seine alte Bekannte wieder sieht. "Schau mal an. Wenn das nicht Delaila ist." Er lehnt sich lässig an die Bar und versucht cool zu wirken. "Hast Du mich vermisst?" Seine Begleiterin lässt er unbeachtet stehen und wendet sich voll und ganz Delaila zu. Das Mädchen schaut empört zu Delaila und zeigt ihr den Mittelfinger.



Delaila hingegen versucht währenddessen ruhig zu bleiben, obwohl sie Max' am liebsten ins Gesicht schlagen und dem Mädchen die Wahrheit über ihn sagen würde.
Wir verdienen Geld dabei und du kannst neue Erfahrungen sammeln, hallen in ihren Ohren nach. Glücklicherweise hat sie frühzeitig erkannt, was er mit ihr vor hatte.

"Lass uns doch raus gehen, dann kann ich Dir zeigen, wie sehr ich Dich vermisst habe." Sie zwingt sich zu einem Lächeln und er springt auf ihr Angebot an.

Draußen angekommen steuert sie die ruhige Ecke an, während Max' ihr neugierig folgt. "Du bist noch schöner als früher." Unbemerkt verdreht sie die Augen, das Manipulieren hat er scheinbar nicht verlernt. "Ach ja?", fragt sie ihn, als sie am vereinbarten Treffpunkt stehen.

Sicher steht Max vor ihr. "Wir können gerne dort weiter machen, wo wir aufgehört haben. Du wärst es wert." Gerade als er sie berühren will, schaut Delaila hinter sich und gibt Jenna das vereinbarte Zeichen.

Gelbe Augen blicken den Kerl an. Kaum, dass der Typ irgendwas erkennt landet eine wölfische Pranke auf seiner Schulter. "Oh gut. Mittagessen.", knurrt sie mit tiefer Stimme. Dem Geruch nach macht sich jemand in diesem Moment in die Hose.



"Upps." Delailas Mimik verwandelt sich in ein breites Grinsen und die Angst ist in Max' Augen zu erblicken. Zunächst erstarrt, beginnt der Fluchtreflex in ihm zu arbeiten und er schreit wie ein Mädchen. Mit holprigen Schritten versucht er weg zu laufen, doch fällt dabei über einen Stein und landet mit seinem Gesäß auf den Boden.

Jenna verfolgt ihn nicht weiter. Er hat sich schon genug blamiert. Sie sieht dem Schleimer nach, wie er mit nasser Hose davon stolpert ohne sich umzusehen. Bestimmt wird er am nächsten Tag denken, es sei nur Einbildung gewesen, oder ein Traum. Aber immerhin. "Schade, dass er wahrscheinlich nichts aus der Erfahrung gelernt hat und weiter machen wird wie bisher.", seufzt Jenna, "Aber wenigstens hatten wir unseren Spaß." An das Blut beim Portal hat sie den ganzen Abend über nicht denken müssen. Sie hakt sich bei Delaila unter. "Und jetzt machen wir die Tanzfläche unsicher!"

Zufrieden betreten die Freundinnen das Narwal Arms. Die Angst und Unsicherheit, die Delaila bei Max' Anblick überkam, sind wie weggeblasen. "Let's get the party started."

(In Zusammenarbeit mit @Murloc. Bilder von @Murloc.)

>>> Jenna geht nach Britechester - Vereinshalle Britechester Tigers >>>
>>> Delaila geht nach Britechester - Wohnung von Delaila Mayr >>>


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31.03.2024 16:07 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2024 09:17)
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<<< Bella kommt von Sulani Nr. 3 - Familie Greentail (2) <<<
Richard - Start

Charakter: Bella, Richard
Geschichtsstrang: Wasserfee & Joghurtfreak


Bella lehnt sich an die Wand. Sie weiß nicht, wie dieser Joghurtfreak aussieht. Fotos wurden keine ausgegeben. Es ist eine App speziell für Blind Dates. Doch sie weiß, dass sie ihn erkennen wird. Der Treffpunkt ist eindeutig. Rechts neben der Eingangstür. Die meisten Leute gehen an ihr vorbei und beachten sie nicht weiter. Das sind nicht diejenigen, auf die sie wartet.



"Eine grüne Wasserfee.", sagt jemand neben ihr. "Ich hatte nicht erwartet, dass der Name Programm ist." Grinsend reicht er ihr die Hand. "Richard."

Bella grinst und reicht dem jungen Mann die Hand. "Bella. Aber ja, grün ist Programm." Sie hakt sich bei ihm unter. "Dann lass uns mal rein. Wollen wir vorher noch zur Bar? Oder uns gleich ins Tanzgetümmel werfen?"

"Wir könnten es abwechseln
." Richard führt sie zur Bar, bestellt Getränke und reicht ihr eins herüber. "Also, Bella, was sollte ich über dich wissen? Außer, dass du gern tanzt?"



Bella setzt sich auf den Barhocker. "Ich arbeite an der Brindleton High als Lehrerin für das Fach Fremde Kulturen und nebenbei auch in Sulani an einer Bar. Weißt du, fremde Kulturen ist etwas, das mich schon immer interessiert hat. Ich selbst bin Teil der Sulanischen Kultur, wie man an den Tattoos erkennt." Sie krempelt ihre Hose etwas hoch. Da könnte ich wirklich viel berichten, aber das kommt mit der Zeit. "Ansonsten solltest du noch wissen, dass ich zwei Kinder habe: Eine Tochter, die bald 18 wird, und einen Sohn." Sie sollte hier wirklich mit offenen Karten spielen, auf die Gefahr hin, dass er kein Interesse an einer Frau hat, die bereits Nachwuchs hat.



Richard nickt flüchtig und kippt das Getränk herunter. Kinder hatte er nicht eingeplant. Irgendwann einmal, wenn er beruflich Fuß gefasst und die Frau fürs Leben gefunden hat, vielleicht. Aber er hat durchaus vor, seine Jugend zu genießen. Was sagte sie? Bald Achtzehn? "Na da hast du aber jung angefangen, was?"

"Es war nicht geplant gewesen, aber ich wollte trotzdem nicht abtreiben. Mein Sohn war dann hingegen wirklich ein Wunschkind. Was nicht heißen soll, dass ich meine Tochter weniger liebe."



"Natürlich nicht.
" Richard stellt das Glas auf dem Tresen ab. Grinsend taxiert er sein Date, die Schultern rudern unelegant in kreisenden Bewegungen dicht neben dem Takt der Musik. "Was sagst du? Bereit zum Wechsel?"

Bella kann ihre Füße schon lange nicht mehr still halten. Sie nickt, stellt ihr Cocktailglas auf den Tresen und zieht Richard mit auf die Tanzfläche. Das Tempo des Liedes ist flott und somit auch der Tanz. Bella beschließt, sich ihre Fragen für die nächste Barrunde aufzuheben um sich besser auf den Tanzrhythmus konzentrieren zu können.



Richard legt sich ins Zeug. Er sieht nicht gut aus, während er unrhythmisch die Hüften kreist, die Arme ohne jede Kontrolle durch die Luft zieht und den restlichen Körper in den wildesten Verrenkungen hin und her bewegt. Doch seinem Gesicht nach zu urteilen hat er den Spaß seines Lebens. Leicht in die Knie gebeugt nähert er sich Bella an, die um Vielfaches eleganter über die Tanzfläche schwebt. Den Blickkontakt suchend animiert er sie, mit ihm gemeinsam die Kontrolle zu verlieren.

Ein eleganter Tänzer ist dieser Richard nicht, doch das stört Bella nicht. Es ist der Spaß, der am wichtigsten ist. Und den hat er, das ist nicht zu übersehen. Sie grinst. Dann legt sie ihre Hand auf seine Schulter, wirbelt ihn mit Schwung herum. Sie genießt die Musik, die zum Tanzen einlädt und die Gesellschaft. Das Lied endet schließlich, doch das folgende behält das flotte Tempo bei.



Richard tanzt einfach weiter, konsequent immer eine Spur neben dem Takt baut er verschiedenste bekannte Moves in seine Choreografie ein, wie den Ententanz, Nightfever und selbst für Ansätze zum Schuhplattler findet er Gelegenheit. Die Aufmerksamkeit anderer Clubbesucher auf sich ziehend, findet er immer mehr Gefallen an den Albernheiten, bis er sich schließlich lachend den Bauch hält und Bella an der Hand nimmt, um sich eine wohlverdiente Pause zu gönnen.

Bella hat die Albernheiten genossen. Das ist wirklich mal eine neue Erfahrung gewesen! Die meisten Tänzer, mit denen sie zu tun hatte, waren ernster im Rhythmus. Doch mit den Freestyle-Elementen und der Lockerheit hat Richard nun wirklich ihr Interesse geweckt. Er ist alles andere als ein Langweiler. Noch immer gut gelaunt nimmt sie einen tiefen Schluck. "Was muss ich denn über dich wissen... außer dass du den Ententanz kennst?", fragt sie neugierig.



Der Jüngere lacht fröhlich. "Keine Ahnung." Zwei Finger Richtung Barkeeper erhoben bestellt er die nächste Runde. "Ich hab weder Kinder, noch Haustiere. Ich versuche, den Spagat zu schaffen, zwischen Leben genießen und es 'ernst nehmen'." Mit beiden Händen setzt er Anführungszeichen in die Luft. Sein Tonfall ändert sich dabei, so dass heraus zu hören ist, dass es sich hierbei um ein Zitat handeln muss. "Schon klar, ich bin keine zwanzig mehr. Aber eben auch noch keine vierzig."



"Es ist immer schön, wenn man sich trotz der Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt, seine junge Ader beibehalten kann.
", sagt Bella lächelnd. "Es gibt nichts schlimmeres als verbittert über das eigene Leben zu sein."

"Wieso Herausforderungen? Das Leben ist doch schön
." Unternehmungslust blitzt in Richards Augen auf. "Was machst du, um dich zu entspannen?" Lässig lehnt er sich mit einem Ellenbogen auf den Tresen.

"Ich koche gerne mal, oder mixe. Und..." Bella hebt den Kopf, sieht Richard in die Augen.. "Ich liebe das Wasser. Schwimmen ist etwas, das gehört zu meinem Leben dazu."

"Das hat mir dein Profil schon verraten. Ich will aber mehr wissen. Tiefer tauchen, sozusagen."
Frech grinsend angelt er nach den Getränken, reicht Bella ihr neues Glas und trinkt einen Schluck, ohne sie aus den Augen zu lassen.

"Aber das ist, was ich zur Entspannung mache. Ich mag es, wenn ich auf dem Rücken im Wasser liege und den Himmel beobachten kann. Vor allem, wenn das Wetter mitspielt. Ich mag den Wind, der mir um die Ohren weht. Wenn das nicht entspannend ist, weiß ich auch nicht."

"Ich wurde als Kind mal von einer Feuerqualle umarmt. Das war ziemlich krass. Das hat mich für lange Zeit vom Meer kuriert.
" Richard rührt das Eis in seinem Glas herum. Er mag es, wie die Würfel aneinander klirren und beginnt, sie mit dem Strohhalm hin und her zu schieben. "Ich glaub, ich war noch nie so die Wasserratte. Ich bin in Tartosa aufgewachsen. Mein Bruder war ständig am Meer. Ich nur hin und wieder. hat mir irgendwie nicht so viel gegeben."



"Schade.
" Das könnte dann schon schwierig werden mit einer Beziehung auf lange Sicht. "Ich wohne in Sulani, also direkt am Meer. Und ich brauche das Wasser. Für meinesgleichen ist es schwierig ohne Wasser." Sie senkt ihren Blick, betrachtet die umherwirbelnden Eiswürfel in Richards Glas. "Aber wenn du möchtest, kann ich dich trotzdem gerne mal einladen. Vielleicht entdeckst du ja doch noch die Liebe zum Meer."

Verwundert schaut Richard auf. "Wieso? Nur weil ich kein Wassernarr bin? Kannst du doch schwimmen so viel du willst. Oder denkst du, in einer Beziehung muss man alles zusammen machen?"

Bella lacht. "Nein, natürlich nicht. Das Tanzen machen wir zusammen, das ist ja schon mal etwas." Wie auf's Stichwort erhebt sie sich wieder: "Wie sieht's aus? Bereit für die nächste Tanzrunde?"

"Klar. Aber dieses Mal
", er grinst breit, "gehen wir auf Tuchfühlung." Neckisch hebt er die Augenbrauen in die Stirn. Erneut stürzt er den Drink die Kehle herunter. Bis er zurück käme, hätten die Eiswürfel alles verwässert. Beherzt zieht er Bella mit zur Tanzfläche. "Zwei Songs lang Körperkontakt.", brüllt er gegen die wummernde Musik an, scheint nicht willig, ihre Hand loszulassen und fordert sie mit einem kessen Grinsen auf, die Herausforderung anzunehmen. Wie selbstverständlich zieht er sie näher zu sich heran, so dass sie nur wenige Zentimeter vor ihm steht, legt die zweite Hand auf ihren Rücken und wiegt den Oberkörper in halben Drehungen hin unf her.



"Unabhängig davon, ob es zum Rhythmus der Musik passt oder nicht?" Bella lacht. "Bin dabei!" Bella schließt die Augen. Ihre Füße finden auch blind die richtige Stelle, ohne jemandem auf dieselben zu treten. Sie spürt Richards Nähe, spürt die Wärme, und genießt die Zeit mit ihm.



"Was heißt denn 'Deinesgleichen'?" Richards Lippen liegen nah an Bellas Ohr, damit sie seine Worte gut hören kann. Der Rhythmus der Musik ist langsamer als zuvor, doch noch immer bewegungsintensiv.

Bella freut sich über das Interesse an ihrer Person. "Ich bin ein Meersim. Mit Fischschwanz und so. Es gibt schon einen Grund, warum ich das Meer brauche... mich das Wasser ruft." Sie sinniert vor sich hin. "Ich kann nicht lange ohne auskommen." Bella sieht Richard an. "Für heute Abend musst du dir was das betrifft allerdings keine Sorgen machen. Schließlich wusste ich ja von unserem Treffen."



Zwei Sekunden stoppt Richard den Tanz und starrt sie aus großen Augen an. "Echt jetzt? Du bist eine Meersim?" Der Mund bleibt ihm offen stehen, doch ein freudiger Ausdruck ist darin zu erkennen. "Das ist ja scharf...", raunt er gerade laut genug, dass sie die Worte noch erahnen kann. "Kannst du unter Wasser atmen und so?"

"Aber ja! Und auch schneller schwimmen als die meisten Menschen."
Sie lächelt. Richard scheint von der Vorstellung fasziniert zu sein, und das freut sie. "Auch die grünen Haare kommen vom Meersim-Blut und sind nicht gefärbt. Das soll nicht heißen, dass jeder Meersim grüne Haare hat. Das stimmt nicht. Auch unter unsereins gibt es Unterschiede. Aber es ist nicht ungewöhnlich, grüne oder auch blaue Haare zu haben, was bei den Menschen ja eher unnatürlich wäre."

"Uuuund ..."
verschmitzt schmunzelnd nähert er sich ihr wieder in wiegenden Bewegungen, "kannst du auch gemeine Feuerquallen vertreiben, wenn sie mir nahe kommen und mich ärgern wollen?"



Bella muss grinsen. Richard gefällt ihr immer besser. "Ich könnte sie fragen, ob sie dich in Ruhe lassen. Ob sie darauf hören, kann ich dir nicht versprechen. Aber zumindest werden sie mein Anliegen verstehen."

"Ohne Scheiß?
" Wieder folgt der freudig-erstaunte Blick.

"Ich kann mit Meereslebewesen kommunizieren.", bestätigt Bella, "Quallen hören jedoch eher selten auf Bitten oder Befehle. Selbst wenn sie die verstehen sollten."

Ein zufriedenes Lächeln legt sich auf Richards Gesicht. Sanft schmiegt er sich an sie an und raunt beiläufig in ihr Ohr: "Vielleicht sollte ich dem doofen Meer doch noch mal eine Chance geben."

"Auf jeden Fall! Ich lade dich gerne mal nach Sulani ein.
", freut sich Bella. Sie schmiegt sich enger an Richard an und folgt dem Rhythmus der Musik.

In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon

>>> Bella geht nach Sulani Nr. 3 - Familie Greentail (2) >>>


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19.04.2025 13:57 (zuletzt bearbeitet: 30.11.2025 22:15)
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<<< Chase Rodríguez kommt von Del Sol Valley - Wohnkomplex 4er Studenten-WG Betsy, Wade, Sam <<<
<<< Victor Borkowski kommt von Del Sol Valley - Wohnkomplex 4er Studenten-WG Betsy, Wade, Sam <<<
<<< David Janko - wip kommt von San Sequoia - Doppelhaushälfte der Familie Janko <<<
<<< Elena Clemens - Schülerin kommt von Windenburg Nr. 11 - Wohnung von Doris und Marvin Minze <<<
<<< Rogue-Marie D'Arcanto kommt von Del Sol Valley - Wohnkomplex 4er Studenten-WG Betsy, Wade, Sam <<<
<<< Kitty Pryde - Studentin kommt von Del Sol Valley - Wohnkomplex 4er Studenten-WG Betsy, Wade, Sam <<<

Charaktere: Victor Borkowski / Kitty Pryde / Rogue-Marie D'Arcanto / Elena Clemens / David Janko / Chase Rodriguez / Lola Sanker - Aktivistin
Geschichtsstrang: Diese Individualität ist inspirierend



"Okay, das mag ja sein - danke." David nimmt seiner Schwester zwei Getränke ab, als sie von der Bar zurückkehrt, und reicht das farbige an Victor weiter. "Aber nur weil du dann Kunst studiert hast, macht dich das nicht herausragend. Du bekommst doch nur einen Zettel, auf dem steht, du hast eine Menge Zeit und Geld investiert, um Bilder zu malen. Und weiter?"
Etwas unsicher nippt der Meermann an seinem Glas. "Damit kann ich zum Beispiel unterrichten." Warum sagt er das? Er muss sich doch vor diesem Typen nicht rechtfertigen.
"Ach so, dann willst du anderen erklären, wie sie Werke von Pollock drehen müssen, um zu erkennen, was der da drauf geschmiert hat." Dem neuen Bekannten zuprostend, hebt er sein Glas. "Ja, ist auch ein Job."



"Denk dir nichs dabei.", lallt Elena dem Grünen entgegen, während sie den Arm um David legt. "Ders immer son Arsch."
"Beruhigend."
Victor ringt sich nickend ein Lächeln ab.
"Also, ich finde das gut.", mischt Rogue sich schmunzelnd ein. "Die Welt braucht hinterfragende Nervensägen. Die nicht einfach alles als gegebenen hinnehmen. Ich frag mich nur," Ihre roten Lippen ziehen sich zu einem verspielten Grinsen in die Länge, "kann so ein Brain auch tanzen?" Sie drückt Victor ihr Glas in die freie Hand und greift nach Davids Ärmel. "Komm schon, Süßer. Zeig mal, wie deine Hüften sprechen." Dem Meermann zuzwinkernd gibt sie dem Fremden keine Chance zum Antworten. Leise lachend lässt David sich von ihr Richtung Tanzfläche ziehen.



Die Brauen zu fragwürdiger Mimik in die Stirn gehoben, schaut Katherine den beiden hinterher, bevor ihr Blick zu dem Mädchen wandert. "Bist du nicht ein bisschen zu jung, um dich hier so abzuschießen?"
"Ich bin sechßehn.",
protestiert Elena.
"Eben. Dein Bruder sollte besser auf dich aufpassen. Außerdem ist es weit nach Mitternacht. Wie lange darfst du -"
Augenrollend wendet Elena sich ab und prallt prompt mit jemandem zusammen.



Die Luft im Narval Arms ist schwer von altem Holz, dunklem Rum und Gesprächen, die sich wie warmer Nebel über die Tische legen. Irgendwo zwischen Billardkugeln und Jazzplatten, die jemand aus Prinzip jeden Abend auflegt, sitzen Chase und Lola.
„Du trägst deine Laune wie ein nasses T-Shirt, Rodriguez“, kommentiert Lola trocken und wirft ihre Jacke über die Lehne eines Sessels. Sie bestellt zwei Mal das Übliche – wobei weder sie noch der Barkeeper sagen, was das eigentlich ist.
„Ich bin einfach ein Freund von feuchter Symbolik“, murmelt Chase und zwingt seine Mundwinkel nach oben. „Und von Bier. Sag nicht, dass ich beides nicht konsequent durchziehe.“
Lola lacht leise, nimmt einen Schluck von ihrem Glas. Chase beobachtet sie für einen Moment – das Kinn auf die Hand gestützt, Ellenbogen auf den Tisch. Dann lässt er den Blick durch die Bar wandern.
„Also?“, fragt sie, „Willst du erst über den Haufen Sitzsäcke reden, die sich heute 'Orga-Treffen' nennen, oder übers Wetter, das sich aufführt wie die Politik – erst heiß, dann unerwartet frostig?“
Chase zieht die Nase kraus. „Könnte man sich wenigstens auf eins verlassen, hm?“
„Nicht auf dich. Du warst zehn Minuten zu spät.“



„Weil ich gemerkt hab, dass die Welt retten jetzt heisst, sie von einem Spreadsheet verwalten zu lassen.“

Lola hebt die Braue. „Oh, du meinst das LG-Treffen.“
Chase nickt stumm, schwenkt sein Glas, ohne wirklich zu trinken. „Ich mein… was zur Hölle war das? Haben wir früher nicht mal diskutiert, wie wir uns an Heizkörper ketten? Jetzt reden wir über E-Mail-Adressenpflege und, keine Ahnung, Kuchenstände mit veganen Muffins.“
„Ja“,
sagt Lola, „und du bist immernoch genervt, wenn Dinge nicht in Flammen stehen.“
„Weil Muffins keine Lobby stürzen, Lola....“


Chase hat das Bier halb leer, als sich Lolas Glas kaum merklich in der Hand dreht. Das Narval Arms ist angenehm laut – genug, um nicht aufzufallen, aber nicht so sehr, dass man sich anschreien müsste. Die ersten paar Minuten ihrer Unterhaltung verlaufen in gewohnter Taktik: Smalltalk zwischen zwei Leuten, die sich eigentlich nichts vormachen.
„Ich meins ernst….“ Chase’ Blick bleibt am Glas hängen. „Ich frag mich, sind wir einfach nur der künstlerisch gestaltete Notausgang den keiner anschaut?“



Lola hebt die Braue. „Du willst diskutieren, ob LG noch was bringt – in einer Bar? Nach drei Bier?“
Chase grinst, hebt zwei Finger. „Zweieinhalb. Und ja. Lieber jetzt als in einem verdammten Zoom-Call mit Leuten, die denken, ‘radikal’ sei ein ästhetisches Konzept.“
Sie will gerade ansetzen, als das dumpfe Geräusch eines Aufpralls sie unterbricht. Chase wird leicht zur Seite gedrückt – ein Mädchen, kaum siebzehn, stolpert gegen ihn.
„Whoa – alles gut?“ fragt er reflexartig, seine Hand am Oberarm des Mädchens, um sie im Gleichgewicht zu halten.

Träge blinzelnd sammelt Elena ihre Gedanken zusammen. Was war das denn? "Oh neeee, mein Driiiink." Bestürzt über die Verschwendung, die sich auf ihren Klamotten und denen des Typen verteilt, hebt sie den Blick - und stockt. Sind! Die! Schön! Ihr Mund bleibt leicht geöffnet stehen, als sie von Chase zu Lola und zurück schaut. "Ey, scheiße, Alter, das tumir voll leid jeds." Sie stellt das fast leere Glas auf dem Tresen ab und beginnt mit nassen Fingern an seiner Jacke herumzuwischen. "Oh ne, oh ne. Scheiße, man, enschuldiung."
"Lass mal, das bringt doch so nichts."
Von hinten greift Katherine ins Geschehen ein. Halb amüsiert, halb besorgt schiebt sie das Mädchen sanft zur Seite. "Hi, Chase.", nickt sie dem Bekannten zu.



"Du kenns deeeeen?" Mit großen Augen wirft Elena sich herum.
"Ja, ich kenne den.", lacht Katherine. "Von der Uni. Hier.", sie reicht zuerst dem Mädchen, dann ihm zwei Taschentücher. "Ich glaub, du hast wirklich genug gehabt. Du machst dich jetzt kurz sauber, dann suchen wir deinen Bruder. Der soll dich mal lieber nach Hause bringen."
"Ich geh, ihn holen.", verkündet Victor im Hintergrund und verschwindet in der Tiefe des Raumes.

Chase nimmt das Taschentuch, aber sein Blick bleibt einen Moment an Katherine hängen, überrascht – nicht unangenehm.
„Nice. Du hier.“ Ein echtes Lächeln zuckt über sein Gesicht. „Letztes Mal hab ich dich doch in dem Workshop gesehen, weisst du noch? Der zu… äh – Kommunikation in Eskalationssituationen? Du hast ziemlich gut argumentiert, glaub ich.“



Katherine winkt schmunzelnd ab. "Ach, ich hatte nur Glück. Hätte Oscar sich selbst beim Lamentieren zugehört, hätte ich ihn nicht so kalt erwischt. Meine Taktik ist es, Sims mit ihren eigenen Aussagen zu konfrontieren. Mein Wissen ist leider nicht so mächtig wie deins, aber ich arbeite daran. Bis dahin gaukle ich ihnen nur vor, von einem Thema Ahnung zu haben." Ihre Mimik formt sich zu einem selbstironischen Lachen. "Es ist erschreckend, wie oft das funktioniert." Über seine Schulter zur Begleitung schauend, hebt sie grüßend die Hand. "Hi. Kitty."

Die unerwartete Begegnung vertreibt die nachdenklichen Schatten von Chase Gesicht, sein Ausdruck weicht einem angenehmen Lächeln. „Stimmt“, erwidert er gelassen. „Sims hören sich generell nicht besonders gut zu – macht die Sache meistens einfacher. Und unterschätz dich mal nicht, Kitty, Bluffen ist auch eine Kunst.“
Lola hebt anerkennend ihre Augenbrauen, ehe sie der Fremden zunickt. „Lola. Hi.“



Chase beendet seine Versuche sich zu trocknen und wirft die zerknüllten Tücher auf den Tresen.
„Wollt ihr euch zu uns setzen, oder habt ihr noch mehr Anschläge geplant?“, fragt er freundlich, zieht seinen Hocker ein Stück zur Seite und schafft etwas Platz. „Wer, neben Victor, ist denn sonst noch da?“

Suchend wendet Katherine den Blick hinter sich. "Megan ist schwer am Arbeiten, wie du hörst.", beginnt sie aufzuzählen. "Und Rogue ist am Tanzen, mit dem Bruder der kleinen Saufschraube. Die beiden kenne ich auch erst seit einer halben Stunde."
Wie aufs Stichwort erscheinen Victor, Rogue und der Blonde zwischen den Barbesuchern.
"Wie schlimm ist es?", grinst der Helle schief. "Hat sie jemanden vollgekotzt?"
"Ich finde es richtig rührend, wie du dich um deine Schwester sorgst."
"Hey, was soll ich machen? Sie testet ihre Grenzen aus."




Rogue schaut sich neugierig um, erblickt dann Chase und leuchtet ihm freudig entgegen. "Hey, Großer. Was ist dir denn passiert?" Ihr Blick wandert seine Jacke entlang, die noch immer Spuren von klebrigem Süßkram aufweist. "War sie das? Wo steckt sie? Hast sie doch wohl nicht gefressen?"
"Sie macht sich sauber."
Katherine deutet zu den Toiletten.
"Ich seh mal nach ihr. Nicht weg laufen, Tanzbär." Rogue klopft David anerkennend auf die Schulter. "Der Junge hat nen sexy Hüftschwung auf Lager.", ruft sie im Gehen zurück. "Hättet ihr sehen sollen."

Lola schaut amüsiert zu David hinüber, deutet kurz zu Rogue, die gerade verschwunden ist. „Sexy Hüftschwung also, ja? Chase könnte in Sachen Hüftschwung definitiv ein paar Tipps brauchen – er tanzt, als würde er gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfen.“
Chase stützt den Kopf in die Hand und tut gespielt erschöpft. „Vielen Dank, Lola. Du steigerst mein Ego heute ungemein.“ Dann dreht er sich amüsiert zu Victor. „Und du, Vic? Auch eine Tanzeinlage hingelegt?“ Kurz denkt er darüber nach zu fragen ob Nate auch da ist, doch Lola kommt ihm zuvor.



„Chase hier kennt offenbar mehr Leute, als ich dachte. Ich bin Lola übrigens“, wirft sie grüssend an die Neuen ein. „Bist du sicher, dass dein Sozialleben so am Ende ist, wie du immer behauptest, Rodriguez?“
Chase hebt die Schultern unschuldig und blickt in die Runde. „Was soll ich sagen? Anscheinend komme ich mit den 'richtigen' Drinks mit interessanten Sims in Kontakt. Hat aber selten was mit Absicht zu tun.“

"Glaub ihr kein Wort.", lacht David zurück. "Sie scheint nicht besonders anspruchsvoll zu sein. Ich bin ungefähr so beweglich, wie ein Schraubstock. David, by the way."
"Dagegen hilft Alkohol, habe ich mal gehört." Katherine prostet ihm frech grinsend zu. "Soll locker machen."
"Wenn ich mich so umsehe, könnte das stimmen.",
nickt David. "Aber ich trinke nicht."
"Weil du Aufpasser spielst? Immerhin. Klingt vernünftig."

Er schüttelt den Kopf. "Ich trinke nie. Hab gern einen klaren Verstand. Was mich zu der Frage führt," er wendet sich dem Älteren am Tresen zu, "was die 'richtigen' Drinks sind."



Verhalten schüttelt Victor den Kopf. Er hätte sich zum Tanzen hinreißen lassen, wenn er nicht das Gefühl hätte, von allen Seiten angestarrt zu werden. Heute ist einer dieser Abende, an denen er schwer aus sich heraus kommt. Erst recht, seit dieser forsche Typ aufgetaucht ist und sich scheinbar über jedem ein Urteil erlaubt.
Zurückhaltend klammert er sich an sein Glas. Wenn Nathan mitgekommen wäre, würde er sich sicherer fühlen. Irgendwie schafft er es immer, Victor den Rücken zu stärken.

Chase lächelt David schief entgegen und hebt entschuldigend die Hand. „Die richtigen Drinks sind die, die über mir landen. Scheint irgendwie eine magische Wirkung zu haben – plötzlich kennt man die halbe Bar.“ Er zieht die Brauen zusammen und blickt an sich herunter. „Klebt halt bloss unangenehm.“
Lola nippt lächelnd an ihrem Glas und wirft ein: „Könnte schlimmer sein. Chase hatte auch schon Drinks im Gesicht. Dann meist aber weniger aus Versehen.“



Chase ignoriert den Seitenhieb und mustert David, als dieser erklärt, keinen Alkohol zu trinken. Für einen Moment flackert ein nachdenklicher Ausdruck in Chase Blick auf. „Naja, klarer Verstand klingt vernünftig. Ein Freund von mir sieht das ähnlich.“ Er schaut dabei Victor interessiert an, dessen Zurückhaltung er zu bemerken glaubt. „Er lebt straight edge, total konsequent. Manchmal frag ich mich, wie er es mit Leuten wie mir aushält.“
Lola schmunzelt und dreht sich halb zu Victor, halb zu David. „Was ist mit euch beiden? Wie seid ihr überhaupt in diese Runde geraten? Kitty hat ja schon gesagt, ihr kennt euch kaum.“

Die Antwort gefällt David. Verstehend nickt er und betrachtet die Flecken an Chase' Jacke. "Wenn es Probleme mit der Reinigung gibt, melde dich." Er zückt seinen Skizzenblock, aus der Gesäßtasche, blättert zu einer leeren Seite vor und reißt sie heraus. In Kürze hat er seine Nummer notiert und reicht den Zettel herüber. "Ich zahle dann die Profis. Wäre schade um das gute Stück."



Ein heimliches Lächeln stiehlt sich auf Victors Gesicht, während Chase von dessen Freund erzählt.
"Wir sind doch alle manchmal Nervensägen.", kommentiert David, wohlwissend, dass er selbst nicht selten aneckt. "Ist eine klare Entscheidung, das auszuhalten. Manche Sims sind es wert."
Im Hintergrund schiebt sich Rogue auf die Gruppe zu, die deutlich kleinere Elena wankend, aber wohlauf im Arm. David zieht einen freien Hocker unter dem Tresen hervor und hilft ihr, sich zu setzen. "Alles klar?", grinst er seine Schwester an, die zur Antwort müde nickt. "Danke, das war echt nett.", richtet er sich an Rogue.
"Kein Problem, Süßer."
"Nein, nein,", lenkt Katherine währenddessen zu Lolas Frage ein. "Vic kenne ich schon länger über Studienfreunde. "Die beiden sind neu." Sie deutet auf David und Elena. "Eigentlich habe ich keine Ahnung. Plötzlich waren die zwei da." Ratlos kichernd hebt sie die Schultern.
"Das war dann wohl ich." David hebt meldend eine Hand. "Ich war so angetan von seinem Look. Ich meine, seht ihn euch an - er ist bildschön." Bekräftigend deutet die flache Hand nun auf Victor, dem die Ansprache sichtlich unangenehm ist. "Diese Individualität ist inspirierend."
"Das klang vorhin aber noch anders.",
erinnert Katherine.



Fragend sieht David zu ihr. "Wieso? Was meinst du?"
"Als du fragtest, ob er Probleme mit seinem Aussehen hat."
Davids Mimik auf jede Regung untersuchend sieht sie eindringlich zu ihm auf.
"Ich wollte wissen, wie es ihm damit geht, jeden Tag so rumzulaufen."
"Du sagtest - und ich zitiere - 'Kommst du dir nicht dämlich vor? Du wirst doch bestimmt ständig angegafft.' Feinfühllig war das nicht gerade."
"Stimmt."
David nickt knapp. "War auch nicht feinfühlig gedacht. Ich bin beeindruckt, dass du das so wortgetreu im Gedächtnis hast."
"Lenk jetzt mal nicht ab."
Stimme und Mimik lachen höflich, doch ihre Augen verraten den aufsteigenden Ärger.

Chase hebt schnell eine Hand. „Ey, halb so wild wegen meiner Jacke, David. So hab ich das nicht gemeint. Ich brauch keine Reinigung oder sowas.“ Er lächelt schief, und hebt den Zettel. „Die Nummer behalt ich trotzdem, ok?“
Lola grinst breit und lehnt sich in gespieltem Erstaunen zurück. „Wow, war das gerade ein ausgesprochen plumper Flirtversuch?“
Chase wirft ihr einen Blick zu der sagt: ‚Bist doch nur neidisch‘, schüttelt lachend den Kopf und wendet sich dann ernsthafter Victor zu, um die Stimmung etwas zu entspannen. „Ich finds jedenfalls cool, dass du deinen Style durchziehst, Vic. Echt jetzt. Gibt genug Leute, die auf sowas mit dummen Kommentaren reagieren, statt sich damit auseinanderzusetzen.“ Er blickt dabei halb zu David, halb zu Victor. „Und du –“, sagt er zu David, „– was genau fasziniert dich denn so an Individualität? Interessiert dich das eher ästhetisch oder steckt mehr dahinter?“
Lola betrachtet Victor neugierig und nickt zustimmend zu Chase Worten. „Ich bin ja der Meinung, man muss die Erwartungen der Leute öfter mal bewusst enttäuschen, sonst lernt ja niemand was dazu.“



Victor ringt sich ein freundliches Lächeln ab, doch insgeheim betet er, dass dieser Abend enden möge.
Von Sympathie für die beiden Älteren getroffen, nickt David ihnen zu. Die denken ganz nach seinem Geschmack. "Ästhetik - ja, schön und gut. Aber was willst du mit prachtvollem Aussehen, wenn nur Engstirnigkeit und Einfältigkeit dahinter sitzen? Nein,", er schüttelt betonend den Kopf, "das wirklich Spannende ist der Hintergrund - und noch wichtiger als das - " der erhobene Zeigefinger kündigt die platzende Bombe an "Konsequenz. Tust du, was du tust, weil du es für richtig hältst, dazu stehst und es knallhart durchziehst? Oder ist es mehr eine Phase, oder noch schöner, eine Art Modewelle? Und wenn du aus Überzeugung handelst - wie weit gehst du? Wo liegen deine Grenzen?"
Ein tiefes genervtes Grollen rumpelt aus dem Mädchen an seiner Seite hervor. "Booooaah du immer mideim Wellverbesseunsblabla. Kannsu au ma nomal sein?"



"Wenn du mir erklärst, was das bedeuten soll ...?"

Stöhnend lässt Elena den Kopf auf die Brust sacken, woraufhin David ihr Kinn mit zwei Fingern anhebt und ihren Blick sucht. "Ich sollte sie wohl wirklich mal abliefern.", kommentiert er. Gerade jetzt, wo sich ein Gespräch entwickelt.

Chase hebt leicht amüsiert die Brauen, ein anerkennendes Funkeln blitzt in seinen Augen auf, als David seine Haltung so kompromisslos darlegt. Es gefällt ihm – und das merkt man ihm auch an. „Siehst du, Lola?“, sagt er mit gespielter Genugtuung. „Genau das meine ich. David hier verstehts. Er klingt fast schon nach LG-Material.“
„Vorsicht, David“
, neckt Lola ihn augenzwinkernd, „er hat gerade beschlossen, dich zu adoptieren. Du hast jetzt praktisch eine Patenschaft für seinen Revoluzzer-Nachwuchs.“
Chase rollt grinsend die Augen, richtet dann seine Aufmerksamkeit wieder auf David. „Aber im Ernst – Konsequenz ist das Schlüsselwort. Die Frage, wie weit jemand bereit ist zu gehen, ist das Spannendste, was du über jemanden herausfinden kannst. Und die Antwort darauf sagt dir am Ende alles, was du wissen musst.“ Er wirft Victor einen kurzen, verständnisvollen Blick zu und wendet sich dann zurück zu David. „Vielleicht sprechen wir irgendwann nochmal in Ruhe weiter. Könnte interessant werden.“



Als Elena dazwischen murrt, kann Lola ein Kichern nicht ganz unterdrücken. „Klingt nach einem vernünftigen Plan, sie heimzubringen“, sagt sie dann freundlich zu David. „Vielleicht besser, bevor Chase hier noch ein Manifest verfasst.“
Chase lacht leise auf. „Okay – ich behalte meine Manifeste für heute für mich.“ Dann nickt er David freundlich zu, wirkt ehrlich interessiert. „Aber das Angebot steht, Mann. Reden wir nochmal drüber, wenn du willst.“

"Verdammt, ihr seid von LG?!" Beeindruckt nickt David, von Chase zu Lola schauend. "Jetzt fühlt es sich an wie flirten.", grinst er, leicht in die Hocke gehend, um Elena auf die Schultern zu heben. "Ich freu mich drauf, von euch zu hören. Ihr habt meinen tiefen Respekt." Den anderen zuwendend hebt er die Hand zum Abschied und macht sich auf, Richtung Ausgang.
Eine Hand in die Hüfte gestemmt schaut Rogue ihm hinterher. "Na, wer hätte das gedacht..." Ihr Blick wandert zurück, bleibt auf Chase haften. "Du. Ich brauch einen Tanzpartner. Zeigst du mir, was du drauf hast?"
"Ja,"
, Katherine gluckst lachend, "das will ich sehen."



Chase blickt Rogue für einen Moment halb amüsiert, halb unsicher an, ehe er verzweifelt zu Lola schaut. „Siehst du, was passiert, wenn du überall rumerzählst, ich könnte nicht tanzen? Jetzt wollen sie Beweise..“
Lola verschränkt schmunzelnd die Arme vor der Brust und neigt herausfordernd den Kopf. „Ach komm schon. Als ob dich das jemals aufgehalten hätte.“
Chase grinst und schüttelt ergeben den Kopf, bevor er Rogue aufrichtig lächelnd die Hand reicht. „Gut, ich machs. Aber nur, weil Kitty es sehen will – und weil ich heute Abend anscheinend eh alles mitnehme.“
Im Aufstehen wirft er Lola noch einen verschwörerischen Seitenblick zu: „Sollte ich in fünf Minuten nicht zurück sein, lass mich einfach in Würde gehen.“
„Versprochen“
, erwidert Lola augenzwinkernd.
Chase lacht, während er sich von Rogue mitziehen lässt, und wirft Kitty dabei einen gespielt verzweifelten Blick zu. „Mach dir keine zu grossen Hoffnungen – du hast Lola gehört, das kann nur schiefgehen.“



(in Zusammenarbeit mit @RivaBabylon )

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