Windenburg Nr. 12 - Luigi's Pizza

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15.04.2023 09:15 (zuletzt bearbeitet: 24.05.2023 13:51)
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Hausmeister

<<<Denize kommt von - Villa Victoria<<<
<<<Nadine kommt von - Villa Victoria<<<


Charakter: Nadine & Denize
Geschichtsstrang: Redebedarf

Nadine ist zu Hause. Sie hat seit der Geisternacht irgendwie schlechte Laune. Ihr war Keito begegnet auf dem Nachhauseweg aber sie erinnert sich kaum. Sie war wie taub gewesen. Blaze hat ihr mit einem schlag sämtliche Hoffnung geraubt. Mit Denize hat sie sich heute treffen wollen um darüber zu reden. Sie macht sich gerade fertig dafür und verlässt anschliessend das Haus.

Sie treffen sich bei Luigis. Sie wollen zusammen dort zu Abendessen. Als Nadine dort ankommt ist Denize schon da. Sie umarmen sich und gehen rein.



„Ist noch viel passiert nachdem ich weg war?“ fragt Nadine mit Blick auf die Karte.
Denize erzählt ihr von dem Geist und von Yuna. Dass der Entführer Keitos Vater gewesen war erwähnt sie nicht, da es Keito nicht gefiel dass alle Anwesenden das erfahren haben. Sie sagt auch nichts von Viola die Blaze‘ Jacke trug und auch das mit Chip verschweigt sie vorerst. Sie ist hier um Nadine zu trösten und nicht um ihr den Appetit zu verderben.
Was genau hat er gesagt?“ fragt sie ihre Freundin. Nadine legt die Karte ab, als hätte sie nur darauf gewartet dass diese Frage gestellt wird. Sie wird in ihrer Erzählung zunehmend wütender: „Er sagte dass wir nie wieder ein Paar werden würde und dass er nur mit mir zusammen war weil er an dich ran wollte!“ beleidigt lässt Nadine sich in den Stuhl zurück fallen und verschränkt die Arme.&nbsp;
Denize hebt die Brauen dann lacht sie ein bisschen. „Wie hat er sich das vorgestellt? Er lässt meine beste Freundin fallen und ich spring ihm dafür in die Arme? Ist er dumm?“
Nadine lässt sich nicht aufheitern. „Das war so peinlich!“ gibt sie zurück. „Am liebsten würd ich die Schule wechseln und umziehen. Ich will ihn nicht mehr sehen müssen.“



Denize‘ Lächeln wird gezwungener. „Ich versteh dich.“ sagt sie. „Aber... du solltest ihm die Genugtuung nicht lassen.“
Nadine sieht auf. Sie glaubt nicht dass sie versteht. Sie ist schliesslich die Begehrte. Nicht nur von Chip, jetzt auch noch von Blaze. Gott! Ich hasse mein Leben. „Was willst du damit sagen?“
„Bestimmt wundert er sich, wenn du dich so verhältst als würde es dir nichts ausmachen.“
„Aber es macht mir was aus!“
„Ich weiss...“ Denize seufzt.
Der Kellner kommt und nimmt ihre Bestellung auf.
Denize versucht es erneut. „Du musst das einfach vergessen und über ihm stehn.“
„Aber ich kann nicht... ständig denke ich an damals und wie echt sich das angefühlt hat und jetzt sagt er, das war alles gelogen.“ Nadine kämpft gegen Tränen an. „Das ist nicht fair.“
Mitfühlend blickt Denize sie an. „Er ist einfach ein Arsch. Würde es dir helfen wenn Sullivan sich bei dir entschuldigt?“
Nadine lacht kurz humorlos auf, „Ha! Vorher friert die Hölle zu.“
Denize wird verlegen. „Weisst du, ich dachte eigentlich wir könnten zusammen mit Adrian und Sullivan an das Festival gegen.“
„Niemals!“ ruft Nadine. „Hast du nicht zugehört? Ich will ihn nicht mehr sehen, geschweige denn einen Zeltplatz mit ihm teilen.“
Denize erkennt dass es doch schwieriger wird sie zu überreden als gedacht. „Angenommen er entschuldigt sich...“
„Wird er nicht.“
„Aber angenommen...“
„Das passiert nicht.“



„Tun wir so als ob.“
Nadine überlegt. „Das würde ihn enorme Überwindung kosten.... Dann würd ich ihm vielleicht verzeihen... aber es müsste eine verdammt gute Entschuldigung sein!“ Sie stellt sich bildlich vor wie Blaze sie mit Blumen überrascht und er ihr sagt was für ein Idiot er war. Er würde ihr eine plausible Erklärung bieten, warum er das in der Villa gesagt hat und auf ein Knie fallen. Ja das wäre nice. Er bettelt darum sie möge ihm verzeihen und sie würde schmelzen. So Etwas hat noch keiner für sie gemacht.
„Nadine?“
Nadine kommt zu sich. „Hm?“
„Wo warst du denn grade?“ lächelt die Freundin.
„Ach nichts.“
„Wollen wir nicht einfach alle zusammen da hin gegen? Das wird sicher lustig. Bestimmt will er sich entschuldigen, aber findet nicht den richtigen Zeitpunkt.“ aufmunternd lächelt Denize ihrem Gegenüber zu.
„Ich weiss nicht...“ Nadine ist hin und her gerissen. Sie ist immernoch wütend aber hat auch wieder diese Hoffnung in sich.
Denize faltet die Hände und blickt sie bittend an. „Na komm.“
„Na schön...“ Nadine gibt nach und Denize lächelt zufrieden.
Wir werden jede menge spass haben, wirst sehen.“
Die Pizzen werden gebracht und die beiden beginnen zu essen.
„Wie kommst du darauf, dass wir mit den beiden zum Festival sollen?“ fragt Nadine kauend.
„Adrian hat gefragt.“ gesteht Denize.
Nadine verdreht die Augen. „Stehst du doch auf ihn?“
„Ach was.“ Denize winkt ab. „Aber hast nicht du mal gesagt die Jungs wissen wie man Party macht? Ich will das wir das beste Festival erleben und uns noch lange dran erinnern, oke?“



Nadine sieht die drei Monate ältere an. „Was verheimlichst du?“
Ihre Freundin grinst verlegen.
Nadine sagt: „Wir kennen und schon unser ganzes Leben. Sag schon. Ich seh doch dass da noch was ist.“
Denize seufzt amüsiert. „Na gut. Adrian hat gefragt und ich konnte einfach nicht nein sagen.“
Nadine wirkt nicht amüsiert.
„Keine Angst.“ entgegnet Denize. „Ich denk gar nicht daran. Ich will einfach nur Spass haben. Und du auch. Mach dir keinen Kopf wegen Sullivan.“
„Blaze.“
„Ich mag den Namen irgendwie.“ Denize bleibt stur. „Auch wenn dahinter ein Trottel steckt.“
Nadine seufzt und beisst in ihre Pizza. „Ich bin echt unglücklich, Denize.“
„Ich weiss...“ Die Freundin denkt nach. „Kennst du das nicht, wenn man den Kerl ignoriert und einfach sein Ding macht, dann weckt es sein Interesse wieder? Hab ich in einer Zeitschrift gelesen. Du solltest das einfach mal probieren. Was hast du zu verlieren.“
So formuliert leuchtet Nadine das ein. „Ja aber das ist viel schwerer als gesagt...“
„Ich helf dir. Ich hol dich auf den Teppich wenn du abschweifst. Wirst sehn das funktioniert!“ Denize legt ihre ganze Überzeugungskraft in den Satz und hofft Chip schafft es seinen Freund zu einer Entschuldigung zu überreden. Gleichzeitig hofft sie, dass Nadine sich dann nicht wieder Hoffnungen macht. Sie sollte den Blödmann vergessen. Sie hat so lange gebraucht ihm wieder auf freundschaftlicher Ebene zu begegnen und dann ist sie wieder in die andere Schiene gekippt weil sie immer mehr sieht als da ist. Denize wünschte sie könnte etwas sagen, was bei Nadine 'klick' macht. Als aussenstehende gar nicht so leicht.&nbsp;



>>>Denize, Nadine gehen nach - Open Air Sommer Festival>>>


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18.04.2023 12:19 (zuletzt bearbeitet: 04.05.2023 20:51)
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Alma & Maryama - letzter Post



Als sie das Restaurant betreten, sieht Alma einen Platz am Fenster. "Sollen wir hier hin?" Nachdem Maryama bestätigt, setzen sich die beiden und sie durchstöbern die Karte. "Und du warst echt noch nie hier? Ich war hier schon öfter."

"Nein, ich komme ehrlich gesagt gar nicht so oft raus aus Brindleton...ich buddel zu viel in meinem Garten." Sie studiert weiter die Karte und schaut dann wieder zu Alma. "Das Festival war eine willkommene Abwechslung." Ein leichter Schatten legt sich über ihr Gesicht. "Und die hier bei Luigi genieße ich auch. Was kannst du denn empfehlen, wenn du schon öfter hier warst?" Sie lächelt schon wieder und meint es auch ehrlich, dass sie die Abwechslung mit Alma genießt.



Alma empfiehlt ihr ein paar Getränke und Gerichte und als der Kellner kommt, bestellen die zwei schon mal etwas zu Trinken. "Ja, das Festival war mega! Vor allem Tim!" Sie grinst. "Hast du eigentlich jemanden auf dem Festival kennen gelernt, vorzugsweise männlich?" Jetzt schaut sie vergnügt zu Maryama. Neugierig war Alma schon immer.





"Ja...Tim war wohl mega...sonst hätt ich dich wahrscheinlich nochmal zu Gesicht bekommen in den Tagen danach", lacht Maryama amüsiert und hebt bedeutungsvoll die Brauen. Am liebsten hätte sie Almas Frage überhört, aber ihrem unschuldig, neugierigen Blick kann Maryama nicht widerstehen. "Ähm..." sie räuspert sich kurz. "Asante und ich sind uns näher gekommen...genauer gesagt hab ich mich total verliebt da am Festival...aber du weißt ja wie es schließlich ausgegangen ist." Maryama guckt wieder in die Speisekarte und entscheidet sich für Spaghetti Carbonara und einen gemischten Salat. "Ich bereue es aber nicht...wir hatten eine schöne Zeit, bis er dann mit allen fortgegangen ist." Bei diesen Worten bildet sich ein kleiner Kloß in ihrem Hals und sie nimmt schnell ein Schluck von ihrem Getränk.

Auch Alma bestellt und legt die Karte weg. "Ach du und Asante also.. ja.. in letzter Zeit sind echt viele gegangen." Als sie kurz aus dem Fenster sieht, denkt sie an das Treffen in Luigis Pizza vor längerer Zeit. "Meine Freundin Mia ist ja auch vor längerer Zeit weggezogen. Und Alexander", sagt sie noch leiser.

Almas letzte Worte lassen Maryama unvermittelt zusammenzucken. Ja, Alexander...und Mia...Lillie ist also aus der Gegend verschwunden? Maryama erinnert sich an alles was sie mit Lotta beim Festival gesprochen hat über diese Zeit. Jetzt ist die Gelegenheit mit Alma darüber zu reden...kurz, denn lang will Maryama auch in diesem Kapitel der Vergangenheit nicht mehr herumkramen. Zu schmerzhaft sind derzeit Gedanken an einstmals geliebte Menschen. "Hast du gar keinen Kontakt mehr zu Mia?" fragt sie erst mal vorsichtig, bevor sie das Thema Alexander anschneidet.

Alma seufzt. "Leider nicht, sie hat mir nie mehr geantwortet auf meine Nachrichten und dann habe ich es aufgegeben."

Das ist ja seltsam... "Weißt du..." Maryama schweigt kurz und denkt nach. "...also, Alexander wollte sie damals besuchen und ein paar Dinge mit ihr klären...ich hab ihn danach nie wieder gesehen. Weißt du was über die beiden?" Vielleicht sollte ich doch mit offenen Karten spielen...mal sehen.

Alma überlegt, was alles gewesen ist. "Hmm. Also.. Mia war ja in Alexander verliebt und die beiden wären auch ein tolles Paar geworden. Aber da ist dann doch einiges vorgefallen und jetzt.. ja.. du weißt es ja.. beide weg." Alma trinkt einen Schluck und fährt fort. "Ja und Lotta hat sich da ja auch eingemischt, und jetzt.. sie ist auch weg."

Das ist eine sehr spartanische Version von der ganzen Angelegenheit seufzt Maryama innerlich. Okay, sie wird jetzt Alma einfach alles erzählen was sie weiß und vielleicht kann dann Alma noch was ergänzen. "Weißt du was Alma...ich hab da noch so ein paar Sachen die ich nicht verstehen kann, womöglich weißt du mehr als ich. " Maryama beginnt auszuführen wie Alexander den Verdacht hatte, dass Mia die Bowle auf der Party vergiftet haben könnte, dass Alexander verfolgt wurde und wohl Mia dahinter steckte und schließlich wie der Erpresserbrief mit der Lösegeldforderung eingetroffen war und sie beide herausfinden wollten ob tatsächlich Mia dahinter stecken könnte.
"...und dann ist er zu ihr gefahren und wollte sich eigentlich bei mir melden und erzählen wie der Besuch verlaufen ist.... aber ich hab ihn nicht mehr gesehen seitdem. Mittlerweile weiß ich dass er wieder nach Russland gefahren ist um seine Schwester zu suchen...er hat mich einmal noch angerufen und erzählt dass Mia ihre Zwillingsschwester Lillie ist und uns alle getäuscht hat...weißt du irgendwas über diese Sachen Alma?"

Nach einer kurzen Pause nickt Alma und erzählt von Mia oder besser gesagt Lillie. "Lotta hat sehr negativ über Lillie gesprochen und einmal, als ich bei ihr zu Hause war... Ach lass uns darüber besser nicht sprechen." Über die Erpressung konnte Alma nichts sagen. "Aber komisch, dass sich Alexander nicht mehr bei dir gemeldet hat. Bei mir zwar auch nicht, aber so dicke war ich dann auch nicht mit ihm."

Als Alma Lotta erwähnt, nickt Maryama. "Ich weiß...Lotta war in Panik, weil sie dachte du und Mia schmiedet einen schlimmen Plan gegen sie ....weil Mia, äh Lillie Angst hat dass sie ihr Alexander wegnimmt...war da was dran an der Vermutung?"

Alma ist überrascht, dass Lotta Maryama alles erzählt hat. Sie fühlt sich etwas ertappt. "Jein, ich.. ich wollte Lillie einfach nur helfen mit Alexander. Vielleicht hätte ich mich nicht einmischen dürfen.. " Alma seufzt.

"Du wolltest gerne Lillie und Alexander verkuppeln? Weiter nichts?" Alma erzählt mit einer Unschuld und Leichtigkeit von den Ereignissen damals, dass sich Maryama schon wundern muss. Gleichzeitig wird ihr klar, dass sie hier wohl auch nicht die letzte Wahrheit erfahren wird...die bleibt wohl Alexander vorbehalten und ob sie ihn jemals wiedersehen wird ist fraglich. Vielleicht ist es besser auch unter dieses Kapitel einen Schlussstrich zu ziehen....Lotta ist weg, ihr kann Maryama nichts mehr erzählen und sie selbst? Sie will eigentlich in die Zukunft schauen und sich ein neues Leben mit neuen Freunden und Erlebnissen aufbauen.

"Ja, ich musste meine Freundin unterstützen. Und Nael und Lotta hätten viel besser zusammen gepasst! Aber sie wollte ja nicht hören.." Alma seufzt wieder. "Aber gut, lassen wir die Vergangenheit vergangen sein. Jetzt bringt das eh nichts mehr. Ich habe mich oft gefragt, ob ich mehr hätte helfen müssen, aber das bringt doch nichts."
"Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das alles eine ziemlich verfahrene Geschichte war."
Maryama lächelt Alma aufmunternd an. "Bestimmt wolltest du nur das Beste für Lillie“ ...auch wenn sie es nicht verdient hat.. „So ist das eben bei Freundinnen." Alma scheint eine naive Ader zu haben, die sie dazu verleitet hat sich in etwas einzumischen, dessen Ausmaß sie wohl gar nicht erfasst hatte.

Alma nickt zustimmend und nimmt vom Essen, was zwischenzeitlich gekommen war.



"Mmmmh, das sieht ja lecker aus." Maryama schnuppert über ihrem Teller und greift ebenfalls zu Löffel und Gabel um die Spaghetti aufzuwickeln. "Bleiben wir in der Gegenwart."
Sie schmunzelt. "Was gibt's denn bei dir so Neues? Was arbeitest du eigentlich derzeit?" Maryama wird bewusst dass sie wirklich nicht viel weiß von Almas Leben.



Alma mampft und spricht zwischendurch. "Ach.. mit Tim habe ich so nur noch sporadisch Kontakt. Aber das war uns ja klar. Auf dem Festival war er Bombe.." Sie grinst.

Konzentriert ihre Spaghetti aufwickelnd lauscht Maryama Almas Erzählungen. Als sie Tim erwähnt, muss sie einfach loslachen, so dass die Nudeln wieder von der Gabel purzeln. Alma ist so direkt, dass gefällt ihr. "So, so ...Bombe, hm?" schmunzelt sie und beginnt wieder aufzuwickeln.

Alma erzählt weiter. "Hm.. ich arbeite noch im Steuerbüro meines Vaters. Aber viel ist momentan nicht los. Die Saison geht erst wieder später richtig los, wenn die Leute Ende des Sommers durch die Medien darauf hingewiesen werden, ihre Steuererklärung abzugeben." Sie verdreht die Augen. "Na, ich will dich nicht langweilen. Also was gibt's bei dir Neues?"

Maryama runzelt die Stirn als Alma die Steuererklärung erwähnt. "Du langweilst mich gar nicht, im Gegenteil. Ben und ich wollen uns mit einem eigenen Gartenbaubetrieb selbstständig machen und ich zumindest hab wenig Ahnung von finanziellen Sachen...da brauchen wir bestimmt oft jemanden mit Ausbildung und Erfahrung wie dich." Sie lächelt Alma an. "Wenn die große Papierflut dann vorbei ist, könnten wir uns ja mal zusammen setzen und besprechen was es alles zu beachten gibt. Da wärst du uns 'ne große Hilfe."

"Ja sehr gerne!", sagt Alma begeistert, dass ihre Hilfe gebraucht wird.

"Super!" Maryama freut sich richtig. "Das ist eigentlich auch schon das Neueste bei mir. Ich freu mich drauf zusammen loszulegen. Im Moment sind wir noch auf der Suche nach einem Grundstück das für das Projekt geeignet wäre."
Maryama tupft die Lippen mit einer Serviette ab und trinkt einen großen Schluck. "Sag mal, hast du Lust nach dem Essen noch was zu machen?"

Alma überlegt und legt nach dem letzten Bissen ihr Besteck auf den Teller. "Wie wäre es, ins Kino zu gehen? Da läuft sicherlich irgendwas Lustiges. Und danach, wenn wir noch Lust haben, können wir tanzen gehen. Was sagst du?"

"Wow...Kino! Darauf wär ich nie gekommen." Maryama ist begeistert. "Seit ich hierhergezogen bin war ich noch nicht ein einziges Mal im Kino, Superidee." Auch sie hat ihren Teller leer geputzt und winkt der Kellnerin zum Bezahlen. "Lass mich dich einladen Alma. Ich freu mich dass du mich aus meinem Alltagstrott rausgerissen hast."

Alma bedankt sich für die Einladung. Sie selbst empfindet ebenfalls so und umarmt Maryama als sie vor dem Lokal stehen. "Dann lass uns losgehen." ...

Alma & Maryama gehen nach Kino/Café, Del Sol Valley


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20.04.2023 19:08 (zuletzt bearbeitet: 21.04.2023 10:44)
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Hausmeister

Denize- letzter Post
Nadine - letzter Post

Charakter: Denize / Nadine
Geschichtsstrang: Vereitelte Pläne



„Wie gehts dir?“ fragt Nadine und setzt sich Denize gegenüber. Diese nickt, dann schüttelt sie den Kopf. „Nadine?“ - „Ja?“ - „Tut mir leid dass ich im Sommer so wenig Zeit für dich hatte.“
Nadine lächelt. „Du bist zum ersten Mal verliebt, ich versteh das.“
„Nein.. Als du verliebt warst, hattest du trotzdem Zeit für mich. Ich bin eine schlechte Freundin.“
Nadine rückt näher zu Denize, legt ihr einen Arm um und reibt mit der anderen ihren Oberarm. „Nein, alles gut. Irgendetwas leidet immer. Ich hatte die Schule vernachlässigt und du bist zu Pflichtbewusst dafür.“ Nadine lächelt und Denize hebt die Mundwinkel leicht. „Ich weiss nicht mehr was bei dir so los ist.“ gesteht die Brünette. Nadine setzt sich wieder normal hin und hebt die Schultern, „Ich bin auch verliebt.“ sie grinst. Denize lässt ihr die Themenwahl, sie hat das Gefühl nicht verdient zu haben direkt mit der Tür ins Gaus zu fallen. „In Nathan?“ fragt sie, „Was? Nein!“ Denize denkt, wenn Nate diesen abrupten Ausruf gehört hätte wäre er zwangsläufig beleidigt gewesen.



Nadine denkt das nicht, weil Nate schon Bescheid weiss. „Wer ist es?“ fragt Denize. „In der Parallelklasse. Ich weiss nicht wie sie heisst.“ Nadine lächelt verlegen. „Sie?“ Denize hebt eine Braue. Nadine nickt, „Ich glaub sie weiss nicht mal das ich existiert…“ sie stützt seufzend den Kopf in die Hände. Denize muss lächeln. Sie mag den leichten Hang zur Theatralik den Nadine besitzt. „Sprich sie an.“ - „Du hast leicht reden.“ Denize grinst, „Am Halloweenabend. Lad sie zum Tanzen ein.“ Was bei ihr geklappt hat, kann wieder klappen. Nadine seufzt langgezogen. „Erzähl du, was ist bei dir so los?“ sie richtet sich auf und lächelt. Auf Denize‘ Gesicht verschwindet es. Sie blickt auf die Tischkante und schweigt.



„Was ist?“ hakt Nadine nach. Sie kann das Gesicht ihrer Freundin nicht sehen, aber als sie die Hände vor die Augen nimmt und zu weinen beginnt ist Nadine schockiert. Was hat sie losgetreten. „Was ist passiert? Hat Chip scheisse gebaut? Ich tret ihm in den Arsch!“ Denize schüttelt schluchzend den Kopf. „Versprich mir dass du es niemandem weitersagst.“ kann Nadine grade so verstehen, „Ich sage nichts.“ - „Versprochen?“ - „Versprochen.“ aufmunternd lächelt Nadine Denize an.



„Ich bin schwanger…“ sagt sie und Nadine entfährt sofort ein lautes „Was?!“ Denize weint wieder. Nadine hingegen ist überfordert. Ihr fallen so viele Dinge ein, die sie jetzt nicht sagen darf. Wie zum Beispiel, die Frage ob es Chip war - vermutlich. Oder ob sie denn nicht verhütet haben - offenbar nicht. Und ob ihr Vater davon weiss - unwahrscheinlich. Sie nimmt die Freundin in den Arm und statt zu fragen was sie jetzt vor hat, tröstet sie sie mit den Worten, „Alles wird gut. Wir schaffen das.“



Erst als Denize sich etwas beruhigt hat, blickt Nadine sie besorgt an. „Wirst dus ihm sagen?“ so Sorglos wie Chip durch die Gegend geht, weiss er bestimmt noch nichts. Denize schüttelt den Kopf. „Willst dus… wegmachen lassen?“ Wieder schüttelt Denize den Kopf. „Das kann ich nicht.“ Nadine versteht. „Wie lange willst du warten?“ - „Ich weiss nicht…“ - „Wenn du auf den richtigen Moment wartest… der wird wahrscheinlich nicht kommen.“ - „Ich weiss…“



Nachdenklich sieht Nadine ihre Freundin an die so aufgelöst aussieht. „Wie wird dein Dad reagieren.“ Denize schüttelt abermals den Kopf und hebt die Schultern. „Das wird all unsere Pläne über den Haufen werfen.“ schnieft sie. „Kein Auslandsjahr, keine Fremdsprachen, keine Theaterpädagogin…“ - „Hey…“ Nadine reibt aufmunternd Denize‘ Schulter. „Du kannst das alles nachholen. So viele junge Mütter haben es geschafft, du kannst das auch.“ - „Sag nicht Mutter.“ Denize ein wenig hysterisch, weint wieder.



„Tut mir Leid. Denize. Du bist nicht allein. Okay?“ Denize nickt schluchzend. „Wann ist es denn soweit?“ fragt Nadine. Denize hebt die Schultern, „Nach meinen Berechnungen ende Frühling oder so.“ - „Willst du mal zu einer Frauenärztin gehen?“ - „Weiss nicht…“ Nadine kann verstehen wie überfordernd das sein muss. Wenn sie sich vorstellt Blaze… nein nein. Dank ihm kams sowieso nie soweit. „Sie kann dir bestimmt Helfen, wenigstens mit der Tatsache fertig zu werden. Das wirkt psychologisch.“ - „Vielleicht hast du recht.“ Denize wischt sich die Tränen ab, klingt jedoch resigniert. „Ich kann mitkommen wenn du willst.“ - „Das wäre lieb…“ schnieft Denize und Nadine lächelt sie wieder aufmunternd an. „Wir schaffen das schon.“



Denize, Nadine - Nächster Post


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18.12.2023 23:58 (zuletzt bearbeitet: 14.01.2024 15:43)
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Bestseller-Schmied

<<< Ellie kommt von Evergreen Harbor Nr. 14 - Familie Engel (3) <<<
<<< Jadyn kommt von Copperdale - Haus Familie Sølberg <<<

Charaktere: Jadyn, Ellie
Geschichtsstrang: Versöhnungspizza?


Die Haltestelle in Windenburg liegt direkt gegenüber der Pizzaria. Ellie steigt aus dem Bus. Hier ist sie nicht das erste Mal. Sie lächelt schief. Hier war sie auch mit ihren Freundinnen schon mal, nachdem sie Vero in der Garage geholfen hatten.

Doch diesmal ist ihre Begleitung nicht die Mädels. Stattdessen hatte Jadyn sie eingeladen. Das ist wirklich nett von ihm. Bestimmt will er ihr die Zweifel nehmen, die in letzter Zeit entstanden sind, und sich entschuldigen. Vielleicht lässt sich die Beziehung mit ihm ja doch noch retten. Während sie so in Gedanken ist, bemerkt Ellie ihren Freund, der auf dem Fahrrad näher kommt. Und ein kleines Lächeln kann sie sich nun doch nicht verkneifen. Immer dieses Fahrrad. Wenn sie etwas mehr Ausdauer hätte, hätte sie auch ihr eigenes genommen anstatt den Bus. Aber bis nach Windenburg war es ihr dann doch zu weit.



Jadyn lächelt das Mädchen schon von Weitem an. Er war nicht sicher, ob sie herkommen würde. Durch das Gespräch mit Charlie völlig verunsichert, hatte er einige Tage nachgedacht. Er weiß noch immer nicht, wie wichtig Ellie ihm ist und ob sich all dieser Aufwand lohnt. Allerdings hat er viel zu viel Angst vor Charlies Reaktion, wenn er Mist baut. Und so hatte er entschieden, ihrem eindringlichen Rat zu folgen. Selbst noch immer völlig im Unklaren darüber, was er sich von diesem Nachmittag erhofft, hatte er sich in der SMS an Ellie kurz gehalten.
Knapp zwei Meter von ihr entfernt steigt er ab. Seine Wangen sind vom kalten Wind gerötet.
Nachdem er das Rad angeschlossen hat, begrüßt er Ellie mit einem Kuss auf die Wange. "Hey, Blue." '... wie eine verdammte Prinzessin ...' Jadyn hat nicht die leiseste Ahnung, was das bedeutet. "Und? Hast Hunger?", fragt er etwas unbeholfener als gewöhnlich, als er seine Freundin einhakt und mit ins Restaurant schleift.



"Aber immer!", lächelt Ellie zurück. Sie verbannt die Zweifel aus ihren Gedanken. Er ist hier, und er will sich für sein Verhalten entschuldigen. Sie suchen sich einen Tisch im Inneren des Gebäudes. Die Terrasse war dann doch zu kühl. Ellie zieht es vor, das Nachtdate nicht weiter zu erwähnen. Das will sie lieber vergessen. Stattdessen sagt sie: "Habe mich auch sehr über deine Einladung gefreut."



"Das will ich doch hoffen.",
grinst er überzeugend selbstsicher. "Immerhin bist du meine Freundin." Gut - sie widerspricht nicht. Die Sache ist damit geklärt. Die Bedienung bgrüßt die Teenager und legt zwei Speisekarten auf dem Tisch ab. "Möchtet ihr schon etwas trinken?", fragt sie in lockerem Tonfall.



"Bitter Lemon.", bestellt Jadyn und schaut Ellie fragend an.

Ellie entscheidet sich für einen Cocktail. Auch wenn sie selten Alkohol trinkt, ab und an darf das ja auch mal sein. Als die Bedienung die Bestellung weiter gibt, stellt Ellie nun doch die Frage, die ihr auf den Lippen liegt. "Was ist denn der Anlass für die Einladung?" Sie will es von ihm selber hören anstatt auf ihre eigenen Gedanken hören zu müssen.

Über den Tisch langend angelt er nach ihrer Hand. "Ich wollte dich sehen.", flirtet er ihr entgegen. "In der letzten Zeit waren wir manchmal nicht einer Meinung und ich möchte, dass wir ... naja ... wieder näher zusammen kommen." Sein Blick wird ernst und er schluckt, bevor er fragt: "Möchtest du das auch?"



Ellie lächelt. "Natürlich!" Eine Stimme in ihr meldet sich zu Wort: "Bist du sicher, Ellie?" Doch wenn sie sich Jadyn so anschaut... ihren süßen Jadyn, der sie sogar zum Essen einlädt... kann sie einfach nicht auf diese Stimme hören.



"Cool!" Freudig strahlend richtet er sich auf. "Scheinbar bin ich manchmal ein Idiot.", beginnt er munter zu plappern. "Keine Ahnung, wieso, aber man sagt mir das so."
"Ein Cocktail für die junge Dame.
" Die Kellnerin stellt das verzierte Glas vor Ellie ab. "Und ein Bitter Lemon für den Herren. Habt ihr schon ein Gericht gewählt?"
"Ne."
Jadyn nimmt die Karte an sich und beginnt durchzublättern.
"Dann komm ich noch mal wieder.", lächelt die junge Frau und verschwindet im Hintergrund.
"Worauf hast Lust?", fragt der Teenager in die Karte hinein.



Das Mädchen studiert die Karte. Klingt alles lecker hier. Diese Sorte hier kennt sie überhaupt gar nicht: Pizza Crazy Dog. Laut der Beschreibung mit Würstchen, dänischen Gurken, Tomatenketchup, dänischer Remoulade und Röstzwiebeln. Ellie entscheidet sich dazu, es einfach mal zu wagen, eine neue Sorte auszuprobieren. "Und was willst du?"

Dich! "Ich schätze, ich nehme die Tex Mex. Extra scharf." Entschlossen legt er die Karte beiseite. "Also Blue, was hast die Tage gemacht? War was Spannendes dabei? Hast mich vermisst?" Sein typisches breites Grinsen legt sich auf sein Gesicht.



"Ich vermisse dich doch immer", lächelt die Blaue, "Ich habe leider nicht so viel gemacht in den letzten Tagen." Tatsächlich wollte sie nach dem Nachtdate erst einmal etwas runter kommen und Aufregung vermeiden. "War mit Toby beim Tierarzt wegen seiner Wunde, aber es ist alles okay. War nur ein Kratzer." Ben hat sie von einem Unfall mit einem Fahrradfahrer erzählt. Er hat ihr geglaubt. Er hat keinen Grund, an den Aussagen seiner Schwester zu zweifeln. "Und ansonsten habe ich Bilder gemalt."

Höflich interessiert nickt ihr Gegenüber, während sie erzählt. Und wieder dieser Köter. Was findet sie nur an dem Vieh? "Seit Jordyn ausgezogen ist, ist zu Hause echt ätzend.", berichtet Jadyn ungefragt. Sein Hand spielt mit der Gabel herum, die auf dem Tisch liegt. "Ich meine, noch ätzender als vorher." Seine Mimik verdüstert sich, als er vor sich her meckert. "Ich finds echt scheiße von ihm, mich da einfach sitzen zu lassen."



Überrascht hebt Ellie eine Augenbraue. Sie freut sich für Jordyn und seinen Schritt in die Selbständigkeit, und mit Tani hätte er keine bessere MG-Mitbewohnerin finden können. Was hat Jadyn gegen ihn? "Ich glaube nicht, dass es Jordyns Schuld ist, wenn es zu Hause schlimmer ist als vorher.", vermutet Ellie. "Was genau stört dich denn zu Hause?"

Entsetzt hebt Jadyn den Blick. "Denkst du, das ist meine Schuld? Du bist meine Freundin. Du solltest auf meiner Seite sein."

Die Pizzen werden gebracht, doch nach der Aussage von eben hat Ellie nicht so wirklich Appetit. Sie knabbert lustlos an einem Stück. Was ist nur mit Jadyn los? "Ich weiß ja gar nicht, was zu Hause bei dir vorgefallen ist. Weshalb ist es denn so schlimm?", weicht sie seiner Frage aus. Ist sie wirklich noch auf seiner Seite?



"Du weißt doch, wie das läuft." Gierig schnappt Jadyn sich sein erstes Stück. "Meine Mom ist schlecht drauf, weil ihr Baby nicht mehr da ist und ich krieg von morgens bis abends zu hören, wie missraten ich bin. Vor zwei Tagen zum Beispiel." Gereizt wedelt er mit der freien Hand vor Ellie herum, während er sich in seine Erzählungen hineinsteigert. "Da wollte ich mal nett sein und ihr in der Küche helfen. Weil sie immer rummeckert, ich wäre faul und undankbar und so. Also hab ich den Geschirrspüler ausgeräumt. Hat ihr aber nicht gepasst, wie ich den Mist weg gestellt hab. Und dann sagt sie, dass Jordyn das viel besser macht, blabla und fängt an, auf mir rumzuhacken, ich hätte ihm den Auszug ausreden müssen. Weil ich ja sein Bruder bin und er nicht sehen kann und so weiter. Es ist immer alles meine Schuld."



Wenn das stimmt, was Jay sagt, kann Ellie seinen Frust durchaus auch verstehen. Auch wenn dann nicht Jordyn der Schuldige ist. Ist Liza wirklich so verbohrt? Sie kennt die Mutter der Zwillinge nicht gut genug, um das beurteilen zu können. Beim Weihnachtstreffen fand sie diese zwar etwas anstrengend, aber so eine Reaktion nach Jordyns Auszug hätte sie dann auch nicht erwartet. "Ja, du hast Recht. Das ist dann wirklich Mist.", bestätigt sie, "Was sagt denn dein Vater dazu?"

"Was soll der schon sagen? Der ist doch den ganzen Tag arbeiten
." Den letzten Bissen seines Stückes schluckend wischt Jadyn seine fettigen Finger an der Hose ab und nimmt erneut Ellies Hand. "Ich wünschte, ich könnte einfach bei dir wohnen. Das wäre cool oder? Wir könnten den ganzen Tag chillen und abhängen und rummachen." Verspielt grinst er sie an. Der Gedanke gefällt ihm. Wenn sein Bruder ausziehen kann, wird er das schon lange hinkriegen.

Ellie lächelt gezwungen. "Solange Ben noch da wohnt und noch nicht zu Dora gezogen ist, wäre das allerdings auch etwas schwierig." Sie macht eine Pause. "Und ich hab doch schon gesagt dass ich zum Rum machen noch Zeit brauche." Vielleicht wäre sie dazu längst bereit gewesen, wenn sich nicht die Zweifel aufgebaut hätten mittlerweile.



Verständnislos richtet er sich wieder auf. "Ihr habt ein ganzes Haus für euch.", mault er gekränkt. "Eine Person mehr wäre doch keine große Sache. Was ist bitte so furchtbar an mir, dass du mich nicht willst?"

"So groß ist es auch nun wieder nicht. Es sei denn, du willst in den Keller ziehen.
", überlegt Ellie. Ihr wird bewusst, dass sie sich mit der Idee, Jay bei sich wohnen zu lassen, nicht mehr so gut anfreunden kann wie früher. Doch sie traut sich nicht das laut auszusprechen.

"Lass mal gut sein, Blue. Ich werde dir nicht auf die Pelle rücken." 'Nachher muss ich noch mit den ganzen Viechern ein Bett teilen... Ein breites Lächeln überspielt das nagende Gefühl der Ablehnung. Ratlos, wie er die Situation retten soll, beißt er herzhaft in das nächste Stück Pizza und stopft sich den Mund so voll, dass ein Gespräch ihm erst möglich ist, wenn er den riesen Bissen heruntergewürgt hat.



Auch Ellie schweigt. Etwas zwischen ihnen hat sich verändert. Erst subtil, doch so langsam wird es deutlicher. Vorbei ist die unschuldige Liebe und Freundschaft. Oder täuscht das nur? Noch immer nicht willig, Jay komplett aufzugeben, sagt sie schließlich: "Ich werd mal mit Ben reden. Vielleicht finden wir ja doch den Platz für dich."

Kauend winkt er ab. "Gmphmbupmwhghn." Ein kräftiger Schluck aus dem Glas hilft, den Brocken herunter zu spülen. "Am Wochenende ist ein Workshop zum Thema Hintergründe richtig in Szene setzen. So bei Portraitmalerei und so. Hast da Bock drauf?"

Ellie ist erleichtert über den Themenwechsel. "Das klingt doch sehr interessant." Ihr Appetit kehrt auch wieder zurück und sie isst weiter an ihrer Pizza. Die schmeckt sogar richtig gut.

"Dann hole ich dich Samstag ab. Um Zwölf Uhr. Dann gehen wir was essen und danach lernen wir Wände malen." Für heute kann er einen intimen Versuch abhaken. Aber möglicherweise gelingt es ihm beim nächsten Mal, die Stimmung etwas ansprechender zu gestalten.

In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon

>>> Jadyn und Ellie gehen nach Brindleton Bay Nr 10 - Brindelton High (9) >>>


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22.05.2024 23:06 (zuletzt bearbeitet: 24.05.2024 19:01)
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#15
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Schicksalslenker

<<< Lasse und Marina kommen von Evergreen Harbor Nr. 4 - Evergreen Werkstatt (2) <<<

Charaktere: Lasse, Marina
Geschichtsstrang: Kaputt III

Lasse öffnet die Tür zu Luigis Pizzeria. Köstlicher Duft steigt ihm in die Nase und er bemerkt, wie hungrig er ist. Im Gang stehend sieht er sich um, erblickt Marina an einem Tisch und geht fröhlich auf sie zu. "Guten Abent, Marina.", grüßt er und setzt sich ihr gegenüber.

Marina strahlt vor Freude, als sie Lasse in die Pizzeria kommen sieht. "Guten Abend Lasse", begrüßt sie ihn herzlich und freut sich über seine Anwesenheit. "Schön, dass Du hier bist."
Aufmerksam beobachtet sie ihn, während er sich setzt und ankommt. Sein Wesen scheint offen und freundlich zu sein. Sein lässiger Kleidungsstil passt perfekt zu seinem lockeren Auftreten. Sie kann nicht anders, als ihn bewundernd anzusehen. Lasse gefällt ihr sehr gut.

Für einen Moment denkt sie an Hannahs Worte. "Du musst mir alles erzählen!" Ein Lächeln huscht über Marinas Lippen. Sie fühlt sich wie bei ihrem allerersten Date.
"Schön, dass DU hier bist.", lacht er unbeschwert. "Sonst wäre ich ganz allein. Mit guter Gesellschaft ist es schöner."



Die Kellnerin tritt an den Tisch, begrüßt die Gäste und reicht beiden die Speisekarten. "Möchten Sie schon etwas trinken?" Lasse lässt Marina den Vortritt und bestellt ein alkohilfreies Bier, woraufhin die junge Frau den Tisch verlässt.

"Mein Buch krüßt dich herßlich.", sagt Lasse, seiner Gesprächspartnerin leicht entgegen gebeugt, öffnet die Karte und beginnt, das Angebot zu überfliegen. Marina spielt mit. "Dann grüße es bitte zurück", entgegnet sie ihm mit einem Augenzwinkern. Danach richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf die Speisekarte, während sie überlegt was sie bestellen soll.

"Was liest Du denn gerade?", fragt sie Lasse neugierig, während sie sich für ein Gericht entscheidet. "Einen historischen Krimi." Die Karte auf dem Tisch ablegend beginnt er von der Rahmenhandlung zu erzählen, schweift in der Geschichte ab und endet schließlich in einem Erlebnis der vergangenen Woche: "... und krade als Miss Killenfyne in die dunkle Gasse schleicht, höre ich in der Küche diese Geräusche. Als würde jemand in den Schränken herumwühlen. Das hat mich richtig nervös gemacht. Ich bin also dahin gegangen um nachßusehen. Da war aber niemand. Und als ich um die Ecke komme, da rennt ein Waschbär an mir vorbei und ich erschrecke mich wie ein Schuljunge. Ich rutsche aus und falle mit dem Hindern in die Futterschüssel für den Hund. Ist das ßu fassen." Selbstironisch lachend schüttelt er den Kopf und nimmt die Karte wieder zur Hand.

Gespannt hört Marina zu. Sie ist gefesselt und muss herzlich über sein Erlebnis lachen. "Ein Waschbär in der Küche hätte mich auch überrascht." Ihre Anspannung löst sich langsam.



Die Getränke werden gebracht und Marina erhebt ihr Glas. "Auf einen schönen Abend!" - "Skåll. Das war eine wunderbare Idee." Lasse stößt zaghaft das Glas an, so dass ein dumpfes Klirren ertönt. Ein erfrischender Schluck entlockt ihm einen genüsslichen Klang, ehe er sich wieder der Karte widmet, einen letzten Blick hinein wirft und sie zufrieden zuklappt. Einen Moment wartet er, um Marina nicht bei der Auswahl zu stören. Als sie sich augenscheinlich entschieden hat, sieht er sie neugierig an. "Was fandst du am besten an deine Jugendßeit?"

Marina denkt über seine Frage nach. "Das Beste an meiner Jugendzeit war wohl die Unbeschwertheit und Leichtigkeit. Man hatte Träume und konnte sie unbesorgt verfolgen." Nostalgisch denkt sie an diese Zeit zurück. "Außerdem habe ich viel Zeit mit meinen Freundinnen und meinen beiden Schwestern verbracht. Wir hatten jede Menge Spaß und haben zusammen so viele schöne Erinnerungen geschaffen." Mit einem Lächeln sieht sie Lasse an. "Und wie war das bei Dir?"

Offenherzig lacht Lasse. Er lehnt sich im Stuhl zurück, seine Hand ruht auf dem Tisch und sein Gesicht lacht weiter, als er zu erzählen beginnt: "Ich bin in der Nähe von Stockholm aufgewakßen. Als Teenager war ich jedes Wochenende da. Ich kannte jede Bar und jeden Clup. Ich war ßtändig beßoffen. Das waren ßehr wilde Jahre." Mit den Fingern beginnt er mit der Serviette zu spielen. "In Skandinavien ist das nicht ßo ungewöhnlich. Wir sind ein trinkfestes Volk und immer in der Übung." Das Lachen weicht einem sehnsüchtigen Blick, als er sich wieder nach vorn lehnt, die Ellenbogen auf dem Tisch und die Hände ineinander gelegt. "Aber als ich ßiebßehn war, wurde mein Mudder krank. Mein Vader hat viel gearbeitet und darum blieb ich ßu Hause und hab sie geflecht." Ein warmes Lächeln umspielt seine Lippen. "Wir mögen ßwar Bier, aber Familie ist wichtiger."



Die Kellnerin reißt ihn aus der Erzählung, als sie neben dem Tisch steht und die Bestellung aufnimmt. Lächelnd hört die Brünette Lasse zu. Sein Familiensinn berührt sie und sie spürt eine Verbindung zu seiner Geschichte. "Es ist schön zu hören, wie wichtig Dir deine Familie ist", sagt sie einfühlsam. "Wie geht es deiner Mutter jetzt? Und dein Vater, wie hat er die schwierige Zeit gemeistert?" Sie erinnert sich an die Zeit, als ihre Mutter schwer krank wurde.
Lasse reicht der Kellnerin die Karten, bedankt sich freundlich lächelnd und widmet sich wieder Marina. "Sie starb ein Jahr später. Ich ßaß die ganße ßeit neben ihr und habe ihre Hand gehalten. Mein Vader hat das nicht ertragen und sich in Arbeit gestürßt." Lasses Blick wandert ins Leere irgendwo auf dem Tisch. "Er hat sie ßehr geliebt. Damals hab ich das nicht verstanden. Ich war wütend auf ihn, weil er nicht da war. Aber als ich älter war, wusste ich, dass er einfach nur schwach war."

Sanft legt Marina ihre Hand auf Lasses Arm, als sie seiner traurigen Geschichte zuhört. "Es tut mir leid für deinen Verlust", sagt sie mitfühlend. "Es ist schwer zu verstehen, warum Sims auf verschiedene Weisen mit Trauer umgehen." Sie betrachtet Lasse einfühlsam. "Meine Mutter ist vor ein paar Jahren gestorben. Mein Vater hat offen getrauert, meine Schwester hingegen hat ihre Trauer nicht vor uns anderen gezeigt, um stark für uns zu sein. So ist jeder Sim anders."



Lächelnd erwidert Lasse die Berührung, seine Hand auf Marinas legend. Seine Augen strahlen ihr warm entgegen. "Ich habe verstanden, dass jeder sich Mühe gibt, ßo gut er kann. Manchmal ßehen wir das nicht, aber troßdem ist es ßo. Wir müssen aufeinander aufpassen. Darum ßind wir hier. Und daßu gehört auch, Verständnis ßu haben. Deine Schwester hat das aus Liebe gemacht. ßo wie auch mein Vader."

Warm lächelt sie zurück, während sie Lasses Hand auf ihrer spürt. Tief von seinen Worten berührt, schaut sie ihm anerkennend in die Augen. "Du hast so recht", sagt sie leise.

Als das Essen serviert wird, zieht Marina ihre Hand zurück. Für einen Moment empfindet sie Bedauern, wendet sich dann jedoch ihrem Gericht zu. "Das sieht wirklich köstlich aus."

"Guden Appetit." Zufrieden schaut er Marina an. Es ist nicht zu übersehen, dass er sich sehr wohl mit ihr fühlt. Die Schwere des Gespräches belastet ihn nicht. All das ist lange her und er hat die damit verbundenen Gefühle längst überwunden. Das Steak ist saftig, wie er es mag, der Salat knackig frisch.

"Jetß haben wir ßo ernst gesprochen, ich finde, wir ßollten über etwas Schönes reden.", schlägt er vor. Die Gabel am Tellerrand ablegend überlegt er eine Sekunde, ehe ihm einfällt, was sie vorhin sagte - mit den Geschwistern viele schöne Erinnerungen geschaffen. "Was ist deine schönste Erinnerung?" Sie aufmerksam ansehend greift er zum Glas und trinkt einen großen Schluck.

Lachend erzählt sie von einem Familienurlaub in den Bergen. "Wir waren alle zusammen wandern, als mein kleiner Bruder einen riesigen Stein als Andenken mitnehmen wollte. Aber nicht irgendeinen Stein - nein, es musste der Größte sein, den er finden konnte." Marina kann sich kaum das Lachen verkneifen. "Er begann diesen massiven Felsbrocken den Berg hinunterzurollen, um ihn zum Auto zu bringen. Jedoch verlor er die Kontrolle über den Stein, der wie eine Lawine runter raste, gefolgt von meinem verzweifelten Bruder, der ihm hinterherlief. Meine Schwestern lachten sich halb tot ... Letztlich konnten wir alle später darüber lachen."



Durch Marinas Lachen angesteckt formt sich in Lasses Geist die Szene eines Jungen, der schimpfend den Berg hinunter rennt. Es erinnert ihn an einen der alten Slapstick-Filme, die er früher so gern sah. Sein ganzes Gesicht legt sich in Falten, als er sich herzhaft an ihrer Geschichte erfreut. "Das wievielteste Kind bist du?", fragt er, als er seine Sprache wieder findet.

Auf seine Frage hin, breitet sie ihre Geschichte aus. Sie erzählt von ihrem jüngsten Bruder Valentin, dessen Verhalten die Familie oft zum Lachen, aber auch zur Verzweiflung bringt. Dann erwähnt sie ihre verstorbene Schwester Bärbel, deren Persönlichkeit sie schmerzlich vermisst. Als sie über Bärbels Mann Theo spricht, lächelt sie dankbar. "Theo ist wie ein Bruder für uns alle, besonders nach Bärbels Tod .. und Hannah, meine älteste Schwester, ist wirklich der Fels in der Brandung. Sie kümmert sich liebevoll um unseren Vater, auch wenn es nicht immer einfach ist." Während sie spricht, nimmt Marina gelegentlich einen Bissen von ihrem Essen.

"Eine gude Familie ist ein ßegen." Der letzte Bissen verschwindet hinter Lasses Lippen. Das Besteck legt er ordentlich auf dem leeren Teller ab, ehe er zum Glas greift und auch dieses leert. "Möchtest du noch etwas?", fragt er, als auch Marina ihr Glas leert. Sie entscheiden, auf ein weiteres Getränk zu bleiben. Beide genießen die Gesellschaft und bemerken nicht, wie die Zeit vorüberzieht. Das Restaurant wird ruhiger, die meisten Gäste sind gegangen, als Marina auffällt, dass sie die letzten sind. Überrascht sieht Lasse sich um. Tatsächlich. Ein Blick auf die Uhr beweist, dass sie bereits über zwei Stunden hier sitzen. "Aj, wie ist das passiert?", fragt er schmunzelnd. "Das kam mir nicht ßo lange vor."

Die Kellnerin scheint nur darauf zu warten, dass die Gäste endlich zahlen wollen, so ist sie schnell bereit, dem Wunsch nachzukommen. Lasse zückt seine Geldbörse und hebt beschwichtigend die Hand, als Marina protestieren will. "Bitte. Das ist meine Art, mich ßu bedanken für diesen schönen Abent."

Nachdem Lasse die Rechnung beglichen hat, verlassen sie gemeinsam das Restaurant und treten hinaus. Ein paar vereinzelte Sterne glitzern am Himmel. Sie beschließen, noch einen gemütlichen Spaziergang zu machen. Während sie die Ruhe der Nacht genießen, entstehen zwischen ihnen interessante und fesselnde Gespräche.



(In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon.)

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27.03.2025 17:05 (zuletzt bearbeitet: 21.05.2025 18:49)
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<<< Veronika, Jim und Valentin kommen von Evergreen Harbor Nr. 15 - WG Tom, Jim, Valentin (6) <<<

Charaktere: Veronika, Jim, Valentin
Geschichtsstrang: Ein unerwarteter Geldsegen II


Nach einer kurzen Diskussion haben sich die drei auf Luigi’s Pizza geeinigt. Valentins Vorschlag ins Panorama zu gehen, fand leider keinen großen Anklang.

In der Pizzeria angekommen, setzen sie sich an einen Tisch und Valentin nimmt sich sofort die Karte vor. Während er sie aufmerksam studiert, fragt er sich insgeheim, ob es hier Hummer gibt. Doch ernüchtert muss er feststellen, dass die Auswahl sich auf Pizza und Pasta beschränkt. Also entscheidet er sich für eine große Pizza Quattro und dazu noch Pizzabrötchen mit viel Kräuterbutter.

Da er inzwischen verstanden hat, dass er bei Veronika ohnehin keine Chance haben wird, ist es ihm egal, ob sie von seiner Knoblauchfahne begeistert sein würde oder nicht. Das muss sie jetzt ertragen.

Jim denkt sich seinen Teil bei Valentins Bestellung. Er ist ebenfalls ein großer Esser, aber das mit dem Knoblauch ist doch Absicht gewesen, oder? Er selbst gibt sich einfach mit einer Pizza Salami zufrieden und einem Bier.



Veronika verdreht die Augen. Ihr war von Anfang an klar gewesen, dass Valentin ihr Angebot ausnutzen würde. Doch es ist ihr egal. Zu groß ist die Freude über den Brief, um sich daran nun noch zu stören. Und es ist ja auch nicht so, dass sie sich dieses Abendessen jetzt nicht leisten könnte.

"Hey, Schätzchen, wir bestellen dann!", sagt sie zum Kellner und zählt die Wünsche auf. Sie selbst beschränkt sich auf ein Glas Rotwein. Jim lacht. Er wartet, bis der Angestellte außer Hörreichweite ist. Dann knufft er Valentin in die Seite. "Sogar der Kellner hat eine größere Chance auf eine Beziehung bei ihr als du.", neckt er ihn. "Hast' gehört? Er ist ihr 'Schätzchen'!"

Valentin hebt beschwichtigend die Hand. "Ach. Hauptsache, ich kriege etwas zu essen." Er tut auf cool, lehnt sich entspannt zurück und grinst, als wäre es ihm völlig egal. Doch insgeheim nagt es noch immer ein wenig an ihm, dass Veronika ihn so klar abgewiesen hat.

Dann wendet er sich an die Vampirin. "Also, was genau hast du denn jetzt mit dem ganzen Geld vor?", fragt er ehrlich interessiert und lehnt sich ein Stück nach vorne.



"Eine eigene Modeboutique war schon immer mein Traum!", sinniert Veronika vor sich hin. In einer ausladenden Geste breitet sie ihre Arme aus und trifft dabei beinahe dem Kellner, der gerade die Bestellung vorbei bringt. Er kann gerade noch rechtzeitig abbremsen. Veronika bemerkt es nicht einmal. "Stell dir nur vor, was für ein tolles Gefühl das ist, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen! Nicht mehr abhängig sein von irgendwelchen Leuten! Sich von keinem Boss mehr hin- und her scheuchen zu lassen!"

Jim schweigt, wie immer. Er denkt an seine Zeit als Einbrecher. Auch da war er auf sich gestellt, hatte keinen Boss. Doch mittlerweile ist er froh über den Job beim Kindergarten. Er dankt dem Kellner, der nun das Essen auf dem Tisch abstellt, greift gleich darauf zum Besteck und beginnt zu essen. "Lecker!", ist das einzige, das er unter seinem Bart hervor nuschelt.



Für Valentin ist das Gefühl, das Veronika beschreibt, völlig fremd. Er selbst ist ganz zufrieden damit, Sozialleistungen zu bekommen, ohne viel dafür tun zu müssen. Doch bevor er sich eine Predigt darüber anhören muss, behält er seine Meinung lieber für sich und konzentriert sich stattdessen auf das Essen.

"Ja geil!", ruft er aus, als die dampfende Pizza vor ihm landet. Ohne zu zögern, nimmt er das erste Stück in die Hand.

Jetzt, wo Valentin mit seiner Flirterei aufgehört hat, kommt Veronika etwas besser mit ihm klar. Sie kann auch seinen Knoblauchgeruch ignorieren. "Der Rotwein ist jedenfalls lecker.", lacht sie.

Eine Weile konzentrieren sich die Drei auf ihr Essen. Bis Jim dann schließlich doch noch eine Frage stellt: "Machst das alleine oder suchst dir dann Angestellte?" Die Vampirin muss zugeben, dass sie sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat. "Am Anfang vermutlich noch alleine. Aber später hätte ich schon gerne jemanden für den Verkauf. So dass ich mich ganz auf die Modeentwürfe konzentrieren kann." Sie hebt eine Augenbraue. "Wieso? Hast Interesse an einem Job, Schätzchen?" Jim grinst, schüttelt den Kopf. "Nicht für mich. Ich dachte nur, Val könnte auch endlich mal etwas zu tun bekommen."



Veronika blickt von Jim zu Valentin. Sie springt in dessen Neckerei mit ein. Laut lachend sagt sie: "Oh Gott, die arme Kundschaft!"

Valentin lacht laut auf und schüttelt den Kopf. Sein entspanntes Leben gibt er sicherlich nicht auf. "Das kann ich dir nicht antun", sagt er in Veronikas Richtung und grinst. "Aber wenn du eine nette Lady einstellst, komme ich gerne mal vorbei." Zwinkernd sieht er sie an, bevor er genüsslich in sein Pizzastück beißt.

In Zusammenarbeit mit @Spatz

>>> Valentin geht nach Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias (33) >>>
>>> Veronika geht nach San Sequoia 3 - Veronikas Boutique >>>
>>> Jim geht nach San Sequoia 3 - Veronikas Boutique >>>


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