San Myshuno Nr. A - Central Park

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20.04.2023 18:54 (zuletzt bearbeitet: 21.04.2023 11:46)
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Viola, Blaze - letzter Post



Sie reisen nach Oasis, wobei Blaze mit dem BMX fährt und Viola über ihm fliegt. Im Bandraum angelangt wird Blaze wieder an diesen ersten Kuss erinnert. Wahr vielleicht nicht der romantischste Ort aber thats Rock'n'Roll, oder so. Er fühlt sich fantastisch. Während er hilft das Keyboard transportfähig zu machen und sagt: "Sag mir nochmal was der Sinn von diesem Projekt ist." Wenn sie eine gute Note will, sollten sie die Details beachten.

Viola überlegt. "Also, es ging wohl ums kennen lernen oder so. Was ich jetzt nicht mit "Biounterricht" interpretieren würde. Ich glaube, für die erste Aufgabe ging es einfach nur darum, irgendetwas gemeinsam zu machen. Mit einem zufällig ausgelosten Partner. Und eben alles zu dokumentieren. Wir müssen also nicht wirklich jetzt im Altersheim aushelfen oder sonst irgendwelche Dinge, die Lashawn begeistern würden." Sie grinst. "Ja, wir sind jetzt keine zufällig ausgewählten Partner, aber mit Leyla kann ich einfach nicht zusammenarbeiten. Ich denke, so ist es immer noch besser, als gar nichts vorweisen zu können, auch wenn es dann vielleicht nicht zu einer Eins reicht."

"Biounterricht?
" Blaze lacht. Er klappt die Füsse des Keyboards ein und packt das Ding in eine Tasche die man umhängen kann. "Okay okay. Dann erzähl mir auf dem Weg was über dich was ich noch nicht weiss." er sieht sie herausfordernd an. "Klingt fast wie eine Steinchen-Aufgabe."

Viola hebt eine Augenbraue. Dass Blaze auch eine Steinchen-Aufgabe mit in das Projekt wirft, kommt unerwartet. Aber die Frage ist nicht uninteressant. Nur... was sollte sie erzählen? Dass ihr Vater dabei ist, Rätsel zu lösen um einen bösen Magier zu fassen? Das wäre wohl eher etwas, was er über Viktor nicht weiß. Sie hatte ihm nie erzählt, dass ihre Großeltern ermordet wurden, bevor sie diese überhaupt kennenlernen konnte. Aber diese Information erfordert mehr Details, die dann doch wieder zu Viktors Magierjagd führen.

Viola bleibt für den Anfang bei etwas harmloseren Infos: "Du weißt ja, dass wir Vampire nichts mehr essen müssen wenn wir ein bestimmtes Alter erreichen. Manche machen es dennoch, andere nicht, aber darum geht es grad nicht. Im Grundschulalter sind wir allerdings noch nicht soweit. Dann müssen wir noch normale Nahrungsmittel essen wie Menschen. Zu dem Zeitpunkt war mein Lieblingsessen immer irgendwas Rotes, einfach nur der Farbe wegen. Zumindest behauptete ich das damals immer. Egal was, es musste Rot sein. Erdbeeren, rote Gummibärchen, Radieschen... völlig egal. Ich hab dann immer so getan, als würde ich dabei gefrorenes Blut essen... oder, wenn die Konsistenz es erlaubte, ungefrorenes Blut. Himbeersoße war da immer besonders interessant." Sie zuckt die Schultern. "Ich hatte eine seltsame Fantasie als Kind."

Während sie zu ihrem Zielort schlendern hört Blaze aufmerksam zu. Es interessiert ihn so oder so was sie sagt, selbst wenn es nicht um dieses dämliche Schulprojekt gehen würde. Er überlegt wie es damals in der Grundschule war. Sie liegt noch gar nicht soweit zurück aber er kann sich kaum erinnern was seine Mitschüler betrifft. Abgesehen von Chip und Steph. "So ne Tüte Gummibärchen, wär jetz schon geil." sinniert er und grinst. Er stellt sich grade vor wie sie rote Himbeersosse isst und schweift mit den Gedanken ab. "Ich hatte nie Essens-Marotten." spinnt er das Thema weiter, "Hab brav mein Gemüse gegessen und alles was auf den Tisch kam. Ich glaub es gibt auch fast nichts was ich nich esse." er denkt nach. Keine Ahnung wie Nadja das immer gemacht hat, aber sie schaffte es immer das alles irgendwie lecker schmeckte. Und in Amerika wars der Hunger der alles lecker machte. "Dafür konnt ich nie Blut sehen." sagt er weiter ohne darüber nachzudenken.



Das hatte Viola nicht gewusst. "Echt nicht?" Damit hätte sie auch nie gerechnet. "Dafür hast du dann aber die seltsame Angewohnheit entwickelt, dich von mir beißen zu lassen."

"Ja ich weiss. Andererseits seh ich nichts davon. Aber wenn ich mir beim Jumpen die Knie und Arme aufschramm oder in den Finger schneid oder so, das is schlimm..
" jetzt ist es an ihm die schultern zu zucken. "Das muss aber sonst keiner wissen , ok?"

"Ich werde schweigen.
", verspricht Viola. "Du weißt ja, dass ich eh keine große Labertasche bin." Auch wenn sie bei Freunden immer ein wenig auftaut. Normalerweise wäre das auch kein Problem und Viola hat keinen Grund, Blaze deshalb für schwach zu halten. Aber ... dann hat sich ihre Frage wohl erledigt, die ich ihm noch stellen wollte. Oder sollte sie das trotzdem tun?

Bevor Viola zu einer Entscheidung kommen kann, kommen die beiden am Zielort San Myshuno an. In dieser Stadt fand auch das Spraydate statt, wie sich Viola erinnert.

Diesmal nicht an den Doks sondern im Park wo einiges mehr los ist, stellen sie ihr Equipment auf. Es gibt Sitzplätze wo die Leute einen Moment verweilen und zuhören können. Zudem legt Blaze das geöffnete Gitarrencase auf den Boden damit, wer will, ihnen ein Dankeschön-Trinkgeld da lassen kann. Er setzt sich und stimmt die Gitarre. "Und wovor 'gruselst' du dich am meisten?" fragt er fast beiläufig. Das sind jetzt höchst vertrauliche Informationen und er sieht es als selbstverständlich diese nicht weiter zu geben, auch nicht im Rahmen dieses Projekts. Sollte er etwas über Viola gefragt werden, wird er einfach die gängigen Dinge erzählen die ohnehin jeder weiss. Er kann sich noch gar nicht vorstellen wie die Auswertung des Projekts aussehen wird.

Viola denkt nach. "Der Fakt, dass ich euch alle überleben werde.", sagt sie. Das ist nicht gelogen und auch schon länger ihr Gedanke. Einer der Gründe, warum sie anfangs versuchte, sich mit Shane anzufreunden, bis sie dann merkte, dass sie einfach nicht zusammen passen. Und auch einer der Gründe, warum sie dann doch bei Lucía zu Besuch war. Auch wenn sich auch mit ihr kein Gefühl der Freundschaft entwickeln konnte. "Ich hatte eigentlich vor, dir das Angebot zu machen, dir das ewige Leben zu schenken.. Aber wenn du kein Blut sehen kannst, hat sich das wohl auch erledigt." Sie will nun wirklich nicht, dass er nur noch mit Plasma Jane überleben kann. Sie seufzt, lächelt dann aber wieder. "Aber das heißt ja nicht, dass ich nicht die Zeit genießen kann, die ich mit euch... mit dir.. habe."

Blaze blickt erstaunt auf. Das ist deeper als er erwartet hat. Das ewige Leben? So wichtig ist er ihr? Es fällt ihm grade schwer darauf einzugehen weil er darüber nie nachgedacht hat. Sterben gehört zum Leben dazu, das hat er sehr früh lernen müssen und er vergisst auch regelmäßig dass Vampire nicht weiter altern wenn sie erwachsen geworden sind. Er hingegen schon... Bei Vampiren ist Schönheit dahingehend nicht vergänglich, fällt ihm auf. Er legt die Gitarre weg, steht auf und nimmt Violas Hände als sie enttäuscht seufzt und trotzdem tapfer lächelt. Das Thema überfordert ihn, darüber muss er später intensiver nachdenken, deswegen sagt er, "Ich weiss nicht was ich sagen soll.. ich will nicht übers sterben nachdenken. Ich will leben. Mit dir. Jetzt." Er hebt ihr Kinn und küsst sie sanft, dann blickt er sie lächelnd wieder an. "Das ist alles was ich weiss." und er stimmt ihr zu, dass sie die Zeit genießen sollten. Viola hat schon so viel weiter gedacht als er, obschon das sonst sein Part ist. Das wird ihn in nächster Zeit, in ruhigen Minuten beschäftigen. Doch jetzt wird es Zeit für etwas Stimmung im Park.

Die Vampirin lächelt nun. Es ist ja auch nicht so, dass Blaze in den nächsten Tagen bereits an Altersschwäche sterben würde. Er ist noch jung. Sie werden noch einige Zeit gemeinsam verbringen können. Und so verwirft auch sie den Gedanken für's erste. "Die Handykamera muss wohl für die Dokumentation ausreichen.", sagt sie bevor sie mit dem Musizieren anfangen, "oder hast du eine bessere Idee?"

"Ja, lass uns n cooles handmade Musikvideo machen
."



Er schaut sich um. Auf dem Spielturm sieht er einen Jungen sitzen. Er fummelt grade eine Packung Kaugummizigaretten auf und schiebt sich eine in den Mund. Sympathisch, denkt er, bedeutet Viola dass sie warten soll und geht zu ihm rüber. "Hey du. Willst du dir ein paar Kröten verdienen?"



Der Junge ist irgendwo in Eves alter, schätzt er. Er schaut auf und wirkt direkt interessiert. "Klar." - "Wie heisst du?" fragt Blaze und winkt ihn zu sich. "Philipp." Auf dem kurzen Weg zurück zu Viola sagt er. "Okay Phil, mein Name ist Blaze und das ist meine Freundin Viola. Ich geb dir..." er zieht den Geldbeutel der wie üblich an einer Kette an seiner Hose hängt aus der Tasche und schaut hinein. Geld bedeutet Blaze nichts, hat es noch nie, also zieht er einen Zwanni heraus und zeigt ihn Philipp. "Ich geb dir Zwanzig Flocken, wenn du uns eine Weile beim Musik machen filmst." - "Zwanzig?" Der Pre-Teenager macht grosse Augen.



"Ja, ich leg noch n Eis drauf wenn dus gut machst." meint er mit Blick zu dem Eisverkäufer in der Nähe. In San MyShuno sind die Läden glücklicherweise immer etwas länger auf, als auf dem Land. Für die Touristen. "Mega!" begeistert Phil sich. "Mach aber nich so statische Aufnahmen, sei bisschen kreativ, das wird n Musikvideo." - "Alles klar!" Blaze gibt dem Jungen sein Telefon, "Guter Mann." dann schaut er zu Viola. "Ready?"

"So ready wie es nur geht!
", ist ihre Antwort. Es wundert sie nicht, dass Blaze dem Jungen einfach so sein Handy überlässt. Sollte er auf die Idee kommen damit abzuhauen, würde er nicht weit kommen.



Sie spielen eine Weile, die Sims kommen hören zu, lassen Kleingeld da und gehen. Einige klatschen. Es gibt ein paar ältere Damen und Herren die aussahen als würden sie gleich wegen Ruhestörung die Polizei rufen, doch es kam keiner um sie zu vertreiben. Der San MyShuno Park ist bekannt für lautes Nachtleben. Nicht zuletzt werden öfter Shows hier veranstalten. Wenn der Zirkus oder der Rummel im Ort ist, ist der Tumult oft noch grösser.



Nach einer Weile, stellt Blaze die Gitarre ab und nimmt den Jungen das Handy aus der Hand. Kurz schaut er in die Aufnahmen und ist zufrieden. "Kurze Pause?" fragt er Viola. "Bock auf ein Himbeereis?" Blaze grinst.

Viola muss lachen. "Klar!", sagt sie. Dann schaut sie über Blaze' Schulter, um die Aufnahmen anzuschauen. Der Junge ist gar nicht mal so übel. Er schafft es, die Momente immer gut einzufangen... ganz so, als wollte er später auch beruflich in diese Richtung gehen. Und auch finanziell ist schon was zusammengekommen. Keine großen Reichtümer, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.



Blaze rafft die Kohle zusammen, reicht Philipp den Schein und nickt Richtung Stand. Der Junge folgt ihnen, denn er hat sich auch ein Eis verdient. Blaze bezahlt mit den Einnahmen, und sie setzen sich an eine Bank. "Sogar nem Strolch haben wir geholfen." sagt Blaze und schubst den Jungen spielerisch als er grade in sein Eis beisst und sich dabei das Gesicht verschmiert. "So sozial war ich lange nicht mehr." lacht Blaze.

"Das muss einfach Extrapunkte wert sein!", grinst Viola. Sie fühlt sich wohl und hat für diesen Moment vergessen, dass Blaze nicht unsterblich ist so wie sie selber.

Blaze nimmt das Handy raus und hält die Kamera auf Phil, "Hier sag der Schule wie cool drauf wir sind." Philipp wischt sich das Eis aus dem Gesicht und grinst in die Linse. Er zeigt Blaze das Victory-Zeichen und sagt: "Ihr seid meeega cool drauf." Wenn das kein passender Abschluss für ein Musikvideo ist. Blaze steckt das Telefon ein, grinst Viola an und isst sein Eis.

(In Zusammenarbeit mit @Ripzha )

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21.04.2023 16:09 (zuletzt bearbeitet: 03.07.2023 21:54)
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Chip kommt von Oasis Springs Nr.11 - Familie Töpfer
Viola - letzter Post

Ort: Sportladen
Charaktere: Chip, Viola
Titel: Neues Skateboard


Viola lehnt sich an die Wand des Sportladens. Sie hatte vor einiger Zeit Chip eine Nachricht geschickt. Er kennt sich besser aus mit Skateboards als Blaze, daher hat sie eher ihn gefragt. Schließlich braucht sie ein neues Board. Zum Glück hat Chip zugesagt. Er müsste bald hier sein.

Froh um jede Möglichkeit außerhalb seines Zuhauses etwas sinnvolles zu unternehmen, ist Violas Bitte ein Geschenk des Himmels. Mal davon abgesehen, dass Chip sich auch ein bisschen geschmeichelt fühlt, dass sie ihn für so kompetent hält sie zu beraten, hebt sich seine Stimmung bei der Aussicht ein bisschen im Skateshop zu kramen und vielleicht gleich Violas neues Board mit ihr auszuprobieren. Schon von weitem sieht er sie am Treffpunkt, gleitet auf sie zu und stoppt mit einem eleganten G-turn. Ein bisschen show muss schon.



"Hi Viola." Er hält das Board jetzt in der Hand und weist auf den Laden vor dem sie stehen. "Willst echt hier kaufen? Oder lieber in nem richtigen Skateshop?"

Viola zuckt die Schultern. "Hier habe ich mein erstes gekauft. Gebraucht und nicht die beste Qualität. Wahrscheinlich hast du Recht und ich sollte es diesmal in einem Shop kaufen, der darauf auch spezialisiert ist. Kennst du da denn einen guten?"

Nickend schlendert Chip los. "Der ist nur 5 Minuten von hier. Ich schraub mittlerweile mein Board selber zusammen, da kann ich genau das aussuchen was für mich passt. Spar grad wieder auf ein Neues. Sie haben aber auch komplette Skateboards, klar." Er wirft eine Seitenblick zu Viola. "Wieviel willst denn ausgeben?"

Viola lächelt. Sie hat nun schon ein wenig angespart, und da ihre Eltern auch nicht arm sind, sollte es für ein Board in guter Qualität reichen. Auch wenn es vielleicht nicht das Beste vom Besten wird. Sie nennt Chip die Summe.

"Jo, da gibt's schon was anständiges dafür. Ich wär froh ich hätt schon so viel zusammen." Chip grinst und weist mit dem ausgestreckten Arm leicht schräg über die Straße. "Da vorne ist's schon."



Sie überqueren die Fahrbahn und Chip hält Viola die Tür auf. "Skatergirls first." Er grinst sich eins, weil er weiß dass Viola auf solche Sachen gar keinen Wert legt. "Hi Skippy." begrüßt er den Typ im Laden, der gerade dabei ist Ware 'for sale' in einem großen Stand einzusortieren. "Hey Chip. Wen hast denn heute dabei?" Chip schaut zu Viola und zurück zu Skippy. "Das ist Viola. Bei ihr ist next level was ihr Board angeht angesagt. Wir schauen uns mal um." Der Ladenbesitzer nickt und lächelt Viola an. "Weibliche Verstärkung beim skaten kann man immer brauchen. Wenn du Fragen hast, ich steh zur Verfügung. Aber bei ihm.." Er macht eine Kopfbewegung Richtung Chip. "..bist du auch in guten Händen.



Viola betrachtet den Typen. "Hallo Skippy.", sagt sie. Er hat mit keinem Wort ihre vampirischen Augen oder spitzen Ohren erwähnt. Gut. Das stört ihn also offenbar nicht weiter. "Ich halt mich dann an Chips Beratung. Dafür habe ich ihn ja auch herbestellt." Die Vampirin grinst dabei. Sie wirft einen kurzen Blick auf die Waren, die Skippy gerade einsortiert. Dass die Sachen im Ausverkauf sind, muss ja nicht heißen, dass die schlecht sind und wenn sie bisschen was sparen kann und doch weniger ausgibt schadet es ja auch nichts. Sie sieht zu Chip. "Hast du irgendwelche Vorschläge, was gut wäre?"

"Komm.
" Er zieht sie am Ärmel in Richtung einer Wand, an der sich eine große Auswahl komplett montierter Bretter befindet, von denen auch ein paar reduziert sind. "Nachdem du ja nicht spezialisiert bist und Straße und Skatepark gleich viel nutzt, würd ich dir ein Standardboard empfehlen..mittelgroße Rollen, nicht ZU breit..." Kurz schätzt er Violas Größe ab, begutachtet ihre Füße und zeigt dann auf zwei in der obersten Reihe. "Die find ich ganz cool. Das Design musst du raus suchen, hat ja jeder nen anderen Geschmack."

Viola wirft sich in Fledermausgestalt, um auch die höher angebrachten Skateboards gut erkennen zu können. Sie bemerkt, dass Skippy sie dabei beobachtet, doch er wirkt nicht überrascht oder panisch. Sie ist wohl nicht der erste Vampir, dem er begegnet. Sie achtet jedoch nicht weiter auf ihn, und auch er setzt kurz darauf einfach wieder seine Arbeit fort.



"Ja, die sehen wirklich nice aus
.", bestätigt Viola. "Und Motive gibt es ja auch Coole. Das hier zum Beispiel!" Sie zeigt auf eines mit Falkenmotiv, das auf der Unterseite des Boards zu sehen ist. "Oder hier, für Skater-Girls!" Sie zeigt auf ein weiteres Board.



Kopfschüttelnd winkt Chip bei dem 'Girl' Board ab. "Hey, das ist viel zu kindisch für dich." Er hebt das Exemplar mit dem Falken hoch und nickt anerkennend. "Das ist eins aus der neuen Toby Hawl Serie...für mich DER Skater überhaupt, da geht nix drüber." Kurz überlegt er, ob er Viola die Geschichte von dem Splitter in seiner Cap erzählen soll, lässt es aber dann doch. Zu persönlich. "Du fliegst als Fledermaus auch hoch hinaus und mit dem Falken auf dem Board hebst du ab und meisterst jeden Sprung." Er schmunzelt. "Wer braucht denn schon ein Girlieboard wenn er nen Raubvogel haben kann?"

"Da hast du Recht. Es gefällt mir sowieso besser von dem Motiv her!
", antwortet Viola grinsend. Das ist tatsächlich besser als das Girlie-Board. "Dann ist das wohl entschieden. Ich nehm das hier!" Sie grinst.

"Geil. Gute Wahl." Chip nickt anerkennend und die beiden gehen zur Kasse. "Na, hat es sich gelohnt dass du ihn herbestellt hast?" fragt Skippy Viola. Er feixt dabei in Chips Richtung und betont 'bestellt' extra deutlich. Der grinst und zuckt mit einer Schulter. "Alter..das is in dem Fall fast ein Kompliment." Er schmunzelt gen Viola. "Sie fragt nicht jeden um Rat. Weiß halt dass ich n Pro bin." Er weist mit einer gespielt wichtigen Geste auf sich selbst und grinst. "Wie isses Mann, gibt's für die zukünftige Proskaterin und Stammkundin noch n Rabatt? Ich verzichte auch auf meine Vermittlungsgebühr." Der Ladenbesitzer wirft Viola einen amüsierten Blick zu und nickt. "Geht klar, ich will ja auch Talente fördern."



Viola muss lachen. "Jetzt hat es sich erst recht gelohnt, dich hierherzubestellen!", sagt sie grinsend in Chips Richtung. Sie dreht sich zu Skippy. "Und danke für den Rabatt!" So konnte sie sich wirklich ein gutes Board leisten, das sicherlich auch stabiler ist als das erste.

Wieder draußen bedankt sie sich auch bei Chip für die Hilfe. "Wie sieht's aus? Wollen wir es gleich ausprobieren?"

"Klar, bin schon ganz wild drauf...hm...ich kenn ne ganz günstige Stelle hier in der Nähe.
" Chip mustert Viola nachdenklich. "Den Ollie hab ich dir ja schon gezeigt..beherrscht du den jetzt gut?"

"Ich denke schon, jedenfalls besser als am Anfang."
Viola beweist es auch gleich mit dem neuen Board. Das ist größer als ihr altes, aber nach kurzer Eingewöhnung klappt es dann tatsächlich. Wenn sie daran denkt, wie unsicher sie noch ganz am Anfang war, als sie mit dem Skaten wegen Blaze' Steinchenaufgabe angefangen hat...

Chip grinst. "Top...wie sieht' s aus mit grinden? Das geht hier im Park ganz gut."

Auch grinden klappt mittlerweile besser. "Hatte ich dir das nicht schon während unseres Landausfluges gezeigt?", fragt Viola grinsend. "Bei der Ruine?"



Chip grinst zurück. "Das kann man noch steigern." Er lässt sein eigenes Board auf den Boden fallen und gibt Schwung Richtung Park. Während sie nebeneinander her rollen erklärt er Viola:" Ist nur ne leichte Abwandlung von dem was du kennst, aber macht gleich mehr Spaß. Du kannst ja jederzeit als Fledermaus abhauen damit du dir keine Schrammen holst...wenn du wüsstest wie ich dich immer noch darum beneide."



Eine Weile lässt sich Viola neue Tricks zeigen, die sie mal mehr, mal weniger gut nachmachen kann. So manches Mal rettet sie die Fledermausgestalt vor Verletzungen, aber einige der Tricks funktionieren sogar besser, als sie erwartet hätte. Aber auch eine Vampirin hat nicht unendlich Energie, und so machen die beiden auch eine Pause. Sie setzen sich auf eine Parkbank.

"Du trainierst viel, das merkt man...ist ja auch das Wichtigste..nie nachlassen." Chips Blick bleibt an einem der Essensstände hängen. Hunger hat er nicht, aber Durst. "Ich hol mir ne Limo...willst du auch was?" Er hat sie schon öfter 'normale' Sachen trinken sehen, aber womöglich hat sie jetzt auch..Hunger? Durst? vom skaten und braucht was anderes..er hat echt keine Ahnung wie oft Vampire Blut trinken müssen. Sie wirkt ruhig, nicht so als ob ihr was fehlt. "Salziges Lama werden sie wohl nicht haben, aber vielleicht gibt's dieses Zeug aus Plasmafrüchten...Plasma Jane, heisst das so?" Irgendwo hat er das mal aufgeschnappt.



"He, bezweifle ich." Viola muss grinsen. "So viele Vampire gibt es nicht, dass es sich lohnen würde, das an Essensständen für Menschen zu verkaufen. Aber keine Sorge. Ich hab mich schon versorgt, bevor wir uns trafen." Mittlerweile wird ihr Opfer wohl auch wieder zu sich gekommen sein. "Was zu trinken ist aber wirklich eine gute Idee. Ich nehme auch eine Limo. Ich geb dir deine aus, als Dankeschön für deine Hilfe."

"Kein Ding
." Chip steht auf. "Und die Limo lass ich mir gern gefallen."



Violas Worte wirken noch in seinen Gedanken nach, während er am Stand auf die Bestellung wartet. 'So viele Vampire gibt es nicht`...sie gehört einer Minderheit an auf deren Bedürfnisse und Lebensstil Simswelt nicht eingerichtet ist. Wie anstrengend für sie das daily life sein muss... Er nimmt die Getränke entgegen, zahlt mit dem Geld was Viola ihm mitgegeben hat und geht nachdenklich zu ihr zurück. "Auf deinen Kauf und die neuen Tricks." Er reicht ihr die Flasche, stößt mit ihr an und setzt sich wieder neben sie. Verstohlen mustert er ihre Ohren, während sie trinkt. Normalerweise denkt er nicht darüber nach, dass sie ein Vampir ist. Sie würde ihn nie beißen- glaubt er zumindest - und durch ihre Beziehung mit Blaze ist sie einfach als Sim in Chips Welt integriert. Er lässt seinen Blick durch den Park mit spazieren gehenden Sims schweifen und sagt dann fast beiläufig:"Kann ich dich mal was fragen?"



Verwundert setzt Viola die Flasche wieder ab. "Klar", sagt sie. Ihr fällt auf, dass er irgendwie nachdenklich wirkt, fragt aber nicht nach, worüber er sich Gedanken gemacht hat. Das wird er ihr vielleicht auch gleich mit seiner Frage verraten.

"Hast du eigentlich viele Probleme weil du eine Vampirin bist? Ich mein...so mit normalen Sims...feinden sie dich an oder behandeln dich scheiße oder sowas?" Vielleicht haben auch alle zu viel Angst vor ihr, aber es gibt immer irgendwelche Spinner. Chip schluckt. Er lebt ja mit dem größten unter einem Dach.

"Hm, ich komme wohl nicht bei jedem gut an.. Gepaart mit meinem Temperament ist wohl auch der Vampirismus nicht unbedingt bei jedem beliebt... auch wenn ich sagen muss, dass die Leute in der Schule ungewöhnlich tolerant sind. Hat man selten." Sie kratzt sich am Kinn und fährt fort: "Solange ich Leute finde, die ich mag, stört es mich nicht weiter, nicht allzu beliebt zu sein. Was ich schwieriger finde als das ist, dass ich meine Freunde überleben werde. Die Unsterblichkeit hat nicht nur Vorteile."

Abgelenkt davon was er eigentlich weiter sagen wollte, wendet Chip ihr verblüfft den Blick zu. "Alter... darüber hab ich noch nie nachgedacht." Er lehnt sich zurück, kramt eine zerknautschte Packung Zigaretten aus der Hosentasche und zündet eine an. Nach kurzer Überlegung sagt er: " Du könntest halt die Sims zu Vampiren machen, die dir wichtig sind und die das wollen...oder?" So geht das jedenfalls in den Filmen die er kennt.



Genau das hatte sie Blaze ja auch anbieten wollen... kurz bevor der ihr anvertraute, dass er kein Blut sehen kann... keine gute Option als Vampir. Vielleicht kann sie ihn irgendwann ja erneut fragen. Es wird sicherlich möglich sein, sich an den Anblick von Blut zu gewöhnen, oder? "Ist halt keine einfache Entscheidung, und ich will dann auch niemanden dazu drängen. Dazu sind mir die Leute zu wichtig.", ist ihre Antwort, ohne Blaze dabei zu erwähnen. "Da genieße ich lieber die Zeit, die ich dann mit ihnen habe."

"Mmmh."
Chip raucht einen Moment schweigend und stellt sich Viola und Blaze als Vampirpärchen vor. Unwillkürlich muss er ein bisschen grinsen. "Versteh ich." Ein Gedanke durchzuckt ihn. "Warum gibt's eigentlich nicht mehr von euch? Ihr könntet doch richtig viele Nachkommen haben, die auch alle lang leben und auch richtig viele Kinder machen...und auch Sims umwandeln, die das wollen ...irgendwann gäbe es so viele Vampire wie Sims oder sogar noch mehr." Er verstummt. Seltsame Vorstellung.

"He, das wäre wohl kaum sehr klug von uns. Wir brauchen die Menschen.. und sei es nur als Blutopfer. Da können wir nicht jeden einzelnen verwandeln." Sie grinst bei der Vorstellung, "Zu viel Konkurrenz auf die Nahrungsquellen." Dabei muss sie selber lachen. "Und nicht jedes Vampirpärchen will sich ewig um Kinder kümmern. Sie bringen dann vielleicht einige Kinder in die Welt, aber sicherlich nicht jedes Jahr aufs Neue, wie eine Vampirbrutmaschine. Und auch wir können sterben. Nicht nur an der Sonne. Was wohl erklären könnte, warum es nicht so viele von uns gibt."



"Okay, Punkt für dich."
Chip zieht nochmal an der Zigarette und tritt sie dann aus. "Warum ich drauf komm...ich kenn jemand, der grad voll rumspinnt. Hat total Angst vor Aliens und dass sie Simswelt übernehmen könnten und all so n Scheiß...und ich frag mich halt wie man plötzlich auf sowas kommt...warum man auf einmal irgend ne Gruppe fürchtet und alles mögliche andichtet...dabei ist ja nicht mal sicher, ob' s überhaupt Aliens gibt." Er schüttelt genervt den Kopf. "Hab mich halt gefragt, ob ihr als Vampire auch solche Sachen erlebt...dass Sims Quatsch über euch verbreiten oder auch jemand direkt irgend nen Nonsens zu dir sagt." Er schaut in ihre glimmenden Augen. "Und wie das für dich dann ist."

"Wie? Aliens?"
Das kommt jetzt unerwartet. Viola hebt eine Augenbraue. "An die glaube ich jetzt nicht unbedingt. Aber selbst wenn es sie doch geben sollte, bezweifle ich, dass sie Interesse daran haben, gleich die Simswelt zu übernehmen. Wer kommt denn auf diesen Quatsch?"

Chip winkt ab. Im Grunde hat er sich die Frage vorhin selbst beantwortet. Wenn er den Gedanken mit den sich vermehrenden Vampiren einfach für sich selbst geglaubt und weiter gesponnen, ausgeweitet und gepusht hätte.. oh Mann...entstehen so Verschwörungstheorien? Er schaut Viola an. "Nicht so wichtig. Wie gesagt, ist eh nur Blödsinn, find ich auch. Dachte nur ob du auch schon solche Erfahrungen gemacht hast." Er lächelt ihr zu. "Aber offensichtlich bist du respekteinflößend genug, dass sich das keiner traut."
Oder sie ist ihm ausgewichen mit ihrer Gegenfrage. Egal. "Komm, wir bringen die Flasche zurück und dann next Level auf dem Skateboard." Er zeigt auf ein niedriges Stahlgeländer, das eine Statue umgibt. "Du bist die einzige skatende Vampirin die ich je gesehen hab und jetzt lernst du, wie man sowas meistert...vielleicht wirst du die erste blutsaugende Skateinfluencerin auf Simtube und machst noch Mel Konkurrenz." Er lacht und erhebt sich.

"Also wirklichen Nonsens hat mir noch keiner erzählt über Vampire. Vielleicht bin ich wirklich zu respekteinflößend dazu.", kommt sie wieder auf das Thema zu sprechen. Sie grinst dabei, obwohl sie merkt, dass Chip ihr nicht wirklich antworten will, von wem er redet. Doch sie belässt es erst mal dabei. Bei dem Kommentar über Mel muss sie dann laut lachen. "An Mels Viewern habe ich kein Interesse... Ich glaube kaum, dass jemand von mir Modetipps haben will."

"Nein, aber Skatetipps."
Chip grinst und schnappt sein Board. "Bereit?"

"Und wie!"


(In Zusammenarbeit mit @simscat2 )
(Screenshots von uns beiden)


Chip geht nach Oasis Springs Nr. 21 - Skate Park
Viola - nächster Post


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21.04.2023 22:10 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 10:42)
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Tania - letzter Post
Ellie - letzter Post

Ort: San Myshuno, Haus der Hawks
Charakter: Ellie, Tania
Geschichtsstrang: Ein tierisches Treffen

(In Zusammenarbeit mit @Murloc. Screenshots von @Murloc.)




Ellie krault Toby hinter den Ohren. Ben ist mit Dora unterwegs - die Beziehung zwischen den Beiden wird immer enger. Und so liegt es diesmal an Ellie, sich um den Schäferhund zu kümmern und Gassi zu gehen. Doch das stört sie nicht. Vielleicht könnte sie Tani einladen? Sie hat ohnehin noch was mit ihrer Freundin zu besprechen und die Hunde sind ein guter Vorwand. Sie schreibt ihr eine Mail:


Zitat
Hey Tani, hast du Lust mit den Hunden Gassi zu gehen? Toby muss auch raus, und zu zweit macht das mehr Spaß.



Sie sagt noch nichts zu dem Thema, das sie ansprechen möchte. Da Tania ohnehin gerade mit Nero unterwegs ist, antwortet sie Ellie promt mitsamt Treffpunkt. Kurze Zeit später treffen die Freundinnen aufeinander.




"Hey!" Zur Begrüßung umarmt Tania ihre Freundin und streichelt Toby. Ellie lächelt. "Hi Süße, wie geht es?", fragt sie ihre Freundin. "Ganz ok.", antwortet sie. "Und dir so?" Die Hunde schnuppern aneinander. Zum Glück sind beide Hunde soweit sozialisiert, dass sie gut miteinander auskommen.




"Ich freu mich jedenfalls schon auf Halloween und mir geht es eigentlich ganz gut. Bin halt voller Vorfreude.", erzählt Ellie. Sie beobachtet Nero und erinnert sich an den Besuch im Tierheim, wo auch Vero ihre Ratten her hat. Dann kommt sie zur Sache: "Was ist denn los mit dir in letzter Zeit? Irgendwas scheint dich zu bedrücken." Die Nase rümpfend sieht Tania zu Ellie. "Was meinst du?" Ellie seufzt. "Tut mir leid, wenn ich mich da täusche. Ich hatte nur das Gefühl, dass da irgendwas ist. Wenn das ein Irrtum ist, tut es mir leid." Sie weiß nicht genau, wie sie ihr Gefühl erklären soll. Und was, wenn sie sich wirklich nur irrt?




"Naja." Jetzt schaut Tania zu Boden. "Ganz im Unrecht bist du nicht." Seufzend bleibt sie stehen. "Ich weiß nicht mehr, wer ich bin." Ellie sieht ihre Freundin an und legt ihre Hand auf die Schulter: "Möchtest du darüber reden?", fragt sie. Diese nickt und beginnt. "Ich dachte immer, ich lebe in einer intakten und liebevollen Familie. Und die Wahrheit ist: Es ist eine Lüge. Ich weiß nicht mehr, wer meine Eltern wirklich sind. Also klar, weiß ich, dass sie meine leiblichen Eltern sind. Aber mein Vater ist nicht der Mann für den ich ihn gehalten habe und meine Mutter.. ach. Die rafft gar nichts." "Willst du damit sagen, er geht fremd?" Zumindest ist das das erste, was Ellie dazu einfällt. Tania nickt. "Ich habe ihn erwischt. Und er hat mich gebeten, es meiner Mutter nicht zu sagen." Sie schüttelt den Kopf. "Ich hasse es. Auf der einen Seite will ich ihr sagen, was Sache ist. Auf der anderen Seite weiß ich, dass meine Mutter ohne ihn nichts ist. Sie kommt alleine überhaupt nicht klar. Er managed alles. Sie kümmert sich um uns und den Haushalt.. Ok, sie hat seit kurzem einen Job. Aber so anspruchsvoll kann das kaum sein." Erbost stapft sie mit ihrem rechten Fuß auf den Boden. "Da frage ich mich, welche Rolle spiele ich gerade? Warum habe ich mein Leben lang anständig und ehrlich gelebt, meinen Fokus auf die Schule gerichtet? Weil meine Eltern das von mir erwarten und selbst nicht mal ihre Ehe auf die Kette kriegen?!"




"Oh Mann!" Ellie ist ziemlich erschrocken. "Das ist wirklich eine verzwickte Situation!" Ihre Eltern sind zu früh verstorben, als dass einer von ihnen je fremdging. Zumindest wäre ihr das nicht bewusst gewesen. "Aber es ist nicht fair, dich zwischen zwei Stühlen hängen zu lassen." Sie seufzt. "Ich versuche gerade herauszufinden, wer ich wirklich bin. Noch weiß ich es nicht. Aber ich möchte nicht mehr dieses dumme Mädchen sein, was nicht bemerkt, was wirklich läuft und wichtig im Leben ist." Entschlossen hebt sie ihre Hand zu einer Faust.
Ellie kann Tanis Wut durchaus verstehen. Während die Hunde miteinander spielen, überlegt Ellie, was sie sagen könnte. "Hund müsste man sein... die haben solche Sorgen nicht.", sagt sie schließlich, und fährt dann fort: "Aber deine Mama sollte auch das Recht haben, darüber Bescheid zu wissen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen."




Nachdenklich schaut Tania auf die Hunde. "Aber was passiert dann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie meinen Vater verlässt. Schon allein wegen meinen kleineren Geschwistern... Oh man, wenn die das erfahren..." Sie will lieber nicht darüber nachdenken. "So eine verzwickte Situation!", wiederholt Ellie. Es ist wirklich nicht einfach. "Wenn deine Mutter es erfährt, würde es sie zerbrechen, aber wenn sie es nie erfährt, musst du mit dieser Lüge leben.", überlegt sie laut. Zumindest hörten sich Tanis Sätze so an, als würde ihre Mutter daran zerbrechen, auch wenn sie das nicht so direkt gesagt hat. "Ich denke, mir bleibt nichts anderes übrig, als es für mich zu behalten. Ich kann ihr das nicht antun." Erneut seufzt Tania und ruft Nero zu sich. Er bekommt ein Leckerchen zur Belohnung. Auch Toby bekommt eins von ihr.

Ellie schweigt eine Weile. "Wollen wir irgendwas tun, um dich etwas abzulenken?", fragt sie schließlich, "Kino, oder worauf du auch Lust hast?" - "Kino hört sich gut an. Aber was machen wir mit den Beiden hier?" Tania zeigt auf die Hunde. "Vorher beenden wir natürlich unseren Spaziergang.", erzählt Ellie mit einem leichten Lächeln. "Das Kino hat ja noch eine Weile geöffnet." - "Gern." Tania lächelt ihre Freundin an. "Lass uns da den Weg entlang gehen. Da können die Hunde ungestört miteinander toben." Die Mädchen sehen den Hunden zu, was die Laune ein wenig hebt. Plötzlich bemerkt Ellie, dass ein Busch besonders interessant zu sein scheint. Toby streift immer drum herum, und rennt dann zu den Mädchen zurück, so als wollte er etwas zeigen. Ellie sieht zu Tani, dann wieder zum Schäferhund. "Was ist denn, Toby?" Auch Nero hat offenbar nun Interesse an dem Busch entwickelt. "Lass uns mal nachsehen.", schlägt Tania vor.




Das tun die beiden Mädchen dann auch. Was sie in dem Busch finden, ist eine Überraschung! Drei kleine Kätzchen, die sie etwas skeptisch ansehen. "Komm Beifuß, Toby!", ruft Ellie nun und legt ihn lieber wieder an die Leine, auch wenn er eher neugierig zu sein scheint als aggressiv den Tieren gegenüber. Aber die Katzen sind trotzdem nervös. Auch Tani hält Nero zurück. "Damit habe ich nun nicht gerechnet.", sagt Ellie, die nicht weiß, was sie dazu sagen soll. "Hm.. was machen wir denn jetzt?.. Lassen wir sie hier? Oder sollen wir sie zur Auffangstation bringen?" Tania hat keine Ahnung, wie sie sich richtig verhalten sollen.




Ellie ist ganz verzückt von den kleinen Fellknäulen, aber natürlich müssen sie etwas tun. Lebt ihre Mama noch? Die würde die Kleinen ja vermissen, wenn sie die jetzt aufsammeln sollten. Doch die Babys sehen ausgehungert aus, so als ob die Mama länger nicht vorbei kam. Ob sie tot ist? "Ich glaube, die sind hier schon länger, ohne dass die Mama kam.", vermutet Ellie, "Vielleicht sollten wir tatsächlich einen kleinen Umweg zur Auffangstation machen." Auch Tania sieht sich nochmal um. "Ich denke auch, die Mama wird hier nicht mehr sein.. Oh man. Die armen Kleinen!" Sie schaut in ihre Tasche. "Hundeleckerli ist vielleicht nicht das Richtige, aber gleich werdet ihr gut verpflegt." Sie wendet sich an Ellie. "Ich könnte die Kleinen in meiner Tasche verstauen. Dann können wir sie zur Station bringen. Das Kino kann erstmal warten." - "Ja, die Kätzchen sind wichtiger.", stimmt auch Ellie zu, "Ein Kinoabend rennt uns ja auch nicht weg."

Gemeinsam verstauen sie die Tierbabys in Tanis Tasche. Dort ist es warm und gemütlich. "Hoffentlich pinkeln die dir da nicht rein.", meint Ellie. Aber selbst wenn würde Tani es ihnen wohl nicht übel nehmen. Und so eine Tasche kann man notfalls ja auch waschen. Toby beobachtet die Prozedur neugierig und wedelt mit dem Schwanz. Er fragt sich, ob das vielleicht neue Freunde sind. "Ach, meine Mutter wäscht die schon.", sagt Tania lachend. Die beiden machen sich mit ihren tierischen Begleitern auf den Weg zur Auffangstation. Dort angekommen klingeln sie. "Ich hoffe, da ist jetzt auch jemand."

Ellie, Tania - nächster Poist


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23.04.2023 13:35 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2023 08:19)
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Hausmeister

<<< Chase Rodríguez kommt von Willow Creek <<<

Charaktere: Chase / Stonie
Geschichtsstrang: Für die Sache





"Weil alle dich gern ansehen." sagt Chase und grinst schief.
"Du bist süss." erwidert Stonie mit Blick auf die Fotos auf die unbedingt noch irgend ein Filter drauf muss.



"Okay, jetzt stell dich vor die Cam und erzähl von unserer Sache. Kurz und knapp." Chase nimmt ihr die Fotos ab und schiebt sie vor den Computer.
"Ähm."
"Nich überlegen, einfach reden. Wir schneiden das später."





--------

"Ich glaub das wird den anderen gefallen. Ich hab ein gutes Gefühl. Danke übrigens für den Hotdog."
"Nich dafür."

Stonie und Chase spazieren in den Park von San Myshuno. Sie sind das Sozial Media Team für Nadines Lebenswerk, wie sie es nennt. Chase ist schon ein bisschen länger Aktivist und freut sich, dass sie sich für eine Sache einsetzt. Da hilft er gerne dabei auch wenn sein Fokus auf anderen Dingen liegt. Und Stonie ist seine Muße. Er hat sie an einem Abend kenngelernt an dem er und seine Truppe sich in einer anonymen Wohnung getroffen hatte um dort zu übernachten, damit sie sich am nächsten Morgen direkt zum eigentlichen Zielort aufmachen konnten - als Gruppe. Stonie war neu und unsicher gewesen. Sie hielt es für das richtige aber sie hatte angst vor Gewalt und der Polizei. Er hat sich zu ihr gesetzt und sie beruhigt. Die Polizei arbeitet meistens mit ihnen zusammen wenn sie auch kooperativ sind. Es geht nicht darum ernsthaften Schaden zu verursachen, sondern um ein Zeichen zu setzen und es gibt viele Polizisten die das okay finden. Sie müssen aber dennoch ihren Job machen. Er erklärte ihr, dass es vielleicht damit endet dass sie auf der Polizeistation landen und einen Eintrag ins Strafregister erhalten, aber davon hätte er schon mehr als er zählen könne. Es passiert nichts weiter, es sei denn sie habe vor sich mal als Sicherheitsdienst oder Polizist zu bewerben. Darauf hin hatte sie gelacht und sie wurden Freunde.

"Hier, mach ein Foto von uns." bittet Stonie und hält ihm das Telefon hin.
"Schon wieder?" er rollt belustig mit den Augen, tut aber was sie sich wünscht.
"Ich will viele Erinnerungen an uns und an dich." sie küsst ihn.




--------

Plaudernd wandern sie weiter durch den Park und reden über dies und jenes. Meistens über die Welt. "Weisst du wie die großen Kleidermarken es schaffen so viel Geld zu scheffeln?"



"Wie?"
fragt Stonie. Sie hört gebannt zu, denn sie mag es wenn er sein Wissen mit ihr teilt.
"Sie verbrennen überschüssige Klamotten einfach. Weisst schon, die die grade nicht mehr Trend sind."
Stonie runzelt die Stirn, "Warum spenden sie sie nicht?"
"Ganz einfach. Weil sie dann nicht mehr exklusiv sind. Wer zahlt schon hunderte Simoleons wenn das gemeine Fußvolk auch damit rumlaufen kann?"



"Das ist doch total dumm?"
erwidert Stonie ernst und Chase lacht.
"Ja das isses."
"Warst du dagegen protestieren?"
fragt sie neugierig zurück.
"Ne. Ich würd viel lieber bei einer dieser Scheissfirmen einbrechen, die Klamotten klauen und sie an alle die Leute auf der Strasse verteilen. Vor allem jetzt wo's kalt wird. Das würd denen richtig weh tun."
"Ich liebe es wenn du an die Anderen denkst."
schwärmt Stonie.



"Das mach ich doch immer." grinst Chase und sie findet das er recht hat. Er wirkt auf den ersten Blick nicht so und ist auch gewaltbereit wenn es um eine gute Sache geht, aber niemals egoistisch. Er blickt auf die freie Fläche auf die sie zu gehen.
"Komm ich hab eine Idee."
Stonie beeilt sich ihm hinter zu kommen. Sie ist kleiner als er und braucht ein paar mehr Schritte um von A nach B zu kommen. Er kniet bereits auf dem Boden und wühlt in seinem Rucksack, dann reicht er ihr eine Spraydose.
"Wir sprühen Nadines Botschaft hier hin. Ich werd dich filmen und du sagst was."
Überrascht schaut sie auf die Dose und nickt lächelnd. Sie liebt ihn für seine Spontanität.




>>> Chase geht nach >>>


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01.11.2025 20:30 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2026 10:10)
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Bestseller-Schmied

<<< Ellie kommt von San Myshuno Nr. 7 - Haus der Geschwister Hawk (4) <<<
<<< Raven kommt von San Myshuno - Wohnung Sibylle Wolff <<<

Charaktere: Ellie, Raven
Geschichtsstrang: Zwischen Pinselstrichen und Sommerlicht


Pfeifend steht Ellie an ihrer Staffelei, während einige der Fußgänger an ihr vorbei gehen. Sie konzentriert sich auf die Tiere im Park, malt Vögel, Eichhörnchen und sogar eine streunende Katze, die sich auf einer Bank gemütlich gemacht hat. Für einen Moment denkt sie an die drei kleinen Findelkätzchen zurück, die mittlerweile auch bereits ausgewachsen sind. Die streunende Katze, so schätzt Ellie, ist ungefähr im selben Alter. Noch relativ jung, aber alt genug um alleine auf die Jagd zu gehen.



Für einen Moment sieht das Tier Ellie mit den gelben Augen an. Dann verschwindet es im nächstem Gebüsch. Doch die Atmosphäre ist von Ellie bereits mit schnellen Strichen eingefangen worden. Für die Details braucht sie ihr Model nicht mehr. Es ist nicht so wichtig, dass die Flecken an genau der richtigen Stelle sitzen. Immerhin bildet sie nicht jemandes Haustier ab.

Sie setzt ihr Gemälde fort, malt die Katze auf der Bank, die nun längst nicht mehr dort sitzt, als würde sie das Tier vor ihrem inneren Auge noch genauso sehen wie vorher.



Nach der Arbeit beschließt Raven, noch ein wenig durch den Central Park zu schlendern und sich von der Schicht abzulenken, die er gerade hinter sich hat. Er lässt den Blick über die Wege schweifen, über Jogger und Spaziergänger, die sich dort befinden, und genießt die Ruhe, die trotz der vielen Menschen herrscht.
Da fällt ihm eine junge Frau auf. In einiger Entfernung steht sie vor einer Staffelei, konzentriert und versunken. Der Pinsel tanzt über die Leinwand. Etwas an ihr fesselt ihn – vielleicht die Gelassenheit, mit der sie malt.
Er setzt sich auf eine der Parkbänke in ihrer Nähe, so, dass er sehen kann, was die junge Frau auf der Leinwand malt. Fasziniert von ihrem Talent und der Art, wie sie den Pinsel führt, beobachtet er sie eine ganze Weile. Hin- und hergerissen von der Überlegung, ob er sie ansprechen soll, schaut er ihr weiter zu, immer mit dem Klang ihres Pfeifens in den Ohren.
Nach einer ganzen Weile beschließt er, zu ihr zu gehen. Aus einiger Entfernung sieht er, wie detailgenau sie die Katze malt, die schon längst wieder verschwunden ist.
Die Katze ist Ihnen gut gelungen“, sagt er ruhig und nicht zu laut. Er will sie auf keinen Fall erschrecken.



Überrascht dreht sich Ellie um. Der junge Mann ist ihr vorher noch nie begegnet, zumindest nicht dass sie wüsste. „Danke!“, freut sie sich über das Lob, „Aber 'Du' passt schon. So alt bin ich ja auch nun wieder nicht.“ Sie lächelt, während sie weiter an der Schattierung feilt. „In ein paar Tagen wollte ich einige meiner Bilder verkaufen, um für die Tierauffangstation in Brindleton Bay zu sammeln. Der Erlös wird dann gespendet.“ Ihr Bild nimmt mehr und mehr Form an. Zufrieden mit den Details am Tier fügt sie nun die Lichtpunkte an den Blüten hinzu.

Okay … ich heiße Raven. Und diese talentierte Künstlerin ist?“
Jeden Pinselstrich verfolgt er aufmerksam, bewundert die grenzenlose Liebe zum Detail, die sie auf die Leinwand bringt. Dieses unsichtbare Band, das zwischen ihr und dem Bild liegt, zieht ihn unwillkürlich in seinen Bann.
Wenn all deine Bilder so gut sind wie dieses hier, wirst du bestimmt einiges für die Tierauffangstation zusammenbekommen.“
Es fasziniert ihn, wie viel Hingabe sie in jeden Strich legt, wie sie mit jedem Malen ein Stück von sich selbst auf die Leinwand bringt.
„Verrätst du mir auch, wann und wo du deine Bilder verkaufst?“, fragt er schließlich, neugierig, aber sanft.
Er genießt die Ruhe, die sie ausstrahlt, diese konzentrierte Gelassenheit, die alles andere um ihn herum leiser werden lässt. Für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Ruhig und aufmerksam beobachtet er sie, hin und wieder schaut er sie mit einem Lächeln an.



Ellie!“, stellt sie sich lächelnd vor. „Und das hoffe ich doch. Je mehr Geld zusammen kommt, desto besser!“ Während sie redet, vollendet sie ihr Werk und hinterlässt ihre Künstlerunterschrift. „Hier in San Myshuno. Also nicht im Park, aber am Hauptplatz. Dort, wo auch die Essstände sind. Da kommen immer so einige Sims vorbei“ Sie nennt ihm den Tag und Uhrzeit.

Sie sieht Raven an, der sich immer noch sehr für ihre Werke zu interessieren scheint. Vielleicht möchte er ja auch was kaufen! Oder schaut er zu, weil er ebenfalls gerne malt? Es kommen immer mal wieder Passanten vorbei, die eine Weile lang zuschauen, aber die meisten gehen irgendwann einfach weiter. Nur die wenigsten stellen Fragen. „Malst du denn auch?“, fragt sie daher.

Ein wenig traurig darüber, dass das Bild fertig ist, möchte er, dass der Moment noch anhält, dass die Ruhe, die sie beim Malen ausstrahlt, noch ein wenig länger bleibt. Ihre sanften Bewegungen, die Konzentration, die Ruhe und die Leidenschaft, die sie in dieses Bild gesteckt hat, sind nun vorbei.
Er steckt die Hände in die Hosentaschen, fast so, als wüsste er gerade nicht, wohin mit ihnen, und lächelt. „Wenn ich es zeitlich schaffe, schaue ich bestimmt bei deinem Verkauf vorbei“, sagt er ruhig, fast so, als wollte er die Stille nicht zerreißen.
Dann muss er schmunzeln und fügt hinzu: „Im Gegensatz zu dir male ich nur Strichmännchen.“ Sein Lächeln ist freundlich, warm, und als er sie ansieht, hofft er, dass sie die kleine Selbstironie spürt. Für einen Moment schaut er sie einfach an, beobachtet, wie ihr Blick noch auf der Leinwand liegt.

Ellie muss lachen. "Das wichtigste ist der Spaß an der Sache.", schmunzelt sie, "Das Talent kommt mit der Übung. Aber das sind so typische Floskeln, dass du das bestimmt nicht zum ersten Mal hörst." Sie betrachtet ihr Bild auf der Leinwand, das nun noch etwas trocknen muss, bevor sie es zu den anderen Tierbildern legen kann, die sie vorher gemalt hat. "Aber ich würde mich über einen Besuch von dir freuen.", sagt sie. Ob Raven nun etwas kauft oder nicht.



Ellies Lachen wirkt bezaubernd, warm und ehrlich. Raven freut sich, dass sie seine Selbstironie verstanden hat. Für einen Moment spürt er, wie sich die Stimmung zwischen ihnen auf eine angenehme Weise verändert – leichter, vertrauter.
„Möchtest du noch ein Bild malen?“, fragt er neugierig, den Blick auf die Staffelei gerichtet. Dann lächelt er ein wenig breiter. „Oder hast du Lust, mit mir an der Bar etwas zu trinken?“ Er sieht sie an, den Kopf leicht geneigt, und beobachtet, wie sich das Licht in ihren Augen spiegelt. Die Luft riecht nach frischem Gras und einem Hauch von Farbe.

Ellie lächelt. "Eine Bar klingt gut, aber vorerst möchte ich meinen Bildervorrat für den Verkauf etwas ausbauen." Sie nimmt das Bild von der Staffelei und lehnt es an den nächsten Baum. Dort kann es auch gut trocknen. Sie hatte vier Leinwände mit in den Park genommen, in unterschiedlichen Größen. Die kleinen Bilder gingen schnell, so dass sie auch jetzt noch Energie für das vierte Bild hat. Sie platziert nun eine Leinwand der mittleren Größe auf der Staffelei. "Aber vielleicht hast du ja eine Idee, was für ein Motiv es werden soll.", lächelt Ellie, "Als Inspiration für mich. Was würdest du denn gerne sehen auf dem Bild?"

Kurz überlegt er, dann tritt er einen Schritt näher und stellt sich hinter sie, um ihren Blickwinkel einzunehmen. Nach einem Moment des Umschauens zeigt er mit dem Finger in eine Richtung.
Zuerst sieht man nur den großen Baum, doch bei genauerem Hinsehen erkennt man zwei Schmetterlinge, die über der Wiese einen leichten Tanz aufführen. Am Stamm des nahegelegenen Baumes sitzt ein Eichhörnchen und knabbert genüsslich an einer Eichel.
Ein Stück davon entfernt spielt ein Kind mit seinem Hund Ball. Auf einer Bank sitzt die Mutter, das Baby im Arm, und schaut den beiden mit einem liebevollen Lächeln zu. Aus dieser Perspektive sind auch einige Vögel zu sehen, die zwischen den Zweigen flattern, und bunte Blumen, die sich sanft im Wind bewegen.
Da, schau … wäre das etwas?“, sagt er leise, fast flüsternd.
Kaum hat er die Worte ausgesprochen, bewegt sich etwas im Gebüsch. Eine Katze steckt vorsichtig den Kopf aus den Blättern, dieselbe, die sie zuvor gemalt hat und sieht neugierig in ihre Richtung.



Ellie bemerkt die Katze in diesem Moment noch nicht. Ihr Blick ist noch fokussiert auf die Geschehnisse in der Nähe. Die Schmetterlinge, das Eichhörnchen, die Familie..."Na, für alles wird die Leinwand wohl etwas zu klein sein.", schmunzelt sie, "Aber die Schmetterlinge sehen hübsch aus. Das wird ein schönes Motiv!" Sie lauscht dem Zwitschern der Vögel, während sie auf einem Schreibblock mit Bleistift eine grobe Skizze erstellt. "So habe ich zumindest schon mal die grobe Idee eingefangen!" Als die Vorlage fertig ist, macht sie sich an das eigentliche Bild. Sie mischt einen Grünton zusammen. "Zuerst der Hintergrund.", erklärt sie, "wenn das dann getrocknet ist, kommen die Schmetterlinge dazu." Sie fängt mit dem Gras an, arbeitet sich langsam zu den Blumen vor. Mittlerweile ist es nicht mehr nur bei dem einen Grünton geblieben.

Er bleibt hinter ihr stehen und schaut ihr über die Schulter, beobachtet, wie der Bleistift über das Papier gleitet und erste Linien formt. Er lauscht dem leisen Kratzen der Mine auf dem Papier – ein ruhiger, fast meditativ wirkender Klang. Dieses konzentrierte Arbeiten kommt ihm vertraut vor; die Art, wie sie die Welt wahrnimmt, wie sie auf Farben und Formen achtet, erinnert ihn an Momente, die längst vergangen sind.
Er verfolgt, wie sie den Pinsel eintaucht und mit sicherer Hand die Farben mischt, bis sie genau den Grünton trifft, den das Licht auf dem Rasen hervorruft. Es fasziniert ihn, wie präzise sie arbeitet – und doch wirkt alles so mühelos, fast spielerisch. Der leichte Geruch von Farbe liegt wie ein feiner Hauch in der Luft.
Raven lächelt. Seine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, als er sich leicht zu ihr beugt.
Ellie, was hältst du davon, wenn ich uns etwas zu trinken hole? Dann kannst du hier in Ruhe weiterarbeiten.“



Ellie freut sich über darüber. "Das ist eine gute Idee. Im Sommer sollte man viel trinken. Ich hatte zwar ne Wasserflasche dabei, aber die ist mittlerweile fast leer." Sie kramt in ihrem Rucksack, und holt zwei Münzen davor, die sie Raven entgegen hält. "Aber diesmal würde ich gerne ne Cola haben. Danke."

„Schon gut, pack dein Geld wieder ein
“, sagt er mit einem warmen Lächeln. Mit einem Finger deutet er kurz auf das Bild. „Du solltest lieber weiterarbeiten.“
Dann dreht er sich um und schlendert langsam in Richtung der kleinen Parkbar. An der Bar angekommen, bestellt er zwei Getränke. Aus der Ferne richtet er den Blick wieder zu Ellie, die konzentriert an ihrer Leinwand arbeitet, den Pinsel in der Hand, vertieft in die Farben und Linien. Ein leises Lächeln spielt auf seinen Lippen, während er beobachtet, wie ruhig und fokussiert sie ist.
Mit den beiden Getränken in der Hand macht er sich auf den Rückweg. Sein Blick bleibt immer wieder bei Ellie hängen, die sich noch immer ganz auf ihr Bild konzentriert. Leise und vorsichtig nähert er sich, um sie nicht zu stören. Neben ihr bleibt er stehen, hält ihr die Cola hin, in der anderen Hand eine Flasche Bier für sich.
Bitte, deine Cola“, sagt er leise.



"Danke!", sagt Ellie. Sie grinst, lässt ihre Cola an Ravens Bier anschlagen. Dann erst nimmt sie einen tiefen Schluck. "Das tut gut!" Mittlerweile sind die ersten Blumen in warmen Farben zu erkennen. Da die Farbschicht und -Fläche nur klein ist, dauert es auch nicht lange, bis es trocknet und sie weiterarbeiten kann, vor allem in der warmen Sommersonne. Und so beginnt sie mit dem ersten Schmetterling. Schwungvoll bildet sich der erste Flügel. "Bestimmt ist das Katzenbild auch längst getrocknet.", sagt sie und wendet ihren Blick zu dem Bild... nur um zu erkennen, dass die Katze genau davor hockt und sich selber neugierig anstarrt. "Ha, ich frage mich, was die wohl denkt!", lacht Ellie, leise genug um das Tier nicht erneut zu verscheuchen. Sie betrachtet das Tier nun genauer. "Hm, der Fleck auf der Schwanzspitze ist doch nicht ganz richtig geworden auf meinem Werk. Die Farbe passt nicht ganz. Da hatte mich wohl meine Erinnerung getäuscht.", stellt Ellie fest, "Aber Miss Schnurrhaar hat sich bisher noch nicht beschwert, also kann es wohl nicht so schlimm sein."

Raven beobachtet, wie Ellie ihre Cola an seine Flasche anschlägt und dann tief einen Schluck nimmt. Ein leises Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus. Es gefällt ihm, wie selbstverständlich sie ist, wie sie sich über die kleinen Dinge freut.
Sein Blick wandert zur Leinwand, wo Ellie gerade den Schmetterling malt. Kurz schaut er hinüber zu der Katze und vergleicht die Schwanzspitze auf dem Bild mit der echten. „Ich glaube, der kleine Unterschied stört Miss Schnurrhaar nicht“, sagt er mit einem Lächeln. „Du magst Tiere sehr“, stellt er fest, und ein warmes Gefühl breitet sich in ihm aus.



Raven nimmt einen kleinen Schluck von seinem Bier und beobachtet Ellie weiterhin, ohne ihre Konzentration zu stören. Seine Finger trommeln unbewusst leicht gegen die Flasche, während er ihren Pinselstrichen folgt, ein fast unmerklicher Ausdruck seiner Aufmerksamkeit und Faszination.
Nach einem Moment spricht er leise, fast flüsternd: „Der Schmetterling… die Flügel wirken richtig lebendig. Hast du immer so eine genaue Vorstellung, bevor du anfängst?
Er bleibt still, um ihr Zeit zum Antworten zu lassen, und richtet seinen Blick wieder auf die Leinwand. Es ist ihm wichtig, dass sie sich nicht unterbrochen fühlt. Gleichzeitig freut er sich innerlich über die Gelegenheit, ein kleines Gespräch zu führen, ohne die Ruhe zu zerstören.

"Nein, manchmal male ich auch einfach drauf los und schaue was sich ergibt.", erklärt Ellie, "Bei den Bildern hier habe ich zumindest versucht, mich genauestens an die Vorlage zu halten, aber wie du an der Schwanzspitze siehst, ist die Atmosphäre selbst immer noch wichtiger als dass es zu 100%ig überein stimmt. Das Bild ist nicht schlechter, nur weil mein Fleck ein bisschen zu dunkel geraten ist. Katzen gibt es in allen Formen und Farben. Da fällt der Fehler also auch nicht auf." Sie grinst. "Aber nein. Ich habe nicht immer eine genaue Vorstellung. Ja, ich mache mir Vorzeichnungen, aber das Endergebnis kann trotzdem variieren, weil ich während des Malens dann doch eine neue Idee habe. Und das ist das Spannende daran. Manchmal wird es genau so wie in meiner Vorstellung, und andere male überrasche ich mich selbst mit einer neuen Idee. Und unabhängig davon, ob ich etwas abmale oder komplett aus der Fantasie agiere gibt es immer mal Tage, da läuft es einfach nicht. Das ist aber denke ich ganz normal." Sie sieht Raven an. "Aber wie sieht es denn mit dir aus? Wie würdest du dich beschreiben?"



Raven beobachtet Ellie, wie sie ihn ansieht, ihr Blick neugierig und aufmerksam. Ein warmes Gefühl steigt in ihm auf – diese Mischung aus Selbstbewusstsein und Offenheit ist ihm angenehm. Er lächelt nur leicht, fast unmerklich. Es ist diese ruhige Präsenz, die ihn irgendwie beruhigt und zugleich fasziniert.
„Ich glaube, das klingt nach einer guten Balance“, sagt er ruhig, die Stimme sanft. „Struktur ist gut, aber dass du dich auch von den Momenten überraschen lässt… du hast da wirklich eine schöne Balance gefunden.
Er nimmt einen kleinen Schluck von seinem Bier, fast so, als müsste er sich sammeln. Dann steckt er die Hände in die Hosentaschen, hebt leicht einen Finger und zeichnet mit einem kleinen, unbewussten Schwung unsichtbare Linien in die Luft.
„Wenn ich mich beschreiben müsste… würde ich sagen, ich bin ein bisschen wie ein Strichmännchen. Nicht besonders ausgefeilt, manchmal unbeholfen, oft unvollständig – aber immer echt. Ich plane selten alles vorher, ich lasse die Dinge einfach passieren.“



Raven nickt leicht, fast unmerklich, während seine Augen wieder zu Ellie wandern. Ein leises Lächeln kehrt zurück, doch es trägt einen Hauch von Wehmut, als er die Parallelen zwischen dieser alten Erinnerung und dem Moment mit ihr spürt.

"Immer echt. Das ist das wichtigste. Viel zu viele verbergen sich hinter einer Maske, aus den unterschiedlichsten Gründen." Mittlerweile ist Ellie auch beim zweiten Schmetterling angelangt. "Da finde ich es viel erfrischender, wenn sich jemand genau so gibt, wie er eigentlich ist." Und Raven wirkt sehr sympathisch, das kann sie nicht leugnen. "Vielleicht sollten wir Nummern austauschen. Ich genieße die angeregten Gespräche mit dir."

„Das kann ich nur zurückgeben
“, sagt Raven mit einem zufriedenen Lächeln. Er hockt sich hin, nimmt den Block, auf dem Ellie ihre Skizze angefertigt hat, und schreibt am Rand des Papiers seine Nummer. „Bitte“, sagt er und schaut zu ihr hoch.
Kurz wird seine Aufmerksamkeit abgelenkt. „Hast du das gesehen? Wie das Licht jetzt durch die Bäume auf den Rasen fällt?“ Er zeigt in die Richtung, in der sich zuvor die Szene mit den Schmetterlingen abgespielt hat. Das Licht hat sich verändert, da die Sonne nun tiefer steht und durch das Blätterdach der Bäume scheint. Es liegt ein fast mystischer Zauber auf dem Rasen, der ihn daran erinnert, dass es langsam spät wird und er sich bald auf den Weg machen sollte.
„Ich muss jetzt auch langsam los“, sagt er und steht auf. Ein letztes Lächeln schleicht sich auf sein Gesicht, als er sie noch einmal ansieht. Die ruhige Atmosphäre des Moments scheint ihn noch einen Moment festzuhalten, doch dann dreht er sich schließlich um und beginnt langsam zu gehen. „Wir sehen uns bei deinem Verkauf“, sagt er leise, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Während er sich dem Parkausgang nähert, bleibt der Eindruck dieses Gesprächs noch einen Moment in ihm hängen, ein Gefühl der Ruhe und zugleich der Neugier auf das, was noch kommen mag.

In Zusammenarbeit mit @Quantico

>>> Ellie geht nach San Myshuno (6) >>>


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27.04.2026 13:00 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2026 20:05)
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<<< Eliah kommt von Britechester - Vereinshalle Britechester Tigers <<<
<<< Ina kommt von Britechester - Vereinshalle Britechester Tigers <<<

Charaktere: Ina, Eliah
Geschichtsstrang: Was unausgesprochen bleibt


Eliah schlendert neben Ina durch den Park. Es ist nun ein paar Tage her, dass er endlich den Mut gefunden hatte, sie doch noch anzusprechen. Und nun hat sie ihm angeboten, ein bisschen spazieren zu gehen um über Vergangenes zu reden. Aber was? Eliah verschweigt den Taschendiebstahl noch immer. Vielleicht wird er ihr später davon erzählen. Für den Moment ist aber erst mal nur wichtig, dass er sie gefunden hat. Nach all der Zeit.

Doch wie soll er anfangen? „Wie... ist es dir so ergangen?“, fragt er schließlich, um wenigstens erst mal ins Gespräch zu kommen, und weil er sich noch nicht traut auch von sich selber zu erzählen. Ina sieht ihn an. Lächelt. Und erzählt. Von Siegen und Niederlagen mit den Tigers. Von der Schule. Von Reiseplänen. Er hört zu. Zugegeben, es sind keine tiefgründigen Gesprächsthemen. Nach 1 ½ Jahren ist es schwer, wieder Anschluss zu finden. Doch es ist ein Anfang. Er hört ihre Stimme, sieht, wie sie aufblüht... und fühlt sich trotzdem fehl am Platz.

War es richtig, sie anzusprechen? Ist es gerecht, sie wieder in sein Leben zu ziehen? Er ist ein Versager... und sie.. sie ist eine Lichtgestalt. Er sieht sie an, hört, wie sie von ihrem Hund erzählt... bis sie schließlich die selbe Frage an ihn richtig: „Und wie lief es bei dir so?



Eliah hält inne. Er hat keine leichten Antworten auf diese Frage. Keine Haustiere, von dessen Kapriolen er erzählen könnte. Keine wichtigen Fußballspiele. Er hat nicht einmal interessante Hobbys. Die Partys? Die zählt er nicht dazu. Die sind nur Ablenkung, um den Schmerz des Lebens nicht zu spüren. Das hat er mittlerweile kapiert. „Ach, mal dies, mal das!“, weicht er der Frage aus, „ich habe mir etwas Geld dazu verdient, weil ich jemandem geholfen habe, nach einer Erbschaft die Wohnung der Verstorbenen auszuräumen.“ Der Part stimmt zumindest. Er verschweigt, dass er über die Zeitung, die er beim Ausräumen gestoßen ist, überhaupt erst auf Inas Spur gekommen ist. Die Zeitung, die über das Fußballspiel berichtete und Inas gehaltenen Elfmeter. Irgendwie ist es ihm peinlich, so lange nach ihr gesucht zu haben... während sie längst weitergezogen ist und ihr eigenes Leben gelebt hat.



Erneut beißen seine Selbstzweifel. Was soll sie auch tun? Sie kann ihm keinen Job beschaffen, sie ist selber erst 17. Oder ist sie mittlerweile 18 geworden? Aber nein, er erinnert sich daran, dass ihr Geburtstag in den Winter fällt.

Ina merkt, dass er kaum was erzählt. Die Stille ist unangenehm. Keine, die von gegenseitigem Verständnis her rührt. Um diese zu füllen, plaudert sie schließlich selbst wieder weiter: „Jedenfalls, du solltest öfter mal beim Training zuschauen. Vielleicht lernst du dann ja auch mal Nico kennen.“ Sie lächelt. „Lustiger Typ. Aus der Jungenmannschaft der Tigers. Ab und an trainiere ich auch mit ihm zu zweit. Er übt seine Torschüsse, und ich, diese zu verhindern. Stell dir vor, sogar sein Vater spielt in einer Fußballmannschaft. Bei Newcrest SV. Zwar nur dritte Liga, aber immerhin!“



Eliah hört zu, versucht den Namen einzuordnen, kann sich aber nicht daran erinnern, dass sie je von ihm gesprochen hat. Seine Gedanken drehen sich weiter. Sie trainiert mit ihm zu zweit… Bei diesem Gedanken schluckt Eliah. Dieser Nico.. Ist er... ein Freund von ihr? Seine Beziehung zu Ina war nie romantisch. Und doch versetzt ihm allein die Vorstellung einen Stich, sie könnte jemand anderes gefunden haben. Die Erkenntnis schmerzt ihn. Er hat sie so lange Zeit idealisiert... und doch war er nie wirklich Teil ihres Lebens.

Alles in Ordnung?“ Inas Stimme holt ihn zurück. Sie klingt nicht besorgt, eher aufmerksam. Eliah braucht einen Moment zu lange, um zu antworten. „Ja“, sagt er dann knapp. „Alles in Ordnung.“ Er weiß, dass es nicht überzeugend klingt. Aber er weiß auch nicht, wie er es besser machen sollte.

Eine andere Stimme meldet sich, leiser, fast nebensächlich: Du könntest ihr einfach sagen, wie es wirklich ist.

Doch der Zauber ist verflogen. Die Scham und Selbstzweifel überwiegen. „Du, ich habe noch einen Termin. Ich muss los!“ Mit diesen Worten entzieht er sich dem Gespräch, und sucht das Weite, bevor sie erneut das Wort an ihn richtet.

Du wirst es nie zu etwas bringen Eliah. Nicht, wenn du jedes Mal die Flucht ergreifst, wenn es ernst wird. Er hatte Recht. Er ist einfach nur ein Versager.

>>> Eliah geht nach San Myshuno (6) >>>


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