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Forgotten Hollow Nr. 1 - Haus von Pablo Garcia-Lopez
<<< Lucía kommt von Glimmerbrook - Bogenschützenverein für Vampire <<<
Charaktere: Lucía
Geschichtsstrang: Es funktioniert!
Während Lucía ihren Weg zum nächsten Training im Bogenschützenverein antritt, erblickt sie eine am Wegrand lieblos weggeworfene Lilie. Ein Stich durchdringt Lucías Herz. Der Wunsch, aus einem Samen eine Lilie zu zaubern, wächst mit jedem Schritt.
Entschlossen macht sich Lucía auf den Weg zur nächsten Gärtnerei. Dort angekommen nimmt sie mehrere Pakete Liliensamen und macht sich wieder auf dem Weg nach Hause. Das Bogenschützen muss ausfallen, die Magie geht vor!

Heimlich und mit leisen Schritten begibt sich die Vampirteenagerin in ihr Zimmer, schließt vorsichtig die Tür ab und legt ihre Ausrüstung zur Seite. Eines der Samenpakete öffnet sie und versucht immer und immer wieder den Spruch aufzusagen. Nichts.
Wütend gibt sie einen lauten Schrei von sich. Erschrocken zuckt sie zusammen. Hat mich jemand gehört? Nach ein paar Minuten Stille nimmt sie das letzte Samenpaket in die Hand. Noch ein Same befindet sich dort. Jetzt muss es klappen!

Sie schließt die Augen, denkt an Earthas Worte und spricht diese nach. Plötzlich spürt sie in ihrer Handfläche ein leises Kribbeln, so wie beim Gänseblümchen. Es funktioniert!
Zufrieden bestaunt sie ihr Werk. Ich kanns doch! Sie legt die Lilie beiseite und setzt sich auf ihr Bett. Ein lautes Gähnen entfährt ihr. Sie fühlt sich müde und kraftlos. Das war ein langer Tag... morgen gehts weiter!

>>> Lucía geht nach Tartosa - Earthas Unterschlupf >>>
<<< Lucía kommt von Tartosa - Earthas Unterschlupf <<<
Charaktere: Irina, Pablo, Lucía
Geschichtsstrang: Sorgen um Lucía
Irina setzt sich nervös auf den Sessel. Wie es wohl Hugo geht? Schafft Lucía es, sein Vertrauen zu gewinnen? Sie streicht sich über den Bauch. Und was heißt das für die Zukunft? Als Lucía den Raum betritt, beschließt Irina, zumindest für eingige der Fragen eine Antwort zu finden. "Hey!", spricht sie die Teenagerin an, "wie läuft es denn bei Hugo?"

"Es läuft", antwortet Lucía knapp und rührt mit einem Löffel in ihrer Suppe herum. Sie sollte nach der ganzen Lernerei des Zaubers mal was essen, doch sie hat gar keinen Hunger. Lieber würde sie direkt weiter machen.
Irina mustert das Mädchen. "Das muss anstrengend sein bei Babette. Du siehst noch viel erschöpfter aus als ich.. und ich trage neues Leben mit mir rum." So langsam wird es anstrengend mit dem Babybauch. Aber... sind das graue Strähnen? Das ist doch nicht normal... "Geht es dir wirklich gut?"
Lucía lässt den Löffel achtlos in die Suppenschale gleiten. "Ja, Babette ist wirklich anstrengend. Aber Hugo öffnet sich jedes Mal etwas mehr. Ich denke es dauert nicht mehr lange .." Sie unterbricht für ein Gähnen. ".. und er ist wieder bei uns." In ihrem Inneren hofft Lucía, dass sie bald nicht mehr für Hugo Babette austricksen muss. Die Zeit könnte sie besser in ihre Zauberei investieren.

"Das sind wirklich gute Nachrichten!", freut sich Irina. "Aber bist du sicher, dass du keinen Arzt brauchst? Du siehst wirklich nicht gut aus..." Wirklich nicht. "Vielleicht solltest du einen Arzt aufsuchen. Nur um dich durchchecken zu lassen." Das kann doch nicht nur Babette alleine sein, die diese Art von Erschöpfung hervor ruft.
Lucía winkt ab. "Nein, ich brauche keinen Arzt, ich brauche einfach nur etwas Ruhe." Und niemanden, der mir ständig auf den Keks geht., ergänzt sie in Gedanken. Viola gibt zwischendurch schon solche Hinweise, jetzt fängt Irina auch noch an. Hoffentlich geben beide irgendwann Ruhe.
In diesem Moment kommt Pablo ins Wohnzimmer. "Hallo ihr Beiden." Er mustert Lucía. "Wieso stehst Du hierrum mit einer Suppenschüssel? Setz Dich doch bitte an den Küchentisch." Doch Lucía gibt nur einen genervten Laut von sich.
Dieser genervte Ton von Lucía kommt ungewohnt. "Ich glaub sie hat nicht die beste Laune heute.", flüstert Irina in Pablos Richtung, "Scheint müde zu sein. Aber ich bin mir nicht sicher, was mit ihr los ist."

Lucía ist in ihren Gedanken so vertieft, dass sie das Geflüstere nicht mitbekommt. Pablo hingegen mustert seine Tochter. Irina hat Recht. So kennt er sie gar nicht. "Lucía?" - "Was?", fragt sie mürrisch. Ja, sie hat schlechte Laune. "Willst Du Dich nicht setzen und erzählen, was los ist? Du kannst auch hier essen." Mit dem Kopf schüttelnd bleibt Lucía an Ort und Stelle stehen und sieht zu Boden. "Nee, will nicht. Ich geh gleich wieder nach oben."

Pablo hat für Irina und sich einen Tag in der Mall geplant. Lucía könnte sicher Ablenkung gebrauchen. Der Vater vermutet, dass Babette ihrer Tochter ganz schön zusetzt und sie nicht mehr länger gute Miene zum bösen Spiel machen kann. "Ich wollte meine Mädels heute einladen zu einem Shopping Trip. Wie wärs, kommst Du mit?", fragt er gen seiner Tochter. "Nö, keine Lust."
"Gut... dann viel Spaß noch.", sagt Irina in Lucías Richtung, ohne zu versuchen, sie umzustimmen. Dass das nichts bringen würde ist ihr schon klar. Lucía wirkt wirklich erschöpft. Und Irina möchte mit Pablo lieber ohne Lucía als Zuhörerin darüber reden."Ruh dich aus, Lucía.", sagt sie stattdessen. Wenn die sich im letzten Moment doch noch umentscheiden will, hat sie immer noch die Chance dazu. "Aber ich nehme die Einladung gerne an." Sie lächelt Pablo an. "Ich bräuchte langsam wieder etwas weitere Klamotten. Der Babybauch wird immer größer."
Pablo beobachtet seine Tochter, während sie sich ohne ein Wort abwendet und die Treppe hoch läuft. "Ich muss mit ihr reden, sie sollte sich lieber von Babette fern halten."

Irina ist sich unschlüssig. Wenn Lucía fort bleibt, was wird dann aus Hugo? Niemand außer ihr wird in der Lage sein, sein Vertrauen zu gewinnen. Irina schämt sich selbst für ihre Gedanken. Wenn Babette wirklich Schuld an Lucías Zustand ist, sollte sie ihr wirklich fortbleiben. Zumindest für eine Weile, bis sie einen zweiten Angriff versuchen kann. Sie überlegt. "Es gefällt mir nicht, Hugo alleine bei Babette zu lassen. Aber natürlich sollte Lucía sich dafür nicht selbst aufgeben. Ja... vielleicht solltest du wirklich mit ihr reden. Ich bin mir sicher, dass sie zurück zu Babette kann, sobald es ihr wieder besser geht. Bis dahin wird es Hugo aber auch bei ihr gut gehen. Auch, wenn es dann schwieriger wird, bei der ganzen Propaganda, die er dann hören wird bis dahin." Es ist keine gute Situation, wie man sie auch anschaut. Weder Lucía, noch Hugo sollten lange Babettes Gesellschaft "genießen" müssen.
Der Vampir stimmt seiner Lebenspartnerin im vollen Umfang zu. "Da werde ich mich später drum kümmern. Aber jetzt erklär mir nochmal." Er streichelt Irinas Bauch. "Du wächst aber ganz schön fix." Lächelnd wendet er sich an Irina. "Es wird bestimmt ein Junge. So riesig wie er schon ist."
Irina muss grinsen. "Ja, es tut sich da wirklich was. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, es wird jedenfalls ein Wonneproppen." Hoffentlich läuft alles gut und das Kind kommt gesund auf die Welt. "Aber jetzt red erst mal mit Lucía. Ich warte hier auf dich."
Pablo geht nach oben und klopft an Lucías Tür. Doch keiner antwortet. Leise schleicht er sich ins Zimmer, als ihm auffällt, dass Lucía auf ihrem Bett schlafend liegt. Sie scheint wirklich erschöpft zu sein. Vorsichtig kommt er ihr näher und deckt sie zu. Dabei murmelt sie etwas. ".. abra kadabra .." Grinsend schaut er sie an. Im Land der Träume. "Schlaf schön", flüstert er ihr zu und verlässt das Zimmer.

In Zusammenarbeit mit @Spatz
>>> Irina geht nach Windenburg - Eventhalle >>>
>>> Pablo geht nach Forgotten Hollow - Ehemaliges Haus von Irina >>>
<<< Viola kommt von Willow Creek Nr. 16 - Haus Darkholme <<<
Charaktere: Viola, Lucía
Geschichtsstrang: Streit im Vampirhimmel
Tagelang hat Lucía geübt, doch der Blütenregen - Zauber hat bisher einfach nicht klappen wollen. Schlaflose Nächte, vergessene Treffen und zeitweise wurde auch die Schule geschwänzt, nur um endlich an ihr Ziel zu kommen. Ohne Erfolg.
Gerädert rennt sie zur Haustür, als es klingelt. Wer stört denn jetzt? Wütend öffnet sie die Türe. "Ah, Du bist's", begrüßt sie Viola und lässt die Türe offen stehen während sie zur Küche geistert, um etwas zu trinken.
Viola mustert Lucía... "Was ist los mit dir?", fragt sie besorgt, "Du tauchst nicht auf, nicht mal in der Schule. Ich mein, ja ich schwänz' auch manchmal, aber von dir kenn ich das nicht.." Sie stupst Lucía in die Seite. "Oder bin ich dein großes Vor..." Viola unterbricht sich, als sie Lucías Zustand bemerkt. "Du siehst aber wirklich nicht gut aus. Bist du krank geschrieben?"
Flott kippt Lucía ihr Glas mit Plasma Jane herunter. "Nee, bin beschäftigt", gibt sie knapp von sich. "Ist irgendwas?", fragt sie Viola, in der Hoffnung, dass diese gleich verschwinden würde, damit sie den Zauber weiter üben kann.

"Du hast wieder Magie geübt, wie?" Viola versteht. "Du bist süchtig danach. Hast du vergessen, dass wir Bogen schießen üben wollten? Ist dir die Magie wirklich wichtiger?" Sie fasst Lucía an der Schulter. Jetzt hat sie keine Zweifel mehr daran, dass zwischen Lucías Erschöpfung und den Zaubern ein Zusammenhang besteht: "Lucía, bitte. Sei vorsichtig mit den Zaubern. Das tut dir auf Dauer nicht gut. Das sage ich nicht, weil ich dich bevormunden will, sondern weil ich doch sehe..." Sie zeigt auf ihre Augen, und fasst Lucía dann erneut an die Schulter... "wie dich das alles auffrisst! Du bist viel erschöpfter als sonst! Bekommst graue Haare..."
"Schwachsinn!", schreit Lucía und reißt sich von Viola los. "Du bist nur eifersüchtig, dass ich neue Fähigkeiten erlerne. Mich frisst der ganze Stress hier Zuhause auf und dein Generve. Nur weil's nicht so läuft wie du willst." Die Blondine hat enorm viel Wut in sich, die nun Viola zu spüren bekommt.

"Du merkst es nicht einmal mehr!", keift Viola zurück. "Verdammt, merkst du nicht, was da vor sich geht? Du siehst jeden Tag geräderter aus. Und grauer! Das muss dir doch auch selbst auffallen! Und jetzt komm mir nicht mit 'Das ist der Stress' Das ist nicht der Stress, und das weißt du!"
Die Arme verschränkend blickt Lucía finster zu Viola. "Ich werde die Magie nicht aufgeben!" Erzürnt wendet sie sich zur Küchentheke und schmeißt vor Wut das leere Glas auf den Boden. "Die Magie ist das Einzige, was ich will. Dich brauche ich nicht! Lass mich einfach in Ruhe!!"
In ihrem Stolz gekränkt muss Viola einen Moment schlucken. "Ach ja?? Wer war es denn, der anfangs immer angejammert gekommen ist, um eine Freundschaft aufzubauen? Wer war denn so hartnäckig bis es so weit war?? Ich jedenfalls nicht. Ohne mich hättest du auch Aidaria nie kennen gelernt, hättest nie ihre Tränke bekommen." Viola schnaubt. "Ich wollte dir bei deinem Traum, Magie zu lernen helfen... weil ich damals eben noch nicht wusste, was das für Konsequenzen hat. Und jetzt, wo du das erreicht hast, willst du mich einfach fallen lassen?" Violas Augen funkeln wütend. "Pah, dann lauf doch heulend zu deiner Eartha, wenn du am Ende nur noch ein körperliches Wrack bist!"
Lucía schüttelt den Kopf. "Jaja .. Die Magie wird mich noch stärker machen, als ich es jetzt bin!! ... Ernsthaft, such Dir jemand anderen, den du bemuttern kannst, jetzt wo dein geliebter Blaze die Biege gemacht hat. Dem bist du bestimmt auch auf den Nerv gegangen."
Viola kann sich nun nicht mehr halten. Sie gibt Lucía eine Ohrfeige.

Entsetzt fasst sich diese an die Wange. Das hat sie nicht getan?! Sie kehrt Viola den Rücken zu und weiß nicht, was sie sagen soll.
Viola spuckt auf den Boden. "Gut, dann ist ja alles geklärt.", knurrt sie. Lucía hat ihre Augen geschlossen und denkt nach. Was würde Schock und Wut jetzt am Besten kompensieren, da Viola scheinbar nicht aufhört zu reden und weitere Kommunikation nichts bringt?
Sie hebt die Hände und gibt einen Zauberspruch von sich, während sie sich herumdreht und Viola in die Augen blickt. ".. a fasio brus!", beendet Lucía ihren Spruch und wird mit jedem Wort lauter, als sie ihre Hand gegen Viola ausstreckt.
"Umppff..." Lucías Zauber stößt Viola mit Wucht gegen die Wand. Die Rothaarige starrt Lucía einen Moment ungläubig an. "Du... du wirkst deine Magie gegen mich?", fragt sie und rappelt sich wieder auf.

"Dann verrotte doch!" Ohne ein weiteres Wort wirft sich Viola in die Fledermausgestalt und flattert durch das gekippte Fenster davon.
Erleichtert atmet die Blondine aus. Endlich ist sie weg und ich kann weiter zaubern! Voller Tatendrang begibt sie sich nach oben in ihr Zimmer, wobei ihr jeder Treppenschritt schwer erscheint. Ich sollte mehr fliegen, laufen ist was für Sterbliche!
(In Zusammenarbeit mit @Murloc, Bildbearbeitung durch @Murloc.)
>>> Viola geht nach Oasis Springs - Bandraum (Stephens ex-zu Hause) >>>
>>> Lucía geht nach Eventhalle >>>
<<< Lucía kommt von Forgotten Hollow - Ehemaliges Haus von Irina <<<
<<< Irina kommt von Forgotten Hollow - Ehemaliges Haus von Irina <<<
Charaktere: Lucía, Irina
Geschichtsstrang: Aufbruch mit Hindernissen
Als Lucía sich gerade ihre Schuhe anziehen will, um am heutigen Nachmittag erneut den Weg zu Eartha anzutreten, wird sie von Irina aufgehalten. Trotz der neuen Zauber, die die Jungvampirin durch ihre neue Bekanntschaft erlernt hat, verspürt sie den unstillbaren Wunsch, noch mehr zu lernen und ihre magischen Fähigkeiten weiter zu vertiefen. "Was gibt's?", fragt Lucía, in der Hoffnung, Irina schnell abwimmeln zu können, da sie bereits auf dem Sprung ist.
"Du bist ständig unterwegs.", beschwert sich die Schwangere. "Hugo hat nach dir gefragt, weil du immer weg bist." Sie mustert die Teenagerin. "Das ist jetzt schon der 5. Abend in dieser Woche, dass du den Jungen alleine lässt." Sie versucht, an Lucías Vernunft zu appelieren. "Er braucht dich jetzt. Seine Mama ist abgehauen und hat das alte Haus zurück gelassen." Irina hat die Anzeige im Simswelt News-Magazin gelesen, dass ein neuer Bewohner gesucht wird. Einerseits findet Irina es gut, dass Babette offensichtlich aufgegeben hat, aber andererseits ist Hugo gar nicht glücklich darüber. "Gerade jetzt braucht er Unterstützung. Gerade jetzt braucht er seine Schwester."

Lucía rollt genervt mit den Augen. "Ich bin jung und habe das Recht, meine Freizeit so zu gestalten, wie ich möchte", sagt sie schnippisch und verzieht den Mund. "Warum kümmerst du dich nicht um ihn? Oder Paps? Ich bin nicht sein Babysitter."
"Weil..." Irina kratzt sich am Kinn. "Weil du einen besseren Zugang zu ihm hast. Durch die Zeit, die du gemeinsam mit ihm bei Babette verbracht hast. Ich geb mein Bestes, aber... er vermisst dich. Er hat gezielt nach DIR gefragt, Lucía." Sie macht eine kurze Pause. "Er hat gefragt, wohin du jeden Abend abhaust und ob er mal mitkommen kann."
Lucía seufzt und lehnt sich schwer an die Wand. "Ja, das ist richtig. Aber... ihn mitnehmen kann ich nicht", sagt sie zögernd. "Ich werde jedoch versuchen, morgen Abend Zeit mit ihm zu verbringen." Ein Abend weniger, um sich auf ihre Magie zu konzentrieren. Das schmeckt ihr gar nicht, doch bevor irgendwelche Fragen aufkommen, muss sie Kompromisse machen. "Kann ich jetzt gehen?", fragt sie ungeduldig.

"Wohin denn überhaupt?", lässt Irina nicht locker.
"Ich..." Lucía stammelt vor sich hin. "Ich treffe mich mit Freunden. Von der Schule." Sie wendet den Blick von Irina ab und greift nach ihrer Jacke, die an der Garderobe hängt.
Irina nickt. Lucía hatte ihr bereits von der Sozialprojekt-Aufgabe erzählt und sie geht davon aus, dass es sich darum handelt. "Also gut. Dann viel Spaß." Sie lächelt noch. "Aber denk an dein Versprechen. Dann werde ich Hugo auf morgen vertrösten."
Erleichtert darüber, dass Irina endlich nachlässt, schnappt die Teenagerin sich ihren Haustürschlüssel und verlässt das Haus.
(In Zusammenarbeit mit @Murloc.)
>>> Lucía geht nach Tartosa - Earthas Unterschlupf >>>
>>> Irina geht nach Newcrest Nr. 9 - Saunabad "Freigeist" >>>
<<< Veronika kommt von Windenburg Nr. 18 - Krankenhaus (2) <<<
<<< Pablo und Irina kommen von Newcrest Nr. 9 - Saunabad "Freigeist" <<<
Charaktere: Veronika, Irina, Pablo
Geschichtsstrang: Brandursache
Seufzend macht sich Veronika auf dem Sofa breit. Nach ihrer Genesung hat Pablo sie vom Krankenhaus abgeholt, so dass sie als Übergangslösung erst mal in seinem Haus Unterschlupf finden kann. Gemeinsam mit Irina hat er dafür extra Alvaros Zimmer aufgeräumt, um dem Gast einen Schlafplatz zu besorgen. Alvaro wird so lange auf dem Sofa schlafen.
Und nun sitzen die drei im Wohnzimmer. "Warum... warum muss das mir passieren?" Veronika schluchzt. Irina legt der Freundin den Arm um die Schultern. Sie weiß nicht, was sie sagen soll und so lässt sie ihre Freundin erst mal ausweinen.

"Verdammt, ich war so nah dran, das Geld zusammen zu haben! Und jetzt? Ja, die Versicherung zahlt bisschen was, aber bei weitem nicht genug um alles zu ersetzen. Oder um den verpatzen Auftrag auszugleichen, den ich aufgrund des Feuers nicht erledigen konnte!" Veronika blickt auf seine Hand. Einige Funken hatten dort für eine Narbe gesorgt, mit der sie nun leben müsste. Doch das ist nicht das schlimmste Problem. Der Verlust des Hauses wiegt viel schwerer.
Pablo beobachtet Veronika und sieht den Schmerz in ihren Augen. Sie leidet offensichtlich und auch er weiß nicht, wie er ihr helfen könnte. "Du kannst so lange hier bleiben, wie du möchtest," sagt er schließlich. Er schenkt allen Bluttee ein und nimmt eine Tasse in die Hand. "Was hast du jetzt mit dem Grundstück vor?"
Veronika seufzt. "Keine Ahnung. Weißt du, was das schlimmste ist? Es waren wirklich nicht die Kerzen. Es war Brandstiftung." - "Was?" Irina ist schockiert. "Aber wer.. wer würde so etwas tun?" Veronika ballt ihre Hand zur Faust, haut wütend auf den Tisch. "Verdammt, ich weiß doch auch nicht! Aber die Untersuchungen haben eindeutig Brandstiftung ergeben! Ich weiß nicht wer, oder warum das geschehen ist!"

Vor Schreck vergisst Pablo, seinen Tee abzukühlen und verbrennt sich die Zunge. "Das ergibt doch keinen Sinn! Wer sollte dir schaden wollen?" Er schaut Veronika fragend an, während er versucht, den Schmerz zu ignorieren. "Wenn der Verantwortliche erwischt wird, müsste er für den Schaden aufkommen."
"Auf jeden Fall wird der dafür aufkommen müssen! Auch wenn das sicher nicht alles wieder gut machen würde, wäre das ein Anfang!" Ihre Stimmung wechselt wieder in Niedergeschlagenheit. "Aber ich habe doch keine Feinde, oder? Wer würde mir etwas Böses wollen?" Ob der Typ beim Toleranzevent in Frage kommt? Doch sie verwirft den Gedanken wieder. Nein, der war zwar nervig, aber sie schätzt ihn nicht als Kriminellen ein. Und der weiß auch gar nicht, wo sie wohnt.
Pablo stellt seine Teetasse auf den Wohnzimmertisch. "Denk nochmal genau darüber nach, vielleicht fällt dir doch noch jemand ein. Es könnte auch wegen einer Kleinigkeit gewesen sein. Sims können unberechenbar sein." Er sieht Veronika aufmerksam an, in der Hoffnung, dass ihr etwas einfällt.

"Nein, verdammt! Mir sind keine Feinde bekannt! Keine, die wissen wo ich wohne jedenfalls." Veronika schnaubt, hingerissen zwischen Wut und Trauer. Wenn Snow doch wenigstens hier wäre... Doch als Marley und Raphael die Tierheime angerufen und nach dem Kater gefragt hatten, konnten sie keine Erfolgsmeldung weiter geben. Zumindest würde man sich bei ihnen melden, wenn doch noch ein Tier mit Snows Beschreibung auftaucht. Und so ist Veronikas Laune sowieso nicht die Beste.
Der Vampir sieht seine Freundin an. Sein Blick verrät, dass er mit seinem Spanisch am Ende ist. Mit einem Seufzen schaut er zur Silberhaarigen. "Veronika, bitte, versuch dich zu erinnern. Jeder kleine Hinweis könnte wichtig sein. Es muss nicht sofort sein." Pablo steht auf. "Ich hole den Kuchen aus der Küche. Lucía ist nicht zuhause, oder?", fragt er Irina.
"Nein, sagte, sie trifft sich mit Freunden.", erzählt diese. Der Hinweis, dass es Brandstiftung war, muss sie erst mal verdauen.
"Wann ist dieses Kind eigentlich mal zuhause?", murmelt Pablo vor sich hin, während er in die Küche geht.
In Zusammenarbeit mit @Spatz
>>> Veronika geht nach Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (2) >>>
>>> Pablo geht nach Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias (31) >>>
<<< Veronika kommt von Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (2) <<<
<<< Gregorius kommt von Forgotten Hollow - Blutzahn-Familienhaus <<<
Charaktere: Irina, Veronika, Gregorius
Geschichtsstrang: Hotel Irina
Gregorius steht mit gepackten Koffern vor der Haustüre seiner Schwester Irina.
Einst aufgeschlossen und zuverlässig, sieht sich der Vampir nun in seinem schlimmsten Albtraum wieder. Alles begann als harmloser Plan. Gemeinsam wollte er mit seinem Kameraden ein paar Geschäfte machen, Geld investieren und Gewinne erzielen. Das klappte auch ganz gut, bis sein Freund sich als skrupelloser Betrüger entpuppte. Die Folgen sind verheerend. Gregorius hat nicht nur seine hart erkämpfte Stabilität verloren, sondern auch seinen Job. Die Rechnungen häufen sich und der Abgrund ist nahe. Sein Mietvertrag wurde fristlos gekündigt und nun ist er obdachlos.
Bei seiner Schwester Aurelia kann er nicht bleiben, da sie sich gerade von ihrem Partner getrennt hat. Seinen Eltern kann er die Wahrheit nicht erzählen, also bleibt ihm nur noch der Weg zu Irina. Mit schweren Gedanken klingelt er und wartet, bis die Tür sich öffnet.
Irina, die sich gerade mit Veronika einen Film angeschaut hat, um diese etwas abzulenken, hört das Türklingeln. Sie pausiert den Film, erhebt sich. "Wird alles wieder gut werden. Wirst schon sehen.", sagt sie zu ihrer Freundin. Diese nickt nur. Ja, Irina meint es nur gut. Aber es wird eben nicht alles gut werden. Jedenfalls nicht auf die Schnelle. Veronika ist bewusst, dass sie nicht ewig hier bleiben kann. Irgendwann wird der Nachwuchs da sein und dann will sie Irinas Familie nicht weiter eine Last sein. Sie muss irgendwas anderes finden. Während Veronika in Gedanken versunken nach einer Lösung überlegt, öffnet Irina die Haustür. Und kann kaum glauben, wen sie dort fortfindet. "Greggy? Was machst du denn hier?", fragt sie verwirrt.

"Schwesterherz!" Er umarmt die Schwangere freudig. "Du siehst großartig aus." Als er ihren besorgten Gesichtsausdruck bemerkt, versucht er sich zu rechtfertigen. "Könnte ich bei dir bleiben? Nur für eine kurze Zeit? Ich habe Schwierigkeiten und weiß nicht, wohin ich sonst gehen soll."
"Ähm..." Sie sieht Richtung Wohnzimmer, wo Veronika im Türrahmen steht und den Besucher beobachtet. "Ich habe bereits Übernachtungsbesuch. Wir sind gerade recht voll hier." Vor allem, seit auch Snow hier sein Unwesen treibt, sehr zur Freude von Hugo. Der Junge hat den Kater sofort ins Herz geschlossen. "Was ist denn los? Was für Schwierigkeiten hast du?"
Gregorius hebt kurz die Hand zur Begrüßung und senkt dann den Blick. "Ich bin obdachlos und habe meinen Job verloren." Schweigend starrt er auf seine Schuhe. Was soll er jetzt tun? Wohin soll er gehen?

Irina wirft Veronika einen Blick zu, dreht sich dann wieder zu ihrem Bruder. "Das.. ist Mist. Mom und Dad wissen von nichts, wie ich vermute." Das kann sie verstehen. Anastasia würde das vielleicht akzeptieren, aber ihr Vater wäre über diese Information wirklich nicht begeistert. Aber vielleicht wird Greggy keine andere Wahl haben, als sich ihnen zu offenbaren, in der Hoffnung, dort erst mal Unterschupf zu finden. "Komm erst mal rein!", bietet Irina ihrem Bruder an und führt ihn ins Wohnzimmer. "Bedien dich!" Sie deutet auf die Kekse, die eigentlich für sie und Veronika zum Knabbern gedacht waren, während sie den Film schauen. Aber es sind auch noch genug für Gregorius da. "Problem ist halt...", fährt sie fort, "dass Veronika momentan auch eine Übergangslösung zum Übernachten braucht. Und für zwei Leute ist es etwas eng." Die Silberhaarige meldet sich zu Wort. "Ach was, Schätzchen." Sie klopft ihrer Freundin auf die Schulter, "Bestimmt finden wir auch für deinen Bruder noch Platz. Ich weiß, wie es ist, wenn man verzweifelt ist und Obdach braucht. Vielleicht gibt es irgendwo noch eine Matratze oder so?" Irina lächelt. Snow hat wirklich dazu beigetragen, dass sich Veronikas Laune wieder gebessert hat. Seit dessen Ankunft hört sie von Veronika auch wieder das typische "Schätzchen". Irina sieht zu Gregorius: "Vielleicht finden wir wirklich irgendwo noch etwas. Luxus kannst du hier jedenfalls nicht erwarten."
Gregorius nickt den beiden Frauen dankbar zu. Er wird sich mit allem zufriedengeben, was sie ihm anbieten können. Hauptsache, er muss nicht zu seinen Eltern. Er nimmt sich einen Keks und blickt zu Veronika. Bisher kennt er sie nur flüchtig von Feierlichkeiten, aber er hat noch nie intensiv mit ihr gesprochen. "Und was führt dich hierher?", fragt er.

"Oh, ich.. ich habe auch mein Haus verloren." Noch immer spricht Veronika nicht gerne über das Erlebnis. "Meinen Job nicht, auch wenn ich meinen letzten Auftrag nicht abschließen konnte." Doch der Auftraggeber war kulant genug um einzusehen, dass das Feuer höhere Gewalt ist. Er hat auf eine Schadensforderung verzichtet. Dennoch musste er den Auftrag an jemand anderen weiter geben. "Aber mir wurde bereits versichert, dass spätere Aufträge bestimmt wieder auch mal an mich gehen. Immerhin kann ich wirklich nichts für das Feuer."
Verwundert runzelt Gregorius die Stirn. "Feuer?" - "Ja!" Nun platzt es doch aus Veronika heraus. "Jemand hat mein Haus angekokelt. Brandstiftung, kann man sich das vorstellen?" Sie ballt ihre Faust. Mittlerweile löst die Geschichte bei ihr eher Wut als Trauer aus. "Und ich weiß nicht einmal warum!"
Gregorius weitet die Augen vor Schock. "Das tut mir leid für dich", sagt er mitfühlend. Er zögert einen Moment, dann richtet er seine Aufmerksamkeit auf den Fernseher im Raum. "Welchen Film habt ihr euch angesehen?", fragt er stirnrunzelnd, während er auf den Bildschirm deutet.
"Haben gerade erst angefangen. Wenn du willst, kannst du gleich noch einsteigen.", sagt Irina und nennt ihm dann den Namen des Fantasy-Films. Auch wenn Veronika gerne Schnulzen mag, konnte Irina sie auch für ein anderes Genre begeistern. Und es sollte etwas leichtes sein. Bedrückende Gedanken gab es in letzter Zeit genug.

"Das klingt gut", stimmt Gregorius nickend zu. Er blickt sich um und runzelt die Stirn. "Wo ist eigentlich dein Göttergatte und seine Brut?", fragt er, während er einen weiteren Keks nimmt und sich leicht auf dem Sofa zurücklehnt.
"Hugo ist in seinem Zimmer. Wahrscheinlich spielt er mit Snow.", sagt Irina. "Mein Kater.", grinst Veronika. "Der Junge und Snow waren sofort BFFs! Ich hoffe..." sie sieht zu Irinas Bruder, "du hast keine Katzenhaarallergie!" Irina fährt fort. "Der Rest der Bande ist irgendwo unterwegs. Pablo ist einkaufen, der sollte jeden Moment kommen. Bei den Kids könnte es später werden."
Schmunzelnd schüttelt der Vampir den Kopf. "Ich habe keine Katzenhaarallergie, keine Sorge." Er nimmt sich einen weiteren Keks und sieht zu Irina. Da sie ihm Obdach gewährt, verkneift er sich jeglichen Kommentar zu ihrem Freund. Das Kennenlernen mit Pablo hat ihm gereicht, doch er wird das notwendige Übel darstellen, das er für ein Dach über dem Kopf ertragen muss.
(In Zusammenarbeit mit @Murloc.)
Charaktere: Veronika, Gregorius
Geschichtsstrang: Überraschungsmahl
"... und dann, als ich Snow nicht rechtzeitig finden konnte, wurde der Rauch zu stark." Veronika verkrampft ihre Hände, als sie sich an die Szene erinnert. "Und dann klatsch ich bewusstlos auf den Boden!" Sie schlägt auf die Orgeltasten, an der sie gerade sitzt, und lässt einen krummen Ton ertönen, um ihrem Frust freien Lauf zu lassen. "Bin erst wieder im Krankenhaus aufgewacht. Zwei Reiter aus der Gegend haben mich gerettet."

Jetzt, wo sie sich gezwungenermaßen mit Gregorius das 'Hotel Irina' teilen muss, erzählen sie sich gegenseitig ihre Geschichten. "Und das alles, weil irgendein Arschloch meinte, mir die Bude unter dem Hintern wegzufackeln!" Erneut knallt ihre Faust auf die Orgel, so dass Snow erschrocken zur Seite springt und sie mit seinen Katzenaugen anschaut. Veronika nimmt das Tier auf den Arm. Egal wie wütend sie ist, dem Vierbeiner könnte sie nie etwas antun. Im Gegenteil. Das weiche Fell des Katers sorgt dafür, dass sie langsam wieder Ruhe findet. Die Polizei ist an der Sache dran, sagt sie sich. Sie wird den Schuldigen finden.
"Da hast du echt Glück gehabt!", sagt Gregorius, während er nervös mit seinen Fingern spielt. Die Erzählung von Veronika löst Unbehagen in ihm aus. Doch anstatt sich davon überwältigen zu lassen, versucht er, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Auch er hat Zuflucht bei Irina gesucht und kann ihre Gefühle gut nachvollziehen.
"Es ist nicht fair, was uns zugestoßen ist", sagt er mitfühlend. Zuvor hatte er Veronika von seiner eigenen Vergangenheit erzählt – nicht bis ins kleinste Detail, aber genug, dass sie wusste, dass auch er betrogen wurde und alles verloren hat.

"Jetzt müssen wir uns erneut von Null auf 100 hocharbeiten", fährt er fort, während er ihre Unsicherheit spürt. Dann legt er ermutigend seine Hand auf ihren Arm und sieht ihr direkt in die Augen. "Aber weißt du was? Das schaffen wir! Wir sind stolze Vampire und kriegen das hin."
Veronika nickt. Wie kommt's, dass ihr Gregorius zuvor immer eher als etwas egoistisch vorgekommen ist? Vielleicht hätte sie sich bei früheren Treffen doch etwas mehr mit ihm einlassen sollen. Er scheint ja auch eine gewisse Empathie zu haben, und auch einen gewissen Stolz und Humor, um das Drama zu bewältigen, das sich vor ihm aufbaut.
"Klar schaffen wir das, Schätzchen!", sagt sie. "Ich finde sicher auch bald einen neuen Ort, den ich Heimat nennen kann." Irina hatte ihr bereits angeboten, in das alte Haus umzuziehen, das sich vorher in ihrem Besitz befand. Doch Veronika hatte abgelehnt. Ihr Traum nach einer eigenen Boutique ist noch nicht geplatzt. Sie hat Geld angespart. Doch dieses spart sie jetzt lieber eisern und sucht sich eine günstigere Bleibe als das. Desto schneller kann sie ihren Traum dann auch verwirklichen. "Und wenn es irgendeine WG für den Anfang ist." Sie klopft Gregorius auf die Schulter. "Ich werde schon klar kommen, Schätzchen."

Einen Augenblick denkt sie nach, wie es wäre, mit Gregorius eine WG zu gründen, der ebenfalls ein neues Heim braucht. Doch noch kennt sie ihn nicht gut genug um ihm so ein Angebot zu machen.
Gregorius ist überzeugt, dass eine selbstbewusste junge Frau wie Veronika ihren Weg finden wird, selbst nach diesem verheerenden Brand. Er spürt einen Kloß im Hals und schluckt. "Eine Wohngemeinschaft muss ja nichts Schlechtes sein," meint er schließlich.
Plötzlich kommt dem Vampir eine Idee. Da er und Veronika nun schon ein paar Tage bei Irina verweilen, möchte er seiner Schwester etwas Gutes tun. "Was hältst du davon, wenn wir heute für Irina ihre Leibspeise kochen?" Nicht ganz uneigennützig kommt ihm diese Gelegenheit in den Sinn, denn das letzte Mahl, das Pablo ihnen vorgesetzt hatte, war wirklich nicht nach seinem Geschmack. Er schüttelt sich innerlich.

"Guter Plan!", freut sich Veronika. "Ich weiß genau, was sie liebt. Und zwar..." Gleichzeitig mit Gregorius ruft sie die Antwort aus: "Fisch mit Kartoffeln und der Spezialsoße." Sie muss lachen. "Da hatten wir wohl die selbe Idee. Und wenn wir die Geheimzutat dann noch hinzufügen, wird es umso leckerer. Da freut sie sich bestimmt."
Die beiden machen sich auf zur Küche. Irina wird davon nichts mitbekommen. Sie ist zum Routinecheck unterwegs, wegen ihrer Schwangerschaft. Während sie den Fisch vorbereiten, führen sie die Unterhaltung fort: "Und was ist mit dir? Hast du schon Pläne, wie es für dich weiter geht?", fragt Veronika.

Gregorius müsste lügen, wenn er behaupten wollte, er hätte keinen Plan. Allerdings ist dieser noch nicht vollständig durchdacht. "Solange mir Irina noch Unterkunft gewährt, werde ich nach einem Job suchen. Sobald ich etwas Passendes gefunden habe, werde ich mir auch eine neue Wohnung suchen."
"Was wäre denn passend für dich?" Veronika mustert den Fisch in der Pfanne. Ihr selbst liegt Kochen eher mittelmäßig. Sie ist keine komplette Katastrophe, aber ihrem kreativen Geist fällt es schwer, auf die Kochzeiten zu achten. Wäre nicht das erste Mal, dass ihr etwas anbrennt. Gregorius hingegen scheint das Kochen besser zu liegen. Vielleicht ein Hobby von ihm? Der Vampir birgt Geheimnisse, die erst so langsam zum Vorschein kommen.
Mit geübter Hand bereitet Gregorius die Zutaten vor, während er die Unsicherheit in Veronikas Bewegungen nicht bemerkt. Geschickt schneidet er die Kartoffeln, seine Konzentration liegt ganz auf der Präzision seiner Schnitte. Nebenbei erzählt er Veronika von seinem legalen beruflichen Werdegang.

Er erklärt, dass er nicht davor zurückschreckt, jeden Job anzunehmen, den er bewältigen kann, egal wie simpel er anfangs erscheint. "Wichtig ist, dass man eine solide Grundlage schafft“, sagt er und lächelt dabei. "Alles andere ergibt sich dann von selbst."
"Da sagst du was." Veronika überlegt. "Ich für meinen Teil werde die Boutique eröffnen die ich auch vor dem Brand geplant habe. Wenn auch mit etwas Verspätung, nun da ich ungeplante Unkosten hatte." Sie bräuchte schon Verkäufer für ihre Boutique, doch Gregorius ist nicht der richtige für diesen Job. Das Mahl nimmt langsam Gestalt an, dank Gregorius' Können.
"Wenn du Hilfe bei der Renovierung brauchst, Du hast ja jetzt meine Nummer", bietet Gregorius mit einem Lächeln an, während er geschickt die Teller und das Besteck auf dem Tisch platziert. Die beiden Vampire vollenden fleißig ihre Überraschung.
Als sie fertig sind, sieht Gregorius zufrieden zu Veronika. "Das wird Irina sicherlich gefallen." Stolz blickt er durch das Fenster, als ein Auto vor dem Haus hält. Sein Gesichtsausdruck wird ernst. Sein Blick verharrt auf Pablo, der hinter dem Steuer sitzt. Ein Seufzen entweicht seinen Lippen. "Dieser Volltrottel ...", murmelt er laut zu sich selbst.
Veronika lacht los. Gregorius' Abneigung gegen Pablo ist nicht zu übersehen. Und der Kerl kapiert das nicht einmal. "Frage mich sowieso, was Irina an ihm findet.", grinst die Weißhaarige. Sie selbst hat zwar nicht direkt was gegen ihn, aber eine richtige Freundschaft will sich mit ihm auch nicht aufbauen. Wo die Liebe hinfällt... Einen Moment später öffnet sich die Haustür und Pablo betritt mit seiner Irina das Haus. Dem Blick der beiden nach ist die Überraschung jedenfalls gelungen.
In Zusammenarbeit mit @Spatz
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Charakter: Lucía
Geschichtsstrang: Erschöpft
Endlich Ferien! Lucía spürt Erleichterung, als sie die Schulbücher endlich zur Seite legen kann. Keine Bücher, keine Texte und keine Klausuren mehr – zumindest für eine Weile. Stattdessen kann sie ihre Zeit nun wirklich sinnvoll nutzen. Der Abschluss rückt zwar immer näher, aber Lucía macht sich darüber kaum noch Gedanken. Der Wert eines guten Abschlusses ist ihr nicht mehr wichtig, denn ihre wahre Leidenschaft gehört der Magie, nicht einem Studium der Wissenschaft oder Literatur.
In den letzten Tagen hat sie viel Zeit mit Eartha verbracht. Die erfahrene Magierin hat Lucía viele beeindruckende Zauber gezeigt und ihr damit geholfen, ihrem Ziel, ihren Bruder Alvaro in ein Pferd zu verwandeln, immer näherzukommen. Eartha fordert als Gegenleistung für ihre Hilfe viel von Lucía. Die anstrengenden Übungen und intensiven Lektionen zehren an ihren Kräften. Nach jedem Treffen mit Eartha fühlt sie sich erschöpft, als hätte sie stundenlang körperlich gearbeitet.

Ich wusste von Anfang an, dass diese Übereinkunft ein Geben und Nehmen ist, denkt Lucía oft, wenn sie nach einem besonders harten Trainingstag nach Hause kommt und sich auf ihr Bett fallen lässt. Doch so hart habe ich es mir nicht vorgestellt. Seufzend schaut sie auf ihr Handy. Wenn Viola doch nur hier wäre.
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Charaktere: Lucía, Alvaro
Geschichtsstrang: Die Verwandlung
Nach dem Erfolg bei Eartha fühlt sich Lucía endlich bereit! Heute wird sie Alvaro verwandeln.
Wie bereits Viola herausfand, verschwindet mit jedem Zauber ein Teil von Lucías Energie. Kraftlos und ausgelaugt, erschöpft und schlaflos – dieser Zustand hält sich bereits seit Wochen. Von Tag zu Tag wird es schlimmer.
Als sie ihre neuesten Zaubertricks probiert, entdeckt Lucía mit Entsetzen weitere graue Haare, die sich unaufhaltsam in ihre blonde Mähne mischen. Was zum..? Die braune Färbung hielt nur knapp ein paar Wochen.

Verunsichert starrt sie auf ihre Hände. Ihre jugendliche Unbeschwertheit scheint verloren zugehen und die Realität holt sie ein. Ich kann nicht aufgeben! Ich muss weiter machen!
Entschlossen bewaffnet sie sich mit magischen Büchern, Zaubertränken und mystischen Ritualen. Die letzten Tage hat sie sich ernsthaft mit dem Zauberspruch beschäftigt, damit ihr ja kein Fehler passiert.
"Hast du's?" Alvaro stürmt unangekündigt in Lucías Zimmer, ohne vorher anzuklopfen.
Leise seufzt die Schwester. "Alvaro, das ist kein Spaß. Das ist ein hochkomplexer Zauber und ich bin mitten in der Konzentration. Was willst du hier?" Entschlossen tritt er näher. "Ich will das. Ich will die Verwandlung. Mach es einfach."
Lucía hebt den Blick von den magischen Symbolen und sieht Alvaro skeptisch an. "Bist du Dir sicher? Das ist nicht wie ein harmloser Trick. Es könnte unvorhersehbare Konsequenzen haben." Kleine Selbstzweifel kommen der Vampirin. Ist sie wirklich schon soweit? Wird der Zauber gelingen?
Der Vampir schaut sie mit einem festen Ausdruck an. "Ich bin mir sicher. Los, tu es!"

Lucía überlegt einen Moment, bevor sie nickt und die Beiden begeben sich ins Wohnzimmer. "Wie du willst." Irina und Pablo sind derzeit nicht zuhause und würden nichts mitbekommen. Hugo ist bei einem Freund.
Lucía spricht den Zauber aus, so wie Eartha es lehrte und die Magie entfaltet sich im Raum. Der Zauber durchdringt Alvaros Körper und Lucía beobachtet gespannt, wie die Verwandlung wirkt.
Nach wenigen Sekunden steht ein großer schwarzer Hengst vor ihr. Überrascht und berauscht von der gelungenen Verwandlung starrt Alvaro in sein neues Spiegelbild. Ich habe endlich ein Spiegelbild!

Sprachlos steht Lucía neben ihrem Bruder. Es hat geklappt, denkt sie sich.
Der frisch verwandelte Hengst stößt einen ungewohnten Laut aus. Dann wendet er sich Lucía zu, als hätte er eine Botschaft für sie. Bevor die Schwester reagieren kann, dreht sich Alvaro abrupt um und stürmt aus dem Haus.
Überwältigt ruft Lucía ihrem Bruder hinterher. "Alvaro, warte! Was hast du vor?" Doch er reagiert nicht auf ihre Worte. Mit kräftigen Huftritten galoppiert er aus dem Haus und verschwindet in der Ferne.
Fasziniert bleibt die Schwester zurück. Das ganze Lernen und Üben hat sich gelohnt. Ihr Ziel ist in Erfüllung gegangen.
Plötzlich wird Lucía schlecht und unwohl. Schwäche durchzieht ihren schlanken Körper und die Welt um sie herum beginnt dunkel zu werden. Erfolglos versucht sie sich auf den Beinen zu halten, doch ihr wird schwindelig und letztlich verliert sie das Bewusstsein. Die Befürchtungen von Aidaria und Viola werden wahr. Die Magie fordert einen hohen Tribut.

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<<< Irina kommt von Willow Creek Nr. 17 - Magnolienblüten Park (5) <<<
<<< Veronika kommt von Willow Creek Nr. 17 - Magnolienblüten Park (5) <<<
<<< Viola kommt von Newcrest Nr. 12 - Fussballplatz <<<
<<< Pablo kommt von Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias (31) <<<
Charaktere: Gregorius, Irina, Pablo, Veronika, Lucía, Viola
Geschichtsstrang: Wenn es kommt, kommt es dicke
Gregorius sitzt angespannt im Wohnzimmer auf dem Sofa. Seine Augen folgen jeder Bewegung, während seine Schwester Irina den Arzt zur Tür begleitet. Vor wenigen Minuten noch hatte er, als er nach Hause kam, Pablo und Irina schockiert in Lucias Zimmer vorgefunden. Die Tochter von Pablo lag müde auf dem Bett. Niemand weiß, was genau passiert ist.
Pablo war ihm nie sympathisch gewesen – ein seltsamer Kerl, der ihm immer suspekt bleiben würde. Doch Lucia und ihr kleiner Bruder hatten sich stets anders verhalten, ganz im Gegensatz zu ihrem Vater.
Der Arzt verabschiedet sich mit einem ernsten Gesichtsausdruck und verlässt das Haus. Gregorius wartet, bis sich seine Schwester neben ihm gesetzt hat. "Was ist passiert? Was hat der Arzt gesagt?", fragt er erwartungsvoll. Oben im Haus scheint Pablo immer noch bei seiner Tochter zu sein.

Erschöpft vom Stress und der Angst um Lucía braucht Irina eine Weile, bevor sie antwortet. "Hat irgendwas von Magie erzählt. Dass es so aussieht, als sei es keine natürliche Erschöpfung von Lucía, auch die grauen Strähnen nicht." Die waren Irina ja schon länger aufgefallen, doch sie hatte die Sache nicht weiter verfolgt sondern es auf einen Irrtum geschoben. Durch Lucías Haarfärbung verlor sie die Sache dann auch bald wieder aus dem Fokus. Jetzt erst wird ihr bewusst, dass es wohl doch keine Sinnestäuschung gewesen ist.
Gregorius kennt sich mit Magie nicht aus und ist sich auch nicht sicher, wie er mit dieser neuen Information umgehen soll. Tröstend legt er einen Arm um Irina. " Das wird schon wieder", sagt er und versucht dabei beruhigend zu wirken. "Hat der Arzt gesagt, wie es weiter geht? Medikamente oder andere Hilfen da gelassen?"
"Sie... sie braucht unbedingt Ruhe!", erklärt Irina, "deshalb habe ich sie auch noch nicht drauf angesprochen, wie sie mit Magie in Verbindung gekommen ist. Sie muss erst wieder zu Kräften kommen." Besorgt sieht Irina ihren Bruder an. "Oh Gott, hätte ich früher reagieren sollen? Ich hätte hartnäckig bleiben müssen bevor es zu spät ist!"
Gregorius schüttelt den Kopf, unterdrückt den Gedanken, dass es allein Pablos Aufgabe gewesen wäre, sich um Lucía zu kümmern. Stattdessen wendet er sich an seine Schwester. "Nein, das ist nicht wahr. Hör auf, dir das einzureden. Du bist nicht dafür verantwortlich." Er macht eine kurze Pause, bevor er fortfährt. "Lucía ist fast volljährig und soweit ich weiß, war sie oft unterwegs."

"Ja...", murmelt Irina, dankbar für Gregorius' Zuspruch. Als ihr plötzlich das Toleranzevent wieder einfällt. Hatte nicht auch Viola von Magie gesprochen? Bei ihrer Auseinandersetzung mit Lucía? "Vielleicht kann Viola mehr sagen.", murmelt Irina weiter. Bis ihr einfällt, dass Gregorius die Teenagerin wohl nicht kennt. "Ist ne Freundin von Lucía.. Oder war es zu einem Zeitpunkt mal." Hat sich der Streit mittlerweile beigelegt? Aber zumindest könnte sie mal nachhaken, oder?
Gregorius hält seine Schwester einige Minuten lang fest in den Armen, bis sie sich ein wenig beruhigt hat. Er sorgt sich um Irinas Zustand, besonders jetzt, wo es nicht mehr lang bis zur Geburt ist und sie sich unbedingt schonen muss. Der Bruder beschließt, ein ernstes Gespräch mit seinem zukünftigen Schwager zu führen. Etwas später fragt er seine Schwester: "Geht es dir jetzt schon besser?"
Irina nickt. "Ja... ich mache mir nur Sorgen um Lucía." Sie nimmt ihr Handy hervor und ruft Lilly an. Violas Nummer kennt sie nicht, doch Lilly wird ihr da weiterhelfen können.
Während Irina telefoniert, öffnet sich die Tür und Veronika kommt rein. "Na Schätzchen", ruft sie gut gelaunt in den Raum, "Das Konzert war klasse und ihr hättet echt mitkommen sollen! Einfach nur ..." Sie hält mitten im Satz inne, als sie die Stimmung erfasst. "Welche Laus ist euch denn über die Leber gelaufen?"

Gregorius erhebt sich vom Sofa und führt Veronika ein Stück abseits, um seiner telefonierenden Schwester aus dem Weg zu gehen. Mit gedämpfter Stimme beginnt er, ihr von den jüngsten Ereignissen zu erzählen. "Irina spricht gerade mit einer Freundin", erklärt er. "In ihrem Zustand sollte sie sich jetzt wirklich nicht aufregen – wer weiß, was sonst passieren könnte. Und natürlich hat Pablo wieder alles vermasselt, der Taugenichts! Er bekommt einfach nichts auf die Reihe."
Erschrocken über Lucías Zustand blickt Veronika nach oben. Kein Wunder, dass Irina so durch ist... "Ich verstehe immer noch nicht, was sie an Pablo findet...", murmelt die Modedesignerin.

Einige Zeit später
Es klopft an der Tür, während Pablo die Hand seiner Tochter hält. Was hatte sie sich nur dabei gedacht, mit Magie herumzuexperimentieren? Er kann es einfach nicht fassen, dass er all das die ganze Zeit über nicht bemerkt hatte. Wann ist es überhaupt passiert? Wie war sie damit in Kontakt gekommen? Und wie oft?
Leise ruft er ein "Herein", als sich die Tür öffnet. Sein Blick schweift durch den Raum, bis er Viola im Türrahmen stehen sieht. Er erinnert sich daran, wie eng die beiden Mädchen einst befreundet waren, doch in letzter Zeit hatte man die Rothaarige kaum gesehen. Ob sie mehr weiß?
"Hallo, Viola", begrüßt Pablo die Teenagerin. Lucia schläft tief und bekommt von ihrem Besuch erstmal nichts mit.

Viola hatte nicht lange überlegen müssen, Lucía zu unterstützen, obwohl sie im Streit auseinander gegangen sind. Sie will die Blondine nicht auch noch verlieren. "Man, Lucía, du Idiotin!", murmelt sie, als sie deren bleiches Gesicht sieht und die grauen Strähnen in den Haaren. War doch klar, dass das mit der Magie auf Dauer nicht gut laufen würde. Und wie auch Irina stellt sich auch Viola die Frage, ob sie hätte hartnäckiger bleiben sollen... Doch dann kam der Streit, der alles durcheinander brachte.
Die Rothaarige beachtet Pablo nicht weiter sondern kniet sich neben Lucía. "Wach auf, hörst du? Lass mich nicht alleine!" Nicht jetzt...
"Ich lass euch mal alleine", flüstert Pablo den Mädchen zu und verlässt den Raum. Lucía zuckt leicht zusammen, als die Zimmertür ruckartig zuschlägt. "Hm?", gibt sie mit geschlossenen Augen von sich.
Erleichtert, dass sich etwas regt, blickt Viola die Freundin an. "Na, gut geschlafen, Prinzessin?", sagt sie mit sarkastischem Unterton.. jedoch sieht man ihr auch an, dass es eher als freundschaftliche Neckerei gemeint ist. Man sieht ihr an, dass scih Viola Sorgen macht.

Es dauert eine Weile, bis Lucia sich in ihrer Umgebung orientiert hat und bemerkt, dass Viola neben ihr sitzt. Was macht sie denn hier? Ein kurzes Lächeln huscht über ihre Lippen, während sie Viola betrachtet. "Du hier?", fragt sie überrascht. Erst dann wird ihr bewusst, dass sie im Bett liegt. "Was... was ist passiert?"
Das Lächeln entgeht Viola nicht. Erleichterung überkommt sie. Der Streit ist längst vergessen. "Keine Ahnung. Angeblich hat Irina dich bewusstlos gefunden, als sie wieder zu Hause ankam." Sie sieht Lucía scharf an. "Und der Arzt sagte wohl was von Magie." So hat man ihr es zumindest erzählt.
Verlegen wendet Lucia den Blick von Viola ab. Erinnerungen an Alvaros Verwandlung kommen ihr in den Sinn. Es hat funktioniert, aber zu welchem Preis? Viola hatte recht und auch Aidaria hatte vor den Folgen gewarnt.
"Man Lucía..." Viola setzt sich auf das Bett. Doch jetzt will sie nicht gleich mit Vorwürfen ankommen. "Was ist denn das letzte, an das du dich erinnerst?", hakt sie stattdessen nach.
Grinsend sieht die Blondine zu ihrer Freundin. "Mein Bruder ist ein Pferd."

Diese Antwort kommt so unerwartet, und klingt so albern, dass Viola in lautes Lachen ausbricht. "Wieso, hat er endlich eingesehen, dass er Vegetarier werden will und lieber über endlose Weiden galoppiert als mit Weibern zu flirten?" Sie grinst, bis ihr das Thema Magie wieder einfällt. "Moment, meinst du das ernst? Oder ist das nur eine Metapher?"
Lucia schüttelt ernst den Kopf. Seufzend wendet sie wieder den Blick von Viola ab. In die Welt der Magie hat sie einen Einblick bekommen, sie hat sogar große Zauber vornehmen können. Doch nach ihrer großen Erschöpfung ist ihr eins klar geworden, das muss aufhören.
Das Schweigen reicht Viola als Antwort. Es war also tatsächlich Magie. Alvaro... ein Pferd? Ihr fällt die Szene mit der Kuh wieder ein, von der Lucía ihr erzählt hat. Damals ist es schief gelaufen. Jetzt scheint der Pferdezauber gelungen zu sein... doch zu welchem Preis?
"So amüsant das auch ist..", fängt Viola an, "Es kann so nicht weiter gehen." Sie sieht Lucía an. "Bist du bereit, eine Alternative zu finden für deine Freizeit?"
Lucía nickt demütig ohne ihre Freundin anzusehen.
Viola lächelt und klopft Lucía auf die Schulter. "Wir haben ja das Bogenschießen. Und ich war letztens bei nem Fußballverein. Die trainieren 2x die Woche, zu anderen Tagen als der Schützenverein. Falls du daran auch Interesse hast, kannst du ja mitkommen." Violas Lächeln erstarrt, als sie sich an Lucías Fußballskills erinnert. Aber mit etwas Übung ließen sich diese sicherlich verbessern. "Und wenn du nicht selbst spielen willst, hast du vielleicht Lust, einfach nur zuzuschauen? Steht auch bald ein Turnier an."
Lucia lächelt glücklich und dreht ihren Kopf zu Viola. Es ist wieder wie früher – der Streit ist vergessen und die Freundinnen sind vereint. Lucia nimmt Violas Hand und sagt: "Sehr gerne."

Viola lächelt. Endlich kann sie Ruhe finden. "Kannst du aufstehen? Wir könnten ja Pablo ärgern gehen!" Hauptsache, sie lenkt Lucía von der Magie ab... Gerade, als die beiden die Treppe hinab steigen, klingelt es an der Haustür.

Während sich Veronika und Irina im Wohnzimmer unterhalten, ist Gregorius vor Pablo geflüchtet.
Während Pablo von seiner Verzweiflung und seinen Vorwürfen spricht, muss sich Gregorius mächtig zurückhalten. Wie sehr hätte er sich gewünscht, seine Meinung zu äußern, doch aus Rücksicht auf Irina hat er sich zusammengerissen und ist schließlich gegangen.
Pablo öffnet die Haustür und erblickt zwei Polizisten. Sie fragen nach Veronika. "Ja, die ist hier", antwortet Pablo und holt die Vampirin zur Tür. "Veronika Blanch?", erkundigt sich einer der Polizisten.

Viola wirft Lucía einen verwirrten Blick zu. Die Mädels verstecken sich an der Treppe und lauschen heimlich.
Veronika erhebt sich. Verwundert blickt sie die Polizisten an. Ist jemand gestorben und die Polizisten überbringen schlechte Nachrichten? Aber wer? Es wird niemand ihrer Freunde vermisst, oder? Aber bestimmt wird man sie gleich aufklären, was los ist. "Die bin ich!", sagt sie, "Womit kann ich Ihnen dienen?" Sie verkneift sich das 'Schätzchen' lieber.
Die Polizisten erklären, dass sie weitere Erkenntnisse über den Brand haben. "Es gibt einen mutmaßlichen Verdächtigen", sagen sie, "allerdings ist dieser derzeit nicht aufzufinden. Er wurde nun zur Fahndung ausgeschrieben. Sobald wir ihn gefasst haben, werden wir Sie informieren."

Gregorius hat sich hinter der Küchentür versteckt und lauscht ebenfalls. Ein Verdächtiger? Wer kann das nur sein? Anspannung, als auch Erleichterung breiten sich in ihm aus. Ein Verdächtiger könnte ihm zugutekommen.
Veronika lächelt. Endlich mal gute Neuigkeiten! Den Typen erwischen sie sicherlich noch. "Endlich geht es voran!", freut sie sich. "Was hat den Verdächtigen denn verraten?" Bestimmt darf die Polizei ihr zu diesem Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht den Namen nennen. Doch Veronika beschließt, nach der nächsten Frage sich auch danach zu erkundigen. Mehr als nichts sagen können sie ja nicht.
"Wir konnten Fingerabdrücke sichern, doch zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir abwarten, bis wir den Verdächtigen gefunden haben." Fingerabdrücke? ... Gregorius muss schlucken. Was ist wenn?
"Wir melden uns bei Ihnen", verabschieden sich die Polizisten und verlassen das Haus. Pablo sieht zu Veronika. "Das sind gute Nachrichten!"
"Ja!", antwortet diese, "Hoffentlich hat der Typ auch genug Kohle, den Schaden zu bezahlen."
In Zusammenarbeit mit @Spatz
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