San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club

  • Seite 9 von 9
12.09.2023 20:24 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2024 23:08)
#81
avatar
Schicksalslenker

Charaktere: Maryama, Logan
Geschichtsstrang: Gedankenjazz II

Logan schaut der Schwangeren noch nach, als sie längst aus der Tür verschwunden ist. Die Narben im Gesicht sind für die ihm gegenüber sitzende Frau aus dieser Perspektive deutlich sichtbar und leuchten hin und wieder im tanzenden Scheinwerferlicht auf. Seinen Gedanken nachhängend pult er mit dem kurzgekauten Daumennagel an einer winzigen Unebenheit im Glas herum.



Behutsam gleitet Maryama auf die gepolsterte Sitzbank zurück, wirft Logan einen Blick zu und greift nach ihrer Bierflasche. Wer hätte gedacht, dass sie dieser Abend zu einer so angenehmen neuen Bekanntschaft führen würde. Wieder streift ein flüchtiger Blick ihr nachdenkliches Gegenüber, ehe sie sich in der leerer werdenden Bar umsieht. Die Gruppe Sims um ihren Tanzpartner drängt zur Tür hinaus. Maryama setzt kurz ein Lächeln auf, als er ihr zu winkt, um sich gleich darauf Logan zu zu wenden. "Sie ist ein feiner Sim, nicht?" Maryama seufzt. "Ich werd nicht schlau aus dir.." Ihr Zeigefinger tippt in dem feuchten Abdruck herum, den der Boden ihrer Flasche auf der Tischplatte hinterlassen hat und zeichnet wirre Muster darin.

Aus den Gedanken gerissen fährt er zu seiner Bekannten herum und sieht sie fragend an. "Was meinstn damit?"

Der Frage folgen ein paar Sekunden Schweigen. "Wie grob und beleidigend du mit Alma umgegangen bist auf der Party... das war das mieseste was ich seit langem mit erlebt habe in Sachen Frau herabwürdigen und ich hab danach meine Simkenntsis in Zweifel gezogen, was dich betrifft." sagt Maryama ehrlich und schaut ihn an. "Und heute erleb ich dich so...fürsorglich und ..sanft." Sie verzieht die Mundwinkel zu einem kleinen Lächeln. "Das kann einen schon mal irritieren."

Mürrisch nickt Logan, während Maryama ihre Gedanken äußert. In das Glas hinein schauend lässt er die Worte sacken, spült sie mit dem Bier herunter und weicht weiterhin ihrem Blick aus.
"Ich mach keinen Unterschied zwischen Frau und Mann. Sie hätte genauso ein Kerl sein können und der Text wäre ziemlich der selbe geblieben." Verständnislos hebt er den Blick. "Ganz ehrlich, ich kapier die Leute nich'. Alle wollen Gleichberechtigung und wenne se gleich behandelst, is' auch nich' richtig." Kopfschüttelnd hebt er das Glas und stürzt den Rest herunter. "Muss allerdings sagen, dass ich ziemlich angefressen war. Deine Freundin verarscht mich und darauf steh' ich nich'." Mit beiden Händen auf dem Tisch stemmt er sich auf. "Willst noch einen?", fragt er, als er sein leeres Glas zwischen die Finger klemmt. Als Maryama verneint, geht er zur Bar und kommt kurz darauf wieder. Von irgendwo her hat er einen Joint gezogen und hält ihn unauffällig und mit fragendem Blick vor seiner Brust. "Einen aufn Weg. Bist dabei?"
Während sie Logans Ausführungen auf sich wirken lässt, bleibt Maryamas Aufmerksamkeit schließlich an 'verarscht mich' hängen. Womöglich hat sie die Situation falsch eingeschätzt und war zu sehr in eigenen Empfindungen gefangen? Hat Alma dazu beigetragen, dass das Gespräch so eskaliert ist? Plötzlich fällt ihr wieder ein, dass sie mit Kvothe am Arm zu ihrer Gruppe dazugestoßen war...
Logan unterbricht ihre Gedankengänge, als er vom Tresen zurückkommt. Überrascht und gleichzeitig amüsiert hebt sie die Brauen. "Mal sehen. Lass uns vor allem raus gehen. Eine Kneipe kurz vor 'Stühle hoch' ist was Furchtbares."



Sie schlüpft in ihre Jacke, zieht die Mütze über den Kopf, korrigiert nochmal nach weil man mit dem Strickrand über den Augen so schlecht sieht und folgt Logan zum Ausgang. War drinnen das Gefühl schon recht schwummrig, setzt der Schwall kalte Winterluft, der ihr bei öffnen der Türe entgegen schlägt, noch einen drauf. "Warte kurz." Sie bleibt stehen und tippt Logan an. "Pffuuuhhh." An einen Laternepfahl gelehnt atmet sie ein paar mal kräftig ein und aus, ohne nennenswertes Ergebnis. "Jetz geht's wieder." schwindelt sie dann und setzt sich in Bewegung.

"Niedlich.", schmunzelt er, wartet aber geduldig. "Wie kommste eigentlich zu so feministenähnlichem Gequatsche? Von wegen, wie ich Frauen gegenüber bin und so." Er klemmt den Selbstgedrehten zwischen die Lippen und steckt ihn mit einem schielenden Auge an, zieht tief ein und reicht ihr die qualmende Tüte herüber. "Klingt fast, als wärste auf 'ner persönlichen Mission unterwegs." Mit einer angezogenen Augenbraue mustert er sie. "Was steckt dahinter?"

Ohne zu zögern, weil abgelenkt durch Logans Frage, greift Maryama nach dem Joint und inhaliert.



Nur um gleich drauf von einem Hustenanfall geschüttelt zu werden, der es nötig macht, erneut eine Laterne als Stütze anzupeilen. Noch ein Zug, dann gibt sie mit verschwommenen Blick zurück an Logan. Ächzend die Luft in die Lunge ziehend richtet sich wieder auf. Vor ihrem Gesicht herumwedelnd sieht sie ihn an und muss lachen. "Das war deutlich einfacher, als ich noch geraucht hab...ganz vergessen." Sie stutzt kurz. "Was war die Frage? Ach ja..." In irgendeine Richtung weiter schlendernd versucht sie ihre Gedanken zu ordnen. "Das hat nix mit femi..femin.. sowas zu tun, sondern damit, dass man sich allgemein mit Respekt begegnen sollte. " Nach einem energischen Räuspern fährt sie fort. "Respekt, ja...und Wertschätzung für das was man hat und bekommt...vom Leben und von den Sims die einem ihre Zeit schenken....egal in welcher Form." Eine Schneeflocke schmilzt auf ihrer Nasenspitze und reizt sie zum kichern. "Nich WAS steckt dahinter, sondern WER ist die Frage." Sie wendet sich zu Logan und bedeutet ihm, die Tüte nochmal rüber zu reichen.



'Hab gefälligst Respekt!' In seinen Gedanken hallen die Worte wieder, die er in seiner Jugend so oft hörte. Sein Gesicht verhärtet sich für eine Sekunde, wird aber sofort wieder weicher. "Respekt muss man sich verdien. Das nix, was man andren einprügeln kann.", murmelt er in seiner typischen Art und schließt einen weiteren Zug tief in seinem Brustkorb ein, bevor er den Arm wieder zu Maryama hält. "Du machst mich neugierich. WER steckt dahinter?"

Diesmal vorsichtiger inhalierend, schüttelt Maryama mit aufgeblasenen Wangen und die Luft anhaltend den Kopf. Dann muss sie lachen und prustet den Rauch mit einer kieksenden, krächzenden Mischung an Lauten in die Nachtluft. "Liebe Güte, ich pack das nimmer...ausserdem.." sie macht eine wilde Kreiselbewegung vor ihrer Stirn."...geht schon alles Karussell." Sie fächert sich noch einmal mit der Hand den Rauch zu und streckt Logan den Arm rüber. "Aber riechen tut's sooo gut." Sie legt den Zeigefinger an die Nasenspitze und denkt angestrengt nach. "Vielleicht sollte ich es anbauen im Frühjahr und ab und zu einen Räucherabend veranstalten in der Gärtnerei. Was hältst du davon?" fragt sie grinsend, um gleich darauf nach zu schicken: "Was war gerade das Thema nochmal?" Sie erreichen die große Metallskulptur auf dem Platz am Künstlermarkt. Maryama läuft etwas voraus zwischen die Wände des Kunstwerks und verschwindet darin. Ein Kichern ist zu vernehmen, dann guckt sie auf der anderen Seite wieder um die Ecke. "Sag."

Logan bleibt zurück und beobachtet das fröhliche Treiben. Beneidenswert, wer sich so fallen lassen kann. Während er aufraucht, kommt er langsam näher, folgt Maryama und bleibt dicht vor ihr stehen. Seine schmalen Lippen formen sich zu einem ungewohnt verspielten Schmunzeln, als er leise sagt: "Wer. Steckt. Dahinter."



"Ah ja...die Frage aller Fragen." Maryama guckt ihn groß an, hebt erneut den Zeigefinger und verzieht den Mund, als müsse sie nachdenken. "Weissu was? Dieses Thema erfordert einen Ort, der einen schön', weitn' Überblick bietet..sons reg ich mich zu viel auf." sagt sie leicht nuschelig, legt den Kopf in den Nacken, die Hand an die Stirn und blickt nach oben, wo die klare Nachtluft die Sterne zum funkeln bringt. Abrupt wendet sie sich wieder Logan zu. "Ich weiß was. Komm." Sie verschränkt die Finger beider Hände, verharrt kurz irritiert, fädelt dann neu ein und positioniert sich neben der niedrigsten Wand der Skulptur. "Räuberleiter." sagt sie, als ob das alles wäre was er wissen muss.

Logan schaut hoch, dann zu Maryama. Der Groschen fällt langsam, doch die Idee gefällt ihm. Mit dem linken Fuß stellt er sich auf die von ihr gemimte Leiter und erreicht mit etwas Schwung die Oberkante des Kunstwerkes. Da er in den Armen mehr Kraft hat, als man ihm zutrauen würde, ist es ein Leichtes für ihn, sich sein eigenes Gewicht heraufzuziehen. Ungelenk dreht er sich herum, sucht nach dem besten Halt und beugt sich dann mit ausgestreckten Arm zu ihr herunter.

Kurz geht Maryama in die Knie, als Logan sich abstößt, gibt mit den Armen noch etwas Schwung mit und staunt über die Behändigkeit, mit der er sich auf die Kante hievt. Sie zeigt ihm grinsend das Victory Zeichen. "Jetz ich!" Einen Schwindelanfall niederringend nimmt sie ein paar Schritte Anlauf, springt ab und fasst Logans Hand, die überraschend kräftig zupackt. Die glatten Gummisohlen ihrer Sneaker suchen vergeblich Halt, aber der Zug von oben und die Mobilisierung ihrer letzten Kraftreserven lassen sie schließlich etwas ausser Atem neben Logan zum sitzen kommen. Die Kante ist schmal, aber breit genug um sich sicher zu fühlen. Ihre Hände greifen rechts und links nach dem Metall. "Wir solltn uns gut festhaltn." sagt sie grinsend. "Und wir hättn was zu trinkn mit nehm sollen." Sie richtet den Blick nach vorne und ein "Oh...sieh doch nur." Ein Arm löst sich und macht eine ausholende Bewegung, was sie kurz aus dem Gleichgewicht bringt. Ihr Hinterteil rutscht nach hintüber, so dass sie sich an Logans Jackenärmel halten muss, um wieder hoch zu kommen. "Ich hoffe ich brauch deinen starken Arm jetzt nimmer." schmunzelt sie, atmet tief durch und richtet den Blick wieder auf die Stadt, die sich als glitzernder Lichterteppich vor ihnen ausbreitet. "Das isses was ich brauch jetz." Ihre Miene wird ernster und der Blick verliert sich in der Ferne. "Chris. Er heisst Chris." Sie sieht Logan an. "Und ich find ne Frau, die dir ihren Körper und ihre Lebenszeit und vielleicht sogar noch ihre Liebe schenkt, HAT Wertschätzung verdient..und muss sich das nich verdienen." Ihr Blick trifft Logans. "Und weil ER das nich fand bin ich so allergisch." Bei der letzten Silbe trommelt eine Ferse gegen das Metall, das einen dunklen, hohl klingenden Laut in die Nacht schickt.



Von dem Ernst in ihren Worten gefesselt, brummt er nachdenklich und wendet den Blick auf die Landschaft. Er hatte zuvor nicht von der Wertschätzung gesprochen, sondern von Respekt. Und obwohl zwischen beiden Dingen Welten liegen können, macht es aus seiner Sicht keinen großen Unterschied. Er hat selbst nie Wertschätzung erfahren und weiß erst recht nicht, wie er sie jemandem zeigen sollte. Wenn er genau darüber nachdenkt, weiß er nicht einmal, ob er etwas wie Wertschätzung zu empfinden vermag.
"Wie hat er's verkackt?", fragt er nach einigen stillen Sekunden. "Ward ihr richtig zusammen oder war's 'ne einseitige Kiste?"

"Wir waren ein paar Jahre zusammen..haben auch zusamm gewohnt..erst im Ashram, dann innem kleinen, rosa Häuschen im Paradies." sagt sie mit einem Hauch von Sehnsucht in der Stimme. "In Indien, direkt am Strand....na ja, ich war 16 als ich ihn kennen gelernt hab." Sie lacht ehrlich erheitert auf. "Das würd mir heute nich mehr passiern... er war n Kontrollfreak und ich hab das nicht gecheckt." Sie wendet sich ihm zu und schiebt eine imaginäre Brille Richtung Nasenspitze. "Rosa Brille und so, ich glaub ich hatte die angeschraubt."



Ihr Begleiter steckt sich eine Zigarette an, lässt den Rauch in Kreisen in die Luft ab und schlenkert mit den Beinen. Die harte Kante des Metals bohrt sich in einen Muskelstrang im Oberschenkel und Logan versucht, eine bessere Position zu finden. "Was fandste denn gut an dem?" Von dieser Brille hat er schon oft gehört, doch sie ist nur ein weiteres Detail in der Sammlung der Dinge, über die er nichts sagen kann.



"Gute Frage." Maryama atmet seufzend aus. "Ich dachte er weiß viel über die Welt ...das Leben und ich kann von ihm lernen..." Sie muss schmunzeln, beugt sich nach vorne um die Unterarme auf den Schenkeln abzulegen, behält aber den Blick über die Stadt bei. Eine Straßenbahn zieht polternd vorüber und weckt neue Bilder im Kopf. "Ich war von daheim abgehauen und traf ihn im Zug. Er hat mir von spi..sprituellen Lehrern erzählt und dass er in Ashram geht um zu lern...und ein besserer Sim zu werdn..

---- Die Tür zum Schlafzimmer fliegt donnernd auf und wird aus einer der Angeln gerissen. Chris, der den gesamten Rahmen ausfüllt, sein Mund, der unkontrolliert Beleidigungen brüllt ----




".. ich hab gedacht...ja, das isses...jemand mit Tiefgang und ein Ort wo ich ne Heimat?" sie gestikuliert fragend. " ..find...ich war halt noch n Kind...und dann da drin in der Nummer."

--- Ein Handy zersplittert an der Wand, ihr Arm, der schützend hoch gerissen zu neuen Hohntiraden verführt. ---


Sie richtet sich wieder auf und sieht Logan an. "Am Ende hab ich herausgefunden, dass er mich auch noch nach Strich und Faden betrogen hat." Die Bahn hält quietschend und spuckt ein paar vereinzelte Gestalten auf die verlassene Straße. "Aber ich sitz hier und bin okay." lächelt sie. "Und du? Was is das mit dir und Alma?" Sie sieht ihn prüfend an. "Euch geht's glaub beiden nich so gut damit..."



Dunkle, leere Augen schauen die junge Frau aufmerksam an. Im Halbschatten der Nacht ist diese Ernsthaftigkeit in Logans Gesicht zu sehen, die sie schon ganz zu Anfang kennen lernte. Er will ihr sagen, dass er sie versteht. Ihre Erfahrungen tut ihm leid und er wünschte, er könnte ihr die entstandenen Schmerzen aus dieser Zeit nehmen. Er kann sie gut leiden und die wenigen, auf die das zutrifft, sollten sich nicht so schlecht fühlen müssen. Es reicht, wenn er das tut. Er würde all ihre schlechten Gefühle aufnehmen, wenn er könnte, damit sie ein gutes Leben führen können. Seins ist ohnehin ein riesiger Haufen Scheiße und nicht mehr zu retten.
Logan seufzt. Er verfügt nicht über diese Fähigkeiten. Den Blick abwendend muss er sich wieder einmal eingestehen, dass er nicht einmal aussprechen kann, was er möchte.



"Kann sein.", beantwortet er stattdessen die Frage nach der gemeinsamen Bekannten. "Keine Ahnung, sie is' ... cool. Ich mein, eigentlich kenn' ich sie nich'." Ratlos schüttelt er den Kopf und nimmt einen weiteren Zug. "Weiß mehr über dich als über sie. Aber ich schätz', das is' eh gelaufen." Einen Moment wirkt er nachdenklich, sucht nach den richtigen Worten und meidet dabei jeden Augenkontakt. "Ganz ehrlich - ich vögel sie gern. Sie is' 'ne Bombe. Aber dann sagt se so Sachen und ich weiß nich', ob se mehr will. Aber sowas kann ich nich'. Bin eben kein Beziehungstyp. Weiß gar nich', wie sowas geht und ..." Energisch wendet er sich der Gesprächspartnerin zu und lässt seinen Gedanken einfach freien Lauf. "Is' immer das Selbe irgendwie. Ich lern' eine kennen, wir treiben's 'n paar Mal und dann wirds komisch. Sie fangen an Fragen zu stellen oder Sachen zu sagen oder so zu gucken. Und das klappt nich'. Ich bin 'n Freak, man. Verstehste? Jemand wie ich sollte nich' ... ach egal." Schwer seufzend winkt er ab, saugt das letzte Nikotin aus der Kippe und flippt sie im hohen Bogen durch die Luft.



Der stramme Haargummi ziept unangenehm an Maryamas feinen Nackenhärchen und der Druck auf die Kopfhaut fühlt sich mehr als unangenehm an. Energisch entfernt sie das quälende Teil und schüttelt die wilden Locken. Aaaah...frei. Logans Worte in sich bewegend, zieht sie das elastische Band in alle Richtungen, wickelt es mal um den einen, mal um den anderen Finger und lauscht dabei konzentriert. "Und was spricht dagegen das genauso zu ihr zu sagen?" Ihr Blick sucht Seinen.

Logan stutzt. Er hat es ihr gesagt. Oder er wollte. Hat er? Er weiß, dass er versucht hat, mit ihr darüber zu reden. Aber er erinnert sich nicht an die Worte.
"Ich glaub',", er kratzt sich vielsagend am Haaransatz, "das hab' ich. Oder versucht. Don't realy remember. Dammit!" Flüsternd verflucht er ein weiteres Mal sein Gedächtnis.

Vielleicht waren sie nicht nüchtern gewesen, anders kann sich Maryama gerade nicht erklären warum Logan so etwas vergessen haben sollte. "Wenn du's nimmer weißt, dann mach's einfach nochmal." sagt sie und lächelt ihn an. "Alma sagt dir schon ob's was Neues ist oder nicht. Andererseits.." Sie legt den Kopf in den Nacken und verliert sich für ein paar Augenblicke in den funkelnden Sternen über ihnen. "Wenn's für beide passt, muss mans ja auch nich in irgend eine Schablone pressen...ihr könnt ja eure ganz Eigene schneidern." Wie zur Bestätigung beginnt einer der Himmelskörper aufzuleuchten und scheint sich in ihre Richtung zu bewegen.

"Noch mal is' keine gute Idee, girl." Er schüttelt entschlossen den Kopf und folgt Maryamas Blick in den Himmel. Das Sternbild des Schützen ist nur matt zu sehen, dennoch ist es das einzige, das er erkennt.
"Ich weiß, dasse mal total sauer war, weil ich was gefragt hab. Da kommt nix bei raus. Die redet nich' mit mir."

Das Glitzern am Himmel wird mehr und folgt jetzt einem geheimnisvollen Rhythmus. Fasziniert kann Maryama den Blick nicht davon abwenden. Was ist das? Ein Raumschiff? Aliens? Eine Botschaft, die es zu entschlüsseln gilt? Mühsam reißt sie sich los und schaut Logan wieder an. "Sie findet's auch kompliziert..und schon verbindet euch was." sagt sie. "Nein, im Ernst. offen sein ist immer das Beste...alles andere gibt nur Knoten und Verwicklungen." Zu dem geheimnisvollen Leuchten am Firmament gesellt sich jetzt ein dumpfes Brummen und Maryama realisiert, dass es nur ein Flugzeug ist, was sie die ganze Zeit beobachtet hat. Leicht ernüchtert, dafür wieder ganz im Hier und Jetzt, stupst sie Logan sachte mit dem Ellbogen an. "Ich find nich dass du n Freak bist, ich find dich erfrischend ehrlich." Sie wendet ihm das Gesicht zu. "Obwohl du mir auch n bissl Angst machst."
Das Flugzeug ist jetzt direkt über ihnen und zwei Augenpaare folgen dem Blinken, das Sims auf der Flucht aus ihrem Alltag und vielleicht auch vor sich selbst in südliche Gefilde trägt.



(in Zusammenarbeit mit @RivaBabylon)

Maryama geht nach Del Sol Valley Nr. 5 - Château LeBeau
Logan geht nach Del Sol Valley Nr. 5 - Château LeBeau


 Antworten

 Beitrag melden
19.04.2025 16:25 (zuletzt bearbeitet: 04.05.2025 08:05)
avatar  Murloc
#82
avatar
Bestseller-Schmied

<<< Lilly kommt von Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) <<<
<<< Viktor kommt von Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) <<<
<<< Gary kommt von Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) <<<

Charaktere: Lilly, Viktor, Gary
Geschichtstrang: Einen Versuch ist's wert


Viktor verlässt das Gebäude der Musikakademie mit gemischten Gefühlen. Es ist gefühlt eine Ewigkeit her, dass er das letzte Mal die Villa verlassen hat… seit der Depression. Doch er konnte das persönliche Gespräch nicht ausschlagen. Die Details mussten besprochen werden. Und so hat er sich dazu überreden lassen, Lilly und Gary zu begleiten. Er atmet tief aus. Es war weniger anstrengend als befürchtet und jetzt gibt es einen Termin für ein organisiertes Konzert. Viktor lächelt leicht. Er gönnt Lilly den Erfolg. Und nun kann er sich wieder in die Ruhe der Villa zurückziehen und…

Lillys Enthusiasmus holt ihn aus seinen Gedanken. „Das ist besser gelaufen als gedacht!“ Sie lacht, mit echter Freude. „Ich freu mich so!“ Viktor sieht sie an und kann nicht anders. Auch bei ihm bildet sich ein Lächeln. Sie hat es verdient. Sie hat mehr verdient, als er ihr je zurück geben könnte…



Er bleibt stehen. Etwas in ihm regt sich. Ein Gedanke, erst leise, dann klarer. Vielleicht gibt es doch etwas, das er tun kann. Etwas, das zählt. Er zögert kurz. Der Gedanke, sich erneut unter Menschen zu begeben, ist alles andere als leicht. Doch für Lilly würde er es tun.

Was haltet ihr davon, noch in die Jazzbar zu gehen?“, schlägt er daher vor, „Die ist ja ganz in der Nähe und es gibt was zu feiern!“ Lillys Blick wird weich. Lange sieht sie ihn an, dann huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. „Das ist eine gute Idee! Aber du musst das nicht nur meinetwegen…“ Er unterbricht sie. „Ich weiß. Aber ich halte es aus, wirklich. Du bist es wert.“ Sie nickt nachdenklich. „Okay, aber wenn es dir zu viel wird, sag Bescheid.“ Viktor nickt… und nimmt sich vor, sich einfach zusammenzureißen. „Kommst du mit, Gary?“, fragt er beiläufig. Fast zu beiläufig – als wäre ihm selbst sein Mut unangenehm.



Kurz sieht Gary an sich herab und nickt dann zustimmend. „Wenn mein Outfit für die Besprechung schick genug war, wird es für die Jazzbar wohl auch reichen. Ich finde wir sollten das alle zusammen feiern.“ Er legt Viktor kurz die Hand auf die Schulter. „Schöner Einfall. Ich kenn die Bar bisher nur von aussen.“ Im Gehen lächelt er Lilly zu. „Auf dem Platz neben der Bar hab ich deine Frau kennen gelernt“, erzählt er, sich wieder dem Vampir zuwendend. „Weisst du das eigentlich?“

„Hat sie erzählt
.“, nickt Viktor kurz angebunden. „Auch von dem kleinen Jungen.. dein Sohn.“ Er hüllt sich wieder in Schweigen und öffnet die Tür zur Bar. Bevor er eintritt, lässt er seinen Blick schweifen. Musik dröhnt ihm entgegen, Stimmengewirr... War das wirklich eine gute Idee gewesen, hierher zu kommen? Doch jetzt macht er keinen Rückzieher mehr. Er zögert nur kurz, dann steuert er zielstrebig einen Tisch an, der so weit wie möglich vom größten Trubel entfernt steht. Wenigstens trauen sich die inneren Dämonen nicht, wenn Lilly in der Nähe ist...



Lilly lächelt. Sie ist so stolz auf ihn und die Fortschritte, die er so langsam zeigt. Sie folgt ihm, setzt sich zu ihm an den Tisch. „Was wollt ihr trinken? Ich bestell an der Bar für euch mit!“ Kaum, dass beide Männer ihren Wunsch geäußert haben, erhebt sie sich um die Bestellung aufzugeben. Viktor sieht ihr nach. Er weiß, warum sie das tut. Und rechnet ihr hoch an, dass sie versucht, ihn nicht zu überfordern. „Sie in mein Leben zu lassen war die beste Idee, die ich je hatte.“, murmelt Viktor vor sich hin. Mehr zu sich selbst als zu Gary.

Die Aufmerksamkeit von der Betrachtung der Inneneinrichtung lösend, wendet sich Gary um und sieht Viktor leicht überrascht an. "Dass du es 'Idee' nennst, finde ich interessant." Immer noch kann er Viktors Gemütsverfassung nicht recht einordnen. Er kämpft, so viel ist klar. Nur womit? Welche Dämonen quälen ihn so, dass sein einzig verbliebener Halt Lilly ist?



Viktor betrachtet Gary eine Weile. Was soll er nur antworten? Dass er „Ideen“ immer noch leichter einordnen kann als Gefühle? Er weiß, wie viel Lilly ihm bedeutet. Ohne sie... wäre er jetzt nicht hier. Aber das in Worte zu fassen fiel ihm noch nie leicht. „Und was wäre dein Wort dafür?“, fragt er, in der Hoffnung, die Kontrolle über das Gespräch zurück zu erhalten, ohne zu viel von sich preiszugeben. „Ich glaube jedenfalls nicht an Schicksal.“

"Nicht unbedingt Schicksal.
", sagt Gary und fühlt in sich hinein. Er denkt an Sarah. Schon in der Schulzeit war ihm klar, dass sie die Einzige ist, die ernsthaft in Frage kommt. "Ich hätte wohl 'Entscheidung' gewählt."

In diesem Moment kommt auch Lilly zurück, stellt drei Gläser auf den Tisch. Viktor lächelt, nimmt sein Glas entgegen und trinkt einen tiefen Schluck. „Entscheidung... ja, das passt auch...“, antwortet Viktor nachdenklich, während er sein Glas zurück auf den Tisch stellt. Sein Gesichtsausdruck entspannt sich sichtlich. Irgendwie war die Frage doch einfacher zu beantworten als gedacht. Trotzdem wechselt er lieber das Thema: „Und wie läuft es mit deinem Stricken?



Lilly lehnt sich zurück und hält sich für diesen Moment aus dem Gespräch raus. Dass Viktor von sich aus auf das Thema Stricken zu sprechen kommt, ist ein gutes Zeichen. Er scheint akzeptiert zu haben, dass Gary über dieses Hobby Bescheid weiß. Da will sie diesen Moment nicht mit ihrer Einmischung stören.

Ob Viktor bewusst ist, wie sehr sich die innewohnende Energie von 'Entscheidung' und 'Idee' unterscheidet? Wo ist seine Tatkraft hin entschwunden, die er noch beim Event für Toleranz so selbstverständlich gelebt hat? Die Frage nach seinen Strickkünsten lenkt ihn von den Überlegungen ab. Leise auflachend sieht er Viktor an. "Ich würde sagen, das Fischernetz reicht mittlerweile für einen mittleren Schwarm Heringe." Mit den Fingern auf der Tischplatte trommelnd sinniert er kurz. "Nein, ernsthaft. Die rechten Maschen sehen langsam aus, wie sie sollten denke ich. Wir könnten bald den nächsten Schritt wagen. Du zeigst mir, wie ich heruntergefallene Maschen wieder aufheben kann und dann wagen wir uns an die Linken. Was meinst du?"



Viktor schmunzelt leicht bei Garys Vergleich mit dem Fischernetz. Er wünschte sich, er hätte noch immer die selbe Energie wie der Musiker. Er blinzelt, sieht zu Lilly. Aber es gibt Hoffnung.. er muss weiter kämpfen. Wenn das nur nicht so schwer wäre... „Ja... lässt sich bestimmt einrichten.“, antwortet Viktor. Gary hat Recht. Es ist zumindest eine gute Ablenkung für ihn, wenn er Gary etwas beibringen kann.

Er greift nach seinem Glas, ganz in Gedanken versunken. Seine Finger treffen das kühle Glas, doch sein Blick bleibt auf Lilly gerichtet – oder vielmehr auf das, was sie für ihn geworden ist: ein Anker, der ihn noch hält. Doch in seinem nachlässigen Griff berührt sein Handrücken den Rand von Lillys Glas. Ein leiser, klirrend-gleitender Laut – und im nächsten Moment kippt das Glas um. Der Inhalt ergießt sich über Lillys Ärmel und tropft auf den Boden.

Verdammt! Ich…“ Viktor richtet sich auf. Ein angespannter Ausdruck, der seine Stirn in Falten legt. Lilly blinzelt überrascht, sieht an sich herunter. Doch dann lächelt sie. „Halb so wild.“ Sie steht bereits auf. „Ich geh kurz ins Bad – alles gut.“ Viktor nickt, deutlich verlegen. Ein leiser Seufzer entfährt ihm, kaum hörbar.



Kommentarlos steht Gary auf und organisiert ein Tuch beim Barkeeper, um das Gröbste aufzuwischen. Nachdem die aufmerksam gewordene Kellnerin noch über die Tischplatte gewischt und Viktor ein neues Glas Wein geordert hat, sieht Gary ihn besorgt an. "Sag mal, was ist los Vik? Du kannst doch nicht ewig so tun, als wäre nichts und dabei diese düstere Aura spazieren tragen." Er verschränkt die Finger und legt seine Hände auf dem Tisch ab. "Möchtest du vielleicht einen Teil deiner Last los werden? Ich hör dir zu."

Viktor versucht nicht einmal, seine Dunkelheit zu leugnen. „Vielleicht... irgendwann. Aber nicht hier. Nicht jetzt.“, erzählt er nur. Vielleicht, wenn nicht so viele potentielle Zuhörer in der Nähe sind.. Mit einem tiefen Seufzer fügt er schließlich noch hinzu: „Ich kämpfe. Jeden Tag. Weil sie mir Hoffnung gibt. Weil ich nicht aufgeben kann. Und das strengt an. Ich.. kann es nicht verstecken, das weiß ich.“



Kaum, hat er diesen Satz ausgesprochen, als eine Gruppe Leute in die Bar stürmt..allesamt jung, überdreht, mit Ballons, Hüten, einer kitschig blinkenden "Happy Birthday"-Kette. Und vor allem laut. Viel zu laut! Viktor spürt die Anspannung. Lilly ist noch immer auf dem Bad... und er.. fühlt sich verloren in all dem Lärm. Die Bar füllt sich, wird lauter, enger... Lachen, Rufen, klirrendes Glas. Es ist, als würde ein unsichtbarer Druck in seiner Brust aufsteigen. Seine Hand verkrampft sich um das Weinglas.



Halt durch, Viktor, du hast es Lilly versprochen! Doch wo bleibt sie nur? Viktor starrt in die Richtung der Badezimmertür, zwingt sich zur Ruhe. Doch der Lärm lässt nicht nach. Der Raum fühlt sich enger an. Wie ein Käfig. „Halte durch!“, sagt er sich erneut, doch diesmal bleibt es nicht bei einer gedanklichen Ermahnung. Ohne dass es ihm bewusst ist, verlassen die Worte seine Lippen.

Von der lärmenden Truppe aus den Gedanken gerissen, bemerkt Gary die zunehmende Anspannung bei Viktor und gleichzeitig einen Richtungswechsel bei ein paar der Feiernden. "Hey, was haben wir denn hier für lange Gesichter? It's Partytime!!", grölt der Anführer, vielleicht das Geburtstagskind, und trötet schrill in eine Papierpfeife in Richtung ihres Tisches. "Auf geht's Silberlocke, let's dance!" Die sich zielstrebig nähernde Gruppe sieht aus, als wolle sie Viktor huckepack mit ins Getümmel nehmen oder ihn zumindest in das wilde Treiben integrieren.
Einer spontanen Eingebung folgend, steigt Gary auf seinen Sitz und pfeift durchdringend ein paar Mal auf zwei Fingern um sich Gehör zu verschaffen. "Es ist Geburtstag? Dann los. Ich heiz euch ein." Er schiebt sich durch die johlenden Sims, über die Tanzfläche auf der schon wild improvisiert wird und setzt sich an den Flügel, der etwas erhöht auf einem Podest steht. "Wie sieht's aus? Habt ihr alle eine Stimme?", ruft er über die Köpfe hinweg und bemerkt erleichtert, dass der Pulk sich von Viktor weg in seine Richtung in Gang setzt. Zustimmende Schreie und Pfiffe ertönen. "Sehr gut! Dann alle zusammen." Schwungvoll greift Gary in die Tasten und stimmt eine temperamentvolle Version von "Happy Birthday" an. Lautstark knallen ein paar Ballons, die Feierwütigen grölen mit, schwenken die Lichterkette über den Köpfen und Viktor ist vergessen.



Als Lilly die Tür öffnet, traut sie ihren Augen kaum. Gary musiziert am Flügel, umgeben von einem Haufen Jugendlicher und Erwachsener. Ihr Blick fällt auf Viktor und sie eilt zu ihm. „Alles gut?“ Viktor hebt den Kopf, und lächelt als er sieht. „Klar...“ Sein Sarkasmus ist nicht zu überhören, „Du weißt ja...“ Mit diesen Worten greift er nach einem Papphut, den einer der Gäste in der Nähe fallen gelassen hat, „Partys waren schon immer mein Ding.“ Er setzt sich den Papphut auf. Lilly schmunzelt. Er macht eine Pause, und seine Stimme ist wieder leise: „Er hat die Aufmerksamkeit auf sich selbst gelenkt, damit sie mich in Ruhe lassen.“ Er fasst sich an die Stirn... „Nervensägen...“



Lilly setzt sich. „Komm, gehen wir. Ich sag Gary Bescheid und du kannst dich draußen etwas erholen.“ Viktors Blick wird weich. „Und dabei hab' ich dir doch versprochen, dass...“ Lilly unterbricht ihn. „Du hast schon genug bewiesen, wie viel du durchhalten kannst, Vik. Es ist in Ordnung, auch mal müde zu sein.“ Viktor bleibt sitzen. Er sieht zum Klavier rüber, macht aber keine Anstalten aufzustehen. „Er hat schon viel gelernt.“ Er versucht zu Lächeln. „Kein Wunder bei einer Lehrerin wie dir...“ Erst dann sieht er sie an. „Das hilft... die Musik. Und dass du da bist... Ein paar Minuten bleib ich noch... Zumindest, bis Gary fertig ist mit seinem Stück.“

Einer der Gäste dreht sich um, bemerkt dass der Silberhaarige nun Gesellschaft hat und geht zum Tisch. „So ist es brav, schön mitfeiern!“, lächelt der Teenager, setzt auch der verdutzten Lilly einen Papphut auf, und dreht sich dann wieder Richtung Klavier um.



"Uuuuund ein letztes Mal!" Gary schlägt rockige Töne an. "Haaaaapy, happy Birthdaaaay toooo yoooou."! Klimpernd beendet Gary das Stück und grinst den Feiernden zu. "Ab an die Bar mit euch!"



Er selbst schlängelt sich durch die Sims und landet schließlich wieder ächzend auf seinem Platz. "Aha.", grinst er mit Blick auf die Papphüte. "Ich hab's wohl drauf." Prüfend wirft er einen Blick zur Bar, an der die gerade Sektkorken knallen. "Was meint ihr? Sollen wir aufbrechen, bevor die noch auf die Idee kommen, mehr Musikwünsche zu haben? Wir können ja auch zuhause noch ein Gläschen Wein genießen." Er sieht lächelnd zwischen den beiden Vampiren hin und her. "Entweder bei euch oder bei mir."



Diesmal zögert Viktor den Aufbruch nicht weiter hinaus. Er nickt und eilt an die frische Luft. Als auch Lilly und Gary die Bar verlassen, sehen sie ihn, an die Wand angelehnt, noch immer seinen Partyhut auf, tief durchatmend. „Das tut gut...“, sagt er leise. Er greift nach dem Hut, setzt ihn nun Gary auf. „Danke übrigens.“, murmelt er, „Den Preis hast du dir jetzt verdient.“ Er streckt sich noch einmal. „Wein klingt jetzt wirklich gut.“

Lilly schmunzelt noch immer. „Dann zu dir, Gary“, schlägt sie vor, „Copperdale liegt näher.“

"Schön. Ich freu mich, dass ihr beide zu Besuch kommt.
" Gary erwidert Lillys Lächeln. "Unten im Bach liegt ein schöner, trockener Weißburgunder zum kühlen." Er sieht zu Viktor und schmunzelt. "Als hätte ich's geahnt. Dann mal los."

In Zusammenarbeit mit @simscat2

>>> Lilly geht nach Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) >>>
>>> Viktor geht nach Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) >>>
>>> Gary geht nach Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) >>>


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!