Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias

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13.04.2023 11:35 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:39)
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Alma war froh, nach all dem Trubel mal mit ihrer Freundin sprechen zu können. Sie hatte zwischen durch zwar nach ihr Ausschau gehalten, doch waren ihr immer wieder irgendwelche Gäste dazwischen gekommen. Doch nun hatte Mia die Gelegenheit beim Schopf ergriffen: "Alma! Ich war so egoistisch! Tut mir soo leid! Nach all der Aufregung mit Sascha hab ich gar nicht gefragt was mit dir ist! Was gibts neues bei dir!? Willst du quatschen? Oder tanzen wir eine Runde?"
Alma nahm sie bei der Hand. "Komm bitte mal mit, ich muss mit dir reden." Die beiden gingen rein, im Esszimmer war gerade nichts los.



"Mia, du glaubst nicht.. ich.. ahh.." Alma wusste gar nicht, wo sie anfangen sollte. "Ich glaube, ich habe.. ein Problem. Ich muss dir von jemandem erzählen." Sie fing an Mia zu erzählen, dass sie einen Mandanten namens Scott habe. Sie erzählte vom Abend des Nachtmahls und dem Tag darauf, dass sie sich an nichts mehr erinnern konnte. Auch berichtete sie, was vorhin im Flur geschah. "Und jetzt sind wir irgendwie zusammen. Ich wollte das gar nicht, ich wollte eigentlich Scott einen Korb geben." Alma sah sich dauernd um, aber zum Glück hatte sie eine gute Zeit erwischt und die Freundinnen wurden bei ihrem Gespräch nicht gestört. "Und jetzt sind wir ein Paar. Ich weiß nicht mal, was oder ob ich Gefühle habe." Sie packte beide Arme ihrer Freundin und rüttelte sie. "Ich dreh durch. Mia, hilf mir! Was soll ich nun tun?"

Nael freute sich über Christins Tanztraining. Jedoch war er noch immer verwundert über Julius' Plauderei. Julius sah zu Maryama, die er erst gar nicht gesehen hatte. "Oh hallo!" Doch so schnell die beiden Mädels auch zum Gespräch stießen, so schnell waren sie schon wieder weg. "Gerne, bis später Maryama!", sagte Julius schnell hinterher. Nael sah den beiden nur kurz nach. "Bis gleich.", sagte er.

Als Christin sich Julius vorstellte, fing dieser innerlich an zu schwärmen. "Hallo Christin. Du bist so schön, wie dein Name." Nael musste sich fremdschämen. Als sie sich kurz verabschiedete, sagte er: "Nein, kein Problem. Genau, wir sprechen nachher nochmal ungestört weiter." Er lächelte und wollte sich gleich erstmal Julius vorknüpfen.
"Wer bist du und was haben Sie mit Julius gemacht?", fragte Nael seinen Cousin verwundert. "Was war das denn?", fragte Nio ihn. Julius zuckte nur die Schultern. "Es wird der Wundersaft sein." Nael sah ihn fragend an. "Der Alkohol! Er ist die Zauberformel." Nael schüttelte nur den Kopf. "Ernsthaft?" Während Julius sein Bier in der Hand wieder ein mal in einem Ruck austrank, sagte Nael: "Julius, was ist in dich gefahren?" Nael hörte etwas später, als Nio sich entfernte, wie die Dame in rot scheinbar über seinen Cousin sprach. Er schenkte dem keine Beachtung bei. Teenager halt. "Du hast fürs Erste genug getrunken." Julius gab widerwillig seinen Alkoholkonsum auf.

Nach ihrem Gespräch mit Mia gingen die beiden wieder nach draußen, da sie nicht mehr ungestört im Esszimmer weiter sprechen konnten. Eigentlich wollte Alma mit Mia ungestört draußen weiter plaudern, da kamen ein paar junge Burschen auch schon um die Ecke. "Da kugst du! Heiße Schnitte!“ Alma schaute verwundert zu dem Typen, dann wieder zu Mia und sah sie fragend an. Erst dachte sie, Flirten wäre jetzt genau das Richtige. Und dann fiel ihr wieder Scott ein. Mist!


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13.04.2023 11:35 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 17:17)
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Hausmeister

~Alexander~
Alexander steht da und beobachtet die wachsende Menge. In der Hand der leere Becher. Er fragt sich wie er Ira erkennen soll. Ausserdem hat er das Gefühl sein Blutzucker sei im Keller. Und das nach fast zwei Flaschen Saft. Vielleicht ist es auch das Bier, zu Anfang, auf leeren Magen. Obwohl er wirklich selten Tage hat, an denen er wenig verträgt. Aber auch die soll es geben. Nun wenn das Essen kommt, welches Mia gütigerweise bestellt hat, muss er sich erst einmal bedienen. Sonst kippt er noch von den Latschen.



~Mia~
«Mia, du glaubst nicht.. ich.. ahh..» Sie hört sich alles geduldig an was Alma ihr erzählt. Dabei staunt sie nicht schlecht und muss am ende sogar ein bisschen grinsen. Alma packte beide Arme ihrer Freundin und rüttelte sie. «Ich dreh durch. Mia, hilf mir! Was soll ich nun tun?»
Mia überlegt. «Seit wann hast ausgerechnet du Probleme damit Typen einen Korb zu geben… ach so… weils ein Mandant ist.. hmm...» Mia überlegt. «Ich weiss auch nicht… vielleicht… naja...» Mia denkt nach es gibt viele Arten 'Schluss' zu machen… einige anständiger die anderen nicht so… per SmS, oder ein Anruf oder ein Brief, oder vor besagter Person mit einem Anderen rummachen… Wenn sie den Mandanten behalten will muss sie wohl eine wählen die 'erwachsen' ist. «Ausser ihm zu sagen was Sache ist fällt mir grade nur Schwachsinn ein... Ist doch egal was du im Flur gesagt hast… Du bist ne Frau, wir dürfen unsere Meinung ändern!» Mia grinst. «Halt aber Sicherheitsabstand…» Sie beobachtet die Verzweiflung in Almas Augen. «Ich muss darüber nachdenken. Vielleicht fällt mir später was gutes ein. Oke?» sagt sie aufmunternd.



Da sie aus dem Esszimmer vertrieben wurden, gingen sie nach draussen um weiter zu reden. Als ein paar komische Typen ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sieht Mia hin, doch ihr Blick fällt auf die Frau die bei Alexander steht. Der komische Kauz von vorhin ist verschwunden.
Mia bekommt kein Wort mit von dem was die Typen in gebrochenem Simmlisch von sich geben, sondern ist mit Gedanken kurz ganz wo anders. Bis sie zu sich kommt und Alma ansieht.



«Ich muss mal.» sagt sie zu ihr und hat ein schlechtes Gewissen als sie ohne eine Antwort abzuwarten ins Haus verschwindet.


~Alexander~
«Hi, Alexander. Как де́ла? Was machst du so allein hier im Hintergrund? Hast du keine Lust dich unter die Sims zu mischen? Oder zu tanzen?» begrüsst ihn die bekannte Person.
Alexander grüsst zurück. «Hi Christin. Ich bin nicht zum tanzen hier. Ich halte nach meiner Schwester Ausschau.» sagt er wahrheitsgemäss. «Wenn ich sie verpasse, verzeih ich mir das nicht.» Er lächelt um es nicht ganz so ernst klingen zu lassen und blickt wieder auf die gemischte Truppe im Garten.



Währenddessen nimmt Nikolai Maryamas Freund etwas zu wörtlich.
«Ihr zwei kennt euch?» hat Nwadike gefragt. Nikolai legt einen Arm um Maryama ohne das sie was dagegen tun kann. Das ihr das wohl etwas peinlich ist, fällt ihm gar nicht auf: «Nein, wir sind uns vollkommen fremd.» sagt er grinsend.



«Äh… ich mir ist grade etwas eingefallen.» sagt er und zeigt mit dem Daumen hinter sich. «Ich hoffe ihr verbringt nicht die ganze Party in dieser Küche. Wir sehn uns!» Nikolai geht rückwärts, macht mit den Händen zwei Pistolen, tritt durch die noch offene Tür und verschwindet im Gang.
Auf dem Weg nach draussen tippt er auf seinem Handy herum. Vor der Tür nach draussen bleibt er stehen. Er scrollt durch die Fotos die er gerade Maryama gezeigt und wählt sie alle an. Dabei bemerkt er nicht wie Maryama und ihre Begleitung an ihm vorbei nach draussen gehen. Er macht nur einen ausweichenden Schritt zur Seite ohne vom Handy aufzuschauen.



Er bemerkt auch nicht Mia, die an ihm vorbei ins Haus geht.




~Mia~
Ihr kommen ein paar Leute entgegen, doch sie sieht ihnen nicht in die Gesichter. Sie geht zu dem Berg aus Jacken und Handtaschen die im Flur liegen und sucht ihre Tasche. Sie schaut sich um. Keiner da ausser der Typ mit der Mütze der ihr den Rücken zu wendet. Ohne Aufsehen geht sie in die Küche und schliesst die Tür hinter sich. Sie ist ein bisschen aufgeregt. Jetzt sind mittlerweile so viele Leute auf der Party, sie muss zu sehen dass Alexander ihr bald etwas erzählt womit sie arbeiten kann. Und zwar bevor die Schwester auftaucht und bevor er mit tausend Leuten ins Gespräch kommt. Sie hat ihr Ziel fest im Blick. Und sie wird es erreichen.
Sie stellt die Flasche die sie mitgebracht hat neben die Bowle und betrachtet sie. Sie findet, dass Saschas Pegel zu lange braucht um zu steigen. Deswegen muss sie wohl etwas nachhelfen. Allerdings ist sie unsicher ob diese Flasche Oaser Luft das richtige ist. Der Alkohol darin kickt und trinkt sich wie Wasser… naja wie minziges Wasser. Sie nimmt einen Becher und giesst etwas Saft hinein. Sie füllt mit dem Alkohol auf und probiert. Sie flucht. Die Minze ist zu stark. Das schmeckt man. «Sch...» Sie hatte gehofft das klappt. Sie schaut in den Kühlschrank und sucht eine Sorte Saft die vielleicht einen ähnlichen Geschmack hat, doch Fehlanzeige… Aber sie könnte… Sie sieht sich in der leeren Küche um und greift in die Umhängetasche. Sie befördert ein oranges Behältnis zum Vorschein. Ihr Puls steigt. Aber sie hat nicht ewig Zeit. Das verschreibungspflichtige Medikament, was sie gegen ihre Depressionen bekommt entspannt die Muskeln und wirkt beruhigend. Alles in allem hat es den Effekt von Alkohol. Einmal wird schon nicht schaden. Sie rechnet gerade aus wie viel Milligramm sie in einen Becher geben soll, als sie draussen Schritte hört. Oh Gott. Wie sieht das aus wenn sie mit offenen Medikamenten vor den Getränken herum hantiert! Schnell wieder einstecken… oder… nein. Jetzt oder du hast vielleicht die Chance nie wieder! Als sich die Türklinke leicht bewegt, gerät Mia in Panik und kippt alle Xanax Pillen in die Bowle und lässt das Döschen verschwinden. Schnell greift sie die Schöpfkelle und rührt. Unter den ganzen Früchten sind die weissen Medikamente kaum zu sehen. Bald werden sie sich auflösen. Schneller! Sie hält die Luft an.



~Alexander~
Alexander unterhält sich unterdessen, nichts ahnend weiter mit Christin. «Warum tanzt du nicht? Du scheinst das wirklich gern zu machen. Und gut zu können!» Er erinnert sich an den Tanzwettbewerb. Ausserdem… Ist sie schlanker geworden? Er beschliesst sie nicht länger zu mustern und weiter in die Menge zu schauen.



Nikolai ist fertig mit der Nachricht an Maryama mit allen Bildern und klickt auf Senden und steckt das Handy ein. Er stockt, da ihm einfällt das er jetzt ja gar kein Getränk aus der Küche geholt hatte… Er dreht um. Die Tür zur Küche ist geschlossen. Er hat schon die Hand an der Klinke, doch er hält inne. Er entscheidet sich erst pinkeln zu gehen, lässt die Klinke los und geht durch das Esszimmer zum Klo.


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13.04.2023 11:36 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 16:55)
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Hausmeister

~Mia~
Keiner kommt herein. Die Panik flacht ab doch ihr Herz pocht. Sie rührt weiter. Sie hätte die Tabletten besser zu Pulver zerstossen doch dafür ist es jetzt zu spät. Glücklicherweise dauert es nicht lange und es ist nichts mehr von dem Fremdkörper in der Bowle übrig. Kurz rechnet Mia nach. Wie viel Gramm waren das jetzt? Auf die Menge der Bowle? Wird schon passen. Sie nimmt einen Becher und füllt wieder Bowle und Saft hinein. Sich selbst giesst sie nur Saft ein denn sie muss schliesslich bei Verstand bleiben. Mit den Bechern verlässt sie die Küche unbemerkt.


~Alexander~
Nikolai kommt zurück, trocknet siech die nassen Hände vom Händewaschen an der Hose und betritt die leere Küche. Ein Bier für sich und Alexander, und dann muss er ihm unbedingt etwas zeigen. Gut dass er Maryama gesehen und ihr die Fotos gezeigt hat, sonst hätte er es bestimmt wieder vergessen. Er macht den Kühlschrank auf und blickt hinein. Dann fällt sein Blick auf die Bowle links. «Cool! Bowle!»



Erfreut nimmt er zwei Becher und füllt sie auf. Aus einem stibitzt er bereits eine Frucht und steckt sie in den Mund. Dann greift er sich eine Bierflasche aus dem Kühlschrank und bemerkt das er irgendwie nicht alles tragen kann. Kurzerhand beisst er mit den Zähnen auf die Kante des einen Bowlebechers und den Rest trägt er mit den Händen. So geht er hinaus zurück zu seinem Kumpel der da mit zwei Frauen steht.

~Mia~
Sie geht zielgerichtet zu Alexander und grüsst auch die Frau so freundlich sie kann. Sie gibt ihm seinen Becher. «Saft?» Alexander nimmt ihn entgegen.
«Danke.»
Mia sieht die Frau an. «Eine Freundin von dir, Sascha?» fragt sie höflich und strahlt. Sie muss strahlen, denn in dem Getränk ist ja nix schlimmes… nein nein… es wird ihn nur ein kleines bisschen High machen… nur ein bisschen… und alle die Sonst noch von der Bowle trinken… aber das ist der Selbe Effekt wie Alkohol… einige vertragen mehr andere weniger… alles ist gut Mia… lächle…



~Alexander~ / ~Mia~
Grinsend tritt Nikolai an die drei heran und reicht Alexander den einen Bowlebecher. Alexander bemerkt die Früchte darin und schüttelt den Kopf. «Ich trinke heute nicht.» sagt er. Da Nikolai nicht antworten kann, macht er wütendes Gesicht und hält ihm energisch den Becher entgegen bis Alexander ihn augenrollend nimmt. «Ich meins ernst.» Nikolai befreit seinen Mund. «Ach hör auf. Trink!!»
«Nein.» Nicht das schon wieder...
«Trink!»
«Ich muss...»
«TRINK!»
«OKAY!»
Alexander seufzt, sieht kurz zu Christin und Mia und schüttelt den Kopf. Sein Blick sagt: So ein Spinner.
Nikolai stösst das Bier gegen den Becher von Alexander. «Prost.»
Na gut. Denkt Alexander. Davon wird er schon nicht gleich abstürzen………
Und mit dem ganzen harmlosen Saft den er davor getrunken hatte, müsste der Becher gut verdünnt sein. Er trinkt Mias Becher aus und prostet mit Nikolais zu.



Mia die immer noch grinst, und die Früchte in den Bechern sieht, weiss Bescheid. Doch sie sagt nichts und lächelt weiter. Nicht so schlimm… er verträgt das… alles okay… ich passe ja auf ihn auf.
Nikolai ergreift das Wort. Er zieht das Handy aus der Tasche. «Sasch'ka, ich muss dir unbedingt was zeigen.» sagt er. «Geht um die Fotos vom Nachtmahl.»
Alexander runzelt die Stirn. «Was für Fotos?» Doch dann fällt es ihm ein. «Oh nein. Muss das jetzt sein?»
Nikolai hört den Tonfall und schliesst daraus das sie Alexander peinlich sein könnten, denn immerhin ist er auch auf einigen drauf. Zusammen mit Lotta. «Was ist? Schämst du dich etwa?» grinst er.
«Nein...» gibt Alexander zurück.
«Okay dann kann ichs dir ja zeigen!» Nikolai tritt an Alexander heran und sucht auf dem Telefon herum. Kurz sieht er zu den Frauen die mithören. «Wollt ihr auch sehen?» Nikolai ist es egal. Peinlichkeit ist ein Fremdwort für ihn. Er zeigt das erste Bild in die Runde auf dem man Alexander sieht, Lotta über der Schulter und Maryama im Hintergrund grinsend. Der Moment in dem Alexander ihm gleichzeitig die Hand entgegen streckt und befielt er solle das löschen.
Doch ganz im Gegenteil. Nikolai und Maryama haben grade erst angefangen mit dem Bilder schiessen. Nikolai wischt auf dem Bildschirm weiter. Er schaut sich nicht jedes Bild genau an sondern scheint besondere Fotos zu suchen. Schliesslich hält er bei einem Foto, auf dem Weg zur Bahn, an. Alexander geht hinter der herumtanzenden Maryama her, Lotta noch immer tragend. «Siehst du?» sagt Nikolai.
Alexander ist verwirrt. «Was soll ich sehen?»
Nikolai zoomt mit zwei Fingern herein. «Da.»



Alexander betrachtet das Bild mit zusammengekniffenen Augen. «Ein Passant im Hintergrund. Na und?»
«Ja, und jetzt hier… warte.» Nikolai wischt weiter. Er kommt bei den Fotos in der Bahn an. Das Bild bei dem Lotta ihren Kopf auf Alexanders Kniee bettet.
Mias zwanghaftes lächeln verblasst. Das ist die Strandtussi… Was macht sie denn da?
Nikolai zoomt wieder hinein. «Da!» sagt er.
Alexander mustert die dunkle Person auf den Sitzreihen hinter ihnen. «Ein Passagier. Wow… du weisst das die Bahn ein öffentliches Verkehrsmittel ist?»
Nikolai verdreht genervt die Augen. «Maann siehst du das nicht? Der selbe Hut!»
«Ja er hatte wohl den gleichen Weg… Kommt vor.» gibt Alexander zurück.
«Warte…» Nikolai scrollt erneut herum. «Da ist er schon wieder!»
Alexander schüttelt den Kopf. «Du wirst paranoid.»
«Aber…» Nikolai richtet sich auf. Er scheint nicht zu wissen was er sagen soll. Vielleicht hat er wirklich zu viel hinien interpretiert.



Mia rafft und räuspert sich. «Ist das… äh…» doch die zehn bis fünfzehn Minuten die die Medikament brauchen um zu wirken sind wohl schon um. «Was ist los, Sascha?» fragt sie unschuldig als er sich an den Kopf fast, blinzelt und den Kopf dann schüttelt. «Gehts dir gut? Brauchst du irgendwas?» Sie ist jetzt doch ein bisschen besorgt. 


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13.04.2023 11:36 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:49)
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Hausmeister

Lotta sitzt noch auf der Bank in der Ecke des Gartens. Maryama hat sich zu Nwadike begeben. Verschiedenes geht Lotta nach, bzw. einiges sackt jetzt erst bei ihr durch. Die beiden Nachbarinnen vom Gewürzmarkt hatten sich recht positiv über den Katzenkratzbaum geäußert. Marie meinte auf Nachfrage nach ihren Katzen: „Am Anfang hatten sie etwas Angst. Das ist aber normal. Der Kratzbaum war ein Fremdkörper in ihrem Revier. Da mussten sie sich erst daran gewöhnen. Das Holz und die Verarbeitung sind wunderbar. Nochmal vielen Dank dafür.“ Und Christine hatte Lotta freundlich begrüßt und Nael erklärt, woher sie sich kennen: „Vor längerem eröffnete sie einen Verkauf und dort haben wir sie kennen gelernt. Sie hat auch nen tollen Kratzbaum für unsere Katzen angefertigt.“ Hach, es freut Lotta sehr, dass nach dem ganzen Tohuwabohu die Lieferung so glimpflich für die erschreckten Katzen ausgegangen ist und die Nachbarinnen ihr deswegen nicht gram sind. Nach der Erkenntnis, dass Nael zur Familie Garcia gehört, ist dies ein weiterer Lichtblick des Abends.

Nach dem Gespräch mit Maryama ist Lotta hingegen nicht viel beruhigter als zuvor, auch wenn sie sich den Anschein gab, um die Freundin nicht länger zu bemühen … Man kann nun Mal nicht in wenigen Worten eine ganze Kultur erklären. Was hatte sie sich dabei gedacht …, nur weil sie sich verplappert hatte! Ein Satz von Maryama geht Lotta nach: „Aber weisst du...als ich dir so zugehört habe vorhin...von Takatuka und wie ihr dort die Liebe lebt...da dachte ich mir so, dass so eine Art zu leben momentan fast besser zu mir passen würde, als eine feste Beziehung, die man eben in der Simswelt hier meist so pflegt.“



Maryama scheint Lottas Beziehung zu Tanuí und Mae für l o s e Spielereien zu halten, wie ein Schmetterling, der von Blume zu Blume fliegt. Die feste Verbindung mehrerer gleichzeitiger Takatuker Lebens- und Liebesbeziehungen scheinen hier völlig unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten zu sein. Genau d a s ist das Problem. H i e r würde sie immer falsch verstanden werden. Beide, Tanuí wie Mae waren feste und vertrauensvolle langjährige Beziehungen und beide Tochter Takatuka zugewandt. Tanuí und Lotta hatten beide schwer gelitten als Mae starb. Sims auf Takatuka sind in der Lage, mehr als nur eine feste Liebe zu pflegen. Lose Sprunghaftigkeiten erscheinen kaum jemandem auf dem Eiland erstrebenswert. Wozu auch? Man kann ja offen leben.

Lotta bevorzugt vertrautere Verbindungen, aber nicht zwanghaft … the only lonely one. D a s scheint in dieser Welt aber nicht möglich. Daher … war es ein Fehler gewesen. Ein unvergesslicher zwar …, aber eben doch ein Fehler, den sie gerade im engeren Freundeskreis nicht hätte begehen sollen. „…wie ich Sascha einschätze, wird er ähnlich denken wie du...und dir auch keine Schwierigkeiten bereiten wollen.“, hatte Maryama noch gesagt. Lotta hofft, dass Alexander es tatsächlich auch so sieht und keine Schwierigkeiten damit hat – in aller Freundschaft. Es war jedoch ausgesprochen unfreundlich von ihr gewesen, ihn so einfach den nächsten Morgen aus dem Haus zu weisen. Das entspricht überhaupt nicht ihrer Art, so vor den Kopf zu stoßen. Diesen Teil der Geschichte hatte sie Maryama … verschwiegen. So unwürdig hätte sie auf Takatuka nie gehandelt. Wie sollte Alexander ihr da noch ein freundschaftliches ‚Hallo‘ entgegenbringen können? Sie ist ihm noch eine Erklärung schuldig - aber nicht in so epischer Breite über unterschiedliche Kulturen und so weiter. Das wird hier eh nicht verstanden. Wenigstens ist Maryama nicht verärgert, dass Lotta ihren guten Freund Alexander kurzweilig überrumpelt hat.

Etwas beruhigend ist zumindest Maryamas Unbefangenheit bezüglich Liebesbeziehungen zu unterschiedlichen Geschlechtern. Das scheint in dieser Welt zuweilen auch recht heikel zu sein, aber Maryama nimmt es gelassen „Nein, es macht mich nicht befangen, was du mir erzählt hast über Mae...du kannst dich auch in Frauen verlieben? Schön, deshalb verliebst du dich nicht in jede Frau, die du kennen lernst, nicht wahr? ...also, ich mag dich genauso wie vor den heutigen Eröffnungen, wenn nicht noch mehr. Danke für dein Vetrauen. alles ist gut“ Für ihre Freundschaft macht es wohl letztendlich nichts aus, wenn Maryama nicht das ganze Ausmaß der Andersartigkeit Takatuker Lebensart versteht.

In der Annahme erwünschter zwanghafter Zweisamkeit in hiesiger Kultur hatte Lotta Maryama einen ganz, ganz lieben Sims an ihrer Seite gewünscht. Tja, die wünscht sich das aber wohl gerade gar nicht. Momentan scheinen Schmetterlingsausflüge en vogue zu sein. Scheinbar nach unguten Erlebnissen …: „Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht vor nicht allzu langer Zeit und geniesse meine Freiheit sehr....aber ich weiss auch, dass Nwadike kein Mann für so eine lose Verbindung ist.“ Wie sollte Maryama Takatuker Lebensart verstehen? Lotta versteht die hiesige ja auch nicht. Was ist denn nach unguten Erfahrungen an dem grundanständigen Nwadike auszusetzen, der k e i n e lose Verbindung sucht? Vermutlich, dass er keine weitere f e s t e Verbindung neben sich duldet …

Lotta sitzt noch immer unschlüssig auf der Bank …, überlegt, ob sie irgendwo ein noch stilleres Plätzchen finden kann zum Telefonieren … Oder wäre es schon zu spät, bei Hannah anzurufen und nach Takatuka und Böser Wolf zu fragen? Sie hat Sehnsucht nach den beiden. Lotta schaut sich um … Sollte sie sich lieber schon auf den Heimweg machen? Oder sollte sie es nicht weiter ‚auf die lange Bank‘ schieben, Alexander noch eine Erklärung und Entschuldigung anzubieten, um einfach was zwischen ihnen zu bereinigen? Obwohl … es wäre wohl gerade nicht geschickt auf der Party, da Christin und Mia in der Nähe sind. Nachher stört sie noch den Landeanflug auf eine nächste lose Blume … oder einen angesteuerten Pfad in zwanghafte Zweisamkeit mit heimlicher Blütenbestäubung auswärts. Wie man hier halt so lebt … Hm, wollte sie nicht noch mit Ellie und Benjamin einen Bowlingabend planen? Lotta fallen tausende Ausweichmanöver ein …

Und wenn Takatua nicht mehr existierte und sie in dieser Welt gefangen bliebe? Lotta fröstelts … Dann gäbe es kein Glück mehr für sie … Unglücklich eingezwängt oder unglückselig flatterhaft oder … glücklose Koexistenz beider Unglückseligkeiten mit den ganzen unseligen Begleiterscheinungen von Intrigen bis Eifersucht. Es gibt scheinbar keine anderen Verheißungen in dieser Welt. Welchen Weg würde sie dann wählen? Eine vierte Variante? Besser allein bleiben? Nur mit Takatuka und Böser Wolf?

„Tu ich auch … bestimmt niiiie wieder!“, hatte sie zu Maryama gesagt. Lotta traut sich irgendwie selber nicht ganz über den Weg … Ein Alleinsein kannte sie zuvor in dieser Weise nicht. Man würde sie hier aber schnell irrtümlich als sonst was einstufen und ihr letztendlich einen abwertenden Stempel aufdrücken. Einen, den sie hier schon allzu oft für Frauen vernahm. Kann sie sich das mit Kind in dieser Welt leisten? Lotta sieht zu Christin und Mia hinüber und versteht auf einmal, dass die sich in dieser Welt nur eingeschränkt bewegen können. Hoffentlich streiten die beiden nicht ... um quasi einen Hahn im Korb, machen sich zum Gespött des Abends und alle drumherum amüsieren sich köstlich, holen noch Popcorn raus … wie im Kino.

Lotta sollte höchstens noch l o s e Arrangements mit sporadischen Bekanntschaften wählen, um ungute Verwicklungen zu vermeiden. Niiiiie wieder im näheren Freundeskreis …! Lotta bleibt noch immer sitzen! Unschlüssig! Sie steckt … irgendwie fest!


Hm, hm, hm … … … ... … … … … … … Irgendeiner der unbekannten Neuankömmlinge? Nein, nein … Es gibt eigentlich nur … one way! Sie m u s s … das Boot fertigstellen! Gleich morgen früh sucht sie nach diesen Eisenbeschlägen. Das letzte, was sie noch braucht. Also heim und früh raus …!

Lotta will sich gerade freundlich nickend in beide Richtungen zwischen den Partygästen hindurch Richtung Haustür bewegen als sie … Nikolai erblickt. Ach, der ist auch da …? Er steht bei Alexander und den beiden Frauen, Christin und Mia … Alle schauen auf ein Handy … Alexander torkelt … Lotta beschleicht ein merkwürdiges Gefühl. Was ist da los? Sie ist besorgt und tritt näher heran … sieht Bilder …! Ahhhhhh!!!! Alexander strauchelt schon wieder. „Nikolai, Alexander …? Was ist mit ihm?“ *Weist auf Alexander*. „Schnell Christin, fass mal mit unter!“ Lotta hat den Eindruck, Alexander kippt gleich aus den Latschen. Sie hakt ihn an einem Arm unter und fordert den nächststehenden – Christin – auf, es ihr gleich zu tun. Zu den Bildern kommt sie später noch … Sie hatte nicht gewusst ..., dass es welche gibt. Der Sturm, den sie umgehen wollte, fängt wohl gleich an …


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13.04.2023 11:36 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:50)
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«Ihr zwei kennt euch?» hat Nwadike gefragt.
Nikolai legt einen Arm um Maryama ohne das sie was dagegen tun kann.
«Nein, wir sind uns vollkommen fremd.» sagt er grinsend.
Maryama schüttelt lachend den Kopf und wird ein bisschen rot. "Ja, Mr. Don Juan de Kolja und jetzt bitte wieder Hirn einschalten"
Sie löst seinen Arm und patscht ihm mit seiner Hand leicht gegen die Stirn.
Nikolai nimmt's gelassen.
«Äh… ich mir ist grade etwas eingefallen.» sagt er und zeigt mit dem Daumen hinter sich. «Ich hoffe ihr verbringt nicht die ganze Party in dieser Küche. Wir sehn uns!» Nikolai geht rückwärts, macht mit den Händen zwei Pistolen, tritt durch die noch offene Tür und verschwindet im Gang.
Maryama antwortet ihm mit einem "Peace" Zeichen und wendet sich immer noch lächelnd an Nwadike.
"Das hoffe ich allerdings auch, Wadi. Die Küche haben wir jetzt ausgiebig kennengelernt.“
Sie hakt Nwadike erneut unter und zieht ihn aus der Küche in Richtung DJ und tanzende Gäste.
Mia kommt ihnen entgegen, wirkt aber so mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, dass Maryama sie nicht weiter grüsst. Sie war ohnehin nicht wirklich gesprächig gewesen...schade eigentlich.
Was meinst du Wadi, sollen wir mal offenes Tanzen wagen?“ Sie kickt ihn leicht mit der Hüfte an und macht ein paar quirlige Bewegungen mit den Füßen zur lauten Musik, die aus der Anlage dröhnt.

Draußen sieht sie Ellie, die etwas verloren wirkt und zu Nio blickt, der mit der extravaganten Teenagerin aus dem Jazzclub am Zaun steht. Viola Nebeljäger heisst sie, hat ihr Ellie ja erzählt, und ist eine Vampirin.
Ihre Mutter ist Lilly, die beim Nachtmahl so wunderbar Klavier gespielt hatte und Maryama mittlerweile hoffentlich die kurze Kopfkissenepisode verziehen hat.
Sie erinnert sich an das Gespräch mit Ellie , als sie zusammen im Park gesprayt hatten.

"Hm...tatsächlich weiss ich ja immer noch nicht, ob sie wirklich ihre Mutter ist, aber ich vermute es stark.So viele Vampire mit diesem Namen wird es hier in der Gegend nicht geben. Nio ist wohl auch fasziniert von diesen ungewöhnlichen Sims, warum sollte er sonst weit weg von den Gästen mit ihr am Zaun stehen? Er könnte sie ja herein bitten..
Ich weiß immer noch viel zu wenig über diese Geschöpfe...ich weiß nicht mal, ob es gefährlich wäre, wenn sie sich hier unter die Gäste mischen würde. Ich könnte Nio irgendwann fragen, vielleicht hat er ja mal Lust, mir mehr darüber zu erzählen.“

Ihr Handy beginnt zu vibrieren...und hört gar nicht mehr auf.
"Was ist das denn?" Kurz holt sie es aus der Hosentasche und sieht das jede Menge Bilder angekommen sind. Aha,Nikolai hat sein Versprechen wahr gemacht. Jetzt ist aber nicht die Zeit die Bilder anzusehen.
Sie steckt das Telefon wieder weg und wiegt sich innerlich schon zu den rhythmischen Bässen, die hier so laut wummern, dass es in ihren Magen vibriert.[/i]

Ob ich Ellie ansprechen soll? Ich hab vorhin das Gespräch ziemlich abgewürgt, aber wenn sie jetzt gerne mit den beiden reden möchte, störe ich vielleicht nur.“
Andererseits wirkt Ellie momentan nur beobachtend, also entschließt sich Maryama zu einem Versuch sie miteinzubeziehen.
"Ellie, wie gefällt dir denn die Musik? Komm, lass uns tanzen!"

Gerade fängt Maryama an sich in den Rhythmus einzufühlen, als sie sieht, wie Lotta bei Sascha ankommt und ihn umarmt?




Nein..sie stützt ihn und Christin neben ihr macht auch Anstalten ihm zu helfen. Alexander wirkt benommen und sieht gar nicht gut aus.
Was ist denn da los? Als wir vorhin bei ihm gestanden haben war doch alles noch in Ordnung...er ist doch trinkfest! "
Sie dreht sich zu Nwadike um und ruft: "Wadi ! Mit Sascha ist irgendwas nicht in Ordnung, ihm geht`s schlecht wie es aussieht. Komm, vielleicht braucht er ärztliche Hilfe!"
Mit schreckgeweiteten Augen sieht sie Nwadike an und zieht ihn in Richtung des Geschehens.


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13.04.2023 11:36
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"Sag mal, Kleiner... wer ist denn eigentlich diese Flitzpiepe, mit der du dich grad unterhalten hast? Der stinkt nach Bier!" [/b]Als Nio die ihm bekannte Stimme hört, dreht er sich um und grinst. "Flitzpiepe? Wer benutzt heutzutage noch solche Worte? Und ich bin nicht klein!", sagt er, bevor er die Frage beantwortet: "Der Typ heißt Julius, was ich aber eher erraten musste, so leise wie er sprach. Er ist der Cousin von Alma. Sie ist meine Nachbarin und hat die Party organisiert." Viola erinnert sich. Auf dem Plakat hatte auch etwas von Almas Party gestanden. Doch Nio ist noch nicht fertig: "Aber so ganz werde ich aus ihm auch nicht schlau. Erst kriegt er sein Maul nicht auf, aber kaum gebe ich ihm etwas Bier, geht er ab wie Schmidts Katze!" Die Vampirin sieht ihren Freund an. "Bist du sicher, dass es nur Bier war?", fragt sie. Nio zuckt die Schultern und wechselt das Thema: "Aber sag mal, was treibt dich hierher?" Einen Moment lang schweigt Viola, bevor sie sich dazu entscheidet, die Wahrheit zu sagen: "Die Jagd.", sagt sie, "von irgendetwas muss ich mich schließlich auch ernähren. Daher kann ich auch nicht die ganze Zeit bleiben." Sie wechselt in ihre Fledermausgestalt, doch anstatt davonzufliegen, flattert sie über den Zaun. Sie landet neben Nio, wieder in ihrer humanoiden Gestalt. Dieses Mal ist die Verwandlung offenbar nicht unbemerkt geblieben, denn einige der Gäste schauen sie wachsam an. Vermutlich liegt es nur daran, dass Nio trotzdem ruhig geblieben ist, dass sie ihm keine Warnungen zurufen. Viola ignoriert die Blicke. Hatte sie Nio schon davon erzählt? Nein, das hat sie nicht. Aber sie merkt, dass es ihr egal ist, wenn er darüber weiß, also beginnt sie mit ihrer Erklärung: "Wenn unser Durst zu stark wird, kann es vorkommen, dass wir die Kontrolle über uns verlieren und der Gier nicht mehr widerstehen können. Dann unterscheiden wir nicht mehr zwischen Freund und Feind. Keine Sorge, so weit ist es jetzt aber noch nicht." Sie will gerade ihre Erklärung fortsetzen, als sie bemerkt, dass offenbar irgendetwas passiert ist.

Sie sieht diese lockige Person, die sie auch beim Tanzwettbewerb und der Rocknacht bemerkt hat. Viola erinnert sich, dass Nio sie Maryama genannt hat. Diese Maryama scheint aufgeregt zu sein und ruft irgendwas, doch die Worte kann Viola nicht verstehen. Dazu ist sie zu weit weg. Dennoch kann sie erkennen, dass es jemandem offenbar nicht gut geht. Auch diese Person erkennt Viola: Es ist der Barkeeper der Jazz Bar! Auch Nios Vater ist da, wie sie nun bemerkt.

Die Vampirin dreht sich wieder zu Nio um. Sie ist nicht empathisch genug, um sich um das Wohlergehen von Leuten zu kümmern, an denen ihr nichts liegt. Es wäre anders gewesen, wenn es sich bei diesem Barkeeper um einen guten Freund gehandelt hätte. Aber so ist es ihr ziemlich egal. Sie setzt ihre Erklärung fort: "Aber für heute hatte meine Jagd noch keinen Erfolg. Und du kannst dir ja sicher vorstellen, was passiert, wenn ich versuchen würde, sagen wir mal Flitzpiepe anzuzapfen." Sie spricht den Teil absichtlich laut aus, in der Hoffnung, irgendeine Reaktion aus diesem Julius zu bekommen. Etwas leiser fügt sie dann noch hinzu: "Hier sind so viele Menschen, die es sich sicherlich nicht gefallen ließen, wenn ich einen der ihren angreife. Daher werde ich mich hier wohl zurückhalten müssen und rechtzeitig wieder aufbrechen, um entweder ein einzelnes Opfer zu finden oder mir mit Plasma Jane auszuhelfen. Bevor es dann tatsächlich so weit ist, dass ich die Kontrolle verliere. Aber wie gesagt, ein wenig Zeit habe ich noch, aber halt nicht unendlich."

~~~

Noch mehr Gäste kommen an. Doch Ellie bekommt das nur am Rande mit. Warum muss Viola ausgerechnet jetzt anflattern, wo sie gerade den Mut gefasst hat, jemanden anzusprechen? Das ist nicht fair! Doch mit der Vampirin legt sie sich nicht an. Ihre Gedanken werden unterbrochen, als Maryama sie plötzlich anspricht: "Ellie, wie gefällt dir denn die Musik? Komm, lass uns tanzen!" Ellie wirft Maryama einen dankbaren Blick zu. "Die Musik gefällt mir gut!", sagt sie, "Ich bin allerdings nicht die beste Tänzerin." Eigentlich sind Ellie die eigenen nicht vorhandenen Tanzkünste etwas peinlich. Aber immer noch besser, als Nio und Viola die ganze Zeit nur anzustarren. Also überredet sie sich selbst dazu, es einfach zu tun. Es wird doch sicherlich keiner so genau darauf achten, ob sie nun tanzen kann oder nicht.

Ellie wendet sich von den beiden Teenagern ab und folgt Maryama zur Tanzfläche. Doch gerade, als sie mit dem Tanzen anfangen will, bemerkt sie, dass es Alexander ganz offensichtlich nicht gut geht. Auch Maryama hat das bemerkt, denn diese ruft laut: "Wadi ! Mit Sascha ist irgendwas nicht in Ordnung, ihm geht`s schlecht wie es aussieht. Komm, vielleicht braucht er ärztliche Hilfe!" Sascha? Hieß der nicht Alexander? Aber vermutlich ist Sascha eine Art Spitzname für ihn, denn wen sonst hätte Maryama auch meinen sollen. Der Mann, den sie mit Wadi angesprochen hat, ist also offensichtlich Arzt.

Ans Tanzen denkt Ellie jetzt überhaupt nicht mehr. Auch die Teenager sind ihr im Moment egal. Auch wenn sie Alexander nicht besonders gut kennt, wünscht sie ihm doch, dass es ihm bald besser geht. Doch da er bereits Hilfe bekommt, bleibt sie stehen wo sie ist, um nicht im Weg herumzustehen. Das wäre auch keine gute Hilfe.

~~~

„Mein Name ist Lena und wer bist du?“ Benjamin schaut die junge Frau an. Ein schöner Name. Doch so, wie sie ihre weiblichen Reize ins Spiel bringt, wird ihm klar, dass sie wohl kaum an einer langfristigen Beziehung interessiert ist. Trotzdem antwortet er ihr: "Ich bin Ben. Der Hauptgrund, warum ich zu der Party gegangen ist, ist, dass ich Leute kennenlernen wollte. Und da dachte ich mir, warum machst du nicht bei dieser jungen Frau den Anfang?" Wie sie wohl reagieren wird? Auch wenn er bereits merkt, dass hier nichts langfristiges draus wird, stört es ihn nicht, sich zumindest mit ihr zu unterhalten. Dass nicht aus jeder neuen Bekanntschaft gleich eine Freundschaft wird, ist ja auch ganz normal und kein Grund für ihn, sich davon den Mut nehmen zu lassen, andere anzusprechen. Er denkt an seine Schwester. Wie oft hat er ihr das schon gesagt? Wage es einfach, Ellie. Mehr als dich nicht mögen können sie nicht. Aber ob sie dich mögen oder nicht, weißt du doch erst, wenn du sie kennengelernt hast? In der Hoffnung, Ellie würde sich ein wenig mehr öffnen, hatte er sie ja erst zu der Party überredet. Und immerhin, zumindest hat sie sich offenbar von Maryama dazu überreden lassen, ein wenig zu tanzen.

"Aber sag mal, Lena!", fängt Ben an, "was..." Er hatte fragen wollen, was sie von der Party erwartet, doch er unterbricht sich, als er bemerkt, dass es Alexander nicht gut geht. Doch aus dem selben Grund wie Ellie bleibt er stehen wo er ist. Alexander bekommt bereits Hilfe. Es gibt keinen Grund, als Gaffer nur im Weg rumzustehen und diese zu behindern. Also wendet er sich wieder zu Lena und stellt nun tatsächlich seine Frage: "Was versprichst du dir von der Party? Willst du einfach nur tanzen und Spaß haben? Oder hast du andere Gründe, hier zu sein?"


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13.04.2023 11:39
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#97
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Hausmeister

„Hi Christin. Ich bin nicht zum tanzen hier. Ich halte nach meiner Schwester Ausschau. Wenn ich sie verpasse, verzeih ich mir das nicht. … Warum tanzt du nicht? Du scheinst das wirklich gern zu machen. Und gut zu können!“, unterhielt sich Alexander mit Christin. Diese schmunzelte. „Ja das stimmt. Ich habe schon sehr früh mit tanzen angefangen. Es ist mein Hobby. Später tanze ich sicherlich. Du wartest auf deine Schwester? Oh wie schön. Habt ihr euch schon lange nicht mehr gesehen?“ Ihr wahr allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht klar, in welcher Situation Alexander sich tatsächlich befand.

Doch bevor er seine Verwunderung zu dieser Frage mitteilen konnte, platzte Mia hinein. “Saft?“ und reichte ihm ein Getränk. Sie musterte Christin dabei. Dies entging der Älteren nicht. Ah ja, die, vor der mich Marie gewarnt hat. „Eine Freundin von dir, Sascha?“, fragte sie höflich und lächelte dabei. Zuerst überlegte Christin sich, ob sie aus Spaß sagen sollte: „Nein, nicht eine, sondern seine!“ Jedoch verwarf sie diesen Gedanken wieder. Ich kann solche Scherze nur mit Andy und Bianca bei der Arbeit machen. Ich weiß nicht, wie Alexander darauf reagieren würde. So gut kenne ich ihn dann doch nicht. … Allerdings ... Sie musterte Mia ebenfalls genau. Marie würde mich nicht vor der warnen, wenn die nicht ganz koscher wäre. Ich sollte vorsichtig sein. Mit einem bezaubernden Lächeln auf den Lippen antwortete sie Mia: „So gut kennen wir uns leider noch nicht, um es als Freunde zu bezeichnen. Aber ja, Alexander und ich kennen uns. Ich vermute mal, dass Sascha sein Spitzname ist. Sascha ist ja die russische Variante von Alexander. I ya khochu verit', chto eto pravda. [И я хочу верить, что это правда]“ Dabei zwinkerte sie ihm zu.

Ein weiterer Mann kam zu ihnen und zwang den Russen mit ihm zu trinken. Sichtlich wollte Alexander nichts trinken, was Alkohol beinhaltete und weigerte sich zunächst. Schließlich gab er den Widerstand auf und trank mit. Christin verfolgte die Szenerie und betrachtete Nikolai. Soviel ich weiß, trinken Russen klischeehaft gerne etwas. Aber wenn Alexander schon nicht will … finde ich nicht gut, dass er dazu gezwungen wird. Sie wollte schon etwas sagen, als ihr einfiel: Moment … er ist alt genug selbst zu entscheiden, was er macht und was nicht. Ich sollte mich nicht einmischen.
Nikolai zeigte anschließend Fotos, auf denen Alexander mit Maryama und Pippilotta zu sehen war. Er machte daraus kein Geheimnis und Christin konnte die Bilder gut sehen. Er scheint sich super gut mit den beiden zu verstehen. Als der Moment kam, als sie das Foto mit Pippilottas Kopf auf Alexanders Oberschenkel gebettet sah, da überkam sie ein komisches Gefühl. Sie konnte nicht beschreiben was es war. Ihr missfiel es, was sie dort zu sehen bekam. Oh … ok ...

Die Worte von Mia rissen sie aus den Gedanken. „Was ist los, Sascha? Gehts dir gut? Brauchst du irgendwas?“ Wieder in der Realität angekommen, bemerkte auch Christin, dass etwas nicht stimmte. Alexander fasste sich an den Kopf, blinzelte und schüttelte den Kopf. Er schien auch etwas zu wanken. „Nikolai, Alexander …? Was ist mit ihm? Schnell Christin, fass mal mit an!“ Wie aus dem Nichts ist Pippilotta aufgetaucht und hakte Alexander an einem Arm unter. Die Angesprochene nickte nur und zusammen transportieren sie ihn ins Haus. „Er sollte sich setzen oder hinlegen können“, schlug Christin vor. Die Sims öffneten die Tür zum Schlafzimmer der Garcias und platzierten Alexander aufs Bett. So saß er nun dort und wirkte benebelt. Christin trat an ihn heran und hob mit ihrer Hand sein Kinn an. Ihre Blicke trafen sich.

„Hallo. Hörst du mich? Kannst du mir sagen, wer du bist?“ „Kla' isch bin jen'falls nisch du!“, grinste Alexander mit roten Wangen. „Sch-schade eing'ndlisch.. oda?“, gab er verwirrt von sich. „Alexander, weißt du wo du bist?“, fragte sie weiter. „Auf... so ner Party... Alma's Party! Isch muss … meine Sch-schwester!“, erwiderte er und sah sich dabei um. „Und wie fühlst du dich, Alexander?“ „Isch muss nach Irina au'schau hald'n!“ Dabei wirkte der Mann sehr aufgeregt und weiterhin verwirrt zugleich.
Christin ließ von ihm ab und atmete auf. „Ich glaube, mit ihm ist alles ok. Er scheint einfach beschwipst zu sein. Wenn er jetzt auf meine Fragen nicht reagiert hätte, müssten wir uns mehr Sorgen machen. Als Ersthelferin bin ich auf solche Situationen geschult worden. Lassen wir ihn zur Ruhe kommen. Vielleicht waren die Getränke zu viel des Guten.“ Beim letzten Satz sah sie Nikolai vorwurfsvoll an.

Unterdessen befand sich Marie im Gespräch mit Yngwie. Sie war schockiert. Mord, Gefängnis…Wie bitte?
Als Yngwie ihre Reaktion bemerkte, fiel ihm ein, dass sie die Hintergründe gar nicht kannte. Sie musste ihn für einen Mörder halten, der nur wegen guter Anwälte auf freien Fuß war. Er nahm sie beim Handgelenk und sagte: „Lass uns drinnen reden, ich will dir alles in Ruhe erklären.“
Gemeinsam gingen sie ins Esszimmer. Beide setzen sich nebeneinander und Yngwie nahm nervös Maries Hand. „Also wo soll ich anfangen. Ich bin in Norwegen bei meinem Vater aufgewachsen. Meine Mutter ist angeblich bei meiner Geburt gestorben. …“ Etwas mühsam erst, dann flüssiger erzählte er Marie die ganze Geschichte, bis hin zu dem Vorfall auf dem Boot. Dann schwieg er und sah sie verlegen an.

Die Informationen strömten auf Marie ein. Die Fassungslosigkeit nahm im Laufe des Gesprächs ab und wich Mitleid. „Oh nein, das tut mir leid was du alles erlebt hast.“ „Danke, ist schon gut. Ich bin nicht drüber weg, aber aus der Phase raus, wo ich nachts nicht schlafen konnte. Es tut gut es jemandem zu erzählen, der so mitfühlend und warm ist wie du.“ Bei seinen Worten errötete Marie leicht. „Wie du schon weißt, bin ich gerne für dich da! Egal was ist, du kannst mit mir jederzeit über alles reden.“ Dankbar nahm Yngwie sie in den Arm und drückte sie fest.

„Da fällt mir ein: Du hast gesagt du hast Thomas lange nicht gesehen. Wohnt ihr nicht mehr zusammen?“ „Doch schon, aber als ich verhaftet wurde, ist Thomas dazwischen gegangen und hat sich mit den Polizisten angelegt. Deshalb wurde er auch verhaftet. Ich konnte nach der ersten Nacht gehen, aber er musste länger bleiben. Wir haben viel geredet, den Abend und ich glaube, er braucht Zeit allein, um alles zu verarbeiten.“ Marie nickte und antwortete: „Ja, das kann ich nachvollziehen. Möchtest du noch hier sitzen und reden, oder wollen wir zurück zu den anderen und vielleicht tanzen?“ „Lass uns zurück gehen“, sagte Yngwie. „Aber ich warne dich, ich tanze megaschlecht. Habt ihr alle was zu lachen gleich.“ Marie schmunzelte und erwiderte: „Da bist du nicht der Einzige, wenn jemand tanzen kann, dann ist es Christin!“
Gemeinsam gingen sie in den Garten zurück Richtung Tanzfläche. Von der Aufregung um Alexander bekamen die zwei Sims nichts mit.

"Aber sag mal, Lena!", fing Ben an, "was versprichst du dir von der Party? Willst du einfach nur tanzen und Spaß haben? Oder hast du andere Gründe, hier zu sein?" Lena lehnte sich an den Zaun an, als sie ihm zuhörte. „Was ich mir verspreche? … Was für eine komische Frage … Ich will Spaß haben, was sonst?!?“
Sie ging auf ihn zu und strich mit ihren Fingern über seine Brust. „Du könntest aber den Spaß noch auf ein ganz neues Level heben!“ Ihre verführerischen Augen schlugen dabei auf, während sie sprach.


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13.04.2023 11:39 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:51)
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#98
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Hausmeister

Julius hatte nach Aufgabe seines Alkoholkonsums seinen Namen in Richtung Nio und Viola gehört. Er drehte sich um und winkte den beiden zu. "Hallo!", er war sichtlich noch beschwipst und guter Laune. Nael, der den ganzen Abend noch keinen Tropfen Alkohol getrunken hatte, blieb erstmal bei ihm stehen und schaute sich um. Es waren doch mehr dort, als erwartet, aber mittlerweile schien alles ruhiger zu sein. Auch war der Boden mehr oder weniger sauber und niemand hatte achtlos Becher durch die Gegend geworfen. Da wäre Mama jetzt froh. Als er sich weiter umschaut, sieht er nach einiger Zeit, dass mit Alexander etwas nicht stimmt. Er beobachtete die Szenerie abseits und als er sah, dass ihm geholfen wurde, hielt er erstmal inne. Abwarten, ich kann immer noch dazu stoßen.

Alma musste über Mias Worte nachdenken und ließ sie erstmal ihres Weges gehen. Was mache ich denn jetzt? Sie fasste Mut und ging auf Scott zu, der gerade mit ein paar Jungs zusammen stand. "Hey Scott, ehm.. magst du mal 'ne Weile mit mir quatschen oder so?" Scott hatte schon ein paar Bier getrunken, war aber noch klar und nickte. Die beiden setzten sich etwas Abseits an der Vogelscheuche.



"Also, ehm.. ich dachte, wir quatschen mal. Das haben wir ja jetzt noch nicht so oft." Alma war sehr zögerlich, wollte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Sie sah schon Nael vor sich mit seinen Kommentaren. Nee, das tu ich mir jetzt nicht an. Schluss kann ich immer noch machen.
"Ja, nette Party. Viele Leute hier.", sagte Scott und schaute auf den Boden. Der Blickkontakt der beiden war nur sehr kurz. Beide wussten nicht, was sie sagen sollten.
Nach ein paar Minuten der Stille, sah Scott sie an. "Alma, wir.." Alma hob die Hand.
"Ja, ich weiß, es geht schnell mit uns.. vorhin im Flur.. ich.." Alma wusste nicht was sie sagen sollte, Scott allerdings auch nicht.
"Sollen wir tanzen?", fragte er sie. Die Musik war gut und so mussten beide nicht reden.
Alma nickte. "Ja, gerne." Die beiden gingen auf die Tanzfläche und hatten sichtlich Freude. Alma lächelte und Scott ebenfalls.

Die beiden hatten nur am Rande mitbekommen, dass bei Alexander etwas nicht stimmte. Da er aber Sims um sich hatte, wollten sie nicht auch noch dazu kommen.


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13.04.2023 11:40
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Hausmeister

Wie ist das denn passiert? Grade hat er sich noch nett mit ... wem? unterhalten und jetzt? Es ist zu anstrengend sich daran zu erinnern was vor dem Umschwung passiert ist. Alexander sieht zwischen den Gesichtern hin und her, die Augenlider auf Halbmast. Irgendwie hat er zu viel getrunken? Es fühlt sich aber nicht ganz so an als wäre es nur das. Ein bisschen unkontrolliert, ein bisschen zu entspannt, ein bisschen zu ungehemmt. Er fühlt sich langsam und die Zeit scheint grade davon zu rennen. "Hey schaut mich nicht so an! Normalerweise bin ich derjenige." hört er Nikolai sagen. Alexander sitzt. Im nächsten Moment steht er. Es ist ein bisschen wie hüpfen. Er bewegt sich viel schneller als er kontrollieren kann. Sehr seltsam. Aber er erinnert sich, dass er doch eine Mission hat. Und während im Fragen gestellt werden, fällt es ihm promt wieder ein. Er will nach draussen. Was sich recht schwierig gestaltet. Es ist irgendwie lustig sich so zu bewegen, aber auch ganz schön nervig. Er weiss nicht so recht ob er darüber lachen soll oder nicht. 
Er findet die Menschenmenge und steuert die Leute einzeln an. Erst ein breiter, muskelbepackter Typ mit schwarzen Haaren. "Ich shusche meine Schwester!" sagt er ihm. "Hasht du sie gesheh'n?" fragt er ihn, doch er erntet nur missverständliche Blicke. Okay. Dann der nächste. Und der nächste... und der nächste...

Irgendwie kommt er nicht voran. Keiner hat Irina gesehen. Ein wenig schwankend, sieht Alexander sich um und blinzelt. Wer ist die blonde da? "Irina?!" fragt er. Alle hören ihn, nur sie nicht. Sie geht weg! Oh nein! Schnell! Wenn nur diese dummen Beine schneller gehen könnten. Er hat das Gefühl auf der Stelle zu rennen, bevor er kurz davor ist die Blonde an der Schulter zu berühren stellt sich ihm jemand in den Weg. "Komm, du solltest dich setzen." sagt die Schwarzhaarige. Alexander sieht über sie hinweg. Die blonde ist verschwunden. "Aber da ish sie!" sagt er verzweifelt und zeigt in die Richtung. "Wer ist da?"
"Meine Schwester!" 
"Irina?"
"Ja!" 
"Na komm." Die Frau führt ihn zu einer Sitzgelegenheit. Er lässt es zu. Wie ein Kind was nicht sicher ist was jetzt das beste für es ist, lässt er es zu und Irina lässt er laufen. 
"Er zähl mir doch etwas über sie."
"Irina?"
"Ja."
"Sie ish meine Schwester."
"ja das weiss ich. Wie sieht sie aus."
"Blond?"
"Ja aber, hast du kein Foto?"
"Ish hab ein Foto!" Doch statt das Foto zu suchen steht er auf. Das war doch grade Irina, oder? Wo ist sie jetzt?

Mia seufzt. Das war wohl etwas zu viel des Guten... Jetzt ist er so durch, dass sie keine nützlichen Informationen mehr aus ihm raus bekommt. So ein Mist! Und was jetzt? Es wäre vielleicht besser wenn er sich ausschläft... 
Während sie noch darüber nachdenkt, wird Essen in den Garten getragen und auf dem Tisch platziert. Viel Pizza, viele Chips, viel von allem. Das wird die Lieferung sein. Mia ignoriert das Essen und schaut sich um. Sie sieht Alexander wie er schon wieder versucht bei fremden Leuten eine Information zu bekommen. Ohje... 
Schnell geht sie zu ihm hin, fasst ihn am Arm und führt ihn fort von den Menschen. "Sasha. Du solltest dich ausruhen..." 
"Wer bisht du?" 
Mia überlegt. "Ich helfe dir deine Schwester zu finden."
"Wirklich!!" Alexander wirkt glücklich.
"Ja. Aber du musst dich erst ausruhen..."
"Dafür hab ish keine Zeit!" 
"Danach geht alles viel leichter."
Alexander schweigt. Seine Aufmerksamkeit liegt abwechselnd auf ihr und auf der Umgebung. 
"Was geht leichter?" fragt er.
"Die Suche nach deiner Schwester." Mia versucht angestrengt sich mit ihm zu unterhalten, aber es führt zu absolut gar nichts.
"Isch muss shie finden...hicks!" 
"Ich weiss. Komm." Mia versucht ihn zur Haustür zu lotsen. Er muss ins Bett. Sie hat Mist gebaut. Aber sie konnte ja nicht ahnen das er so abdrehen würde. "Ich bringe dich ins Bett." 
"Nein.." sagt Alexander müde. "Keine Zsheit." Er dreht um und geht zurück in den Garten. Mia knurrt innerlich. Was hat sie da angestellt... Sie geht ihm hinter her und sieht grade noch wie Alexander den breiten schwarzhaarigen Asiaten zum dritten Mal anquatscht, nachdem er die halbe Menge bei vorbei gehen angerempelt hat weil er nicht kontrolliert gerade aus gehen kann, und sieht das Grauen kommen. Der genervte Mann hebt schon die Faust. "Alter verpi ss dich!" Alexander hebt die Hände und taumelt zurück. Er erkennt die Gefahr wenigstens noch. Schnell eilt Mia dazwischen. "Nicht!" Sie sieht den grossen Mann an. "Ich bring ihn weg." "Ja! Is' besser für den Wicht!"
Erneut nimmt sie Alexanders Arm und versucht ihn nach draussen zu befördern. Doch auch diesmal gestaltet sich das Ganze nicht so wie eigentlich gedacht. Dieser andere dürre Russe stellt sich ihnen in den Weg. "Wo geht ihr hin?" fragt Nikolai. "Ich bringe ihn heim." antwortet Mia.
"Du weisst wo er wohnt?"
Mist. Mia überlegt. Was weiss der Typ über sie? Und was hat Alexander ihm erzählt. Sicher weiss sie wo er wohnt... doch... woher?
"Nein aber er kann bei mi... uns schlafen." sagt sie. 
"Aha?" Nikolai wirkt skeptisch. "Vielleicht ist es doch besser wenn ich..." 
"Nein! Ist schon gut!" Mia unterbricht ihn. "Er kann zu mir kommen, ich schulde ihm das. Würdest du bitte aus dem Weg gehen?" 
Nikolai bleibt stehen. "Ey, is ja ganz nett von dir aber ich kenn den Kerl schon mein ganzes Leben... Ich kann..." 
"Ich kenne ihn auch schon seit fast 10 Jahren! Es ist okay!" Mia wird langsam wütend. Kann er nicht einfach aus dem Weg gehen? "Ich will einmal auch was für ihn tun! Er bekommt ein weiches Bett und Frühstück und kann sich wie zu Hause fühlen! Er hat mir das Leben gerettet! Lass mich einmal was für ihn tun!" Auf diesen Wortschwall ist Nikolai nicht vorbereitet. Er sieht seinen Kumpel an.
"Shi hilft.... mir... meine Schwester... zu ffffind'n..." Alexander spricht nun langsamer, erschöpfter.
Nikolai tritt zur Seite und sieht zu wie sie ihn zur Haustür...schleppt. Unsicher ob er das wirklich zulassen soll...


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13.04.2023 11:40 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 18:01)
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Hausmeister

Puh, früher hätte sie ohne weiteres Kleiner Onkel gehoben. Jetzt braucht Lotta jemand Zweites, um nicht gleich mit Alexander umzufallen. Sie könnte ihn jetzt nicht über die Schulter hieven und nach Hause tragen wie er seinerzeit sie. Gerade hatte Lotta noch auf Nikolais Handy die ‚Erinnerungsfotos‘ dazu gesehen und einige andere … auch! Und das umstehende Publikum … ebenso! „Alexander …?“, versucht sie den Benommenen anzusprechen. Ist er noch bei Sinnen?

Lotta würde immer beherzt zu Hilfe springen, wenn ein Sims strauchelt oder sonst wie in Not ist. So auch jetzt. Aber so nah bei Alexander fühlt sie sich auf einmal recht befangen … in der ganzen Situation, mit den ganzen Sims drumherum ... Ihr Magen zieht sich wieder zusammen. Kann sie das jemals wieder für sich auflösen? Erleichtert sieht Lotta, dass Maryama aufs Problem mit dem strauchelnden Alexander aufmerksam wurde und hinzueilt. „Hast du ihn, Christine?“, fragt Lotta sicherheitshalber bei ihrer Nachbarin vom Gewürzmarkt nach in der Annahme, dass die auch mit anfasst und Hilfe leistet. In die Augen mag sie ihr dabei nicht blicken. Das muss sie später klären. Lotta wendet ihren Blick lieber hilfesuchend der Freundin und Begleitung zu: „Wir können alle Hilfe brauchen, Maryama!“

„Er sollte sich setzen oder hinlegen können“, schlägt Christin derweil vor. Lotta bugsiert mit der Nachbarin Alexander ins Haus auf das Bett im Schlafzimmer der Garcias. Christin nimmt sich seiner an, da er noch immer sehr benebelt wirkt. „Hallo. Hörst du mich? Kannst du mir sagen, wer du bist?“ „Kla' isch bin jen'falls nisch du!“, grinst Alexander mit roten Wangen. „Sch-schade eing'ndlisch.. oda?“, gibt er verwirrt von sich. Christin versucht noch, mit einigen Fragen einzuschätzen, ob Alexander noch ausreichend orientiert ist. Zu guter Letzt gibt er noch aufgeregt – aber auch noch verwirrt - von sich, was er eigentlich auf der Party sucht: „Isch muss nach Irina au'schau hald'n!“

Die Schwester! Lotta erinnert sich, dass er nach ihr sucht und dass es Alexander wichtig ist, sie zu finden. Dass er ausgerechnet jetzt so weggetreten ist, geht irgendwie nicht mit rechten Dingen zu … Lottas Empfinden nach. Was stimmt hier nicht? Es tut ihr für ihn leid, sich in solch hilfloser Lage wiederzufinden – in so wichtiger Mission ... Christin schätzt ein, dass Alexander soweit wohl auf und einfach nur alkoholisiert ist: „Ich glaube, mit ihm ist alles ok. Er scheint einfach beschwipst zu sein. Wenn er jetzt auf meine Fragen nicht reagiert hätte, müssten wir uns mehr Sorgen machen. Als Ersthelferin bin ich auf solche Situationen geschult worden. Lassen wir ihn zur Ruhe kommen. Vielleicht waren die Getränke zu viel des Guten.“. Christin sieht Nikolai vorwurfsvoll an. Ja, genau! Was macht eigentlich Nikolai? Alexander ist doch sein Freund? Lotta wird diesem vorwitzigen Freund nachher die Löffel langziehen. Der kann sich auf was gefasst machen! Liebend gerne hätte sie jetzt ihre Rapiere, Degen, Säbel hier und würd‘ ihn vor sich her durch den Garten treiben … vor Publikum. Jawoll! *Seufz* Natürlich wird sie das nicht machen, ihr ‚Besteck‘ vor Zuschauern ziehen. Man kann ihn aber ja mal wenigstens in Gedanken ordentlich vertrimmen. Freund hin oder her!



Vorsichtig blickt Lotta Richtung Christin … oder doch lieber wieder schnell weg. „Danke, Christin …“, haucht sie nur noch. Mit Alexander lässt sich heute nichts mehr klären, Nikolai kann sie nicht wunschgemäß verhauen. Bei der Schwester kann sie Alexander wohl nicht helfen. Am besten nimmt sich Maryama seiner an. Die wird am ehesten wissen, was Alexander jetzt an Unterstützung braucht. Mia möchte Lotta auch nicht mehr begegnen. Sie hat so gar nichts mehr von diesem verletzlichen Wesen am Strand an sich. Eher wirkt sie … verletzend! Lotta ist irritiert. Kann man sich so in Sims irren? Lotta möchte sich eigentlich am liebsten nach Hause verkriechen. Sie beugt sich zu Maryama, die ihnen gefolgt ist, leise flüstern vor: „Kennst du die Fotos auf Nikolais Handy …?! Ich denke, ich gehe hier jetzt besser. Kümmere du dich um ihn. Er bracht dich jetzt wohl. “ Besorgt wie wehmütig blickt sie zu Alexander runter, um sich dann loszureißen und abzuwenden. Hätte sie noch die Dorfältesten Takatukas zur Seite, hätte sie Rat, wie sie weiter mit der verfahrenen Situation umgehen sollte. Aber niemand steht ihr mehr zur Seite, der ihr noch wirklich raten könnte und sie selbst ist noch jung und nicht genug lebenserfahren. Sie muss allein ihren Weg finden in Unwettern aller Art …


„Nikolai, auf ein Wort!“ Lotta fordert Alexanders Kumpel mit einer energischen Handbewegung auf, ihr zu folgen, bis sie ein ungestörtes Plätzchen gefunden haben.



„Zeig‘ mir die Bilder! Sofort! Wer hat die alle gesehen?! Wieso reichst du die auf einer Party vor allen Leuten rum?“ Lotta wirft Nikolai einen Blick zwischen Furcht, Traurigkeit, Wut zu. Was hat Familie Garcia – Nael und Alma – mitbekommen? Die halten sie noch für unverantwortlich. Hannah und José geben ihr vielleicht Takatuka nicht mehr zurück, wenn sie davon erfahren, wie trunken und ausufernd sie war. „Denkst du nie nach? Ich hab‘ ein Kind!“, grollt sie Nikolai. Ach verdamm, jetzt bricht sie auch noch in Tränen aus. Ärgerlich wischt sie sie weg.




Auf gute Nachbarschaft mit Christine und Marie oder unbefangene Freundschaft mit Alexander ist wohl nicht mehr zu hoffen, so wie sie in hilfloser und despektierlicher Lage den Blicken eines breiten Publikums im näheren Freundes- und Bekanntenkreis ausgeliefert wurde. Was heißt das jetzt für sie? Lotta weiß es nicht. „Los, raus mit der Sprache!“, blafft sie Nikolai nochmal an. Anschließend muss sie bei Nael und am besten auch Ellie und Benjamin mal vorfühlen, was die mitbekommen haben … Oder … vielleicht erstmal zu Alma? Hatte die ihren Absturz im Restaurant noch mitbekommen? Wie schätzt die das ein, wenn die Bilder auf ihrer Party rumgezeigt wurden? Hoffentlich verliert Lotta nicht die Freundschaft und den Respekt der Familie Garcia.




Ein Gedanke geht ihr noch durch den Kopf … Lotta hatte immer mal wieder einen Blick Richtung Alexander auf der Party geworfen. Wieso war der so schnell benommen geworden? „Hast du was mit Alexanders Absturz zu tun? Los sprich, Nikolai!“ Hat er Alexander so vehement zum Trinken aufgefordert wie im Restaurant? Lotta schaut sich um. Sie sucht jetzt ernsthaft nach etwas, mit dem sie Nikolai schlagen kann ... „Dir gehört doch recht und links …!“ Ah, genau! D a s ist das Richtige für diesen Derwisch! „Ich werd‘ dir schon auf die Sprünge helfen … deinen Freunden zu helfen, statt ihnen zu schaden! Sonst helf‘ dir Gott, mach dein Testament oder was weiß ich …!“ Damit holt sie aus …





Irgendwie kann Lotta hier nicht mehr bleiben … Sie muss raus … heim. Sie reißt die Haustür auf … und rennt los …

Lotta stoppt, als ihre Lungen zu bersten drohen … Außer Atem schilt sie sich innerlich selber: Du kannst nicht einfach weglaufen, dumme Nuss. Geh‘ zurück. Du musst wenigstens schauen, ob bei Familie Garcia noch alles ok ist, Nael und Alma mindestens sprechen. Nachher ist Takatuka weg. Lotta kehrt noch immer heftig atmend um, läuft wieder los, um einfach nicht nachzudenken, ob jetzt dieser Schritt richtig ist. Kurz vor der Haustür … stoppt sie erneut. W a s macht Mia da? Und Nikolai steht nur unschlüssig daneben? Kann er nicht einmal das Richtige für den Freund tun? Mit dieser Mia stimmt doch etwas nicht … Wieso lässt die Alexander nicht einfach ausruhen wie Christine empfohlen hat? Die Nachbarin hat wenigstens vernünftig reagiert. Was Mia da versucht ist der reinste Blödsinn. „Stopp Mia! Wo willst du Alexander denn hinbringen in dem Zustand? Nikolai, steh da nicht so rum. Bring Alexander wieder zurück in Garcias Schlafzimmer. Tu einfach, was ich dir sage!“ Sie schaut Nikolai durchdringend an. ‚Erinnere dich bloß‘, sagt der Blick ‚ich mach das nochmal!‘ Mia ignoriert sie einfach, als sie Alexander an der freien Seite erneut einhakt und Richtung Haus zu drehen beginnt. „Na los Nikolai, pack schon mit an!“

Endlich regt sich Nikolai. Mia lassen sie vor der Haustür einfach stehen und ziehen Alexander zusammen wieder in das Zimmer und auf das Bett von vorhin zurück. Wie ein Flummi fluppt Alexander allerdings immer wieder hoch. „Halt ihn doch einfach mal fest, Nikolai … Oder, verpass ihm eine, damit er endlich mal liegen bleibt.“ Lotta ist so langsam ratlos, was zu machen ist. Kann Maryama weiterhelfen?


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