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Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias
Nachdem Nael Lotta seine Handynummer eintippt und ihr das Handy wiedergibt, ist sie auch schon in ein Gespräch vertieft. So nutzt er die Zeit, um mit Christin weiter zu sprechen. Zuvor begrüßt er jedoch noch seine Nachbarn.
Wenig verwundert über die Bekanntschaft zwischen Alma und Christin, unterhielten sich die beiden. Nach einiger Zeit sagte Christin: „Ah. Dann zeichnet sich also ab, dass du die Kanzlei von deinem Vater übernimmst? Finde ich klasse. Er wird sicher sehr stolz auf dich sein.“ Er verstummte kurz und überlegte, wie er es jetzt genau formulieren sollte. "Nun ja, eines Tages sicher, aber jetzt werde ich erstmal für einige Zeit bei der Staatsanwaltschaft arbeiten." Er hatte sich während des Gesprächs ein Alkoholfreies Bier genommen und stieß mit Christin an. Auf die Frage, ob er gerne tanzt nickte er. "Ja, das tue ich tatsächlich. Ich war mal in einer Tanzschule, da habe ich diverse Tänze kennen gelernt. Flamenco mag ich sehr gern."
Während des Gesprächs mit Christin sieht er zwischendurch zu Lotta. Er hat das Gefühl, sie wollte wieder zu ihm. Vielleicht möchte sie sich auch nur an dem Gespräch beteiligen. Also winkt er Lotta zu. "Kennst du schon Lotta?", fragte er Christin.
Julius nimmt dankbar das Bier entgegen, was Nio ihm brachte und nickt als ein Zeichen der Dankbarkeit. Er trinkt es in einem Ruck aus. Je schneller, desto eher weiß ich, ob mir das helfen wird. Die Blicke der anderen bekommt er dabei gar nicht mit. "Ach Alma", entgegnet er Nio, "sie ist meine kleine Cousine. Unsere Mütter sind... also waren Schwestern. Und du? Du kommst mir irgendwie bekannt vor." Julius meinte, ihn schon mal hier gesehen zu haben.
Als Alma aus dem Haus kommt, hält sie ein Tablett mit weiteren Biergläsern. "Wer will, wer hat noch nicht?!", fragt sie lachend und mehrere Gäste nehmen sich ein Bier. Julius winkt Alma zu, die sich dann in Richtung der beiden auf macht. Er nimmt sich ein Bierglas und trinkt es in einem Zug aus.
"Meine Güte Julius, du kannst ja besser trinken als ich. Da kann Nael noch einiges lernen." Sie lacht und drückt Julius ein weiteres Glas in die Hand. Sie ist nicht im Bilde darüber, dass er so gut wie nie Alkohol trinkt.
Julius steht nun mitten im Garten und fühlt sich so.. anders.. Er ist nicht betrunken, aber er fühlt sich nicht so wie sonst. Dieses Gefühl will er nutzen. Vielleicht kann ich ja jetzt reden. Er sieht sich um. Sein Cousin steht mit zwei Damen etwas am Rande. Eine Braunhaarige und eine Rothaarige. "Komm Nio, lass uns zu Nael gehen, er ist mein Cousin." Nach dieser Wiederholung des Offensichtlichen, nähert er sich der kleinen Gruppe.
Während nun auch Lotta zur Gruppe gestoßen ist, nachdem Nael sie zu sich winkte, sieht er nach ein paar gewechselten Worten Julius auf sich zu kommen. Er weiß nichts davon, dass sein Cousin etwas getrunken hat, schließlich sind Julius und Nael in dieser Hinsicht sehr ähnlich - kein Alkohol ist auch eine Lösung. "Ach ihr beiden, dann stelle ich Euch mal direkt meinen.." Doch da fiel ihm schon Julius ins Wort. "Papperlapapp, ich bin der Julius. Danke Nael, aber ich kann für mich selbst sprechen." Sein Tonfall war weiterhin freundlich, Nael war allerdings verwundert. Seit wann kann er..? 
"Also ich muss sagen, hier sind zwar einige weibliche Gäste, aber ihr beide seit mit Abstand die hübschesten Frauen hier. Welche wundervollen Namen habt ihr denn?"
Nael fielen gefühlt die Augen aus dem Gesicht. Er konnte sich nicht erklären, wie Julius plötzlich problemlos sprechen konnte - mit Frauen!
Als Alma wieder zurück ins Haus gehen will, entdeckt sie eine Fledermaus. Kommen die nicht immer erst am Abend? Sie zuckt mit den Schultern und geht ins Haus.
Die Runde bewegt sich weiter. Jeder spricht ein bisschen mit jedem. Nur Mia bleibt. Alexander trinkt aus der Flasche die er von ihr erhalten hat und betrachtet sie. Er hat nicht jeden Saft extra probiert. Dazu hatte er auch gar keine Zeit gehabt. Er grinst innerlich. Aber das schmeckte nicht wie erwartet. Aber was solls. Er beobachtet die vielen Leute die noch dazu stossen. Alle haben sie den Flyer gelesen. Er seufzt. Wer hätte gedacht, dass sich so viele Angesprochen fühlen und nichts mitbringen. Andererseits, wer verzichtetet freiwillig auf kostenlose Getränke und Essen. Aufmerksam versucht er jede Person zu erfassen und auszuschliessen. Er muss damit rechnen das Ira auch ohne Essen kommt. Er muss damit rechnen das sie nicht mehr blond ist. Er muss…
«Was war das für ein Zettel?» Mia reisst ihn aus seinen Gedanken. Sie hatte vorhin erzählt, dass sie Alma vom Tanzen her kennt. Sind wohl beides Partymädchen. Aber Maryama hat sich nun zu Lotta gesellt zu der sein Blick ebenso immer wieder mal schweift. Mia schien ohnehin nicht sonderlich erpicht mit ihr zu plaudern. Warum auch immer. Wo ist ihre Aufgeschlossenheit hin? Alexander schaut auf Mia, eine Hand in der Tasche, er umfasst das Knäuel. «Nur ein Flyer.» sagt er.
«Für die Party?»
«Ja.»
«Darf ich mal sehen?»
Alexander überlegt, zieht den Zettel aus der Tasche und reicht ihn Mia. Sie liest ihn und er sieht wie sie die Stirn runzelt.
«Was hat es mit diesen… Pi...ru...schki auf sich?»
Alexander seufzt. Er hat das bereits so oft erklärt, dass es sich wieder lächerlich anhört. Vor allem jetzt wo es wieder danach aussieht als hätte es nichts gebracht.
«Meine Schwester sollte sich angesprochen fühlen und sie mitbringen.»
Mia erstarrt einen Moment. «Deine Schwester?»
«Ja ich suche sie.»
«Seit wann denn?»
«Schon sehr lange….» gibt er resigniert zurück.
«Das hast du damals gar nicht erzählt.»
Wieder sieht Alexander Mia an. Das stimmt. Das hatte er weder Mia noch Lillie erzählt. Es war auch gar nicht relevant gewesen. Nicht für die Mädchen die einfach nur eine gute Zeit haben wollten.
Alexander trinkt. «Nein.» sagt er.
Mia wird unruhig. «Wie heisst sie denn?»
«Irina.» Alexander schaut weiter auf die Gesichter die sich auf der Party tummeln.
«...und wie sieht sie aus? Vielleicht kann ich dir helfen Ausschau zu halten?» Mia gibt sich wirklich alle Mühe. Und sie ist vorsichtig mit den Informationen die sie schon hat und welche sie offiziell noch gar nicht weiss. Sie darf sich nicht verplappern. Vor allem aber will sie nicht ungeduldig erscheinen, da sie das meiste was er erzählt schliesslich schon weiss. Aber sie braucht mehr wenn sie Irina finden will.
«Schwer zu sagen. Sie ist blond und mittlerweile erwachsen.»
«Dann könnte sie jede hier sein?»
Alexander überlegt und nickt halb. «Fast jede.» 
«Willst du… über sie reden? Du… vermisst sie doch sicher schrecklich?» Vorsichtig tastet Mia sich heran. Sie braucht mehr Hintergrundinformationen für ihre Suche.
Alexander lächelt. «Nicht jetzt.» Er weiss ihre Hilfe zu schätzen, aber für die Suche hier, weiss sie alles was sie wissen muss. Und er will seine aktuelle Stimmung behalten, die immer aufgeregter wird, desto voller es im Garten und im Haus wird. Er lächelt Christin freundlich an als sie ihn auf russisch grüsst. Er erinnert sich wieder an das Gespräch im Park. Aber sie ist gerade in ein Gespräch mit Nael vertieft. Die Flasche ist schon fast leer. Schmeckt eigentlich ganz gut...

Mia die sich darüber ärgert, dass nicht mehr aus ihm rauszuholen ist, überlegt. Kurz wirft sie der russisch sprechenden Brünetten einen prüfenden Blick zu als diese Alexander grüsst. Doch sie scheint nicht gefährlich. Sie muss sich damit abfinden das der Barkeeper eine menge Leute kennt.
Allerdings muss er gesprächiger werden… und zwar bald. Ihr fällt sein fast leeres Getränk auf.
«Willst du noch was?»
Alexander betrachtet die Flasche. «Ja aber ich kann sel..»
«Schon gut. Ich mach das! Halt du Ausschau nach deiner Schwester.» Mia geht zurück ins Haus. Sie fragt sich was wäre wenn die Schwester heute wirklich auftaucht? Das wäre wohl gut für ihn, aber… nicht so gut für sie. Mit was soll sie ihm dann noch danken? Und wie soll er sich bei ihr für i h r e Hilfe bedanken wenn sie gar nicht dazu kommt zu helfen…? Es wäre gut vorher zu erfahren ob diese Irina hier auftaucht. Nachdenklich geht sie in die Küche zurück. Diesmal ist sie nicht allein. Verdammt. Wie soll sie denn jetzt die Flasche präparieren? Vielleicht wenn sie für sich einfach auch einen Mix macht. Ist ja kein Gift drin. 
Sie stellt zwei Becher hin. Nimmt eine Flasche Saft aus dem Kühlschrank und füllt die Becher zur Hälfte. Den Rest fühlt sie mit Bowle auf. Der Mann, der dort alleine an einer Theke lehnt, fragt sie ob das schmeckt. Mia lächelt und bestätigt. Klar schmeckt das. Sie nimmt zur weiteren Bestätigung einen Schluck von einem der Becher und nickt. Sehr lecker. Ist es wirklich. Doch die Verblüffung darüber verbirgt sie gekonnt. Sie geht nach draussen, stellt sich zurück zu Alexander und reicht ihm den Becher freundlich. Sie schweift zurück zu dem Mann in der Küche. Was macht der da eigentlich ganz allein? Das ist doch eine Party. Sie sieht zu Alexander der ebenfalls keine Anstalten macht sich richtig unter Leute zu begeben. Er sieht die Menge an. Beobachtet sie. Das kanns doch nicht sein. Oder?
«Willst du… tanzen?»
Er sieht sie verblüfft über die Frage an, dann schüttelt er lächelnd den Kopf. «Ich tanze nicht.» sagt er. Mia ist enttäuscht. Aber sie kann ja nicht hier stehen bleiben wie ein Pfahl und warten bis er von dem Mix betrunken wird… das scheint ohne hin ewig zu dauern… sie hat vergessen das er ein trinkfester Russe ist… Nein stopp ein trinkfester russischer Barkeeper. Oh Mann. Dann muss sie vielleicht doch noch zur Geheimwaffe greifen.
Ein Mann gesellt sich zu ihnen. Er hat eine Mütze auf… im Sommer. Und begrüsst Alexander brüderlich. «Na. Auch hier?» Alexander scheint sich zu freuen. Mia beobachtet. Er kommt ihr bekannt vor. Wo hat sie den denn schon mal gesehen?
«Ich bin Nikolai.» sagt er und streckt Mia freundlich die Hand hin.
Mia greift danach. «Hallo… Mia….» sagt sie vorsichtig.
«Ich weiss.» grinst der Typ. «Er hat mir schon so viel von dir erzählt!» fügt er übertrieben aber ernst fort.
«Wirklich?» Mia ist verwundert. Sie will ihm das glauben. Er spricht von ihr. Das ist doch ein tolles Zeichen! Sie fängt leicht an zu lächeln.
«Nur ein Scherz.» Nikolai knufft Mia in den Arm. «Ich hab dich in der Psychie gesehen.» er lacht. 
Mias lächeln weicht augenblicklich wütender Endtäuschung. Alexander schüttelt grinsend den Kopf über den guten alten, absolut taktlosen, liebenswerten Kolja. Sags doch noch lauter, du Depp! Denkt sie. Jetzt erinnert sie sich allerdings wieder. Ja, sie hat ihn dort schon gesehen, aber noch nie ein Wort mit ihm gewechselt. Warum auch. Der Typ verhält sich, wie er aussieht. Absolut verrückt. Der Typ gehört dort also auch hin. Ganz anders als sie. Sie ist schliesslich nur dort um die Sache mit ihrer Schwester aufzuarbeiten…
«Nimms ihm nicht übel. Er ist ein Idiot.» sagt Alexander grinsend.
«Jetzt beleidigst du mich aber!» setzt Nikolai entgegen.
Mia lächelt gezwungen. «Ja… ich… komm später wieder.» sagt sie und geht. Hinter sich kann sie Nikolai bedauernd sagen hören: «Oooooh jetzt hast du sie vertrieben...» und Alexander antwortet amüsiert. «Halt den Rand, Mann.» 
Mia verdreht die Augen im gehen. Jaja, meine Zeit kommt noch… Und wenn er an meiner Seite ist, wird er dafür sorgen dass du keine schlechten Witze mehr über mich reisst. Mia entscheidet Alexander machen zu lassen und später nochmal seinen Becher aufzufüllen. Sie sieht sich auf der Tanzfläche um und sucht nach Alma.
Als sie sie findet geht sie strahlend auf sie zu. «Alma! Ich war so egoistisch! Tut mir soo leid! Nach all der Aufregung mit Sascha hab ich gar nicht gefragt was mit dir ist! Was gibts neues bei dir!? Willst du quatschen? Oder tanzen wir eine Runde?» Mia meint jedes Wort todernst. Alma ist die die am meisten über sie weiss. Und sie schätzt ihre Freundin. Auch wenn sie nicht a l l e s weiss.
„Alles ok bei dir?“, fragt Marie Lotta gerade besorgt über deren hilflosen Blick auf ihren Becherinhalt als Maryama sich von hinten der Gruppe nähert ... "Lotta, Verzeihung...der Rempler kam ganz unverhofft, ich konnte mich nicht halten! Entschuldige bitte...komm, ich hol dir ein neues Getränk." Oy, Maryama schlägt ihr versehentlich den Becher unsicheren Inhalts aus der Hand … Lotta ist … erleichtert, nur etwas besorgt um die Topfpflanze, über die der Becherinhalt sich ergoss. Sie mag sich nicht ständig damit outen müssen, keinerlei Alkohol zu vertragen. Man wird hier schnell für einen trockenen Alkoholiker gehalten. Und dann diese Diskussionen. Nur ein Schluck … ist wie kein Schluck. Ein Schluck und sie ist weggeputzt … Aber Maryama wird wissen, was zu holen ist. Lotta hat jetzt wirklich Durst.


Während sie wartet, lächelt Lotta nun frohgemut Yngwie und Marie an … oder sollte sie eher etwas betreten wegen dem verschütteten Getränk gucken? Egal! „Und, feine Party Yngwie, oder?“ Nun grinst sie zur Abwechslung mal. Hach, mit Maryama an ihrer Seite wird a l l e s gut. Dümm di dümm di dümm. Lotta pfeift fröhlich vor sich hin … „Browneye geht’s gut, Marie?“ Dümm di dümm di … Ah, Maryama mit einem Multivitaminsaft aus ihrer bzw. Alexanders Saftproduktion an der Sprudelmaschine … Hach ja, die Sprudelmaschine … … …! Lottas Gedanken schweifen in angenehme Erinnerungen ab …
"Hier, bitte, ich hoffe ich habe deinen Geschmack getroffen. Aber mal ganz nebenbei." Maryama blickt Lotta an. "Sascha und du...ihr habt euch ja ganz schön ins Zeug gelegt, das hatte ich so nicht erwartet." Prust, äh, was? Lotta verschluckt sich an ihrem Getränk, sieht Maryama mit großen Augen an, schwenkt ihren Blick vehement mit verengenden Lidern Richtung Alexander … Was hat diese Plaudertasche …? Augenblick mal … „Ähm, womit ins Zeug gelegt, Maryama?“ Sie wendet angespannt ihr Gesicht jetzt wieder zur Freundin …Blöd, wenn man sich so ertappt fühlt und … möglicherweise falsch … interpretiert …. uuuund … überreagiert, ähm.



„Gerade habe ich Marie nach Browneye gefragt …“, lenkt Lotta das Gespräch schnell auf Marie. Hoffentlich beißt Maryama an … Jupp, hat vorerst geklappt. Tiere funktionieren immer … Marie greift den Gesprächsfaden wunderbar auf, erzählt von Browneye und fragt am Ende noch Yngwie: „Magst du eigentlich Tiere?“ Yngwies Antwort ist eine weitere feine Ablenkung für Lotta. Marie hört geduldig zu. Lotta ist eher etwas erheitert. Der hat ja einen zum Teil sehr eigenen Humor, dieser Norweger: „Das kommt ganz auf das Tier an. Ich mag Hunde recht gern, aber nicht diese hässlichen. Katzen sind toll und Schweine sind witzig. Ein Nachbar hatte zwei. Wir hatten als Kinder viel Spaß mit ihnen. Tümmler anderseits mag ich nicht. Sie zerstören die Netze…soviel zur Intelligenz von Delphinen. Sind auch fiese Gesellen. Machen Jagd auf Weibchen und dann fällt ein ganzer Tross Jungmännchen…nun ich find sie assig! Kurzum, ich mag manche Tiere und manche nicht.“
Lotta hat den Eindruck, als wollte Yngwie noch einiges in dieser Richtung vom Stapel lassen, aber er scheint sich zum Schluss dann doch wieder auf konventionellere Konversationsformen zu besinnen, als er sich an Marie wendet: „Habt ihr Tiere? Du und deine Freundin Christin?“ Aaaach ja, Lotta sollte sich ja noch wegen dem Katzenkratzbaum melden. „Marie alles in Ordnung mit dem Katzenkratzbaum? Nehmen eure kleinen Tiger ihn an?“ Nächste Ablenkung mit den lieben kleinen Vierbeinern … Lotta hört auch gaaaanz aufmerksam zu …

Maryama schaut Lotta zwischendurch immer mal wieder etwas befremdet an … Fische! Fische sind auch ein prima Thema. Man kann nie genug davon auf dem Tisch haben … „Heute schon was angebissen?“ schwenkt Lotta die Gesprächsrunde in Richtung Yngwie auf das nächste tierische Ablenkungsthema, aber weg von Tümmlern, Haien und sonstigem großen ungestümen Meeresgetier … eher auf … kleine Fische … … Dümm di dümm di dümm.


Die Ablenkung gelingt … nicht wirklich! Lotta bemerkt Maryamas noch immer skeptischen Blick auf sich ruhen. Nun gut, ein Gespräch unter Freundinnen ist fällig! Wo …? Ungestört …?

Lotta und Maryama schauen sich gerade nach einem ungestörten Plätzchen um, als Nael Lotta zu sich winkt. Sie gesellt sich mit Maryama kurz dazu, wechselt ein paar Worte mit ihm … und erlebt anschließend … einen recht aufgeschlossenen Julius, der dazu stößt. Nael will ihn gerade vorstellen, aber Julius scheint doch nicht nur spanisch zu sprechen - stellt Lotta verwundert fest: „Papperlapapp, ich bin der Julius. Danke Nael, aber ich kann für mich selbst sprechen." Sein Tonfall ist freundlich als er fortfährt: "Also ich muss sagen, hier sind zwar einige weibliche Gäste, aber ihr beide seid mit Abstand die hübschesten Frauen hier. Welche wundervollen Namen habt ihr denn?" Die Macht des Alkohols, dämmert es Lotta erheitert, lässt mit neuen Zungen sprechen … Ein etwas alkoholgeschwängerter Hauch erreicht sie. D a s Terrain hat sie an Filmsets auf Afterpartys auch schon etwas erkundet. Je mehr in Strömen fließt, desto freimütiger die Reden. Sie hat sich immer schnell verzogen, wenn die alkoholisierten Zungen lockerer wurden … Nun, schön, dass man jetzt auch Simlisch mit Julius reden kann. „Ich bin Lotta ... und das ist Maryama.“, stellt Lotta sich und die Freundin vor. „Danke für das nette Kompliment. Wenn du uns zwei Hübschen hier einen Moment entschuldigen würdest ..."

Lotta und Maryama suchen sich nun ein lauschiges Eckchen etwas abseits weit hinten im Garten für ihr fälliges Gespräch … “Tanuí und Takatuka weiß du ja schon ein bisschen …“ Lotta erzählt und erzählt … und dann kommen noch Mae und die sehr anderen Sitten und Gebräuche des Eilandes … und zum Schluss … Alexander und die Saftpresse. Dümm di dümm di dümm.

„Weißt du, ich wollte … niemanden in Verlegenheit bringen, Maryama. Er ist ja ein guter Freund von dir. Ihn trifft keeeeinerlei schuld! Tut mir … sooo leid! Tu ich auch … bestimmt niiiie wieder!“ Lotta atmet langsam aus, macht eine kurze Pause … „Ich wollte ihm, dir oder sonst wem wirklich keine Schwierigkeiten in dieser Welt bereiten … Und ich muss doch auch … zurück ... nach Takatuka!“ Lotta zieht sich wieder der Magen zusammen. Es wird jetzt schon schwierig, hier alle eines Tages zurück zu lassen, merkt sie so langsam … Töchterchen Takatuka und Böser Wolf fehlen ihr gerade ein bisschen … Nur die beiden werden ihr noch bleiben, wenn sie geht! Sie sollte Hannah mal zwischendurch anrufen …
Lotta holt noch einmal tief Luft für ihren nächsten Satz: „Und ich hoffe, d a s mit Mae … macht dich jetzt nicht … irgendwie … befangen …, Maryama.“ Lotta hofft es nicht.

Sie sollte jetzt aber auch die Freundin mal zu Wort kommen lassen … uuuuuund von sich wieder ein bisschen ablenken: „Wie war denn dein Picknick mit Nwadike? Ich wünsche dir einen ganz, ganz lieben Sim an deiner Seite …“ Lotta wartet schweigend ab. Dümm di dümm di dümm.

… Was hat diese Plaudertasche …? Ähm, womit ins Zeug gelegt, Maryama?“
„Plaudertasche?“ Wen meint sie denn...“
Na, mit eurer Zusammenarbeit...allein geht das ja schlecht...sie kann den Satz nicht beenden, weil Lotta schon wieder mit einem anderen Thema dazwischengrätscht.
„Gerade habe ich Marie nach Browneye gefragt …“
Eine Weile dreht sich das Gespräch um alle möglichen Arten von Tieren und Yngwie steuert interessante Sachen bei.
„Was sind denn die hässlichen Hunde für dich, Yngwie?“ Maryama sieht im Geiste Browneye vor sich, der nun nicht gerade ein Ausbund an Schönheit und Reinrassigkeit ist. Nicht dass sie mal Yngwie mit ihm besucht und der dann die Augen verdreht.
„Schweine, ja die mag ich auch sehr. Sie sind lustig , schlau und lebensfroh, das steckt direkt an wenn man sie beobachtet.“ stimmt Maryama Yngwie zu, während sie einen wachen Blick in Richtung Lotta wirft.
Yngwie wendet sich an Marie:
„Habt ihr Tiere? Du und deine Freundin Christin?“
Lotta wird schon wieder etwas nervös und verwickelt Marie in Kratzbaumgespräche, so dass Maryama wieder nicht mit ihr zum sprechen kommt.
„Marie alles in Ordnung mit dem Katzenkratzbaum? Nehmen eure kleinen Tiger ihn an?“
Mittlerweile kommt ihr Lottas Redseligkeit doch etwas komisch vor und sie mustert die Freundin aufmerksam. Lotta weicht ihrem Blick aus und fragt munter ohne Pause weiter, diesmal Yngwie:
„Heute schon was angebissen?“
Sie hört Yngwies Antwort nicht wirklich zu, greift auf einmal Maryamas Hand und raunt:
“Ich möchte mit dir reden...allein, von Freundin zu Freundin.“
Maryama hebt überrascht beide Brauen, nickt zustimmend und lässt sich mitziehen.
Bei diesem Julius mit dem seltsamen Dialekt halten sie kurz inne.
"Also ich muss sagen, hier sind zwar einige weibliche Gäste, aber ihr beide seid mit Abstand die hübschesten Frauen hier. Welche wundervollen Namen habt ihr denn?"
Klipp und Klare Worte. Maryama staunt nicht schlecht. „Ob Nio da was damit zu tun hat?“ Der steht bei der Gruppe, ein Bier in der Hand und scheint sich zu amüsieren.
Sie hebt eine Braue und blickt ihn mit einem winzigen Lächeln fragend an.
„Ich bin Lotta ... und das ist Maryama.“antwortet Lotta schnell. „Danke für das nette Kompliment. Wenn du uns zwei Hübschen hier einen Moment entschuldigen würdest ..."
„Also, ich glaube ja mit dem Kompliment war nicht mein brauner Schopf gemeint, aber...Christin scheint es zu verkraften .“
Maryama amüsiert sich mittlerweile über Lottas nonchalante Art sich durch die Konversation zu schlängeln. Immer mit Blicken auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen für ein Gespräch unter Freundinnen, wie sie es vorhin nannte.
Warum das gerade hier auf der Party fällig sein soll, erschließt sich Maryama nicht ganz, aber Lotta wird ihre Gründe haben.
Maryama kann gerade noch Julius kurz zu winken und ein „Vielleicht sehen wir uns ja später noch Julius!“ zurufen, da lotst Lotta sie schon in einen sehr stillen Winkel des Gartens auf ein Bänkchen.
Kaum haben sie Platz genommen, sprudelt es nur so aus Lotta heraus. Sie erzählt von Tanuí und Takatuka...ihrer Liebe zu Mae und den Sitten und Gebräuchen in ihrer Heimat. Maryama lauscht fasziniert den Schilderungen dieser bunten Welt, versteht aber immer noch nicht, was der Anlass für diese Informationsflut ist.
Bis Lotta endlich bei Alexander, der Saftpresse und einer anderen fazinierenden Geschichte ankommt.
„Waaaas, die beiden haben...das ist ja der Hammer! „
„Moment mal, jetzt macht auch die Saftpresse im Hintergrund beim Anruf im Jazzclub Sinn...und warum er keine Zeit hatte, die Getränke zu holen...so ein Schlitzohr...“
Und Lotta dachte, als ich gesagt habe...ihr habt euch ins Zeug gelegt....“
Als alle Infos an den rechten Platz gerückt sind, muss Maryama einfach laut lachen. Laut und frei lachen. Sie umarmt die Freundin und drückt sie einmal ganz liebevoll. Bevor sie allerdings etwas sagen kann, fährt Lotta schon fort:
„Weißt du, ich wollte … niemanden in Verlegenheit bringen, Maryama. Er ist ja ein guter Freund von dir. Ihn trifft keeeeinerlei schuld! Tut mir … sooo leid! Tu ich auch … bestimmt niiiie wieder!“ Lotta atmet langsam aus, macht eine kurze Pause … „Ich wollte ihm, dir oder sonst wem wirklich keine Schwierigkeiten in dieser Welt bereiten … Und ich muss doch auch … zurück ... nach Takatuka!“
„Warum entschuldigst du dich denn bloß dauernd, Lotta. Und warum redest du von Schuld?fragt Maryama.
Ihr seid doch beide erwachsene Menschen, die frei entscheiden können, was sie tun...oder lassen. Sascha ist mein Freund...und wenn es ihm gut geht, freut mich das doch. Und dass es ihm gut ging , davon geh ich jetzt einfach mal aus.“
Sie zwinkert Lotta zu und drückt sie nochmal.
Wie ihr das allerdings weiter regelt, da müsst ihr wohl einen Weg finden, der für euch beide passt...da kann ich nicht viel dazu sagen, aber wie ich Sascha einschätze, wird er ähnlich denken wie du...und dir auch keine Schwierigkeiten bereiten wollen. „Sie lächelt Lotta zu. „Das wird schon alles gut und wenn es richtig gut ist...warum denn dann niiiie wieder tun ?“
Wieder muss Maryama lachen.
„Nein, es macht mich nicht befangen, was du mir erzählt hast über Mae...du kannst dich auch in Frauen verlieben? Schön, deshalb verliebst du dich nicht in jede Frau, die du kennen lernst, nicht wahr? Ich kann mich in Männer verlieben...deshalb verliebe ich mich nicht in jeden Mann, den ich treffe...also, ich mag dich genauso wie vor den heutigen Eröffnungen, wenn nicht noch mehr. Danke für dein Vetrauen. alles ist gut“
Lotta scheint zufrieden mit Maryamas Antwort und stellt nun ihrerseits eine Frage:
„Wie war denn dein Picknick mit Nwadike? Ich wünsche dir einen ganz, ganz lieben Sim an deiner Seite …“
Maryama erschrickt ein wenig, weil sie auf das Thema Nwadike gar nicht vorbereitet ist.
„Das Picknick? Das war wunderschön. Wir waren im Park, haben viel geredet und gelacht...waren für einander da. Ich habe es sehr genossen, er ist ein feiner Mensch und ich mag ihn sehr. Ein ganz, ganz lieber Sim? Ja , das ist er.
Aber weisst du...als ich dir so zugehört habe vorhin...von Takatuka und wie ihr dort die Liebe lebt...da dachte ich mir so, dass so eine Art zu leben momentan fast besser zu mir passen würde, als eine feste Beziehung, die man eben in der Simswelt hier meist so pflegt. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht vor nicht allzu langer Zeit und geniesse meine Freiheit sehr....aber ich weiss auch, dass Nwadike kein Mann für so eine lose Verbindung ist.
Wir sind auch sehr unterschiedlich in unserer Art zu leben und unseren Prioritäten. Er setzt mich nicht unter Druck oder drängt mich zu was...nein, im Gegenteil....Maryama wird nachdenklich und das ist eigentlich nicht das, was sie jetzt will.
„Aber weisst du was? Lass uns doch noch den Abend geniessen und uns umschauen, ein wenig herumschlendern. So viele Gäste, der DJ...ich würde gerne mal schauen, was Nwadike grade macht, ich habe ihn schon länger nicht mehr gesehen.“
Maryama spürt, dass das Thema Nwadike jetzt und hier nicht wirklich am richtigen Platz ist und hofft, dass die Freundin versteht.
Sie findet Wadi in der Küche vor.
"Wollen wir ein bisschen zusammen herumschlendern?" Maryama lächelt Wadi aufmunternd an und bietet ihm den Arm.
Plötzlich taucht eine bekannte Gestalt in der Küche auf .
"Das ist jetzt nicht wahr...."
Maryama ist hin und hergerissen zwischen Freude Nikolai zu sehen und dem Wissen, dass er schmerzfrei genug wäre, das Thema Bilder anzuschneiden, egal ob sie in Begleitung ist oder nicht.
"He-Heey!" sagt Nikolai als er die Frau wieder erkennt. "M-Maryama nicht wahr?" Er zwinkert. "Na?" Er breitet die Arme für eine Umarmung aus.
Maryama schluckt und drückt Kolja trotz Nwadikes Gegenwart kurz.
Schließlich ist nichts passiert und warum nicht in aller Unschuld...hoffentlich.
Sie weiß ja immer noch nicht was auf den Bildern zu sehen ist...
"Hallo Nikolai, du auch hier auf Almas Party? Darf ich dir Nwadike vorstellen? Wadi, das ist Nikolai, ein guter Freund von Alexander."
Hoffentlich wird es Wadi nicht bald zu viel mit all der Vorstellerei...“
" Bist du den Flyern gefolgt?" fragt sie, wieder an Kolja gewandt.
Er macht ein feixendes Gesicht. "Nur von Alexander?" grinsend schüttelt er Nwadikes Hand. "Freut mich, freut mich. Ja ich hab tatsächlich so einen Wisch gefunden. Selbst geschrieben und scheinbar gibts hier russische Köstlichkeiten."
Nikolai mustert Maryama mit nachdenklicher Geste. "Apropos Köstlichkeiten," er grinst, "willst du die Fotos sehen?"
Maryama wirft Kolja einen warnenden Blick zu, aber nachdem der schon eifrig sein Handy gezückt hat, kommt es ihr dumm vor, vor Nwadike ein Theater anzufangen.
Also mal wieder...Augen zu und durch.
Ausserdem ist das eben auch eine Seite von ihr und Wadi darf auch diese kennen lernen.
"Na dann, lass sehen du Fotokünstler." antwortet sie Kolja.
"Wadi, wir waren vor kurzem mit Lotta und Alexander feiern und es gibt da noch ein paar unbekannte Bilder von der Heimfahrt, ich weiss nicht was mich erwartet aber du kannst gerne mitschauen, wenn du magst, ist kein Geheimnis."
Innerlich schickt sie trotzdem ein kleines Stoßgebet zum Himmel, vielleicht ist Wadi ja viel zu gut erzogen, um die Fotos mitanzuschauen.
Nikolai hält das Handy an die Brust gedrückt damit das Display nicht sichtbar ist während sie sich Nwadike erklärt.
Er schaut unschlüssig, grinst dann aber wieder bei ihren letzten Worten.
"Ookay hier.. Ich hab auch nur die ganz unanständigen Bilder gelöscht - nein Spass..." er fährt trocken fort: "sind alle unanständig."
Er grinst und winkt beide her um den Bildschirm seines Telefons zu teilen.
"Mann, jetzt klopf mal nicht so grosse Sprüche, lass einfach sehen." Wieder Mal muss Maryama über Nikolais Faxen grinsen, auch wenn sie nicht weiß , was sie gleich zu sehen bekommt.
Hm...ist das noch ein fremder Fahrgast? Nein, das ist Kolja in der Bahn...mit Maryamas Haarschopf...zumindest einem Teil davon...
...raffiniert...wie haben sie das denn noch gedeichselt , in dem Zustand..... Maryama muss kichern.
Das nächste bei ihr im Garten...was macht sie da bloß? Ist das ein Maiskolben in ihrer Hand ?..ja..und sie kniet vor einem der Beete und singt? „Oh weiha...die russischen Lieder ...stimmt ja...“
Mehr will sie jetzt eigentlich nicht sehen, es gibt da noch welche mit Selbstauslöser...zusammen...
was hatten sie an dem Abend nur für Schnapsideen? Na ja...im wahrsten Sinne des Wortes...
„Nikolai, lass gut sein, schick mir nachher einfach die Bilder ,okay?“ Wie Nwadike das ganze wohl aufgenommen hat?
Maryama kam in die Küche, holte von dem Saft und verschwand wieder. Er sollte wohl auch wieder raus zu den anderen, sonst hielt man ihn noch für den Langweiler der er war. Warum regte er sich überaupt auf. War ja Almas und Naels Haus. Ihre Party, ihre Regeln. Er wollte grade gehen und schauen, was sein Sohn mit zwei Flaschen Bier vorhatte, als Maryama und ein junger Mann in die Küche kamen. Sie unterhielten sich lautstark und es ging wohl um irgendwelche peinlichen Fotos. Scheinbar waren beide sturztrunken heimgefahren und hatten dabei allerlei Unfug angestellt. Auf dem Bild war der schlaksige Mann mit Teilen von Maryamas Haar zu sehen. Die beiden amüsierten sich prächtig. "Hallo Nikolai, ich bin Wadi," stellte er sich vor, "ihr zwei kennt euch?"
Julius nam einen Schluck von dem Bier und überschritt den Rubicon. Nio war erstaunt. Er wurde zu den Frauen gezogen und Zeuge einer der peinlichsten Situationen, derer er je ausgesetzt wurde. War Julius eben noch so dynamisch wie ein gelähmtes Faultier auf Valium und bewieß, dass Sprache keinerlei Ausdruck und übertriebener Betonung bedarf, um sich sozial in die niederste Kaste zwischenmenschlicher Hoffnungslosigkeit zu katapultieren, schien nun, nach diesem Schluck, sein psychologischer Zwilling in ihm die Oberhand zu gewinnen und strebte danach, alles unterdrückte der letzten Jahre in einem wohlpointierten Anmachspruch zu kummulieren. Alswohl die so Erkorenen den Parisapfel verschmähten, ihn nur kurz überrascht anglotzten und Nio dann mit Captain Fremdschäm allein zurückließen. "Was war das denn?" stammelte er und schloss sich der allgmeinen Verwunderung an, deren Wortführer sein Nachbar war. Nio traf eine Entscheidung: Mehr Bier!
Viola stellt amüsiert fest, dass sich Nio über diesen Typen genauso zu wundern scheint wie sie selbst. Vielleicht sollte sie ihm aus dieser seltsamen Situation raushelfen. Doch obwohl er sie noch nicht bemerkt hat, entscheidet sie sich dagegen, ihn so zu erschrecken wie beim Kinobesuch. Nicht hier, wo so viele Menschen in der Nähe sind, die das als Angriff missverstehen könnten. Stattdessen verwandelt sie auf der anderen Seite des Zauns. Eigentlich ist es ihr egal, wer sie dabei beobachtet haben könnte. Sie wirft einen Blick auf die Partygäste. Ist es überhaupt jemandem aufgefallen oder sind die Leute zu sehr mit sich selbst und der Musik beschäftigt? Naja, whatever.
Sie lehnt sich an den Zaun. Viola verzichtet auf eine Begrüßung und spricht Nio direkt an: "Sag mal, Kleiner... wer ist denn eigentlich diese Flitzpiepe, mit der du dich grad unterhalten hast?" Sie spricht dabei laut genug, dass auch Mr Flitzpiepe es mit anhören kann. Dann fügt sie noch hinzu: "Der stinkt nach Bier!"
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Offenbar hat Maryama keine Einwände, noch zwei Leute mehr zum Bowlen einzuladen. Doch da sie nun in die Küche gegangen ist, ist ihr Gespräch mit Ellie wohl zuende. Diese seufzt. Es ist so voll hier... Gibt es keinen ruhigen Ort, um sich zu erholen? Sie ist wirklich kein Partymensch. Warum hat sie sich bloß von Ben überreden lassen? Mit Maryama hat sie sich ganz gut verstanden, trotz des Altersunterschied. Doch die anderen Gäste hier sind alle älter als sie. Bis auf Nio, doch auch bei ihm wüsste sie nicht, wie sie da ins Gespräch kommen könnten. Wofür interessiert der sich eigentlich? Ellie merkt, dass sie so gut wie gar nichts über ihn weiß. Doch auch wenn sie eher schüchtern und Einzelgängerin ist, sehnt auch sie sich gerade nach einem einzelnen Gesprächspartner.. und sei es nur, um sich von der Menschenmenge abzulenken.
Sie schaut zu ihrem Bruder. Der jedoch unterhält sich gerade mit einem der weiblichen Gäste. Ach ja, sie erinnert sich. Er sagte ihr mal, dass er gerne wieder eine Freundin hätte und versucht wohl hier sein Glück, jemanden kennenzulernen. Wenn ihr das doch auch so einfach fallen würde wie Benjamin...
Ellie fühlt sich ein wenig fehl am Platz. Erneut fragt sie sich, warum sie sich dazu überreden ließ, mitzukommen.
Sie will aber auch nicht an Maryama kleben wie eine Klette. Es muss ja möglich sein, auch andere Gesprächspartner zu finden. Schließlich fasst sie einen Entschluss. Also gut, versuch es doch bei Nio. Er passt zumindest in deine Altersgruppe. Und du willst ja nur quatschen und nicht gleich eine Liebschaft mit ihm eingehen. Wo steckt der eigentlich?
Als sie ihn schließlich entdeckt, sinkt ihr Mut sofort wieder. Nio ist nicht alleine... Viola? Was will die denn hier? War sie etwa die Fledermaus von vorhin? Ellie kam es ja schon seltsam vor, dass das Tier immer nur Kreise flog, aber mit einem Vampir hätte sie dann doch nicht gerechnet. Wenigstens hat Viola sie offenbar noch nicht bemerkt.
Aber dass sich Nio offenbar mit der Vampirin angefreundet hat, ist ihr schon in der Schule aufgefallen. Wie es bloß dazu kam?
„Habt ihr Tiere? Du und deine Freundin Christin?“, entgegnete Yngwie auf Maries Frage. Zuvor hatte er seine Meinung zu verschiedenen Tiere geäußert. Er mag Katzen … das ist toll. :heart: Mit einem Lächeln erwidert sie: „Ja. Wir haben zwei verschmuste Katzen. Teddy und Dana. Wir sind glücklich die zwei zu haben.“ In das Gespräch klinkte sich Pippilotta ein. „Marie alles in Ordnung mit dem Katzenkratzbaum? Nehmen eure kleinen Tiger ihn an?“ Die Angesprochene sah zu ihr und nickte. „Ja. Am Anfang hatten sie etwas Angst. Das ist aber normal. Der Kratzbaum war ein Fremdkörper in ihrem Revier. Da mussten sie sich erst daran gewöhnen. Das Holz und die Verarbeitung sind wunderbar. Nochmal vielen Dank dafür.“
Während sie sprach, fiel ihr ein, dass sie der fleißigen Handwerkerin das restliche Geld geben wollten. Marie griff in ihre Hosentasche. „Ach übrigens … wir wollten noch …“ Aber da wurde die rothaarige Frau von Maryama entführt. Marie seufzte und sah ihr nach. Oh manno. Das Timing wäre so gut gewesen. Enttäuscht blickte sie zu Yngwie. „Kennst du das auch? Man möchte etwas von jemanden, aber immer kommt was dazwischen?“ Sie bemerkte nicht, dass ihre Formulierung missgedeutet werden konnte. „Egal. Du Yngwie, wie kommst du eigentlich mit deinem Buch weiter? Kann ich dir weiterhin dabei helfen?“
Sie trank einen Schluck und erinnerte sich an den Moment zurück, als sie sich in der Bibliothek trafen. Der Norweger war, anders wie am Abend im Narwal, viel selbstbewusster. Auch wie er seinen Arm um sie legte, als sie bei Luigi aßen, kam ihr in den Sinn. Der jungen Frau wurde es warm ums Herz. Ja, in dem Moment habe ich mich geborgen gefühlt … das hatte ich vorher noch nie bei einem Mann. Ihre Augen betrachteten den Schriftsteller. Sie strahlten regelrecht. Ich freue mich so, dass er da ist.
Abseits von Marie sprach die Freundin mit Nael. "Nun ja, eines Tages sicher, aber jetzt werde ich erstmal für einige Zeit bei der Staatsanwaltschaft arbeiten. … Bezüglich tanzen: Ja, das tue ich tatsächlich. Ich war mal in einer Tanzschule, da habe ich diverse Tänze kennen gelernt. Flamenco mag ich sehr gern.“ Bei dem Begriff Flamenco wurde Christin hellhörig. Ach, was für ein glücklicher Zufall. „Wirklich? Das ist ja klasse. Ich tanze sehr gerne. Damals, wo ich noch Teenagerin war, habe ich in einer Garde getanzt. Nach einer längeren Pause habe ich wieder mit dem Tanzen begonnen. Ein guter Freund von mir leitet eine Tanzschule in Brightchester. Er hat mich ermutigt Tänze wie Tango oder Flamenco zu wagen. Und … naja, … das trainiere ich nun tatsächlich.“ Sie errötete leicht, da dieser Umstand sie etwas verlegen machte. Nie hätte ich gedacht, dass Nael solche Interessen hätte … er wirkte damals eher rein auf seine Anwaltstätigkeit fokussiert. Hobbys schienen keinen Platz zu haben. Der Spanier riss sie aus den Gedanken.
„Kennst du schon Lotta?", fragte er Christin. In dem Moment bemerkte sie, dass sich Pippilotta zusammen mit Maryama zu ihnen gesellten. „Ach hi. Schön dich wieder zu sehen. Wie gefällt dir bzw. euch die Feier?“, begrüßte sie die anderen Frauen freundlich. „Ja ich kenne sie. Vor längerem eröffnete sie einen Verkauf und dort haben wir sie kennen gelernt. Sie hat auch nen tollen Kratzbaum für unsere Katzen angefertigt.“ Je wurde Christin unterbrochen. Der Cousin von Nael konnte es nicht lassen und drängte sich der Gruppe auf.
"Also ich muss sagen, hier sind zwar einige weibliche Gäste, aber ihr beide seit mit Abstand die hübschesten Frauen hier. Welche wundervollen Namen habt ihr denn?", säuselte Julius. Es schien eine Mischung aus mutiger Anmache und dem Alkohol zu sein, der seine Zunge lockerte. Die leichte Fahne, die er beim sprechen ausatmete bemerkte Christin sofort. Dennoch sah sie zu ihm und lächelte. „Uh. Dankeschön. Komplimente hört man gerne. Besonders, wenn sie so charmant gesagt werden“, dabei zwinkerte sie ihm zu. „Meinen Namen möchtest du wissen? … Nun … ich heiße Christin.“ Sie unterhielt sich mit Julius freundlich und ging auf seine Flirtversuche gekonnt ein. Schließlich wendete sich dann an Nael. „Wärst du mir sehr böse, wenn ich noch weiteren Sims „Hallo“ sage? Ich würde mich freuen, wenn wir uns später weiter unterhalten.“ Christin verabschiedete sich von beiden und holte ein neues Getränk.
Während sie einen Schluck trank, sah sie nach Alexander. Sie fand ihn in einer Ecke. Selbstbewusst ging sie auf ihn zu. „Hi, Alexander. как де́ла? Was machst du so allein hier im Hintergrund? Hast du keine Lust dich unter die Sims zu mischen? Oder zu tanzen?“, begrüßte sie ihn zuckersüß und begann das Gespräch.
Lena tanzte bereits länger auf der Tanzfläche. So eine Hausparty war mal eine gelungene Abwechslung zu dem tristen Narwal Diskoalltag. Ein junger Mann sprach sie verwegen an und verwickelte sie so in ein Gespräch. „Mein Name ist Lena und wer bist du?“, antwortete sie ihm. Wie alt mag der sein? Sieht noch sehr jung aus … wobei … junges Gemüse … Hehe … Der wird sicher mehr drauf haben als der Trottel von damals. Ansonsten ... Übung macht ja den Meister. Während des Gesprächs spielte sie mit ihren weiblichen Reizen, um die Unterhaltung in eine bestimmte Richtung zu führen. Mal sehen, ob das klappt.
Weitere Gäste stießen zur Party hinzu. „YES! PARTEY!“, rief Murat laut. Martin verdrehte nur die Augen. „Und damit wissen alle, dass du da bist.“ „Ey, uffposse! Willst mir Spaß verbiete oder wos?“ Victor legte seine Hände auf die Schulter der zwei Männer.
„Замолчи! Klärt das wie richtige Männer oder verkriecht euch heulend in die Ecke. Ihr seid schlimmer als alle Frauen die ich kenne. Ich brauch Wodka … sonst überstehe ich das mit euch nicht!“ Der Deutsche, der Türke und der Russe sahen sich an und lachten plötzlich los. „Ich kann nicht ernst bleiben“, antwortete Martin. „Weniger labern … mehr feiern … Klaro!“, forderte Murat. „так бу́дет че́стно … also Jungs … nicht stehen bleiben!“ So waren sie, die Fußball-Clique. Jeder von ihnen besaß seine Eigenarten, womit die Freunde aber wunderbar klar kamen. Auch die sprachlichen Unterschiede, Victor und Murat hörte man den Akzent deutlich heraus, trennten sie nicht. Im Gegenteil, die gute Mischung belebte die Freundschaft ungemein. Sie hatten nach einem Fußballspiel den Flyer zu Almas Party entdeckt und wollten sich dies nicht entgehen lassen. Besonders Viktor nicht. Zitat: „Nirz becheres als gute Piroschki … und Wodka.“ Die drei Männer schnappten sich ihre Getränke und platzierten sich an den Rand der Tanzfläche. Murat checkte die Lage und stupste dann Martin mit seinen Ellenbogen an. „Da kugst du! Heiße Schnitte!“ Er bezog sich dabei auf Alma, die sich in einem Gespräch mit Mia befand. Martin betrachtete die zwei Frauen und nickte mit Kopf in Richtung Victor. „Die andere würde zu dem da passen“, dabei grinste er frech. Der Angesprochene schaute verdutzt, dann zum Mädchen und wieder zu seinen Kumpels. „Nee … hrässlich … nix schön!“ Prustend vor lachen spuckte Murat sein Getränk aus. „Alter, du schaffst mich!“
„Kennst du das auch? Man möchte etwas von jemanden, aber immer kommt was dazwischen?“ Sie bemerkte nicht, dass ihre Formulierung missgedeutet werden konnte. „Egal. Du Yngwie, wie kommst du eigentlich mit deinem Buch weiter? Kann ich dir weiterhin dabei helfen?“
"Und ob ich das kenne! Hab Thomas seit ein paar Tagen nicht gesehen, nicht seit dem Gefängnis." Sie schaute verwirrt. "Bin deshalb auch mit der Geschichte noch nicht viel weiter. War ja auch inhaftiert, wegen Mordes. Aber Nael und José haben mich rausgeboxt. Sie hatten keine Beweise, weißt du." Das er offen ließ, ob er es war, checkte Yngwie nicht wirklich. "Woll'n wir uns nicht irgendwo hinsetzen? Ist gemütlicher als hier im Durchgang zur Küche zu stehen."
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