Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias

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13.04.2023 00:37
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Hausmeister

Maryama winkte Yngwie zu und machte anzügliche Gesten, aber wusste was sie meint. Er lachte und "angelte" zurück. Dann sah er Marie. Sie begrüßte ihn kurz strahlend. Er hatte mit Grillen oder Buffet gerechnet, aber fand nichts dergleichen. Naja, vielleicht war es noch zu früh. Er schnappte sch ein Bier und schaute in die Runde. Die junge Schwedin, die er kurz aus dem Park kannte ging vorrüber. "Herr Yngwie!" "Ähm, einfach nur Yngwie.." Dann kam Marie wieder und sprach ihn an. „Hi Yngwie. Tut mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel.“ Damit unterbrach sie ihn. Er schaute sie an und sie murmelte schnell: „Tut, tut mir Leid.“ Er griff ihren Arm und drehte sie zurück. "Nicht doch, ich freue mich auch dich zu sehen. Das ist eine Feier und kein Gottesdienst, ich denke "Frau" Lotta hat nichts dagegen." Er grinste Lotta an und zwinkerte. "Ich hab die Gastgeber noch gar nicht begrüßt, aber die laufen ja nicht weg. Wollt ihr auch was zu trinken haben?" Erst jetzt bemerkte er Maries Blick. Sie schien ihn wirklich vermisst zu haben. In einem ganz tiefen Keller seines Unterbewusstseins hämmerte ein einsamer kleiner Funken Verstand gegen eine massive Tür auf der "naiver Trottel" stand, aber die Wahnrufe verhallten ungehört.


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13.04.2023 00:37 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:20)
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Hausmeister

Julius gibt Alexander recht. Alkohol scheint die einzige Lösung zu sein. "Vielleicht.. ehm.. ja.. kannst du mir etwas empfehlen? Ich trinke nicht oft Alkohol, weißt du." Sollte ich vielleicht, wenn ich nicht wieder eine Beziehung mit einer Gehörlosen eingehen möchte.

Alma ist verwirrt, weshalb Mia Essen bestellt hat. Ich dachte.. Doch bevor sie überhaupt denken kann, wird sie durch ihre Gäste abgelenkt und hat das Thema Essen direkt wieder vergessen.

Nael hört Lotta zu und ist mehr als erstaunt. Jetzt kennt sie schon seine ganze Familie. Dass seine Mutter an ihrer Tochter einen Narren gefressen hat, war ihm ebenfalls nicht bekannt. "Ja, die Welt ist wohl klein. Wenn meine Eltern wieder aus dem Urlaub sind, dann könnt ihr uns gerne mal besuchen kommen." Seine Familie war wirklich für eine Überraschung nach der anderen gut. "Ich würde mich übrigens freuen, wenn wir demnächst noch mal angeln gehen. Hast du ein Handy? Dann könntest du mir Bescheid geben, wenn du Zeit und Lust hast."



Als weitere bekannte Gäste auf die beiden zukommen, begrüßt Nael diese. "Schön Euch wieder zu sehen", sagte er und lächelt.

Nachdem weitere Gäste zu Julius gestoßen sind, nickt dieser beim Wort "Bierfass". Ich muss wenigstens mal Hallo sagen können ohne direkt ins Stammeln zu kommen. Als Nio ihn begrüßt, bekommt er ein leises "Hi, ich heiße Julius" heraus. Er schaut verlegen zu Maryama, die ihn hoffentlich nicht gehört hat - obwohl daran nichts peinliches oder beschämendes dran war.

Als einige Jungs über den Zaun gesprungen kommen, schaut Nael etwas ernst zu den dreien. Er ist erleichtert, als sich sein Nachbar einmischt. Ich hoffe, es gibt keine Probleme. Das Planen einer Party wird er beim nächsten Mal nicht komplett in Almas Hände legen.

Alma nimmt freudig auch die Pralinen entgegen. Heute scheint mein Glückstag zu sein, ich sollte öfter eine Party veranstalten. Sie bedankt sich und umarmt Christin. "Das werden wir, danke!"

Nach einiger Zeit kommt auf Nael eine ehemalige Mandantin zu. Da er in der Vergangenheit einen heiklen Fall für sie in Ordnung brachte, konnte er sich noch an alles erinnern. "Hallo, Frau.. ach was, ich bin jetzt ja nicht mehr ihr Anwalt. Christin. Jetzt sag nicht, du kennst auch schon meine Schwester?" Er grinste und war sich eigentlich schon dessen bewusst. Warum überrascht mich das jetzt nicht..

Scott sitzt unterdessen unter der überdachten Terrasse und beobachtet das Geschehen. Er wollte ja eigentlich nur kommen, um Alma einen Korb zu geben, aber das würde wohl nichts werden.


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13.04.2023 00:39 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:21)
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Hausmeister

yama mit ihrer Begleitung auf ihn zu und plaudert munter darauf los. Alexander bemerkt wie Julius sofort versucht unauffällig Abstand zu gewinnen. Der Gewinner des Tanzwettbewerbs stellt sich zu ihm und Alexander widmet sich dem was seine Freundin aus 'jungen' Tagen erzählt. Freundlich begrüsst er Nwadike mit einem festen Händedruck. Wie ein rauer Arbeiter wirkt er nicht. Alexander schliesst daraus, dass er möglicherweise mit Menschen zu tun und/oder eine selbstbewusste Persönlichkeit hat. Von einem Arzt würde er sich so einen Händedruck wünschen, denn er assoziiert Kompetenz. "Freut mich." sagt er manierlich. 



Daraufhin kehrt Mia zurück. Maryama unterhält sich mit ihr, und Alexander wirft ein, dass sie heldenhaft die Wiederbelebung übernommen hatte. ...Während er versucht hat ihre Schwester Lillie zu finden… erfolglos… aber das sagt er besser nicht. Die Stimmung gerade ist fröhlich und munter. Bis auf Mia. Ihre Stimmung scheint plötzlich irgendwie gedämpft. Das erinnert Alexander an die Theorie in der Bahn die ihm im Gespräch mit Maryama kam.
"Wollen wir darauf anstossen?" fragt Maryama Mia. "Hier steht ein wunderbar kühles Bierfass, ich hätte nichts gegen eine Erfrischung einzuwenden. Wie sieht es mit euch aus?"
Alexander trinkt den Becher aus in dem nur noch ein Schluck ist und will gerade einwenden, dass er jetzt auf alkoholfrei umsteigen will, doch Mia ergreift das Wort. "Ja stossen wir an!" sagt sie fröhlich als wäre ihre Stimmungsumschwung vorhin nur ein Fehler in der Matrix gewesen. "Wollt ihr Bier trinken? Oder lieber Bowle?" sie lächelt. "Ich lauf schnell los und hol was davon!" 
"Für mich nicht." sagt Alexander. Er ist nicht hier um zu saufen. Er muss auf Irina warten. Wenn er sie verpasst, verzeiht er sich das nicht. Mia blickt traurig zu im ihm auf. 
"Och komm schon… Nur zum anstossen… ja?" Ihr Hundeblick lässt ihn verlegen lächeln. 
"Nein ich… heute lieber nicht." 
Mia seufzt. "Na gut, dann Saft. Sonst noch jemand…?"

Sie geht los ins Haus.



Währenddessen bemerkt Maryamas Begleitung die Leute die via Zaun zur Party stossen. Alexander beobachtet seine Reaktion. „Was wird das denn, wenn es fertig ist? Seht zu, dass ihr Land gewinnt!“ schnauzt er sie an. Einen davon hat Alexander schon mal irgendwo gesehen. Im Fitnesscenter, glaubt er. Er sieht auch ein bisschen so aus als würde er eine Jahreskarte besitzen. Die Typen haben sich gerade ein Bier geschnappt und drehen sich zu Nwadike am. Sie lachen. Noch. "Was willst du von uns, eh?" grinst der Mann asiatischer Herkunft. "Wir fühlen uns Willkommen, ganz wie auf dem Flyer, klar!" Er greift in die Tasche und transportiert ein Knäul weisses Papier zum Vorschein. Er schnippt es der kleinen Gruppe entgegen. Alexander sieht sich um. Nael hat ebenfalls einen Blick auf sie geworfen. Alma scheint es nicht zu kümmern. Sie hatte ihm vor der Party gesagt, je mehr desto besser, nachdem er ihr angeboten hatte aufzuräumen wenn das Ganze aus dem Ruder läuft. Ein wenig Anspannung liegt in der Luft. Einige bekommen sie mit, andere nicht.



Alexander tritt an Nwadike vorbei, bückt sich dabei um den zerknüllten Flyer aufzuheben und spricht den Kerl an der seiner Bewegung mit dem Blick grinsend gefolgt ist. Er muss die Stimme etwas gegen die Musik erheben. "Etwas Respekt, verstanden? Oder die Party endet frühzeitig für euch." Da sie nicht auf kostenlose Musik und Getränke verzichten wollen, trollen sie sich und gesellen sich zum DJ um seinen Hype zu spüren.



Alexander wendet sich um. Er betrachtet den Flyer kurz, dann steckt er ihn ein. Maryama versteht als er sagt: "Naja, wir wussten, dass ein paar mehr Leute kommen werden." Er zuckt die Schultern. "Aber... so lang sie sich benehmen…"


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13.04.2023 00:39 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:22)
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#74
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Hausmeister

Sie wirft ein kurzes 'Hi' in die Runde und gen Alexander "Da bin ich wieder."
"Hallo Mia, erinnerst du dich noch an mich? Wir haben uns am Strand beim Leuchtturm kennengelernt...Nio hier war auch da."
Schon wieder Strandbekanntschaften. Und schon wieder die Frage ob sie sich erinnert. Hält man sie für dement oder was ist los mit den Leuten?
"Ja klar... erinner ich mich." freundlich bleiben Mia. Er sieht dir zu. Denkt sie mit zusammengebissenen Zähnen.
"Weisst du, ich versteh das heute gar nicht mehr, aber ich hätte dich da am Strand sofort erkennen müssen...wir haben uns schon mal gesehen...falsch...wir haben uns schon mal getroffen...ach ...
Sie dreht sich zu Alexander um: "Sascha , komm hilf mir mal. "
Sascha… Darf ihn eigentlich Jede so nennen? Wie lange kennen die sich? Normalerweise sagen sie doch alle ‹Alex›… Sascha.. viel zu vertraut… das gefällt mir nicht.
Wieder an Mia gewandt plaudert die Frau weiter. "Weisst du wir haben uns erst vor kurzem über dich unterhalten und da hab ich erst begriffen, wer du wirklich bist."
Mia ist verwirrt. Unterhalten? Über mich? Sie sieht zu Alexander wo sie nur ein freundliches unscheinbares Lächeln erwartet und dann wieder sieht sie die Fremde an. "Ich versteh nicht."
Alexander nickt gen Maryama. "In Wirklichkeit hat sie dich gerettet. Hat dich eine Ewigkeit wiederbelebt bis die Rettung kam." Er ist stolz auf Maryama und das hört man. Mia missfällt das.
Bitte? Nein nein nein. Sie  erinnert sich. Das letzte was sie gesehen hat bevor es dunkel wurde, war er gewesen. Ganz sicher. Das war doch nicht…. Die.



Sie versucht sich an einem Lächeln. Die Kiefer mahlen fast aufeinander. Er hat mich gerettet, nicht du.
"Dann... Danke... ähm, wie heisst du nochmal?." Sie behält das Lächeln mit Mühe noch eine Weile, obwohl sie lieber wütend wäre. So einen Schwachsinn herum zu erzählen. Halohoo? Wer bist du überhaupt, hä?
"Maryama....aber es gibt nichts zu danken. Es war ein schlimmer Tag....das werde ich nie vergessen. Das Feuer , der ganze Qualm und wie Sascha mit dir über der Schulter auf mich zu gewankt kam....du warst auch ganz voller Russ, deshalb hab ich dich an dem Tag am Strand auch nicht wiedererkannt, ganz abgesehen von meiner Aufregung ...ach und überhaupt. Jeder andere hätte dasselbe getan. Es ist schön, dich so wohlauf zu sehen." Sie lächelt Mia warm an.
"Jaaa.." halb lacht, halb lächelt Mia, halb klingt sie verunsichert… sie will ihr nicht zustimmen. Aber sie muss freundlich bleiben. Ihr ist klar das sie als 'Freundin' von Alexander keinen guten Eindruck bei ihm macht wenn sie jetzt eine Szene macht… sie behält die Kiefer aufeinander und beendet den Satz: "dich auch.…" nicht! 
"Wollen wir darauf anstossen?" Anstossen? Bestimmt nicht mit…. Warte… Mia sieht zu Alexander der entspannt dem Gespräch lauscht. Doch. Das ist eine hervorragende Idee!
Mit einer Fröhlichkeit die sie diesmal wirklich überzeugend hin bekommt. Denn sie freut sich wirklich. Bietet sie an, Getränke von drinnen zu holen, für diejenigen die kein Bier wollen. Am besten was aus der Bowle. Die ist sicher etwas stärker als Bier. Doch zu ihrer Endtäuschung lehnt ausgerechnet er ab. Kein Alkohol? Wie soll ich denn dann…?

Sie stimmt zu und geht ins Haus. Nicht mal ihr süsser bettelnder Blick hat geholfen... grrrr... Sie öffnet den Kühlschrank und greift nach einer Flasche Saft die bereits auf angenehme Temperatur herunter gekühlt ist. Ihr Blick fällt zur Bowle. Sie öffnet die Flasche. Ein weiterer Blick zur Bowle. Kurz sieht sie sich in der leeren Küche um. Dann kippt sie die Hälfte der Flasche ins Waschbecken und füllt mit der alkoholisierten Bowle auf. Saft ist Saft. Verdünnt merkt man das nicht. Sie schliesst die Flasche wieder, wäscht sie damit sie nicht klebt und trocknet alles. Sie greift sich zwei weitere Flaschen, füllt einen Becher mit Bowle für sich und geht damit zurück.



Sie sieht gerade noch wie die drei Zauntypen sich von Alexander entfernen und wie dieser darauf hin den Flyer in die Tasche steckt. Sie geht hin. Stellt die übrigen Flaschen auf das Bierfass. Soll nehmen wer will und reicht die präparierte Flasche an Alexander weiter. Sie strahlt wie ein Honigkuchenpferd als er sie dankend entgegen nimmt. Wie auf Stichwort, gesellen sich noch mehr fremde Gesichter zu der Party. Allerdings kommen sie zur Tür herein und fragen höflich ob sie hier richtig sind. Die Musik ist laut und die Party Stimmung steigt.


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13.04.2023 00:40 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:23)
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Hausmeister

"Ja, die Welt ist wohl klein. Wenn meine Eltern wieder aus dem Urlaub sind, dann könnt ihr uns gerne mal besuchen kommen." Nael hatte es tatsächlich nicht gewusst. "Ich würde mich übrigens freuen, wenn wir demnächst noch mal angeln gehen. Hast du ein Handy? Dann könntest du mir Bescheid geben, wenn du Zeit und Lust hast." Lotta reicht Nael lächelnd ihr Mobilphon. Schön so einen Angelfreund zu haben: „Gibst du deine und meine Nummer ein, Nael? Ich verdrehe Zahlen so schnell und kenne mich mit dem Gerät nicht recht aus.“ Von Hannah wird er wohl bald erfahren, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Egal. Lotta wendet sich weiteren ankommenden Gästen zu, als sie ihr Handy zurückerhält.

Sie freut sich über die beiden Geschwister Hawks bei der Party. Lotta hatte ihnen bei der Teeparty - neben Hannah - auch einiges anvertraut. Und dieses Bild von Ellie … traumhaft schön. Wunderbare Nachbarn. „Ja, ich hatte echt Glück, dass es noch so kurzfristig ging. Aber im Moment haben wir keine personellen Ausfälle.“, bestätigt Benjamin Lottas Frage nach dem Urlaubstag für heute. Und schon fließen die nächsten Partygäste vorbei wie ein steter plätschernder Strom ... Hallo Lotta, ich freu mich auch dich zu sehen." Maryama drückt Lotta kurz. Ich bin mit Nwadike und Nio hier, ihr kennt euch ja schon vom Jazzclub. Hi Nael, so schnell sieht man sich wieder. Du hast heute eine Auszeit von der Kanzlei?" Sie stellt Nio und Nwadike vor, zieht weiter mit den Worten: "Wir sind mal eben im Garten bei Sascha und dann kommen wir zu euch rüber." Lottas Blickt folgt ihr: „Ja, bis später,“ liebste Freundin … Sie sieht an Maryama vorbei ... i h n noch immer dort stehen …

Marie und Christin landen bei Lotta an, als sie sich wieder umwendet. „Hallo. Schön dich wiederzusehen. Wir hoffen, es geht dir und deiner Familie gut. Hast du später vielleicht Zeit? Wir würden gern wegen dem Kratzbaum noch etwas mit dir besprechen. Ist aber nicht eilig. Meldest dich einfach, wenn du Zeit hast.“ Sie lächeln und fließen weiter. „Ja, ich melde mich …“ Hoffentlich ist mit dem Katzenkratzbaum alles in Ordnung … Plötzlich hört Lotta seitlich: „Was wird das denn, wenn es fertig ist? Seht zu, dass ihr Land gewinnt!“ Nwadike weist ein paar scheinbar sehr spontane Passanten zurecht, die sich über den Gartenzaun zu schwingen versuchen … Hinter sich hört Lotta „Hola … Nael.“ Christin strömt auf Nael und Alexander zu. Sie errötet angesichts Nael. Welch ein Reigen ... Lotta hatte gar nicht bemerkt, dass Nael nicht mehr neben ihr herlief … Sie fühlt sich wie in einer Fischbowl ..., alles um sich herum verzehrend, vergrößernd … Und der Strom fließt weiter …



"Ähm, einfach nur Yngwie.." korrigiert sie gerade der rothaarige Herr. Lotta sieht wie in Zeitlupe Marie zum Norweger treten … „Hi Yngwie. Tut mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel.“ Marie unterbricht sich, entschuldigt sich, will sich abwenden. Doch Yngwie greift ihren Arm, dreht sie zurück. "Nicht doch, ich freue mich auch dich zu sehen. Das ist eine Feier und kein Gottesdienst, ich denke "Frau" Lotta hat nichts dagegen." Lotta registriert noch immer wie unter gewölbtem Glas erstaunt, dass Yngwie sie angrinst und anzwinkert. Wann ist sie mit diesen ihr zwei recht unbekannten Sims … ins Gespräch gekommen? "Ich hab die Gastgeber noch gar nicht begrüßt, aber die laufen ja nicht weg. Wollt ihr auch was zu trinken haben?", bietet Yngwie gerade an. Lotta taucht wieder an die Oberfläche der Bowl … Der Strom stoppt. Trinken?! „Ähm, bitte alkoholfrei!“ Du meine Güte, nicht auszudenken … Hat er das noch gehört?


Sie bekommt von Yngwie einen Becher in die Hand gedrückt. Lotta fühlt sich gerade nicht weniger befangen als Marie mit ihrer Schüchternheit. Ist das jetzt tatsächlich …alkoholfrei? Innerlich ein Stoßgebet seufzend - Herrgott, send‘ mir einen Busch, hinter dem ich mich verbergen kann! - flirrt ihr Blick suchend übers Gelände nach der Möglichkeit eines Rückzuges … wenigstens einen Moment … und sei’s nur, um den Inhalt unbemerkt zu entsorgen. Sie überkommen Zweifel, ob sie die Party halbwegs gut überstehen kann. Hilflos blickt sich Lotta um. An Nael hätte sie sich liebend gern haltsuchend den ganzen Abend gehängt … Maryama ist im Gespräch vertieft. Lottas Blick gleitet zu Alexander. Er ist nach Nwadike mit diesen ‚Zaungästen‘ beschäftigt: "Etwas Respekt, verstanden? Oder die Party endet frühzeitig für euch." Lotta schaut wieder auf den Becher in ihrer Hand ‚Kann ich das trinken?‘, fragen ihre Augen zweifeln.


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13.04.2023 00:44 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:25)
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Hausmeister

Maryama zapft gerade noch ein Bier, als sie plötzlich Nwadikes energische Stimme hinter sich hört.
„Was wird das denn, wenn es fertig ist? Seht zu, dass ihr Land gewinnt!“Überrascht dreht sie sich um.
"Ah, es geht um die Zaungäste. Ich sollte ihm von dem Flyer erzählen ..."
"Wadi, Alexander und ich haben Flyer für die Party verteilt und die waren wohl etwas allgemein gehalten...anders war es aber nicht möglich. Wahrscheinlich spült uns dieser Umstand noch mehr Gäste an, mit denen man nicht rechnet."
"Hofffentlich läuft das hier nicht doch noch aus dem Ruder und wir haben dann Alma ihren Abend verdorben."
Maryama wird es unwohl bei dem Gedanken, aber es ist sowieso nicht mehr zu ändern jetzt.
Alexander nimmt sich der Gruppe an und als Mia aus dem Haus zurückkommt mit Saft für Sascha und sich, hebt Maryama ablenkend ihr Glas und prostet nochmal in die Runde:
"Auf diese schöne Party und alles was sie uns noch bescheren mag."
Maryama hatte im Gesprächsverlauf vorhin dass Gefühl, dass Mia gar nicht so begeistert ist, von ihrer Rettung zu erfahren und dann auch noch ihr in persona gegenüberzustehen.
"Vielleicht denkt sie, dass sie mir etwas schuldig ist, aber natürlich ist das nicht so oder sie hat Sorge, dass das Gespräch auf ihre Schwester kommen wird...Nein, ich halte mich zurück...."
Maryama nimmt einen Schluck aus ihrem Glas und fragt dann unverbindlich:
"Mia, ich hatte den Eindruck dass Alma und du euch besser kennt. Darf ich fragen woher?"
Sie versucht es mit Smalltalk, was wahrlich nicht zu ihren Stärken zählt, aber vielleicht lässt sich so die Spannung ein wenig lösen, die vorhin in der Luft gelegen hat.

Ellie antwortet prompt.



Klar habe ich das mit. Man weiß ja nie, was sich für Motive hier ergeben. Apropos Bild: Was ist denn aus dem Bild geworden, das ich dir geschenkt habe? Hast du schon einen Platz dafür gefunden?“
"Ellie ist wirklich auf Zack, so muss ein Künstler denken, immer bereit das Leben einzufangen."
Maryama muss lächeln und antwortet: " Ja, es hat einen Ehrenplatz in meiner Küche...oder vielmehr, was mal eine werden will und mein Blumenbild hängt gleich daneben. Schau."



Sie zeigt Ellie ein Foto von ihrer beider Kunstwerke auf ihrem Handy. "Passt doch wunderbar, oder?"
An beide Geschwister gewandt sagt sie noch:" Nach der Party komme ich mit den Fotos vom Streetart-Tag vorbei und begutachte mal den Bonsai. Das interessiert mich wirklich."
Ach ja, habt ihr eigentlich mit Lotta etwas abgesprochen wegen dem Bowlingabend?"

Maryama hält Ausschau nach Lottas rotem Haarschopf und sieht sie mit Marie und Yngwie ganz in der Nähe zusammenstehen. Die Freundin wirkt irgendwie ein bisschen verloren, als sie den Blick über das Partygelände schweifen lässt um sich dann wieder ihren beiden Gesprächspartnern zuzuwenden.
Verloren? Das ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber auf jeden Fall anders als sonst bei so einem Anlass. Gerade nimmt sie von Yngwie einen Becher entgegen.
Maryama schiebt sich durch das Gedränge und als sie bei dem Dreiergrüppchen ankommt, erhält sie einen ordentlichen Rempler von hinten. Sie verliert einen Augenblick das Gleichgewicht, stürzt nach vorne, kann sich gerade noch an Lotta festhalten , aber deren Becherinhalt ergießt sich in hohem Bogen in eine teuer aussehende Topfpflanze neben ihr.
"Oh nein, nicht schon wieder Nachtmahlgeschichten!"
Mit einem kurzen Blick über die Schulter registriert sie, dass der Typ, der ihr vorher bekannt vorkam, sie angerempelt hat. "Den knöpf ich mir nachher noch vor!"
"Lotta, Verzeihung...der Rempler kam ganz unverhofft, ich konnte mich nicht halten! Entschuldige bitte...komm, ich hol dir ein neues Getränk."
Sie nimmt der verblüfften Lotta den Becher aus der Hand und begibt sich in Richtung Küche.
"Hoffentlich übersteht die Pflanze diesen Guss...keine Ahnung was man sonst machen kann, das wäre wohl eine Frage für Benjamin...
In der Küche angekommen staunt sie nicht schlecht. Nicht nur der Kühlschrank ist voll mit selbstgepresstem Saft, auch am Boden steht noch ein ganzer Vorrat.
"Wow, jede Menge Saft aus Langstrump/Fomin Produktion. Die beiden waren echt fleißig. Kein Wunder dass Sascha keine Zeit hatte die Getränke abzuholen......selbst zu zweit war das richtig Arbeit. Dafür haben sie wirklich Anerkennung verdient."
Sie schenkt einen Multivitaminsaft ein und kehrt zu Lotta zurück.
"Hier, bitte, ich hoffe ich habe deinen Geschmack getroffen. Aber mal ganz nebenbei." Sie sieht die Freundin an." Sascha und du...ihr habt euch ja ganz schön ins Zeug gelegt, das hatte ich so nicht erwartet."


Marie hat gerade ein Gespräch mit Yngwie beendet und Maryama nutzt die entstandene Pause , um das schüchterne Mädchen anzusprechen.
"Hallo Marie, schön dich wiederzusehen." Maryama grüßt die wie immer zurückhaltend wirkende Marie und fährt gleich fort:" Wie geht es dir? Leider hattest du bei meinem letzten Besuch in der Auffangstation keinen Dienst.Ich habe Browneye besucht, Freundschaft geschlossen und die Erlaubnis erhalten, ihn zu adoptieren. Darf ich dir ein paar Bilder zeigen von dem kleinen Racker? Er hat sich gut erholt..." Sie nimmt ihr Handy aus der Hosentasche und hält es Marie hin."Ich wollte ihn eigentlich schon zuhause haben, aber jetzt ist der Partyabend und ihn gleich allein im neuen Heim zu lassen, fand ich keine gute Idee."


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13.04.2023 11:21
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Hausmeister

Die Zeiten ändern sich. Scheinbar ist es für alle Anwesenden völlig in Ordnung, dass drei Fremde einfach über den Zaun klettern und auch noch frech werden. Hätte er damals so einen Flyer bekommen, er hätte wenigstens den Anstand besessen zu fragen, ob er reindarf. Wadi war sauer. Oder enttäuscht? Die Party nahm keinen guten Anfang, soviel steht fest.
Er geht in die Küche, um sich ein Glas von der Bowle zu holen. Eine junge Frau füllt grad etwas in den Saftbecher. „Schmeckt das denn? Saft mit Bowle?“ fragt er sie. Dann bedient er sich auch. Mit seinem Getränk setzt er sich an den Küchentisch und sinniert über den Wandel der Zeit. Er gehört nicht zu den alten Trotteln, die behaupten das die Jugend verdorben sei und früher alles besser war. Diesen Nonsens hat schon Platon erzählt und seitdem gabs viele neue Jugendliche. Es müssten mittlerweile ja alle Mörder und Verbrecher sein, wenn die Entwicklung so weiterginge. Aber er fand halt, dass Anstand und Höflichkeit nie aus der Mode kommen.

„Julius“ Der Name ist kaum zu verstehen. Super, von allen Leuten hab ich mir den größten Heimchen Fänger als Gesprächspartner ausgesucht. Ob er weint, wenn ich noch eine Frage stelle? Ohne ein weiteres Wort, dreht sich Nio weg und geht in die Küche. Sein Vater sitzt da am Tisch und glotzt in sein Glas. Er nimmt sich noch zwei Flaschen Bier, lässt seinen alten Herrn mit was auch immer welchen Problemen allein und bringt Julius eine Flasche. Er lächelt. Wollen wir doch mal sehen, ob ich den nicht zum Reden kriege. „Woher kennst du Alma?“


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13.04.2023 11:22 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 17:26)
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Viola - letzter Post

Eigentlich ist es eher Zufall, dass es Viola hierhin verschlagen hat. Hier ist sie schon einmal gewesen, als Misty krank war, doch das ist schon etwas her. Und jetzt ist sie nicht wegen der Tiere dort aber eher aus Zufall, auf der Jagd nach Opfern. Da fällt ihr ein Plakat auf, das jemand an die Klinik-Wand geklebt hat. Vermutlich ohne Erlaubnis, doch das kümmert Viola nicht. Das Plakat ist handgeschrieben und es hängt ein wenig schief.



Viola liest:

Zitat
Party bei Alma!
Fühl dich willkommen!
Wenn du kannst, bring uns original russische Piroschki mit!



Russische Piroschki? Seltsame Anforderungen für eine Party. Wie kommt man denn auf so etwas? Wie dem auch sei, vielleicht ist das die Antwort, wo denn heute alle sind. Die angegebene Adresse ist sogar ganz in der Nähe, vor allem, wenn man per Fledermausflug reisen kann. Und so beschließt Viola, zumindest mal vorbeizuschauen... auch wenn sie keine Piroschki mitbringen würde.

Ort: Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias - Alma's Party

Die Party ist offenbar schon lange im Gange, als die Vampirin ankommt. Laute Musik ist zu hören, sogar schon von weitem. So als ob eigens ein DJ angefordert wurde. Was tatsächlich der Fall ist, wie sie kurz darauf feststellen kann.

In Fledermausgestalt flattert sie erst mal eine Runde. Tatsächlich ist die Party ziemlich voll. Viola spart sich die Mühe, jeden Gast einzeln durchzuzählen. Es wird auch so deutlich, dass es nicht einfach, vielleicht sogar unmöglich ist, ein Opfer einzeln abzufangen. Und das macht die Jagd viel schwieriger. Es wäre nicht das erste Mal, dass man sie mit Dingen beworfen hat, um zu verhindern, dass sie das Blut trinkt. Eine schmerzhafte Erinnerung, die sie gelehrt hat, sich besser auf einzelne Opfer zu konzentrieren als auf Gruppen. Doch als Fledermaus, so hofft sie zumindest, würde sie wohl nicht so sehr auffallen.


Nein, keine Chance, hier sind zu viele Leute. Viola gibt auf. Dann also doch Plasma Jane für heute. Doch gerade, als sie sich auf den Heimweg machen will, hört sie „Woher kennst du Alma?“ Moment... diese Stimme kennt sie doch! Tatsächlich, da ist Nio mit zwei Bierflaschen in der Hand. Ist der Junge denn überall, wo ich zufällig mal vorbeikomme?, wundert sich Viola, doch noch gibt sie sich nicht zu erkennen. Er selbst hat sie offenbar noch nicht bemerkt und unterhält sich mit einem etwas schüchtern wirkenden Typen. Und was ist das jetzt für einer? Das alles beobachtet Viola aus der Luft. Sie kreist weiter ihre Runden als Fledermaus.

~~~

"Etwas Respekt, verstanden? Oder die Party endet frühzeitig für euch." Ellie ist erleichtert. Immerhin achtet Alexander darauf, dass sich die Zaungäste wenigstens benehmen. Hoffentlich tun die das wirklich. Ein wenig kann sie den Mann ja schon verstehen, der sich so über die drei aufgeregt hat.

Sie dreht sich zu Maryama, als diese ihr Fotos der beiden Bilder zeigt, die im Park entstanden sind. "Passt doch wunderbar, oder?", fragt sie dabei. "Das ist wirklich ein toller Platz dafür!", antwortet Ellie, "du musst mich unbedingt mal einladen, sobald deine Küche fertig ist!"

Maryama fährt fort: "Nach der Party komme ich mit den Fotos vom Streetart-Tag vorbei und begutachte mal den Bonsai. Das interessiert mich wirklich. Ach ja, habt ihr eigentlich mit Lotta etwas abgesprochen wegen dem Bowlingabend?" Auf die Fotos ist Ellie schon richtig gespannt, und auch Ben hat Feuer gefangen. "Klar darfst du den Bonsai besuchen!", erzählt er. Auf die zweite Frage fügt er dann noch hinzu: "Es hat sich so ergeben, dass wir Hannahs Kinder irgendwie auch noch mit eingeladen haben, beziehungsweise Hannah, die uns sagte, das ihre Kids bestimmt Interesse hätten. Keine Ahnung, ob die schon Bescheid wissen oder nicht. Ich hoffe, es ist kein Problem für dich, wenn zwei Leute mehr mitkommen! Lotta hat auch schon zugesagt, aber auf einen Termin haben wir uns noch nicht geeinigt." Ellie wendet sich an ihren Bruder. "Alma kenne ich, aber wer ist denn das zweite Kind von Hannah?" Doch Ben weiß das auch nicht. Er sagt: "Das finden wir heute sicher noch raus und dann können wir auch klären, ob die nun mitkommen wollen oder nicht." Aber bevor er Alma und deren Geschwisterchen sucht, sieht er zu Maryama, wie sie wohl auf zusätzliche Leute reagieren würde.

Währenddessen lässt Ellie ihren Blick in den Himmel schweifen. Nanu, eine Fledermaus? Hier? Brindleton Bay ist ein schöner Ort. Doch sie hätte gedacht, dass Fledermäuse eher dunklere Habitate bevorzugen würden. Und warum flattert die immer im Kreis? Ist das normales Fledermausverhalten? Irgendetwas an dem Tier kommt ihr jedenfalls seltsam vor.


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13.04.2023 11:23
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Hausmeister

"Hallo, Frau.. ach was, ich bin jetzt ja nicht mehr ihr Anwalt. Christin. Jetzt sag nicht, du kennst auch schon meine Schwester?", antwortete Nael und grinste dabei. Christin errötete leicht. „Da gebe ich dir recht. Deine Schwester habe ich durch meine beste Freundin kennengelernt“, dabei zeigte sie in die Richtung, wo sich Marie in dem Gespräch zwischen Pippilotta, Yngwie und Maryama befand. „Manchmal ist die Welt sehr klein. Ich hätte nie gedacht, dass wir uns wiedersehen. Aber ich freue mich darüber.“ Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Die Sims unterhielten sich über dies und das. „Ah. Dann zeichnet sich also ab, dass du die Kanzlei von deinem Vater übernimmst? Finde ich klasse. Er wird sicher sehr stolz auf dich sein.“

Als Alexander ihre Sehfeld wieder durchstreifte, winkte sie ihm zu. „Priwét Alexander“, rief sie ihm kurz zu. Er scheint beschäftigt zu sein … Ob wir überhaupt in ein Gespräch miteinander kommen? Nael fiel die Vielfalt von Christins Sprache auf. Verlegen rückte sie ihr Haar mit der Hand hinter das rechte Ohr zurück. „Naja … Ich arbeite in einem Institut im Labor. Unser Team besteht aus den verschiedensten Sims. Hin und wieder lerne ich etwas dazu. Aber ich kann weder spanisch, noch russisch fließend. Ich beherrsche nur die Höflichkeitsformen.“
Sie nahmen sich im Laufe des Gesprächs ein Getränk. „Ich würde sagen: Auf einen schönen Abend.“ Nael nickte und sie stießen zusammen an. „Tanzt du eigentlich gern?“, fragte sie ihn neugierig.

"Ich hab die Gastgeber noch gar nicht begrüßt, aber die laufen ja nicht weg. Wollt ihr auch was zu trinken haben?", fragte Yngwie die Sims in seiner Gesprächsrunde. Marie nickte verlegen. „Ähm, bitte alkoholfrei!“, antwortete Pippilotta prompt. „Für mich bitte auch“, ergänzte Marie. Gesagt, getan. Der Norweger brachte den beiden Frauen ihre Getränke. Marie nahm einen Schluck davon. Mm. Schmeckt lecker. Es hat eine Note von Zitrone. Ihrem aufmerksamen Auge entging nicht, dass Pippilotta hilflos hin und her schaute und sehr verschlossen wirkte. „Alles ok bei dir?“, fragte sie besorgt nach. In dem Moment wurde die Gefragte von Maryama angerempelt.
Der Becherinhalt ergoss sich in hohem Bogen in eine teuer aussehende Topfpflanze neben ihr. "Oh nein, nicht schon wieder Nachtmahlgeschichten! … Lotta, Verzeihung...der Rempler kam ganz unverhofft, ich konnte mich nicht halten! Entschuldige bitte...komm, ich hol dir ein neues Getränk." Sie nahm der verblüfften Lotta den Becher aus der Hand und begab sich in Richtung Küche. Von dort kehrte mit einem neuem Getränk zurück. Nachtmahlgeschichten?

"Hier, bitte, ich hoffe ich habe deinen Geschmack getroffen. Aber mal ganz nebenbei", dabei sah Maryama ihre Freundin an. "Sascha und du...ihr habt euch ja ganz schön ins Zeug gelegt, das hatte ich so nicht erwartet. … Hallo Marie, schön dich wiederzusehen. Wie geht es dir? Leider hattest du bei meinem letzten Besuch in der Auffangstation keinen Dienst. Ich habe ‚Browneye‘ besucht, Freundschaft geschlossen und die Erlaubnis erhalten, ihn zu adoptieren. Darf ich dir ein paar Bilder zeigen von dem kleinen Racker? Er hat sich gut erholt… Ich wollte ihn eigentlich schon zuhause haben, aber jetzt ist der Partyabend und ihn gleich allein im neuen Heim zu lassen, fand ich keine gute Idee." Ganz stolz zeigte sie die Bilder von ‚Browneye‘. Marie lächelte weiterhin. Das Thema Tiere ließ sie ihre Angst vor anderen Sims vergessen. Außerdem … war auch Yngwie in ihrer Nähe. Bei ihm fühlte sie sich sicher und wohl. „Die Bilder sind sehr schön. Der kleine Kerl hat sich prächtig entwickelt. Ich finde es schön, dass du ihm ein neues Zuhause gibst. Tiere brauchen Liebe. Die können sie aber nur in einem richtigen Zuhause bekommen. Eine Auffangstation ist kein Zuhause, sondern nur eine Zwischenstation.“ Sie blickte zu Yngwie und fragte ihn: „Magst du eigentlich Tiere?“

Die Auseinandersetzung zwischen den Gästen mit den Neulingen, die über den Zaun geklettert waren, bekamen weder Marie, noch Christin mit. Die Freundinnen waren zu sehr in ihre Gespräche vertieft.


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13.04.2023 11:24
avatar  Knox
#80
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Hausmeister

Das Gespräch wurde wieder unterbrochen, diesmal von Maryama, die sich mit viel Elan an Lotta ranschmiss und ihr Getränk dabei vergoss. Wenigstens war diesmal kein Teich da, in den sie fallen konnte. Nur die große Bowle Schüssel in der Küche…Yngwie musste schmunzeln. Der Abend war noch jung, wer weiß? Die Tatsache, dass Lotte ein seltsames Gesicht machte, schien alle anwesenden Frauen völlig aus der Fassung zu bringen. Auch Marie fragte besorgt, ob alles in Ordnung sei. Er überlegte einen Moment, ob er auch auf diesen Zug aufspringen sollte, entschied aber, die arme Person in Ruhe zu lassen. Alles gestaltete sich wie auf einem Klassentreffen nach 10 Jahren. Jeder schien jeden zu kennen und sie erzählten sich von ihren Ferien auf Saltkrokan. Eine Fledermaus flog über sie hinweg und Yngwie schaute kurz nach oben. Zuhause hatten sie viele Nordfledermäuse gehabt, diese schien aber keine Glattnasenart zu sein, andererseits war Yngwies Fachgebiet auch mehr der Ozean. Tote Fische lockten Fliegen an und jeder Fischer respektierte Insektenfresser!

Völlig unvermittelt traf ihn Maries Frage: „Magst du eigentlich Tiere?“ Er versuchte die letzten Brocken des Gesprächs zu erinnern. Es ging um Brownies glaubte er. Andererseits passte das kaum zur Frage. „Das kommt ganz auf das Tier an. Ich mag Hunde recht gern, aber nicht diese hässlichen. Katzen sind toll und Schweine sind witzig. Ein Nachbar hatte zwei. Wir hatten als Kinder viel Spaß mit ihnen. Tümmler anderseits mag ich nicht. Sie zerstören die Netze…soviel zur Intelligenz von Delphinen. Sind auch fiese Gesellen. Machen Jagd auf Weibchen und dann fällt ein ganzer Tross Jungmännchen…nun ich find sie assig! Kurzum, ich mag manche Tiere und manche nicht.“

Marie hörte geduldig zu. Überhaupt erweckte sie den Eindruck, er könne erzählen, dass er von Dachsen als Kind adoptiert worden sei und ein Muttermal in Form einer Krone am Po hätte, die ihn als legitimen Thronfolger von Lummerland auswies; ihr Blick verriet stets stille Zuneigung. Er verwarf den Gedanken und fragte: „Habt ihr Tiere? Du und deine Freundin Christin?“


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