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Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias
Nael - letzter Post
Ort: Irgendwo in Copperdale
Charaktere: Nael
Geschichtsstrang: Der Morgen danach
Nael wacht mit Kopfschmerzen auf. Wo bin ich? Er sieht sich um. Miss Payne! Seine Erinnerungen kommen zurück. Ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus. Er dreht sich zur anderen Bettseite, doch niemand liegt dort. Wie viel Uhr ist es? Seine Armbanduhr liegt auf dem Boden. Er setzt sich auf.

Die Uhr zeigt 7.00 Uhr morgens und er zieht sich an. Er lässt den Abend nochmal Revue passieren - die neuen Erkenntnisse, dank seiner Spionagearbeit, Miss Paynes Annäherungen und die Nacht..
Es war schon sehr lange her, dass er sich richtig amüsiert hatte in weiblicher Gesellschaft, ganz zu schweigen von der Intimität. Es wurde ihm klar. Ich habe mich verliebt. Berufliches und Privates voneinander zu trennen, das war bislang sein Motto gewesen. Keine Beziehungen zu Mandantinnen oder Kolleginnen. Sie ist ja keine direkte Kollegin.. Würde er ein Paar mit Miss Payne werden, dann könnte man die Fälle so zuteilen, dass man nicht in einen Interessenkonflikt gerät. Das kriegen wir hin. Er lächelt glücklich und verlässt das Schlafzimmer. "WAS?!"

Der Nebenraum war leer. Gestern waren noch Bildschirme, ein Schreibtisch und mehrere Tafeln vorhanden und jetzt. Entgeistert verlässt er das Gebäude. Sein Auto steht noch an der Straße und er setzt sich in seinen Wagen. Ich verstehe nicht.. Erst hegt er negative Gedanken, doch nach und nach vergehen die Gedanken. Sie hat sicher alles weggeräumt, damit keiner der Staatsanwaltschaft herausbekommt, dass wir ihnen auf der Schliche sind. Ja.. das wird es wohl sein. Sie denkt wirklich an alles. Wahnsinns Frau! Er ist wieder positiv und startet den Wagen.
Er fährt nach Brindleton Bay und kommt einige Minuten später am Haus des Garcia-Clans an.
Nachdem Nael sein Auto geparkt hat und das Haus betritt, versucht er leise die Haustür hinter sich zu schließen. "Man bist du schon früh auf!"

Nael erschrickt leicht und Alma steht auf der Treppe. "Morgen.", begrüßt Nael seine Schwester. "Hm.." Alma denkt nach. "Den Anzug hattest du doch gestern schon an. Warst du die ganze Nacht im Büro?" Nael guckt zu Boden und nickt. Alma kennt ihren Bruder allerdings zu gut und weiß, dass er lügt. "Oh, oh. Da war jemand über Nacht weg.. bei einer Frau schätze ich mal." Sie denkt weiter nach. Nael sieht verlegen zu ihr. "Du hast die Nacht bei einer Frau verbracht und ihr habt miteinander.." "Sei still!", unterbricht Nael seine Schwester. Er nickt zur Wohnung seiner Eltern, die seiner Meinung nach nichts davon mitbekommen müssen. "Ich wusste es doch. Doch nicht so prüde wie gedacht. Nael hatte Spaß!", ruft Alma durch den Flur jubelnd.

"Jetzt halt doch den Mund!" Nael ist erzürnt. Kann sie nicht einmal still sein? In seinen Gedanken stellt er sich schon vor, wie seine Mutter gleich aus der Wohnung stürmt und ihn ausfragt. Sie würde sicher alles wissen wollen und direkt von Hochzeit und Kindern sprechen. Das wollte er aber jetzt nicht ausdiskutieren müssen. Oder?

Als er sich mehr Gedanken zum Thema Hochzeit macht, breitet sich ein Lächeln in seinem Gesicht aus. "Den Blick kenne ich!", sagt Alma. "Es ist was ernstes.", stellt sie fest und geht auf ihren Bruder zu. Er nickt daraufhin. "Ja, das ist es wirklich. Sie ist so intelligent, so hübsch, einfach.. traumhaft." Nael ist richtig glücklich. "Das hast du verdient! ... So, ich muss jetzt aber los. Ich hab auch noch eine Verabredung." Alma zwinkert ihrem Bruder zu und verlässt die Wohnung. Nael sieht ihr noch kurz nach und geht anschließend die Treppe hoch nach oben zu seiner Wohnung. Raus aus den Klamotten und duschen.
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Alma, Tania - letzter Post
José - letzter Post
Charakter: Alma, Hannah, José, Opa Horst
Titel: Noch mehr Frust
Am nächsten Morgen oder besser gesagt gegen Mittag wird Alma wach. Huch! Sie braucht einen Moment, bis sie sich an den gestrigen Abend erinnert und sieht sich um. Wo ist Tani? Alma sucht ihr Handy. Das ist scheinbar während des Schlafens auf den Boden gefallen und liegt jetzt am Boden. Alma verdreht die Augen. Sie nimmt ihr Handy vom Boden. Keine Nachricht. Tania wollte ihr doch schreiben, sobald sie auf dem Rückweg ist. Wahrscheinlich hat sie es nur vergessen und ist schon unten bei Mam.
Alma geht ins Bad und macht sich etwas zurecht. Anschließend geht sie nach unten und trifft auf ihre Mutter. "Die erste Langschläferin ist schon wach. Ist spät geworden bei Euch Mädels." Alma sagt nichts und macht sich erst Mal einen Kaffee. Hannah redet weiter, aber Alma hört gar nicht richtig zu, bis die Sprache von Tania ist. "Tani?", fragt Alma. "Ja, deine Cousine. Sie schläft sicher noch." Alma nickt nur und schaut kurz auf ihr Handy. Sie trinkt einen Schluck von ihrem Kaffee und schreibt eine Nachricht. Kurze Zeit später kommt auch eine Antwort. Es wird hin und her getextet.

"Alma! Hörst Du mir überhaupt zu?", fragt Hannah ihre Tochter. "Eh.. eh ja sorry." Alma geht ins Wohnzimmer. Hannah hält sie auf. "Ist Tania jetzt wach? Tante Marina hat vorhin angerufen." Geschockt sieht Alma zu ihrer Mutter. "Nee, nee, also ja, aber.." Sie stottert vor sich hin und versucht verzweifelt eine Ausrede zu finden. "Was ist los mit dir Alma?"

"Nichts. Wie kommst du drauf?" Alma ist genervt. Was sollen diese vielen Fragen am Morgen? Sie sieht noch einmal auf ihr Handy, doch ihre Nachrichten werden nicht mehr zugestellt. Na toll. "Alma, ich geh jetzt nach oben." "NEIN!", schreit Alma. Hannah sieht verwundert ihre Tochter an. "Ich.. Also Tani.. sie ist schon unterwegs. Sie wollte.. irgendwo hin."
Alma ist sichtlich aufgebracht. Doch anstatt ihre Tochter in Ruhe zu lassen, fragt Hannah weiter. "Wo wollte sie denn hin?" Alma antwortet jedoch nicht. "Da ist doch was faul, Alma!" Bedenken breiten sich in ihr aus. Was hat Alma zu verbergen?
"Man, bin ich ihre Babysitterin?! .. Sie ist alt genug, um irgendwo hinzugehen. Sie muss mir nicht alles sagen."

Hannah sagt nichts mehr und lässt ihre Tochter gehen. Unterdessen ärgert sich José mit seinem Schwiegervater herum.
"Wieso du keine Hose anhaben tun?", fragt er Opa Horst, der unbekleidet im Whirlpool sitzt. "Was interessiert dich das? .. Hast du nichts zu tun?", antwortet er bissig seinem Schwiegersohn entgegen. "Ich doch nur wollen auch in Pool."

José hatte eine anstrengende Woche hinter sich und wollte heute genüßlich im Whirlpool entspannen. Das sollte wohl nicht sein. "Wie lange du bleiben?", fragt er Opa Horst nun. "Ich bin Rentner und habe Zeit. Am besten suchst Du dir was anderes."
José denkt nach. "Du kannst Hose anziehen, dann ich auch im Pool." Opa Horst sieht ihn empört an. "Also bitte, etwas Respekt vor dem Alter!" José lässt es sein. Das hat keinen Sinn.

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Charakter: Alma, Tania
Titel: Ansichtssache
Es ist endlich Sonntag Nachmittag. Tania wollte sich gleich treffen, um ihre Sachen abzuholen. Alma hat es auf erstaunliche Weise geschafft, ein Märchen an Lügen zu spinnen und so Tania mit einem blauen Auge davon kommen zu lassen. Angeblich sei Tania den ganzen Samstag bei einer Freundin gewesen und nur über Nacht wieder zurück gekommen. Heute am Sonntag in der Früh hat sich Alma aus dem Haus geschlichen und eine kleine Nachricht in der Wohnung ihrer Eltern hinterlassen mit den Worten: Wir sind unterwegs. Natürlich war sie alleine unterwegs.
Alma wartet in einem kleinen Park in der Nähe des Hauses der Garcias und hat Tania's Rucksack dabei. Ihre Cousine muss heute Abend pünktlich um 18.00 Uhr zuhause sein und braucht - um ihre Glaubwürdigkeit zu bewahren - dafür ihre Klamotten. Außerdem sollte sich Tania noch umziehen, bevor es zu heiklen Fragen über ihr äußeres Erscheinungsbild kommt.
"Hi Cousinchen!", begrüßt Tania Alma. Die Angesprochene atmet erleichtert aus und ist zugleich auf 180. "Man, wo warst du denn die ganze Zeit?! .. Du glaubst gar nicht, wie anstrengend es war, die ganze Zeit zu lügen." Tania antwortet gar nicht auf Almas Frage, sondern zuckt mit den Schultern. "Und du glaubst nicht, wie anstrengend es bei mir war! .. Aber zugleich sehr gut." Sie zwinkert. Alma jedoch ist sauer. "Wow, toll. So hab ich mir das Wochenende mit Dir echt nicht vorgestellt." Es herrscht für einige Zeit schweigen.

Doch nun packt Alma doch die Neugierde. "Was ist denn jetzt mit Oliver? Seid ihr ein Paar?" Tania schüttelt den Kopf. "Nein, das war nur zum Vergnügen. Mehr nicht." Alma ist verwundert, denn ihre Cousine hat bislang nie den Eindruck auf sie gemacht, nur Spaß zu wollen. Wie sehr hatte sie doch früher immer betont - wenn schon, denn schon.
"Wolltest du nicht eine feste Beziehung?", fragt die Schwarzhaarige überrascht. "Na, als ich noch jung war, ja. Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass feste Beziehungen keinen Sinn machen. Man wird ja doch nur hintergangen und verletzt."
Jetzt ist Alma verwirrt. "Hä, wie kommst du denn darauf? .. Deine, als auch meine Eltern zeigen doch, dass sich feste Beziehungen auf jeden Fall lohnen. Mam und Padre sind schon so lange verheiratet und deine Eltern sind auch glücklich." Tania winkt sofort ab. "Glaubst du wirklich, dass unsere Eltern so glücklich sind? .. Ganz im Ernst, meine Eltern sind doch nur noch wegen uns Kids und dem Haus zusammen und deine Eltern.. keine Ahnung, aber die sind wahrscheinlich auch nur froh, dass sie nicht alleine sind, da sie sonst keinen abkriegen. Macht das wirklich Sinn?" Empört entgegnet Alma ihrer Cousine: "Hey! Meine Eltern lieben sich! Und deine auch! .. Was bist du denn so negativ?"

"Ach, Alma." Tania schüttelt den Kopf und steht auf. "Du bist so naiv. Werd endlich erwachsen." Ihren Rucksack vom Boden aufhebend, geht Tania auf Alma zu. "Die Liebe gibt es nicht, nur den Schmerz. Genieß also dein Leben und hab Spaß." Mit diesen Worten bleibt Alma alleine auf der Bank zurück. Was ist denn mit der los? Alma versteht nur Bahnhof und macht sich auf dem Weg nach Hause.
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Pablo - letzter Post
Charaktere: Pablo, Hannah, José
Geschichtsstrang: Das große Wiedersehen
Heute ist ein großer Tag für Pablo. Abgesehen davon, dass er versucht, jede freie Minute mit seiner Freundin Irina zu verbringen und den Kindern so gerecht wie möglich zu werden, wollte er endlich wieder Kontakt zu seinem Bruder José aufnehmen. In der Zwischenzeit nahm er nochmals Kontakt zu Hannah auf und sie bereitete für heute alles vor.
José war zuhause und Hannah hatte 'nur so' einen Kuchen gebacken. "Ich nicht verstehen. Du nur mit Grund backen." Hannah schüttelt den Kopf. "Nee, nee, José. Das hat bestimmt mit meinen Wechseljahren zu tun." Daraufhin fragte José gar nicht mehr weiter, da dieses Thema schon häufig für Streit sorgte.
Pablo steht nun vor dem Haus der Garcias und klingelt. Ganz nervös wippt er mit seinem Bein auf und ab, bis Hannah die Tür öffnet. "Hallo, komm rein, komm rein." Er bedankt sich und geht in den Flur. "So, José weiß noch nichts. Bist du aufgeregt?" Pablo nickt nur, so nervös ist er, dass er kein Wort mehr heraus bekommt. Hannah öffnet die Wohnungstür. "José, du hast Besuch." Der Angesprochene kommt aus der Küche, sieht sodann Pablo und bleibt wie angewurzelt stehen. "Eh.. Hallo Bruderherz. Lange nicht gesehen.", begrüßt Pablo seinen Bruder und weiß nicht so recht, wie er sich nun verhalten soll.

José sagt noch immer nichts. Jetzt sieht Pablo etwas hilfesuchend zu Hannah. Diese lenkt schnell ein. "José, das ist dein Bruder Pablo. Erkennst Du ihn etwa nicht?" Sie sieht gespannt zu ihrem Ehemann. Dieser ist noch immer starr. Jetzt sieht Hannah irritiert zu Pablo, der immer nervöser wird. Doch dann..

"Hermano!", erwidert José und nimmt seinen Bruder in den Arm. Es war wirklich schon sehr lange her und ihn wieder zu sehen - das war das Letzte, womit José gerechnet hat. Ein paar Worte auf Spanisch tauschen die beiden Brüder aus, doch dann sprechen sie wieder auf Simlish, damit auch Hannah alles versteht. "Du mir alles erzählen mussen. Was los?" Neugierig schaut José zu seinem Bruder. "Oh.. wo fange ich da nur an?", fragt sich Pablo laut.

Hannah schlägt vor, das Gespräch im Esszimmer weiterzuführen. Alle drei setzen sich und Hannah serviert ihren Kuchen. "Du doch mit Grund backen, du gelogen. Nicht Wechseljahre.", enttarnt José ihren Vorwand. "Ach, hör doch auf vor Besuch über meine Wechseljahre zu sprechen.", erwidert Hannah daraufhin schnippisch und José weiß wieder, warum er dieses Wort eigentlich nicht in den Mund nimmt. "Erzählen Bruder, was du erleben.", wechselt er dann schnell das Gespräch.
Es vergehen mehrere Stunden in denen Pablo von damals seiner Verwandlung erzählt und seiner Ehe mit Babette und den Kindern. "Ah, du Religios sein.", bemerkt José, obwohl davon nie die Rede war. Wie sich leider nicht im Gespräch herausstellt, weiß José nicht, was Vampire wirklich sind. In Spanien war diese Lebensart nicht bekannt. Über diese Bemerkung hinaus berichtet Pablo zudem, wie er vor einiger Zeit hier nach Forgotten Hollow zog und mittlerweile in einer Beziehung mit Irina, einer Vampirin aus seiner Nachbarschaft ist. "Das freut mich aber sehr, Pablo." Hannah freut sich wirklich für ihren Schwager. "Wir würden deine Freundin und deine Kinder gerne einmal kennen lernen. Wir müssen unbedingt ein Treffen vereinbaren."
Während es schon Mitternacht ist, kommen auch Alma und Nael zu dem Gespräch hinzu und lernen zum ersten Mal ihren Onkel Pablo kennen. Zum Glück wollten Alvaro und Lucía sich um Hugo kümmern, die jedoch auch noch nichts von der neuen Familie wissen. So kann Pablo allerdings bis zum frühen Morgen bei seinem Bruder und seiner Familie bleiben und von seinem Leben erzählen. Auch Hannah und José berichten über ihr Leben und ein weiteres Treffen sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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Alma - letzter Post
Theodor - letzter Post
Charaktere: Alma, Julius und Theodor
Geschichtsstrang: Stehen gelassen
"Alma, da bist Du ja! Wo warst Du? Wieso antwortest Du nicht?", erzürnt sieht Julius seine Cousine an. Er hat ihr unzählige Nachrichten geschrieben, doch Madame hält es nicht für nötig, ihm zu antworten.

"Eh, hallo erstmal? Ich war den ganzen Tag unterwegs. Was ist denn?" - "Wie was ist? Nael wollte uns allen was sagen, er arbeitet nicht mehr in der Staatsanwaltschaft, aber das kann er dir auch selbst sagen. Was ich eigentlich sagen wollte, was ist jetzt mit Maryama? Kann ich mit zur Party?" Eindringlich sieht Julius sie an, doch Alma denkt nach. "Hm.. ich weiß ja nicht."

"Oh bitte Alma, bitte bitte bitte!" Julius bettelt und Alma verdreht die Augen. "Na gut, ich kann ja mal fragen." - "Yes!" Er jubelt. "Moment, vielleicht frage ich sie. Ich möchte auf ihrer Party keinen schüchternen Klotz am Bein haben." Plötzlich sieht sie Theodor zu seinem Auto gehen. Sie läuft zu ihm, Julius folgt ihr. "Onkel T, wo fährst du hin?"

"In die Stadt.", antwortet er ihr und öffnet das Auto. "Ich komm mit." Alma braucht noch ein Geschenk und möchte sich außerdem neue Klamotten kaufen. "Alma, ich werde dich nicht stören. Wirklich nicht!" Julius hört nicht auf und versucht weiter auf sie einzureden. "Ich will einfach nur.. einen netten Abend haben. Mehr nicht." Plötzlich gibt er sich ganz gelassen. Alma jedoch fällt darauf nicht herein, sondern ignoriert ihren Cousin. "Sollen wir in die Mall oder ganz woanders hin?", fragt sie ihren Onkel.

"Alma!" Julius wird quengelig. "Ja man..", sagt sie daraufhin genervt. "Ich frage und du gibst Ruhe. Und lern mit Frauen zu sprechen, ist ja schlimm." Alma steigt ins Auto und fährt mit Theo weg. Julius kratzt sich am Kopf. Wie soll ich das nur schaffen?

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Logan, Alma - letzter Post
Charaktere: Logan, Alma
Geschichtsstrang: Zehntausend Nächte allein Teil 2
**TRIGGERWARNUNG**
Es ist kalt. Logan liegt auf hartem Boden und kommt langsam zu sich. Sein Kopf ist schwer, der Körper schmerzt. Um ihn herum das reinste Chaos. Überall liegen Flaschen und Scherben. Neben ihm liegt eine nackte Frau. Er setzt sich auf und reibt sich das Gesicht. Erst dann stellt er fest, dass auch er unbekleidet ist. Was zur Hölle ist hier geschehen. Schwer blinzelnd sieht er sich weiter um. Hinter ihm steht ein zerbrochenes Bett.
Schemenhaft kommen Bilder der letzten Stunden in sein Gedächtnis zurück. Er war in einer Bar etwas trinken.
Logan seufzt. Der Anfang dieser Geschichte, und das, was er hier sieht, ... das wird kein gutes Ende nehmen. Er schaut zu der Frau herüber. Ihr Gesicht ist von ihrem dunklen Haar bedeckt. Vorsichtig hebt er es an und betrachtet ihr friedlich schlafendes Gesicht. Eine dünne Speichespur rinnt aus ihrem Mundwinkel. Sie hat ihn in der Bar angesprochen, daran erinnert er sich. Wie hieß sie noch gleich? Andrea? Anke? Irgendwas mit A.

Logan steht auf und nimmt - in Ermangelung an Kleidung - die Decke vom Bett und wirft sie sich über. Dann geht er zu der Dunkelhaarigen herüber und stupst sie vorsichtig an. Sie schmatzt und brummelt irgendwelche Worte vor sich her. Er stupst noch einmal.
"Wake up, pretty girl.", sagt er leise. Er geht herüber zum Bett und setzt sich auf die Kante, kratzt sich einmal über den gesamten Kopf und beobachtet, wie sie sich langsam in die Realität hinein wälzt.
Ahhhh. Als Alma zu sich kommt, verspürt sie einen starken Kopfschmerz. Sie öffnet ihre Augen und seufzt. Nachdem sie sich aufrichtet, sieht sie sich mit verkniffenen Augen um und erblickt Logan. Zunächst stockt sie. Achja, der Kerl aus der Bar.
"Morgen.", murmelt sie. "Wo sind die Kopfschmerztabletten?", fragt Alma sich selbst und steht auf. Ihr ist schlecht und sie hält sich am nächst gelegenen Objekt fest. Unter einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet Logan das Drama. Er hat unzählige Fragen und keine Lust, auch nur eine davon auszusprechen. Stattdessen versucht er, in Gedanken die letzte Nacht zu rekonstruieren. Aber je mehr er darüber nachdenkt, desto sicherer beschleicht ihn ein schlechtes Gefühl.
Nachdem Alma sämtliche Schubladen in Naels Wohnung durchwühlt hat, findet sie die Tabletten und nimmt direkt zwei Schmerztabletten. Erschöpft setzt sie sich auf den Stuhl. Dieses Mal hat sie es wirklich übertrieben. Aber so schlecht ging es ihr noch nie. Woran das nur liegt? Logan wirft ihr die andere Decke vom Bett zu. Sie muss ebenso frieren, wie er. Grummelnd nimmt sie die Decke und sieht sich erneut um. Oh mein... Was ein Chaos!
"Was haben wir..?", kriegt sie notgedrungen heraus und schaut Logan mit großen Augen an.
"Party with Lucifer.", grummelt er und will aufstehen. Sein Knie gibt nach und er landet wieder auf dem Bett. Genervt raunt er und beginnt, sein Knie zu massieren.

Ein Kopfkino breitet sich in Alma aus. Nael wird ganz schön böse werden, wenn er seine Wohnung in diesem Zustand vor findet.
"Wir müssen aufräumen!"
Besorgt steht sie auf. Obwohl sie nicht weiß, wo sie anfangen soll, geht sie in eine Ecke und nimmt etwas vom Boden. Ächzend stemmt der Langhaarige sich auf und humpelt zur Tür. Er wird nicht einen Finger rühren, bevor er nicht seine Klamotten am Leib trägt. Vermutlich hat diese Frau jeden Millimeter seines Körpers nicht nur gesehen, sondern auch angefasst. Trotzdem will er nicht nackt hier herum laufen und all seine einschneidenden Erinnerungen mit jemandem teilen, an dessen Namen er sich nicht einmal erinnern kann.
Verzweifelt sammelt die Chaosstifterin alles mögliche zusammen, doch die Kopfschmerzen und die Übelkeit machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie legt sich auf Naels Bett, das allerdings knackt und ein Stück mehr zu Boden gleitet. Mist, jetzt ist das auch noch kaputt! Wie soll ich das denn bitte hinbekommen?! Die Urlauber kommen morgen wieder, also hat sie noch den ganzen Tag ordentlich aufzuräumen. Das Bett wird sie am besten so präparieren, dass Nael denkt, er hätte das Bett kaputt gemacht.
Plötzlich ertönt ein lauter Schrei von nebenan. "FUK!"
Aufgeschreckt streckt Alma ihren Kopf in die Höhe. Was ist jetzt los? Sie steht auf und wirft sich ein Hemd von Nael über. Sodann geht sie in ihre Wohnung.
"Logan?"
Zusammengekauert sitzt er auf dem Bett, den Kopf in den Händen vergraben. Besorgt geht Alma auf Logan zu.
"Hey, was ist passiert?" Mit verzweifelter Mine schaut er zu ihr auf.
"Wir haben gekokst?" Seine Hand fährt durchs Haar. Das erklärt Einiges. "Wieviel hattest du da?", fragt er energisch.
"Eh.." Alma kratzt sich am Kopf. "Keine Ahnung, ne Tüte voll." Sie zeigt mit ihren Fingern die ungefähre Größe.
"Oh, "FUK!"!", brüllt er noch einmnal. Der Kopf sackt auf den Brustkorb. "I'll never make it.", flüstert er zu sich selbst. Seine Hände ballen sich zu Fäusten und sein ganzer Körper wirkt angespannt.
"Was ist denn?" Verwundert sieht Alma ihn an. Sie versteht nicht, was los ist. Oder braucht er auch eine Kopfschmerztablette?
Er steht auf, die Decke, die er noch immer über die Schultern trägt, rutscht herunter und mit der Faust schlägt er mehrere Male kräftig gegen die Wand, bis ein Blutfleck dort zu sehen ist. Er dreht sich zu ihr herum, fährt sich durchs Haar und sammelt schmerzerfüllt seine Klamotten zusammen. Ohne sie anzusehen, fragt er beherrscht, ob er ihre Dusche nutzen kann.
Alma nickt nur verwundert und zeigt in Richtung ihres Badezimmers. Was war denn das bitte...? Hoffentlich kann ich den Blutfleck an der Tapete abwischen. Doch dann bemerkt sie erneut einen Stich in ihrem Kopf. Ach Sims noch mal! Sie geht wieder zurück in Naels Wohnung und nimmt noch eine weitere Tablette.

Unterdessen hinkt der Gast zum Bad und bleibt lange verschwunden. Unter heißem Wasser versucht er, wie so oft, die schlechten Gedanken aus sich heraus zu brennen. Gelingen will es ihm allerdings nicht.
In Naels Wohnung tut sich mittlerweile etwas. Alma wirft alle kaputten Gegenstände in einen stabilen Müllsack. Das Bett hat sie so aufgebaut, dass von außen nichts zu erkennen ist. Die Bettdecke verdeckt den großen Riss am Bettgestell. Doch sollte sich Nael morgen aufs Bett setze, wird das Bett wieder zusammenkrachen. Bei der Vorstellung muss die Schuldige grinsen.
"Puh." Nach einer Weile sieht Alma auf die Uhr. Logan duscht aber lang, wie eine Frau. Da Naels Wohnung soweit ordentlich ist, stellt sie den Müllsack in den Flur und geht zurück in ihre Wohnung. Hier schaut es nicht ganz so chaotisch aus, ein wenig aufräumen sollte sie gleich allerdings schon. Vorerst legt sie sich aufs Bett und sieht an die Decke.
Die Badezimmertür öffnet sich und eine gewaltige Dampfwolke zieht ins Zimmer. Logan tritt aus dem Nebel heraus. Als würde er es nicht wagen, sie anzusehen, schaut er mürrisch auf den Boden. Er scheint etwas sagen zu wollen, doch es dauert einen Moment, bis er leise spricht:
"Hab deinen Namen vergessen."
"Alma." Sie zuckt nur mit den Schultern. Hat ihn das Zeug etwa so weggeballert? Nun, sie weiß auch nicht mehr alles. Lediglich vom Alkohol, von mehrmaligen Vergnügen und dass beide von Almas Wohnung irgendwann in Naels Wohnung gegangen sind. Er nickt kurz und zieht seine Zigarettenschachtel aus der Hosentasche, um sich eine anzustecken.
"Sieht so aus, als hätten wir's ganz schön krachen lassen.", nuschelt er mit Kippe zwischen den schmalen Lippen, bevor er schließlich einen tiefen Zug nimmt. "Geht's dir gut?", fragt er dann und schaut sie ernst unter den Augenbrauen hindurch an.
Seufzend sieht sie zu ihm. "Joar, naja, mein Kopf explodiert.." Kopfschüttelnd richtet sie sich auf. "Ist das immer so nachdem man das Zeug nimmt?"
Er schüttelt den Kopf. "Is' eher die Kombi mit Alk. Und überschätzter Sportlichkeit."

Sein Blick fällt auf den Blutfleck an der Tapete. "Ich besorg' dir Spiritus, damit geht das weg." Erneut lässt sie sich aufs Bett fallen. Ein paar Erinnerungen von der letzten Nacht kommen ihr in den Sinn. Sportlichkeit.. Bei diesen Erinnerungen muss sie grinsen. "Naja, es hat auf jeden Fall echt Fun gemacht!" Logans Mine wird ernster. Er sieht zutiefst unglücklich aus. "Brauchst noch Hilfe bei irgendwas?", fragt er kaum hörbar. "Hm, ich glaube nicht." Nun richtet sie sich wieder auf. "Lass uns das bald mal wiederholen! Gib mir dein Handy, dann speicher ich Dir meine Nummer ein." Sie streckt die rechte Hand in seine Richtung aus. Er zögert. Mit der freien Hand reibt er sich die faltige Stirn.
"Nummer ja. Für den Fall, dass irgendwas is'." Er macht eine vage Geste in die Umgebung. "Bei der anderen Sache ...", er schluckt schwer. "... bin ich raus." Er zieht sein Handy und wirft es ihr aufs Bett herüber.
Almas Arm sinkt etwas hinab. "Wie?.. Hattest du etwa keinen Spaß mit mir?.. War ich.. schlecht?" Geschockt sieht sie ihn mit großen Augen an und nimmt mit ihrer linken Hand das Handy an sich.
"Darum gehts nich', girl. Wenn du schlecht gewesen wärst, wär' ich in der Hose nich aufgescheuert."
Während Alma ihre Nummer einspeichert, schüttelt sie den Kopf.
"Dann versteh ich dich nicht. Wieso sollten wir uns denn nicht wieder treffen?"
Logan humpelt zu ihr herüber und lässt sich ächzend neben sie fallen.
"Okay, ich erklär's dir, weil ... ach, who cares... Ich darf ... sollte ... das Zeug nich' nehmen." Unglücklich knabbert er an der Nagelhaut des Daumen. "Ich versuch' ... clean zu werden. Läuft nich' besonders gut." Während er spricht, wendet sie ihren Kopf zu ihm.
"Hm.. das tut mir Leid." Mit ihrem Finger spielt sie mit einer seiner Haarsträhnen. "Und wenn wir uns einfach treffen ohne das Zeug? Oder darfst du auch kein Alk und naja.. mit mir..?"
Seine schwarzen Augen beobachten ihre Finger, nahe bei seinem Gesicht. Er weiß nicht, was er sagen soll. Er versteht nicht, was hier gerade geschieht. Er fühlt sich elend und wertlos. Wieder einmal hat er versagt. ER hatte Recht. Dieser Mann ist zu nichts zu gebrauchen und er wird sein verdammtes Leben niemals in den Griff kriegen. Warum will eine Frau wie diese ihn dennoch wieder sehen? Das ergibt gar keinen Sinn. Was hat er denn schon zu bieten, außer Selbstmileid und Panikattacken? Aber das kann sie natürlich nicht wissen. Er seufzt schwer und nimmt einen langen Zug.
Da er nichts sagt, stützt sie sich mit ihrem Ellbogen ab und sieht ihm in die Augen. Sie hat das ungute Gefühl, ihn nie wieder zu sehen. Warum muss sie nur immer so ein Pech haben und nur für kurze Zeit auf andere interessant wirken? Sicherlich ist es bei ihm jetzt nicht anders. Dennoch klingelt sie mit seinem Handy auf ihrem Handy durch, so dass sie nun auch seine Nummer hat.
"Also.. ich fänds cool, wenn wir uns doch wieder sehen." Nun zuckt sie mit den Schultern und legt das Handy auf seinem Brustkorb ab.
"Du hast keine Ahnung, was du dir da wünschst." Sein Blick durchdringt sie plötzlich. "Ich bin kein guter Umgang. Mach alles und jeden kaputt. Ich bin ...", nach Worten suchend, schweift sein Blick ab, "eine fucking Katastrophe. Sowas will niemand in seinem Leben haben. Du ... bist wild und schön und aufregend und sinnlich."
Geschmeichelt von seinen Worten, vergisst sie für einen Augenblick ihre Selbstzweifel. Denn scheinbar hat nicht nur sie mit sich zu kämpfen. "Ich möchte mir gerne selbst ein Bild von Dir machen. Bislang hast du einiges zu bieten." Mit einem Grinsen denkt sie an einige Szenerien der letzten Nacht zurück. Ungelenk steht er auf und biegt sich in verschiedene Richtungen, so dass seine Knochen an mehreren Stellen knacken.
"Dann haste selber Schuld.", murmelt er und schleicht zur Tür. Das rechte Knie zieht steif hinterher.

Als er die Tür öffnet, fällt sein Blick auf die lange Treppe und ein gnervtes Seufzend entfährt ihm. Natürlich muss er die Stufen herab kommen, wenn er abhauen will. Mit einem weiteren Seufzen bereitet er sich auf einen langen, schmerzhaften und unsicheren Abstieg vor. Alma steht auf. "Wie, gehst du etwa schon?"
"Wird sich zeigen. Vielleicht fall ich auch."
Fragend sieht sie ihn an. "Brauchst du Hilfe?"
Er bleibt stehen und dreht den Kopf einige Zentimeter zu ihr - so wie er es in der Bar getan hat. "Die kommt zwanzig Jahre zu spät."
Sie weiß nicht, was er damit sagen will. Doch will sie jetzt nicht alleine sein, das ist sie schon oft genug. "Sollen wir noch irgendwo frühstücken gehen?", fragt sie ihn daher.
Der Übernachtungsgast steht noch immer an der Treppe und starrt herunter. Langsam weicht er einige Schritte zurück und lehnt sich ans Fenster. Stumm verharrt er dort. Er hasst diese Momente zutiefst. Schwäche, Hilflosigkeit. Er weiß, dass er diese Stufen nicht heil herunter kommen wird. Es würde ihn nicht sonderlich stören, bei einem Sturz umzukommen. Aber wenn er nur im Rollstuhl landen würde, wäre das durchaus ein Problem. Körperlich und geistig erschöpft lässt er den Kopf auf die Brust sinken und versucht bewusst, gleichmäßig zu atmen.
Etwas überfordert sieht Alma ihn an.
"Was hast Du?"
"Cannot...", brummt er knapp. "Mein Knie is' schrott."
Nachdenklich sieht sie auf sein Knie. "Hm.. Was hältst du davon.." Ja, sie könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Bleib doch noch hier, leg dich hin. Ruh Dich aus. Dann bin ich auch wieder fitter.." Hoffentlich. ".. und helfe dir nach unten. Was sagst?" Erwartungsvoll sieht sie ihn an, in der Hoffnung, den Tag nicht allein verbringen zu müssen.
Kaum merklich knabbert er auf der Unterlippe herum. Es sieht nicht so aus, als hätte er keine Wahl. Dabei will er einfach nur seine verdammte Ruhe haben. Alleine sein. Trinken. Sich und sein mieses Leben bemitleiden. Er spürt deutlich, wie in ihm dieses Ding erwacht. Es reckt sich unter seiner Haut. Tief im Brustkorb macht sich die Taubheit breit, die ihn schon bald verschlingen wird. Vorsichtig stemmt er sich vom Fensterbrett ab und wie ein geprügelter Hund schleicht er zurück in Almas Wohnung.
Mit Kopfschmerzen geplagt schleicht sich über Almas Lippen ein breites Lächeln. Juhu, ich bin nicht alleine! Ihre verzweifelte Angst vor der Einsamkeit macht es ihr recht schwer, Anzeichen zu erkennen.
"Willst Du was trinken oder essen?", fragt sie ihn. "Ich kann uns was bestellen?" Da ihr Kühlschrank leer ist und sie sich von ihren Eltern nicht anhören möchte, sie hätte wieder mal den Kühlschrank geplündert, hält sie diese Option für die Beste.
"Whiskey.", brummt er geschlagen, als er langsam aufs Bett sinkt.
Eine Flasche hatte sie doch heute beim Aufräumen in Naels Wohnung entdeckt. Er wird diese sicher nicht vermissen und so geht sie kurz in die Wohnung ihres Bruders und holt sich diese. Als sie gerade ein Glas einschütten will, stoppt sie und schaut zu Logan.
"Aber Alkohol darfst du doch trinken oder?"
Er nickt stumm. Was macht das jetzt noch für einen Unterschied? Körper und Geist schreien bereits nach der nächsten Line, aber diese Blöße wird er sich nicht geben. Sie überreicht ihm das Glas und legt sich neben ihm aufs Bett. Die Augen geschlossen hofft sie endlich auf die Wirkung der Schmerztabletten. Statt nach dem Glas zu greifen, nimmt er ihr die Flasche aus der Hand. Müde stößt er mit dem Glas an und trinkt mehrere Schluck aus der Flasche. Gähnend sieht sie zu Logan.
"Guten Durst.", sagt sie mit einem Grinsen und schließt wieder die Augen.
Wenigstens isse still., denkt er und meidet es, sie anzusehen. Hätte er doch seine Gitarre dabei. Dann könnte er irgendetwas spielen, um die Stille um ihn herum zu vertreiben. Er darf nicht zulassen, dass seine Gedanken ihn überwältigen. Aber es ist so anstrengend, immer nur zu kämpfen. Wie gern würde er einfach nur mal loslassen ... Nach einer Weile ist Alma eingeschlafen.

(in Zusammenarbeit mit @Spatz)
Charaktere: Logan, Alma
Geschichtsstrang: Zehntausend Nächte allein Teil 2
Einige Zeit später...

Es ist dunkel. Er kann die Hand nicht vor den Augen sehen. In der Luft liegt eine schwere Feuchtigkeit. Der Geschmack von Blut rinnt ihm den Rachen herunter. Sein Körper schmerzt.
Logan liegt auf hartem, feuchten Stein. Seine Haut ist klamm und schwitzig. Aus weiter Ferne hört er ein Geräusch, ungleichmäßig schleppt es sich durch die Dunkelheit auf ihn zu.
Ein Lichtstreifen blitzt auf und blendet ihn. Er reißt einen Arm vors Gesicht, um sich zu schützen. Der Streifen wird breiter und jemand tritt in die Schwärze hinein.
Es kommt näher - er kann es spüren. Kurz bevor es bei ihm ist, ertönt ein lautes Grunzen, langgedehnt, bis es zu schallendem Gelächter wird. Der Boden unter ihm wird weich und gibt nach. Er sackt ein Stück ein spürt etwas Nasses und Glibberiges zwischen seinen Fingern hindurchfließen. Er bekommt Panik, er wird in diesem Morast versinken. Ein unglaublicher Gestank steigt auf und er muss sich beinahe übergeben. Er beginnt, mit den Armen zu rudern und will sich befreien, doch etwas hält ihn fest. Er will schreien, aber er hat keine Stimme. Das dunkle Wesen ist jetzt ganz nah - direkt neben ihm und er spürt seine groben Pranken auf der Haut. Sie drücken ihn herunter in Richtung Boden. Er kann fühlen, wie seine Knochen unter der Last des Wesens brechen. Und dann liegt die feste Pranke in seinem Nacken und presst sein Gesicht in den blutigen Morast. Er bekommt keine Luft. Er weiß, dass er sterben wird.
Logan reißt die Augen auf. Mit einem lauten Schrei schnellt sein Oberkörper in die Höhe, er ringt nach Luft. Seine Haut ist mit kaltem Schweiß bedeckt.

Die Muskeln in seiner Brust krampfen sich zusammen. Auf seiner Haut liegt ein schmieriger Film aus blutigen Blasen und stinkendem Morast. Panisch versucht er, all die Hände von sich zu schlagen, doch es sind zu viele. Er brüllt, sie sollen verschwinden, ihn in Ruhe lassen, doch sie lachen nur und ziehen ihre Schlingen enger um seine Knochen.
Von Logans Gebrüll wird Alma schlagartig aus dem Schlaf gerissen. Was? "Logan?" Sie versucht ihn zu beruhigen und legt daher ihre Hände an seinen Oberkörper. "Logan!" - "NOOOOO!", schreit er und starrt sie glasig an. Mit aller Gewalt schlägt er ihre Hände von sich, gerät ins Straucheln und landet rücklings auf dem Boden. Einen Moment scheint er nicht zu atmen, doch dann füllen sich seine Lungen geräuschvoll mit Luft, so dass er heftig husten muss.
"Au!.. Eh?" Verwundert schaut sie zu Boden. Träume ich noch? In ihren Oberarm kneifend verspürt sie einen leichten Schmerz. Okay.. ich bin wach. "Logan?!", ruft sie erneut. Sie hat keinen Plan, was mit ihm los ist. Mit riesigen Augen schaut er sich irritiert um. Seine Brust hebt und senkt sich unrhythmisch und schnell. "Logan!" Besorgt sieht Alma ihn an.
Mit beiden Händen bedeckt er sein Gesicht. Er schluckt schwer und stemmt sich mit den Händen vom Boden ab, um sich bequemer hinzulegen. Er hat nicht vor, aufzustehen. Noch immer spürt er ihre Klauen auf seiner Haut, seine Beine sind weich und der Schädel brummt ihm. Er wagt es nicht, die Augen zu schließen, also starrt er, an Almas alarmiertem Gesichtsausdruck vorbei, an die Decke.
Indes beobachtet Alma Logan und weiß nicht, was sie machen soll. Vorsichtig nimmt sie ihr Handy in die Hand und benutzt die Suchmaschine. Sie tippt ein: 'Was kann ich machen, wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, bei einem Kerl, der wohl einen Albtraum hatte, aber nix sagt???'
Leider findet sie keine vernünftige Antwort. Ob ich was anderes in das Suchfeld eingeben soll?

Noch immer am Boden liegend, brummt und grummelt er vor sich hin und langsam, ganz langsam, beginnt er, sich zusammen zu sammeln. Mit dem Oberkörper gegen das Bett gelehnt, verschränkt er die Arme auf der Matratze. Sein Kopf ruht seitlich in der kleinen Kuhle, die sie bilden. Er wirkt erschöpft und man könnte meinen, er sei eingeschlafen. Doch seine Augen sind geöffnet. Müde schaut er auf die Wand und schweigt.
Verzweifelt legt Alma ihr Handy weg. Sie hat jetzt versucht, sämtliche Suchanfragen zu starten, selbst bei gute-Sims-Fragen hat ihr niemand auf die Schnelle geantwortet. Also muss sie selbst überlegen, was sie machen kann. Vorsichtig geht sie auf ihn zu, doch ohne ihn zu berühren. "Logan?", flüstert sie. "Was?", fragt er gereizt. Seine Stimme klingt flach und seine Mimik regt sich nicht. Endlich reagiert er. "Du hattest wohl einen Alptraum." - "Is' mir gar nich' aufgefall'n.", murmelt er mürrisch.
Alma sieht auf die Uhr. "Soll ich Dich irgendwo hinfahren? Nach Hause? Oder zum Arzt?" Nach dem Schlaf geht es ihr etwas besser, doch von Alkohol und Drogen lässt sie heute die Finger. "Was soll ich denn beim Arzt?" Entgeistert sieht er sie an. "Man, was weiß ich?! Siehst nur ziemlich daneben aus." Sie steht vom Bett auf und kratzt sich am Kopf. "Is' normal. Lass' mich einfach in Ruhe." Er legt den Kopf wieder ab und starrt ins Leere. Die Augen verdrehend geht sie zu ihrem Kleiderschrank und sucht sich eine sauberes Höschen raus.
Ausdruckslos beobachtet er Alma, wie sie ihre Kleidung zusammenstellt. Bilder blitzen durch seinen Kopf. Bilder der letzten Nacht. Sie liegt auf dem Bett und hält eine Tüte hoch. Und er greift zu. Er erinnert sich an ein gutes Gefühl. An einen Hauch von Freiheit und Spaß. Irgendwo ist Glas zerbrochen. Und es störte ihn nicht im Geringsten. Hat er sogar gejubelt?
Alma dreht sich herum und ihre Blicke treffen sich. Logan erinnert sich an Feuer, das er in ihr sah. Es gefiel ihm. Er seufzt. Warum kann er dieses Gefühl nicht halten? Warum zerbricht alles immer nach wenigen Stunden? Er runzelt nachdenklich die Stirn. Wieso ist er immer noch hier?
Ein weiteres Bild schießt an ihm vorbei. Ach ja - diese Position hat scheinbar sein Knie zerschossen und er kam die Treppe nicht herunter. Schwerfällig rappelt er sich auf.

Er sollte verschwinden. Mehr bekleidet als in der Nacht, schließt Alma zufrieden ihren Kleiderschrank. Sie stellt sich vor Logan. "Soll ich Dich nach Hause bringen? Ich fühle mich soweit fit Auto zu fahren. Die Tabletten haben gewirkt." - "Yeah.", nickt er verhalten. Lieber wäre es ihm, sich allein auf den Weg zu machen. Aber mit ihr wird er wesentlich schneller ankommen.
Daraufhin packt sie ihre Tasche mit Autoschlüssel, Portmonee und Handy. "Sollen wir vorher noch was essen gehen?" - "Keinen Hunger.", brummt er. Schulterzuckend geht Alma wieder auf Logan zu. Sie legt ihre Hand auf seine Schulter. "Geht's mit den Schmerzen? Möchtest Du dich auf mich stützen?" Grummelnd dreht er die Schulter, so dass sie den Griff lösen muss.
"Nich' anfassen. Komm' schon klar." Verwundert tritt sie einen Schritt zurück und nimmt ihre Handtasche. "Dann komm." Sie öffnet die Wohnungstür. Er humpelt angeschlagen hinter ihr her und gemeinsam verlassen sie das Gebäude.
Logan - nächster Post
Nael - letzter Post
Hannah - letzter Post
José - letzter Post
Charaktere: Alma, Nael, Hannah, José
Geschichtsstrang: Ärger im Paradies
"AAHHHHHHHHHH!" Ein lauter Schrei weckt Alma aus ihrem Schlaf. Was zum.. Sie dreht sich auf die Seite, als sie lautes Reden hört. "ALMA!" Genervt verdreht sie die Augen. Das scheint die Stimme ihrer Mutter zu sein. Sauer schmeißt sie die Bettdecke zur Seite, zieht sich etwas über und geht nach unten.
"AAHHH!" Jetzt schreit auch Alma, als sie die Wohnung ihrer Eltern sieht. Chaos, Zerstörung und Dreck. Da hat sie wohl vergessen, auch hier nach dem Rechten zu sehen. José flucht auf Spanisch, Nael sieht sprachlos durch den Raum. Nur Hannah kommt nun auf Alma zu. "Meine Süße! Bist du ok? .. Hier wurde wohl eingebrochen." Sie atmet zuerst auf, doch schnell kommt ihr in den Sinn, dass ihre Familie mit dem Recht vertraut ist. Wenn sie nicht eingreift, würde gleich die Polizei vor der Tür stehen. "Ehm, ich.. also ja ich bin ok.. Aber.." Alma schaut zu Boden und verdeckt ihr Gesicht durch ihre rechte Hand.

".. es gab keinen Einbruch." Jetzt schaut auch Nael seine Schwester an. "Alma, sag nicht, du hast eine Party geschmissen?" Böse sieht ihr Bruder sie an, auch Hannah verschränkt die Arme und sieht sie ernst an. Soll sie jetzt erzählen, dass sie jemanden kennen gelernt hat und mit ihm eine Nacht voller Vergnügen erlebte? Der Ärger wäre riesengroß. Natürlich könnte sie sagen, sie hätte eine Party geschmissen. Doch dann würden Hannah und Nael versuchen, herauszufinden, wer alles da war und wer welche Schäden verursacht hat. Nein, sie muss sich was anderes überlegen. "Ich wars.. ja.. ich.." Sie schaut noch immer zu Boden und reibt sich die Augen. Heul schon.. Kurz denkt sie an etwas trauriges und dann klappt es auch schon. "Ich war so fertig, ihr habt mich alleine hier gelassen. Niemand liebt mich." Nael sieht Alma skeptisch an, doch in Hannahs Blick verändert sich etwas. Sie empfindet tiefes Mitgefühl für ihre Tochter, als auch Schuld. "Oh Schatz." - "Ich weiß, ich habe mich falsch verhalten. Ich hätte mehr Respekt vor Eurer Einrichtung haben sollen, aber ich.. wusste nicht mehr weiter."

Es entgeht ihr der Blick ihres Bruders nicht, daher muss sie noch eine Schüppe oben drauf legen. "Ich hasse mein Leben, ich will nicht mehr." Jetzt kommt auch José hinzu und Hannah nimmt ihre Tochter in den Arm. Die besorgte Mutter erklärt José, was vorgefallen ist. Er hat zwar Mitleid mit seiner Tochter, ist aber dennoch wütend. Auf Spanisch erklärt er: "Alma, ich habe Verständnis, aber das geht so nicht. Du hast großen Schaden angerichtet." Hannah versucht ihren Mann zu bremsen, doch als es ihr beinahe gelingt, mischt sich Nael ein. "Man kann Fehler machen, aber man muss auch die Konsequenzen tragen. Du kannst hier mietfrei wohnen, aber für diesen Schaden musst du aufkommen. Das geht wirklich nicht." Alma würde ihren Bruder am liebsten boxen, doch sie muss ihre Wut herunter schlucken und weiter traurig sein. "Ja, ich werde für den Schaden aufkommen." Hannah löst sich von ihrer Tochter. "Alma, ich glaube, es wäre besser, wenn du zum Arzt gehst. Das hört sich stark nach Depressionen an. Und wenn Du schon das Gefühl hast, nicht mehr leben zu wollen, musst du in eine Klinik. Dort kann man Dir helfen."
Nael nickt auf die Worte seiner Mutter hin und sieht sie mit einem ernsten und noch immer ungläubigen Blick an. Sie wird es nicht schaffen ihren Bruder zu überzeugen. Aber das soll ihr erstmal egal sein. "Nein, ich werde zum Arzt gehen, aber nicht in eine Klinik. Vielleicht ist es auch körperlicher Natur, dann muss erstmal mein Körper untersucht werden." Das scheint Hannah und José einleuchtend. Nur Nael schüttelt den Kopf. Er verlässt den Raum und geht nach oben.
Für einige Zeit spricht sie noch weiter mit ihrer Mutter, doch es ist klar: Enttäuschung und Wut empfinden ihre Eltern gerade. Sie einigen sich darauf, dass Alma von ihrem Gehalt den Schaden bezahlt.
Nach dem Gespräch geht sie wieder nach oben. Nael klopft kurze Zeit später an ihre Tür und stürmt ohne Abzuwarten herein. "Alma." Er schließt die Tür. "Willst Du uns veräppeln? Mein Bett ist durchgebrochen! Wie willst Du das bitte alleine geschafft haben?!" Die Schuldige kriegt kein Wort heraus.

"Was ist los mit Dir?", fragt Nael energisch. Alma antwortet nicht, sondern verschränkt lediglich die Arme. "Ich geh jetzt nach unten und sag's unseren Eltern." - "Moment!", hält Alma ihn nun doch zurück. "Na gut, ich hab Party gemacht und es übertrieben. Behalt es bitte für dich!" Mit bösen Blicken wird sie gestraft. "Ich zahle alles zurück, auch ein neues Bett für Dich. Aber bitte, sag's nicht unseren Eltern." Nael schüttelt den Kopf und geht zur Tür. "Ausnahmsweise. Aber das du es weißt, wenn nochmal sowas passiert, werde ich unseren Eltern die Wahrheit erzählen!" Mit einem Türknallen verlässt Nael ihre Wohnung. Gut, davon gekommen.
Während Alma in ihrer Wohnung verweilt, räumen Hannah und José ihre Wohnung auf und machen eine Liste, was neu gebraucht wird. "José, ich sehe immer mehr Eigenschaften und Verhaltensweisen in Alma wie bei meinem Bruder Valentin. Ich hoffe nur, dass sie nicht so abrutscht wie er. Scheinbar hat er jetzt die Kurve bekommen, aber Alma steht doch noch so viel bevor, sie ist doch noch so jung." Ihr Mann legt seine Arme um sie. "Wir können nur auf das Beste hoffen.", antwortet er ihr in seiner Landessprache. Hannah nickt nur. Anschließend räumen die Eheleute weiter auf.
Hannah, José - nächster Post
Logan - letzter Post
Charaktere: Logan, Alma, Nael
Geschichtsstrang: The second coming
**TRIGGERWARNUNG**
*Drogenkonsum
*Sex
Logan fährt mit seinem Pick up durch die angebrochene Nacht. Der Abend in der WG war wieder mal eine mittelgroße Katastrophe. Beinahe wäre es zwischen ihm und Tom zu einer handfesten Schlägerei gekommen. Er muss sich eingestehen, dass er gegen seinen Mitbewohner nicht die geringste Chance hätte. Aber er wäre nicht er, wenn ihn so etwas abhalten würde. Wenn er eines gelernt hat in seinem Elternhaus, dann einzustecken.
Bei dem Gedanken schieben sich unweigerlich die alten Bilder in seinen Geist. Er dreht die Musik lauter, in der Hoffnung, sie vertreiben zu können. Aber es gibt immer diese ein, zwei Szenen, die sich hartnäckig halten. Er braucht Ablenkung. Ein gutes Gefühl. Kurz entschlossen biegt er auf der nächsten Kreuzung ab - er weiß jetzt, wo sein Ziel liegt.
Mit gewohnt rasantem Tempo fährt er auf die Einfahrt des großzügigen Geländes und steigt aus dem Wagen. Hoffentlich ist sie da.
Er klingelt an der Tür und steckt sich, aus reriner Gewohnheit, eine Zigarette an, während er wartet.

Alma sitzt an ihrem Schreibtisch, als die Klingel ertönt. Hm? Hoffentlich kein Mandant. Daraufhin steht sie auf und geht nach unten zur Haustür. Als sie öffnet, erkennt sie ihn. Ein Lächeln geht über ihre Lippen. "Hey Logan."
"Hey, girl." Als er ihr Gesicht vor sich sieht, erinnert er sich daran, was er in dieser einen Nacht gefühlt hat. Das Feuer in ihren Augen. Auch jetzt lodert es. "Haste Zeit für 'nen Loser?"
Alma grinst. "Komm rein." Sie geht ein Stück von der Tür zurück, damit er eintreten kann.
Er folgt iher Aufforderung und betrachtet sie unverhohlen.
"Was machste grade?"
"Steuerkram." Genervt verdreht sie die Augen und schließt die Haustüre. "Also nichts wichtiges.. Und was verschlägt Dich hier her?"
Er seufzt und zieht eine Augenbraue in die Stirn.
"Würde gern sagen, ich wollt' nach dir seh'n. Aber wenn ich ehrlich bin... ", sein Blick taset sie erneut ab.
"... will ich dich haben. Und dann seh'n wie's dir geht."
Mit einem verführerischen Lächeln geht sie vor ihm die Treppe hoch und zeigt ihre Kurven. Als die Beiden ihre Wohnung betreten, schließt sie die Tür ab. "Du willst mich also haben?" Neben ihrem Tisch stehend, schmiegt sie sich an ihn, während sie mit ihrer linken Hand den Laptop herunterklappt. Das kann warten.
Er drückt sie fester an sich und raunt in ihr Ohr:
"Bis zur Ohnmacht."

Ein Kribbeln fährt über ihre Haut. "Oh ja." Sie küsst ihn leidenschaftlich und fährt mit ihren Händen durch sein Haar.
Er packt sie mit beiden Händen und trägt sie ein Stück Richtung Bett herüber. Doch die Zeit reicht nicht. Mit ihr im Arm, kniet er auf den Boden, beugt sich vor, so dass sie sanft unter ihm landet. Hektisch zieht er seine Hose aus und eröffnet die erste Runde.
Während Alma ihr Vergnügen mitteilt, kommt Nael von der Arbeit und geht in die erste Etage. Als er seine Wohnungstür öffnen will, hört er vom Nebenraum erfreute Laute. Nael lauscht kurz an der Tür, als ihm bewusst wird, was das nur für Laute sein können. Oh man.. Den Kopf schüttelnd betritt er schnell seine Wohnung.
Die erste leidenschaftliche Woge stürmt über Logan und Alma hinweg. In dem Augenblick, als beide schweigend da liegen, riecht er an ihrem Hals - Sinnlichkeit. Er schiebt die Hände wieder unter ihren Körper und stemmt sich kraftvoll auf, um sie zum Bett zu tragen. Dort angekommen, lässt er sie fallen und beobachtet ihren wippenden Oberkörper.
Ihm gefällt, was er sieht und beginnt, mit den Fingern ihre Formen nachzuzeichnen.
Alma räkelt sich auf dem Bett und bringt erneut ihren Körper in Pose. Ein Kichern kann sie sich nicht verkneifen. Scheinbar hat er eine kitzlige Stelle bei ihr entdeckt. Mit ihrer rechten Hand streicht sie über seine Wange. "Und so schnell sind wir wieder hier."

"Mmhmm...", brummt er nur. Er hat keine große Lust, sich zu unterhalten. Er will sich vergnügen - solange seine Dämonen es ihm erlauben. Mit seinen Lippen arbeitet er sich an ihrem Körper nach oben, bis er wieder am Hals angekommen ist. Dieser Duft macht ihn schier wahnsinnig. So muss eine Frau riechen. Er vergräbt sein Gesicht in ihrem Haar und widmet sich der zweiten Runde.
Als diese ihr Ende findet, liegt Alma erschöpft neben ihm. "Ich brauch jetzt erstmal ein Bier. Du auch?"
"Good idea.", pustet er und steckt sich eine Zigarette an.
Sie steht auf und geht zum Kühlschrank. Mit zwei Bierflaschen in der Hand, geht sie auf ihn zu und streckt ihm ein Bier entgegen.
Er trinkt die Hälfte in einem Zug aus. Ein lautes Rülpsen poltert aus seiner Kehle.
"Also, wie geht's dir?", fragt er dann.
Nachdem sie einen Schluck aus ihrer Flasche getrunken hat, stellt sie das Bier auf den Nachttisch und legt sich mit dem Bauch aufs Bett. "Hm, wie immer. Viel los. Meine Eltern stressen noch ein wenig wegen ihrer Wohnung. Aber das juckt mich nicht."
"Wieso? Was is' mit der Bude?", fragt er, während er den Kippenrauch ausbläst.
Seufzend sieht Alma zur Wand. "Na, nach unserem Treffen letztens hatte ich vergessen unten aufzuräumen. Ich wusste nicht mehr, dass wir auch dort zugange waren. Naja, es gab deswegen Stress, aber ich habe nicht erzählt, was wirklich los war."
"Wieso nich'?" Auf seinem Gesicht macht sich ein zaghaftes Grinsen breit.
Mit einem Schmunzeln sieht sie ihn an. "Hm.. warum nur?" Sie lacht kurz auf und dreht sich auf die Seite. "Und wie geht es Dir?"
Das Grinsen verschwindet und macht einer ausdruckslosen Mine Platz. An die Decke schauend murmelt er:
"Die Welt is' schlecht und das Leben is' beschissen. Reicht das als Antwort?"
"Also unverändert." Sie erinnert sich an einige Worte vom letzten Mal, insbesondere das Wort 'Hass'. Weiter nachhaken lässt sie daher bleiben. "Umso besser, dass du hier bist. Bei mir ist die Welt zumindest für kurze Zeit alles andere als beschissen." Sie rutscht hoch und lehnt sich auf seinen Oberkörper. Lächelnd schaut sie ihm in die Augen.
Logan lässt sie gewähren. Er begreift nicht, was hier geschieht. Was ist mit dieser Frau los? Warum sind ihre Berührungen kein Problem, während die anderer Sims unerträglich sind? Ja, es stimmt. Bei ihr ist die Welt für einen kurzen Moment in Ordnung. Mehr als das.
Für den Bruchteil einer Sekunde schaut er zu ihr herüber und ihre Blicke treffen sich. Sofort wendet er sich wieder der Zimmerdecke zu.
"Was?", fragt er leise, als sie nicht aufhört, ihn anzusehen.
Alma sagt nichts, sondern streicht mit ihrem rechten Zeigefinger über sein Gesicht. Dabei gelangt sie an seine Nase und berührt die Narben.
Logan schweigt ebenfalls, schließt die Augen und atmet tief. Er wünschte, er könnte sich diese verdammten Dinger aus der Haut schneiden.
"Don't.", sagt er jetzt knapp.
Verwundert hebt sie schnell ihren Finger. Beim letzten Mal hat sie bereits bemerkt, dass er zeitweise nicht angefasst werden möchte, warum auch immer. Das respektiert sie. Sie zieht ihre Hand zurück, setzt sich auf und nimmt ihr Bier in die Hand.
Logan dreht den Kopf zur Seite und von ihr weg. Für einen Moment fühlt er sich schuldig. Er schafft es einfach nicht, normal zu sein. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht irgendwen verschreckt oder angreift oder verletzt. Dass Alma sich nun aufgerichtet hat, bestätigt sein Gefühl nur.
Während sie ihr Bier leer trinkt, beobachtet sie ihn. Ist er müde?.. Nicht, dass er gleich einschläft! Die leere Bierflasche steht auf dem Nachttisch und sie kuschelt sich wieder an ihn. Noch braucht sie eine Pause und die nächste Runde muss erstmal warten, doch der Abend ist noch lang.

Mit dem aufkeimeden negativen Gedanken im Nacken fällt es Logan deutlich schwerer, die Nähe zu Almas Körper zu ertragen. Dort, wo sie seine Haut berührt, entsteht ein beißendes Kribbeln. Als würden tausende Ameiesen in sein Fleisch kneifen. Er windet sich von ihr frei und setzt sich auf die Bettkante, um aufzustehen. Er verschwindet im Bad und nachdem er gepinkelt hat, bleibt er vor dem Spiegel stehen und betrachtet sein Gesicht. Glas zersplittert. Furchtbare Schreie dringen an sein Ohr. Logan hält die Hände unter kaltes Wasser und benässt sein Gesicht. Es fühlt sich heiß an.
Bevor der Drang in ihm aufsteigt, den Spiegel zu zerschlagen, wendet er sich ab und geht wieder in Almas Wohnbereich.
"Auf was für Musik stehste eigentlich?", fragt er.
Die Gefragte schaut auf. "Ich mag vieles, Pop, Rock, Techno.. Bin nicht festgelegt. Und du?"
"Ziemlich festgelegt.", gibt er nickend zu. "Hast Bock auf'n Konzert mitzukommen?"
Jetzt richtet sich auch Alma auf und setzt sich hin. "Klar, wo und wann?"
"Morgen." Er setzt sich neben sie. "Kann dich abholen."
Ein breites Lächeln macht sich auf Almas Lippen bemerkbar. "Ja, gerne." Die Arbeit kann warten., denkt sie sich nur.
"Wir ... " Er beugt sich zu ihr herüber und saugt den Duft ihres Halses auf. "... könnten uns hinter die Bühne schleichen. Und es backstage machen."
Ihre Augen werden groß. "Mega Idee." In ihren Gedanken geht sie ihre Wäscheschublade durch, irgendetwas schickes muss sie finden oder noch kurzfristig shoppen gehen.
"Zieh' 'nen Rock an." Vorsichtig knabbert er an ihem Ohrläppchen und raunt: "Lass die Unterwäsche weg."
Grinsend sieht sie ihn an. Wenigstens muss ich mir jetzt um die Wäsche keine Gedanken mehr machen, nur welchen Rock? Diesen Gedanken schiebt sie dann aber schnell bei Seite. Die leere Bierflasche in die Hand nehmend, steht sie auf. "Willst noch eins?"
Er nickt. "Sure."
Daraufhin holt sie zwei Flaschen aus dem Kühlschrank, öffnet diese und reicht eine Logan herüber. "Zum Wohl." Sie hebt die Flasche und setzt zum Trinken an. Danach sieht sie ihn an. "Und nu?"
"Was willste machen?", fragt er zurück.
Wenn sie das nur wüsste. Für Runde 3 braucht sie noch Zeit, Bier hält sie bereits in der Hand und sonst? Stoff.. Nachdenklich sieht sie zu Boden. Er hat ihr beim letzten Mal gesagt, dass das nicht mehr geht.
Aufmerksam beobachtet er sie. Auch wenn die beiden sich nicht lange kennen, ist er imstande Körpersprache zu lesen.
"Du hast doch was im Sinn.", fordert er sie auf.
Verlegen schaut sie auf. "Ja, aber.. eh." Sie fasst ihren Mut zusammen. "Na, ich hätte hier noch was anderes. Aber ich verstehe, wenn du nicht möchtest. Ich kann auch darauf verzichten."
Lässig zuckt er mit der Schulter. "Hol's her."
Verwundert kneift sie die Augen zusammen. Damit hätte sie nicht gerechnet. "Wirklich?"
"Sure." Er nimmt einen kräftigen Schluck, bevor er zu erklären beginnt:
"You know, ich pack' das eh nich'. Is' mir klar geworden. Ich hab so viel Mist im Hirn, dass es vermutlich die klügere Wahl is' mir jede Intelligenz rauszuballern. Also, immer her damit."
Seine Erklärung nimmt sie zur Kenntnis und fragt nicht weiter nach. Sie geht zu ihrem Nachttisch und holt diesmal eine kleinere Tüte heraus. "Heute übertreiben wir's aber nicht, dann sind wir morgen fit genug." Wieder einmal drückt sie Logan die Tüte in die Hand, während sie zur Tür geht und den Schlüssel versteckt. Für den Fall, dass sie wieder den Drang verspüren, etwas zu beschädigen. Zum Glück ist diesmal ihr Kühlschrank gefüllt.
Gekonnt bereitet er alles vor und lässt ihr dieses Mal den Vortritt und reicht ihr den zusammengerollten Geldschein.
Daraufhin nimmt sie ihm den Schein ab und zieht eine Line. An das Gefühl wird sie sich wohl nie gewöhnen, doch direkt fühlt sie sich besser. Sie reicht den Schein an Logan weiter.
Das Pulver verschwindet daraufhin und er dreht die Stereoanlage auf. Irgendein Pop-Sender spielt ein unerträgliches Geheule und er dreht unzufrieden an dem Rad.
"Ich hol mal Musik aus'm Auto.", kündigt er an und will raus gehen. Doch die Tür ist abgeschlossen.
"Was soll das?", fragt er irritiert. "Wieso schließte uns ein?"
Alma seufzt. "Damit wir keinen Mist bauen, wie beim letzten Mal." Sie geht zum Versteck des Schlüssels.
"Wir passen heute besser auf und saufen nich' so viel.", sagt er. "Aber nich' einschließen. Ich bin Klaustoro- klaustropo-klaupos-" Er stockt. Er hätte die Notfallschnäpse aus dem Handschuhfach in Ruhe lassen sollen. Das Bier hat er auch ziemlich schnell getrunken. "Wie heißt das?"
"Klaustrophobisch?" Sie schließt schnell auf und legt den Schlüssel bei Seite. "Sorry."
Er nickt und geht an ihr vorbei die Treppe herunter. Völlig unbekleidet verlässt er das Haus und beugt sich in seinen Wagen, so dass nur sein nackter Hintern herausschaut, und schnappt sich alle CDs, die er finden kann.
Inzwischen hat Nael seine Arbeit am Rechner niedergelegt und will seinen Eltern noch einen kleinen Besuch abstatten. Er geht die Treppe herunter und bemerkt, dass die Haustüre offen steht. Hm? Verwundert schaut er raus, als ihm der unbekleidete Po eines Mannes ins Auge sticht. Das darf doch nicht wahr sein! Er bleibt im Flur stehen.
Logan richtet sich auf, mit dem Fuß tritt er die Fahrertür zu und mit zwei Fingern schafft er es, den Wagen abzuschließen, ohne irgendetwas fallen zu lassen. Er geht wieder zurück ins Haus, wo er auf den Fremden trifft. Er zieht an ihm vorbei und fragt:
"Hey, kannst mal zu machen? Hab' die Hände voll. Thanks, bub."
Ohne eine Antwort abzuwarten stapft er die Treppe wieder nach oben.
Entsetzt sieht Nael dem Fremden nach. Meine Güte, Alma! Kopfschüttelnd schließt er die Haustüre und betritt die Wohnung seiner Eltern. Über diese Begegnung verliert er jedoch kein Wort.

"Hab' music dabei.", ruft Logan, als er die Wohnung betritt. Vorsichtig lässt er den Stapel CDs auf den Boden vor der Anlage sinken und beginnt in dem Haufen herumzuwühlen. Offensichtlich fällt es ihm nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Doch schließlich schiebt er eine CD ein und nur wenige Sekunden darauf ertönen laute Gitarrenriffs.
Sofort ist er in die Musik vertieft - Mit Luftgitarre und Gesang begleitet er die Band.
Alma geht zu Logan und bewegt sich zur Musik. Langsam bemerkt sie eine berauschende Wirkung und bekommt von ihrer Umgebung nichts mehr mit.
Irgendwann fällt Logans Blick zufällig auf die in Trance tanzende Alma und bleibt dort haften. Die Bewegungen ihres wohlgeformten Körpers passen nicht im Geringsten zur Musik, aber das tut der Szene, die sich ihm bietet, keinen Abbruch. Während er sie so betrachtet, kommt in ihm der Wunsch auf, sie zu fotografieren - diese Sinnlichkeit, die sie versprüht, verdient es, eingefangen zu werden. Da er seine Kamera nicht dabei hat, greift er zum Handy und drückt ab.
Alma bemerkt nichts und tanzt einfach weiter. Mit geschlossenen Augen erblickt sie bunte Farben, die auf sie zu kommen. Kreise, Spiralen und Linien wandern durch das Bild und ein Lächeln breitet sich auf Almas Lippen aus.
*** ***
Am nächsten Morgen wird Alma durch ihr Handy geweckt. "Eeeeh.." Genervt ignoriert sie das Klingeln, bis ihr auffällt, dass es nicht der Weckerklingelton ist. Nein. Sie wird angerufen.
Daraufhin schreckt sie hoch und schaut auf das Display. Vier verpasste Anrufe von einem ihrer Mandanten. Oh nein! Sie hatte doch eine Telefonkonferenz mit ihm, um den Jahresabschluss zu besprechen. Jetzt ist es auch egal. Seufzend macht sie den Ton auf lautlos und legt sich wieder hin, als sie Logan neben sich liegen sieht. Hä? Was.. Ach ja.. Mit einem Grinsen legt sie ihre Hand auf seinen Brustkorb und beobachtet ihn.
Trotz des Schlafes wirkt er angespannt. Die Augenbrauen tief ins Gesicht gezogen und den Kiefer zusammen gepresst zuckt der Kopf hin und wieder einige Zentimeter zur Seite. Das Ganze wird begleitet vom unregelmäßigen Atemzügen und leisem Grummeln. Als Almas Hand seine Brust berührt atmet er stark ein, als hätte er sich erschrocken, doch seine Augen sind nach wie vor geschlossen. Unter seiner Haut kann sie seine Brustmuskeln spüren - wie sie hektisch hin und her tanzen.
Er ist schon irgendwie anders, als die anderen.., bemerkt Alma und beobachtet ihn weiter für einige Zeit. Dann nimmt sie ihre Hand zurück. Ihr Handy vom Nachttisch schnappend, macht sie ein Selfie mit Logan im Hintergrund.
Nachdem sie das Handy wieder zurück legt, steht sie auf und zieht sich etwas über. Diesmal wird sie nicht mehr von starken Kopfschmerzen geplagt, doch etwas Schmerzen hat sie schon. Drum schnappt sie sich eine Schmerztablette und schluckt diese mit einem Glas Wasser herunter.

Das Radio schaltet sie leise an und macht sich mit geöffneter Badezimmertüre fertig.
Als Logan schließlich die Augen aufreißt, brummt ihm wieder einmal der Schädel. Seine Kiefergelenke schmerzen und er braucht einen Moment, um zu erkennen, wo er ist. Helles Licht scheint durch den Balkon in den Raum - es muss mitten am Tag sein. Er setzt sich vorsichtig auf und massiert sich die Schläfen, dann ziehen seine Finger den Kiefer entlang. Mit kreisenden Bewegungen bearbeitet er die Gelenke, während der Mund sich langsam öffnet und wieder schließt. Ein schwerer Geschmack von Blut verbreitet sich und rinnt die Kehle herunter - hat er sich schon wieder im Schlaf gebissen? Mit der Zunge tastet er vorsichtig den Mundraum ab - Nichts. Also nur wieder Einbildung.
Auf Logans Haut klebt ein dünner Film kalten Schweißes. Er braucht dringend eine heiße Dusche. So stemmt er sich vom Bett und kurzweilig packt ihn ein leichter Schwindel. Von irgendwoher hört er Knack - und Schmatzgeräusche, aber er kann die Quelle nicht orten. Verwirrt sieht er sich um. Was ist das für eine Wohnung? Warum ist er hier?
Alma kommt aus der Dusche und trocknet sich erst einmal in Ruhe ab. Sie bemerkt nicht, dass ihr nächtlicher Besuch bereits erwacht ist. Sie singt leise zur Musik mit und rasiert sich die Beine.
Als Logan sie sieht, beobachtet er sie irritiert. Ist das ... ? Diese Haare ... Nein, das kann sie nicht sein.
Er wischt sich mit den Fingern über die Augen und schaut dann an sich herunter. Das ist definitiv der Körper eines erwachsenen Mannes - nicht der eines Jungen. Hat er mit ihr ...? Ein Bild schießt durch seine Gedanken. Ja, er und diese Frau haben die Nacht zusammen verbracht. Sie tanzten. Sie war hübsch, daran erinnert er sich. "Alma" hallt es plötzlich in seinem Kopf. Ja, natürlich - das ist die, die 'musikalisch nicht festgelegt' ist. Die 'alles Mögliche' hört. Wie kann man nur so unentschlossen sein? Er wollte mit ihr auf ein Konzert gehen. War das heute? Hat die Band schon gespielt? Nein, daran würde er sich erinnern - etwas so Wichtiges vergisst er nicht.
Mit steifen Knochen sammelt er seine Klamotten zusammen und geht an ihr vorbei ins Bad. Die heiße Dusche wird all diesen schwammigen Gedankenmüll von ihm herunter spülen.
Überrascht legt Alma den Rasierer weg, als sie Logan erblickt. Kein Hallo, kein Kuss, nichts. Er stürmt in die Dusche. Doch Alma macht sich keine weiteren Gedanken darüber. Stattdessen verlässt sie das Bad und geht zu ihrem Kleiderschrank. Was ziehe ich gleich an?

Als Logan aus der Dusche kommt, fällt sein Blick unweigerlich auf den Spiegel. Hinter einem dichten Schleier aus Dunst ist sein Gesicht nur schwach zu erkennen. Einen Moment liegt seine Aufmerksamkeit auf der verschwommenen Figur dahinter. Ein merkwürdig vertrautes Gefühl macht sich in ihm breit. Das ist seine wahre Gestalt - verschwommen, gesichtslos. Nur ein vages Abbild seiner Selbst. Er unterdrückt den Drang, das Kondenswasser fortzuwischen - was dahinter liegt, will er nicht sehen.
Er verlässt das Bad. Am Bett liegen seine Zigaretten. Er geht darauf zu und steckt sich eine an. Ohne Alma anzusehen, fragt er:
"Steht das Date heute Abend?"
Ein Lächeln breitet sich auf Almas Lippen aus. "Auf jeden Fall." Mit schnellen Schritten geht sie auf ihn zu und schnappt mit ihrer linken Hand ohne groß nachzudenken die Zigarette aus Logans Mund. "Meine!"
Ausdruckslos beobachtet er, wie sie den Filter verspielt zwischen die Lippen klemmt und zieht. Er greift zur Schachtel und steckt sich eine neue an. "Wann soll ich dich abholen?"
Während sie einen Zug nimmt, denkt sie nach. "Eine Stunde vor Konzertbeginn sollte reichen. Außer du hast davor noch was anderes geplant." Mit einem Zwinkern nimmt sie den nächsten Zug.
Er überlegt. Er fühlt sich im Moment zu elend, um an die Zeit davor zu denken. Allerdings versteht sie es, ihre Reize einzusetzen. Diese bloße Andeutung genügt, um in ihm eine leichte Erregung auszulösen. Ja, Alma gelingt es tatsächlich, ihn Dinge vergessen zu lassen. Das hatten andere Frauen bisher nicht geschafft. Neben der Begierde waren bei ihnen auch immer andere Aspekte dabei - unschöne, düstere Gedanken, angsteinflößend und beklemmend.
Bei Alma fühlt er sich auffallend anders. Liegt es daran, dass sie keine Fragen stellt? Sie scheint ihn anzunehmen, wie er ist, ohne ihn ständig zu löchern. Das ist eine neue Erfahrung für ihn.

"Hab' noch kurz was zu erledigen.", antwortet er. "Wenn das durch is' können wir seh'n, was noch geht."
"Du weißt ja, wo Du mich findest." Grinsend schwenkt sie sich auf ihr Bett und zieht ihr rechtes Bein an den Körper.
Er nickt und mustert sie kurz. In ihm steigt der Wunsch, sie zu berühren. Ihr Haar aus ihrem markanten Gesicht zu streichen oder das Schlüsselbein nachzuzeichnen. Doch stattdessen macht er zielstrebige Schritte auf die Tür zu. Bevor er die Wohnung verlässt, bleibt er kurz stehen und wirft noch einen Blick auf sie.
"Bis dann.", murmelt er und geht.
(in Zusammenarbeit mit @Spatz )
Nael - nächster Post
Charaktere: Logan, Alma
Geschichtsstrang: Tabula Rasa
** TRIGGERWARNUNG **
*Sexuelle Inhalte
Logan verstaut die kleine Tüte mit Besorgungen im Handschuhfach, bevor er den Motor des Pick up startet und rasant von der Auffahrt donnert. Zielsicher schlägt er die Straße nach Brindelton Bay ein.
Aus den Boxen erklingt eine liebliche Klaviermelodie und Logan dreht lauter. Er hat Cäthe lange nicht live gesehen und jetzt, da er auf dem Weg zu ihr ist, bemerkt er wieder, wie sehr die Energie dieser Powerfrau auf ihn übergeht. Wenn er ehrlich sein sollte, müsste er zugeben, dass er sich auf den Abend freut.
"Eines Tages bin ich vielleicht nicht mehr auf der Flucht - vor dem Menschen der aus meinen Augen guckt."
Logan saugt die Worte der Sängerin in sich auf. Das ist es, was ihm Musik zu geben vermag. Sie berührt, therapiert, versteht und tritt in den Arsch. Das alles auf eine Art und Weise, die ihm Sims nie geben konnten. Nur in der Musik kann er sich richtig fallen lassen. Es gibt viele Leute, die diese Kunst mögen, aber nur ganz wenige, die nachvollziehen können, was es bedeutet, wenn Musik ein Leben rettet.
Als er schließlich die Auffahrt zum Haus Garcias erreicht, ist der Song bereits mehrere Male gelaufen. Abwürgen kann er ihn dennoch nicht.
"Ooooooh tu mir nicht weh - So eng umschlungen - auf dem Sprung - du machst gern Tabula Rasa."
Erst als der letzte Schlag des Beats verklungen ist, zieht der Schwarzhaarige den Schlüssel ab und steigt aus. An der Haustür klingelt er und wartet, wie gewohnt mit einer Zigarette zwischen den Lippen.

Aufgebrezelt schaut Alma aus dem Fenster, als sie das Klingeln hört. Ja, das ist er! Freudig schnappt sie sich ihr Täschchen und rennt nach unten. Stürmisch öffnet sie die Haustür und lächelt. "Hey du."
"Auch hey du.", nickt er ihr kurz zu. "Missed me?"
Verschmitzt grinst sie ihn an. "Ein bisschen.." Schnell gibt sie ihm einen Kuss auf die Wange. "Soll'n wir los?"
"Yeah." Er geht hinter ihr her zum Wagen und nimmt auf der Fahrerseite Platz. Als Alma sich eingerichtet hat, gibt er Gas - das Radio springt wieder an und spielt den nächsten Song. Ein leiser Drumcomputer gibt den ersten Rhythmus an, kurz darauf ertönt die laszive Frauenstimme:
"Als die Wellen kommen, wir uns auf heißen Steinen an den Klippen sonnen.
Sengt sich mein Kopf in deinen Schoß und ein Zauber liegt in der Luft.
Oh, du sagst mir schälmisch lachend und tief nach Luft schnappend:
'Ich fühl mich so lebendig, irgendwie so vollständig.' "
"Musste morgen früh wieder zurück sein?", fragt Logan plötzlich.
"Nope, ich habe viel Zeit für viel Spaß." Alma wippt mit der Musik mit. "Und du?"
"Sure." Aus dem Augenwinkel betrachtet er sie. Ihre glatten Beine wirken durch den kurzen Rock und die hohen Absätze lang und verlockend. Er erinnert sich an das Gespräch, das sie führten - ob sie sich daran gehalten hat? Schon wieder beginnt in ihm dieses Gefühl aufzusteigen. Er kann es nicht verleugnen - Obwohl er sie so gut wie gar nicht kennt, begehrt er diese Frau. Der Gedanke an ihre warmen Schenkel lässt ihn unkonzentriert werden. Er räuspert sich und versucht sich auf die Straße zu konzetrieren. Er könnte jetzt sofort rechts ran fahren und sie auf der Ladefläche nehmen. Aber der Abend ist noch jung. Er hat noch viel Zeit. Und auch das Warten kann sehr animalisch sein.
Unterdessen wühlt Alma in ihrer Handtasche. Alles dabei. Für den Abend hat sie ein paar Zigarillos und weißes Pulver mitgenommen. Seine Unkonzentriertheit bemerkt sie hingegen nicht.
Eine Weile sitzen sie schweigend nebeneinander. Auf den Straßen ist es bereits dunkel. Jedes Mal, wenn sich jemand im Gegenverehr nähert, neigt Logan den Kopf nach rechts, um mit dem vernarbten Auge dem hellen Schein auszuweichen.
Er fährt deutlich behutsamer, als wenn er allein unterwegs ist, aber trotzdem noch recht rasant.
Schließlich erreichen sie die Stadt.
"Wir haben noch Zeit. Willste vorher was trinken geh'n oder gleich zum Club? Dürfte da deutlich teurer sein."
Da muss Alma nicht lang nachdenken. "Lass uns erst was trinken gehen."
Der Fahrer nickt zustimmend und parkt gekonnt in eine kleine Lücke ein. Dieses Mal wartet er nicht, bis die Musik verklungen ist, sondern zieht gleich den Schlüssel ab. Gemeinsam gehen sie einige Schritte und kommen an eine Bar.
"Bier?", fragt er sie und deutet ihr, schon einmal an einem der Tische Platz zu nehmen.
Nickend streicht Alma mit ihrer rechten Hand gen Logans Schulter und setzt sich. Sie beobachtet ihn, während er bestellt.
Es dauert nicht lange und er kommt mit vier Gläsern an den Tisch und setzt sich ihr gegenüber.
"Hab' dir 'nen Kurzen mitgebracht. Wenn du's nich' magst, trink ichs." Provokativ schaut er sie an. "Wobei ich nich' glaub', dass du 'nen guten Drink ausschlägst."
Grinsend nimmt sie den Shot und hält ihn hoch. "Auf einen geilen Abend!"
Zeitgleich stürzen sie die klare Flüssigkeit herunter.
"Dann erzähl mal, wogegen du so rebellierst.", beginnt er schließlich den Dialog, als er das kleine Glas wieder abstellt.
Den Geschmack in ihrem Mund mit der Zunge nachgehend, verzieht Alma ihre Lippen. "Alles, was das System von mir verlangt. Ich will endlich frei sein, ich selbst sein können."
Das kommt dem jungen Mann seltsam vertraut vor. Es gab Zeiten, in denen auch ihn dieser Drang angetrieben hat.
"Und wie genau bist du?"
"Find's heraus." Lächelnd wandert sie mit ihrer rechten Hand in seine Richtung, bis sie an seine Hand gelangt und dort mit ihren Fingern verbleibt.
Er weicht ihrem Blick aus und zieht die Hand zurück, um sich eine Zigarette anzustecken. Seine Gedanken beginnen, sich zu drehen. Diese Annäherungsversuche von ihr - der Kuss auf die Wange, das Spielen mit seinem Haar, ihre Hand auf seiner Brust, ihre Finger an seinen ... Sie weiß, dass er scharf auf sie ist. Das kann er schlecht verbergen. Aber je öfter sie ihn auf diese Weise berührt, umso mehr kommen in ihm alte Zweifel auf. Will sie etwa Ernst machen? Ist sie auf der Suche nach etwas Festem? Das kann er ihr nicht bieten. Beziehungen sind nicht sein Ding. Das ist so sicher, wie Bob Dylan auf einem Rave fehlplatziert ist. Vielleicht ist das auch nur ihre Art zu spielen. Sie will ihre Freiheit genießen - eine Beziehung ist das ziemliche Gegenteil davon. Er beschließt, sie darauf anzusprechen. Mit seinem Stuhl rutscht er einen halben Meter um den Tisch herum, näher zu ihr. Er beugt sich nah an ihr Gesicht und fragt leise:
"Was genau willst du eigentlich?"
Da muss Alma erstmal einen kräftigen Schluck Bier trinken. Die ganzen Fragen weiß sie gar nicht so recht zu beantworten. Was sie will, das hat sie sich auch schon oft gefragt. Dass er damit die Verbindung zwischen einander meint, kommt ihr allerdings nicht in den Sinn. "Wieso stellst du denn so viele Fragen? Lass uns doch einfach nur Spaß haben und nicht über den öden Alltag sprechen."
"Du willst Spaß haben.", nickt er mit ernstem Ausdruck.
"Deswegen sind wir doch hier, oder nicht?" Alma nimmt noch einen Schluck.
Er rückt seinen Stuhl noch näher an sie heran, so dass er direkt neben ihr sitzt. Sein linkes Bein, stellt er zwischen ihre und drückt ihre Knie leicht auseinander. Die linke Hand gleitet an ihrem Körper herab, unter ihren Rock. Er schmunzelt. Sie trägt tatsächlich keine Unterwäsche. Seine schwarzen Augen fixieren ihr Gesicht, als er mit den Fingern beginnt, an ihr zu reiben.
"Wenn du zu laut bist, fliegen wir raus.", flüstert er ihr ins Ohr und beginnt ihren Hals zu küssen.
Es fällt Alma schwer, ihre Freude über Logans Handlungen zu unterdrücken. Aber sie lässt ihn gewähren und beißt zeitweise auf ihren linken Zeigefinger.
Zufrieden betrachtet Logan, wie sie ihren Körper zu kontrollieren versucht. Als alles vorbei ist - und merkwürdigerweise niemand der Anwesenden etwas gesagt hat - steht er auf und geht zum Tresen herüber, greift dort zu einer Servierte, und wischt sich die Finger ab. Das Papiertuch steckt er sauber gefaltet in die Hosentasche. Wieder am Platz angekommen, trinkt er sein Glas zur Hälfte leer.
"Wo würdest du's am liebsten mal machen?", fragt er mit einem neugierigen Schmunzeln im Gesicht.
"Ich würde gerne mal im Saunabad in New Crest Spaß haben wollen. Warst Du dort schon mal?", fragt sie ihn sichtlich zufrieden von seiner Leistung.
"Nein. Aber du kannst mir da ja alles zeigen."
Alma zwinkert mit dem Auge. "Oh ja, das werde ich." Anschließend schaut sie zur Uhr. "Beginnt das Konzert nicht gleich?"
Er nickt und steht auf, lässt ihr aber den Vortritt. Als sie aus der Tür heraus geht, betrachtet er ihre weibliche Figur, bevor er einen Schritt aufholt, um neben ihr zu gehen.
Während sie die Straße überqueren, zieht er die Eintrittskarten aus der Tasche und nur wenige Minuten später betreten sie den Club. Laute Dosenmusik dröhnt aus dem Nebenraum. Er legt seine Hand sanft auf ihre Hüfte, als sie droht, den falschen Gang einzuschlagen, und lenkt sie in den Konzertsaal.
"Vorne oder hinten?", fragt er vorgebeugt, um sicher zu gehen, dass sie ihn bei dem Lärm versteht.
Kokett antwortet sie ihm. "Du weißt, ich mag beides. Aber in diesem Fall vorne!"
Leise lachend schüttelt er den Kopf und dreht sich zum Tresen. Einen Moment später reicht er ihr ein Bier und deutet mit dem Kopf in eine freie Ecke am vorderen Bühnenrand.
Dort angekommen schaut sie gebannt zur Bühne. Es ist schon länger her, dass sie auf einem Konzert war. Die Atmosphäre und die Stimmung, die freudigen Sims. "Toll hier!", sagt sie Logan zugewandt und nimmt seine Hand.

Schon wieder dieser Kontakt. Nur weil er mit ihr schläft, heißt das nicht, dass sie ständig herumturteln müssen. Ihre Versuche, Nähe aufzubauen, machen ihn nervös. Automatisch denkt er an seine Notfallration im Auto. Er wollte versuchen, das Konzert ohne das Zeug durchzustehen. Die Musik ehrlich genießen und nicht künstlich verfälscht. Das würde der Band nicht gerecht werden. Aber mit Almas Katz-und-Maus-Spiel hat er zunehmend Probleme. Er spürt, wie neben der erotischen Anziehungskraft, die von ihr ausgeht, auch der andere Teil in ihm geweckt wird. Der düstere Teil, den er seit Jahren mit sich herumträgt und den er einfach nicht bändigen kann. Es sei denn, ... Er hätte den Stoff in die Jackentasche stecken sollen. Was nützt er im Handschuhfach?
Die Band betritt die Bühne und beginnt sogleich mit einem anheizenden Sound. Durch das Konzert abgelenkt, vermutet Alma keineswegs, was in Logan vorgehen könnte. Sie schaut sich weiter um und lässt irgendwann seine Hand los. Aus ihrer Tasche holt sie zwei Zigarillos.
"Willst'e?"
Beiläufig schüttelt er den Kopf und leert sein Bier. Gleich darauf verschwindet er hinter einigen anderen Leuten, bleibt den nächsten Song verschwunden und taucht schließlich mit einem neuen Getränk wieder auf. Mit etwas Abstand stellt er sich neben Alma und schaut zur Bühne. Die Sängerin gibt wie immer 120% - voller übersprudelnder Energie singt, schreit und jubelt sie, sie lebt ihre Musik, ihre Texte. Sie geht in ihrer Kunst auf und ist in ihrer eigenen Welt. Ihr schlanker Körper feiert seine eigne Party - hüpft auf und ab, wirbelt über die Bühne, ihre Gliedmaßen wirken von Zeit zu Zeit unkontrolliert. Sie ist völlig frei von Scham und Eitelkeit. Logan schaut ihr gebannt zu, sein Fuß wippt im Takt, seine Lippen formen die Texte.
Es vergehen mehrere Songs bis sich Alma wieder nach Logan umschaut. Als sie ihn erblickt, winkt sie ihn zu sich. "Komm schon her!"
Er stürzt sein Bier herunter und führt ein inneres Zwigespräch. So hin und her gerissen wegen einer Frau war er schon lange nicht mehr. Als er Alma betrachtet, ist er sich ziemlich sicher - wenn es einen Teufel gibt, dann sieht er so aus. Er wäre nicht Logan, wenn er sich nicht auf einen Tanz mit dem Fürsten einließe. Also geht er die wenigen Schritte zu ihr herüber. Schon leicht angetrunken, wischt er ihr Haar aus ihrem Nacken und vergräbt sein Gesicht in ihrem Hals. Er atmet tief ein. Warum riecht sie nur so gut?
Da sie sich gerade recht beobachtet von den anderen Konzertbesuchern fühlt, lässt sie das Beutelchen mit Stoff noch in der Tasche verweilen. Sie bewegt sich weiter zur Musik und fühlt sich von Logan begehrt.

Das Biest in seiner Brust verhält sich ruhig. Er ignoriert die Frage, ob es schläft oder auf der Lauer liegt.
Sein Körper passt sich Almas Bewegungen an. Mit ihren warmen Kurven an ihn geschmiegt, ihrem unwiderstehlichen Duft in der Nase und Cäthes sinnlicher Stimme im Ohr atmet er die Musik und wünschte, dieser Moment würde nicht enden.
"Mir egal, wohin, egal, wieweit
Liebst du dich, liebst du auch mich
Hey du verdammter Freak, weißt du eigentlich,
Dass da nichts zwischen uns steht
Mein Herz, mit Dir bin ich frei
Mein Herz mit Dir bin ich frei
Und wir werden uns verlaufen,
Aber nie verloren gehen
Schau mich an, und Du kannst es
In meinen Augen sehen"
Doch der Song findet natürlich ein Ende. Logan hebt den Kopf und sieht in Almas zufriedenes Gesicht. Er nimmt ihre Hand und zieht sie mit sich. Weg von den Leuten, aus dem Saal heraus, den Gang entlang Richtung Toiletten. Einige Schritte vor einer einzelnen Tür bleibt er stehen und sieht sich unauffällig um. Der Eingang zum Backstagebereich wird nicht überwacht.
Auch Alma schaut sich um. Doch kann sie sich nicht entscheiden, was sie zuerst machen will. Sie fasst sich an die Stirn. Dann schaut sie Logan mit einem Grinsen an. "Da rein für.." Mit ihren Augen schaut sie in Richtung Backstage und hebt leicht ihren Rock.
Logans Blut kommt allein bei dem Gedanken an den Rock in Wallung. Wie selbstverständlich öffnet er die Tür und lässt Alma eintreten, um ihr dicht zu folgen.
Nach einer Weile kommen die beiden wieder aus dem Backstage-Bereich. Tiefenentspannt geht Alma vor Logan und bewegt ihre Kurven. Sie dreht sich nach hinten und zwinkert ihm zu. "Ich hab da noch was. Interesse?"
Er will nein sagen. Für heute hat er sich vorgenommen, nur im Notfall etwas zu nehmen. Der Notfall ist bisher nicht eingetroffen. Also schüttelt er den Kopf. Zugegebenermaßen wirkt er damit nicht sehr entschlossen.
"Du solltest das Zeug nich' so oft nehmen.", sagt er dann leise mit ernstem, fast schon besorgtem Blick. Er weiß genau, wie es ist, zu tief in diesen Strudel abzurutschen. Aus solchen Dingen kommt man nur schwer wieder heraus. "Sei nich' so dumm wie ich. Mach zwischendurch mal Pause."
Ernüchtert steckt Alma das Zeug wieder ein, möchte sich davon aber auch nicht die Stimmung verderben lassen. "Okay, dann musst du nachher aber nochmal ran." Grinsend zwinkert sie ihm zu. "Lass uns wieder zum Konzert gehen, ja?"
Er folgt ihr in den Konzertsaal. Die Luft ist stickig und riecht nach süßlichem Schweiß. Das Biest reckt den Kopf in die Luft und schnuppert.
An der Bar besorgt Logan Getränke und reicht seiner Begleitung ein neues Bier und einen Shot herüber. Er selbst bleibt lieber bei Whiskey.
Schnell kippt Alma den Shot herunter. Anschließend trinkt sie einen Schluck Bier. Sie bewegt sich zur Musik und singt teilweise sogar mit.

Den Rest des Auftrittes genießen die beiden die Show. Hin und wieder sendet Alma ihre weiblichen Reize in Logans Richtung, die er tief in sich aufsaugt. Alma, die Musik und der Whiskey, den Logan in unregelmäßigen Abständen nachschüttet, halten die innere Bestie vorerst im Zaum.
(in Zusammenarbeit mit @Spatz)
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