Jessy

31.05.2026 21:23 (zuletzt bearbeitet: 06.06.2026 22:14)
#1
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Bücherstapler

— IDENTITÄT —


Name:
Jessy

Alter:
23, 15.08

Geschlecht:
Weiblich

Okkultismus (Optional):
Meersim, sie fühlt sich im hellen aufgewärmten Salzwasser wohl, unwohl fühlt sie sich im Wasser, was noch nicht viel entdeckt wurde (durch Tod eines Familienangehörigen) und Wasser was sehr dunkel ist. Ander reagieren gut auf ihre Herkunft und Fähigkeiten, es gibt auch auch welche die sie als Monster sehen . Sie wusste ihr ganzes Leben schon, dass sie ein Meeressim ist.

Beruf:
Jessy arbeitet als Forscherin in einem Team womit sie aber nicht ihren Lebensinhalt füllen kann durch die Angst vor dunklen Gewässern wo sich dann Kollegen drum kümmern und sie in der Zeit als Kellnerin in einem Café am Strand arbeitet als Zweitjob.

Herkunft:
Jessy wohnt in einem Haus am Meer in der Nähe vom Strand da sie so gut nachhause ins Meer kann und wechseln kann. Sie lebt lieber etwas abgeschottet mit anderen Meeressims zusammen wo alle so unauffällig sein wollen wie es geht damit sie nicht „gejagt“ werden. Sie ist einer der jüngsten in ihrer Gruppe und viele behandeln sie auch so als ob sie zu unerfahren mit den Menschenleben ist was sie sehr ärgert.
Eine Regel für das zusammenwohnen gibt es: wenn der Mond, egal Welche Form er hat, über den südberg auftaucht, darf keiner raus und die Gardienen werden runtergezogen bis der Mond nicht mehr zu sehen ist am Himmel. Wenn der Mond hinter Wolken ist ist die Gefahr geringer und das rausgehen ist auf eigene Gefahr da der Mond jederzeit wieder hinter den Wolken vorkommen kann. Dies ist ein Mythos an den jeder glaubt der schon mehrere 100 Jahre in der Familie umher geht.

Orientierung:
Pan. Sie geht im Meer sehr schweigsam damit um da alle sehr streng sind aber am Land kann sie es voll ausleben


— LEBEN —

Einkommen / Vermögen:
Durchschnittlich

Ziele:
Die Akzeptanz von Menschen gegenüber der Meeressims

Gruppierung:
Sie gehört zu einer gruppe von ausenseitern wo alle füreinander da sind. Sie ist eher die Leiterin der Gruppe. Auf Arbeit in der Forschungsgruppe ist sie eher die Außenseiterin und es wird oft nicht akzeptiert dass sie die Angst hat und nicht überall mit kann

Hobbies:
Kreative Sachen wie malen, Geschichten schreiben, Musik machen und singen. Sportliche Sachen wie Surfen, joggen und schwimmen (sie ist in einer sportmannschaft die regelmäßig bei Wettbewerben mitmacht) und ruhige Sachen wie Musik hören, lesen und Yoga


— ZUHAUSE —

Wohnort / Haus:
Tartosa Nr. 8

Wohnsituation:
Zisammen in einer Gruppe von Meeressims die etwas abgeschottet und zurückhaltend wohnen damit sie nicht so sehr auffallen

Familie / Tiere / NPCs:
Die größte Familie ist im Meer und am Land Wohnen nur ihre Schwester und zwei alte Freunde in der Nähe


— CHARAKTER —

Fähigkeiten:
Kreativität, kochen, Musik spielen, singen, schwimmen, malen


Aussehen:
Circa 1,70 cm, etwas Weiche gerundete Form aber Muskeln vor allem in den Beinen und Armen, sie hat lange gewellte schwarz/ lila Haare (Ansatz lila und es geht ins Schwarze rein nach unten) beim schwimmen oft zurückgebunden in einen Dutt aber sonst trägst sie sie offen, blau, grau, grüne Augen die schimmern wie wenn der Mond das Meer heller scheinen lässt- oft strahlend außer sie ist an dunklen Gewässern, sie hat eine dicke Narbe am Bauch von einer spitzen Koralle und sie hat ein Tattoo (familienwappen) was eine leuchtende Muschel mit einer Perle drinnen zeigt

Stimme:
Relative sanfte Stimme, etwas tiefer

Geruch / Duft:
Sie riecht sehr oft nach Seerose und leicht salziger Geruch verfolgt sie immer

Persönlichkeit:
Etwa schüchtern, liebevoll, lustig, herzlich

Geschichte:
Jessy ist 23 Jahre alt und eine Meeressimin, die den größten Teil ihres Lebens tief unter der Wasseroberfläche verbracht hat. Schon als Kind war sie neugierig auf die Welt der Menschen. Während andere Meeressims die Küsten mieden und den Kontakt zur Oberwelt als gefährlich betrachteten, beobachtete Jessy oft heimlich das Leben am Strand aus sicherer Entfernung. Die Lichter der Häuser, das Lachen der Menschen und ihre scheinbar grenzenlose Freiheit faszinierten sie schon früh.

Ihre Kindheit war zunächst von Geborgenheit geprägt. Gemeinsam mit ihren Eltern lebte sie in den Gewässern nahe einer weit entfernten Küste. Besonders zu ihrem Vater hatte sie eine enge Bindung. Er war mutig, erfahren und kannte die Strömungen des Meeres wie kein anderer. Oft erzählte er ihr Geschichten über unbekannte Regionen des Ozeans und lehrte sie, die Schönheit des Meeres zu respektieren, aber auch seine Gefahren niemals zu unterschätzen.

Als Jessy jedoch 10 Jahre alt war, ereignete sich das Erlebnis, das ihr Leben für immer verändern sollte. Während einer Nacht wanderte ihr Vater durch ein dunkles, kaum erforschtes Gebiet des Ozeans. Er war auf der Suche nach seltenen Pflanzen und Nahrungsquellen für ihre Gemeinschaft. Dort wurde er von einem Hai angegriffen. Die Rettungsversuche kamen zu spät, und Jessy verlor ihren Vater auf tragische Weise.

Dieser Verlust hinterließ tiefe Spuren in ihrer Seele. Seit diesem Tag entwickelte sie eine starke Angst vor dunklen und unerforschten Gewässern. Schon der Gedanke an die schwarze Tiefe des Ozeans lässt ihr Herz schneller schlagen. Dennoch begleitet sie bis heute eine verbotene Neugier. Ein Teil von ihr möchte verstehen, was sich in den dunklen Regionen des Meeres verbirgt. Doch meistens unterdrückt sie diesen Drang aus Angst, das gleiche Schicksal wie ihr Vater zu erleiden.

Nach seinem Tod wurde Jessy deutlich stiller und zurückhaltender. Sie zog sich oft von anderen zurück und verbrachte viel Zeit allein. Während andere Gleichaltrige Abenteuer suchten, fand sie Trost in kreativen Beschäftigungen. Sie begann zu malen, Musik zu machen und zu singen. Besonders die Musik half ihr dabei, ihre Gefühle auszudrücken, wenn ihr die Worte fehlten.

Mit zunehmendem Alter wurde ihre Neugier auf die Menschen stärker. Über viele Jahre beobachtete sie die Welt an der Oberfläche aus sicherer Entfernung. Sie lernte ihre Gewohnheiten kennen, hörte ihren Gesprächen zu und fragte sich oft, wie es wäre, selbst Teil dieser Welt zu sein. Gleichzeitig entwickelte sie einen gewissen Respekt – vielleicht sogar eine unterschwellige Angst – vor Menschen. Sie wusste, dass viele Wesen wie sie als Monster betrachten würden. Dieser Gedanke begleitet sie bis heute und macht es ihr schwer, neuen Menschen vollständig zu vertrauen.

Vor einigen Jahren entschied sich Jessy schließlich, ihr bisheriges Leben zu verändern. Sie schloss sich einer kleinen Gemeinschaft an, die in einem abgeschiedenen Haus nahe dem Strand lebt. Obwohl sie dort mittlerweile ein Zuhause gefunden hat, fühlt sie sich häufig noch wie eine Außenseiterin. Als jüngstes Mitglied der Gruppe wird sie oft unterschätzt. Viele halten sie für unerfahren oder nicht belastbar genug, weshalb sie ständig versucht zu beweisen, dass mehr in ihr steckt, als andere vermuten.

Trotz ihrer Unsicherheiten besitzt Jessy ein großes Herz. Sie ist liebevoll, herzlich und stets bemüht, anderen zu helfen. Wer ihr Vertrauen gewinnt, lernt eine loyale und fürsorgliche Person kennen, die ihre Freunde niemals im Stich lassen würde.

Heute verbringt Jessy ihre Zeit sowohl an Land als auch im Wasser. Sie liebt lange Spaziergänge und Joggingrunden entlang der Küste. Schwimmen gehört nach wie vor zu ihren größten Leidenschaften. Sie ist Mitglied einer Mannschaft und nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellt. Daneben praktiziert sie Yoga, um ihre innere Ruhe zu finden und ihre Ängste besser kontrollieren zu können.

Auch ihre kreativen Hobbys begleiten sie weiterhin. Oft sitzt sie am Strand, malt die Landschaft oder schreibt neue Melodien, während sie den Wellen lauscht. Die Nähe zum Meer gibt ihr Kraft, selbst wenn sie die dunklen Tiefen noch immer fürchtet.

Mit 23 Jahren steht Jessy an einem Wendepunkt ihres Lebens. Sie versucht ihren Platz zwischen zwei Welten zu finden – der Welt des Meeres, die sie geprägt hat, und der Welt der Menschen, die sie gleichzeitig fasziniert und verunsichert. Zwischen Angst und Neugier, Unsicherheit und Mut sucht sie ihren eigenen Weg und hofft, eines Tages zu beweisen, dass sie stärker ist, als viele glauben.


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