Bestattungsinstitut Peerscheid-Kalim

05.03.2026 15:42 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2026 20:07)
#1
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Bestseller-Schmied

Henford Nr 7 (Nicht in Welt)



Im Erdgeschoss befindet sich der Kundenbereich des Bestattungsinstituts. Der Wohnbereich beginnt im 1. OG
Es gibt mehrere Badezimmer, aus Gründen werden hier nicht alle Räume gezeigt.














Parkplatz


Eingang vorn


Terrasse zum Garten















Garage mit Zugang zum UG
















































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13.03.2026 20:07 (zuletzt bearbeitet: 13.03.2026 20:09)
#2
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Bestseller-Schmied

<<< Pita kommt von Sulani Festivalgelände <<<
<<< Dalia kommt von Henford-on-Bagley (3) <<<
<<< Gunther - Start <<<
<<< Nova - Start <<<


Charaktere: Pita, Gunther, Dalia, Nova
Geschichtsstrang: Familienidylle



"Gut, dann komm heute abend her." Pita nickt ins Gespräch hinein, obwohl David es am anderen Ende der Leitung nicht sehen kann. "Um zehn gehen hier die Lichter aus. Dann treffen wir uns vorm Haus."
Ein prüfender Blick wandert über die Arbeitsmaterialien, um sicherzustellen, dass alles wieder an seinem Platz ist. Gunther ist penibel, was seine Ordnung angeht und sie hat Verständnis für diese Eigenart.
Zwei Finger drücken zaghaft gegen das Glas mit der Watte, so dass es sich um kaum merkliche Millimeter dreht. Nun ist es perfekt zu den anderen Gläsern ausgerichtet.
"Weil das keiner mitbekommen muss.", sagt sie ins Telefon. "Das gäbe nur Diskussionen. Darauf kann ich verzichten."
Das Handy zwischen Schulter und Ohr klemmend, zieht sie den Saum des Schutzhandschuhs über den Handrücken, dann die Finger, bis sie ihn in der linken Hand zusammenknüllt.
"Wir arbeiten noch daran.", schmunzelt sie beklommen.
Die Handschuhe werden gezielt in der kleinen Tonne versenkt, ehe sie einen Hub Desinfektionsmittel in die hohle Hand spritzt und routiniert auf der Haut verteilt.
"Ich muss jetzt Schluss machen. Die warten bestimmt schon."
Beide Hände hinterm Rücken angelt sie nach der Schleife, um die Schürze zu lösen.
"Ja, gut. Bis dann."
Das Handy wird kurz auf der Arbeitsfläche geparkt, um die Schutzkleidung abzulegen. Dann nimmt sie eilig den Weg durch den sterilen Gang, das kleine Büro, die Treppe hinauf.



Das Haus ist weitläufig und so braucht sie einen Moment, bis sie schließlich im Esszimmer ankommt. Der Duft von guter Hausmannskost schlägt ihr entgegen und nicht zum ersten Mal fällt ihr auf, dass ihre Mutter die Mahlzeiten dem Geschmack des Gatten angepasst hat.
"Entschuldigung." Beinahe lautlos tritt sie an den Tisch heran, wo sie den Stuhl beiseite zieht, um sich zu setzen. Der strenge Blick des Hausherren entgeht ihr nicht.
"Ich habe noch unten aufgeräumt.", erklärt sie mit schuldbewusster Miene.
Gunther hält den Ausdruck unter einem Zucken des Mundwinkels. "Wir wollten gerade ohne dich anfangen."
"Jetzt bin ich ja da." Pita schaut kurz zu ihrer Mutter herüber. Natürlich gibt sie sich beschäftigt, drapiert Teller und Schüsseln in winzigen Bewegungen hin und her, nur um nichts sagen zu müssen.
In sich hineinseufzend kann Pita ein enttäuschtes Wippen der Brauen nur mit Mühe unterdrücken. Vielleicht war es doch keine gute Idee, wieder hier zu wohnen. Es ist offensichtlich, dass sie nicht mit dem neuen Mann im Haus harmoniert. Beinahe kommt es ihr so vor, als hätte ihre Mutter nicht den Partner erneuert, sondern dem alten ein anderes Gesicht gegeben. Gruselig. Schon öfter hatte sie den Gedanken, Nova darauf anzusprechen. Vielleicht bildet sie sich die Ähnlichkeit zum Vater nur ein. Wie ein scheues Reh sieht sie auf zu ihrer Schwester, die ihr gegenüber sitzt, und ringt sich ein Lächeln ab. Viel gesprochen haben sie nicht seit ihrer Rückkehr. Vielleicht ergibt sich ja heute etwas.
"Wie geht es dir mit der Arbeit, Schatz?" Dalia durchbricht das angespannte Schweigen am Tisch, während sie zu den Kartoffeln greift. "Bist du sicher, dass du nicht zu viel machst?"
Innerlich mit den Augen rollend, räuspert Pita sich in den Handrücken. Wie oft denn noch?! "Es ist alles gut, Mama."
Dalia nickt zurückhaltend, ein unsicheres Lächeln legt sich auf ihr Gesicht.
"Wenn morgen die Angehörigen kommen, erwarte ich, dass du anständig zurecht gemacht bist." Gunthers Stimme schneidet schwer durch den Raum.
Pitas Blick hebt sich unter einer fragenden Braue. Was soll das heißen? Sie sorgt immer für ein gepflegtes Erscheinungsbild.
"Dieses ganze Blech im Gesicht." Seine Hand zieht mit der Gabel einen fahrigen Kreis in der Luft. "So dürftest du dich eigentlich gar nicht zeigen." Scharf schielt er in Richtung der jüngeren Tochter. "Du genauso. Mit dieser Frisur und diesen ... Pullovern. Ihr seht aus, wie von einer Gang davon gejagt."



Die Tischkannte drückt ihn Novas Knie, weil sie immer mit einem angezogenen Bein auf dem Stuhl sitzt. Die Finger tippen konzentriert auf ihrem Handy herum. Beide Daumen nutzend, damit es schneller geht. Von der Unterhaltung bekommt der Teenager erstmal nichts mit. Bis das Wort Pullover fällt. Nova schaut auf und blickt zwischen ihrem Stiefvater und ihrer Mutter hin und her, bevor sich ihr Blick automatisch verhärtet.
"Das ist Bodyshaming, weisst du das? Also lass mich." Im nächsten Moment vibriert ihr Handy und ihr Kopf zeigt wieder auf den Bildschirm.
"Ja, dafür solltest du dich auch schämen." Gunther Stimme ist leise, aber bissig. "Du repräsentierst mit deinem Auftreten das Geschäft deines Vaters." Schwer schnaufend sinkt die Hand mit der Gabel auf den Tisch. "Und jetzt leg das Ding weg und setz dich ordentlich hin. Wir sind hier zu Tisch, verdammt!" Ein fordernder Blick geht zur Ehefrau, neben dem Mädchen, die daraufhin ihrer Jüngsten sanft bestimmend eine Hand auf das Knie legt, um die Haltung zu korrigieren.

Er hat ja keine Ahnung, wie eine Gang aussieht. Pita senkt den Blick. Diese Art Tonfall macht ihr nach all der selbstreflektierenden Charakterarbeit noch immer zu schaffen. Obwohl Gunthers Ausdruck deutlich ruhiger ist, als der ihres Vaters, sieht sie die Ähnlichkeit der Formulierungen. Ihr alter Herr hätte energisch polternd auf den Tisch geschlagen. Im Nachhinein kommt er ihr oft vor, wie ein herumbockendes Kleinkind, das seine Energie nicht unter Kontrolle hat. Dass sie noch nicht den Mut fand, ihn zu besuchen, erfüllt sie mit bedrückender Scham. Nur ein einziges Mal sah sie ihn nach dem Unfall. Oder was auch immer es war, das ihm zustieß.



Beide Füsse auf dem Boden, immer noch zusammengesunken wie ein Kartoffelsack sieht Nova den Mann gegenüber an. Sie kann nicht zugeben, dass laute Töne wie diese sie einschüchtern. Es bleibt nichts anderes übrig als maulend nachzugeben. Sie schmeisst das Telefon klappernd neben ihren Teller und verschränkt die Arme. Der Kopf geht zur Seite, weg von ihrer Mutter. „Soogle lieber mal mehr…“ murmelt sie eingeschnappt.

"Möchtest du denn gar nicht essen?" Dalia betrachtet ihre Jüngste mit diesem flehenden Blick. Sie hat sich solche Mühe mit dem Abendessen gegeben. Wie jeden Tag setzt sie all ihre Hoffnung auf das Beisammensein am Tisch, um eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Wenn sie nur gut genug kocht, ihren Mädchen zeigt, wie sehr sie sie liebt, dann kann sie diese energiefressende Stimmung vertreiben. Aber wieder einmal scheint es nicht zu genügen. Die Enttäuschung lässt sie sich nicht anmerken. Es hilft niemandem, wenn sie aufgibt.
"Wenigstens ein paar Kartoffeln?" Die Mutter schiebt die Schüssel näher zum leeren Teller. "Oder soll ich dir ein paar Pommes machen?"
"Du verhätschelst sie zu sehr.", kommt es von Gegenüber. "Kein Wunder, dass sie uns auf der Nase herumtanzen." Gunthers Blick ist schärfer, als er es seiner Stimme gestattet. "Zu meiner Zeit wurde gegessen, was auf den Tisch kam und damit hatte es sich. Da hat niemand rumgemäkelt."

Nova hat zwar Hunger, aber sie hat andere Pläne. Sie schielt zu ihren Eltern und fragt sich was passiert, würde sie...
"Ich ess später." Ihre Augen fallen automatisch auf das Telefon neben dem Teller. Sie zögert, dann schnappt sie es sich, wie ein Frosch die Fliege und checkt ihre Nachrichten.



Pita würgt den Broccoli herunter. Obwohl es köstlich schmeckt und sie wirklich hungrig ist, vergeht ihr bei dieser Gesellschaft der Appetit. Der Drang, aufzustehen und dem neuen Hausherren zu sagen, was sie über diese Urzeit-Phrasen denkt, hämmert sich mit jedem Herzschlag tiefer in ihre Eingeweide. Sie hasst es, dass sie sich nicht dazu äußern kann. Sie hasst es, dass ihre Mutter ihn gewähren lässt. Und sie verabscheut sich selbst dafür, diese Eigenschaft mit ihr zu teilen. Nichts hat sich verändert. Sie dachte, sie hätte sich in den vergangenen zwei Jahren entwickelt. Sie hat so hart an sich gearbeitet und nun muss sie erkennen, dass all das umsonst war. Es ist, als würde dieser Ort sie zu einem Duckmäuschen machen.
Beherrscht räuspert sie sich, würgt den Brocken des flauen Unwohlseins herunter und nimmt das Besteck wieder auf. Nur noch den Teller leeren, dann kann sie aufstehen und gehen. Der Gedanke ist kaum zu Ende gedacht, da breitet sich der nächste Druck in ihr aus. Du bist zweiundzwanzig. Du bist erwachsen. Du musst nicht fragen, ob du aufstehen darfst.
Immer wieder blinzelnd hält sie das innere Chaos unter Kontrolle, bringt automatisiert eine Gabelladung nach der nächsten hinter die Lippen, kaut, schluckt. Dann ist es geschafft. Das Ticken der Uhr und das klappernde Besteck der Anwesenden liegen bleischwer im Raum. Verhalten greift Pita zu ihrem Glas, trinkt es leer und stellt es ab. Die Flüssigkeit ist wohltuend im schmerzlich trockenen Hals.
Steh jetzt einfach auf und geh. Ihr Körper weigert sich, der Anweisung zu folgen.
"Möchtest du noch etwas, Schatz?" Dalias unerträglich weiche Stimme jagt Pita abertausend kleine Nadeln unter die Haut.
Sie schüttelt den Kopf. "Danke. Es war köstlich, Mama."
Die Ältere lächelt beseelt.
"Ich..." Pitas Stimme fühlt sich zittrig an. Hören die das? Oder ist das nur in ihrem Kopf? "... werde jetzt wieder runter gehen." Sie wagt nicht, den Blick zu heben. Sieht er sie an? "Ich möchte noch ein paar Notizen nachholen.", fügt sie sicherheitshalber hinzu, doch ihre Stimme verliert auf halber Strecke an Kraft.
"Ist gut, Schatz.", nickt Dalia ihr müde lächelnd zu. "Mach nicht mehr so lange, ja? Du musst dich auch um dich kümmern."
Pita nickt - gequält und hastig. Dann greift sie fahrig nach dem Geschirr, bekommt es nicht sauber zu fassen, so dass das Scheppern ihr in den Ohren dröhnt.
"Lass stehen, Liebes.", winkt Dalia ab. "Ich mach das schon."
Ein heiseres "Danke." hervorpressend springt Pita viel zu energisch vom Stuhl auf. Eine Mikrosekunde zögert sie. Ist das richtig so? Sollte sie nicht trotzdem - Geh endlich! Die Haare fliegen durch die Luft, als sie sich hastig herumdreht und zur Balkontür nach draußen verschwindet.



Nova sieht ihrer Schwester nach. Selbst wenn sie nichts mit ihr zu tun haben will, gelten doch wohl die selben Regeln auch für sie. Nova steht ruckartig auf. Der Stuhl schiebt sich nach hinten. Im Gegensatz zu Pita macht sie keine Ansage warum, sondern wendet sich einfach vom Tisch ab, in der Hoffnung, dass auch bei ihr keiner was sagt.

(In Zusammenarbeit mit @Ripzha )


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27.04.2026 21:09 (zuletzt bearbeitet: 08.05.2026 18:25)
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Bestseller-Schmied

<<< David kommt von Copperdale (2) <<<

Charaktere: David, Pita
Geschichtsstrang: Genug zu tun




In der Abenddämmerung erreicht David das ländlich gelegene Bestattungsinstitut. In der Hand hält er eine Kühlbox, als käme er gerade von einem sommerlichen Grillabend zurück. Doch der Inhalt wäre keinesfalls zum Verzehr geeignet.
In den vergangenen Wochen hörte man immer wieder von verendeten Tieren, meist Wasservögeln, im östlichen Norden des Landes. Inzwischen wurde bereits in den Sitzungen bei NOW darüber gesprochen, wo einige besorgte Stimmen forderten, der Sache auf den Grund zu gehen.
"Tiere sterben nun mal, das ist noch lange kein Grund, ein Fass aufzumachen.", hatte Oliver gemeint. Doch der harte Kern der Gruppe weiß, dass ein erhöhtes Aufkommen von Todesfällen selten ein Zufall ist. Glauben manche an die Vogelgrippe, fordern andere aktive Nachforschungen. Ein weiteres Thema, das die Gruppe mit Konflikten aufzuheizen scheint. Obwohl David gern diskutiert und auch einem kräftigen Streit nicht abgeneigt ist, schüren die wachsenden Meinungsverschiedenheiten mittlerweile Sorgen in ihm. Sollte die Dynamik sich nicht bald wieder beruhigen, sieht er die Zusammenarbeit und damit die Existenz von NOW ernsthaft gefährdet. Insgeheim hofft er, dass die Untersuchung des mitgebrachten Tieres keine auffallenden Ergebnisse liefert. Nicht nur der Gruppe blieben weitere Reibungspunkte erspart. Auch - und das ist das weitaus größere Argument - für die Natur wäre ein Fehlalarm wünschenswert.



Das gelbe Haar der langjährigen Freundin leuchtet ihm aus der Ferne entgegen, noch ehe David ihr Gesicht erkennt. Geduldig auf ihn wartend steht sie auf dem Parkplatz, der direkt an das imposante Gebäude - ihr Elternhaus - angrenzt. Ihre Mimik formt ein warmes Lächeln, als er sich nähert und ihn streift das wohlige Gefühl, dass sie sich in ihrer fast zweijährigen Abwesenheit kaum verändert hat.
"Lange her, dass ich hier unten war.", stellt er fest, als sie ins Untergeschoss gehen. Sofort wird die deutlich kühlere Temperatur spürbar und ein Schauer von leichter Gänsehaut zieht über Davids Arme. "Ich glaub, das letzte Mal haben wir uns hier die Kante gegeben." Was für ein surreales Erlebnis, sich im Vorbereitungsraum eines Bestattungsinstituts die Huke dicht zu saufen. Aus heutiger Sicht aus mehreren Gründen mehr als unpassend. Aber damals ...



"Ich erinnere mich gut daran." Pita geht mit katzenhaften Schritten voran, durchquert den langen Gang, passiert die erste Tür rechterhand, um kurz darauf die zweite zu öffnen. "Vaas hat Papa einen riesen Schreck eingejagt, als er morgens aus der Kühlzelle gekrabbelt kam." Ein zurückhaltendes Lachen kann sie nicht unterdrücken. "Er war fast steif gefroren. Niemand weiß, wie lange er da drin war." Ihr Blick bekommt dieses liebevolle Glänzen, das oft in ihre Mimik einzieht, wenn jemand etwas wirklich Dummes tut. "Was für ein Idiot.", murmeln ihre Lippen zart schmunzelnd. "Mama hat ihn mit Tee und Suppe wieder aufgetaut. Das hätte auch wirklich böse ausgehen können." Wie so manche seiner brillanten Ideen. Ihr zart verträumter Ausdruck weicht erst, als sie den Arbeitskittel über die Alltagskleidung zieht und sich am Tisch in Position bringt. "Dann zeig mal, was du da hast."
Augenblicklich erstirbt Davids breite Grinsen. Mit ernster Miene stellt er die Kühlbox vor ihr ab, um sie zu öffnen. Eine tote Möwe kommt zum Vorschein und wird behutsam auf der Arbeitsfläche abgelegt.



"Du solltest Handschuhe tragen.", mahnt Pita ohne Vorwurf und zieht die eigenen Schutzüberzüge zurecht. "Du weißt nicht, was vielleicht an dem Tier haftet. Bitte, da drüben steht Desinfektion." Ein leichtes Kopfrucken deutet auf die kleine Ablage an der Wand und macht klar, dass dies kein Vorschlag ist. "Auch unter den Fingernägeln." Leicht nach vorn gebeugt, betrachtet sie das Tier aufmerksam. Mit beiden Händen wendet sie es von einer Seite zur anderen, untersucht die Flügel, den Hals, den Korpus. Ihre Finger tasten mit einer andächtigen Sanftheit über den kleinen Körper, als könnte er ihre Berührungen spüren. "Ich erkenne keine äußeren Verletzungen. Und so gut wie keine Totenstarre. Was normalerweise darauf schließen würde, dass sie noch nicht lange tot ist." Beinahe liebevoll drapiert sie das Tier so vor sich, dass die Flügel seitlich ausgebreitet, den Brustkorb freigeben. "Die Starre setzt schneller ein, als man glaubt, daher empfinde ich diesen Punkt als auffällig. Ohne dass es etwas beweisen würde."
Ihre rechte Hand greift in die bereitgestellte Wanne mit Sterilisationslösung, um das Skalpell herauszunehmen. "Ich fange an."



Der Duft vom Desinfektionsmittel liegt schwer in der Luft, als ein feines Geräusch an Davids Ohr dringt. Er hätte nicht gedacht, dass man den Schnitt hören kann, selbst wenn es nur ganz leise ist. Fasziniert macht er einige Schritte in einem großen Halbkreis um Pita herum, um sie bei der Arbeit zu beobachten. Es ist merkwürdig, sie mit einem Skalpell in der Hand zu sehen. Wie ein Blitz schlägt das Bild von ihr in seinem Inneren ein, wie sie mit blutenden Armen vor ihm lag. Ihre Augen waren halb geschlossen, nur eine einzelne Träne rann über ihre makellose Wange.
"Sieh dir das an." Ihre weiche Stimme zerrt ihn zurück ins Hier und Jetzt. Die Brauen angezogen landet sein Blick in der Realität, ohne die heimliche Erleichterung dafür zu zeigen.
"Was siehst du?", fragt er und will sich etwas vorbeugen, weicht aber sogleich zurück. Was sich ihm dort bietet, muss er nicht im Detail sehen. Die grobe Idee eines geöffneten Tieres genügt.
"Die Organe.", beginnt sie mit nachdenklichem Unterton. "Sie sind kaum voneinander abgegrenzt. Es ist alles irgendwie ... zersetzt. Miteinander verschmolzen." Die stumpfe Seite des Skalpells gräbt sich unter die gallertartigen Eingeweide, um sie ein wenig anzuheben. Sofort sickert die Masse an dem Metall vorbei und zerfällt ineinander. "Die Leber, die Niere, der Magen, ... Das alles hat sich buchstäblich aufgelöst." Sie legt das Skalpell zurück in die Wanne und nimmt eine kleine Pinzette zur Hand. Vorsichtig hebt sie einen Teil des Gewebes aus dem Körper. "Gib mir mal eins von den Röhrchen dort." Das Kopfrucken weist die Richtung an und David reagiert sofort. "Riechst du das?" Ein schmieriger Klumpen wie rotes Gelee tropft in das Gefäß. "Es sollte nach Verwesung riechen.", erklärt sie. "Dieser süßliche Geruch, metallisch, ... ein bisschen beißend. Das ist nicht gut." Sorgenvoll ziehen sich ihre Brauen zusammen. Sie hebt den Blick, nimmt dem Freund das Glasröhrchen ab und schenkt ihm einen ernsten Blick. "Das ist keine Vogelgrippe. Kein Virus sorgt für eine derartige Nekrose. Nicht in dieser Geschwindigkeit."



David schießt die Anspannung in die Schläfen. So eine Scheiße! "Was bedeutet das?", fragt er und befürchtet das Schlimmste.
"Das weiß ich nicht. Ich bin keine Laborantin. Aber ich glaube nicht, dass das hier ein natürliches Vorkommen ist." Sie macht einen halben Schritt zur Seite und nimmt eine Flasche mit klarer Flüssigkeit aus dem Regal. Gekonnt öffnet sie den Schnappverschluss, schüttet wenige Tropfen in das Röhrchen und stellt sie zurück. "Das ist Standard-Fixierl-" Ihre Augen weiten sich, als die Lösung zu schäumen beginnt. Binnen weniger Sekunden verfärbt sich der Inhalt des Glases in ein schmutziges Violett. "Das sollte nicht passieren.", kommentiert sie.
Entsetzt starrt David auf die Szene, die sich ihm bietet. Das ist schlimmer, als alles, was er sich hätte vorstellen können. "Was geht da ab, Pita?"
"Ich weiß nicht." Sie schüttelt ungläubig mit dem Kopf. Dann geht ihr Blick zurück auf das geöffnete Tier. "Irgendetwas hat diesen Vogel von innen heraus verdaut. Ein starkes Lösungsmittel vielleicht. Oder ein instabiler chemischer Beschleuniger."
Davids Entsetzen weicht einer aufkeimenden Wut. Lösungsmittel. Chemie. So oder so. Jemand hat dieses arme Tier brutal vergiftet und elendig verrecken lassen. Und jemand wird dafür Rechenschaft ziehen. Er atmet einmal tief durch, um seine Beherrschung zurück zu erlangen. "Kannst du rausfinden, was das ist?" Seine Stimme schneidet kühl und hart durch die Stille des Raumes.
"Nein." Pita stellt das Glas ab, legt die Pinzette zum Skalpell in die Wanne und holt ein kräftig gewebtes Tuch unter dem Tisch hervor. Der Vogel wird darin eingewickelt, bis nichts mehr von ihm zu sehen ist. "Wie ich sagte, ich bin keine Laborantin. Aber ich habe noch einen Kontakt zur Uni-Klinik. Eine Kommilitonin von mir. Sie wird keine Fragen stellen, wenn ich ihr Proben inoffiziell zuschiebe."
David hebt fragend eine Braue.



"Wir hatten mal was.", kommt sie dem Kommentar zuvor, der ihm aus den Augen sticht. Das Bündel entsorgt Pita in der Tonne für Sonderabfälle. Es wäre ihr lieber, sie könnte das Tier begraben, doch das, was in ihm gärt, würde in die Erde sickern und weitere Probleme verursachen. "Ich versuche, so viel wie möglich herauszufinden.", fährt sie fort, die Handschuhe geübt und sauber abstreifend. "Aber hör mir gut zu, David." Sie macht einen Schritt auf ihn zu, fixiert ihn aus ersten Augen. "Ein einzelner Vogel beweist gar nichts. Ein halbwegs findiger Anwalt würde sagen, das Tier ist in ein offenes Fass in einer Werkstatt gefallen." Eine Pause entsteht, die den Ernst der Lage verdeutlicht. "Wenn du willst, dass ich mein Gesicht für deine Gruppe und meine Kontakte im Labor riskiere, mache ich das gern für dich. Aber dafür brauche ich mehr." Sie nimmt einen ruhigen Atemzug, ehe sie sich abwendet. Gezielte Handgriffe zu Reinigungsmitteln folgen, um die Untersuchung geheim zu halten. "Ich brauche den Beweis, dass das kein Unfall war." Sie deutet auf die Kühlbox. "Bring mir mehr davon. Verschiedene Arten. Von verschiedenen Stellen entlang des Flusses. Wenn alle das gleiche Bild zeigen, dann ist es mehr als nur eine Vermutung. Dann haben wir etwas in der Hand."



Langsam, verstehend und mit einer kämpferischen Sturheit, sich von den Ergebnissen dieses Abends klein kriegen zu lassen, nickt er einen Moment vor sich her. Das wird Benzin ins Feuer bei NOW gießen. Das Fass, das Oliver nicht aufmachen wollte, ist bereits geöffnet. Und es läuft pures Gift heraus. "Ich regel das. Danke, Piet." Er ringt sich ein Lächeln ab, legt ihr die Hand auf den Oberarm und drückt ihr einen Kuss auf die Wange. "Soll ich noch was aufräumen helfen?"
"Nein, das mach ich schon.", lächelt sie. "Du hast genug zu tun."
Wieder nickt er. Dann verlässt er den Raum, dessen Kälte ihm noch brutaler vorkommt, als zuvor.
Erleichtert atmet er auf, als er die angenehm warme Nachtluft um sich herum spürt. Er hätte nicht gedacht, dass ihm dieser Besuch so nahe gehen würde. Bewusst bleibt er nach wenigen Schritten stehen und atmet. Seine Lungen füllen sich mit der sommerlichen Frische und er spürt mit jedem tiefen Zug, wie die sterile, gefilterte Kälte von den Kellerräumen mehr und mehr aus seinem Körper verschwindet, bis nur saubere Luft übrig bleibt und er schließlich den Heimweg antreten kann.


>>> David geht nach Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (3) >>>


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16.05.2026 18:45
#4
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Bestseller-Schmied

Charaktere: Pita, Nova
Geschichtsstrang: Wegen Papa



Das Buch liegt aufgeschlagen in ihrem Schoß, doch die Worte verschwimmen zu grauen Linien. Pita liest denselben Absatz nun zum vierten Mal, ohne auch nur ein einziges Wort davon wirklich aufzunehmen.
Der Daumen streicht über die Seitenkante, biegt sie leicht nach oben, lässt sie wieder zurücksinken. Ein trockenes Rascheln erfüllt den Raum.
Mit einem leisen Seufzen legt sie das Buch auf dem kleinen Tisch neben dem Sessel ab. Die Stille ihres Zimmers ist beinahe erdrückend. Durch die geöffnete Balkontür dringt nur das entfernte Rauschen von seichten Windböen hinein.
Sie steht auf und tritt in die abendliche Luft, um tief durchzuatmen. Doch der Gedanke lässt nicht von ihr ab. Er war schon den ganzen Tag da. Insgeheim sogar schon seit ihrer Rückkehr. Doch heute scheint er hartnäckiger als sonst. Und dann kann sie sich ihm nicht mehr widersetzen. Du musst ihn besuchen.
Fast automatisch spannen sich ihre Schultern an. Das letzte Mal liegt zwei Jahre zurück. Ein einziges Mal. Damals roch es nach Desinfektionsmittel und abgestandenem Tee. Und sein Blick …
Pita blinzelt hastig und geht zurück ins Zimmer. Hör auf.
Mit beiden Händen streicht sie sich über das Gesicht, als könnte sie den Gedanken einfach wegwischen. Es funktioniert nicht. Vielleicht könnte sie … Ihr Blick gleitet zur Zimmertür.
Nova.
Die Unterlippe wird kurz zwischen die Zähne gezogen. Einen Moment zögert sie noch. Das Verhältnis zwischen den Schwestern ist angespannt. Pita weiß nicht genau, welche ihrer Entscheidungen Nova verurteilt. Vielleicht alle. Vielleicht keinen und sie bildet sich diese unterkühlte Art nur ein. Ein letztes Mal seufzt sie, bevor sie schließlich Treppe nach unten nimmt.
Der Flur ist so still, dass ihr nur der eigener Herzschlag zunehmend in den Ohren liegt. Vor Novas Zimmer bleibt sie stehen. Aus dem Inneren dringt gedämpft Musik. Vielleicht eins dieser Computerspiele, an denen sie ständig hängt. Vor Jahren spielten sie manchmal zusammen. Aber irgendwie verlief diese Gemeinsamkeit im Sand.
Pita hebt die Hand. Kurz hält sie inne. Was will sie eigentlich genau? Was erwartet sie von einem Gespräch? Du bist nur schon wieder feige. Tu es einfach. Zaghaft klopft sie an die Tür. Nichts tut sich. Wenn du jetzt gehst, wirds nicht auffallen. Ein Atemzug lang überlegt sie. Dann klopft sie noch einmal. Dieses Mal lauter.



Toc Toc Toc Toc-Toc Toc Toc…
Der Ton den ihr Handy bei jedem einzelnen Buchstaben macht, stört Nova nicht. Im Gegenteil, wirkt es sogar irgendwie beruhigend.
Das Klopfen an der Tür hingegen…
Beim zweiten Mal schreit sie: „Was?!“ ohne aufzusehen. Warum lässt man sie nicht einfach in ruhe.
Nova liegt auf dem Bett. Den Blick in ihren momentan wertvollsten Besitz. Ihre kleinen Finger sind taub - das passiert immer wenn sie so lange in dieser Position am Handy tippt. Das Blut schafft es irgendwie nicht mehr - oder so. Ist Nova auch egal. Ihr Fokus liegt vollkommen auf dem Chat mit Tomasz. Ihr erster richtiger Freund. Online kennengelernt und sie haben sich auch schon heimlich getroffen. Er stottert. Aber das stört Nova nicht. Er ist einfach so ganz anders als alle und das gefällt ihr. Und er mag sie wie sie ist.
Die Tür geht auf und Nova hebt kurz den Blick. Es sind Pitas gelbe Haare die sie zu erst wahrnimmt und die sie zu erst wieder das Interesse verlieren lassen. Nova sagt nichts, blickt auf ihr Handy und lächelt. Unterdrückt es aber sofort. Es geht Pita nichts an was sie happy macht.

Leise wie eine Katze schiebt Pita sich durch die schmal geöffnete Tür, um sie gleich wieder zu schließen. Beide Hände hinter sich, lehnt sie mit dem Körper gegen das Holz. Der genervte Tonfall der Schwester zerrt an ihrer Überzeugung, das Gespräch zu suchen, weswegen sie einen Atemzug lang schweigend in das Teenagerchaos schaut, dass Nova Zimmer nennt.
"Entschuldige.", findet sie ihre Stimme zögerlich. "Ich wollte dich nicht stören." Der kalte Blick, der ihr entgegenschießt, lässt sie trocken schlucken. Sie begreift nicht, warum Nova immer so wütend ist. Das war doch früher nicht so. Nun mach schon. Jetzt bist du schon hier. Sanft stößt sie sich von der Tür ab und geht einen Schritt ins Zimmer hinein. "Ich dachte nur, ... Ich würde gern mal mit dir reden." Die Unterlippe zieht sich zwischen die Zähne, der Blick weicht zum Boden aus. "Wegen Papa."



Angenervt lässt Nova die Hände mit dem Telefon auf die Brust sinken.
„Wieso?“ fragt sie scharf. „Papa ist weg, was gibts da zu reden.“

"Hast du ..." Pita macht einen weiteren Schritt. Ihre Hand legt sich auf Lehne des Bürostuhls, um ihn herumzudrehen und sich zu setzen. Die Knie eng aneinander, die Hände flach außen daneben, sucht sie den Blick ihrer Schwester. "Wie oft warst du bei ihm? Mama sagte, sie geht alle zwei Wochen hin."

"Ääh.. gar nicht?" sagt Nova als wäre das logisch. Daraufhin nimmt sie ihr Telefon wieder auf. "Wieso sollte ich..." fügt sie murmelnd an. Erkennt mich doch eh nicht.

Pita sackt ein winziges Stück in sich zusammen. Was hat sie erwartet? Aus großen Augen blinzelt sie Nova entgegen. "Hattest du denn nie den Gedanken, ihn zu sehen?" Ihr Blick senkt sich. Etwas unbeholfen beginnt sie, mit den Füßen auf dem Boden, den Stuhl ein wenig hin und her zu drehen. "Oder den Wunch?" Die Schultern ziehen langsam in den Nacken. "Trotz allem ist es Papa."

"Ne ist es nicht." widerspricht Nova. "Er ist ein Zombie und keiner erlöst ihn."
Eine Gemeinsamkeit die sie mit ihrem Freund hat. Kein Papa mehr. Wärend Simwar Z haben sie gemeinsam Zombies abgeschlachtet und es gibt unter den 12 Zombievarianten einen, der sie an ihren Papa erinnert. Inzwischen fühlt sie sowas wie Gnade, wenn sie ihm den Kopf abhackt. Gerngeschehn.
"Wieso fragst du? Geh doch hin wenn er dich so interessiert..." Novas ernste Mine vergeht kurz, als sie das Handy von sich weg streckt und ein Selfie mit einem überraschend sympathischen Grinsen schiesst. In der nächsten Sekunde, in der sie es verarbeitet, ist ihr Blick wieder der einer genervten 15 Jährigen.



"Es ist weniger das Interesse.", sagt Pita zurückhaltend, während sie Nova beobachtet. Diese Grenze, die die Jüngere zwischen ihnen zieht, erfüllt sie mit einem schweren Gemisch aus Trauer und Unverständnis. Der kurze Moment, in dem sie die Maske für das Selfie wechselt, lässt Pita erkennen, dass sie nicht die geringste Ahnung hat, wer dieses Mädchen ist. Was in ihr vorgeht, was sie auf welche Weise bewegt, was sie so verschlossen macht. Obwohl sich in ihr das Gefühl ausbreitet, ihre Schwester verloren zu haben, spricht sie nach einem Augenblick weiter. Weil sie dafür her kam. Und weil da diese winzige Hoffnung ist, sie vielleicht doch noch zu erreichen. "Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich es ihm schulde. Glaube ich." Wieder senkt sie den Blick. Die Drehungen des Stuhls werden weitläufiger. "Aber vielleicht stimmt das auch gar nicht.", murmelt sie leiser als zuvor. "Vielleicht will ich mir nur beweisen, ..." tief seufzend heben sich die Schultern erneut, nur um dann wieder hastig herunter zu fallen, "keine Ahnung. Dass ich es bei ihm aushalte. Oder so."

Nova kann mit dem was Pita sagt nichts anfangen. Keine Ahnung was sie meint und sie will es auch nicht verstehen. Sie ist für Nova genau so weit weg wie Papa. Nur Pita ging in voller Absicht fort, während ihr Papa nichts dafür konnte. Es wäre gerechter, wenn Pita an seiner Stelle läge.
Novas Augen zucken kurz, als hätte der Gedanke einen schmerzhaften Blitz durch ihr Gesicht gejagt.
"Dann mach doch…. Kannst du jetzt gehn…? Ich will telefonieren.“



Beinahe drei Sekunden vergehen, in denen Pita ihre Schwester regungslos ansieht. Ihre Brust verkrampft sich. Diese Gleichgültigkeit schmerzt sie. Wie benommen nickt sie, im selben Moment, in dem der Stuhl aufhört, sich zu bewegen. "Sicher.", flüstert sie fast stimmenlos. Noch einen Augenaufschlag lang bleibt sie sitzen, als müsste sie erst begreifen, dass sie gerade eine Abfuhr kassiert hat.
Plötzlich, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, erhebt sie sich, schiebt den Stuhl zurück unter den Tisch und verlässt das Zimmer ohne ein weiteres Wort. Die Tür klickt leise ins Schloss, ehe sie mit einer flachen Hand das Haar glatt hinter die Schulter streift, wie sie es oft tut, wenn sie um die innere Kontrolle ringt. Na, das war ja eine brillante Idee.


(In Zusammenarbeit mit @Ripzha )


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