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Henford-on-Bagley - Haus der Winters
Marina, Joachim - letzter Post
Charaktere: Joachim, Marina, Vanice, Kilian
Geschichtsstrang: Abschiedsschmerz
Der Tag ist gekommen, an dem Kilian von Joachim ins Internat gebracht wird. In der vergangenen Woche hat er sich von seinem Opa und den anderen Garcia-Klein-Verwandten verabschiedet. Gestern war er bei Tania und Jordyn, um auch dort Abschied zu nehmen.
Marina und Vanice stehen am Auto, während Joachim die letzten Koffer sorgfältig ins Auto packt. Die Atmosphäre ist mit Spannung und Wehmut durchzogen. "Wenn was ist, dann melde Dich bitte. Ich komme sofort, wenn Du mich brauchst!", versichert Marina ihrem Sohn. "Ja, Mama. Ich komm schon klar. Ich bin groß." Kilian versucht, seine Mutter zu beruhigen, während er sowohl aufgeregt, als auch traurig über den Abschied ist.

Auch von Vanice verabschiedet sich Kilian. Anschließend steigt er ins Auto. Bevor sich Joachim hinters Steuer setzt, nähert er sich Marina. "Hast Du diese Woche Zeit? Ich möchte gerne etwas mit Dir besprechen." Irritiert sieht Marina ihn an. "Ja.. ja klar. Ruf mich an, wenn Du wieder Zuhause bist." Die unerwartete Bitte lässt Marinas Gedanken kreisen, doch sie bleibt gefasst und versucht, ihre Emotionen zu kontrollieren. Es geht bestimmt um unsere Trennung.
Joachim steigt ins Auto und langsam rollen sie vom Hof. Marina bleibt mit Vanice zurück, die sie in den Arm nimmt. "Er ist so schnell groß geworden." - "Jo", gibt die Tochter knapp von sich. Das Mutter-Tochter-Gespann bleibt noch eine Weile im Hofraum stehen, bis das Auto nicht mehr zu sehen ist.

Marina - nächster Post
Vanice - nächster Post
Joachim - nächster Post
<<< Marina kommt von Windenburg Nr. 12 - Luigi's Pizza (2) <<<
Charaktere: Hans, Marina
Geschichtsstrang: Besonders aufmerksam
Hans macht sich gerade einen Kaffee, als er sich an die Situation zwischen dem blonden Kunden und Marina in der Werkstatt erinnert. Die Freundin wirkte dabei glücklich. Bei dem Gedanken schmunzelt der Mann. Er zückt sein Handy und ruft Marina direkt an. "Hey. Ich bins. Wie geht es dir?", beginnt das Gespräch. Dabei grinst Hans breit über beide Wangen.
Marina freut sich, dass ihr Freund Hans sie anruft. Nach dem gelungenen Date mit Lasse am Vorabend strahlt sie bis über beide Ohren. Die Freude ist ihrer Stimmlage zu entnehmen. "Mir geht es sehr gut." Kichernd verstummt sie für ein paar Sekunden. "Wirklich, mir geht's gut. Und wie geht es dir?"

Bei der Reaktion schmunzelt Hans. "Mir geht es gut ... So so, dir geht es also G-U-T ... Gibt es dafür einen b-e-s-t-i-m-m-t-e-n Anlass?" Hans klingt neugierig, aber auch als würde er auf etwas hindeuten wollen.
Verlegen fasst sich die Brünette mit der Hand ins Gesicht und erzählt. "Ja, gestern war doch Herr Solberg bei uns in der Werkstatt." Aufgeregt erzählt sie, dass sie ihn bereits von der Schule kennt, aber noch keinen privaten Kontakt mit ihm hatte. Gestern haben sie sich für den Abend verabredet und waren gemütlich essen. Anschließend haben sie noch einen langen Spaziergang mit guten Gesprächen gemacht. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich wieder bereit bin, Männer zu treffen. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht mehr daran gedacht, überhaupt mit einem Mann in Kontakt zu treten. Aber meine Schwester hat mich ermutigt und warum soll ich mein Leben lang alleine bleiben?"
Damit hat Hans seine Bestätigung und grinst wie ein Honigkuchenpferd. "Das freut mich zu hören. Man hat schon in der Werkstatt bemerkt, dass du dich diesem Kunden gegenüber b-e-s-o-n-d-e-r-s aufmerksam widmest. ... Ich glaube auch es tut dir gut."
Beschämt macht sich Marina kurzzeitig Gedanken, ob wohl noch jemand etwas mitbekommen haben kann. Doch dann wird ihr klar, dass nichts Verwerfliches daran ist. Sie ist Joachim zu nichts mehr verpflichtet. "Bevor du fragst, es ist nichts passiert. Also weder küssen noch sonst etwas. Aber wer weiß. Ich kann mir schon vorstellen, wieder mit ihm auszugehen." In Gedanken vertieft sieht Marina auf den Terminkalender und überlegt. "Wie steht's eigentlich bei Dir? Hast Du auch schon daran gedacht mit einer Frau auszugehen?"
Der Zuhörer muss lachen. "Marina ... alles gut. Du bist eine erwachsene Frau mir erst recht keine Rechenschaft schuldig. Bei Vero wäre es eine andere Sache. Daher alles gut. Unternehme das, was D-I-R gut tut." Auf die Frage von ihr ist er allerdings nicht gefasst. "Öhm ... was soll ich dazu sagen?", kommt er ins Schlingern. "Weißt du", ist der Sprecher dann gefasster. "Es fühlt sich noch immer wie ein Verrat an Tanja an ... Verstehst du?"

Verständnisvoll nickt die dreifache Mutter. "Ich denke aber, Tanja hätte gewollt, dass Du wieder Liebe in dein Leben lässt. Und Vero würde sich sicherlich auch für Dich freuen." Während sie einen Moment schweigt, kratzt sie sich am Kinn. "Aber ... es kann ja auch alles ganz zwanglos sein. Ein paar Dates, Essen gehen oder sowas. Du musst ja nicht gleich heiraten." Die Worte ihrer Schwester hallen ihn ihrem Gedächtnis.
Marina hat recht in dem was sie sagt. Allerdings ... "Weißt du ... es fühlt sich einfach komisch an. ... Ich weiß einfach nicht." Man merkt seine Verunsicherung an. "Hast du bisher nichts vermisst?", fragt die Gesprächspartnerin besorgt nach Hans. Als Vero noch klein war, dachte sie, er würde sein ganzes Leben seiner Tochter widmen. Doch inzwischen ist auch sie eine Teenagerin wie Tani und er hätte durchaus die Möglichkeit, sich anderen Dingen zu widmen.
"Ehrlich gesagt ... nein ... Vero und die Arbeit sind mein Mittelpunkt im Leben. Daher ... weiß nicht ... fühlt sich alles was so neudeutsch 'Dating' betrifft so merkwürdig an", gibt der Zuhörer offen zu. "Ich habe echt keinen Plan davon und wahrscheinlich bin ich auch zu alt für den Kram."
Die Freundin erkennt, dass Hans dafür noch nicht bereit ist und lässt das Thema ruhen. "Weißt du noch, dass wir mit Tom mal etwas trinken gehen wollten? Das sollten wir bald in Angriff nehmen. Hast du ein Wochenende im Kopf, das dir passt?"
"Klar. Freu mich auch drauf", sagt er zunächst gut gelaunt. "Allerdings ... hängt es wohl eher von Tom ab ... der macht mir etwas Sorgen", die Laune hat sich in Besorgnis verändert. Marina zieht verwundert die Augenbrauen zusammen. "Warum? Ist irgendetwas passiert?" - "Gute Frage ... ich vermute es fast", antwortet Hans ratlos wirkend. Er erzählt Marina in Kurzfassung, dass seit dem Geburtstag bei ihm Tom konfus bei der Arbeit wirkt. Als beschäftigt ihn etwas; er redet allerdings nicht darüber. "Zumindest fällt es auf, ich komme aber derzeit nicht an ihn ran, um das >Warum< herauszufinden", schließt der Arbeitskollege die Ausführung ab.
Besorgt setzt sich Marina auf einen freien Stuhl in der Küche. "Das klingt nicht gut. Vielleicht sollten wir uns mal privat mit ihm treffen und in Ruhe darüber sprechen."

"Daran habe ich auch schon gedacht ... Tom ist ... wie sage ich das jetzt ... schwierig? ... Wenn er einmal zumacht, kommst du nicht mehr an ihn ran. Schwierig, einfach schwierig", lässt er anmerken.
Ein paar Minuten lang herrscht Stille am Telefon. "Was ist mit seinen Freunden aus der WG? Hast du sie mal gefragt, ob irgendetwas vorgefallen ist?"
Hans schüttelt den Kopf, merkt aber, dass Marina dies nicht sehen kann. "Nein, bin noch nicht dazu gekommen mit jemanden drüber zu reden. ..." Er meidet es Valentin ins Spiel zu bringen, da unsicher ist, wie die Gesprächspartnerin mit dem WG-Bewohner verblieben ist.
"Vielleicht triffst du ja einen von ihnen zufällig, um mehr herauszufinden", schlägt sie vor. "Und was hast du heute Abend noch vor?" - "Ich halte dich gerne auf dem Laufenden. ... Puh, werde wohl daheim paar Dinge noch erledigen. So Kleinkram, der immer wieder anfällt. Nichts weltbewegendes", antwortet er ihr.

"Ja, bei mir wird es wohl ähnlich aussehen." Marina richtet sich wieder auf. "Dann will ich dich mal nicht länger aufhalten. Wir sehen uns morgen bei der Arbeit. Liebe Grüße an Vero." - "Richte ich aus. Auch liebe Grüße an deine Liebsten und bis morgen", damit endet das Telefonat der Zwei mit einer Menge neuen Input auf beiden Seiten.
(In Zusammenarbeit mit @RacBadger.)
>>> Marina geht nach Del Sol Valley - The Black 'n' Red Theater >>>
>>> Hans geht nach >>>
<<< Joachim und Vanice kommen von Evergreen Harbor - Wohnung von Joachim Winter <<<
<<< Marina kommt von Del Sol Valley Nr. 1 - The Black 'n' Red Theater <<<
Charaktere: Marina, Joachim, Vanice
Geschichtsstrang: Abschied
Joachim trägt die letzten Kisten aus dem Haus und stellt sie vor den Kofferraum ab. Marina schließt die Haustür hinter sich zu und geht langsam auf ihn zu. Beide stehen still und schauen noch einmal auf das Haus, in dem sie so viele Jahre gemeinsam verbracht haben. Joachim blickt gedankenverloren auf die Fassade. "Da hängen eine Menge Erinnerungen dran", sagt er nach einer Weile. "Es ist traurig, dass das Haus jetzt verkauft wird, aber was soll ich alleine damit? Was war, ist vergangen."
Marina schaut einen Moment zu ihm. Sie sagt nichts, aber innerlich hält sie inne, als würde sie durch die Jahre wandern. Es ist nicht nur sein Haus gewesen, sondern auch das ihrer gemeinsamen Familie. Sie haben hier ihre Kinder aufgezogen, nach dem Tod seiner Eltern das Leben weitergeführt. Doch die Frage, die ihr seit der Trennung immer wieder durch den Kopf geht, bleibt auch heute unbeantwortet: Wäre es auch ohne seinen Seitensprung so weit gekommen?
Vanice hat beim Packen der Kisten geholfen und sitzt bereits im Auto. Sie hat während der ganzen Zeit kaum ein Wort mit ihrer Mutter gesprochen. Marina sieht sie im Wagen, das Gesicht abgewandt und kann fast spüren, wie sehr ihre Tochter sich von ihr distanziert hat. Vanice scheint es nicht einmal zu interessieren, was ihre Eltern jetzt besprechen – sie will einfach nur nach Hause und sich ablenken.

"Ich hoffe, irgendwann wird unsere Tochter es verstehen", sagt Marina leise und traurig, während sie zu Boden blickt. Joachim legt beruhigend seine Hand auf ihren Arm. "Hab Geduld", sagt er. "Ich habe auch schon mit ihr geredet. Es ist bestimmt nur die Pubertät. Das geht vorbei."
Er versucht sie aufzumuntern, doch Marina spürt, dass es ihm nicht ganz gelingt. Ihre Gedanken sind woanders, vielleicht schon bei dem, was als Nächstes kommt. Wochen und Monate des Kampfes liegen hinter ihr. Und obwohl sie sich wieder aufgerappelt hat, gibt es Momente in denen sich alles noch so unreal anfühlt.

"Bist du glücklich?", fragt Joachim nach einem langen Schweigen, die Frage scheint ihm seit Wochen auf der Seele zu brennen. Marina bleibt einen Moment stumm, Bilder und Szenen der letzten Monate flackern in ihrem Kopf auf. Die Einsamkeit, die Dates mit Lasse, die unerwartet im Sand verlaufen sind. Aber trotz allem hat sie sich ins Leben zurückgekämpft.

"Ich bin zuversichtlich auf das, was kommt", antwortet sie schließlich und lächelt ihn an. Joachim versteht sofort, was sie damit sagen will. "Wir haben etwas Großartiges geschaffen", sagt er anschließend. "Drei wunderbare Kinder. Wenn das alles ist, was ich in unserer Ehe vollbracht habe, dann bin ich zufrieden." Marina grinst. Ihre Ehe war nicht schlecht, sie hatten viele gute Jahre, aber der Schmerz, den Joachim verursacht hat, lässt sich nicht so leicht verdrängen.
Joachim öffnet den Kofferraum und packt die letzten Kisten hinein. Mit einem Knopfdruck schließt sich der Kofferraum automatisch. "Wo kommst du jetzt unter?", fragt er, während er die Tür des Autos öffnet. "Erst mal bei meiner Schwester", antwortet Marina. "Almas Einliegerwohnung ist frei. Bis ich etwas Eigenes finde, wird das mein Zufluchtsort sein." Joachim runzelt die Stirn. "Alma ist ausgezogen?"
Marina nickt, seufzt aber. "Ja, aber das ist eine lange Geschichte." Sie schüttelt leicht den Kopf, als wollte sie nicht tiefer darauf eingehen.
"Dann sehen wir uns in zwei Wochen beim Notar", sagt Joachim, bevor er ins Auto steigt. Marina bleibt stehen und sieht zu, wie Joachim mit Vanice davonfährt. Langsam wird ihr bewusst, dass dies der Beginn eines neuen Kapitels in ihrem Leben ist.
>>> Joachim geht nach Windenburg Nr. 11 - Wohnung von Jordyn und Tania (2) >>>
>>> Vanice geht nach San Myshuno (4) >>>
>>> Marina geht nach Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias (32) >>>
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