Ravenwood - Das Institut der Geheimnisse

10.02.2025 16:46 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2025 11:30)
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Zählt als Nicht in Welt und muss bei Bedarf also selbst runtergeladen werden. Platzierung: Ravenwood 6
Viele Ecken im Institut sind noch leer. Falls mal ein bestimmter Raum gebraucht wird, lässt der sich also einrichten.






























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10.02.2025 19:11 (zuletzt bearbeitet: 13.02.2025 21:58)
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<<< Drake kommt von Moonwood Mill - Drakes Hütte <<<

Charakter: Drake, Balthasar
Geschichtsstrang: Der Tanz der Worte


Die Fledermaus landet auf der breiten Mauer, die das Gebäude umgibt. Von dort beobachtet Drake die alte Burg, die später zum Institut der Geheimnisse wurde. Es gibt es also wirklich... Natürlich! Die Existenz des Instituts war nie ein Geheimnis, trotz des Namens. Und doch fühlt sich dieser Ort anders an, als er es sich vorgestellt hat. Unwirklich. „Hier also hat Viktor so lange gearbeitet...“, murmelt Drake und kratzt sich am Bart.



Wenn die Daten ihn nicht täuschen, macht dieses Institut noch am meisten Sinn, um als Aufbewahrungsort für den Sud in Frage zu kommen. Hier war Viktor am längsten aktiv. Ein amüsiertes Lächeln huscht über sein Gesicht. „Tja, Vik, du bist hier nicht der Einzige, der etwas Grips hat!“ Er muss sich eingestehen: Die kleine Rivalität mit seinem alten Freund macht ihm Spaß. Wie ein Schachspiel. Sein Lächeln weitet sich. „Hm, eigentlich keine so schlechte Idee. Könnte wirklich mal wieder mit ihm spielen. Ich will Revanche für das letzte Mal!“

Doch der Sud hat erst mal Priorität. Drake flattert näher an das Gebäude ran. Wird nicht einfach werden, hier einen Einbruch zu versuchen.. zumal er nicht weiß, in welchem Raum sich der Sud befindet – wenn er nicht eh einem Irrtum aufgesessen ist und Viktor das Zeug aus ganz anderer Quelle hat. Besser, er versucht es mit etwas anderem. Eigentlich mag Drake den Reiz des Risikos. Doch es gibt einen Unterschied zwischen Mut und Dummheit.. Und auf Einbruch ist er einfach nicht spezialisiert. Manipulation hingegen... das könnte klappen.



Drake landet auf dem Pflaster der Eingangstreppe, fährt sich mit einer Hand durch die dunklen Haare und lockert seine Schultern. Mit einer Selbstverständlichkeit, als gehöre er hierhin, betritt er die imposante Eingangshalle. Er lässt unauffällig seinen Blick schweifen, auf der Suche nach einem Opfer. Jemand, der jung, neu und unerfahren ist, wäre am einfachsten. Allerdings kann Drake sich nicht vorstellen, dass diese Leute genug wissen, um ihm zu nützen. Er braucht jemanden, der hier etwas mehr Einfluss hat. Schließlich fällt sein Blick auf einen älteren bärtigen Herren mit Brille – Bingo!



„Guten Abend!“, begrüßt er den Archivar, „Mein Name ist Lucian Drake.“ Es ärgert ihn, seinen verhassten Vornamen aussprechen zu müssen. Aber in einer Umgebung wie dieser, mit so vielen klugen Köpfen, könnte ein falscher Name nur zu Misstrauen führen. Und so kann er sich zumindest ausweisen, falls nötig.

„Ich komme im Auftrag von Viktor Nebeljäger, der vor etwa 20 Jahren hier tätig war. Er möchte seine Forschung fortsetzen, die er vor Jahren hier an diesem Institut durchgeführt hat.“ Der Vampir zeigt dem Mitarbeiter sein charmantestes Lächeln.



Der Archivar blickt von seinem Buch auf, schiebt seine Brille höher auf die Nase und mustert Drake mit ruhigen, prüfenden Augen. „Viktor Nebeljäger?“ Der Mann scheint nachdenken zu müssen, doch offenbar kommt die Erinnerung schnell. „Etwa der Viktor Nebeljäger? Lange ist's her...“

Drake bleibt freundlich. „Genau der. Silbergraues Haar, Narben im Gesicht, violette Augen, spitze Vampirohren...“ Wie selbstverständlich lehnt er sich auf den Schreibtisch. „Er schickt mich. Wegen Anma-Sud. Er braucht dringend eine Probe.“

Kaum sieht Drake, wie der Mann seine Augenbraue hebt, weiß er, dass seine Taktik so nicht funktioniert. „Ausgerechnet Nebeljäger? Und er schickt jemanden vorbei, anstatt selbst vorbei zu kommen? Und dann auch noch dringend?“



Drake schaltet schnell. „Wissen Sie, er ist momentan wirklich sehr angespannt. Hat seinen Tunnelblick auf sein Projekt gerichtet und ist bereits wieder ganz bei der Sache.. Sie wissen ja, wie er ist, wenn er sich etwas zum Ziel gesetzt hat.“ Er lacht leise. „Ich dachte, ich unterstütze meinen Freund ein wenig und nehme ihm etwas Arbeit ab.“

Er beobachtet genau, wie sich das Gesicht des Archivars verändert. Ein kleines, nostalgisches Lächeln zeigt sich. Und Drake weiß, dass er ihn nun am Haken hat. „Oh ja, nichts kann ihn dann von seinem Vorhaben abbringen. Irgendwie schon bemerkenswert!“ Der Mann fährt fort: „Aber dennoch kann ich niemandem so einfach den Sud aushandeln. Nicht ohne Genehmigung und Papiere.“

Drake lässt sich seine Enttäuschung nicht anmerken. „Das habe ich befürchtet. Ich wollte es Ihnen eigentlich nicht so direkt sagen, aber... Viktor ist besessen von dem Zeug. Er braucht es unbedingt, sonst findet er keine Ruhe mehr. Ich habe alles versucht... ihm andere Themen vorgeschlagen.. Ihm zu einem Urlaub geraten... nichts hat geholfen! Ich dachte, unter Freunden kann ich ihm so wenigstens etwas von dieser Last nehmen, wenn ich ihm helfe.“



Der Archivar zögert. Dann schüttelt er den Kopf. „Der Sud bleibt hier. Aber...“ Drake hält den Atem an. „Das Einzige, was ich tun kann, ist, Ihnen Kopien seiner alten Aufzeichnungen mitzugeben. Vielleicht hilft das ja schon.“.“

Drake spielt seine Rolle zu Ende. „Das wäre zumindest ein Anfang. Vielen Dank.“ Innerlich ärgert er sich. Er hatte sich mehr erhofft. Er sieht, wie der Mann im Nebenraum verschwindet. Ob er vielleicht heimlich durch ne Tür schlüpfen könnte und... Doch noch bevor es dazu kommt, kommt der Archivar zurück. „Hier sind die Kopien. Und richten Sie ihm Grüße aus – von Balthasar Velten.“

Drake ergreift die Papiere. „Natürlich. Vielen Dank für Ihre Hilfe, Meister Velten!“



Wieder draußen, auf der Mauer, wirft er einen Blick auf die Aufzeichnungen. Eindeutig Viktors Handschrift. Drake findet Aufzeichnungen über die Wirkungsdauer, und welche Dosis wie lange anhält... er findet Aufzeichnungen darüber, ob der Sud vermischt mit anderen Substanzen eine andere Wirkung zeigt... „Pah, nicht das, was ich wollte!“ Drake seufzt. Der Sud ist zu gut gesichert und ohne Genehmigung gibt es keine Chance. Und er hat nicht Viktors Geduld, sich in die Forschung zu stürzen, um selber irgendwann Zugriff zu bekommen. Vielleicht sollte er einfach aufgeben.

Er rollt die Aufzeichnungen zusammen, umfasst sie mit seiner Faust. „Aber dann muss er mir wenigstens erklären, wie er damals da ran gekommen ist. Wenigstens das ist er mir schuldig!“

>>> Drake geht nach Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose (21) >>>


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