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Chestnut Ridge Nr. 8 - Pferderanch
<<< Raphael und Marley kommen von Windenburg Nr. 18 - Krankenhaus (2) <<<
Charaktere: Raphael, Marley
Geschichtsstrang: Beflügelt im Stroh
Seit dem verheerenden Brand und dem anschließenden Krankenhausbesuch bei Veronika sind einige Tage vergangen. Marley und Raphael sind in ihre Arbeit vertieft, während Annett sich mit Sorgen über mögliche Konsequenzen herumschlägt. Die Gerichtsverhandlung bezüglich des vermissten Pferdes von Reitschülerin Christin endete zwar positiv, dennoch lastet Ungewissheit über der Ranch.
Raphael hat in den letzten Tagen zahlreiche Aufgaben von Annett übernommen, um ihr Zeit für die Klärung einiger Versicherungsangelegenheiten zu verschaffen. Als er endlich Feierabend hat, ist die Ranch ungewöhnlich ruhig. Kaum Reitschüler, kaum Pferdebegeisterte – es scheint, als ob die Probleme sich bereits herumgesprochen hätten.
Als Ablenkung beschließt Raphael in den Stall zu gehen, um Barbie zu pflegen. Als er die Stalltür öffnet, erblickt er Marley, die liebevoll ihr Pferd versorgt. In diesem Moment muss er an den Kuss nach dem Brand zurückdenken. Sie haben bisher noch nicht darüber gesprochen. Wenn er das Thema ansprechen wollte, kam immer etwas dazwischen. Doch jetzt scheint die richtige Gelegenheit gekommen zu sein.
"Hey!" begrüßt er sie und versucht seine Nervosität zu verbergen.

"Oh hey. Wie geht's Annett?" Während er selbst in ihrer Nähe war, war Marley mit anderen Aufgaben beschäftigt. Bevor ihr Kollege antworten kann, fügt sie noch seufzend hinzu: "Ich fürchte, Tinkerbell finden wir so schnell nicht wieder. Wahrscheinlich hat jemand die Gelegenheit genutzt, ein herrenloses Pferd zu finden, und sie einfach geklaut. Wenn sie angefahren wäre und tot, hätte man sie gefunden."
Raphael seufzt schwer. "Annett ist total fertig. Selbst ihr Freund kann sie kaum aufmuntern. Es wäre für alle ein Segen, wenn Tinkerbell endlich wieder auftaucht ... Und ja, ich gebe dir recht. Irgendjemand wird sie haben. Wäre sie tot, wüssten wir das." Sein Tonfall zeigt, wie besorgt er ist. Daraufhin geht er einen Schritt auf sie zu. "Und wie geht es Dir?", fragt er sie einfühlsam.
"Der Gedanke an Tinkerbell lässt mich auch nicht los.", seufzt die Gefragte. "Und das Feuer auch nicht. Hab heut nacht davon geträumt." Sie schaudert. "Ich weiß nicht, ob die Erfahrung geholfen hat, das Kindheitstrauma zu verringern, da ich es diesmal gewagt habe, zu helfen. Oder ob sie es nur noch schlimmer gemacht hat."

Marley hat ihm in der Nacht des Brands von ihrem Erlebnis erzählt und in diesem Moment fühlt auch er wieder die Trauer, die sie durchmacht. "Du wirst sicherlich noch einige Zeit brauchen, um darüber nachzudenken. Das hat viele Erinnerungen aufgewirbelt", sagt er sanft. "Du weißt, dass du jederzeit mit mir darüber reden kannst. Ich bin für dich da."
Marley nickt Raphael dankbar zu. Es tut wirklich gut, ihn an ihrer Seite zu wissen. "Ich weiß. Das bist du immer.", versucht sie zu lächeln. Bei dem Ausritt hatten sie noch so gute Laune.. und jetzt kommen all die kleinen Hindernisse, die das Leben einem in den Weg legt, nur zum Vorschein.
Der Stallbursche nimmt all seinen Mut zusammen. Er spürt, dass jetzt der richtige Moment gekommen ist. "Marley, ich wollte übrigens noch einmal mit Dir sprechen", beginnt er und hält einen kurzen Moment inne, um nach den richtigen Worten zu suchen. "Nach dem Brand... Du... hast mich geküsst."
Marley sieht ihn erstaunt an. Dass ausgerechnet dieses Thema ihm auf dem Herzen liegt... "Das war in der Hitze des Gefechts. Stressabbau, wenn du es so nennen willst." Nun wird Marleys Lächeln stärker. "Aber es fühlte sich richtig an. Sollten wir wirklich mal wiederholen."
Überrascht und zugleich erstaunt über die schnelle Antwort, hebt Raphael eine Augenbraue. "Stressabbau... ja, ja, klar..." Bisher hatte er Marley anders eingeschätzt, eher als einen Beziehungstyp, doch da hat er sich wohl geirrt. "Ja, eine Wiederholung wäre nicht schlecht", erwidert er schließlich und betrachtet sie einen Moment lang. "Was hältst du von... jetzt?"

"Jetzt?" Nun bessert sich Marleys Laune dann doch wieder. "Sure... sure!" Sie rückt näher an Raphael. Diese Art von Stressabbau könnte sie jetzt wirklich gebrauchen. Sie lässt sich in das frische Stroh fallen, zieht Raph mit sich nach unten und nimmt ihn beim Wort. Sie spürt, wie ihre Lippen die seinen berühren, spürt seine Hand auf ihrem Rücken.. und weiß, dass es an diesem Abend nicht nur bei Küssen bleiben wird.
Beflügelt von der spontanen Intimität, beginnt Raphael seine Partnerin zunächst sanft zu küssen und erkundet ihre Lippen mit seiner Zunge. Als sich ihr Mund öffnet und ihre Zungen sich treffen, verstärkt sich das kribbelnde Verlangen in ihm. Seine Hände streichen über ihren Rücken, bis er sich nach vorne tastet und ihre Kurven erkundet.
Das Feuer der Leidenschaft ist in ihm entfacht, das Verlangen wird stärker und intensiver. Mit seinen Fingern gleitet er über ihr Shirt und stoppt, als er auf ihre Hose trifft. Mit einer Hand wandert er unter ihr Shirt, seine Finger streichen über ihre warme Haut, während er jeden Moment genießt und sich nach mehr sehnt.

(In Zusammenarbeit mit @Murloc.)
>>> Marley und Raphael gehen nach Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (2) >>>
<<< Gereon kommt von Brindleton Bay Nr. 1 - Altersheim Shady Pines (8) <<<
<<< Marley kommt von Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (2) <<<
Charaktere: Gereon, Marley, Annett
Geschichtsstrang: Empathie und Verantwortung
Sich umschauend setzt Gereon die Füße auf die trockene Straße. Er war noch nie in dieser Gegend. Die Wärme hat er unterschätzt und so zieht er die mitgebrachte Wasserflasche aus dem Rucksack, trinkt gierig einige Schluck und schiebt sie zurück. Prüfend schaut er aufs Handy, dann die Straße entlang. Laut Navigation muss er etwas mehr als zehn Minuten laufen. Den Deckel tiefer ins Gesicht ziehend, geht er der Sonne entgegen.
Noch immer weiß er nicht, was er auf einer Pferderanch soll. Er hat keine Ahnung von Tieren allgemein, und schon gar nicht von Pferden.
Den Fußmarsch nutzt er für eine Zigarette, während seine Gedanken umtriebig im Kreis verlaufen. 'Der Stern ist eine Einladung, die Gefühle frei und unbekümmert sprudeln zu lassen.' Seit Tagen denkt er über die Worte Islas nach. Der Besuch bei ihr, ebenso wie das Treffen mit dem Detective, waren aufwühlend und boten mehr Fragen, als es ihm lieb ist. Niemand kann ihm eine Antwort darauf geben. Situationen wie diese sind es, die ihn darüber nachdenken lassen, warum seine Eltern sich ihm nicht zeigen. Warum kommen sie nicht, um ihm zu helfen - so wie Ellies ständig in ihrer Nähe sind? In Gedanken versunken erreicht Gereon die weitläufige Ranch. Kurz entschlossen geht er zu dem großen Eingang und klingelt dort.
Lächelnd öffnet Annett die Tür und begrüßt den Ankömmling. Sie hat ihn bereits erwartet und freut sich, dass er den Weg zu ihnen gefunden hat. "Schön, dass Du hier bist," sagt sie herzlich. "Komm rein, dann kann ich Dir direkt den Hofladen zeigen."

Nickend folgt Gereon. Verstohlen sieht er sich um, während sie weiter ins Gebäude gehen. "Ich habe leider überhaupt keine Ahnung davon, was man auf einer Ranch macht.", sagt er ohne den Hauch einer emotionalen Wertung.
"Das ist gar kein Problem, das wirst du schon kennenlernen," sagt Annett mit einem aufmunternden Lächeln, während sie ihm den Hofladen zeigt und den Aufbau erklärt. "Hier verkaufen wir die Erzeugnisse regionaler Bauern. Die meiste Zeit kümmere ich mich um den Hofladen und du wirst für die Stallungen und die Pferdeversorgung zuständig sein."
Mit diesen Worten führt Annett Gereon in Richtung der Pferdeställe, hält jedoch zunächst am Gästehaus an. "Wir haben zeitweise Feriengäste. Raphael, unser Stallbursche, kümmert sich um deren Verpflegung," erläutert sie, bevor sie den Weg zu den Stallungen fortsetzt.

Im Stall angekommen, entdecken sie Marley, die bereits fleißig bei der Arbeit ist. Annett strahlt. "Toll, dass du hier bist! Dann kannst du gleich unseren neuen Mitarbeiter kennenlernen. Gereon, das ist Marley, unsere Reitlehrerin. Marley, das ist Gereon."

Marley hebt ihren Kopf, die Mistgabel noch immer in der Hand. Sie lehnt diese an die Wand. "Howdy!", sagt sie und hält Gereon die Hand hin, "Ich bin Marley. Freut mich, dass du Interesse an der Arbeit hier hast." Er scheint noch jung zu sein, ein Teenager noch. "Hilfe ist hier immer willkommen.", fügt sie dann noch ehrlich hinzu.
Wortlos erwidert er den Handschlag. Von Interesse kann keine Rede sein. Unentschlossen, ob diese Aktion eine weitere Strafe für seinen Geburtstag ist oder ein verzweifelter Versuch, ihm Interessen aufzuzwingen, fügt er sich seinem Schicksal. 'Du kannst nicht weiterleben wie bis jetzt. Es ist eine höhere Kraft, die dich zwingt etwas Neues auszuprobieren...' Islas Worte kreisen in Gereons Gedächtnis umher. "Was soll ich tun?", fragt er monoton.
"Marley, kann Dir Gereon zur Hand gehen?", fragt Annett ihre Mitarbeiterin.
"Sure!" Marley überlegt eine Weile. Wie viel versteht der Junge von Pferden? "Die anderen Ställe müssen noch ausgemistet werden. Wenn du lieber was direkt mit den Pferden zu tun hast, die sind gerade alle auf der Außenkoppel. Aber sobald das Ausmisten durch ist, werden wir sie auch wieder nach innen holen. Traust du dir das auch zu?"

Gereon zuckt mit den Schultern. "Ich schätze, man nimmt sie an der Leine und führt sie rein?" Er betrachtet die Frau, die Mistgabel in ihrer Hand, und lässt den Blick zu dem Stall im Hintergrund schweifen. "Wird das komplett ausgewechselt?"
Allright... er klingt nicht so, als hätte er viel Erfahrung mit Pferden. Die Amerikanerin lächelt. "It's about time! Wird nich' jeden Tag passieren, aber heute muss es mal sein." Sie zeigt auf die Schubkarre. "Hier kommt erst mal der Dreck rauf. Is' guter Dünger. Und ja, hier fällt noch viel Handarbeit an. Das hat das Arbeiten auf dem Hof so an sich. Ich bin auch als Reitlehrerin hier, aber bei der Stallarbeit helfe ich ebenfalls mit." Sie zeigt mit der Mistgabel auf eine der hinteren Ecken. "Da gibt's noch mehr Mistgabeln und Schubkarren, wenn du mithelfen willst." Sie mustert den Jungen skeptisch. Der scheint nicht gerade auf die Arbeit im Stall eingestellt zu sein, seinen Klamotten nach zu urteilen. "Findest bestimmt auch Gummistiefel da, wenn es dir nichts ausmacht. Und was die Pferde betrifft, don't worry about them just now. Ich zeig dir, wie man sie wieder rein holt wenn es so weit ist."

Ein Blick herunter auf seine ausgetretenen Schnürschuhe lässt Gereon verstehen. Er nickt und geht in die angewiesene Richtung, wechselt zu den Stiefeln, zieht bei der Gelegenheit das Hemd aus und kommt mit den erwähnten Werkzeugen zurück. Wie selbstverständlich, als hätte er nie etwas anderes getan, lenkt er die Karre in die angrenzende Box, greift zur Mistgabel und beginnt zu schaufeln.
In Zusammenarbeit mit @Spatz und @RivaBabylon
<<< Katie kommt von Copperdale - Haus von Katie Miller <<<
Charaktere: Marley, Katie, Gereon
Geschichtsstrang: Gut geritten ist halb gestürzt
Barbie ist das ruhigste Pferd und so hat Marley das Training mit ihr angegangen. Zuerst noch ohne Reiter. Das Tier ist wirklich ruhig geblieben, trotz der ungewohnten Geräusche. Gut. Die Generalprobe hat schon einmal funktioniert. Nun muss es nur noch mit Katie klappen.
Diese erscheint auch kurz darauf, diesmal ohne Freya, jedoch mit ihrem Blindenstock. "Ich habe mir was für dich überlegt.", erklärt Marley Katie, nachdem diese im Sattel Platz genommen hat, "Damit du dich auf dem Reitplatz auch so zurechtfinden kannst, auch ohne sehen zu können." Stolz führt Marley das Pferd samt Reiterin die Bande entlang. Der Kurs hat sich wirklich gelohnt! Er hat Marley gute Ideen mitgegeben, wie sie mit blinden Reitschülern umgehen muss.

"Listen!", sagt Marley nun zur Reiterin. An den Eckpunkten der Reitbahn ist jeweils das Ticken des Metronoms zu hören, das dort platziert ist. "Habe vier davon gekauft, für jede Corner!", erklärt Marley lächelnd. Sie kennt das simlische Wort für dieses Gerät nicht, doch das ist auch egal. Hauptsache, das Ding ist zu hören. Mit schnellem Schritt führt sie Barbie einmal die Reitbahn entlang. "Now you know where to turn around." - "Die Idee ist wirklich super!", stimmt auch Katie zu. Eine Weile schweigt Marley nun, hält dabei Barbies Zügel. "Traust du dich zu, auch ohne geführt zu werden, weiter zu machen?", fragt sie schließlich. Katie zögert keinen Moment. Das hat sie sich immer gewünscht: Etwas Selbständigkeit! "Klar!", spricht sie laut und deutlich.

"Gut, dann bleib erst mal im Schritttempo und drehe deine Runden.", bietet Marley an. Und Katie treibt das Pferd an.
Marley beobachtet ihre Reitschülerin. Katie ist noch Anfängerin, aber später wird sie auch höheres Reittempo erlernen können, da ist sie sich sicher. Den Mut dazu hat sie allemal. Eine Reitbahn wird durch Buchstabenmarkierungen versehen, die den Reitern als Hilfestellung dienen, wenn es darum geht sich bei Kunstfiguren zu orientieren. Bei der Größe dieser Bahn gibt es acht Außenbahnmarkierungen. Mehr als die vier akkustischen Eckpunkte, mit denen Katie sich begnügen muss. Doch für den Moment reicht auch das aus. Sie soll schließlich keine Schlangenlinien reiten oder sonst was. Lächelnd erkennt Marley, wie Katie Barbie an genau der richtigen Position um die Ecke lenkt. Es klappt wirklich!

Katie streicht der Stute über den weichen Hals. Es läuft gut. Und sie lächelt. Vergessen, der Moment, als ihr der Teller aus der Hand fiel. Was war sie noch verzweifelt, weil sie dadurch erneut an ihre Behinderung erinnert wurde. Doch jetzt... jetzt fühlt Katie nur Freude. Darüber, dass sie niemand am Zügel führen muss.
"Halt!", ruft Marley und Katie nimmt die Zügel wieder fester in die Hand, um anzuhalten. Sie hört Schritte näher kommen. Hatte sie etwas falsch gemacht? Muss Marley irgendwas korrigieren? Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Anstatt auf Fehler hinzuweisen stellt Marley eine andere Frage: "Traust du dir zu, die Bahn diagonal zu durchqueren?" Überrascht, aber auch ein wenig stolz, horcht Katie auf. "Ich weiß nicht...", antwortet Katie mit nervöser Stimme. Und die Reitlehrerin redet weiter: "Ich erkläre dir, worum es geht, und dann kannst du immer noch entscheiden. Wenn du an der kurzen Seite vorbei bist und das Ticken hörst, dann lenke Barbie nicht wie bisher weiter am Rand entlang, sondern diagonal über den Reitplatz. Und wenn du an der anderen Ecke ankommst, dann wechsel damit dann auch gleich die Richtung. So dass du nicht mehr im Uhrzeigersinn reitest, sondern dagegen." Katie schließt ihre Augen. "Ich wage es.", sagt sie bestimmt.

Katie treibt das Pferd wieder an, bis sie sich der Ecke der Bahn nähert. Lauschend nimmt sie das Metronom wahr. Jetzt! Nach Marleys Anweisung lenkt sie Barbie nun Richtung gegenüberliegende Ecke.. und ist nun doch nervös. Noch kann sie nichts hören, kein Ticken, das ihr die Position ihres Zieles anzeigt. Ist sie noch auf dem richtigen Weg? Wo ist...

"Vorsicht!" Marleys Warnung kommt zu spät. Katie spürt, wie der Pferderücken unter ihr erhebt und sie aus dem Sattel wirft. Das nächste, was sie spürt, ist Schmerz, als sie auf dem Boden aufkommt. "Arrghh!!" Sie versucht aufzustehen... und knackt direkt wieder um.

Erschrocken muss Marley das Geschehene beobachten. Katie sieht verletzt aus! Verdammt!! Es lief doch so gut! Doch mit dem Geschehenen hatte sie nicht rechnen können: Der Wind hatte gedreht und eine Plastiktüte vor Barbies Gesicht geweht, die das Pferd zum Steigen brachte das dadurch Katie abwarf. Doch auch um Barbie muss sich gekümmert werden, bevor das panische Tier noch mehr Gefahr für Katie bedeutet.

Marley sieht aus den Augenwinkeln eine bekannte Gestalt. "Gereon! Ich brauche deine Hilfe hier!", ruft sie den Jungen. "Kümmer dich um Katie!", gibt sie ihm die Anweisung. Sie selbst versucht, Barbie zu beruhigen, und das Tier von der Verletzten fernzuhalten. "Hoo, Barbie, ruhig!" Der erfahrenen Reiterin gelingt es schließlich, die Zügel zu erhaschen. Beruhigend redet Marley auf das Tier ein und streichelt ihm über die Stirn.

Gereon stellt die Schubkarre ab, als Marley nach ihm ruft. Zielstrebig nähert er sich der am Boden liegenden Frau, greift ihr beherzt unter die Arme, um ihr beim Aufstehen zu helfen und erkennt erst auf den zweiten Blick, dass es sich dabei um die blinde Schülerin halten muss, von der zuvor unter dem Personal gesprochen wurde. "Haben Sie Schmerzen?", fragt er mit ruhiger Stimme. "Können Sie laufen?"
Katie versucht aufzutreten und sinkt mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen.

"Stützen Sie sich auf mich. Ein paar Meter geradeaus ist eine Bank.", erklärt der Teenager, die Verletzte mit dem eigenen Körpergewicht anhebend. Er muss sich weit aufrichten, um sie zu tragen, da sie mindestens ebenso groß ist, wie er selbst, doch mit einem festen Griff Hüfte und Handgelenk gelingt es ihm, sie bis zur beschriebenen Bank zu schleppen. "Wir sind da. Jetzt vorsichtig drehen." Langsam beugt er sich vor und lässt die Frau auf das Möbelstück sinken. Vorsichtig fasst er mit einer Hand unter ihr Knie, um das Bein anzuheben und seitlich auf der Bank abzulegen. "Ich ziehe Ihnen den Schuh aus. Wenn es zu sehr schmerzt, sagen Sie bescheid." Ungeübt, aber mit aller Vorsicht, streift Gereon den Schuh ab. Die Schwellung am Knöchel springt ihm gleich ins Auge. Das muss auf jeden Fall gekühlt werden. "Ich bin gleich zurück.", sagt er. "Ich hole ein kaltes Tuch."

"Danke..", murmelt Katie leise. Und die Selbstzweifel, die sie eigentlich überwinden wollte, kehren wieder zurück. Hat sie sich zu viel vorgenommen? War es leichtsinnig, sich darauf einzulassen, alleine reiten zu wollen, ohne geführt zu werden? Noch immer schockiert über die Ereignisse wirkt Katie auch ein wenig abwesend.
Währenddessen hat Marley die Stute wieder unter Kontrolle gebracht und beruhigt. Und doch hat auch Marley Sorgen. Sie ist verantwortlich für Katies Wohlergehen. Hat sie diese Pflicht vernachlässigt? Aber für die Plastiktüte kann niemand etwas.. oder? Wie sieht Katie das Ganze?
Mit einer kalten Kompresse und einem kleinen Hocker kommt Gereon zurück. Freundlich erklärt er Katie, dass er die Kühlung um den Knöchel wickelt und den Fuß lagert. "Können Sie den Fuß bewegen?", erkundigt er sich. Im Heim hat er Verletzungen dieser Art unzählige Male gesehen, wenn jemand bei einem energischen Fußballspiel umknickte oder beim Fahrrad fahren zu wagemutige Stunts versuchte. Meist handelt es sich um Stauchungen. Nur selten sind Bänder oder sogar Knochen verletzt.

Katie versucht es. Wie tausend Nadelstiche! Nein, schlimmer! Die Schwarzhaarige stöhnt, ihr Gesicht verzerrt vor Schmerz. Sie ist wirklich mies aufgekommen. Sie versucht, die Tränen zurück zu halten, die der Schmerz und auch der Schock in ihre Augen treibt. Nur mit Mühe gelingt ihr das. Warum ist sie so sensibel? Warum... warum musste das Schicksal sie mit Blindheit bestrafen? Hätte sie den Sturz verhinden können, wenn sie sehen könnte? "Es geht nur mühsam.", bricht sie hervor. Sie hört Schritte näherkommen.
"Shit, are you okay?", hört sie Marleys Stimme. Katie zwingt sich zu einem Nicken, auch wenn das nicht stimmt.

"Ich denke nicht, dass es gebrochen ist.", denkt Gereon laut. "Wir sollten trotzdem einen Arzt rufen."

"Ist vielleicht besser.", stimmt auch Marley zu. Katie widerspricht nicht. Habe ich etwas falsch gemacht? Habe ich zu viel von mir abverlangt? Noch immer schwirren diese Gedanken in ihrem Kopf herum.
Marley holt währendessen ihr Handy hervor, um den Notruf zu betätigen. Gut, dass Gereon hier ist. Alleine hätte sie das alles nicht geschaft, zumal auch Barbie noch auf dem Reitplatz zurückgelassen wurde. Auch um das Pferd muss sich noch gekümmert werden.
Der Teenager verschwindet indessen immer wieder im Inneren des Hauses, um die kühlenden Kompressen zu wechseln. Als nach einigen Minuten der Notarzt eintrifft, ist der Knöchel nur leicht angeschwollen, doch eine kräftige Färbung in sämtlichen Farben konnte Gereon nicht verhindern.
"Gute Besserung!", wünscht Marley ihrer Reitschülerin noch auf den Weg mit, als diese in den Krankenwagen gebracht wird. Besorgt sieht die Amerikanerin dem Wagen hinterher. "Hoffentlich hält sie das jetzt nicht davon ab, nach ihrer Genesung wieder zurück zu kommen." Sie sieht zu Gereon. Zumindest weiß Katie nun, was passiert ist. Während Gereon im Haus war, hat Marley sie über die Plastiktüte aufgeklärt. Doch der Sturz scheint irgendwas in Katie gebrochen zu haben.
"Ich kenne sie zwar nicht,", antwortet der Teenager mit Blick auf den verschwindenden Rettungswagen, "aber ich vermute, dass sie bald wieder hier ist." Wer trotz Blindheit das Risiko eingeht, auf ein Pferd zu steigen, lässt sich nicht so schnell von seinen Zielen abbringen. Die Kompresse zusammenfaltend betrachtet er Marleys nachdenklichen Ausdruck. "Vielleicht steht es mir nicht zu, das zu sagen, aber das hätte auch jedem anderen Reiter passieren können. Das hat nichts mit ihrer Blindheit zu tun."
"Da hast du Recht.", sagt Marley. Auch sie selbst ist schon oft vom Pferd gestürzt. "Wichtig ist: Never give up." Bestimmt kommt sie wieder. "Und thanks." Sie versucht ein Lächeln.
Gereon zuckt beiläufig mit den Schultern. "Wofür denn?" Er wendet sich ab, um die Kompressen zurück ins Haus zu bringen und sich anschließend wieder der Arbeit zu widmen.
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In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon
>>> Katie geht nach Copperdale - Haus von Katie Miller >>>
<<< Raphael kommt von Brindleton Bay Nr. 16 - Tierauffangstation (2) <<<
Charaktere: Marley, Gereon, Raphael
Geschichtsstrang: Von Pferden lernen
"Um das Krankheitsrisiko zu minimieren, ist es wichtig, dass jedes Pferd seine eigene Bürste bekommt.", erklärt Marley. "Achte also immer auf die Beschriftung. Da steht der Name drauf." Sie lächelt und zeigt mit dem Finger auf den Namen 'Barbie', der auf der Bürste geschrieben steht. Das ist keine komplizierte Lektion, also fährt sie direkt fort, ohne auf eine Antwort zu warten. "Watch me." Marley mustert Gereon neben ihr. "Vor allem vor dem Reiten ist es wichtig, dass die Pferde gestriegelt werden." Sie nimmt die Bürste und macht es bei Barbie vor.

"Dazu bewege die Bürste erst einmal kreiselnd, um den groben Schmutz zu säubern." Das Tier scheint die Behandlung zu genießen. "Übertreib nur nicht mit dem Druck." Während ihre Bürste über das Fell kreist, erzählt Marley weiter: "Pferde sind Fluchttiere. Es ist also wichtig, dass du eine ruhige Atmosphäre schaffst, wenn du mit dem Tier zu tun hast. Egal ob du ausreiten willst oder es eben ums Striegeln geht." Sie lächelt. "Die Ohren sagen dir viel über die Stimmung aus. Sind sie nach vorne gerichtet, so wie jetzt, zeigt sich dadurch Neugier, und auch Entspannung." Sie legt die Bürste zur Seite und klopft der Stute auf den Hals. "Angelegte Ohren können hingegen auf Stress und Unruhe hindeuten, oder auch als Drohung."
Interessiert nimmt Gereon Gesten und Worte von Marley auf. Ihr Akzent lässt ihn kurz gedanklich abschweifen. Sie klingt eher amerikanisch als britisch. Aber Amerika ist riesig. Die Frage liegt ihm auf der Zunge, doch anstatt sich nach ihrer Herkunft zu erkundigen, fragt er: "Warum vor dem Reiten?"

Nun bürstet Marley das Pferd in Richtung des Fells. "Pferde suhlen sich gerne im Sand. Wenn das nicht gesäubert wird, kann es passieren, dass der Dreck sich am Sattel reibt und Druckstellen am Pferdekörper entstehen können. Das wollen wir vermeiden durch das Putzen vorher." Sie beendet das Putzen. "Wie sieht es aus? Willst du das beim nächsten Pferd selbst übernehmen? I help you, wenn nötig."
Gereon nickt ausdruckslos. So schwierig sah es nicht aus. "Wer ist dran?" Marley führt Gereon zu dem dunkelbraunen Hengst, der vor kurzem von der Koppel zu seiner Box gebracht wurde. "Alpha braucht noch seine Pflege.", sagt sie lächelnd und öffnet die Tür.
Alpha also. Am Regal holt Gereon die Bürste mit der passenden Beschriftung und kehrt zur Box zurück. Mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen übers Fell reiben. Kann ja nicht so schwierig sein. Vor dem Tier stehend, betrachtet er dessen Kopf. Die Ohren stehen aufrecht - check. Vorsichtig legt er eine Hand flach auf das Fell. Noch nie zuvor hat er ein Pferd berührt. Er spürt, wie sich die Haut unter seiner Hand im Rhythmus des Atems bewegt. Fasziniert verharrt er einen Moment, ehe er die langsam den anderen Arm hebt und die Bürste auf den Körper des Tieres setzt - und zu striegeln beginnt. Alpha hebt und senkt den Kopf, als würde er nicken, als hellbrauner Staub dem Fell entweicht. Irritiert löst Gereon die Bemühung, schaut fragend zu Marley, die ihm lächelnd zuschaut. Da sie ihn nicht korrigiert, setzt er erneut an und fährt fort.

Es dauert nicht lange, bis Gereon die ungewohnten Bewegungen im Oberarm zu spüren beginnt, also wechselt er die Hand. "Das ist anstrengender, als es aussieht.", stellt er emotionslos fest.
"Deshalb überlasse ich diese Arbeit auch Marley", hallt es von der Stalltür herüber. Raphael hat von Annett erfahren, dass die neue Aushilfe da ist. Neugierig, wie er nun mal ist, wollte er den Neuen unbedingt kennenlernen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht geht er einen Schritt auf die beiden zu. Er hebt eine Augenbraue, als er Marley in die Augen sieht und stellt sich anschließend vor. "Raph. Und du bist ... Georg?"

"Gereon.", verbessert der Teenager, vom Pferd ablassend, mit neutralem Ausdruck. "Wie lange muss man das machen?"
"Das reicht schon.", antwortet Marley zufrieden. "Gut gemacht." Sie klopft auch Alpha auf den Hals, so als wollte sie ihm dafür danken, so brav gewesen zu sein. "Aber ja, es ist anstrengend sich um Pferde zu kümmern. Daher bin ich auch froh, dass du mithilfst."
Schuldig sieht Raph in die Runde. "Und ich bin auch froh!" Der Brünette muss sich zusammenreißen, nicht über Marley herzufallen. Annett hat ihm so viel Arbeit aufgebürdet, dass er in den letzten Tagen keine Zeit mehr allein mit seiner hübschen Amerikanerin verbringen konnte. Die Sehnsucht ist ihm deutlich anzumerken, doch er zwingt sich zu einem freundlichen Lächeln und hofft, dass die Verstärkung zu mehr Zweisamkeit führt. "Mit Tieren arbeiten ist echt toll! Du wirst hier nie wieder weg wollen."
Die Bürste mit der freien Hand ausklopfend, wendet Gereon sich den Erwachsenen zu. "Ich habe nie viel mit Tieren zu tun gehabt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das etwas für mich ist." Nachdenklich mustert er das Gesicht des Pferdes. Er spürt keinerlei Bindung. Es könnte sich ebenso um einen Holzbalken handeln. "Was ... ist denn das Tolle daran?" Seine leeren Augen schauen nun von Marley zu Raphael und zurück.
"Oh, da ist sehr viel tolles dran.", sagt Marley, enttäuscht darüber, dass Gereon nicht die selbe Begeisterung darüber ausstrahlt wie sie selbst. "They don't judge! They love you..." Bei diesen Worten lächelt sie Raphael ein. Nicht nur Tiere lieben ihn. "Or they don't. Aber es gibt kein... keine Show.", versucht sie es schließlich doch auf simlisch. "Und was das Reiten betrifft, das macht auch Spaß."

Begeistert schaut Raph von Marley zu Alpha und nach einer kurzen Pause zu Gereon. "Pferde sind so anmütig ... so kraftvoll! Wusstest Du, dass sich Pferde an Gesichter und Orte erinnern und emotionale Zustände erkennen können? Sie können außerdem emotionale Bindungen zu Sims aufbauen. Wer weiß, vielleicht wirst Du ja Alphas Liebling?" Schwärmend geht er auf Alpha zu und streicht ihm sanft über den Rücken.
Ja, Tiere urteilen nicht. Das ist ein Argument, das man oft hört. Aber emotionale Zustände? Wusste die Psychologin das? Hat sie ihn deswegen her geschickt? "Nein, das wusste ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass ich zu einem 'Liebling' tauge." Wie angewurzelt folgt er Raphaels Tun. "Merkt man ihnen an, was sie erkennen? Kann man sie als eine Art Spiegel betrachten? Oder ist das zu hoch gegriffen?"
Während Raphs Blick auf Alpha verweilt, erzählt er Gereon mehr. "Nicht ganz wie ein Spiegel, doch Pferde sind äußerst sensibel für Körpersprache, als auch nonverbale Kommunikation. Wenn ich beispielsweise ängstlich bin, verhalte ich mich anders als sonst. Das können Pferde schnell registrieren." Alpha ist zu diesem Zeitpunkt entspannt, denn auch Raph ist entspannt und sogar glücklich, in Marleys Nähe und der der Pferde zu sein. "Und wenn ich ängstlich bin, überträgt sich das aufs Pferd. Es könnte unruhig und nervös werden oder sich zurückziehen."

Gereon nickt verstehend. "Und was ist, wenn es gar nichts spürt?"
Marley streicht Alpha über die Stirn. "Pferde spüren so etwas schnell. Es kommt so schnell nicht vor, dass ein Pferd nichts spürt. Deshalb ist wichtig, ruhig zu bleiben, wenn man ausreitet und das Pferd scheut..." Da muss sie an Katie denken. Hoffentlich geht es der Blinden gut, trotz dieses Schocks. "So etwas was Katie geschehen ist, lässt sich jedoch nicht immer vermeiden. Trotzdem sollte man da versuchen, Ruhe zu bewahren. Um die eigene Ruhe auf das Pferd zu übertragen."
Raphael nickt zustimmend. "Wenn ein Pferd wirklich nichts spürt, sollte man auch darauf achten, ob es sich anders verhält als sonst. Wenn Pferde krank sind, konzentrieren sie sich oft ganz auf ihre eigenen Bedürfnisse. Das gilt eigentlich für alle Lebewesen, einschließlich uns Sims." Er wendet sich von Alpha ab und blickt in die Runde. "Und jetzt? Hast du schon den Hof gesehen? Und vor allem die Gemeinschaftsküche? Annetts Freund hat Kuchen mitgebracht – den sollten wir nicht zu lange unbeaufsichtigt lassen", schlägt er mit einem Grinsen vor.
Die letzten Worte hallen in Gereons Gedanken nach. Vielleicht findet er auf diesem Hof endlich, wonach die Erwachsenen so lange schon suchen. Möglicherweise zeigt eines der Pferde ihnen, was er empfindet. Etwas verspätet nickt er. "Annett hat mir alles gezeigt. Aber den Freund kenne ich nicht, soweit ich weiß." Den Abschluss bildend folgt er den Angestellten hinein.
(In Zusammenarbeit mit @Murloc und @RivaBabylon.)
>>> Gereon geht nach Newcrest Nr. 13 - Waisenhaus Heimathafen >>>
<<< Christin kommt von San Myshuno Nr. 5 - Christin's Solo Wohnung <<<
Charaktere: Christin, Marley, Raphael, Annett
Geschichtsstrang: Ist das Tinkerbell?
Christin atmet durch. Sie hat sich zur Ranch aufgemacht. Die Situation mit Tinkerbell ist ihr mega unangenehm. Egal wie, die Besucherin möchte als Ausgleich für den verursachten Ärger etwas für die Ranch gutes tun. Sie läuft aufs Gelände und sieht sich um.
Raphael und Annett stehen vor dem Bürogebäude und sprechen über die aktuelle Situation. Annett hat den Gerichtstermin zugestellt bekommen und verlässt sich einzig und allein auf die Haftung der Versicherung. Während des Gesprächs erblickt Annett Christin. "Hallo!", ruft sie ihr zu und winkt.
Christin geht auf die Zwei zu. Unsicher winkt sie dabei. "Hallo. Wie geht es euch?", sucht die Brünette nach einem Gesprächsfaden.
Gerade als Annett Christin antworten möchte, mischt sich Raphael ein. "Unserer lieben Annett geht es hervorragend, sie schwebt nämlich auf Wolke 7", sagt er mit einem breiten Grinsen und einem Augenzwinkern in Annetts Richtung. Annett neigt ihren Kopf leicht zur Seite und strahlt über das ganze Gesicht. "Raphael, bitte! Uns geht es allen soweit gut." Dann wendet sie sich Christin zu und fragt: "Wie geht es dir? Hast du heute eine Reitstunde bei Marley?"

Die Gefragte schüttelt den Kopf. "Nein, ich bin wegen was anderem hier." Die Sprecherin sammelt sich kurz und atmet durch. "Wegen mir ist der ganze Ärger um Tinkerbell passiert. Es tut mir so sehr leid. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen und möchte das gern irgendwie wieder gut machen."
Annett schaut Christin an und erkennt die Aufrichtigkeit in ihrem Blick. "Mach dir bitte keine Sorgen. Niemand konnte ahnen, dass so etwas passieren würde." Aufmunternd legt sie eine Hand auf Christins Schulter. "Wenn du möchtest, kannst du gerne in den Stallungen helfen und dich um die Pferde auf der Weide kümmern", schlägt Annett vor.
Christin nickt. Sie möchte sich gerne nützlich machen. Irgendwie diese "Schuld" von ihren Schultern abtragen. "Gerne. Was muss ich genau machen?", fragt sie Annett. Diese erklärt, dass derzeit Helfer für den Stall benötigt werden.

"Und jetzt die Zügel lang lassen. Sehr schön!" Marley lobt die Mädchen, das gerade in der Reitstunde sind und nun die letzten Minuten genießen. Es tut gut, wie sehr die Kids den Sport genießen und wie viel besser sie mittlerweile geworden sind, die Pferde auch zu lenken. Einige Minuten lang laufen die Pferde im Schritttempo mit langen Zügeln weiter. "Und jetzt Halt!", ruft Marley aus. Die beiden Reiterinnen ziehen die Zügel an und bringen ihre Tiere zum Halten. Die Reitstunde endet.

Geschickt lassen sich die beiden aus den Sätteln gleiten. Ohne, dass Marley etwas sagen muss, satteln sie die Pferde bereits von selber ab. In diesem Moment nimmt die Reitlehrerin auch wahr, dass Christin sich auf dem Grundstück befindet. Nanu?
Als Marley dazu stößt, wird sie von allen auf den Stand der Dinge gebracht. Nachdem sich Annett verabschiedet hat, kommt Raphael zu den Damen.
Die Amerikanerin nickt Raphael kurz zu. Nach außen hin versucht sie sich nichts anmerken zu lassen, wie sich die Gefühle zu ihm entwickelt haben. Sie weiß, dass Annett das nicht gerne sehen würde und so verheimlichen die beiden die Romantik. "Oh, howdy Christin.", ruft Marley verwirrt aus, "I didn't expect you today." Die Reitschülerinnen sehen kurz rüber, kümmern sich dann aber weiter um die Pferde. "Hast du was auf dem Herzen?", fragt Marley noch nach, als sie Christins Blick bemerkt. Sie wirkt nicht gerade glücklich.

Die Mädchen sind mittlerweile fertig mit Striegeln und absatteln. "Die Pferde sind wieder in der Box!", erklärt eines von ihnen feierlich, "Wir gehen dann mal wieder." Marley nickt. "Danke, Sybille und Katja! Bis zur nächsten Reitstunde!"
Erst nachdem die beiden Reitschülerinnen das Gelände wieder verlassen haben, dreht sich Marley wieder zu Christin um. Eine Aufgabe also. Um die Tiere wurde sich gekümmert, und der Stall ist noch zu frisch um erneut ausgemistet werden zu müssen. Allerdings gibt es eine andere Arbeit zu erledigen. "Der Reitplatz muss wieder auf Vordermann gebracht werden. Neulich bei dem Sturm ist eines der Markierungsbuchstaben abgebrochen und muss neu angebracht werden. Und an der Koppel gibt es noch Reparaturarbeiten am Zaun." Marley schnaubt. "Blöder Sturm." Sie sieht zu Christin: "Wie sieht es mit deinem handwerklichen Geschick aus? Kannst du da mithelfen? Wenn nicht, gibt es noch mehr zu tun."

Christin hört Marley zu und nickt. "Ich bin nicht so gut, aber ich helfe wo ich kann." Und sei es die Pflöge für die Koppel festzuhalten, damit sie mit einem Hammer in den Boden getrieben werden können. Hauptsache sie kann sich nützlich machen.
Raphael steht nun grinsend vor den Damen und seine Augen funkeln. "Aus dir machen wir noch eine richtige Handwerkerin," sagt er schmunzelnd zu Christin und wendet sich anschließend an Marley. "Ich bräuchte deine Hilfe beim Werkzeugtragen. Kommst du mit?" Ein verschmitztes Grinsen begleitet seine Frage, doch anstatt charmant zu wirken, sieht es eher so aus, als hätte er etwas ins Auge bekommen.
"Sure!", grinst Marley zurück. Freie Zeit mit Raphael klingt gut, auch wenn sie Christin nicht lange warten lassen können. "Wir sind gleich zurück!", sagt sie zu Crhistin, "Du weißt ja, wo die Koppel ist und kannst schon mal auf uns warten." Unterwegs zwinkert Marley Raphael verschmitzt zu. "You're grinning like a Chesire Cat." Der simlische Name der Grinsekatze fällt ihr in diesem Moment nicht ein.

Gerade als Raphael mit Marley hinter einer Ecke verschwinden will, taucht plötzlich Annett auf. "Was macht ihr denn hier? Wo ist Christin?", fragt sie überrascht. Raphael stammelt, sichtlich aus dem Konzept gebracht und tritt einen Schritt von Marley zurück. "Äh ... wir holen das Werkzeug und ... Christin ist zur Koppel gegangen. Wir wollen den Zaun reparieren." Annett nickt zustimmend. "Dann los, worauf wartet ihr noch?" Raphael wirft Marley einen kurzen Blick zu. Ihr kleines Vergnügen ist nun aufgeschoben.

Marley seufzt. "Nun gut, gehen wir!" Sie kehren zu Christin zurück.
Christin hat artig auf die beiden Sims gewartet. Als die Zeit verstreicht ohne ein Zeichen der Anderen sichtet sie die Pflöge und den Hammer. Etwas unbeholfen nimmt sie den Holzbalken und versucht ihn in die Erde zu klopfen. In Bauhaus Videos sieht das immer so einfach aus ... Das Geräusch des Hammers ist hörbar.
Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.. Es stört Marley nicht, dass Annett die freie Zeit mit Raphael unterbrochen hat. Das läuft ihr nicht weg. Sie grinst den jungen Mann an. Wenn Christin weg ist, ist immer noch Zeit für mehr. Aber es gibt auch keinen Grund, die Reitschülerin unnötig warten zu lassen, wenn sie schon so freundlich ist, bei der Reparatur zu helfen.
"Wait, we'll help!", sagt Marley, als Christins Arbeit etwas zu wackeln droht. "Raphael, halt mal die Hölzer fest, dann geht es einfacher für Christin!", ruft Marley ihm zu. So besteht zumindest nicht die Gefahr, selbst von fehlgeleiteten Hammerschlägen getroffen zu werden. Marley grinst. "Und ich sorge so lange dafür, dass die kaputten Bretter gelöst werden, die wir dann austauschen." Schon holt sie sich Werkzeug und macht sich an die Arbeit.

Raphael geht zu Christin und alle packen mit an, so dass nach einiger Zeit die Reparatur erfolgreich erledigt ist. Schwitzend reibt sich der Jüngling die Schweißperlen von der Stirn. "Puh, das wäre geschafft."
Christin ist mit sich zufrieden. Klar, mit den Ranch-Mitarbeiter kann sie nicht mithalten. Ihre Talente liegen woanders, als im Handwerk.
Allerdings konnte sie sich nützlich machen. Dies zählt allein. "Wobei könnte ich noch helfen", sie atmet laut durch vorabgegangene Tätigkeit.
"That's it.", versichert Marley. "Thanks for the help." Sie lächelt. "Was wir noch machen könnten, wäre nach unserer Anzeige zu schauen. Vielleicht ist Tinkerbell jemandem zugelaufen." Marley holt ihr Handy hervor und stöbert. Nach einer Weile muss sie jedoch enttäuscht mitteilen: "Mist, bei den zugelaufenen Tiere ist Tinkerbell nicht dabei. Verdammt."
Dankbar für die schönen Worte, schaut Christin betroffen zu Marley. Es wäre wunderbar, wenn die Stute wieder auftaucht. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Tinkerbell nicht mehr am leben ist. Die Wildnis ist grausam. Allein Raubtiere oder Wassermangel oder die Witterung könnten schon allein dafür sorgen, dass ein Haustier umkommt. Doch dieses Szenario will sie sich nicht ausmalen.

Marley seufzt, als sie plötzlich eine Eingebung hat. "Vielleicht unter der Rubrik, wo Tiere verkauft werden!" Sie stöbert auch diesen Bereich durch. "Hier! Das sieht doch nach Tinkerbell aus!" Sie zeigt Raphael und Christin die Anzeige. 'Pferd zu verkaufen ' steht in großen Lettern geschrieben, mitsamt einem Foto der Stute.
Christin betrachtet die Anzeige. "Ich weiß nicht wie wahrscheinlich das ist ... wer würde den ein Fundtier verkaufen wollen? ... Also mir käme zumindest nicht der Gedanke. Aber ist jetzt nur meine persönliche Ansicht", erklärt sie ruhig und gefasst. Das Pferd auf dem Bild ähnelt Tinkerbell ... aber war sie es auch wirklich? ... "Hatte die Monsterfee irgendetwas besonderes? Woran man sie von anderen Pferden mit gleichen Fellmuster unterscheiden könnte? Oder kommt euch der Sattel bekannt vor?", harkt die junge Frau nach.
Marley sieht zu Raphael. Er arbeitet schon länger auf der Ranch als sie selbst und kennt Tinkerbell besser. Doch auch sie überlegt. "Schwer zu sagen. Das Foto etwas dunkel." Hat der Typ keine bessere Tageszeit für die Aufnahme finden können als abends? "Für mich sieht es schon so aus, als könnte sie es sein. Was meinst du, Raphael? Und wir können die Nummer ja so oder so anrufen, nur um sicherzugehen."
Raphael überlegt. "Wir sollten das Bild Annett zeigen, sie macht von allen Pferden Bilder für die Akte." Ohne auf die Antworten der Frauen zu warten, geht Raphael direkt ins Büro und bittet Annett, die Fotos von Tinkerbell auszudrucken. Wenig später kehrt er zurück. "Hier, seht euch das an!"

Christin vergleicht die Bilder und erkennt schließlich zwei Details. Das eine ist am Sattel. Dieser hat an einer Stelle eine Einkerbung, die genauso verläuft wie die auf dem Aktenfoto. Das Zweite ist ein brauner Fellfleck an ihrem Schweifansatz. Christins Augen weiden sich. "Das ist Monsterfee ... Ich fasse es nicht." Sie beginnt zu schluchzen und Tränen kullern über ihre Wange. "Sie lebt noch. Ich bin so glücklich und erleichtert", bringt sie hervor.
Auch Marley ist erleichtert. "Bestimmt lässt sich auch mit diesem..." Sie sucht nach dem Namen "... Hendrik Faulk reden." Lächelnd legt sie ihren Arm um Christin. "Ich rufe dort mal an. Und dann vereinbaren wir ein Treffen, um das Pferd auch zu sehen und alles auszuhandeln."
In Zusammenarbeit mit´@RacBadger und @Spatz
>>> Christin geht nach Forgotten Hollow (3) >>>
Charaktere: Marley, Raphael, Annett
Geschichtsstrang: Erwischt
Nach der Stallarbeit ergreift Raphael Marleys Hand und sieht sie mit einem schelmischen Lächeln an. "Weißt du was? ... Komm einfach mal mit", sagt er und zieht sie sanft in Richtung des Hofladens. Dort angekommen geht er mit ihr hinauf in Annetts Wohnung. Marleys überraschter Blick verrät ihm, dass sie nicht damit gerechnet hat, hier zu landen.
Beide betreten die Küche und ein gedeckter Tisch ist vorzufinden. Auf dem Herd köchelt ein Gericht und Raphael hat alles liebevoll vorbereitet. "Ich dachte, wir könnten uns mal ein schönes Dinner zu zweit gönnen, jetzt wo Annett das Wochenende über nicht da ist", erklärt er mit einem Lächeln.

Annett ist auf einer Tagung, um sich über die neuesten Programme und Techniken im Bereich des pädagogischen Reitens zu informieren. Vor einiger Zeit hat sie beschlossen, diesen Bereich zu einem Schwerpunkt des Reiterhofs zu machen, aber dafür benötigt sie noch einige Qualifikationen, die sie an diesem Wochenende erwerben möchte. Es ist eine große Herausforderung für sie, aber sie ist fest entschlossen, ihren Plan in die Tat umzusetzen.
Raphael konnte diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen und hat die Chance ergriffen, etwas Besonderes für Marley zu arrangieren. "Ich habe dein Lieblingsessen gekocht", sagt er stolz. "Ich hoffe, es schmeckt dir. Ich muss dich aber warnen, ich bin kein Meisterkoch, aber meistens kommt etwas Essbares dabei heraus", fügt er grinsend hinzu und deutet ihr an, Platz zu nehmen.
Marley grinst. Raphael hat nicht nur gekocht... er wagt sich auch einfach ins Annetts Wohnung. Das hat irgendwie etwas freches, das sie an ihm nicht erwartet hätte. Aber es gefällt ihr. "Ach, ich bin mir ziemlich sicher, dass es schmecken wird!", antwortet sie grinsend. "It smells great!" Das ist nicht einmal übertrieben. Sie liebt Mac and Cheese, ein Gericht, das vor allem in den USA sehr beliebt ist. Sie ist da keine Ausnahme. Lächelnd stellt sie fest, dass Raph sich wirklich Mühe gemacht hat. Die Makkaroni sind gut durch und auch beim Käse hat er die richtigen Sorten erwischt.

Grinsend füttert sie Raphael den ersten Bissen, bevor sie selber probiert. "Lecker!", lobt sie. Dass sie es eigentlich etwas würziger mag, verschweigt sie. Auch so schmeckt es gut. Zufrieden lächelt Raph seine Liebhaberin an und beginnt ebenfalls mit dem Essen. Währenddessen entwickelt sich ein ungezwungenes lockeres Gespräch, ohne dass sie aufpassen müssen, dass jemand von ihrem Verhältnis etwas mitbekommt.
Während Marley ihm von den Fortschritten ihrer Reitschüler erzählt, beobachtet er aufmerksam ihre Gestik und Mimik. Ihre leuchtenden Augen, ihre lebhaft gestikulierenden Hände ... plötzlich bemerkt er ein wohliges Gefühl in seiner Magengegend. Es ist noch intensiver als sonst und seine Lust auf sie wird immer stärker. "Du hast es drauf! ... Der Reiterhof braucht dich. Ohne dich wären unsere Schüler aufgeschmissen ... und ich erst."

Völlig entspannt nimmt Marley einen weiteren Bissen. Gerade wollte sie über Erika reden - die Schülerin, die so gut ist, dass sie vielleicht auch auf Turnieren gute Siegeschancen hätte - als Raph sie mit Komplimenten überschüttet. Darüber vergisst sie nun ihr eigentliches Thema. "Nun mach dich mal nicht kleiner als du bist, Süßer. Du bist mindestens genauso unentbehrlich hier." Sie mag Raphs Unkompliziertheit und Sinn für's Praktische. Doch er kann ein Charmeur sein, wenn er nur will. Sie nimmt seine Hände in die ihren.
Sanft hält Raphael ihre Hände und lächelt sie an. "Es bedeutet mir viel, dass du das so siehst." Sein Blick wird ernster und er schaut tief in ihre Augen. "Ich bin froh um diese Zeit heute. Es kommt mir so vor, als würden wir uns näher kommen." Grinsend weicht er ihrem Blick aus. "Abgesehen von unseren intimen Momenten im Heu."
Marley muss laut auflachen. "Klingt so, als würdest du das gerne wiederholen wollen.", neckt sie ihn. Genau das ist es, was sie mag. Mit zarten Rosen kann Marley nichts anfangen. Doch ein Heuhaufen hat was cowboyhaftes und wildes an sich.
"Also wenn du schon so anfängst …" Raphael steht auf und hält weiterhin ihre Hände fest. Mit jedem Schritt, den er auf sie zugeht, zieht er sie sanft zu sich, bis sie ebenfalls aufsteht. Er zieht sie in eine zärtliche Umarmung und sieht ihr tief in die Augen.
Plötzlich ist in seinem Blick etwas wildes leidenschaftliches zu sehen. Ursprünglich hatte er eine Pause nach dem Essen eingeplant, doch jetzt ist kein Halten mehr. Lüstern beißt er sich auf die Unterlippe, bevor er leidenschaftlich seine Lippen auf die ihren presst.

Marley genießt den überraschenden Kuss. "You are wild like a stallion.", haucht sie verführerisch. Nun hat auch bei ihr die Lust überhand genommen. Sie zieht ihren Hengst mit auf den Boden. Daraufhin folgt wildes leidenschaftliches Küssen und der Verlust von sämtlichen Kleidungsstücken.
Raphael ergreift die Initiative und wechselt von Zeit zu Zeit die Stellungen. Während Marley ihn zu sich zieht, reißt er sie auf sich herauf und spürt ihre Kurven auf seinem Oberkörper. Sie bewegen sich von der Küchenecke zum Wohnzimmerbereich hin, bis Raphael sie letztlich auf den kleinen Tisch vor der Couch hievt und sie in Unterwäsche vor ihm liegt.
Marley spürt Raphael Körper auf dem ihren, spürt seine Berührungen. Die Hitze, die in ihr aufsteigt, lässt nicht lange auf sich warten. Nicht einmal die Sorge, schwanger zu werden, reift in Marleys Kopf in diesem Moment. Viel zu abgelenkt ist sie von Raphaels Bewegungen, dass sie komplett vergisst, dass sie nicht verhütet haben. Auch bemerkt sie nicht, dass sich die Tür plötzlich öffnet...

"Ich glaub, ich guck nicht richtig!", schreit es von der Küchentüre aus. Annett steht entsetzt da, mit einer Hand vor dem offenen Mund und starrt Raphael an.
Ihre Tagung wurde unerwartet abgebrochen, weil der Leiter einen Herzinfarkt erlitten hat. Sofort hat sie sich auf den Weg nach Hause gemacht, um den Schock zu verarbeiten. Statt einer ruhigen Atmosphäre findet sie nun ihren Stallburschen halbnackt auf einer Frau auf ihren Möbelstücken vor.
Schockiert springt Raphael von Marley herunter und dreht sich zu Annett. Er sucht nach den richtigen Worten, doch es kommt kein Ton aus ihm heraus.
Annetts Blicke schlagen in Fassungslosigkeit aus, als sie erkennt, wer unter ihrem Stallburschen lag. Ihre Augen wandern von Raphael zu Marley und dann wieder zurück. "Marley?", sagt sie schließlich, als ob sie es nicht glauben kann. "Seid ihr von allen guten Geistern verloren?!" Annett sieht zwischen den beiden hin und her und wartet auf eine überzeugende Erklärung. Doch anstatt etwas zu sagen, ist nun Raphael derjenige, dessen Mund offen steht.
Auch Marley braucht eine Weile, um zu begreifen was passiert ist. Fuck! Sie greift nach dem nächsten, das sie finden kann - die mittlerweile leeren Essensteller - um ihre Nacktheit wenigstens etwas zu verbergen. Mit nur geringem Erfolg. "Ähm..", stammelt sie, unfähig auch nur irgendeinen vollständigen Satz zu formen. Mit ihren Füßen angelt sie nach ihren Klamotten, die auf dem Boden verstreut liegen, erreicht diese jedoch nicht. Sie gibt es schließlich auf, setzt sich nun auf, und stammelt: "I'm sorry, it..." Und schon endet ihre Fähigkeit, den Satz fortzusetzen. So war das nicht geplant gewesen!

Warnend hebt Annett die Hand. "Darüber reden wir noch!" Raphael sammelt inzwischen ebenfalls seine Kleidungsstücke zusammen und nickt. "In fünf Minuten will ich niemanden mehr von euch sehen!", fordert die Pächterin ihre Mitarbeiter auf und verschränkt die Arme ineinander.
Marley nickt niedergeschlagen. Sie erhebt sich und hat nun auch endlich die Gelegenheit, sich wieder anzuziehen. In Rekordzeit. Sie blickt Raphael an, der ebenfalls nun wieder vollständig angezogen ist. Wie zwei gescholtene Pudel verlassen die beiden eilig Annetts Wohnbereich.
(In Zusammenarbeit mit @Murloc.)
Charaktere: Marley, Raphael, Annett
Geschichtsstrang: Wie geht es weiter?
Annett ist tief in Gedanken versunken, während sie im Büro sitzt und ihre Arbeit erledigt. Die Ereignisse des gestrigen Tages lassen sie nicht los. Die Vorstellung, wie sie Marley und Raphael in einer so intimen Situation in ihrer Wohnung erwischt hat, ärgert sie immer noch. Die Reinigung der Wohnung und das Wegräumen des Essens und Bestecks haben zwar geholfen, die äußeren Spuren zu beseitigen, doch die inneren Wunden sind noch frisch. Neben dem Ärger über Raphael und Marley beschäftigt Annett auch die Schulung vom Vortag, bei der der Lehrer einen Herzinfarkt erlitt. Diese Erfahrung hat sie noch nicht ganz verarbeitet.

Doch am meisten geht ihr Raphael nicht aus dem Kopf. Die Erinnerungen an das, was Flora, die ehemalige Betreiberin des Pferdehofs und Raphaels Tante, ihr erzählt hat, kommen wieder hoch. Raphael hatte damals mit Emma, einer amerikanischen Tierärztin, die am Reiterhof arbeitete, eine Beziehung angefangen, was letztlich dazu führte, dass er den Reiterhof mit ihr verließ. Die Trennung folgte jedoch bald darauf und Raphael kehrte zurück. Auch Emma war Amerikanerin, genau wie Marley. Annett hat den Eindruck, dass Raphael einen bestimmten Typ Frau bevorzugt und immer wieder den gleichen Fehler macht. Sie fragt sich, ob Raphael überhaupt aus seinen vergangenen Fehltritten gelernt hat oder ob er immer wieder in dieselben Muster verfällt. Dieses Verhalten enttäuscht und frustriert sie.
Unterdessen steht Raphael unsicher vor Annetts Büro, nachdem er vergeblich versucht hat, sie im Hofladen, im Gemeinschaftsraum und sogar in der Mitarbeiterküche zu finden. Er hat gestern keinen Mut aufgebracht, um mit Annett zu sprechen, nachdem sie ihn und Marley in dieser intimen Situation erwischt hat. Er ist sich nicht sicher, welche Konsequenzen folgen werden, sowohl bei Annett, als auch Marley. Doch jetzt muss er sich erstmal seiner Vorgesetzten stellen. Er geht um das Gebäude herum und nähert sich der Außentür zu Annetts Büro. Mit einem tiefen Atemzug klopft er an. "Herein", hört er Annetts Stimme von drinnen. Raphael öffnet die Tür und tritt ein. "Annett, ich wollte mit dir sprechen", beginnt er unsicher und bleibt im Türrahmen stehen. Doch Annett würdigt ihn keines Blickes. Sie sitzt an ihrem Schreibtisch, vertieft in ihre Arbeit.

Es folgen einige Sekunden der Stille. Raphael spürt, wie sein Mut langsam schwindet. Dann löst Annett endlich ihre Augen von den Papieren und sieht ihn böse an. "Hast du nichts zu tun?!", fragt sie in einem scharfen Tonfall.
Raphael schluckt, sein Herz klopft schneller. "Doch ... aber -", beginnt er zögernd, doch Annett lässt ihn nicht ausreden.
"Dann schwätz nicht so viel, sondern geh arbeiten. Dafür bist du hier und wirst bezahlt.“ Ihr Blick wandert zurück zu den Papieren auf ihrem Schreibtisch, als wäre das Gespräch bereits beendet.
Raphael steht wie erstarrt da. Für ihn ist klar, wie Annett zu der Situation gestern steht. Schockiert dreht er sich um und verlässt den Raum, die Tür leise hinter sich schließend. Das war eindeutig.
Raphael seufzt innerlich. Eine Klärung mit Annett scheint im Moment unmöglich, aber mit Marley wird er sicherlich sprechen können. Er ist überzeugt, dass sie ihm nicht böse ist. Schließlich war sie genauso vom Moment überwältigt wie er selbst. Ja, die Situation gestern war unglücklich, aber er ist sich sicher, dass sie verstehen wird, dass es nicht nochmal so weit kommen soll. Als er im Stall ankommt, sieht er Marley, wie sie sich liebevoll um eines der Pferde kümmert. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, als er auf sie zugeht. "Hey du", flüstert er ihr zu.

"Hey!", antwortet Marley und klopft Luna noch einmal über den Hals. "War wohl nicht so gelaufen wie geplant gestern." Noch hat sie es nicht versucht, bei Annett vorzusprechen. Sie lehnt sich an die Stallwand. "Vielleicht sollten wir uns was als Entschuldigung überlegen. Immerhin musste sie wegen uns aufräumen." Ein Lächeln huscht über Marleys Gesicht. Die Vorstellung vom gestrigen Abend ist so absurd und das Lächeln ist Ausdruck ihrer Unsicherheit.

Verdammt... Normalerweise ist Marley nicht um Worte verlegen. Normalerweise. Aber der gestrige Tag war alles andere als normal.
Als Raphael an den gestrigen Abend denkt, spürt er, wie ihm die Röte ins Gesicht schiesst. Verlegen greift er sich in den Nacken und versucht, seine Unsicherheit mit einem Grinsen zu überspielen. "Mal was anderes, hm?", sagt er scherzhaft, obwohl er tief im Inneren weiß, dass er auf solche Erlebnisse in Zukunft verzichten möchte.
Er tritt näher an Marley heran, reibt nervös mit seinem Fuß im Stroh, bevor er schließlich ihren Arm greift. Sein Lächeln verschwindet und er sieht sie ernst an. "Ändert das jetzt irgendwas an uns?"

Nun muss Marley doch auflachen. "Deine Ideen bringen mich noch um meinen Job! Wenn du dir einen anderen Ort überlegt hättest ..." Sie sieht Raphael an. "But who am I kidding? Ich bin doch genauso schuldig wie du. Was sollte das jetzt ändern? Außer, dass wir vielleicht rausgeschmissen werden." Sie kratzt sich, wird wieder etwas ernster. "Ich weiß wirklich nicht, wie das enden wird."
Raphael seufzt und sieht Marley ernst an. "Jetzt, wo Annett von unserem Verhältnis weiß, wird es wirklich schwer, einen Ort zu finden", sagt er leise. "Wir müssen noch mehr aufpassen."
Er überlegt einen Moment. "Vielleicht sollten wir unsere Treffen auf dein Zimmer beschränken. Da sollte Annett uns zumindest nicht erwischen."
Plötzlich wird Raphael klar, dass Annett möglicherweise auch mit seiner Tante über die gestrige Situation sprechen könnte. Das könnte ernsthaften Ärger bedeuten, insbesondere angesichts seiner Vorgeschichte. Seine Stirn legt sich in Falten.
Der Stallbursche seufzt erneut tief und versucht, sich zu beruhigen. "Für dich wird das sicherlich keine Konsequenzen haben", sagt er. "Deinen Job wirst du jedenfalls nicht verlieren."
Marley runzelt die Stirn. "Aber für dich gibt es mehr Probleme? Gibt es da eine Vorgeschichte, die ich nicht kenne?" Raphael wirkt wirklich so, als würde er sich Sorgen machen.

Daraufhin wird er wieder verlegen, als er merkt, dass Marley über seine Vergangenheit noch nicht viel weiß, vor allem nicht was seine vorherigen Beziehungen angeht. Aber Reden stand bisher auch nicht auf dem gemeinsamen Programm. Er nickt und beginnt zu erzählen. "Als Flora, meine Tante, noch den Hof betrieben hat, hat hier eine Tierärztin gearbeitet." Er zögert, bevor er weiterspricht, da ihm klar wird, dass es keinen Sinn macht, die Erklärung weiter hinauszuzögern.
"Um es kurz zu machen: Wir haben uns verliebt und sind dann gemeinsam in die USA gegangen. Später haben wir uns jedoch getrennt. Flora hat mir das lange vorgehalten, denn die Tierärztin war nicht nur für die Pferde eine große Hilfe, sondern hat auch Turniere geritten, um Geld für den Hof zu sammeln. Sie ist jedoch nicht mit zurückgekommen." Raphael senkt den Blick.
Marley wird von Lunas Schnauben abgelenkt. Das Pferd stupst sie liebevoll mit dem Kopf an. Die Amerikanerin krault die Stute, während sie weiter spricht. "I understand...", sagt sie ruhig, "Annett hat Angst, das würde ein weiteres Mal passieren, right? Well..." Sie macht eine Pause, "Ich habe im Moment nicht vor, in die USA zurück zu kehren." Ihre Familie war der Grund für ihren Auszug gewesen. Aber offenbar hat Raphael Recht gehabt. Ihm drohen größere Konsequenzen.
"Like I said: We should do something for her. Maybe we can..." sie wechselt wieder ins Simlische. "Wir könnten ihr klarmachen, dass es diesmal anders enden wird."
Fragend lässt er Marleys Worte auf sich wirken und sieht sie an. "Und wie wird es enden?" Emma und Raphael waren verliebt und führten eine Beziehung, doch was ist das mit Marley?
"That's a good question", muss Marley erkennen, "And one I don't know the answer for." Ja, wie wird es enden? Sie liebt Raphaels Art und dass er auch mal spontan sein kann und verrückte Ideen hat. Aber ist das schon eine Beziehung mit ihm? "Aber ich bin bereit, den Weg zu gehen.", sagt sie schließlich.

Raphael atmet tief durch und lächelt dabei. Er legt seine Hände sanft um Marleys Körper. "Dann würde ich vorschlagen, wir treffen uns heute Abend in deinem Zimmer und schauen, wo das alles hinführt."
Er küsst sie sanft auf die Lippen und sieht ihr dann tief in die Augen. "Und ja, wir können heute Abend auch noch darüber sprechen, wie wir uns bei Annett entschuldigen", fügt er hinzu, während er sein Gesicht verzieht. Anschließend lächelt er.
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In Zusammenarbeit mit @Spatz
<<< Veronika kommt von Willow Creek Nr. 2 - Gerichtsgebäude (2) <<<
Charaktere: Veronika, Marley, Raphael
Geschichtsstrang: Ausritt mit Hoffnungsschimmer I
Veronika lässt ihren Blick über die zerklüftete Gegend von Chestnut Ridge schweifen. Ihre alte Heimat, bevor Gregorius sie zu einem Umzug zwang. Sie zittert, als der Gedanke an ihn und die Wut zurück kommt. Hoffentlich wird sie jetzt nicht immer nur ihn mit Chestnut Ridge in Verbindung bringen. Eigentlich mag sie es hier. Sie mag die raue Landschaft, die so im Kontrast steht zu ihr selbst. Und trotz ihrer Flirtlaune mag sie auch die Abgeschiedenheit, wenn sie arbeitet... der Grund, warum sie ursprünglich auch hierhin gezogen ist. In Fledermausgestalt ist sie schnell in geselligeren Gegenden, wenn es ihr zu einsam wird. Doch für ihre Kreativität ist die Ruhe perfekt. Ob sie je hierhin zurückziehen kann?

Sie wirft die düsteren Gedanken zur Seite. Eigentlich ist sie ja hier, um sich ablenken zu lassen. Raphael und Marley hatten sie eingeladen und wollten ihr den Hof zeigen. Den hatte sie bisher nur von weitem gesehen. Marley hatte auch was von einem möglichen Ausritt gesprochen. Ob sie wohl weiß, dass Veronika noch nie auf einem Gaul saß? Doch die Vampirin ist bereit dazu, das auch zu ändern. Vielleicht bietet das tatsächlich etwas Ablenkung.
„Na ihr Schätzchen!“, begrüßt sie die beiden, ohne sich ihre Gedanken anmerken zu lassen.
Raphael strahlt, als er Veronika sieht und tritt ihr mit offenen Armen entgegen. "Veronika! Schön, dass du da bist", sagt er warm und mustert sie kurz, als wolle er sicherstellen, dass es ihr gut geht. "Es fühlt sich an, als wäre es eine Ewigkeit her." Seine Stimme klingt ehrlich erfreut und er wirft einen kurzen Blick zu Marley, die neben ihm steht. "Wir haben uns schon darauf gefreut, dir alles zu zeigen. Ich hoffe, du bist bereit für ein bisschen Abenteuer auf dem Reiterhof!"
Auch Marley wirft der Vampirin einen lächelnden Blick zu um zu grüßen. "Freut mich wirklich, dass es endlich geklappt hat!", sagt die Amerikanerin. "Und so ein Ausritt bei Nacht ist immer eine feine Sache." Für Veronika wäre es tagsüber aber auch schwierig. Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile ist Marley durchaus aufgefallen, dass Veronika Vampirin ist. Diese lächelt nun. "Natürlich bin ich bereit, Schätzchen!"

Raphael führt die beiden Frauen zum Stall, wo die Pferde bereits gestriegelt und gesattelt auf sie warten. Die Tiere schnauben leise, als sie sich nähern. Raphael wirft Veronika einen fragenden Blick zu. "Kennst du dich mit den Basics beim Reiten aus?"
Etwas skeptisch betrachtet Veronika die großen Tiere. "Man setzt sich drauf, und das Tier erledigt die Arbeit?", versucht sie zu scherzen.
Leise lachend nickt Raphael daraufhin verständnisvoll. "So einfach ist es leider nicht ganz", sagt er schmunzelnd. "Aber keine Sorge, wir fangen langsam an." Er zeigt auf das nächststehende Pferd und erklärt ruhig. "Zuerst einmal solltest du darauf achten, locker im Sattel zu sitzen und dich mit deinen Beinen leicht am Pferd zu halten, ohne zu verkrampfen. Der wichtigste Punkt ist, das Gleichgewicht zu halten und dem Pferd klare Signale zu geben, aber wir lassen es ruhig angehen. Ich halte das Pferd am Anfang an der Leine, bis du dich sicher fühlst."
Marley lächelt. Es freut sie, dass auch Raphael die Grundlagen des Reitlehrertums versteht. "Na, jetzt machst du mir aber meinen Job streitig!", lacht sie, greift jedoch nicht ein. Sie überlässt ihm die Ehre, Veronika einzuweisen.
Veronika nickt. Vorsichtig streicht sie dem Pferd über die Schnauze. "Wie heißt du denn eigentlich, Schätzchen?", fragt sie, obwohl sie natürlich weiß, dass das Pferd nicht antworten kann.

"Das hier ist Alpha. Ein zuverlässiges Pferd und sehr gut zu reiten. Keine Sorge, er wird dich sicher tragen.", antwortet Raphael. Er klopft dem kräftigen, dunkelbraunen Hengst leicht auf den Hals, bevor er grinsend zu Marley schaut. "Aber ich lasse dir jetzt den Vortritt, bevor ich dir noch völlig deinen Job klaue."
"Um aufzusteigen musst du deinen Fuß...", beginnt Marley, doch Veronika kommt ihr zuvor. Anstatt den Steigbügel zu nutzen, wie eigentlich geplant, flattert eine Fledermaus auf das Pferd. Erst im Nachhinein fällt Veronika auf, dass das Pferd bei dieser Aktion hätte scheuen können. Doch Alpha ist ruhig geblieben, trotz ihrer ungewöhnlichen "Aufsteigmethode". "Okay, und jetzt?", fragt sie. Sie lässt sich von Marley zeigen, wie sie im Sattel zu sitzen hat, während Raphael, wie versprochen, weiter die Zügel hält.

Es ist ungewohnt, ein Pferd unter dem Hintern zu haben, und Veronika kann nicht einschätzen, ob ihr das gefällt oder nicht. Angst hat sie jedoch nicht. Sie weiß um ihre Fledermausgestalt, und dass sie sich im Falle eines Sturzes schnell retten könnte.
Indes mustert Raphael Veronika, die nun im Sattel sitzt. "Das Wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst. Lass Alpha das Tempo bestimmen, ich werde ihn am Anfang noch führen. Und wenn du dich sicher genug fühlst, übernehme einfach die Zügel."
Veronika nickt. Warum ist sie eigentlich nie früher mal reiten gewesen? Immerhin wohnt sie hier in der Gegend... Wohnte. Marley und Raphael sind nicht die einzigen Leute hier, die Pferde besitzen. Ihr Sitz ist unsicher, sie wackelt hin und her... doch nach einer Weile wird sie ruhiger. Nun übernimmt sie selber die Zügel. Es ist nicht schwer, das Pferd zu lenken, das hat sie schnell raus. Doch mit dem Antreiben hapert es anfangs noch.
Raphael übergibt die Führung an Marley, die nun die Kontrolle über den kleinen Ausritt übernimmt. Er tritt ein paar Schritte zurück und beobachtet die beiden Frauen, wie sie sich langsam auf den Weg machen. Sein Blick bleibt länger als beabsichtigt auf Marley haften. Es ist nicht das erste Mal, dass er sie in ihrem Element sieht – sicher, ruhig und mit einem natürlichen Gespür für die Tiere – doch heute spürt er etwas anderes, ein Gefühl, das er nicht recht einordnen kann. Irgendetwas an ihrem Lachen, der Art, wie sie Veronika anleitet, lässt ihn für einen Moment innehalten. Ohne es wirklich zu verstehen, merkt er, wie sich ein warmes Kribbeln in seiner Brust ausbreitet, während er Marley nachschaut.

In Zusammenarbeit mit @Spatz
>>> Marley, Raphael und Veronika gehen nach Chestnut Ridge >>>
<<< Raphael kommt von Chestnut Ridge <<<
Charaktere: Annett, Raphael
Geschichtsstrang: Bei mir weht ein anderer Wind!
Genervt steht Raphael auf dem Hof und telefoniert mit seiner Tante Flora. "Ja, Flora ... ich weiß, Flora", sagt er zu ihr und hört sich ihre Standpauke an. Es geht darum, dass Annett ihr alles erzählt hat und Flora spricht nun ein ernstes Wort mit ihm. Raphael weiß doch genau, dass Beziehungen auf dem Hof verboten sind. "Aber Tantchen, das ist anders. Ich gehe jetzt nicht wieder in die USA", entgegnet er, doch Flora zeigt kein Verständnis. Sie fordert ihn auf, die Beziehung zu beenden und nicht weiterzuführen. Sie fragt ihn auch, was das für eine Beziehung ist – auf körperlicher Ebene oder mehr?

Raphael weicht ihrer Frage aus und das merkt Flora sofort. Da er sich den Rest ihrer Vorwürfe nicht mehr anhören will, beendet er das Gespräch abrupt. "Ich muss jetzt noch zu Annett, was besprechen. Wir können später telefonieren, okay?" Flora am anderen Ende des Hörers weiß genau, dass ihr Neffe nicht zurückrufen wird, lässt sich jedoch abwimmeln und legt schließlich ebenfalls auf.
Daraufhin macht sich Raphael auf den Weg zu Annetts Büro, um mit ihr über die Angelegenheit mit Veronika zu sprechen. Annett wird bestimmt froh sein, dass ein weiteres Gästezimmer dauerhaft vermietet werden kann. So kann er sich wieder lieb Kind machen und die angespannte Situation hoffentlich entschärfen. Er weiß, dass momentan Marley zusammen mit Gereon und einer weiteren Aushilfe für die Ställe und die Pferde verantwortlich ist, sodass er den bürokratischen Kram mit Annett besprechen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass er woanders nicht hilft. Er klopft an die Bürotür und nachdem er ein "Herein" hört, betritt er den Raum.
Annett sitzt hinter ihrem Schreibtisch noch immer sichtlich sauer. Sie vermeidet es Raphael anzusehen. "Was gibt es, Raphael?", fragt sie, während sie weiter ihre Papiere durchgeht. Raphael holt tief Luft und erzählt von Veronika und ihrer Situation. Annett blickt genervt auf. "Und was habe ich damit zu tun?" - "Ich habe mir überlegt ... ", antwortet Raphael. " ... und auch schon mit Veronika abgesprochen, dass sie hier ein Zimmer mieten kann. Das wäre doch super – wieder zusätzliches Geld für den Hof."
Annett lässt ihren Kugelschreiber fallen und sieht Raphael böse an. "Wie kommst du dazu mit irgendjemandem über eine Vermietung zu sprechen? Das ist meine Aufgabe und darum kümmere ich mich. Abgesehen davon – so wie du das schilderst, hat diese Veronika ja keinen Cent. Wie soll sie bitte die Miete zahlen? Du weißt genau, dass diese Vermietungen nur für Angestellte gedacht sind. Und Feriengäste zahlen deutlich mehr, das werde ich für dich ganz sicher nicht ändern."

Raphael versteht die negative Reaktion seiner Chefin nicht. "Aber das ist doch gut, Annett! Wir kriegen wieder Geld in die Kasse. Warum regst du dich denn so auf? Du könntest doch einen normalen Mietpreis verlangen, oder vielleicht ein bisschen weniger. Hauptsache, es kommt Geld rein!" Annett schüttelt nur entgeistert den Kopf. "Raphael, das hast du nicht zu entscheiden. Und ich kann nicht einfach billigere Preise machen – das geht nicht. Ich kümmere mich um das Gästehaus und diese Entscheidung war nicht mit mir abgesprochen. Von daher wird an diese Veronika kein Zimmer vermietet, ist das klar?!"
Verwirrt und irritiert schaut Raphael sie an. Warum ist Annett so kalt zu ihm? "Und was soll ich nun Veronika sagen? Sie hat sich doch schon gefreut, hier auf dem Hof zu übernachten."

Annett bleibt ungerührt. "Wenn sie ein Feriengast sein möchte, kann sie gerne zum normalen Preis für ein paar Tage einchecken. Aber ich mache hier keine Dauervermietungen zu Freundschaftspreisen. Ich muss auch irgendwie leben. Und ich bitte dich, endlich die Hierarchien auf dieser Ranch zu akzeptieren. Wenn du früher deiner Tante Flora keinen Respekt entgegengebracht hast, ist das eine Sache – aber bei mir weht ein anderer Wind!"

Schockiert sieht Raphael zu Annett, die ihn keines Blickes mehr würdigt. Es ist eindeutig, dass das Gespräch für sie beendet ist.
Er verlässt das Büro und lehnt sich draußen gegen die kalte Steinmauer. Er atmet tief ein und aus, während seine Gedanken kreisen. Seit wann ist Annett eigentlich so kalt ihm gegenüber? Natürlich, seit dem Vorfall mit Marley.
Auch das Gespräch mit Theo, der schon von Annett über die Situation informiert wurde, hat ihm keine wirkliche Erleichterung gebracht. Theo hatte vorgeschlagen, dass Marley und Raphael Annett mehr unter die Arme greifen könnten – aber das tun sie doch schon. Sie arbeiten hart, kümmern sich um alles, was nötig ist und doch scheint selbst der Vorschlag, durch eine neue Mietangelegenheit etwas Geld in die Kasse zu bringen, nichts zu bewirken.
Was soll ich denn noch tun?, denkt sich Raphael verzweifelt. Er weiß, dass sie einen anderen Weg finden müssen, um sich wieder mit Annett zu versöhnen. Doch er sieht nicht ein, seine Beziehung zu Marley wegen der Ranch zu beenden. Das wäre der falsche Weg. Es läuft doch gerade gut zwischen ihnen und Raphael könnte sich nicht vorstellen, mit Marley einfach nur befreundet oder gar Kollegen zu sein. Ihre Verbindung geht viel tiefer, auch wenn das auf dem Hof nicht gerne gesehen wird. Aber darum sollte er sich später Gedanken machen, denn erstmal ruft die Arbeit!
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Charaktere: Theodor, Marley, Raphael, Annett
Geschichtsstrang: Der Geschmack von Vergebung
Annett lehnt sich einen Moment an die Stallwand und lässt ihre Gedanken schweifen, während sie versucht, die anstrengenden Ereignisse der letzten Wochen hinter sich zu lassen. Endlich steht Tinkerbell wieder sicher in ihrer Box und sie selbst hat das Gerichtsverfahren überstanden, da es eingestellt wurde.
Theo beobachtet sie aus einiger Entfernung und beschließt, dass dies der Moment ist, um sie aus dem Alltagstrott und den Spannungen auf dem Hof herauszuholen. In letzter Zeit war die Stimmung zwischen Annett und ihren beiden Angestellten alles andere als entspannt. Die Affäre nimmt Annett ihnen noch immer übel. Theo kann ihre Haltung zwar nicht ganz nachvollziehen - insbesondere da er selbst Zukunftspläne für sich und Annett schmiedet - er weiß aber, dass er handeln muss, um die Arbeitsatmosphäre wieder ins Lot zu bringen.
Gemeinsam mit Marley und Raphael hat er einen Plan ausgeheckt: Während Theo Annett ablenkt und mit ihr eine Runde spazieren geht, würden die beiden in der Gemeinschaftsküche ein Essen zubereiten. Annetts Lieblingsgericht: Kartoffelknödel, Rosenkohl und Rinderbraten.

Theo schickt eine Nachricht an Raphael: 'Grünes Licht. Ihr könnt loslegen.'
In der Gemeinschaftsküche setzen Marley und Raphael ihren Teil des Plans in Bewegung und beginnen, die Küche in Beschlag zu nehmen. Während Raphael die Kochutensilien bereit stellt, atmet er einmal tief durch. "Hoffentlich geht das gut!"
Marley ist ein optimistischer Mensch voller Tatendrang. "Natürlich wird es das!" Sie schiebt Raphael den Zwiebelkorb rüber. Ganz egal, wie hart im Nehmen Marley sich auch gibt, Zwiebeln schneiden hat ihr noch nie Spaß gemacht. Stattdessen kümmert sie sich um den Braten. Dieser wird gesalzen und gepfeffert, bevor sie das Fleisch in den Ofen schiebt. So lange das Mahl so vor sich hin brät, nimmt sie sich die Kartoffeln für die Knödel vor. "Gut, dass wir keine Vegetarier sind, was?" Gut gelaunt stößt sie ihren Ellenbogen freundschaftlich in Raphaels Seite. Tinkerbells Rückkehr gibt ihr das Gefühl, zumindest für einen Moment ihre Sorgen vergessen zu können.

Raphael grinst, während er die erste Zwiebel schält und zu schneiden beginnt. "Ich werde nie ein Vegetarier. Das kannst du mir glauben." Er hebt eine Hand, um sich die ersten Tränen aus den Augen zu wischen. "Ich könnt mich daran gewöhnen mit dir gemeinsam zu kochen ... Oder sogar bekocht zu werden."

"Wenn alles klappt, lässt sich das bestimmt einrichten.", sagt Marley zufrieden zurück. Raphaels Nähe lässt ihre Laune steigen. Das Mädchen vom Lande sehnt sich nach Abenteuern mit ihrem "Hengst". Doch auch wenn es beim gemeinsamen Kochen in der Regel eher ruhig zugeht, genießt sie seine Gesellschaft. "Und wer weiß, was es zum Nachtisch gibt.", zwinkert sie ihm noch zu.
Raphael schmunzelt. "Na, wenn du so weitermachst, wird der Nachtisch bestimmt genauso gut wie der Rest." Er wirft einen Blick auf den Braten, der langsam vor sich hin brutzelt und schiebt dann den letzten Zwiebelrest auf die Seite. "Ich glaub, wir sind fast durch."
Nach einiger Zeit machen sich die beiden daran, den Tisch zu decken. Raphael betrachtet schließlich den gedeckten Tisch. "Das sollte Annett gefallen." Nervös schickt er Theo eine Benachrichtigung mit der Info, dass er mit Annett nun wieder zurückkommen kann.
"I'm sure of it.", bestätigt Marley. Noch ein letzter prüfende Blick. Die Kartoffelknödel sehen gut aus und befinden sich bereits in der Schale auf dem Tisch. In einem kleineren Kugelformat steht stolz und grün der Rosenkohl daneben. Wenn Marley ehrlich ist, ist das nicht unbedingt ihr Lieblingsgemüse. Doch um sich mit Annett wieder gut zu stellen, kocht sie auch das. Alles in Allem sieht es wirklich lecker aus. Nur der Braten ist noch nicht auf dem Tisch zu finden. Doch der Ofen ist bereits aus. Gerade, als Marley die restlichen Vorbereitungen erledigt, öffnet sich die Tür.
Theo und Annett betreten die Gemeinschaftsküche und Annett bleibt überrascht stehen, als ihr Blick auf den Tisch fällt. Das Essen ist beinahe fertig, der Duft von Braten, Knödeln und Rosenkohl liegt in der Luft. "Was soll das werden?", fragt sie misstrauisch, als sie ihre beiden Angestellten mustert.

Bevor Marley oder Raphael eine Antwort geben können, tritt Theo näher und spricht ruhig. "Um ehrlich zu sein, ich war eingeweiht. Denn so, wie es aktuell zwischen euch läuft, kann es nicht weitergehen. Tinkerbell ist wieder da, Marley und Raphael machen ihre Arbeit gut und ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dass ihr euch wieder annähert und versöhnt."
Annett sieht Theo skeptisch an, dann wandern ihre Augen zu Marley und Raphael. Sie überlegt kurz. Theo hat nicht ganz Unrecht. Sollte sie ihnen wirklich verzeihen, würde das wahrscheinlich nicht nur den Hof entlasten, sondern auch ihre eigene Anspannung lösen. Ein tiefes Seufzen entweicht ihr. "Nun gut." Theo lächelt und die Viere setzen sich an den Tisch.

"Es war nicht .... right... was geschehen ist.", fängt Marley an. "Wir wollten es wieder gut machen." So spannend die Idee damals auch war, sie hätten sich einen anderen Ort suchen müssen. "It's not going to happen again." Es gibt mehrere Gründe, warum Marley kein Interesse daran hat, in die USA zurück zu ziehen. Politik ist einer davon. Doch das Thema spricht sie noch nicht jetzt an. Stattdessen sagt sie: "Wenn wir das irgendwie wiedergutmachen können, sind wir dabei!"
Raphael nickt und hebt den Blick. "Es tut mir leid und ich verspreche, so etwas wird nicht wieder passieren." Annett legt nach ein paar Bissen ihr Besteck hin und sieht die beiden ernst an. "Okay, ich verzeihe euch. Aber ihr müsst verstehen, dass ich nicht will, dass solche Dinge Probleme auf dem Hof verursachen oder dazu führen, dass einer von euch gehen muss." Ihr Blick bleibt bei Raphael, der seufzend zu Boden sieht.
"I won't!", verspricht Marley, "Nicht, nachdem ich mich nun an das Leben hier gewöhnt habe. USA has her charme, but..." Marley grinst schief, "I'm not going back. Nicht in der momentanen politischen Lage."

Theo nimmt Annetts Hand. "Siehst du, hier wird niemand gehen! Weder Marley noch Raphael, du nicht und ich erst recht nicht. Ich bleibe für immer an deiner Seite." Verliebt treffen sich ihre Blicke und für einen Moment scheint die angespannte Atmosphäre völlig zu verschwinden.
Raphael kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Er freut sich aufrichtig für Annett. Flora hatte ihm zu Beginn ein wenig von ihrer Hintergrundgeschichte erzählt und dass sie sich so schnell auf jemanden einlassen würde, hätte er niemals erwartet. Plötzlich nimmt auch Raphael Marleys Hand.
Die Reitlehrerin lächelt. Sie drückt Raphaels Hand liebevoll. Zärtlichkeit ist ein ganz neues Gefühl für sie. Doch in diesem Moment fühlt es sich für sie richtig an. Grinsend wirft sie ihrem Lover einen Handkuss zu. Ihr geheimes Zwinkern scheint ihm zu sagen: 'Ich sagte dir doch, dass es gut ausgeht.' Mehr will sie in Annetts Gegenwart jedenfalls nicht versuchen. Erst, als ihr Magen zu knurren anfängt, fällt ihr wieder ein, dass die Gruppe noch gar nicht gegessen hat.
Im Augenwinkel bemerkt Annett die Zärtlichkeit zwischen Marley und Raphael und runzelt kurz die Stirn. Sie hatte angenommen, dass zwischen den beiden nur etwas Körperliches ist. Schließlich räuspert sie sich. "Dann lasst uns mal essen."
Auch Theo nimmt sich etwas von der Mahlzeit und nickt anerkennend. "Das habt ihr wirklich gut gemacht," lobt er die beiden Köche.

"Thanks!" Theo hat nicht gelogen. Auch Marley ist wirklich zufrieden mit dem Essen. Auch als sie noch in den Staaten war, hat sie gerne mal gekocht. Es läuft wirklich gut: Das Hauptthema des Abends ist Tinkerbells Rückkehr. Marley könnte nicht glücklicher sein. Die Beziehung zwischen ihr und Raphael scheint auf den ersten Blick keine Erwähnung mehr wert zu sein. Eine kleine Sorge bleibt bestehen, trotz Marleys optimistischer Fassade: Bringt Annett das Thema nicht weiter auf, weil sie es mittlerweile akzeptiert hat? Oder sitzt der Groll noch immer zu tief?
Marley kann es nicht einschätzen, obwohl sie Annett verstohlen beobachtet um ihre Miene zu erfassen. Eines ist jedenfalls sicher: Die Pächterin liebt Theo. Und das allein ist zumindest schon mal ein gutes Zeichen.
In Zusammenarbeit mit @Spatz
>>> Raphael und Marley gehen nach Del Sol Valley Nr. 1 - The Black 'n' Red Theater >>>
>>> Theo geht nach Brindleton Bay Nr. 3 - Haus der Garcias (32) >>>
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