Brindleton Bay Nr. 8 - Brindleton Bay Highschool

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16.04.2023 23:50 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:24)
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Hausmeister

Bella lächelt, als Marga sie zum Tanzen einlädt. Eigentlich ist das ja eine gute Idee, auch wenn dann niemand die Getränke mixt. "Aber wir sollten in Sicht der Bar bleiben, so dass ich notfalls schnell bei Getränken helfen kann!", sagt sie. Für die Selbstbedienung stellt sie zumindest die nicht-alkoholischen Sachen nach draußen. Bei dem untergemischten Alkohol ist sie da vorsichtiger. Nicht dass sie sich mehr Prozente davon reinmischen als gut für die Kids ist. Normalerweise wäre ihr das egal, aber sie hat die Verantwortung für die Bar und möchte nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn dann doch etwas schief geht. Als das erledigt ist, folgt sie den anderen Frauen auf die Tanzfläche.



Elani ist ganz angetan, dass Mrs. Greentail sich mit zum Tanz bitten lässt. Sie würde ja gerne noch mehr die Gelegenheit nutzen, die exotische Dame aus tropischen Gefilden näher kennen zu lernen. "Kein Problem, die Bar behalten wir alle mit im Blick, nicht wahr, Lotta, Marga?", schmunzelt sie die anderen beiden Damen im Tanzreigen an und wendet sich dann der Barrista des Abends lächelnd wieder zu. "Wenn wir hier schon zusammen die Füße und Hüften schwingen, wollen wir uns dann nicht auch beim Vornamen nennen? Mrs. Greentail ist ja so förmlich und wir ...", sie weist auf die anderen beiden Frauen, "... duzen uns auch. Dazu lade ich Sie auch gerne ein, wenn es recht ist." Lotta nickt eifrig, während sie mit beiden Händen wieder ihr langes Rockteil schoppt, um nicht drüber zu fallen beim tänzerischen Kreisen und Drehen: "Oh, ja, das gilt für mich auch. Ruhig Lotta und Du, oder Marga?"

Natürlich ist Bella einverstanden und nennt nun ihren Namen. Es ist ihr sowieso lieber, sich zu duzen.

Marga kommt gerade richtig in Fahrt, schnappt sich Lottas freie Hand und schwingt sich unter ihrem Arm durch, zu den flotten Rockklängen. "Yaaay...Marga dürft ihr gerne sagen!" Sie schwingt auf der anderen Seite wieder nach vorne, lässt Lotta los und greift nach Bellas Hand um bei ihr die gleiche schwungvolle Tanzfigur auszuführen."Huuui...Bella, was für ein schöner, klangvoller Name." Sie vollführt eine Drehung, kommt wieder nach vorne und lächelt Bella zu. "Ist das eine Abkürzung?"



Bella tanzt wirklich gerne. Sie wirbelt mit den anderen über die Tanzfläche. "In meiner Heimat gibt es einen traditionellen Feuertanz!", erzählt sie lächelnd, "vielleicht können sie ja mal nach Sulani kommen dass ich den vorstellen kann."

"Wow
!", ist Lotta ganz aus dem Häuschen. "Marga, du hast ja Schwung in den Beinen. Das war eine feine Piroutte. Tanzt du öfter?" Marga zeigt ja richtig interessante Seiten. Lotta dreht auch mehr auf und packt Elani bei der Hand und probiert ebensolche Drehung wie sie die bei Marga gerade sah. Vielleicht blickt sie ja auch irgendwann noch mal wie dieses Tanzen mit an den Händen fassen geht. Auch Elani guckt ganz beeindruckt über Margas Übermut. "Sag mal, beherrscht du etwa Rock'n Roll? Ich meine so richtig von der Pike auf?"

Bei Feuertanz horcht Lotta nach vollendeter Drehung unter Elanis Arm durch dann noch einmal auf: "Feuertanz? Auf Sulani? Ich kenne einen Feuertanz!" Woher? Sie weiß es kaum. Interessiert wendet sich auch Elani nach dem Entknoten der Armdrehung mit einem leicht nachdenklichen Seitenblick auf Lotta nun Bella zu. Vielleicht ... hilft das ein bisschen bei der Erinnerung ... an ihre verlorene tropische Insel. "Das wäre prima, Bella. Ich verreise eigentlich Richtung Herbst und Winter gerne in wärmere Gefilde. Da vermisse ich die Hitze Afrikas am meisten." Sie lächelt die Sulanerin herzlich an. "Bei einem Feuertanz wird mir bestimmt ganz warm werden. Ist es weit bis Sulani?"

"Es ist schon ein wenig weg"
, sagt Bella, "Aber nah genug, immerhin fährt Bea ja auch täglich zur Schule. Es sollte sich also einrichten lassen."

"Jaaaaa....früher mal, mit Mann..also meinem Bertl...äh...nein, mit Bertl...meinem Mann."
antwortet Marga Elani, während sie tanzt. Mit Schwung dreht sie sich bei Bella ein, schnellt zurück und hängt noch an: "Aber das könnte ruhig wieder öfter sein." Sie lacht und lässt Bella los, um sich alleine um die drei anderen Frauen herum zu bewegen. Neugierig hörte sie zu, als Bella vom Feuertanz erzählt. "Daaaas klingt ja interessant." Marga bekommt große Augen und vergisst ganz weiter zu tanzen. Sulani? Da wolllte sie auch schon lange mal wieder hin...

In diesem Moment endet das Lied und eine der Teenagerinnen startet eine Rede: "Ich möchte unserer Rektorin Miyu Watanabe danken, dass sie es möglichgemacht hat, trotz wenig Geld dieses Event auf die Beine zu stellen. Und auch für dieses kleine Gewinnspiel. Bitte stimmt ab, und nachdem Viola ihren einzigartigen Song für euch gespielt hat, zählen wir die Stimmen aus und dann wird unsere Rektorin das Wort ergreifen und den Gewinner küren. Wählt zwischen der Deko hier im Tanzsaal, der Deko in der Mensa oder dem Unterhaltungsprogramm. Das wurde von uns Schülern in Teams organisiert. Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt eine Überraschung."

Bella weiß nicht, wer Viola ist und was mit "einzigartigen Song" gemeint ist, aber es klingt zumindest interessant. Doch noch weiß sie nicht, wofür sie sich entscheiden sollte. Offenbar ist es aber eh noch nicht so weit dafür, denn erst einmal werden nun einige Songs aus dem Radio gespielt, um den Musikern eine Pause zu gönnen. So dass es immer noch etwas Zeit zum Überlegen gibt. Schade, die Livemusik war wirklich super gewesen. Aber offenbar ist es damit ja auch noch nicht zu Ende, sie pausiert nur.

Bella kommt nun wieder zurück zum Thema Sulani: "Es lässt sich also sicher mal einrichten, dass ihr uns besucht, zumal die Teens das ja auch schon wollten. Nur vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt, da es sonst dann doch etwas eng wird."

Lotta weiß gar nicht so recht wo sie zuerst hinhören und -gucken soll. "Lauter Tanz-Wonder-Women um mich herum.", klatscht sie begeistert in die Hände. "Marga, dass mit dem Eindrehen musst du mir gleich nochmal zeigen." Elani muss leicht schmunzeln über diesen heute in langer Abendrobe gebändigten Tanz-Derwisch. "Und wann geht's nach Sulani? Ist das eine Insel? Rundherum Meer?" Lotta sieht sich neben tanzen auch irgendwie ... tauchen. Weiß irgendwie, dass sie das kann und wie ein Fisch schwimmen ... Die Gourmetköchin des Elanis überlegt dagegen, wieviel freie Tage sie dieses Jahr noch übrig hat und fragt fröhlich in die Runde: "Nun, was haltet ihr davon, wenn ich zu meinem nächsten Urlaub in der kühleren Jahreszeit eine Strandhütte in Sulani miete? Wer wäre dabei?" - "Ich, ich!", schreit Lotta ganz hibbelig, meldet sich wie eine Grundschülerin ganz aufgeregt mit einem erhobenen Arm - auf und ab hüpfend ... zur Musik.



"Das Eindrehen?" Marga ist sofort wieder beim Tanz, nimmt Lottas Hand ,dreht sie einfach zu sich her und lässt sie dann wieder in die andere Richtung los. "So einfach ist das." lacht sie, nebenbei aufmerksam dem Gespräch lauschend. "Oh, das wäre ja ein Abenteuer." Marga ist begeistert von Elanis Vorschlag...bis ihr ernüchternd einfällt, dass sie sich das erstens nicht leisten kann und zweitens Bertl an die Decke gehen wird, wenn sie da zusagt. Sie beginnt wieder zu tanzen, wenn auch etwas weniger enthusiastisch und lauscht erstmal noch weiter dem Gespräch.

Bella bemerkt, dass Marga auf einmal weniger enthusiastisch ist. doch da die nichts sagt, kennt die Meerfrau den Grund dafür nicht. Vielleicht hat sie sich aber auch nur getäuscht. Sie kennt die Frauen noch nicht lange, aber sie scheinen ja ganz nett zu sein. Und Bella ist - wie auch ihre Tochter - eigentlich gesellig. "Wenn ihr wollt, kann ich euch dann auch auf der Insel rumführen, wenn es soweit ist!", schlägt sie daher vor.

"Das wäre wirklich wunderbar, Bella!", freut sich Elani. "So einheimische Guides wissen einfach mehr zu Land und Leute und ... Bella ... ich bin so gespannt auf die Sulaner Küche! Du musst mir alles darüber verraten!" Ein wenig muss die Fünf-Sterne-Köchin schmunzeln. Sie selber gibt auch nicht alle Rezepturen Preis ... Lotta hingegen hat schon wieder eine andere Idee, die irgendwie wieder mit Wasser zu tun hat: "Und wir nehmen mein Boot für die Überfahrt. Bis dahin habe ich das fertig. Muss nur noch ein paar Eisenbeschläge besorgen ..." Das Boot, dass sie mal nach Takatuka zurückbringen sollte. Leicht seufzt Lotta, senkt kurz den Blick und ... bemerkt dabei, dass Marga etwas ruhiger geworden ist. "Was ist Marga? Freust du dich nicht? Du kommst doch mit, oder?" So eine Tanzmaus ... Eben hatte sie sich doch noch ... auf ein Abenteuer gefreut ... Wie oft steuert Lotta einfach unbedacht drauf los ...

"Also...also...klar freu ich mich, aber ich muss nochmal drüber schlafen...ich war soooo lange nicht verreist und ...und..." Marga kommt ins stottern und sieht sich hilfesuchend um. Ihr Blick bleibt an zwei Personen hängen, die durch ihr Erscheinungsbild aus der Menge hervorstechen. Interessant ...und gut um von ihrem Gespräch abzulenken. Sie fasst Elani am Arm. "Schau mal, was für interessante Leute da drüben. Sie so feuerrotes Haar wie unsere Lotta hier und er...er wirkt ...ich weiß nicht...aber irgendwie ein bisschen bedrohlich, oder bilde ich mir das nur ein?"

Bella folgt Margas Blick. Tatsächlich, die Frau hat feuerrote Haare. Sie scheint sich mit dem grauhaarigen Mann gut zu verstehen, denn die beiden tanzen gemeinsam. "Ja, wirklich feuerrot!", stellt sie fest, "So wie das Mädchen, das vorher am Keyboard gespielt hat." In diesem Moment fängt die Band auch wieder an.

Auch Lotta dreht sich nun um. Freudig hebt sie wiederum einen Arm, winkt den beiden Vampiren erneut mit "Huhu, Lilly!" zu und meint ganz leutselig zu den umstehenden Damen: "Ach, das ist Familie Nebeljäger und ihre Tochter Viola sitzt am Klavier. Zu Lilly wollte ich ja auch noch. Ich stelle sie euch gerne vor." Fragend schaut Lotta in die Runde, wer mitkommen mag.

"Ja, sehr gerne." Marga ist froh um die Ablenkung und dank Keks, immer noch in aufgeschlossener Stimmung. Sie hat so viel nette Menschen getroffen heute und alles ist gut gegangen, da können ruhig noch zwei dazu kommen. Die Band beendet den Song und Marga dreht sich zu Lotta: "Du kennst sie?" Ihr Blick wandert zur Bühne, wo Adrian gerade dieses nette Mädchen vom Elternabend...Denize...anhimmelt? Marga muss schmunzeln, guckt aber schnell wieder zurück zum Klavier, an dem das besagte Mädchen sitzt. Auch eine besondere Erscheinung mit einer für Marga undefinierbaren Ausstrahlung...irgendwie anders. Sie wird Adrian mal nach ihr fragen, der musiziert ja schließlich mit ihr und wird wohl mehr über sie wissen. "Ich würde sie auch gerne kennen lernen."

Viola? Der Name kommt Bella bekannt vor.. woher nur? Da fällt ihr die Teenagerin wieder ein, die die Ansprache gehalten hat und davon geredet hat, dass eine gewisse Viola noch einen besonderen Song spielen würde. Ob das die selbe ist? Würde zumindest Sinn ergeben.

Doch dann wendet sie wieder ihren Blick zu Violas Eltern. "Ich werde mich bald wieder um die Bar kümmern müssen!", gibt sie zu bedenken, "aber geht ihr nur!"

Es ist nun an Elani, befangen zu sein. Sie weiß von Lotta, dass ihr Ex dort einbrach und wie Lilly Lotta vor Terence rettete. Irgendwie beschämt sie der Umstand etwas. "Ja, Bella, es war schön, dich näher kennenzulernen . Wir sehen uns bestimmt noch. Und ich freue mich sehr auf Sulani.", verabschiedet sich Elani leicht abgelenkt, bietet noch schnell an, Rufnummern zu tauschen. "Ja, bis später noch, halt mir wieder ein köstliches Wasser bereit, Bella.", grinst Lotta keck, hakt Elani und Marga unter und zieht sie Richtung Lilly und Viktor.

Nachdem die Handynummern ausgetauscht wurden, stellt sich Bella wieder zurück an die Bar und beobachtet die Szene erst mal nur von dort.



"Hallo Lilly, hallo Viktor ...", Lotta schaut mehr Richtung Lilly. Sie kann sich nicht erinnern, außer einem kurzen Schlagabtausch in Phils Restaurant schon näher das Vergnügen mit dem Vampir an Lillys Seite gehabt zu haben. Sie stellt ihre Begleitung und die Vampire kurz vor. "Denk dir nur, Elani ..., erklärt Lotta ungehemmt weiter, " ... Lilly ist die Schwester von Phil, den ich beliefere. Sie spielte in seinem Lokal wundervoll Klavier wie ihre Tochter Viola hier." Lotta wendet sich interessiert zur Vampirin um: "Ist Viola gleich dran, mit ihrem Solo?"

"Hi Lotta. Oh ja, Phil hat die Qualität der Zutaten bereits gelobt!
", sagt Lilly lächelnd. Viktor sieht weniger begeistert aus als seine Gefährtin. Er grummelt nur ein knappes: "Hallo!", sagt ansonsten jedoch nichts und beschränkt sich erst mal auf's Zuhören. Lilly fährt bereits fort: "Viola wird sicher bald loslegen, aber eine genaue Uhrzeit weiß ich auch nicht. Werden wir dann ja sehen." Im Moment sitzt sie jedoch an einem Song, an dem die ganze Musikgruppe beteiligt ist.

Wenn Marga das richtig verstanden hat, ist die ganze Familie ziemlich musikalisch. Trotzdem macht dieser Viktor keinen sehr freundlichen Eindruck. Marga mustert ihn verstohlen. Leider trägt er , genau wie seine Frau, eine Sonnenbrille zum Abendoutfit und ohne in die Augen blicken zu können, ist es immer schwierig mit der Einschätzung einer Person. Da Marga von Bertl auch nicht gerade verwöhnt wird in Sachen Freundlichkeit, ist sie nicht wirklich beunruhigt von Viktors Verhalten. Sie wendet sich Lilly zu: "Mein Sohn spielt mit ihrer Tochter in der Schulkapelle." Sie zeigt zur Bühne. "Er heißt Adrian, der mit der Mundharmonika. Leider ist er bei und das einzig musikalische Familienmitglied...na ja...mein Mann und ich können tanzen, aber das ist alles." Marga lächelt Lilly an. "Ich bin gespannt was ihre Tochter da präsentieren wird." Dieser Wortschwall überrascht sie selber und Marga verstummt fürs Erste wieder.

"Oh, das wird Sie begeistern, da bin ich sicher.", sagt Lilly. Ja, Viola stellt manchmal schon Mist an... Lilly denkt dabei an die Sache mit Vero. Aber alles in allem ist sie doch stolz auf ihre Tochter. Sie folgt Margas Blick. Viola hat ihr noch nie etwas von einem Adrian erzählt, er scheint in ihrem Leben also nicht ganz so wichtig zu sein wie Blaze. "Das ist aber zumindest ein Anfang!", sagt Lilly, "auch beim Tanzen braucht man ein gewisses Rhythmusgefühl." Nun lächelt auch Viktor endlich mal. Rhythmusgefühl ist etwas, das Lilly nun wirklich nicht fehlt. Ihre Konzerte genießt er nach wie vor und auch Viola hat ja das Talent ihrer Mutter geerbt.

Elanis Blick gleitet zur Bühne und ein warmes Lächeln zaubert sich wieder auf ihr Gesicht: "Oh, dass dein Sohn musikalisch ist, hattest du noch nicht erzählt, Marga. So ein netter Junge. Aber bei deinem Rhythmus eben ... wundert mich das nicht." Marga ist immer viel zu bescheiden aus Elanis Sicht. "Und Ihre Tochter Viola spielt auch hervorragend, Lilly!", lobt Elani das rothaarige Mädchen. "Treten Sie sonst auch woanders auf, Lilly?", Elani versucht sich an lockerer Konversation, ist aber etwas verunsichert, ob der Vampir neben der doch freundlich wirkenden Dame nicht wegen Terence verärgert guckt …

Nicht regelmäßig!“, antwortet Lilly knapp, die die Sache nicht weiter detaillieren möchte.

"Ja, nicht war, Viola spielt wunderbar und sie strickt auch zauberhaft, Takatuka ist immer noch ganz vernarrt in die Strickschildkröte von ihr, Lilly!", fällt Lotta fröhlich ein. "Sie strickt schon fast ebenso so gut wie Malecantus die Söckchen meiner Tochter!" Arglos ergänzt sie noch: "Elani strickt auch ganz gut und ich habe kürzlich auch damit angefangen. Sogar mit Sticken, jawoll." Elani lacht erheitert auf: "Nein wirklich? So viele Strickbegeisterte hier. Handarbeitest du auch, Marga? Wir könnten ja direkt ein Häkelkränzchen bilden."

"Ähm...also, nein...eigentlich nicht.
" Marga überlegt, ob sie jemals etwas in der Art gemacht hat. "Ich glaube da hab ich zwei linke Hände... andererseits könnte ich ja eins davon lernen...vielleicht stricken? Die Familie freut sich doch immer über bunte Pullover und Schals." So ein Treffen würde jedenfalls einfacher zu bewerkstelligen sein, als der Urlaub in Sulani. Sie würde einfach Bertl sagen, dass er dann immer wunderbar warme Socken für den Winter bekommt, ja, das ist eine gute Idee.



Lilly hebt verwundert eine Augenbraue. Wie zur Hölle kommt Lotta auf die Idee, Viola würde stricken? Und warum erzählt sie plötzlich davon? Viktor sagt nichts. Ihm ist es lieber, wenn Viola als diejenige in der Familie gilt, die strickt, als er selbst... und sie selbst bekommt von dem Gespräch ja nichts mit. Doch Lilly denkt da zu spät dran: "Wie kommst du darauf, dass sie stricken würde?", fragt sie

Verwundert schaut auch Lotta auf: "Viola hat mir doch dieses Paket mit der Strickschildkröte, die auf deinem Klavier lag, gebracht ... mit deinen Grüßen. Gregorius hat das Tier auch schon bewundert und gemeint, dass es keine industrielle Produktion sei, sondern eine ganz zauberhafte fein gestrickte individuelle und manuelle Arbeit. Ach, warst das du, Lilly? Entschuldige.", bedauert Lotta ihren Faux Pas. "Willst du dann an unserm Strickkränzchen teilnehmen, Lilly?", versucht sie ihren Irrtum wieder gerade zu biegen und lobt die spontane Idee der Freundin: "Toller Vorschlag, Elani, vor allem für die kalte Jahreszeit. Das wäre toll bei einem Kaminfeuer, oder?" Sie grübelt einen Moment und meint dann keck: "Vielleicht macht sogar Malecantus mit. Dann wäre es kein reines Damenkränzchen." Elani nickt freundlich: "Sicher, warum nicht!?"

Marga wird es ganz schwindlig mit all den neuen Namen. Jetzt noch ein...Male...was? Nuss? Ach, egal. Sie lächelt in die Runde und freut sich, dass sie dabei sein darf. Diese Schulveransraltung ist wirklich ganz was Anderes als der Elternabend...sie muss sich nicht mit Hr.Proschinsky oder Irving Blaisdell herumschlagen...Marga bekommt eine Gänsehaut,wenn sie nur an die Begegnung denkt und ganz nebenbei langsam einen Mordshunger. Sie hakt Elani unter und raunt ihr zu:" Ich muss mal was essen...jetzt sofort! " Der Heißhunger wird mit jeder Sekunde stärker und Marga glaubt direkt die Speisen vom Buffet riechen zu können. Ihr läuft das Wasser im Munde zusammen, so dass sie einfach mitten ins Gespräch platzt: "Ich habe mich sehr gefreut Sie alle kennen zu lernen, aber jetzt hab ich Hunger!" Marga merkt gar nicht, dass sie wieder in die Höflichkeitsform gewechselt hat ,winkt allen nochmal zu und eilt in Richtung Mensa. Sie hat doch da vorhin eine wundervolle Torte gesehen und ...und alles mögliche an Leckereien. Marga lächelt selig und beschleunigt nochmal ihre Schritte.

Lilly ist so perplex, dass sie erst mal nichts sagt und auch Marga nur schweigend hinterher schaut. Als die nun nicht mehr zu sehen ist, stellt sie die Sache dann aber doch noch um. "Oh, ich stricke auch nicht. Wir haben es von einem Flohmarkt, aber wir dachten uns, dass es bei Takatuka vielleicht besser aufgehoben ist als bei uns, wo es nur Staub ansammelt." Sie würde Viktor nicht verraten. Wenn, dann muss er das selber zugeben, doch es sieht nicht so aus, als würde er das gerade wollen.

"OK!", lacht Lotta nur. "Vom Flohmarkt! Und ich dachte bei euch in der Familie gäbe es so einen patenten Strickkünstler, Lilly. Na ja, kann man nichts machen. Bin gespannt, was uns Malecantus noch beibringen kann.", schließt sie Elani in den Gedankengang mit ein ... während sie leicht erstaunt, der so schnell forteilenden Marga nachschaut. Mit einer hochgezogenen Augenbraue guckt sie kurz fragend zu Elani, welch Hafer Marga gestochen haben könnte. Die zuckt leicht die Schulter, wahrscheinlich dieser Heißhunger der einen plötzlich nach manchen Keksen überfallen kann. Vielleicht schaut sie nochmal nach ihr ... später ... nachdem sie dieses nun wunderbar angestimmte Klavierkonzert auf der Bühne genossen hat. Alles dreht sich zur Bühne um und lauscht ... Viola ...


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16.04.2023 23:50 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:25)
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„Oh Bea, entschuldige einen Moment. Ist herrlich mit dir zu tanzen! Fast … hätte ich Yuna dabei vergessen …“m lässt Keito wissen. Bea lächelt: „Kein Problem!“ Sie sieht keine Chance, dass Keito sich in sie verlieben würde, bleibt dabei aber trotzdem recht locker. Sie würde schon noch jemand anderen finden. Und eine Freundschaft mit ihm ist ihr trotzdem wichtig.

Nach einer Weile, die Bea alleine mit Tanzen verbringt, kommt Keito schließlich wieder – mitsamt Tani und Yuna. Die Meerfrau muss lächeln: „Dein Outfit steht dir super, Yuna! Da hat Tani dir also geholfen? Eine gute Wahl, ihr Zwei!“ Sie bestätigt Yuna, dass die grünhaarige Frau tatsächlich ihre Mutter ist.



„Hi, Sven, kleines Getränk gefälligst? Du auch Bea?“, sagt Keito schließlich, als er Ellies Kumpel bemerkt. Erst jetzt bemerkt Bea den Blonden im Gewühl und winkt ihm zu. Der Junge dreht sich um. „Hallo Keito und Bea, hab ich gar nicht gesehen!“, sagt er lächelnd. „Ich würde schon was nehmen. Eine Cola oder so!“ Bea gibt diesmal sich mit Wasser zufrieden.



Die Musikband macht eine Pause und Denize eine Ansprache: "Ich möchte unserer Rektorin Miyu Watanabe danken, dass sie es möglichgemacht hat, trotz wenig Geld dieses Event auf die Beine zu stellen. Und auch für dieses kleine Gewinnspiel. Bitte stimmt ab, und nachdem Viola ihren einzigartigen Song für euch gespielt hat, zählen wir die Stimmen aus und dann wird unsere Rektorin das Wort ergreifen und den Gewinner küren. Wählt zwischen der Deko hier im Tanzsaal, der Deko in der Mensa oder dem Unterhaltungsprogramm. Das wurde von uns Schülern in Teams organisiert. Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt eine Überraschung. "



„Schwierige Entscheidung.“
, sagt Bea, „Was wählt ihr denn?“ Ihr selbst hat eigentlich alles gefallen. Das Essen war gut, die Deko auch und die Musik. Doch schließlich hat sich Bea entschieden. Sie geht zu dem Korb, in dem die Stimmen gesammelt wurden und wirft ihren Zettel ein.

Sven ist sich noch unschlüssig, und er weiß auch nicht, ob er überhaupt Stimmrecht hat. Schließlich geht er auf eine andere Schule. Doch offenbar ist es erlaubt. Er wählt die Schulband. Viola heißt sie also? Und sie soll noch ein Solo spielen? Super... ihre Augen sind jedenfalls interessant. Ob das besondere Kontaktlinsen sind, die sie nimmt?

Doch dann fällt ihm wieder Ellie ein und sein Gewissen meldet sich. Er mag sie ja eigentlich auch, auch wenn sie kein Liebespaar sind. Er sollte sich wohl nicht den ganzen Tag auf die Rothaarige fokussieren und sich auch mal um Ellie kümmern. Wo ist sie eigentlich? Sie ist abgerauscht, gemeinsam mit Nouki. Doch er findet sie nirgends. Naja, früher oder später würde er ihr schon über den Weg laufen.


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16.04.2023 23:50 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:26)
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Ellie lässt sich von Nouki zum Tanzen animieren. Sie sieht aus dem Augenwinkel, dass Sven nun nicht mehr Viola anstarrt sondern mit Bea und Keito quatscht. Doch im Moment hat sie gerade keine Lust, sich anzuhören, wie toll Viola ist. Sie würde später mit ihm reden, aber nicht jetzt. Und so ist sie froh darüber, dass er sie im Gewühl nicht zu sehen scheint.

Alles in allem hat Ellie aber Spaß – trotz Svens seltsamem Interesse an der Vampirin... die ihn nicht weiter zu beachten scheint. Ellie bezweifelt, dass Sven auch nur den Hauch einer Chance hat, Violas Interesse zu erwecken.

Doch kann sie ihm wirklich Vorwürfe machen, wenn er für sie schwärmt? Er ist ehrlich zu ihr gewesen und sie sind kein Liebespaar, er ist also frei. Er hätte aber nicht unbedingt genau in ihrer Anwesenheit davon reden sollen! Ellie verwirft den Gedanken wieder, um sich die Laune nicht verderben zu lassen.



Sie zeigen Vero und Shane Bilder der Schulband... wie die Jungs für Spaß sorgen, wie Lashawn zu singen beginnt... mit ihrer unglaublichen Stimme!

Nach weiteren Songs macht Denize schließlich eine Ansprache, bei der sie von der Abstimmung redet … und von Violas besonderen Song. Das war laut genug, dass auch Vero das gehört haben muss.

„Ähm... Viola willst du vermutlich nicht gerne sehen, oder?“, fragt sie die Verletzte. Doch noch ist es offenbar auch noch nicht soweit, denn erst mal spielen andere Songs. So, dass Ellie und Nouki Zeit haben, bei der Abstimmung mitzumachen: „Wofür stimmst du denn?“, fragt sie ihre Freundin, „ich wähle jedenfalls den Tanzsaal. Das Bild von Blaze ist ja auch super geworden und der Rest der Deko auch.“ Sie stellt auch Vero die Frage, wofür sie denn stimmen würde.

Doch schließlich ist es offenbar Zeit für Violas Solo, zumindest scheint sich die Vampirin bereit zu machen. Ellie würde schon gerne zuhören, sie weiß ja, dass Viola Klavier spielen kann. Und nachdem sie sich offenbar dazu bereit erklärt hat, sich bei Vero zu entschuldigen, ist die Hoffnung da, dass diese blöde Fehde tatsächlich enden kann. Auch wenn Vero noch nichts davon weiß.

- - -

Ben, der einige Zeit mit Tanzen beschäftigt gewesen ist, sieht, wie Asante und Maryama die Treppe nach unten nehmen. Er sollte ihnen wohl folgen. Immerhin steht das Basketball-Spiel ja noch aus. Ob Maryama wohl auch mit macht?

Doch in diesem Moment scheint sich die Vampirin bereit zu machen. Ein wenig neugierig ist er ja eigentlich schon. Er würde nach dem Song nach Asante suchen, um das Basketballspiel zu besprechen und Herrn Proschinsky zu fragen.


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16.04.2023 23:50 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:28)
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Aus den Augenwinkeln kann Viola sehen, wie Blaze Breuer von dessen Sitzplatz verscheucht und muss grinsen. Der Streber lässt sich einfach zu leicht einschüchtern, doch sie hat kein Mitleid mit ihm. Diese Nervensäge!

Der Emotyp setzt sich nun neben Blaze und die beiden quatschen für eine kurze Zeit, doch das kümmert Viola nicht weiter. Sie kann nicht verstehen, worum es in dem Gespräch geht, dazu ist die Musik zu laut, aber whatever. Es dauert auch nicht lange. Scheinbar gibt es kein gemeinsames Gesprächsthema für die beiden.

Denize hält eine Ansprache: "Ich möchte unserer Rektorin Miyu Watanabe danken, dass sie es möglichgemacht hat, trotz wenig Geld dieses Event auf die Beine zu stellen. Und auch für dieses kleine Gewinnspiel. Bitte stimmt ab, und nachdem Viola ihren einzigartigen Song für euch gespielt hat, zählen wir die Stimmen aus und dann wird unsere Rektorin das Wort ergreifen und den Gewinner küren. Wählt zwischen der Deko hier im Tanzsaal, der Deko in der Mensa oder dem Unterhaltungsprogramm. Das wurde von uns Schülern in Teams organisiert. Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt eine Überraschung."

Warum muss sie das mit dem Song ansagen? Viola hat eigentlich keine Lust auf die Aufmerksamkeit, bevor es überhaupt los geht mit dem Lied. Doch sie sagt nichts und genießt die kurze Pause, die sie hat. Währenddessen wird fleißig abgestimmt. Sie sieht, wie die Leute fleißig zur Box laufen und Zettel einwerfen. Sie selbst muss nicht lange überlegen, was ihr Favorit ist. Es gibt nichts außer der Musik hier, das sie wirklich interessiert hat.

Die Musikgruppe spielt noch einige Songs, bis es dann endlich losgehen soll. Bevor sie loslegt, sieht sich Viola erst mal im Raum um. Die Leute scheinen zu merken, dass sie bald spielen will, denn die Aufmerksamkeit ist ihr sicher. Jetzt den Knopf zu drücken wäre keine sonderlich gute Idee.. doch das hat sie auch nicht vor. Nicht jetzt, zumindest.



Eigentlich ist Viola jemand, die lieber in Ruhe gelassen werden will und sich nicht nach Aufmerksamkeit sehnt. Doch wenn sie dann tatsächlich Teil einer Band werden sollte, muss sie sich wohl daran gewöhnen... oder zumindest kann sie das als Test werten, ob sie überhaupt damit klarkommt.

Erneut sieht sie sich um. Blaze ist immer noch im Raum. Gut. Sie würde nicht anfangen, solange er außer Hörreichweite ist. Doch er ist da, ihre Eltern ebenfalls – die ziemlich stolz aussehen. Dabei hätte sie es ohne Lillys Hilfe nie geschafft, so etwas selbst zu schreiben!

Sie tut nicht so, als hätte sie das Lied ganz alleine geschrieben sondern fängt einfach an:


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16.04.2023 23:50 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 20:25)
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Hausmeister

Nachdem Tani Yuna Hilfe leistete und die beiden zurück zu Keito und den anderen gingen, muss Tani direkt auf Keitos Aussage hin lachen. "Auf den Campari habe ich schon gewartet, los gehts!"
Auf Beas Worte hin lächelt Tani. "Mir gefallen auch unsere Outfits super gut! Das sollten wir öfter machen."

Nach der Rede von Denise stimmt auch Tani ab. "Schauen wir mal, wer gewinnt und was wohl der Preis sein mag. Ich bin gespannt."


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16.04.2023 23:51 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:30)
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Nach dem Auftritt mit Buzz, dem sich Chip spontan anschloss, befand sich Leon nun abgestützt vom Hippie und Nouki auf der Tanzfläche. Gemeinsam tanzten sie zur flotten Musik. Doch irgendwann gab Leon das Zeichen, dass er frische Luft brauchte. Der Mitschüler verstand und nahm den Älteren mit nach draußen. Auf der freien Wiese ließ sich Leon ins Gras fallen und atmete durch. „Boar Alter, … mein Kopf dreht sich total!“, lachte Leon. Buzz legte die Gitarre ab und holte sich einen Joint aus seiner Westentasche. Er entzündete ihn mit einem Feuerzeug und nahm einen Zug. Während er sich mit dem Sportler unterhielt, kam der Rauch aus seinen Nasenlöchern. „Dude, völlig normal. Take it easy!“ Dabei schmunzelte der Schüler. Der Zuhörer grinste vor sich hin. „Yeah!“, gab er von sich und entspannte sich weiter.

Lashawn freute sich, dass Chip ihren Auftritt begleitete. Diese nette Geste hätte sie nicht von ihm erwartet. Nach diesem flotten Lied musste sie sich ausruhen. Da Buzz sich mit Leon beschäftigte, war sie wieder allein. Sie saß am Rande des Geschehens und trank wieder Wasser. Nach dem leicht missglückten Anschluss finden bei Bea, traute sie sich nicht jemand anderen anzusprechen.
Im Laufe des Abend trat Denize erneut ans Mikrophone und hielt eine weitere Rede: "Ich möchte unserer Rektorin Miyu Watanabe danken, dass sie es möglich gemacht hat, trotz wenig Geld dieses Event auf die Beine zu stellen. Und auch für dieses kleine Gewinnspiel. Bitte stimmt ab, und nachdem Viola ihren einzigartigen Song für euch gespielt hat, zählen wir die Stimmen aus und dann wird unsere Rektorin das Wort ergreifen und den Gewinner küren. Wählt zwischen der Deko hier im Tanzsaal, der Deko in der Mensa oder dem Unterhaltungsprogramm. Das wurde von uns Schülern in Teams organisiert. Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt eine Überraschung."

Lashawn bekam also die Gelegenheit mitzuerleben, wie geschickt Viola auf dem Keyboard spielte. Die Sängerin hätte dieses Talent bei Viola kaum vermutet. Dafür kannte sie das Vampirmädchen zu wenig. Sie schaute in ihr Wasserglas und seufzte. Wieso bin ich sonst, anders als beim singen, nicht so selbstbewusst ... Sie stand schließlich auf und stimmte für die Mensa ab. Bei der Gelegenheit besorgte sie sich wieder ein Stück Cheesecake und setzte sich zum essen in der Mensa allein an einen Tisch.

Ohne von der Abstimmung was mitzubekommen, nahm sich Buzz erneut seine Gitarre und zupfte daran. Er summte etwas vor sich hin. Leon erkannte das Lied und stimmte die ersten Zeilen an. „There once was a ship that put to sea, The name of the ship was the Billy of Tea …“ Buzz schmunzelte und spielte weiter. Gemeinsam sangen sie dann:
>Soon may the Wellerman come
To bring us sugar and tea and rum
One day, when the tonguin' is done
We'll take our leave and go<




Die Wellen der Brandung, die an der Küste von Brindelton Bay auf Land trafen, untermalten die Musik von Buzz. Nach dem Lied reichte der Hippie dem Sportler den Joint. Dieser ergriff diesen und nahm nun ebenfalls einen Zug. Damit war klar: Die beiden Jungs würden so schnell nicht mehr von ihrem ‚Trip‘ herunterkommen. Sie lachten und musizierten weiter.


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16.04.2023 23:51 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:35)
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Maryama biegt, bei Asante untergehakt, durch den Torbogen zur Mensa und sieht als allererstes...Browneye auf dem Arm von Oleg Proschinsky? Abrupt bleibt sie stehen und stupst unterdrückt lachend Asante mit dem Ellbogen in die Seite. "Da haben sich wohl zwei gefunden, guck mal!"
Asante schaut augenblicklich in die Richtung, auf die ihn Maryama mit ihrer scherzhaften Bemerkung aufmerksam macht und kann ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Proschinsky - irgendwie recht konzentriert über den Buffettisch mit dem kleinen Löwen gebeugt ... "Sag mal, wankt der leicht, oder schiele ich von einem ... Aperol Spritz?“
Maryama wirft Asante einen belustigten Blick zu. "Bis grade eben fand ich dich noch ziemlich zielsicher was die Blicke angeht." Sie zupft ihre Bluse zurecht und schmunzelt leicht.
"Ich glaub du hast recht, er schwankt etwas...aber wenn ich das richtig sehe, liegt dass mehr am kleinen Löwen, der wohl gerne Hawaiitoasts vom Buffet räubern würde."
Während sie sich nähern, beobachtet Maryama besorgt ihren Hund, der sich immer weiter von Proschinskys Arm über die dargebotenen Speisen lehnt und schon leicht U-förmig mit dem Oberkörper über dem Buffet baumelt. "Browneye! Du Schlingel!"
Maryama schlägt einen etwas schärferen Ton an, um die Aufmerksamkeit des Tieres in ihre Richtung zu lenken. Der kleine Löwenkönig fährt auch sofort mit dem Kopf herum und beginnt in Proschinskys ohnehin nicht sehr festem Griff vehement zu strampeln.
Olegs eben noch auf die hoch aufgeschichtete Sahnetorte begehrlich gerichteter Blick - er weiß gar nicht, wo der Heißhunger auf einmal her ist - beginnt zu flirren als dieses kleine Teufelsbündel auf dem Arm plötzlich den Zappelphilipp gibt. Wie einen glitschigen Aal versucht er das sich windende Tier schwächelnd mit beiden Händen noch nachzufassen. Aber ein Aal entgleitet nun mal, taucht ab in die Tiefen ... des Buffets. Wann hat sich dieses Wesen in diese Stromlinienform verwandelt? Und wer ... ruft da?
Viel zu träge versucht Oleg sowohl nachzugreifen wie seitwärts zu gucken. "Och neeeee. Sie schon wieder?" Die Ex-Schülerin! Der Aal ist futsch und der Konrektor verliert jeglichen Halt, braucht einen Arm, um sich stützend aufzufangen ... am besten auf diesem kleinen runden erhöhten Podest ..., der leider, leider, die Sahnetorte ist!

Proschinsky versinkt wie ein einarmiger Bandit mit einem schnellen Schwups bis zum Ellbogen in der Torte. Erst die darunterliegende Servierplatte bremst seinen durch reine Erdanziehungskraft gesteuerten Fall. Das sahnige Gebilde platscht im Gegenzug zentrifugal abgestoßen gegen Olegs breite Brust und an diesen schönen, altehrwürdige,n braunen Cordanzug. Der Einzige, den er hat. "Oyyyyyyyyy!", entfährt nur noch dem aufgerissenen Mund.

Während Oleg im sahnigen Tortenturm versinkt, nutzt Browneye die Gelegenheit, springt aufs Buffet, mit den Hinterpfoten noch ein paar Sahnebatzen umherschleudernd, mitten hinein in die Hawaiitoasts.
Er schnappt sich einen davon und springt, Schüsseln und Teller aufwirbelnd und umstoßend damit in Richtung Maryama.



Mit zunehmendem Speichelfluss eilt Marga die Treppe nach unten mit Ziel Buffet. Diese köstliche Sahnetorte übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf sie aus und danach vielleicht noch ein paar dieser sulanischen Spezialitäten von Bella... ja das ist doch eine glänzende Idee.
Marga beschleunigt nochmal ihre Schritte ohne auf ihre Umgebung zu achten und steuert schon Richtung Torte , als sie unverhofft einem kleinen, sahnebesprenkelten Hund in die Quere kommt , der wohl ursprünglich Marayama angesteuert hatte, deren Weg Marga gekreuzt hat.
Der Sprung des Tieres ist nicht mehr aufzuhalten. Marga fängt Browneye unwillkürlich auf und bekommt zum Dank dafür eine Scheibe Kochschinken an die Wange geklatscht, die aus dem Hawaiitoast entwischt ist, den der Räuber wohl vom Buffet gezogen hat.

Ganz verlegen, nimmt Asante Marga erst den wilden Löwen ab und zupft dann vorsichtig mit den Fingerspitzen den Kochschinken von ihrer Wange. Oh man, wegen dem lecker Buffet auf Maryamas Foto und - natürlich der feinen Pracht in der eben noch leicht frivol bezupften Bluse, Asante muss unpassender Weise ausgerechnet jetzt unwillkürlich anzüglich Grinsen in Gedanken an diese Geste - hat er das Unheil in diese heiligen Hallen geschleppt, das sich Browneye nennt.

"Ähm, äh ...", selten, dass Asante mal ins Stottern kommt. "Ja, also ... Ich übernehme natürlich die Reinigung!", trägt er Marga als Entschuldigung vor und bemerkt als nächstes Olegs auf sich gerichteten finsteren Blick. Besser, Asante wendet sich jetzt dieser Unglücksstelle zu ...

Das geht alles viel zu schnell. Marga steht mit weit geöffneten Augen da und versucht das Szenario, was sich ihr hier bietet irgendwie einzuordnen, während der Hund immer noch auf ihrem Arm zappelt. Hr.Proschinsky , mit Sahne eingedeckt wie ein Schneemann im tiefsten Winter...das Buffet ein Durcheinander an Schüsseln und umgekippten Tellern...das wird wohl nichts mehr mit der Torte, schießt ihr durch den Kopf, als plötzlich Asante zu ihr tritt und Hund und Schinken entfernt.
"Äh...vielen Dank." Marga nimmt ihm, immer noch in einer Art Schockstarre, den Schinken wieder ab und beißt hinein. "Vielleicht sollte ich hier wieder für etwas Ordnung sorgen, oder?" Sie eilt in Richtung Delsyn davon.



~~~~~~~~~~

Der Konrektor richtet sich langsam auf, als wäre er eine unerschütterliche Eiche, schüttelt den sahnegetränkten Arm aus wie ein Hund das Wasser aus dem Fell. "Sie, Sie Sieeeee haben doch den Hund hierhergeschleppt. Und Sieeee gehören ... zu ihr?!", weist Oleg mit dem Sahnearm auf Maryama. Er ist halt ... gewohnter Rechtshänder. Und sie aaaaalllleeee gehören zu Looooottttaaaa!, schreit es innerlich in dem Sportlehrer. Man ahnt es nur an dieser fast schmerzverzerrt wirkenden Miene.



"Öhm, ich dachte ... Sie mögen Hunde ...", lächelt Asante höflich wie entschuldigend, "... und Basketball. Spielen wir 'ne Runde? So von Sportlehrer zu ... Sportstudent?" Äh, ja, deswegen war er ja mit runter gekommen. Am besten ... er bildet ein Team mit Ben. Lotta kann ja mit ihrem Kollegen spielen ... Asante bemüht sich weiterhin um ein gefälliges Lächeln.

Maryama erbebt in zweierlei Hinsicht als Proschinsky herumbrüllt. Zum einen weil sie ihr Zwerchfell in Zaum halten muss beim Anblick des Konrektors, zum anderen weil er wirklich ohrenbetäubend laut ist. Schnell eilt sie zu Asante , um ihn irgendwie dabei zu unterstützen, Oleg zu beruhigen. Erstmal die Situation entschärfen, dann das Zwerchfell freilassen.
Schnell schnappt sie Browney und wendet sich dann Proschinsky zu."Ich bitte vielmals um Entschuldigung...aber all die Leckereien haben dem Kleinen wohl die Sinne vernebelt...vielen Dank trotzdem, dass sie sich so rührend um ihn gekümmert haben, ein wahrer Tierfreund sind sie, ja...goldenes Herz...ich geh ihn mal waschen." Mit einem verschwörerischen Blick zu Asante meint sie:" Mein Freund wird Ihnen helfen den Anzug wieder in Ordnung zu bringen ...was wohl unmöglich sein dürfte ...oder , vielleicht werfen Sie sich gleich ins Sportzeug für eine Partie Basketball? Das bringt Sie auf andere Gedanken..." Maryama plappert immer weiter, während sie sich mit Browneye Richtung Mädchentoilette bewegt.



Schnell schlägt Asante die Hand vor den Mund, um nicht gleich laut loszuprusten. Köstlich wie die Wildkatze den Sportlehrer lieblich einlullt. Das macht sie wahrlich geschickt. Und Asantes Verlegenheit vergeht eh schneller wie der Wind. Lange hält er sich mit sowas nicht auf und amüsiert sich lieber über das Komische des Augenblicks. Außerdem hat er schon den glimmenden Funken Sportsgeist in Oleg entdeckt, es ihm zumindest sportlich heimzuzahlen …
"Kommen Sie, Oleg ...,", nennt der Sportstudent den Konrektor einfach beim Vornamen, " ... ich helfe Ihnen aus den Sachen raus und ... jaaaa, Ihren Anzug reinige ich auch.“ Asante schiebt Proschinsky sachte am Arm Richtung Umkleideräume aus der Mensa.

Was bleibt dem Konrektor anderes übrig, leicht grummelnd lässt er sich ... fast abführen! Hei, er hat doch nichts angestellt! Dass dieser Typ jetzt ja nicht den Spieß umdreht ... Hoffentlich ... räumt Frau Töpfer schnell alles weg, bevor Miyu das sieht. Die hatte zum Glück vorher schon den Raum verlassen ... Und überhaupt ... die wusste doch was zu diesen ... Keksen, die ihm so ... an den Keks gehen. Miyu ist doch alles Schuld .... Waaataaanaaabeeeee!
Willfährig lässt sich Oleg in der Umkleide aus dem Jacket helfen ..., spritzt sich haufenweise am Waschbecken Wasser ins Gesicht. "Ist Lotta etwa auch von der Partie?", fragt Oleg mit leicht schrägem Seitenblick. Asante schüttelt nur belustigt bestätigend das Haupt. Gerade guckt Oleg wie eine saure Zitrone, findet er.

Ihren vierbeinigen Chaosstifter etwas von sich abhaltend...die Bluse ist zwar schon ruiniert mit all der Sahne drauf... , eilt Maryama weiter , ein Waschbecken für sie beide herbei sehnend.
Plötzlich sieht sie Ben und Lotta die Treppe herunter kommen. "Hey, ihr Lieben...ihr habt was verpasst grade...die Schlacht am Buffet um genau zu sein...aber...Asante kann euch mehr sagen, ich muss erst mal eine Reinigungsaktion starten." lacht sie, den beiden zu winkend und verschwindet zur Toilette.



~~~~~~~~~~

Wie konnte denn das nur passieren? Marga blickt nochmal zu Proschinsky und plötzlich kommt zu ihrer Aufregung um das Drama am Buffet noch etwas anderes dazu...der Reiz einfach lauthals los zu lachen. Nein! Das hier ist alles andere als lustig...es ist ein Desaster! Ein lustiges Des...Nein, lach jetzt nicht Marga...du bringst alle noch mehr in Schwierigkeiten. Schnell sieht sie sich im Raum weiter um, wo steckt denn Delsyn? Bloß gut, dass Fr.Watanabe nicht mehr da ist...hoffentlich bleibt sie noch oben...wo ist nur Del? Ah, da kommt er ja gerade, Gott sei Dank. Schon von weitem mit der Schinkenscheibe winkend ruft sie."Delsyn!Del! Wie gut dass ich dich endlich finde!"

Nichts ahnend betritt Del die Mensa. Er schaut bei dem Gebrüll auf und erstarrt einen Moment. Was ist denn hier los? Da geht man einen Moment aufs stille Örtchen und dann? Er war sich sicher gewesen der anwesende Lehrer würde schon ein paar Minuten die Stellung halten können ohne dass alles drunter und drüber geht. Del geht verwirrt und sich umschauend auf Marga zu. Das mit der Essensschlacht war nur ein Scherz gewesen, erinnert er sich an die Gedanken die er hatte. Ihre Augen glänzen, aber wohl nicht aus Überforderung wie sonst. "Ähm.." sagt er nur, der Unschuld die das Chaos betrifft Ausdruck zu verleihen.

Marga stoppt bei Del, piekst den Schinken mit Schwung auf den Partyigel, der auf dieser Seite des Buffets noch unversehrt geblieben ist und legt los."Also...ehrlich gesagt weiß ich nicht alles was passiert ist, aber ...Hr.Proschinsky befreite sich grade aus der Torte und Maryamas Hund hat mir einen Hawaiitoast um die Ohren gehauen, als ich eigentlich nur herunter kam um ein Stück von eben dieser Torte zu naschen und vielleicht noch ein paar Inselleckereien...ich hatte...habe ...plötzlich solch einen Hunger, aber egal jetzt...siehst du wie es hier aussieht? Und ich bin verantwortlich fürs Buffet, wenn das die Rektorin sieht! Wir müssen die Schweinerei beseitigen, Del...ganz, ganz schnell!"



Nachdem sie sich und Browneye eher notdürftig am Waschbecken gereinigt hat, überlegt Maryama wie sie den kleinen Racker jetzt am besten bändigt. Asante hat wohl, gelassen wie immer, keine Leine dabei und nochmal wird sie den Hund sicher nicht frei laufend in die Mensa mit nehmen. Browneye schaut sie treu aus seinen braunen Augen an und Maryama kann schon nicht mehr böse sein. " Also...dass du Barbarossa in der Torte versenkt hast, rechne ich dir hoch an." Sie krault ihn grinsend unterm Kinn. "Aber jetzt darfst du nur noch zuschauen." Als sie auf dem Rückweg an einem Dekovorhang vorbei kommen, montiert Maryama kurzerhand die Kordel ab und schlingt sie Browneye einmal um den Hals. Dann leint sie ihn am Eingang zur Mensa an und betritt den Raum. Sicher kann Marga etwas Unterstützung gebrauchen und Maryama kann wieder ein wenig gut machen, von dem Schaden den Browneye angerichtet hat. Sie sieht , dass Marga gerade auf Delsyn trifft und steuert die beiden an, nicht ohne Browneye vorher noch zu mahnen, ja sitzen zu bleiben, wenn ihm sein verwöhntes Leben lieb ist.

Del schaut sich weiter um. Wie, was, wo? Na zumindest scheinen die Übeltäter nicht mehr hier zu sein. Aber die Besitzerin einer der Besagten nähert sich. "Und ich dachte schon dieser Schulball wird langweilig." grinst Del. Er wendet sich Maryama ebenfalls zu. "Kriegen wir schon wieder hin, oder?" Gut das die meisten schon satt sind.



"Liebe Güte!" Maryama muss trotz allem lachen. "Das war wirklich ganze Arbeit." Dann, etwas leiser. "Aber ZU schade, dass keiner ein Foto gemacht hat, wie Proschinsky in der Torte versunken ist...hätt ich mir glatt ins Wohnzimmer gehängt." Sie erwidert Delsyns Grinsen und wendet sich dann an Marga, die gerade ein paar Trauben vom Buffet pickt und ihr Gespräch verfolgt.
"Marga, lass uns los legen....wir packen alle zusammen an und schwuppdi sieht das Buffet wieder gut aus, okay? Einer räumt das Geschirr ab, einer reinigt und einer nimmt alles in Empfang und packt es in die Spülmaschine." Sie schaut zum anderen Ende vom Buffet, wo das Durcheinander regiert. "Ist halb so wild, es gibt glaub ich nicht mal Scherben, sondern 'nur' Chaos mit Sahnehäubchen garniert." Sie dreht sich zu Del. "Wer übernimmt was?"
Marga , immer noch Weintrauben mümmelnd, springt ebenfalls voller Tatendrang auf, glücklich über so viele helfende Hände.

Del der das Chaos sieht, aber nicht aus der Ruhe fällt nickt langsam. "Dann lasst mich abräumen." ein kurzer Blick zum Eingang, dann zurück zum Büffet. Sowas hätte er an seinem Abschluss auch ganz gut gebrauchen können. Etwas was alle ablenkt. Aber momentan sind ja alle oben beschäftigt. Er hört die Musik aus den Lautsprechern. Die wird hoffentlich noch eine Weile anhalten. Er fackelt nicht lange und fängt an das Geschirr zu stapeln.

"Okay, Marga ...du schnappst dir nen Eimer und nen Lappen und ich hau alles in die Maschine." Maryama blickt leicht irritiert Marga an , die gerade irgendwelche Cocktailwürstchen verspeist.
Ertappt blickt Marga auf, nickt eifrig und folgt Maryama in die Küche , um die Gerätschaften zu holen. Wenn nur dieser Heisshunger mal aufhören würde!

Nachdem alles erledigt ist - Teamwork ist alles - setzt Del sich hin. Das Buffet wirkt wieder ordentlich, wenn auch etwas leer. Er hält Maryama die Hand hin als sie endlich aus der Küche kommt und sie schlägt ein. "Puh.. und ich hätte drauf gewettet, dass es die Kids sind die Chaos veranstalten, wenn überhaupt."
Aber wer hätte auch mit tierischen Begleitern heute Abend gerechnet. Sein Blick bewegt sich zu Marga die gefühlt die Hälfte von dem was er abräumen wollte, aufgefuttert hat. "Sag mal Marga. Hattest du zufällig einen dieser Kekse?" Ob ihr Sohn die mitgebracht hat? Immerhin hat er angedeutet dass er ein Geheimnis vor ihr bewahrt. Es würde jedenfalls ihren Heißhunger erklären.



Marga, gerade noch einen halben Cheesecake in der Hand, schaut ihn überrascht an."Kekse?" Sie vergisst ganz zu kauen, während sie überlegt. Das Bild, wie Elani ihr einen Keks reicht, während sie auf dem Stuhl neben dem Buffet sitzt, taucht in ihrem Bewusstsein auf. Sie kaut rasch zu Ende , schluckt und antwortet:" Ja, tatsächlich ...ich hab nen Keks gegessen und Elani auch...bevor wir hoch gegangen sind. Warum fragst du? Die waren recht lecker...würzig, ganz ungewöhnliches Aroma." Marga lächelt und beißt erneut in den Kuchen.
Maryama hebt leicht amüsiert die Brauen. "Ähm ja...ich hab von den Keksen gehört...meinst Proschinsky hat auch davon gehabt?", fragt sie Delsyn amüsiert. Dann wird sie wieder ernster. "Ich hab mich schon gefragt, ob Miyu wohl davon weiß, das war ja wohl eher ein Streich von einem der Schüler, oder?" Sie sieht sich um. "Allerdings sind mir auf dem Buffet und auch beim Aufräumen gar keine aufgefallen."
Marga blickt auf. "Ja, mir auch nicht, die hätte ich euch echt empfehlen können. "

Delsyn nickt verstehend. "Gut möglich dass Herr Proschinsky vielleicht auch Einen hatte... oder Zwei." Maryama hat den Braten also gerochen. Marga wohl nicht. "Der Teller war leer. Ich hab ihn weggeräumt." lügt er da es vielleicht besser ist Marga nicht zu beunruhigen. Die lustige Stimmung kann schnell in eine weniger Lustige um schwingen wenn sie beginnt sich Sorgen zu machen. "Ich weiß nicht ob die Rektorin davon weiß." sagt er ehrlich zu Maryama. "Aber wir müssen 's ja nicht an die große Glocke hängen."
Wer weiß, am Ende gibt 's Ärger weil die Kekse überhaupt so lange da gestanden haben.“

Einen verständnisinnigen Blick mit Delsyn wechselnd , nickt Maryama zustimmend. Marga versteht sowieso nicht wirklich, was an den Keksen so wichtig ist und blickt leicht verwirrt von Einem zum Anderen. "Schade, dass keine mehr da sind, die waren so lecker. Vielleicht find ich ja heraus, wer die gebacken hat und kann das Rezept ergattern." überlegt sie zuversichtlich. "Dann kann ich mal welche für dich backen und gegen Gewürzmischungen tauschen." Sie guckt Delsyn lächelnd an.



Maryamas Handy gibt einen lauten Ton von sich. Überrascht sieht sie, dass Asante ihr geschrieben hat.

>> Alle Hundespuren beseitigt? Die Luft wieder rein? Die Mensa wieder ungeniert betretbar ? 😊 Oder magst du ein paar durstigen Sportsgeistern eine Erfrischung rausbringen, wenn da noch immer ein unbegehbares Minenfeld herrscht ? 😘<<

Maryama grinst. „Es wird gefragt, ob die Luft und die Mensa wieder rein sind, damit man sich am Buffet erfrischen kann mit Getränken." verkündet sie mit einem leisen Lachen.
"Klar, sollen nur wieder kommen, werden aufmerksam bedient hier am Buffet!" Marga wirft sich , vom Essen gestärkt, in die Brust und nimmt dann Delsyn und Maryama an der Hand. "Ich danke euch nochmal aus tiefstem Herzen, was hätte ich nur gemacht ohne eure schnelle Hilfe." Sie bekommt etwas feuchte Augen und wischt sich mit einer Serviette , die am Buffet liegt, die Augenwinkel. Was ist nur los heute? Eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle... Dann lässt sie die beiden los und geht in die Küche, um zu sehen, was an Getränken fehlt und aufgefüllt werden muss. ...zu schade, wirklich...dass diese reizende Maryama schon vergeben ist..sie wären so ein gutes Team die beiden...


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16.04.2023 23:51 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:37)
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Hausmeister

Chip hat absolut keinen Bock mehr seiner Mutter bei ihren Eskapaden zuzugucken. Peinlicher geht's ja wohl echt nimmer. Als er sie so auf der Tanzfläche herumhüpfen sah, wäre er am liebsten vor Scham im Bühnenboden versunken. Gott sei Dank verschwindet sie gerade Richtung Treppe nach unten.
Die Abstimmung für das Gewinnspiel ist beendet und Viola macht sich spielbereit. Chip hat sich Denize zuliebe beteiligt und seine Stimme der Band gegeben. Eigentlich interessiert ihn das nicht die Bohne, er hat ganz anderes im Sinn. Denize steht vor der Bühne und jetzt beginnt Viola ihr Solostück anzustimmen. Alle sind auf den Auftritt konzentriert und Chip nutzt die Gelegenheit sich hinter Denize in Position zu bringen. Vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken, legt er seine Arme um ihre Taille, fasst vorne ihre Hände und Unterarme und zieht sie sachte an sich. Er wippt ein wenig mit ihr zu den recht gefühlvollen Klängen von Violas Song und beugt sich dann vor zu ihrem Ohr. "Und...bist du zufrieden mit deinem Ball bisher?" fragt er sie gerade laut genug, das sie es verstehen kann. Mmmh...sie riecht so gut und ihre Haare auch. Er bringt sein Gesicht noch etwas näher und genießt die Streicheleinheiten, die sich durch die Haarsträhnen ergeben. Er ist sich in jeder Sekunde bewusst, wie oft er von solchen Momenten geträumt hat...und jetzt ist es wahr geworden...immer noch unglaublich und einfach ....Hammer!

Denize lässt es geschehen und schaukelt mit Chips Bewegung mit. Sie lächelt. "Es ist alles perfekt." entgegnet sie und ist ehrlich froh dass alles nach Plan verläuft und nichts die Leute verärgert oder etwas kaputt gegangen ist. Sie verdrängt die Begegnung mit Blaze. "Wenn es bis zum Ende so bleibt, bin ich wirklich glücklich."



Als Denize sich seinen Bewegungen anpasst und ihn gewähren lässt, ermutigt das Chip, sich noch ein bisschen enger anzuschmiegen. Ihre Körper ...so nah aneinander...Chips Inneres beginnt zu brodeln...am liebsten würde er jetzt mit ihr irgendwohin verschwinden, aber der Gedanke findet schnell ein Ende , als ihre Antwort kommt. Ein heißer Blitz durchzuckt ihn und findet sein Ende in einem leicht flauen Gefühl in der Magengrube. Verd...!
Er schluckt schwer, geht minimal wieder auf Abstand , während er überlegt, was er jetzt sagen oder wie er reagieren soll. Er kann ja schlecht erwidern:"Klar, war cool bis jetzt, das hast du super gemacht, ich liebe dich dafür...aber jetzt kommt gleich was noch viel cooleres und dafür liebe ich Blaze...schließlich warte ich schon den ganzen Abend darauf und wenn Blaze was macht...dann keine halben Sachen, also ciao Schulball, welcome FUN!" Er gibt ihr einen kleinen, sehr zarten Kuss aufs Ohr ."Hm..ja, das wünsch ich dir auch." ...ich mir nicht... sagt er schließlich und schon wieder klingelt das schlechte Gewissen. Boah, keiner hat ihm gesagt, dass es so schwierig sein kann, loyal zu bleiben...in welche Richtung auch immer.
Wenn Denize' Ball ruiniert wird, war ihre ganze Arbeit umsonst...oder zumindest wird sie es so empfinden. Chip drückt sie wieder etwas mehr an sich, er hat das Gefühl, wenn er ihr jetzt ein bisschen Halt gibt und Nähe...dann wird es vielleicht nicht ganz so schlimm für sie und ...trösten wird er sie gerne. Es hilft nichts. Er braucht sich nichts vorzumachen...er freut sich auf Blaze' Aktion , es ist ihm auch nicht eingefallen ihn davon abzuhalten, und gleichzeitig will er nicht, dass Denize verletzt wird...oh Mann...wie er Zwickmühlen hasst. "Alles wird gut...," flüstert er ihr ins Ohr und beschließt einfach den Song und ihre Nähe weiter zu genießen...alles andere ergibt sich von selbst.

(in Zusammenarbeit mit @Ripzha)

~~~~~~~~~~

Wofür stimmst du denn?“, fragt Ellie Nouki, „Ich wähle jedenfalls den Tanzsaal. Das Bild von Blaze ist ja auch super geworden und der Rest der Deko auch.“
Puh, das ist echt schwierig.“ Nouki überlegt. So schnell entschlossen wie Ellie ist sie nicht, ihr gefällt einfach alles supergut und überall steckt viel Liebe und Arbeit drin...hm...
Ich wähle die Schulband...ohne die würde die ganze Deko nichts nützen...Stimmung macht die Band.“ antwortet sie schließlich schmunzelnd, beschriftet ebenfalls einen Zettel und wirft ihn zusammen mit Ellie, die auch Veros Stimme mit abgibt, in die Box.
Kurz darauf startet Viola auf der Bühne ihr Solostück, darauf ist Nouki echt gespannt. Ist schon ne ziemliche Leistung ein eigenes Stück zu komponieren. Viola vereint offensichtlich einige unterschiedliche Seiten in ihrer Persönlichkeit und auf die der Komponistin kann sich Nouki ganz gut einlassen.
Sie beobachtet die Vampirin wie sie sich die Finger lockert und schließlich zu spielen beginnt. Nouki staunt...es hat überhaupt nichts mit dem Motto des heutigen Abends zu tun, im Gegenteil. Das Musikstück ist sehr gefühlvoll und erfordert einiges an Fingerfertigkeit. Nouki lauscht und obwohl das gar nicht ihre Musikrichtung ist, gelingt es Viola sie zu fesseln. Liegt es an ihrer besonderen Vampiraura...oder weil in Noukis Inneren das Bild der verschlossenen, grantelnden Viola recht lebendig ist und so gar nicht zusammen passt mit dem, was sich da gerade auf der Bühne abspielt? Nouki blickt sich um und stellt fest, dass auch die anderen Schüler aufmerksam dabei sind. Sogar Blaze wirkt ganz versunken in die Musik und...Chip nutzt die Gunst der Stunde offensichtlich auch....mit Denize. Nouki muss grinsen. Sie gönnt es den beiden wirklich.
Mal sehen was die Gespräche in der Mensa mit ihm in der näheren Zukunft so für Themen bringen werden. Ein bisschen aufziehen wird Nouki ihn damit wohl schon. Sie wendet ihre Aufmerksamkeit wieder Ellie zu, die hoffentlich nicht bemerkt hat, wie intensiv Sven Violas Spiel verfolgt. „So ein Stück hätte ich von Viola nicht erwartet.“ Nouki muss etwas näher an Ellies Ohr. “Wie findest du' s?“


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16.04.2023 23:54 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:45)
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Hausmeister

"Auf den Campari habe ich schon gewartet, los gehts!" Ist Tania gleich mit von der Partie. Lächelnd reicht Keito ihr eines der Gläser von seinem Tablet: „Deinen Wunsch hab‘ ich nicht vergessen! Prost Tania. Auf einen wunderbaren Abend.“ Auch Yuna greift beherzt zu und gemeinsam stoßen sie ebenso mit Sven und Bea, der Tanias Geschmack bei Yunas Kleiderwahl gefällt: „Dein Outfit steht dir super, Yuna! Da hat Tani dir also geholfen? Eine gute Wahl, ihr Zwei!“ Und Tania stimmt ein: "Mir gefallen auch unsere Outfits super gut! Das sollten wir öfter machen."



Yuna dankt erfreut für Beas Kompliment und bestaunt ihrerseits deren exotische Erscheinung: „Dein Kleid sieht auch sehr hinreißend aus. So stelle ich mir einen Sonnenaufgang auf Sulani vor – in diesen leuchtenden Farben, …“ schwärmt Yuna begeistert die Meerfrau an und dreht sich lächelnd zu Tania um, „… nicht wahr? Und auf jeden Fall wiederholen wir das, Tania. Dein Modegeschmack ist auch einfach unbeschreiblich. Vielleicht ziehen wir alle mal zusammen los …“ Yuna bezieht dabei Bea mit ein. Keito hört amüsiert dem Mädchentrio zu, während er an seinem mittlerweile dritten Campari nippt. Die haben heute schon heiße Outfits an die drei … Gern mehr davon. Und falls ‚Not am Mann‘ beim nächsten Shopping bestehen sollte, äh, also eine helfende Hand in der Umkleidekabine fehlt … Er ist ja sooo … hilfsbereit … bei schwierigen Knoten oder Verschlüssen!

„Cheers, Sven!“, hebt er grinsend sein Glas dem anderen Jungen in der Runde entgegen. Ein Penny für deine Gedanken! Der Typ hat vorhin ganz schön in Richtung Viola geschielt … Wo ist eigentlich … Ellie?
Keitos kurzzeitig schlechtes Gewissen Yuna gegenüber scheint sich nach einigen Campari an sonnigen Orangen schon wieder … leicht zu verflüchtigen …



Nach einer Rede von Denise zu einem Wettbewerb der Teams der Schulballvorbereitung geben auch Yuna und Keito mit ihren Mitschülern zusammen ihre Stimmen ab.
„Schwierige Entscheidung.“, meint Bea, „Was wählt ihr denn?“
Auch Tania beteiligt sich an der Wahl: "Schauen wir mal, wer gewinnt und was wohl der Preis sein mag. Ich bin gespannt."

Durch den Gala-Abend vor dem Schulball haben Yuna wie Keito den großzügigen Finanzsegen für die Schule mitbekommen und dass Miyu davon etwas an die Schüler für deren sparsame Kreativität beim Schulball und viele anderen Einsparungen im letzten Jahr zurückgeben möchte. Was es werden soll, weiß nicht mal ihre Tochter. Vielleicht nicht mal die Rektorin selber bisher, denn es war ja keinesfalls sicher oder selbstverständlich, dass die Schule zwischen den vielen verschiedenen sozialen und caritativen Einrichtungen auch mit einem gar nicht mal so knappen Geldregen bedacht wird.
„Ja, ich bin auch gespannt, wer das Rennen macht. Alles war irgendwie einfach super. Ich hätte ja gerne drei Stimmen!“, lacht Yuna. „Wir haben auch keine Ahnung, was es zu gewinnen gibt!“, bekennt Keito. Miyu hatte noch nichts rausgelassen.

Die Teens lauschen einen Moment ergriffen Violas Spiel auf dem Piano und tanzen dann noch eine Runde zu dem elegischen Stück. Sie ist wirklich gut, muss Keito neidlos anerkennen, während er abwechselnd alle drei Mädel an den Händen langsam herumdreht – und zum Spaß grinsend auch einmal Sven. Yuna wirkt genauso entzückt, wie gut die junge Vampirin spielt. Violas Mutter, Frau Nebeljäger, muss Yuna unbedingt hören, wenn die in der neuen Schule-Aula auftritt … Wie gut muss die erst sein!



„Kommt Ihr eigentlich auch zum Konzert in der neuen Aula, wenn Violas Mutter auftritt?“, fragt Yuna interessiert in die Runde als das Stück endet.


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16.04.2023 23:54 (zuletzt bearbeitet: 28.04.2023 13:53)
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Hausmeister

„Der Song von Viola war ja wirklich wundervoll!“, schwärmt Lotta Elani wie Lilly und Viktor vor und klatscht begeistert in die Hände.
„Ihre Tochter hat wirklich Talent, Lilly. Da bin ich bin auf Ihre Künste erst recht gespannt.“, schließt sich Elani in ihrer warmherzigen Art lächelnd an.
Lilly freut sich über das Lob der beiden Frauen. "Sie war super!", bestätigt sie. Viktor grinst nur, doch er sagt nichts. Er weiß, dass Viola von der Besten gelernt hat. Aber auch Lilly weiß das, auch ohne, dass er etwas sagen muss.

„Komm lass uns auch schnell wählen gehen, Elani und dann schaue ich mal nach dem Basketballteam, das mich noch erwartet. Man sieht sich, Lilly!“, verabschiedet sich Lotta fröhlich von der Vampirin. Viktor ist so zurückhaltend, dass sie ihn nicht so direkt ansprechen mag oder in die Anrede mit einzubeziehen wagt. Wahrscheinlich grollt er ihr noch immer wegen der Restaurantszene. Die Fenster Reparatur hat es wohl nicht verbessert. So ganz versteht Lotta es nicht.



Sie geht mit Elani zur Wahlurne für den Wettbewerb und beide werfen ihre Zettel ein. Lotta wendet sich zur Treppe als Elani sie kurz stoppt und ihr eigentliches Interesse im Moment verrät: „Du Lotta, Marga ist ja jetzt unten am Buffet. Die kriegt das fabelhaft hin, hab‘ ich vorhin gesehen und sie hat ja noch zwei Helfer dabei. Geh‘ ruhig allein runter. Ich schau bei Bella vorbei, muss unbedingt nochmal fragen, welche Gerichte auf dem Buffet von ihr sind und ein paar Spezialrezepte austauschen …“

„Alles klar, Elani!“, winkt Lotta Elani noch lachend nach als die Richtung Bella abziehen, dreht sich schwungvoll auf dem Absatz um, um jetzt wirklich hinunter zu eilen und stößt dabei fast … mit jemanden zusammen …



„Ach, hallo Toby, hallo Ben!“, ruft Lotta erfreut als sie ihren Nachbarn erkennt, krault sogleich dem Schweif wedelnden Schäferhund die Ohren und fragt Ben interessiert: „Hast du auch gerade den prima Song auf dem Piano gehört? Klasse, was?! Ich geh‘ gleich Asante suchen für ’ne Runde Basketball auf dem Hof. Ich hörte, du bist dabei?“

Toby lässt sich Lottas Streicheleinheiten gefallen und wedelt mit dem ❤️❤️❤️❤️. Ben hebt den Kopf: "Sicher bin ich dabei! Ich wollte Asante gerade aufsuchen, damit wir loslegen können." Während er mit Lotta weiter geht, erzählt er: "Aber Viola war wirklich gut. Ich wusste ja, dass sie Klavier spielt. Habe es beim Elternabend ja auch schon erlebt. Beeindruckend ist es jedoch immer wieder. Es heißt ja, ihre Mutter sei eine begnadete Musikerin, die ihr das beigebracht hat. Doch bisher habe ich nur die Tochter erlebt."



Lotta dreht sich ganz eifrig zu Ben um: "Ich habe Lilly schon im Restaurant ihres Bruders gehört. Das, das ich jetzt immer mit Früchten beliefere. Sie ist natürlich noch um Meilen besser als Viola, ehrlich. Das darf man sich nicht entgehen lassen. Von Miyu weiß ich, dass Lilly im neuen Schulgebäude auftreten wird. Komm doch auch hin. Ich werd' auf jeden Fall da sein."
Ben lächelt. "Da bin ich gerne dabei, wenn es sich zeitlich einrichten lässt!"

Das freut Lotta für Lilly besonders. "Super Ben. Ich sag dir Bescheid, wann sie auftritt und rühre gerne noch ein bisschen weiter die Werbetrommel für Lilly. Man darf bestimmt noch weitere Freunde mitbringen. Die neue Aula ist nämlich ... riiiiiesengroß!", zeigt Lotta mit beiden Armen ausschweifend an. Sie war ja in ihrem Leben nicht gerade in vielen Schulen, eigentlich keiner außer dieser kleinen in Schweden und der Brindleton High jetzt ...

"Apropos Fruchtlieferung!", fällt ihr dann noch ein. "Ich hab von deiner und Maryamas Geschäftsidee gehört. Das wird sicher spannend. Hab' meinen Garten gerade auch ein bisschen mit weiteren Früchten ausgebaut und versuche überall ein bisschen was an Samen zu tauschen. Gerade haben Elani, Maryama und ich mit einer neuen Bekannten - Marga - darüber gesprochen, mal einen Rundgang durch alle Gärten zu unternehmen. Wie wär's? Wärste mit deinem Garten mit von der Partie? Du hast doch auch ganz schön gegraben und geschaufelt in letzter Zeit ..."



"He, dazu muss unsere Gartenidee erst einmal starten! Noch ist der Garten nicht aufgebaut. Und morgen ist erst mal der Garten auf unserem Grundstück an der Reihe und wird renoviert." Er lächelt. "Aber sobald alles fertig ist, lässt sich sicher auch ein Gartenrundgang einrichten!" Es wundert ihn nicht, dass Lotta bereits von seiner und Maryamas Planung gehört hat. Immerhin ist Lotta ja gut mit Maryama befreundet.

Lotta winkt lachend ab: "Doch nicht gleich demnächst und auch eure neue Gartenidee doch nicht, nur unsere Hausgärten. Und ich muss morgen auch noch ein bisschen im Garten arbeiten. Hab' noch 'ne Idee für Kleinwintergärten, die ich ausbauen will, damit ich weiterhin auch die neuen Früchte ganzjährig ernten kann. Muss ich ja für den Liefervertrag können, um den zu erfüllen. Bin also auch noch längst nicht fertig, gleich mit Gartenrundgang zu starten."



"Hey, ihr Lieben...ihr habt was verpasst grade...die Schlacht am Buffet um genau zu sein...aber...Asante kann euch mehr sagen, ich muss erstmal eine Reinigungsaktion starten.", werden Ben und Lotta plötzlich von Maryama im Foyer angesprochen. Bevor Lotta verwundert fragen kann, ist die Freundin schon Richtung Mädchentoilette verschwunden. „Na, Frauchen und Hundchen sahen ja … etwas bekleckert aus. Bin gespannt, was Asante gleich dazu zu sagen hat. Das kann ja heiter werden, oder?“, wendet sich Lotta nun eher belustigt Ben zu.

Ben sieht Maryama belustigt hinterher. Er kann sich schon ahnen, was los ist. Er selbst hat bei Toby darauf geachtet, dass der nicht alleine in der Mensa zurückbleibt, weil der Schäferhund sich sicherlich auch nicht besser benommen hätte als Browneye. Aber auf dessen kleinen Freund hat er dann nicht geachtet. "Viel Spaß!", ruft er Maryama grinsend hinterher. Dann dreht er sich zu Lotta: "Ja, warten wir mal auf Asante."



Aus der Umkleide tauchen Asante und Proschinsky hervor. Lotta kommt aus dem Staunen nicht raus. Oleg schon fertig gesattelt und gespornt in Sportkleidung? Warum guckt der ... so grummelig ... zu ihr rüber. Sie hat doch nichts angestellt, oder? Asant hat einen Arm salopp auf Proschinskys Schulter liegen. "Ah, hallo Lotta, hi Ben. Fein, dass ihr schon da seid. Oleg ist auch schon startklar, nicht wahr?", grinst er den wesentlich Älteren neben sich an. Sind wir jetzt schon beim Du?, brummelts beim Konrektor innerlich ...

Ben hebt verwundert eine Augenbraue. Asante spricht Proschinsky mit dem Vornamen an? Der sieht nicht unbedingt begeistert aus, scheint jedoch eher zu Lotta zu schauen. Auch Toby kommt freudig angetrabt und ist offenbar startbereit.
Ben grinst. "Sind dann alle soweit?", fragt er.

Ein Lichtblick! Proschinskys düsterere Miene hellt etwas auf als er den Schäferhund erblickt. Doch immer noch etwas wankend, beugt er sich nieder, um durch Fellstreicheln die Nerven zu beruhigen. Er wird sie alle gleich fertig machen, jawoll. Außer den netten Herr Hawk. Der einzig Anständige in der Runde ... So ein lieber Hund. Nicht so eine Bestie wie eben der Kleine ... von dem da ... an seiner Schulter ...

"Was ist denn ... passiert?", fragt Lotta ein bisschen gedämpft im Foyer. "Was meinte Maryama eben ...?" Ein ersticktes Grummeln ertönt auf halber Höhe vor ihr, kniet vor Toby.
"Ach!", winkt Asante lächelnd ab, "Kleines Malheur, geht besser erstmal nicht in die Mensa ... Der Kleine ...", deutet er Richtung Maryama hinterher, "... hatte wohl Kohldampf so wie unser Oleg hier. Marga räumt auf."
Ich mach ihn fertig! Das war ein Grande Malheur, würde auch Madame Fouché sagen ... Proschinsky versucht sich innerlich wieder zu fangen und zu erheben, was gar nicht so leicht geht ... für die 'Eiche'. Auch sonst wackelt irgendwie ... das 'Bild' vor ihm, wenn er aufrecht steht.

"Geht doch schon mal ... vor!", schlägt Lotta den drei Herren vor, Oleg noch etwas misstrauisch beäugend. Was geht da vor? "Ich zieh mich eben noch um!" Lotta verschwindet kurz in der Umkleidekabine. "Jupp, alle fast bereit ...", oder breit!, grinst Asante Ben an. "Gehen wir uns 'ne Runde aufwärmen, bis Lotta kommt?"

"Klar!", sagt Ben lachend. Er hatte mit seiner Vermutung also recht gehabt. Der kleine Browneye hat sich ausgetobt. Er ist froh darüber, dass es nicht Toby gewesen ist und er nun nicht mit aufräumen muss. Die kleine Gruppe nähert sich nun dem Basketballplatz. Mittlerweile ist es etwas dunkler geworden als noch am Anfang des Balls, aber trotzdem lässt sich noch genug erkennen um zu spielen. Bevor es damit jedoch los geht, machen die Sportler noch Dehnübungen, bis schließlich auch Lotta zu ihnen stößt.



"Mhm ... ", scheint Asante länger abzuwägen, obwohl er den Coup schon längst beschlossen hatte ... "Ich würde sagen wir spielen 'Gäste gegen Sportlehrer'! Also Lotta und Oleg gegen Ben und mich." Er grinst vergnügt, als er Lottas perplexes Gesicht sieht. Lotta blickt nachdenklich zu Oleg ... "Wir haben noch nie ... zusammengespielt, nur gegeneinander!" Andererseits ... eine neue Erfahrung und so ein bisschen 'drauf' wie Oleg gerade ist, merkt er nicht, dass Lotta auch etwas mehr schwächelt als zuvor, nur ... eben bleibend. "Ok!“, stimmt sie zu. „Fangt ihr an. Ihr habt den Ball." Oleg ... sagt nichts ... Hat er das mitgekriegt?

Ben lächelt. "Alles klar." Er grinst Asante an. "Zeigen wir denen mal, wozu die Gäste fähig sind!" Er nimmt den Ball, dribbelt und wirft ihn dann Asante zu.



Asante lässt den Ball ein paar Mal auftippen und rennt ein paar Schritte vor, Lotta versucht allein abzuwehren als er Ben wieder zuwirft. "Oleg, wo bleibts du denn?" Der Sportlehrer trottet verlangsamt auf dem Spielfeld herum. "Mist!", flucht Lotta als der Ball an ihr vorbeisaust. "Streng dich mal an, Oleg!"
Auch Toby rennt dem Ball hinterher, doch bevor das Tier ihn erwischen kann, hat Ben ihn schon geschnappt. Er wirft den Ball Richtung Korb und trifft.

"Oh nein, Oleg! Siehst du das?", schilt Lotta in Richtung des Kollegen. "1:0 jetzt schon!"
Proschinsky merkt wieder wie die Mattigkeit sich über ihn legt. Er grinste vorhin nur leicht als der Hund, dem Ball hinterherlief. Oleg fängt den Ball, den Ben ihm nun entgegenwirft gerade noch auf. Lotta nimmt Oleg den Ball ab. "Ich fang besser mal an, lauf schon mal vor!", raunt sie ihm zu.



Lotta macht sich bereit, dribbelt und will lossprinten als sie sieht, wo Oleg steht. "Was ... wird das?" Er steht auf der Gegenseite und versucht sie auch abzufangen? Wie ungerecht ist das denn? Drei gegen einen? Na gut! Die Kleinste duckt sich einfach unten durch. Lotta flitzt mit ganz kurzen Dribbeln und springt ... "Jupp, eingetütet!", schreit sie erfreut und deffert Asante den Ball für die Gegenrunde entgegen.



Der Sportstudent dribbelt wieder Richtung anderen Korb und bedeutet Ben, schon mal voraus zu sprinten für den Zielwurf. Lotta setzt hinterher ...
Ben läuft vor, als er merkt, dass Oleg Proschinsky nicht so ganz bei der Sache ist. Was ist nur los mit dem? Ein wenig Sorgen macht er sich schon. Da er gerade auf den Lehrer achtet, verpasst er den Ball, den Asante ihm zuwirft. Stattdessen erwischt Toby das Sportgerät und jagt damit fröhlich durch die Gegend. Ben achtet nicht auf das Tier. "Alles in Ordnung?", fragt er den Lehrer.



"Ja, ja!", winkt der mit einer Hand wegwerfend ab, wobei er sich mit der anderen leicht vornübergebeugt auf ein Knie stützt. "Eine Eiche lässt sich nicht so leicht fällen! Weitermachen!", bellt er lautstark wie er es sonst mit seinen Schülern gewohnt ist. Niemals Schwäche zeigen! Lotta zuckt nur mit den Schultern. So kennt sie Oleg. Der gibt nicht klein bei. "Los, ihr seid nochmal dran!", wirft sie Asante den Ball wieder zu. "Anfangsaufstellung!" Oleg richtet sich erneut zu voller Größe auf. Der Sportstudent beginnt wieder mit dem Anwurf zu Ben. "Jetzt aber, Richtung Tor, Kumpel!", feuert er ihn an.
Diesmal fängt Ben den Ball gekonnt und dribbelt weiter vor. So ganz ohne Gegenwehr von Oleg ist es etwas langweilig, aber Lotta hingegen ist energisch bei der Sache. Sie behindert Ben genug, dass er den Korb diesmal verfehlt.

"Jetzt, jetzt bin ich aber richtig bei der Sache!", beteuert Oleg, der irgendwie schon wieder auf der falschen Seite stand. Er schnappt sich den Ball und Lotta läuft Richtung Korb auf der Gegenseite. Asante versucht sie zu behindern. Der eigenwillige Konrektor probiert jedoch tatsächlich aus seiner entfernten Position zu treffen, statt Lotta ... zuzuwerfen.




"Mhhhmmmmm ...“, klingt es nur über den Sportplatz zum verfehlten Ergebnis. Proschinsky guckt etwas ... verschnupft. Asante greift sich einfach wieder den Ball, während Lotta böse Blicke zu Oleg sendet.



Der rennt jetzt tatsächlich mal endlich in die richtige Position und Asante spielt schnell Ben zu, den Lotta wieder abzudrängen versucht ... Ha, diesmal steht Proschinsky richtig!, freut sie sich gerade noch ... als sie ihn sich auf den Boden legen sieht ...



Erst nachdem Ben zum Korb geworfen - und getroffen - hat, bemerkt er, was der Lehrer plötzlich tut. Der Kerl ist wirklich nicht gut drauf! Fast so, als hätte er zu viel gekifft oder so.



"Also, zu zweit gegen Lotta alleine ist etwas langweilig!", sagt er zu Proschinsky, "Reißen Sie sich mal zusammen!" Er hat schon bemerkt, dass es nichts bringt, sich Sorgen zu machen. Toby kommt nun auch näher getrottet und schnuppert verwundert an dem Lehrer. Auch das Tier merkt, dass das nicht ganz normal ist.

"Oh, so eine weiche Nase ..., die kitzelt!", kichert der Konrektor auf dem Rücken liegend, um sich dann zu besinnen als selbst der so nette Herr Hawks nun schimpf. Augenblicklich hievt Proschinsky sich hoch. "Zu Befehl!“, salutiert er vor Ben. „Sag ruhig Du und Oleg zu mir!" Lotta und Asante schütteln nur lachend den Kopf. Aber der Sportlehrer ist nun wirklich gewillt, sich zusammenzureißen. Allein wegen dem Vormund einer seiner Schülerinnen. Er ist zwar nicht on Top wie sonst, hat aber jetzt zumindest Klarheit, dass er mit Lotta zusammenspielen muss. Sie drehen eine nächste Runde und Lotta wirft ihm kurz vorm Korb zu ... "So geht das Oleg!", und er trifft. Teamwork halt! Ben bekommt den Ball zugeworfen: "Letzte Runde für mich, ok! Bin wohl wirklich etwas matt! Muss mich gleich mal setzen.", bekennt der Konrektor endlich mal vor versammelter Runde.

Ben ist schon ein wenig erleichtert, auch wenn er das nicht laut sagt. Dass er getroffen hat zeigt, dass Herr Proschinsky - oder Oleg - zumindest wieder einigermaßen klar denken kann. Ben dribbelt und läuft mit Asante nach vorne. In einem guten Moment wirft er seinem Teampartner den Ball zu.
Der Sportstudent fischt den Ball im Ansprung aus der Luft, drückt den Ball von oben nur noch mit den Fingerspitzen durch den Korb, hängt sich am Metallbügel kurz ein bisschen auf und springt ab. "Puh!, hatte heute auch einen langen Tag. Nichts gegen eine kleine Pause. Setzen wir uns doch einen Moment." Da ist Lotta auch dabei, pflanzt sich neben Oleg und fragt einfach mal keck direkt: "Mal unter uns, Oleg, rauchst du Gras? Oder war da was auf dem Buffet?" Verschmitzt dreht sich Lotta zu Ben um: "Sag mal so als Gärtner ... Hast du ... eigentlich ... Gras im Garten?" Asante horcht auf.



Ben versteht schon, dass Lotta jetzt kein Wald- und Wiesengras meint und wundert sich etwas, dass sich Lotta damit so auskennt. "Nein!", sagt er knapp, "zumindest nichts, was sich zum Rauchen eignen würde."

Lotta lacht hellauf begeistert: "Hei, nur Spaß, Ben! Ich hab einiges Gras im Garten ... für meine neuen Farmtiere. Ja, ja, ich habe seit kurzem welche." Sie kichert etwas dabei als sie die Gesichter ringsum sieht. Asante atmet etwas erleichtert auf. Alkohol verträgt sie schon nicht und sie mussten sie einige Male auf dem Festival wieder einsammeln, auch nach den Shischas. Olegs entgleisten Gesichtszüge berappeln sich auch wieder: "Wenn ich den erwische ... mit den Keksen auf dem Buffet. Fang nicht mit so einem Quatsch an, Lotta!", droht er Oberschullehrerhaft mit dem Finger der jungen Kollegin. "Ist ja guuuut!", seufzt Lotta wieder etwas geläutert und erzählt jetzt lieber von ihrem nächsten Projekt: "Stell dir vor Ben, ich will die kahle Grünfläche zwischen unseren beiden Häusern etwas mehr nutzen. Alles nur leere Wiese ... Was hältst du davon?"

Ben hatte die Ställe auf dem Nachbargrundstück schon gesehen. Er fragt sich, woher Lotta nur die Zeit für das ganze Viehzeug nimmt. Zwischen Lehrerjob und Restaurant mit Erzeugen bewirten.. bleibt da überhaupt noch genug Zeit für Nutzvieh? Er bleibt ein bisschen skeptisch. Aber ab und zu bekommt sie ja Besuch von Merlin, der ihr hilft, wie Ben schon bemerkt hat. Vielleicht geht es irgendwie. Er sagt nichts zum Vieh sondern hört Oleg zu. Die Kekse waren der Schuldige? Er erinnert sich, dass er sogar überlegt hat, welche davon zu naschen, dann aber doch noch davon abgelassen hat. Das hätte auch ins Auge gehen können. Wenn Ellie davon genascht hätte, ohne zu ahnen, was die Zutaten sind... Doch da er nicht weiß, wer sie dort abgestellt hat, kann er Oleg auch keine Tipps zu dem Täter geben, daher wendet er sich stattdessen an Lotta: "Wie genau willst du die denn nutzen?"

Lotta legt nachdenklich den Zeigefinger auf die Lippen: "Mhmmm! Ich habe jetzt eine buntgescheckte Kuh und ein Lama ... Ach ja und Hühner. Im Garten ist einfach nicht genug Grünfläche mehr frei, seitdem ich die neuen Gemüsesorten Kürbis, Aubergine, Melone angebaut habe ... Die Ställe will ich rausverlagern. Meinst du, das geht? Ich hoffe, es riecht nicht zu sehr rüber."

"Ich weiß nicht, wem die Grünfläche gehört!", sagt Ben skeptisch, "ob es überhaupt jemanden gehört. Besser, du machst dich vorher schlau darüber, bevor es Ärger gibt. Vielleicht musst du das Stück von der Stadt kaufen oder so."



Bens Bedenken zaubern Lotta ein Lächeln auf die Lippen: "Das regelt Miyu ganz wunderbar. Hat sie auch für die Verschönerungsaktion der Docks schon gemacht. Die Fläche ist frei für die Gemeinde zum Gestalten. Sie war früher Stadtplanerin und hat die richtigen Beziehungen. Das läuft mit diesen Gemeinschaftsflächen unter 'Urban Gardening' oder 'Social Neighborhood'." Jaaaaaa, Lotta hat sich ein paar Fremdwörter bei Miyu gemerkt. Solche, die ihr gut passen ...

"Wisst ihr, was ich gerade denke?", grätscht Asante einfach mal dazwischen. "Ich denke, ich brauche was zu trinken ... Soll ich mal bei Maryama anfragen, ob die Mensa wieder ... betretbar ist oder sie uns ... was rausbringen mag?“ Er zückt sein Handy und wedelt damit fragend in der Luft.
"Klingt gut!", sagt Ben grinsend, der auch langsam Durst hat. Zu Lotta sagt er dann noch: "Ok, dann ist ja alles gut!"

Proschinsky schnauft mal kurz durch. Bevor er hier doch gleich wieder leicht wegpennt - so ganz durch ist er noch nicht, irgendwie wackelt immer noch die Gegend. Er räuspert sich kurz: "Ich guck mal nach meinem Anzug, ob der schon etwas trocken ist ..." Etwas schluffig schleicht der Konrektor von dannen, befühlt in der Umkleidekabine den natürlich immer noch nassen braunen Cord, setzt sich kurz auf eine der Bänke und versucht nachzudeeeeeeeee....keeeeeen, waaaaaaas er ...... aaaaaaals näääächszzzzzzzzzZZZZ .... Und weg ist er!





Asante funkt derweil Maryama an:
>> Alle Hundespuren beseitigt? Die Luft wieder rein? Die Mensa wieder ungeniert betretbar 😊? Oder magst du ein paar durstigen Sportsgeistern eine Erfrischung rausbringen, wenn da noch immer ein unbegehbares Minenfeld herrscht 😘? <<
Kurze Zeit später folgt schon eine Antwort … „Oh fein, die Mensa ist kein Ort des Schreckens mehr!“, lacht Asante und die drei Durstigen begeben sich an den Ort des geräumten Tortenmassakers.

Wo bleibt Oleg?, fragt sich Asante nur kurz, vergisst aber den Sportlehrer auch gleich wieder als er Maryama erblickt, sie freudig anstrahlt und zärtlich auf die Wange küsst: „Du hast ja hier wahnsinnig aufgeräumt. Danke kann ich nur sagen.“

Lotta begibt sich gleich zum angebundenen Browneye runter und krault ihm liebevoll die Ohren. „Was habe ich gehört? Du hast hier Unheil angerichtet?“ Zu Maryama lacht sie fragend hoch: „Und Oleg war mit von der Partie? Unvorstellbar. Beim Basketballspiel war er auch nicht ganz … er selbst. Ben hat ein bisschen mit ihm geschimpft.“ Dabei grinst Lotta ihren Nachbarn an. Ben war ja direkt etwas energisch mit Proschinsky.

Ben grinst zurück, als Lotta seine Reaktion auf Proschinsky erwähnt. Dann sieht er zu Browneye. "Du kleiner Frechdachs", sagt er.

Maryama, einen Arm um Asantes Körpermitte gelegt, antwortet erleichtert: "Nichts zu danken, schließlich bin ich ja die eigentlich 'Erziehungsberechtigte' dieses Unruhestifters hier und ich hatte tatkräftige Unterstützung von Marga und Delsyn, die beide noch mit schmutzigem Geschirr und Buffet wieder bestücken beschäftigt sind im Moment." Sie schaut zu Browneye und Lotta, die ihn gerade streichelt. Auch sie kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, als ihre Freundin Proschinsky erwähnt. "Im Grunde bin ich Browneye ja ein wenig dankbar...Oleg in der Sahnetorte! Das werde ich niemals vergessen!" lacht sie nochmal, das Bild immer noch lebendig vor Augen. Dann dreht sie sich zu Ben und grinst noch breiter. "Du hast ...geschimpft...mit Oleg? So kenn ich dich ja gar nicht." bemerkt sie mit einem kleinen Zwinkern.



"Oleg ist in der Sahnetorte gelandet?", Ben kann sich das Lachen nicht verkneifen. "Zu schade, dass er bereits umgezogen war, als ich ihn dann gesehen habe." Er grinst. "Naja, ich hab mir auch Sorgen gemacht, als ich merkte, dass er neben der Spur war. Ich wusste ja nicht, was los war. Dass das Keksrezept kein normales war, habe ich erst später erfahren. Aber mit Sorge kommt man bei Oleg nicht weiter."

Lotta erhebt sich und bedauert leicht amüsiert: „Das ich das verpasst habe … Zu schade.“ Suchend schaut sie sich nach etwas Trinkbaren um. Das was da neben einer Fledermaus in Flaschen auf dem Buffet steht nimmt sie wohl besser nicht. „Was gibt’s denn an Flüssigem, was ich vertragen kann? Deswegen sind wir ja eigentlich reingekommen. Sport macht durstig.“

"Ich glaub Marga hat vorhin Säfte aufgefüllt und Mineralwasser und Limo gibt's auch. Wollen wir uns kurz setzen? Ich hol uns was, wenn ihr eine Bestellung aufgebt, dann hab ich wenigstens einmal noch meine Pflicht ordentlich getan heute Abend." Maryama grinst Lotta an und blickt dann fragend in die Runde. ...und Browneye bekommt auch Wasser.

Als die Freundin die gewünschten Erfrischungen rumreicht, erhebt Lotta lächelnd ihr Glas zum Anstoßen: "Wisst ihr eigentlich, dass dies meine erster Schulball ist? Skål!" Sie prostet grinsend auf Schwedisch zu. "Was muss man da eigentlich alles anstellen?"



Ben nimmt dankend das Getränk entgegen und stößt mit Lotta und Maryama an. "Während meiner Schulzeit hatten wir so etwas leider nie gemacht!", sagt er bedauernd. "Aber es macht wirklich Spaß!" Er sieht zu Lotta. "Wenn du wissen willst, was man da alles anstellen kann, schau dir Browneye an!"

Maryama lacht bei Bens Bemerkung. "Ja, der hatte definitiv Spaß heute." Dann überlegt sie kurz und entschließt sich zu Ehrlichkeit. Sind ja alles ihre Freunde hier und warum sollte sie nicht zu ihrer Vergangenheit stehen? "Ich hab leider die Schule verlassen bevor ich an einem teilnehmen konnte, für die jüngeren Jahrgänge fanden die nicht statt...aber ich denke man kann die Chance nutzen seinen Schwarm besser kennen zu lernen...man kann Lehrern Haschkekse unterjubeln...man kann demjenigen, den man am wenigsten mag , einen Drink ausgeben der mit Tabasco verfeinert ist...man kann...den Mädels unbemerkt Luftballons an ihre Rocksäume binden...oder einfach Spaß haben, das Rahmenprogramm mitgestalten, manchmal wird auch ein Ballkönig und eine Königin gewählt....sonst noch einer Ideen?" Sie guckt schmunzelnd in die Runde.

"Oh, dann ist das auch dein erster Schulball?", guckt Lotta erst ganz erstaunt die Freundin an. "Na, dann kröne ich doch euch beide zu König und Königin!", lacht sie dann ganz vergnügt und umarmt Maryama und Asante jeweils kurz mit einem Arm. Erheitert fragt Asante nach Lottas geistigen Luftsprüngen die wunderschöne Nachbarin: "Darf ich die Ballkönigin nun küssen?"
Maryama schmunzelt, drückt Lotta zurück und gibt Asante einen kleinen Kuss. "Schon erledigt." lächelt sie.

Daraufhin prostet Lotta amüsiert dem Nachbarn nun mit erhobenem Glas zu: "Tut mir leid, Ben, dass du die 'Scherzkekse' als Andenken an diesen Schulball verpasst hast, aber du kannst ja doch nochmal über den Anbau von Graslandschaften nachdenken." Einen Augenblick bleibt ihr Glas leicht in der Luft hängen, während Lotta noch kurz etwas anderes in den Sinn kommt: "Könnte es sein ... dass Marga das Vergnügen hatte diese besonderen Kekse kennen zu lernen?" Das würde einiges erklären. "Ach übrigens, Maryama ... Wenn Ben seinen Garten fertig hat ... macht er mit bei dem Gartenrundgang."

"Genau!", bestätigt dieser lächelnd. "Ich bin dabei. Und auch schon auf eure Gärten gespannt." Maryama und Asante sind aber wirklich ein schönes Paar, denkt er, als er den beiden zusieht.
Er grinst Lotta an. "Bin jedenfalls schon gespannt, was aus den Graslandschaften dann so wird.", sagt er noch.

Maryama blickt freudig überrascht zu Ben. "Cool, das wird sicher für uns alle interessant mit den Gärten. Apropos...ich schau mich schon fleißig nach Grundstücken um, hab aber bisher noch nichts Erschwingliches entdeckt. Ist ja nicht so schlimm, wir haben ja Zeit." Sie lächelt ihm zu.
"Allerdings...wenn du gleich Gras...landschaften anbauen willst, sollte das Grundstück wohl groß sein und etwas abgelegen liegen." scherzt sie lachend und fragt dann: "Was macht eure Gartenrenovierung zuhause?"



"Wir werden morgen damit anfangen!", erzählt Ben über die Renovierung, "aber die Vorbereitungen sind schon soweit. Farben und Tapeten und so sind alle schon besorgt. Eine Freundin hilft uns dann ebenfalls dabei!" Er lächelt: "Und wir finden schon noch etwas für unser Gartenprojekt. Ich selbst habe aber leider auch noch kein Glück gehabt."

„Ach, ihr renoviert das Haus auch gleich mit? Also wenn ihr noch helfende Hände braucht,“ Maryama hebt ihre Arme etwas an und bewegt die Hände hin und her. „ .. die hier stehen zur Verfügung.“ Sie hebt ihr Glas mit Wasser. „Lasst uns nochmal anstoßen auf diesen besonderen Abend.“

"Oh, wenn du helfen möchtest, sage ich nicht nein!", freut sich Ben über Maryamas Angebot. "Darauf sollten wir wirklich anstoßen!" Er klärt mit ihr noch die Uhrzeit. "Ich freue mich!"

„Auf unseren ersten Schulball mit Scherzkekseinlage und grüne Daumen!“, prostet Lotta allen nochmal vergnügt zu. Skål!"

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