Brindleton Bay Nr. 8 - Brindleton Bay Highschool

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15.04.2023 12:34 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:46)
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#141
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Hausmeister

Ort: Arbeitsplatz von Hans
Charaktere:Hans, Jochen, Thomas & Vero
Geschichtsstrang: Vom Blut und vom Petzen

Während Hans an der Feinjustierung einer Bremse arbeitete, rief Jochen nach ihm. „Hans! Telefon! Es ist Veros Schule!“ „Was? … Au!“, durch den Zuruf seines Chef hob der Mechaniker seinen Kopf und stieß sich dabei am Metall der Karosserie an. Er putzte sich die Hände an einem Handtuch einigermaßen sauber und nahm das Telefonat an.
Nach einem kurzem Wortwechsel antwortete er: „Ich komme sofort“ und legte auf. „Jochen, ich muss in die Schule“, seufzte er. Sein Schwager nickte. „Geh. Passt schon.“ Der Vater eilte los. Thomas sah ihm verwundert nach. „Was ist denn los?“, harkte er bei seinem Chef nach. Dieser sagte schlicht: „Das weiß ich nicht. Aber vielleicht hat Vero was aufgefressen? Wer weiß das schon.“ Der Zuhörer nickte und arbeitete weiter. Hans fuhr mit seinem PKW zur Schule. Zeit zum umziehen blieb nicht.

Hans erreichte schließlich: Brindleton Bay, Brindleton Bay Highschool

Ort: Brindleton Bay, Brindleton Bay Highschool

Hans lief durch den Haupteingang und suchte das Büro von Rektorin Watanabe auf. Vor diesem standen weitere Schüler. Das fängt ja gut an ... Der Vater ahnte schon schlimmes und versuchte sich auf alles gefasst zu machen. Er begrüßte die Schüler freundlich und klopfte an die Tür der Rektorin. Er trat erst ein, als er dazu aufgefordert wurde. „Hallo Frau Waranabe. Ich bin so schnell ich konnte her geeilt. Über was wollen Sie mit mir sprechen?“ Er setzte sich ihr gegenüber auf einen Stuhl, als dieser ihm angeboten wurde.

--

Unterdessen erwachte Vero wieder. Sie fühlte sich schwach und leicht benebelt. „Wo bin ich?“, fragte sie zögerlich.


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15.04.2023 12:34 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:47)
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#142
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Hausmeister

Blaze grinst sie an. "Ich hab nichts gesagt." - "Das wäre ja noch schöner!", gibt Viola zurück. Man, ist das peinlich! Dabei hat sie das Vieh tatsächlich nicht gestrickt. Ihr Dad war's! Aber vermutlich wäre es Blaze tatsächlich egal, selbst wenn sie es gestrickt hätte. Ihr war Nios Balletthobby schließlich auch egal. Ihm muss es Spaß machen, nicht ihr.

"Du bist niedlich wenn du dich aufregst.", sagt Blaze spöttisch und stößt sie an. Natürlich realisiert Viola, dass es freundschaftlich gemeint ist. "Wart nur ab, wohin dich das 'niedlich' noch führt!", sagt sie zurück und grinst. "Denk daran, dass ich momentan den Stein habe!"

Blaze zeigt ihr nun das Blatt mit dem Herzen. Sie nimmt das Papier in die Hand. Es ist zerknittert, aber das Motiv ist trotzdem noch gut zu erkennen. "Nicht übel!", lobt sie, "Hände zu zeichnen ist auch gar nicht so einfach. Ich krieg nur popelige Fledermäuse hin, mit Mühe." Sie sieht ihn an. "Hat das Motiv mit der Gruselnacht zu tun?"


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15.04.2023 12:36 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:47)
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#143
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Hausmeister

Charakter: Victoria

Victoria hatte Schulterzuckend der Strigoi nachgesehen … nein, eine Strigoi war sie wohl doch nicht … Vampirin ja, aber keine dieser mehr tierhaften Vertreter dieser Art.

Als Violas Schritte im Korridor verhallten drehte sie sich wieder um und ging weiter auf ihr Ziel zu – dem Klassenzimmer.

Ein gewisser Teil ihres Selbst wirkte sehr selbstzufrieden über diese Begegnung, zeigte sie zumindest, dass der Besuch einer Schule der Sethi-Kinder durchaus Interessanter zu werden versprach, als Ria sich das bislang vorgestellt hatte. Sie schlenderte ein wenig gedankenverloren den Korridor zu ihrem Klassenzimmer hinunter und wäre beinahe daran vorbeigelaufen.

Zu ihrer Freude war ein Platz noch am Rand der Klasse frei, nicht ganz hinten aber doch weit genug ab vom Schuss um nicht dauernd im Blickfeld des Lehrers zu sein und die Schulstunden verflogen im Nu. Es klingelte zur Pause und Ria war überrascht wie flink manche der selbst zuvor noch beinahe Lethargisch dasitzenden Schüler aufsprangen und zur Tür hinausdrängten.

Sie hatte es gar nicht eilig, als sie Aufstand und ihre Sachen zusammenpackte. Dabei fiel ihr Blick aus dem Fenster und sie sah einen der Bäume, der auf dem Gelände der Schule stand und sich gerade sanft im Wind wippend neigte. Das Spiel der Äste im Wind hatte etwas beinahe Hypnotisches an sich und sie verfiel zwei, drei Minuten in stiller Betrachtung und … lächelte sogar. Es war nicht so das sie nie lächeln würde aber meist waren es einfache Schmunzler und selbst diese waren relativ selten geworden seit sie … Lediglich Mutter Natur schien ihr regelmäßig ein Lächeln auf die dunklen Lippen zaubern zu können.

Schließlich jedoch wandte sie sich ab und schlenderte ohne Eile aus dem Klassenzimmer hinaus und den Gang hinunter. Wieder kribbelte es in ihrem Nacken und wie magnetisch fiel ihr Blick auf Viola, die in einer Gruppe mit anderen Teenagern zusammenstand und sich unterhielt. Das Kribbeln hörte aber irgendwie nicht auf, bis Ria´s Blick auf den neben ihr stehenden jungen Mann fiel. Nunja, Mann war vielleicht doch noch übertrieben auch wenn bereits die ersten Züge des erwachsen werdens die weichen kindlichen Merkmale verdrängten. Das Kribbeln hörte auf und überrascht wölbte sich ihre linke Augenbraue.

Es sind zwei … mindestens zwei .. korrigierte sie sich im Geiste selbst und blieb kurz stehen. Dann aber schulterte sie ihre Tasche neu und strebte weiter auf die Gruppe zu. Ihr Weg führte direkt links an ihnen vorbei und weiter – nach draußen. Erleichtert seufzte sie auf als sie frische Luft auf dem Gesicht fühlte und über den, mit Steinplatten ausgelegte Weg, zu einem der Picknicktische ging an dem sich noch niemand gesetzt hatte. Dort angekommen setzte sie sich, schlug die Beine unterm Tisch übereinander und bedeckte die Knie wieder mit ihrem Mantel, dann packte sie ihre belegten Brote aus und begann – nach einem kurzen Gebet – zu Essen.

Sie hätte sich gerne ganz von den anderen getrennt, entweder im Keller oder Speicher gegessen und sich ganz ihren Gedanken hingegeben – aber unter freien Himmel hatte sie zumindest die Illusion der räumlichen Distanz von den übrigen Schülern. Noch während sie kaute (es gab Vollkornbrot mit Butter und Paprikastreifen) zog sie zwei Ohrstöpsel aus ihrer Tasche und schob sie sich in die Ohren. Es liefen einige Schüler mit Ohrhörern herum, aber sie bezweifelte stark das jemand hier das selbe hören würde wie sie. Im Gedanken zog sie einen Kreis um sich und schloss – so geschützt, die Augen um sich ganz der Musik hinzugeben die sofort tief in ihr Ohr sickerte.
Camille Saints-Saës „Danse Macabre“ gefolgt von Mozarts „Lacrimosa“ waren immer der beste Weg für sie abzuschalten und sich ganz und gar treiben zu lassen. Saints-Saës war sowieso einer ihrer Lieblingskomponisten und gerade als sie sich „Dies Irae“ von Verdi freute hob sie überrascht beide Augenbrauen als stattdessen „Humoresque“ von Antonin Dvorak ertönte.
Sie konnte förmlich ihren Großvater hören wie er – über die Töne der einsetzenden Geigenmusik – zu ihr sagte: “Du hörst immer so schwermütige Musik, Ria ... Versuchs doch mal mit etwas Heiterem.“

Irgendwie hoben sich nun zum zweiten Mal ihre Mundwinkel zu einem feinen Lächeln und sie schüttelte kaum merklich den Kopf, ehe sie den Schutzkreis wieder aufhob und die Augen öffnend wieder von ihrem Brot abbiss.

Überrascht stellte sie fest das ein Rabe direkt vor ihr auf dem Tisch stand. Nein, zu klein für einen Raben … eine Krähe eher. Sie runzelte die Stirn als sie den silbrigen Glanz bemerkte, der unter dem Schnabel hindurchschimmerte und seufzend sanken ihre Schultern etwas herab.
„ROOOHH“ machte die Krähe und ihre klugen Augen blitzten kurz als sie den Kopf etwas zur Seite legte. „ROOH“

„Schön dich zu sehen“ murmelte Ria beinahe unhörbar und rupfte etwas von dem Vollkornbrot ab, warf es vor der Krähe auf den Tisch und sah zu wie der Vogel die drei, vier Daumennagelgroßen Stücke hinunterwürgte.

„ROOH-ROOH“ Der Vogel klappte mit dem Schnabel auf und zu und sah mit keck gesträubten Nackenfedern zu wie Ria nun wieder abbiss, kauend ihm dieses Mal einen gelben Paprikastreifen zwischen den Brothälften hervorzog und hinhielt. Sie musste trotzdem aufpassen auf ihre Finger als die Krähe mit einem erneuten „ROOH“ zuschnappte und sich mit dem Leckerbissen im Schnabel zurückzog, die Schwingen ausbreitete und dann vom Tisch abstieß. Mit schnellen Flügelschlag den leichten Körper in die Lüfte hochpeitschte und zu dem Baum flog, den Ria zuvor schon betrachtet hatte.

„Danke, fürs Aufpassen“ murmelte sie dem Vogel nach, ehe sie ihr zweites Brot, zerdrückte Avocado Creme, auspackte und zu den Klängen von Dvorak weiter aß.

Ria - Nächster Post


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15.04.2023 12:37 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2023 18:47)
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#144
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Hausmeister

Titel: What the F...

"Wart nur ab, wohin dich das 'niedlich' noch führt!", sagt sie zurück und grinst. "Denk daran, dass ich momentan den Stein habe!" Blaze grinst mit. "Ja ich weiss. Ich werd mich hüten, sonst strickst du mir noch Socken." Blaze lacht und zieht den Kopf ein. Autsch. Das war verdient. Er geht nicht wirklich davon aus, dass Viola ein tattergreisiges Hobby hat. Er glaubt ihr wenn sie sagt, sie sollte es ausliefern. Wer weiss wofür das Geschenk war. Eltern und Lehrer haben ja gern mal miteinander zu tun - wegen was auch immer.

Er kriegt sich wieder ein, als er ihr die Skizze überreicht. Sie lobt den Stil. "Dafür spielst du umso besser Klavier." sagt er. "Willst du nicht mal ein paar deiner Fledermäuse an die Wand bringen?" fragt er belustigt. Er würde sie auf jedenfall Mal mitnehmen zum sprayen wenn sie das wollte. Ist doch genau ihre Tageszeit. Er grinst.
Sie fragt nach der Geisternacht. Mit zwei fingern greift er das Papier und zieht es aus Violas Hand. Er steckt es wieder in den Rucksack, ohne darauf zu achten ob es knittert oder nicht. "Keine Ahnung - ja. Hab über 'Herzen öffnen' nachgedacht und hatte dieses Bild im Kopf..." Er blickt kurz der neusten Schülerin nach, die sie beide zurück mustert. Hat er die schonmal gesehen? Noch so n Goth-Kid. Kann sich ja mit dem anderen Typ zusammen tun der nur alleine rumhängt... wie hiess der nochmal? Egal. Blaze legt den Rucksack um und schaut auf die Uhr. Ihm knurrt der Magen.


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15.04.2023 12:37 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:47)
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#145
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Hausmeister

Titel: Vom Blut und vom Petzen

Herr Engel läuft wie aufgescheucht durch den Haupteingang auf die Schüler zu als Miyu gerade Tim rausbegleitet. Sie wollte Viola als nächstes rein bitten als Herr Engel gleich auf sie zuschießt. Sie hält sofort die Tür auf und er fliegt umgehend Richtung ihrem Büro weiter. Die schlafenden Teens hat er in seiner Aufregung wohl zum Glück nicht bemerkt. Miyu sieht Viola einen Moment entschuldigend an und eilt hinterher. "Nehmen Sie doch ..." Ach, er sitzt schon. Miyu setzt sich. Er ist wohl etwas aufgelöst. Sie schaut ihn beruhigend an. Gut, dass sie das ganze Blut auf ihrer Schreibtischplatte mit Akten abgedeckt hat. Das hätte ihn wohl doch etwas erschreckt im ersten Moment.

„Hallo Frau Waranabe. Ich bin so schnell ich konnte her geeilt. Über was wollen Sie mit mir sprechen?“

Miyu steigt ohne Umschweife ein. "Ihre Tochter liegt im Krankenzimmer, Herr Engel. Wir gehen gleich zu ihr. Der Notarzt war schon da. Alles wohl soweit in Ordnung." Äußerlich. Shane war nicht zurückgekommen. Miyu traut ihm zu, dass er sich gemeldet hätte, hätte sie in die Klinik gemusst. Sie schaut Herrn Engel beruhigend an, muss aber doch auch unangenehme Fragen stellen: "Herr Engel, was wissen Sie über eine sogenannte Spuknacht vor ein paar Tagen? Da scheint etwas vorgefallen zu sein ..., das nachwirkt. Kennen Sie einen Shane?" Miyu wartet einen Moment ab. Um die ersten Infos und Fragen verdauen zu lassen. "Glauben Sie an Übernatürliches? Ich schon!"

Die Rektorin erhebt sich. "Kommen Sie Herr Engel, schauen wir nach Vero. Vielleicht ist sie schon wach und kann Ihnen selber auch ein wenig erklären." Ja, ist nicht alles Miyus Sache, hier die Details zu erörtern. "Bitte!", Miyu lässt Herrn Engel erst den Vortritt, geht dann aber im Foyer die Treppe neben ihm hoch zum Krankenzimmer. Die Schüler beachtet sie für einen Moment nicht. Ihr Augenmerk ist auf den besorgten Vater neben ihr gerichtet. Herr Engels erscheint ihr sehr bodenständig und nun halbwegs gefasst. Er wird das Richtige tun. Auch Vero hat keine Mutter mehr, fällt Miyu ein. Wo sind bloß die ganzen Mütter geblieben? Der da unten hat auch keine. Ihr Blick fällt noch einmal zum jungen Herr Blaisdell zurück, richtet sich dann aber sogleich wieder auf Herrn Engels. Sie öffnet die Tür zum Krankenzimmer. Vero hat die Augen geöffnet. Miyu tritt zur Seite um Herrn Engels durchzulassen. "Wie geht's Ihnen?", fragt sie Vero sanft lächelnd an die Wand neben der Tür gelehnt, währen der Vater auf seine Tochter weiter zugeht. Das Zimmer ist klein. Miyu steht keine zwei Meter entfernt und beobachtet Vater und Kind. Sie blickt zum jungen Mann an Veros Seite, lächelt auch ihn an: "Darf ich vorstellen, Herr Engels? Shane!"


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15.04.2023 12:37 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:47)
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#146
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Hausmeister

Titel: What the F...

Viola spürt Victorias Anwesenheit wieder. Auch Blaze hat die Schülerin bemerkt und sieht ihr nach. Viola sieht im Moment aber keinen Grund dazu, ihn darüber aufzuklären, was Victoria ist. Er scheint so oder so nicht wirklich Interesse zu haben, ihr zu folgen. "Ja ich weiss. Ich werd mich hüten, sonst strickst du mir noch Socken.", neckt er sie und zieht den Kopf ein. Zu spät. Viola hat den Stein gerade in der Hand gehabt und nach ihm geworfen. Getroffen! Sie grinst und sammelt den Stein wieder ein. Natürlich hat sie ihr Wurfgeschoss nur leicht geworfen - sie wollte ihm ja nicht wirklich schaden. Doch jetzt lacht sie mit. "Ja. Und 'nen Schal noch dazu!" Blaze scheint ihr zu glauben. Was Keito oder Yuna denken ist ihr dann auch egal.

Und dass Blaze auch den Mut hat, sie so zu necken, lässt den Respekt, den sie hat, nur noch steigen. Aber es ist ja auch nicht so, dass sie gar keinen Spaß verstehen könnte.

"Willst du nicht mal ein paar deiner Fledermäuse an die Wand bringen?", fragt er sie. Viola überlegt. "Warum eigentlich nicht?", sagt sie schließlich. "Meine Fledermaus-Signatur auf Breuers "Kick me"-Zettel kam bei Watanabe ja schließlich auch gut an!" Sie grinst. "Nein ersthaft. Warum nicht?" Aber apropos Watanabe.. wollte sie nicht auch noch mit ihr sprechen?

In diesem Moment stürmt ein Herr hinein und eilt in Miyus Büro. Diese wirft ihr einen entschuldigenden Blick zu. Viola hat keine Ahnung, wer der Kerl ist. Es ist ihr auch egal. Aber es scheint wichtig zu sein. Dann müsste sie halt noch etwas warten, bevor sie erfährt, was Watanabe von ihr will. Eine Standpauke wird es schon nicht sein. Schließlich ist sie sich keiner Schuld bewusst.

"Keine Ahnung - ja. Hab über 'Herzen öffnen' nachgedacht und hatte dieses Bild im Kopf..." Ach ja... davon hatte dieser Geist ja auch gesprochen... Ist das eigentlich der selbe Geist gewesen, der später auch in Blaze fuhr? Oder ein anderer?

"Ja... diese Geistergeschichte hat uns alle wohl mehr beeinflusst als geplant.", sagt sie.


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15.04.2023 12:37 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2023 19:47)
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Hausmeister

Geschichtsstrang: Vom Blut und vom Petzen

Miyu begann das Gespräch, ohne um den heißen Brei zu reden. "Ihre Tochter liegt im Krankenzimmer, Herr Engel. Wir gehen gleich zu ihr. Der Notarzt war schon da. Alles wohl soweit in Ordnung." „Bitte was?“, entfuhr es ihm. Was ist nur passiert? Als der besorgte Vater wissen wollte, wo seine Tochter ist, fuhr Miyu fort: "Herr Engel, was wissen Sie über eine sogenannte Spuknacht vor ein paar Tagen? Da scheint etwas vorgefallen zu sein ..., das nachwirkt. Kennen Sie einen Shane? Glauben Sie an Übernatürliches? Ich schon!"
Die Aussagen der Rektorin verwirrten ihn nur umso mehr. Spuknacht? … Übernatürliches? … Was hat das alles zu bedeuten?
Watanabe erhob sich. "Kommen Sie Herr Engel, schauen wir nach Vero. Vielleicht ist sie schon wach und kann Ihnen selber auch ein wenig erklären. Bitte!", Miyu ließ Hans den Vortritt und suchten gemeinsam das Krankenzimmer auf.

„Wo bin ich?“, fragte Vero zögerlich. In diesem Moment öffnete sich die Tür und die beiden Erwachsenen traten ein. Die Schulleiterin trat zur Seite um Hans durchzulassen. "Wie geht's Ihnen?", fragte sie Vero sanft lächelnd. Ihr Vater kam auf sie zu. „Kleines! Was machst du nur?“ Er nahm sie in den Arm. Das Zimmer war klein. "Es geht", gab Vero kleinlaut von sich. Nebenbei erwähnte Watanabe: "Darf ich vorstellen, Herr Engel? Shane!" Hans sah zu dem Jungen. „Hallo“, dabei reichte er Shane seine Hand. Ein Geistesblitz durchzuckte ihn. „Sie sind doch der junge Mann vom Elternabend, nicht wahr?“ Er erinnerte sich an die Begegnung mit Shane, als er draußen auf Herrn Proschinsky traf. Vero dachte nur: Papa ist hier? ... das bedeutet nur eins: Ärger ist im Anmarsch ...


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15.04.2023 12:37 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2023 18:48)
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Hausmeister

Shane sitzt neben Vero am Bett und starrt sie an. Eher starrt er durch sie hindurch. Er sieht nochmal vor seinem inneren Auge, wie sie ihm den Arm hin hält, wild entschlossen und dann hat er zu gebissen. Einfach so. Obwohl er sich schlecht fühlte dabei. Die Erinnerungen die sie ihm preisgeben wollte, hat sie preis gegeben. Vielleicht ein bisschen mehr als das. Da waren noch ihre Freundinnen am schwimmen. Er muss Adam fragen wie das funktioniert und... "Wo bin ich." Shane blinzelt. Vero bewegt sich. Sie ist aufgewacht. Er greift reflexartig nach ihrer Hand die kalt ist. "In der Schule." sagt er und hat ein Déjà-vu. Genau so ist sie auch in der Villa aufgewacht, auf dem schäbigen Sofa im Erdgeschoss. Die Tür geht auf und die Rektorin und ein Mann treten ein. Shane wendet den Kopf. Ist das ihr Vater? Den den er geweckt hat als er sie in der Spuknacht zu Hause abgeliefert hat? Als er zur Tochter eilt, lässt Shane ihre Hand los und tritt zurück. Er sieht zu wie der Mann Vero umarmt. Er wirkt besorgt. Frau Watanabe stellt Shane vor. Dieser ist ein wenig erstarrt. Er hat nicht damit gerechnet dass so schnell Leute herein platzen. Erst nach ein paar Sekunden greift er die Hand die Herr Engel ihm hinhält. "Sie sind doch der junge Mann vom Elternabend, nicht wahr?" Jetzt erinnert auch Shane sich wieder wo er ihn schon mal gesehen hat. "Äh, ja." sagt er perplex. Er traut sich nicht die Kapuze herunter zu nehmen, weil seine Ohren ihn immer verraten. Und der Mann vor ihm hat ihn noch nie ohne gesehen. Er tritt wieder zurück und blickt zur Frau Rektorin. Muss er ihm sagen, dass er ein Vampir ist? Muss er jetzt gehen? Oder etwas sagen?

Miyu besieht sich die Szenerie. Herr Engels ist ohne Argwohn Shane gegenüber. Shane wirkt völlig verschüchtert. Sehr ungewöhnlich für einen Vampir. Sie sieht wieder diesen Bub von Neulich vor sich. Ihre Augen werden warm. Niemand sollte sich fürchten müssen. Miyi stößt sich von der Wand ab und stellt sich neben ihn und legt ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter.



"Alles gut, Shane. Hier passiert niemandem was, Ok?" Sie sieht ihn fragend an, ob er sich soweit fassen kann. "Wir wollen alle Vero helfen. Sie doch auch, nicht wahr? Erzählen sie doch Veros Vater bitte was passiert ist. Alles was hilft, zu verstehen und die richtigen Lösungen zu finden ...". Miyu tritt wieder zurück an die Wand und schaut Vero an: "Sie können ja ergänzen, soweit sie schon in der Lage dazu sind. Und bitte ... es geht um mehr als nur sie beide!"

Miyu schaut Herrn Engels an. Ein fürsorglicher Vater: "Bitte, hören Sie alles in Ruhe bis zu Ende an. So unglaublich manches klingen mag." Sie lächelt ihn an. "Die beiden haben nichts falsch gemacht, waren nur etwas verwirrt zur falschen Zeit am falschen Ort ..." Mehrfach, aber ja, das ist Jugend. Miyu lehnt sich zurück und wartet ab, lächelt beide Jugendliche noch einmal auffordernd an, ihre Geschichte zu erzählen ...

Shane senkt den Kopf. Er blickt zu Vero. Viel erzählt hat sie ihrem Vater wahrscheinlich nicht. Sie hatte ja keine Erinnerungen. Soll er wirklich dem Vater erzählen das er sie gebissen hat? Er wird ihm den Kopf abreissen. Shane streift missmutig die Kapuze ab und zeigt seine Ohren. "Ich hab Vero gebissen." sagt er traurig. "Tut mir Leid." Er will nicht sehen wie böse Herr Engel gerade guckt, deswegen bleibt sein Blick auf den Boden. "Wir wollten ihre Erinnerung zurück holen, weil das geht wenn ein Vampir das Blut trinkt... aber ich... hab... vielleicht etwas falsch gemacht... drum ist Vero umgekippt." Shane schielt kurz zur Rektorin die ihm die Leviten gelesen hatte, was die Risiken anging. "Aber wir wissen jetzt, dass ihr ein Werwolf begegnet ist."


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15.04.2023 12:38 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2023 18:49)
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Hausmeister

Titel: What the F...

Er freut sich das er mit Viola lachen kann. Und noch mehr, dass sie sich fürs sprayen interessiert. Die Geistersache schiebt er bei Seite. Das ist ein Skateplatz Thema. Kein Schule Thema.
Er überlegt was er denn noch so an vorbereiteten Kartons hat. Vielleicht sollte er auch mal wieder Freestyle was sprühen. Einfach so. Zum Spass. Wie ganz am Anfang. Dabei fällt ihm ein das er die Docks noch fertig machen muss... Hm. "Dann lass uns mal los ziehen die Tage." Da fällt ihm ein, er muss wahrscheinlich Chip wegen Farben anpumpen wenn sein Vater sich weiterhin quer stellt. Blaze tut den Gedanken ab. Ihm fällt schon was ein. Er lächelt Viola an. "Ich muss was essen, sonst übersteh ich den Nachmittag nicht." Er reibt sich den Bauch. Seit diese neue Köchin in der Kantine 'aufgeräumt' hat, isst er zur Abwechslung ganz gerne hier. "Kommst du mit? Oder bist du wirklich scharf drauf noch ins Büro zitiert zu werden?" er grinst. Ihm kommt ein Einfall und er schnippt mit den Fingern: "Bestimmt will Watanabe auch noch ein Stricktierchen für bei sich zu Hause!" Er tritt zurück und hebt beschwichtigend die Hände. "Okay okay, der Witz ist alt." besänftigt er. Er zeigt mit dem Daumen über die Schulter und geht schon rückwärts. "Komm nach, falls dir danach noch nach Schule ist." er zwinkert und spielt auf ihre geschwänzten Nachmittage an. Er braucht dringen was zwischen die Zähne. Vampir müsste man sein..


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15.04.2023 12:38 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2023 18:49)
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Hausmeister

Geschichtsstrang: Vom Blut und vom Petzen

"Äh, ja", antwortete Shane perplex. Er schien mit Hans Reaktion nicht gerechten zu haben und wirkte zurückhaltend. Die Schulleiterin stellte sich zu dem Schüler und legte ihre Hand auf dessen Schuler.
"Alles gut, Shane. Hier passiert niemandem was, Ok? Wir wollen alle Vero helfen. Sie doch auch, nicht wahr? Erzählen sie doch Veros Vater bitte was passiert ist. Alles was hilft, zu verstehen und die richtigen Lösungen zu finden ...". Miyu trat wieder zurück und sah Vero eindringlich an. "Sie können ja ergänzen, soweit sie schon in der Lage dazu sind. Und bitte ... es geht um mehr als nur sie beide!"

Die Worte von Miyu ließen Hans aufhorchen. "Bitte, hören Sie alles in Ruhe bis zu Ende an. So unglaublich manches klingen mag. Die beiden haben nichts falsch gemacht, waren nur etwas verwirrt zur falschen Zeit am falschen Ort …" Zur falschen Zeit am falschen Ort., Hans dämmerte, worum es gehen könnte. Sein Blick wurde strenger und ruhte auf seiner Tochter. Die bemerkte sofort, dass ihr Vater wie man so schön sagte: not amused war. Ade Freiheit, ade OpenAir … hallo Hausarrest ...

Shane senkte den Kopf. Er blickte zu Vero. So wie sich die Teenagerin benahm, konnte der Vampirjunge sich ausmalen, dass sie nicht wirklich viel über die Mutprobe in Forgotten Hollow erzählt hatte. Wie würde der Erwachsene reagieren, wenn Shane ihm beichtete, wie die Situation nun war? … Doch es half nichts. Der Druck von Miyu und die bereits gesagten Worte konnten das Ruder nicht mehr herumdrehen. Es war Zeit für eine aufrichtige Aussprache.
Shane streifte missmutig die Kapuze ab und zeigte somit seine Ohren. "Ich hab Vero gebissen", gestand er traurig. "Tut mir Leid." Sein Blick verharrt auf den Boden. "Wir wollten ihre Erinnerung zurück holen, weil das geht wenn ein Vampir das Blut trinkt... aber ich... hab... vielleicht etwas falsch gemacht... drum ist Vero umgekippt. Aber wir wissen jetzt, dass ihr ein Werwolf begegnet ist."

Nach diesen Worten sah Hans erst Shane, dann Miyu, dann seine Tochter an, die den Blick ihres Vater mied. Verstehe ... Er erhob sich. „Als nächstes wollt ihr mir alle weiß machen, dass es auch Einhörner oder Nixen gibt. ...“ Mit strenger und autoritärer Mimik sah er zu seiner Tochter. „Vero, wir gehen!“ Das Mädchen zuckte zusammen. S-c-h-e-i-ß-e … er ist verdammt sauer. Gehorsam stand sie auf und trat zur Tür. Hans wendete sich zur Schulleiterin. „Ich entschuldige mich, dass Ihnen meine Tochter solche Umstände bereitet hat.“
Zu dem Mitschüler sagte er: „Ich weiß nicht genau, was du angestellt hast, ehrlich gesagt interessiert mich dies auch nicht … aber das du Reue zeigst, sehe ich. Wir reden ein anderes Mal, wenn wir uns unter anderen Umständen wiedersehen.“ Mit einem kräftigen Händedruck auf Veros Schulter schob er diese voran. Vero sah zu Shane und sagte mit bebender Stimme: „Es tut mir Leid … Ich wollte nicht ...“ „Abmarsch!“, zischte Hans ihr zu und brachte sie so zum schweigen. Es schien, als wollte die Schulleiterin den aufgebrachten Vater von seinem Fortgehen abhalten. Dieser gab nur knapp und deutlich zu verstehen: „Das ist eine Angelegenheit, die i-c-h mit m-e-i-n-e-r Tochter a-l-l-e-i-n zu klären habe. Auf Wiedersehen!“ Unter den Augen der Mitschüler wurde Vero wie eine Strafgefangene von ihrem Vater abgeführt. Eine größere Demütigung gab es in ihrem jugendlichen Denken nicht. Die Türen des alten PKWs klatschten laut zu, als sie drinnen saßen und die Zwei das Schulgelände verließ. Vero sah aus der Auto-Fensterscheibe. Ihr traten Tränen in die Augen und sie begann zu schluchzen. Es ist alles meine Schuld … Verzeih mir … Shane ... Sie fuhren die Landstraße entlang. Nach einer Weile nahm Hans eine Abfahrt zu einem Parkplatz am Walde. In einer Haltebucht parkte er den Wagen und schaltete den Motor aus. „So, Fräulein … jetzt unterhalten wir uns mal!“


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