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Brindleton Bay Nr. 8 - Brindleton Bay Highschool
Geschichtsstrang: Vom Blut und vom Petzen
"Das sind jetzt zweierlei Dinge: Die Tat an sich und die Absicht dahinter. Bisse dieser Art sind an der Schule nicht erlaubt. Auch nicht mit Einverständnis. Das hätte woanders geschehen müssen mit der Absicht. Nicht hier gleich in der Bibliothek und vielleicht auch unter besser Anleitung. Was, wenn es schief gegangen wäre, mhm?" Miyu hielt einen Moment inne. Prüfte, ob ihre Worte verstanden wurden.
Vero, die durch den Biss leicht benebelt schien, erwachte aus ihrer Starre. Ihr Kopf tat höllisch weh, während aus ihrer Bissstelle am Unterarm das Blut floss.
"Die Intention mag gerechtfertigt sein, aber eben nicht an diesem Ort. Sie erschreckt andere. Alle müssen sich hier sicher fühlen dürfen. Ist Ihnen das nachvollziehbar? Ich muss Ihnen beiden eine Ermahnung erteilen - für den Biss selber und für die Aufforderung dazu. Da Täter und Täter-Opfer gleichermaßen vor mir sitzen, finden Sie beide sicher eine gegenseitige Wiedergutmachung zur Tilgung der Ermahnung."
Ermahnung? … Wiedergutmachung? … Aua, mein Schädel ... Das Mädchen erhob sich langsam von ihrem Stuhl.
"Punkt zwei! Vero zu helfen, sich zu erinnern ist schon mal eine Wiedergutmachung - Vero Sie müssen sich also noch was im Gegenzug überlegen. Wie ich höre, gibt es ein ... Werwolfproblem, das es noch zu lösen gilt. Hier fällt mir eigentlich erst einmal nur Familie Nebeljäger ein für eine erste Einschätzung zu den Möglichkeiten. Haben Sie vielleicht Viola heute schon gesehen?"
Mit bläulich verfärbten Wangen sah Vero die Rektorin an. Deren Worte hagelten auf die Schülerin wie ein Unwetter ein. Unbehagen machte sich in ihr breit. „Nein …“, sagte sie laut. Shane und Miyu sahen sie verblüfft an. Er hat nicht … nein … ER HAT NICHT! Tränen flossen aus ihren Augen. Wütend ballte sie eine Faust. „ER HAT NICHTS BÖSES GETAN!“, brüllte Vero noch lauter. Mit aller Kraft ging sie zu Watanabes Pult und haute mit beiden Händen darauf. Durch die Erschütterung spritzte Blut auf herumliegende Dokumente. „BESTRAFEN SIE ALLEIN MICH! … NIEMAND KONNTE MIR HELFEN, AUßER SHANE! NIEMAND! … IHN ZU BESTRAFEN IST UNFAIR. SIE SIND EINFACH UNFAIR! ICH HASSE SIE!“ Vero begann zu zittern und ihr wurde es schwarz vor Augen. Sie drehte sich hilfesuchend zum Mitschüler um. „Shan …“ Sie kippte und er fing sie auf. Mit letzter Kraft sagte sie zu ihm: „Es tut mir Leid … es ist alles … meine … Schuld …“ Dann verlor Vero das Bewusstsein. Das Blut aus ihrem Arm trotzte auf den Boden. Es ist allein ... meine ... Schuld ...
Er blickte sie erstaunt und besorgt zugleich an. Wie in der Spuknacht trug er sie ohne Mühe. "Tut mir Leid", sagte er entschuldigend zur Rektorin. "Sie ist bestimmt einfach... erschöpft. Ich bring sie auf die Krankenstation." Shane erkannte die Verordnung der Rektorin an. Er konnte dagegen nichts sagen. Tim hatte bestimmt Angst.... wenn er daran dachte wie sein Gesicht sich anfühlte, wenn er mit Blut in Berührung kam. Ein Wunder, dass Vero nicht vor Schreck umgefallen war. Er schluckte besorgt. "Ich werde nie wieder jemanden an der Schule beißen", versicherte er, der Rektorin.
(in Rücksprache mit @Ripzha )
Geschichtsstrang: Vom Blut und vom Petzen
"Gut, bringen Sie Vero auf die Krankenstation, Shane. Anschließend sehe sich Sie wieder in meinem Büro!", weist Miyu den Schüler streng an und wählt währenddessen erst die Nummer des Notarztes und anschließend die Nummer von Veros Vater. Er wird seine Tochter abholen müssen, wenn der Arzt nicht in ein Krankenhaus einweist. Und dann wird sie mit Veros Vater über seine Tochter sprechen müssen. In der Leitung zu Herrn Engel tutet es noch.
Miyu wischt nebenbei mit einem Taschentuch die Blutspuren so gut es geht weg. Diese Trine von einem Gör. Ja, sie wird sich noch verantworten müssen. Sich erst anbeißen zu lassen und dann einen dramatischen Auftritt hinlegen wird Miyu nicht so stehen lassen können. Auch die Geisternacht muss Vero sich selber zuschreiben. Hat sie niemand gezwungen, Mutproben zu versuchen. Was ihr Vater davon wohl weiß? Miyu ist genervt. Ärgerlich wischt sie an einer hartnäckigen Blutspur rum. Für die Reinigung des Schreibtisches muss Vero auch aufkommen.
Als nächstes will Miyu die Nebeljägers wegen der Werwolfsache anrufen. War ja in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.
Lotta, Yuna, Keito - letzter Post
… und begeben sich in Miyus Büro. Lotta entdeckt gleich das Päckchen für sich. Yuna wirft sich in Miyus breiten Sessel am Schreibtisch. „Ich könnte gleich hier einpennen, ehrlich …“. Keito bleibt noch stehen. Er haut sich lieber im Krankenzimmer lang hin. Puh, das wir ein müder Schultag werden.
Lotta packt gleich gespannt aus: „Och ist das niedlich! Seht mal! Das muss Viola hergelegt haben. Toll, oder?“ Lächelnd hält Lotta eine kleine Strickschildkröte hoch. „Viola?!“, entfährt es Keito und Yuna wie aus einem Mund. Yuna ist aus dem Sessel wieder hochgeschnellt. Keitos Mund steht offen. „Ja, ich glaube sie strickt das selber. Ihre Mutter auf jeden Fall nicht, versicherte mir diese selbst!“ Für Lotta völlig denkbar, dass Viola kleine Tierchen bastelt. „Sie ist auch ganz lieb mit ihrem kleinen Kätzchen zuhause. Hach Takatuka wird sich freuen. Das ist soooo nett von ihr!“ Lotta steckt die kleine Schildkröte ganz verzückt ein. „Ich fahr dann mal weiter.“ Keito fällt die Kinnlade ganz runter, Yuna ist sprachlos. Lotta sieht’s nicht mehr auf dem Weg nach draußen.

„Jetzt muss ich dir noch etwas sagen, Yuna!“, lässt Keito vom Stapel, als er die Lade endlich wieder schließen kann. „Blaze malt Herzen mit Reißverschluss! Hab’s letztens gesehen wie er’s verlor. Adeline hat‘s mir die Zeichnung abgenommen“ Yuna blickt Keito mit runzelnder Stirn an, schüttelt den Kopf leicht: „Diese Nacht hat sonderbare Auswirkungen auf uns alle, Keito! Gehen wir duschen. Ist nur noch eine Stunde bis Schulbeginn.“

Die ersten S-Bahn fahren wieder. Lotta macht sich draußen heim nach …
Lotta - Nächster Post
Titel: What the F...
Das Essen in der Mensa ist Keito wie Yuna heute fad. Das liegt aber mehr an ihrer Müdigkeit. Halb schläfrig fragt Keito: "Sollen wir auch noch den Nachmittag durchhalten?" Müde antwortet Yuna: "Fragen wir Mum. Ich bin auch ganz schön fertig. Hast du den Tumult vorhin gehört?" Die meisten Schüler sind nach dem Essen bei dem schönen Wetter draußen im Hinterhof. Keito und Yuna hängen noch erschlagen am Tisch, die Köpfe aufgestützt und blicken sich obergelangweilt über die Tischkante hin an. Keito zuckt gleichgültig mit den Schultern, zu verpennt, weiter drüber nachzudenken. "Ja, irgendwas war da!"
"Los, machen wir uns auf und gehen mal zu Mum ...", versucht Yuna Keito zum Aufstehen zu bewegen. Beide schleppen sich etwas schlurfend Richtung Rektorat. Huch, Tim wartet blass da vorn. Und da steht Viola und guckt zu Tim und Blaze. Einfach reingehen kann auch Yuna nicht, wenn ein Gespräch stattfindet. "Jemand drin?", fragt sie in die Runde, nickt Tim kurz zu.
Keito zaubert die Erinnerung an den Morgen ein verschlafenes Lächeln ins Gesicht. Er schnalzt grinsend beide Finger in Richtung Viola: "Super Strickschildkröte. Lotta hat sich wie eine Schneekönigin gefreut. Hätte ich dir gar nicht zugetraut." Er wendet sich noch immer verschlafen grinsend zu Blaze um: "Das pochende Herz mit Reißverschluss war auch megageil." Yuna errötet und blickt verlegen weg. Ach Gott, ist Keito in seinem verschlumpften Zustand gerade megapeinlich. Sie tut so als wenn sie gerade nichts mitkriegt. Hoffentlich kann sie bald zu Mum rein. War da nun jemand drin?
Titel: Vom Blut und vom Petzen

Shane trägt ungerührt Vero nach draussen, wo er Viola und Blaze begegnet. Veros blutender Arm liegt auf ihr, so das nichts weiter vertropft wird. Die beiden Schüler starren ihn an. Er sagt nichts. Er versucht sich nichts anmerken zu lassen als er an ihnen vorbei tritt, dann dreht er sich doch nochmal um. "Falls jemand fragt, sie liegt auf der Krankenstation." sagt er. Er sieht zu wie Blaze die Schultern zuckt und grinst. War klar. Er wirft Viola einen kurzen bittenden Blick zu, dann geht er hinauf um Vero sanft auf die Liege zu betten. Er hatte nicht so viel saugen wollen. Sie sollte nicht umfallen. "Tut mir Leid, Vero." sagt er und drückt ihre Hand. So ungern er sie hier jetzt alleine liegen lässt, doch er muss zurück ins Büro. Er verspricht ihr im Stillen sich zu beeilen.

Miyu wischt mit einer Serviette noch weiter an ihren Händen rum. "Ihre Bio-Klausur hat es auch erwischt!" Sie deutet mit einer Hand in Richtung der vor ihr ausgebreiteten Papiere." Sie schaut angestrengt und fragend zu Shane hoch: "Wie geht es Vero? Ist sie bei Bewusstsein? War draußen schon der Notarzt? Habe kein Blaulicht gehört."
Shane setzt sich. Er wippt wieder mit dem Fuss. Das Chaos tut ihm Leid.
Er schüttelt den Kopf als sie ihn nach Vero fragt. Weder ist sie bei Bewusstsein, noch ist der Notarzt schon da. Im selben Augenblick flackert jedoch das Blaulicht durch die Vorhänge an den Fenstern auf. Da ist er ja. Hoffentlich findet er den Weg... "Es tut mir wirklich Leid." sagt er. "Ich hab nicht daran gedacht, dass es verboten ist wenn sie zustimmt... aber bitte, kann sie nicht was anderes machen als Wiedergutmachung? Ich kümmer mich um die Werwölfe... ich kenne jemanden." Shane will nicht das Vero nochmal mit diesen Wesen in Berührung kommt. Das ist viel zu gefährlich. Sie ist ein normaler Sim, es hätte sie viel schlimmer treffen können. "Vielleicht kann sie ja... ich weiss nicht." Mist ihm fällt nichts vergleichbares ein.
Miyu hält im Wischen der Hände inne und schaut Shane erstaunt an. "Was meinen Sie mit was Anderes? Ich habe doch gar nichts vorgeschlagen zur Wiedergutmachung! Das ist doch Sache zwischen den beiden Kontrahenten, sich abzustimmen, was sie sich gegenseitig vorschlagen und akzeptieren ... "

Miyu schüttelt den Kopf. Was geht den hier ab? "Sie können sich auch gegenseitig etwas vorschlagen. Vero hat ja ihren 'tölpelhaften' Vorschlag ja schon gemacht, sich von ihnen beim Erinnern 'helfen' zu lassen. Hat es wenigstens was gebracht?" Miyu schaut Shane mit hochgezogenen Augenbrauen an. Wenn sie sich den Salat hier ansieht, hat sie Zweifel, dass es eine fruchtbare Hilfe war. Aber, das war Veros Wahl und Shane hat seinen Teil somit erledigt. Eine Ermahnung weniger, die sie schreiben muss ... Ach nee, jetzt gibt es ja eventuell zwei für Vero, wenn sie ihr Benehmen nicht halbwegs erklären kann.
"Haben Sie eigentlich halbwegs verstanden, was ich Ihnen mitzuteilen versuchte, warum hier ein Biss oder ähnliches nicht erlaubt ist? Es geht nicht nur darum, Regeln runterbeten zu können. Das Fenster wird übrigens weiter offen sein. Sie müssen nicht das Gegenteil befürchten. Sie sind noch neu hier." Miyu versucht dabei, etwas zu lächeln. Es fällt ihr heute schwer. Verstehen Vampire überhaupt Menschen und deren Ängste, lebende Blutwürste für sie zu sein?
"Ich hab gedacht das Werwolfsproblem und die Widergutmachung hängen zusammen. Das hab ich dann wohl falsch aufgefasst..." Er senkt den Kopf und nickt dann. Er wird sich was einfallen lassen. "Ich konnte ihr noch nicht erzählen was ich gesehen habe... ausser vorhin... ich weiss nicht ob sies mitbekommen hat." meint er dann. "Und ja ich verstehe das ich Tim angst eingejagt habe... das war nicht meine Absicht. Ich wollte nur Vero helfen..."

"Wie bitte?" entfährt es Miyu empört. "Zusammenhängen?! Ich sagte doch zu Vero, s i e solle sich was überlegen ... Was soll Vero denn bei Wehrwölfen. So was können doch nur Nebeljägers oder ähnliche Wesen. Ich würde doch nicht mal Sie schicken. Sie Kind!" Selbst das Gehirn von Vampiren muss mit Sechszehn noch mächtig im Umbau sei, obwohl das meiste eigentlich abgeschlossen sein sollte. Miyu ist fassungslos. Die Pubertät hält heutzutage aber auch immer länger an. Angeblich soll sie sich mittlerweile bis in dreizigste Lebensjahr hinziehen. Das müssen Mutationen sein.
"Ich versteh, dass Sie helfen wollten. Ich schätze auch nicht ein, dass Sie etwas in böser Absicht taten. Aber jetzt mal ehrlich ...", hält Miyu Shane etwas ungehalten vor, "... so ohne Eltern oder Anleitung durch Ihresgleichen ... wie gut kennen sie sich überhaupt aus, können Ihre Fähigkeiten ausreichend kontrollieren? Das hätte schief gehen können. Aber nun gut. Sie sind jugendlich. Dummheiten kommen vor. Kennen Sie Familie Nebeljäger schon? Oder Viola näher? Sie sollten sich etwas helfen lassen, mehr erfahren. Ich denke schon, dass sie dazu bereit sind. Frau Nebeljäger ist eine sehr nette Frau, recht umgänglich." Ja, sie ist wirklich umgänglich, muss Miyu seufzend eingestehen. Sie hatten eine Meinungsverschiedenheit. Zeit, die zu begraben. Lilly Nebeljäger entwickelt sich so langsam zu einer zentralen wichtigen Person in vielerlei Hinsicht für Miyu. Da ist Terence und nun auch ein Wehrwolf ... und der Geist. Viele merkwürdige Dinge auf einmal ... Was geht hier vor in der Welt?
Shane weiss nicht genau warum die freundliche Rektorin so aufgebracht ist. Ist es das Blut auf dem Tisch? Der Biss? Seine Überforderung mit der Situation grade? Seine Unwissenheit? Alles zusammen? Shane hat nicht den Überblick. Er hätte ihn gerne aber seine Weitsicht reicht dafür nicht aus. Natürlich wird er sich wegen dieser Erinnerung von Vero zu Adam aufmachen.... irgendwie. Er muss nur irgendwie rausfinden wie er ihn finden kann. Er hatte recht mit der Erinnerung aus Blut. Und er hatte ihm erzählt seine Eltern seine von Werwölfen getötet worden. Also stimmt das wahrscheinlich aus. Wenn er ihm helfen kann dieses Viech zu fangen, dann wird er das tun.
"Ich bin vielleicht jung und keiner hat mir was gezeigt aber ich weiss schon wie meine Fähigkeiten funktionieren. Ich habe alles darüber gelesen!" sagt er entschieden. "Vielleicht nicht alles..." fügt er nachdenklich an. "aber... ich hab nicht geglaubt das was schief geht. Ich dachte im Zweifelsfall seh' ich einfach.. nichts." Dann wäre Vero zwar enttäuscht gewesen und er auch, aber bestimmt hätte sie ihm das nicht übel genommen... Sie wollte es versuchen. Er hat ihr gesagt er wisse nicht genau. Und naja.. sie ist umgekippt... Das i s t schief gegangen. Das hatte er nicht gewollt. Doch es war so schwierig wieder aufzuhören und dann die Bilder..
Ja, juvenile Selbstüberschätzung. Miyu ist noch nicht ganz so überzeugt von Shanes ausgebildeten Fähigkeiten. Nun gut. Sie guckt Shane freundlich aber bestimmt an "Ich möchte gerne," sie betont das, "...dass Sie Lilly Nebeljäger auf jeden Fall kennenlernen. Nicht nur vielleicht ... eines Tages.", und unabhängig von Viola. Miyu hat keine Ahnung, ob die beiden sich verstehen. Shane ... ist sehr anders als die junge Vampirdame.
"Was denken Sie Shane?" Miyu schaut den jungen Vampir nachdenklich an. "Geht das mit rechten Dingen zu, dass alles in einer einzigen Nach zusammentraf? Der ... Entführer, der Geist ... oder zwei und dann noch ein Wehrwolf?" Miyu lächelt nun wirklich freundlich Shane an: "Darf ich Ihnen Lilly Nebeljäger vorstellen?!" Ach ja, Miyu würde gerne ein Konzert von ihr hören. Auch in der Schule. Lotta hat wohl auch recht.

Er zuckt die Schultern. "Weiss nicht wie das zusammen hängt. Ich glaub der Geist ist weg." Er denkt nach. "Ich sehe in Forgotten Hollow eine Menge seltsame Gestalten... vielleicht wars Zufall." Er senkt weiter den Kopf. Er denkt darüber nach was er mit Viola mal beredet hat. "Ich hab mit Viola schonmal darüber gesprochen... über ihre Eltern und darüber sie kennenzulernen." sagt er. "Wir wollten zusammen zum Festival gehen und Tagsüber treffe ich sie vielleicht, wenn wir aus der Sonne müssen." Er weiss zwar nicht wie fix die Idee war, aber er hat schon vor sie mal Kennenzulernen. Gerade weil er nur alles aus Büchern weiss. Und wenn nicht Violas Eltern, dann wenigstens Adam.
"Ich werde Frau Nebeljäger sowieso ansprechen ... aus vielerlei Gründen und es ist mir auch nicht egal, wenn da ein Wehrwolf rumläuft, Schüler dieser Schule anfällt und sich das ganze auch bis hierhin in die Schulräume trägt." Miyu lässt ihren Blick wieder über die Blutspuren auf ihrem Tisch wandern. "Ihre Klausur ist fertig korrigiert. Gute Arbeit. Möchten Sie gleich mitnehmen?" Sie lächelt Shane fein an und fährt wieder ernster fort: "Im Übrigen war auch meine Tochter ja nicht allzu weit weg, wie sie alle nicht, die im Geisterhaus waren ... Ich werde die Wolfssache mit Nebeljägers auf jeden Fall erörtern. Das alles geschah in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft und ich weiß gern ..." sie umkreist mit beiden Händen in der Luft das Schulgebäude "... über diese Bescheid, was sich hier tut."
Miyu schaut den Jungen vor sich noch einen kleinen Moment abschätzend an, bevor sie ihn wieder anlächelt: "War kein schöner Tag. Haben Sie noch Fragen? Ansonsten dürfen Sie gehen." Die Rektorin blickt leicht zur Seite. Im Fenster funkelt noch immer das Blaulicht.
Shane nickt. Er hat keine Einwände wenn sie Violas Mutter kontaktiert. Er steckt die verspritze Seite ein. Das Blut kümmert ihn nicht. "Danke das Sie nicht sauer sind."sagt er vorsichtig, nach dem sie sagt, sie möchte bescheid wissen. Er ist froh dass sie das Fenster nicht schliesst und sie nicht schreit.

Er hat sonst keine Fragen und steht auf. Er will zu Vero und sehen ob es ihr gut geht. "Nochmal, tut mir wirklich Leid." [/b]sagt er mit gesenktem Blick und eilt aus dem Büro.
Miyu schaut Shane nachdenklich nach. Sie will ihn nicht verschüchtern. Aber sie muss gleich Tim eine Menge ungereimtes Zeug erklären. Puh.
Ohne weiter darüber nachzudenken, eilt Shane an den versammelten Schülern, zu denen mittlerweile auch Keito und Yuna gehören, vorbei. Hoch zu Vero wo schon der Arzt ist und den Arm verbunden hat. Er teilt Shane mit, dass sie nicht ins Krankenhaus muss, aber sie sollte noch etwas liegen bleiben, da sie bereits wieder zu bewusst sein kommt. Shane nickt. Er blickt Vero an. Ihre Augen rollen unter den geschlossenen Lidern. Er zeiht einen Stuhl heran und wartet.
Titel: What the F...
Blaze mustert Tim der verschreckt und bleich herumsteht und wartet. Er wirkt nervös. Er überlegt ob Shane mal wieder sporadisch einen Satz Eier gewachsen sind. Er beisst Vero? Nicht das es ihm was ausmachen würde, es ist ja nur Vero. Im nächsten Moment schreibt er die Eier-Theorie wieder ab als er sie nach draussen trägt. Sein ernster Gesichtsausdruck bringt ihn zum grinsen. Vermutlich hat jemand einen Arzt gerufen und er versucht gerade auf seine Weise zu vermitteln, sie sollen dem Arzt sagen wo Vero sich befindet. Blaze zuckt die Schultern, dann blickt er zu Viola. Wenn sie Blutsaugen geht, brauchen dann alle ihre Opfer einen Arzt? Er hat irgendwie keine Vorstellung davon wie er sich dieses 'jagen' vorstellen muss. Shane geht und kommt kurz darauf zurück um im Büro zu verschwinden. Er schüttelt den Kopf. Weichei.

Kurz darauf kommen Keito und Yuna mit Augenringen bis zu den Bodenfliesen auf sie zu. Blaze hat seit der Geisternacht keine Wort mehr mit den dort Anwesenden geredet ausser Shane, Viola und Chip. Warum auch. Er will daran nicht erinnert werden und sonst hat er nichts mit den Leuten am Hut. Er antwortet nicht auf die Frage ob jemand drin sei. Erst als Keito meint, die Strickschildkröte die Viola scheinbar der neuen Sportlehrerin geschenkt hat sei super, reagiert er. Er blickt zu Viola, kurz erstaunt dann muss er doch grinsen. Er kommt aber nicht dazu zu fragen: "Waaa?" Denn Keito spricht weiter: "Das pochende Herz mit Reißverschluss war auch megageil." Blaze sieht Keito an. Dann hat er ihm das in den Spint geworfen? Mit der Mappe? Wieso das denn? Er denkt jedenfalls nicht daran ihm das Teil zurück zu geben. Er verschränkt die Arme und zuckt dankend die Schultern. War schon okay, das Bild, aber die Gedanken dazu nicht so. Er hält es für unklug sich zu äussern. Er hat diese komischen Schwankungen bezüglich der Geisternacht nicht so gut unter Kontrolle wie er gern wollte.

Viola sieht Vero und Shane nach. Als Nio ihr bei Almas Party sein Blut angeboten hat, ist er davon jedenfalls nicht gleich umgekippt. Aber naja, er hatte ja in seinem Vater auch einen Arzt direkt in der Nähe gehabt. Vero ist halt einfach ein Schwächling. Hält sich für sonst was aber kippt ständig um.. und seltsamerweise ist es schon wieder Shane gewesen, der sie tragen muss. Ob sie das mit Absicht macht?
Keito kommt vorbei. "Super Strickschildkröte. Lotta hat sich wie eine Schneekönigin gefreut. Hätte ich dir gar nicht zugetraut." Viola braucht einen Moment, um zu kapieren wovon er redet. Doch bald fällt es ihr wieder ein. Ach ja, die Schildkröte. Lotta muss sie ihm gezeigt haben. Aber wie kommt er darauf, dass sie die gestrickt hat? "Äh, was??" Bevor sie reagieren kann, wendet er sich aber ebenfalls noch an Blaze: "Das pochende Herz mit Reißverschluss war auch megageil." Viola ist das Ganze ziemlich peinlich. Lotta kann das Vieh zeigen wem sie will, das ist nicht der Punkt. Aber dann soll sie doch zumindest klarstellen, dass Viola nur die Botin ist, mehr nicht!
"Ich habe das Vieh nicht gestrickt!", ruft sie Keito empört hinterher, "Ja, ich habe es Lotta vorbeigebracht, aber doch nur als Botin! Mehr hab' ich damit nicht zu tun!" Sie sieht zu Blaze, der sie angrinst. "Ist doch wahr. Stricken ist nun wirklich kein Hobby, das ich mir gerne nachreden lasse." Sie spart sich die Erklärung, warum sie Lotta Stricktiere vorbeibringt. Wenn es Blaze interessiert und er sie fragt, wird sie es ihm schon erzählen. Ein Dankeschön für eine Fensterreparatur ist jetzt nichts, was sie verheimlichen müsste. Doch sie selbst hat ebenfalls eine Frage auf den Lippen: "Was für ein Herz mit Reißverschluss?" Wahrscheinlich eine Zeichnung, so wie sie Blaze einschätzt. Das ist nicht einmal halb so peinlich wie ein Stricktier.
Titel: Vom Blut und vom Petzen
Miyu schaut noch eine Weile dem flackernden Blaulicht vor dem Fenster zu, dann wieder auf den Schreibtisch. Gott, war das eben alles ein Missverständnis, weswegen Vero so unmäßig ausrastete? Miyu hat die Reaktion kaum zu so einem harmlosen Angebot der Widergutmachung nachvollziehen können. Und wenn sie so geschwächt und geistig eingeschränkt war, macht es Miyu nochmal deutlicher, dass das Mädel überhaupt nicht weiß, was sie tut. Noch wenig Reife bei dem Mädel, tse, tse.
Bevor die Rektorin Tim reinholt, muss sie den Schreibtisch etwas herrichten. Nicht, dass der Junge sich nochmal so erschreckt bei den ganzen Blutspritzern ... Sie rafft die Papiere zusammen legt Aktendeckel aus, wo noch Flecken sind und fährt mittendrin hoch ...
Wieder einmal wird Miyu klar, was sie von Yuna oft an Reife und Verantwortung verlangt hat. Kann ihre Tochter sich deswegen so wenig auf die kindlich jugendlichen Späße der Mitschüler einlassen, bleibt immer verhalten zurück? Miyu seufzt. Ein Rad lässt sich leider nicht zurückdrehen.
Halbwegs zufrieden überblickt sie ihr Werk auf dem Tisch. Möge dieser Tag irgendwann zu Ende gehen ... Also dann zu Tim ...
Miyu begibt sich zur Vorzimmertür, um ihn aus dem Foyer reinzurufen. Zum Glück war er wohl weit genug weg, um Veros Schreierei nicht so mitzubekommen. Sie öffnet und sieht ... Viola, Yuna, Keito und Sullivan. Seitlich davon etwas abseits steht Tim. Was hört Miyu Keito da gerade zu lallen? Er hat sie noch nicht wahrgenommen. Die Rektorin schließt einen Moment entnervt die Augen, wirft einen schnellen Blick zum jungen Herrn Blaisdell und wieder zu Keito zurück. Sie hatte also recht. Yunas Augen und beschämter Gesichtsausdrucken flehen als nächstes eingelassen zu werden, um der Situation hier draußen zu entkommen. Miyu muss unmerklich den Kopf schütteln. Zuerst Tim. Yuna senkt enttäuscht den Blick. Immer sie zuletzt.
Miyu lächelt Tim an. "Bitte, Sie sind jetzt dran." Sie weist ihm mit der Hand den Weg einladend zum Rektorat, wendet sich noch einmal kurz ebenso freundlich Viola zu: "Hätten Sie nachher noch einen Moment Zeit? Nur kurz?" Das war eine Bitte. Sie wird sehen, ob Viola nachher noch da ist. Miyu wirft noch einen kurzen entschuldigen Blick zu Yuna. Sie sieht so müde aus. Miyu folgt Tim ins Büro.
Viola starrt Miyu an, als diese sie um einen Moment Zeit bittet. Was ist heute nur los? Aber sie hat doch nichts angestellt, oder? Sie sagt nichts, bis Miyu wieder in ihrem Büro verschwindet.
"Bitte setzen Sie sich doch. Ich werde ihnen kurz den Sachverhalt erklären und dann dürfen Sie fragen, was sie möchten." Miyu nimmt ebenfalls wieder Platz. Sie lächelt noch einmal freundlich, um ihm Zuversicht zu geben, dass er sich nicht fürchten muss. "Das war ein furchtbares Missverständnis vorhin und Unkenntnis. Aber wir haben das geklärt, es gab natürlich auch Konsequenzen, die ... akzeptiert wurden. Es wird sich nicht wiederholen. Seien Sie unbesorgt."

Tim nickt als Miyu von einem Missverständnis berichtet. Den Eindruck hat er mittlerweile auch. "So wie ich das mitbekommen habe, hat Vero es ihm erlaubt.", sagt er schließlich, "sonst wäre sie Shane sicher nicht so einfach in Ihr Büro gefolgt. Doch vorhin sah alles so echt aus." Er hofft, dass Miyu es verstehen würde, dass er dieses Mal wirklich nicht böswillig handeln wollte. Er hat die Situation falsch eingeschätzt. Ein wenig blass ist er trotzdem noch.
Miyu lächelt Tim verständnisvoll an: "Sie sahen vorhin wirklich blass aus. Ich glaube Ihnen, dass keine schlechte Absicht damit verbunden war. Sie suchten nur Hilfe und das darf man. Es war nicht recht, Sie so in Schrecken zu versetzen. Aber das wurde verstanden und war hier auch nicht beabsichtigt. Sie kamen zufällig vorbei."
Miyu legt den Kopf etwas schief: "Haben Sie eigentlich schon ihren Dissens mit Viola aufklären können?" Keiner der beiden Schüler weiß, dass Violas Akte schon bereinigt wurde. ist nicht ganz recht, aber manchmal ... steht das eigene Kind doch näher ... das da draußen so demütig warten muss.
Ob Tim eigentlich glücklich mit seiner Rolle als Schulpetzer ist? Miyu will es nicht so erscheinen. Kann ihn überhaupt jemand richtig leiden? Yuna ist höflich. Mehr aber auch nicht. Was er wohl selber möchte?
Miyu fragt ihn nun nach Viola. Er schüttelt den Kopf. Ein wenig beneidet er Viola ja schon. Sie ist auch nicht wirklich beliebt. Aber selbst sie scheint Freunde finden zu können. Erst Nio. Und jetzt scheint sie sich auch mit Blaze gut zu verstehen.
"Ich habe ihr angeboten, für mich ein Klavierstück zu spielen, damit sie ihre Abmahnung tilgen könnte. Ich hab ihr sogar angeboten, es für mich zu behalten und es nur Ihnen zu erzählen, wenn es ihr peinlich wäre. Sie hatte kein Interesse. Und ich bezweifle, dass es etwas gibt, das ich für sie tun könnte. Sie hätte ja doch alles abgelehnt und mich vermutlich zusätzlich noch zum Teufel gejagt. Sie wissen ja, wie stur sie ist."
Tim hat im Durchschnitt die besseren Noten als Viola, wenn man von Sport oder von kreativen Fächern einmal absieht, aber so schlecht, dass sie Nachhilfeunterricht bräuchte, ist sie dann auch nun wieder nicht. Selbst wenn, hätte sie wohl abgelehnt. Da Miyu das Thema nun auch von selbst angesprochen hat, nimmt Tim seinen Mut zusammen: "Gibt es eine Alternative, die ich tun könnte um meine Abmahnung zu tilgen? Ohne dass Viola da was mit zu tun haben muss?"
Miyu kann Tims Bitte verstehen. Sie hält Viola immer noch für im Unrecht mit ihrer Haltung und Handlung Tim Gegenüber und die Bereinigung ihrer Akte ist nach Miyus Vorstellung alles andere als Recht ... Miyu ist aber eben auch nur Mutter ... Tim braucht zumindest einen Ausgleich, sonst wird es zu ungerecht. Sie lächelt ihn mild an. "Natürlich gibt es eine Alternative, wenn Ihnen die Gegenseite keine Möglichkeit bietet, was ich hier sehr bedauerlich finde. Was hätten Sie Viola denn angeboten, wenn sie gekonnt hätten? Vielleicht fällt mir dann eine gute Möglichkeit dazu ein."
Tim sieht Miyu Watanabe an. Warum ist sie so verständnisvoll? Sein eigener Dad hat ihm doch beigebracht, dass Erfolg das einzig Wichtige im Leben ist. Aber was, wenn sein Vater sich da irrt?

Er sieht sie an, wie sie ihm mild anlächelt. Fast wie seine Mutter, als die noch lebte. Zu ihr hatte er immer ein gutes Verhältnis gehabt, im Gegensatz zu seinem Dad. Am liebsten hätte er Miyu umarmt, doch er traut sich nicht. "Ich weiß es nicht", gibt er zu, "ich hätte sie halt gefragt. Ich kenne sie nicht gut genug, um zu wissen, was sie interessieren könnte. Beißen lassen würde mir jedenfalls nicht einfallen, selbst dann nicht, wenn ich nicht erlebt hätte, dass es für Shane und Vero offenbar Konsequenzen dafür gab. Was ich jedoch weiß, ist dass sie mich nicht leiden kann." Er hatte wirklich diese eine Sache mit ihr klären wollen, mehr nicht.
Miyu schaut Tim ehrlich interessiert an: "Was können Sie denn besonders gut oder was machen Sie gerne?" Sie ist sehr gespannt. Tim sieht fast so aus, als möchte er bemuttert werden. So viele an der Schule haben oft nur einen Elternteil, der nicht mal die Hälfte auffängt ... Miyu weiß aus der Akte, dass auch Tim keine Mutter mehr hat. Sie lächelt ihm nochmal aufmunternd zu: "Oder gibt es etwas, was sie immer schon mal gerne ausprobiert hätten, sich aber noch nicht trauten? Hier bliebt alles unter uns. Nur Mut!"
Tim überlegt. Was kann er eigentlich gut? Dass Miyu hier nicht auf schulische Leistungen anspielt, ist ihm schon bewusst. Aber er kann doch sonst nichts... außer gute Noten schreiben. Er hat keine Ahnung, wie man Freundschaften schließt, nicht einmal, wie man sich bei seinem eigenen Dad durchsetzt. Der steckt ihm zwar Geld in den Hintern, aber tief im Inneren ist Tim bewusst, dass sein Vater einfach nicht weiß, wie er seinem Sohn sonst Liebe zeigen soll.
"Ich lese gerne!", sagt er schließlich. Das ist etwas, bei dem er und sein Dad mal einig sein können. "Weniger Romane, eher Lehrbücher. Ich informiere mich gerne über Themen, die ich interessant finde. Was natürlich auch bei schulischen Noten hilft. Ich mache es aber auch aus Interesse." Nicht nur, um seinem Dad zu gefallen. Aber wie das helfen soll, die Abmahnung loszuwerden weiß er auch nicht. "Auch Shane scheint am Lesen Spaß zu finden, denn ich treffe ihn ab und zu in der Bibliothek.", sinniert Tim vor sich hin, "aber ein Gespräch ist nie zustande gekommen." Er zuckt die Schultern. "Ich kann mir auch gut Dinge merken. Aber ich bin weder so künstlerisch begabt wie Ellie oder Blaze, noch bin ich sportlich oder musikalisch."
Tim braucht ein paar Freunde, ist sich Miyu sicher. Aber das wäre ein weiter Weg für ihn, weil ihm nie einer zeigte wie man es anfängt und die Interessen recht eingeschränkt sind. Auch jetzt kommt er kaum aus sich heraus, mal etwas Neues ausprobieren zu wollen. Nun vielleicht ein winzig kleiner Anfang, der ihr einfällt. Miyus Augen leuchten etwas als ihr d i e Idee kommt. Vielleicht gefällt sie Tim sogar ein wenig:
"Tim, Sie bekommen eine Aufgabe, die Ihnen vielleicht nicht ganz leicht fällt. Das soll Ihre Widergutmachung sein, etwas Kontakt in der Schule aufzubauen. Zeigen sie ruhig ein wenig positives Interesse an ihren Mitschülern. Bis zum Sommerende haben Sie Zeit.
Sie Lesen in der Bibliothek die Bücher, die Ihnen gefallen und wenn sie auf andere lesende Schüler treffen, gehen Sie mal in einen einfachen Austausch und fragen nach, was die denn so lesen."
Miyu schaut Tim etwas prüfend an, ob sich irgendeine Regung an seinem Gesicht ablesen lässt. "Am Ende des Sommers können Sie mir drei Bücher nennen. Ich gehe davon aus, dass sie die Aufgabe ernst nehmen und sich nicht einfach Titel ausdenken. Was halten Sie davon?" Miyu lächelt Tim erwartungsfroh an. Hoffentlich hat sie etwas Passendes für ihn gefunden.
Tim bezweifelt, dass er positive Antworten bekommen wird, wenn er die Leute beim Lesen stört. Aber wenn er dadurch seine Abmahnung tilgen kann, sollte er es versuchen. Er nickt also. "Seltsame Aufgabe, die Miyu mir da gibt..." Dann hält er inne. Er sieht die Rektorin an und versteht. Es geht Watanabe weniger darum, dass er etwas wieder gut macht... als vielmehr, ihm zu helfen. Sie möchte ihm helfen, Freunde zu finden.
Er nickt ihr respektvoll zu. Dass er nicht daran glaubt, dass es ihm mehr einbringt als genervte Blicke, verschweigt er. Er möchte sie nicht enttäuschen. "Ich werde es versuchen!", sagt er bestimmt. Zumindest das ist er ihr schuldig.
Miyu sieht die Selbstzweifel in Tims Augen. Aber er will es versuchen. Sie lächelt ihn nachsichtig an: "Das freut mich Tim. Ich bin zuversichtlich, das es ihnen gelingen wird. Die nächste Stunde fängt bald an. Ich begleite Sie hinaus. Ich muss auch raus." Viola sprechen ... Sie begleitet Tim in den Vorraum und ignoriert ..., was sie sieht! Sie legt Tim einfach von der rechten Seite her die Hand auf Schulter und führt ihn so durch den Vorraum hinaus, rechter Hand möglichst alles aus seinem Blickfeld verdeckend. "Viel Erfolg!", wünscht sie ihm noch lächelnd als er zur Tür raus ist. Yuna wird mal wieder ran müssen und was in der Bibliothek in nächster Zeit lesen. Keito soll sie auch einspannen. Dann muss er nur noch einen finden. Draußen stehen noch Viola und Sullivan. Miyu lächelt Viola zu.
Tim - Nächster Post
Wo ist ein Erdloch? Yuna möchte darin versinken. "Ich habe das Vieh nicht gestrickt!", schreit Viola Keito an. Der lächelt weiterhin mild schlaftrunken. War eigentlich klar, dass Viola nicht sowas wie Stricken machen würde ... Oder würde sie es einfach nur nicht zugeben? "Ist doch wahr. Stricken ist nun wirklich kein Hobby, das ich mir gerne nachreden lasse.", schimpft Viola weiter. Na, wer so vehement abstreitet ... Ach, Yuna ist es eigentlich egal. Viola könnte auch zur Pompoms hüpfen. Was schert sie das! Yuna möchte endlich ins Büro zu ihrer Mum und dann nach haus ... schlafen.

Miyu steckt gerade den Kopf zur Vorzimmertür hinaus. Hoffnungsschimmer keimt in Yuna auf. In dem Moment schlägt Keito grienend auch schon wieder zu: "Adeline hat mir das Bild abgenommen ... Hab' aber nicht verraten, von wem es ist!", zwinkert er Blaze gerade verschwörerisch zu. Na ja, sieht eher wie Gesichtszuckungen aus. Ist Keito eigentlich besoffen? Yuna fährt genervt zu ihm herum. Was hatte er denn heute in der Frühe im Narwal Arms bestellt? Oder ist er im wahrsten Sinne des Wortes ... schlaftrunken? "Vlleischt gibses dir wieder." Langsam nuschelt Keito und sinkt leicht in sich ein. So kann er doch nicht mehr fahren! Yuna schaut ihre Mutter flehend an. Sie könnte auch fast umfallen vor Müdigkeit.
Mum sieht auch geschafft aus. Sie nimmt wohl nur kurz die Gesamtszenerie wahr und entscheidet sich dann für Tim. Mist! Yuna senkt erschöpft das Haupt. Und selbst Viola kommt noch vorher dran? Mum bitte sie auch noch rein? Mist, Mist!. Miyu verschwindet mit Tim in Richtung Rektorat. Yuna greift nur noch nach hinten, packt Keito am Schlawickel und zieht ihn stumm hinter sich her, Mum und Tim nach. Das Vorzimmer ist jetzt ihrs. Miyu mag es nicht, wenn man im Vorzimmer bei Gesprächen hockt. Yuna egal! Sie wirft die Tür von innen zu - Mum ist schon mit Tim in ihrem Büro. Im selben Moment sinken Yuna und Keito auch schon auf der kleinen Couch im Vorraum fast übereinander nieder. Beide sind gleich weggetreten ... *ZZZzzzzzzz*


"Ja, ich habe es Lotta vorbeigebracht, aber doch nur als Botin! Mehr hab' ich damit nicht zu tun!" rechtfertigt Viola sich.
Und dann zu Blaze. "Ist doch wahr. Stricken ist nun wirklich kein Hobby, das ich mir gerne nachreden lasse." sagt sie fast resigniert. Er hebt ergeben die Hände und grinst weiter. "Ich hab nichts gesagt."

Sie fragt ihn schliesslich was es mit dem Herz auf sich hat. Er denkt an die Mappe im Rucksack. Er hat wenig Lust das jetzt allen rum zu zeigen. An Viola gewandt sagt er: "Ich zeigs dir später.."
Davon kriegt Keito allerdings nichts mit und lallt weiter: "Adeline hat mir das Bild abgenommen ... Hab' aber nicht verraten, von wem es ist!"
Aha... Blaze blickt in skeptisch an. Der Typ ist doch dicht. Danach nuschelt er etwas wobei Blaze nicht sicher ist was. Er selbst ist ja auch mal besoffen, aber nicht in der Schule. Er braucht Leute denen er vertraut wenn er durch die Gegend torkelt. Naja Stehen kann Kaeito ja wenigstens noch selbstständig. Yuna wirkt peinlich berührt und flüchtet aus der Situation. Der Kerl der nach Schnapsladen riecht, nimmt sie gleich mit. Auch gut.
Nach dem Keito und Yuna weg sind, blickt Blaze Viola an und grinst wieder. "Du bist niedlich wenn du dich aufregst." sagt er neckisch und schubst sie freundschaftlich, so dass sie einen Schritt machen muss. Er hat das Gefühl sie verkraftet das als Scherz. Und wenn nicht wird sie ihm das bestimmt gleich sagen. Da ist er sich sicher.
Dann greift er in den Rucksack und zieht den teuren Umschlag hervor. Er fischt die zerknitterte Zeichnung raus und zeigt sie Viola. "Wollt ich eigentlich nicht behalten," erklärt er die Knitterfalten, "hab ich scheinbar verloren und... irgendjemand." Vermutlich dann Fouchè? Sie scheint wirklich gerührt von der Entschuldigung wenn sie ihm sogar extra den Wisch zurück gibt. "...hat es mir in den Spint geworfen." Er zuckt die Schultern. Es ist nur Gekrizel auf liniertem Papier.

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