Britechester

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22.05.2025 09:06 (zuletzt bearbeitet: 24.09.2025 10:27)
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Bestseller-Schmied

<<< Viola kommt von Britechester Nr. 7 - Violas kleine Hütte <<<
<<< Lucía kommt von Britechester Nr. 7 - Violas kleine Hütte <<<

Charaktere: Viola, Lucía
Geschichtsstrang: Neubeginn in Britechester II


Viola grinst. "Komm, ich zeige dir die Stadt. Jetzt wo du auch hier wohnst." Sie zeigt auf die andere Straßenseite. "Die Uni ist nur ein paar Meter weiter. Locker zu Fuß zu erreichen. Oder eben als Fledermaus." Sie lächelt. "Aber das weißt du sicher schon. Ich zeige dir lieber Orte, die du nicht kennst." Sie will gerade das Haus verlassen, als ihr eine Idee kommt. "Mach die Augen zu, ich führe dich!"

Lucía zögert kurz, dann schmunzelt sie und schließt die Augen. "Okay, aber wenn ich stolpere, bist du schuld." Sie streckt die Arme leicht aus, tastet nach Violas Hand und lässt sich führen.

Die Geräusche draußen wirken intensiver, wenn man nichts sieht. Sie spürt den Wind auf der Haut und hört, wie die Tür hinter ihnen zufällt. "Ich bin gespannt", sagt sie etwas unsicher.

Viola grinst. Sie führt Lucía weiter. "Das wird dir gefallen.", verspricht die Rothaarige. Einige Minuten wandern die beiden, bis Viola sich erneut zu Wort meldet: "Vorsicht, hier kommt eine..." Die Warnung kam zu spät. Lucía stößt mit dem Fuß dagegen, verliert das Gleichgewicht. "...Stufe, wollte ich grad sagen.", fügt Viola noch hinzu, grinst aber. Als Lucía nun die Augen öffnet. steht sie vor einer alten Burgruine. Stolz reicht Viola ihr die Hand, um ihr wieder aufzuhelfen, während sie weiter spricht: "Erinnert mich ein wenig an Windenburg, da wo wir das alte Buch gefunden haben. Aber diese Ruine hier ist noch etwas besser erhalten."



Begeistert sieht sich Lucía um. Die alte Burgruine ist beeindruckend – verwittert, aber noch gut erhalten. Natürlich erinnert sie sich sofort an Windenburg und das alte Buch. Diese Mauern wecken dieselbe Neugier in ihr wie damals.

"Wow, die sieht ja mega aus", sagt sie und kann den Blick kaum abwenden. Neugierig tritt sie näher an eine der Steinwände. "Lass uns mal umschauen. Vielleicht finden wir ja wieder ein altes Buch."

Langsam betritt sie den Eingang und bleibt einen Moment stehen. Licht fällt durch die Ritzen im Gemäuer und es wirft Muster auf den Boden. Sie ist fasziniert. "Schau mal, das ist ja wie Kunst", stellt sie fest. "Davon muss ich ein Bild machen!" Daraufhin greift sie nach ihrem Handy, richtet die Kamera aus und drückt ab. Das Licht wirkt auf dem Bildschirm fast noch eindrucksvoller. Sie betrachtet das Foto kurz und nickt zufrieden. "Schon mal Material für mein Studium sammeln." Lachend geht sie weiter und sieht sich um.

Viola streicht mit den Fingern über die alten Mauern. "Wie alt der Kram hier wohl ist?", fragt sie laut, "Aber Schätze habe ich letztes Mal, als ich hier drin war, jedenfalls keine gefunden." Sie grinst Lucía an. "Aber vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Vielleicht habe ich ja einfach nur etwas übersehen!"



Eine Weile suchen die beiden. Es gibt viele interessante Ecken, und Lucía macht mehrere Fotos: Von der Architektur, von den Pflanzen, die sich einen Weg durch das Gemäuer gebahnt haben... Aber von einem Schatz finden sie keine Spur. "Würde sagen, wir geben auf und widmen uns etwas anderem. Es gibt noch mehr in Britechester, das ich dir gerne zeigen würde.", schlägt Viola schließlich vor.

Etwas enttäuscht ist Lucía darüber, dass sie nichts Spannenderes in der Ruine gefunden haben, dennoch lächelt sie ihre Freundin an. Immerhin hat sie ein paar schöne Bilder gemacht und die Stimmung des Ortes festgehalten. "Ja, lass uns weitergehen", sagt sie und steckt das Handy zurück in die Tasche. "Was kannst du denn noch empfehlen?" Sie blickt neugierig zu Viola.

"Ist sogar gleich hier in der Nähe.", antwortet die Rothaarige. "Und jetzt, wo der Sommer langsam beginnt, wird es erst recht super sein." Sie geht vor und verzichtet diesmal darauf, Lucía blind zu führen. Nicht nach dem Malheur mit den Stufen. Am Fluss bleibt sie stehen. "Diese Ecke hier eignet sich gut zum Schwimmen gehen." Sie zieht sich ihre Schuhe aus, watet mit den Füßen ins Wasser... und spritzt frech Lucía an. "Zu schade, dass wir die Badesachen nicht mitgenommen haben. Da hätte ich dran denken sollen."

Abenteuerlustig sieht sich Lucía um. Das Wasser glitzert verlockend und weit und breit ist kein anderer Sim zu sehen. "Und was, wenn wir einfach unsere Klamotten ausziehen und reingehen?", fragt sie mit einem frechen Grinsen. "Hier ist doch niemand, also können wir auch tun und lassen, was wir wollen."



Einen Moment hält Viola inne. Dann fängt sie an zu lachen. "Du überraschst mich, Lucía. Was ist aus dem schüchternen, vorsichtigen Mädchen geworden?" Aber ihr gefällt diese Veränderung ihrer Freundin. "Klar. Nackt baden ist gut...", während dieser Worte beginnt sie, sich der Kleidung zu entledigen, "... für das Selbstbewusstsein!" Sie grinst, sieht Lucía zu, wie sie das selbe tut. Die Klamotten landen im Gebüsch und die Mädchen im Wasser. Auch von hier aus gibt es einen guten Blick auf die Ruine.

"Wer zuerst beim Felsen ist, hat gewonnen!" Ohne Lucías Antwort abzuwarten, startet Viola bereits los.



Ein Gutes muss die Magie gehabt haben, denkt sich Lucía im Stillen. Sie hat ihr geholfen, mutiger zu werden. Als Viola plötzlich losschießt und mit dem Wettschwimmen beginnt, versucht Lucía, aufzuholen. Doch so sportlich ist sie nicht. Beim Bogenschießen trainiert man schließlich andere Muskeln.

Trotzdem macht es ihr riesigen Spaß, selbst wenn Viola als Erste den Felsen erreicht. Keuchend, aber glücklich schwimmt sie neben ihre Freundin, lässt sich im Wasser treiben und blickt zur Ruine hinüber.

"Das ist eine super schöne Aussicht", sagt sie lächelnd. "Hier müssen wir unbedingt häufiger herkommen. Aber niemandem verraten, dann bleibt es hoffentlich so ruhig wie heute."



"Ja!"
, bestätigt Viola, "Ich bin froh, hierher gezogen zu sein. Nichts gegen Forgotten Hollow, auch das hat seinen Charme. Aber da gibt es keine Burgruine. Und nicht so schöne Bademöglichkeiten wie hier." Sie streckt Arme und Beine von sich, lässt sich eine Weile auf dem Rücken treiben. "So etwas sollte..."

Ein wütender Ruf unterbricht sie: "Eine SCHANDE ist das!" Die Mädchen drehen sich um, sehen die wütende, gebückte Gestalt, mit einem unverkennbaren Hauch Entrüstung, der nur aus jahrzehntelanger Übung entstehen kann. Ihr graues Haar wippt mit, als sie lauthals wütend fortfährt: "Die Jugend von heute! Splitternackt wie frisch geschlüpfte Hühner! Und das vor dem Herrn! Wo kommen wir da hin?" Die alte Frau lässt nicht locker, hebt drohend ihren Gehstock. "Zu meiner Zeit hatten die Leute noch Anstand!"



Lucía zuckt erschrocken zusammen, als sie die laute Stimme hört. Am liebsten würde sie sich einfach unter Wasser verstecken, doch dann muss sie lachen. Der Anblick der zeternden Frau mit wild wedelndem Gehstock ist zu absurd.

Doch begeistert ist die ältere Dame darüber ganz und gar nicht. "Unverschämt", keift sie. "Die Jugend hat keinen Respekt mehr! Lacht auch noch! Das hätte wir uns zu meiner Zeit niemals getraut. Da wusste man noch, was sich gehört!" Sie schnauft verächtlich, dann stemmt sie sich auf ihren Stock. "Wenn ihr nicht sofort da rauskommt, rufe ich die Polizei!", warnt sie in einem ernsten Tonfall.

"Versuch es doch, Oma", grinst Viola amüsiert. Anfangs war es noch etwas peinlich, doch jetzt beginnt sie, Spaß an der Sache zu finden. "Oder warst du nie jung?" -Sie taucht unter, schwimmt zum Schilf, und versteckt ihre Nacktheit notgedrungen hinter der Pflanze. "Schau her, das ist doch der perfekte Bikini." Sie lacht. Sehr zum Ärger der alten Frau: "UNVERSCHÄMTHEIT!" Sie greift in ihre Handtasche, holt ein urzeitliches Handy hervor. Viola blickt Lucía an. Offenbar war das mit der Polizei doch kein Bluff gewesen.



Jetzt wird der nackten Blondine mulmig zumute. "Schnell zum Ufer", ruft sie und setzt sofort zum Rückzug an. Mit aller Kraft schwimmt sie in Richtung ihrer Kleidung. Nichts wie raus hier, denkt sie panisch. Ich will doch nicht gleich in meiner ersten Woche in Britechester wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses auffallen!

Als sie endlich am Ufer ankommt, greift sie hastig nach ihren Klamotten. Noch während sie läuft, zieht sie sich notdürftig an und bemüht sich dabei, so viel wie möglich zu verdecken. Es ist ihr schrecklich unangenehm, dass die alte Dame sie jetzt nackt gesehen hat, aber eine Wahl bleibt ihr nicht.

Viola lässt Lucía nicht alleine zurück. Hastig folgt sie ihrer Freundin, greift nach ihren Sachen, und zieht sich ebenfalls eilig an. Genau in diesem Moment, als schließlich die Polizeisirene zu hören ist, erheben sich zwei Fledermäuse in die Luft und flattern davon. Sie erfahren nie, dass die Polizei nicht wegen ihnen unterwegs war.



In Zusammenarbeit mit @Spatz

>>> Viola geht nach Britechester Nr. 7 - Violas kleine Hütte >>>
>>> Lucía geht nach Ravenwood >>>


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11.02.2026 12:45 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2026 21:15)
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Bücherstapler

<<< Freya kommt von San Sequoia <<<

Charaktere: Freya
Geschichtsstrang: Erstes Puzzleteil

03:19 Uhr.
„NEIN!“
Freya reißt die Augen auf, schreit. Ihr Brustkorb hebt sich zu schnell. Zu flach. Ihre Finger krallen sich in die Bettdecke, als würde sie sich festhalten müssen, um nicht wieder hineingezogen zu werden. Sie presst die Hände gegen die Ohren. Doch es ist in ihr. „HÖR AUF!“, brüllt sie gegen nichts. Gegen alles. Ihr Körper schießt hoch, als hätte man sie aus dem Bett geworfen.



Die Decke fliegt. Ihr Herz explodiert gegen ihre Rippen. Sie schlägt mit der Faust gegen die Wand. Einmal. Zweimal.Schmerz. Gut. Echt. „Nein—nein—nein—“. Ihre Brust fühlt sich an, als würde sie von innen aufgerissen. Seit diesem Tag. Es kommt immer wieder. Immer gleich. Immer näher. Sie stößt den Nachttisch mit voller Kraft um. Holz kracht auf den Boden. Ihr Körper braucht Bewegung.Sonst explodiert er. Sie greift nach dem Pullover vom Stuhl. Zieht ihn über. Keine Socken. Stiefel. Reicht. Freya stolpert zur Tür, reißt sie auf, knallt sie hinter sich zu, so hart, dass der Rahmen vibriert. Freya stößt die Tür auf, knallt sie gegen die Wand, rennt die Treppe hinunter. Kalte Nachtluft trifft sie wie ein Schlag. Sie keucht. Der Asphalt knallt unter ihren Stiefeln. Ihr Atem zerreißt die Stille der schlafenden Stadt. Sie weiß nicht, wohin. Nur weg. Freya rennt als könnte sie damit der Situation entkommen. Aber sie entkommt nicht. Die Bilder rennen mit. Flammen lodern in ihren Augen.



Ihre Beine brennen. Sie biegt um eine Ecke, ohne nachzudenken.Eine Baustelle taucht auf. Sie stolpert über das Absperrband, reißt es herunter. Freya greift nach einem herumliegenden Ziegelstein. Ihre Hände zittern. „GEH AUS MEINEN KOPF.“ Dann schleudert sie ihn mit aller Kraft gegen eine Glasfläche. Die Scheibe zersplittert. Ein brutaler, scharfer Knall, der durch das Gerüst hallt. Sie schreit gleichzeitig. „ICH BIN NICHT SCHULD!“, brüllt sie in die Dunkelheit.Ihre Stimme bricht beim letzten Wort. Stille antwortet. Nur ihr Atem. Zu schnell. Zu viel. Ihre Knie geben nach. Sie sackt gegen eine Betonwand, rutscht ein Stück herunter, Staub klebt an ihren Händen. Freya hebt langsam den Kopf. Ihre Augen sind noch nicht zurück in dieser Nacht. Sie sehen etwas anderes. Etwas, das nicht hier ist. Ihr Blick fällt auf einen Sack Zement. Auf eine lose Metallstange. Auf einen Eimer. hr Körper reagiert, bevor der Verstand wieder einsetzt. Sie stößt sich hoch.Greift die Stange. Schlägt gegen das Gerüst. KLANG. Noch einmal. KLANG. Das Geräusch hallt durch die Baustelle, metallisch, scharf, aggressiv. Sie tritt gegen einen Eimer. Er kippt um. Sand verteilt sich wie Staub über den Boden. Ihre Brust hebt sich hektisch. Plötzlich. In der Ferne. Ein Geräusch. Sirene. Erst ganz leise. Dann noch eine. Freya erstarrt. Ihr Körper geht sofort in Alarm. Die Sirenen kommen näher. Ein Scheinwerfer streift kurz über das Gerüst in der Ferne.



Freya lässt die Metallstange fallen. Das Klirren klingt plötzlich zu laut. Adrenalin schießt wieder durch sie. "VERDAMMTE SCHEISSE." Sie rennt. Springt über umgeworfene Bretter. Rutscht fast auf losem Kies aus. Fängt sich. Weiter. Absperrband reißt erneut unter ihrem Gewicht. Ihre Lunge brennt. Die Sirene heult auf. Näher jetzt. Freya biegt in eine dunkle Seitenstraße. Drückt sich zwischen zwei Müllcontainer in den Schatten.Ihr Rücken gegen kaltes Metall. Atem anhalten. Stille. Sie presst die Stirn gegen den Container. Schließt die Augen. Das war knapp.



<<< Freya geht nach Chestnut Ridge


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