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Granite Falls Nr. 6 - Camp Firefly
Marina
Marina tritt näher an den Tisch und sieht einmal kurz über die Gruppe. Jonah wirkt angespannt. Er ist bestimmt nervös., denkt sie, geht aber erstmal nicht darauf ein.
Als Jubilee sich meldet, lächelt sie das Mädchen an. "Das ist toll, Jubilee. Komm her, du kannst gern helfen!" Dann schaut sie zu Jonah und hat das Bedürfnis, ihm seine vermeintliche Nervosität zu nehmen. "Du musst das nicht allein machen. Wir sind alle da." Sie klopft dem Jungen auf die Schulter und schaut dann wieder in die Runde. "Wer möchte denn noch mithelfen?"
Dann blickt sie zu Marga. Ihre anfängliche Skepsis ist ihr nicht entgangen, doch Marina ist davon überzeugt, dass es den Kindern großen Spaß bringen wird, gemeinsam das Brot zu backen.

Theo
„Ich mach mit!“, meldet sich Theo sofort. „Da wo ich herkomme, gehören Obstgerichte zum Alltag und Inselgemüse. Da passt auch Brot gut dazu.“ Was wohl seine Familie sagen wird, wenn er hier lernt, welches zu backen? Am besten noch über dem Feuer, wie es sich für gutes Essen gehört? Auf dem Weg zu Jonah schwingt er sich über einen Stuhl, der im Weg rum steht, anstatt diesen einfach zur Seite zu stellen. Das Schwimmen hat ihn munter gemacht, und irgendwo muss er hin mit seiner überschüssigen Energie.

„Ich kann später auch meine eigenen Rezepte zeigen.“, sagt Theo noch in die Runde, bevor er vor Jonah zu stehen bleibt, „Aber erst mal gehört die Bühne dem Brotbackmeister selbst.“ Theo muss selber grinsen bei dieser bewussten Übertreibung.
Marga, Chip
Bei Jonahs Ansage zucken Margas Brauen überrascht in die Stirn. Was denkt der Junge sich zurecht? Meint er, sie haben hier Gruppenkochen und sie lassen ihn dann allein sein Brot vorbereiten und backen?? Unterstützung? Das ist so selbstverständlich wie der Boden unter ihren Füßen...der arme Kleine. Was mag er nur für eine Vorgeschichte haben, dass ihm solche Gedanken, mitten in einem Pfadfindercamp kommen, das eigentlich der Inbegriff von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung sein sollte. Ob im Wald mit Maryama irgendetwas vorgefallen ist? Ich werd sie vielleicht später mal fragen
Äußerlich gelassen, nickt sie lächelnd zu Marinas Aussage und winkt die anderen Helfer zu sich an den Tisch. „Das ist ja wunderbar. Dann haben wir hier also die Brotbackgruppe und am anderen Tisch die Salatschnipsler. Prima.“ Sie sieht Marina an. „Magst du anfangen mit backen? Ich stoß dann dazu, wenn das Gemüse und die Kräuter gesäubert und zum schneiden bereit sind.“
Am Eingangstor inhaliert Chip einen letzten tiefen Zug. Die Kippe hat er von Blaze geschnorrt, der ab und zu an den unterschiedlichsten Plätzen im Lager spawnt und genauso plötzlich, mit Dennah im Schlepptau, wieder despawnt. Geräuschvoll den Rauch ausstoßend, reibt Chip den Stummel am Holzpfosten des Tores entlang und schnippt ihn anschließend im hohen Bogen in die Wiese. Glut ist gelöscht, also keine Brandgefahr. Das Ding jetzt noch im Lager korrekt zu entsorgen fällt ihm nicht ein. Man kann 's auch übertreiben mit der Ordnung. Seit Zoé auf der Welt ist, raucht Chip nur noch selten. Der Kontrast zwischen ihrem Babyduft, der ihn an eine Mischung aus Blütenwiese und frisch gebackenen Brötchen erinnert, und dem durchdringenden Gestank seiner Nikotinfinger, ist einfach zu krass. Das will er ihr nicht zumuten. Hier im Camp packt ihn die Lust zu rauchen oder mal wieder einen Joint durchzuziehen schon ab und zu. Wahrscheinlich die plötzliche Freiheit, die er ehrlich gesagt gern mehr mit Blaze geteilt hätte. Andererseits...wenn er sich vorstellt, dass Blaze jetzt mit Dennah alles nachholt, was er selbst in den letzten Jahren mit Mädels erlebt hat... Unwillkürlich muss Chip grinsen. Ein Wunder, dass er überhaupt noch auftaucht.
Er stößt sich vom Pfosten ab und schlendert zurück ins Camp. Langsam bekommt er Magenknurren. Maryama ist mit den Kids zurück aus dem Wald, das hat er von Ferne mit bekommen und das bedeutet, es wird gekocht. Bei der Gruppe angekommen registriert er amüsiert Jonahs finstere Miene, der gerade Unterstützung bei irgendwas einfordert. Der Kleine gefällt ihm. Wie er da steht, breitbeinig, dem Rest der Truppe und den Betreuern die Stirn bietend, das hat was.
Chip beschließt sich erstmal im Hintergrund zu halten und schwingt sich lässig auf einen Holzklotz, der etwas abseits neben den Bänken am Boden liegt. Er zieht die Mundharmonika aus der Gesäßtasche und beginnt leise zu improvisieren.
Marga teilt inzwischen die Wurzeln und Kräuter unter den restlichen Kindern auf, schickt ein paar los zum waschen, legt anderen Sparschäler bereit und macht sich selbst daran, die Kräuterblättchen von den Stielen in eine Schüssel zu pflücken. Nebenbei beobachtetet sie, was bei Marina vor sich geht und bemerkt aus den Augenwinkeln Adrian, der sich der Gruppe nähert. Klar, wo Essen in Sicht ist, muss man ihren Sohn nicht lange suchen.
~Jonah~
Am liebsten würde er der Gruppe und besonders den beiden Freiwilligen den Rücken zu drehen und gehen. Diese überschwängliche Begeisterung sollte ihn wahrscheinlich freuen, aber er ist nur genervt davon. Warum? So genau kann er sich die Frage vor lauter Anspannung gar nicht beantworten. Sein Fluchtinstinkt wird stärker, als Theo und Jubilee auf ihn zugeschossen kommen und Theo fast in ihn reinspringt. Auch der ‘bemitleidende?!‘ Blick der kühlen Blonden, mit den härteren Gesichtszügen hilft nicht beim Bleiben. Jonah funkelt zurück. Was fällt der Frau ein? Erst ihn sein Frühstück vorschreiben und nicht selber zubereiten lassen und nun wagt sie es, wie seine Tante zu schauen, wenn sie findet, dass seine Cousinen netter zu ihm sein sollten?! Was ist mit dieser Frau? Maulig schielt er weiter zu zweien aus seiner Camp-Crew, die wirklich Bock zu haben scheinen, auf die wohl nervigste und verkehrteste Art, die er sich vorstellen kann. Beide sind übelst aufgekratzt und verbreiten Vibes, mit denen man nicht sein traditionelles Bannock bäckt. Oder doch? Er betrachtet die beiden älteren Kinder vor sich und überlegt.
Die Anstecknadel mit dem Vogel darauf, die sie gestern Abend alle gemeinsam bekommen haben, springt ihm ins Auge. Sie sind aus einer Gruppe. Er, Jonah, trägt eine Mitverantwortung, ob es ihm passt oder nicht – es ist wie Zuhause. Er hat jetzt eine Aufgabe angenommen und wie er es von seiner Familie und seinen Leuten aus dem Reservat über Generationen gelernt hat:
„Vanti kā-tōtaman pimātisiwinik,
mōci-tōta mēci-pēyakwan kōtēhi mīna kikitonimiwāwa.“
Wer weiß, wozu diese Nummer hier gut ist. Vielleicht hat es auch mit seiner eigenen, in ihm liegenden Aufgabe zu tun, die er für diese Reise hier ins Camp gewagt hat. Schlagartig erschöpft und übermannt von all den Gefühlen und Gedanken schaut er in den Himmel, der sich hinter der Überdachung in strahlenden Farben zeigt.
„Tu das Beste, was du tun kannst, mit deinem ganzen Herzen und deinem ganzen Verstand. Wenn du es so machst, wird dir die Kraft des Universums zu Hilfe kommen.“ übersetzt er sich einen der Leitsprüche der Cree, um sich mit den Sims in dieser Sprache zwanghaft zu zuwenden. Sein Blick ist glasig und ihm ist fast so, als würde er sich im Kreis seiner Familie am fernen Horizont sehen können, wenn auch sehr wattig und verschwommen.
Er zieht scharf und lang die klare Luft um sie herum durch die Nase ein. „Jonah Omaciw Caleb Cheechoo“ sagt er zu sich, ob die anderen ihn hören oder verstehen, ist ihm egal. „Du wirst diese Aufgabe als deinen persönlichen Beitrag zum Großen ganzen hier, diesem Kreis deines Lebens sehen.“ Schwerfällig wendet er sich von dem imaginären Himmelsbild ab und damit Marina, Theo und dem Leuchtkörper Jubilee zu. „Gut. Wir müssen uns alle die Hände waschen und jeder braucht eine große Schüssel und ein Backblech für den Ofen. Dazu kommen dann noch die Zutaten: einen Messbecher, eine Gabel, einen Ess- und einen Teelöffel für jeden.“
#35
~ Jubilee ~
Jubilee stutzt einen Moment. Warum redet der mit sich selbst? Vielleicht ist er irgendwie nicht ganz dicht im Kopf. Im Heim gibt es einige Kinder, die merkwürdig sind. Jonah würde voll da rein passen, findet sie. Das würde einiges erklären. Ist aber doof, wenn er anders behandelt wird, nur weil er ein bisschen komisch ist. Kann er ja vermutlich gar nichts für. Sie atmet tief durch und nimmt sich fest vor, nett zu ihm zu sein. Gerade WEIL er irgendwie anders ist. Vielleicht fragt sie ihn später mal irgendwas, um ihn kennenzulernen. Wo er herkommt oder warum er die ganze Zeit so eine Fresse zieht.
Als der Junge Anweisungen gibt, wird sie hellhörig. Hände waschen und Kram zurechtstellen.
Das sind Dinge, die sie machen kann. Sie macht sich gern nützlich, weil es sich dann so anfühlt, als wäre man ein Teil von etwas.
Mit gespitzten Lippen schaut sie an sich herunter. Ihre Uniform ist mehr Schlamm als Stoff, die Knie sind dunkel verkrustet und ihre Arme sehen aus, als hätte sie versucht, Frau Blüchers gesamten Sumpf umzutopfen. Selbst im Gesicht zwickt es an einigen Stellen und die Haare kleben strähnig zusammen. Eigentlich sollte sie unter die Dusche oder in den nächsten See springen. Ach, egal. Sie wälzt sich ja nicht in der Schüssel. Hände waschen wird schon reichen. Im nächsten Moment stürzt sie los, Richtung Waschbecken. "Ich komm gleich wieder", weht ihre aufgeregte Stimme hinter ihr. "Bring dann schon Zeug mit."
Es dauert nur einen Augenblick, bis sie zurückkehrt. Mit sauberen Händen, bis zu den Ellenbogen hinauf und sauberem Gesicht. Dafür klebt das Hemd schwer von Nässe durchtränkt rund um den Kragen herum und an den Ärmeln, während einzelne Tropfen ihre Wege aus dem Deckhaar suchen.
"Hier." Polternd legt sie Backblech, Schüssel, Messbecher und einen Rührbesen auf der Arbeitsfläche ab. Das ist alles, was Gedächtnis und Arme tragen konnten. "Was jetzt?" Die Wangen vor Enthusiasmus gerötet stemmt sie die Hände in die Hüften und schaut erwartungsvoll in die Runde.
~Marina~
Für einen Moment beobachtet Marina die Gruppe. Es freut sie sehr, dass sich gleich mehrere Kinder zum Helfen gemeldet haben. Auch Jonah wirkt inzwischen etwas sicherer als noch vor wenigen Minuten.
Als Jubilee mit den Sachen zurückkommt, lächelt Marina. "Das ging ja fix. Danke Jubilee."
Dann sieht sie nochmals in die Runde. "Ich würde vorschlagen, wir hören jetzt erstmal Jonah zu. Er weiß schließlich, wie das Brot gemacht wird."
Mit einem aufmunternden Lächeln tritt sie einen Schritt zur Seite und überlässt ihm wieder das Wort.
Theo
Theo grinst in sich hinein, als er Jubilee so sieht. Nass, und mit immer noch ein wenig schlammigen Schuhen. Es gefällt ihm, dass sie nicht wasserscheu zu sein scheint oder zimperlich. Und, sie wird ja nicht mit den Schuhen umrühren. Da stört der Dreck dort nicht.
Auch Superpirat Zen schreckt vor ein bisschen Dreck nicht zurück, und ein Inselkönig erst recht nicht. Die Wasserfälle waren schon cool. Nur, dass seine eigenen Haare in der Zwischenzeit in der Sonne trocknen konnten.
„Kennst du eigentlich schon die Ecke mit den Wasserfällen hier? Die richtige Umgebung für einen Inselkönig. Und für Abenteurer!“, grinst er in Lees Richtung, bevor er seine Aufmerksamkeit dann doch wieder Jonah widmet. Ihn kann Theo noch nicht ganz einordnen. Dass er nicht begeistert zu sein scheint über die anderen Pfadfinder ist nicht zu übersehen. Oder gibt es jemanden, bei dem er auch mal lächelt?
Theo greift sich Löffel, einen der Messbecher und eine Schüssel, und stellt die Utensilien am Tisch ab. Was fehlte noch? Ach ja… eine Gabel. Auch die findet nun ihren Platz vor Theo. Nachdenklich dreht er diese in den Händen, während er Jonah weiter zuhört.

~Jonah~
Es dauert eine kleine Weile, bis alle Zutaten und Utensilien bereitstehen und die drei jeweils mit einer eigenen Garnitur Küchenhelfer ausgestattet sind. Mehltüten, Backpulver, Wasser, Milch, Salz, Zucker, Backfett und Öl werden soeben von Marina und Marga gebracht und er selbst kann sich nun die Hände waschen gehen. Als er am gemeinsamen Arbeitsplatz ankommt, haben sich die Frauen ebenfalls ausgestattet. Gut, es soll ihm recht sein. Je mehr Leute, desto mehr Brot. „Macht mir einfach alles nach. Euer Becher oder eure Tasse ist das Maß. Es muss nichts abgewogen werden.“ Drei Mal taucht er seinen Becher in die Mehltüte und schüttet den pudrigen Inhalt in seine Schüssel. Alle weiteren trockenen Zutaten folgen. „Jetzt kommt das Fett“ erklärt er und greift nach dem kleinen Block pflanzlichem Butterersatz. „Ihr könnt auch Öl nehmen. Ein Drittel eures Bechers.“ Er kneift ein Auge zu und überprüft die abgetrennten Teile in seinem Becher. Passt. „Nun kommt der für mich schönste Teil, dass verkneten von Hand.“ Jonah taucht seine Hände ein und das weiche Mehl legt sich um seine Haut wie ein Streichler. Ganz leicht kühl ist es. Das Fett sogar noch eine Spur mehr. „Ihr müsst es so richtig schön einkneten, bis es sich komplett verbunden hat.“ Gibt er den Satz wieder, den er selbst unzählige Male schon gehört hat. Nachdem die flüssigen Zutaten getrennt voneinander und mit dem Esslöffel untergerührt worden sind, wird es spannend. „Ihr müsst jetzt selber gucken, ob der Teig zu klebrig ist. Dann müsst ihr noch mehr Mehl hinterher geben. Ich kann euch dabei helfen, wenn ihr möchtet.“ bietet er an. „Wenn der Teig so aussieht“ zeigt er seine Schüssel rum, „ist es gut, dann können wir ihn auskneten und in Form bringen. Das müssen wir gut aufpassen, dass wir den Teig nicht zu viel und dolle kneten. Damit das Brot innen schön weich bleibt.“
#39
~ Jubilee ~
Jubilee beobachtet Jonah mit fast schon gieriger Aufmerksamkeit. Das alles wirkt ziemlich einfach. Becher rein, Mehl raus, Zeug dazu, Hände rein. Das kann sie. Das kann doch jeder.
Gewissenhaft macht sie ihm alles nach. Drei Becher Mehl landen in ihrer Schüssel, wobei der dritte mit so viel Schwung hineinkippt, dass eine feine weiße Wolke aufsteigt und ihr direkt ins Gesicht pustet und ihre halbe Nase mit feinem Puder bestäubt. Sie blinzelt kräftig, hustet und grinst dann breit.
Dann ein Drittel vom Becher für Fett. Prüfend hält sie ihr Messbehältnis hoch, kneift ein Auge zusammen und versucht, das Maß irgendwie zu erraten. Mit Mathe steht sie auf Kriegsfuß und so richtig will das Bild von Butterklöpsen in ihrem Kopf nicht einklinken. Zählt das so, wenn die Würfel wild übereinander liegen? Sie zuckt die Schultern. Wird wohl stimmen. Was soll schon passieren?
Mit aufgeregtem Glanz in den Augen beginnt sie zu kneten, als wäre es eine Mission. Die wehrlose Prinzessin kann nur aus den Fängen des Monsters befreit werden, wenn der Matschkram so richtig durchgeknetet wird. Absolut logisch.
Das klebrig-backsige Gefühl zwischen den Fingern ist irgendwie komisch. Aber das ist die Mission.
Mit der Zeit werden ihre Arme schwer, die Finger krampfig und das Zeug krümelig wie feuchter Sand. Unwillkürlich muss sie an den Nachmittag mit ihrer Pflegemutter denken. An Lachen, totales Chaos, Mehl auf der ganzen Arbeitsfläche und dem Boden. Es hatte die Fliesen rutschiger gemacht, als den winterlich zugefrorenen See vor dem Haus. Für einen Moment wird ihr Grinsen kleiner, aber wärmer.
Jubilee hebt den Blick zu Jonah. Er macht das gar nicht schlecht. Eigentlich macht er es sogar richtig gut. So ruhig und sicher, als würde er das jede Wochen machen.
Eine Braue steigt ihr in die Stirn, als er seinen fertigen Teig präsentiert. Sieht gut aus. Geschmeidig.
Die Nase gerümpft, beugt sie sich über ihre Schüssel. Ihrer ist irgendwie ... klumpiger. Sie bohrt den Finger in die zähe Masse. Das Zeug klebt wie Sumpfmonsterschleim. Langsam zieht sie den Finger heraus. Ein langer dicker Faden zieht sich zwischen ihrem Finger und der Schüssel. Missmutig betrachtet sie den Haufen Backse. Dann ein Blick zu Jonah, der Bände von Rettungsersuchen spricht. "Ich glaub," mit den anderen Fingern versucht sie, die klebrigen Monsterfäden zurück in die Schüssel zu überlisten, doch verfängt sie sich immer weiter in ein Netz aus Teigmatsche, "ich hab ein Monster erschaffen. Braucht es noch Mehl?" Ein beinahe entschuldigendes Lächeln versucht, ihre steigende Unsicherheit zu überspielen. "Oder muss ich mir einen Namen für ihn ausdenken?" Backse, das Bannockbiest von Granite Falls. Klingt mega!
~Marina~
Schmunzelnd sieht Marina in Jubilees Schüssel. "Ein kleines Monster vielleicht", sagt sie und beugt sich etwas vor. Mit dem Finger zeigt sie auf den Teig. "Da darf auf jeden Fall noch etwas Mehl dazu."
Sie greift nach der Mehltüte und gibt vorsichtig etwas in die Schüssel. "Probier's nochmal. Dann sollte der Teig gleich deutlich besser werden."
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