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Forgotten Hollow Nr. 4 - Villa Blutrose
Blaze, Viola letzter Post
Charaktere: Blaze, Viola, Lilly
Titel: Sozialprojekt mit neuem Partner
Dienstag Nachmittag:
Lilly hat das Radio aufgedreht und tanzt zur Musik. Rock'n'Roll ist schon was feines! Schade, dass Viktor nicht da ist um mitzutanzen. Aber wie immer um diese Uhrzeit ist er arbeiten. Lilly seufzt. Wenigstens an den Wochenenden hat er frei. Nun gut, er wird schon wieder heimkehren. Und Musik ist etwas, das geht auch alleine. Sie bekommt gar nicht mit, dass sich die Haustüre öffnet... und wenn, dann hätte sie bereits geahnt, dass es ihre Tochter ist, die von der Schule nach Hause gekommen ist. Was Lilly jedoch nicht weiß ist, dass Viola diesmal nicht alleine ist. Diesmal hat Blaze sie begleitet.
"Nicht zu überhören, wo Mom ist!", sagt Viola grinsend. Typisch Lilly. Ohne Musik hält sie es nun einmal nicht lange aus.
Blaze kam heute mit, weil Lilly ihm so entgegen kam immer und er auch Viola glücklich machen will. Dafür, dass sie gestritten haben und er sich danach wortlos rargemacht hat, kann Lilly nichts. Er grinst zu Viola zurück. Er ist so unglaublich glücklich in ihrer Nähe, dass er eh nicht anders kann. Sie steuern das Wohnzimmer an und Blaze klopft an die offene Tür während sie eintreten.
Lilly bemerkt die beiden Teenager erst jetzt. Sie macht die Musik leiser. "Hallo ihr zwei!", sagt sie und die Verwunderung ist in ihrer Stimme zu hören. Doch sie fragt nicht nach, warum Blaze hier ist.
„Hi.“ sagt er. „Ich wollt mich Entschuldigen, weil ich ohne was zu sagen nich mehr zu den Gitarrenstunden kam.“ er sieht nicht unbedingt verlegen aus, Entschuldigungen aussprechen hat er genau so gelernt wie Bitte und Danke sagen. Lilly klingt verwundert und Blaze fügt an; „Ich wollte nicht respektlos sein.“
Lilly lächelt. "Alles gut. Ja, es wäre besser gewesen, wenn du dich zumindest gemeldet hättest, aber ich hab schon verstanden, dass es zwischen euch einen Streit gab und du sicher anderes im Kopf hattest. Das war nicht schwer zu erraten." Sie sieht zuerst zu Viola, dann wieder zu Blaze. "Ich nehme deine Entschuldigung an." Viola grinst nun. "Ich sagte dir ja, Mom ist nicht nachtragend!", sagt sie grinsend, doch so, dass Lilly es nicht hört.
„Danke.“ antwortet Blaze, dann wendet er sich Viola zu. Er hat seine Gitarre dabei und auf den Rücken geschnallt. Sie wissen schon was sie für das Sozialprojekt machen wollen und Blaze hält die U-Bahn oder den Park in MyShuno für am geeignetsten weil dort genug Leute vorbei kommen. Bald ist es Abend und Viola muss sich nicht an der Sonne stören. „Was machen wir noch, bevor wir los ziehen?“ fragt er und blickt auf Violas volle Lippen. Vor Lilly deutet er nichts an.
Lilly hält das Gespräch für beendet und stellt die Musik wieder lauter. Viola stört sich nicht daran. Auch wenn sie Blaze' Blick bemerkt, deutet auch sie nichts vor Lilly an... Auch wenn sich Viola sicher ist, dass es ihren Eltern egal wäre und sie sich in ihre Partnerwahl nicht einmischen.. zumindest solange es eine gesunde Beziehung ist. Aber dass sie Blaze vertrauen kann hat er ja schon oft genug bewiesen.
Die beiden verlassen das Musikzimmer wieder. "Hm, Filme schauen war ja gestern schon", überlegt sie, "und im Moment habe ich auch keine Lust auf PC. Gibt es noch was, was du vorbereiten müsstest für nachher?"
Er folgt ihr, und schüttelt dabei den Kopf, „Ich muss nichts vorbereiten. Hast du dich für ein Instrument entschieden?“ Es war gestern spät geworden und die Idee war plötzlich da. Viola kann sowohl Gitarre als auch Keyboard spielen. Sie könnten zum Bandraum gehen und dort das tragbare Klavier holen wenn sie sich dafür entscheidet.
"Lillys Flügel kann ich natürlich nicht einfach so mitnehmen.", grinst Viola, "aber das Keyboard im Bandraum sollte gehen." An dieses hatte sie ebenfalls schon gedacht.
Blaze schaut auf die Uhr auf seinem Handy. Es ist erst 16:00 Uhr, eine Stunde oder zwei sollten sie sich noch vertreiben. Sie kommen im Turmzimmer an und Blaze mustert zum Wiederholten Mal den Sarg. Es ist auf seltsame Weise makaber und faszinierend zu gleich. Wie in diesem Spiel welches er hat, bei dem man auf einer Insel in einem Wald mit dem Flugzeug abstürzt und die Gegner dort sind missglückte Experimente, die aus zwei oder mehreren Personen bestehen und… Blaze weiss nicht warum, aber es ist einfach faszinierend. „Dann holen wir das nachher.“ antwortet er. „Hast du schon getrunken?“ wo sie schon beim Thema Vorbereitungen sind.
"Hm, nein.", sagt Viola nachdenklich, "Aber das werde ich natürlich noch machen, bevor wir los gehen. Ich werde auch keine Zeit mit der Jagd vertrödeln sondern mich für heute mit Plasma Jane zufrieden geben." Sie wundert sich ein wenig, warum Blaze immer noch so fasziniert vom Sarg ist, den er ja mittlerweile nicht zum ersten Mal sieht. Für sie selbst ist das nur ein Ort zum Ruhen. Doch sie kommentiert das nicht weiter.
Er wendet sich ihr zu, "Trink von mir, das hält länger." sagt er in einer Normalität, als würde er ihr ein T-Shirt leihen.
Viola sieht Blaze an. Ein seltsamer Scherz, den er da macht. Oder ist es überhaupt ein Scherz? Er kann das nicht ernst meinen. Aber so witzig ist der Satz dann auch nun wieder nicht, als dass er es einfach nur zur Unterhaltung gesagt hätte. Sie entscheidet sich dazu, es trotzdem als Witz zu sehen und antwortet dementsprechend: "Damit du am Ende dann wieder so schläfrig wirst und das Musizieren verschläfst?" Sie grinst.
Blaze hebt die Schultern und lächelt, "Diesmal bist du kontrollierter, oder nicht?"
"Schon. Aber es gibt nun einmal keinen Grund dazu. Ja, echtes Blut ist eigentlich immer die beste Option, aber für einen Abend ist Plasma Jane völlig in Ordnung. Du musst also nicht zwingend dieses Opfer bringen.", antwortet sie. So langsam bekommt sie das Gefühl, dass es gar kein Scherz war.
"Du denkt immer noch, das es mir weh tut oder so, oder?" sagt er lächelnd. Es tut schon weh aber das sagt er nicht. Es ist kein Schmerz wie bei einem Rippenbruch oder ähnlichem, also total hinnehmbar.
"Du willst das also wirklich.", stellt die Vampirin fest. Sie weiß nicht, was sie sonst darauf hätte sagen sollen.
Ihr Tonfall verunsichert ihn, doch er lässt sich nichts davon anmerken. Er hat angefangen, jetzt zieht ers auch durch. Es ist Viola, wenn er ihr nicht alles sagen kann, wem dann. "Ja ich mein, warum nicht. Es hilft dir, und mir machts nichts aus."
"Okay." Viola lächelt nun wieder. "Wenn das dein Wunsch ist. Und ja, es ist auch für mich besser als Plasma Jane."
Innerlich ein wenig erleichtert, dass er nicht doch noch in mehr Erklärungsnot geraten ist, legt er sein Handgelenk frei. Er hat geblufft als er meinte es mache ihn nicht müde wie letztes mal, aber vielleicht stimmts ja. "Okay, bereit." Er hat schon mal über den Hals nachgedacht, aber das traut er sich doch noch nicht.
Viola hat keine Ahnung, was es ist, das Blaze an der Sache so fasziniert. Will er ihr einfach nur helfen? Selbst wenn das nicht einmal nötig ist? Oder ist das eine Art Fetisch für ihn? Sie wagt es nicht, nachzufragen. Aber das Angebot war zu gut um es abzulehnen und so beißt sie ihn nun tatsächlich. Doch sie achtet darauf, tatsächlich weniger zu nehmen als beim ersten Mal. Es bringt ja nun wirklich nichts, wenn er zu müde ist noch etwas mitzubekommen.
Blaze schaut zu wie sie sich festbeisst. Das Gefühl neben dem Schmerz lässt sich schwer beschreiben aber es hat was von jenem Plättchen, welches Jessica ihm auf dieser Party in Strangerville auf die Zunge gelegt hat. Suchtpotential! Darüber denkt er nicht nach. Er setzt sich hin als sie das Mahl beendet hat und umklammert das Handgelenkt. Den Kopf lässt er einen Moment hängen und wartet um sich davon zu erholen. Es ist weit weniger stark als letztes mal aber ausreichend. Er nickt, um sich selbst zu bestätigen, dass es gut war und ist. Noch positiver ist, das Viola weiss wie zu beissen ist, damit es nicht so ein Desaster gibt wie damals in der Schule, als Shane Vero gebissen hat und sie alles vollgespritzt hat. Jetzt heisst es, kurz abwarten, bis sich alles wieder etwas reguliert.
Es wäre peinlich gewesen, wenn Lilly genau im Moment des Bisses nach oben gekommen wäre, doch das ist zum Glück auch nicht der Fall gewesen. Viola lässt ihm einige Zeit, sich zu erholen.
Als die Zeit schließlich so weit ist und die beiden gerade auf dem Weg nach draußen sind, kommt ihnen Lilly entgegen. Sie hält ihr Handy und telefoniert offenbar mit jemandem. Viola glaubt, den Namen Adam zu hören. Was will der denn jetzt? Ach egal... Viola hält sich nicht länger mit diesem Gedanken auf. Sie verlässt mit Blaze die Villa, gerade als ihr nun auch Viktor entgegen kommt.
"Hi... Mister N." sagt Blaze in aller Zufriedenheit. Chip würde merken, dass er anders spricht als sonst, wie es bei Leuten ist die ihn nicht so gut kennen, kann er nicht einschätzen.
Viktor hebt eine Augenbraue. Normalerweise nennt man ihn entweder beim vollen Nachnamen oder eben Viktor, wenn man auf freundschaftlicher Basis mit ihm spricht. Mister N ist ungewohnt... aber aus irgendeinem Grund gefällt ihm Blaze' Dreistigkeit. Auch wenn er nicht sagen kann warum. "Hallo B.", grüßt er ihn zurück. Wie heißt Blaze eigentlich wirklich? Er ahnt schon, dass das ein Spitzname ist, aber er hat ja sicherlich auch einen normalen Namen. Viola nennt ihn jedenfalls immer nur Blaze und so hat Viktor keine Ahnung, wie der Junge eigentlich heißt. Also muss "B" ausreichen.
Blaze muss lachen. Sie gehen an dem Vampir vorbei. "Schönen Abend Mister N." wünscht er und grinst. Er hat keinen Grund sich eingeschüchtert zu fühlen. Viola ist da. 
Blaze, Viola - Nächster Post
Adam - letzter Post
Viola - letzter Post
Charaktere: Familie Nebeljäger, Adam
Titel: Reise in eine fremde Welt
Teil 1
Am Abend des selben Tages:
Lilly steht auf dem Balkon und betrachtet die Gegend in Forgotten Hollow. An diesem Abend ist es ruhig. Doch sie weiß, dass es nicht die ganze Zeit so bleiben wird. Schließlich hat sie heute was vor. Genaugenommen hatten sie mit Adam ausgemacht, sich nun in den Magischen Wald zu wagen. Wegen der Sache mit den Portalen. Und wegen Rasputin, der offensichtlich ebenfalls seine dreckigen Hände im Spiel hat. Ein wenig nervös ist sie schon. Aber sie wird dort ja nicht alleine hingehen. Viktor und Adam werden auch dabei sein... Doch bisher ist Adam noch nicht angekommen.
Der Deathdealer ist bereits auf den Weg zum Anwesen der Nebeljäger. Heute wollen sie gemeinsam einen Schritt weiter gehen, um Licht ins Rätsel um Rasputin und der Lichtkreatur zu bringen. Er steht schließlich am Tor und winkt Lilly zu. 
Lilly sieht den Deathdealer schon vom Balkon aus. Sie will die Tür gerade öffnen, sieht jedoch, dass zeitgleich mit Adam auch Viktor wieder auftaucht. Dann kann er Adam ja hineinlassen, was Viktor auch tut. Gemeinsam gehen die Männer dann zu Lilly nach oben.
"Abend. Wie geht es euch? ... Bereit für das Abenteuer?", fragt Adam das Paar. "Habt ihr noch Fragen, bevor es losgeht?"
"Ja, was weißt du so über den Magie-Wald?", fragt Lilly. "Wäre gut, wenn wir vorbereitet sind. Ein bisschen was weiß ich ja, z.B. von den Zentauren, aber du als Experte kannst vielleicht mehr sagen." In diesem Moment kommt auch Viola auf den Balkon, die zwar schon von den Plänen gehört hat, dass ihre Eltern mit Adam unterwegs sind, aber noch keine Details. Die Teenagerin beschließt, einfach nur mal zuzuhören. 
Adam erklärt: "Zentauren sind stolze und leicht reizbare Kreaturen. ... Machen wir was falsch, könnte es passieren, dass sie uns töten wollen. ... Der Magische Wald hat seine eigene Zeitrechnung. Bezogen auf den Tagesverlauf, dem Sonnen- und Mondaufgang. Ich weiß nicht, ob uns das Licht dort verletzt oder erträglich ist. ... Dafür habe ich in den Archiven zu wenig darüber gefunden. Allein weiß ich, dass wir jetzt in der Nacht dort ankommen. Damit wären wir zuerst mal sicher." Er schaut kurz zu Viola und sagt dann zu Lilly: "Gibt es jemand, der sich um sie kümmert, falls wir es >nicht< heil zurück schaffen?"
Bevor Lilly antworten kann, meldet sich Viola selber zu Wort: "Ist es so gefährlich?", fragt sie. Sie hatte tatsächlich zu wenig Details gewusst. Dass Gefahr droht haben ihre Eltern ihr offenbar verschwiegen. Lilly nickt nur. Viola muss diesen Gedanken jedoch erst mal verarbeiten, so dass sie nun schweigt. Sie hätte gedacht, es sei einfach nur ein Gespräch mit den Zentauren geplant. Sie schätzt ihre Eltern trotz allem und will sie nicht verlieren. Da weder Lilly noch Viola was sagt, beantwortet stattdessen Viktor die Frage: "Lillys Bruder Phil ist ihr nächster Verwandter. Aber ich weiß nicht, ob der sich um sie kümmern kann. Er ist kein Vampir." Das reißt Viola dann doch aus ihrem Schweigen: "Pah, lieber wohne ich alleine als bei dem!" Lilly seufzt. "Wenn alles schief geht, kannst du dich vielleicht auch an Pablo wenden. Oder Irina würde dir sicher auch helfen. Aber es wird nichts schief gehen, glaub mir!"
Adam fügt hinzu: "Ich geh als Soldat immer vom schlimmsten aus. Wenn alles gut geht, umso besser. ... Ich habe gelernt keine falschen Versprechen zu geben, die nicht einzuhalten sind. ... Als Zivilisten habt ihr natürlich immer die Möglichkeit das Vorhaben abzubrechen. Ich werde euch mit allem was ich tun kann beschützen und verteidigen. Das ist der Eid, dem ich meiner Lordschaft und in meiner Ausbildung leisten musste. Daran halte ich mich." In Gedanken ist er einen Moment bei Marishka. Er sieht dann zu Lilly und Viktor. "Habt ihr vielleicht irgendwelche Blumen, die frisch in der Erde wachsen? ... Man könnte diese mit der Wurzel ausgraben und als Friedensgeschenk in einem Topf mitbringen. Als Zeichen unserer friedlichen Absicht." 
Lilly überlegt. "Forgotten Hollow ist nicht für seine Blumen bekannt.", sagt sie, "die müssten wir vermutlich woanders herholen. Es sei denn, Zentauren mögen die Sixam-Moskitofalle. Oder Eisenhut. Sowas wächst hier in der Gegend." Auch Viktor überlegt. "Dann müssten wir einen Umweg machen, aber wenn es hilft, wäre ich zu einem Umweg bereit. Oder aber, Lilly besänftigt sie mit Musik. Mit einem Ständchen als Friedensangebot. Sie kann ihre Gitarre mitnehmen. Das Klavier wiegt dazu wohl etwas zu viel.", sagt er. Viola hört weiterhin zu. Sie ist kein Feigling. Sie hat auch Blaze vor Shane im Blutrausch verteidigt und sie würde es wieder tun. Sie hat sich auch in die Gruselvilla gewagt.... Doch tief im Inneren weiß auch sie, dass das hier etwas anderes ist. "Und wenn ich mitkomme?", schlägt sie schließlich vor, "wenn jemand so jung wie ich vorbei komme, könnte das ja tatsächlich ein Zeichen sein, dass wir nicht mit militärischen Absichten hergekommen sind." Ihre Eltern sind jedoch nicht begeistert, das sieht man ihren Blicken an.
Der Deathdealer greift in eine seiner Taschen und holt eine Art Pergamentfetzen hervor. "Mein Notizzettel. ... Wartet kurz." Er überfliegt den Aufschrieb und sagt dann: "Gibt es bei euch die Blume: Gänseblümchen? ... Eisenhut wäre wie Krokus giftig für Zentauren. ... Und sie lieben Flötenmusik, wie sie Faun meistens spielen. ... Nie direkt in die Augen sehen, dass reizt sie." Dann sieht er zu Viola. "Deine Frage können nur deine Eltern beantworten. Meine Antwort wüsstest du bereits, oder Kleine?" Damit gibt er erneut seinen Standpunkt zu verstehen. "Diese Sache ist nichts für Jungvampire, Viola."
"Wie gut, dass mir deine Meinung egal ist.", sagt Viola daraufhin nur. Adam ist ihr tatsächlich egal. Mittlerweile stört es sie nicht mal mehr, wenn er sie 'Kleine' nennt. Aber sie würde ihre Eltern nicht im Stich lassen wollen. Wenn sie ihnen helfen kann, ist sie auch bereit dazu, Risiken einzugehen. 
Lilly spricht hingegen das Thema Blumen an. "Ja, Eisenhut ist nicht nur für Zentauren giftig. Daher sprachen wir ja bereits von einem Umweg. Gänseblümchen gibt es in Forgotten Hollow nicht aber die finden wir bestimmt unterwegs. Und was Musik betrifft: Eine Flöte besitze ich leider nicht.." Nicht einmal Lilly kann jedes einzelne existierende Instrument spielen. Dann erst wendet sie sich an ihre Tochter. "Ja ich weiß, diesmal ist es nicht Vero, die du antreffen würdest, aber trotzdem bin ich hier eher Adams Meinung. Ich rechne es dir hoch an, dass du bereit bist, uns auch dann zu helfen, wenn Gefahr droht, aber du bist wirklich noch zu jung. Du hast dein Leben noch vor dir. Was meinst du wohl, wie sehr Blaze dich vermissen würde, wenn du nicht heimkehrst? Und außerdem brauchen wir jemanden, der dem Rat der Vampire Bericht erstattet, wenn wir nicht zurück kommen. Und vielleicht das Buch über die Kreaturen vorbei bringt. Das hilft dem Rat sicher auch." Viola schweigt nachdenklich.
Adam hört Lilly zu und ist froh, dass die Eltern so umsichtig sind. "Wie geht es eigentlich Shane?", fragt er Viola.
Überrascht über den Themenwechsel hebt diese eine Augenbraue. "Keine Ahnung." Sie sieht zu ihrer Mutter. Das mit dem Buch zum Rat der Vampire zu bringen klingt nach einem Vorwand. Doch Viola versteht, dass Lilly einfach Angst hat, ihrer Tochter könnte etwas passieren. Aber sie verwirft dieses Thema fürs erste und fragt nun Adam: "Warum, was ist denn mit Shane, dass der dich so interessiert?"
Adam wendet den Blick ab und sagt lediglich: "Wir haben ne gemeinsame Vergangenheit. Mehr nicht."
"Einen auf geheimnisvoll zu machen steht dir nicht.", sagt Viola unbeeindruckt. Diesmal ergreift Viktor das Wort, der versucht, Lillys Taktik zu übernehmen: "Wie du siehst gibt es noch viele, denen du eher helfen könntest als uns. Es ist eine Sache von Diplomatie mit den Zentauren. Ja, es kann schief gehen.. aber besser, dann überlebst wenigstens du als wenn wir alle draufgehen. Also bitte... folge uns auch nicht heimlich." - "Ist ja gut. Das hatte ich auch nicht vor!", sagt Viola und sie verdreht die Augen. "Aber bis zum Portal kann ich euch doch begleiten, oder?" Damit haben Lilly und Viktor dann kein Problem.
Der Deathdealer geht nicht näher auf die Gespräche ein. Lediglich sagt er: "Wir sollten dann nach den Gänseblümchen suchen. Ewig Zeit, bis im Magischen Wald der Tag anbricht, haben wir nicht."
"Ja!", bestätigen Lilly und Viktor gleichzeitig und die Vampire machen sich auf den Weg. Viola begleitet die Truppe tatsächlich. Sie möchte wenigstens wissen, wo ihre Eltern sind, falls sie nicht zurück kommen sollten. Adam geht vor und zeigt den Weg und die Familie Nebeljäger folgt ihm. Die Katzen werden eine Weile auch alleine in der Villa klarkommen.
Unterwegs finden sie tatsächlich Gänseblümchen und sie halten an. "Ich habe im Buch schon weiter gesucht, ob ich etwas über die Lichtgestalt finden kann!", beginnt Lilly ein Gespräch während sie die Blumen ausgräbt, "aber leider ohne Erfolg. Vielleicht ist es im Buch unter einem anderen Namen gelistet als Lichtgestalt, aber unter diesem Namen gibt es jedenfalls nichts. Es sei denn, ich habe versehentlich die Seite übersprungen, ohne es zu merken."
Sie seufzt und fährt fort: "Sogar Viola hat mitgeholfen, über das Internet." Diese nickt. "Da gab es aber einige Eintragungen.", sagt diese, "zu viele, als dass uns das helfen könnte. Einige schienen sich auch eher um Videospiele zu handeln wo irgendwelche Lichtgestalten vorkommen. Manchmal schien damit einfach ein anderes Wort für Jesus gemeint sein. Es gibt zu viele Treffer. Ein genauerer Name für die Gestalt als das etwas allgemein gehaltene Lichtgestalt wäre wohl besser." Lilly nickt und schaut auf die Gänseblumen in ihrer Hand. Sie hat extra darauf geachtet, dass auch die Wurzeln noch dran bleiben.
Adam erwidert: "Das kann ich verstehen. Lichtkreaturen sind dafür bekannt unerkannt zu bleiben. Das macht es uns Vampiren besonders schwer, da wir, also die Deathdealer, unseren Gegner kennen müssen, um uns eine gute Strategie überlegen zu können. ... Was für Fabelwesen wurden euch als Suchergebnisse angegeben?" Unterdessen nimmt Adam ein Jutesäckchen und füllt es mit Erde auf, um die Gänseblümchen darin einzusetzen.
Diese Frage kann Lilly nicht beantworten, und so muss Viola davon berichten: "Wie gesagt, viele Treffer waren über Videospiele. Es gibt sogar eine Rockband mit diesem Namen. Aber außer halt als Synonym für Jesus wurden auch Engel aufgezählt, oder Einhörner."
Ein Gedankenblitz durchfährt Adam. "Sagtest du ... Einhorn?"
"Ja, das sagte ich dann wohl.", meint Viola trocken.
Der Soldat sieht zu Lilly und Viktor. "Könnt ihr euch noch an die magischen Blumen an der Villa erinnern?" Die beiden nicken.
"Und was ich über Werwölfe und silberne Flüssigkeiten gesagt habe."
"Dass Werwölfe so etwas meiden wie Quecksilber oder Einhornblut? Ja, daran erinnere ich mich.", sagt Viktor, dem schon klar ist, worauf Adam nun anspielt. Doch er lässt ihn ausreden.
Adam muss sich setzen. Er ringt um Fassung. "Das bedeutet ... es kann nur ein Einhorn sein. Dafür deuten die Puzzelstücke in diesem Rätsel zu sehr darauf hin ... aber ... es kann einfach kein Einhorn sein ... das ist unmöglich ..."
Viktor, der zu dem selben Schluss gekommen ist, nickt. "Offensichtlich muss es dann doch ein Einhorn geben.", sagt Viola, "sofern nicht jemand bewusst falsche Spuren legt, um mögliche Detektive in die Irre zu führen."
Adam sieht zu Viktor, dann zu Viola. "Einhörner sind seit längeren ausgerottet ... aber alles deutet darauf hin ... Falsche Spuren?" Der Vampir ist von dieser Tatsache erschlagen. "Wenn es tatsächlich dieses LETZTE Einhorn gibt ... dann ist auch klar, was Rasputin sucht ... und was er vor hat."
"Wir müssen den Kerl endlich erwischen!", sagt Viktor grimmig, "er hat genug Unheil angerichtet!" Auch Viktor macht nicht nur legale Sachen in seinem Leben, aber er hat zumindest nicht vor, gefährdete Fabelwesen auszurotten.
Dann erhebt sich Adam. "Wenn jemand uns sagen kann, ob wir mit unserer Annahme richtig liegen, dann können das nur die Zentauren. Sie leben in an dem Ort, wo die Einhörner nur überleben können. ... der Magie-Wald ..." Er bückt sich und nimmt die Blumen hoch. "Jetzt brauchen wir Alucards Segen, dass alles klappt."
"Ja.", sagt Lilly, "ist es denn noch weit zum Portal?"
"Wir müssen nach Glimmerbrock. Von dort kommen wir in den Wald."
Die kleine Truppe macht sich auf den Weg und nach einiger Zeit kommen sie tatsächlich dort an. Sie kommen auch an der Ruine vorbei, in der Viktor damals die Briefe gefunden hatte. Die Briefe mit diesen unsäglich schrecklichen Gedichten, wie er sich erinnert. Viktor spart sich allerdings jeglichen Kommentar und sie gehen weiter. 
Als sie schließlich vor dem Portal stehen, sieht Adam zu den Weggefährten. "Wir betreten nun unbekanntes Teritorium. Seid wachsam und macht nichts unüberlegtes. Wie Viktor sagte: Diplomatie ist jetzt wichtig. ... Lilly, halte die Blumen gut fest. Sie sind unser Garant für Frieden." Er reicht der Artgenossin das wertvolle Geschenk und prüft selbst, ob seine Feuerwaffe geladen ist. Er schmunzelt. "Im Notfall habe ich eine Krokus Rauchbombe dabei. Die Krokus Essenz ist so dosiert, dass sie für die Zentauren unangenehm, aber nicht tödlich ist. Bin also vorbereitet." Dabei zwinkert er den Nebeljägern zu.
"Gut, gehen wir.", sagt Lilly, sieht dann aber noch einmal zu Viola. Sie fasst ihrer Tochter auf die Schulter. "Du weißt, dass wir dich nicht im Stich lassen. Wir kommen wieder, versprochen!" Die Teenagerin nickt nur. Sie hat eingesehen, dass es wohl tatsächlich das beste ist, wenn sie zurück bleibt. Und sei es nur, damit wenigstens einer Bescheid weiß wo die Eltern hin sind, wenn sie denn nicht zurück kommen sollten. Sie schluckt. An diesen Gedanken, dass etwas passieren kann, kann sie sich immer noch nicht gewöhnen. "Ja, und wehe ihr haltet dieses Versprechen nicht!", ruft sie den beiden hinterher. Hinter Adam betreten nun auch Lilly und Viktor das Portal. 
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
(Fortsetzung folgt...)
Lilly, Viktor, Adam - Nächster Post
Viola - Nächster Post
Viola - letzter Post
Lilly, Viktor - letzter Post
Charaktere: Familie Nebeljäger
Titel: Feierabendgespräche
Viola flattert heimwärts. Irgendwann in der letzten Doppelstunde hatte sie Mitschüler über den Jungen reden gehört, der offenbar während der Pause an der Schule angemeldet wurde. Doch sie hatte den Erzählungen nur mit halben Ohr zugehört. Den würde sie ja noch früh genug kennen lernen.
Wieder zu Hause hat sie ganz andere Gedanken: Lilly. Am Mittwoch nach ihrem Abenteuer sah sie wirklich erschöpft aus. Hoffentlich geht es ihr nun besser. Sie findet ihre Mutter in der Bibliothek. „Hey Mom, wie geht’s?“, fragt die Teenagerin.
Lilly betrachtet Viola eine Weile. Wie schön es doch wäre, wenn sie Vero genauso empathisch gegenüber sein könnte. Aber immerhin hält sich ihre Tochter ja an den Waffenstillstand. Lilly betrachtet ihre Narbe. „Alles gut.“, versichert sie, „tut gar nicht mehr weh und mit einer Narbe werde ich auch noch leben können. Und auch die Erschöpfung hat sich nun wieder erledigt. Ich nehme an, Viktor hat dir alles erzählt?“
Viola nickt. Das hat er. Auch von der Elbin und dass deren Behandlung Lilly nicht unbedingt gut getan hat. Aber es scheint ja zumindest keine bleibenden Schäden gegeben zu haben. „Oh, gut.“, sagt die Teenagerin knapp, „wie geht es weiter?“
Doch das weiß Lilly auch nicht. „Wir müssen erst mal mehr über diese Hila herausfinden. Das kann dauern. Aber wir werden ihre Hilfe brauchen. Falls du also irgendwann was finden solltest...“
Viola versteht schon. „Klar, dann gebe ich euch die Information weiter. Auch wenn ich auch nicht wüsste, woher ich etwas herausfinden sollte.“ Lilly nickt. „Ich eben auch nicht. Diese ganze Schnitzeljagd ist nicht wirklich erfolgversprechend, wie?“ - „Tja, das hält Dad auch nicht davon ab, Rasputin zu jagen!“, kommentiert Viola noch, bevor sich plötzlich die Tür öffnet. Besagter Dad kommt hinein. 
Er hat den letzten Satz noch mitbekommen: „Er hat es aber auch verdient, gejagt zu werden!“, sagt Viktor streng, „Egal wie lange es dauert. Er kommt mir nicht davon!“ Viola starrt ihren Vater verwundert an... sie ist nicht verwundert wegen seiner Aussage oder seiner Wut auf Rasputin.. sondern wegen der Tatsache, dass er überhaupt zu Hause ist. Müsste er nicht noch arbeiten? „Hab heute Urlaub.“, sagt er knapp als Erklärung. Viola gibt sich damit zufrieden und wechselt das Thema: „Ach übrigens... Gestern hatte ich nicht mehr dran gedacht, aber wir werden bald Halloween in der Schule feiern. Mein Lieblingsevent!“ Und so dreht sich das Gespräch nun um ein ganz anderes Thema, ohne dass Viola dabei erwähnt, dass sie in die Dekogruppe gewechselt hat, in der auch Vero ist.
Viola - Nächster Post
Nouki kommt von Mt. Komorebi
Bea, Vero - letzter Post
Viola - letzter Post
Charaktere: Familie Nebeljäger, Nouki, Bea, Vero
Titel: Referat unter Rivalinnen
Viola öffnet nach der Schule ihre Haustür. Sie ist schneller da als ihre Referat-Partnerinnen. Immerhin kann sie per Luftlinie reisen. Doch sie wollte nicht so lange in der Sonne bleiben. Immerhin kennt Vero ja den Weg, seit sie mit Ellie und Tani mal zufällig in der Gegend vorbei kam. Sie kann sie den anderen beiden sicher den Weg zeigen. Sie zeigt den Mädels nur ungerne ihr Heim. Aber als ihr klar wurde, dass sie zu Alternativorten hätte anreisen müssen, kam es ihr doch als die beste Lösung vor. Sie kann nur abends reisen. Doch die Zeit, die sie draußen hat, will sie dann ausnutzen und nicht Schulzeugs erledigen müssen. Da ist es besser, das jetzt am Nachmittag schon tun zu können. Sie hört, wie Lilly wieder am Klavier musiziert: "Ich krieg nachher noch Besuch. Also nicht wundern, wenn es dann klingelt.", sagt Viola, ohne ihrer Mutter zu erklären, wer denn kommen würde. "Alles klar. Dann grüß Blaze mal von mir!", ist Lillys Antwort. Blaze... schön wär's! Doch Viola verbessert Lillys Vermutung nicht. Ob Vero wohl ihrem Vater die Wahrheit sagt, wo sie ist? Aber das kann der Vampirin ja auch eigentlich egal sein. So oder so hat sie nicht vor, der Blondine etwas anzutun. 
Vero erreicht zum vereinten Zeitpunkt die Villa Blutrose in Forgotten Hollow. Dort wartet sie auf die anderen. Ihre Ratten hat sie vorsichtshalber daheim gelassen.
Es klingelt und es ist Vero. Viola öffnet. Man sieht ihr ihre mangelnde Begeisterung an, doch sie grüßt trotzdem mit einem knappen "Hi". Auch Bea kommt in diesem Moment vorbei. "Hallo.", sagt die Meerfrau. Nouki ist ebenfalls dabei und nach den Begrüßungen gehen die Mädchen nach drinnen.
Die Blondine winkt Bea und Nouki freundlich zu. Sie sagt ein knappes "Hi" zu Viola und folgt ihnen ins Haus. Sie sieht sich um. Es ist anders wie in üblichen Vampirfilmen dargestellt. Die Schülerin wartet ab. Sie hört eine der Katzen miauen. Innerlich rollt sie die Augen. Katzen mag sie überhaupt nicht.
Viola bemerkt Veros Augenrollen nicht, und auch Bea scheint eher Ausschau nach dem Vierbeiner zu halten. Moritz zeigt sich kurz darauf tatsächlich. Neugierig beschnuppert er die unbekannten Personen. Bea streichelt das Tier und fragt Viola nach dessen Namen, der ihr auch genannt wird. Aber dann erhebt sie sich wieder. 
"Oh, du bist ja auch ein ganz Süßer." flötet Nouki im gleichen hohen Singsang, den sie auch für Bandido anschlägt, was Moritz ein wohliges Schnurren entlockt. Vorsichtig streichelt Nouki den Kater hinter den Ohren und trennt sich nur schwer, um den anderen zu folgen. "Hätte nicht gedacht, dass du so anschmiegsame Schmusetiere wie Katzen magst," sagt sei im weiter gehen zu Viola.
"Was für Tiere hätten deiner Meinung nach denn besser zu mir gepasst?" Viola sieht Nouki neugierig an.
Schmunzelnd antwortet Nouki:"Also...zumindest ne Wildkatze hätte ich schon erwartet oder...vielleicht auch ne Schlange oder nen Alligator..i.rgendwas Exzentrisches." Als sie Violas Blick bemerkt, meint sie lächelnd. "Nein...Spaß. Katzen sind Schmusetiger und zeigen trotzdem ihre Krallen...passt doch wieder." Sie schweigt kurz. "Und sie sind meine Lieblingstiere. Ich hab nen Kater...Bandido heißt der. Ist mir zugelaufen im Urlaub."
"Ja, Katzen sind nice.", ist Violas knappe Antwort, die es danach bei diesem Thema belässt.
"Dann lass uns mal anfangen.", schlägt Bea vor. Sie hört im Nebenzimmer Klaviermusik. Violas Mom hat wirklich Talent! "Ja, lass uns loslegen", schließt sich auch Vero Beas Worten an.
Viola wirft einen kurzen Blick in Richtung Musikzimmer, ohne die Tür dorthin zu öffnen. Noch scheint Lilly keine Ahnung davon zu haben, wer alles da ist, auch wenn sie die Haustür sicherlich gehört hat. Aber sie erwartet wohl nach wie vor Blaze.
"Oben ist ein PC, da können wir loslegen.", sagt Viola nun und führt Nouki, Vero und Bea zu dem PC ihrer Mutter. Sie will ihnen nicht unbedingt ihr eigenes Zimmer zeigen müssen.
Bea sieht sich neugierig um. Das Gebäude ist alt, das ist ihr schon aufgefallen. Sogar eine Orgel ist in der Nähe, wie sie feststellt. Schon merkwürdig, diese Vampire. So ein Musikinstrument hätte sie eher in einer Kirche erwartet als in einer Villa. Doch sie kommentiert es nicht.
Vero schweigt und folgt dem Rest. Als sie vor dem PC stehen, sagt sie: "Also, fangen wir vielleicht mit dem an ..." Sie liest ihre Notizen kurz vor. Es geht dabei um den Wechsel von Perm zu Trias und dass durch das Massenaussterben, mit den freien Nischen, die Dinos eine Chance bekommen haben.
Viola sagt nichts zu Veros Vorschlag sondern schaltet einfach den PC an. Sie holt ihre eigenen Notizen hervor. Die Zeitleiste muss nur noch in den PC übertragen werden. Sie öffnet Powerpoint und legt ihren Zettel neben die Tastatur, fängt aber noch nicht an.
Bea sieht Stühle um einen Tisch herum stehen und holt sich einen davon, so dass sie auch sitzen kann. Dann holt sie noch zwei weitere für die anderen Mädchen. Viola bleibt einfach auf dem Stuhl sitzen, der eh schon vor dem PC steht.
Auch Nouki zückt ihren Block, den sie mit fast unleserlichen Hieroglyphen beschriftet hat. Immer das Gleiche. Wenn sie schnell schreibt, muss sie nachher mühsam entziffern was sie da fabriziert hat, manchmal hilft auch nur raten. "Ich hab gesammelt was es wann für Lebewesen im Wasser gab." Sie beugt sich etwas vor, um besser auf den Bildschirm sehen zu können.
Vero bleibt lieber stehen, sie mag sich nicht hinsetzen. Außerdem findet sie, hätte Viola den Gästen zumindest was zu trinken anbieten können. Bei ihrem Papa wäre das so.
Auch Bea fällt Violas fehlende Gastfreundschaft auf, doch sie ist sich auch nicht sicher, ob Vampire überhaupt normale Getränke da haben. Als Meerfrau braucht sie viel Flüssigkeit, doch Blut will sie nicht unbedingt trinken. Sie nimmt sich ihren Mut zusammen: "Hast du Wasser da?", fragt sie daher, "Oder sonst was? Außer Blut natürlich!"
Viola, die gerade schon angefangen hat mit ihrer Zeitleiste sieht zu Bea. Sie unterbricht ihre Arbeit. "Wir haben Limo.", sagt sie knapp. Das fehlte noch, dass sie hier jetzt die perfekte Gastgeberin spielen soll. Aber da Bea nicht weiß, wo die Getränke sind, erhebt sie sich dennoch. "Ich hole was.", sagt die Vampirin. "Braucht ihr auch was?" Sie schaut zu Vero und Nouki. Dann müsste sie zumindest nicht mehrmals laufen.
"Ich würd auch eine Limo nehmen", antwortet Vero neutral.
"Ja, Wasser wär gut." Nouki ist sich nicht sicher was für Limo das wäre..normale? Oder aus Plasmafrüchten? Besser bei Wasser bleiben, da weiß man was man hat.
Viola nickt und holt die Getränke. Als sie wieder zurück kommt, verteilt sie die Gläser und stellt auch noch die Flasche hinzu, falls sich jemand etwas nachholen will. Es handelt sich um ganz normale Zitronenlimo, doch da Nouki Wasser bestellt hat, steht für sie ein Glas mit Wasser bereit. In der Zwischenzeit hat auch Bea ihre eigenen Notizen herausgeholt.
Während Violas Abwesenheit hat Vero Bea den Daumen nach oben entgegengestreckt. Als Zeichen, dass sie deren Einsatz wegen den Getränken lobt.
Nouki schenkt sich Wasser ein und hebt ihr Glas:" Dann wollen wir mal auf diesen denkwürdigen Tag trinken, oder?" Sie grinst in Richtung Viola. "Wer hätte gedacht dass wir mal zusammen hier bei dir zuhause sitzen, das ist doch ein 'Prost' wert."
Bea grinst bei Noukis Worten. "Ich finde das auch super, dass du das durchgezogen hast.", sagt sie lachend und nimmt einen Schluck aus ihrer Limo. "Also dann: Prost!" Viola nickt. Das hätte sie selber ebenfalls nie erwartet. Und wenn sie vorher daran gedacht hätte, dass sie auch noch das Referat ausarbeiten müssten, hätte sie sich wohl eine andere Gruppe gesucht. Aber bisher läuft es ja halbwegs. Vero ist nicht auf die Sticheleien während des Museumsbesuch angesprungen und im Nachhinein ist Viola auch froh darüber, dass es so glimpflich abgelaufen ist.
"Bin halt immer für Überraschungen gut.", sagt sie nur.
Bei Noukis Worten muss Vero schmunzeln. Freunde werden Viola und sie sicher nicht. Aber bisher läuft das mit dem Referat ganz ok.
Die Mädchen sind gerade ganz in ihr Referat vertieft und am Arbeiten, als sie plötzlich eine überraschte Stimme hören. "Was zum... Vero? Und noch zwei andere Mitschülerinnen von Viola? Was macht ihr denn alle hier?" Lilly ist wirklich verblüfft. Sie hatte eigentlich vorgehabt, ihren PC zu nutzen, doch der wird nun offenbar bereits in Beschlag genommen.
"Nur Schulkram.", sagt Viola knapp, der es irgendwie peinlich ist. Lilly starrt weiterhin auf die Gäste. Den PC hat sie nun wieder vergessen. So eilig ist die E-Mail, die sie hatte schreiben wollen, ohnehin nicht.
"Guten Tag Frau Nebeljäger." begrüßt Nouki die Vampirin. "Ich bin Nouki."
Die Blondine winkt Frau Nebeljäger zu. "Hi", grinst sie dabei. "Frau Fernández hat mit uns ein Museum besucht und wir haben Gruppen gebildet für ein Referat. Viola wollt unbedingt zu uns. Deshalb sind wir hier."
"Okay...", sagt Lilly zweifelnd. Das mit dem Musemsbesuch wusste sie. Immerhin hatte sie den Zettel ja auch unterschrieben. Doch dass es auch ein Referat geben soll, ist ihr neu. Wahrscheinlich wurden die Gruppen ausgelost und Viola musste mit diesen Partnerinnen Vorlieb nehmen. Sie kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass es freiwillig geschehen ist. Aber wenn es einen Streit gegeben hätte, hätte sie das gehört. Es scheint bisher also ganz ruhig geblieben zu sein. Lilly sieht, dass bereits Getränke bereit stehen und verzichtet daher darauf, etwas zu trinken anzubieten.
"Hallo, Frau Nebeljäger!", grüßt nun auch Bea und stellt sich vor. Lilly grüßt Nouki und Bea nun auch ihrerseits. "Ich habe die Haustür klingeln hören, aber eigentlich hatte ich eher mit Blaze gerechnet.", sagt sie lächelnd, "Aber gut, dass sich Viola auch mal auf andere Leute einlässt."
Aha, dann ist das also doch schon ernster mit Blaze, denkt Nouki leicht überrascht. Wenn er schon hier im Haus verkehrt und Violas Mum ganz selbstverständlich mit ihm rechnet. Sie denkt an das Gespräch bei der Party zurück und lächelt in sich hinein. Gönnen würd sie's den beiden ja schon. "Ja, wir sind auch echt ne nette Truppe, da hat sie eine gute Wahl getroffen." antwortet sie halb scherzend Fr. Nebeljäger.
Lilly lächelt. Die Mädchen scheinen tatsächlich nett zu sein... auch wenn diese Bea eine seltsame Aura hat. Sie scheint eine gewisse Magie inne zu haben, auch wenn es eher schwache Magie zu sein scheint. Doch sie fragt nicht weiter nach.
Irgendwie wirkt es surreal auf Vero, dass sie sich bei Viola zu Hause befindet. Sie schweigt und trinkt einen Schluck von der Limo. Die Anwesenheit von Nouki und Bea beruhigt sie. Allein würde sie es mit der Vampirin nicht aushalten. Sie findet es auch schön, dass sie sich bisher immer mehr mit der Grünhaarigen anfreunden konnte.
Vero sieht - genau wie ihre Tochter - nicht gerade begeistert aus, stellt Lilly fest. Doch solange die beiden sich zusammenreißen, sieht sie keinen Grund, in irgendeiner Form einzugreifen. Sie denkt an den Abend, als sie Vero mit Adam besucht hat. Veros Blut und die damit verbundene Erinnerung hat ihnen im Wald der Zentauren wirklich weitergeholfen!
Ein bisschen unruhig rutscht Nouki auf ihrem Stuhl hin und her."Viola, ich müsste mal zur Toilette, kannst du mir den Weg zeigen?" sagt sie leicht verlegen.
Das Badezimmer ist nicht weit entfernt. Viola zeigt in die Richtung. "Da wo wir die Treppe hoch sind. Die Tür neben der Leiter nach oben.", erklärt sie. Hoffentlich würde Nouki nicht aus Neugier die Leiter hochklettern.. Aber warum sollte sie das auch tun?
"Danke." Nouki nickt und verlässt den Raum in die angegebene Richtung. Ihr schlechtes Gewissen drückt sie ein wenig, weil sie gerade Viola angeschwindelt hat. Sie ist heute hier in der Villa Blutrose und vielleicht ist das die einzige und letzte Gelegenheit zu sehen wie Vampire leben. Normalerweise hat Nouki viel zu gute Manieren, um in anderer Leute Häuser herum zu spionieren, aber die Faszination und ihre Entdeckungslust ist größer als ihre moralischen Bedenken. Viola würde sicher niemals eine Führung mit ihnen durchs Haus machen. Sie öffnet die Badezimmertüre, nur um sie gleich wieder vorsichtig von außen zu schließen. Lilly Nebeljäger ist bei den anderen und Violas Dad hat sie noch gar nicht gesehen. Vielleicht ist er außer Haus? Leise schleicht sie zur Treppe, die nach unten führt...es ist still, nur Moritz streift durch den Flur und verschwindet hinter einer angelehnten Türe, nachdem er kurz überrascht stehen geblieben war. Noukis Herz klopft wild, sowas hat sie noch nie gemacht. Gut dass ihre Eltern das nicht wissen. Sie sieht die Treppe in den Keller, die ihr eigentliches Ziel ist. Bestimmt gibt es dort unten geheimnisvolle Räume mit noch geheimnisvolleren Dingen. Ganz langsam steigt sie die nächste Etage nach unten, sorgsam darauf achtend keine knarzenden Geräusche aus zu lösen. Unten angekommen blickt sie sich leicht enttäuscht um. Da steht ein Schachtisch in der Ecke, ein ganz normaler, ansonsten nichts aufregendes. Behutsam drückt sie die Klinke der Türe rechts von sich nach unten..nicht abgeschlossen.
Während Nouki im Bad ist, wie zumindest Lilly vermutet, spricht sie Vero an: "Dein Mut hat uns aber auch schon sehr weitergeholfen, damals als ich mit Adam bei dir zu Besuch war. Wir wissen nun, wer dich vor dem Wolf beschützt hat." Sie spricht so leise, damit Bea das nicht hört.. die jedoch abgelenkt ist, da sie gerade die Siamkatze Misty entdeckt hat, die gerade mit dem Kätzchen spielt. Und wenn Viola das hört, ist es nicht so schlimm. Sie weiß ja eh schon Bescheid.
Viola achtet jedoch weder auf Lilly noch auf die Katzen. Wo bleibt Nouki nur? Hat sie etwa doch gewagt, die Leiter hochzuklettern? "Ich muss auch mal kurz was holen!", entschuldigt sie sich. Sie merkt schnell, dass niemand im Bad ist. Doch als sie als Fledermaus die Leiter hochflattert, ist Nouki auch hier nicht. Sie muss stattdessen nach unten gelaufen sein.
Die Angesprochene hebt ihren Kopf und sieht Lilly an. "Echt? ... Ähm ...", fängt sie unsicher an. "Und was passiert nun? ... Muss ich noch in Angst leben?", fragt sie die Ältere.
Das kann Lilly der Blondine auch nicht beantworten. "Das weiß ich leider nicht.", gibt sie zu. "Wir sind zumindest auf der Suche." Nickend hört Vero der Erwachsenen zu. "Okay. ..." Da Viola nicht im Raum ist, vertraut sich das Mädchen der Gesprächspartnerin an. "Ich habe Angst, dass es wieder passieren kann ... Manchmal ... verfolgen mich Albträume ...", dabei füllen sich ihre Augen mit Tränenwasser.
Mittlerweile hat auch Bea mitbekommen, dass sich Lilly und Vero offenbar nicht zum ersten Mal begegnen. Was ist hier los? Sie tut so, als wäre sie weiterhin abgelenkt, hört aber heimlich zu.
Lilly legt Vero tröstend eine Hand auf die Schulter. Die Blondine tut ihr wirklich leid. "Verdammt, ich wünschte, ich könnte dir mit deinen Alpträumen helfen.", sagt sie nun, "niemand verdient so etwas. Wir wissen nicht, ob du ein zufälliges Opfer warst oder der Werwolf extra geschickt wurde. Aber auch Adam hilft auf seine Weise und wenn er auf etwas stößt, werden auch wir Nebeljäger davon erfahren. Und umgekehrt genauso. Du bist nicht alleine." Lilly ist sich nicht sicher, ob sie das Richtige sagt. Doch nun kann sie die Worte auch nicht mehr zurück nehmen. "Du weißt ja, ich schulde dir eh noch einen Gefallen."
Nickend hört das Mädchen zu und wischt sich mit dem Armrücken die Tränen aus den Augen weg. "Ich hoffe, dass niemand das erleben muss, was mir passiert ist. ... Danke, Frau Nebeljäger."
Werwolf? Bea hält inne. Hat Frau Nebeljäger da wirklich von einem Werwolf gesprochen? Gibt es denn Werwölfe? Nun ja... es gibt auch Vampire und Meersims. Ausgeschlossen ist es also nicht. Aber vielleicht hat sie sich auch nur verhört oder die Vampirin meint es als Metapher. Vero scheint allerdings zu wissen, was sie meint.
Lilly lächelt leicht. "Du bist stark, Vero. Stärker als du vielleicht selber von dir denkst." Auch, dass sich die Blondine auf Viola einlässt ist eine gewisse Art von Stärke. Doch Lilly erwähnt ihre Tochter nicht.
Wieder nickt Vero nur. "Danke", sagt sie freundlich. Ihr hat das Gespräch etwas geholfen.
Währenddessen:
Kurz bekommt Nouki einen unmotivierten Anflug von Panik, dann siegt die Neugier. Sie geht durch die Tür und findet sich in einem langen Gang wieder. Auch der nächste Raum ist unverschlossen. Sie öffnet die Tür einen Spalt und schließt sie sofort wieder mit einem Schreckenslaut. Zwei prachtvolle Särge stehen im Raum und von der gegenüberliegenden Wand hat sie ein grauenerregendes Monster angestarrt.
Himmel...wie kann ein Sim mit sowas im Raum schlafen? ? Aha ja, vor Schreck vergessen...Vampire wohl schon.
Nouki beschließt wieder nach oben zu gehen, bevor jemand sie bemerkt, wagt aber noch einen Blick hinter eine der Türen gegenüber, obwohl ihr schlechtes Gewissen und die Angst entdeckt zu werden mittlerweile fast unerträglich sind. Staunend erkennt sie einen Korb mit Wolle und Stricknadeln und auf einer Kommode sitzt ein gestrickter Pinguin mit einer Wollmütze auf dem Kopf. Wie süß ist das denn? Also...Vampire pflegen harmlose Hobbies wie stricken? Diese Erkenntnis allein war den Ausflug schon wert. Plötzlich spürt sie ein weiches Streichen um ihre Beine und schreit auf. Sie schließt die Türe mit einem leisen, aber vernehmbaren Knall und erkennt Moritz, der um ihre Füße schleicht. Schnell hebt sie ihn vom Boden auf und vergräbt ihr Gesicht im weichen Fell, um das wild schlagende Herz zu beruhigen. Jetzt aber auf der Stelle nach oben. Sie nimmt sich felsenfest vor diese Woche jeden Tag ihrer Mutter beim Abwasch zu helfen, wenn sie nicht erwischt wird. Was hat sie sich nur gedacht?
Viola kommt als Fledermaus schneller voran als zu Fuß und flattert nun nach unten, um nach Nouki Ausschau zu halten. Was treibt das Mädel bloß? Sie entscheidet sich dazu, erst das Musikzimmer und das Wohnzimmer abzuklappern, bevor sie nach unten flattert, nur um auszuschließen, dass Nouki dort ist. Ist sie aber nicht. Was fällt der eigentlich ein, hier einfach so rumzuschnüffeln? Wenn sie Lilly gefragt hätte, hätte die ihr bestimmt das Haus gezeigt.. aber einfach unter einem Vorwand abzuhauen? Das muss ja nicht sein!
Im Keller entdeckt sie die Mitschülerin schließlich, die mit Moritz kuschelt. Das Kuscheln stört Viola auch nicht weiter. Das Herumschnüffeln schon eher. "Sieht das etwa wie ein Badezimmer aus?", knurrt sie. Ihre Angst, Nouki hätte das Bad nur als Vorwand genutzt, ist also doch wahr gewesen! Nur, dass sie offenbar nicht die Leiter hoch ist, sondern genau in die andere Richtung.
Vor Schreck lässt Nouki beinahe Moritz fallen, als plötzlich Viola sich vor ihr verwandelt. Mit großen Augen starrt sie ihre Mitschülerin an und hält den Kater noch etwas fester, was diesen zu strampelnden Befreiungsversuchen veranlasst. Schließlich setzt sie ihn am Boden ab und überlegt dabei fieberhaft, wie sie ihre Anwesenheit hier unten erklären soll. Sich aufrichtend trifft sie eine Entscheidung. "Nein." Nouki presst die Lippen aufeinander und schüttelt den Kopf. "Natürlich nicht...ich schätze da ist wohl eine Entschuldigung und ne Erklärung fällig, was?"
"Richtig.", sagt Viola scharf. "Ich höre?"
Mit leicht gesenktem Kopf zuckt Nouki mit den Schultern und blickt dann wieder Viola in die funkelnden Augen. "Was soll ich sagen? Meine Neugier und mein Entdeckergeist sind mit mir durchgegangen. Mich faszinieren einfach fremde Kulturen und Lebensgewohnheiten und so auch...Vampire." Sie atmet tief durch. "Klar ist das nicht in Ordnung einfach hier herumzuschleichen, aber ich dachte so eine Gelegenheit kommt nie wieder...du kannst uns doch eigentlich gar nicht leiden und würdest also niemals zustimmen uns das Haus zu zeigen und ich werd vielleicht in diesem Leben keine Gelegenheit mehr bekommen einen Vampirhaushalt zu sehen...so dachte ich vorhin halt." Nouki strafft ihre Körperhaltung und schließt:" Es tut mir leid Viola, das war nicht okay."
"Du hast es ja nicht einmal versucht!", knurrt Viola, "Ich dachte eigentlich immer, du seist kein Feigling. Vielleicht hätte ich das Haus sogar gezeigt, einfach um etwas Ablenkung vom Referat zu haben! Und wenn nicht ich, dann sicher Lilly. Du hättest hier nicht rumschleichen müssen."
Nouki wirft Viola einen längeren Blick zu. "Ja, das stimmt, ich hab's nicht versucht, weil ich dachte du erträgst unsere Anwesenheit hier eh kaum, da hätte ich sicher nicht noch deine Mutter gefragt. Vielleicht war meine Logik ein bisschen schräg. Ich hab nur kurz durch die Tür in die Räume rein geguckt, keinen betreten...was es aber auch nicht besser macht." Sie seufzt . "Und was jetzt? Soll ich gehen oder mit deiner Mutter reden?" Ratlos blickt sie Viola an.
Viola ist eigentlich nur froh, dass Nouki ihr eigenes Zimmer offenbar nicht gesehen hat. Und wenn Nouki jetzt geht, fehlt sie dann beim Referat. "War es denn wenigstens interessant?", fragt sie sarkastisch, ohne auf Noukis Fragen zu antworten.
Unwillkürlich muss Nouki grinsen, auch wenn ihr eigentlich gar nicht danach ist. Wenn Viola so einen bissigen Humor an den Tag legt, mag sie das irgendwie. "Ganz im Ernst? Ja, war es. Diese Figur an der Wand in dem Raum da hinten...der mit den Särgen, die hat mich fast zu Tode erschreckt, aber der goldige Strickpinguin hier.", sie weist mit dem Kopf auf die Tür hinter sich. "Hat mich wieder beruhigt." Interessiert blickt sie Viola an. "Hast du den gemacht?" Nouki hat fast vergessen, dass Violas Frage gar nicht ernst gemeint war und wird von den eben erlebten Eindrücken wieder überwältigt.
"Was? Nein!", ruft Viola aus, "Seh ich so aus?" Sie hat keine Ahnung vom Stricken oder Nähen. "Der ist nicht von mir!", sagt sie nun erneut. Besser, sie sagt Viktor nicht, dass sein Pinguin entdeckt wurde.
" Hätt ja sein können." Nouki zuckt mit einer Schulter. "Geh'n wir wieder nach oben?" Ihr ist gar nicht wohl beim Gedanken daran, dass womöglich Violas Mutter hier auftaucht und Fragen stellt. Auch wenn Lilly sehr nett wirkt, oder gerade deshalb, wäre es Nouki ziemlich peinlich ihr erklären zu müssen, warum sie hier unten sind. Andererseits hat sie sich vorhin zu Ehrlichkeit entschlossen und falls nötig wird sie sich auch anderen Haushaltsmitgliedern gegenüber so verhalten.
"Ja, gehen wir.", sagt Viola knapp. Im Grunde ist ihr egal, dass Nouki den Pinguin gesehen hat. Er ist ja tatsächlich nicht von ihr.
Gleichzeitig:
"Nun, ich will euch dann nicht noch länger von der Arbeit abhalten.", sagt Lilly nun und sieht nun auch Bea an. "Habt ihr vielleicht Hunger, bevor ich gehe?" Vampire müssen zwar nichts essen, aber seit Blaze öfters mal zu Besuch kommt, haben sie trotzdem auch Simsessen auf Vorrat.
Vero überlegt kurz und fragt dann höflich: "Haben sie vielleicht sowas wie Chips oder Sandwiches?" Zumindest ist sie es gewohnt, dass ihr Papa sowas den Gästen immer anbietet.
Vero sieht zu Bea. "Darf ich dich was fragen?" Da hat Bea natürlich nichts dagegen. Sie nickt. "Du bist eine Meerjungfrau, richtig?", fängt Vero an. "Richtig.", sagt Bea, "Und ich bin nun auch froh, dass ich mich während der Projektvorstellung endlich outen konnte."
"Ist es bei euch Meerjungfrauen so, dass ihr kein Fleisch esst? Nach dem Motto: Fische sind Freunde, kein Futter?", spricht die Mitschülerin weiter. "Ach das. Naja, Fische essen wir aus Tradition nicht. Aber was das Sandwich betrifft, hatte ich da einfach nur mal Lust drauf. Auch wenn ich nicht wirklich Vegetarierin bin.", antwortet Bea.
In diesem Moment kommt Lilly zurück, die die letzten Worte von Bea noch mitbekommen hat. Aber es ist ja auch nicht schlimm, also sagt sie nur: "Lasst es euch schmecken." Sie stellt das Tablett auf den Tisch.
"Danke Frau Nebeljäger", bedankt sich Vero freundlich bei der Gastmutter. Sie nimmt eines der Sandwiches und beißt hinein. "Mm. Gut", lobt sie.
Dann sieht sie zu Bea. "Ah ok. ... In der Filmwelt gibt so vieles, was wohl überzogen oder der simlischen Fantasie entspringt. Da weiß man nie, was richtig ist."
Auch Bea lobt ihr Sandwich. "Schön, dass es euch schmeckt. Wenn noch was ist, findet ihr mich im Musikzimmer.", antwortet Lilly und geht wieder nach unten.
Vero winkt Lilly zum Abschied zu und isst weiter. "Wenn Viola nur so nett wie ihre Mutter wäre", sagt sie mampfend zu Bea.
Bea muss grinsen. "Auch Viola hat einen weichen Kern unter ihrer rauen Schale.", sagt sie wissend. "Sie könnte diesen aber wirklich öfters mal zeigen. Lilly ist jedenfalls super."
Vero nickt Bea zu. "Aber ... wer mit Blaze abhängt ... dem is eh nimmer zu helfen ...", ergänzt sie. Sie mag den Mitschüler nicht. Bea hat bisher zu wenig mit Blaze zu tun gehabt, um ihn einschätzen zu können. Aber dass Vero ihn nicht mag, wird schon deutlich.
Währenddessen:
Lilly möchte weiter musizieren und läuft die Stufen hinab. Nur um zu sehen, dass Viola und Nouki zur selben Zeit die Kellertreppe hochlaufen. Sie bleibt stehen und sieht die beiden Teenager verwundert an. Was machen die denn da unten?
Nouki bleibt , mit einem Fuß über der nächsten Stufe verharrend, abrupt stehen und guckt erschrocken Fr. Nebeljäger an. Dann setzt sie behutsam den Fuß auf, lächelt Lilly zaghaft an und wirft einen Blick zu Viola. Was kommt wohl jetzt?
"Sie hat sich 'verlaufen'", sagt Viola und betont das letzte Wort so, dass deutlich wird, wie es gemeint ist. Nouki war also neugierig? Lilly sieht die Teenagerin streng an, wartet jedoch darauf, dass die zuerst etwas sagt.
Für einen Moment rutscht Nouki das Herz in die Hose. Peinlicher geht's ja wohl nicht mehr....abspülen helfen muss sie diese Woche wohl nicht. Sie blickt Violas Mutter an und fasst sich ein Herz. "Nicht wirklich. Meine Abenteuerlust und Neugier auf das Leben von Vampiren hat meine Manieren übertrumpft und ich war auf eigene Faust im Keller auf Entdeckungstour, was mir wirklich aufrichtig leid tut. Ich hab mich ziemlich daneben benommen." Sie verhaspelt sich fast vor Verlegenheit und redet ohne richtig nachzudenken weiter." Ich hab keine Zimmer betreten, nur reingespitzelt und ihr selbstgemachter Pinguin ist ganz bezaubernd Fr. Nebeljäger." Sie senkt betreten den Kopf. Oh je...was plappert sie nur. Nouki verlässt innerlich der Mut. "Ich werde jetzt meine Sachen holen und nach Hause gehen." fügt sie zerknirscht hinzu.
Einerseits kann Lilly Noukis Neugier schon verstehen, aber andererseits ist das ja auch nicht unbedingt die beste Methode gewesen, mit dieser Neugier umzugehen. Aber Lilly sieht auch, dass es Nouki leid tut. "Es wäre besser gewesen, wenn du gefragt hättest.", sagt die Musikerin scharf, ohne auf den Pinguin einzugehen oder Nouki darüber aufzuklären, wer wirklich der Strickkünstler der Familie ist.
"Das habe ich ihr auch schon gesagt!", bestätigt Viola, "schließlich beißen wir nicht." Bei diesen Worten muss sie selber grinsen. "Zumindest keine Gäste!", fügt sie nun noch hinzu.
Lilly fährt fort: "Aber ich glaube, deine Anwesenheit wird noch für das Referat benötigt. Ich werde dich jetzt auch nicht aus dem Haus jagen."
Bei Violas Kommentar verzieht Nouki den Mund zu einem kleinen Lächeln. Selten hat sie sich so kleinlaut gefühlt. Sie blickt auf und schaut Lilly offen an. "Wissen Sie...ich kenne Viola nur sehr distanziert und dachte dass es sowieso keinen Wert hat sie zu fragen, geschweige denn noch ihre Mutter zu behelligen, aber dann einfach auf eigenen Faust loszuziehen war natürlich nicht richtig." Sie schaut zu Viola. "Ich glaub ich muss ein paar dumme Vorurteile abbauen was dich.." sie schaut zu Lilly. "..und deine Familie angeht. Vampire sind wohl weltoffener als ich angenommen habe." Dass Viola potentielle Bereitschaft signalisiert ihr Haus den Gästen zu zeigen, überrascht Nouki wirklich. "Danke, dass ich noch bleiben darf..vielleicht kann ich das ja irgendwie wieder gut machen?" wendet sie sich nun direkt an Fr.Nebeljäger. Innerlich sehnt sie sich danach wieder zu den Freundinnen oben stoßen zu können. Es erscheint ihr im Moment wie der rettende Hafen. Allein schon neben Vero und Bea sitzen zu können würde reichen.
Im Moment fällt Lilly nichts als Wiedergutmachung ein. "Schon gut. Sorg einfach dafür dass du beim Referat eine gute Hilfe bist.", sagt sie noch zu Nouki bevor sie ins Musikzimmer weiter geht. Eine Erinnerung kommt zurück: Daran, dass schon einmal jemand im Keller herumgeschnüffelt ist und sogar versucht hat, Moritz zu entführen. Zum Glück haben sie ihn noch rechtzeitig erwischt, bevor er fliehen konnte. Bei Nouki war es aber wohl wirklich nur Neugier und nicht der Wunsch, sich zu bereichern. Sonst hätte Viola anders reagiert, die sie unten ja erwischt hat.
Gleichzeitig:
Bea betrachtet Vero, mit der sie im Moment alleine im Raum ist. Sie würde schon gerne wissen, von was für einem Werwolf Frau Nebeljäger eigentlich redet und woher die beiden sich kennen. Aber jeden Moment kann auch Viola zurück kommen, oder Nouki. Während es Vero bei Nouki sicher egal wäre, gefällt es ihr vermutlich nicht, wenn auch Viola zuhört. Also beschließt die Meerfrau, zu einem anderen Zeitpunkt zu fragen. Nur nicht jetzt.
Kaum, hat sie diesen Gedanken zuende gedacht, kommen Viola und Nouki wieder ins Zimmer. "He Nouki, Frau Nebeljäger hat Sandwichs gemacht. Auf dem Tisch liegt auch noch eines für dich.", sagt die Meerfrau und zeigt darauf.
Erleichtert die beiden zu sehen, lässt sich Nouki auf ihren Stuhl fallen und nimmt sich ein Sandwich. "Das tut gut jetzt, ich kann ne Stärkung gebrauchen." Sie schielt zu Viola, gespannt ob sie vor den Freundinnen lästern wird über Noukis Erkundungstour.
Viola schweigt einfach zu dem Thema. Vero wäre eh auf Noukis Seite und nicht auf der ihren. Nur bei Bea ist sich Viola nicht ganz sicher. Trotzdem sieht sie keinen Grund, ausgerechnet vor diesen Leuten über Nouki zu reden. Stattdessen schielt sie diese schweigend an, sich fragend, ob Lillys Sandwich das schlechte Gewissen Noukis wohl noch verstärkt.
Die Limo leer trinkend sagt Vero schließlich: "Wollen wir mit dem Referat weiter machen?" Viola setzt sich wieder an den PC und schaut, wie weit sie eigentlich sind. Die Mädchen sind bisher gut voran gekommen, aber es fehlt noch etwas an Feinschliff. Sie nickt nur knapp.
Nouki sucht ihre Liste mit den Wasserlebewesen heraus und legt sie Viola vor, damit sie ihre Zeitleiste mit den Angaben ergänzen kann. Sie ist nicht konzentriert bei der Sache, weil sie in Gedanken immer wieder zu der Situation auf der Treppe abdriftet. Sie hat das dringende Bedürfnis, mit den Freundinnen darüber zu reden und nimmt sich vor, das sobald sie das Haus verlassen auch zu tun. Sie rückt ihren Stuhl näher an Vero heran und fühlt sich gleich besser.
Vero konzentriert sich auf die Arbeit und bemerkt Noukis verändertes Verhalten nicht. "Kann es auch sein, dass Frau Fernández es wichtig ist die Geologie aus unserer Epoche zu kennen? Z.b. wie die Kontinente waren?", fragt sie in die Runde.
"Keine Ahnung.", sagt Viola nur. Sie weiß, dass die Welt früher anders aussah und es anfangs nur einen gigantischen Kontinent gab, bevor alles auseinander driftete. Den Punkt kann sie ja noch erwähnen. Aber wenn sie auch dazu noch detaillierte Angaben machen müssen, sprengt das bald den Rahmen. Sie hat sich mit der Zeitlinie, und was für Arten wann leben, schon genug Mühe gemacht, wie sie findet. Und irgendwann ist auch mal gut.
Auch Bea ist sich nicht sicher, ob das für das Referat wichtig ist, doch ihr fällt auf, dass Nouki nicht mehr ganz so konzentriert wirkt. "Würde sagen, wir erwähnen dazu was am Rande, gehen aber nicht mehr ins kleinste Detail damit.", sagt sie nur.
Während die Mädels weiter arbeiten, nähert sich eine Fledermaus der Villa. Inzwischen ist der Abend angebrochen und Viktor hat Feierabend.
Er hört Lilly im Musikzimmer. Natürlich, wo sonst? Er lächelt, öffnet die Tür und begrüßt seine Gefährtin. "Oh, Viola hat Besuch von ein paar Mädels!", erzählt Lilly schließlich. Sie verschweigt ihm, dass eines der Mädels Vero heißt.. Er kennt nur den Namen und weiß, dass sie Violas Rivalin ist, doch er hat sie nie gesehen und weiß nicht, wie sie aussieht. Dass sein Pinguin entdeckt wurde, sagt sie ebenfalls nicht. Stattdessen fügt sie noch einen Satz hinzu: "Wegen eines Schulreferats. Nur damit du dich nicht wunderst."
Das tut Viktor allerdings. Er kennt seine Tochter. Sie hat sich mit Blaze angefreundet, und an ihn hat Viktor sich auch längst gewöhnt. Aber sonst? Und Lilly klingt so, als seien es gleich mehrere Mädchen.. "Ok.", sagt er, wenig begeistert. Er möchte keinen Besuch. Wer wagt es, eine Vampirin zu besuchen, nur um ein Referat zu erstellen? Immerhin hätte sich die Gruppe auch per E-Mail organisieren können mit ihren Texten.
Er steigt die Treppe nach oben. Aus dem Raum, in dem Lillys PC steht, kann er auch durch die Tür schon Stimmen hören. Er öffnet diese nun. Tatsächlich sind dort drei ihm unbekannte Mädchen, und dazwischen seine Tochter. Dieser Anblick in Violas Nähe ist so ungewohnt, dass ihm im ersten Moment nichts einfällt, das er dazu sagen soll.
Aus den Augenwinkeln sieht Nouki wie sich die Tür einen Spalt öffnet und Violas Vater mit leicht überraschtem Gesichtsausdruck hereinspäht. Ihr wird wieder mulmiger zumute. Hoffentlich hat Lilly ihm nichts von der Kellerexkursion erzählt. Sie begrüßt ihn kurz höflich und wendet sich dann wieder dem Bildschirm zu, um Viola etwas über den Superkontinent Pangaea und dessen Zerfall ab der späten Trias zu diktieren.
Viktor grummelt ein "N'Abend.", das nicht gerade begeistert klingt. Erst danach bemerkt auch Viola ihren Vater. "Hi Dad.", sagt sie knapp, "sind gleich fertig hier." Mist. Sie hatte eigentlich gehofft, dass sie vor Viktors Ankunft fertig werden würden. "Gut. Passiert das nun öfters mit dem Besuch? Ich meine Besuch außer Blaze.", fragt er, um sich notfalls darauf einstellen zu können. Auch wenn es ihm nicht passt, dass Hinz und Kunz zu Besuch kommen, würde er Violas Gästen schon nichts tun. "Wahrscheinlich nicht.", sagt Viola nun.
Bea spürt, dass sie bei dem Vampir nicht wirklich willkommen sind. Dabei ist seine Gefährtin so nett! Er selbst scheint aber auch eher zu der Sorte Einzelgänger zu gehören. Aber vielleicht ist er ganz anders, wenn man einmal die Chance hatte, ihn besser kennenzulernen. Auch Viola hatte Seiten gezeigt, die Bea nicht geahnt hätte. Trotzdem ist Bea froh, dass sie nicht lange genug hierbleiben muss, um ihn besser kennenzulernen. Nachdem Viola Noukis Text fertig aufgeschrieben hat, ist das Referat nun fertig. Sie sind nicht ins allerkleinste Detail gegangen, was Pangaea betrifft, aber das wäre dann wirklich zu viel geworden. "Wir sind hier fertig, Herr Nebeljäger!", sagt sie lächelnd, "Wir gehen schon."
Vero bemerkt sofort, dass Herr Nebeljäger nicht so nett ist wie seine Frau. Auch fallen ihr die vielen Narben in seinem Gesicht auf. Ob Viola wegen ihm so mürrisch zu anderen ist?
Wer weiß das schon ... Nein, sie möchte nicht länger hier bleiben. "Ich glaube, wir sind eh durch. Lasst uns aufbrechen. ..."
Bevor sie die Villa endgültig verlassen ruft die Blondine Lilly zu: "Danke für ihre Gastfreundschaft und das Gespräch, Frau Nebeljäger." ... Davon könnte sich die Mitschülerin wirklich ne Scheibe von Abschneiden.
Das fertige Referat ist auf dem Stick gespeichert und auch zusätzlich noch ausgedruckt. Mit diesem Ergebnis verlassen die Mädchen nun endgültig die Villa.
Nouki winkt Fr.Nebeljäger mit einem verlegenen Lächeln zum Abschied zu und ist froh, dass Violas Vater nirgends zu sehen ist. Erleichtert schließt sie die Haustüre hinter sich, die mit einem erlösenden 'Klick' ins Schloss fällt. 
Nun ist der Abend bereits angebrochen. Kaum, dass ihre Klassenkameradinnen nicht mehr in Sicht sind, verlässt auch Viola die Villa und flattert los. Sie hat noch etwas vor heute Abend.
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 und @simscat2 )
Viola - Nächster Post
Vero - Nächster Post
Bea - Nächster Post
Nouki geht nach Brindleton Bay Nr 10 - Brindelton High
Viola - letzter Post
Melissa - letzter Post
Charaktere: Viola, Lilly, Melissa
Titel: Zaubertränke und ihre Wirkung
Lilly sieht ihre Tochter an, die gerade aus der Schule heimgekehrt ist. Gestern war Vero zu Besuch für das Referat. „Finde ich gut, dass du dich gestern so zusammenreißen konntest.“, sagt sie, „und das, obwohl du und Vero alles andere als gute Freunde seid. Oder hat sich das in der Zwischenzeit geändert?“ - „Was?“ Sie ist nun wirklich keine Freundin von Vero. „Nein, nein. Wir sind keine Freunde!“, versichert Viola. „Wir haben uns zusammengerissen, das ist alles.“ Sie verdreht die Augen. „Aus dem Grund wollte ich ja in ihre Gruppe. Um mir selbst zu beweisen, dass selbst ich das kann.“, fügt die Teenagerin dann noch hinzu. Dass es überhaupt nie dazu gekommen wäre, wenn nicht Lashawn Platz gemacht hätte, verschweigt sie dabei.
Lilly hebt eine Augenbraue. Hatte Vero also doch Recht gehabt, als sie sagte, Viola wollte in die Gruppe? Das macht die Sache umso erstaunlicher. Wie es wohl dazu kam? Lilly weiß nichts von dem Gespräch mit der Rektorin.
Viola wird nun wieder an den gestrigen Tag erinnert. Nicht an das Referat mit Vero, sondern der Abend danach: Das Treffen mit Blaze. Sie erinnert sich daran, wie sie über Mel geredet haben und dass sie diese noch anrufen wollte. Am besten gleich mal erledigen! Sie flattert nun in ihr eigenes Zimmer und holt ihr Handy hervor. Die Teenagerin wählt Mels Nummer. Sie erinnert sich daran, dass sie der Vampirin anfangs ja nicht ihre Nummer geben wollte. Doch nun hat sie diese so oder so. Egal...
Viola stellt sich gar nicht erst vor, sondern fängt direkt an: „Mel, du hattest Blaze ja was von Sonnenresistenz erzählt und von Tränken.. Stimmt's?“ Mel würde bestimmt schon an der Stimme hören, wer an der anderen Seite des Telefons ist.
An der anderen Leitung herrscht kurz schweigen. „Viola, bist das du?“
„Ich denke schon“, ist die Antwort, „Ja, bin ich!“
Wieder kurzes Nachdenken. „Ah! Hi, wie gehts dir? Alles gut?“
„Ja, alles okay.“, sagt Viola knapp. Selbst wenn dem nicht so wäre, wäre Mel nicht unbedingt jemand, der sie ihre Sorgen erzählen würde. Aber diesmal ist der Satz nicht einmal gelogen. Das Referat mit Vero war jetzt vielleicht nicht die Höhe, aber das ist durchgestanden. Und es gibt keinen Grund, warum nicht alles okay sein sollte. „Also, Blaze sagte mir was von du seist sonnenresistent oder so. Woran liegt das? Ich wusste ja, dass du anders bist als ich, aber...“
Mel amüsiert Violas Neugier etwas. „Ach das, vielleicht liegt es daran dass in meiner Blutlinie sterbliche Sims sind. Ich kanns die nicht erklären ich habe das geerbt. Aber ich glaube ich habe in einem von Taldrens Büchern mal etwas über Resistenz-Tränke gelesen. Die halten nur ein paar Stunden und ich kann nicht beurteilen wie gut sie funktionieren. Lass uns doch mal zusammen danach stöbern. Wenn er nicht zu Hause ist… er sieht Besucher nicht so gerne in seinem Haus.“ Mel hört sich wie immer an als würde sie Lächeln. „Magst du Morgen Abend vorbei kommen? Er müsste eigentlich unterwegs sein.“
Das überrascht Viola ein wenig. Sie hätte nicht damit gerechnet, gleich eingeladen zu werden. Aber vielleicht ist es das wert. „Okay!“, sagt sie daher, „Ich habe Zeit morgen!“
„Super!“ Mel nennt ihr eine Zeit. „Ich werd schon mal ein paar Bücher raussuchen, ich liebe es in alten magischen Wälzern zu stöbern.“
„Ja, die Zeit passt!“, bestätigt Viola. Alte magische Wälzer? Das wäre sicherlich auch etwas für Ria, fällt ihr dabei auf. Sie kennt die Magierin zwar nicht super gut, aber trotzdem ist dies eine Tätigkeit, von der Viola annimmt, dass es zu Ria passt. Aber auch Lilly, die gerne liest, hätte sicherlich ihre Freude an so etwas, zumal es eventuell auch nützlich sein könnte. Viola selbst liest allerdings nicht so viel. Ab und an mal einen Krimi ihrer Mom, aber ansonsten kaum etwas.
„Dann sehn wir und morgen.“ verabschiedet Melissa sich freundlich. „Bye!“
„Bis dann!“, sagt Viola noch, dann legt sie auf. Hm... ob es solche Tränke wirklich gibt? Sie hatte zwar davon gehört, aber da sie nie irgendwas genaueres gehört hat, es irgendwann als Legende abgetan. Nun ja, sie würde morgen schon mehr wissen. Sie kann sich allerdings auch nicht vorstellen, dass Mel nur Lügen erzählt. Und Blaze erst recht nicht. Er hat sich ja mit ihr getroffen und hat somit auch feststellen können, ob sie wirklich sonnenresistent ist. Doch Violas Neugier ist nun geweckt. 
(In Zusammenarbeit mit @Ripzha )
Melissa - Nächster Post
Viola - Nächster Post
Viola - letzter Post
Viola sitzt im Wohnzimmer und zockt an der Konsole. Nebenbei lässt sie ihre Gedanken schweifen. Mel weiß mehr, als sie zugeben wollte, fällt Viola ein. Und normalerweise wäre das Viola auch egal. Aber diesmal könnte sie vielleicht sogar Informationen brauchen. Was genau ist der Rat des Gleichgewichts? Der Rat überwacht jeden Magier... Wissen die vielleicht auch etwas über Rasputin und dessen Aufenthalt? Sollte sie versuchen, mehr herauszufinden?
Vielleicht sollte sie Mel noch einmal ansprechen. Auch wenn das heißt, dass sie selber auch mehr preisgeben muss.
Violas Gedanken schweifen weiter und landen nun bei Aidaria. Sie hat sich nun dazu entschieden, dass Viktors Freundin ihre erste Wahl ist. Doch dazu braucht sie ihre Handynummer. Problem ist... sie sollte nicht jedem von diesem Trank erzählen, auch Viktor nicht. Sie braucht also eine Ausrede, wozu sie die Nummer braucht.
Der Bildschirm zeigt Game Over an. Auf die Konsole kann sich Viola nun wirklich nicht konzentrieren. Sie schaltet das Gerät ab und überlegt weiter. Viktor hat Aidarias Nummer. Sie muss sich die Nummer von ihm holen. Aber was sollte sie erzählen? Viktor würde ihr nicht glauben, wenn sie erzählt, dass sie mit Aidarias Hilfe für das Fach Chemie üben will. Ja, sie bemüht sich momentan, halbwegs gut durchzukommen, weil sie mit ihrem letzten Zeugnis nicht zufrieden war. Aber so streberisch, dass sie extra Arbeit haben will, ist sie trotzdem noch nicht.
Sollte aber kein Problem sein, wenn sie heimlich Viktors Handy ausleiht und sich die Nummer notiert. Sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt...
Und was Rasputin betrifft... darum kann sich Viola auch immer noch kümmern, wenn sie Mel das nächste Mal eh sieht.
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Irina - letzter Post
Charakter: Lilly
Titel: Telefongespräche
Das Handy klingelt. Es ist Lillys Bruder Phil. Lilly lächelt. Sie ist schon ziemlich neugierig. Immerhin hatte er ja was davon erzählt, dass ein Vampir eine Sonderanfertigung haben wollte für ein Abendessen zu zweit.
"... super gelaufen, Sis!" Phil erzählt, dass es den Gästen geschmeckt hat und bedankt sich erneut für die Vampirtipps. "Nichts zu danken. War doch gar kein Problem!", ist Lillys Antwort darauf. "Hat es sich denn gelohnt? Finanziell meine ich?"
"Oh, der Herr Vampir war sehr großzügig. Das dürfte auch den Einkommensverlust ausgleichen, den ich hatte, weil ich keine anderen Gäste bedienen konnte während der geschlossenen Gesellschaft. Aber auch allein wegen der Herausforderung hat der Abend Spaß gemacht."
Lilly freut sich, dass ihr Bruder mittlerweile toleranter Vampiren gegenüber ist. Das war nicht immer so. Die beiden plaudern noch eine Weile über dieses und jenes, bis Phil das Gespräch schließlich beendet und sich verabschiedet.
Kaum hat er aufgelegt, klingelt erneut das Handy. Verwundert sieht Lilly drauf. Wahrscheinlich hat Phil doch noch was wichtiges vergessen, das es zu besprechen gibt. Ohne auf die Nummer zu achten, nimmt sie ab. "Was gibt es denn, Phil?", fragt sie.
Doch der Anrufer ist nicht Phil. "Nicht Phil, Irina! Ich muss dir echt was erzählen..."
Und das tut Lillys Freundin dann auch. Sie erzählt von Pablos Einladung, von den Abend, von einer unvergesslichen Zeit... und dass sie sich verliebt hätte. Lilly lächelt. Irina war schon immer altmodisch. Wenn sich Pablo wie ein Gentleman verhält, wird sie das sehr beeindruckt haben. Doch sie gönnt es Irina. Pablo ist ein netter Kerl und Lilly glaubt nicht, dass er verwerfliche Absichten hinter all dem hat. Immerhin hat er ja eh schon so gewirkt, als hätte er sich in Irina verliebt. Offenbar erwidert diese nun auch die Gefühle. Wie schön.
Erst als auch dieses Telefonat endet, fällt Lilly auf, dass Irina vom 'Panorama' gesprochen hat. Waren sie und Pablo etwa Phils geheimnisvolle Vampirgäste?
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Viktors Story
Ort: Irgendwo
Charaktere: M, Rasputin
Titel: A Villian's Quest
M, die ihren wahren Namen schon lange niemandem mehr erzählt hat, flucht vor sich hin. Sie starrt auf die braune Plörre vor sich. Schon wieder fehlgeschlagen! Die Zutaten, die Rasputin aus dem Magischen Wald mitgebracht hat, sind von mangelnder Qualität... Was hat der Trottel bloß angestellt, um die Einhörner zu jagen? Drei Kreuze, wenn sie den Kerl endlich loswerden kann.. Aber leider braucht sie ihn noch.
Wenn man vom Teufel spricht... in diesem Moment materialisiert sich der Mann neben M. Den Teleportzauber beherrscht sie selber nicht – einer der Gründe, warum sie auf ihn angewiesen ist. Ein wenig beneidet sie Rasputin dafür, auch wenn sie sich das nicht anmerken lässt. „Wird ja auch Zeit, dass du ankommst. Hast du wenigstens alles dabei?“
Missmutig knallt Rasputin eine Tasche auf den Boden. „Warum schickst du nicht einen deiner Köter auf die Botengänge? Ich habe wirklich besseres zu tun.“ Wenn er erst einmal hat, was er will, braucht er M nicht mehr. Er wünschte sich, es wäre jetzt schon so weit. Doch sie hat das Wissen, das ihm fehlt.
„Pah! Du bist nicht besser als sie.“, knurrt M, während sie den Inhalt der Tasche kontrolliert. „Dein Zeugs war von mieser Qualität. Bist du sicher, dass du nicht normale Pferde mit Einhörnern verwechselt hast?“ Diesmal scheint es aber besseres Zeugs zu sein.
„Nein, ich...“ Rasputin ballt seine Faust und sieht dann M an. „Wir sollten uns zusammenreißen und zusammenarbeiten. Streit bringt jetzt nichts.“ Nur ungern stimmt M zu, aber Rasputin hat recht. Jetzt gibt es wichtigeres. Die Pläne für die Zukunft.
„Also gut.“, fängt M an, „Irgendeine Idee, wo das Buch ist? Der Wolf konnte es nicht finden. Sagt, er sei gestört worden. Dabei schien alles auf Forgotten Hollow hinzudeuten“ - „Kein Wunder. Die Köter sind auch nutzlos. Neulich erst kam deine rothaarige Wölfin auf mich zu, während ich in Glimmerbrook unterwegs war. Quatschte mich zu von wegen sie hätte Probleme und bräuchte Hilfe. Pah. Die Viecher brauchen sogar Anweisungen, um sich die Schuhe zuzubinden!“
Das überrascht M. „Fuchs soll was gemacht haben?“ Das passt so gar nicht zu der Werwölfin. Sie ist viel zu stolz, um um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil. Sie ist viel zu aufmüpfig und wurde genau aus diesem Grund damit beauftragt, jemanden zu verwandeln und bei M abzuliefern. Eher als Test ihrer Treue, als weil M tatsächlich einen weiteren Werwolf brauchen würde.. und auch da hat sie bisher niemanden abgeliefert. Allerdings hatte Fuchs behauptet, jemanden gebissen zu haben....
„Sicher, dass sie es war?“, fragt M ungläubig. Rasputin verdreht die Augen. „Was weiß ich, wer das war. Ist mir auch schnuppe.“ Auch M verwirft nun das Thema. Dem könnte sie auch später noch nachgehen. „Gut... wenn die Wölfe es nicht schaffen, musst du dann wohl nach Forgotten Hollow um das Buch zu holen.“, weist sie den Mann an, der jedoch nicht begeistert wirkt: „Ich kann mich dort nicht blicken lassen. Er würde mich erkennen.“ M starrt ihn an. „Wer?“ Als der Magier merkt, dass er zu viel gesagt hat, schweigt er zu dem Thema: „Schick den Köter doch ein weiteres Mal los. Als eine Art Test. Vielleicht findet er diesmal was.“ Auch wenn es Rasputin überraschen würde, wäre es in diesem Fall auch für ihn von Vorteil. Solange er dort nicht selber hin muss.
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Charaktere: Viola
Titel: An Tagen wie diesen
Noch immer aufgedreht vom gestrigen Tag mit Blaze ist Viola wirklich gut gelaunt. Wie erwartet gab es auch mit dem Badetuch kein Problem. Ihren Eltern ist zwar aufgefallen, dass es neu ist, als es im Wäschekorb lag. Aber es ist eher die Neugier, die sie haben nachfragen lassen, und nicht, weil sie Viola wegen irgendetwas verdächtigen würden – erst Recht nicht, dass sie mit Hilfe eines Zaubertranks tagsüber unterwegs war, um es zu kaufen. Ohne einen Grund zum Zweifeln zu haben, haben sie Violas Erklärung, sie hätte es für das Schul-Schwimmen gekauft, einfach so hingenommen. Dabei ist im Sport gerade anderes das Thema und nicht schwimmen.. aber sollte es je dazu kommen, würde Viola das Badetuch tatsächlich nutzen können.
Die Teenagerin dreht die Musik auf volle Lautstärke und tanzt. Sie singt laut mit:
Zitat
Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag
Und Tanz vor Freude über den Asphalt
Als wär's ein Rythmus, als gäb's ein Lied
Das mich immer weiter, durch die Strassen zieht
Komm dir entgegen
Dich abzuholen, wie ausgemacht
Zu der selben Uhrzeit, am selben Treffpunkt, wie letztes mal
Hm, sie ist auch Blaze entgegen gekommen und hat sich mit ihm auf halben Weg getroffen. Irgendwie amüsiert es sie, dass sogar diese Textzeile irgendwie passt.
Zitat
Durch das Gedränge der Menschenmenge
Bahnen wir uns den altbekannten Weg
Entlang der Gassen, zu den Rheinterrassen
Über die Brücken, bis hin zu der Musik
Wo alles laut ist, wo alle drauf sind, um durchzudreh'n
Wo die Anderen warten, um mit uns zu starten, und abzugeh'n
Viola hat zwar keine Ahnung, wo die Rheinterrassen sein sollen, aber was soll's. Sie spielt Luftgitarre, während der Refrain läuft:
Zitat
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
Wünsch ich mir Unendlichkeit
Wäre ja schön, wenn sie auch Blaze die Unendlichkeit schenken könnte, das ewige Leben. Aber sie würde ihn niemals gegen seinen Willen verwandeln. Und wenn sie die Zeit genießt, die sie mit ihm hat, ist es das wert gewesen.
Zitat
Das hier ist ewig, ewig für heute
Wir steh'n nicht still, für eine ganze Nacht
Komm ich trag dich, durch die Leute
Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht
Wir lassen uns treiben, tauchen unter, schwimmen mit dem Strom
Dreh'n unsere Kreise, kommen nicht mehr runter, sind schwerelos
Das Schwimmen im Meer hat wirklich Spaß gemacht, vor allem, wenn man das tun kann während die Sonne scheint.
Zitat
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
Kein Ende in Sicht
Kein Ende in Sicht
Kein Ende in Sicht
Fast bereut es Viola, die Gelegenheit verstreichen zu lassen, als er fragte, wie sie sich aufwärmen sollen. Hatte ihr der Mut gefehlt, den letzten Schritt zu gehen? Oder waren ihr einfach zu viele Passanten in der Nähe?
Zitat
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
Erleben wir das Beste, und kein Ende ist in Sicht
Kein Ende in Sicht
Aber es gibt immer noch andere Chancen dazu. Vor allem dann, wenn Mel tatsächlich für Nachschub sorgen kann, wenn der Sonnenwende-Trank aufgebraucht ist. Viola nimmt sich vor, sie darauf anzusprechen.
All das ändert jedenfalls nichts an Violas Laune. Nicht einmal, als ihr auffällt, dass Lilly – angelockt durch die laute Musik – ihr die ganze Zeit schon beim Singen zugeschaut hat, sorgt das für einen Dämpfer.
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Viktor - letzter Post
Viola - letzter Post
Charaktere: Meloe, Familie Nebeljäger
Geschichtsstrang: Rückkehr in den Magischen Wald
Meloes Reise beginnt am Portal, welches nach Glimmerbrock führt. Da in der Simswelt ein strahlender Tag herrscht, sucht die Zentaurin ein geschütztes Plätzchen in einem Wäldchen auf. Erst im Schutze der Dunkelheit würde sie ihren Weg fortsetzen. Diese Zeit nutzt sie für ein Nickerchen. Wobei ihr im Traum eine Karte erscheint, die Hila dank der Einhornmagie erschaffen hat. So soll es für das Fohlen ein Kinderspiel sein nach Forgotten Hollow zu kommen. Ihre Eltern, Agrios und Honotia, sind bezüglich diesem Unterfangen nicht wirklich begeistert. Doch es ist alter Zentaur-Brauch, seinen Mut und seine Tapferkeit zu beweisen, um in die Welt der Erwachsenen aufgenommen zu werden. Daher mussten sie ihre Tochter ziehen lassen. Auch wenn Sorgen ihre Gedanken füllen. ... Die Nacht bricht schließlich an und Meloe, die nun durch die Auszeit neue Kraft getankt hat, setzt die Reise fort. Ihr Weg führt sie durch Wälder und an Bergzügen entlang. In dieser Region scheint es wenig Sims zu geben. Was einerseits gut ist, andererseits natürlich die Neugier des Fohlens bei weitem nicht stillen kann. Schließlich erreicht sie nach zwei Nacht-Märschen Forgotten Hollow. Die düstere Atmosphäre, die das Revier der Vampire auszeichnet, lässt Meloe wachsam sein. Sie kommt schließlich an die Villa Victoria. An diesem Ort legt sie sich ab und ruht sich aus. 
Viola steht auf dem Balkon der Villa und schaut in die Ferne. Sie denkt über Blaze und über die Band nach... und über Chips Auftritt im Tonstudio am Abend zuvor. Sie hatte ihren Eltern nichts von ihrem Termin dort verraten, weil sie sie mit der CD überraschen wollte. Aber im Nachhinein hat es noch einen weiteren Vorteil: Da sie eh nichts darüber wissen, muss sie nun nicht erklären, warum es doch nicht geklappt hat. Das wäre irgendwie peinlich gewesen. Viola ist in Gedanken und bemerkt nicht, was in der Nähe der Nachbarvilla so vor sich geht.
Meloe erwacht nach einiger Zeit wieder und bemerkt die Krähen um sich herum. Verwundert sieht sie sich um. "Ähm, hallo?", begrüßt sie die Vögel vorsichtig. Plötzlich kreischen die Rabentiere laut los und flattern wild umher. Manche von ihnen greifen sogar das Fohlen an. In Panik galoppiert Meloe kopflos von der Villa weg und nähert sich der Villa Blutrose. Ihre Arme verschränkt sie schützend vors Gesicht. 
Was zum... Viola wird aus ihren Gedanken gerissen, als sie das Vogelgeschrei hört. Krähen, die irgendjemanden verfolgen? Viola kann nicht behaupten, so eine Szene jemals gesehen zu haben.. und sie lebt schon seit ihrer Geburt in Forgotten Hollow. Was ist nur los mit Viechern? Auf die Schnelle hat sie nicht erkennen können, wer da grad von den Vögeln verfolgt wird. "Ruhe!", ruft Viola genervt zu den Tieren.
Meloe rennt weiter bis sie durch Violas Ruf aus ihrer Panik gerissen wird. Sie bleibt abrupt stehen und sieht zu dem Vampirmädchen auf. Die Aura gleicht der, die sie im magischen Wald beim Besuch der anderen Vampire gespürt hat. Endlich, denkt sie. Das Fohlen sieht sich um, um irgendwelche Sims in der Nähe sind, dann ruft sie laut: "HALLO! KANNST DU MIR WEITERHELFEN?!"
Viola flattert runter und öffnet die Haustür der Villa, so dass die Fremde dort Schutz finden könnte. "Seltsam.", sagt sie mit Blick auf die Vögel, "jetzt ist doch gar nicht Brutzeit? Warum sind die so aggressiv?"
Meloe läuft ins Haus, wobei der Schmutz an ihren Hufen sich auf den Fußboden verteilt. "Danke", bedankt sie sich bei Viola und atmet durch. "Endlich habe ich euch Vampire gefunden."
Viola verwirft den Gedanken an die Vögel. Was auch immer mit denen los ist, im Moment gibt es wichtigeres. Erst jetzt fällt Viola auf, dass es sich um eine Zentaurin handelt. Die Vögel hatten die Sicht auf das, was sie verfolgen, anfangs zu stark verdeckt. Was zum... Erschrocken hält Viola inne. Nicht gerade ein alltäglicher Besuch. "Wer bist du?", fragt sie die Besucherin.
Die Gefragte schaut zu Viola. "Ich heiße Meloe. Ich bin eine Zentaurin. Du bist eine Vampir, richtig? Deine Aura gleicht der von den Vampiren, die bei uns zu Besuch waren."
"Richtig.", bestätigt Viola, die immer noch ziemlich verwirrt ist und der nicht viel einfällt.
Meloe sieht sich neugierig um. "Also in sowas leben Vampire? ... Das ist ja viel größer als unsere Höhle." Sie läuft etwas umher und wirft beinahe Sachen um. "Oh, tut mir Leid. Das Haus ist wohl nicht für Vierbeiner ausgelegt", entschuldigt sich das Fohlen verlegen.
"Jedenfalls für keine mit Pferdekörper.", sagt Viola knapp während sie an die drei Hauskatzen denkt. "Aber Katzen gibt es hier auch. Und das sind ja ebenfalls Vierbeiner." 
Der Aussage stimmt Meloe Kopfnickend zu. "Kennst du zufällig die Vampire, die bei uns zu Besuch waren? Im magischen Wald. Ist gar nicht so lange her." Vielleicht kann ihr das andere Mädchen ja weiterhelfen.
Bevor Viola antwortet, kommt auch Lilly die Treppe hinunter, die auf die Stimmen im Haus aufmerksam geworden ist. Moment... die Zentaurin kennt sie doch! "Hallo!" Die Verwunderung ist in Lillys Stimme zu hören, "wurdest du geschickt?" Etwas anderes kann sich die Vampirin nicht vorstellen, als dass Meloe den Auftrag hatte, hierher zu kommen. Doch woher weiß sie, wo sie die Vampire finden würde?
Auf Meloes Gesicht zeichnet ein Lächeln ab. "Hallo. Nach ihnen habe ich gesucht. ... Ja, ich wurde vom weisen Cheiron geschickt. Mein Name ist Meloe. Ich soll eine Botschaft übermitteln." 
Lilly nickt, um anzudeuten, dass sie der Nachricht zuhören würde.
"Der Weise möchte gern ein zweites Treffen mit euch. Zusammen mit Hila. Es geht um die Sache mit den Magier, wo sie Hilfe brauchen", erklärt Meloe.
Viola spitzt die Ohren. Das Lichtwesen ist also tatsächlich Hila gewesen? Lilly, die von der Begegnung ihrer Tochter schon gehört hat, lächelt nun. Offenbar geht es in der Sache endlich weiter. "Natürlich. Wir sind bereit. Wo soll das Treffen stattfinden? Und wie hast du uns gefunden?"
"Cheiron hat den magischen Wald, zum Schutz von Hila vorgeschlagen. Sie und der Clan erwarten euch dort. ... Wie ich euch gefunden habe? ... Hila hat mir ihre Erinnerungen ihres Weges mit Magie übertragen. So konnte ich sehen wo sie überall war und wo in etwa ich euch finden könnte." 
Lilly gibt sich mit dieser Erklärung zufrieden. "Viktor ist auch hier. Ich hole ihn mal kurz. Und Adam müsste vielleicht auch noch informiert werden.", sagt sie, "aber dann sind wir bereit, wann immer das Treffen auch stattfinden soll." Sie geht in den Keller. Viktor hat sich dorthin zurückgezogen, um ein wenig zu ruhen, doch kaum dass Lilly ihn gefunden und über den Besuch aufgeklärt hat, ist er wieder schnell fit. Cheiron schickt also nach ihnen? Dann geht es hoffentlich bald weiter mit der Jagd auf den Werwolf und auf Rasputin. Er folgt seiner Gefährtin wieder nach oben, wo Meloe und auch Viola noch immer sind.
Das Fohlen antwortet Lilly: "Ihr könnt jederzeit vorbei kommen."
Lilly nickt. "Ich werde Adam informieren.", sagt sie und holt ihr Handy hervor. Viktor sieht währenddessen zur Zentaurin. Er erinnert sich auch an ihren Namen, den sie ja bereits im Magiewald genannt hat. "Ich hoffe, du hattest keine Probleme auf deiner Reise hierher.", sagt er zur jungen Besucherin. 
Meloe erwidert Viktor: "Dank Hila wusste ich ja, wie ich laufen muss, ohne in großer Gefahr zu geraten."
"Wenn man von den Raben mal absieht.", kommentiert Viola kurz, "Die haben irgendwelche Aggressionsprobleme momentan." Viktor sieht seine Tochter verwundert an, fragt aber nicht weiter nach, was sie meint. In der Zwischenzeit ist auch Lilly fertig mit Tippen. Wie zu erwarten war Adam telefonisch nicht zu erreichen, so dass sie ihm die Nachricht in Textform schicken musste.
"Wollen wir dann gleich aufbrechen?", fragt das Fohlen die älteren Vampire.
"Von mir aus gerne. Ich weiß allerdings nicht, ob Adam rechtzeitig seinen Text liest.", sagt Lilly, "aber er wird sicherlich notfalls auch nachkommen. Wir können los." Viola blickt zu Lilly. "Diesmal komme ich aber mit, egal was Adam davon hält." Sie findet, dass sie das dann schon verdient hat. Immerhin hat sie Hila ja zuerst gefunden.
"Dann gehen wir zusammen, ihr wisst bestimmt noch wo das Portal ist, oder?", schließt sich Meloe der Unterhaltung an.
Natürlich wissen die Vampire dies noch und der kleine Trupp macht sich auf den Weg. Zum Glück brauchen sie nicht zwei Nachtmärsche wie Meloe auf dem Hinweg. Offenbar hat die Zentaurin nicht den direkten Weg genommen und brauchte daher etwas länger. Wahrscheinlich ist auch Hila nicht direkt dorthin gekommen und so kannte sie nur den Umweg, den sie Meloe vermittelte.
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
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