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Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charaktere: Lashawn & Buzz
Titel: Das Open Air Festival – Tag 1
Als Buzz eine Weile einfach vor sich hin spielte, hörte er auf und fragte Lashawn: „Du Donna. Möchtest du vielleicht singen?“ Die Gefragte öffnete die Augen und schmunzelte. „Gern, Zottel.“ Sie setzten sich anders hin. Sie sahen sich gern beim gemeinsamen musizieren direkt an. 
So konnte die eine auf den anderen gut reagieren. „Welches Lied?“ Lashawn überlegte kurz und lächelte. „Mein Lieblingslied.“ Buzz lächelte. „Ok.“ Er stellte die Gitarre ein und wartete auf seinen Einsatz. Lashawn nickte, dass es losgehen konnte.
Musik half Sims ihrer Gefühle bewusst zu werden. Egal ob es die Gefühle sind, die in einem selbst wüten oder die man für jemand anderen empfand. Dies wussten beide Teenager sehr gut. Daher tat es ihnen gut gemeinsam zu musizieren.
Charakter: Yuna, Keito
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1
Sie lassen sich draußen irgendwo auf der Erde nieder, außer Sicht des Festivalplatzes, es ist Abend, Keito verspürt langsam Hunger. „Wie hattest du dir das jetzt vorgestellt, Yuna, mit dem in der Wildnis campen?“ Sie zuckt verzagt mit den Schultern: „Weiß auch nicht so genau. Sonst ist mein Dad dabei und es ist … wohl gehaltvoller als … diese Insel.“ Sie schaut sich um. Das Grünzeug ist karg. Draußen schlafen ohne Zelt ist ihr geringstes Problem. „Sollen wir uns was zu Essen besorgen?“, fragt Keito. Yuna schüttelt Kopf. „Ich nicht. Ich bleib hier. Möchte gerade keinem über den Weg laufen.“ Keito schaut sie an: „Keinem?“ Yuna blickt etwas trüb vor sich hin: „Einigen, wo’s immer schwierig ist. Die stehen aber überall daneben.“ Sie stützt das Kinn auf die Knie und legt die Arme darum. Keito streicht ihr sanft über den Rücken. Nein, er möchte auch gerade nicht jedem begegnen. Aber der Hunger wird größer. Er hält trotzdem noch weiter aus
„Was hättest du denn vorhin gerne noch gesagt? Nouki schien dich ja zu interessieren.“ Keito lehnt sich an Yuna an, den Arm um ihren Rücken. „Weiß nicht. Hab irgendwie blöd angefangen mit dem Zelt. Vielleicht, dass ich auch gern klettern mag und so und meinen Dad auf seinen Reisen in Ferien besuche …“ Tränen rennen ihr plötzlich übers Gesicht. Sie birgt das Gesicht in den Armen. Sie vermisst ihn so. Er ist so oft weit weg. Nur am PC ist es zu wenig. Keito streicht ihr übers Haar: „Ich wollte Ellie noch wegen der Kunstgalerie ansprechen. Dachte, ich hätte vorhin Gelegenheit … Aber wenn sie jetzt mit Vero befreundet ist und dir das nicht recht ist …“ Yuna schwenkt verneinend den Kopf, das Gesicht noch in der Armbeuge verborgenen. „Ist Ok.“, hört er gedämpft.
Keitos Blick schweift übers Festivalgelände. Die Geräusche dringen bis hier noch vor. Was gespielt wird kann man noch raushören. Keitos Magen meldet sich wieder, er mag Yuna hier aber nicht so sitzen lassen. „Kennst du Tania eigentlich?“, fällt ihm dann ein. „Ihr Musikgeschmack ist genau mein Ding, besonders Coldplay.“ Hätte er jetzt gerne heute Abend zu getanzt, statt hier zu sitzen. Yuna hebt endlich mal wieder den Kopf, lächelt ihn leicht an: „Ja, nicht wahr. Ich mag auch die Red Hot Chillie Peppers. Aber ich kenne Tania nicht weiter … Ich weiß nur …“, Yunas Gesicht trübt sich wieder, „… sie ist gut mit Vero befreundet!“ Ihr Kopf sinkt wieder ab auf die Arme. „Keine Chance!“
Keito lässt den Arm von Yunas Rücken gleiten: „Tut mir leid, aber ich brauch‘ jetzt einfach was in den Magen. Ich hol‘ uns was und guck‘ mal, ob wir einen anderen Zeltplatz finden, ok?“ Yuna schüttelt wieder den Kopf. „Keinen Hunger … Geh ruhig!“ Appetitlosigkeit gesellt sich zu Trübsinnigkeit und Angst, hier draußen allein zu sein im Dunklen. Trotzdem wiederholt sie gedämpft: „Geh ruhig!“ Er soll sich wenigstens versorgen können. Seufzend erhebt sich Keito und geht Richtung hell erleuchtete Festgelände. Yuna fängt leise wieder an zu weinen, die Arme um den Kopf gelegt.
Keito sieht sich vorsichtig am Rande des Festivalgeländes um. Er möchte auch nicht jedem in die Arme laufen. Gleichzeitig sondiert er die möglichen Zeltplätze, während er umherstreift und langsam in der Menge auf dem Gelände untertaucht. Oh je, neben Blaze und Chip ein kleiner Stellplatz … Geht nicht. Mit einem Blick erkennt er die Art von Saufgelage. Trotz der Hilfe im Spukhaus … bis heute erinnert ihn besonders Blaze doch zu sehr an die Art seines drogensüchtigen Vaters. Keito raucht bis heute nicht mal Zigaretten und ohne seine Übermüdung letztens hätte er überhaupt nicht das Wort ergriffen über Schildkröten, Herzen und Co …Nadine hängt auch zu sehr an der Truppe dran. Denize … ist ihm unverständlich, was sie dort macht. Chip, klar! Ist Blaze Buddie. Keito schüttelt den Kopf. Sie haben sich nichts zu sagen. Gibt vielleicht noch wieder Sprüche gegen Yuna, wenn sie voll sind. Keito wandert weiter. Die nächste Möglichkeit liegt in ziemlicher Nähe zu Veros Truppe. Mehr gibt’s auf dieser Seite nicht. Auf der anderen Seite sind Buzz und Lashawn. Irgendwo in der Mitte hat er die Runde seiner Ma ausgemacht.
Keito erwägt einen Moment, klein beizugeben und doch wieder zu den Erwachsenen zu gehen … Aber da ist die Nachbarin und Lotta, die neue Sportlehrerin … Nein, er verwirft den Gedanken. Noch ist er nicht soweit. Erstmal was essen und da draußen pennen eine Nacht wird schon klappen. Morgen in der Frühe, wenn Buzz und Lashawn fest schlafen, holt er einfach ihre Sachen und dann schlagen sie ihre Zelte da draußen eben auf. Etwas mutiger mit diesem Gedanken gestimmt, holt sich Keito eine Kleinigkeit an der nächsten Bude. Es ist ihm egal, was er gerade isst. Er stopft nur hungrig was in sich hinein und denkt, dass er langsam zurückgehen sollte. Er ist jetzt schon länger unterwegs und Yuna sitzt da im Dunklen allein … Er schaut rüber Richtung Tribüne. Er hatte sich das alles anders vorgestellt. Es war ein Fehler gewesen, sich mit Buzz und Lashawn hierher zu verabreden. Sie passten da nicht rein … Keito bestellt noch eine Trinkflasche und nimmt wenigstens ein Brötchen für Yuna mit. Er wendet sich der verwilderten Vegetation wieder zu. Alles sträubt sich ihn ihm, dort wieder hinzugehen. Aber, dort ist Yuna. Er muss zurück.
Angst kriecht in Keito empor, je weiter er in der Dunkelheit im Gestrüpp vordringt zu ihrem ‚Rastplatz‘. Es ist Nacht. Die fürchtet er nicht, aber … was sie aus Yuna macht. Den ganzen Tag hat er schon verdrängt, wie sie frühmorgens noch drauf war als sie ihn fast überfuhr. Sie waren sehr früh gestartet. Waren das Nachwehen einer … eiskalten Nacht? Schauer laufen ihm kalt den Rücken hinunter. Über Tag war dann nichts mehr weiter davon zu sehen gewesen. Was wird ihn jetzt erwarten? Er kommt bei Yuna an …
Sie sitzt wortkarg vor sich hinstarrend auf dem Boden, den Rücken kerzengerade aufgestellt. Keito sträuben sich schon die Nackenhaare. Etwas stimmt nicht. Ihre Mine wirkt … kalt. Er setzt sich etwas in Abstand zu ihr auf den Boden, versucht das Brötchen anzubieten. „Hab‘ was mitgebracht!“ „Ist alles hier!“, antwortet Yuna mit düsterer Stimme, die kaum ihre eigene zu sein scheint. Sie greift nach einem Stock und gräbt in der Erde bis sie fündig wird, greift wahllos zu, was da kreucht und fleucht - ist alles nahrhaft … auch roh – nicht vegetarisch. Sie stopft es sich achtlos in den Mund, kaut und schluckt. Keito ist angewidert, wird grün im Gesicht. „Du bist völlig …!“ Er findet keine Worte. D a s ist eine neue Dimension! Mehr als die erkaltet durchschlafenen Nächte … Keito springt geschockt und von Ekel gepackt auf und flieht stolpernd in die Nacht hinein.
Yuna sieht den Ameisenhaufen in der Nähe, greift einen schmalen Zweig und fischt die Insekten auf, rippt sie mit den Lippen ab nach Affenart. Sie ist in der Dunkelheit kaum auszumachen, außer ab und wann ein Glimmen ihrer Augen ...
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1 – Gruppe Braun
"Komm lass uns schon mal vor gehen!" Alma zieht Merlin mit an die Bar und lässt die Anderen stehen.
Alma hat für sich schon ein Getränk bestellt. "Was magst du, Merlin? Ich geb einen aus!" Widerspruch scheint nicht möglich. Merlin ist auch wiederum nicht unglücklich, dass Alma ihn aus dem Geschehen gezogen hat, fast dankbar sozusagen, dass sie gerade etwas die Führung übernimmt. Trotzdem schaut er noch einmal kurz zurück als er einfach um ein Bier bittet. Ihm ist gerade nur nach einfacher Kost. Christin spricht noch mit Nael und Julius. Der scheint sogar sprechen zu können, verstehen kann er es im Lärm bis hierher nicht. Christin wirkt so unnahbar wie er sie zuletzt erlebte.
"Merlin, was ich dich schon die ganze Zeit fragen wollte, wie lange sind denn du und Christin schon zusammen? Ich wusste gar nicht, dass Christin einen Freund hat...
Ich dachte, sie steht auf meinen Bruder. Die beiden waren mal in einer Arbeitsbeziehung - er ihr Anwalt, sie seine Mandantin...
Aber bis mein Bruder sich fest bindet, ist er wahrscheinlich schon in Pension." Merlin dreht sich erstaunt zu Alma um. Wow, was für eine direkte Frage nach ein paar Stunden Bekanntschaft. Er überlegt, was er sagen soll während er sie betrachtet. Nael also auch! Und Alexander! Wie Gregorius sagte. Mehrere Eisen im Feuer. Fabio wohl nicht zu vergessen. Er war nur einer von vielen Sonnenstrahlen. Angucken, bewundern, aber mehr nicht wirklich. Er schaut nochmal rüber. Und garantiert wird er den nächsten Schurken in ihrem Stück geben wie der andere zuvor. Dramatischer Auftritt, dramatischer Abgang! Ja, sie ist für die Bühne geschaffen. Er war nur ein weiterer Statist. Beklemmende Erkenntnis. Er nimmt leicht betäubt ein Schluck von seinem Bier, das der Barkeeper vor ihm abgestellt hat. Er hatte wirklich geglaubt, das wäre echt gewesen. Aber nachdem sie sich genug gesonnt hatte, wurde sie plötzlich recht … ja was soll man sagen … nüchtern. Als wenn nichts gewesen wäre, kein Zeichen … nichts. Und dann diese Zeit oder keine Zeit haben Spiele. Das war wohl schon der Anfang vom Ende, nur er hatte es nicht gleich bemerkt.
Merlin lächelt seufzend, blickt auf sein Bier und dann zu Alma. Er hält sich nicht mehrere Feuer warm … „Ich bin nicht d e r Freund von Christin.“ So hätte er sich ihren bisherigen Begegnungen nach auch nie bezeichnet, selbst wenn es heute nicht so klar auseinander gegangen wäre. Dazu war alles zu vage, er zu oft verunsichert, was sie eigentlich wirklich an Signale sandte. „Wir haben uns erst kürzlich kennengelernt, ein paar Mal getroffen und heute leider vorhin erst festgestellt, dass es wohl nur ein kurzes Strohfeuer war. Jaaa …“ Er blickt wieder auf sein Bier, rüber zu Nael. Christin geht gerade, sieht er. Besser sie wären sich nie begegnet. Er schließt kurz die Augen. Er hat keine Ahnung wie es ihr geht, ob es ein Bedauern um ihn oder nur das eigene Gefühl gibt, oder ob sie vielleicht auch heilfroh ist, dass er dann initial den Abstand suchte, den die Situation dann einfach gebot. Hätte sie wenigstens gesagt: He, lass uns nur Freunde sein, als ihr Interesse erlosch oder es ihm wenigstens gesagt. Aber Christin lässt im Regen stehen … reagiert einfach nicht, wenn es ihr beliebt.
Er wird sich sehr in Acht nehmen in Zukunft, worauf er sich einlässt. So eine Spielerei mit einem hinterlässt was … Er hatte sie anfangs anders eingeschätzt … Merlin zuckt ergeben mit den Schultern, als er sich Alma wieder zuwendet. Wie gut kennt sie Christin? Er blickt die dunkelhaarige Frau neben sich eine Weile bedächtig an: „Nael also! Kennst du auch Alexander?“ Er nimmt noch einen Schluck Bier, während er Alma betrachtet.
Charakter: Alma, Julius und Nael
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 1
Gruppe: Braun
Christin verschwand kurz zur Toilette. Vielleicht kann ich nachher mal mit Christin tanzen., dachte sich Nael.
„Ich bin nicht d e r Freund von Christin... Wir haben uns erst kürzlich kennengelernt, ein paar Mal getroffen und heute leider vorhin erst festgestellt, dass es wohl nur ein kurzes Strohfeuer war. Jaaa …Nael also! Kennst du auch Alexander?“, fragt Merlin schließlich.
Aha, er ist also Single.
"Oh, ich dachte ihr zwei.. Alexander.. Ja, wieso?" Er kennt Alexander?
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1 – Gruppe Braun
"Oh, ich dachte ihr zwei.. Alexander.. Ja, wieso?", haspelt Alma etwas auf Merlins Frage, ob sie Alexander kenne.
"Ja, ich dachte auch ... manches. Du denkst Christin steht auf deinen Bruder und ich hörte, sie stehe wohl auf diesen Alexander, der sich da in ihrer Nachbarschaft wohl recht gut umguckte. Und ich stehe ... hier mit dir. Was sagt dir das, mhm? Prost! " Merlin erhebt sein Glas Alma entgegen. "Lass uns auf diesen Abend anstoßen!", lächelt er leicht bitter über die Erkenntnis, nur ein Spielball für Christin gewesen zu sein.
Charakter: Alma, Julius und Nael
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 1
Gruppe: Braun
"Ja, ich dachte auch ... manches. Du denkst Christin steht auf deinen Bruder und ich hörte, sie stehe wohl auf diesen Alexander, der sich da in ihrer Nachbarschaft wohl recht gut umguckte. Und ich stehe ... hier mit dir. Was sagt dir das, mhm? Prost! ... Lass uns auf diesen Abend anstoßen!" Alma denkt nach. Scheinbar weiß niemand so recht, was in ihr vorgeht.. vielleicht sollte ich sie nachher mal fragen. Sie lächelt und hebt ihr Glas. "Auf uns!" Sie stoßt mit Merlin an und trinkt.
Nael und Julius wundern sich, wo Christin bleibt. "Bestimmt hat sie jemand anderen getroffen. Sie kennt ja auch noch andere Sims als uns. Lass uns zu Alma und Merlin gehen.", schlägt Nael vor. Die beiden kommen bei Alma und Merlin an. Sie bestellen sich erstmal etwas zu trinken. "Wir haben leider Christin aus den Augen verloren. Sollen wir warten oder schon weiter gehen?"
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1 – Gruppe Braun
"Auf uns!" Alma stoßt mit Merlin an und trinkt. Er nimmt auch einen Schluck. Interessant, denkt er sich. Alma fragt sehr gezielt und direkt aus, lässt aber kein Sterbenswörtchen selber weiter raus. Ein Pokerface. Wer weiß, was da alles gelaufen ist. Sind ja aber auch Bekannte von Christin und stehen bestimmt zu ihr. Auf der anderen Seite ..., wie Alma sich neben Christin dann ständig an seinen Arm hängte, obwohl sie glaubte, er wäre Christins Freund ... Mhm. So gute Freunde wohl nicht.
Nael und Julius kommen hinzu bestellen sich erstmal etwas zu trinken. "Wir haben leider Christin aus den Augen verloren. Sollen wir warten oder schon weiter gehen?"
Besser gleich zur Sprache bringen, bevor sie es später vielleicht noch mitbekommen. "Ich vermute, sie ist schon gegangen ... meinetwegen. Wir hatten keinen guten ... Vorlauf hier heute, bevor wir zum Zeltplatz zu euch zurückkamen. Tja, äh ...", Merlin erhebt sich. "Christin ist eine Bekannte von euch ... Ich packe dann wohl besser meine Sachen zusammen und ziehe auf einen anderen Platz um. Ist ja sonst ein bisschen merkwürdig für alle, oder?"
Charakter: Alma, Julius und Nael
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 1
Gruppe: Braun
"Ich vermute, sie ist schon gegangen ... meinetwegen. Wir hatten keinen guten ... Vorlauf hier heute, bevor wir zum Zeltplatz zu euch zurückkamen. Tja, äh ...", Merlin erhebt sich. "Christin ist eine Bekannte von euch ... Ich packe dann wohl besser meine Sachen zusammen und ziehe auf einen anderen Platz um. Ist ja sonst ein bisschen merkwürdig für alle, oder?"
Die Garcias sehen sich an und schauen dann zu Merlin. "Erstens geht uns das nichts an, was da zwischen dir und Christin vorgefallen ist und zweitens warum sollte es merkwürdig sein? Also ich habe damit kein Problem, sondern habe mich gefreut mit Euch das Festival zu genießen. Was sagt ihr?", fragt Nael. "Nael hat recht. Nicht Trübsal blasen, lasst uns das Festival genießen.", sagt Julius daraufhin.
"Auf alle Fälle!.. Hört ihr die Musik? Da auf der Bühne scheint jetzt was zu starten." Alma zeigt in die Richtung, in die sie hin möchte.
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1 – Gruppe Braun
Die Garcias sehen sich an als Merlin anbietet, seine Sachen zu packen und schauen dann wieder zu ihm. "Erstens geht uns das nichts an, was da zwischen dir und Christin vorgefallen ist und zweitens warum sollte es merkwürdig sein? Also ich habe damit kein Problem, sondern habe mich gefreut mit Euch das Festival zu genießen. Was sagt ihr?", fragt Nael. "Nael hat recht. Nicht Trübsal blasen, lasst uns das Festival genießen.", antwortet Julius daraufhin.
"Auf alle Fälle!.. Hört ihr die Musik? Da auf der Bühne scheint jetzt was zu starten." Alma zeigt in die Richtung, in die sie hin möchte.
Also, diese Familie ist überaus erstaunlich. Alle drei wie sie da sind. Merlin lacht erfreut: "Ich glaub, das ist das Beste, was mir heute widerfahren ist. Euch drei kennenzulernen. Ihr seid so ... erfrischend ... klar." Er hat eine Familie auf Schlag kennengelernt, fällt ihm wieder auf. Das scheint etwas sehr eigenes zu sein, in einer zu leben ... Ganz neue Erfahrung. Er ist gespannt wie die drei weiter miteinander umgehen werden. Das guckt er sich gerne an. "Ja, lasst uns feiern!", ruft er fröhlich aus, den Wehmutstropfen niederdrückend, der da noch lauert. Natürlich ist es nicht egal, natürlich nicht, Christin! Er nimmt schnell noch einen Schluck zum Runterspülen. Er wird hochkommen, heute Nacht, allein im Zelt ... Er braucht mehr Bier, nachher!
"Tanzen wir die ganze Nacht!" Bis zum Umfallen, bis zur Besinnungslosigkeit. Nichts mehr spüren sonst. Merlin will sich nur noch auspowern, Spannung abbauen. Er zieht jetzt seinerseits die anderen mit und beginnt sofort sich zur Musik zu drehen und zu wenden, lacht den anderen auffordern zu. Feiern bis zum Abwinken. Er wiegt Oberkörper wie Hüften um die anderen herum. Ja, er mag tanzen. Das hat er an ihr geliebt. Hätten sie immer nur weitertanzen können ... Er wirbelt um die eigene Achse. Tanzen ist wie Fliegen für Merlin. Daher hat er seinen Namen ...
Hinten in der Menge entfernt sieht er Lotta vorbeiziehen. Die roten Haar blitzten leuchtend immer wieder hervor. Sind die anderen auch dabei? Asante, Maryama und Elani? Er winkt. Sie sieht ihn nicht, zieht wohl zu einer anderen Bühne weiter. Sie verliert sich wieder im Gewühl. Zu den drei Garcias erklärt er kurz: "Hab gerade eine Bekannte gesehen, Lotta. Ich würd' sie und ihre Freunde morgen mal gerne treffen. Wollt ihr vielleicht mitkommen. Ich stelle sie euch gern vor."
Morgen ... Heute will er diesen Tag überstehen! Christin! Merlin beginnt erneut zu tanzen ...
Charakter: Bea, Shane (In Zusammenarbeit mit @Ripzha )
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 1
Nachdenklich läuft Bea zurück. Yuna hatte so depressiv gewirkt. Sie hatte ihr helfen und auch ein wenig von ihren Selbstzweifeln befreien wollen. Wahrscheinlich hat es Yuna tatsächlich gutgetan. Doch trotzdem glaubt Bea nicht wirklich, dass wirklich alle Schüler gegen Yuna sind, wie diese zu glauben scheint. Hoffentlich würde ihr Keito helfen können, da wo Bea scheiterte.
Wo sind nun Lashawn und Buzz? Bea sieht sich um, doch sie findet die beiden nicht. Stattdessen sieht sie ein anderes bekanntes Gesicht... Das ist doch Shane! Er sitzt einsam auf einem Felsen und sieht niedergeschlagen aus. Bisher hat Bea noch nicht viel mit ihm geredet. Aber so traurig, wie er wirkt, tut er ihr doch ein wenig leid. Und im Gegensatz zu Viola gibt er sich nie aggressiv. 
Sie überlegt einen Augenblick. Vielleicht will er auch lieber alleine sein. Doch zumindest könnte sie ja mal fragen.. Sie kommt also näher. "Shane?" Sie wartet, bis er sie bemerkt, bevor sie weiter reden würde.
Shane sieht auf und wischt sich sofort übers Gesicht. Vorhin hat er sich einfach nur Gedanken gemacht. Gedanken über Viola, über Vero... und immer weiter bis zu Adam und seinen Worten. Er wusste zwar das da Tränen aus seinen Augen laufen aber es war ihm egal. Jetzt muss er sie verstecken. Sein Va...ter hatte auch nie geweint. Nie! "H-hi." er blickt das Mädchen an. Grüne Haare. Er hat sie schon mal gesehen in der Schule. Wie war ihr Name noch...? Er ist grade zu beschäftigt sich zusammenzureißen als das ihm in den Sinn käme noch mehr zu sagen.
Bea bemerkt, dass Shane geweint hat. Sie setzt sich zu ihm. "Was ist los?", fragt sie, fügt dann jedoch noch schnell hinzu: "Oder willst du lieber alleine sein?" So gut kann sie ihn noch nicht einschätzen. Sie kennt ihn bisher ja kaum.
Allein sein? Eigentlich nicht. Das war nicht der Plan für heute Nacht gewesen. Er zieht die Nase hoch und denkt nach. Bea ist ihr Name, fällt ihm jetzt wieder ein. Phu. "Ich hab mich mit Viola gestritten." sagt er und schaut auf den Felsen auf dem er sitzt. Im selben Augenblick kommen wieder alle ihre Worte hoch. du verplapperst dich auch noch und erzählst es einfach weiter!" Oh-Oh...
Bea würde gerne ihren Arm um Shane legen, weiß jedoch nicht, was er davon halten würde, also hält sie sich zurück. Sie will ihn auch nicht überfordern. Sie hatte nie darüber nachgedacht, wie die beiden Vampire eigentlich miteinander auskamen. Viola ist also auch hier? Sie erinnert sich an Yunas und Keitos Einschätzung, die glauben, dass ihr aggressives Getue eher ihrem Ruf verschuldet ist und sie eigentlich nicht so ist wie sie sich gibt. Kann gut sein. Doch Shane ist wirklich niedergeschlagen, das ist nicht zu übersehen. "Worum ging es denn? Wenn du es mir denn sagen willst.", fragt sie.
Okay das ist jetzt ein Dilemma. Shane würde sich gern von der Seele reden was ihn bedrückt. Das hat er seit Jahren nicht mehr tun können. Andererseits hat er sich grade erst an Beas Namen erinnert. Kann er ihr vertrauen? Irgendwas ist seltsam mit ihr, er spürt es. Aber er weiss nicht genau was. Bedrohlich wie bei der Villa ist es jedenfalls nicht. Shane schaut das Mädchen zweifelnd an. "Ich hab schon Mal was gesagt was ich nicht hätte sagen sollen... und danach war Viola wütend. Ich weiss nicht ob ich... Kennst du sie? Sie kann echt richtig wütend werden..."
"Ich kenne Viola kaum.", sagt Bea, "nur wie auch dich vom Sehen in der Schule. Ich hab noch nie ein Wort mit ihr gewechselt. Aber dass sie manchmal aggressiv wirkt, ist mir trotzdem schon aufgefallen." Shane scheint Angst zu haben, was falsches zu sagen. Bea überlegt einen Augenblick. Sie war schon immer hilfsbereit gewesen, und trotz ihrer eigentlich fröhlichen Natur ist sie durchaus bereit, auch anderen zu helfen, die gerade niedergeschlagen sind. Sie hat aber auch nicht erwartet, dass Shane ihr sofort 100%ig vertrauen würde. Das ist ganz normal. Also redet sie weiter: "Hab gehört, dass sie aber eigentlich nicht ganz so schlimm ist wie ihr Ruf. Ob das stimmt oder nicht weiß ich allerdings nicht."
Der Vampir nestelt an den Fingern herum. Ja sie hat von ihrem Ruf erzählt und gleichzeitig empfand er sie bei ihrem ersten Treffen als nette Person. Darüber hatte sie gelacht als er ihr das gesagt hat. Er schüttelt den Kopf. "Ich weiss nicht genau warum sie sauer auf mich ist. Weil sie ihren Ruf verteidigen will oder... Ich glaub sie ist eifersüchtig auf Vero." Oh mist. Erschrocken schaut er auf. Fast panisch blickt er Bea an. "Sag das Keinem! Bitte."
Bea nickt. "Wenn es dein Wunsch ist, werde ich es nicht weiter sagen.", sagt sie. Eifersüchtig auf Vero? Warum sollte Viola eifersüchtig sein? Weder mit Viola noch mit Vero hat sie bisher viel zu tun gehabt. "Sie war aggressiv, weil sie auf Vero eifersüchtig ist?", fragt sie zum Verständnis noch einmal nach. "Hat sie einen Grund dazu?" Ups. Das klingt fast so, als würde sie jetzt Shane die Schuld geben. Schnell fügt sie daher noch hinzu: "Sorry. Ich will damit nicht behaupten, du seist Schuld. Weißt du, wenn jemand einen Streit aus Eifersucht anfängt, heißt das normalerweise, dass du ihr nicht völlig egal bist."
"Ich glaub auch nicht, dass ich ihr egal bin..." Sie ist ihm auch nicht egal. Er hatte sich auf heute gefreut. "Also... eigentlich hat sie gesagt, es wäre ihr egal mit wem ich befreundet bin, aber ich glaub ich hab sie vernachlässigt... Dabei war das gar nicht meine Absicht." Viola machte immer den Eindruck alleine besser dran zu sein und sich so auch wohler zu fühlen. Irgend sowas hat sie auch mal gesagt, glaubt er. "Aber ich glaub es macht ihr schon was aus, dass ich mich mit Vero gut verstehe. Die beiden mögen sich nicht so, weisst du.." Shane seufzt. Muss er sich wirklich für eine entscheiden? Würde es Vero was ausmachen, wenn er auch mit Viola gut auskäme? "Sie hat bei dem Streit so oft von Vero gesprochen... und ich hab versucht ihr zu sagen, dass sie mir deswegen nicht weniger wert ist, aber sie wollte das nicht hören." Er zuckt die Schultern. Es kommt ihm grade gar nicht so vor als würde er das alles einer Fremden erzählen. Es ist fast wie... lautes Denken.
Bea nickt. Sie weiß nichts von der Gruselnacht oder von Shanes Biss. Aber auch wenn sie nicht 100%ig versteht, warum Viola auf Vero eifersüchtig sein sollte, will sie ihm helfen. "Nur weil sie so tut als ob alles okay ist, muss das nicht so sein.", sagt Bea. Verdammt. Es klingt schon wieder so, als wollte sie Shane Vorwürfe machen. "Aber du magst beide, wie? Ich kenne Viola wie gesagt nicht gut. Vero auch nicht unbedingt. Ich fürchte, ich kann dir keinen Tipp geben, welche von beiden die bessere Wahl für dich wäre, wenn du dich wirklich entscheiden musst." Sie seufzt. "Was ich aber tun kann, ist dir etwas Gesellschaft leisten wenn dir das hilft. Ich fühle mich heute auch ein wenig zurück gelassen." Erst verließen Lashawn und Buzz den Tisch und nun haben auch Yuna und Keito sich selbständig gemacht.
Shane starrt vor sich hin. Ja... beide... aber... "Hattest du auch Streit?" fragt er ohne aufzusehen.
"Ich schätze, es geht nicht direkt um mich.", sagt Bea, "aber die Gruppe, mit der ich hier angekommen bin, hat sich auch aufgeteilt."
"Bist du jetzt auch allein auf dem Festival oder...." Shane ist grade sehr nachdenklich. Aber über das was er sagt denkt er nicht besonders gut nach. Wie man merkt. Wenn er sich zwischen Vero und Viola entscheiden müsste... und dann fällt ihm wieder ein was sie über die Sterblichkeit ihrer Freunde gesagt hat. Ein Fakt, den er nie wirklich beachtet hat.
"Ich bin mit Lashawn, Buzz, Keito und Yuna hergekommen.", erzählt sie. "und so ganz versteh ich auch nicht, was los war. Aber irgendwann verließen Lashawn und Buzz den Tisch und Yuna hat das offenbar auf sich gezogen und glaubt, dass sie das wegen ihr taten. Nun hat sie sich mit Keito auch davon gemacht und mich zurück gelassen. Dabei hatte ich mich wirklich gefreut, als sie mich zum Festival einluden."
Shane schnaubt mit einem humorlosen Lächeln. "Dann gehts dir wie mir." Er sieht auf, zu Bea. "Was hast du jetzt vor?"
"Was hältst du davon, wenn wir unsere eigene Gruppe gründen.", schlägt sie lächelnd vor, "die Zurückgelassenen!" Sie weiß nicht genau, wohin Lashawn und Buzz sind. Sie hatte sie bei der Rückkehr vom Strand nicht gesehen. "Wobei, spätestens zum Schlafen gehen werden sie wohl zu den Zelten zurück kommen." Dass es bei Yuna und Keito irgendwie etwas endgültiger wirkte, erwähnt sie nicht. "Bis dahin wollte ich aber auch nicht alleine bleiben aber ich will sie auch nicht die ganze Zeit suchen müssen."
Er hebt die Mundwinkel. "Ja okay!" Er will sich ja nicht verkriechen. Doch Vero ist auch mit Freunden hier und er sollte sich nicht aufdrängen. Er ist froh Bea getroffen zu haben. Sie ist nett. "Danke." meint er. "Ich muss nur morgen Früh leider weg... das nervt mich, aber ich kanns nicht ändern..."
Bea versteht, wovon er redet. Vielleicht hat er sich deshalb auch ausgerechnet mit Viola getroffen, weil sie das selbe Schicksal hat. Was ja offenbar nicht ganz so gut ausgegangen ist wie geplant. "Es ist sicherlich nicht leicht mit der Sonne.", sagt sie nachdenklich, "ich hatte da vorher nie drüber nachgedacht, aber auch, dass ihr, Viola und du, ausgerechnet tagsüber zur Schule müsst, ist sicherlich nicht angenehm."
Shane zuckt die Schultern und nickt halb. "Aber ich geh trotzdem gern zur Schule." Nun blickt er Bea direkt an. "Sag mal... was bist du eigentlich?" Er klingt nicht misstrauisch, nur interessiert.
Bea ist nicht überrascht. Sie hat schon vorher geahnt, dass die Vampire irgendetwas spüren müssten, nach allem, was sie gehört hat. Doch Shane ist ebenfalls kein Mensch. Er würde es verstehen.. hoffentlich. "Wenn du mit zum Strand kommst, zeige ich es dir.", sagt sie daher.
Shane schürzt die Lippen, senkt den Blick nachdenklich und nickt dann. "Okay." Strand? Er ahnt etwas, ist sich aber nicht sicher. Wenn er an die Filme denkt die er schon gesehen hat.... hm.
Bea geht vor. Sie geht diesmal an eine andere Stelle, aber auch hier ist gerade niemand. Die meisten sind wegen der Musik hier, nicht wegen des Wassers. Zum zweiten Mal an diesem Tag zeigt sie nun auch Shane ihre wahre Gestalt im Wasser.
Wenigstens sind seine Instinkte zu etwas zu gebrauchen. Sie ist keine Gefahr. "Das ist cool." sagt er. Es ist besser als Blut trinken und die Sonne meiden zu müssen. Er steht am Wasser und beobachtet Bea. Er erinnert sich an den Sportunterricht in der Schule. "Hattet ihr schon Schwimmen bei Frau Langstrumpf? Da ziehst du bestimmt alle ab." meint er lächelnd.
Bea lächelt. Zumindest scheint Shane nun auch besser gelaunt zu sein. "Bisher hatten wir noch keinen Schwimmunterricht.", erzählt sie, "daher wissen bisher auch nur wenige, was ich wirklich bin." Sie macht eine Pause. "Ich schätze, Viola ahnt, dass ich kein Mensch bin." Dann fällt ihr ein, dass Shane zwar gespürt hat, dass sie anders ist, aber nicht, was sie ist. "Wie ist das denn eigentlich mit diesem Gespür?", fragt sie daher, "Was könnt ihr spüren und was nicht?"
Der Vampir wiegt nachdenklich den Kopf. "Ich spür nur andere Vampire. Also... bei Vampiren weiss ich, dass es ein Vampir ist. Alle anderen Wesen sind so..." wie soll er das beschreiben? Er legt die Hand ans Kinn und überlegt. "Es ist vielleicht ein bisschen wie..." er schüttelt den Kopf und hebt entschuldigend die Arme. "Keine Ahnung. Da ist so ein Gefühl und entweder kann mans zuordnen oder nicht. Zumindest ist es bei mir so. Aber ich bin echt kein Profi." er grinst jetzt ein bisschen.
Bea steigt nun wieder aus dem Wasser. "Ob Profi oder nicht, da weißt du trotzdem mehr Bescheid als ich. Unsereins hat diese Fähigkeit nicht." Sie lächelt. "Aber es ist interessant, dass das bei Miyu Watanabe offenbar keine Rolle spielt, was jemand ist. Jeder ist willkommen."
"Ja das stimmt. Ich hatte echt angst am Anfang." erinnert er sich erfreut. "Und das obwohl schon Plasmaspender installiert gewesen waren als ich ankam." Er schaut interessiert ob der Verwandlung der Meermaid. "Sie kümmert sich um uns und interessiert sich auch. Das ist toll." Wenn er da an Leute wie Veros Dad denkt... der ist zwar nett, wahrscheinlich, aber das Gespräch mit ihm war frustrierend gewesen.
"Ich muss zugeben, als ich gehört habe, dass auch Vampire auf der Schule waren, war ich anfangs auch nervös.", sagt die Meerfrau, "Vorurteile beschreiben euch als aggressive Blutsauger. Aber auf dich scheint das ja überhaupt nicht zuzutreffen. Und selbst Viola habe ich noch nie jemanden aussaugen sehen."
Shane reibt sich verlegen den Arm. "Es ist verboten an der Schule Blut zu saugen... auch wenn das Gegenüber einverstanden ist..." Abgesehen davon hasst er es.
Bea hebt bei dieser Aussage eine Augenbraue. "Auch wenn das Gegenüber einverstanden ist? Hattest du denn mal die Erlaubnis dazu?"
"Ähm... ja. Aber nicht wegen meinem Durst. Es ging um was anderes." Er denkt darüber nach wie die Rektorin diese Information verarbeitet hat. Eigentlich ganz gut, oder? "Wenn jemand das will, kann ein Vampir durch das Blut Erinnerungen sehen..." Das er dabei übertrieben hat und Vero in Ohnmacht gefallen war, sagt er jetzt besser nicht.
"Ok?" Bea ist überrascht. Davon hatte sie noch nie etwas gehört. Es gibt offenbar vieles, das sie nicht über Vampire weiß.. auch wenn die Vorurteile zumindest in dem Punkt recht hatten, dass sie ein gewisses Gespür für das Übernatürliche haben . "Wäre es nicht einfacher, wenn der Gegenüber seine Erinnerungen dann einfach erzählt, wenn er will, dass der Vampir die kennt?"
"Wenn derjenige sich nicht erinnert." Er hebt wieder die Achseln. "Ich wollte ihr nur helfen." Da ist wieder Violas Stimme: Hilfe ist nicht alles was du ihr geben willst! "Und einmal hat mir das auch jemand angeboten... um mir zu beweisen das er die Wahrheit spricht..."
Bea nickt. Das macht Sinn. "Hm, das stimmt, das sollte ein besserer Beweis sein, ob jemand lügt oder nicht, als jeder Lügendetektor. Und bei Gedächtnisschwund hilft es ja vielleicht auch. Trotzdem..." sie reibt sich den Arm. "Es klingt recht schmerzhaft." Sie selber würde so etwas nur im äußersten Notfall erleben wollen.
Vermutlich ist es das. Shane hat sich noch nie beißen lassen. "Ja.. ich mach das auch echt ungern... also... ich mein auch sonst. Ich wünschte wirklich ich müsste nicht..." Er senkt den Blick kurz. Die armen Leute die ihm schon zum opfer gefallen sind. Ungewollt. "Musst du eigentlich etwas tun zum überleben? Also.. etwas was Menschen nicht tun müssen." Er weiss kaum etwas über andere Wesen.
Bea nickt. "Ja. Ich brauche regelmäßig Wasser zum Überleben um nicht auszutrocknen. Also nicht nur zum Trinken, auch zum drin schwimmen. Da ist es gut, dass die Schule im Herbst dann so nah am Meer liegen soll und es auch einen Swimming Pool gibt als Alternative. Ich schätze, das ist etwas einfacher als andere Leute aussaugen zu müssen."
Shane lacht ein bisschen. „Ja das denk ich auch.“ Bea ist gesellig. Mann, wie er das vermisst hat. „Willst du gleich... ein wenig auf dem Festival rum laufen? Schauen was so läuft?“ fragt er verlegen.
"Das klingt super", sagt sie, "was für Musik hörst du denn so am liebsten?"
Sie schlendern schon mal ein wenig gegen das offizielle Gelände. „Alles ein bisschen. Hauptsache laut.“ er grinst und erinnert sich an die Musik die durch das gesammte Kellergeschoss gedröhnt hat... als er noch in einem Haus mit Keller gelebt hat. Jetzt hat er nicht mal mehr Strom. „Und du? Läuft in den drei Tagen was, was du nicht verpassen willst?“
"Ich kenne die Bands meistens eh nicht vom Namen her", erzählt sie, "ich höre eigentlich alles querbeet." Shane wird ihr immer sympathischer. Sie glaubt ihm, dass er wirklich nur ungerne andere Leute angreift. Doch mittlerweile hat sie auch wieder etwas Hunger. "Müssen Vampire eigentlich auch was essen?", fragt sie daher, "Ich hab langsam wieder Hunger."
Das ist das erste Mal dass ihn das jemand fragt und er freut sich. "Müssen nicht. Aber ich liebe gutes Essen!"
"Dann schlage ich vor, dass wir uns von den Ständen was holen und uns danach mal bei der Bühne umschauen, was grad so läuft.", sagt sie, fügt dann mit einem Grinsen noch hinzu: "Ich mag dich. Und keine Sorge... es ist mir so ziemlich egal, was Viola oder Vero dazu sagen würden."
Zum ersten Mal, seit er auf dieser Insel angekommen ist, lächelt er wieder richtig breit. "Ich bin auch froh, das wir uns getroffen haben." Er kann sich nicht vorstellen, dass Vero das blöd finden würde und Viola... wer weiss... er ist sich immernoch unsicher woran ihr Treffen wirklich gescheitert ist. Aber er fühlt sich wohl hier mit Bea. Das kann ihm keiner nehmen. "Dann los! Wer zu erst am Eingang ist hat gewonnen!" Er läuft mit Bea los - ohne Fledermausgestalt natürlich.
Bea ist überrascht, doch sie läuft ihm hinterher. Im Wasser kommt sie allerdings besser voran als an Land. Es ist auch so für Shane nicht schwer, sie abzuhängen. Schließlich erreicht sie ihn dann aber doch. "Puh.. laufen, und das an Land, ist nicht so meins." Aber dann grinst sie wieder. "Jetzt habe ich erst recht Hunger!" Sie schaut sich um und entscheidet sich schließlich für eine Pizza. Das ist kein typisches Meerwesen-Essen, aber es schmeckt ihr trotzdem. "Was für Essen magst du denn so?", fragt sie Shane.
Shane grinst sie an. "Alles!" Er denkt an Steak mit Bratkartoffeln oder Lasagne oder Fisch-Gemüse-Gratin oder... Moment. "Isst du eigentlich Fisch?" Im selben Moment fragt er sich ob diese Frage blöd ist. Er nimmt die bestellte Pizza mit extra Schinken und Käse und setzt sich mit ihr an einen Tisch.
"Nein, das ist irgendwie ein Tabu bei uns.", erzählt sie, "man hält es offenbar für eine Art Kannibalismus, auch wenn ich das nicht ganz nachvollziehen kann. Aber da ich es nicht gewohnt bin, esse ich es auch nicht." Sie zuckt die Schultern. "Aber du kannst essen, was immer du willst."
Interessant. Essen grosse Fische denn nicht auch kleine Fische? Er verwirft den Gedanken und lächelt. "Verstehe." Er nickt auf ihre Pizza. "Guten Appetit!" Vampire essen ja eigentlich auch nicht. Es sorgt nur dafür, dass sie auf die Toilette müssen... Dabei ist essen was tolles. Er beisst in ein Pizzastück. Super lecker! Denkt er mit geschlossenen Augen, dann blickt er Bea amüsiert kauend an.
Auch Bea wünscht Shane einen guten Appetit und beißt in ihre Pizza. "Aber die Pizza ist wirklich gut!", lobt sie den Koch, der gar nicht in der Nähe ist um es mit anzuhören. Auch Shane scheint es zu schmecken, so wie er aussieht.
"Tanzt du gerne?" fragt Shane schliesslich.
"Ja schon", erzählt Bea, "aber nur durchschnittlich gut."
"Also wie ich." er grinst und kaut. "Lass uns gleich schauen was so läuft." Shane ist wieder entspannt und voller Euphorie. Er kann von Glück reden, dass Bea ihn aufgegabelt hat.
Als die Pizzen aufgegessen sind, gehen die beiden tatsächlich Richtung Bühne. "Das klingt doch schon mal gut!", sagt Bea und lächelt, "das lädt doch zum Tanzen ein!"
https://www.youtube.com/watch?v=2ZB5uewPVEk
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