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Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charakter: Lotta, Elani & Asante, Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppen Blau, Braun
Die Gruppe ist irgendwann ziemlich auseinandergedriftet, verliert sich in der Menge und dem Lärm aus den Augen. Asante versucht lachend die Stimmung einzufangen, hält sein Handy über die tanzende, feiernde Meute … und lässt laufen, sieht gar nicht, was er filmt.

„Ein krönender Abschluss, oder Elani?“, ruft er seinem Cousinchen in Partystimmung über das Getöse noch zu. Die nickt nur eifrig mit dem Kopf. Sie hat schon längts das Reden aufgegeben oder irgendwas verstehen zu wollen. Einfach grinsen und alles bejahen ist grad ihr Motto …
Elani ist neben Maryama die Einzige, die Asante gerade noch im Blick hat. Lotta hat er zuweilen noch gesichtet wie sie … wie ein Derwisch tanzt. Er fragt sich immer noch, woher sie das mitbringt … diese Bewegungen, diese Moves, dieses sich Fallenlassen im Tanz. Irgendwann würde er mal gern mehr dazu wissen. Überhaupt … er wollte ja noch irgendwann mit Merlin sprechen.
Wo ist der denn abgeblieben? Asante wendet sich suchend um.
Egal! Morgen oder so …
Und Elani will er noch ein bisschen ausfragen … wegen diesem wohl unverkennbar dunkelhäutigen Vater von Lottas Tochter Takatuka. Das Cousinchen weiß bestimmt mehr.
Frauen erzählen sich doch immer Einiges. Irgendwas ist da … merkwürdig ...
Asante fällt wieder dieser dunkle Typ am späten Nachmittag ein … der einen Moment in die gleiche Richtung wie er starrte … zu den drei Frauen.

„Uy, das Feuerwerk geht los …“ Lachend richtet Asante die Augen nach oben … und zwischendrin abwechseln runter auf die schöne Nachbarin.
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Nicht nur Asante sieht sich um, wo die anderen geblieben sind. Merlin merkt irgendwann, dass sich kein bekanntes Gesicht mehr im Umfeld um ihn herum bewegt. Der Wein vom frühen Abend an der Bar und der Rosé von Elani setzen doch langsam zu und dann hat er auch so noch ein bisschen hinterher getankt. Lottas unverkennbaren Rotschopf hat er manchmal noch aus der Menge hervorhüpfen sehen.
Plötzlich wird ihm schlecht. Ist es der Alkohol oder der Gedanke an Morgen, der wieder nach oben drängt?
Würde er sie mit dem Kind wirklich zurücklassen, wenn Gregorius gehen will?
Vereinbart hatte Merlin mit Lotta, dass er erst einen Tag später zum Ernten und Ausliefern kommt. Nicht gleich am Tag der Rückreise vom Festival …
Merlin wankt leicht bedenklich aus der Menge raus. Entweder hat er zu viel oder nicht genug Alkoholspiegel im Blut. Über sich sieht er das Feuerwerk losbrechen, als er den vor Erschöpfung gesenkten Kopf wieder etwas anhebt.

Es ist so schön … und fürchterlich zugleich.
Unglaubliche Niedergeschlagenheit befällt ihn. Er könnte hier und jetzt in die Knie niedergehen und nur noch haltlos weinen …
Mühsam schleppt Merlin sich zu seinem Zelt, lässt sich in voller Montur reinfallen und ist augenblicklich weggetreten.
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Gerade noch tanzt Lotta in völliger Ekstase gegen ihre erneuten Ängste vor der Zukunft und Sorgen von Morgen an. Immer wieder versucht sie, sich zu sagen, dass alles gut werden wird. Dass die liebe Maryama, Familie Ogbanda, Familie Garcia und Miyu ihr alle weiterhelfen werden …, sollte der Wanderzirkus plötzlich aufbrechen und verschwinden.
Aber der Gedanke, vielleicht nie mehr ihre Erinnerung zurück zu erhalten, bedrückt Lotta über den Maßen. Diese schwarzen Löcher im Hirn … Die Gefahr nicht richtig einschätzen zu können, weil sie nicht zeitig erkennen kann, wenn e r sich ihr nähert … Takatukas Vater.
Was ist wirklich geschehen auf der Insel? Warum überlebte keiner, … außer scheinbar sie beide? Oder sie drei, wenn man Tochter Takatuka mitzählt. Und was war mit dieser Mae?
Lotta bemüht sich verzweifelt, diesen Abend zum Abschluss des Festivals nichts Bedrückendes hochkommen zu lassen …
Hoch geht dagegen gerade das Feuerwerk … Es blitz und donnert … zugleich auch in ihrem Kopf. Ein Gewittersturm bedrängt ihren Geist … „Waaaaasssss …?“
Kaskaden schwarzer Löcher wechseln ab mit einzelnen Wahrnehmungen, die aber direkt wieder verschwinden. Wie ein Funkenregen wird Lottas Gehirn gerade mit kurzzeitig grell aufleuchtenden Stimmungen und gefühlten Bewegungen torpediert … die jedoch sofort wieder vergehen … wie das bunte Feuerwerk, dass sich über das Firmament in immer neu aufkommendem Schwall ergießt und ebenso so schnell verglüht.

Etwas packt sie von hinten … Nein, nein! Oder … doch?
Kurzzeitige gnädige Ohnmacht, weil das Hirn nicht mehr erfasst, was passiert …
Getragen … sie wird getragen! Nein, nein, schon wieder … vorbei!

Liegt sie am Boden, auf Sand? Oder was ist das im Rücken?
Ihre Finger tasten, können das Gefühlte aber kaum eine Sekunde lang erinnern. Sie kann nicht wirklich ‚sehen‘. Das Bild vor Augen verschwimmt, verschwindet, im selben Moment wie erblickt … Lotta hält stöhnend vor Angst und Pein die Lider geschlossen. Unerträglich, was mit ihr geschieht!
E r ist da! Darum sofort wieder der Gedächtnisverlust, … der Fluch des Magiers.
Wer ist … e r? Lotta weiß es augenblicklich nicht mehr …
„Nicht mehr ganz dicht … ?! Nicht nähern …!“ Wer redet da?
Die Frage ist im nächsten Augenblick schon wieder passé. Lotta kann keinen Gedanken halten.
„… nicht wegpusten. Befehl …“ Wortfetzen, die sie hört … und gleich wieder vergisst.
„… Rückzug … Idiot …“ Stille. Völlige. Lottas Hirn ist ausgeschaltet, … die Ohnmacht vollkommen.
Es war … zu viel.
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Elani lacht, freut sich über das Feuerwerk und schwankt … ein wenig bedenklich. „Bin echt nicht mehr die Jüngste!“, albert sie zu den einzigen beiden jungen Leute rüber, die sich noch in ihrem Blickfeld tummeln – Asante und Maryama.
Wo ist Lotta? Sie wollte doch auf sie achten …
Wo sind die anderen? Nael, Julius, Merlin, Ben und die beiden Fußballerinnen?
„Ich glaub, ich geh‘ schon mal zurück …“, verabschiedet sie sich knapp vom Cousin und der Nachbarin. Die beiden können ruhig auch noch etwas ungestört Zeit miteinander verbringen. Schmunzelnd macht Elani sich auf den Rückweg.
Merlin passt bestimmt auf Lotta auf …, beruhigt sie sich.

Schnell schlupft sie beim Zeltplatz ins Schlafzeug. Die beiden tierischen Wächter schlummern vor sich hin. Nur einmal hebt der Wolf kurz das Haupt, blinzelt mit den gelben im Mondlicht irisierenden Augen einmal bedächtig und bettet den pelzigen Kopf dann wieder auf seinen Vorderpfoten. Elani kriecht ins Zelt und schläft schnell ein.
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Asante sieht Elani von dannen ziehen. Er ist jetzt nur noch auf Maryama konzentriert. Lächelnd versenkt er seine funkelnden dunklen Augen in ihre Meerschaumgrünen …

Charakter: Ellie, Tania, Keito, Yuna, Bea
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppen Gelb & Grau
Bea folgt Yuna und Keito zur Bühne. Noch hat das Konzert nicht angefangen, doch der Aufbau der Bühne ist schon im vollen Gange. Was Coldplay wohl für eine Band sein wird? Sie ist schon sehr gespannt. Selbst wenn es nicht ihr Geschmack sein sollte, wird sie sicher Spaß haben können. "Ich freue mich schon auf die Musik!", sagt sie zu ihren beiden Begleitern.
Leicht tänzelnd eilt Yuna schon etwas voran. Heute möchte sie sich gerne etwas mehr auspowern und das Festival und die Musik mal richtig genießen. Auch Keito wirkt ganz erfreut, als er sich zu Bea umwendet, um zu sehen, dass sie sich in der Menge nicht verlieren. "Ich bin gespannt, ob dir die Gruppe gefällt, Bea. Ich möchte vor allem heute einfach entspannt tanzen. Yuna scheint auch ganz erpicht drauf."
Gut gelaunt wendet er sich wieder nach vorn und hat plötzlich Ellie vor sich. Er kann gerade noch stoppen, um nicht in sie hinein zu rennen. "Oh, hallo Ellie ...!" Daneben sieht er gleich Tania: "Hallo Tania. Tschuldigung, wollte euch nicht umlaufen.", lächelt er beide freundlich an.

Ellie folgt Tani nachdenklich. Sie bemerkt Keito erst, als er noch gerade vor ihr zum Stoppen kommt. "Schon gut!", murmelt sie nach seiner Entschuldigung, "ich hätte dich selber nicht bemerkt. Hallo, Keito." Dann bemerkt sie, dass Keito nicht alleine ist. "Hallo Yuna und Bea." Auch Tani begrüßt die Drei.
Hinter sich hört Yuna die Begrüßung und dreht sich abrupt um, kehrt einen Schritt zurück: "H-hallo ... ihr auch hier?", begrüßt sie Ellie und Tania und blickt sich vorsichtig um. "Eure ... ganze Gruppe hier? Vero und Nouki ... auch?" Sie sieht die beiden noch nicht.
Ellie beantwortet knapp Yunas Frage: "Nein, Nouki und Vero sind nicht hier, nur Tani und ich." Sie verschweigt, was mit Vero passiert ist, da sie den dreien nicht auch noch die Laune verderben will. Sie würden noch früh genug davon hören.
Dann sieht Ellie zu Tani. Vielleicht wird sie es ja auch erzählen. Sie würde ihre Freundin dann allerdings nicht aufhalten. Tani entscheidet sich ebenfalls dafür, nichts zu sagen. Da noch nicht klar war, was jetzt mit Vero los sei, wollte sie keine Unruhe aufbringen.
Keito bemerkt den etwas angespannten Zug an Yuna. Wahrscheinlich wegen Vero, denkt er sich und versucht, etwas Ablenkung rein zu bringen. "Wollte ihr auch zum Konzert von Coldplay?"

„Ja genau, wir wollten auch dort hin. Ihr sicherlich auch, oder? Sollen wir vielleicht zusammen dorthin gehen?“, fragt Tani. Auch Ellie nickt. „Ja“, sagt sie, „das könnten wir ja machen.“ Tani hat Recht. Vero hätte nicht gewollt, dass sie wegen ihr jetzt nur noch Trübsal blasen für den Rest des Festivals. Sie lächelt leicht. Mit Yuna und Keito hat sie schon länger nichts zusammen gemacht und mit Bea bisher eigentlich noch nie. Das ist mal die Chance, die grünhaarige Mitschülerin kennenzulernen.
„Klar!“, antwortet Keito lächeln für alle drei, „Warum sollten wir nicht gemeinsam weiter Richtung Bühne gehen. Haben doch den gleichen Weg.“ Yuna hingegen sondiert nochmal zurückhaltend das Umfeld und hakt bei Tani nach: „Kommen die beiden später noch nach? Nouki und Vero?“ Sie möchte die blonde Mitschülerin nicht verärgern, weil sie mit deren Freundinnen abhängt. Dann sollte Yuna sich besser aus dem Staub machen …, wenn sie kommt. Kurz fällt Keitos Blick auf sie …
„Nur Ellie und ich wollten Coldplay schauen.“, sagt Tani daraufhin.
Entspann dich Mädel!. Stirn runzelnd versucht Keito eine neuerliche Ablenkung: „Sag mal Ellie, wann wollten wir denn mal zur Kunstgalerie?“ Er schmunzelt beim nächsten Satz die künstlerisch begabte Mitschülerin an: „Ich habe hier auf dem Festival ganz dilettantisch wieder mit dem Malen angefangen … bestimmt kannst mir den oder anderen Kunstgriff noch zeigen. Ich hab‘ sogar eine geduldige Muse gefunden …“ Grinsend legt er Bea eine Hand leicht auf die Schulter, um sie als ‚Kunstobjekt‘ zu outen.
Bea grinst nur bei Keitos Bemerkung, doch Ellie denkt sich ihren Teil: Ist Keito nicht Yunas Freund? Steht er etwa doch auf Bea? Aber vielleicht steckt ja auch gar nichts weiter dahinter. Wahrscheinlich steckt da nichts dahinter. Und wenn doch, geht es sie ja eigentlich auch nichts an. Ellie beantwortet nun Keitos Frage: "Klingt doch super. Du musst mir deine Werke unbedingt mal zeigen." Sie überlegt. Mit der Forgotten Hollow Reise wird wohl erst mal nichts, wenn Vero nun erst einmal ausfällt. Es sei denn, sie macht das nur mit Nouki und Tani. Und Bowlen kann Vero wohl auch erst mal nicht. Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser... "Ich hätte schon Zeit nach dem Festival!", sagt Ellie daher. Besser, sie findet etwas, um sich von Veros Schicksal abzulenken. Und sie mag Keito ja eigentlich auch.
Sich Keitos mahnenden Blick zu Herzen nehmend, versucht Yuna sich auf Spaß zu konzentrieren und ihre furchtsamen Gedanken zu verdrängen. Lächelnd lehnt sie sich mit dem Ellbogen auf seine Schulter und blickt verschmitzt zu Bea rüber. „Wir haben uns in Doppelposen versucht. Bea hat die eindeutig sportlichere Figur von uns beiden.“ Das war Yuna schon beim Schwimmen aufgefallen.
Sie wendet sich freundlich an Ellie: „Keito hat die Bilder auf die Ladefläche des Pickups seiner Ma dort drüben gelegt. Eins nimmt Bea mit nach Hause. Vielleicht könnt ihr nachher gleich mal gucken gehen …“ Leichtes Bedauern mischt sich in ihre Augen, dass sie Ellie am Elternabend einfach so stehen ließ … als sie schlecht drauf war.
„Jupp, gute Idee!“, schließt sich Keito an und sieht Ellie fragend an.
Plötzlich fällt Yunas Blick noch auf Ellis Arm: „Ups, was ist denn …? Seit wann …? In der Schule hattest du noch nicht … Etwa hier …?“ Ihre Augen lachen auf einmal bewundernd. „Ist das … dein Hund? Sieht klasse aus. Wo hast du das her?“ Auch Keito guckt jetzt interessiert auf Ellis Arm: „Wow, zeig mal! Tut das weh?“
Ellie zeigt das Tattoo. Irgendwie ist sie schon ein wenig stolz. "Es geht schon wieder. Waren vorhin an einem Tattoostand dafür. Keine Sorge, ich hatte Bens Erlaubnis, auch wenn ich noch nicht volljährig bin." Dann beantwortet sie noch die erste Frage: "Und ich schaue mir nach dem Konzert gerne mal deine Werke an, Keito!"
Bea sieht nun auch zu Ellies Tattoo. Sie selbst ist am ganzen Körper tätowiert. Bei ihr ist es eine Sache von Tradition und ganz normal. Doch erst jetzt wird ihr bewusst, dass es hier offenbar anders ist. "Sieht gut aus!", sagt sie zu Ellie.
„Hast du auch eins machen lassen?“, wendet Yuna sich an Tani.
„Nee, ich war nicht dabei. Bald möchte ich mal zum Tätowierer gehen, aber im Moment habe ich noch keine Idee.“ Sie zuckt mit den Schultern.
Ein bisschen verlegen gibt Keito wegen seiner Bilder an Ellie zurück: "Erwarte aber nicht zu viel. Außer in der Schule habe ich Jahrelang nicht mehr gemalt. Das Tattoo wirkt dagegen schon sehr kreativ auf deinem Arm. Vielleicht ... lasse ich mir auch mal eins machen ..." Er schaut sich Ellis Arm nochmal genauer an. Ein bisschen verwundert dreht Yuna sich um: "Du würdest dir ein Tattoo stechen lassen?" Keito zuckt grinsend die Schulter: "Warum nicht? Man kann ja alles mal ausprobieren."
Yunas Blick fällt auf Bea: "Du hast sehr schöne Tattoos, Bea. Die habe ich schon von Anfang an bewundert. Also ... die Motive würde ich mir gerne mal anschauen am Stand. Wo ist der denn?" Sie wendet sich fragen Ellie und Tani zu. „Gute Frage.“ Tani sieht nun zu Ellie.
Ellie beantwortet die Frage und zeigt in die Richtung. "Dort drüben ist der. Einfach geradeaus, dann ist der nicht zu verfehlen." Bea freut sich über Yunas Lob: "Das hat bei uns Tradition mit den Tattoos.", erzählt sie stolz.
"Das ist ja eine tolle Tradition. Meine Eltern würden mir was Husten!" Tani lacht. "Zählt bei uns zum Erwachsen Werden!", sagt Bea lachend.
"Vielleicht so was sehr Farbiges mit Landschaften oder Blumen wäre schön ...", überlegt Yuna laut. Nun schaut Keito erstaunt. "Du erwägst das jetzt auch ... ernsthaft?" Yuna nickt eifrig. "Lass uns doch vor Abreise noch am Stand vorbeischauen. Bea kann uns ja vielleicht ein wenig beraten." Sie blickt die Meerfrau erfreut an. "Du scheinst ja echt Ahnung zu haben!" – „Klar, mach ich dann gerne!“, erklärt sich Bea bereit.
Keito dreht sich Ellie zu: "Oder ich gucke mich auch mal in der Kunstgalerie nach Motiven um. Wir können gerne das nächste Wochenende hingehen, Ellie."
„Klingt gut.“, sagt Ellie, „da hätte ich Zeit.“ Dann fällt ihr jedoch ein, was Stephen gesagt hat: „Aber beim Tattoostand dürft ihr erst ab 18 ein Tattoo bekommen, oder sonst nur mit Einverständnis des Erziehungsberechtigten. Also müsstest du wohl entweder Miyus Unterschrift fälschen...“ sie sieht Yuna verschwörerisch an, „oder sie zumindest telefonisch erreichen. Vielleicht reicht auch eine telefonische Erlaubnis.“
Yuna lacht erheitert auf als sie Ellies Mine sieht und zwinkert ihr zu: "Das sähet ihr wohl alle gern. Das Rektorentöchterlein fälscht die Unterschrift seiner Mum, Mhm? Wer weiß. Meine Mum weiß nicht alles, was ich tue!" Sie grinst die Meerfrau an: „Schauen wir uns den Laden morgen noch an, Bea? Brauchtest du die Erlaubnis deiner Eltern?"
Bea antwortet Yuna: "Da es bei uns zur Tradition gehört, brauch ich da keine Erlaubnis. Ich bräuchte eher eine, wenn ich das nicht so wollte. Im alten Glauben waren die Tattoos Schutzzeichen vor den Gefahren des Meeres."
Nachdenklich blickt Keito auf Tanis Nasenpiercing: "Fällt das nicht auch darunter? Erlaubnispflichtiger Körperschmuck? Vielleicht hätte ich ja auch gern sowas ... Also ich bekäme glatt eine Erlaubnis meiner Ma. Ganz sicher." Die widerspricht ihm eigentlich nicht. "Sie ist hier! Kann direkt fragen ..."
Tani nickt. "Genau, ich brauchte die Erlaubnis. Das war auch gar kein Problem, meine Eltern nerven zwar manchmal, aber lassen mir diesbezüglich freie Hand." Dass sie ein Druckmittel gegen ihre Eltern hatte, was sie gerne einsetzt, behält Tani lieber für sich.
Die Band beginnt zu spielen und Yuna drängt es jetzt weiter nach vorn. "Welche Stücke magst du denn von Coldplay, Tani? Tanzt du auch gern?"
"Ich liiiiebe tanzen. Am liebsten mag ich Paradise, das ist so ein tolles Lied." Sie schwärmt. "Und welches Lied gefällt dir am besten?"
Yuna freut es, dass Tani auch gerne tanzen mag und sagt ihr das auch überaus beglückt: "Endlich mal ein Mädel, dass sich nicht übers Tanzen mokiert. Ich würde auch im Sportunterricht bei Lotta gerne ein paar neue Moves versuchen. Adventure of a Lifetime finde ich super von der Band ..." Sie springt sich im Hipp Hopp Style zum ersten Stück in Schwung und fordert die anderen lachend auf, sich auch in den Rhythmus einzustimmen. Tanzen befreit Yuna ungemein. Heute will sie sich nicht zurückhalten. Keito 'springt' hocherfreut mit rein in die Bewegung und animiert die anderen Mädels mitzumachen.

Ellie fasst Tanis Hand und tanzt mit ihr eine Runde. Tani macht mit und hat mächtig Spaß.
Yuna und Keito versuchen, sich Tanis und Ellis Schritten anzupassen und etwas im Gleichklang mitzuschwingen. "Hei, lauter super Tänzerinnen hier!", ruft Yuna begeistert und nimmt Bea nun bei der Hand zum Mitschwingen.
"Los!", ruft Keito erheitert und streckt den anderen beiden Mädels nun die Hände entgegen. "Jeder macht mal ein paar Schritte vor und die anderen versuchen, mitzuhalten ...!" Er fängt grinsend an, ein paar Moves zu tanzen und Yuna versucht, sich nun auf seine Vorgaben einzulassen ...

Bea hat Spaß beim Tanzen. Sie lacht und hat gute Laune. Und selbst Ellie fühlt sich nun etwas besser, trotz Veros Unfall.

Tani gefällt Keitos Idee und macht die Schritte nach. "Und jetzt ihr!", hüpft Yuna begeistert, dass Tani mitmacht, zur Musik auf und ab. Tani tanzt ein paar Schritte. Auch Ellie und Bea machen beim Tanzen gerne mit.
Worauf Yuna und Keito sich nun ihrerseits auf Tanis Schritte einstimmen, Yuna sogar spiegelbildlich. Als nächstes tanzt sie wieder ein paar Hipp Hopp Sprünge vor. So wechseln sie sich einige Male atemlos ab, bis da erste Stück endet. "Tani, du tanzt einfach wunderbar!" klatscht Yuna begeistert in die Hände. "Wo hast du das gelernt?"
"Danke Yuna. Ich weiß gar nicht genau, wir haben zuhause immer viel getanzt. Ich habe viele Verwandte und da gehört tanzen dazu.", antwortet Tani.

"Also, ihr hattet aber auch einige Moves drauf bei dieser Band!", gibt Keito ehrlich beeindruckt Bea und Ellie zurück. "Wie gefällt dir Coldplay bisher, Bea?", fragt er die Meerfrau. "Du kanntest die ja vorher nicht.“
"Nicht ganz meins, aber Spaß macht es trotzdem!", gibt die Gefragte zu.
"Oh, viele Verwandte ... Das ist sicher schön, ... mit vielen gemeinsamen Feiern ... ", gibt Yuna ganz angetan zu Tanis Bemerkung von sich. Sie selber kennt keine große Verwandtschaft. Keito blickt etwas beiseite. Zum Thema Familie redet er lieber nicht mit. Die Großfamilie in Kenia hat er nie kennengelernt außer jetzt Asante und an die hiesige ... möchte er zum Teil lieber nicht denken.
Wieder fällt ihm ein, dass er nie darüber sprechen kann, wer oder was sein Vater ist ... Jetzt sieht er sich zur Abwechslung mal vorsichtig um. Hoffentlich ist sein Pa nicht in der Nähe! Er bekommt leichte Gänsehaut bei dem Gedanken ... Aber wenn er an seine Ma und ihren Cousin in der Küche denkt … Das erwärmt doch wieder ein bisschen das Herz. Doch, ein bisschen Familie hat er auch ... Er lächelt wieder leicht: "Wir tanzen bei uns viel in der Küche ... Und Yuna und ich gehen öfter mal ins Narwal Arms aus. Vielleicht mögt ihr ja mal mitkommen ..."
"The Narwal Arms kenne ich nicht!", sagt Bea, "Aber ich wäre auch gerne mal dabei." Aber sie kommt ja auch nicht aus der Gegend hier.

Ellie hingegen hat zumindest den Namen des Ladens schon mal gehört. "Ja, da geht Ben auch manchmal hin. Allerdings eher unregelmäßig. Habt ihr ihn vielleicht schon mal getroffen dort? Ich selbst war aber noch nie drin, würde aber vielleicht mal mitkommen.", sagt sie. Allerdings nur, wenn auch ihre Freundinnen dabei wären.
"Ben?", Keito überlegt. "Ich glaub, deinen Bruder würde ich wohl nicht erkennen. Aber Lotta haben wir schon mal da getroffen. Seid ihr nicht Nachbarn am Gewürzmarkt?" Ellie nickt. „Ja, wir haben Lotta auch direkt am ersten Tag kennengelernt, als wir eingezogen sind!“
Zum Thema 'gemeinsam ins Narwals Arms' bleibt Yuna gerade etwas alarmiert schweigsam. Sie sendet einen leicht warnenden Blick zu Keito ... Hat er vergessen ... wen er vor ihr dort traf? Und sie selber auch?
"Ach, da war ich schon so oft!", meint sie äußerlich leichthin. "Wird vielleicht mal Zeit für ein ... neues Tanzlokal! Kennt ihr welche?" Nicht auszudenken, wenn irgendwelche älteren Sims sie da vor den Mitschülern grüßen ...
„Ach stimmt, ihr kennt Ben ja nicht!“, sagt Ellie. Sie kennt jedoch keine anderen Tanzlokale. Sie bemerkt den Blick, den Yuna Keito zuwirft, denkt sich aber nichts weiter dabei.
Keito beugt sich beschwichtigend kurz zu Yuna runter und flüstert ihr ins Ohr: „Keine Sorge, die halten sich zurück, wenn wir mit ‘ner Horde Teens im Schlepptau auftauchen. Die wollen keinen Ärger. Zu viel Minderjährigen auf mal an der Backe wollen die nicht.“ Er grinst sie nochmal kurz an, als er sich den anderen Mädels wieder zuwendet. „Wie wär’s? Gleich nach der Galerie nächstes Wochenende ins Narwals Arm am Abend?“
Tani nickt. "Ich bin dabei!" Ellie überlegt. Soll sie wirklich zu The Narwals Arms mitkommen? Da Tani jedoch schon zugesagt hat, wird auch Ellie überredet. "Dann komm ich auch!"
Inzwischen ist auch der nächste Song angebrochen. Es ist Tanis Lieblingssong der Band, Paradise. Ellie lächelt. Das wird Tani aber freuen!
Letztendlich lässt sich Yuna von Keito beruhigen und wendet sich auch lieber wieder dem Vergnügen zu: „Das Stück ist wirklich toll, Tani. Schwingen wir uns nochmal ins Gewühl?“ Sie reicht Tani und Bea die Hände, um sie mit sich zu ziehen. Keito lacht Ellie die Hand entgegenhaltend an: „Bist mit dabei?“
"Yay!" Tani jubelt und genießt das Lied. Sie nimmt Yunas Hand und lässt sich mitziehen.

Ellie nimmt Keitos Hand. "Alles klar!", sagt sie, "Dann mal los." So ganz locker fühlt sie sich immer noch nicht, aber es wird langsam besser. Schade, dass Vero das verpassen muss, denkt sie noch. Sie tanzt eine Weile mit Keito. Auch Bea tanzt, sie tanzt mal mit Yuna und mal mit Tani.

So langsam kann Yuna sich etwas mehr fallen lassen, findet fast wieder in ihr gelösteres Format im Tanz zurück. Es ist schön, ein paar Mitschülern ein bisschen näher kennenzulernen und mehr als nur ein, zwei Worte wie ‚Hallo oder ‚Guten Morgen‘ zu wechseln. Sie freut sich, Tani und Ellie getroffen zu haben. Sobald die Musik endet wird sie aber auch wieder leicht zurückhaltender, etwas zu fragen: „Ich bekomme ein bisschen Durst vom Tanzen. Wollen wir uns vielleicht was zu Trinken holen?“ Sie schaut die anderen abwartend an.
„Oh ja!“, stimmt Keito erfreut ein. „Ich könnt‘ jetzt was Flüssiges brauchen. Was möchtet ihr denn?“
Da Ellie das Abendessen mit Elani verpasst hat, hat sie nun auch etwas Hunger. "Also ich hab nicht nur Durst. Ich hab auch langsam wieder Hunger. Wie sieht es mit euch aus?" - "Ich könnte auch was zu Essen vertragen.", wendet Tani ein.
So wirklich verspürt Yuna keinen Hunger, aber das liegt mehr daran, dass sie noch etwas unsicher ist. Dann stellt sich weniger Appetit bei ihr ein. Aber ein bisschen was zusammen trinken und noch ein bisschen mehr schwätzen möchte sie schon gerne: "Gute Idee. Mir wäre ... vielleicht nach Salat." Ja, das könnte gehen ... Sie isst sonst nicht wie ein Spatz, sondern eher ordentlich.
Keito kann sich dagegen überall dem Essen widmen und er hat auch tatsächlich Hunger. Das letzte Mahl ist eine Weile her. "Also ich kann auch etwas mehr als ein Salatblatt vertragen!", grinst er und reibt sich leicht den Bauch als würde es Zeit, bald was zu finden. "Wo gehen wir hin?", erkundigt er sich bei den anderen.
"Also ich bin nicht Ben, ich will auch mehr als ein Salatblatt!", sagt Ellie grinsend und überlegt, worauf sie Lust hat. "Wie wäre es mit Pizza oder Pommes?", fragt Tani. "Salat gibt es dort sicher auch." Sie lächelt zu Yuna.
Der ist alles recht, Hauptsache man kann noch ein bisschen plaudern und Spaß zusammen haben: "Wer weiß, wenn ich das auf eurem Teller sehe, kriegt ich doch noch Hunger auf mehr!", zwinkert sie Tani zu. "Pizza klingt super!", freut sich Ellie.
Keito guckt sich um: "Ich glaub, da drüben ist der richtige Stand. Sollen wir dorthin? Ich nehme glatt alles, Pizza und Pommes." Verschmitzt schaut er Yuna an. Er weiß genau, dass sie am Ende alles Mögliche von seinem Teller stibitzen wird. Vor allem die leicht greifbaren Pommes. Ellie nickt.
Mhm, jetzt hat Yuna so oft Pommes gehört. Jetzt will sie welche zum Salat. So richtig die schädlich salzigen. Die gibt es zuhause nie. Sie setzt sich in Bewegung und hakt Bea unter. Da traut sie es sich am ehesten: "Dann lasst uns mal ein Plätzchen suchen. Ist schon recht voll." Keito bietet galant Ellie und Tani je einen Arm zum Einhaken an und grinst: "Da folgen wir doch mal unauffällig ... Seht ihr noch irgendwo was für fünf - ihr beiden da vorn?“ Tani hakt sich direkt ein.
Bea grinst. Sie hat allerdings noch nicht so viel Hunger und würde sich mit einem Salat zufriedengeben. Sie sieht in die Richtung, in die Keito gezeigt hat. "Dann mal los!", sagt sie. Sie kann aber leider keinen freien Platz sehen.
Gerade sieht Yuna ein Pärchen sich einem der letzten freien Plätze für eine Gruppe um einen der Tische nähern. Geschwind zieht sie Bea auf die nächsten Stühle davor: "Ups!", lächelt sie entschuligend zu dem Paar hoch, das leicht breit gekifft auf die beiden runterschielt: "Tschulligun, nich' gsehn." - "Keine Ursache!", antwortet Yuna keck, die bemerkt hatte, dass das Paar nicht mehr ganz orientiert ist und winkt schnell die anderen herbei, Platz zu nehmen. Ellie setzt sich zwischen Bea und Tani. Sie bestellt sich nun doch keine Pizza, sondern salzige Pommes. Bea holt sich ihren Salat.

Mit Pizza und Pommes beladen kehrt Keito an den Tisch zurück und Yuna mit ihrem Salat. Sie haben noch verschiedene Getränke dabei, die sie in die Mitte für alle stellen. Die Pommes schiebt Keito schon grinsend zwischen sich und Yuna, die auch gleich frech danach greift und lächelnd ein stimmloses 'Danke' haucht. Die in Tortenstücke unterteilte Pizza schiebt Keito etwas Richtung Mitte: "Nehmt euch ruhig was zum Probieren. Neben Pommes und Salat schaffe ich eh keine Ganze.", wendet er sich an alle.
"Welchen Salat meinst du?", wundert sich Yuna gerade noch über Keito, da steckt er ihre Gabel schon in ihren Salat und nimmt sich zwinkernd davon. "Ok!", seufzt sie nicht ganz ernst in die Runde, "Der alles für alle Tag!", und schnappt sich glatt noch zwei von den Pommes und ein Pizza-Piece. Tani legt ihre Pizzabrötchen in die Mitte. "Alles für alle hört sich sehr gut an!" Sie nimmt sich ein Stück Pizza.

"Sehr lecker!", sagt Ellie und lobt die Pommes, probiert aber auch die Pizza. Selbst Bea nimmt sich ein Stück. Sie hat noch einen Tomatensalat. "Wenn ihr hiervon wollt, könnt ihr auch gerne probieren!", sagt sie.
Einer lässt sich nicht lange bitten: "Ich liebe Tomaten!", schwärmt Keito und schon sind zwei Tomatenstücke von Beas Teller aufgespießt. Ein Smile von ihm in Beas Richtung: "Wir machen das Zuhause oder auch in Lokalen unterwegs eigentlich immer so. Alles kommt in die Mitte und jeder nimmt sich, was ihm schmeckt." Keito gefällt die Stimmung am Tisch gerade gut. Yuna fragt: "Wer möchte denn was trinken?", sie beginnt eine der Flaschen zu öffnen und meint gerade noch: "Hoffentlich haben wir die nicht zu sehr geschü ..." ... da sprudelt es schon los - eine kleine Erfrischungsdusche für alle. "Oh, shit!", ruft Yuna erschreckt. Keito prustet los: "Ist zum Glück nur Wasser und nicht Coke.", er klopft sich die Wassertropfen lachend vom Shirt.
Bea lacht. "Ich hab nichts gegen Wasser, keine Sorge!" Auch Ellie stört sich nicht daran und wischt sich mit einer Servierte trocken. "Also, duschen muss ich nun also auch nicht mehr!", sagt sie. Tani muss ebenfalls lachen. "Das ist ja gerade noch mal gut gegangen."
Etwas umsichtiger öffnet Keito die anderen Flaschen und stellt sie in die Mitte zum Bedienen. "Wenn schon denn schon ... heute Zuckerkram!", Yuna greift sich feixend eines der 'Bittergetränke', Keito bleibt bei Wasser. Vielleicht ... holt er sich nachher noch ein Bier. "Was habt ihr neben Tattoo stechen denn noch so auf dem Festival gesehen und erlebt?", fragt er interessiert Ellie und Tani. Dass sie mit Bea schwimmen waren und die daraus gewonnene Erkenntnis ihrer Spezies spricht er besser nicht an. Das ist Beas Sache.
Ellie sieht zu Tani. Sie schweigt noch immer, was Vero passiert ist. "Also vormittags war ich mit Sven unterwegs... ist ein Junge, den ich hier auf dem Festival kennengelernt habe. Wir haben uns angefreundet, sind jetzt aber nicht zusammen. Und die anderen haben eigene Sachen gemacht." Bea hört interessiert zu. Sie hat immer geglaubt, Ellie wäre schüchtern. Sie hätte nicht erwartet, dass sie sich mit einem Jungen anfreunden würde. Aber sie sagt nichts dazu. "Ich hatte auch ein..Date.. Oder wie man das nennen soll. Aber da läuft nix.", sagt Tani.
Yuna horcht bei Ellie auf: "Das ist doch schön, neue Leute kennen zu lernen. Man muss ja nicht immer gleich zusammen sein mit einem Jungen." War sie mit Keito ja auch nicht. Na ja, sie eigentlich am aller wenigsten mit Jungen ... "Vielleicht möchte er ja mitkommen ins Narwal Arms. Frag ihn doch mal.", schlägt Yuna vor. "Dann wär der hier ...", zeigt grinsend auf Keito, " ... auch nicht so Hahn im Korb!"
Ellie lächelt. "Das ist eine gute Idee. Ich wollte ihm ja eh noch vom Tattoo erzählen.“ Sie schreibt ihm eine Nachricht und fragt Sven. Doch dieser antwortet nicht sofort. Wahrscheinlich ist er immer noch beim Fußballtraining. Einfach mal abwarten.
"Hei!", protestiert Keito gespielt empört auf Yunas Hinweis zu seiner Rolle zwischen vier Mädels, um dann amüsiert zu verkünden, "Ich hab damit kein Problem!" Er lächelt die vier Mädels an. Für ihn doch prima, oder? Er ist nicht der Buddy-Typ wie sein Alter. Er wendet sich Tani zu: "Und warum denkst du, da liefe nix? Bist doch ein tolles Mädel mit Ausstrahlung. Soll ich dir ein paar Tipps über Typen geben?" So langsam wird das ein recht vergnüglicher Abend. Keito genehmigt sich verschmitzt ein paar Schlucke Wasser während er Tanis Rückmeldung abwartet. Yuna seufzt innerlich.
Tani winkt ab. "Ach weißt du, ich brauche jemanden, der auch mal den ersten Schritt wagt und mir nicht nachläuft wie ein Schoßhund. Und er ist so einer. Aber er ist trotzdem ein lieber Kerl." Sie zuckt mit den Schultern.
Das Glas erhoben prostet Keito Tani freundlich zu: "Ah, die Dame möchte erobert werden! Wir sind auch manchmal schüchterne Wesen. Vielleicht braucht er ... etwas mehr Zeit oder ... Ermunterung." Erster Schritt? Einer der überrumpelt? So wie ... Keito? Mhmmm, grübelt Yuna. Auch nicht die feinste Art!
"Was meinst du denn mit Nachlaufen, Tani?", fragt sie etwas nachdenklich. "Läufst du vor ihm davon?" Sie versucht sich das gerade bildlich vorzustellen ... Tani, die in großen Schritten über den Festplatz zu entfliehen sucht und einer, der hinterher hechtet. Irgendwie kann sie sich ein Grinsen nicht ganz verkneifen. "Er macht das was ich sage, hat komischerweise genau meine Meinung, sagt ständig ja. Ich möchte jemanden, der seinen eigenen Weg geht. Und naja.. ich denke er mag mich mehr, als ich ihn." Tania zuckt mit den Schultern und grinst.
"Autsch! Das hat gesessen für den Geschlechtsgenossen." Keito wedelt grinsend mit der Hand als hätte er sich verbrannt. "Dann musst du dich wohl weiter umsehen. Vielleicht ... findet sich was im Narwal Arms!", fügt er amüsiert an. Die Tani weiß schon, was sie will!
"Ok!", meint Yuna nur, "Das verstehe ich dann. Irgendwie 'ne eigene Persönlichkeit wäre schon fein. Wie ist denn Sven so als Typ?", fragt sie interessiert Ellie. Die beiden scheinen sich ja besser zu verstehen. "Hat er schon geantwortet?"
Ellie grinst. Bei ihr und Sven läuft es zum Glück etwas anders als bei Niklas und Tani. Bei Yunas Frage antwortet sie: "Er ist... einfach nett. Hat zwei Ratten, und er mag Fußball." Sie will gerade verneinen und sagen, dass er noch nicht geantwortet hat, da macht sich ihr Handy nun doch bemerkbar. "Er hat gerade eben in dieser Sekunde geantwortet!", sagt sie, "er wäre gerne dabei, wenn er da Zeit hat.“
"Fußball? Cool! Spiele ich auch gerne mal. Wär' super, wenn Sven Zeit hätte ...", mischt sich Keito ein. "Die Ratten mag wohl eher Yuna, oder wie heißt das, was du da zuhause hast?", frotzelt er in deren Richtung. Yuna schnappt etwas nach Luft: "Untersteht dich ..." In die Runde erklärt sie ein bisschen aufgebracht: "Das ist ein Shiba Inu, ein Hund. Keito spinnt! Wir haben keine Ratten. Ich hätte aber auch kein Problem damit. So'ne schwarz-weiße Maus hatte ich schon mal als Kind. Richtig süüüüss."Sie lächelt verzückt, während sie die Hände ineinanderflicht.
"Von deinem Schäferhund weiß ich ja, Ellie. Habt ihr eigentlich auch Tiere, Tani oder du Bea?" Yuna ist gespannt, ob Bea vielleicht ... Meerestiere hält. Rechtzeitig fällt ihr aber auch ein, Bea nicht in Verlegenheit zu bringen. Ist sie mit ihrem Fischschwanz ... eigentlich ... ihr eigenes Haustier? Yuna schüttelt leicht selber über sich den Kopf Was hat sie manchmal für dumme Ideen ...
"Meine Eltern möchten keine Tiere im Haus, wir haben nur ein Aquarium. Mein Vater liebt Fische." Tani zuckt mit den Schultern.
Wenn Bea Yunas Gedanken lesen könnte, hätte diese sie in Verlegenheit gebracht. Da sie das jedoch nicht kann, ist das für sie eine Frage wie jede andere. "Ich mag Tiere!", sagt sie, "aber leider habe ich kein Haustier. Nur einen kleinen nervigen Bruder, aber der zählt wohl nicht." Sie grinst.
"Du hast einen Bruder?", Keito schaut erstaunt auf. "Dann lernen wir ihn auch kennen, wenn wir dich besuchen kommen, Bea?" Er wirkt einen Moment gedämpft: "Ich hätte gern einen Bruder gehabt ..., oder eine Schwester." Ich wünsche nur keinem Kind meinen Pa. Ein Glück, das niemand sonst dort hineingeboren wurde ... "Naja, man kann nicht alles haben. Wahrscheinlich nerven sie tatsächlich ...", versucht er ein ungezwungenes Lächeln. Yuna schweigt besser. Sie ist jetzt nicht unglücklich, Einzelkind zu sein. Sie muss eh oft genug zurückstecken bei ihrer Mum wegen anderer Mitschüler, wegen irgendwelcher Sozialwaisen ... Mehr muss nicht sein. Yuna schnappt sich die letzten Pommes und guckt auf dem Tisch rum, was sie noch verdrücken kann. So langsam kehrt echter Appetit zurück. "Naja, ich mag ihn natürlich auch auf seine Weise. Aber manchmal ist der wirklich nervig.", sagt Bea daraufhin, "ist noch im Grundschulalter."
Noch auf dem Pommesstick herumkauend meint Yuna gelassen: "Ach, da sind sie doch noch niedlich und so vielseitig interessiert. Hab mal Kindergruppen in der Freizeit betreut ... auch zum Klettern oder Skifahren und so. Aber den ganzen Tag zuhause ... ist wohl was anderes." Keito trinkt seinen letzten Schluck Wasser auf. Aha, Yuna hat mal Kinder betreut? Wusste er auch noch nicht. Immer noch erstaunlich, was sie selber übereinander erfahren ... Er dreht sich Tani interessiert zu: "Hast du auch irgendwelche Geschwister? Du meintest doch, ihr seid eine große Verwandtschaft, in der man viel tanzt ..."
Tani nickt. "Ich habe einen kleinen Bruder und eine kleine Schwester. Ganz schön anstrengend die Beiden." Sie verdreht die Augen. Sie trinkt kurz einen Schluck und fährt fort. "Ja, meine Mutter hat einige Geschwister und wir sehen uns regelmäßig. Mein Papa hat keine Geschwister, seine Eltern sind schon tot. Von meiner Mama lebt noch ihr Vater, also mein Opa. Der ist auch oft dabei. Meine Tanten und Onkels haben ganz schön Temperament, das ist mir sogar manchmal zu anstrengend."
Bea lacht. "Das klingt nach einer tollen Familie, Tani!", sagt sie. "Ja, manchmal kann Familie anstrengend sein, aber wo wäre man ohne sie?"
Etwas verträumt schaut Keito bei Tanis Schilderung die Mitschülerin an: „Ich würd‘ gerne mal meine Verwandtschaft in Kenia kennenlernen …“ Yuna blickt erstaunt auf. Das hatte sie noch nie von ihm gehört. Nachdenklich meint sie: „Meine Großeltern leben alle nicht mehr, aber wir haben noch eine kleine Schihütte von den Eltern meiner Mutter in Japan. Da fahren wir einmal im Jahr hin auch in Gedenken an sie.“ Sie blickt plötzlich zu Ellie auf. Die hat ihre Eltern früh verloren fällt ihr wieder ein. „Ja, was wären wir ohne sie, ohne Familie.“, endet Yuna schnell ihre Äußerung. "Stimmt, so nervig sie manchmal ist, Familie ist unbezahlbar!", stimmt Tani mit ein.
Ellie interpretiert Yunas Blick. "Ich bin froh, dass Ben bei mir ist.", sagt sie, "aber keine Sorge. Wegen mir müsst ihr das Thema nicht wechseln. Das ist schon okay." Es ist schon eine Weile her, dass es passiert ist. Sie verschweigt, dass sie manchmal immer noch an ihre Eltern denkt und es keinesfalls so okay ist, wie sie sagte. Bea sieht Ellie nachdenklich an. Sie kennt deren Story noch nicht, doch bei dieser Reaktion ahnt auch sie, dass Ellie wohl keine Familie mehr hat... außer ihrem Bruder.
Etwas Betroffenheit bleibt bei Yuna doch wegen Ellie zurück. Sie hat bei ihrer Mum immer bemerkt, dass ihr etwas zu früh die eigenen Eltern fehlten. Yuna hat ihre Großeltern nie kennen lernen können. Wie Keito seine eigentlich auch nicht wirklich. Der hat nicht mal etwas, was man Vater nennen kann. Yuna kann sich nicht vorstellen, dass es Ellie so leichtnimmt wie sie gerade tut und versucht daher auf etwas Leichteres umzuschwenken. "Oh, alle fertig gegessen? Willst du dir vielleicht jetzt Keitos Bilder ansehen, Ellie? Der Pickup ist gleich da drüben." Sie lächelt Keito an. "Ich kann gar nicht beurteilen, ob die Bilder was taugen. Mir gefallen sie. Aber Hauptsache, dass er überhaupt wieder damit angefangen hat ... mit dem Malen." Sie schaut in die Runde, ob die zum Aufbruch und den Themenwechsel bereit ist.
Ellie ist dankbar dafür. "Also, ich bin satt!", sagt sie, "Und ich schaue mir die Bilder gerne an!" Auch Bea mischt sich ein: "Also mir gefallen die Bilder jedenfalls!", sagt sie.
Ellie geht mit der Gruppe nun zu dem Pickup. Sie nimmt die Bilder in die Hand, hebt sie hoch und schaut sie an. "Nicht schlecht für den Anfang!", sagt sie und meint das auch ehrlich. "Und Yuna hat recht. Es kommt nicht darauf an, dass du Meisterwerke erschaffst. Es kommt darauf an, dass du Spaß an der Sache hast." Dann lächelt sie. "Aber wenn du unbedingt einen Tipp haben willst: Die Meereswellen wirken natürlicher, wenn du mehr mit Verläufen arbeitest. Und der Schatten hier... " sie zeigt auf die Stelle, "geht in die falsche Richtung. Das Licht kommt schließlich aus einer anderen Ecke."
Tani schaut begeistert zu. In Sachen Kunst kann sie noch einiges lernen.

Über Ellies Rückmeldung zeigt sich Keito richtig erfreut und auch die Tipps helfen ihm weiter: "Hatte ich mir doch gedacht, dass du gleich den richtigen Blick darauf hast, Ellie. Danke, da setze ich mich zuhause dann nochmal dran. Sorry Mädels ...", wendet er sich grinsend an Yuna und Bea. "Die Bilder gibt's noch nicht gleich. Die Kunstkritikerin hat gesprochen. Ihr müsst euch etwas gedulden."
Verschmitzt lächelt Yuna zurück: "Na, wenn ich danach ein Meisterwerk in Händen halte ... Wie nennt sich das dann in der Fachsprache, Ellie ... Ein früher Ogbanda? Aber Spaß beiseite. Ich freue mich über jedes Bild ..." Ellie muss grinsen: „Niemand erwartet, dass du jetzt schon malst wie Da Vinci! Auch aus Ogbanda kann mit viel Geduld ein Meister werden!“

Interessiert wendet sich Keito an Tani: "Machst du auch was mit Kunst? Du hast so interessiert zugehört? Oder soll ich mich an euch auch mal mit meiner Pinselei versuchen?", scherzt er zu Ellie und Tani. Auch Yuna lauscht gespannt: "Ja Tani, was hast du eigentlich sonst noch so an Hobbys? Tanzen scheint ja schon eines zu sein."
"Ich bin eher die Musikerin, aber Kunst hat mich schon immer interessiert und ein bisschen gemalt habe ich auch schon. Aber das ist noch weit entfernt von schönen Bildern, die man sich auch aufhängen will." Tani lacht. "Ich lese auch gerne und schreibe Gedichte. Nichts spektakuläres."
Erstaunt hört Yuna zu: "Da ist ja ... wunderbar, Tani. Ich finde Gedichte scheiben fantastisch. Darf ich ... vielleicht mal eines von dir Lesen?" Yuna mag auch japanischen Haiku. Kein Wunder bei ihrem Familienstammbaum.
"Und dass dir Musik im Blut liegt, merkt man wirklich. Spielst du ein Instrument?" hakt Keito sehr interessiert nach.
Bea sieht Tani nun erstaunt an. "Musikerin? Was für Musik machst du denn?", fragt sie, zufällig zur selben Zeit wie Keito.
"Am liebsten spiele ich klassische Musik auf meinem Klavier. Aber ich spiele auch Hits, je nachdem, ob ich die Noten bekomme." Sie lächelt auf Yunas Frage hin. "Gerne, ich habe Zuhause ein Gedichtealbum. Das bringe ich mal mit, wenn wir uns das nächste Mal sehen."
Ellie denkt an den Elternabend, als sie Viola am Keyboard sah. Doch jetzt gibt es keinen Grund, die Vampirin zu erwähnen. "Ich würde dir gerne mal zuhören!", sagt sie zu Tani. "Beim Klavier, aber auch bei den Gedichten."
"Auf jeden Fall!", rufen fast wie aus einem Mund Yuna und Keito. "Also, ich beim Klavier ...!", lacht er dann und Yuna schmunzelt: "Ach, ich will auch gern beides sehen und hören. Hast du denn zuhause selber ein Klavier?"
Tani nickt. "Ja, bei uns im Wohnzimmer steht eins. Meine Eltern wollten, dass jeder von uns Kindern ein Instrument lernt. Ich habe mich fürs Klavier entschieden. Meine Schwester lernt Geige und mein Bruder Gitarre."
Nun ist Keito fast ein bisschen aus dem Häuschen: "Ihr seid ja fast eine Band zuhause. Spielt ihr auch zusammen?“ Jetzt muss Tani lachen. "Meine Geschwister und ich? Das gibt eher Chaos. Aber an Feiertagen reißen wir uns dann auch mal für die Familie zusammen."
Ganz angetan schaut Yuna ihre Mitschüler um sich herum an: "Ich hab' gar nicht geahnt, wieviel kreative Köpfe um mich herum hier sind. Jeder von euch kann was. Sogar Bea hat heute ein wunderbares Lied aus ihrer Heimat gesungen. Nur begleitet von einer Gitarre." Etwas bedauernd zuckt sie mit den Schultern als sie meint: "Mir geht das völlig ab. Ich bin so gar nicht kreativ, kann nur eure Werke und Fertigkeiten genießen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt darauf.“
Bea lächelt Yuna an. "Jeder hat andere Fähigkeiten. Du kannst ja Mathe besser als ich." Dass Yuna in dem Fach gut ist, ist auch ihr schon aufgefallen.
"Mhm, ja, ich kann Statistik und Forschung ... Aber so ein bisschen was Kreatives wäre auch nicht schlecht. Bereichert auch den Geist.", kurz stockt Yuna beim letzten Wort. "Äh, ich meine, wäre gut fürs Gemüt." Dass sie sich selber an die Geistervilla erinnern muss ... Keito merkt's und wechselt schnell wieder das Thema, während er die Bilder wieder auf der Laderampe des Pickups seiner Ma verstaut. "Was habt ihr denn noch weiter vor den Abend?"
"Das Feuerwerk anschauen!", sagt Ellie, "Das sollte ja bald starten." - "Da bin ich auch dabei!", meldet sich Bea zu Wort.
"Oh ja …", stimmt auch Keito erfreut ein, "… das sehen wir uns doch auch an, Yuna, oder? Was dagegen, wenn wir uns anschließen?" Niemand hatte etwas dagegen.
Charakter: Nouki, Leon, Viola, Chip
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 3
Gruppe: Gelb / Grün
Nouki hat noch den Freundinnen nachgewinkt und dreht sich jetzt zu Leon.
"Ja, ich glaub die brauch ich heute wirklich..das macht mich alles ganz wirr innerlich." Sie lässt sich in den Stuhl neben Leon plumpsen, mustert ihn und fragt:" Wie fühlst du dich? " wohlwissend dass er nicht so gerne solche Fragen gestellt bekommt. Aber schließlich passiert ja auch nicht jeden Tag sowas wie mit Vero.
Leon sieht zu Nouki und lässt sich tiefer in den Stuhl sinken, seine Hände ruhen auf seinem Kopf und er pustet die Luft laut aus. "Puh. Was soll ich sagen? ... Man schluckt, wenn man so was sieht ... Wer sieht sich schon gern Verletzungen an.“
Nouki nickt mitfühlend. "Ja...das ist schon echt ein Hammer... ich würde zu gern wissen was da los war...ausgerechnet Blaze der sie begleitet..." Sie hakt nicht weiter nach bei Leon, gibt sich mit seiner Antwort zufrieden.

Leon stimmt ihr zu. "Ja. Ausgerechnet Blaze ... wäre mir neu, dass die zwei Freunde wären ... vielleicht ... " Er wirkt nachdenklich. "Vielleicht tut er nur so, als sei er ein komischer Kauz ... aber wer weiß das schon ..
Nouki denkt an den Abend am Strand zurück. So wirklich viel hat sie ja nicht mitbekommen , was rings um Stephen und sie los war. Der Gedanke lässt sie schmunzeln, dann sinniert sie nochmal kurz. "Man weiß halt nie wirklich wo man dran ist mit ihm...lässt sich nicht gern in die Karten gucken. Drum versteht er sich vielleicht auch mit Viola, die ist ja auch so...immer kratzbürstig nach außen." Sie schaut Leon wieder direkt an."Aber Freunde sind die gewiss nicht...Blaze und Vero...aus irgendeinem Grund war er halt grad zur Stelle um ihr zu helfen. Hm..."
Leon nickt einfach und erhebt sich. "Bock was zu mampfen, bevor es los geht?"
"Joah, könnte ganz gut sein noch was zu futtern und Durst hab ich auch." Die Stimmung ist durch die Ereignisse ein bisschen gedrückt, aber essen ist immer gut. Bestimmt würde sie sich danach wieder besser fühlen.
"Wie wär's mit Wraps oder Falafel? Oder doch lieber noch ein...Siegersteak?" Sie lächelt Leon zu, während sie aufsteht und sich ausgiebig streckt.
Leon lacht. "So ein Steak wär echt nice. Aber auf so nen Wrap oder nen Döner hätte ich jetzt auch Hunger. Na komm!" Sie laufen los und schlendern an den Fressbuden entlang. An einer bleibt Leon stehen. "Bock auf eine Cola, Nouk?“
Leon hebt den Daumen hoch und besorgt für Nouki und sich jeweils einen große 2 Liter Trinkbecher Cola mit Eiswürfel drin. Er reicht ihr das Getränk und grinst: "Trink aber nicht alles auf einmal ... weißt ja ... Hirnfrost." Er lacht.
Lachend nimmt Nouki den Becher entgegen, stößt mit Leon an ."Na, das bisschen was da vorhanden ist wollen wir doch nicht auf Eis legen." Sie trinkt einen großen Schluck und merkt erst da wie durstig sie eigentlich ist. Als sie den Becher erneut absetzt, fehlt doch schon Einiges daraus. "Boah, man könnte meinen ich hab nen Brand...aber ich glaub nach dem Becher brauch ich heute keinen Schlaf mehr. Da ist Coffeindance angesagt ." Sie imitiert zitterige Tanzbewegungen und schmunzelt.
Leon lacht bei Noukis guter Darstellung eines Coffein Dance. Er ruft ihr dann zu: "Wär nicht das erste Mal, dass wir die Nacht durchmachen oder?"
„Nein, wirklich nicht." entgegnet Nouki lachend. „Apropos wach sein, es soll heute zum Abschluss ein großes Feuerwerk geben, da freu ich mich schon drauf."
Sie gehen weiter Richtung Dönerstand, wo Nouki anhält. "Einmal mit allem?" fragt sie Leon.

"Ja und extra scharf! Danke Nouk." antwortet Leon und trinkt nun auch was von der Cola.
Nouki kauft zwei gleiche Döner und reicht einen an Leon weiter. " Vielleicht spucken wir gleich Feuer...der hat gar nicht mehr aufgehört den Gewürzstreuer zu schwingen als ich gesagt hab extrascharf." Sie lacht und setzt sich an einen Tisch, der neben dem Stand steht.
Leon beißt in den Döner und hebt einen Daumen hoch. "Hammer gut."
Genüsslich kauend überlegt Nouki und sagt dann:" Leo, wir sollten das Feuerwerk von einem erhöhten Punkt aus anschauen...irgendwo oben." Sie beißt nochmal vom Döner ab und überlegt weiter. "Ich hab mal ein Konzert im Fernsehen gesehen, da sind Fans auf die Beleuchtungstürme geklettert." Sie wirft ihm einen verschmitzten Blick zu.
Als die Freundin aufs Feuerwerk zu sprechen kommt, überlegt der Teenager. "Bei zu viel Gegenlicht kommt das Feuerwerk nicht zur Geltung. Du müsstest wo sein, wo kein anderes Licht ist." Wobei der Vorschlag mit dem Turm erklimmen verlockend klingt.
Nouki grinst. „Von den Beleuchtungstürmen würden uns die Ordner wahrscheinlich schneller runterholen als ne reife Beere vom Strauch kullert...hm." Sie denkt über Leons Worte nach. Erhöht und dunkel? „Hm...kein Plan ....vielleicht auf irgend nem Felsen etwas abseits...dann würden wir aber im Dunkeln klettern müssen...ist das was? Eher nicht denk ich...zu gefährlich. Fällt dir noch was Schlaues ein?"
Der Gefragte überlegt und kaut sein Essen. "Hm. Weiß man wo das Feuerwerk gezündet wird? Vllt könnte man dort in der Nähe was finden?" Er nimmt nen Schluck von der Cola.
"Ehrlich gesagt weiß ich das nicht... mal warten bis Ellie und Tani zurück sind, vielleicht wissen die mehr."Sie vertilgt den letzten Bissen von ihrem Döner , wischt sich Mund und Hände mit der Serviette ab und trinkt ihre Cola weiter. "Erstmal ist jetzt Konzert angesagt!"
Leon nickt und beendet auch sein Mahl. "Wann geht es los?"

"Weiß nicht genau, lass uns mal Richtung Bühne los gehen.Allzu lang kann's nicht mehr dauern." Sie packt ihren Abfall zusammen, nimmt auch Leons und wirft beides in einen Abfalleimer neben dem Stand. Dann greift sie ihre Cola und lächelt Leon auffordernd an. "Let's go." Sie blickt auf das Getränk in ihrer Hand.
"Auf jeden Fall muss ich noch den Becher hier leeren vor dem Konzert. Geht ja auch unterwegs."
Er folgt ihr. "Was ist eigentlich dein Lieblingslied von denen?"
„Sleep now in the fire!“ kommt es wie aus der Pistole geschossen von Nouki. „Ich hoffe sie spielen es.“
Das Publikum steht dicht an dicht und Nouki bleibt nahe bei Leon, um ihn nicht zu verlieren. Rage against the machine ist eine ihrer Lieblingsbands und sie würde viel drum geben, mehr zu sehen. Wieso stehen eigentlich immer die größten Leute vor einem? Sie zupft Leon am Shirt und schreit laut in sein Ohr, weil der Soundcheck der Band schon anfängt:"Hey Leo, nimmst du mich gleich auf die Schultern? Dann seh ich auch was...ich kann's dir leider nicht anbieten." lacht sie.
Leon nickt Nouki zu und kniet sich, damit sie sich auf seine Schultern setzen kann. Dann erhebt er sich mit ihr. "Alles Roger da oben?", ruft er ihr zu.
"Jiiihhaaa..!!Yes!! „kommt es von Nouki zurück. "Alles bestens ...es geht looos!" Die Band steigt gleich mit einem von Noukis Lieblingssongs ein und sie hofft dass Leon unten ihren wilden Bewegungen stand hält. Das ist genau das was sie jetzt braucht.

Leon hört zu und wippt im Takt mit. Er hat Nouki gut im Griff.
Viola sieht sich um. Auf welcher Bühne tritt Sum41 auf? Sie weiß es nicht. Vielleicht hätte sie zuerst Blaze folgen und sich erst dann auf den Weg machen sollen. Und da sie die Gruppe nicht kennt, weiß sie nicht, auf was für Musik sie achten sollte. Auf gut Glück fliegt Viola eine der Bühnen des Festivalgeländes an. Zum Glück gibt es auch hier ja nur eine begrenzte Anzahl davon.
Leon bemerkt Viola noch nicht.
Die Band legt los, Chip erkennt die ersten Takte. Er rennt weiter, versucht sich durch die Menge einen Weg Richtung Bühne zu bahnen, möglichst weit vor , möglichst nah an die Boxen, damit ihn der Sound so richtig wegföhnen kann. So richtig vorwärts kommt er aber nicht, das Publikum geht voll mit und bildet eine Mauer aus hüpfenden und tanzenden Körpern.
Viola sieht Chips Cap plötzlich in der Menge. Ah, dann wird das wohl Sum41 sein und Blaze sicher in der Nähe. Viola landet nun neben ihm. Erst jetzt fällt ihr auf, dass das gar nicht Sum41 ist. Die kennt sie vielleicht nicht.. aber sie erkennt Rage against the machine. "Nanu!", wundert sie sich, "wolltet ihr nicht zu Sum41? Wo ist Blaze?" Woher kommt nur dieser Blutgeruch? Erst jetzt bemerkt sie Chips Gesicht. "Und was ist jetzt mit dir passiert?", fragt sie verwirrt.
"What the...?" Chip registriert dass irgend jemand ihm ins Ohr schreit. Ruckartig bewegt er seine Kopf zur Seite und blickt in Violas leuchtende Augen. Die fehlt ihm jetzt grade noch. Er will nur seine Ruhe und weiter bis zu den Boxen. Keine Fragen mehr, keine Erklärungen...NICHTS mehr jetzt! Er funkelt sie an. " Sche iss auf Blaze...kein Plan wo der ist." Dann schickt er nach." Immer der Blutspur nach bis zur alten Ruine wär ne Möglichkeit und jetzt hau ab! Ich bin jedenfalls bei rage against the machine und brauch keine Begleitung!" Er dreht sich um und versucht sich weiter nach vorne zu drängen.

Was ist jetzt los? "What...?" Chip bringt die Vampirin nun völlig aus dem Konzept. Mit so einer Reaktion hat sie nicht gerechnet. "Zick mich nicht an!", knurrt sie, "als ob ich ein Interesse daran hätte, dich irgendwohin zu begleiten." Doch dann wird ihr bewusst, was Chip gesagt hat. Haben Blaze und Chip sich gestritten? Sie hat ja schon bemerkt, dass es zwischen den Jungs etwas kriselt, aber dass es so ernst ist, das hätte sie nicht erwartet. Sie schaut in Richtung der alten Ruine. Ob Blaze wohl wirklich dort ist?
Nach dem zweiten Stück klettert Nouki wieder von Leons Schultern...vorerst. Sie will ihn nicht überstrapazieren und lieber später nochmal hoch. Sie hüpft im Takt weiter und sieht sich dabei im Publikum um. Kurz blinzelt sie und traut ihren Augen nicht. „Das ist doch Chip!“ Nouki brüllt Leon ins Ohr und zeigt in die Richtung wo sie ihn gerade entdeckt hat. „Er blutet?! Was ist...?!“ Sie denkt gar nicht weiter nach, sondern guckt Leon mit schreckgeweiteten Augen an. „Ich schau nach ihm...komm dann wieder hierher zurück!“ schreit sie ihm noch ins Ohr und zwängt sich dann durch das tobende Publikum, bemüht Chips Cap nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist das bloß für ein Tag heute...erst Vero verletzt, jetzt Chip blutend...das ist doch total irre Dann steht sie plötzlich Viola gegenüber.
Viola lässt Chip stehen. Normalerweise streitet sie gerne mal aber jetzt gibt es Wichtigeres zu tun. Sie will gerade in Richtung Ruine flattern, um nach Blaze zu suchen, als sie Nouki bemerkt. Oha. Was hatte Blaze noch gesagt in der Höhle? Sie sollten sich von Veros Freundinnen oder Leon besser nicht sehen lassen? Dazu ist es wohl zu spät, denn auch Nouki hat sie bemerkt.
Doch Viola ist kein Feigling. Sie hält inne, versucht aus Noukis Reaktion zu lesen, ob diese davon weiß, wer für Veros Verletzung verantwortlich ist. "Ähm, hallo!", sagt sie knapp.
Nouki stockt kurz, sieht dass Chip sich weiter durch die Leute vorarbeitet und will eigentlich nicht mit Viola "plaudern" jetzt. "Hi" gibt sie deshalb nur kurz zurück. Wieso spricht Viola mich jetzt hier an? denkt sie irritiert. "Ich will zu Chip , der ist verletzt glaub ich." Sie reckt den Kopf und sieht, dass er irgendwie grade feststeckt.
Nouki hat also auch Chip bemerkt? "Ich weiß.", sagt Viola, "Aber ich war das nicht!"

In diesem Falle stimmt das ja auch sogar. Nouki scheint irritiert zu sein, angesprochen zu werden. Klar... von jeder anderen Person könnte sie ein kleines "Hallo" schlicht als Höflichkeit sehen. Doch bei Viola kommt so etwas eigentlich nicht vor.
Doch Nouki wirkt auch nicht wütend, oder scheint einen Grund zu sehen, Viola zur Rede zu stellen. Hat Vero etwa nicht mal ihren Freundinnen von der Sache berichtet? Was spielt die Oberzicke bloß für ein Spiel? Will Vero etwa damit erpressen? Nach dem Motto: Entweder du machst das und das, oder ich plaudere aus, was passiert ist... Aber irgendwie bezweifelt Viola das auch. Fakt ist jedoch, dass Nouki nicht den Eindruck macht, etwas zu wissen.
"Naja, ich muss dann weiter!", sagt die Vampirin nun noch schnell und wirft sich in ihre Fledermausgestalt. Hoffentlich findet sie Blaze...
Was war das denn für eine Aktion ? Nouki ist gar nicht mehr dazu gekommen Viola zu antworten, bevor sie davon flattert. Wieso sollte sie denken, dass Viola Chip so verletzt hat? Die beiden hat sie nicht grade als Freunde aber zumindest neutral im Umgang miteinander erlebt. Auf die Idee wäre sie gar nicht gekommen...war fast als hätte Viola ein schlechtes Gewissen...oder warum verteidigt sie sich, ohne dass ein Anlass dafür besteht? Kein Rauch ohne Feuer, fällt Nouki dazu ein,aber dann schüttelt sie die Gedanken an Viola ab, schlängelt sich geschickt durchs Gewühl und bekommt einen Zipfel von Chips Hemd zu fassen. Energisch zieht sie daran und gleichzeitig auch sich selbst näher an ihn ran.
~~~~~~~~~~
Chip wird plötzlich durch einen Ruck an seinem Hemd gestoppt und ein kleines Stück zurück gerissen. „Was zur...!“ Er wirbelt herum. Sein zorniger Blick trifft auf Noukis besorgte Augen.
„Sch...Chip, wie siehst du aus? Was ist passiert?“ schreit sie ihn an.
„Nichts!“ Er dreht sich um , will sich ihrem Griff entwinden und stößt auf unerwartet viel Widerstand. „Lass mich los!“ brüllt er gegen die Musik an und reißt ihr das Stück Hemd aus der Hand, das ihn nicht weiter kommen lässt.
Nicht bereit so schnell aufzugeben, fasst Nouki nach seiner Hand und stoppt ihn erneut. „Du bist verletzt...blutverschmiert, bleib jetzt stehen!“ Ihr Ton ist energisch und bestimmt.“Sei kein Idiot jetzt, lass mich nachschauen!“ Ihre gerade noch unmutig gerunzelte Stirn glättet sich und ihr Blick wechselt von 'schalt jetzt mal dein Hirn ein!' zu sanftem 'Hey, komm zu dir, ich will dir nur helfen'.
Es ist einer dieser Momente die man im Nachhinein nicht erklären kann. Chip kann nicht sagen was ihn inne halten lässt. Ihr Ton, der keinen Widerspruch duldet,der anschließende bittende Blick oder die aufrichtige Besorgnis, die er dahinter spürt. Irgendetwas davon bewirkt, dass er innerlich kapituliert und sich von ihr durch die Menge ziehen lässt. Es fühlt sich fast wie ein Rettungsanker an. Sein Inneres ist wie ein Schiff im Sturm auf hoher See...einfach lost...und leer...und trotzdem in wilder Bewegung.
Jetzt heißt 's schnell sein, bevor Chip nochmal eine Kehrtwendung macht. Nouki drängelt energisch weiter in Richtung der Sanitäranlagen und bleibt dann vor dem Wagen der Männer kurz stehen. Es herrscht grade gar nicht so viel Andrang , weil überall die letzten Konzerte laufen und die Leute ihre 'Geschäfte' vorher erledigt haben. Sie geht mit Chip im Schlepptau an den wenigen vorbei, die draußen warten und kümmert sich nicht weiter um die Kommentare oder irritierten Blicke. Drinnen stellt sie sich mit ihm vor ein Waschbecken und sagt bestimmt:“ Zieh dich aus.“
„Hä?“ Ihre Worte bewirken, dass Chip zu sich kommt und widerwillig grinsen muss, obwohl ihm nicht danach ist. „Bist du immer so?“ Er muss tatsächlich lachen. Es kommt ihm vor wie das Lachen eines Irren...

„Oh Mann du Pfeife, das Hemd und dein Shirt. Schon mal in den Spiegel geschaut?“ Nouki grinst, nimmt ihn bei den Schultern und dreht ihn Richtung Wandspiegel über dem Becken, der zwar völlig verdreckt ist, aber trotzdem noch zeigt, wie er aussieht.Sie muss auch ein bisschen lachen und sagt:“Ich brauch was um das Blut abzuwaschen. Ich seh besser was los ist und wo ich aufpassen muss...der Spiegel wird dir nicht viel weiter helfen.“
Die blutverschmierte Visage , die ihm aus dem Spiegel entgegenschaut , erschreckt Chip für einen Moment und er wundert sich, dass Nouki so gelassen ist. Hat echt gute Nerven. Sie hat Recht, das muss weg...Schnell zieht er sich seine Kleidung über den Kopf und reicht ihr das Bündel. Immer noch dröhnt der Kopf und ihm ist leicht schwindlig. Ob die Nase noch ganz ist? Fühlt sich nicht so an...
Das Waschbecken ist zwar nicht das sauberste, aber Nouki nimmt kurzerhand das Hemd von Chip, dreht das kalte Wasser auf und wäscht es kurz unter fließendem Wasser.

Dann wringt sie es aus und wendet sich wieder Chip zu. „Dreh dich mal zum Licht.“ Sie wischt ihm vorsichtig das Blut überall ab und tupft dann die Nase sauber, dabei beginnt wieder ein dünnes Rinnsal zu laufen und tropft ins Becken. Sie rollt das Hemd zusammen, legt es ihm in den Nacken und sagt: „Halt das fest und lass den Kopf nach vorne hängen, dann hört es auf irgendwann. Die Kälte im Nacken verengt die Blutgefäße...“
Chip tut wie ihm geheißen. Er beobachtet die Tropfen, die eine unregelmäßige Spur ins Becken zeichnen und fragt sich , warum er das alles hier zulässt. Er sollte beim Konzert sein und nicht hier rumstehen und den Schwerverletzten mimen...aber Noukis unbeeindruckte Art , ihre ruhige Stimme sorgen dafür, dass der Aufruhr in seinem Inneren langsam weniger wird.Was sich stattdessen breit macht ist Leere...die ein wenig belebt wird durch Noukis Fürsorge. Was er bei Denize nicht zulassen konnte, geht im Ansatz bei ihr. Sie reißt auch keine inneren Wunden noch weiter auf...
„Was ist denn bloß passiert? Hast du dich geprügelt? Was anderes kann ich mir nicht vorstellen, aber das irgendwie auch nicht...du hast ja schließlich keine 5 Promille im Moment...was war los?“
Nouki richtet Chip wieder auf , nimmt das Hemd vom Nacken weg und tupft nochmal an der Nase entlang. „Sieht schon wieder...recht ordentlich aus, aber ob sie gebrochen ist...kein Plan.“
Auf die Frage nach der Prügelei nickt Chip nur und betastet dabei vorsichtig seine Nase. Sie hat aufgehört zu bluten.
„Mit wem? Wollte dir einer an die Cap?“ fragt Nouki.
Chip lächelt schief und auch ein wenig schmerzverzerrt weil Nouki gerade an seiner Augenbraue herumtupft, die wohl auch etwas abbekommen hat.
„Nicht ganz...hab mich mit Blaze in der Wolle gehabt.“ Das nochmal laut auszusprechen verursacht ein surreales Gefühl und er senkt den Kopf.
Die tupfende Hand hält inne.“Was?!“ Nouki traut ihren Ohren nicht. „Das ist doch ein Witz, oder?“
Den Kopf schüttelnd antwortet Chip:“ Ist blöd gelaufen...und jetzt ist es eben so....egal...passiert....“

Er blickt in den Spiegel und ist zufrieden.“Danke dir, das war echt nett.“ Kurze Pause. „Ich hau ab...muss mich abreagieren...wegbeamen...was weiß ich und rage...rage against the machine bietet sich an...“ Er will sich abwenden, aber Nouki hält ihn fest.
„Hey, wenn's mit Blaze war, dann wird das schon wieder...euch bringt doch nichts auseinander...auch sowas nicht.“ Nouki blickt Chip ernst an und lächelt dann.

Chip stößt statt einer Antwort verächtlich schnaubend die Luft durch die Nase aus und zieht die Brauen hoch.
Er nimmt sein Hemd,wäscht es kurz unter dem Wasserhahn aus, wringt es kräftig aus , schüttelt es ein paar Mal und schlüpft hinein.
Dann dreht er sich um und antwortet, den Kopf nochmal kurz umwendend.“ Sorry...bin weg...danke nochmal.“ Er läuft raus Richtung Konzert und lässt Nouki einfach bei den „Herren“ stehen. "Euch bringt doch nichts auseinander.." , hallt es in seinem Kopf wider.

„Oh Mann... Nouki schüttelt den Kopf und verlässt jetzt auch zügig den Wagen, zeigt einem pöbelnden Mann davor den entsprechenden Finger und läuft in die Richtung, in der sie Leon vermutet.
~~~~~~~~~~
Nach einigem Suchen im Gewühle entdeckt Nouki Leons Cap, er steht etwas weiter hinten als vorher. Als sie ihn erreicht, fasst sie seine Schulter und ruft ihm ins Ohr:“Da bin ich wieder, danke dass du hiergeblieben bist!“
Leon wendet sich zu ihr. "Wo warst du?“
„Hab Chip verarztet ... na ja, ein bisschen! Besser ich sag's dir später, wenn's nicht mehr so laut ist!“ schreit sie gegen den Sound von der Bühne an. „Nimmst mich nochmal hoch?“ Sie deutet einen Sprung auf seine Schultern an und grinst freudig. Den Rest vom Konzert noch genießen ist eigentlich alles was sie jetzt noch will.
Er nickt und hebt Nouki auf den Schultern hoch.
Leon wippt wieder im Takt der Musik mit. Mit Nouki auf den Schultern kann er sich nicht großartig bewegen. Aber er singt Passagen der Lieder mit und ist beim Feiern 100% dabei.
Von hier oben hat Nouki einen super Blick zur Bühne und vor allem auf den Sänger. Den findet sie echt hammermäßig und kann sich gar nicht satt sehen an der Bühnenshow, wie er seine Dreadlocks herumwirbelt und hin und her springt wie ein Gummiball...am liebsten würde sie auf die Bühne stürmen und mitmachen. Sie jauchzt vergnügt, als Leon sich mit ihr um die eigenen Achse dreht und schnappt sich den Arm eines Mädchens das neben ihr ebenfalls auf irgend jemandes Schultern sitzt. Gemeinsam schwenken sie die Arme und grölen den Text mit. Sie hat mehr Zeit mit Chip verbracht als ihr bewusst war. Viel zu schnell spielt die Band ihren letzten Song, lässt sich aber noch zu zwei Zugaben zurückholen. Beim letzten Stück steht Nouki wieder neben Leon, strahlt glücklich, nimmt jetzt seine Hand und schwenkt nochmal hüpfend mit ihm die Arme zu:
Verschwitzt und ziemlich erschöpft bahnen sie sich nach Konzertende einen Weg raus aus der Menschenmenge und setzen sich etwas abseits ins Gras."Puh...erstmal verschnaufen!" Nouki wischt sich den Schweiß von der Stirn. "Leo, puste mich mal an... brauch nen Ventilator!" Sie lacht ihn an. Er sieht genauso durchgeschwitzt aus wie sie selbst.
Der Sportler lacht und wedelt der Freundin Luft zu. "Ein Sprung ins Meer würde auch helfen", grinst er.
"Das ist es!" Nouki springt auf und hält ihm den Arm zum Aufstehen hin. „Aber dann gleich, sonst werd ich k.o. und bin dann zu faul dafür." erwidert sie ebenfalls grinsend.
Leon erhebt sich und grinst: "Dann auf."
Sie laufen ans Wasser und der Junge springt in voller Montur ins Meer. "Ah, das tut jetzt gut!", ruft er.
Nouki hat etwas mehr zu tun mit ihrem leichten Pulli und den Springerstiefeln. Sie beeilt sich,beim Ausziehen und rennt dann in Unterwäsche Leon hinterher, lässt sich ins Wasser fallen und taucht unter, um kurz darauf prustend wieder neben Leon aufzutauchen." Kurzes Wettkraulen?" fragt sie ihn.
Dieser lacht. "Klar. Zu dem Felsen dort? Der Verlierer gibt eine Cola aus!"
"Du willst heute wohl unbedingt durchmachen, was? Noch ne Cola? Aber okay, angenommen! Auf drei!" Sie beginnt zu zählen und bei drei beginnt sie so kraftvoll wie möglich zu kraulen. Die Bewegungsabläufe hat sie ganz gut drauf, nur bei der Atemtechnik hapert's manchmal noch ein bisschen. Sie hört Leon neben sich, als sie wieder mal den Kopf hebt um Luft zu holen. Er ist gleichauf mit ihr.
Schwimmen ist nicht gerade Leons Stärke. Aber er ist soweit in Form, dass er mit der Freundin mithalten kann. Sie bleiben gleichauf bis sie zeitlich die Hand am Felsen anschlagen. Mit einem lauten Aufatmen lacht er. "Unentschieden. Du bist der Hammer, Nouk." Er zieht sich aus dem Wasser und reicht der Mitschülerin seine Hand um ihr aus dem Wasser zu helfen.
„Bloß gut dass das Wasser kühl ist, sonst würd ich glatt so weiter schwitzen wie beim Konzert.“ Nouki lässt sich außer Atem neben ihn auf den Felsen fallen. „Du hast dich aber auch gut geschlagen.“ Sie lächelt ihm anerkennend zu, dann schweift ihr Blick über das nächtliche Meer. Vom Festivalgelände dringen Geräusche und leise Musik herüber, über ihnen leuchten Sterne und die Mondsichel steht hoch am Himmel und irgendwo am Festland zirpen laut die Grillen. "Wow...das ist besser als jeder Urlaub...so ein wahnsinns Abend und jetzt noch das Meer ....cool. " sie schaut zu Leon. "Wie gefällt dir denn das Festival?"

Der Junge streckt alle Gliedmaßen von sich und gibt zurück: "Das Festival ist cool. Aber ... ohne dich wär es öde gewesen." Dann kommt ihm in den Sinn: "Was meintest nochmal mit Chip? Hab nur die Hälfte verstanden. Hat der Looser wieder Mist gebaut?" Leon kann sich ein überhebliches Grinsen nicht verkneifen.
Augenrollend fragt ihn Nouki:"Wieso muss das eigentlich immer sein mit euch...dieses provozieren und Sticheln?" Sie seufzt, erwartet aber keine sinnvolle Antwort von Leon.
Leon lehnt sich zurück und antwortet: "Ganz einfach. Wieso sollte ich vor einer Niete Respekt haben? ... Außerdem ... ist das unter Jungs einfach so." Sein Lächeln auf den Lippen bleibt. Er fühlt sich sehr selbstbewusst.
Aufseufzend beschließt Nouki nicht mehr weiter zu fragen. Sie grinst ihn an und schüttelt den Kopf, als wäre bei ihm wirklich jede Hoffnung vergebens, dann kommt sie auf seine ursprüngliche Frage zurück:" So richtig viel gesagt hat er nicht, aber er sah schlimm aus und wirkte ziemlich neben sich." Sie sieht ihn ernst an. "Er hat sich mit Blaze geprügelt, warum weiß ich nicht aber ...ich glaub seine Nase ist gebrochen...es war richtig ernst. kannst du dir das vorstellen? Mit Blaze...ausgerechnet?"
Leon hebt eine Augenbraue. "Mit Blaze? ... sind die nicht normalerweise dicke Tinte miteinander?"
Nasenbeinbruch? ... Unschön.
Stirnrunzelnd blickt Nouki ihn an."Eben...das ist es ja. Das erste was mir einfiel,war...hat er ne Gehirnerschütterung und fantasiert? Dann hab ich mich erinnert an den Abend am Strand und in der Bar... da gab's auch schon Spannungen, aber prügeln? Da braucht's schon mehr..."
"Is er wenigstens zu den Sanis?", fragt Leon neutral.
Nouki schüttelt verneinend den Kopf. "Nein...er rannte blutverschmiert in der Menge herum und irgendwie konnte ich ihn überzeugen dass er so nicht bleiben kann....ich hab ihn ein bisschen versorgt und wieder auf den Teppich gebracht. Schon ziemlich krass das Ganze..."
Der Zuhörer nickt. "Ja. Aber wenn der tatsächlich was heftig abbekommen hätte, wär der sofort umgekippt. Sowas steckt man nicht einfach weg. Naja ... muss selbst wissen was er macht." Leon setzt sich auf und schaut in den Nachthimmel. "Echt blöd, dass die Lichtverschmutzung so krass mittlerweile ist. In den Anden war es komplett anders. Hast die Milchstraße toll sehen können.“
Für den Augenblick schiebt Nouki Chips Probleme zur Seite und lächelt Leon an. "Das kann ich mir vorstellen...ist eh immer Hammer in den Bergen...Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und auch die Nächte." Sie blickt übers Meer. "Ich liebe auch diese vollkommenen Stille, die es da oft gibt." Dann erinnert sie ihn:" Du wolltest mir noch mehr Bilder zeigen, vergiss das nicht."

Leon hebt den Daumen hoch. "Klar. Können wir dann im Zeltlager machen. ... ja die Natur ist toll. Vancouver Island würde dir sicher gefallen. Ist unser nächstes Ziel. Also von den Eltern und mir.“
"Echt?" Nouki staunt und freut sich gleichzeitig für ihn. "Was steht auf dem Programm?"
Leon überlegt. "Mum will viel wandern gehen. Dad Whale watching machen. Wird also so ne Mischung aus beidem. Allerdings kein Klettern. Aber Vancouver ist halt richtig nice von der Natur her. Müssen nur auf Wölfe und Bären aufpassen."
"Whale watching? Das ist bestimmt toll. Sind so wunderschöne Tiere...ich hab ne CD mit Walgesängen...das finde ich faszinierend. Die höre ich manchmal zum Einschlafen." Nouki überlegt. "Wann wollt ihr da hin? Nächstes Jahr in den Sommerferien?"
"Definitiv Sommerferien, Winter wäre zu krass dort. Willst vielleicht mitkommen?"
Überrascht schaut Nouki Leon an. "Das wär natürlich der Hammer...meinst für deine Eltern wäre das okay?"
"Klar. Wieso auch nicht", sagt er.
"Hey, das würde ich wirklich gerne machen...im Winter noch Geld verdienen irgendwie und dann...ab zu den Walen!" Sie überlegt kurz. "Also meine Eltern sind da ja auch easy , weißt ja. Wollen wir uns das ernsthaft vornehmen?" Nouki hat immer gern ein Ziel vor Augen, dass sie motiviert und anspornt.

"Klar. Klingt doch nice! Würd mich freuen wenn dabei bist." Er hebt die Faust zum Bro Gruß hin.
Freudig erwidert Nouki den Gruß und wird schon ein kleines bisschen hibbelig beim Gedanken an die Reise. Dann stupst sie Leon in die Seite. "Ich glaub wir sollten mal zu den Mädels zurück gehen, das Feuerwerk fängt bestimmt gleich an."
"Okay. Allerdings ...", er mustert Nouki und grinst. "Solltest dich dann wieder anziehen, oder?"
"Joah...bisschen mehr wär wohl ganz vorteilhaft." Sie lacht, steht auf und springt wieder ins Wasser. "Komm... diesmal gemütlich zurück an Land."
Leon nickt, läuft jedoch erst in eine andere Richtung, nimmt Anlauf und springt. "Ars chbombe!"
Das Wasser spritzt herum und der Sportler taucht lachend aus den Fluten auf.
Nouki,die von einer Flutwelle überschwemmt wird, lacht mit und schwappt ihm ebenfalls einen großen Schwall Wasser entgegen. „Du willst mich wohl ersäufen, pass bloß auf!“ Dann dreht sie sich behende im Wasser um sich selbst und schwimmt Richtung Ufer los.
Wieder an Land scheucht Nouki Leon lachend ein bisschen weg und schlüpft dann einfach raus aus ihrer nassen Unterwäsche und rein in die restlichen Klamotten. Es ist eine warme Nacht, was soll's?
Ausgelassen herumalbernd kehren die beiden zurück zum Zeltplatz um gemeinsam mit Ellie und Tani das Feuerwerk zu sehen.

(in Zusammenarbeit mit @Murloc und @KFutagoh89 )
Charakter: Blaze / Viola
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 3
Gruppe: Grün
Blaze sitzt an der Mauer im Gras, die Musik dröhnt, die meisten haben Spass, machen Party und feiern. So wie es sein sollte. Er schmeckt Blut, der Geschmack treibt ihm die Übelkeit in den Hals. Es ist sein Auge was schmerzt und die aufgeplatzte Lippe. Er lässt den Kopf hängen und schließt die Augen. Zum Glück ist es dunkel. Er hat sich schon oft mit Chip geprügelt aber nicht so wie heute. Das war ernst. Die Fäuste von zwei verletzten Kriegern.
Ich zerreiße die Ketten
Von dem Leben, das ich kannte
Grün und blau geschlagen
Aber es ist Zeit gegenüberzutreten
Mit den Lügen, die ich ausgewählt habe
Die Wahrheit ans Licht zu bringen
Ich mache keinen Fehler
Ich habe meinen Preis bezahlt
Ich habe meine Zeit abgesessen
Mit dem verkleideten Teufel
Weil das Leben, das ich kannte heute Nacht anders aussieht
Ich zerreiße die Ketten
Viola flattert in die Richtung, die Chip genannt hat. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis sie Blaze sieht. Sie landet und erkennt nun auch, dass sein Auge angeschwollen ist. Es muss wohl wirklich zu einem Kampf gekommen sein zwischen ihm und seinem besten Freund... Ehemals bester Freund, so wie es im Moment aussieht.
Blaze versteht es nicht. Er braucht Abstand. Im Blickwinkel erkennt er zwei Beine die vor ihm auftauchen. Er blickt nicht auf, sagt nichts.

Die Tage ziehen an mir vorbei
Als würde ich verschwendete Zeit sparen
Mir geht es nicht gut
Ich denke ich bin auf die Lüge hereingefallen
Als es ins Schwarze übergeht
Ich sehe nicht zurück
Ich bin immer noch blind von den Lügen
Dann, Violas Stimme.
"Was ist passiert?", fragt sie geradewegs, "Chip sah jedenfalls auch leicht lädiert aus."
Blaze rührt sich nicht, hält den Kopf unten. Alles tut weh. Der Körper, die Seele. Es ist ihm nicht mal mehr peinlich. Die Grenze hat er längst überschritten. Es macht keinen unterschied mehr. Er fragt sich ob sie das Blut auch riecht. Wahrscheinlich auf eine andere Art. Blaze wischt sich über die Lippen und Nase. Versucht das Blut an seinen Händen nicht anzusehen. Obwohl es nur dunkle Flecken sind. Er schüttelt den Kopf auf ihre Frage. Andererseits ist sie seine einzige Verbündete zur Zeit. "Er hat sich in Kram eingemischt der ihn nichts angeht."
Viola ignoriert Blaze' Kopfschütteln und setzt sich neben ihn. Sie riecht das Blut der Wunde, doch sie kümmert sich nicht weiter darum. Es ist nicht genug, um ihr den Verstand zu rauben. Kram, der Chip nichts angeht? Seit sie die beiden Jungen kennt, waren sie eigentlich nie getrennt. Sie hatten keine Geheimnisse.. Und eigentlich hätte sie erwartet, dass es nichts gibt, das den anderen nichts angehen würde. Offenbar hat sie sich geirrt.
Doch warum? Ist sie der Grund? Manchmal schien es ihr ja so, als sei Chip eifersüchtig. Aber er hat doch jetzt Denize... und sie kann tagsüber nun einmal nicht aus der Höhle und möchte dann und wann auch mal Gesellschaft haben. Oder geht es um etwas völlig anderes?
Sie zögert einen Moment. Geht sie das Ganze überhaupt etwas an? Ihr ist die Freundschaft mit Blaze zu wichtig, um sie aufs Spiel setzen zu wollen. Doch so elendig, wie ihr Freund aussieht, will sie ihn auch nicht alleine lassen. "Magst du mir mehr erzählen?", fragt sie, "Oder willst du lieber alleine sein?"

Mag er darüber reden? Irgendwie... schon aber irgendwie auch nicht. Er zuckt die Schultern und blickt wieder über die leicht angewinkelten Beine. "Es ist kompliziert." hört er sich sagen und lacht dann humorlos. "Klingt wie ein dämliches Beziehungsdrama." Das Lächeln verschwindet. Ist es ja auch. Irgendwie... Er will ihr auf keinen Fall sagen, dass Chip ihn angefeindet hat weil er 'zu viel' Zeit mit Viola verbringen würde. Sie soll sich nicht schlecht fühlen oder so. Und fair war es auch nicht von Chip das zu sagen. Aber die Sache mit Denize; dass er ihm so übel nimmt, weil er nicht mit ihm über sie gesprochen hat? Vor Ewigkeiten? Das ist noch unfairer. Es hätte rein gar nichts geändert. Damals nicht und heute? Sekunde... Wäre er dann nicht hinter ihr her? Im dämmert, dass das vielleicht doch alles geändert hätte... Dabei ist es Blaze sowas von egal was er mit ihr treibt. Er seufzt. "Denize wollte, dass ich mich bei Nadine entschuldige... weil ich sie aus der Villa vertrieben hab... und hat Chip beauftragt mir das auszurichten. Warum auch immer." fasst er zusammen. "Und dann kamen noch andere Sachen bei raus und... Es ist einfach nur dumm." Der Grund ist dumm, der Streit und alles einfach.
Viola sieht Blaze verwirrt an. Sie hätte sonst was vermutet, aber nicht, dass es irgendwie um Denize geht. Doch mit dem Brocken, den Blaze ihr hingeworfen hat, kann sie nun gar nichts anfangen. Den Streit in der Geistervilla hat sie nur am Rande mitbekommen. Ist eine Entschuldigung so wichtig für Denize? Klar, Nadine ist ihre Freundin, aber kann die nicht selber nach einer Entschuldigung fragen?
Da muss mehr dahinter stecken als das. "Worum ging es denn in dem Streit in der Geistervilla?", hakt sie nach.

Mit dem geschundenen Gesicht blickt er sie jetzt an. Blaze fällt auf wie unangenehm das Thema für ihn ist Viola gegenüber. Das muss er abhaken. Abtun. Chips Worte: "Es gibt keine Freunde zwischen..." "Ich..." beginnt er und stoppt. Warum ist es ihm so wichtig was Viola von ihm hält? Abgesehen davon das sie eine Freundin ist und... "Sie..." Blaze fehlen die Worte? Das gibts gar nicht. "Nadine ist... war, offenbar noch... in... mich... verschossen" Die Worte bringt er nur schwer über die Zunge. "Und ich sagte ihr sie soll sich verpissen. Ich war nicht besonders... ähm... freundlich, okay?" Oh Mann. "Und dann hat Chip Denize eingeladen mit uns aufs Festival zu gehen. Ich denke Nadine ist aber nur mitgegangen, weil er Denize versprochen hat das zwischen ihr und mir zu regeln." Blaze schließt die Augen und schüttelt fast angewidert den Kopf. "Chip hat mich verraten. Sowas würde ich nie..." Er sieht Viola an und weiss nicht ob das wahr ist. "Sorry." sagt er. "Ich will dir echt nicht die Ohren vollheulen. Was passiert ist, ist passiert." Er setzt sich etwas auf. Es gibt nicht viel was ihm nahe geht. Aber bröckelnde tiefe Freundschaften schon. "ich weiss nicht wies jetzt weiter geht..."
Die Vampirin sieht Blaze lange schweigend an. Es ist deutlich, dass ihm schwerfällt, über das Thema zu sprechen. Und auch, dass er nicht mit der vollen Wahrheit herausrücken möchte. "Du hast also Nadine auf unfreundliche Weise gesagt, sie soll sich verpissen weil sie in dich verknallt ist?" Ursprünglich hatte Viola mal gedacht, die beiden seien ein Paar. Aber auch in der Höhle hatte er ja keine guten Worte für Nadine gefunden. Dort hatte sie das Thema nicht weiter verfolgt. Aber offenbar hängt es doch irgendwie in der ganzen Sache mit drin. "Und Denize ist sauer darüber, weil Nadine ihre Freundin ist. Soweit ist das noch verständlich. Aber was hat Chip damit zu tun? Nur weil er..." Sie stoppt mitten im Satz. Wie weit soll sie gehen?
"Ich ... ich weiß es nicht.", antwortet sie ehrlich auf Blaze' Kommentar, "Also wie es weiter gehen soll." Sie legt eine Hand auf seine Schulter. "Aber selbst ich merke, wie sehr dich das mitnimmt."

Plötzlich dämmert ihr etwas. War Blaze eigentlich in Denize verknallt und nicht in Nadine? Ist die Sache deshalb so wichtig für Denize und dadurch dann auch für Chip?
"Er hätte Denize einfach nur sagen müssen, dass er nicht ihr verdammter Laufbursche ist. So wie es sich gehört. Ich mein.. ich bin ja nicht irgendwer... für Chip... oder?" Die Wut darüber glüht wieder auf. "Dacht ich zumindest..." Er beruhigt sich, stößt den Kopf hinter sich ein paar mal leicht gegen die Mauer. "Wie auch immer..."

Er blickt zum Gelände wo die erste Rakete zum Himmel steigt, mit einem lauten knall zerplatzt und Violas und Blaze' Konturen blau aufleuchten lässt. Das Festival endet nicht so wie er es sich gewünscht hätte. "Du wirst bald aufbrechen, was?" fragt er resigniert. Er hat keine Lust zum Zeltplatz zu gehen. Will niemanden von 'seinen' Leuten treffen.
Auch Violas Blick folgt der Rakete. "Noch nicht sofort.", sagt sie, "nach dem Feuerwerk, das ja noch etwas andauert. Ich wollte nicht noch einen Tag in der Höhle verbringen müssen, nur weil ich es nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang nach Hause schaffe." Sie sieht zu Blaze. Der Themenwechsel macht es wohl eindeutig, dass er nicht mehr sagen möchte. Sie seufzt. "Ich hätte jedenfalls nie gedacht, dass ihr einmal in einem Streit auseinander gehen würdet... wegen einer Entschuldigung." Sie sieht Blaze eindringlich an. "Wenn du mehr erzählen willst, nur zu. Ich werde dich nicht verurteilen. Aber ich werde dich auch nicht drängen." Nicht dass er auch von ihr denkt, sie würde sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen.
Sie wechselt das Thema. "An sich hatte ich mehr Spaß auf dem Festival, als ich dachte. Auch dank dir. Bis auf das Ende. Was wirst du jetzt tun?"

Wegen einer verfluchten Entschuldigung. Wiederholt er in Gedanken. Er ist Viola äußerst dankbar für ihr Angebot, aber auch dafür dass sie ihn jetzt nicht ausquetscht. Er muss das alles erst mal sacken lassen und darüber schlafen. "Bin froh dass du Spass hattest." sagt er. "Den hatte ich auch." fügt er schnell hinzu und lächelt bis sie fragt was er jetzt tun wird. "Weiss nicht. Hier bleiben." Er klopft auf die Wiese. "Ich weiss nicht wo alle sind und ich hab keine Lust wem zu begegnen jetz. Und morgen werd ich früh packen und nach Hause gehen." Er denkt darüber nach. Er hat noch gar nicht überlegt was Nadja und Irving zu dem Feilchen sagen könnten.. Toll... Am besten im Zimmer verschanzen. Und am Montag? Schule. Noch eine Woche bis das Semester endet. "Bin ja gespannt wies nächste Woche wird wenn die Sache mit Vero rauskommt... " Gleich nochmal Hausarrest. Blaze sieht es schon kommen.
"Ich habe Nouki getroffen vorhin. Beim Konzert, bei dem auch Chip war. Hab sie nicht kommen sehen und konnte ihr nicht mehr ausweichen. Aber sie schien noch nichts von Vero zu wissen. Also zumindest nicht, wer für ihre Verletzungen verantwortlich ist, wenn sie zumindest schon weiß, dass sie im Krankenhaus gelandet ist.", erzählt Viola nachdenklich, "Sie hat mir keine Vorwürfe gemacht und schien auch eher überrascht zu sein, dass ich sie anspreche." Sie macht eine kurze Pause, bevor sie fortfährt: "Ich weiß nicht, warum Vero nichts erzählt hat, aber das hat immerhin dafür gesorgt, dass mich während des Festivals niemand behelligte.... Aber irgendwann wird die Sache herauskommen. Ich hoffe nur, dass ich dann diesmal die Chance bekomme, auch meine Sicht der Dinge zu erzählen." Nicht so wie beim Elternabend, als Miyu ihr nicht einmal zuhören wollte.

"Die is jetz bestimmt auf Schmerzmitteln und hat keinen Kopf das zu erklären, schätz ich." Blaze nickt langsam. "Weiss nicht wie Veros Seite der Geschichte aussehen wird. Aber es war ein versehen. Ich werd dich unterstützen." Es gibt nichts schlimmeres als wenn man die Wahrheit sagt und es glaubt einem keiner. Das kennt Blaze nur zu gut. "Du hast wenigstens coole Eltern. Bin sicher die glauben dir auch."
"Das mit den Schmerzmitteln macht Sinn.", bestätigt Viola nun, "jedenfalls mehr als mein Gedanke, dass es eine Erpressung werden soll." Sie lächelt, als Blaze ihre Eltern erwähnt. "Oh, ich denke schon, dass sie eher mir glauben werden als Vero. Aber ich bezweifle dennoch, dass sie die ganze Geschichte gutheißen werden. Fängt ja auch schon damit an, sie heimlich in eine Höhle zu locken um ihr eine Lektion zu erteilen." Sie zuckt die Schultern. "Aber ich weiß, dass sie mir verzeihen werden und auch trotzdem hinter mir stehen. Um sie mache ich mir am wenigsten Sorgen."
Sie wirft einen Blick in den Himmel und beobachtet das Feuerwerk.
"Kann nicht einschätzen was mein Vater sagen wird." gesteht er und folgt ihrem Blick. "Is manchmal unberechenbar. Und Veros Eltern? Keine Ahnung wie hartnäckig die sind. Wir werdens sehn..."

"Ja...", sagt Viola nachdenklich, "Ich bin jedenfalls froh, dich an meiner Seite zu wissen."
Blaze lächelt. Ich auch.
Die beiden bleiben noch eine Weile sitzen, bis es schließlich Zeit wird für Viola.
"Ich fürchte, ich muss langsam los.", sagt sie. "Kommst du klar?"
Blaze nickt. "Immer." Es ist schade dass sie gehen muss doch es ist nicht zu ändern. Er versteht das. "Komm gut heim." sagt er. "Und danke.."
Viola nickt. "Keine Ursache. Man hilft sich gegenseitig.. unter Freunden." Dann macht sie sich auf den Heimweg.
(in Zusammenarbeit mit Murloc)
Viola - Nächster Post
Charakter: Nael
Geschichtsstrang: Musikfestival Tag 3
Gruppe: Ehemals Braun, jetzt gruppenlos
Sie hatten sich im Getümmel verloren. Nun stand er da - ganz allein. Nael sieht sich um. Wo sind die Anderen?
Er geht ein paar Schritte, dann wieder zurück, nach links, dann nach rechts. Er entdeckt niemanden.
Nael nimmt sein Handy und schreibt Julius eine kurze Textnachricht:
Zitat
Ich finde Euch nicht mehr. Ich gehe jetzt zu unserem Zelt. Bis später!
Er macht sich auf den Weg. Auch am Zelt ist niemand zu sehen. Er zuckt die Schultern und legt sich hin. Schlafmangel lässt grüßen..
Charakter: Julius, Anissa
Geschichtsstrang: Musikfestival Tag 3
Gruppe: Ehemals Braun, jetzt gruppenlos mit Anissa
Da stand Julius nun mit Anissa. Nael konnte er nicht entdecken - der war ihm aber auch egal! Er hatte nur noch Augen für Anissa. Dank Restalkohol im Blut konnte er auch weiterhin mit ihr sprechen.
"Wir sind jetzt wohl alleine. Nael ist nicht zu sehen. Claudia kann ich auch nicht entdecken. Sollen wir noch übers Gelände laufen?", fragt er Anissa. Sie ist so hübsch!
Verzückt strahlt Anissa Julius an: "Du bist so ein wunderbarer Tänzer. Das war bisher so ein schöner Abend. Lass uns auf jeden Fall noch etwas unternehmen und übers Gelände ziehen. Sollen wir wieder zur Bar, wo der Abend angefangen hat?" Verschwörerisch sieht Anissa Julius an. "Da stehen auch noch die ... Shihas zum Kosten und wir könnten auch noch ein bisschen weiter tanzen."
Sie nimmt ihn süß lächelnd bei der Hand und zieht ihn sanft mit sich. Wird Julius Widerstand leisten?
Julius ist begeistert und nickt. "Gerne. Der Abend soll nie enden!" Er wird etwas verlegen. Er genießt es ihre Hand zu halten.
Die Beiden laufen einige Zeit übers Gelände, quatschen, halten weiterhin die Hand des Anderen. Sie kommen an die Bar, nehmen sich etwas zu trinken und setzen sich an die Shishas. "Ist der Geschmack ok?" Er zeigt auf die Kirschpackung.
Sie lässt sich einfach treiben ... ihre zarte Hand in seiner festen. "Du hast kräftige Finger! Ich bin gespannt, was die in meinem Garten zaubern werden ... und pflanzen." Immer wieder schenkt Anissa Julius ein magisches Lächeln auf dem Weg zur Bar.
Seine Wahl von Kirschgeschmack an der Shisa ... "Der Geschmack ... einfach betörend!", haucht sie mit zunehmendem kleiner werdenden Augen oder auch ... Schlafzimmerblick. Anissa inhaliert ein paar tiefe Züge, hält sie einen Moment in der Lunge und bietet Julius ihren süßen Kirschenmund ... zum Probieren.
Die Züge der Shisha zeigen auch bei Julius ihre Wirkung und er lässt nicht lange fackeln. Er geht auf Anissa zu und küsst sie. Kaum zu glauben, aber er wird stürmischer und küsst sie leidenschaftlich.
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