Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charakter: Asante, Maryama
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Blau
Gestern ging es etwas früher in die Falle. Und der Sekt setzte nicht so zu wie der Tequila. Asante ist heute Morgen eigentlich schon recht munter. Zeit mal wieder etwas Frühsport zu betreiben, denkt er sich und setzt sich im Zelt auf. Mhm, klingt noch alles recht schläfrig um ihn herum. Nichts rührt sich. Asante wirft sich schnell Sportzeug über und schnappt sich sein Waschzeug. Kurz einmal frisch gemacht und später nochmal eine ausgiebige Dusche …
Gesagt getan. So fühlt er sich fit für einen neuen Tag. Noch immer ist es still im Zeltlager als er von den Waschräumen zurückkehrt. Nur der Wolf erhebt mal müde den Kopf, blinzelt kurz. Asante macht sich auf den Weg zum Strand, die Morgensonne zu begrüßen …

In Gedanken geht er den gestrigen Tag durch und was man sich heute noch vornehmen könnte. Irgendwie kreisen und enden seine Überlegungen immer wieder bei der süßen meerschaumgrünäugigen Wildkatze von Nachbarin …
Vor seinem inneren Auge wandern seine Hände über ihre üppigen … Ups, wer läuft denn da?
Wenn man von der hübschen Teufelin spricht … Asante grinst und winkt Maryama unten am Strand zu.


Charakter: Lotta, Elani
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Blau
Aufgeregt trifft Lotta am Zeltplatz ein. Sie will den anderen berichten, was für einen herrlichen Wasserspielplatz sie am Strand gefunden. Der Wolf hebt etwas müde den Kopf. Sie beugt sich runter: „Was ist denn nur mit dir, Böser?“ Ist das Tier krank? So ruhig und schlapp hat sie ihn nie zuvor erlebt. Was war denn nur in der Nacht davor gewesen? Wenn das Tier doch nur reden könnte …

Der Wolf lässt sich von Lotta kraulen, schiebt die Schnauze in ihre Armbeuge, als suche er mal Halt und Trost. Wenn ich doch nur reden könnte …. „Müssen wir zum Tierarzt?“, fragt Lotta laut. Böser schüttelt verneinend den pelzigen Kopf ... Bass erstaunt hält Lottas streichelnde Hand inne. Hat ihr das Tier … in einer simlischen Geste geantwortet? Kann er … sie verstehen? Ist es das, was Malecantus … herauszufinden versucht? „Wer … bist du?“, fragt sie den Wolf vorsichtig.
Böser blickt Lotta nur einen Moment seelenvoll an. Sie gaben mir keine Sprache. Das war der Deal. Dann springt er auf, versucht sich kräftiger zu geben als er sich gerade fühlt. Es ist seine Aufgabe, über sie und das Kind zu wachen … nicht umgekehrt. Er stupst sie an nach Hundeart als wollte er Gassi gehen oder spielen. Lotta lacht etwas befreit: „Du meine Güte, ich dachte, ich bekomme schon Halluzinationen. Bisschen Toben, mhm? Gleich, gleich! Wo ist eigentlich … dein kleiner Freund Browneye?“ sie schaut sich suchend um. Es ist so still im Lager. Na ja, auch noch sehr früh am Morgen. Aber dennoch …
Vorsichtig schlägt Lotta Maryamas Zelt auf … Leer! Sie linst auch kurz ins Zelt daneben, weil sie keine Atem- oder Schlafgeräusche hört. Asante ist auch fort! Mhmmm! Aus Elanis Zelt hört Lotta ein herzhaftes Gähnen: „Uuuuahhhhhh!“. Sie wartet einfach mal … bis die sich erhebt und macht sich an die Fütterung des Wolfes, knuddelt ihn kurz: „Ja, mein Lieber … Du kommst heute wieder mit an den Strand.“ Guckt er erfreut? Seltsames Tier!

Noch etwas blinzelnd in der frühen Morgensonne schaut Elanis Kopf aus dem Zelt. „Oh, entschuldige, Elani!“ Lotta hebt leicht bedauernd die Hände nach oben, „Hab ich dich geweckt?“ – „Alles ok!“, lächelt Elani nur abwinkend. „Ist doch schön, auch mal wieder Morgenrot zu erleben. Schlafen die anderen noch?“ Jetzt schüttelt Lotta verneinend den Kopf. „Asante und Maryama sind schon fort!“ – „Oh!“, entfährt es Elani daraufhin nur vielsagend. Beide Frauen lächeln sich etwas wissend zu. Sie gönnen es den beiden, sich näher zu kommen.

„Was machen wir dann mit dem Tag, mhm, Lotta?“ Elani schält sich nun ganz aus dem Zelt, reckt sich ausgiebig in den warmen Sonnenstrahlen. „Und warum …“, sie betrachtet Lotta nun etwas näher, „… rennst du hier schon in Badezeug rum?“ - „Oh ja,“ fällt es Lotta aufgeregt ein, „das wollte ich euch zeigen. Unten am Strand gibt es so was wie einen Wasserspielpark. Wurde heute früh erst aufgebaut …“. Elani runzelt die Stirn: „Und seit wann bist du schon auf?“ Ein vorwitziges Lächeln umspielt Lottas Lippen: „Hab gar nicht geschlafen!“ – „Ah … ja!“, antwortet Elani nur und denkt sich ihren Teil. Muss man jede Nacht schauen, wo Lotta landet? Sie hatte doch drauf achten wollen, aber … Lotta hatte gestern doch auch gar nichts getrunken!
Der Wolf hat sein Morgenmahl aufgeschlabbert. Auch Elani begrüßt ihn nun kraulend: „Guten Morgen, mein Lieber.“ Sie schaut sich dann auf dem Zeltplatz einen Moment abwägend um, bevor sie sich wieder Lotta zuwendet. „Weißt du was?! Wir überlassen die beiden Turteltauben mal sich selber und machen es uns an deinem Strandspielplatz mit einem feinen Frühstückspicknick gemütlich. Machen wir uns doch fertig und dann geht’s los.“

„Hurra!“, Lotta springt gleich auf und rennt in ihr Zelt, Waschzeug und Klamotten für den neuen Tag raussuchen. Jupp, da ist auch das neue Badezeug. Der Strohhut muss auch wieder mit bei der Sonne …. Elani sucht und kramt auch für diesen Tag, was sie noch zum Motto der siebziger Jahre eingepackt hat. Wohlgelaunt machen sich beide Frauen auf zur Dusche. Böser döst nochmal ‘ne Runde.

Erfrischt kehren beide zurück und suchen leicht Transportables zum Morgenmahl zusammen. „Wir haben noch einige von deinen Früchten. Die kommen auf jeden Fall mit. Und dann noch Kaffee in der Thermoskanne …“ Elani zählt auf, was sie alles in einen Korb packen will. Als sie zufrieden mit ihrer Zusammenstellung ist, machen sich die beiden Frauen mit dem Wolf auf den Weg. „Ich bin ja mal gespannt auf die Anlage, Lotta.“, lächelt Elani sie untergehakt an. Lotta wird so warm bei Elanis Anblick. Sie hat so eine Herzensgüte. Vielleicht … kann sie ihr …? Lotta blickt schnell nach vorn: „Ja, sie haben wirklich was Tolles aufgebaut, du wirst sehen. Da vorn geht es runter!“ Sie weist mit der Hand in die Richtung. Böser trottet neben ihnen her.


Am Strand angekommen, fällt Lotta Elanis Zusatzgepäck auf: „Was hast du eigentlich in dem Beutel da?“ Schmunzelnd erwidert Elani: „Strickzeug!“ Lotta guckt verdutzt hoch: „Echt jetzt? Am Strand?“ Lachend schüttelt sie den Kopf. „Du kommst ja auf Ideen! Zeig mal, ich hab‘ noch nie gehäkelt oder so was!“ – „Später, Lotta. Lass uns erstmal ‚den Tisch decken‘! Schau, sogar Picknickdecken liegen da.“ Elani dreht sich einmal im Kreis in der Mitte der Anlage. „Wunderbar, hier könnte ich den ganzen Tag entspannen! Ich schreib mal kurz Asante eine Nachricht, wo wir sind.“ Sie tippt geschwind was in ihr Handy. Lotta breitet schon mal die Speisen auf der Decke aus und pflanzt sich gleich nieder. Der Magen knurrt jetzt doch so langsam.
Dem Wolf ist noch nicht nach Toben. Auch er legt sich mit dem Kopf auf den Pfoten brav auf den Boden.

Eine Weile schwatzen die beiden Frauen - sich durch die Naturalien futternd - über das Festival und den gestrigen Abend. Elani schlürft ihren zweiten Becher Kaffee und sieht Lotta nachdenklich an. „Sag mal …“, beginnt sie vorsichtig, „… was ist das eigentlich … mit dir und Maryama … … und Alma … … und Merlin, was ich da gestern so … an Schwingungen empfing?“ Sie lässt den Becher sinken als sie sieht, dass Lotta etwas blass um die Nase wird, leicht perplex aus der Wäsche guckt und tief Luft holt. Lotta fühlt sich gerade etwas ertappt und wird ganz verlegen. „Ich wollte dir nicht zu nahetreten, Lotta!“, entschuldigt sich Elani schnell. „Ich dachte nur … Maryama ist unsere Nachbarin und vielleicht bald sogar … mehr. Sollte ich irgendwas wissen … oder beachten?“

Ach so!, geht es Lotta durch den Kopf. Sie will wissen, ob es da irgendwelche Spannungen gibt und in keine Fettnäpfchen treten! Sie schätzt die ältere Frau als recht umsichtig ein. „Nein … ich … alles ok!“, gibt sie etwas lahm von sich. Lotta dreht ihren Becher unruhig in den Händen. Elani wartet einfach schweigend ab. Oh, das macht sie gut! Lotta wird etwas nervöser unter diesem ruhigen Blick. Das Schweigen dehnt sich aus. Lotta nimmt verlegen einen Schluck … Oh, war schon leer! Sie stellt den Becher ratlos ab. Womit können ihre Hände jetzt spielen?
„Soll ich dir zeigen, wie man strickt?“ Endlich erlöst sie Elani mit ein paar überbrückenden Worten. „Ja, ja, oh, ja!“ Oh nee, eigentlich gar nicht … Stricken, puh! Lotta springt wie von der Tarantel gestochen hoch, als wollte sie gleich loslegen. Elani räumt in Ruhe die Reste zusammen und verstaut sie wieder in den Korb. Stellt ihn in den Schatten. Sie schnappt sich ihren Strickbeutel und macht sich mit Lotta auf zum einzigen Liegestuhl. „Da sitzt es sich doch gut.“ Sie zückt ein Knäul Wolle und zwei Stricknadeln. „Ihr seid doch gute Freundinnen, du und Maryama, oder?“ Oh, doch etwas … hartnäckig, die Dame! Hätte Lotta ihr gar nicht zugetraut. Angestrengt schaut sie auf die hüpfenden Nadeln vor ihrem Gesicht, als wollte sie diese Kunst unbedingt lernen. Sie hat sich neben dem Liegestuhl in den Sand gehockt. „Eigentlich … schon!“, bringt sie nach weiteren Schweigeminuten zögerlich hervor.

Die Nadeln stehen plötzlich still. „Eigentlich?!“ Elani möchte da tatsächlich nicht irgendwo unbedacht zwischengeraten und lieber ein bisschen Bescheid wissen. Sie ist ja nun mit beiden befreundet und ihr Cousin … Maryama wohl offensichtlich zugetan. Lotta beißt sich auf die Lippen und versucht Elani zu beruhigen: „Das hat nicht mir dir oder Asante zu tun. Das war vor eurer Zeit. Bevor wir euch kannten.“ Sie kann nicht ganz vermeiden, dass ihr leicht Tränen in die Augen treten. Ja, sie kam mal besser mit Maryama aus, konnten sich mehr mit ihr erzählen. Gestern Abend wurde Lotta klar, wann es einbrach, ihre freundschaftliche Beziehung. Zu lange hatte sie ihr Hirn mit den ‚bunten Freunden‘ vernebelt … weil ihr der Boden unter den Füßen entglitten war. Weil keiner mehr da war, der ihr glaubte, ihr half als Angst übermächtig wurde und sie sich bedroht fühlte ... als Spielball von Intrigen.
Erschöpft von diesen Gedanken lässt Lotten ihren Kopf auf Elanis Knie sinken. Maryama hatte ihr nicht geglaubt, hatte an ihr gezweifelt und gleichzeitig gesagt, sie solle vertrauen. Aber worauf? Sie war neu in dieser Welt gewesen hatte Freunde gesucht und gefunden, aber plötzlich fielen alle diese Stützen auf einen Schlag weg. Das Verhältnis zu Garcias war durch Alma beschädigt, die beste Freundin hält sie für … spinnert und der vorgebliche Aufklärer … verschwindet. Ihr Fall war tief, bodenlos, haltlos.
Elani streicht Lotta sanft übers Haar als spüre sie deren inneren Kampf …
„Weißt du …“, beginnt Lotta langsam, „… ich war sehr vorsichtig zu Anfang als ich hier ankam, versuchte, Vertrauen aufzubauen. Alles war so … fremd. Es war nicht leicht. Aber dann war da Maryama, Familie Garcia und … Alexander.“ Sie lächelt leicht über die schönen Erinnerungen. Doch die düsteren schieben sich darüber: „Ich konnte auf keinen zählen als Alma ihre Intrigen spann. Ich war … allein!“ Lotta verbirgt ihr Gesicht an Elanis Knie, wirft einen Arm darüber. Elani zieht sie zu sich hoch und drückt sie ganz fest an sich wie ein Kind. Lotta klammert sich an Elani wie eine Ertrinkende. So liegen die beiden Frauen eine Weile stumm da. Ja, Elani weiß wie sich das anfühlt, Bodenhaftung zu verlieren. Und ihr eigener Alptraum ist auch noch zusätzlich Lottas geworden.

„Vielleicht hat Maryama nur nicht richtig verstanden?“, meint sie nach einer Weile. Lotta zuckt leicht mit den Schultern, schmiegt sich weiter an Elani. Es ist so schön, einfach festgehalten zu werden. Sie könnte hier ewig weiter liegen. „Es ist jetzt eine Weile her. Man kann es nicht ändern. Wenn ich gestern nicht erinnert worden wäre … hätte ich einfach nur versucht, weiter Spaß mit Maryama zu haben.“ – „Aber … dir fehlt was … in eurer Freundschaft, oder?“ hakt Elani sanft nach. „Jaaa …“, bekennt Lotta.
„Und Merlin?“, Elani wird jetzt doch etwas neugieriger und mutiger, nachzufragen. „Ist nicht das gleiche!“, kommt die lakonische Antwort von der wesentlich jüngeren Frau. „Ähm, na das denke ich doch, …“ Elani ist gerade etwas erheitert, „… dass es nicht das gleiche ist!“ Lotta hebt etwas erstaunt den Kopf und schaut Elani fragend ins Gesicht. „Was meinst denn jetzt damit?“ – „Ist er … dein Freund?“, wird Elani jetzt direkt. „Ja klar …“, Lotta stutzt einen Moment, ihre Augen weiten sich, „… äh, aber nicht so! Nur … Kumpel, Geschäftspartner!“ Das entringt Elani ein sanftes Schmunzeln: „Dafür passt er aber ganz schön auf dich auf!“ – „Ach, das meinst du!“, kommt nur gleichmütig von Lotta. Sie bettet ihren Kopf wieder an Elanis Brust. "Er mag nicht, wenn ich an Alkohol nippe. Er denkt ans Geschäft ... und dass er mehr Arbeit hat, wenn ich ausfalle."

Mhm. Das klingt ernsthaft nicht nach mehr! Elanis Neugier ist aber noch nicht befriedigt. Lotta ist heute nüchtern und mehr aus ihr rauszuholen. Jetzt will sie es genauer wissen: „Der ‚Magier‘?“ – „Umpf!“, Lotta beißt sich auf die Zunge. Sie holt tief Luft, ihre Finger nesteln etwas nervös an Elanis Knoten der Wickelbluse … Sie schnellt hoch. Ohhhh, mein Gott!!! Jetzt produziert sie schon selber diese Bilder … „Ähäm, Tschuldigung!“ Leicht errötet sie. „Wofür?“, fragt Elani nur verdutzt und zieht Lotta wieder zu sich hinunter. Sie findet es auch ganz angenehm, hier einfach unschuldig beisammen zu liegen und über Gott und die Welt zu reden. Lotta entspannt sich wieder.
Sie sollte vielleicht nicht den gleichen Fehler wie bei Maryma begehen! Lotta grübelt eine Weile nach. So verkehrt ist ihr Dreipunkte-Plan doch nicht, oder? Sie muss mehr ins Vertrauen ziehen. Ach ja, ihre Rapiere schärfen ist auch noch dran. Später! „Ich will dir alles erzählen, Elani! Von Anfang an. Vielleicht … schaffe ich das auch irgendwann mit Maryama!“ Sie seufzt leicht auf. Hoffentlich! Flüsternd an Elanis Ohr gelehnt, erzählt sie ihre Geschichte … soweit sie sich erinnern kann. Wie Merlin und Malecantus in ihr Leben kamen … andere entschwanden. Vom Verlust der Erinnerungen durch den Fluch wie auch ihren Ängsten vor Wahrheiten über Takatukas Vater. Und dem gemeinsamen Feind, Terence.
Elani küsst Lottas Stirn. Der Magier ist also tatsächlich … echt!
„Wie hast du ihn kennengelernt?“ Lotta wagt nun ihrerseits nachzufragen, wie Terence in Elanis Leben kam. Nun ist es an Elani, tief Luft zu holen und Lotta versucht, Kraft zum Erzählen zu geben. Elani lässt auch ihre Schuldgefühle ihrem Sohn gegenüber nicht aus. Da hat Asante auch was angestoßen gestern Nacht. Na, hoffentlich haben er und Maryama einen vergnüglicheren Morgen als sie und Lotta mit all den drückenden Existenzsorgen.
„Weißt du was …?“, fällt Elani aber ein hilfreicher Gedanke ein. „Falls Merlin und Malecantus wirklich verschwinden sollten wie du befürchtest … Ich habe doch den Pickup für deine Lieferung. Und ich helfe dir auch … mit Übungsstunden auf Feldwegen und so … für den Führerschein!“ Lottas Laune hebt sich … erheblich. Sie küsst Elani schmatzend auf die Wange. „Das würdest du tun?“

Ach, die Zukunft wirkt doch wieder etwas rosiger … Lotta gewinnt etwas mehr Zuversicht als noch die letzten Tage zuvor. Elani freut sich, der jungen Mutter helfen zu können. Sie wird das mit Miyu und der Schulmensa schon irgendwie verkuddeln können. Sie knuddeln noch eine Weile gemütlich.
„Sag mal … nach Terence … Suchst du was … Neues?“ – „Er wird es nie zulassen!“, erwidert Elani nüchtern und starrt in den Himmel. Sie weiß es eigentlich schon die ganze Zeit, dass er alles sabotieren wird. Nicht, weil er sie je liebte. Nein! Nur die pure Egozentrik. Einen Terence Trent Telker verlässt man nicht.
Lotta ist leicht erschüttert über diese Endgültigkeit in Elanis Aussage. Sie blickt in ihre himmelwärts gerichteten unbeweglichen Augen. Da ist kein Hoffen!
„Und du?“ Nun blickt Elani sie direkt an. „Ich?“, fragt Lotta überrumpelt zurück. „Ich hab‘ doch dich!“, antwortet sie schnell, die mütterliche Freundin fest umarmend. Das muss reichen! Die lacht milde: „Im ernst, Lotta! Du bist noch so jung …“ - „Und vermählt, verwitwet, geschieden oder ledig. Such dir eins aus. Ich weiß es nun mal nicht …“, kommt die kecke Antwort. „Ich weiß nicht mal … ob ich mit diesem Alexander … nicht ein Doppelleben hatte!“ Verschmitzt lacht Lotta Elani an.
An die Takatuker Sitten und Gebräuche erinnert sich Lotta nicht mehr.
„Weißt du was? Das soll mir alles so egal sein!“ Lotta springt auf und zieht Elani mit sich hoch. „Wir sind hier, um Spaß zu haben … um jeden Preis!“ Elani lässt sich von Lottas Stimmungsumschwung mitreißen: „Was probieren wir zuerst aus?“ – Auf die Schaukel!“, schreit Lotta und rennt los, Elani hinterher. Lachend liefern sie sich ein Wettrennen im Sand, stolpern und fallen übereinander her, purzeln kichernd wie Kinder durch die sandigen Dünen. „Erste!“, proklamiert Lotta ihren Sieg und beginnt, sich in die Lüfte zu schwingen. Elani schwingt mit.



Charakter: Yuna
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3
Yuna wird als erste wach. Keito und Bea schlafen noch fest. Irgendwie hält es Yuna nicht mehr im Zelt. Sie robbt sich langsam zwischen beiden aus dem Schlafsack und nach draußen in den schon hellen Tag.
Zögernd zückt sie draußen ihr Handy. Ob Lashawn in der Zwischenzeit geantwortet hat? Yuna wird leicht nervös als sie sieht, dass eine Nachricht eingetroffen ist. Ihr Mund wird ganz trocken.
Hoffentlich ist Lashawn nicht noch böse auf sie … Yuna läuft erst noch aufgeregt etwas durch die Gegend, kann die Antwort nicht gleich öffnen. Vor einem hohen Baum bleibt sie abrupt stehen. Klettern ist jetzt das Richtige, um Spannung abzubauen und irgendwie will sie sich im Geäst auch verbergen und dann … in Ruhe lesen und verdauen, was da vielleicht kommt.
Geschickt klimmt Yuna den Baumstamm hoch. Die Rinde ist sehr rau und zerfurcht, so dass sie nicht befürchten muss, abzugleiten und weniger Kraft für den Halt aufwenden muss. Einfach runterrutschen geht dafür nachher aber auch nicht.
Der erste Ast ist dick und stark genug, sie zu halten. Sie hangelt sich mit einer Hand rüber, greift mit der zweiten nach und schwingt dann die Beine nach oben, umklammert nun Kopfüber das Geäst, um sich im letzten Kraftakt hochzuhieven.
Puh, auf nüchternen Magen … ganz schön anstrengend. Aber der Ausblick ist fantastisch und Belohnung für die Anstrengung.
Yuna streckt sich auf dem Ast erstmal für eine Atempause aus, ruht einen Moment bis sie etwas Bewegung am anderen Strandende erspäht. 
Was ist denn da drüben los? Neugierig robbt Yuna auf dem Ast für etwas bessere Sicht vorwärts. War das gestern auch schon da? Sie sieht eine Art Wasserspielpark. Auch zwei, drei Leute oder ein Hund laufen da schon rum. So genau kann sie es nicht von hier aus erkennen.
Das wäre ja was für Bea …! Vielleicht auch … für Lashawn? Jetzt endlich hockt sich Yuna auf den Ast zum Lesen hin. Angespannt überfliegt sie die Nachricht:
>>Hi Yuna. Danke für deine Nachricht. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Gern kommen Buzz und ich morgen zu euch. Bea darfst du gerne meine Nummer weiterreichen. Habt eine schöne, gemeinsame Zeit am Strand. Bis morgen. Viele Grüße, Lashawn<<
Yuna ist unendlich erleichtert, drückt das Handy an die Brust und fällt dabei fast hintenüber. Sie kann sich gerade noch am Stamm halten. Fuhhh! Das war knapp!
Schnell schreibt sie zurück:
>>Liebe Lashawn, ich freue mich so, dass ihr kommen wollt. Danke euch beiden. Wir wollten hier unten frühstücken und dann habe ich gerade noch so einen Wasserspielpark am Strand entdeckt, den man erkunden kann. Bringt also gerne Badezeug mit. Vielleicht mögt ihr ja heute Morgen gleich runterkommen. Ich gebe Bea dann deine Nummer weiter. Bis dann. Yuna<<
Am Nachmittag wollte Bea nochmal zu Shanes Höhle, fällt Yuna ein.
Sogleich leitet sie Bea und Keito die Nachricht von Lashawn und ihre Antwort weiter und teilt beiden auch gleich ihren Standort mit … aber nicht, dass sie auf einem Baum hockt.
So, jetzt hat Bea auch Lashawns Nummer. Yunas Blick schweift rüber zum Zelt am Strand. Ob Bea und Keito schon wach sind?
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Braun
Es ist noch früh als Merlin sich nach einer ruhelosen Nacht zu den Dusch- und Waschräumen aufmacht. Gregorius hat noch immer nicht geantwortet. Hat er die Flucht ergriffen wegen seiner ständigen Paranoia vor irgendwelchen Häschern?
Merlin wird unbehaglich zumute, das eventuell verursacht und … plötzlich keine Bleibe mehr zu haben, wenn der Zirkus weitergezogen sein sollte. Er hatte sich an seinen Schlafwaggon ganz gut gewöhnt und die Arbeit im Zirkus.
Mit Erschrecken stellt Merlin fest, dass dann auch kein Lieferwagen mehr für Lottas Vertrag mit Phil vorhanden wäre. Leichte Übelkeit steigt ihn ihm hoch, was er alles auf einmal aufs Spiel gesetzt hat mit seiner trunkenen Plauderei. Das Geschäft und die Einkünfte sind noch lange nicht so hochgekurbelt, dass man schon investieren könnte. Oh man! Nie wieder Tequila!, schwört Merlin sich.
Kurz vor den Duschkabinen nimmt Merlin ein paar Überraschungen war. Hei, die Festivalleitung hat sich nochmal was einfallen lassen für den letzten Tag. Merlin schaut sich erstaunt und erfreut um. Gut für weitere Ablenkung heute – auch von Gedanken an Christin - und ein bisschen Sport tut der auch Seele gut. Er wird gleich mal nach einem feinen Frühstück und ordentlich viel Kaffee die Garcias fragen, was sie für heute so geplant haben. Ihm selber würde so eine Radtour am Vormittag ganz gut gefallen, um die Gegend ein wenig zu erkunden … oder Fußball spielen. Oder beides! Kann man ja einpacken, … den Ball!

Mhm, und für unterwegs könnte er doch noch seine kleine Muckebox mitnehmen. Bisschen Musik unterwegs ist doch auch fein.
Etwas vergnügter geht Merlin duschen und kehrt nunmehr frischer als vorher zum Zeltplatz zurück. Trotzdem kann er noch mindestens drei Tassen Kaffee brauchen und setzt gleich mal einen auf.
Nael streckt sich. Er sieht sich um. Auch Julius scheint so langsam zu erwachen, doch Almas Platz ist weiterhin leer. "Seufz." Na hoffentlich geht das gut. Er versucht die Gedanken von sich zu schieben. Er zieht sich um.
Julius setzt sich auf. "Na alter Mann!" Boar, ich hab einen Schädel.. Auch Julius zieht sich um. "Alter Mann? Du Witzbold.", sagt Nael und schüttelt amüsiert den Kopf.
Die beiden Sims gehen aus dem Zelt. Sie sehen Merlin. "Hallo Merlin.", begrüßt Nael ihn. Julius hebt die Hand. "Du warst schon unterwegs?", fragt Nael.
"Hallo Merlin.", wird der Kaffeekocher von Nael begrüßt. Julius hebt die Hand. "Du warst schon unterwegs?", fragt Nael weiter.
Merlin hält beiden fragend einen Becher hin und: „Kaffee? Ja, ich war schon bei den Duschen. Stellt euch meine Überraschung vor, Die haben noch ein paar Sportgeräte aufgestellt für den letzten Tag …“ Er blickt sich suchend um, ob noch ein weiterer Becher Kaffee gebraucht wird.
„Ah, Alma schläft noch …?!“
Hoffentlich streut er gerade nicht Salz in Naels Wunden, fällt ihm zu spät auf. Die Frage hätte er wohl besser nicht gestellt … sollte sie nicht zurückgekehrt sein. Da scheint der spanischblütige Bruder … keinen Spaß zu verstehen.
Charakter: Yuna, Bea
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3
Gruppe Grau
Als Bea am nächsten Morgen aufwacht, ist Yuna fort. Keito schläft jedoch noch. Die Meerfrau bemerkt auch, dass sie eine Nachricht auf ihr Handy hat. Von Yuna, die ihr nun auch Lashawns Nummer weiterreicht. Bea lächelt. Dabei hatte sie anfangs befürchtet, der Anfang an der neuen Schule würde schwierig werden, doch bisher hat sie keine Probleme mit ihren Mitschülern.
Als sie schließlich aus dem Zelt krabbelt, sucht sie gleich nach Yuna. Wo sie wohl ist? Bea kann sie nicht sehen. Erst als sie ein paar Meter gelaufen ist, fällt ihr Yuna auf. Sie sitzt auf einem Baum. "Wow!", ruft Bea ihr zu, "Bist du da alleine hochgeklettert? Ich könnte das nicht." Ihr Element ist eher das Wasser. Ob Yuna ihr wohl auch mal klettern beibringen könnte?
Bea hat auch so langsam Hunger. Zum Frühstück ist Keito dann ja hoffentlich auch wach. Und Lashawn und Buzz könnten sie dann ja auch bald anrufen.
Charakter: Nael und Julius
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Braun
„Kaffee? Ja, ich war schon bei den Duschen. Stellt euch meine Überraschung vor, Die haben noch ein paar Sportgeräte aufgestellt für den letzten Tag …“ Nael und Julius nehmend dankend den Kaffee.
„Ah, Alma schläft noch …?!“ Nael zuckt nur die Schultern. "Sport hört sich gut an. Willst du uns zeigen, wo die Sportgeräte stehen? Dann werden wir noch fit für den letzten Tag." Nael kann Sport gerade gut gebrauchen.
Charakter: Keito, Yuna, Bea
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Grau
Noch fast im Halbschlaf auf der Seite liegend und Yuna neben sich wähnend tastet Keito wohlig seufzend nach der Freundin. Seine Finger greifen ins Leere. Abrupt öffnet er beide Augen, setzt sich auf. Äh, ganz allein im Zelt? Im ersten Moment durchfährt ihn ein Schreck, dass Yuna verschwunden ist. Das war die erste Nacht … in der sie nicht kalt wie ein Eisblock war … seit der Nacht im Spukhaus, oder? Er hätte zu gern gewusst … wie sie heute Morgen beim Aufwachen war … Ob alles seine Richtigkeit hat!
Aber Bea ist auch weg … Keito entspannt sich wieder etwas. Wahrscheinlich sind beide nur zum Frühstücken raus. Er zippt seinen Schlafsack auf und steigt aus dem Zelt. [/i]Mhm, auch hier niemand. Ah, da hinten läuft Bea … allein?[/i] Von Yuna noch immer keine Spur. Sein Magen krampft sich nun doch wieder vor leichter Furcht zusammen, was mit Yuna sein könnte. Schnell eilt er Bea hinterher und hört sie gerade … reden?
"Wow!", ruft Bea gerade irgendjemand zu, "Bist du da alleine hochgeklettert? Ich könnte das nicht."

Keito schließt zu Bea auf und blickt nach oben. Das ist doch wohl nicht wahr! Erleichtert lacht er auf. „Guten Morgen, ihr beiden. Gut geschlafen?“

Yuna lächelt zu beiden runter: „Prächtig und wunderbar hab‘ ich genächtigt!“ Das ist vor allem eine Botschaft an Keito. Sie sieht ihm an, dass er vor ein paar Sekunden noch recht blass um die Nase war. Hätte sie sich eigentlich denken können, dass er wissen will, wie diese Nacht verlief.
Und zu Bea schmunzelt sie: „Ja, ich klettere nicht nur gern an Felsen und Höhlenwänden hoch, sondern auch an Bäumen. Hab‘ ich von meiner Mum gelernt. Wollt ihr raufkommen?“

Keito winkt ab: „Also ich hätte jetzt lieber erstmal was zu Essen und … eigentlich gerne eine Dusche. Oder was meinst du, Bea?“ Er blickt die Mitschülerin hoffnungsvoll an, ob sie nicht auch lieber erstmal was in den Magen will, als hier die Bäume hoch zu kraxeln.
Vorsichtig hangelt Yuna sich am Stamm herab und stößt sich den letzten Meter ab, um auf dem Boden leicht in die Hocke gehend zu landen. Sie strahlt beide an. „Das hat Spaß gemacht!“ Das Klettern hat ihr sichtlich gutgetan. „Ach übrigens, der Wasserspielpark dort drüben.“, sie weist mit der Hand in die ungefähre Richtung, „hat wohl auch Dusch- und Sanitäranlagen, soweit ich sehen konnte.“
„Wasserspielpark?“ hakt Keito erstaunt nach. „Lies mal deine Nachrichten! Da steht auch, dass Buzz und Lashawn wohl runterkommen!“ Keito checkt schnell sein Handy: „Oh, noch gar nicht bemerkt! Sehr schön!“ Er freut sich vor allem für Yuna. Sie scheint es unendlich zu erleichtern, wieder etwas ins Lot bringen zu können.
„Also Bea“, harkt Yuna die Meerfrau freundschaftlich unter, „frühstücken wir jetzt?“
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 3 – Gruppe Braun
„Ah, Alma schläft noch …?!“, antwortet Almas Bruder. "Sport hört sich gut an. Willst du uns zeigen, wo die Sportgeräte stehen? Dann werden wir noch fit für den letzten Tag." Nael scheint ganz angetan von Merlins Entdeckung.
„Ja, klar Nael,“, erwidert Merlin freundlich, „drüben bei den Duschen hängt ein Basketballkorb und man kann Wellnessmatten, Fußbälle und Fahrräder ausleihen.“
Er denkt einen Augenblick mit himmelwärts gerichteten Blick nach: „Ich glaube, ein Dartboard hing da auch.“, kommt er zum Schluss, schlürft nochmal aus seinem Kaffeebecher und grient dabei Naels Cousin an … während er sich im Stillen lächelnd denkt, dass Alma schon schläft, aber sicher nicht hier!
„Und Julius, auch wieder fit für etwas Sportliches oder turnt alles noch zu sehr in deinem Kopf herum!“, Merlin spielt auf den leeren Flachmann an. Der war eigentlich nicht zu übersehen. „Nach was wäre euch denn? Ich fände eine Radtour ganz toll … unter anderem.“ Er leert seinen dritten Becher Kaffee. Mhm, gleich nochmal zu den Sanitäranlagen wäre gut … Gespannt wartet Merlin auf Julius Antwort. Hoffentlich wird Naels Cousin nicht schlecht bei irgendeiner sportlichen Betätigung, weil alles im Hirn noch … kreist. Wer weiß, was er neben dem Sekt noch alles intus hatte.
- Das Forum
- Foren Hub [Neulinge starten hier]
- Fragen zum Rollenspiel
- Spielwelt-Richtlinien
- Support & Feedback
- Ankündigungen und Neuigkeiten
- Das Grosse Sims 4 RPG
- Orte
- Willow Creek
- [Archiv]
- Oasis Springs
- [Archiv]
- Newcrest
- Magnolia Promenade
- Windenburg
- [Archiv]
- San Myshuno
- [Archiv]
- Forgotten Hollow
- [Archiv]
- Brindleton Bay
- [Archiv]
- Del Sol Valley
- [Archiv]
- Strangerville
- Sulani
- [Archiv]
- Glimmerbrook
- [Archiv]
- Britechester
- [Archiv]
- Evergreen Harbor
- [Archiv]
- Mt. Komorebi
- Henford-on-Bagley
- [Archiv]
- Tartosa
- Moonwood Mill
- [Archiv]
- Chestnut Ridge
- Archiv
- Copperdale
- [Archiv]
- San Sequoia
- Archiv
- Tomarang
- Ciudad Enamorada
- Ravenwood
- Nordhaven
- Innisgreen
- Granite Falls
- Selvadorada
- Orte außerhalb von Simswelt
- Vampirwelt - Bloodmoon Valley
- Charaktere
- Hauptcharaktere
- Nebencharaktere
- Randfiguren
- Passanten
- Inaktive Randfiguren
- Inaktive Passanten
- [OPTIONAL] CC für Charaktere
- Kreativ Ecke
- Kreationen und Geschichten
- Häuser und Grundstücke
- Sims
- Geschichten und Challenges
- Community Talk
- Forenspiele
- Sonstiges
- Schreibübungen
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!

