Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)

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15.04.2023 16:35 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 15:38)
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Hausmeister

Charakter: Shane
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2


Zurück an seiner Ausgangsposition, stürzt Shane nach der Verwandlung in seine simlische Form auf die Knie. Er Atmet schwer, hat Durst, kann keine klaren Gedanken fassen. Muss... trinken... Die Hände krallen sich zusammen, greifen nach Sand und Dreck, der auf dem Boden liegt. Er hustet, fühlt sich trocken. Shane sieht auf. Sucht instinktiv nach etwas, nach irgendetwas. Dort! Zwei Plasmafrüchte liegen auf dem Boden. Shane denkt nicht nach, woher die gekommen sein könnten, sondern kriecht darauf zu, greift danach und beisst hinein, nochmal, und nochmal.



Er schlürft den Saft, vergräbt das halbe Gesicht in der Frucht und greift danach nach der zweiten. Dann erst ordnen sich seine Gedanken wieder. Seine dunkle Form geht zurück, wenn auch nicht Vollständig, dafür reichen die zwei Früchte nicht.



Als Shane bewusst wird was heute passiert ist, stockt er. Bea war hier. Und Keito und Yuna. Er hat sie weggeschickt. Wollte sie nicht beissen müssen. Shane dreht sich auf den rücken. Ist noch immer erschöpft. Er blickt an die Decke. Er sieht nochmal das, was er vorhin gesehen hat. Er ist weggelaufen, um sie zu schützen und dann? Er hat vor allem das knurren, das schwere Atmen und das wütende Schnauben von sich selbst noch im Ohr. Wie ein tollwütiges Tier.



Das war nicht irgend eine Vampirin und nicht irgendein Opfer. Es waren Viola und Blaze. Sims die ihn kennen. Shane erinnert sich wie fixiert er auf Blaze gewesen war. Er wollte sein Blut. Er muss ihm eine unglaubliche Angst eingejagt haben!



Shane legt die Hände auf sein Gesicht. Oh Gott. Was hat er getan? Er hätte die Zeit heute Morgen nicht vergessen dürfen. Das ist seine Schuld.



Shane setzt sich auf. Atmet wieder schneller, doch jetzt aus Panik. Er hat ihn beissen wollen. Er war so gierig gewesen und Viola hat ihn aufgehalten. Hat Blaze beschützt. Das kann er ihr nicht verübeln. Shane ist froh das sie das getan hat doch er fühlt sich unendlich schuldig. Er muss sich entschuldigen. Shane stellt sich grade vor wie Blaze diese ablehnt, Viola ihn ausschimpft er hätte besser aufpassen müssen und Bea... jetzt angst vor ihm hat. Er greift schnell nach seinem Handy... Akku leer. Immernoch. Er kann ihr nicht mal schreiben. Shane ist innerlich aufgewühlt, gestresst und hat angst. Ausserdem hat er noch immer Durst. Verzweifelt starrt er das leere Display an.



Er hat einen Fehler gemacht. Einen dummen, fahrlässigen Fehler. Er hat sich geschworen niemals Sims zu beissen die er kennt. (Wenn sie nicht einverstanden sind) Und das hat er auch nie. Er war bisher nur einmal in diesen Zustand wie eben gefallen. Diesen unkontrollierten. Weil er sich zu lange geweigert hatte einen Sim anzugreifen. Er erinnert sich kaum noch daran. Er weiss nur noch, dass es unschön geendet hat. Und beinahe hätte es das für Blaze auch. Irgendwie, und das weiss Shane, hat er die ganze Zeit über gewusst, dass er etwas falsches tut. Sein Instinkt hat ihn geleitet. Sein dunkles Ich. Wenn er nicht so dagegen wäre, hätte er Viola vielleicht noch schlimmer verletzt. Wenn er gewissenlos wäre... Doch... Wäre er das, wäre er erst gar nicht in dieser Situation gelandet... Es ist ein nie enden wollendes Elend. Und es wird nie enden. Nie!
Die erste Träne fällt auf das schwarze Display. Nie....




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15.04.2023 16:36 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 15:42)
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Hausmeister

Charakter: Keito, Yuna, Bea (in Zusammenarbeit mit @Murloc)
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2


Keito hat gerade noch Yunas Frage an Bea mitbekommen, ob sie sich an den Blubbergeräten vergnügen will. „Schlafsack habe ich in die Höhle geworfen!“, verkündet er kurz bei Rückkehr. Yuna wirkt als habe sie wieder das Bedürfnis, sich leicht zu betäuben. Wieso? Hat sie nicht vielleicht heute schon genug gehabt? Er schaut zu Bea: „Wir können aber auch einfach Tischtennis spielen!“ Wonach mag wohl Bea der Sinn stehen, fragt er sich.
"Tischtennis klingt gut!", antwortet Bea, die den Blubbergeräten nicht ganz trauen will. Sie möchte nicht, dass ihr davon schlecht wird.

Gute Wahl, denkt Keito. Er will nicht zwei gedimmte Mädels nachher wegtragen müssen. So ganz ist das Blubbergerät auch nicht seins. „Ok, ihr beiden gegen mich?“, grinst er. Yuna gibt sich mit einem sehnsüchtigen Blick zur Shisha geschlagen. „Dann nicht!“. Sie schnappt sich einen der Schläger, den Keito Bea und ihr reicht und stellt sich vorgebeugt in Position. „Keito spielt gut, gib also acht, Bea!“ Yuna selber ist allerdings etwas fahrig bei der Sache.

Bea, die bei Tischtennis eher mittelmäßig ist, ist froh, auch Yuna an der Seite zu haben. Vor allem, wenn Keito wirklich gut spielt, gleicht das seinen Vorteil vielleicht etwas aus.



„Hej, hauptsache wir spielen zusammen und haben Spaß. Ich fegt euch nicht gleich weg!“ lächelt Keito über die Platte zu Bea rüber. Yuna hätte er jetzt nicht geschont, aber für Bea schlägt er nicht gleich die flachen Bälle auf. Er kann auch Rücksicht nehmen, so wie Yuna beim Moped.

"Hey, ist ja nicht so, dass ich gleich zu heulen anfange, bloß weil ich ein Tischtennisspiel verliere. Und wir sind zu zweit.", grinst Bea. "Und wer weiß, vielleicht gelingen mir ja auch Glückstreffer!"

Yuna lacht hellauf begeistert: „Gut gekontert, Bea! Das machen wir, doppelte Glückstreffer und wir schlagen den Meister da drüben noch. Mehr bekomme ich auch nicht hin. Pass auf, wenn er flach aufschlägt.“ Keito ist amüsiert. Yunas Lebensgeister sind scheinbar wieder etwas wacher durchs Spiel und mit Bea an der Seite. Er bleibt erst einmal noch bei den harmlosen Bällen beim Aufschlag und zwinkert den Mädels zu. „Lasst doch mal eure Aufschläge sehen.“

Bea nimmt den Ball und trifft gerade noch die Ecke der gegnerischen Tischplattenhälfte. Es war eher ein Glückstreffer als Können, aber da die Platte noch berührt wurde zählt es noch. Ob Keito auch diesen Ball noch erwischen kann?



Auch mit einem Hechtsprung zur Seite kann Keito den Ball nicht mehr retten und jagt ihm hinterher. „Genial Bea!“ Yuna strahlt die Mitschülerin an. „Kannst du das wiederholen?“ Keito kommt lachend zurück gerannt, wirft Yuna den Ball zu. Die hält ihn glatt nochmal Bea hin.
Keito stutzt einen Moment und meint dann schelmisch: „Ok, ihr wollt mich einsacken, oder? Na wartet.“ Er stellt sich in Abwehrpositur bereit für Beas nächsten Aufschlag.

"Klar wollen wir das!", lacht Bea. Es ist eine gute Abwechslung, um nicht immer an Shane zu denken. Er sah wirklich nicht gut aus und sie macht sich Sorgen. Sie schlägt den Ball und trifft auch die gegnerische Hälfte, doch diesmal ist der Ball nicht ganz so fies und Keito kann locker kontern.

Ein Versuch, den Ball auch mal in die Ecke zu deffern, scheitert bei Yuna, reichlich. Keito kann den ebenso erwidern wie den Vorgänger von Bea. Ein bisschen wundert Keito sich. Yuna spielt nicht herausragend, aber durchaus etwas geschickter als dies. Was geht ihr noch durch den Kopf? Keitos Rückball trifft auf Beas Seite. „Den kriegts du bestimmt, oder?“, schäkert er freundlich.

Da Keitos Ball jetzt nicht sonderlich fies war, trifft Bea tatsächlich. Der Ball landet auf der anderen Seite, ist aber auch seinerseits nicht schwer zu kontern. Trotzdem macht es Bea langsam wirklich Spaß.

Das Spiel soll ruhig noch ein wenig fließen zur Eingewöhnung. Keito lässt den Ball sacht zwischen den Tischhälften zwischen Yuna und Bea jeweils wechseln, bis er Yuna dann einen der flachen Bälle zuschießt. Sie driftet scheinbar immer wieder in Gedanken etwas ab, wenn er zu seicht spielt. „Bist wieder wach?“, neckt er sie … mit etwas aufmerksamen Blick. Auch Bea scheint ihm manchmal was anderes durch den Kopf zu gehen. „Beschäftigt euch irgendwas was?“, harkt er nach?

Bea legt den Tischtennisschläger zur Seite. "Ich weiß nicht, was Yuna durch den Kopf geht, aber ich mache mir Sorgen um Shane.", gibt sie zu, "So habe ich ihn nie erlebt, so wie vorhin."

Yuna senkt betrübt den Kopf: „Und ich habe ihn noch mit meiner blöden Idee von Höhlen erklettert verscheucht. Wer weiß, wo er jetzt rumirren muss. Tut mir so leid Bea.“ Sie könnte heulen. Ständig richtet sie Unheil an oder stört die Leute. Keito blickt etwas irritiert zu beiden: „Ich hab‘ ja nicht gesehen, was zuletzt passiert ist, bevor ich zurückkam. War es so schlimm? Willst du nochmal nachsehen, Bea?“

"Er ist ja weggeflattert.", sagt Bea traurig, "und ich glaube, dass es ihm leichter fühlt, jetzt alleine zu sein." Außerdem hat sie vor Shane in diesem Zustand auch etwas Angst, doch das sagt sie nicht laut. Zu Yuna sagt sie: "Du kannst nichts dafür. Ich war ja so in Sorge, dass ich ihn suchen wollte, nachdem wir Viola gefunden haben. Immerhin sie scheint sich noch unter Kontrolle halten können."



Einen Moment lang wird Keito ganz pragmatisch. Bevor ihm die zwei Mädel hier den ganzen Abend betrübt und vor Sorge zerfließen hat er zwei Vorschläge: „Also, so wie ich das sehe, können wir hier nur abwarten und Tee trinken oder uns einen in den Tee schenken für etwas bessere Stimmung …“, er sieht kurz zur Bar rüber, „… oder einer geht jetzt mal nachsehen, ob die beiden Früchte noch da liegen, wo ich sie zurückgelassen habe. Vielleicht ist er ja zurückgekommen und es geht ihm nach einem Happen wieder besser.“ Keito streckt Bea seine Taschenlampe hin: „Wir warten hier, ok?“

Bea nimmt die Taschenlampe in die Hand und dreht sie in ihren Händen. "Ich werde ihm lieber mal eine Nachricht schreiben!", sagt sie und holt ihr Handy hervor. "Shane? Alles in Ordnung? Wir machen uns Sorgen um dich. Wenn wir dir irgendwie helfen können, melde dich."

Leichte Zweifel überkommen Yuna: „Wenn er nicht richtig vorgesorgt hat … dann vielleicht auch dafür nicht! Wenn er nicht antwortet … was machst du dann, Bea?“ Sie seufzt traurig. Mum findet, Shane ist einer der nettesten Schüler der Schule. Was, wenn der nachher … in der Nähe ausgetrocknet aufgefunden wird? Und sie hat’s geahnt … „Ich brauche glaube ich erstmal was … zur Stärkung …“ Keito versteht. „Möchtest du auch was, Bea? Ich lade euch ein!“

"Ich hoffe, dass er sich meldet!", sagt Bea nur. Aber nach wie vor traut sie sich nicht so ganz in die Höhle, solange Shane in diesem Zustand ist. Sie sagt: "Gerne, ich brauche nun auch Stärkung!"

An der Bar ist noch nicht viel los. Keito lädt beide Mädel ein, sich an den Tresen zu setzen, während er bestellt. Er kennt Yunas Geschmack, fruchtig limettig mit einem kleinen Schuss … Er selbst gönnt sich einfach ein Bier. Bea wählt ein nichtalkoholisches Getränk. „Nach einem ersten Schluck wird‘s Yuna etwas wärmer ums Herz … oder auch dem Magen. „Kann mir vorstellen, dass du da nicht wieder reingehen wolltest … in die Höhle. Ich bräuchte drei von denen …“, sie schwenkt ihr Longdrinkglas, „um mich da wieder rein zu wagen!“ Keito lupft etwas skeptisch die Augenbraue. Oh, Yuna! Er wird drauf achten, dass sie nur diesen einen kriegt. „Wird sicher ein prima Aufschlag gleich!“ Er prostet Bea und Yuna zu. Wenn Yuna glaubt, dass Bea vorsichtig ist, dann sollten sie tunlichst wegbleiben von Shane. Er nimmt auch schnell einen Schluck Bier. Was haben die beiden Mädels bloß gesehen?



Bea nimmt einen Schluck aus ihrem O-Saft. Für Alkohol ist es ihr noch zu früh. "Wir werden wohl abwarten müssen, ob er sich meldet.", sagt sie. Sie sieht zu dem Longdrink von Yuna. Der sieht allerdings auch lecker aus.

Der Blick Beas auf ihr Glas bleibt Yuna nicht verborgen. Nach ein paar mehr Schlucken schon heiterer oder gelassener … wie man es auch nennen will … fordert sie Bea auf, sich doch auch so etwas Fruchtiges zu gönnen: „Garantiert voller Vitamine!“, lächelt sie versonnen an … vor dem nächsten Schluck. Keito sieht freundlich zu Bea: „Verträgst du das? Ich bestelle dir gerne einen. Sie …“, er deutet schmunzelnd auf Yuna, „… kriegt nur noch Wasser!“ Sie hatte heute Morgen schon einiges … ok, … seinetwegen.

"Keine Sorge, ich werde das schon vertragen!", sagt Bea und findet, dass Yunas Idee wirklich gut ist. Sie trinkt normalerweise noch keinen Alkohol am Nachmittag sondern eher abends. Aber jetzt braucht sie so etwas auch. "Ich nehme auch so einen Longdrink!", sagt sie daher.

„Vertreibt Kummer und Sorgen!“ summt Yuna Bea feuchtfröhlich zu und schwenkt ihr Glas erneut zum Zuprosten. Keito bestellt Bea fein lächelnd denselben Longdrink: „Es wird mir eine Freude sein, gleich gegen euch weiterzuspielen!“ Er reicht ihr den Drink und stößt frohgelaunt an. Das wird sicherlich gleich ein Spaß … und leichtes Spiel!

"Ich bräuchte auch mal wieder Wasser!", sagt Bea, während sie an ihrem Getränk nippt. "Zum Schwimmen, meine ich. Nicht zum Trinken. Es ist heiß heute."

„Oh, aber sicher! Wir haben alles dabei!“, beeilt sich Keito Bea zu versichern. Wenn sie das braucht, geht das natürlich vor. Yuna stimmt lächeln zu. Noch so ein Drink und sie ist mit allem einverstanden … Keito schlägt vor, dass beide schon vorgehen, wenn sie mit ihrem Drink fertig sind. Er hat noch eine Überraschung vor … “Ich hab‘ da einen Stand gesehen … ich will noch was besorgen und komme nach, ja!“

"In Ordnung.", sagt Bea und sie fragt sich, was für einen Stand Keito meinen könnte. Aber da sie das wohl früh genug erfahren würde, fragt sie nicht weiter nach. Sie trinkt ihren Longdrink aus und geht mit Yuna tatsächlich Richtung Wasser, während Keito zu seinem Stand wandert.



Yuna hat sich auf eigene Kosten noch schnell einen weiteren Longdrink geordert. Keito hat’s nicht mehr gesehen … „Nur für auf den Weg!“, lächelt Yuna Bea leutselig an. „Ich hab‘ auch keine Ahnung, was er vorhat.“ Sie deutet mit der freien Hand hinter sich, in die Richtung, in die Keito ging.

An diesem Stand ist Keito seit gestern immer mal wieder vorbeigekommen. Geliebäugelt hatte er schon die ganze Zeit … schon lange nichts mehr außerhalb der Schule gemacht. Er hatte überlegt, Yuna eine Freude zu machen, weil es seit ihrer Ankunft auf dem Festival hier so schwierig gelaufen ist und sie wenig zu lachen hatte in letzter Zeit. Mit Bea dabei traut er sich auch wieder … zu malen. Keito braucht seine letzten Ersparnisse auf dem Konto für die Staffelei und Farben. Mit seiner Ausbeute eilt er den Mädchen hinterdrein und trifft sie am Strand. Yuna blickt nicht mehr ganz orientiert …. „Was hast du denn da?“, ruft sie völlig erstaunt und guckt irritiert zu Bea. „Ich hatte echt keine Ahnung …“

Bea staunt. Damit hat sie nun auch nicht gerechnet. "Willst du uns damit etwa malen?", fragt sie.

Etwas zaghaft grinst Keito: „Warum nicht? Ich kann’s ja mal versuchen. Erwartet aber nichts Großartiges. Bin ein Tupfenmaler, hab ich ja schon gesagt bei dem Tigergemälde." Etwas verlegen dreht er den Fuß im Sand. Hoffentlich lacht jetzt keiner. „Lasst uns aber erstmal schwimmen, wenn du Wasser brauchst, Bea.“, schlägt er dann vor und nickt zu Yuna rüber. „Und sie braucht wohl erst mal eine Erfrischung, um wieder etwas klarer zu sehen …“ Die reagiert gespielt empört: „Hej, bin voll klar! Was meinst Bea, was sollen wir zuerst machen?“ Leise flüstert sie ihr noch zu: „Ich dachte, er geht nur in Kunstgalerien …“
Keito räuspert sich: „Leise war das nicht! Hab’s gehört. Hast mich eben noch nie malen sehen.“ Yuna fällt wieder einmal auf, dass sie ihn tatsächlich auch noch nicht so lange kennt …

"Erst einmal schwimmen!", sagt die Angesprochene. "Danach kann Keito ja zeigen, was er draufhat." Nachdem sie eine Weile schwimmen waren, posieren die Mädchen tatsächlich am Strand für Keito - noch in ihren Schwimmklamotten. Der legt auch gleich fleißig los. Bea ist irgendwie schon ziemlich neugierig, wie das Bild werden würde.



„Stillhalten!“, befiehlt Keito den beiden Strandnixen. Yuna giggelt nämlich ständig los und biegt sich ein bisschen vor Lachen. Aber mehr, weil noch immer der Longdrink Langzeitwirkung zeigt …
„Nimm dir ein Beispiel an Bea! Ganz professionelles Model!“, rügt Keito Yuna schmunzelnd. Schnell stellt sie sich artig wieder gerade hin, grinst verschwörerisch zu Bea rüber. „Du wirst noch seine Muse!“ Es dauert eine Weile, dann müssen sie zumindest nicht mehr an Ort und Stelle verharren, als Keito die Farben weiter ausfüllt, Lichtpunkte setzt. Yuna zieht Bea an der Hand zur Staffel rüber: „Komm, wie spikeln schon mal ein bisschen.“ Beide Mädel stellen sich hinter Keito, der jetzt ganz vertieft nur noch das Gemälde vor sich sieht.

Bea schaut sich das Gemälde an. "Das sieht doch ganz ordentlich aus!", lobt sie. Sicher, es ist nicht perfekt. Aber es ist definitiv nicht schlecht. "Besser, als ich es je hinbekommen würde!"

Erstaunt blickt Yuna auf das Bild: „Also, dafür, dass ich nicht mal wusste, dass du tatsächlich malst …“ Sie ist perplex. D a s hatte sie Keito nicht zugetraut, auch wie vertieft er eben war, so … ruhig innerlich. Keito schaut sich zufrieden um. „Wie gesagt, nichts Weltbewegendes, aber ich glaub‘ ich hab‘ wieder Interesse gefunden, einfach mehr in der Richtung zu machen. Danke fürs geduldige Modellstehen.“, lächelt er beiden Mädels zu. Vor allem die Ablenkung scheint gut gelungen zu sein. Yuna und Bea blicken etwas weniger sorgenvoll drein …



Bea schaut auf die Uhr. Bis zum Abend würde es nun nicht mehr lange dauern. "Habt ihr irgendwelche Konzerte geplant für heute?", fragt sie. Hoffentlich meldet sich Shane bald! Vor allem jetzt, wo es nicht mehr so lange dauert, bis er wieder raus kann. Hoffentlich würde er Viola dann fragen können, ob sie ihm noch mehr ihrer Plasmafrüchte gibt. So ganz kann sie sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass er jemanden überfallen würde, selbst wenn es nicht sie selbst sein sollte, die als Opfer endet. Da ist es ihr wirklich lieber, wenn er Violas Hilfe und ihre Plasmafrüchte annehmen kann.

„Oh ja!“ meldet sich Yuna zu Wort. „Heute Abend kommt Evanesences! Die wollte ich gerne hören!“ ‚Bring me to Life‘ ist vielleicht der richtige Titel heute Abend. Yunas Blick zu Keito wird einen Moment dunkel als ihr der Wolf wieder einfällt. Schnell drängt sie das Bild runter und lächelt wieder zu Bea: „Was hast du denn so vor? Kommst du mit?“

Bea gefällt die Idee. "Ja, da komme ich mit.", bestätigt sie. Sie weiß zwar nichts mit dem Bandnamen anzufangen, aber sie würde sich überraschen lassen, was die so für Musik machen.


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15.04.2023 16:36 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 15:45)
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Hausmeister

Ort: Windenburg
Charakter: Shane
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2


Shane wartet im Schatten darauf, dass die Sonne unter geht. Er wünschte er wüsste wie er den Durst stillen könnte ohne einen Sim anzufallen, doch er kennt keinen. Ausser Tiere... aber die sind noch wehrloser. Er schüttelt den Kopf. Es hilft nichts. Er muss hier weg. Sobald er kann. Tut mir Leid, Bea...



Shane fliegt aufs windenburger Festland und stellt sich in den Schatten. Hier in der Nähe ist das Narval Arms und es gehen laufend Leute auf und ab. Der Abend ist Jung deswegen ist es die perfekte Zeit. Noch nicht alle stürmen dahin in den Ausgang, aber auch nicht niemand. Und der Rest tummelt sich sowieso auf der Insel. Shane seufzt.



Sein Mund ist trocken. Es gibt nichts was ihn benetzen könnte ausser Blut. Würde er jetzt nach Brindelton fliegen und sich mit Plasmasaft vollschlürfen, würde das nicht viel helfen. Er ist an einem Punkt wo Früchte das Leid nur noch schwach hinauszögert. Er will nicht riskieren, erneut in einen Rausch zu fallen. Jetzt ist er wenigstens kontrolliert. Er blickt seinem potentiellen Blutspender nach. Jetzt oder nie... Er ballt die Faust, dann geht er unauffällig der Frau hinterher.



Er wirkt wie ein Serienkiller der seinem Opfer nach stalkt. Doch in Wirklichkeit ist er eher wie ein Junky der seine Sucht befriedigen muss... Leider geht er drauf wenn er clean werden wollen würde. Ehe die Frau sich versieht und nach Hilfe Suchen kann, hat Shane sie bereits in seiner Gewalt. Er fühlt sich schlecht dabei. Es ist so viel schlimmer, da er dem Durst vor kurzem mit Plasmafrüchten entgegen gewirkt hat. Es ist viel schrecklicher, wenn der Durst ihn nicht leitet.



Doch sobald ihr Blut seine Zunge benetzt ist es wie um ihn geschehen. Es ist einfach köstlich... Es fällt ihm schwer aufzuhören obwohl er weiss er muss. Oder er wird tatsächlich noch zum Mörder. Sein dunkles Ich streitet sich in seinem inneren mit seinem guten Ich. Ist doch egal! Wen kümmerts! - Mich kümmerts! - Es ist nur ein Mensch. Sie würde dich jagen wenn du sie nicht beissen würdest. - Sie jagt mich WEIL ich sie beisse! - Quatsch! Das ist deine Natur! Hör auf dich zu sträuben! - Nein!


Endlich lässt Shane die junge Frau los. Er lässt sie langsam zu Boden gleiten, da sie sich nicht länger auf den Beinen halten kann. "Es tut mir Leid." wimmert Shane. Wie oft hat er das schon zu den bewusstlosen Sims gesagt die ihm zum Opfer gefallen sind. Keiner hat es je gehört. Und es beruhigt ihn auch nicht. Trotzdem sagt er es jedes Mal.... Er reibt sich das Gesicht.



Er hört ein Geräusch durch die Pflastersteingassen und erschrickt. Weg hier. Seine Fledermausgestalt bringt ihn nach

Willow Creek - Archiv


Es hat noch geöffnet. Er geht hinein und fragt nach einem Ladekabel welches die Bibliothekarin ihm bereitwillig ausleiht. Er sieht jetzt wieder menschlich aus. Bis auf die Ohren die er weiterhin unter der Kapuze verdeckt. Die Frau kennt ihn. Er ist öfter hier um sein Telefon aufzuladen.

Shane steckt das Telefon ein und wartet. Er hat angst vor den Nachrichten die ihn erwarten.



Was wenn Bea, sauer ist oder so viel Angst hat dass sie ihn nie mehr sehen will? Er vergräbt den Kopf in den Armen und wartet bis sein alter Schinken von Telefon endlich startet.. Er ist ausgelaugt von diesem Tag trotz der Stärkung vorhin.



Bitte sei nicht sauer... Shane sieht wei sein Handy sich einschaltet und er gibt den Code ein. Sofort kommt eine Nachricht an und er öffnet sie.




Er weiss er sollte sowas nicht versprechen. Aber er schämt sich. Er fragt sich ob er Viola und Blaze auch schreiben soll...


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15.04.2023 16:36 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 15:50)
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Hausmeister

Ort: Windenburg - Festival-Gelände
Charakter: Chip/Blaze/ Nadine / Denize
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Grün


Chip blickt leicht verblüfft Blaze hinterher, der für sein Empfinden reichlich überstürzt abgehauen ist. "Hm?" wendet er sich Steph zu. "Viola?"
Chip steht auf, holt sich auch eine Dose Bier aus dem Becken und setzt sich wieder. Kurze Bedenkzeit. Er stößt mit Steph an und antwortet dann:" Viola ist in unserer Klasse....sie ist ne Vampirin. Irgendwie hat Blaze schon ne Weile was mit ihr am Laufen...was auch immer. Sie ist okay." Er trinkt einen großen Schluck und wischt sich über den Mund. "Und scheinbar heißt das aktuelle Motto bei Blaze :....sie pfeift und er springt." Chip runzelt leicht die Stirn und kann eine Spur Verärgerung im Tonfall nicht verbergen. Viola ist schon in Ordnung, aber dass Blaze sich so zum Spielball macht, passt ihm überhaupt nicht.

Nadine hört dem Gespräch zwischen Steph und Chip zu. Sagt jedoch nichts. Spielball? Wer ist hier der Spielball, Chip...?
Ihr Blick fällt auf Denize die an ihrem Strohalm saugt. Wenn hier einer springt, wenn jemand pfeift, dann...
Grade kommt Chris zurück. Er hat einen Sack Eis dabei. Er begrüßt Steph und kippt das Eis in den Pool.
Chip grüßt Chris und bedankt sich dann für das frische Eis."Hey, einer der mitdenkt, danke dir."
Steph widmet sich wieder Chip. "Vampirin?" er lacht dreckig. "Sully mags gefährlich, was? Äh. Blaze mein ich." Stephen grinst unschuldig. "Pennt er bei ihr, oder wie is das?" fragt er nach.
Stephens Frage ist berechtigt. Wieso hat Blaze die Matte mitgenommen? Pennt er echt bei Viola?...aber Schlafsack hat er keinen dabei... . Chip zuckt die Schultern.
"Kein Plan, echt. Wenn er den Kick braucht.." Er pausiert kurz. "Sie ist allerdings ne ziemliche Kratzbürste, also...wir werden ja sehen ob er wieder auftaucht später."
Daran hatte Nadine noch gar nicht gedacht. Blaze wird doch nicht...? Das kann er doch nicht bringen!
"Kratzbürste? Okay? Ich dachte nämlich grade, wenn er eh nicht hier schläft, krieg ich sein Zelt. Ich wollte sowieso fragen ob einer von euch ein bisschen rutscht. Ich hab nämlich keins." Steph grinst immer noch. Denize muss lachen.
Sie zeigt belustigt auf Chip: "Er teilt gern das Zelt mit dir. Er mag das. Also... vorausgesetzt Chris ist nicht eifersüchtig."
Sie grinst Chris und Chip an und saugt dann wieder an ihrem Sex on the Beach. Chris zeigt Denize den Mittelfinger während Steph nur grinsend zwischen den beiden hin und her sieht.
Chip schaut verblüfft zu Denize, dann muss er lachen. "Hey, du wirst frech langsam...pass mal gut auf...sonst ..."Er macht eine entsprechende Handbewegung, als ob er ihr den Hintern versohlen will." Wieviel so Drinks hat sie denn schon? War doch bloß der eine, oder?
Er schaut grinsend zu Stephen. "Im Suff sehen eben alle Zelte gleich aus..." Mehr Erklärung braucht's seiner Meinung nach nicht. Dann überlegt er kurz. "Ja, kannst schon mit in Meinem pennen...wenn du zu viel sägst, schmeiß ich dich halt raus."

"Ah Danke Mann, keine Sorge, wenn du genug trinkst, hörst du mich gar nicht mehr." Stephen blickt zu Chris der grade den Grill anschmeisst und fragt. "Jemand Hunger?"
Nadine greift nach Denizes Arm und flüstert: "Du solltest was Richtiges essen auf die Drinks." Denize nickt. "Ja ich." sagt sie zu Chris, obwohl sie gar nicht so hungrig ist. Aber Nadine hat bestimmt recht.



Chip nickt zu Chris:" Jo, könnte auch was vertragen."
"Ich nehm auch was, wenn du was übrig hast." sagt Stephen zu Chris der gerade ein paar Würstchen auspackt. Dann lehnt er sich im Stuhl zurück und trinkt vom Bier.
Chip erinnert sich an Stephens wechselnde Beziehungsstatusmeldungen, deshalb fragt er: "Wie läufts denn bei dir grad so? Also...bei Simbook liest sich das ja recht...abwechslungsreich." Chip grinst und gibt ne Runde Zigaretten aus.

Stephen fängt die Packung auf und zündet sich eine an. "Grade is flaute. Die letzte hatte kein Bock mehr. Kam anfangs noch zu Besuch ins Gefängnis aber dann.." Stephen zuckt die Schultern so als ob ihm das nicht gross kratzen würde. "Aber macht nichts."
Chip denkt an sein neues Tattoo. "Neues Spiel , neues Glück." sagt er lächelnd zu Stephen.
Stephens Blick zuckt kurz von Chip zu Denize. Dann hebt er fragend eine Braue. Er braucht nichts sagen und Denize bekommt es nicht mit.
Chip registriert den Blick, hebt ebenfalls kaum merklich eine Augenbraue , zuckt minimal mit den Schultern und grinst dann kurz. Ja, das würd ich auch gern wissen...schießt es ihm durch den Kopf.



Er stößt nochmal mit Steph an. Dann schaut er zu Chris, der professionell die Würstchen grillt. „Boah, das riecht verdammt gut..." Er steht auf, holt sein Taschenmesser raus und beginnt ein paar Brötchen, die Chris mitgebracht hat, aufzuschneiden.
Chris sagt nicht viel. Denize blickt zu Chip: "Was hast du heute noch vor?" fragt sie. Sie fragt vor allem weil Stephen da sitzt und weil sie heute Nadine nicht wieder hängen lassen will. Aber so einen Sex on the Beach würde sie nochmal nehmen.

Chip ist fertig mit schneiden und reißt gerade eine Packung Pappteller auf. Er stellt sie zu Senf und Ketchup und antwortet: "Da spielt ne Hammer Ska/Punkband aus Spanien nachher...SKA-P...sie gehen voll ab und ich hätte gute Lust mein neues Tattoo mit denen ein bisschen zu feiern." Eigentlich ja auch gerne mit Blaze, aber der hat ja Wichtigeres zu tun. Chip unterstreicht die Bandbeschreibung mit panthomimischem Posaunenspiel und grinst dann. "Wer ist dabei?"

"Klingt gut." sagt Stephen und wirft die Kippe weg. Denize wirft Nadine einen Blick zu. Diese zuckt die Schultern, dann nickt sie. "Dürfen wir auch mit?" fragt Denize lächelnd.

Überrascht schaut Chip sie an. Du auf jeden Fall, denkt er, antwortet aber:"Klar, warum denn nicht? Je mehr, desto party." Er dreht sich zu Chris:" Wie sieht's bei dir aus?" Dabei bleibt offen, ob er das Konzert oder die Würstchen meint.
Chris hebt mit der Zange ein fertiges Würstchen auf und hält es Chip hin. "Ne, ich hab n Date."

Chip hält ihm nen Pappteller hin , packt ein Brötchen dazu und reicht den gefüllten Teller Denize. Ketchup und Senf stehen ja auf dem Tisch. Chip spürt die Shots und das Bier und fragt , Chris den nächsten Teller hin haltend: "Unsere gemeinsame Bekannte?"

"Jep." meint Chris kurz angebunden und reicht die nächste Wurst weiter. Denize beisst schon in ihre und hat nun doch mehr Appetit als gedacht.

Chip ist insgeheim froh, dass er Chris die Sache mit dem Mädel nicht versaut hat. Sie scheint gechilllt zu sein und sich an seinem nächtlichen Besuch nicht besonders gestört zu haben. Schwein gehabt. Nachdem alle gegessen haben, lobt Chip noch den Grillmeister , nimmt zwei Dosen Bier aus dem Pool, wirft Stephen eine zu und meint dann:"Eins für auf den Weg. Ab zum feiern."

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Als sie das Konzertgelände erreichen herrscht schon Hochstimmung. Der Frontmann animiert gerade das Publikum, das ihm den Gesang abnimmt und die Posaunen im Hintergrund fahren Chip direkt in die Beine. Er nimmt Denize bei der Hand und brüllt ihr, schon auf und ab hüpfend , ins Ohr:“Los...ab ins Getümmel!“ Chip grinst Stephen an und macht eine auffordernde Kopfbewegung in Richtung Menschenmenge.

Das lässt Stephen sich nicht zweimal sagen und springt grinsend hinterher. Nadine versucht Schritt zu halten.

Chip hält Denize fest an der Hand, dicht bei sich und drängelt sich Richtung Bühne weiter. Er ist so in Partystimmung, will sich austoben...mit ihr am liebsten...ohne sie aber auch...einfach alles raus lassen und feiern. Irgendwo tut sich ein Lücke auf, Chip drückt Denize wieder seine Cap auf den Kopf , packt Stephen um die Körpermitte und fängt an laut mitgrölend auf und ab zu springen wie ein Gummiball.

https://www.youtube.com/watch?v=Y7CgUgX3hZU



Dann fühlt er , wie er plötzlich von den Beinen gerissen, hochgehoben und von vielen Händen und Armen weitergereicht wird. Er hat keine Chance das zu steuern und genießt lachend die action.



Stephen bewegt sich durch die Menge. Chip randaliert und er ist ein klein wenig Stolz auf den Gummiball. Das hat er von mir, denkt er grinsend und zündet eine Zigarette an. Oder er versucht es. Er blickt kurz zu Denize, der grade Chip 'entrissen' wird. Doch dann taucht hinter ihr die Blonde auf. Steph schaut sich um, sein Feuerzeug geht nicht, deswegen kickt er eine rauchende junge Frau an. Um nicht gegen den Lärm anzubrüllen, gestikuliert er das Feuer. Sie nickt, hält ihm das angezündete Feuerzeug hin. Mit der anderen Hand schützt sie die Flamme. Sie hat etwas Blaues in dieser Hand und Stephen runzelt die Stirn. Jetzt muss er doch fragen: "Was ist das?" fragt er an ihr Ohr gebeugt. Sie erklärt es ihm.

Chip kommt irgendwo in der Menge wieder runter und hüpft uns springt einfach dort weiter.Weit weg von Denize kann er eigentlich nicht sein. Er lässt sich von der tobenden Menschenmenge in die Richtung weiter schieben in der er sie vermutet, tanzt und springt dabei und sieht plötzlich Stephen vor sich.

Der grinst überlegen. In der Hand wirft er etwas Rotes auf und fängt es wieder und ehe Chip es sich versieht, kriegt er den Beutel ins Gesicht. Im selben Moment stimmt die Band einen neuen Song an..."Colores"...bevor Chip richtig checkt was los ist explodiert das Ding und rings um tun es weitere hundert Beutel in allen erdenklichen Farben.

https://www.youtube.com/watch?v=b35RwruI8Vk

Wow!!! Er grinst Steph an und reckt einen Arm hoch. „Yeah...machen wir Sauerei! Jiiiihaaaa!“
Chip packt Denize bei der Taille , hebt sie hoch , wirbelt sie herum und wird mit jedem Farbbeutel, der hochfliegt, ausgelassener. Neben sich bemerkt er, wie ein Typ noch zwei Beutel herauskramt. Blitzschnell schnappt er sich die, drängt Denize ein Stück weit weg von dem Typ , der ziemlich empört drein schaut und drückt ihr den Beutel in die Hand.
Denize wirft ihn über sich und Nadine. Der Puder verstreut sich über ihnen und den anderen um sie herum. Sie lacht und sogar Nadine lächelt ein wenig. Denize tanzt ausgelassen mit ihr . Es geht ihr wieder super und sie hat richtig Spass!
Chip schleudert seinen lachend mit einem lauten“Colores!“ über Stephen und sich in den Himmel. Der lacht auch und fast gleichzeitig brechen sie beide in Husten aus. Lachen, singen und Farbstaubbeutel vertragen sich irgendwie nicht so gut.
Chip springt Stephen auf den Rücken und lässt sich von ihm herumschwenken. Er sieht Denize mit Nadine tanzen, die beide schon in allen Farben glänzen. Er zeigt ihr das Victoryzeichen und lässt sich ein letztes Mal vom Sound mitreissen.Die Band will sich verabschieden, aber das Publikum rast. Es gibt eine Zugabe.
Chip legt mit Stephen nochmal einen wilden Mix aus Pogo und Skanking hin und umarmt ihn am Schluss stürmisch. Was für ein gei les Konzert! Nachdem die Band gebührend verabschiedet wurde, nimmt Chip Denize wieder bei der Hand und bahnt sich mit ihr und den anderen einen Weg durch die Menge. Ausser Atem begutachtet er die Gestalten um sich herum.

"Was für ne Schweinerei!" Er muss lachen. Die Farbe hat sich durchs Schwitzen in alle möglichen und unmöglichen Farbtöne verwandelt. "Uns erkennt kein Mensch mehr!"
Stephen zieht an einer bunten Zigarette. "Ich leg mich ne Runde in euren Pool." sagt er scherzhaft.
"Ja, mach das...da freut sich Chris, wenn er das Farbbad sieht." Chip grinst.
"Ich geh duschen..." sagt Nadine. Sie hatte grade mehr Spass als sie zugeben würde. Ihr Blick fällt auf Denize. "Kommst du auch mit?"
Denize grinst breit. Sie blickt zu Chip und wägt ab. Eigentlich muss sie mit ihm noch reden. Unter vier Augen. Und wenn nacher alle wieder beisammen Sitzen wirds schwierig.. "Ich komm gleich nach, ja?"
Kurz ist Chip verwundert über Denize Reaktion, dann freut er sich. "Darf ich?" er nimmt ihr die Cap wieder ab, drückt sie auf seine bunten Haare und meint:" Gut dass sie schwarz ist, passt zu allem." Dann prustet er los. Denize hat da , wo die Cap saß einen schönen Ring...oben die Naturhaare, unten bunt. "Ich glaube uns beide sollten wir im Bild festhalten..." lacht er. "Du wirst bestimmt so ne Megainfluencerin mit diesme neuen Style." Er betont" Influencerin" leicht affig.
Nadine blickt zu Chip, dann zurück zu Denize. "Okay.."
"Wo sind die Duschen?" fragt Stephen.



"Ich kann sie dir zeigen." gibt Nadine zurück und geht vor. "Cool. Bis später."
Steph zwinkert Chip zu und folgt Nadine.
Chip dankt Stephen mit einem Blick und minimalem Schmunzeln, dann dreht er sich zu Denize:" Nochmal Lust auf 'sex on the beach'...also ich schon." Grinsend zieht er sie übermütig Richtung Bar. Sie werden nicht groß auffallen in ihren farbigen Outfits, überall tummeln sich regenbogenfarbige Menschen auf dem Gelände.
"Au ja!" Denize hüpft ein bisschen, sie hat ihre Freude zurück. Die Krise vom Morgen ist wie weggeblasen.
In Windeseile stehen zwei Longdrinks vor ihnen und beide greifen gierig danach. Das Konzert hat durstig gemacht.
Denize schlürft mit dem Strohlam ihren Drink und schaut sich um bis ihr Blick wieder auf Chip fällt. "Ich würd gern irgend ein Andenken kaufen." sagt sie.

Chip ist glücklich...für den Moment. Er ist allein mit Denize unterwegs und hatte gerade Höllenspaß beim Konzert. Sie sieht unglaublich süß aus, wie sie da sitzt...mit all den Farben bedeckt und an ihrem Strohalm mümmelnd. Er spürt wieder dieses fast unangenehme Ziehen in der Herzgegend, was ihn immer ein bisschen aus dem Takt bringt. Chip kann kaum den Blick von ihr abwenden. Jetzt ist wieder so ein Moment, in dem er ihr die farbigen Haare zur Seite streichen möchte und sie zärt...." Ihre Bemerkung holt ihn an die Bar zurück. Er atmet tief durch, nimmt einen Schluck vom Drink und fragt:" Ein Andenken? Schwebt dir was Spezielles vor?"



Sie zuckt die Schultern. "Hab gesehen das es da drüben hübsche Anhänger gibt. Oder... wir könnten ein Foto machen." Sie grinst ein bisschen. Ein Foto machen ist eigentlich Nadine vorbehalten. Aber das können sie ja später noch. "Make Up haben wir ja schon." sie grinst.

"...und nen hübschen Anhänger hast du ja auch schon." antwortet er und zeigt grinsend auf sich selbst. "Foto wäre cool...ja..das machen wir." Er hebt sein Glas , um mit ihr anzustoßen. "Obwohl ich dieses Konzert auch ohne Erinnerungsfoto sicher NIE vergesse." Er lächelt ihr zu.



Chip sieht sich um und registriert einen älteren Mann, der Denize gerade mit Blicken verschlingt. Chips Miene verfinstert sich augenblicklich und er sendet einen "Mach- dich- vom- Acker bevor- ich -aufstehe" Blick in dessen Richtung und ballt unwillkürlich die Fäuste. Dann sagt er äußerlich gelassen zu Denize:" Komm, wir nehmen die Drinks mit und schlendern mal in Richtung Fotoshooting."

Denize bemerkt den Mann nicht und nickt fröhlich. "Gehn wir!"
Chip hakt sie unter und spürt schon wie der Drink wirkt. Tückisch die Dinger und in Verbindung mit seinem Bier nicht ganz ungefährlich. Er wirft einen Blick auf Denize , die ganz munter und vergnügt wirkt, was ihn beruhigt. Er will ja ein bisschen aufpassen, dass es ihr nicht wieder so schlecht wird wie am Vortag. Sie kommen am Fotostand an und werden von einer freundlichen Lady in Empfang genommen. "Was haben wir denn hier für ein hübsches Pärchen? Das werden Superbilder mit all den Farben."Sie lächelt. "Was habt ihr euch denn so vorgestellt?" Chip ist leicht überfordert mit der Frage. Er hat noch nie ein Fotoshooting absolviert...der Passbildautomat ist das höchste der Gefühle was er diesbezüglich kennt. Deshalb sagt er scheinbar zuvorkommend zu Denize:" Die Dame entscheidet." und zwinkert ihr zu.

"Lass uns einfach spontan sein!" Denize schlürft den Drink leer. Die sind soooo lecker und begibt sich auf die Position vor der Kamera. Sie winkt Chip zu sich.
Der leert auch noch schnell sein Glas und stellt sich etwas unbeholfen zu ihr. "Na, ein bissl lockerer sollte schon." weist ihn die Fotografin an und Chip versucht sich innerlich zu entspannen.



Dann lässt er sich von Denize zu verschiedenen Ideen anleiten und hat beim letzten Bild noch selber einen Geistesblitz, als ihm das Gespräch über den Tanzkurs wieder einfällt.

Nachdem die Bilder im Kasten sind, warten sie noch kurz , bis sie die Kunstwerke in Empfang nehmen können. "Die werden sicher toll." Chip lächelt Denize an. "Obwohl ich das Gefühl hab, dass ich null fotogen bin, aber du wirst das wieder wett machen." Er lässt nochmal liebevoll den Blick über ihr farbiges Erscheinungsbild gleiten. "Steht dir echt gut...kannst ruhig so bleiben. Ich nenn dich jetzt meinen Regenbogenkäfer...."Er grinst.
Die Fotografin tritt zu den beiden und drückt Denize die Bilder in die Hand. Chip steht auf um zu zahlen, während Denize schon neugierig die Bilder durchguckt.







"Und gibt`s ein Favobild?" fragt er als er zurückkommt.
Denize grinst als sie die Bilder durchguckt. Sie pickt eins heraus. "Das hier! Das sind tolle Erinnerungen. Danke Adrian." sagt sie mit unverwechselbarem Augenaufschlag.



Chip lacht, als er das ausgesuchte Bild sieht und schmilzt innerlich dahin bei "Adrian" in Kombination mit diesem Blick.
Ja, ist richtig Rock'n Roll, was?“ spielt er auf ihre Tanzleidenschaft an. Dann fragt er :
"Wollen wir los Richtung Zeltplatz? Bestimmt willst du auch duschen gehen, oder?" Chip selbst könnte es noch ein Weilchen so bunt aushalten, einfach weil es zum Tag gehört.

"Ja, ich glaub ich will mich jetzt waschen." sie klopft auf den Rock der mal rosa gewesen ist und eine bunte Staubwolke verflüchtigt sich.
Chip hustet künstlich, als sie den Rock ausstaubt und meint:" Klar...versteh ich."
Während sie los gehen, schwebt er immer noch auf Wolke sieben, von der ihn die nächste Bemerkung unsanft wieder herunterholt.
Zum Zeltplatz... Ob Sullivan schon zurück ist? fragt Denize sich. "Du..." beginnt sie zögernd."Ich weiss ich nerv dich bestimmt schon total..." sie senkt den Blick.
Chip hat augenblicklich wieder das flaue Gefühl im Magen und fühlt sich mit einem Schlag viel zu nüchtern. War klar, dass er dieser Sache nicht auskommt. "Bisher noch nicht.Was gibt`s denn?" antwortet er in neutralem Tonfall.
Denize bemerkt den Umschwung und seufzt. "Okay dann... vergiss es." Sie geht etwas schneller.
Chip fühlt sich in der Klemme. Einerseits könnte er sich aus der Affaire ziehen, andererseits...oh Mann... Er holt etwas aus mit den Schritten, fasst sie an der Hand und bringt sie zum Stehen. "Warte...Die Entschuldigung, nicht wahr? Ich hab's nicht vergessen..." Er setzt sich wieder in Bewegung. Wie könnte er auch...noch nie musste er sowas Unangenehmes tun...musste? Keiner zwingt dich, Chip. Aber er weiß, dass es für ihn keine andere Wahl gibt.
"Es ist nur so, dass sie sich so quält... und ich hab ihr versprochen dass wir Spaß haben werden. Wenn er nicht da ist da gehts aber er wird bald zurückkommen und vielleicht Viola mitbringen... Und... also.. ich weiss nicht was bei den beiden... aber es kurbelt auf jedenfalls ihr Kopfkino an. Ich kenn sie!" Denize plappert drauf los, fast ohne Komma. "Weisst du, es ist einfach so gemein.... er hätte ihr nicht sagen dürfen das er wegen mir mit ihr gegangen ist...."

Das war jetzt die Faust im eh schon flauen Magen. Was redet sie da bloß? Wenn er das grade richtig rausgefiltert hat, dann...Chips Miene versteinert, dann fragt er in gefährlich ruhigem Ton:" Er hat was? Mit Nadine was angefangen weil er eigentlich mit dir ..." Ihm bleibt kurz die Spucke weg, aber vor Denize wird er sich jetzt nicht die Blöße geben und den Gefühlen freien Lauf lassen. Er drückt die aufsteigende Hitze nieder und meint dann beschwichtigend:" Das war nicht nett...nein...aber vielleicht stimmt's ja gar nicht und er hat's nur aus dem Moment raus gesagt, weil er sauer war wegen irgendwas..." Chip spürt, dass ihm leicht übel wird, trotzdem überfällt ihn das dringende Verlangen nach einem Drink.

Habt ihr nie darüber gesprochen?“ Denize ist ein wenig verblüfft. „Vielleicht wars gelogen, das weiss ich nicht, aber es hat ihr weh getan und ich finde er sollte das wieder gut machen....“

Chip stoppt kurz an der Bar und fragt:" Soll ich dir auch noch einen mitbringen?" Er braucht jedenfalls einen jetzt. Denize nickt bloß. Chips Mine und Haltung hat sich mehr verändert als sie erwartet hätte.
Mit den neuen Drinks kehrt Chip zu Denize zurück.
Er knüpft an ihrer Frage an. "Ob wir drüber geredet haben? Schon...aber das ist nicht so einfach... Blaze ist keiner der gern redet, weißt du doch..." er trinkt. "Ich mach's, weil ich's dir versprochen hab... aber , das ist verdammt schwierig für mich und ich weiß immer noch nicht was dabei rauskommen wird. Lass uns nicht mehr drüber reden, okay...und gib mir Zeit bis morgen Abend." Er zwingt sich zu einem Lächeln. "Prost, und jetzt gehen wir zu den Anderen und verwandeln uns dann wieder in unser normales 'Ich'." Er hat mehr als genug fürs Erste von dem Thema.
Okay...“ Denize ist nicht zufrieden, lässt es aber dabei bewenden und folgt Chip zurück zum Platz.



(in Zusammenarbeit mit @Ripzha)


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15.04.2023 16:37 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 15:54)
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Hausmeister

Charaktere: Maryama, Lotta, Elani, Asante
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Blau
& Braun

Elani macht sich sogleich ans Zubereiten.



Aus Lottas Erntepaket fischt sie mit als Erstes Kräuter, Gemüse und Früchte zum Marinieren mit einer salzigen Honig-Thymian-Chili-Erdnussölmischung, die sie später abwechseln in Stücken auf Metallspießen aufreihen wird.
Die Fische werden eilig entschuppt, die Schalentiere aufgebrochen mit Asantes Jagdmesser, dass sie ihm extra noch dafür abgeschnackt hatte. Schnell und konzentriert arbeitet Elani. Sie leitet eine herausragende Gourmetküche mit vierzig Beiköchen und diversen Hilfskräften. Allabendlich müssen um die zweihundert Gerichte raus. Jeder Hieb und Schnitt sitzt bei Elani, ohne groß nachzudenken.
Der Fisch weilt schon in einer Sesamöligen Zitronengras-Curry-Ingwer-Soyasaucen-Marinade. Das Krebsfleisch wird bis auf die Scheren zusammen mit feingestampftem Taro in Bananenbrotfladen eingebacken. Sie dämpfen in Bananenblättern, die Elani zum Garen zuhause schon einsteckte, noch eingewickelt und vergraben in der Aschenglut des Lagerfeuers. Die Fladen werden erst zum Schluss am offenen Feuer nachgeröstet.

Maryama schlendert bei Asante untergehakt in Richtung Zeltplatz. Browneye fehlt. "Sag mal...wo ist eigentlich der kleine Löwenkönig?" fragt sie Asante und sieht sich nach dem Hund um. "Oh", sie stupst Asante lächelnd in die Seite und weist in die Richtung, in der sie ihren Vierbeiner erspäht hat. Browneye läuft bei Fuß neben Julius her, als wäre es noch nie anders gewesen. "Da haben sich wohl zwei gefunden." sagt sie lachend.
Asante schaut sich nach dem Stups in die Seite ebenfalls nach Browneye um und grinst: „Ich glaube, der kleine Löwe hat einen zahmen Tiger gefunden. Oder einen lieben Bären!“ Asante lächelt liebevoll zu Maryama runter. „Der kleine Löwe ist doch ein Herzensbrecher, oder? Meines hat er auch gleich erobert.“ Maryama nickt. „Ja, das ist er, mir ging's genau so.“ Und der Große Löwe ist auch grade dabei, lächelt sie in sich hinein.

Befeuert hatte Elani den Grill noch vor dem Marinieren. Der Fisch wie auch Krebsscheren werden jetzt in die Mitte drapiert, die würzigen Frucht- und Gemüsespieße drumherum.



Sie stochert in der Asche die verpackten Fladen frei. Die Bananenblätter sind nahezu verkohlt und verleihen noch ein zusätzliches Röstaroma. Kurz noch im offenen Feuer an diesen Speerspießen geschwenkt und auch die Beilage ist fertig. Sie dient auch zum Aufnehmen der Speisen. Messer und Gabel gibt es heute nicht. Asante kennt das. Elani lacht. Wie wohl die anderen damit umgehen werden?
Ihre Zelte sind schon in Sichtweite, als Maryamas Nase ein köstlicher Duft erreicht. "Oh mein Gott...riecht ihr das?!" Sie dreht sich zu den Anderen. "Elani zaubert schon Köstliches mit unserem Fang! Lasst uns schneller gehen...ich bekomme schon weiche Knie so lecker riecht das!" Sie beschleunigt ihre Schritte und zieht Asante mit sich.

Ganz begeistert geht auch Nael in Richtung Essen. „So langsam bekomme ich auch Hunger!“, sagt er und Alma nickt zustimmend.
Asante schnuppert beim Näherkommen schon wohlig in der Luft einen würzigen ihm sehr bekannten Duft. „Das riecht nach den Farben meiner Heimat!“, lächelt Asante der Nachbarin zu. „Garantiert hat sie in Bananenblättern gegart. Mhm, das musst du probieren, Maryama!“
Der Wolf pirscht schon an Lotta vorbei. Der Fischgeruch hat es ihm angetan. Lotta stürzt lieber hinterher, denn wie ein Hund hört Böser ja nun mal nicht. „Elani!“ schreit sie der Köchin entgegen. „Pass bloß auf den Fisch auf, stell ihn hoch. Sonst war das unser Mittag gewesen.“ Merlin stürzt hinterher. Er kennt den Wolf in Aktion. Alma sieht verwundert zu den beiden. Wieso machen die so ein Tamtam um den Hund?

Fruchtspieße und glasig gegarter Fisch mit Grillkruste und auch das andere Meerestier werden auf eine Platte serviert, Zitronenschnitze drüber verteilt. Für die Fladen hat Elani - neben der Platte - extra ein Körbchen mitgebracht. Essen mit Händen und Füßen ja, … aber bitte mit Stil. Elani schmunzelt als sie die anderen Nahen sieht. Tataa … es ist serviert!
"Elani, du unglaubliche Küchenfee...was hast du da alles in der kurzen Zeit geschafft? Das sieht und riecht verboten lecker!" Neugierig tritt Maryama näher und inspiziert die Bananenblätter in der Glut. "Und was ist da Geheimnisvolles drin?" Sie strahlt Elani an. Irgendwie fühlt sie sich wie ein Kind, dass Hungrig nach Hause kommt und feststellt, dass die Mutter das Lieblingsessen gekocht hat. Eine warme Welle der Dankbarkeit überkommt sie und sie drückt Elani spontan an sich. "Danke, ich freu mich so sehr aufs Essen."



Elani freut sich über Maryamas Lob und die hungrigen Mäuler. Die Fischplatte hat sie lachend schnell in Sicherheit gebracht. „Das sind Bananenbrotfladen!“, erklärt sie freundlich der Nachbarin. „Damit nimmst du den Fisch auf. Asante zeigt es dir gleich bestimmt!“
Sie lächelt freundlich in die Runde: „Setzt euch, es wird gleich serviert.“
Alma und Nael setzen sich schonmal. Auch Julius kommt hinzu, aber Brown Eye ist weiterhin in seiner Nähe. Julius lächelt glücklich. „Das riecht wirklich gut!“ Auch er merkt nun, wie sein Magen nach Essen schreit. „LoL, war das dein Magen, Julius?“, sagt Alma lachend, als plötzlich ihr eigener Magen knurrt. „Ähh..“ Alma ist verlegen.
Elani holt ein Metallgestell hervor, auf dem sie die Platte abstellen kann, die so nun automatisch zum kleinen Tisch wird.

Der Umgang mit dem Fladenbrot wird allen gleich gezeigt. Asante reißt ein Stück der Millimeter dünnen Teigware vom Rand ab. „Ihr müsst vom Rand abzupfen, in der Mitter ist ja die Füllung.“ Er klemmt das nun etwas aufklaffende Fladenstückchen zwischen Daumen wie Zeige- und Mittelfinger, greift damit geschickt ein Stück vom Fisch, den Elani bereits zum Teil filetiert hat. „Und alle bedienen sich von einer Platte!“, grient er während er sich genüsslich die nun in Fladen umwickelte Speise in den Mund schiebt. Lotta macht das selbstverständlich nach. Elani und Asante blicken sich stumm kurz an und wundern sich wieder einmal …
Für Maryama ist das auch nicht neu. Ihr Vater hat früher manchmal Gerichte gekocht, die auch gemeinsam von einem großen Fladenbrot gegessen wurden. Sie erinnert sich an eins, dass entweder mit Fischsauce oder mit einer Sauce aus gekochten Okraschoten verzehrt wurde. Sie hatte sich bei der Gemüsesauce immer geekelt, weil die so schleimig war und es gab jedes Mal Diskussionen mit den Eltern, wenn sie sich anstellte deswegen. Die Speisen von Elani wecken daher noch mehr ihr Empfinden, sich wie in einer Familie zu fühlen. Beherzt greift sie zu. "Mmmmmh...köstlich Elani. Das erinnert mich an meine Kindheit..ich hab lange nicht mehr auf diese Weise gegessen."
Warm lächelt Elani Maryama an: "Ich würde gerne mal bei Gelegenheit mehr erfahren ..." Asante nickt bestätigend, ein Stück Frucht am Spieß zwischen den vollen Lippen, mit denen er es bedächtig abstreift und nachdenklich kaut, während er Maryama anschaut. "Ja, bei Gelegenheit ...", hier scheint sie ihm jetzt gegeben nicht zu sein. Maryama war an anderer Stelle schon mal ein bisschen still geworden, fällt ihm ein. Am ersten Festivaltag. Es gibt sicher Einiges, was sie bewegt …



Merlin hingegen probt noch. Wiederholt fällt ihm der Fisch erstmal runter. Besser klappt es mit dem Gemüsespieß. „Na, geht doch!“, zwinkert er in die Runde und schließt an: „Oh, Elani wie köstlich! Ich koche übrigens auch gerne. Lass uns mal Rezepte tauschen!“

"Man bleibe erfinderisch, nicht wahr?" Maryama schmunzelt ein wenig über Merlins Einfall mit dem Spieß. "Aber Übung macht den Meister." Sie greift nochmal zu und verliert diesmal ihr Stück Fisch auf dem Weg zum Mund. Sie zieht eine komische Grimasse. "Wie gesagt..." Beim nächsten Bissen klappt es wieder und sie kaut genießerisch den Fisch. "Ziemlich viele Köche hier. Alma, wie ist das eigentlich bei dir? Kochst du auch gerne? "

Öhm..“ Alma schluckt den Bissen hinunter. „Früher hab ich mal mit Mama öfter gekocht, aber ehrlich gesagt habe ich irgendwie die Lust verloren. Ich war lieber unterwegs.. Nael hat viel mit Mama gekocht.“ Sie sieht zu ihrem Bruder. Nael nickt daraufhin.

Maryama grinst Alma an. „Das versteh ich gut...ich koch auch erst seit ich aus den wildesten Jahren raus bin...“ Maryama zieht die Nase etwas kraus. „Bin ich?“ dann lacht sie.

„Wie auch immer, mittlerweile liebe ich es.“Sie fragt Nael: „Dann bereitest du die Fische die du fängst auch zu?“ Nael nickt erneut. „Ja teilweise bereite ich sie zu oder mit meiner Mutter zusammen. Das kommt immer darauf an, wer wie viel Zeit hat.. Alma hat recht, früher habe ich viel gekocht, durch die Arbeit ist das unter gegangen.. Aber ich vermisse das schon.“, gibt er offen zu und schwelgt in Erinnerungen. Die guten alten Zeiten!

Merlin schaut interessiert hoch: "Also bei so viel Kochinteressierten ... sollten wir vielleicht eine Kochgruppe aufmachen."

Lotta 'meldet' sich dazu mit der freien Hand. Die andere schiebt gerade einen umwickelten Bissen in den Mund. "Bi daei!", mümmelt sie seufzend über den leckeren Happen.

Das ist eine super Idee. Julius, das wäre doch auch was für dich. Ich hätte einen Ausgleich zur Arbeit und du hast doch im Moment eine schlechte Auftragslage. Vielleicht gibt dir das noch mal weitere Perspektiven für deine berufliche Zukunft.“, schlägt Nael seinem Cousin vor. Julius überlegt. „Gute Idee, Nael. Warum eigentlich nicht.“ Derzeit hatte Julius wirklich nur wenig Arbeit. Er würde gerne einem Hobby nachgehen, wusste aber bis gerade eben nicht, welches er nehmen könnte. Meine Hausmannqualitäten ausbauen. Ja, das ist es!



Alma hält sich hingegen zurück. „Hört sich nett an. Müsste ich dann mal zeitlich abstimmen. Ich sag dann noch Bescheid.“ Irgendwas hält sie innerlich zurück und Begeisterung sieht anders aus. Nael hatte sich das aber schon gedacht. „Muss ja nicht, du kannst ja auch einfach mal mitgehen, ganz unverbindlich.“, sagt er zu Alma. Die nickt daraufhin nur und isst weiter.

Elani wirklich, die Männer müssen doch bei Dir Schlange stehen. Eine Frau die so kochen kann, Respekt!“, sagt Julius.
Maryama bleibt vor Verblüffung fast der Bissen im Halse stecken. Das aus seinem Mund?



Wie Elani es schaffte, in einer Dreiviertelstunde auch noch Fruchtsaft zu pressen, wird immer eine ungelöste Frage bleiben … aber schließlich ist sie hochdekorierte Gourmetköchin, die nahezu alles in Schallgeschwindigkeit herbeizaubern kann. Merlin schaut erstaunt zu ihr hoch, als hätte er Malecantus vor sich als sie die kalt gestellte Karaffe gefüllt mit zauberhaften warmen Sonnenton hervorholt. „Kannst du zaubern?“, fragt er einfältig. Asante bricht in Lachen aus. Elanis Geschwindigkeit bekommt er jeden Tag zu sehen. „Sie konnte schon als junges Mädchen in unserem Dorf die Tarowurzeln in Windeseile zerstampfen wie keine andere … nur mit einem hölzernen Stößel. Hier hat sie auch noch gelernt, die Schallmauer beim Kochen zu durchbrechen.“ Amüsiert über so viel Übertreibung schenkt Elani allen schmunzelnd ein. Zum Glück gibt es ja maschinelle Fruchtsaftpressen. Die steht in ihrem Zelt. Sie hat’s aber fein abgeschmeckt, die fruchtige Süße … mit etwas Schärfe - einer kleinen Jalapeno-Schote.

Browneye!Nicht!“ Maryama muss widerwillig lachen, als sie entdeckt wie interessiert Browneye an einem Teller Grillfrüchte ist, den irgendwer am Boden abgestellt hat.



„Der kleine Schlingel ...und da machen wir uns Sorgen wegen Böser, Lotta.“ Sie schmunzelt in Richtung ihrer Freundin. Dann bringt sie schnell den Teller in Sicherheit, was ihr einen vorwurfsvollen Blick von Browney einbringt. Er dreht sich um und legt sich demonstrativ unter Julius Stuhl, der im auch gleich den Hals krault.
Maryama nimmt dankbar ihr Glas von Elani in Empfang. „Lotta, dein Obst und Gemüse ist echt 1a Qualität, ich freu mich schon auf den Saft.“ Sie nimmt einen Strohhalm, die auf dem Tisch bereitliegen und nimmt den ersten Schluck. „Wow! Hammer, wie erwartet...eine Aromaexplosion.“ Genießerisch zieht sie nochmal am Halm.

Merlin nehmen ihr muss ein wenig keuchend husten. Er hat gerade ein Stück Jalapeno in den Hals gekriegt. Leicht treten ihm Tränen in die Augen von der Schärfe. Trotzdem seufzt er lächelnd: „Einfach zu köstlich, Elani, so fruchtig herb. Das mag ich.“

Viel besser als Alkohol!“ , sagt Julius und Alma verschluckt sich daraufhin und hustet. Mit so einem Kommentar hatte sie nicht gerechnet. „Geht’s?“, sagt Nael zu Alma, während er ihr auf den Rücken klopft. „Eh.. J..Ja..“ Alma sieht immer noch unglaubwürdig zu Julius. Dieser krault zwischendurch immer mal wieder Brown Eye zur Beruhigung.

Gemütlich zurückgelehnt in ihrem Stuhl, etwas schwer vom Essen und in Versuchung müde zu werden, hängt Maryama verschiedenen Gedanken nach. Sie lässt den Blick über die Freunde schweifen, die auch alle ziemlich relaxed und träge wirken.. Gleich schlafen wir hier alle ein, denkt sie amüsiert. Plötzlich kommt ihr eine Idee, wie sie vielleicht dafür sorgen kann, dass wieder Leben in die Gemüter kommt.




Sie schaut auf und fragt vergnügt: “Sagt mal...kennt ihr eigentlich diese Rätsel, bei denen einer eine fiktive Situation beschreibt und die Anderen raten müssen wie es dazu kam? Sie stellen Fragen , die der Aufgabensteller nur mit „Ja“ und „Nein“ beantworten darf und müssen gemeinsam auf diese Art herausfinden, wie es zu dieser Situation kam. Erst wenn wirklich gar nichts mehr vorwärts geht, darf ein wenig nachgeholfen werden mit nem Tipp.“ Sie trinkt vergnügt den letzten Schluck aus ihrem Saftglas und wartet gespannt auf die Reaktionen.


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15.04.2023 16:37 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 19:37)
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Charaktere: Maryama, Lotta, Elani, Asante, Nael, Alma, Julius, Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Blau
& Braun


„Oh, ihr Lieben,“ entschuldigt sich Elani, „das klingt nach einem wunderbaren Spaß! Aber die Dorfältestes braucht jetzt wohl ein kleines Mittagsschläfchen. Wärst du mir sehr böse, Maryama, wenn ich mich ein bisschen zurückziehe? Bin nicht mehr die Jüngste.“ Als die Nachbarin freundlich verneint, schlüpft Elani schnell ins Zelt und ist schon nach kurzer Zeit weggedöst.

„Also, ich bin dabei. Rätsel? Das klingt ja spannend!“, lässt Asante von sich hören. „Dann legt mal los!“ Merlin nickt ebenfalls: „Schieß los, Maryama!“

„Rätsel sind genau mein Ding.“, sagt Nael. Julius nickt zustimmend. Alma ist etwas in Gedanken, als Nael sie fragend ansieht, sagt sie nur. „Ja.. ja.. klar.“

Maryama bemerkt Almas leichte Abwesenheit und schmunzelt in sich hinein. Ob sie an ihre Eroberung von gestern Abend denkt? Möglich wär's.
Dann richtet sie sich im Stuhl auf, klatscht in die Hände und meint:
„Okay, dann stell ich euch jetzt mal ein Rätsel und ihr dürft mit Fragen loslegen. Das ergibt sich dann schon alles im Verlauf des Spiels.“ Maryama lächelt und sagt: “Romeo und Julia liegen tot in einer großen Wasserlache am Boden. Das Fenster ist offen und Glasscherben befinden sich überall um sie herum. Was ist passiert?“

Lotta rührt noch in ihrem Glas, trinkt den letzten Schluck, schaut auf und legt nachdenklich den Zeigefinger auf den Mund: „Mhm, gute Frage!“

Nael ist sofort im Denkermodus. Wenn sie durch das Fenster gefallen wären, wäre es nicht offen. Zudem ist fraglich, ob damals schon Doppelverglasung bestand. Da kann man eigentlich nicht so einfach herausstürzen. Hmm..

Es ist heiß unterm Zeltdach und Lotta braucht noch etwas äußere Erfrischung zum Denken. Es gibt auch nicht so viel Stühle. Sie hatte schon im Schneidersitz gegessen. Diese kleine Poolwanne ist jetzt gerade recht. Ja, jetzt kann sie mitraten. Autsch! Worauf hat sie sich gerade gelegt? Was drückt da in den Rücken? Mhm, ein entzückendes Gummientchen …



Die unbelesene Lotta hat keine Ahnung, wer Romeo und Julia sind. Shakespeare war in Simlisch noch nicht dran. Sie hat aber Bonnie und Clyde im Fernsehen gesehen: „Die Scheibe zerbrochen? Sind das zwei Einbrecher?“ Oh, das Quietscheentchen …
Maryama schüttelt lächelnd den Kopf. „Nein, keine Einbrecher.“
Merlin rollt leicht die Augen, Asante lacht. „Aber heimlich eingestiegen sein könnten sie …“, schlägt Merlin zumindest vor. „Oder einer hat von draußen einen Stein durch die Scheibe geworfen.“, hält Asante dagegen.
„Also...nein....mit Steinen randaliert wurde auch nicht.“ Maryama schmunzelt.

"Oder..", beginnt Alma. "Die beiden haben zuviel getrunken und sind aus dem Fenster gefallen mit Alkoholflaschen und Gläsern!" Julius überlegt. "Ist das nicht zu weit hergeholt? Es weiß doch jeder, dass man nicht betrunken am offenen Fenster steht." Alma hebt die Hand. "Es weiß auch jeder, dass Du Alkohol brauchst, um mit Frauen zu reden und das ist nicht weit hergeholt." Nael sieht böse zu Alma. "Das war jetzt unnötig." Julius wird daraufhin verlegen. Ob ich noch Restalkohol im Blut habe?



Maryama verfolgt leicht amüsiert die Kappelei zwischen Alma und den beiden Männern. Sie ist wirklich ein Goldstück mit ihrem bissigen Humor. Trotzdem entschließt Maryama sich ein wenig zu schlichten. „Mit 'gefallen' liegt Julius gar nicht soooo weit daneben.“ - gibt sie einen kleinen Hinweis, um die Streithähne wieder auf Kurs zu bringen.

Jetzt kommt Lotta doch noch eine Frage in den Sinn. Hat wohl das kühle Nass verursacht und das in die Luft werfen vom Entchen … als es aus dem Pool rausfiel … beim Spiel. “Liegen die eigentlich drinnen oder draußen? Ich meine, sind die reingefallen oder … raus?“
"Ich darf nur mit Ja und Nein antworten...also bitte andere Fragen stellen.“ lacht Maryama.
„Aber ich mach nochmal ne Ausnahme...sie liegen drinnen.“

Merlin stutzt einen Moment: „Reingefallen, mhm. Sind die in eine Falle getappt? Jemand hat ihnen aufgelauert?“ Ihm fällt die Theatervorlage der Geschichte wieder ein. „Das könnte für deine Steinversion zutreffen, Asante.“
Der grübelt kurz nach: „Aber nur wenn sie drinnen liegen. Lägen sie draußen … wär’s Idiotie.“

Lotta lacht dazwischen: „Es sei denn, Alma hat recht und es war Alkohol im Spiel … bei dem Steinewerfer.“ Sie fischt sich das Entchen von draußen wieder rein und wirft es in die Höhe. Das Entchen wars, das hat’s getan … oder der Gärtner … hat sie mal bei einer Afterparty am Filmset gelernt. Oder war das ein anderes Spiel?

Nael denkt weiter nach. "Vielleicht ist ein Verbrechen im Spiel, Totschlag oder gar Mord.." Alma unterbricht ihn. "Ich höre deine Gesetzesräder im Gehirn rattern. Aus! Pfui!"



Maryama lacht sich eins, an Naels Gedanken und Almas Kommentar.
"Hm...auch für dich noch eine letzte Ausnahme.. ein Verbrechen liegt nicht vor, Hr. Anwalt." Sie grinst.

Nael nickt und denkt weiter. Alma meldet sich zu Wort. "Gefallen hm.. Hat das Fenster überhaupt einen direkten Zusammenhang mit den Geschehnissen? Das kann ja nur zufällig offen sein und lenkt nur ab! Also hängt das zusammen?" Sie guckt Maryama gespannt an. Mittlerweile hat Alma gefallen an dem Spiel gefunden.

"Ja, das hängt unmittelbar zusammen." Maryama nickt bestätigend. "Miss Marple darf auf dieser Spur bleiben." Sie schmunzelt in Almas Richtung.



"Stammen die Glasscherben überhaupt vom Fenster?" So langsam kommt Merlin in Fahrt beim Ratespiel. Jeden Aspekt sollte man hinterfragen.
"Ja genau!", dreht sich Lotta im Pool zu Maryama nun um. "Sind das vielleicht Scherben von einem Glas ... Wein?"

"Guter Einwand.", sagt Alma. "Da wären wir wieder beim Alkohol."
"Unabhängig davon..", sagt Nael "..dass jedes X-beliebige Getränk in einem Glas sein kann." Julius meldet sich nun auch wieder. "Jetzt habe ich Kopfschmerzen."
Alma sieht Julius skeptisch an. "Sinn?" Sie schüttelt den Kopf und ist weiter gespannt auf die nächsten Hinweise.

Maryama lächelt geheimnisvoll. "Merlin...du bist wohl der Poirot in der Runde. Nein...sie stammen nicht vom Fenster."
Dann antwortet sie Lotta: "Das wäre dann aber ein großes Glas Wein gewesen...also ..Nein."

Keck antwortet Lotta: "Und wenn jeder ein Glas in der Hand gehabt hätte ... wären es schon zwei. Zweimal so viel Scherben!" Sie kichert das Entchen an. "Hab' ich recht Entchen oder nicht?", und wirft es weiter in die Höh'. Dazu fällt ihr ein Kinderlied ein, das sie gleich summt: "Alle meine Entchen ...!" Ach ja, sie hätte jetzt gerne so ein Weinchen. Ein Tropfen davon zumindest. Da könnte sie bestimmt noch besser raten ...

Maryama schmunzelt in Richtung Lotta. „Gute Theorie...aber Nein, keine zwei Gläser.“

"Ein Weinglas ist zu wenig, liegen innen, Fenster auf und involviert." Alma denkt laut. Nael hat eine Idee. "Sind die beiden auf einen Glastisch gefallen?"



Jetzt meldet sich auch Asante zu Wort: "Oder ist denen ein Kronleuchter auf die Rübe gefallen?"
Merlin nickt dazu: "Vielleicht ist dir ja einer aufgegangen! Obwohl ich die Glastischvariante auch ganz bestechend finde, Nael." Merlin geht noch was ganz anderes durch den Kopf als er sich dem Juristen zuwendet. "Kommt Bestechung eigentlich oft bei Gericht vor? ... Brauchst auch nur mit Ja oder Nein antworten!", grient er.

Nael hebt kurz die Hand. "Jenachdem wer bestochen werden soll. Mir hat noch niemand Geld geboten und wenn das bei meinen Kollegen vorgekommen sein sollte, werde ich es wohl nie erfahren." Er grinst.

"Also, ich bin auch nicht bestechlich...falls das in diese Richtung zielen sollte." Maryama lacht. "Ich sag nur Ja...oder..Nein."

An Asante gewandt: "Nein...kein Kronleuchter..." sie zögert kurz, dann gibt sie noch eine kleinen Hinweis. Und auch sonst haben sie nix auf den Kopf bekommen."

Asante wagt doch noch einen Bestechungsversuch und haucht der Nachbarin einen Luftkuss zu. "Zumindest hat sie mehr verraten als Ja oder Nein. Das ist doch schon mal fein."
"Dann sind sie vielleicht auf etwas Gläsernes getreten!"
, mutmaßt er nun, "... oder auf Naels Glastisch gefallen." Er lächelt Maryama schelmisch an: "Gibt das ein Ja und ein Nein oder eher ein Ja nun!"

"Hmmmm..." Maryama zwinkert ihm zu. "Vielleicht bin ich doch ein winziges bisschen bestechlich...wir sind wieder bei 'gefallen' angekommen."
Dabei blickt sie zu Nael, den sie damit auch schon bestätigt hatte. "Ich fasse zusammen: Sie haben nix auf den Kopf bekommen, sind aber gefallen, sind tot und liegen inmitten von Scherben. Drinnen. Ihr solltet euch mal um das Fenster kümmern...warum steht es weit offen...oder wahlweise um die beiden...von ihnen wisst ihr auch noch nicht viel." Sie blickt in die Runde. "Ich hab ja Gläser schon ausgeschlossen für die Scherben...also....Trinkgläser."

"Das ist ja echt kompliziert.", gibt Alma von sich.
"Ja, ganz einfach ist es nicht, oder doch....so einfach, dass es schon wieder schwierig ist.“ - gibt Maryama erheitert zu.
"...ihr müsst etwas um die Ecke denken." Maryama schmunzelt. "Es ist nichts, wie es zu sein scheint."

Lotta stellt ... entspannt im Pool liegend ... schmunzelnd eine vorwitzige Frage: "Liegen die einfach so nebeneinander oder ... eng umschlungen am Boden?"
"Jaaaa ...!" überlegt Asante nun: "Das war doch ein tragisches Liebespaar!" Er will jetzt nicht fragen, wer unten und wer ... Nee, das will er jetzt nicht. Er grinst ein bisschen breit ... und verschwiegen.

"Hm, schwer zu sagen." Maryama amüsiert sich köstlich. "Eng umschlungen geht nicht...aber neben einander ist wohl so." antwortet sie Lotta.
Dann sagt sie zu Asante: "Tragisch war der Vorfall auch...aber Liebespaar? Das wohl eher nicht...jedenfalls nicht so wie man sich das vorstellt normalerweise."
Sie hebt belustigt die Augenbrauen. "Oh je...hoffentlich hat sie damit jetzt nicht noch mehr Verwirrung rein gebracht."

"Lag am Boden eine Glasplatte?" Alma fragt weiter. "Sind die beiden da drauf getreten, ausgerutscht, mit dem Kopf gegen das Fenster und tot?"
"Definitiv in allen Punkten...Nein." Maryama schüttelt den Kopf in Richtung Alma.

Kein Liebespaar?, grübelt Merlin.
"Also hat die ursprüngliche Geschichte hier gar keine Bedeutung? Waren die beiden in deinem Rätsel ... zerstritten? Hat ein Kampf stattgefunden?" Er schüttelt erheitert den Kopf: "Ob Shakespeare das behagen würde?"

Maryama blickt Merlin nachdenklich an. "Frage eins: Nein, die ursprüngliche Geschichte ist nicht von Belang...das ist wichtig.
Frage zwei: Nein...nicht zerstritten...das wäre so unmöglich wie eng umschlungen...und Frage drei: Nein...kein Kampf."


"Ist das Glas von einer Glasskulptur?", fragt Nael.
"Jetzt kommen wir der Sache schon etwas näher...aber ..Nein..keine Skulptur."
Maryama ist versucht einen Hinweis zu geben, aber noch ist keiner der Rater verzweifelt genug danach zu fragen, also lässt sie es vorerst.

Lotta muss jetzt doch mal laut nachdenken: "Was wäre denn an 'eng umschlungen am Boden unmöglich'?"
Sie schaut leutselig das Quietscheentchen an: "Ich halt dich fest umschlungen und wir liegen hier zusammen im Pool ... ziemlich am Boden!"
Nach hinten ruft sie zur Freundin: "Guck, es geht. Sieh uns zwei hier nur an. Nichts ist unmöglich!"

Asante schüttelt lachend den Kopf. Manchmal hat Lotta vielleicht doofe Ideen.
"Keine Skulptur? Aber vielleicht eine Glastür? War es ein ... Unfall?"

Maryama kringelt sich über Lottas bühnenreife Vorstellung. Dann atmet sie erleichtert aus. "Endlich...Ja...es war ein Unfall." Sie strahlt Asante an, als wäre er ihr Einserschüler.
"Moment...aber keiner mit einer Glastür." schickt sie noch hinterher.

"Und eine Glasvase?", fragt Alma. "Da wäre auch Wasser drin. Nur wo ist da der Unfall.."

"Ui..Alma..es wird wärmer...keine Vase, aber ein Glasgefäß. So viel verrate ich jetzt." Maryama wird selber ganz aufgeregt. Jetzt könnte die Lösung in Reichweite rücken.

Da schaltet sich Merlin wieder ein: "Vielleicht stand das Glasgefäß auf dem Fensterbrett. Das Fenster geht auf und rums ... jetzt weiß ich nicht weiter. Denn sie kriegten ja nichts auf den Dötz. ... ... Oder ... sie sind in der Wasserlache der umgekippten Vase oder was auch immer das war ausgerutscht!"

"Merlin...bleib am Ball...du bist so nah dran."
Maryama lacht. "Ja, das Gefäß stand auf dem Fensterbrett ...und es gab den Rumms...warum gab's denn den? Weil das Fenster auf ging...und das Gefäß viel zu Boden...Ja. Warum ging das Fenster auf?" Sie schaut ihn erwartungsvoll an. Der ist echt auf Zack. "Aber ausgerutscht sind sie trotzdem nicht..."

Alle überlegen wohl gerade, was für ein Glasgefäß das sein kann.
"War es eine Flasche vielleicht?" wagt sich Lotta vor. "Was gibt es denn sonst noch für Glasgefäße?" "Na, eine Glasschüssel!", fällt Merlin ein. So eine wie er heute an den Strand schleppte ... er Depp!
"Einer von beiden hat das Fenster von innen geöffnet?" hakt Asante jetzt noch nach.

"Das wäre doch dumm!", ruft Lotta plätschernd vom Pool her.
"Einer hat es von draußen aufgestoßen!" Alle schauen Maryama an. Worauf gibt es jetzt ein Ja und worauf ein Nein?"

"Keine Flasche, Lotta ..nein....und auch nicht wirklich eine Schüssel...aber so ähnlich."
Oh Mann..Maryama wird innerlich ganz hibbelig. Sie entschließt sich doch nochmal eine kleine Hilfestellung zu geben.



Sie schaut zu Asante ."Nein...das hätte keiner von beiden gekonnt, das Fenster öffnen." Sie grinst.
"Lotta, du liegst nicht ganz daneben. Es wurde von außen aufgestoßen...aber ...nicht von jemandem, sondern...?" Sie schaut wieder erwartungsvoll in alle Gesichter.

"Ah ich hab's! Eine Taube ist gegen die Scheibe geflogen!" Alma ist sich sicher. Nael sieht sie nur skeptisch an. Ist klar...

Maryama nickt. „Alma, du hast es erraten. Eine überdimensionale Taube mit einem prall gefüllten Wasserbauch ist gegen die Scheibe geflogen und...nein...so war's nicht .“ Sie streckt Alma neckend ein wenig die Zunge raus und lacht.

Lotta lässt nachdenklich das Wasser im Planschbecken langsam durch die Hände gleiten: "Aber woher stammt die Wasserlache? Ist vielleicht ein Schwall Wasser von außen gegen die Scheibe geschüttet worden und hat das Fenster aufgestoßen und sich über die beiden ergossen, Mhm?"

Asante ist sich noch nicht schlüssig: "War das Wasser nicht in dem Glasgefäß auf dem Fensterbrett?" Sie haken noch ein bisschen, was für eine Art Schüssel das war.

„Okay, ich sag mal ein bisschen mehr als nur Ja und Nein...“ Maryama überlegt.
„Lotta, das Fenster wurde aufgestoßen, aber nicht von einem Schwall Wasser.“ Dann antwortet sie Asante: “Ja, das Wasser war im Glasgefäß, dass auf dem Fensterbrett stand.“

Sie grinst. „Ihr kommt der Sache wirklich näher...aber vergesst nicht noch ein bissschen mehr zu Romeo und Julia zu fragen.“

"Ein Ast eines Baumes ist abgefallen, hat das Fenster geöffnet, die Glasschale mit Wasser ist herunter gefallen und der Ast war so spitz, dass er Romeo und Julia durchbohrt hat.", versucht es Alma wieder. Nael weiß gar nicht mehr, was er bei Almas Fantasie sagen soll.

Asante lacht: "Guter Einfall, Alma!"
Nun fängt aber auch Merlin wieder das Hirnen an ...: "Wie liegen die denn überhaupt da, Romeo und Julia? Beide mit dem Rücken auf dem Boden und das Gesicht zur Decke, oder nur einer von beiden? Und waren sie noch am Leben, als das Fenster sich öffnete?"

"Das ist wirklich eine brillante Idee, Alma...aber leider ...Nein, so war's auch nicht."
Maryama zuckt bedauernd mit den Schultern und sagt dann zu Merlin: "Erste Frage...kann ich nicht beantworten...das geht...nicht ...ausser, warte mal...“ Sie verzieht leicht verzweifelt das Gesicht.
„Es ist nicht klar wie die da genau liegen.“
"Aber Teil zwei kann ich beantworten: Ja, sie waren noch am Leben." Das wird auch nicht viel weiter helfen.
Maryama hat das Gefühl sie verwirrt mehr, als dass sie eine Hilfe ist, aber das macht ja auch mit den Reiz des Ganzen aus. Sie ist wirklich gespannt, wer am Ende das Rätsel lösen wird.

"Romeo und Julia könnten ausgerutscht sein wegen der Wasserlache und mit dem Kopf auf den Boden gelandet sein. Genickbruch oder eine starke Hinterkopfverletzung führte zum Tod." , sagt Nael nachdenklich.
"Wir wissen dennoch nicht, wer das Fenster geöffnet hat.", kritisiert Alma.

"Sie lebten also noch als das Fenster sich öffnete?", meldet sich Lotta wieder aus ihrem Planschbecken. So langsam müsste sie eigentlich aufgeweicht sein. Das Denken vielleicht auch ... "Das, was das Fenster öffnete, tötete die beiden?"

Ganz will Merlin das wiederum nicht einleuchten: "Oder tötete dieses Ding, was keine Glasschüssel ist und mit Wasser gefüllt war die beiden?"

"Oder ..., ", flicht Asante noch ein, "töteten die beiden sich gegenseitig?"

"Ja genau, was davon hat die beiden umgebracht?" Lotta will's wissen.

"Also..." Maryama wird schon ganz hibbelig. "Ihr macht mich fertig...alles ist so ein kleines bisschen richtig...und auch wieder nicht." Sie schaut zu Lotta, die eigentlich langsam Schwimmhäute bekommen müsste, so lang wie sie schon in diesem Pool plantscht.

"Indirekt tötete das, was das Fenster öffnete die beiden..." gibt sie zur Antwort.
Merlins Frage ist auch knifflig zu beantworten. "Nicht dieses Ding tötete die beiden..." Sie entschließt sich nochmal etwas offener zu sein. "Indirekt schon.....weil es kaputt ging...." Vielleicht hilft das ja weiter, hofft Maryama.
"Nein Asante, sie töteten sich nicht gegenseitig,auch wenn es eine weitere, tragische Romeo und Julia Geschichte ist und beide den Tod fanden."

"Oh nein!", entfährt es Lotta hochgeschreckt. Sie steigt jetzt wirklich endlich aus dem Wasser: "Ade, kleines Qietscheentchen. Hier müssen wir scheiden. Es war mir eine Freude, deine Bekanntschaft gemacht zu haben."
Sie gibt dem Gummientchen noch einen liebevollen Schmatz und lässt es ins Becken zurück platschen.
"Also, das Glasdingsda mit Wasser ...", fährt sie nun aufgeregt fort, "... wurde vom Fenster umgestoßen, zerschellte auf der Stelle in tausend Teile und die umherfliegenden Splitter trafen Romeo wie Julia tödlich. Sie stürzten und über sie ergossen sich die ganzen Scherben und das Wasser!"
Julius beobachtet die ganze Zeit. Er ist schon seit längerer Zeit nicht mehr hinterher gekommen.
"Ja, das kann es sein!", ruft Alma.

"Oha!" Maryama wird zappeliger. "Lotta...du bist sehr nah dran...aber." Sie legt einen Finger an die Nasenspitze, überlegt und sagt dann: "Man kann alles was du gesagt hast so stehen lassen, bis auf die Sache mit den Splittern...da gibt es ein Nein." Sie schaut alle mit großen Augen an. "Jetzt geht`s von warm, wärmer...zu heiß langsam."

Eine Weile sitzt Asante bedächtig da ... "Weder das Glasgefäß selber noch seine Splitter tötete die beiden direkt. Auch nicht das, was das Fenster aufstieß. Wasser und Scherben übergossen sich über sie. Dann muss es noch was Weiteres geben, was sie umbrachte, was noch nicht benannt ist? War noch etwas anderes in diesem Gefäß? War ... das Wasser vielleicht ... vergiftet?" Spielte Gift nicht eine Rolle bei Romeo und Julia?

"Oh je, oh je...ihr driftet wieder ab!" ruft Maryama mit einem verzweifelten Blick zu Asante.

"Oder ein gefährlicher Fisch war im Glasgefäß und hat beide gebissen mit seinem Gift.", sagt Alma.
Julius kratzt sich am Kopf.

"Also Alma ...heiß!!...bleib mal in der Richtung...aber Gift war nicht im Spiel." fügt sie mit einem Blick zu Asante an. Maryama wird wieder aufgeregter.

Lotta schaut in die Runde, während sie sich langsam abtrocknet. Sie sollte sich bald mal was anderes anziehen. Vom Meer weht kurz eine frische Böe, die sie im nassen Badezeug frösteln lässt ... oder ist es dieses unheimliche Rätsel?
"Also irgend ein Fisch hat die beiden getötet? War das ein Aquarium, was umkippte? Da wäre ja viel Wasser drin gewesen. Und darin waren Zitteraale, die sie mit ihren Stromschlägen töteten?"
Noch eine böse Fischsorte fällt Asante ein: "Piranhas könnten auch tödlich sein!"
"Böse fiese Feuerquallen ..."
, steuert Merlin noch bei. Oh ja, die gab es um die ganze Klosterinsel herum im Sommer. Eklige Biester ...

Maryama stößt hörbar die Luft aus. Sie platzt fasst vor Anspannung. Sie muss jetzt einfach was sagen.
"Jaaaa....es ist eine Art Aquarium was da kaputt gegangen ist....und Romeo und Julia...sind....naaaaaa???" Jetzt aber...BITTE!

"Ahhh!", schreit Lotta hoch amüsiert, "Die beiden sind zwei schuppige Fische! Oh nein, die Armen!"
Asante und Merlin lachen sich nur noch kaputt. "Deswegen konnten sie auch nicht eng umschlungen auf dem Boden liegen!", seufzt Lotta heiter betrübt.

Maryama springt auf, umarmt Lotta und tanzt ein bisschen mit ihr herum. "Du hast es erraten, ..Lotta, du Genie!" dann erklärt sie tanzend weiter:
"Romeo und Julia sind zwei Goldfische , die sich im Glas auf der Fensterbank getummelt haben, bis eine heftige Windböe das geöffnete Fenster aufstieß und das Glas samt Inhalt herunterfiel. Die beiden zappelten noch eine Weile in ihrer Pfütze und dann...starben sie, ihren schicksalsträchtigen Namen gerecht werdend , einen tragischen Tod."

Alma seufzt. "Oh man, Fische keine Sims!" Sie schlägt mit ihrer Hand gegen ihre Stirn.
Nael denkt noch immer nach. Also Sachbeschädigung.. Oder höhere Gewalt..

"Alma!", lächelt Merlin die Zeltnachbarin an, "Du hast uns in die richtige Richtung gestoßen mit dem Wasser in der Vase und dem Fisch."
Er klopft Nael freundlich auf die Schulter: "So abwegig sind ihre Ideen gar nicht wie dein Blick zuweilen verraten mag." Er grinst.

Asante dankt amüsiert für dieses köstliche Spiel als man ein Zippen am Zelt von Elani hört: "Und, hab ich was verpasst? Ich bin fein ausgeschlafen und ihr seid alle so vergnügt? Ein Tänzchen ist angesagt?"
Locker schwingt sei ein bisschen in den Hüften mit. Die ausgelassene Stimmung ist ansteckend.

Alma steht auf und tanzt mit. An Merlin gewandt sagt sie: "Mein geliebter Bruder unterschätzt mich oft."
Nael zuckt mit den Schultern. "Ich hatte halt etwas anderes erwartet."
Alma sieht zu ihm. "Weil du immer zuviel erwartest. Manchmal sind die Lösungen simpel, aber dein Motto ist ja - warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!"

Maryama grinst. "Ihr glaubt gar nicht wie zappelig ihr mich gemacht habt, aber..."
Sie verbeugt sich leicht vor allen."Ihr wart Super Rater, das hat richtig Spaß gemacht!! Grooooßes Kompliment an alle!“ Sie lacht nochmal befreit auf.


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15.04.2023 16:37 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 19:40)
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Hausmeister

Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Die Büchse der Pandora, Gruppen Blau & Braun

Endlich fällt der letzte Vorhang für heute im Wanderzirkus. Etwas fahrig war Malecantus während der Vorstellung gewesen. Nun zieht er sich an diesem heißen Tag zur kühlenden Frische an den Parkbrunnen zurück …
Schon am Morgen war er aus der Haut gefahren. Was erlaubte sich diese Göre? Dieses Kind mit … kleinem Kind? Sie wolle ihn bis zum Mond schießen und zurück? Er könnte sie mal an die Füße fassen …? Und d a s waren noch die harmlosen Sachen!
Die, die er hier nicht wiederholen will
⚡😤😣 (nicht mal in Gedanken), haben ihm schon abwechselnd Zornes- wie Schamesröte ins Gesicht getrieben und er ist zeitweilig selber nicht sonderlich zimperlich … in seiner Wortwahl. Weiß Gott nicht!

Und dann noch Merlins Beichte obendrauf, wie ein Vögelchen im Suff gesungen zu haben! Ach, und mit Christin sei Schluss? Hah! Hat er verdient … … …! Malecantus lächelt grimmig.

Nein, hat er nicht!
Langsam kriegt der Magier sich wieder ein. Irgendwie hatte er es schon geahnt … mit Christin!
Der junge Tölpel! Hat sich einfach zu sehr verguckt gehabt! Ob sie sich überhaupt was draus macht …?

In einer ersten Anwallung hätte Gregorius nach den Handy-Nachrichten am Vor- und am Nachmittag beide – die rotzfreche Lotta wie den zwitschernden Merlin – vor Wut in die Hölle verdammen und augenblicklich in Kröten verwandelt können, wären sie direkt neben ihm gestanden.
Ja, vielleicht ist die Entfernung gerade ganz gut. Malecantus muss nachdenken …



Mit der eigenen Zunft hat er es sich verscherzt. Auch bei anderen übersinnlichen Arten ist er nicht wohl gelitten, seit Jahrhunderten auf der Flucht, stets auf der Suche nach dem nächsten Versteck … dank einiger Vampire, die er einst für Freunde hielt. Welch ein böser Irrtum. Seine Kräfte hat er flach gehalten, damit nichts zu weit abstrahlt. Nur ein bisschen Hokus Pokus für die Manege …

Aber dann … hat er sich zu diesem Vergessenszauber hinreißen lassen, spontan … an Lotta … mit verheerender Wirkung. Dafür könnte er sich selber zum Mond und zurück schießen.
Sie bettelte, sie flehte, sie forderte, sie drohte in ihrer Nachricht…, er solle es endlich rückgängig machen.
Ihre Drohungen waren offen gestanden ein bisschen possierlich, amüsierten ihn fast schon wieder ein wenig. Sie kann ihm letztendlich nichts anhaben, auch wenn sie ihn fast mit einer dieser Flaschen am Kopf traf ..., neulich beim Versuch, nach ihm zu zielen. Malecantus lächelt leicht in Erinnerung. Ja, eindeutig hat sie Wurfqualitäten!

Aber wieder zurück zu ernsteren Erwägungen. Hat irgendjemand gescheckt, was Merlin trunken gestern Abend in größerer Runde von sich gab? Der junge Freund selber glaubt es eigentlich nicht! Falls doch, muss Malecantus seine Zelte augenblicklich abbrechen und weiterziehen. Es wäre zu gefährlich zu bleiben ..., gerade wo wieder einige Präsenzen im Umlauf sind.
Käme Merlin mit …? Oder müsste er ihn wie Lotta … sagen wir mal …‘umgestalten‘ 🐇🎩 … bevor er ginge? Mhm …

Und wenn er doch noch nicht fliehen müsste …?
Aber Lotta wird ungeduldiger, verzweifelter, gesprächiger …

Der Magier hat wahrlich ein schlechtes Gewissen … für seinen gewissenlosen Fluch. Er hatte ihr Leiden verdoppelt statt es zu mindern. Merlins Hilfe im Alltag bei der Obstverschickung ist da nur ein schwacher Trost. Und auch mit ein paar Stricksöckchen fürs Kind kann sich Gregorius nicht so einfach aus der Affäre ziehen …

Er bräuchte einen Zweiten! Einen zweiten Seinesgleichen, um Lottas Fluch aufzuheben … und genau darin liegt für ihn selber die Gefahr … entdeckt zu werden! Wie soll er’s nur lösen?

Der Magier versucht alle Möglichkeiten auch die unmöglichen auszuloten … Soll er es tun? Das, was er über all die Jahrhunderte nie erwogen hat …, nicht ein einziges Mal bisher! Würde es nicht größeres Unheil noch heraufbeschwören …
… die Büchse der Pandora zu öffnen?




~~~~~~~~~~~~

Merlin hockt schon über eine Stunde niedergeschlagen in seinem Zelt, nachdem er Gregorius alles beichtete und auch seine Niederlage bei Christin eingestand. Eigentlich wollte er es direkt in einem Telefonat kundtun, aber der Magier war wohl noch in der Manege. Keiner nahm ab. So hat Merlin dann alles getextet, als er nach dem Ratespiel Zeit fand. Nun wartet er recht ergeben …

Was wird Gregorius tun? Merlin ist doch etwas bang. Er kennt Malecantus Fähigkeiten nur im ganz geringen Rahmen. Der Magier hält sich recht bedeckt seinem Eindruck nach, peilt immer wieder vorsichtig die Lage um sich herum.

Der Tag war doch so schön verlaufen. Das Fische jagen, Elanis Kochkunst, die Rätselrunde … Einige sind noch immer am Raten, aber Merlin musste sich einen Moment zurückziehen, hatte sich bei den anderen entschuldigt, um die Sache mit Gregorius endlich hinter sich zu bringen …
Heute Abend treffen sich alle für den Gang zur Musikbühne wieder. Merlin freut sich drauf. Jede Ablenkung tut gut … von Grübeleien über Gregorius Macht und … von unnützen Gedanken an Christin. Merlin hockt noch immer recht betrübt auf dem Zeltboden ….

Lass es endlich Abend werden!



~~~~~~~~~~~~~~~

Sie sah ihn gehen. Leicht bedrückt trotz des ganzen Spaßes am Vor- wie Nachmittag. Er würde Gregorius informieren, wurde ihr klar und leichte Übelkeit stieg in ihr hoch. Die anderen wollten noch weiterraten. Sie meinte, sie müsse sich ein bisschen die Beine vertreten, wollte aber einfach einen Moment alleine sein …

Jetzt hockt sie hier unten am Strand und die Verzweiflung vom Morgen überkommt sie wieder. So viel zu ihrem ausgeklügelten Drei-Punkte-Plan. Wenn Merlin sich vor Gregorius fürchtet kriegt sie jetzt doch auch wieder Schiss. Was hat sie sich morgens noch mutig gefühlt und Malecantus alles Mögliche per Handy an den Kopf geknallt, gedroht sogar … einem Magier!
Wieviel Feinde will sie sich noch machen? Als reichten nicht schon Terence und womöglich Takatukas Vater. Jetzt auch noch Malecantus?

Doch noch schlimmer wäre, wenn die beiden mit dem Wanderzirkus einfach weiterziehen und sie zurücklassen würden … Sie schafft das alles nicht mehr allein – ohne Merlin! Und ohne Erinnerung! Dann lieber ein Kanin in des Magiers Sammlung sein.


Lotta hat Angst vor der Zukunft!


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15.04.2023 16:37 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 19:48)
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Hausmeister

Charaktere: Ellie / Nouki / Tania
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Gelb

In Zusammenarbeit mit @simscat2 und @Spatz
(es ist mit @KFutagoh89 so abgesprochen, dass Vero die Zeit über pennt)
Beachvolleyball-Screenshots sind von simscat. Der Rest von mir.

Vero hat nach dem Weckversuch ihrer Freundinnen sich grummelnd umgedreht und schläft weiter. Ellie seufzt. Nicht einmal auf ihren Kommentar mit Viola ist Vero drauf eingegangen. „Na komm schon, Vero. Die anderen sind doch auch wach!“ Doch diese dreht sich grummelnd zur Seite und zieht sich ein Kissen über den Kopf. Nicht die Antwort, auf die die anderen Mädchen gehofft haben. „Na gut, dann lassen wir dich pennen. Schreib uns per Handy eine Nachricht, sobald du wieder fit bist.“, sagt Ellie. „Schade!“ Aber ihre Freundin würde schon noch von alleine aufwachen und dann zu ihnen aufschließen.




Am Strand angekommen, schaut sich Nouki um. „Ist das schön hier!“ Das Meer glitzert in der Sonne und ein paar Möwen segeln über dem Wasser. Ihr Blick fällt auf ein paar Felsen, die sich wohl weit genug im tiefen Wasser befinden, dass man davon herunter springen kann. „Schaut mal!“ Sie zeigt den anderen ihre Entdeckung. „Wusste ich's doch , dass es hier eine Gelegenheit geben wird, Kopfsprung zu üben...aber eine A...bombe tut's auch.“ Sie lacht. Tani ist begeistert. „Wow, das sieht wirklich toll aus! Vero würde es sicher auch gut gefallen!



Ellie muss grinsen. „Au ja, da habe ich jetzt auch Lust drauf!“ Sie zieht sich ihre Schwimmsachen an. „Echt?“ Nouki ist verblüfft. „Du überrascht mich immer wieder.“ Dann grinst sie. „Ist ne gute Vorübung für..vielleicht gemeinsame Kletterstunden?“ Schließlich muss man erstmal hoch, bevor man runterspringen kann. Nouki beginnt auch sich umzuziehen. Die Angesprochene grinst. „Warum nicht.“ Tani genießt noch etwas den Anblick. „Ich komme gleich nach.“

Ellie schwimmt zu dem Felsen und klettert rauf. Dann wartet sie, bis die anderen Mädchen nachkommen würden. Nouki schaut Ellie anerkennend zu, bevor sie ihr behende hinterher klettert. Oben angekommen, nimmt sie Ellies Hand und meint: „Komm..zu zweit...einfach drauf los.“ Sie schwingt Ellies und ihren eigenen Arm vor und zurück und zählt dabei: „Eins, zwei...uuuuund...drei!“ Ellie springt neben Nouki ins Wasser. Ihr vertraut sie und schwimmen mag sie sowieso. Das war noch nie etwas, vor dem sie sich gefürchtet hat. Beim Sprung sind ihr die Höhlen in der Nähe aufgefallen, doch da sie mehr Lust auf das Wasser hat als auf Höhlenforschungen, beachtet sie diese nicht weiter. Nouki platscht neben Ellie ins Wasser und taucht erstmal unter. Prustend kommt sie wieder hoch und guckt hoch zum Felsen , was Tani so macht. Dann fragt sie Ellie: „Und jetzt Kopfsprung?“

„Ok!“
, sagt sie und klettert erneut auf den Felsen. Oben angekommen sagt sie Nouki: „Wasser macht mir keine Angst.“ Dann springt sie runter.
Tani hat sich nun auch ausgezogen und hat ihre Schwimmsachen an. „Ihr Mutigen!“, ruft sie den beiden zu. „Ich schwimme mal ein paar Runden, Morgensport tut sicher gut.“, sagt sie lächelnd und schwimmt ganz entspannt ein paar Bahnen. Dann zieht sie das Tempo an. Sie schaut auf ihre Sportuhr. Und los!

Ellie genießt die Zeit mit ihren Freundinnen. „Ich hoffe, Vero wacht bald auf!“, sagt sie, „sie verpasst sonst noch was!“ Aber sie konnten das Mädchen ja nicht zwingen. Bis zu ihrem Nightwish-Konzert ist ja auch noch genug Zeit um wach zu werden. Sie schwimmt zu Tani. „Aber das Wasser ist wirklich herrlich!“, sagt sie.



Tani kommt von ihrem Bahnenschwimmen zurück. „So, genug Sport. Was machen wir jetzt?“, fragt sie die Mädels. Auch Ellie schwimmt zurück an das Ufer. „Noch ist es ja früh.“, sagt sie, „Wir müssen uns ja irgendwie noch beschäftigen bis heute Abend!“ Nouki taucht gerade noch bei den Felsen. Sie hat wunderschöne Muscheln entdeckt und sammelt noch schnell welche ein...Gott sei Dank...sie sind alle unbewohnt. Als sie am Strand ankommt, winkt sie den Mädels schon aus dem Wasser zu. „Schaut mal was ich grad gefunden habe.“ Sie teilt stolz ihre Funde an die Freundinnen aus. „Und noch drei für Leon, Vero und Ben. Die verstau ich gleich mal sicher im Rucksack.“
Ellie freut sich über die Muschel. „Oh danke!

Nouki geht zu ihren Sachen und als sie die Muscheln in eine Tasche stecken will, brummelt ihr Phone. Neugierig zieht sie es heraus und entdeckt überrascht, dass Marco sich gemeldet hat. Wo sie grade sind will er wissen..er und die Kumpels würden gerne was mit ihnen unternehmen. Nouki grinst. „Ratet mal, wer sich grade gemeldet hat?“ ruft sie lachend Tani und Ellie zu.

Ellie rätselt über den Anrufer: „Du meinst unsere Schlafmütze Vero? Wird ja auch Zeit, dass die mal aufwacht!“ Na endlich. Tani überlegt und stimmt dann Ellie zu. „Genau Vero wer sonst?“

„Nein...Marco!“
Nouki grinst. „Er und die Jungs wollen was mit uns zusammen machen. Soll ich sagen wo wir sind?“
„Oh!“
, sagt Ellie überrascht. „Ist auch Sven dabei? Aber ja, sie können vorbei kommen.“, sagt sie schließlich.
„Klar ist der dabei.“ Nouki lächelt in Richtung Ellie. „Marco hat gesagt...er und die Kumpels...Mehrzahl...also...auch dein Sven.“

„Oho, Sven. Ellie, wirst du etwas rot?
“ Tani lacht. „Niklas wird dann ja auch da sein. Uiuiui, das kann ja was geben.“ Ellie grinst nur, sagt jedoch nichts.

„Okay, dann schreib ich mal zurück.“ Nouki setzt sich und fängt an zu tippen:

Zitat
Wir sind am Strand unten beim Baden. Klar könnt ihr vorbeikommen. :)


Gleich darauf kommt schon die Antwort:

Zitat
Am Strand? Super, wir bringen ein Beachvolleyballnetz und nen Ball mit...macht euch bereit. :) Bis gleich!



„Sie wollen Beachvolleyball spielen.“ Nouki verstaut ihr Handy wieder und schaut zu den Freundinnen. „Mal was Anderes.“

„Oh, ich bin nicht gut bei Beachvolleyball.“,
sagt Ellie nachdenklich. Sie schwimmt gerne, aber bei anderen Sportarten ist sie nicht so begabt.
„Ach Ellie, ich bin auch nicht so gut da drin, aber das kriegen wir schon hin. Die Jungs achten sowieso nur auf unsere Körper.“ Tani lacht. „Spaaaß!“ Ellie muss über Tanis Satz lachen. „Vero wird sich so ärgern, das zu verpassen!“, sagt sie grinsend.

Nouki nickt. „Ja...aber wer den ganzen Tag verpennt darf sich nicht wundern.“ Dann überlegt sie. „Vielleicht können wir das ja nochmal wiederholen...am letzten Tag oder so.“ Sie steht auf und klopft sich den Sand ab.
„Tani, du hast recht.“ Sie schaut die Freundin an, dann an sich und Ellie runter. Tani hat eindeutig die weiblicheren Rundungen. „Ich glaub du musst sie ablenken...also..viel hüpfen!“ Sie grinst und macht eine entsprechende Bewegung mit den Händen vor ihrer Brust, „Bei uns beiden ist das nicht so beeindruckend.“ Sie lacht. „Und Ellie und ich schießen die anderen Bälle herum.“ Sie prustet und meint dann zu Ellie: „Ich kann das auch nicht besonders gut...geht ja ums Spaß haben zusammen.“

Ellie stellt sich die hüpfende Tani vor und lacht erneut. „Bei so vielen hüpfenden Bällen sind die Jungs ganz sicher verwirrt.“ Zum Glück sind die Jungs nicht in Hörreichweite gewesen. Ellie ist schon etwas beruhigt. Wenn auch Nouki nicht so gut Beachvolleyball kann, ist das nicht so peinlich. In diesem Moment kommen auch Niklas, Marco und Sven zum Strand. Ellie lächelt, als sie 'ihren' Sven sieht, der ihr auch gleich zuwinkt, als er sie entdeckt. „Gute Ablenkung für unseren Erfolg.“, sagt Tani. Als die Jungs ankommen, grüßt sie die Truppe. „Naa ihrs! Was geht?

Die Jungs kommen näher. „Alles, was Beine hat!“, sagt Niklas zu Tani. Dann fragt er: „Und? Seid ihr schon fit zum Spielen?“
„Allzeit bereit!“
, sagt Tani. „Und wo ist denn die Vierte im Bunde? Die Vero?“, will er dann noch wissen. „Vero pennt noch.“, antwortet Tani.

Marco wundert sich: „Pennt immer noch? Da vergeht man doch vor Hitze in so nem Zelt.“ Dann schaut er in die Runde und fragt dann mit Blick auf Nouki: „Aber sonst sind alle fit am Start?“ Nouki grinst und meint. „Klar, von mir aus könne wir das Netz aufbauen und los legen.“

Sven begrüßt Ellie zuerst und dann die anderen Mädchen. Dann baut er das Netz auf, zusammen mit den anderen Jungs. „Also, was machen wir?“, fragt Sven nun, „Jungs gegen Mädchen? Oder machen wir gemischte Gruppen?“ Ellie grinst blöd und sieht ihren Schwarm an. Sie bekommt die Frage nicht einmal mit.

Jungs gegen Mädchen für den Anfang und danach mischen wir oder?“, fragt Tani.

Nouki stupst sie sachte in die Seite. „Erde an Ellie...Erde an Ellie.“ flüstert sie. „Sie wurden etwas gefragt.“ - „Wie? Oh!“ Nun bemerkt auch Ellie endlich, was los ist. „Ja, lasst uns erst mal mit Jungs gegen Mädchen anfangen. Oder was sagst du, Nouki?“

„Ja, auf geht's!“
Nouki steht auf und geht neben Marco her. „Jetzt machen wir euch platt.“ neckt sie ihn. Er lässt den Ball in einer Hand auf und ab wippen und meint gelassen. „Das werden wir ja sehen.“

„Ja, werden wir!“
Nouki kickt ihn mit dem Ellbogen etwas an. „Wir spielen ja nur just for fun, oder? Ich hab wenig Ahnung von Beach Volleyball.“ gibt sie dann zu. Marco grinst. „Klar for fun, aber mit vollem Einsatz.“ Er schmunzelt. „Einfach den Ball wieder übers Netz zurück, ohne Bodenkontakt. Nicht viel anders als beim normalen Volleyball und wenn eine Mannschaft einen Fehler macht, dann gibt's nen Punkt für die andere.“ Er überlegt. „Aber wir können auch einfach so spielen...ohne Punkte zählen.“

Die beiden Mannschaften bringen sich in Stellung und Marco macht einen gekonnten Aufschlag, den Nouki annehmen kann und direkt zu Tani weiterspielt. „Und rüber, Tani!“ ruft sie anfeuernd. Tani spielt den Ball weiter und springt dabei hoch. Niklas sieht ihr zu. Nice.



Nouki sieht wie er dabei den Ball verpasst und lacht zu Tani: „Gute Taktik! Punkt für uns.“ Dann ist sie selber mit dem Aufschlag dran und bringt ihn gerade noch so in Richtung Marco übers Netz. „Ups, aber berührt hat nix!“ Kaum gesagt, schon muss sie den Ball wieder zurückschießen. Das gelingt allerdings nur mit vollem Körpereinsatz und indem sie beinahe ins Netzt hechtet. „Da hätten wir nen feinen Fang gemacht.“ grinst Marco. Nouki rappelt sich wieder auf und antwortet lachend: „Ja, aber nur beinahe.

Der Ball fliegt hin und her und eine Weile bekommt keines der Teams Punkte. Dann fliegt der Ball Richtung Ellie, die ihn auch erwischt und in Richtung Nouki weiter leitet.



Nouki tippt ihn nur mit den Fingerspitzen an und er kommt wieder zurück zu Ellie...gegen die Regeln eigentlich, aber egal. Hauptsache kein Bodenkontakt. Ellie macht nun einen weiteren Wurf und trifft über das Netz, doch Sven kontert und erwischt den Ball gerade noch rechtzeitig. Der fliegt nun auf die Hälfte der Mädchen, die damit nicht gerechnet haben. Ein Punkt für das Jungenteam. „Buh!!“, sagt Tani und grinst.



Zwischendurch beobachtet sie Niklas. Auch er scheint sie zu beobachten. Ihre Blicke treffen sich mehrmals. Sie lächelt und zwinkert ihm zu. Er grinst verlegen.

Nouki lässt in der nächsten Runde Marco kaum aus den Augen. Seine Bälle kommen immer mit Power und sie hat der Ehrgeiz gepackt, auf jeden Fall zurückzuschießen. Außerdem sieht er schon ziemlich gut aus...so athletisch gebaut und...oh...schon pfeift ihr den Ball am Ohr vorbei und geht genau in Richtung Ellie durch. Marco grinst nur und Nouki denkt belustigt :“Wer hat jetzt eigentlich die bessere Ablenktaktik?“ Sie lacht in seine Richtung: „Na warte, beim nächsten Mal bist du dran!“

Ellie erwischt den Ball knapp und rettet die Mädchen, doch auch die Jungs können die nächsten Angriffe kontern. Noch steht es unentschieden. Nach einer Weile - es steht immer noch unentschieden - hat auch sie sich etwas eingespielt. Auch die Jungs scheinen keine Volleyball-Profis zu sein. Sie spielen eher Fußball, so ist das Spiel einigermaßen ausgeglichen.



Ellie wird nun wieder mutiger. Sie ist konzentriert auf das Spiel. Als ein weiterer Ball in ihre Richtung fliegt, will sie ihn knapp über das Netz pfeffern. Es klappt auch. Sven berührt den Ball zwar noch, doch er rutscht ihm aus der Hand und die Mädchen punkten. Der Endstand bleibt bei 2:1, bis dann schließlich entschieden wird, auch mal gemischte Gruppen zu versuchen.

„Na das kann ja was werden!“, sagt Tani und macht sich auf in die neue Gruppe.

Da es nur drei Leute auf jeder Seite gibt, muss nur eines der Mädchen den Platz mit dem Jungen tauschen. Sie versuchen verschiedene Kombinationen: Mal tauscht Ellie mit Sven den Platz, die es schade findet, nicht mit ihm in einer Gruppe zu sein. Aber immerhin hat sie ihn so immer im Blick. Ein anderes Mal spielt Nouki mit Sven und Niklas, während die anderen Mädchen Marco auf ihre Seite holen. Nach einer Weile werden sie aber müde vom Spielen. Auch die Mittagszeit ist nun rum.



Wie wäre es mit etwas Eis?“, schlägt Ellie schließlich vor, „oder überhaupt mal etwas zu essen?“ Danach könnten sie ja auch mal schauen, was Vero so macht. „Bin dabei!“, sagt Sven und auch die anderen beiden Jungs scheinen langsam Hunger zu haben.

„Eis ist ne gute Idee! Eine Erfrischung kann ich brauchen....wir können ja Vero und Leon auch eins mitbringen, die dürften ja wohl inzwischen wieder wach sein.“ Wenn Nouki ehrlich ist, hat sie Leon beim Volleyball spielen schon vermisst, hoffentlich sind Vero und er wieder unternehmungslustig, abends ist Konzert angesagt. Sie packen ihre Sachen zusammen, während die Jungs das Netz abbauen. Dann machen sie sich zusammen auf zum Festivalgelände.



Während sie gehen fragt Nouki Marco. „Wir wollen heute zu Nightf...Nightwish, ist das auch was für euch?“ Der zuckt die Schultern und meint: „Ich kenn die gar nicht wirklich, aber ...“ er grinst sie an. „Mit euch wird’s sicher lustig.“ Nouki freut sich: „Ich kenn auch nicht viel von denen, aber ich freu mich auf das Konzert. Klar wird das ne mega Party, nicht wahr?“ Sie blickt dabei unternehmungslustig zum Rest der Gruppe.

„Das wird mega!“, gibt Tani von sich und lächelt. Sie sieht zu Niklas. „Ja.. auf jeden Fall. Nightwish kenne ich sogar.“ Auch Sven sagt zu.

Ellie holt sich ein Waffeleis mit zwei Kugeln. Schoko und Erdbeer, ihre Lieblingssorten. Sie sieht zu Sven, der sich ein Spaghetti-Eis gönnt. Auch die Eissorten, die sich die anderen holen, sehen wirklich gut aus. Doch Sven sieht in Ellies Augen sogar noch viel leckerer aus. Sie ist allerdings zu schüchtern, das laut zu sagen.

Nouki linst auf Marcos Eistüte, während sie alle in Richtung Zeltplatz schlendern. „Was hast'n da für ne bunte Sorte, die sieht ja lecker aus.“ Sie lächelt verschmitzt. „Darf ich die mal probieren?“ Marco hält überrascht im Eis essen inne und meint: „Hm...ja, aber nur wenn ich bei dir auch mal versuchen darf.“ Nouki bleibt stehen und hält ihm den Arm mit der Eistüte hin, wie zum Bruderschaft trinken und Marco geht grinsend drauf ein. Sie kosten jeder vom Eis des Anderen und schlendern dann vor sich hin lächelnd weiter.

„Okay, dann bis später... ich freu mich schon.“ Nouki lächelt Marco an, was ihn scheinbar wieder ein bisschen in Verlegenheit bringt. „Er IST ein bisschen schüchtern und dabei tut er so cool.“ denkt Nouki amüsiert. Sie winkt ihm noch kurz, als er stehen bleibt, sich umdreht und ruft: „Ich mich auch.“ Dann schließt er schnell zu den Freunden auf.

Ein wenig beneidet Ellie Nouki ja schon, die so locker mit Marco reden konnte. Mit ihren Freundinnen kann Ellie locker über alles reden.. doch auch bei Sven tut sie sich noch schwer, und das obwohl er sie bereits zu ihrem Zelt begleitet hatte. Nachdem sie die Jungs verabschiedet haben, gehen sie zurück zu den Zelten, dort, wo sie Vero und Leon zurückgelassen hatte. Ben ist mittlerweile nicht mehr zu sehen und offenbar irgendwo unterwegs. Etwas anderes hätte Ellie aber auch gewundert.

Die Mädchen öffnen Veros Zelt: „Huhu...einer zuhause? Es gibt leckeres Eis!!“ Nouki ist gespannt, wie es den Zurückgebliebenen ergangen ist.


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15.04.2023 16:37 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2023 19:53)
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#139
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Hausmeister

Charaktere: Ben
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Violett


Ben lässt Tom und Leon schlafen. Da auch Leah noch nicht wieder zurück ist, verbringt er den Vormittag alleine. Er verlässt das Festivalgelände und macht einen Spaziergang. Auch wenn er im Gegensatz zu seiner Schwester eigentlich gesellig ist, genießt er die Ruhe der Natur. Das ist eine gute Abwechslung zu dem lauten Festival. Auch Toby würde es hier gefallen, das weiß Ben. Wie es dem Schäferhund wohl jetzt geht? Zum Festival hätte er ihn ja nicht mitnehmen können, da wäre es zu laut. Doch die Kamrads kümmern sich ja immer liebevoll um das Tier.



In diesem Moment erhält er eine Nachricht von den Kamrads: Wie passend, gerade hatte er an sie gedacht.



Ben lächelt. Sogar ein Foto der beiden Hunde hatten die Kamrads mitgeschickt.

Er antwortet:





Dann setzt er seinen Spaziergang fort. Die Gegend ist wirklich toll. Die Klippen, das Meer... sogar Berge sind zu sehen. Früher stand auf der Insel mal eine Burg, doch jetzt sind nur noch Reste der Mauer übrig. Doch auch die Ruinen geben der Gegend einen besonderen Charme. Er nimmt sich auch einige Ableger der interessanten Sträucher mit, die er unterwegs findet.



Als Ben schließlich Hunger hat, kehrt er zum Festivalgelände zurück und bestellt sich einen vegetarischen Bourito. Mittlerweile ist der Nachmittag angebrochen.


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15.04.2023 16:38 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 16:49)
avatar  Knox
#140
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Hausmeister

Charaktere: Lashawn & Buzz
Titel: Das Open Air Festival – Tag 2
Gruppe Grau


Die beiden Teenager lagen noch lange in ihrem Zelt, bis Lashawn schließlich aufwachte. Sie verließ das Zelt, um sich im Sanitätsbereich frisch zu machen. Buzz wachte wenig später auch auf und streckte sich. Er setzte sich vors Zelt auf eine Decke und stimmte seine Gitarre. Die Schülerin kehrte zu ihm zurück und sie verbrachten die weitere Zeit am Zelt. Etwas zu Essen hatten sie vor Ort.


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