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Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charakter: Merlin
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Gruppe Braun
Malecantus schwingt erbost mit wütend blitzenden Augen, die zeitweilig irisieren, seine gespreizten Finger gen Merlin. Ein Schrumpftprozess fast auf Fußgröße beginnt augenblicklich. Erschrocken sieht Merlin aus dieser neuen Lage hoch zu einem turmgroßen Magier, der weitere Funken grollend gegen ihn schleudert. Dann packt ihn was am Genick, am … felligen. Merlin sieht … seine vier weißen Pfoten frei durch die Luft segeln. Keinen Ton bekommt er mehr raus außer ein schnupperndes Mümmeln. Mhm, hier riecht was würzig … direkt unter ihm. Aaaaaah … ein Topf siedend heißes Wasser. Möhrenscheiben, Porree und Sellerie schwimmen darin … War das ein Bund Suppengrün? Merlin strampelt und strampelt, um sich zu befreien … Nicht in die Brühe … neeeeeeiiiiiinnnn …
… dieser schei …. Schlafsack eng so ein. Merlin setzt sich wie ein schnappendes Klappmesser schweißüberströmt ruckartig in aufrechte Position, die Arme noch im Schlafbeutel gefangen. Er windet sich mühsam raus. Wie hat er das Ding bis unters Kinn eigentlich gestern Nacht von innen zuziehen können?. Er röchelt und hüstelt noch leicht als er sich seine nun endlich freigelegten Pfoten besieht. Fünf menschliche Finger an jeder Hand. Puh, ist er erleichtert. Was war das denn für ein Alptraum?
Merlin hockt noch einen Moment da und grübelt, was ihm denn so ein Nachtgeschenk bereitete … als aus den tiefsten Gehirnwindungen so ein paar Erinnerungen an den Vortrag hervorkriechen. Er schnappt sich das abgelegte Hemd von gestern und wischt sich über das schweißgebadete Gesicht. Uff, zuerst das Dilemma mit Christin, viele Tequilas, Biere und … was war das noch …? Jadedrachen? Oy, was war das eigentlich für Zeug gewesen? Und dann … hatte er gesungen, wie ein Vögelein … über Malecantus und seinem Magierdasein. Schei … benkleister!
Sollte er … das gleich beichten? Merlin greift zu seinem Handy … Vielleicht hat er das auch schon. Irgendwie hat er gestern Nacht doch noch was … geschrieben … Umpf! An Christin? Auch das noch. Man sollte Betrunkenen einfach die Handys entziehen. Merlin packt sich an die feuchte Stirn. Er ist noch nicht ausreichend durch, um jetzt weitreichende Entscheidungen zu treffen. Schlafen ist nicht mehr. Er hat ein paar Baustellen geschaffen, die er noch irgendwie klarkriegen muss. Aber zuerst duschen und Kaffee … oder umgekehrt. Er wirft sich kurz wahllos ein paar Klamotten über für den Tag - Hauptsache die Kappe nicht vergessen - und schält sich etwas gequält aus dem Zelt.
Die grelle Morgensonne blendet ihn als Erstes …
Charaktere: Vero / Ellie / Nouki / Tania
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Gelb & Violet
"Wir haben uns auf dem Festival kennengelernt!" Ellie erzählt ihrem Bruder gerade, wer dieser Typ von gestern Abend war. "Er heißt Sven und er ist wirklich sehr nett!" Ben grinst. "Sehr nett. Ah ja. So nennt man das heutzutage also." Er freut sich, wenn Ellie mal neue Bekanntschaften macht. Sie wirkt fast so, als sei sie ein wenig verliebt in diesen Sven. Aber er scheint ja tatsächlich ein feiner Kerl zu sein. Immerhin hat er sie zum Zelt begleitet und... Ben hält inne. Und was, wenn er das nur getan hat um mit ihr ins Bett zu hüpfen? Und nur Bens Anwesenheit das verhindert hat?
Doch dann verwirft er den Gedanken wieder. Ellie ist nicht dumm und wäre nicht einfach mit ihm mitgelaufen, wenn sie ihm nicht trauen würde. Sie scheint seine Gedanken lesen zu können: "Bisher ist es keine tiefe Liebesbeziehung, keine Sorge. Ich weiß auch nicht, was sich daraus noch entwickeln wird." Aber sie würde sich auf jeden Fall mal bei ihm melden. Vielleicht am Abend oder Nachmittag, aber noch nicht jetzt. Schließlich kennt sie ihn noch nicht gut genug, um zu wissen ob er eher ein Langschläfer ist oder ein Frühaufsteher. Und sie will ihn nicht versehentlich wecken.
Eine bekannte Stimme holt die beiden aus ihren Gedanken: "Guten Morgen, seid ihr schon fit? Gut geschlafen?“ Es ist Nouki. Ellie lächelt ihrer Freundin zu. "Guten Morgen, Nouki!", sagt Ellie und auch Ben grüßt die Teenagerin. Auf die Frage, ob sie gut geschlafen hätten, antwortet Ellie: "Aber ja! Auch vom Alkohol spüre ich jetzt nichts mehr!" Ben hebt überrascht eine Augenbraue, sagt jedoch nichts.
„Ich hab nen Campingkocher, sollen wir damit Kaffee kochen? Danach können wir ja noch richtig frühstücken gehen.“, schlägt Nouki nun auch noch vor. Ben lächelt. "Ein Kaffee klingt super!", sagt er, "und wir wollten ohnehin bald frühstücken gehen."
Charakter: Nael, Alma und Julius
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Gruppe Braun
Nael war schon seit längerer Zeit wach und hatte einen Spaziergang gemacht. Er merkte, dass er zu wenig geschlafen hatte. Aber das würde er auch noch überstehen.
Von weitem sah er schon die anderen am Strand, lief daher zum Zelt und weckte Alma und Julius.
Nachdem die beiden wach waren, gingen die drei zusammen zu Strand.
Alex, Eva, Emma - letzter Post
Ort: Irgendwo in Windenburg
Charaktere: Familie Kamrad
Titel: Tobys Abenteuer
"Toby!", ruft die kleine Emma begeistert. Sie freut sich, dass der Schäferhund während des Festivals bei der Familie zu Gast ist. Er ist ein wenig energetischer als die Familienhündin. Die beiden Tiere mögen sich trotzdem. Doch Alex hat eher Augen für Eva als für das Tier.
Er küsst sie. Auch Toby bleibt einen Moment stehen, um sich um die Beaglehündin Lady zu kümmern. Alles in allem ist es ein wirklich schöner Sommertag!
Wie es wohl Ellie und Ben geht? Eva schlägt vor, die beiden mal auf dem Handy anzurufen.
Alex, Eva, Emma - Nächster Post
Ort: Windenburg - Festival Gelände
Charakter: Viola
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
- momentan gruppenlos -
Viola legt den Krimi zur Seite. Das Buch ist wirklich spannend. Mittlerweile ist das erste Viertel des Krimis schon durchgelesen: Es war keine natürliche Todesursache, soviel ist bereits klar. Der Junge scheint vergiftet worden zu sein. War es ein Unfall? Oder war es Mord? Bisher gibt es aber noch keine Verdächtigen. Doch die geheimnisvolle Nachricht muss doch mal zu weiteren Spuren führen...
Trotzdem will sie aber nicht alles an einem Tag durchrushen. Sie hat zwar einen zweiten Krimi ihrer Mom mitgenommen, aber man muss es ja nicht übertreiben. Jetzt, am Ende eines Kapitels, ist es jedenfalls ein guter Zeitpunkt, erst einmal eine Lesepause einzulegen.
Doch was nun? Bis zum Abend dauert es immer noch eine Weile. Viola denkt an den Gang in der Höhle. Ein wenig neugierig ist sie ja schon, wohin der führen würde. "Gut, dann ist es nun ausgemacht!", sagt sie zu sich selbst. Sie packt das Buch samt Lesezeichen in ihren Rucksack und versteckt diesen hinter einem Felsen, falls tatsächlich noch Touristen vorbeikommen würden. So, dass dieser zumindest nicht sofort auffallen würde, während sie weiter tiefer in die Höhle vordringt. Ihre Wertsachen nimmt sie sicherheitshalber aber trotzdem mit, sowie auch eine der Plasmafrüchte.
Das Display des Handys dient der Teenagerin als Lichtquelle. Viola muss kriechen, um in den Gang zu passen. Aber sie passt durch.
Nach einer Weile wird der Gang wieder etwas breiter, so dass sie wieder stehen kann. Hier sind nun auch die ersten Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen, die in der Vorhalle noch fehlen. Viola bleibt stehen, und betrachtet alles eine Weile. Wie alt die Höhle wohl ist? Sicherlich älter als ihr Dad. Die Vampirin setzt sich auf einen der Felsen, um eine kurze Pause zu machen. Dort stärkt sie sich an der Plasmafrucht und sieht sich weiter um.

Sie muss lächeln, als sie an der Höhlendecke einige Fledermäuse erkennen kann - normale Fledermäuse, keine Vampire. "Tag, Kollegen!", grüßt sie die Tiere, die jedoch nicht reagieren. Ob es hier wohl auch einen zweiten Ausgang gibt? Irgendwo an der Höhlendecke sieht sie zumindest Tageslicht durchzuscheinen, so dass sie ihr Handy ausschalten kann. Das bisschen Licht reicht ihr aus.
Sie verzichtet darauf, sich in ihre Fledermausgestalt zu werfen, um den zweiten Ausgang zu untersuchen. Solange sie nicht nach oben schaut, stört das bisschen Licht kaum. Aber noch näher ran an die Sonne muss nun wirklich nicht sein.
Doch plötzlich macht Viola eine Entdeckung, auf die sie lieber verzichtet hätte: Ein menschliches Skelett liegt auf dem Boden. Sofort fühlt sie sich wieder an die Gruselnacht erinnert, und an die Skeletthand, die Blaze übernommen hatte. Sie schluckt. Noch immer bereitet ihr das Trauma Probleme, als der Geist sie durch dessen Körper würgte. Diese Hilflosigkeit wird sie nie vergessen. Instinktiv fasst sie sich wieder mal an ihren eigenen Hals, zwingt sich jedoch hierzubleiben. Wie lange das Skelett da wohl schon liegt? Allen Anschein nach schon eine Weile. Ob es ein Mordopfer ist, das jemand aus dem Weg räumen wollte, damit man es nicht findet? Oder ist hier ein Höhlenforscher verunglückt? Sie wird unruhig, obwohl dieses Skelett ganz eindeutig nicht beseelt ist. Es liegt einfach nur da und macht nichts. 
Sie kann es sich trotzdem nicht noch länger anschauen. Es erinnert sie zu sehr an die Gruselnacht. Wem auch immer dieses Skelett einst gehörte, kann sie nun eh nicht mehr helfen. Schnell dreht sie sich um und eilt wieder durch den engen Gang in die Vorhalle zurück - dort, wo noch immer ihr Rucksack liegt. Irgendwie will sie nach dieser Entdeckung nun nicht alleine bleiben. Sie schreibt eine Nachricht:
Zitat
Hey Blaze! Magst du vorbeikommen? Ich will gerade nicht allein sein... Und du bist eine bessere Gesellschaft als Keito, Yuna und Bea.
Stephen - letzter Post
Charakter: Blaze / Nadine / Denize / Chip / Steph
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Grün
Nachdem Blaze den ganzen Sand aus jeder erdenklichen Ritze gespült hat - scheiss Sand - macht er sich auf den Weg zurück zum Zeltplatz. Chris macht sich gerade bereit um auch duschen zu gehen. Seine morgendliche 'Verstimmung' ist verflogen. Bevor er geht fragt Blaze: "Kommst du mit, was essen gleich?" Chris dreht sich zu ihm um und schüttelt den Kopf. "Ne macht ihr mal." Mehr sagt er nicht. Blaze fragt nicht weiter nach. Chris ist ein Typ der immer irgendwie zurecht kommt. Ob allein oder in der Gruppe. Er hat seinen eigenen Kopf und macht nur was ihm taugt. Auch dann wenn andere das für seltsam halten. Blaze verstaut seine Sachen im Zelt und hängt das sandverkrustete nasse T-Shirt auf eines der gespannten Halteseile des Pavillons, damit es trocknen kann. Er kippt eine weitere Fuhre Bierdosen und Flaschen in den Pool und erinnert sich, dass sie neues Eis besorgen müssen. Sein Telefon hat sich wieder automatisch mit den kleinen Lautsprechern connected und spielt seine Playlist.
https://www.youtube.com/watch?v=HwRL1LNVTLI
Aaaaahhh....die kalte Dusche ist genial. Chip fühlt, wie er wieder ein Mensch wird und die Lebensgeister zurückkehren. Pfeifend seift er sich ein, genießt anschließend nochmal das kalte Wasser von Kopf bis Fuss, trocknet sich ab, schlüpft in ein frisches T-Shirt und Unterwäsche. Die Hose muss es nochmal tun heute. Ein prüfender Blick in den Spiegel zeigt ihm, dass sein "Bart" schon wieder sprießt...hm...eigentlich schon cool. Chip findet er sieht damit älter aus und eigentlich ist das oft genug ein Vorteil. Aber andererseits...ohne ist halt irgendwie gepflegter...er weiß nicht, ob Denize die Veränderung überhaupt bemerkt hat, aber er beschließt mal noch eine Weile weiter glatt rasiert zu bleiben. Schnell seift er sein Gesicht ein und fährt mit dem Einmalarasierer, der durchaus für mehrmals taugt, über seine Haut. Zufrieden nickt er danach seinem Spiegelbild zu , packt seinen Kram zusammen und tritt ins Freie. Schön...die Sonne hat mittlerweile Kraft und wärmt ihn angenehm nach der erfrischenden Dusche. Ob er auf die Mädels warten soll? Das kann sicher dauern. Wer weiß was die außer duschen sonst noch alles zu tun haben. Chip beschließt zum Zeltplatz zurück zu gehen. . Blaze wird wohl schon dort sein, ist ja auch früher los gegangen.
Chip grüßt Blaze mit einem Kopfnicken, als er am Platz ankommt, pfeffert schnell sein altes T-Shirt ins Zelt , das Waschzeug daneben und lässt sich draussen in einen Stuhl fallen. Er grinst Blaze an. "Okay, du siehst auch wieder wie ein Mensch aus." Er wird ihn später nochmal fragen, wieso er so voller Sand war, wenn niemand dabei ist.
Die Mädchen werden immernoch unter der Dusche stehen. Blaze sieht Chip zu wie er sich hinsetzt. "Weisst du, ich glaub nicht dass Denize schon mal in ihrem Leben was getrunken hat." sagt er. Vielleicht hat sie was anderes behauptet, das weiss Blaze nicht, aber er ist sich ziemlich sicher... und wegen Chip gehört sie jetzt an diesem Festival auch zu seinem 'Team', was bedeutet, dass auch auf sie acht gegeben werden muss... Es wär ihm aber lieber wenn Chip das tun würde, und nicht er...
Chip schaut Blaze verblüfft an. Er selbst hat sich zwar schon ähnliche Gedanken gemacht, aber dass Blaze so besorgt ist wundert ihn leicht. "Ja, ehrlich gesagt hab ich da auch schon drüber nachgedacht..." Er steht auf, schnappt sich eine Bierdose aus dem Pool und öffnet sie zischend, während er wieder in den Stuhl plumpst. Nach einem großen Schluck fährt er fort: "Sie war ziemlich schnell blau...wirkte nicht, als ob sie was gewöhnt wär.. "
"Also... du kannst sie ja weiter abfüllen... is mir egal. Ich wollts nur mal gesagt haben." meint Blaze beiläufig.
Chip trinkt nochmal und schaut Blaze nachdenklich an. "Abfüllen?" Er schüttelt den Kopf. "Nein...das war nicht der Plan... Irgendwie hab ich gestern gedacht, ich bin ja auch nicht ihr Babysitter...ist ja selber groß...aber heute schau ich drauf, dass sowas nicht nochmal passiert." Er sieht Blaze fragend an: "Interessant zu wissen wär's schon , oder?"
Interessant? Nicht wirklich. Aber Blaze akzeptiert die Challenge. Er kriegt schon raus wie der Hase läuft.
Als Denize, Nadine zurück kommen, entscheiden sie sich vom Frühstücksbuffet gebrauch zu machen. Für ein bisschen Geld gibts Zugang zum All-You-Can-Eat-Bereich. Da sie recht 'früh' auf den Beinen waren, hat es sogar noch offen.
Blaze belädt den Teller mit Rührei, Speck und Toast, und lässt sich einen Kaffee einschenken. Der einzige Ort und Tageszeit bei der er je Kaffee trinkt. Später am Tag wird er auf Energiedrinks umsteigen um die Energie zurückzubekommen die er letzte Nacht nicht auffüllen konnte.
Nachdem sich Chip unterwegs noch ein paar süße Stücke mit Erdbeeren und irgendwas mit gebackener Banane geholt hat, ergänzt er das Menü noch mit Kaffee, Spiegelei, Schinken und Brötchen vom Buffet, und setzt sich zu den Anderen an den Tisch. Sein Magen hängt ihm bis zur Kniekehle und genüsslich beginnt er zu essen.
Denize traut sich nicht an die würzigen Sachen rann. Sie hat angst sich wieder übergeben zu müssen. Sie kaut zaghaft und mit kleinen Bissen an einem unbelegten Brötchen und trinkt dabei Wasser. Das Geld für den Buffet-Eintritt kriegt sie damit nicht raus, denkt Blaze. Sie ist sicher noch nie betrunken gewesen. Da würde er sogar drauf wetten...
Verstohlen beobachtet Chip Denize, die an einem trockenen Brötchen mümmelt und er bekommt fast ein schlechtes Gewissen, weil ihm sein erstes Spiegelei grade besonders lecker schmeckt. Er schiebt seinen Teller in ihre Richtung und fragt, auf das zweite, bisher noch unberührte Ei, zeigend: "Magst dein Brötchen reintunken? Schmeckt auch lecker." Denize hebt dankend die Mundwinkel, schüttelt aber den Kopf.
Nadine belegt grade ihre eigenen Brötchen zu Sandwiches und beisst hinein. Sie sieht auf als Blaze sagt: "Ich hab noch nie vor diesem Festival gesoffen." Er blickt dabei Denize an die ertappt aufsieht. Nadine wirkt verwirrt. "Was soll das jetzt?"
Blaze stellt vier Shots auf den Tisch die er sich in die Taschen gesteckt bevor sie den Zeltplatz verliessen. Nadine entgleiten die Gesichtszüge. "Bist du verrückt?"
Blaze ignoriert die Zicke und schiebt Chip einen Shot zu und schraubt den eigenen auf. Er wartet auf Denize.
Chip hält für einen Moment im Kauen inne, schaut von Blaze zu den Shots, dann zu Denize, nimmt sein Fläschchen, bereit es zu kippen und wartet gespannt ab. Nadines Bemerkung ignoriert er. Jetzt will er wissen, was mit Denize Sache ist.
Sie blickt den Shot an, dann schüttelt sie bedauernd den Kopf. "Weil du nicht willst, oder weil du noch nie hast." "Beides." antwortet sie.
Sch...dacht ich's mir doch...von wegen selber groß. Chip wirft Blaze einen beredten Blick zu und kippt seinen Shot. Anschließend knallt er das Fläschchen neben seinen Teller, beugt sich zu Denize und flüstert ihr ins Ohr: "Hast nachher mal nen Moment für mich? Ohne Nadine?"
Denize nickt Chip kurz zu ohne ihn anzusehen. Sie muss ihm die Wahrheit sagen. Allerdings... Was ist so schlimm daran? Ausser dass es ihr heute lausig geht und sie sich schwört nie wieder einen Tropfen anzurühren... Es gibt doch für alles ein erstes Mal... oder nicht?
Nadine verschränkt die Arme als Blaze das leere Shotglas abstellt und ihr kurz einen Blick zu wirft, der nichts zu bedeuten hat. Doch sie reagiert trotzdem darauf. "Keine Chance, ich sauf keinen Schnaps zum Frühstück." Dann nimmt sie ihr Essen wieder auf und isst weiter.
Blaze verdreht innerlich die Augen. Wen interessierts. Er hat Chip grade bewiesen dass Denize keine Erfahrung mit Alkohol hat, mehr wollte er gar nicht. Er zieht das Handy hervor und öffnet eine ungelesene Nachricht. Steph hat geantwortet. Er ist auf dem Gelände. Blaze antwortet ihm wo er sie finden kann und steckt das Handy weg, sagt aber nichts zu der Runde. Sie werden gleich selbst sehen, dass er hier ist.
Mit einem spöttische Seitenblick auf Nadine bemerkt Chip: "Dann sind wohl noch zwei Shots übrig...die sollten nicht verkommen, oder?" Mit einigermaßen gefülltem Magen, fühlt er sich, bis auf das ungute Gefühl Denize gegenüber, gut und irgendwie schon wieder ein bisschen in Blödellaune. "Ich hab noch nie....auf einem Festival die Toilette des anderen Geschlechts benutzt, weil bei mir so nen Riesenschlange war." Vergnügt hebt er sein Fläschchen.
Er bemerkt dass Blaze mit seinem Handy zugange ist. Viola wahrscheinlich...nein, die pennt ja tagsüber oder versteckt sich irgendwo. Egal. Er wendet sich wieder seinem letzten Brötchen zu und belegt es dick mit Käse. Noch ein Schluck Kaffee und die Welt ist wieder vollständig in Ordnung.
Blaze hört Chips Aussage zu und lehnt sich grinsend zurück. Er war noch nie auf dem Weiberklo. Zumindest nicht aus dem Grund den Chip beschreiben hat. "Alter, wo war denn mal aufm Jungsklo mehr los als bei den Mädchen? Du hast doch sicher die Schilder verwechselt im Suff." Er lacht.
Chip grinst mit dem Shot in der Hand. "Das ist eher so nen spontane Sache ....is mir schon passiert....dass ich mich so entscheiden musste...." Er grinst noch breiter, kippt den Shot und sagt dann: "Beides...auch schon verwechselt...geb's ja zu." Er muss lachen. Der Alkohol wirkt schon und setzt das lose Mundwerk in Gang. Vertiefen will er das Thema aber nicht. Schließlich sitzt Denize mit am Tisch.
Blaze grinst und isst weiter als er hinter Chip und Denize schon das bekannte Gesicht herannahen sieht. 
Sieht echt strange aus ohne Haare. Steph bewegt sich um Chip herum, legt ihm und Blaze einen Arm um die Schulter, beugt sich vor und sagt: "Na ihr Draufgänger? Alles klar?" Blaze kaut, schluckt, steht auf und umarmt den alten Freund brüderlich. "Mann ist das lange her. Wie gehts dir?" 
Denize und Nadine sehen zu dem Neuankömmling hin. Nadine hat zwar gewusst wer Schmitt ist, aber wie er aussieht, hätte sie nicht sagen können. Der hat sich ganz schön verändert. Die Tattoos sind neu und die 'Frisur'. Denize wirft Nadine einen Blick zu: 'Kennst du den?' Nadine zuckt die Schultern um ihr zu verstehen zu geben: 'Nicht wirklich'.
Chip fährt überrascht zusammen, als sich plötzlich ein Arm um seine Schulter legt, aber die Stimme erkennt er sofort. "Steph?!" Er steht auch auf, umarmt ihn ebenfalls , nimmt ihn nochmal am Oberarm und meint freudig grinsend: "Alter Schwede...ja, alles klar. Und selber?" Er setzt sich wieder und rückt seinen Stuhl zur Seite Richtung Denize um für Steph Platz zu machen. Der zieht sich einen Stuhl vom Nachbartisch ran und setzt sich. Chip deutet auf die Mädels, besser auf eine der beiden. "Denize, das ist Steph...er war mal an unserer Schule, allerdings waren wir da noch...ziemlich jung. Steph, das ist Denize." Sein Lächeln wird um eine Nuance blasser bevor er dann Blaze fragt: "Wie lange ist 's denn genau her?" Nadine bezieht er in die Vorstellung nicht mit ein... das kann Blaze übernehmen. 
Steph reicht Denize und Nadine die Hand. "Wie lang? Öh.. fünf, sechs Jahre, oder?"
Blaze denkt nicht daran Nadine vorzustellen. Diese nuschelt ihren Namen kurz als Stephen ihr die Hand reicht. Stephen hat derzeit auch mehr Interesse sich mit den Jungs zu unterhalten, satt mit den Mädchen. Es ist einfach zu lange her. Denize beobachtet die Szene. Der Kerl wirkt irgendwie bedrohlich auf sie, obwohl er ein sonniges Gemüt zu haben scheint. Sie beschliesst abzuwarten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Er ist ein Freund von Chip... kann also nicht so schlimm sein... Chris ist doch auch ganz nett... oder?
Stephs Blick fällt auf den einzelnen vollen Shot auf dem Tisch und die drei Leeren rings herum. Er grinst. "Ihr habt nichts verlernt in der Zeit was?" Blaze greift den Shot und hält ihn ihm hin. "Im Gegenteil." Steph nimmt den das Fläschchen ohne zu zögern. "Ihr seid ganz schön gewachsen." grinst er, Blaze auf die Schulter klopfend, bevor er den Shot kippt. "Und du bist ganz schön kahl geworden..." erwidert Blaze und tätschelt die Kuppe des alten Freundes. "Zwangsläufig." gibt Steph grinsend zurück, wirf das leere Fläschchen auf den Tisch zurück und lehnt sich im Stuhl zurück. "Erzählt mal, was hab ich verpasst?"
Chip wägt ab, was er Steph jetzt erzählen soll und auch...wie. Schließlich sitzt Denize daneben. "Na...soooo viel Dramatisches ist gar nicht passiert." Chip kratzt sich nachdenklich am Hals. ...zumindest nichts, was man hier erzählen könnte... "Ich hab irgendwann beschlossen die Fussballerei an den Nagel zu hängen und hab mir ein Skateboard besorgt...das war für meine Eltern zwar dramatisch, aber für mich genial....ansonsten...Spaß haben und allen möglichen Unsinn mit Blaze anstellen...aber sonst...brav wie eh und je." Er grinst Blaze und Steph an.
"Skaten was?" Stephen lächelt. "Gut, mach worauf du bock hast, Mann und lass dir nichts vorschreiben, Adi." Denize horcht auf.
Chip muss unwillkürlich grinsen. 'Adi'...wie lange hat er das schon nicht mehr gehört...es scheint aus einem anderen Zeitalter...einem anderen Leben zu kommen. Schnell nickt er auf Stephs Bemerkung und antwortet: "Ja, so sollte man das machen im Leben, hm?"
Adi? Denize lächelt sogar ein bisschen, sagt aber nichts da Steph fortfährt. "Und du? Was macht die Kunst?" fragt er Blaze. Der schiebt grade den letzten Bissen in den Mund und zuckt kauend die Schultern: "Wird." er kaut zu ende und schluckt, dann kramt er nach einer Zigarette. Er reicht die Packung an Stephen weiter.
"Wird?" fragt Stephen nach, nimmt ebenfalls eine Kippe und gibt an Chip weiter.
Blaze zündet die Zigarette an und inhaliert. "Naja, noch kein Durchbruch eben. Aber grade haben wir eh einen neuen Plan."
Steph raucht und fragt; "Ahja? Was denn?"
Blaze grinst zu Chip. "Wir gründen ne Band."
Chip nimmt sich eine Zigarette und weil er grad richtig gute Stimmung hat wegen Steph, bietet er Nadine auch eine an. Sie nimmt und stupst anschliessend Blaze an. Der reicht ihr, ohne sie anzusehen das Feuerzeug welches sie braucht. Dann gibt Chip Steph Feuer, zündet seine eigene auch an und reicht Blaze die Schachtel zurück.
"Tatsache?" Stephen blickt zu Chip um sich auch von ihm eine Bestätigung abzuholen. "Lasst mich raten, irgendwas in Richtung Off Sim?"
Blaze grinst. Steph hat Chip und ihm damals eine Platte von dieser Band aufgelegt und seit dem sind sie Fans. Bei Blaze wurd sogar die Lieblingsband draus.
Genüsslich inhalierend nickt Chip zur Frage nach der Musikrichtung. "Offsim waren immer good inspiration. So nen spirit verbreiten, das wär's." In Gedanken ist er schon weider auf der Bühne und zupft die Saiten, wähend Blaze ins Micro grölt und Viola wie verrückt in die Tasten haut. Unwillkürlich beginnt er mir dem Bein zu wippen. Oh Mann...sie müssen echt bald loslegen...Chip ist schon ungeduldig.
Blaze hebt die Schultern. "Joa, sowas, aber erstmal fehlen uns noch Member... Warte... hast du nicht auch mal Schlagzeug gespielt?" Blaze setzt sich auf und wendet sich Stephen zu.
Dieser nickt. "Jo, is schon ein paar Jahre her..."
Blaze blickt kurz zu Chip, dann zurück zu Steph. "Alter, wir suchen noch nen Drummer. Dann sind wir komplett."
Stephen blickt nachdenklich zwischen Chip und Blaze hin und her. Den Rauch ausstossend antwortet er: "Hm. Weiss nicht. Muss erstmal ein paar Angelegenheiten regeln. Hatte vor danach wieder abzuhauen."
Blaze lehnt sich enttäuscht zurück. "Was für Angelegenheiten?"
Stephen nimmt den letzten Zug und drückt die Kippe dann in eins der leeren Fläschchen. "Ich bin grad erst ausm Knast raus... und ich hab ein paar Auflagen, wenn ihr versteht was ich meine..."
"Warum hast gesessen?" fragt Blaze.
Chip schaut Steph motivierend an, als der überlegt. Leicht enttäuscht vernimmt er die zögerliche Antwort , um gleich wieder interessiert aufzuhorchen. Auflagen? Chip hat keine Ahnung um was es da gehen könnte. Muss er zu nem Psychodoc, um zu beweisen, dass er wieder "normal" ist? Oder...hm...Sozialstunden machen...nein...das ist nur was für Bewährunhsstrafen...Chip hat keinen Plan.
"Wenn du in ner Band spielst ist das quasi ne Resozialisierungsmaßnahme." sagt er grinsend zu Stephen.
Nadine mustert Stephen. Knast. War klar. Und da werden auch Chip und Blaze irgendwann landen. Sie sieht zu Denize. Sie kennt sie gut genug um zu sehen dass sie sich nicht sicher ist was sie von Stephen halten soll. Kann sie ihr nicht verübeln. Denize blickt zu Nadine. Doch, sie ist froh ist ihre Freundin in der Nähe. Obwohl sie gestern wirklich besser auf sie hätte acht geben sollen, damit sie nicht so allein ist. Sie will es heute besser machen und vielleicht nochmal nachhaken wie es mit Chips Versprechen aussieht. Sicher werden sie heute allerhand mit ihrem alten Bekannten unternehmen wollen, was ihr nur recht ist. Irgendwie ist das Festival nicht der Richtige Ort für sie um zu ergründen wie sie zu Chip steht. Er mag sich hier zu Hause fühlen, doch sie selbst muss nach dem Festival erstmal über alles was an diesen drei Tagen passiert und passiert ist, nachdenken.
Als die Rede auf die Gefängnisstrafe kommt, bemerkt Chip, dass Denize' Miene ernster wird. Irgendwie ist das alles hier nicht das richtige Thema für sie und ...auch nicht die richtige Runde wird ihm bewusst. Nadine guckt verkniffen, Denize wirkt als fühle sie sich unwohl... Chip wird etwas nervös ist versucht am Daumennagel zu kauen, schnappt sich aber stattdessen einen Zahnstocher vom Tablett und beginnt leicht angespannt darauf herum zu kauen. Warum Steph gesessen hat, interessiert ihn jetzt aber auch.
Steph blickt in die Runde. Auch zu den Mädchen die sich ruhig verhalten. Dann denkt er: Was solls. "Tjoa wegen... nem Kerl der meinem Kumpel Geld geschuldet hat." Auf die fragenden Blicke hin, redet er weiter: "Ich hab ihm geholfen das Geld zurückzuholen." Stephen zieht an der Zigarette, stösst geräuschvoll den Rauch wieder aus und fährt mit einem schiefen Grinsen fort: "Wär ganz easy gewesen, wenn der Kerl sich nicht so gesträubt hätte. Die Tanke in der er gearbeitet hat war mit Sicherheit versichert. Tja und und dann kamen die Bullen und haben uns... mich vorgefunden. Hab wegen Körperverletzung gesessen, aber hey, ne gebrochene Nase hatte i c h auch."
"Und wie lange?" fragt Blaze.
"Sechs Monate. Und jetzt muss ich mich die nächsten anderthalb Jahre regelmässig bei son nem Bewährungstypen melden.. ach ja und mich benehmen." Er grinst.
Chip wird nachdenklich. Sechs Monate im Knast verbringen wollte er nicht....überhaupt in den Bau...aber das geht eben manchmal schneller als man denkt. Er kaut wieder intensiver auf seinem Zahnstocher herum. "Wo wohnst denn eigentlich zur Zeit?" fragt er Stephen dann. Vielleicht gar nicht so weit von ihnen, dann könnten sie sich auf jeden Fall öfter sehen.
"Bin zurück nach Oasis. Nicht das Haus in dem wir mal gewohnt haben aber nicht weit entfernt." erläutert Steph.
"Is ja cool...dann bist also nicht aus der Welt. " Chip denkt kurz über das Gehörte nach. "Wieder in ein Haus sagst du? Wohnst da allein?" Er wirft Blaze einen Blick zu und erläutert dann Stephen: "Wir sind noch auf der Suche nach nem Proberaum...'n Kellerraum oder so."
Stephen saugt nachdenklich an seinem rechten Eckzahn bevor er sagt: "Hm. ist das Haus von so ner alten Lady. Ich hab da nur ein Zimmer. Aber wer weiss, vielleicht is ja Platz im Keller."
"Das heisst du bist dabei!?" folgert Blaze. Stephen hebt die Schultern: "Ich kann ja mal vorläufig aushelfen." er grinst.
"Das wär ne Supersache....ein Keller zum Krach machen." Chip grinst. Dann schaut er Stephen genauer an und fragt: "Sag mal...die Tattoos....hast die schon länger? Wer hat dir denn die gestochen?"
Stephen blickt auf seinen Arm. "Ahja. Kumpel von mir, korrekter Typ."
Blaze mustert die Arbeit auf Stephs Haut. "Bevor oder nachdem du Volljährig wurdest?" Stephs Mutter hatte Blaze vielleicht einmal gesehen. Und die sah nicht aus als würde sie das Gutheissen. Ausserdem hat er ganz schön viele Tattoos. Die hat er doch nicht alle in einem Jahr machen lassen.
"Davor schon. Ich sag doch is n korrekter Typ." Steph grinst. "Hab vorhin rausgefunden das ein Freund von ihm hier n Stand hat. Wart ihr da schon?"
"Der Typ mit dem Glücksrad?" Blaze grinst. "Ja da waren wir schon."
"Was? Du kennst den Typ am Stand?" Chips Hoffnungen in Richtung Tattoo steigen wieder. Er schaut grinsend zu Blaze.
Stephen nickt. "Seine Frau tätowiert, er sticht Piercings. Kenn beide. Also wenn ihr wollt, leg ich ein Wort bei ihnen ein."
"Ja Mann...ich bin dabei." Chip ist Feuer und Flamme. Egal was er dafür tun muss, so eine Gelegenheit kommt nicht wieder.
Nadine beobachtet die Szene. Sie weiss, Blaze würde nie... sein Vater würde das nicht gut heissen. Umso verblüffter ist sie als er zu Chip sagt: "Wetten du drehst nicht an dem Rad!" Genau so fangen bei den Jungs Mutproben an. Mit 'wetten...' Oh Mann.
Chip grinst, obwohl ihm minimal mulmig wird. Auf irgendwas Komisches im Gesicht hat er echt keinen Bock, aber...aber wie gesagt. Die Chance will ergriffen sein. "Ich mach's, vielleicht hab ich ja mal Glück." Er schaut zu Denize, die sich noch gar nicht zum Thema geäußert hat und lächelt sie an. "Ich könnt aber trotzdem ein Maskottchen brauchen...bist du dabei und bringst mir Glück beim Drehen?" Sein Blick ist bittend. Er hätte sie wirklich gern an seiner Seite. Irgendwie hat er das Gefühl, dann kann nichts schief gehen.
Denize blickt kurz zu Nadine mit der sie heute doch mehr Zeit verbringen wollte. Ausserdem ist sie nicht sicher ob das eine gute Idee ist das glück entscheiden zu lassen was man nacher für immer auf der Haut hat. Aber sie will nicht vor allen diese Bedenken äussern. Vor allem ist ihr klar, dass wenn sie es doch tut, sie direkt behelligt wird. Wenn nicht von Adrian oder Sullivan dann ganz sicher von diesem Stephen. Nadine zuckt ganz leicht die Schulter bei Denizes fragendem Blick. Sie gibt es auf. Wenn sie Zeit mit Chip verbringen will, dann eben. Hoffentlich kriegt er irgendwas peinliches direkt auf die Stirn, dann lässt Denize bestimmt die Finger von ihm, denkt Nadine.
"Wir kommen mit." sagt Denize und trinkt von ihrem Wasser. Es geht ihr schon besser.
"Danke." sagt Chip schlicht zu Denize und fühlt es auch einfach so. Ihm sind die Blicke zwischen Nadine und ihr nicht entgangen, um so mehr freut er sich, sie an seiner Seite zu haben, wenn es hart auf hart kommt. "Das klappt schon." versucht er sie mit einem kleinen Lächeln zu beruhigen. Man sieht es ihr an der Nasenspitze an, dass sie Bedenken hat.
Chip wendet sich an Blaze. "Und du? Drückst dich oder drehst auch?"
Blaze verschränkt nachdenklich die Arme. Ist schon recht riskant. "Komm schon!" Stephen stösst Blaze an der Schulter an. "Ich weiss du willst es! Ich kenn dich. Haben früher oft genug darüber geredet."
Blaze nickt vorsichtig. "Ja aber ich dreh nicht am Tattoorad. Ich zeichne meine selber und entscheid auch wo hin." Blaze wird gerade bewusst dass er die Kontrolle über eine mittelgrosse Entscheidung abgeben soll. Damit hätte er sich auf Jedenfall den Stein verdient. Zu schade ist Viola nicht hier.
"Dann Piercings. C'mon!" feuert Steph an, der versteht das der Künstler sich so entscheidet. Blaze wägt ab. Tja. Schlimmstenfalls hat er ein kleines Loch irgendwo. Er sieht zu den diversen Piercings von Steph. Die Ohren sind voll, Nase, Mund Augenbraue und wer weiss wie viele nicht sichtbare er hat. Normalerweise ist er nicht so zögerlich. Es ist die Tatsache, dass er nicht weiss wo es ihn treffen wird. "Okay." sagt er bevor er noch weiter überlegt. So. Jetzt hat er zugestimmt. Jetzt gibts kein zurück mehr.
"Guter Mann." meint Stephen zufrieden. Denize mustert ihn. Er hat ziemlichen Einfluss auf die Jungs. Ob das so gut ist? "Aber vorher lad ich euch zu nem Bier ein. Wir haben seit Ewigkeiten nicht mehr gesoffen." Blaze grinst. Ja. Das letzte Mal waren sie zwölf und danach gings ihnen so beschissen wie noch nie.
"Ja, das ist der richtige Geist." Chip rempelt Blaze mit dem Ellbogen an und meint dann zu Stephen: "Ja...die Einweihung war hart. Dafür klappt's heut um so besser...lasst und auf die alten Zeiten trinken...und auf die Neuen mit Körperkunst." Wo auch immer die landen wird... denkt er noch bei sich.
Stephen nimmt die Truppe mit zu einem Stand und gibt jedem ein Bier aus. Denize steht schon wieder da mit einem Becher und blickt darauf. Ein nein wurde nicht akzeptiert. Sie blickt zu Nadine die am Bier nippt, ihr Fokus liegt jedoch auf Stephen. Ob mit guten oder schlechten Gedanken, ist schwer zu sagen. Denize nimmt einen kleinen schluck und verzieht das Gesicht. Bitter...
"Falls ihr euch fragt, obs weh tut." grinst Stephen, "Ich hab mal nem Kerl zu gesehen, so ein Tier!" Er stellt sich breit hin um zu symbolisieren was für ein Tier. "Hat sich hier was stechen lassen." Er zeigt auf den inneren Bereich am Oberarm und lacht. "Er hat nach fünf Minuten geheult."
Chip sieht die Szene vor sich. "Okay...dann hoff ich mal, dass das Rad DIESE Stelle gar nicht zeigt." Er wird wohl noch ein paar mehr Bier brauchen, um sich Mut anzutrinken. Bisher hat er sich noch gar keine großen Gedanken dazu gemacht, ob oder wie sehr das weh tun wird. Er will einfach ein Tattoo. "Außerdem...nur weil der groß und breit war, heißt das ja nicht dass er nicht ne Memme sein kann...vielleicht halten Drahtige ja mehr aus." Er grinst Stephen an, der ungefähr die gleiche Statur hat, wie er selbst. Da fällt mir grad was ein...ich muss kurz noch mit meiner Glücksbringerin unter vier Augen sprechen...damit nachher nix schief geht.
Stephen klopft sich an die Schulter wo er selbst tätowiert ist. „Is auch ne fiese Stelle.“ er grinst und ext den Becher weg. Blaze machts ihm nach. „Sehn wir gleich wie Dick dein Fell ist.“ meint er zu Chip und ordert die nächsten Becher. Denize ist unschlüssig. Die sind schon wieder bei Becher Nummer zwei. Ohje....
Denize blickt gerade wieder gequält auf die Becher. Chip nimmt Denize am Ellbogen und geht ein kleines Stück mit ihr von der Bar weg. "Ganz kurz, du brauchst nicht trinken, wenn du nicht willst und wenn es dir nicht schmeckt, okay? Keiner erwartet das von dir. Sei jetzt ehrlich...trinkst du weil's Spaß macht, oder weil du meinst, du musst...weil's alle machen?"
Denize blickt zu Chip auf. Spass? Hm. Müssen? "Ich möchte Spass haben, aber ich fürchte Bier schmeckt mir nicht so.." gibt sie zu. Ausserdem weiss sie nicht wieviel sie verträgt. Das ganze ist immernoch ein Experiment für sie. 
"Okay..." Chip ist unschlüssig. Mit dieser Information kann er nicht viel anfangen. "Also...wegen uns brauchst keinen Alkohol trinken...aber dagegen hab ich auch nix." Er grinst. "Im Endeffekt musst du's selber wissen." Er guckt in Richtung Bar und meint dann: "Hey, sollen wir mal den Typ an der Bar fragen, was er dir empfehlen kann? Ich lad dich auf nen Ladysdrink ein...was Leckeres."
Nadine steht mit ein wenig Abstand von allen und sieht Blaze und Steph zu wie sie an der Bar lehnen und reden. Sie hört etwas abseits wie Chip mit Denize spricht und dreht den Kopf. Sie verdreht die Augen. Mann Chip... du bist so ein Depp... 
Sie mischt sich ein, tritt zu Denize, nimmt ihr das Bier aus der Hand und reicht es an Chip. "Komm ich weiss was, was dir schmeckt." Sie funkelt Chip kurz an. Hör auf meine Freundin abzufüllen du Idiot. Denkt sie dabei und zieht Denize zur Bar. Für die anderen unhörbar sagt sie: "Ich hab dich noch nie so unsicher erlebt. ist alles okay?"
Denize spürt hinter sich Blaze und Stephen die rumblödeln und lachen, dann antwortet sie: "Ich weiss, fühlt sich auch echt komisch an hier. Ich dachte es wird lockerer."
Nadine bestellt beim Barmann zwei Sex on the Beach und meint zu Denize: "Schon okay. Das wird schon noch." - "Du, Nadine. Tut mir leid wegen gestern. Ich wollte dich nicht hängen lassen."
Nadine lächelt matt. "Keine Angst, ich komm klar." Denize schüttelt den Kopf. "Nein, heute feiern wir zusammen. Ich hab versprochen das wir zusammen Spass haben."
Während Denize und Nadine reden füllt der zweite Barkeeper drei Shotgläser mit Schnaps. "Yo Chip! Komm rann. Anstossen!" winkt Blaze ihn her.
Chip hat Nadine nicht kommen hören und ist verblüfft, als ihm plötzlich Denize' Becher in die Hand gedrückt wird. Er erwidert amüsiert ihren giftigen Blick und ext kurzerhand das Bier, während er beobachtet, wie die beiden an der Bar die Drinks bestellen. Er muss kurz grinsen, als er Nadines Wahl hört. "Ja, das ist immer gut..." frotzelt er gut hörbar und will grade mit seinem eigenen Bier darauf prosten, als Blaze ihn zum Shots trinken auffordert. Auch gut, denkt er, hebt schon leicht bedüdelt seinen Becher lächelnd gen Denize und geht zu den beiden rüber. Er nimmt einen Shot und hebt ihn hoch: "Blaze...Steph.." er schaut die beiden nacheinander an..."auf die Freundschaft!"
Stephen ext, Blaze ext und dann fragt Steph. "Blaze? Chip? Wo habt ihr denn die Namen her?" Blaze zuckt die Schultern. "Blaisdell... is naheliegend." Stephen grinst breit. "Ahahah nein," er nimmt Blaze in den Schwitzkasten, dieser wehrt sich lachend. "Der kleine Sullivalli!" Dann lässt er Blaze los, der fährt sich grinsend über den Kopf. "Und was is mit dir?" fragt er Chip. "Ein Casinochip fürs Glück? Oder der Bruder von Chap?" feixt er.
Chip lacht. "Klar...wendig wie ein Streifenhörnchen....muss schon sein auf dem Board...." Obwohl Steph für ihn immer noch wie ein älterer Bruder ist, mag er nichts von dem Skateboardsplitter in der Cap erzählen...das war damals ein Einschnitt ... diese Zeit, als skaten sein Leben wurde.... nein... er hat keine Lust darüber zu reden. Blaze hat ihm den Nick verpasst. Eine Anspielung auf die Obsession, die Chip entwickelt hatte in Bezug auf den Glücksbringer. Was ja auch völlig in Ordnung ist, aber ... eben nix worüber er gern nachdenkt oder spricht . Deshalb grinst er nur und ordert noch eine Runde Shots.
Steph lässt das mal so stehen. Er kennt Adrian gut genug, obwohl sie sich lange nicht gesehen haben. "Okay! Genug Mut angesoffen? Dann gehn wir jetz rüber." Fordert Stephen und hebt den nächsten Shot. Blaze greift ebenfalls danach. Uff. Na dann... Wie schlimm kanns werden.
Als alle ihren in der Hand halten, schaut Chip nochmal in die Runde: "Na dann...auf die Kunst...vor allem auf die, die gleich kommt." Chip freut sich und hat gleichzeitig ein wenig Muffe wegen dem Glücksrad... aber was soll's... Augen zu und durch. Er schaut zu Denize und Nadine und winkt sie rüber. Denize nippt grade von ihrem Longdrink und muss gestehen dass er richtig lecker schmeckt. 
Sie lächelt bereits wieder und ist froh um Nadines Nähe. Sie drehen sich zu den Jungs um. "Okay...jetzt kommt gleich dein Einsatz...bereit dabei zu sein?" fragt Chip Denize.
Denize hebt die Hand und kreuzt die Finger: "Ich drück die Daumen." lächelt sie.
Sie kommen am Tattoostand an, an dem schon großes Gedränge herrscht. Viele Sims stehen an den Tafeln, die Werke der Künstlerin zeigen, die sie schon gestochen hat. Andere drängen sich vor den Motivvorlagen . Chip ist froh, Denize bei sich zu wissen. Jetzt wird er langsam doch aufgeregt. Er drängelt sich ein wenig vor , um sich die Kunstwerke ansehen zu können. Er bekommt noch mit , dass Stephen sich einen Weg zur Tätowiererin bahnt und die beiden sich begrüßen. Ihr mann kommt auch dazu und Steph beginnt ein kurzes Gespräch, zeigt zwischendurch in ihre Richtung.
Chip beschäftigt sich wieder mit den Fotos der Tattoos von anderen Kunden.
Der Style gefällt ihm schon mal. Er blickt zur Künstlerin selbst, die gerade wieder am Arm einer jungen Frau zugange ist. Ende zwanzig vielleicht...selber viele Tattoos, klar...ziemlich große Ohrtunnel, Rastafrisur in knallrot...sie sieht ganz sympathisch aus. Das ist für Chip in dieser Situation wichtig, schließlich vertraut er ihr gleich seinen Körper an.
Er schaut sich wieder die Tafel an. Hm...mit dem ganzen Tribalkram kann er nicht so viel anfangen...Totenkopf muss auch nicht unbedingt sein...ihm schwebt schon was Ungefähres vor, aber...doch ...ganz unten entdeckt er etwas...Spielkarten...Flammen...das gefällt ihm von der Symbolik her. Mit einer leichten Abwandlung wird es das werden. Nur...auf die Stirn wird's nicht passen, falls ihn das Glück am Rad verlässt. Er muss grinsen, obwohl ihm eigentlich nach wie vor mulmig ist. Egal. Dass er den Traum vom mechanischen Arm heute nicht verwirklichen kann, ist schade, aber nicht zu ändern. Sowas dauert lange und erfordert einige Sitzungen. Er schaut zu Denize an seiner Seite dann zu Blaze, am Schluss zu Stephen, der wieder bei ihnen steht. "Okay, ich bin wild entschlossen an diesem Ding da zu drehen....WIR sind wild entschlossen." Stephen nickt grinsend.
"Das geht klar mit euch, sie machen's ...aber dass das unter uns bleibt, versteht sich." Er macht die bekannte Reißverschluss-zipp-Bewegung über den Mund. Chip nickt. "Klar...wir können schweigen. Das haben wir gelernt. Schießt es ihm noch durch den Kopf. Die Tätowiererin ist fertig mit der vorherigen Kundin und tritt zu der Gruppe. "Hi Jungs, ich bin Keira. Na, wer ist denn der Erste, der sein Glück versucht?" fragt sie grinsend und mit einer tiefen, rauchigen Stimme.. "Das bin dann wohl ich." Chip atmet nochmal tief durch und greift mit der einen Hand Denize und mit der Anderen nach dem Rad. Er schließt die Augen und dreht mit Schwung. Das Ding rattert und rattert...wird langsamer ...langsamer, bis es schließlich ganz knapp "Hals" überspringt und bei "Oberarm" stehen bleibt. Chip ist grenzenlos erleichtert....das ist okay...dann bleibt immer noch der andere arm fürs Wunschtattoo. "Das passt...ich hab da schon was entdeckt..." Er zeigt Keira die flammenumzingelten Spielkarten und sagt: "Mach bitte lauter Asse draus..." Aufgeregt drückt er Denize' Hand und folgt der Tätowiererin zum Sitzplatz, wo es wohl gleich los gehen wird.
Blaze sieht Chip nach. "Viel Spass." grinst er. Oberarm. Geht eigentlich. Nochmal Schwein gehabt. Denize ist auch erleichtert. Sie hätte nicht gewusst wie sie hätte damit umgehen sollen wäre es eine .. ungünstigere Stelle geworden. Ob ers dann durchzogen hätte? Das ist die Frage.
Chip stellt Denize einen Stuhl neben sich und bittet sie mit einer Geste sich zu setzen. Dann versucht er einfach an was Schönes zu denken...was ihm mit ihr so nahe auch ganz gut gelingt.
Blaze ist an der Reihe. Er blickt auf das Rad. Ganz schön viele Optionen fürs Gesicht. Bevor er noch länger nachdenkt, dreht er einfach. Er schaut zu. Lippe, Nase, Ohr, Nacken, Nase... weiter weiter... Knapp bleibt der Zeiger auf Nasenrücken stehen, Blaze fasst sich schon an die Stirn, doch dann klickt er noch ein Feld weiter... Brustwarze... Autsch. Uff... Stephen jubelt. Blaze dreht sich zur Gruppe um. "Ey, voll easy." sagt Steph und hebt das Shirt um seine Brust zu zeigen. Eigentlich kann Blaze froh sein, ist immerhin versteckbar. "Na dann." Er wird nicht kneifen. Trinkt nochmal vom Bier und geht zum Mann von Keira. Ein breiter tätowierter Kerl der sogar noch mehr Piercings hat als Steph. "Bereit?" "Klar." sagt Blaze ohne sich was anmerken zu lassen. Gut dass er schon was getrunken hat, ein wenig angespannt ist er schon. "Glaubt mir, hast du mal angefangen, is das wie ne Droge." hatte Steph zu beiden gesagt.
Das Surren der Nadel, das schaben unter der Haut...was macht sie denn da ...immer auf der gleichen Stelle herumschrammen? Oh Mann...das ist aber nicht angenehm jetzt...egal....Chip beisst die Zähne zusammen und schaut zu Blaze, der gerade sein Piercing erhält...Brustwarze? Puh ...auch nicht grad lustig .... er grinst zu ihm rüber. Leidensbrüder.
Blaze setzt sich und der Mann macht seine Arbeit. Keine 10 Minuten später ist er schon wieder raus und den kurzen aber verflucht übertriebenen schmerzhaften Schmerz hat er auch vergessen. "Zeig." fragt Denize die den Longdrink schon fast leer hat und wieder guter Dinge scheint. Blaze hebt das Shirt. Der Stift ist abgeklebt damit nichts scheuert. "Erst wenns verheilt ist." Blaze greift nach dem Bier. Phu... Die Anspannung löst sich. Er hats getan. Tatsächlich... ein verdammt gutes Gefühl.
Nach gefühlten Stunden stechen, wischen, stechen, wischen... ist das Tattoo endlich fertig. Chip darf es im Spiegel bewundern. "Wow! Das ist echt Hammer geworden. Geil!!" Er strahlt Keira an. Sie klebt ihm noch Folie zum Schutz drüber, erklärt ihm wie er es pflegen muss und entlässt ihn dann.
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Der Nachmittag ist vorangeschritten während den Aktivitäten und Stephen schlägt vor, dass die Jungs ihm den Zeltplatz zeigen. Auf dem Rückweg bleibt Blaze, kurz vor dem Zeltplatz, aufs Handy blickend stehen und sagt dann zur Gruppe vor ihnen: "He. Ich hau eben ab." Er hat kurz gelächelt, weil die Nachricht von Viola ist, der Inhalt lies es jedoch wieder verlassen. Will nicht alleine sein? Is' was passiert? 
"Wohin denn?" fragt Denize und muss kichern. Diese Longdrinks schmecken richtig gut und machen Laune. Blaze blickt sie kurz überrascht an. "Äh. Zu Viola." mehr führt er nicht aus. Stephen feiert grade den kleinen Pool. "Nice! Aber ihr braucht mal neues Eis."
Blaze zieht rasch seine Matte aus dem Zelt, rollt sie auf und sagt:"Ok, Wir sehn uns später." Damit biegt er Richtung Strand ab und lässt die Gruppe für sich.
Steph fischt eine Dose heraus und setzt sich. Er fragt: "Wer ist denn Viola?" er grinst als würde er schon bescheid wissen.
(In Zusammenarbeit mit simscat2)
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Gruppen Blau & Braun
Maryama hat Lotta von weitem beobachtet, wie sie telefoniert. Vielleicht mit Takatuka, bestimmt vermiss sie den kleinen Sonnenschein. Zu mehr Gedanken darüber kommt sie aber nicht, denn im selben Moment erscheinen die Garcias am Strand. Alle sind dabei, was Maryama freut. Browneye auch. Er saust sofort zur Truppe und begleitet sie beim Näherkommen. Hechelnd und freudig mit dem Schweif wedelnd. Julius hat es ihm wohl besonders angetan. Er schaut immer wieder freudig zu ihm auf, während er neben her läuft.
Alma zieht ihre Klamotten aus, Nael schaut erst ein wenig hin und her. Er ist nicht der Typ, der sich mal eben vor allen auszieht. Zum Glück hatte Alma vorgesorgt - sie war von Anfang an für die Übernachtung und hatte vorsichtshalber Naels Sachen mit eingepackt. Das kam ihm nun zu Gute. Nael stellt sich dennoch etwas weg von der Menge und zieht sich aus. Er steht nun mit Badehose am Strand.
Nach einer erfrischenden Dusche folgt auch Merlin den Garcias als Letzter aus der Gruppe nach. "Hallo!", winkt er schon von Weitem zu. "Wie geht's euch denn so nach der letzten Nacht?" Einige haben schon ihre Schwimmsachen an, stellt er fest und schält sich auch gleich aus seinen Klamotten, die im nächsten Busch landen. Badezeug hat er gleich drunter. Alma in Bikini und Sonnenhut sieht zu Merlin. "Uns gehts super, mir macht das lange Wachbleiben nichts. Ich bin voller Tatendrang, der Spaß fängt jetzt erst an!", sagt sie freudestrahlend.
Julius hat sich nicht getraut, die Menge - mit Frauen - anzusprechen, gar zu begrüßen. Er ist sogar etwas eingeschüchtert und besorgt, wie es wohl weitergehen sollte. Er legt sich auf ein Handtuch, in der Hoffnung, nicht bemerkt zu werden. Aber als Browneye zu ihm kommt, kann er sprechen. "Na du Lieber! Ja.. ich streichle dich, du bist ja ein Genießer." Er streichelt den Hund ausgiebig.

Maryama sieht, dass Julius sich mit Browneye "unterhält". Hm...der taut ihn scheinbar auf...na, mal sehen. Sie schlendert langsam auf die beiden zu und setzt sich neben Julius in den Sand. Bestätigend nickt sie auf seine Worte, die sie gerade noch gehört hat. "Ja, du bist der größte Schmuser der Welt, nicht wahr Browneye? Wenn Julius nicht aufpasst wird er heute nichts anderes mehr tun, als dich streicheln." Sie lacht und hofft, dass Julius vielleicht über den Umweg Browneye endlich mal einen Ton herausbringt. Browneye gefällt es, dass er von zwei Seiten Aufmerksamkeit bekommt. Er rollt sich auf den Rücken und streckt die Pfoten in die Höhe. "Sofort Bauch kraulen", bedeutet die Pose.
Der Wolf blickt sich noch einmal nach Lotta um, als sie sich der Gruppe nach ihrem Telefonat wieder nähern. Sie gibt ihm Zeichen ... und er prescht los zu Browneye und Maryama zur stürmischen Begrüßung. Lotta nickt Lachend zu Maryama rüber, stutzt und guckt einen Moment. Unterhält sie sich mit ... Julius?. Dann grüßt sie Nael und Alma: "Hoffe, ihr habt gut geschlafen letzte Nacht! Ich habe gerade mit euren Eltern telefoniert und soll schöne Grüße ausrichten!" Zu Julius ruft sie auch rüber: "Schöne Grüße auch an dich von Hannah und José!"
"Danke Dir, Lotta.", sagt Nael auf die ausgerichteten Grüße. Er freut sich, dass Lotta so guten Kontakt zu seinen Eltern pflegt. Oh, ich wollte ihnen doch eine SMS schicken..
Grinsend wendet sich Lotta anschließend an Asante: "Wie war das jetzt mit dem Stockfischen?" Der rollt leicht belustigt die Augen: "Ohne Netz? Ernsthaft? Na gut, gehe ich ein paar Stöcke schnitzen. Wer will es alles versuchen?", fragt er in die ganze Runde.
Alma drängt sich zu Asante und hebt den Arm. "Oh ja ja.. ich möchte unbedingt!" Sie freut sich auf das Stockfischen. "Also ich möchte auch gern.", sagt Nael.
Elani erklärt gleich, dass sie fürs Fischen nicht zuständig ist: "Ich mach's mir gemütlich. Mein Job ist das Kochen nachher." Sie legt sich aufs Handtuch gleich neben Julius und Maryama: "Hi!", lächelt sie freundlich zu Julius. Dass er gar nicht so reden kann, hatte sie irgendwie noch gar nicht mitbekommen. Als Elani dazu kommt, nickt Julius ihr zu.

Julius ist etwas verlegen, als Maryama neben ihm sitzt. Er streichelt Browneye weiter und nimmt seinen Mut zusammen. Er schaut Maryama nicht an, sondern Browneye. "I..Ich.. mag Tiere.", bringt er heraus. Er wird rot.

"Und Browneye mag Menschen, die Tiere mögen...und ich mag auch Menschen die Tiere mögen...also mögen wir uns wohl." Maryama lächelt Julius verschmitzt an, winkt Lotta zurück und meint dann zu Elani: "Ich seh grade dass Asante sich aufmacht Stöcke zu sammeln. Da werd ich ihm wohl mal helfen...schließlich hab ich da diese grandiose Idee gehabt mit dem Stockfischen." Sie steht auf, klopft sich ungeniert den Sand vom Gesäß und sagt zu Browneye: "Wenn du und Julius später Lust habt...könnt ihr ja fischen kommen." Dann zwinkert sie Julius zu und winkt Elani noch kurz. "Dann lass mal schön die Seele baumeln...Dorfälteste." Julius lächelt auf Maryama Worte hin. Sie ist echt nett!
Elani winkt Maryama nur vergnügt hinterher: "Ach, die Dorfälteste darf ruhig die Jugend schuften lassen."
"Ich passe auch, ihr Lieben! Das hab' ich als Kind schon auf der Klosterinsel versucht. Ehrlich, das funktioniert nicht - fischen nur mit 'nem Stock!", lacht Merlin und pflanzt sich auf den frei gewordenen Platz von Maryama zwischen Julius und Elani. Er krault dem Wolf das Fell. "Browneye scheint ja einen Narren an dir gefressen zu haben, Julius. Woher kannst du so gut mit Hunden?" Julius antwortet ihm: "Ich weiß gar nicht, aber ich fühle mich mit den Tieren verbunden." Er weiß nicht wieso, aber genau das fühlt er.

Auf dem Weg zu Asante und Lotta, begrüßt Maryama noch Alma und Nael. "Na, ihr zwei ...hattet ihr ne ruhige Nacht?" Sie spielt auf das Gespräch vom Vortag an, als Nael eigentlich nicht im Zelt übernachten wollte. Nael sagt zu den anderen: "Ich bin es nicht gewohnt, so lange wach zu bleiben, aber das schaffe ich. Ansonsten schlafe ich heute Nacht zuhause." Alma schüttelt den Kopf. "Vergiss es, du bleibst!“
Maryama kramt noch kurz in ihren Sachen und geht dann zu Asante und Lotta. "So, ich bin auch gerüstet." Sie hebt ein Taschenmesser hoch und schaut Asante vergnügt an. "Auf zum Schnitzen...bevor die Fische davon Wind bekommen." Sie hakt Lotta unter und geht schon mal los. "Hast du eben mit Takatuka telefoniert?" fragt sie ihre Freundin interessiert.
Lotta bestätigt auch gleich: "Ja, es war richtig schön, Takatukas Stimme gehört und sie gesehen zu haben. Es geht ihr gut bei Hannah und José. Wir haben mit Video telefoniert."
"Ja, das glaub ich dir, bestimmt vermisst du sie schon...mir ginge es auf jeden Fall so als Mutter." Maryama lächelt Lotta an. "Dafür ist die Technik schon toll. Ein Videoanruf...das haben wir glaub ich auch noch nie gemacht."
Lotta berichtet weiter vom Telefongespräch nach einigem Zögern: „... ... ... José ... versuchte Papiere für den Kindergarten zu bekommen - eine Geburtsurkunde ... Ich erzähl dir später mehr!" Maryama nickt dazu. „Ja, gerne...wir könne ja später mal einen Spaziergang übers Gelände machen, oder so."
Gleich am nächsten Busch wird Asante fündig und hackt einige Äste ab, zeigt Maryama wie sie vorgehen muss und fragt etwas belustigt: "Denkst du, das klappt mit deinem kleinen Taschenmesser?" Er hat ein recht großes Jagdmesser dabei und in Windeseile vier Stöcke angespitzt, von denen er drei an Alma, Lotta und Nael weiterreicht. "Dann gehts los.", sagt Alma voller Tatendrang.

Maryama lässt Asante belustigt gewähren. Glaubt er wirklich, dass er ihr zeigen muss, wie man ein paar Stöcke anspitzt? Aber sie lässt ihm die Freude und antwortet nur: "Weißt du...für nen Marshmallowspieß reicht's...dann wird es hier auch gehen." Hurtig klappt sie das Messer auf, setzt sich mit ihrem Stock in den Sand und schnitzt sich geübt einen "Speer"...na ja...ein "Speerchen" . Als sie fertig ist, schaut sie dir anderen an und fragt lächelnd: "Ready? Dann los, mein Magen knurrt schon...nicht dass der noch lauter wird und die Fische vertreibt." Sie setzt sich Richtung Wasser in Bewegung und watet anschließend ins Meer, bis ihre Oberschenkel von Wasser bedeckt sind. Still bleibt sie stehen, hebt den Stock...bereit zuzustoßen, sollte sich ein Fisch zu ihr verirren.
"Gib' mir doch bitte mal dein Messer!", fordert Lotta noch, bevor sie loszieht. Asante reicht es ihr erstaunt. Geschickt spitzt sie ihren Stab noch weiter an zu einer hauchdünnen, perfekten Speerspitze. "Wo kommst du nochmal her?", fragt Asante mit hochgezogenen Brauen. Auch Maryama erzeugte Erstaunen bei ihm. Alle waten ihr hinterher, Lotta etwas abseits. Sie meidet die zusätzlichen Wellenbewegungen der anderen
„Na, wer zeigt wem was, Frau Nachbarin?“, grient Asante Maryama an, als er in ihrer Nähe im Wasser steht. „Achten Sie besser auf die beiden Damen, der Herr und die Dame hinter mir, wenn Sie etwas lernen wollen.“, meint er scherzend zu Alma und Nael auf Lotta und Maryama weisend. „Hab’ ja gesagt, ich kenne es nur mit Netzen und da können solche Stöcke auch halb stumpf sein …“

Lotta starrt mit zum Wurf gespannten Arm und gerichtetem Speer konzentriert ins Wasser, um nach einer kurzen Weile pfeilschnell zuzustoßen. „Suri!“, ruft sie begeistert als sie einen kapitalen Fisch aufgespießt in die Höhe schwenkt. Asante guckt irritiert. Suri? Was bedeutet das?
Alma wirft den Stock. Leider daneben. "Eh hä? Mach ich was falsch?" Auch Nael probiert es aus. Knapp daneben. Er versucht es nochmal, diesmal konzentrierter. "Gefangen!" Er freut sich. Alma sieht neidisch zu ihm. "War ja klar, dass du das wieder hinbekommst."
Lotta klemmt sich den Stock mit dem aufgespießten Fisch unter den Arm und geht zu Alma rüber: „Darf ich?“ fragt sie zaghaft und zeigt Alma mit etwas Hilfestellung, wie sie den Arm anwinkeln muss, um einen Fisch schnell und zielsicher erwischen zu können. „Super Nael!“, lobt sie nebenbei noch lächelnd die Wurfergebnisse des Angelfreundes.
Alma lässt sich von Lotta zeigen, wie es richtig geht. "Okay, ich probier es nochmal." Sie probiert es, braucht aber noch einige Versuche bis sie einen Fisch fängt. "Yay!", sagt sie.

Maryama steht immer noch unbeweglich, schießt dann vor mit dem Speer, verscheucht damit den angepeilten Fisch und spießt völlig unverhofft eine große Krabbe auf, die sich da nichtsahnend am sandigen Grund getummelt hat. "Okay...ein Glückstreffer.", resümiert sie lachend und geht Richtung Ufer. um die Beute zur Aufbewahrung in irgendeinen Behälter zu geben. Leider haben sie keinen Käscher oder sowas dabei.
Elani bemerkt, dass Maryma nach einem Behältnis sucht. "Merlin, kannst du schnell was von unserem Zeltplatzt holen? Einen der Töpfe?" Der trabt gleich los! Und kehrt bald darauf mit einer Glasschüssel zurück. Elani schmunzelt nur: "Ja sicher, genau d a s meinte ich!"
Maryama lässt dankbar ihre Krabbe in das Gefäß fallen, das Merlin vom Zeltplatz gebracht hat. Einfach ihren Fang immer weiter am Stock entlang zu schieben, wie es Lotta professionell vormacht, wäre ihr irgendwie zu gruselig. Sie versteh zwar die Zweckmäßigkeit, aber so ist es ihr doch lieber. "Kommst du nicht doch noch mit fischen, Merlin?" Der winkt freundlich ab.
Langsam pirscht sich Maryama an Asante heran und flüstert leise über seine Schulter: "Na, Löwenkönig...auch König der Fischer heute?" Sie muss schmunzeln dabei.
Asante kann gerade noch verhindern, nicht leicht zusammenzuzucken, als Maryma sich so anschleicht. "Mit Wildkatze im Genick gar nicht so einfach, konzentriert zu bleiben!", gibt er lachend, den Kopf leicht nach hinten geneigt zurück. Dann blickt er wieder aufs Wasser. Eine Qualle schwimmt träge an ihm vorbei. Die könnte er sicher treffen, aber knusprig wird die beim besten Willen nicht …. Er verwirft diesen Gedanken. Noch so ein Krebs dagegen wäre jetzt wirklich nett. Asante durchstöbert mit dem Fuß den sandigen Meeresboden. „Autsch“, da ist ja einer! Wer braucht einen Speer, wenn man auch mit dem großen Zeh angeln kann? Asante nimmt dann doch noch den Spieß zur Hilfe, um sich wieder zu befreien.
Maryam lacht, als Asante den Fuß mit der Krabbe in die Höhe reckt. "Das kommt vom vorwitzig sein." Dann zollt sie ihm aber Respekt, als er locker seinen Fang noch mit dem Speer erledigt. "Du brauchst kein Netz, siehst du? Ich glaub ich schon...meine Krabbe war nur ein Glückstreffer, aber...ich versuch mein Glück nochmal."

Dann hebt Maryma erneut ihren Stock und sagt zu Lotta: "Bei dir kann ich mir zur Technik noch richtig was abgucken. Ihr habt sicher auf Takatuka oft so gefischt, anders kann ich mir deine routinierte Herangehensweise nicht erklären. Respekt."
Lotta schaut ein wenig verwirrt zu Maryama und raunt leise: "Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wo ich das schon gemacht haben sollte ... Das ist vielleicht genau das, was ich dir später noch erzählen muss."
"Alma, das sieht aber auch schon ziemlich professionell aus, was du da machst." lobt Maryama noch deren neu erworbene Künste. "Und du Nael bist scheinbar ein Naturtalent." Alma und Nael bedanken sich für das ganze Lob, was sie bekommen. Alma hat nun auch sichtlich Spaß. Sie haben mehrere Fische gefangen. "Ich denke das reicht.", sagt Nael.
Maryama hat wieder einen Fisch ausgespäht und verharrt ruhig im Wasser mit erhobenem Arm. Mal sehen, ob diesmal die richtige Beute harpuniert werden kann. Als ein Prachtexemplar um ihre Beine herumscharwenzelt, wartet Maryama einen geeigneten Moment ab, lässt dann den Speer vorschießen und spießt tatsächlich die Beute auf. Mit großen Augen dreht sie sich zu den Anderen und ruft staunend: "Ich hab Einen ...sogar eine Großen!" Triumphierend watet sie damit an Land und lässt ihn bei Elani ins Gefäß fallen. "So, das war jetzt aber mein Letzter...ich bleibe beim konventionellen Angeln mit Rute...das kann ich definitiv besser." Sie schmunzelt.
Zwei weitere Fische kann auch Lotta noch ergattern. Zu dritt bilden sie ein nettes Räucherfischterzett auf ihrem Spieß. „Reicht das Elani?“, ruft sie Speer schwenkend zur gechillten Gourmetköchin rüber, die sich noch immer gemütlich in der wärmenden Vormittagssonne auf dem Handtuch räkelt. Die hebt mit einem Auge blinzelnd leicht den Kopf und schaut zur Seite auf den Ertrag an Lottas Spieß wie auch im gläsernen Behältnis. "Ok, ich geh schon mal zum Kochen vor." Sie hievt sich hoch und schnappt sich den Behälter und Lottas Speer.

Asante folgt Maryama aus dem Wasser nach und liefert auch noch schnell seinen Fang ab. "Für heute habe ich genug im Wasser rumgestochert! Du bist mit deinem Fang heute die Meereskönigin", grinst er Maryama an. Wieder fallen ihm diese wunderbaren meerschaumgrünen Augen auf.
Elani macht sich mit der Meeresausbeute auf den Weg. "In einer Dreiviertelstunde dann oben am Zeltplatz ... Bringt Appetit und Hunger mit!", verabschiedet sie sich lächelnd.
"Schwimmen wir noch 'ne Runde oder fläzen wir uns auf den Handtüchern rum?", fragt Asante die meerschaumgrünäugige ‚Meereskönigin‘ an seiner Seite.
"Komm, lass uns noch eine Runde plantschen, um die Wette schwimmen muss nicht sein, aber ein bisschen im Wasser tummeln. Ich liebe das." Maryama steht auf, schaut Asante kurz auffordernd an und rennt dann los, um sich in die Fluten zu stürzen. Im Laufen ruft sie noch: "Wer kommt noch mit?"
„Ich schwimme eine Runde.“, sagt Nael und schwimmt drauf los. Alma geht wieder ans Ufer und legt sich auf eines der Handtücher. Julius ist weiterhin Browneye am kraulen.


Lotta steht schon halb im Wasser und wirft sich übermütig einfach rückwärts wieder rein, lässt sich dann treiben. Asante sprintet hinter Maryama und lässt sich juchzend neben ihr klatschend ins Meer fallen und spritz alles um sich herum schön zu. Anschließend taucht er wie ein Delphin unter und gleitet einmal um Maryama herum und erhebt sich hinter ihr wieder aus den Fluten, damit er sich diesmal anschleichen kann: "Huhuuu. Wo bin ich?" raunt er neckisch von hinten leise in ihr Ohr.
"Hey...ich hab dich!" Maryama dreht sich um, spritzt Asante nass und taucht dann behende zwischen seinen Beinen durch, um in seinem Rücken wieder aufzutauchen. "Wo bin ICH?" Sie grinst und lässt sich dann auf den Rücken gleiten. Einfach noch ein bisschen im Wasser schweben, sich schaukeln lasen von den Wellen. "Ist das nicht ein Traum?" fragt sie Asante und plätschert leise mit den Füßen.


Auch Merlin lässt sich jetzt ins Wasser gleiten, schwimmt neben Lotta her, die sich noch immer auf dem Rücken treiben lässt. „Weißt du, was ich heut Nacht geträumt habe?“ Er erzählt ihr leise seinen Alptraum, von Malecantus in ein Kaninchen verwandelt worden zu sein … wegen seiner offenherzigen ‚Plaudereien‘ gestern Abend über dessen wahre Natur. Lotta grinst die Wolken über sich an. „Weißt du, was ich ihm heute Morgen für eine Nachricht gesandt habe? Er kann mich mal! Und sein Geheimnis gleich mit!“
„Oh!“, entfährt es Merlin. Was sie jetzt wohl von Gregorius zu erwarten haben?

Langsam werden alle hungrig. „Sagte Elani nicht was von einer Dreiviertelstunde?“ fragt Asante in die Runde. Allgemeines Nicken und Sachen packen folgt und der Aufstieg zum Zeltplatz …
Gruppe: Gelb & Violet
Nouki hat ihr Kochgeschirr neben dem gemeinsamen Zelt deponiert, weil sie schon daran gedacht hat, morgens die anderen nicht durch ihr Geklapper wecken zu wollen. Sie baut den kleinen Kocher auf, entzündet das Döschen mit dem Spiritus, schraubt eine Flasche mit stillem Wasser auf und gießt es in einen Topf, den sie vorsichtig auf die kleine Flamme stellt und mit einem Deckel verschließt. Jetzt muss es nur noch kochen, was erfahrungsgemäß ein Weilchen dauert. Während sie das macht schmunzelt sie über Bens Reaktion auf Ellies Bemerkung wegen des Alkohols. Das hat ihn wohl überrascht. Nouki wird auch nichts zu Sven fragen, solange Ben dabei ist. Sie erhebt sich aus der Hocke und setzt sich zu den beiden in einen Stuhl. Lächelnd schaut sie Ben an. "Wir hatten gestern echt einen tollen Tag...und Abend. Wie war es denn bei euch? Was habt ihr so gemacht? Tom und du?" Ist vielleicht besser, das Gespräch in unverfänglichere Bahnen zu lenken.
Ben lächelt. "Wir auch. Wir waren am Strand schwimmen und eine Freundin kam auch noch vorbei." Er denkt an Leah. Dass Tom und auch er selbst das Mädchen attraktiv finden, erwähnt er nicht. "Und wir waren tanzen!"
Nouki schmunzelt. "Das klingt doch cool...ja, zum Tanzen gibt's wirklich mehr als genug Gelegenheit hier. Ich liiiieebe das Festival!" Sie lacht.
Ellie lächelt Nouki an. "Das mit dem Strand ist wirklich eine gute Idee. Das sollten wir Mädels auch machen!", sagt sie. Ben nickt zustimmend: "Das Wasser ist wirklich schön gewesen!"
Nouki bemerkt , dass unter dem Topfdeckel schon der Wasserdampf hervorkommt und springt schnell auf. "Eure Tassen? Wasser ist fertig."
Nachdem sie die Tassen mit löslichem Kaffeepulver gefüllt und aufgegossen hat, löscht sie die Flamme am Kocher und bringt Ellie und Ben ihren Kaffee. "Hier...lasst's euch schmecken...ist die Campingvariante. Richtiger Pulverkaffee schmeckt zwar besser, aber der hier macht mir immer Urlaubsfeeling." Sie setzt sich wieder und nimmt einen Schluck aus ihrer Tasse. Mmmmh....schwarz und stark.....lecker.
Ben trinkt seinen Kaffee ebenfalls schwarz, so wie Nouki. "Der schmeckt aber trotzdem gut!", lobt er, "also obwohl es kein Pulverkaffee ist."
Nouki ist froh dass das getränk gut ankommt und meint dann zu Ellie:"Das wäre echt noch eine Idee...baden gehen. Sieht aus, als ob es wieder heiss wird. Vielleicht kann man auch irgendwo von einem Felsen ins Wasser springen...wenn es tief genug ist, heisst das." Beim Gedanken an sowas fällt ihr Leon wieder ein und sie fragt Ellie: „Sag mal...weisst du eigentlich was von Leon? Der ist gestern so schnell verschwunden und dann waren wir wieder unterwegs mit den anderen Jungs...ich weiß gar nicht, ob er hier geblieben ist oder nach Hause gefahren."
Ellie mag Kaffee allerdings lieber mit Milch und holt die also her. Dann antwortet sie auf Noukis Frage: "Nein, ich habe keine Ahnung. Ich bin ja auch vor ihm schlafen gegangen."
Ben wundert sich. Den Namen hat er noch nie gehört: "Wer ist denn Leon?"
Nouki schaut ihn an. "Er ist ein guter Kumpel von mir, geht mit uns zur Schule und ist gestern spontan zum Festival angereist. Er wollte einen Platz zum übernachten suchen und hatte glaube ich Vero gefragt, ob er vielleicht hier bei uns am Zeltplatz übernachten kann."
Ben überlegt. "In meinem Zelt ist ein Jugendlicher, der da einen Schlafplatz gefunden hat. Und ich weiß nicht wer er ist. Aber da er offenbar zu Tom gehört, hab ich ihn gewähren lassen. Ich glaub er pennt noch." Er lächelt schief. Der Junge hatte ja auch nichts geklaut. "Du kannst ja schauen, ob es dein Leon ist!"
Nouki muss schmunzeln, als Ben „dein Leon“ sagt....als ob er ihr Boyfriend wäre.
Sie steht auf und nickt. "Hm...das könnte echt sein...warte mal, ich spitzel bloß mal." Sie steht auf und zippt den Reißverschluß von Ben und Toms Zelt ein kleines Stück auf. Sie will auf keinen Fall jemanden wecken und Tom liegt ja auch noch im Tiefschlaf. Sie sieht Leons roten Haarschopf leuchten und schließt den Reißverschluss wieder leise. Dann setzt sie sich zu Ben und Ellie und sagt erleichtert:" Ja, das ist er...Gott sei Dank hat er nen Schlafplatz gefunden ...Danke Ben." Dann schmunzelt sie. "Hat er nicht verheerend geschnarcht...das kann er ."
Ben grinst. "Ich hab wohl zu tief geschlafen um das mitzubekommen. Aber gut zu wissen, dass es nicht irgendjemand ist sondern hier bekannt ist. Das war vielleicht eine Überraschung heute Morgen, als da plötzlich noch eine Person im Zelt lag." Er trinkt noch einen Schluck von seinem Kaffee. "Worauf habt ihr denn Hunger?" Ellie mischt sich nun auch in das Gespräch ein: "Also Leon ist schon ein Chaot! Du musst da unbedingt heimlich ein Foto von machen!", grinst sie zu Nouki. Erst dann wendet sie sich an ihren Bruder: "Mir egal, aber jedenfalls habe ich so langsam Hunger."
"Ein Foto?" Nouki muss auch grinsen. "Von den beiden...wie sie da kreuz und quer drin liegen?" Sie schmunzelt wieder."Okay...warum eigentlich nicht?" Sie steht auf und kramt ihr Handy aus der Hosentasche. Vorsichtig öffnet sie das Zelt erneut und macht ein Foto von den beiden Schlafenden. Dann geht sie zurück und grinst:" Beweisfoto geschossen." Dann antwortet sie Ben wegen der Frühstücksfrage. "Ich kann eigentlich immer essen...am liebsten was Herzhaftes jetzt. Was genau ist mir egal...ich würd auch ne kalte Pizza vom Vortag verdrücken." erklärt sie lachend.
"Pizza klingt wirklich gut. Aber ich bevorzuge Warme.", sagt Ben. "Welche Sorte hättet ihr denn gerne?" Er selber würde sich eine vegetarische Pizza holen. Ellie überlegt: "Ich probiere die Vegetarische dann auch mal. So wie du immer davon schwärmst!" Sie selbst ist zwar keine Vegetarierin, aber das heißt ja nicht, dass ihr vegetarisches Essen gar nicht erst schmecken würde.
Nouki ist überrascht, dass Ben das Thema Pizza so aufgreift. Sie wollte eigentlich nur veranschaulichen, dass sie grade so ziemlich alles Herzhaft verdrücken könnte. "Wow, das ist ja genial. Ich nehm auch ne Vegetarische, warum auch nicht?"
Nachdem Ben die Wünsche gehört hat, sagt er: "Ich gehe dann mal zu den Fressbuden und hole die Pizzen her. Keine Sorge, Nouki. Ich geb die aus!" Mit diesen Worten macht er sich auf den Weg.
"Oh, vielen Dank, Ben. Das ist echt lieb von dir." Nouki freut sich aufrichtig über die Einladung. "Vielleicht kann ich mich ja mal bei dir revanchieren....ganz viel Kaffee kochen oder so." Sie schmunzelt.
Nouki schaut Ben noch kurz nach, der Richtung Essensstände aufbricht und fragt dann Ellie endlich:" Mann...ich platze fast vor Neugier...wie war das denn noch...mit Sven und dir?" Sie lächelt Ellie an."Er fand dich ja ganz süß."
Ellie lächelt. Er fand sie also auch süß? "Er ist super!", schwärmt sie, "hat mich ohne zu Murren zum Zelt gebracht und das, obwohl er mich kaum kennt. Und er hat mir sogar seine Handynummer gegeben!"
"Oh, ihr habt auch Nummern getauscht, das ist cool. Ich freu mich für dich." Nouki steht auf und drückt Ellie kurz.
Sie wirkt wirklich ein wenig verliebt, obwohl bisher ja noch nicht wirklich viel zwischen den beiden gelaufen ist.
"Aber falls du jetzt irgendwelche Schmuddelgeschichten erwartest, muss ich dich leider enttäuschen. Ich war wirklich müde." Ellie muss nun selber grinsen.
"Ach was....wer denkt denn an Schmuddelkram. !" lacht sie dann. "Dachte nur...vielleicht...gab's ja nen kleinen Gutenachtkuss?" Sie zwinkert Ellie zu."Sonst nix."
"Nein, leider!", sagt Ellie, "aber wer weiß, vielleicht kommt das noch. Wir kannten uns da ja erst seit kurzem." Sie muss zugeben, dass sie das schon hofft.
"Gut Ding will Weile haben, hat meine Oma immer gesagt." Nouki lächelt Ellie dabei an. Dann dreht sie sich zu den Zelten."Was sollen wir denn mit den Schlafmützen machen nachher? Warten bis sie aufwachen, oder eine Weckaktion starten und uns unbeliebt machen?"
Ellie grinst. "Also, die zweite Variante klingt sehr viel witziger." Sie sieht sich um aber Ben ist noch nicht zurück.
Nouki grinst ebenfalls. "Find ich auch. Müssen wir uns halt gleich nen Fluchtweg überlegen." Dann runzelt sie die Stirn und überlegt..."Hm...so ne Wasserpistole wäre na Idee...oder ein Blechtopf und ein Kochlöffel zum drauf rumtrommeln...fällt dir noch was ein?"
Ellie denkt an Toby und seine nasse Hundezunge, mit der er sie des Öfteren geweckt hat. Doch der ist während des Festivals ja bei den Kamrads, steht also leider nicht zur Verfügung. "Vielleicht können wir sie kitzeln? Aber das wirkt wohl nur, wenn sie auch kitzelig sind."
"Kitzeln...hm...an der Nase vielleicht...da reicht schon ein Grashalm." Nouki pflückt einen und kitzelt Ellie damit.
Diese wischt den Grashalm grinsend zur Seite. "Hey, ich bin doch schon wach!", sagt sie und tut so, als sei sie total empört darüber. "Was fällt dir ein?" Aber sie grinst dabei.
"Siehst du? Es wirkt...sogar wenn man wach ist." Nouki lacht. "Oh,schau mal wer da kommt." Sie zeigt freudig auf Ben, der sich mit mehreren Pizzaschachteln nähert. "Erstmal stärken und dann die schlafende Meute wecken."
Ben stellt die Pizzastapel auf den Boden. "Dreimal vegetarische Pizza, wie bestellt!", sagt er grinsend. Es hatte ihn überrascht, dass auch die Mädels auf Fleisch verzichten (zumindest für dieses eine Frühstück), aber es stört ihn nicht. Im Gegenteil. Doch selbst wenn das nur eine Ausnahme sein sollte, ist das ja schon mal ein Anfang.
"Mmmmh....das ist ja ein Traum." Nouki hat ihr erstes Stück Pizza in der Hand und schwelgt genussvoll in Aromen von Oregano, Basilikum und frischem Gemüse. "Ich finde da fehlt einem gar nichts, ist auch ohne Schinken oder Salami superlecker.“ Dann sieht sie Ben an."Darf ich dich mal was fragen?"
Auch Ellie greift nach ihrer Pizza und beißt rein. "Sehr lecker!", lobt sie.
Ben kann dieser Aussage nur zustimmen. Auch ihm schmeckt es. "Schieß los!", sagt er nun zu Nouki.
"Magst mir erzählen warum du Vegetarier bist?" Nouki beißt von der Pizza ab und schaut Ben offen an. "Da gibt es ja jede Menge unterschiedlicher Gründe und Motivationen dafür unter den Sims. Finde ich immer interessant...Horizonterweiterung quasi."
Ben freut sich über Noukis Interesse. "Es gibt verschiedene Gründe. Ich möchte zum einen die Fleischindustrie nicht unterstützen. Die Tiere werden gemästet, und das ist sicherlich kein schönes Leben. Ein anderer Grund ist, dass es mir auch einfach nicht so schmeckt. Als Kind hatte ich ja noch Fleisch gegessen, ich weiß also, wie es schmeckt. Es hat mich damals zwar nicht gestört aber mein Lieblingsessen war es auch nicht. Aber heutzutage würde mir davon auch schlecht werden, da ich es nun auch gar nicht mehr gewohnt bin." Er überlegt. "Trotzdem versuche ich nicht, jedem meine Ernährung aufzuzwingen. So etwas muss jeder für sich entscheiden."
Nouki nickt. "Ja, das finde ich gut. Das ist eine Herzensentscheidung, sowas...da kann man niemandem reinreden. Ich esse auch wenig Fleisch...mal eins von unseren eigenen Hühnern oder so und meine Mom kauft in einem Hofladen, da kann man sehen, wie die Tiere gehalten werden und so...das gefällt mir. Wir gehen da auch manchmal einfach so hin, um die Tiere zu beobachten und ein wenig mit den Leuten zu plaudern, die sind echt nett." Sie schaut Ellie an. "Und du? Würde dir was fehlen, wenn du ganz verzichten müsstest?“
"Ich esse ebenfalls nur selten mal was.", erzählt Ellie, "aber ganz konnte ich bisher noch nicht verzichten. Im Gegensatz zu Ben schmeckt es mir nämlich ganz gut." Sie sieht erst zu Nouki, dann zu Ben: "Aber ich würde wohl denke ich mal klarkommen. Klar, es wäre eine große Umstellung und es würde etwas dauern, bis ich mich dran gewöhnt hätte.. aber es gibt ja auch viele leckere vegetarische Gerichte." Da Ben meistens kocht, weiß sie das nur zu gut.
"Ja, es gibt unendlich viele Rezepte." Nouki denkt an die Kochbücher, die sie schon durchgeblättert hat,dann kommt ihr eine Idee."Wir könnten ja mal alle zusammen bei euch ein vegetarisches Essen kochen....dann kann Ben uns zeigen, wie fantasievoll diese Küche sein kann. Was haltet ihr davon?"
Ben lächelt. "Ich bin ein eher durchschnittlicher Koch, ich warne euch also vor.", sagt er.
"Ach was, mir schmeckt es bei dir!", versichert ihm Ellie, "Die Idee klingt doch super." Aber auch Ben ist nicht abgeneigt.
"Bestimmt kochst du super...ich würde gern was lernen...ich kann ...eigentlich nicht viel." Nouki überlegt. "Spiegelei, Rührei...gekochtes Ei...dann wirds schon schwieriger." Sie lacht. "Meine Mutter kocht einfach zu gut und zu reichlich, da hab ich wenig Ansporn.Aber mit Freunden zusammen stell ich mir das lustig vor." Sie schaut Ben an. "Also abgemacht?"
Er reicht ihr die Hand. "Abgemacht!", sagt er. "Das klingt wirklich lustig." Ellie grinst und freut sich offenbar ebenfalls.
"Cool." Nouki verspeist den letzten Rest ihrer Pizza und schüttet sich anschließend etwas Wasser über die Hände. "Die war wirklich lecker.Nochmal danke, Ben." Dann fragt sie Ellie:"Sollen wir schnell duschen gehen und dann die anderen wecken?"
"Klingt nach einem Plan!", sagt sie grinsend. Ben lächelt mit. Wie schön, dass Ellie mal etwas aus sich heraus kommt. Er fragt sich, warum sie die Leute nicht schlafen lassen wollen. Aber er mischt sich nicht ein.
"Okay, dann mal los." Nouki geht zum Zelt und holt leise ihr Waschzeug heraus, entschließt sich doch eine andere Hose zu nehmen und nimmt die Springerstiefel mit, die sie flugs vor dem Losgehen noch anzieht. Tani und Vero liegen noch im Tiefschlaf, was man an den regelmäßigen Atemzügen hören kann. Ein bisschen Schonzeit habt ihr noch, denkt sie amüsiert und kehrt zu Ellie zurück. Gemeinsam machen sie sich auf zu den Duschen.
Kichernd machen sie sich dann wieder auf den Weg zurück. Nouki hat noch nasse Haare und fühlt sich jetzt erst recht energiegeladen. Zeit für Unternehmungen. "Ich könnte auch ein wenig rabiater sein beim Wecken ..." sagt sie grinsend zu Ellie. und schüttelt den Kopf, dass die Wassertröpfchen nur so in alle Richtungen spritzen. "Was meinst du...Nase kitzeln oder Hundedusche?"
"Also ich lecke sie jedenfalls nicht ab!", sagt Ellie lachend. Aber auch ihre Haare sind noch nass. "Wenn, dann muss das Wasser, das ich noch in den Haaren habe, ausreichen."
"Klar mein ich das so.“Nouki lacht über Ellies Gedanken. "Okay...wer übernimmt wen?“
"Ich nehme dann Vero!", sagt Ellie grinsend. Ben sitzt indess etwas abseits und bekommt das Gespräch der Mädchen nicht mit. Aber es scheint ja irgendwas Lustiges zu sein, so wie sie grinsen.
"Gut...Tani...ich komme." Nouki öffnet wieder sachte das Zelt und schleicht sich zu Tani , die selig schlummert." Guten Morgen, guten Morgen...guten Morgen Sonnenschein ", trällert sie lautstark einen alten Schlager und schüttelt dabei nochmal die nassen Haare. "Kostenlose Dusche zum wach werden...special festival service." Ein letzter Tropfenregen ...Nouki lacht und bringt sich vorsichtshalber in Sicherheit.
Ellie muss ebenfalls lachen. "Das gilt auch für dich, Vero. Aufwachen, du Schlafmütze. Oder heißt du Viola und musst den ganzen Tag verpennen?" Auch Vero bekommt die nassen Wassertropfen zu spüren. Wenn sie davon nicht wach werden würde, dann doch sicherlich, wenn sie den Namen Viola vernimmt.
(in Zusammenarbeit mit @Murloc )
Charaktere: Viola, Blaze, Shane
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag
In Zusammenarbeit mit @Ripzha
Screenshots sind von Riphza
Blaze geht den Hang hinab, die Matte unterm Arm. Der Alk, die Aufregung vor dem Stechen und der Schlafmangel machen ihn schon wieder müde. Trifft sich gut, dass Viola schreibt. Ein wenig Ruhe im Abseits kann er gebrauchen. Steph läuft schon nicht davon. Er sieht sich kurz um bevor er in die Höhle geht. Niemand in der Nähe. Keine Bea, Yuna oder Keito. Aber der Strand erinnert ihn grade an etwas anderes.. Er betritt die Höhle und geht die Windung nach rechts wo Viola sich eingerichtet gehabt hatte.
Viola ist mittlerweile wieder lockerer. Es ist ein Skelett, na und? Es ist nicht beseelt. Sie sieht Blaze ankommen. "Hi!", sagt sie, "du bist heute nicht der erste, der hier vorbei kommt."
"Ah nein?" Er weiss schon, wen sie meint und grinst. "Gabs also doch Touristen?" Er rollt die Matte dort, wo Viola den Morgen über geschlafen hatte, aus und setzt sich drauf. Uff... Sitzen... Gute Idee.
Viola grinst zurück. "Sieht so aus, als sei ich eine Touristenattraktion. Naja, eigentlich waren es nur Yuna, Keito und Bea. Wollten die Höhle erkunden und sagten, es sei Zufall gewesen. Das glaube ich ihnen auch. Sie konnten ja nicht wissen, dass ich da war." Die Vampirin lächelt. "Schon was geplant für heute Abend? Irgendwelche Bands oder Partyspiele?" Sie überlegt, ob sie Blaze von dem Skelett erzählen soll.
Blaze lehnt sich zurück. "Keine Ahnung was heute Abend läuft. Ich hab gesehen was ich sehen wollte, der Rest ist Luxus... Hast du bis grade geschlafen?" fragt er. Er wünschte er hätte so lange geschlafen. Man sieht ihm die Müdigkeit an. Er fragt sich ob das Trio sie geweckt hat.
"Nein!", antwortet Viola, "zuerst hab ich gelesen." Sie zeigt auf den Krimi. "Roselyn Dark ist übrigens der Pseudonym von Mom. Sie musiziert nicht nur, sondern schreibt auch Bücher!" Sie lächelt. Sie ist wirklich stolz auf ihre Eltern. "Und als ich vom Lesen mal ne Pause brauchte, habe ich den Gang da etwas erkundet. Hab Fledermäuse getroffen. Die normale, unvampirische Art. Und ein Skelett."
Blaze hört zu. Er überlegt grade wie dringlich die Nachricht gemeint gewesen war und ob ihre Bitte mit Yuna, Keito und Bea zu tun gehabt hatte. Verwirft alles aber sofort und setzt sich auf als er das Wort Skelett hört. "Was?" Jetzt hat er auch noch Verfolgungswahn. Das muss irgend ein anderes Skelett gewesen sein. Das in der Villa haben sie verbrannt. Und ein Geist wird auch nicht darin leben, welcher in der Lage ist Sims zu übernehmen. "Das is' ja... ungeil.." kommentiert er und ignoriert die Gänsehaut die ihn überkommt. "Wie gehts dir?" fragt er, weil er sich grade selbst fragt wies ihm damit geht.
"Geht schon wieder!", sagt sie ehrlich, "dieses war jedenfalls nicht beseelt und schien schon lange dort zu liegen." Sie bemerkt, dass Blaze eine Gänsehaut bekommt... immerhin hat er kurzärmliche Sachen an. Doch sie spricht es nicht an. "Aber auf den ersten Schreck habe ich dir dann trotzdem die Nachricht geschrieben. Aber ich hatte ohnehin mal Lust auf Gesellschaft... die etwas gesprächiger ist als Fledermäuse oder Skelette."
"Würde mal sagen es ist gut, dass das Skelet nicht gesprächig war." Blaze schüttelt sich, lehnt sich wieder zurück in eine ausruhende Position. "Wie hast du geschlafen, hier?" fragt er. Es ist kühl und ein wenig feucht. Eine Höhle eben. Er könnte hier sicher schlafen, aber nur sturzbesoffen.
"Da hast du wohl recht!", sagt Viola. "Aber was das Schlafen betrifft, das ging eigentlich. Ich bin eigentlich nicht unbedingt Schlafsäcke gewohnt aber es hat trotzdem irgendwie geklappt. Ich bin jedenfalls fit für den Abend."
"Okay gut." sagt Blaze und schliesst an die Höhlenwand gelehnt die Augen, die Arme verschränkt. "Ich nicht. Bin heute morgen irgendwie am Strand aufgewacht. Keine Ahnung... bin ziemlich sicher, dass ichs von hier ins Zelt geschafft hab."
Viola hebt eine Augenbraue. "Am Strand? Wie ist das denn passiert? So besoffen warst du doch auch nun wieder nicht."
Blaze lacht ein bisschen, die Augen weiterhin geschlossen. "War ich echt nicht." Dann sagt er ernster und sieht Viola an: "Das ist neu. Wenn ich jetzt anfang zu schlafwandeln, neben den Albträumen, kotz ich." Er hebt einen Kiesel auf und wirft ihn frustriert zur gegenüberliegenden Wand.
Viola erinnert sich durch den Kiesel nun wieder an die Steinchen-Mutproben, doch jetzt ist wohl wirklich nicht der richtige Zeitpunkt dazu. Sie setzt sich neben Blaze. "That sucks...", sagt sie ehrlich. Sie überlegt, wie sie ihm helfen könnte. "Wenn es dir lieber ist, kannst du dann heute Nacht hier pennen, dann kann ich zumindest aufpassen, dass du nicht abhaust.", sagt sie schließlich, "Wir könnten es hier ja noch etwas gemütlicher einrichten." Irgendwie seltsam, die Vorstellung mit Blaze in einer Höhle zu pennen. Doch sie meint den Vorschlag eher freundschaftlich, ohne dass da ein romantisches Interesse dahinter steckt. Und er kann ja auch einfach ablehnen.
Verblüfft sieht Blaze zu Viola neben sich. "Echt?" Er sieht sich um. Hatte er nicht grade darüber nachgedacht, wie es wäre in einer kalten, feuchten Höhle zu schlafen? Er weiss sie will ihm nur helfen. "Also mein Plan war, mich heute so abzuschiessen, dass ich keinen Fuss mehr rühren kann." er grinst ein bisschen und erinnert sich, dass genau das der Zustand wäre, den er vorhin als annehmbar für eine Höhlenübernachtung gehalten hat. "Kann ich das spontan entscheiden? Aber wenn ich n ungutes Gefühl hab, dann..." er denkt an den Zeltplatz. Chip und Denize, Denize und Nadine, Steph, Chris... Er würde keinem da oben anvertrauen wies ihm mit der Schlafwandel-Nummer geht und hätte somit auch keinen der auf ihn aufpassen würde wenn er davon läuft im schlaf. Nur Viola. "Lass mich das spontan entscheiden." Wiederholt er, jetzt entschiedener und nickt. "Es war nur gestern. Vielleicht lags nicht am... Gei... Tr... an der Sache eben...." Ja, einreden und dran glauben. Beste Lösung....... Er atmet tief ein und aus. Wow... dieser verdammte Geist. Nicht mal aussprechen will ers. Langsam kann der ihn mal kreuzweise.
Diese Antwort akzeptiert Viola. "Klar. Du musst dich da nicht sofort entscheiden. Aber dann solltest du dich bitte nicht so abschießen, dass du dann am Ende noch in die Höhle kotzt." Sie grinst dabei und meint es eher scherzhaft.
"Ich heiss nicht Denize, ja?" Blaze grinst. Er streckt die Brust raus und sagt bedeutungsschwanger: "Ich hab erfahru.. autsch.." Er tastet kurz seine Brust ab. Ok. Alles noch da wos sein muss.
"Autsch was?", wundert sich Viola. Sie hätte nichts gesehen, was Blaze nun hätte verletzten sollen. Auch seine angeknacksten Rippen scheint es mittlerweile besser zu gehen.
"Na." Blaze winkt ab. "Haben heute bei diesem Tattoo/Piercingstand am Rad gedreht... Tja..." Er zeigt auf die eigene Brust. "Das ists geworden.. und Chip hat n neues Tattoo am Oberarm."
Nun wird Viola doch neugierig. "Cool. Dann hast du es also doch gewagt." Sie hatten sich ja bereits über Tattoos unterhalten.
"Gruppenzwang!." scherzt Blaze. "Nein. Ich dachte, Piercings kann man wenigstens wieder raus nehmen und ich hatte verhältnismäßig Glück. Ich dachte schon ich krieg nen Nasenring verpasst oder so." Er grinst. Wie aufgeregt er davor war, muss er nicht erwähnen. "Aber n gutes Gefühl, es gemacht zu haben." Er verschränkt die Arme hinter dem Kopf.
"Ja, aber ich wäre das Risiko wahrscheinlich nicht eingegangen. Ich möchte dann schon selbst entscheiden können, was ich wohin tätowiert haben möchte. Wer war denn noch alles dabei bei deiner Gruppe? Von Chip hast du ja schon erzählt. Aber haben Nadine und Denize etwa auch mitgemacht?"
Blaze lacht. "Die doch nicht. War ne Mutprobe. Ich hab gesagt Chip traut sich nicht und er hat mich mit reingezogen. Hab gesagt Tattoo mach ich nicht. Da will ich wirklich selbst entscheiden." Blaze nimmt die Arme wieder runter. "Ansonsten ist noch ein alter Bekannter aufgetaucht. Der war an unserer Schule bis wir... zwölf waren. Dann ist er weggezogen. Keine Ahnung ob du den noch gekannt hast. Stephen Schmitt. War zwei Klassen über uns." Blaze überlegt, dann fällts ihm ein. Ein wenig euphorisch sagt er: "Er kann Schlagzeug spielen und hat vielleicht nen Proberaum den wir nutzen können."
Viola überlegt. Doch der Name sagt ihr nichts. "Nein, den kenne ich wohl nicht. Aber ich bin auch nicht unbedingt die geselligste Person, die sich mit jedem anfreundet. Du gehörst zu den wenigen Ausnahmen." Sie grinst. "Der spielt also Schlagzeug? Na dann wird die Band ja immer größer. Ein Proberaum ist ja auch schon mal was."
"Ja." Freut Blaze sich. "Ich hät am liebsten noch wen der die Leadgitarre spielt, damit ich mich aufs Texten und so konzentrieren kann. Aber wird schon werden. Jetzt brauchen wir nur noch einen Namen." Er grinst Viola an. "Ich bin ja für irgendwas mit Feuer!" Er spielt auf die kurze Unterhaltung am Strand an, bei der sie über ihre Haare und seinen Namen gesprochen hatten.
"Das klingt doch schon nach einem guten Anfang!", sagt Viola lächelnd. "Dann kann der Name ja nur gut werden!"
"Hey." Er sieht sie heiter an. "Du darfst auch mitreden." Ihm wird bewusst wie wahr die Tatsache ist, dass Viola selten unter anderen Sims ist und wie ungewohnt es für sie sein muss.
"Ja schon.", sagt sie. Sie kann Blaze' Gedanken nicht ahnen, doch zufälligerweise ähneln ihre eigenen den seinen. Sie fragt sich, ob es ihr nicht doch zu viel werden würde, falls die Band tatsächlich eine gewisse Berühmtheit erlangen sollte. Solange es eine kleine Garagenband bleibt, ist das ja vielleicht noch okay. Aber wenn dann von überall her Fans kommen, die sie erkennen und etwas von ihr wollen, könnte es schwierig werden. Daran hatte sie anfangs gar nicht gedacht, eben weil sie nicht davon ausgeht, den großen Durchbruch zu erreichen. Aber falls doch... was dann? Doch sie spricht es nicht an, sondern sagt stattdessen: "Ich werde auch überlegen, ob mir ein Name einfällt."
Blaze blickt sie grinsend an. Sie sagt nicht viel zur Band was ihn kurz stutzen lässt. „Freust du dich aufs erste Proben?“
"Klar!", sagt sie. Das ist auch ehrlich gemeint. Proben sind harmlos. Das werden sie sicherlich nicht zusammen mit hunderten von Fans machen. Und sie musiziert eigentlich ganz gerne, auch wenn sie nicht ganz an Lillys Talent herankommt.
Blaze erinnert sich an das Gedrängel in der Menge vor der Bühne und ihre Panikattacke. "Gut... Ich mich auch." Er dreht am Festivalbändchen an seinem Handgelenk. Er würde gern alle ihre Gedanken zu diesem Projekt erfahren, doch er beschliesst nicht nachzuforschen. Sie wird schon was sagen wenn irgendwas nicht gut ist. Vielleicht ist auch gar nichts. Er ist sich von Chip nur viel mehr Gelaber gewöhnt. Das könnte es sein. Sie ist nicht so die Plaudertasche. Was ihn wieder auf den Gedanken bringt wie schön ruhig es hier ist. Genau richtig um Energie zu tanken. Das bringt ihn direkt zum gähnen. Er setz sich gemütlicher hin und verschränkt die Arme. "Hast du was spezielles vor heute? Willst was bestimmtes sehen oder machen?"
Viola lächelt. "Ebenfalls nichts bestimmtes. Ich werde mir sicherlich noch einige Konzerte anschauen. Diesmal allerdings nicht mitten ins Gedränge hüpfen. Aber ich habe mich noch nicht entschieden welche." Sie sieht Blaze beim Gähnen zu. Doch sie glaubt nicht daran, dass das ein Zeichen dafür ist, dass er sie langweilig findet. Also spart sie sich ihren Kommentar darüber. "Und ansonsten war Wahrheit oder Pflicht sogar witziger, als ich normalerweise zugeben würde." Doch vor Blaze ist ihr dies nicht peinlich. "Vielleicht ergibt sich so etwas in der Art abends ja noch mal."
"Das kriegen wir hin." sagt er lächelnd. "Hab heute angefangen die Mädels mit 'ich hab noch nie' zu ärgern. Das kann man bestimmt noch ausbauen." Er schliesst wieder die Augen kurz. Die Umgebung macht ihn innerlich ruhig und lässt ihn bewusst werden wie müde er wieder ist. Dann öffnet er sie erneut. "Ich komm mit zu den Konzerten, wenn du willst. Dafür sind wir ja eigentlich auch hier. Nur saufen kann ich auch zu Hause."
"Worum geht es denn bei "Ich hab noch nie"?, fragt Viola. "Offensichtlich um Dinge, die jemand noch nicht getan hat. Aber wie sind da die Regeln?" Sie kennt diese Art Spiel nicht. Aber sie freut sich darüber, dass Blaze sie zu den Konzerten begleiten will. Auch wenn sie ebenfalls ihre Favoriten schon erlebt hat.
Er sieht sie an. "Also einer sagt, irgendwas was mit 'ich hab noch nie' anfängt, und alle die doch schon mal haben, müssen zur Strafe trinken." Er überlegt. "Zum Beipsiel; Ich hab noch nie...." er denkt nach... "die Schule geschwänzt." Er grinst weil sie beide jetzt trinken müssten. "Vorteilhafter ist es, Aussagen zu machen bei denen man selbst nicht trinken muss, die anderen aber schon, doch das ist jedem selber überlassen."
"Also kann man sich auch irgendwas ausdenken? Unabhängig davon, ob man es schon getan hat oder nicht? Wäre wohl nicht unbedingt vorteilhaft, denn wenn man es ja doch schon gemacht hat, müsste man trinken. Aber rein theoretisch... Oder müssen die Aussagen auch stimmen und tatsächlich irgendetwas beschreiben, das man noch nie gemacht hat?"
Blaze schüttelt den Kopf. "Du musst mit deiner Aussage nichts am Hut haben. Eigentlich ists n Kennenlernspiel. Aber egal ob einer trinkt oder nicht, man erzählt zwangsläufig etwas über sich selbst. Und je niedriger die Hemmschwelle, desto lustiger." Er zuckt die Schultern. "Naja. Mit etwas Glück, wissen die Mitspieler am nächsten Morgen eh nicht mehr was man von sich so preis gegeben hat." grinst er.
"Tja, das wäre in meinem Fall wohl schwierig.", sagt Viola, "Das Vergessen, was man so preisgegeben hat, meine ich." Sie kann noch nicht einschätzen, ob ihr das Spiel Spaß machen würde oder nicht. Aber sie ist kein Feigling. Und an einem Festival muss ja nicht alles so laufen wie sonst. Da kann sie sich auch mal auf Dinge einlassen, die sie sonst nie getan hätte.
"Du vielleicht nicht. Aber die anderen wissens dann möglicherweise nicht mehr was sie über dich erfahren haben." Er zwinkert. "Keine Sorge. Was am Festival passiert, bleibt beim Festival. Und das gilt auch für den Rest unserer Gruppe. Bin ich ziemlich sicher. Dafür leg ich meine Hand ins Feuer. Eigentlich ist auch nur Denize wirklich neu. Aber die is glaub jetz keine die irgendwo Kram rum posaunt."
Denize kommt auch Viola nicht wie eine Petze vor. "Über sie mache ich mir auch keine Sorgen!", sagt Viola grinsend, "und solange sie nicht - wie Keito - behauptet, ich würde stricken, werde ich mit ihr wohl kein Problem haben. Sie ist einfach zu freundlich!"
Ja.... denkt Balze. Das ist sie... "Über wen dann? Nadine? Tz." Blaze lacht spöttisch. "Die traut sich sowas auch nicht. Und sie weiss wie das hier läuft. Sie will sich ja nicht unbeliebt machen..." Blaze stockt. "Ich mein... noch unbeliebter als so schon." Er grinst.
"Ich dachte auch mal, du magst sie. Aber das scheint wohl Vergangenheit zu sein, wie?" Viola selbst hält von Nadine auch nicht unbedingt viel.
"Ähm.." Blaze reibt sich den Nacken und fasst sich wieder. "Das ist auf jeden Fall Vergangenheit." bestätigt er. Und ein riesen Fehler, ergänzt er in Gedanken.
Viola wäre es auch egal gewesen, wenn es anders gewesen wäre. Sie sieht in Richtung des Höhleneingangs. Wenigstens würde die Sonne bald untergehen und sie könnte raus hier. Im Grunde ist es hier in der Höhle nicht so schlimm. Sie schweigt und genießt die Ruhe dieses Ortes. "Sobald ich raus darf, werde ich mich jedenfalls mal mit ein paar Sachen eindecken, um es hier noch etwas wohnlicher zu machen!", sagt sie nebenbei, "schließlich spare ich mir so einiges an Anreiseweg, auch wenn es bei mir zu Hause noch gemütlicher wäre."
Gut, dass das Thema vom Tisch ist. Er hat über Nadine nichts gutes zu berichten, was irgendwie auch einiges über ihn aussagt. Aber egal! "Woran hast gedacht?" fragt er. "Vielleicht kann ich dir was borgen. Haben genug Kram dabei." Aus irgendwelche Gründen hat er ein komisches Gefühl wenn er daran denkt dass Viola hier den ganzen Tag alleine ist. Aber er weiss nicht obs daran liegt, dass er sich zu Tode langweilen würde. Er ist zwar auch gern mal allein aber dann weil er es will, nicht weil er muss.
"Ach, mal sehen. Vielleicht ein paar Decken oder so. Also nichts exotisches.", erzählt Viola. "Vielleicht auch eine Taschenlampe, falls ich meinen Freund, das Skelett, doch noch mal besuchen möchte." Irgendwas würde sich ja sicher auf dem Festivalgelände finden lassen. Und Shane geht es ja auch noch schlechter, wenn er nicht einmal daran denkt, sich mit Verpflegung einzudecken. "Mein Handy sollte ich aber wohl auch wieder mal aufladen. Der Akku hält jetzt auch nicht mehr so lange."
"Ne Lampe kann ich dir geben." Licht steht genug rum. "Und das Handy darfst gern nacher wieder laden... aber.." Blaze sieht Viola an. "zu dem Knochenhaufen willst nicht wirklich nochmal hin, oder?" Gut dass sie ihn daran erinnert. Noch ein Grund hier nur betrunken zu schlafen. Wenn er daran denkt, wie die Knochenhand in der Villa sich selbstständig zu seinem Fuss aufgemacht hat, gefriert ihm das Blut in den Adern.
Viola zuckt die Schultern. "Nur, wenn es wirklich zu langweilig werden würde. Ich habe mir ja extra dafür Moms Krimis mitgenommen. Und die sind auch wirklich spannend. Aber irgendwann will man dann auch mal etwas anderes machen." Sie überlegt. "Aber das Angebot mit der Lampe nehme ich gerne an!"
"Ich versteh ja dass es öde ist wenn man nicht weg kann aber..." Blaze schüttelt wieder den Kopf. "Ach egal." Eisig kalte Knochenhände. Das ist DER Albtraum.
Viola sieht zu Blaze. Sie versteht, was er meint. "Im Grunde glaube ich auch nicht daran, dass ich dorthin zurück gehe. Aber vielleicht gibt es andere Ecken zum Erkunden in der Höhle. Besser als nichts zu tun ist das allemal."
Blaze hängt mit den Gedanken wieder bei der 'Sache' und hört nur halb zu was sie über die Höhle und die anderen Ecken sagt. Er hört in seinen Gedanken Viola sagen, dass sie ihm helfen will, wenn er ihr sagt wie. Danach sieht er sich wieder die Hand ausstrecken woraufhin Viola ihn kurz darauf angeknurrt hat weil er sie damit überrascht hat. Und dann, an ihrem Geburtstag. Als sie es erlaubt hat. Hatte das geholfen? Schon irgendwie oder? Er wollte sich beweisen, dass er die Situation unter Kontrolle hat. "Viola?" Er kommt sich ein wenig blöd vor. Wie ein kleines Kind welches die Mutter fragen muss ob es einen Kecks vor dem Mittagessen bekommen kann. "Kann ich... Also..." Okay Geist. Wir wissen bescheid. Du hast die Macht ausgerechnet mich zum stottern zu bringen. Und das obwohl du längst Geschichte bist... gut gemacht! Blaze seufzt. "Wärs okay, wenn ich nochmal..." er hebt die Hand und weisst dezent auf ihren Hals. "Ich mein... ich denke das hat mir auch geholfen." Er fühlt sich unwohl, weil er sie damit wieder in diese Situation bringen muss. Die die sie beim Skateplatz so schockiert hatte.
Viola sieht ihn überrascht an. Sie hätte mit vielem gerechnet, aber nicht, dass er selber danach fragen würde. Vielleicht hat es auch ihm geholfen, damals. "Klar!", sagt sie, auch wenn ihre Stimme dabei sicherer klingt als sie sich eigentlich fühlt. Aber solange er sie vorwarnt, kann sie doch die Panik unterdrücken, oder nicht? Das hatte an ihrem Geburtstag ja schließlich auch geklappt. "Ist in Ordnung.", bestätigt Viola erneut, "ich glaube, das kann uns beiden helfen."
Ein wenig erleichtert, aber nicht vollkommen hebt er die Mundwinkel. Okay Schritt eins ist getan. Während ihm das bewusst wird, fängt sein Herz wieder an zu pochen. Du wirst sie nicht würgen, du wirst sie nicht würgen, du... Er sieht ihr in die Augen, wieder bereit sich zurückzuziehen wenn sie anderes reagiert als sonst. Du wirst sie nicht... Blaze schluckt und als sich seine Hand ihrem Hals nähert, ist es als würde er eine unsichtbare Barriere durchstossen. Die Fingerspitzen zu erst, dann die Knöchel... die Hand. Die Hand die sich innerhalb dieser Barriere wieder so seltsam fremd anfühlt. Diesmal ist es schlimmer als beim letzten Mal. Vielleicht weil sie ihn letztes mal mit der Aufforderung dies zu tun überrascht hatte, und heute ist es sein Anliegen. Und er hat vorher darüber nachgedacht. Er war also vorbereitet. Das scheint nicht unbedingt vorteilhaft zu sein. Seine Hand zittert. Du wirst sie nicht würgen! Blaze ist voll konzentriert, bis er endlich mit den Fingerspitzen ihren Hals berührt. Der Hals der frei von Würgemalen ist. So wie vor dem Angriff. Seine Hand fühlt sich taub an. Er spürt sie aber irgendwie auch nicht. Sie ist besessen! Nein ist sie nicht! Er versucht einen Schritt weiter zu gehen. Nicht nur die Fingerspitzen, sondern auch die Handfläche. Wobei er krampfhaft darauf achtet den Daumen in senkrechter Position nach oben zu belassen. Er wird sich nicht nach links in die Horizontale drehen, damit er sie besser packen kann. Du wirst sie nicht...
Verdammt ist das anstrengend. Warum ist das heute so anstrengend? Er hat das Feeling in der Villa zurück, je länger es dauert. Als ihm die Tränen aus den neutralen Augen gelaufen sind, weil er im inneren alles andere als neutral gewesen war. Scheisse. Bevor ihm das gleich nochmal passiert, bricht er ab, greift statt dem Hals ihre Schulter und zieht sie zu sich heran um sie zu umarmen. Er ermahnt sich, dass er das nicht darf, doch grade kann er nicht anders und nimmt in kauf, dass sie ihn vor schreck wegstösst. Das zittern bleibt einen Moment vor Angespanntheit. Er will sein Gesicht verbergen. Nur kurz. Mann, ist das peinlich...
Viola spürt, dass Blaze irgendwie nervöser ist als beim ersten Mal. Sie selbst fühlt sich nach wie vor nicht unbedingt sicher, wenn sie eine Hand, die nicht ihre eigene ist, am Hals spürt. Doch Blaze kann sie vertrauen... Sie MUSS ihm vertrauen. Anders als an ihrem Geburtstag belässt er es diesmal nicht nur bei den Fingerspitzen. Stattdessen nutzt er die Handfläche. Damit hat Viola nun nicht gerechnet. Es macht sie nervös. "Er ist dein FREUND!", schellt sie sich in Gedanken, "er wird dir NICHTS tun! Du bist doch sonst nicht so feige!" Sie fängt an zu zittern, doch sie lässt sich nichts anmerken. Und schafft es irgendwie, nicht aufzuspringen. Schließlich lässt er ihren Hals los.
Auch mit einer Umarmung hat Viola nicht gerechnet. Und doch wehrt sie sich nicht dagegen. Im Gegenteil. Sie lässt es zu und drückt Blaze auch ihrerseits an sich. Es gibt Zeiten, da möchte auch sie Trost finden und nicht die Starke spielen müssen. Erst jetzt wird ihr bewusst, wie sehr sie das gebraucht hat.
Shane kabbelt schon seit gefühlt Stunden durch die Höhle in der Hoffnung irgend eine Ratte oder sonst ein Viech zu finden was er aussaugen kann. Grade ist ihm alles recht. Seine Haut ist rau, sein Atem schwer. Er ist in einem Gang in dem er keine Fledermausgestalt braucht. Vielleicht findet er nie wieder hier raus. Nie wieder! Und dann verdurstet er einfach in diesen Gängen, so wie... Shane stockt. Ein Skelett! Oh ja genau so wird er enden. Wie dieses Skelett hier. Er muss weiter. Er klingt schon selbst wie ein wildes Tier während er durch die Gänge robbt. Er achtet nicht darauf leise zu sein, er muss vorwärts kommen. Blut finden. Blut! Da vorne ist es heller und er spürt etwas. Ein Vampir. Egal. Der ist ihm egal. Er hat das Gefühl noch etwas anderes Wahrzunehmen. Ein Opfer. Ein Mensch. Genau das richtige. Das braucht er jetzt. Blut. Egal von wem. Egal von wem! Seine Gedanken sind wirr. Er kriecht aus dem Loch und steht sofort auf. Er sieht nicht Viola und Blaze vor sich. Er sieht eine Vampiraura und ein Opfer. Läuft ihm grade schon Sabber aus dem Mundwinkel? Egal. Er zögert nicht geht auf beide zu. Seine Blick ist auf Blaze fixiert den er nicht als diesen erkennt. Blaze bemerkt wie der plötzlich aufgetauchte Shane, schnellen Schrittes auf ihn zu kommt, lässt Viola los und weicht instinktiv zurück. Wo kommt der den her!? Doch weiter als bis zur Wand hinter sich kommt er nicht. Was zum F...? Der greift ihn an, oder? Shane greift ihn grade an! Blaze hebt abwehrend die Hände weil er gegen so viel Entschlossenheit und Gier nicht anders reagieren kann und hält die Luft an.
"Bist du irre, Shane??", ruft Viola laut. Ihm ist anzumerken, wie durstig er ist. Aber Blaze ist verdammt noch mal tabu! Verdammt, genau damit Shane nicht völlig den Verstand verliert, hatte sie Keito doch die Plasmafrüchte mitgegeben. Hat der Kerl sie etwa unterwegs verloren und es war ihm zu peinlich, um dann zu ihr zurückzukehren? Oder hat er sie selbst gefuttert? Keito ist wirklich zu nichts zu gebrauchen. Was Yuna an dem findet, kann Viola nicht verstehen.
Shanes Blutgier ist so weit fortgeschritten, dass er nicht einmal merkt, wen er vor sich hat. Viola kennt dieses Gefühl. Doch sie hat gelernt, damit umzugehen und rechtzeitig wenigstens eine Plasmafrucht zu sich zu nehmen. Doch in diesem Moment denkt sie nicht daran, dass sie den anderen Vampir eventuell mit den Früchten hätte ablenken können. Sie würde ihre Freunde nicht im Stich lassen. Schützend stellt sie sich vor Blaze, bereit, auch gegen Shane vorzugehen. Ernsthaft. Soll er doch Vero fragen, ob er noch mal an ihr knabbern darf, wenn er solchen Durst hat.
Shane stoppt vor Viola. Er atmet schwer und schnaubend. "Geh aus dem Weg!" knurrt er. "Ich brauch das!" Es! Es das Opfer. Blaze drückt sich an die Wand, öffnet die Augen wieder und blickt über Violas Schulter. Shane sieht aus wie ein... jedenfalls sehr viel furchteinflössender als er es sich je hätte ausmalen können. Nicht mehr so menschlich wie sonst. die Augen leuchten, die Zähne sind spitz und er wirkt wütend. Shane wartet darauf, dass der Vampir vor ihm seine Lage erkennt und das Opfer frei gibt bevor er andere Seiten aufzieht.
"Vergiss es, Junge!", sagt Viola, die sich nicht einschüchtern lässt. Auch sie hat übermenschliche Kräfte. Doch Shane hat zusätzlich auch noch den Mut des Verzweifelten auf seiner Seite. Gut möglich, dass er in diesem Zustand noch ganz andere Kräfte zur Verfügung hätte, die er im Kampf nutzen könnte. Trotzdem bleibt sie stur. Und nun fallen ihr auch die Plasmafrüchte wieder ein. "Nimm dir von mir aus ein paar von denen und gib Ruhe." Sie zeigt auf den Rucksack, ist sich jedoch nicht sicher, ob die Worte noch zu Shane durchdringen.
Shanes blick ist auf Blaze fixiert, der das sehr gut erkennen kann. Er wird hier gleich als Blutbeutel enden und die einzige Idee die er hat ist raus in die Sonne zu flüchten. Doch grade sitzt er in einer Falle und garantiert ist der Verrückte schneller als seine flüchtenden Opfer. Shane hört nur irgendwie eine Stimme die ihn anfährt. Die Vampirin verschwindet nicht! Wieso nicht! Die müsste das doch verstehen! "Von was! WAS!" Er versteht nicht was sie meint. Er will das frische Blut dort hinter ihr. Er macht noch einen Schritt auf sie zu. Er könnte jetzt die Hand ausstrecken und Blaze packen wäre diese Vampirin nicht im Weg.
Die Worte dringen nicht mehr zu ihm durch, bemerkt Viola. Dabei ist es doch Shane, der davon geredet hat, wie sehr er es hasst, Menschen etwas anzutun. Wäre es nicht Blaze sondern irgendjemand anderes, wäre es Viola egal gewesen. Doch vor allem jetzt, nach dieser Umarmung, wird sie ihn nicht im Stich lassen. Er würde sie auch nicht im Stich lassen.
Sie selbst ist im Moment nicht durstig. Im Gegensatz zu Shane hat sie schließlich vorgesorgt. So kommt sie hier allerdings nicht weiter. Viola muss eingreifen. Mit Blaze verbindet sie mehr als mit Shane. Sie würde sich jederzeit für den Menschen entscheiden. "Das reicht jetzt, Shane." Sie packt ihn an der Schulter, drückt ihn an die Wand. "Willst du es wirklich auf einen Kampf ankommen lassen, wenn ich dir doch soeben die Plasmafrüchte als Alternative angeboten habe? Du sagtest doch selbst, wie ungerne du Menschen was antust. Also, ich sage es nur noch einmal: 'Vergiss es." Ob ihm eine Ohrfeige helfen würde, zumindest wieder so klar denken zu können, dass er die Früchte bemerkt? Einen Versuch ist es wohl wert, doch noch zögert sie.
Shane verzieht das Gesicht als er an die Wand gestossen wird. Er hört die Worte. Und irgendwo, irgendwie sagen sie ihm auch etwas aber der Durst ist stärker. Plasmafrüchte? Pha! Was bringen diese Dinger? Davon hatte er gestern schon. Und vorgestern und Vorvorgestern! "Das ist mir egal! Die meisten Menschen sind ignorant und hassen uns! Warum sie verschonen? Es ist nur ein Biss. Einer!" Shanes zurückhaltendes, liebevolles Ich hat sich in eine dunkle Ecke verkrochen und versteckt sich vor der Seite die überhand gewonnen hat. Weil es dagegen nicht ankommt. Shane will von der Wand weg, doch Viola hält dagegen. "Jetzt lass verdammt nochmal los!"
Blaze sieht sich die Szene an und weicht der Wand entlang noch etwas weiter von Shane weg. Scheisse. Der Typ ist vollkommen Wahnsinnig. Wenn er gewusst hätte, das er so drauf sein kann hätte er sich am Skateplatz zweimal überlegt ob er ihn wütend machen will. Das ist eine echt krasse wandlung die Blaze ganz und gar nicht gefällt.
Auch Viola gefällt diese Verwandlung nicht. Blutrausch schön und gut. Das kennt sie auch. Aber was Shane durchmacht, ist nicht mehr normal. Auch wenn sie ihm im Grunde zustimmen würde: Plasmafrüchte helfen tatsächlich deutlich weniger als echte Blutopfer. Doch jetzt, in diesem Fall kommt ihr das gar nicht zu Gute. Das ist ein wirklich schlechter Zeitpunkt, mal Geschmack zu zeigen! "Du sagst es. Die MEISTEN Menschen. Das ist nicht das selbe wie ALLE.", sagt Viola laut. Sie muss Shane irgendwie von Blaze ablenken, damit der es ins Tageslicht schaffen könnte... Und diesmal gibt sie dem anderen Vampir tatsächlich mit aller Kraft eine Ohrfeige. Jetzt ist es ihr auch egal. Das Adrenalin während eines Blutrausches würde Shane helfen, wenn es wirklich zu einem Kampf kommen sollte. Doch wenn sie damit erreicht, dass er wenigstens noch ein wenig abgelenkt ist, wäre das schon von Vorteil.
Blaze schiebt sich weiter immer weiter. Bloss nicht auffallen. Ganz vorsichtig. Viola lenkt ihn ab. Das ist gut. Teamwork. Blaze würde jetzt am liebsten ein wenig hysterisch Lachen weil die Situation so absurd ist. Es ist SHANE Mann. Er wirf immer wieder einen Blick zurück, ob der Irre da noch an der Wand hinter Viola steht. Er kassiert grade eine saftige Ohrfeige. Sein Kopf bleibt einen Moment nach rechts gedreht, bevor er den Blick wieder langsam zu Viola aufrichtet. Das reicht! Egal wer und wie dieser Mensch sonst ist. Jetzt ist er sein Mittagsdrink. "Du redest zu viel!" knurrt er die Vampirin an. Blaze wendet grade den Blick zurück zu Shane und erkennt, dass es jetzt höchste Eisenbahn ist. Er stösst sich von der Wand ab und läuft los. Scheisse. Scheisse. Scheisse. Scheisse. Denkt er wiederholt wärend er rennt. Shane sieht wie die Opferaura flüchtet, stösst Viola weg und verpufft zur Fledermaus um ihm hinterher zu fliegen.
Blaze fühlt sich indes als würde er vor dem Monster im Dunkeln zu seinem Bett rennen, nachdem er das Licht an der Tür ausgemacht hat. Gleich hat es dich. Er stolpert den Gang entlang, ist voller Adrenalin. Nochmal um die Ecke, da wäre der Ausgang, doch da platz vor ihm aus einer dunklen Wolke Shane und steht direkt vor ihm. Blaze bremst, rutscht und fällt hin. Er weicht sofort auf dem Boden, rückwärts zurück, als Shane schon wütende Schritte auf ihn zu macht. "Vi-viola!?" kriegt Blaze grade noch raus. Sie ist seine einzige Hoffnung hier.
"Uffz." Viola stöhnt. Weggestoßen zu werden hat wirklich weh getan. Zu blöd, dass auch Shane übermenschliche Kräfte hat. Sie redet ihm also zu viel? Ausgerechnet derjenige, der rumerzählt, dass sie einen Streit hatten... Der sich während der Geisternacht verplappert.. ausgerechnet der wirft ihr vor, sie redet zu viel? Viola rappelt sich auf. Es würden blaue Flecken zurückbleiben, aber sonst ist ihr nichts passiert. Und Watanabe hat ausgerechnet Angst, dass SIE die Kontrolle verliert. Dabei ist es hier Shane, der Amok läuft. Wenn die das wüsste...
Sie flattert Shane hinterher. Was plant der Idiot jetzt schon wieder? Mit aller Kraft wirft sie sich gegen Shane um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Hoffentlich ist er überrascht genug, dass es klappt. Sie muss Shane nicht besiegen. Sie muss ihn nur lange genug aufhalten.
Blaze starrt auf Shane der näher kommt, gleich geht ihm der Boden zum zurückweichen aus. Doch dann wie aus dem Nichts, wirft Viola sich auf Shane und beide gehen zu Boden. Blaze ist eine Sekunde perplex, richtet sich dann aber sofort auf. Jetzt muss er irgendwie unbeschadet an den Vampiren vorbei die am Boden kämpfen. Viola hält Shane am Boden fest. Er entblößt die scharfen Zähne und faucht während er sich von dem Gewicht und dem Druck zu befreien versucht. Blaze schleicht eilig an beiden vorbei und nimmt anschließend wieder die Beine in die Hand. Was für ein Stress! Da! Der Ausgang.
Shane schafft es sich zu befreien, hält sich aber nicht weiter mit Viola auf. Das Opfer flieht! Er muss hinterher oder sterben. Blaze blickt zurück über die Schulter während er weiter läuft. Da flattert es schon wieder. Schneller! Schneller!! Shanes Gier ist unermesslich. Er fliegt, hat Balze sogut wie erreicht und dann. "Argh!" Blaze rennt ins Licht und bleibt erst stehen als er das Sonnenlicht realisiert. Er dreht sich zur Höhle um wo Shane am Boden sitzt und nicht weiter kann. Blaze atmet schwer und stüzt sich auf die Oberschenkel. Er ist hier sicher, versteht er und ihn überkommen Glücksgefühle die nur ein Überlebender kurz vor dem Untergang überkommen können. "Ha!" lacht er atemlos zu Shane der nichts machen kann. "Na was ist!?" Blaze ist unfassbar erleichtert. "Jetzt hast du nich' mehr so ne grosse klappe, was!?" Blaze richtet sich auf, blickt weiter auf Shane und grinst breit.
Shane hingegen muss sich die Niederlage eingestehen. Was jetzt? Er muss hier weg.
Erleichtert bemerkt Viola, dass Blaze die Flucht gelungen ist. Der macht sich vor Erleichterung auch über Shane lustig. Auch wenn sie - genau wie Shane - Probleme mit dem Sonnenlicht hat, lässt sie ihn gewähren. Die Vampirin dreht sich nun zu Shane. "Ja danke. Jetzt ist meine Gesellschaft weg wegen dir.", knurrt sie. "dabei hättest du einfach nur mein Angebot akzeptieren müssen!" Sie ist im Moment nicht wirklich gut auf Shane zu sprechen. Erst bevorzugt er Vero, und dann vertreibt er auch noch Blaze, dessen Gesellschaft sie eigentlich mag. Kann es nicht anders rum sein? Dabei hat sie trotz des Streites ja zumindest versucht, auch Shane zu helfen. Eigentlich hätte der es ja verdient, bis zum Abend den Durst spüren zu müssen. Aber wie kommt Shane eigentlich hierher? Sie hatte den zweiten Ausgang der Höhle ja gesehen, aber der führte ins Tageslicht und nicht in eine andere Höhle. Oder gibt es dort oben doch eine Verbindung? Sie würde abends wohl doch mal genauer nachschauen müssen.
Shane schnaubt Viola entgegen. Dann flattert er zurück, dahin wo er hergekommen ist. Durch den Durchgang und durch einen Spalt in der Wand für den er nur als Fledermaus klein genug ist um wieder in die andere Höhle zu gelangen. Er ist sauer. Aber vor allem ist er durstig.
Blaze sieht wie er nen Abgang macht. Ihm fehlt immer noch der Atem. Das Adrenalin flacht ab. Ein, zwei Stunden später und er hätte keine Sonne mehr gehabt die ihn beschützt. Er kommt naher an die Höhle heran, betritt sie aber nicht. Er sieht Viola im Schatten stehen. Die Höhle beinhaltet wohl doch wilde Tiere. Aber Viola hat ihm grade den Arsch gerettet. Kommt er zurück wenn er die Höhle wieder betritt oder ist er weg? Blaze ist unschlüssig. Scheiss drauf. Denkt er und geht zu ihr hin. "Wow... ich meine..." Blaze fasst sich. Er findet ihrer Tat und Loyalität ihm gegen über, keine Worte. "Danke." Es zieht ihn wieder raus ins Licht, aber er bleibt stehen. Bald wird drinnen wie draussen das selbe sein. Hoffentlich kriegt Shane das bis dahin auf die Reihe.. oder eben nicht. Dann ist er wenigstens keine Gefahr mehr...
Viola sieht Shane kommentarlos nach. Er flattert wieder tiefer in die Höhle. Irgendwo dort muss es einen Zugang zu einer anderen Höhle geben. Der Höhle, in der Keito, Yuna und Bea Shane gefunden haben. Doch da sie ihm nicht folgt, verliert sie die Fledermaus bald aus den Augen. "Du hättest mich auch nicht im Stich gelassen.", sagt sie nun zu Blaze, ohne den Gang aus den Augen zu lassen, in dem Shane verschwunden ist. Er hat nicht mal versucht, ihre Plasmafrüchte zu klauen, was sie einen Moment lang auch befürchtet hat.
Wäre er der Vampir und sie der Blutbeutel, hätte er sich auf keinen Fall im Stich gelassen. Er fragt sich grade wie er sich jemals revanchieren kann. "Gehts dir gut?" fragt er, da er gesehen hat dass Shane sich ganz schön gewehrt hat.
Viola zeigt ihm die blauen Flecke. "Ich denk schon. Das hier ist alles. Der Junge scheint nicht gerade ein geübter Kämpfer zu sein. Eigentlich hatte ich befürchtet, dass ihm der Blutrausch zum Vorteil reichen würde. Entweder das, oder irgendwas hat ihn doch noch zurück gehalten, alles in den Kampf zu werfen."
"Du meinst er hätte noch mehr ausrasten können?!" Blaze wischt Staub von den Hosen. "Psych.. das war echt krass... hät ich mir nicht im Traum vorstellen können das Shane mal so austickt." Andererseits hat er selbst über ihn mal gesagt, dass er ein unerfahrenes Kind ist. Eins das eben Fehler macht. "Was passiert jetzt? Verdurstet er etwa?" Er fragt sich grade ob er dann schuld ist weil er sich nicht beissen lassen hat und schluckt.
"Ich weiß nicht.", sagt Viola nachdenklich, "es kann passieren, wenn er lange genug nichts trinkt." Sie sieht zu Blaze. Hat er etwa Schuldgefühle? "Aber selbst wenn, ist es seine eigene Schuld. Ich habe ihm mehrmals die Früchte angeboten." Shane ist ihr nicht egal. Doch im Moment gibt es auch nichts, was sie tun könnte. Sie weiß ja nicht, wo diese Verbindung in die andere Höhle ist. Das Skelett hatte schließlich ihre eigene Höhlenerkundung unterbrochen.
Blaze reibt sich übers Gesicht. Oh mann. "Das kann ja was werden..." Er sieht schon vor sich wie die Schule um einen verschwundenen Schüler trauert. Dann auch noch um den nettesten überhaupt. Würde irgendwer glauben was grade passiert ist? Blaze blickt raus zum Himmel. Nicht mehr lang, dann kann Viola hier raus. Er wird jetzt hier warten bis es soweit ist. "Wenigstens bin ich jetzt wieder wach." versucht er zu scherzen.
Viola setzt sich auf einen Felsen. "Dafür bin ich dann wohl etwas erschöpft vom Kampf.", sagt sie, und lächelt dabei leicht. Aber das würde sich bald geben. "Shane wird es wohl bis zum Abend noch überleben!", sagt sie, auch um sich selber zu beruhigen. "Und dann wird vermutlich irgendjemand anderes sein Opfer werden."
Blaze setzt sich zu ihr. „Kann ja Vero fragen...“ meint er missmutig. Viola muss grinsen. "Die hat damit ja auch Erfahrung!", sagt sie auf den Kommentar mit Vero. Blaze blickt zur Höhle hinaus. Wenn er sich hier wen schnappt wird er sicher vom Platz verwiesen. Mal abwarten ob demnächst Panik auf dem Gelände ausbricht. Hoffentlich kommt dann keiner auf die Idee Viola blöd anzumachen und sie aus angst auch zu verscheuchen. Das wäre echt das letzte!
Charaktere: Vero / Ellie / Nouki / Tania
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Gelb & Violet
"Guten Morgen, guten Morgen...guten Morgen Sonnenschein." Tani vernimmt ein paar Worte. "Kostenlose Dusche zum wach werden...special festival service." Sie bekommt ein paar Tropfen ab. "Bääh!" Tani öffnet die Augen. Sie sieht sich um und sieht Nouki, dann zu Vero und Ellie. "Wie spät ist es denn?"
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