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Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charakter: Bea
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Grau
Bea gähnt. Normalerweise wacht sie fast immer früh auf. Doch diese Nacht ist das anders gewesen. Sie schaut auf ihre Handyuhr: Schon nach 13 Uhr! Peinlich, so lange zu pennen. Allerdings ist sie ja auch bis zum Sonnenaufgang wach geblieben, um Shane Gesellschaft zu leisten.
Shane... Ihre Gedanken kreisen nun wieder zu dem Vampir. Seit seiner hastig geschriebenen Nachricht, dass er Unterschlupf gefunden hätte, hat sie nichts mehr von ihm gehört. Er pennt dann wohl vermutlich noch. Hoffentlich geht es ihm gut, wo immer er auch ist. Vielleicht in einer der Höhlen, die sie in der Ferne gesehen hat? Gemütlich ist das sicherlich nicht.
Sie schickt ihm eine Nachricht:
Zitat
Hallo Shane. Hoffentlich hast du einen guten Unterschlupf gefunden. Ich war wirklich erleichtert über diese Antwort. Ich hätte dich nicht verlieren wollen, jetzt wo unsere Freundschaft noch so frisch ist. Wir können uns heute Abend ja wieder beim Zeltplatz treffen, bei Buzz und Lashawn. Oder hast du heute noch etwas anderes vor?
Nun klettert sie aus ihrem Zelt. Das Zelt vom Hippie und seiner Freundin wirkt ruhig. Bea weiß nicht, ob die beiden noch schlafen oder nicht und verhält sich deshalb ruhig. Sie braucht unbedingt wieder Wasser und geht zum Strand.
Erst, nachdem sie eine Weile geschwommen ist, kehrt sie an das Ufer zurück. Jetzt erst bemerkt sie, dass sie auf dem Handy zwei Nachrichten bekommen hatte. Beide von Yuna:
Zitat
Hoffe du hattest einen schönen unterhaltsamen Abend mit Buzz und Lashwan. Sie spielen und singen wirklich wunderbar zusammen …
Vielleicht hast du schon bemerkt, dass wir unsere Sachen abgeholt haben. Wir überlegen gerade, wo wir unsere Zelte aufstellen wollen und frühstücken gemütlich an der ersten offenen Bude. Es geht mir … heute wesentlich besser und wir wollen einfach das Festival weiter genießen. Magst du vielleicht mit uns frühstücken oder später noch was anderes zusammen unternehmen? Wir gucken mal übers Festgelände, was es so gibt.
Zitat
Hallo Bea! Bestimmt hast du viel unternommen gestern un hattest hoffenlich jede Menge Spaß. Wir haben heute Morgen ein bischen Tischtenis gespielt und werden schon wider etwas hungrig. Magst dich mit uns treffen?
Oje, sie hat wirklich lange geschlafen. Das Frühstück ist längst vorbei. Aber sie bekommt nun ebenfalls etwas Hunger. Sie antwortet:
Zitat
Hallo Yuna. Tut mir leid, wenn ich mich erst jetzt melde, aber ich bin gestern wirklich lange wach geblieben. Länger als gewöhnlich. Buzz und Lashawn können wirklich gut musizieren! Und ich habe auch Shane getroffen. Er ist ebenfalls beim Festival. Falls ihr das noch nicht längst erledigt habt, könnten wir was Essen gehen. Denn ich habe auch langsam Hunger.
Charakter: Viola
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
- momentan gruppenlos -
Viola erwacht. Sie braucht nicht viel Schlaf um sich fit zu fühlen. Da sie es gewohnt ist, in einem Sarg zu schlafen war die Nacht im Schlafsack etwas ungewohnt.. aber nicht völlig ungemütlich. Sie schaut auf ihre Handyuhr: 13.31 Uhr. Noch viel zu früh, um draußen ihr Unwesen zu treiben. Doch da sie von vornerein sich drauf vorbereitet hat, in Windenburg Unterschlupf zu suchen, hat sie auch vorher schon geahnt, dass sie irgendwie die Zeit totschlagen müsste ohne PC. Sie hätte ja schließlich auch heimkehren können, doch es hat auch was von einem Abenteuer, mal woanders den Tag zu verbringen als sonst.
Sie kriecht etwas näher zum Höhlenausgang, so dass das Tageslicht zwar reinscheint, aber nicht so weit, um ihr gefährlich zu werden. So ganz ohne Licht könnte auch Viola nichts sehen. Wenigstens das Mondlicht braucht sie. Die Vampirin lehnt sich an die Höhlenwand gegen den zusammengerollten Schlafsack. Sie holt ein Buch hervor und schaut sich die Titelseite an.
"Tödlicher Ausflug" lautet der Titel. Beim Autorennamen muss sie schmunzeln. "Roselyn Dark." Das ist Lillys Pseudonym, die ihre Bücher nicht unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht. Aber natürlich durfte auch hier eine Blume nicht fehlen.
Viola hat zwar mitbekommen, dass ihre Mom an diesem Krimi schrieb, diesen aber noch nicht selbst gelesen. Doch bevor sie damit anfängt, überlegt sie, ob sie vielleicht ein Feuer entfachen sollte, um es gemütlicher zu haben. Feuer in geschlossenen Räumen ist gefährlich, aber dazu zählt eine Höhle ja schließlich nicht. Und der Ausgang ist nah genug, so dass der Rauch keine Probleme verursachen sollte. Doch dann entscheidet sie sich dagegen. Es ist auch so schon warm genug. Immerhin ist Sommer.
Nun schlägt sie die erste Seite auf und beginnt zu lesen. Die Zeit bis zum Abend muss sie ja irgendwie totschlagen und sie mag Lillys Schreibstil sowieso.
Charaktere: Vero / Ellie / Nouki / Tania
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Gelb & Violet
Verschlafen öffnet Nouki die Augen. Von irgendwo nebenan kann sie leichtes Schnarchen vernehmen, hier im Zelt hört sie die regelmäßigen Atemzüge von Tani und Vero. Sie ruft sich die Nacht nochmal in Erinnerung. Wann sind wir bloß ins Bett? Ziemlich früh, wenn sie sich recht erinnert... Nouki muss grinsen.
Genüsslich kuschelt sie sich nochmal in ihren Schlafsack, als ihr Blick auf die leere Schlafstätte von Ellie fällt. Schon auf?
Tja, sie war ja auch deutlich früher im Bett als der Rest der Truppe. Obwohl...
Nouki erinnert sich an Sven, der Ellie zum Zelt zurückgebracht hat. Vielleicht war sie ja auch viel länger auf, als Nouki vermutet...sie lächelt bei dem Gedanken.
Das würde sie Ellie wirklich gönnen...eine aufregende Festivalbekanntschaft.
Apropos...dieser Marco ist auch nicht ganz uninteressant...Nouki ist nicht Feuer und Flamme , aber die Nacht war richtig witzig mit den Jungs. Dann fällt ihr wieder Leons plötzlicher Abgang ein. Wo er wohl übernachtet hat?
Sie zückt ihr Handy und textet ihm:
„Hi Leo, alles gut bei dir? Treffen wir uns nachher wieder? Würde mich freuen. Ich hoffe du hattest ne gute Nacht. GLG Nouki
Jetzt ist sie endgültig wach und schält sich leise aus dem Schlafsack heraus. Dass sie noch die Kleidung vom Vorabend trägt macht ihr nichts aus. Erstmal zu sich kommen und dann unter die Dusche und frische Sachen anziehen. Sie hat nicht viel Wechselklamotten dabei und nimmt sich vor, das T-Shirt, dass sie trägt beim Duschen mit auszuwaschen. Trocknen wird es schnell bei dem heissen Wetter. Dann kramt sie vorsichtig eine Blechtasse und einen Löffel fürs 'Frühstück' aus ihrem Gepäck.
Auf ihre Springerstiefel verzichtet sie erstmal und schleicht sich barfuß aus dem Zelt.
Als sie den Kopf aus dem Zelteingang streckt, sieht sie Ben und Ellie schon draußen sitzen.
Sie krabbelt vollends heraus und zieht den Reißverschluss wieder hinter sich zu. Sollen Tani und Vero ruhig ihren Schönheitsschlaf zu Ende machen.
Sie steht auf, streckt sich erstmal wie eine Katze und lächelt dann Ben und Ellie an:“ Guten Morgen, seid ihr schon fit? Gut geschlafen?“ Das Gras ist noch feucht vom Morgentau und sorgt an ihren nassen Füßen dafür, dass sie sich augenblicklich wacher fühlt.
Sie wackelt ein wenig mit den Zehen und genießt das frische Gefühl.
„Ich hab nen Campingkocher, sollen wir damit Kaffee kochen?“ Nouki mochte das Getränk eigentlich nie besonders, aber in Selvadorada hatte sie es zu schätzen gelernt. Dort wurde der Kaffee mit einem bestimmten Ritual frisch geröstet und gemahlen...und mit reichlich Zucker war das Gebräu tatsächlich zu genießen. Hier hat sie allerdings nur Pulverkaffee zum Aufgießen dabei, aber auf den hat sie jetzt Lust. „Danach können wir ja noch richtig frühstücken gehen.“
Charaktere: Vero / Ellie / Nouki / Tania
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 2
Gruppe: Gelb & Violet
Tani wird immer mal wieder wach. Scheinbar waren sowohl ausserhalb, als auch innerhalb des Zeltes schon einige putzmunter. Tani war jedoch eine Langschläferin. Sie öffnet ein Auge. Helligkeit! Sie schließt es wieder. Sie lauscht ein wenig den Stimmen außerhalb des Zeltes. Sie erkennt zwar die Stimmen, ist aber so müde, dass sie sich umdreht und erstmal weiter schläft.
Charakter: Keito, Yuna, Bea (in Zusammenarbeit mit @Murloc, Bilder von @Murloc)
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2
Während Yuna noch die Auslage ausgebackener Früchte betrachtet, bemerkt sie das Vibrieren ihres Handys. „Oh, Bea hat sich gemeldet!“, ruft sie erfreut. Keito hatte gerade noch überlegt mit Blick auf das Angebot, ob … gebackene Banane mit Erdbeeren oder …? Er schaut nach Yunas Ausruf gleich interessiert hoch: „Was schreibt sie denn? Kommt sie?“ Yuna nickt lächeln und liest vor, was Bea schreibt:
„Hallo Yuna. Tut mir leid, wenn ich mich erst jetzt melde, aber ich bin gestern wirklich lange wach geblieben. Länger als gewöhnlich. Buzz und Lashawn können wirklich gut musizieren! Und ich habe auch Shane getroffen. Er ist ebenfalls beim Festival. Falls ihr das noch nicht längst erledigt habt, könnten wir was Essen gehen. Denn ich habe auch langsam Hunger.“
Beide Teens strahlen sich in Vorfreude gegenseitig an, Bea wiederzusehen. „Mit Shane hat sie auch einen sehr netten Mitschüler kennengelernt.“, meint Keito gerade. Beide sehen sich einen kurzen Moment ernst an und erinnern sich an die Geisternacht … Auch Shane weiß … einiges über … Stumm kommen sie mit zögerlichem Lächeln überein, heute alles zu verdrängen und sich einfach nur auf Bea zu freuen.
Yuna entfährt ein erleichtertes Seufzen, dass sich die Mitschülerin noch mit ihnen treffen mag: „Ich ruf sie gleich mal. Bevor wir hier noch lange hin und her schreiben, kann ich ja fragen worauf sie Appetit hat und fragen, wo wir uns treffen wollen.“ Sie wählt aufgeregt Beas Nummer und wartet ungeduldig das Klingeln ab …
Als ihr Handy klingelt, geht Bea ran. Es ist Yuna, die nach den Essenswünschen fragt. "Hm... Vielleicht irgendwas Einfaches, mit Gemüse oder so."
Yuna beschreibt Bea, dass sie gerade vor einem Stand mit ausgebackenen Früchten und Gemüsen stehen und wo der zu finden ist: „Wäre das was für dich, wollen wir uns hier treffen? Wo bist denn gerade?“
Nachdem sie sich nun also geeinigt hatten, macht sich Bea auf den Weg zum Stand, den Yuna beschrieben hat. Sie winkt ihr und Keito zu, als sie sie sieht. Bea betrachtet die Auslage. "Sieht aber wirklich gut aus hier!", sagt sie.
Freundlich lachend wendet sich Keito Bea zu: "Schön dich wiederzusehen! Ich schwanke noch zwischen überbackener Banane oder Käseüberzogenem Brokkoli!" Auch Yuna winkt gleich erfreut Bea zu: "Ja, der Duft hat mich hier angezogen, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Ich weiß noch nicht und überlege noch ... die Ananas in Kokoscreme vielleicht ...? Was meinst du, Bea?"
"Die Ananas klingt interessant. Das ist jedenfalls das, was ich versuchen werde.", sagt die Angesprochene. Sie wartet jedoch, bis sich auch die anderen entschieden hätten bevor sie bestellen würde. "Wo sind denn eigentlich eure Zelte? Die habe ich nicht mehr gesehen."
Den Brokkoli wählt Keito und Yuna auch die Ananas. Zusammen setzen sich die drei Teens auf den nächsten freien Platz mit ihren fruchtigen Speisen. Keito beißt herzhaft zu. Er hat echt Appetit. Noch ein bisschen mümmelnd erklärt er kurz: „Na ja, wir hatten die Zelte erstmal wieder auf die Mopeds geschnürt. Eines …“, er zeigt in eine ungefähre Richtung, „… haben wir da wieder aufgebaut!“
Yuna lächelt etwas entschuldigend zu Bea: „Wir gehen nur zum Schlafen hin … nicht ganz so günstig dort, aber besser als draußen im Gebüsch … denke ich.“
"So ganz verstehe ich auch nicht, warum ihr abgehauen seid. Ich bezweifel, dass die Sache mit dir und Lashawn nicht einfach zu klären wäre.", sagt Bea nachdenklich. Doch dann wechselt sie das Thema: "Aber die Ananas ist wirklich gut."

Etwas betreten schaut Yuna auf ihren Teller. „Ist ja nicht nur Lashwan … Ist ihnen sicher lieber so. Ich habe ihnen geschrieben und Buzz schien es recht so.“ Keito blickt verwundert hoch: „Hast du mir gar nicht gesagt, dass er bereits geantwortet hat.“ „Äh, ja!“, antwortet Yuna etwas einsilbig und lenkt auch das Gespräch um: „Ja, die Ananas ist wirklich Klasse, Bea. Und du hast gestern noch einen Mitschüler kennengelernt? Das ist ja schön. Shane ist nett.“
"Ja, ist er.", sagt Bea, "zu schade, dass die Sonne tagsüber für ihn schädlich ist. Ist sicher nicht einfach." Shanes Streit mit Viola erwähnt sie nicht.
Keito nickt bedächtig: „Das stelle ich mir auch schwierig vor, nur nachts rauskommen zu können … Was habt ihr denn gestern noch so unternehmen können? Trefft ihr euch heute Abend denn wieder? Was hast denn noch so geplant für heute?“
"Ich habe nichts Bestimmtes geplant, aber ich habe ihm angeboten, dass er heute noch mal vorbeikommt. Und gestern... naja wir haben gequatscht und waren sogar mit Lashawn auf der Rollschuhbahn." Etwas leiser fügt sie noch hinzu: "Und er weiß auch, WAS ich bin. Ich hab es ihm gezeigt."
Yuna lächelt erstaunt: „Lashawn hat sich auf eine Rollschuhbahn gewagt? Hast du das bewirkt?“ Yuna knabbert an ihrer Ananas. „Das freut für mich für sie! Und Shane kannst du trauen, denke ich.“ Yuna ist sich irgendwie sicher, dass er auch nie etwas zu Keitos Vater weiter getratscht hat. Er ist recht zurückhaltend. Sie haben ihm wie anderen auch einiges zu verdanken. „Auf was hättest du denn Lust nach dem Essen, Bea? Ich hatte schon mal überlegt, vielleicht ein bisschen in der Umgebung zu klettern …“
"Klettern?", Bea überlegt. "Also mein Element ist eigentlich eher das Wasser. Ich bezweifel, dass ich da mithalten könnte."
Keito lacht: „Also klettern kann eher Yuna. Ich bin auch nicht so der Klettermaxe.“
Yuna lenkt ein „Ok, in der Hitze am Nachmittag ist es sicher nicht so günstig, in die Höhe zu klettern. Ich bin aber auch schon mal in Höhlen runter geklettert oder hab‘ welche erkundet. Ganz angenehm kühl bei der Nachmittagshitze. Hier dürften welche in der Nähe sein, wenn ich die Felsen so sehe. Wir können aber auch gerne Tischtennis spielen oder gucken, was es an Musikprogramm gibt und noch ein bisschen tanzen gehen. Was machst du denn sonst noch gerne in der Freizeit, Bea?“
"Ja, die Höhlen hab ich auch schon gesehen.", sagt Bea nur. "Naja ich singe auch ganz gerne mal. Dass ich auch mittelmäßig Gitarre spiele habe ich euch glaube ich ja schon erzählt."
Begeistert horcht Yuna auf: „Was haltet ihr davon, die Höhlen zu erkunden und darin zu singen? Hall und Echos sind prima in solchen Dingern. Das macht Spaß.“ Sie erinnert sich an eine Höhle in Namibia mit ihrem Vater zusammen … Keito schaut belustigt von Yuna zu Bea: „Mal was ganz anderes! Aber ich höre dich gerne mal singen, Bea.“
Die drei haben in der Zwischenzeit ihr Mahl beendet. Bea weiß zwar nicht, was an Höhlen so faszinierend sein soll, aber Yuna hat sich das offenbar bereits in den Kopf gesetzt. Und vielleicht ist ja auch Shane in so einer untergekommen, als er heut Morgen die Zeit verpasst hat. Doch wenn ja, sollte sie ihn dann nicht lieber ruhen lassen? Andererseits ist er vielleicht schon wach und freut sich über die Gesellschaft. Und natürlich kann es auch sein, dass sie ihm gar nicht erst begegnen. "Na schön, schauen wir in die Höhlen.", sagt sie daher, "ich habe allerdings keine Taschenlampe mitgebracht."
Keito schiebt Teller und Besteck zusammen: „Taschenlampe habe ich beim Moped, kann ich holen. Ist ja gleich um die Ecke …“ Er flitzt sofort los und ist gleich wieder zurück, winkt mit dem Teil in der Hand. Yuna hat den Rest schon weggeräumt und hakt sich bei Bea ein und zieht mit ihr voran: „Es gibt manchmal wunderschöne Seen in Höhlen … Warst du schon mal in einer? Einer Meereshöhle vielleicht? Wenn die uns hier nicht zusagen, machen wir uns einfach zu was anderem auf.“ Keito folgt den beiden und grinst, was Yuna wieder für Zeug vorhat. Manchmal spinnt sie einfach, oder? Singen in Höhlen …
"In Sulani gibt es nicht so viele Höhlen!", erzählt Bea, "eigentlich nur eine. Aber da habe ich leider nie einen See entdeckt."

Keito schließt auf die Höhe der beiden Mädels an: „Sulani stelle ich mir traumhaft vor. Aber mehr den Strand und das Meer. Das würde ich zu gerne sehen … Du kannst da ja in die Höhle kriechen, Yuna!“ Keito lacht. Zu gerne würde er mal einen Ausflug nach Sulani unternehmen. „Welches ist denn der beste Strand an deinem Heimatort, Bea?“
"Eigentlich ist jeder Strand dort schön!", schwärmt Bea. Sie ist wirklich stolz auf ihre Heimat. "Und meistens sehr sonnig! In unserer Kultur ist es auch gar nicht üblich, dunkle Gebäude zu bauen. Alles ist sehr hell und freundlich."
Sie denkt an Shane und dass sie ihn aus diesem Grund wohl leider nie einladen kann.
Keito wendet sich Bea sehr interessiert zu: „Man hört richtig raus, wie sehr es dir dort gefällt. Das klingt ganz nach etwas, was mir auch sehr zusagen könnte. Ich bin auch mehr für licht und farbenfroh … vielleicht … würde ich wieder mehr das Malen anfangen. Das braucht gutes Licht. Ich würd‘ dich gerne mal besuchen kommen, Bea. Vielleicht mit Pinsel und Staffel …“ Nun blickt Yuna erstaunt …
Bea grinst. "Ach ja, die durchschnittlich Begabten!" Sie lächelt. "Aber die Gegend eignet sich wirklich gut zum Malen."

Yuna hakt nun Keito auf der anderen Seite unter und scherzt: „Also jetzt gibt es zwei Dinge, die ich gerne sehen und hören würde … Bea singen und Keito malen. Fang gleich mal mit etwas Höhlenmalerei an, Keito, während Bea und ich dazu singen!“ Yuna wendet sich Bea zu. „Ich weiß zwar, dass Kunst sein Steckenpferd ist, aber … ich habe eher gedacht … Kunst angucken, oder so. Du siehst, auch Keito und ich kennen uns noch nicht wirklich lange, Bea …“
Schließlich kommen die drei an die Nähe der Höhlen und... Nanu, was ist das? Bea sieht zu einem der Felsen. "Schaut mal das Graffiti da! Der Tiger sieht echt gut aus!" Wer das wohl gemalt hat?
Auf Beas Hinweis hin schauen Keito und Yuna an den Felswänden hoch. Yuan hatte schon von Weitem was Farbiges gesehen, aber erst jetzt nach Umrundung des Gebüsches sieht man genauer, was dort an der Mauer prangt. „Wow!“ entfährt es Keito. „D a s würde ich gerne können! Kann ich nicht, Bin eher so ein Pinseltupfer!“ Er grübelt ein bisschen. „Kann man das beim Hangeln schaffen?“ „Quatsch!“ lacht Yuna, „Der Künstler wird eine Leiter oder so etwas gehabt haben. Das geht echt nicht, mit einer Hand hangeln und dann so etwas malen. Aber absolut gut!“ Sie nickt anerkennend. Eine Weile betrachten sie noch das Bild. Keito macht eine Aufnahme mit dem Handy, bevor sie weitergehen und tatsächlich auf so etwas wie einen möglichen Höhleneingang zuwandern.
"Ja, das ist wirklich ein Kunstwerk!", sagt Bea und macht ebenfalls ein Foto. Dann folgt sie den anderen beiden.

Keito schiebt etwas Buschwerk mit einer Hand beiseite und will mit der Taschenlampe in der anderen in das sich öffnende Höhlenloch leuchten …
„Viola …?!“, entfährt es ihm einen Moment erschreckt. Er weicht kurz zurück. Keito wollte niemanden stören.
Yuna drängt dagegen neugierig näher und schiebt ihn wieder leicht vor. Viola sitzt da und liest ein Buch? „Hi!“, grinst sie nur. „Bea, willst du nicht mal Viola kennenlernen?“ Garantiert flucht Viola gleich in ihrer unnachahmlichen Art los … Yuna wartet schon auf die Explosion.
Viola hört Schritte näherkommen. Ob das Blaze ist? Er weiß ja, wo sie ihr Versteck hat. Nein... es sind mehr als nur eine Person. Blaze hat recht gehabt... es würden Touris vorbeikommen. Als sie sieht, wer diese Touris sind, ist sie nicht gerade begeistert. "Schon mal was von Anklopfen gehört?", fragt sie mürrisch. Es ist vielleicht einsam in der Höhle, aber es gibt Gesellschaft, auf die kann Viola verzichten.
„Entschuldige, wir wollten nicht stören!“, gibt Keito mit abwehrenden Händen gleich von sich und will eigentlich zurückgehen. Yuna weicht aber noch nicht: „Viola wir wollten nur Höhlen erkunden. Keiner konnte wissen, dass du hier bist. Ist Shane vielleicht auch da? Den hat Bea schon kennengelernt.“ Sie zieht Bea etwas vor. „Bea ist eine neue Mitschülerin! Sei bitte nicht gleich wieder so grantig zu jedermann. Vor Bea musst du nicht vorsichtig tun.“ Yuna seufzt leicht, weiß ja, dass Viola auch anders ein kann und hat das Bea auch schon gesagt … Zu spät also … Sie guckt etwas beschwichtigend zu Bea, das nicht so ernst zu nehmen.
„Jaja, ich weiß, wer Bea ist.", sagt Viola nur. Sie legt ihr Buch zur Seite. Yuna hat wohl recht. Niemand weiß, dass sie hier ist. Niemand außer Blaze, und der wird es wohl nicht verraten haben. Wahrscheinlich ist es tatsächlich nur Zufall. "Aber warum sollte Shane hier auch sein?", fragt sie verwundert.

Bea schweigt nur und lächelt. "Was für ein Sonnenschein!", denkt sie, spricht es jedoch nicht laut aus. Erst danach fällt ihr die Ironie dieses Gedanken auf. Es ist wohl wirklich besser gewesen, dass sie es nicht laut ausgesprochen hat.
Jetzt schaut Keito auf. Er hatte gerade ein Blick auf das Buch geworfen. Sieht interessant aus, der Titel: „Ein Krimi?“, fragt er erst neugierig und antwortet dann völlig unschuldig und unwissend weiter: „Na ja, Shane braucht doch bestimmt auch eine Höhle. Wäre doch naheliegend, dass ihr eine zusammen aufgesucht habt, oder?“ Er hebt fragend eine Augenbraue.
"Er ist nicht hier.", sagt Viola nur, ohne auf den Kommentar mit dem Krimi einzugehen. Aber was soll ein Buch mit dem Titel "Tödlicher Ausflug" sonst sein? Sicherlich kein Reiseratgeber. Nun meldet sich auch Bea zu Wort: "Ja, hallo. Shane ist gestern nur knapp der Sonne entkommen. Ich dachte, er hätte vielleicht Schutz in einer Höhle gefunden." Viola zuckt nur die Schultern. Es gibt keinen Grund, erneut zu wiederholen, dass er nicht hier ist.
„Oh, dann hat er wohl eine andere gefunden!“, meint Yuna nun zur Mitschülerin und fährt besorgt fort. „Hoffentlich ist ihm nichts passiert, Bea. Heute Abend wolltet ihr euch wieder treffen? Willst du lieber jetzt mal nach ihm sehen, ob alles in Ordnung ist?“
Yuna dreht sich wieder zu Viola um: „Hast du vielleicht noch eine andere Höhle hier gesehen?“
"Er hat mir mitgeteilt, dass er irgendwo Unterschlupf gefunden hat.", sagt Bea in Yunas Richtung. "Per Handynachricht. Ich weiß allerdings nicht wo. Aber er hätte mir nicht geschrieben, wenn er nicht irgendwo etwas gefunden hätte." Viola wirkt genervt. "Mag sein, aber nicht hier! Wenn ihr ihn suchen wollt, tut euch keinen Zwang an!"
Keito wundert sich ein wenig über den eher abweisenden Ton von Viola bezüglich Shane: „Ist dir egal, wenn einem Artgenossen etwas passiert sein sollte? So viele seid ihr doch nicht! Du weißt vielleicht eher, was zu tun ist, wenn es ihm nicht gut gehen sollte!“ Keito schüttelt leicht den Kopf. „Du hast uns beiden geholfen! Warum ihm nicht, wenn er Hilfe brauchen sollte?“ Irritiert wendet er sich ab. Wieso hatte sie geholfen … im Geisterhaus? Er begreift das nicht … Yuna wirkt auch irritiert: „Ok, schon gut. Wir wollen nicht weiter stören.“ Was ist zwischen den beiden bloß los? Diese Schule ist so merkwürdig.

"Wieso sollte mir das egal sein? Aber mehr als zu sagen, dass er nicht hier ist, kann ich doch auch nicht!" Trotz des Streites würde sie Shane jetzt nicht gleich den Tod auf den Hals wünschen. Es gibt allerdings nichts, das sie im Moment für ihn tun könnte. Und wenn Bea davon berichtet, eine Handynachricht von ihm bekommen zu haben, wird doch sicherlich noch alles okay sein.
Keito zuckt mit den Schultern und geht schon auf den Ausgang zu: „Ich hab‘ einfach keine Lust mehr auf Gereiztheiten wegen … was?! Wegen harmloser Fragen, weil man sich etwas Gedanken macht?“ Er dreht sich nochmal kurz um. “Klang einfach so, als wenn du selbst über einen Artgenossen schon so abgenervt wärst, dass jeder Satz zu viel ist.“ Dann tritt er aus der Höhle raus. Yuna blickt etwas verwundert hinterher und dann zu Bea: „Dann gehen wir wohl besser wieder. Mach’s gut Viola.“
Bea folgt den anderen beiden noch nicht nach draußen. Sie dreht sich zu Viola. Nun, da Keito und Yuna draußen sind, kann sie das Thema ja vielleicht ansprechen: "Shane hat mir von eurem Streit erzählt. Aber er wird dir doch trotzdem nicht egal sein, oder?" Viola verdreht die Augen. "Dieses Plappermaul!", sagt sie nur. Doch im Grunde ist ihr egal, wer über den Streit Bescheid weiß. Sie fügt nur noch hinzu: "Ja, wir hatten uns gestritten. Aber das heißt nicht, dass ich ihm den Tod wünsche. Wenn er hier Unterschlupf gefunden hätte, hätte ich ihn schon nicht rausgeschmissen." Bea nickt nur. "Ich glaube dir ja, dass er nicht hier ist. Aber hast du wirklich nicht in der Nähe was anderes gesehen, wo er untergekommen sein könnte?" Doch Viola schüttelt nur den Kopf. "Es gab hier allerdings mehrere Höhlen.", sagt sie schließlich. "In einer davon wird er wohl sein." Bea wirft nun ebenfalls einen kurzen Blick auf das Buch. Roselyn Dark. Nie gehört, diese Autorin. Doch sie sagt nichts. "Na dann stör ich dich mal nicht länger beim Lesen!", sagt Bea noch, bevor sie ebenfalls nach draußen geht. Viola würde sie schon zurück rufen, wenn sie Gesellschaft haben wollte. Bea merkt, dass Viola ihr schweigend nachsieht.

Keito steht draußen, die Hände in die Hosentaschen gestemmt. Yuna legt ihm eine Hand auf die Schulter. Sie ahnt, was ihm durch den Kopf geht. Ihr geht es nicht anders. Bea folgt erst etwas später. „Alles ok?“, fragt Yuna. „Nun kennst du auch Viola!“ Keito schnaubt etwas, sagt aber nichts mehr. „Was machen wir jetzt, Bea? Denkst du, es ist wirklich alles OK mit Shane?“, harkt Yuna nochmal nach.
Keito lacht kurz bitter auf: „Weiß man das je? Wer sagt denn schon tatsächlich offen, wenn es einem nicht gut geht?“ Er sieht Yuna länger an, blickt dann wieder zu Boden und dann zu Bea, versucht wieder mehr zu lächeln: „Ja, Bea, was meinst, sollen wir nach Shane schauen, ob er wohlauf ist oder lieber was anderes Unternehmen?“
Bea sieht zu Yuna. "Er ist Viola nicht egal. Ich schätze, sie kann sowas nur nicht zeigen.", sagt sie. "Aber Viola hat mir noch erzählt, dass es hier tatsächlich noch andere Höhlen gibt." So ganz kann sie Keito nicht verstehen. Was hätte Viola jetzt auch tun können? Tagsüber wird sie ihn nicht suchen können. "Aber er muss ja am Leben sein, wenn er mir Nachrichten schicken kann. Wir können ihn aber natürlich trotzdem suchen!" Neugierig fragt sie die anderen: "Roselyn Dark hieß die Autorin. Sagt der Name einem von euch was? Ich bin nämlich auch auf der Suche nach neuen Krimis zum Lesen, aber Viola schien mir nicht in Plauderlaune zu sein."
„Sicher ist er am Leben …!“, antwortet Keito an Yunas statt. Man fragt sich nur manchmal wie … Das kennt er, auch oft nichts zu sagen und über alles drüber weg zu lächeln. „Und wir verdanken Viola auch einiges …, ja, sie handelt wohl auch letztendlich …“ Er zuckt mit den Schultern. „Ich mag mich vielleicht einfach nur nicht mehr …“ , mit so viel Genervtheit auseinandersetzen - nur fürs Dasein, für eine freundliche Nachfrage. „Ach lasst uns über was anderes reden. Ist sinnlos … Also, schwimmen gehen, Höhlen suchen, Tischtennis …? Lasst uns einfach was Schönes unternehmen. Wollen wir gucken, was es an Musik zum Tanzen gibt heute Nachmittag? Yuna und ich tanzen auch gerne.“ Keito lächelt Bea und Yuna zu und fängt schon an, zu imaginärer Musik etwas hin und her zu schwingen.
Yuna lenkt auch noch schnell von Keitos kurzer Bedrücktheit ab und geht auf Beas Frage nach der Autorin ein, weil sie die gerade liest: „Rosely Dark? Ja, habe ein Buch von ihr - 'Das Fallen der Blätter'. Das ist große Klasse. Hab’s nahezu durch. Beiß‘ mir fast die Fingernägel ab. Liest du gerne, Bea? Was denn so? Vielleicht können wir ja mal Bücher tauschen?“ Sie denkt kurz nach. „Echt, d i e hat Viola gerade gelesen? Roselyn Dark?“, entfährt es Yuna dann doch noch.
Bea sieht zu Yuna, etwas verwundert über diese Reaktion. "Ja, der Name stand auf dem Buchcover. Ist das seltsam?" Warum sollte Viola sowas nicht lesen, wenn diese Roselyn laut Yuna ja so gut ist? "Ich lese ab und an ganz gerne mal.", erzählt Bea, "vor allem Krimis."
„Ach, bei Viola weiß ich nie, was sie mag oder nicht oder was sie zugeben mag zu mögen. Wahrscheinlich verwundert mich daher schon so eine einfache Tatsache, dass sie etwas liest, das ich auch mag.“ Schlauer wird sie aus Viola nie werden. Das ließe die nie zu.
„Ich meine, dich kann ich einfach fragen, was du liest, Bea. Und wir können darüber reden, was wir mögen. Also Krimis habe ich auch von verschiedenen Autoren. Abenteuergeschichten mag ich auch und Fantasy. Da können wir bestimmt mal tauschen.“, lächelt Yuna zuversichtlich. „Tanzt du auch gerne, Bea?“
Bea lächelt. "Ja, Viola wirkte etwas genervt. Shane ist da ganz anders." Aber wahrscheinlich ist sie nicht zu jedem so. Mit Blaze scheint sie sich ja auch ganz gut zu verstehen. Bea erinnert sich an die Begegnung mit Viola und Blaze auf der Tanzfläche. Shane hatte sie jedenfalls schnell fortgezogen. "Apropos Shane: Vielleicht sollten wir wirklich mal schauen, dass bei ihm alles okay ist. Wir könnten ja in den anderen Höhlen nachsehen. Wenn wir ihn dort nicht finden, wird er wohl ganz wo anders sein. Aber dann würde ich auch nicht noch weiter suchen wollen."
Dann erinnert sie sich noch an die anderen Fragen: "Tanzen liegt mir nicht so. Aber Bücher tauschen klingt wirklich interessant."
„Okeee …“, meint Yuna etwas gedehnt zum weiteren Nachforschen nach Shane. Hat Bea doch ein bisschen mehr Bedenken …? Keito nickt nur bestätigend. Wenn Bea doch nachsehen will …

Yuna sucht die Landschaft mit den Augen ab. „Wenn, dann sind weitere Höhlen vielleicht an den Felsenwänden dort drüben zu finden …“ Sie machen sich auf den Weg und Yuna versucht hinter weiterem Gestrüpp einen Luftzug wahrzunehmen, der auf eine zugewachsene Öffnung hindeuten könnte. Tatsächlich kommen sie zu einem Eingang, der sogar etwas offener steht. Keito leuchtet nur in den vorderen Teil etwas hinein: „Willst du vielleicht vor gehen, Bea? Und nachsehen?“
"Vielleicht sollte lieber der mit der Taschenlampe vorgehen!", schlägt Bea vor, "Ich kann im Dunkeln nichts sehen."
Yuna bedeutet Keito mit einer Kopfbewegung, sich mit der Lampe vorwärts zu bewegen. „Na komm, geh vor!“ Keito setzt zögerlich einen Schritt vor den anderen, plötzlich doch etwas bang, was sie vorfinden werden. Hoffentlich nichts, wo man Vampir-Erste-Hilfe leisten müsste. Er wüsste nicht wie das ginge … Er schnuppert. Riecht zumindest nichts verkokelt und hoffentlich nicht nach Leichengeruch, aber schon etwas muffiger Höhlengeruch ...
Charakter: Chip/Denize/Blaze/Nadine
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Grün
Chris dreht sich auf die andere Seite. Ah, das wohlige Gefühl nicht allein schlafen zu müssen. Im Halbschlaf bekommt er nicht viel mit. Er umarmt die schöne Lady die bereitwillig mitgekommen ist um über Nacht zu bleiben, fährt unter ihr T-Shirt, wann hat sie das wieder angezogen? Egal. Drückt sie an sich, ihr schönen langen Haare kitzeln ihm in der Nase. Ein Kuss auf die Stirn. Kalt ist ihr jedenfalls nicht. Ihre Haut ist feucht, aber das macht nichts. Noch ein wenig liegenbleiben, dann irgendwann aufstehen. Ist das Leben nicht schön?
Das Mädchen, mit dem exotischen Namen Anissa, wacht neben Chris auf. Er hat ihr den Rücken zugedreht. Sie reibt sich die Augen, gähnt und setzt sich auf. Hm? Da ist noch ein Typ? Wo kommt der den her? Chris hat gar nicht erzählt dass er sich das Zelt mit einem Kumpel teilt. Im Gegenteil. Sie betrachtet das Paar, dass sich da eng umschlingt. Beide wirken zufrieden. Ein wenig lustig findet sie 's schon, doch wie kommt sie jetzt hier raus ohne beide aufzuwecken? Schnell schnappt sie ihre Sachen und versucht über die Beine der beiden zu klettern und gelangt schließlich aus dem Zelt an die frische Luft. Da sitzt schon ein dunkelhaariges Mädchen mit Locken.
Sie wirkt ein wenig mitgenommen. Hat wohl nicht so gut geschlafen. Wie muss das für sie aussehen, sie kommt gerade aus einem Zelt mit zwei Typen. Anissa zieht sich ihre Sachen an und sagt zu Denize. "Du solltest ein Foto machen."
Denize mustert die Szenen nur. Ihr Magen fühlt sich an wie ein Loch und ein wenig Kopfschmerzen hat sie auch. Sie trinkt gerade Wasser aus einer Flasche. Chip und Chris? Und irgend ein Mädchen? Sie beschließt abzuwarten.
"Bis dann." verabschiedet Anissa sich und geht von dannen. Die hat nicht das Bedürfnis jemanden darüber aufzuklären, dass nur Chris involviert gewesen war, sie selbst weiß ja was stimmt.
„Mmmmmmh...“ Chip schmiegt sich noch enger an Denize. Endlich darf er sie spüren, ihr so nahe sein... Zärtlich schiebt sie eine Hand unter sein T-Shirt und streichelt ihn sanft. Chip stöhnt leise auf und tastet sich sich seinerseits vor um ihre zarte Haut am Bauch zu berühren...
aber was ?...was passiert? Wieso ist da Blaze plötzlich da?...
Szenenwechsel. Chip bewegt unruhig die Lider im Schlaf.
"Was nimmst du...Wahrheit oder Pflicht?" fragt Blaze grinsend Denize. "Pflicht." gibt sie entschieden zurück. "Okay..." Blaze' Grinsen wird breiter. "Küss denjenigen auf den Mund, von dem du denkst, dass er Mister 100% für dich ist." Denize sieht sich um und geht direkt auf Chip zu. "Wow...macht sie das jetzt echt...ja...sie küsst mich..." Chip bekommt einen total trockenen Mund vor Aufregung, als sie sich vornüber beugt und ihn zärtlich....auf die Stirn ? küsst Hey...so war das aber nicht ausgemacht...,denkt er enttäuscht und will etwas sagen, bringt aber durch das pappig, trockene Gefühl im Mund kein Wort heraus.
"Mr.100% , aber nicht 100% zuverlässig." sagt sie und setzt sich wieder in ihren Stuhl. "Dafür gibt's nur das." Chip bricht der Schweiß aus und er fährt aus seinem Stuhl hoch. "Das ist nicht wahr! Ich würde immer 100% für dich geben!!Zuverlässig!!"
Er erschrickt, weil er viel lauter geschrien hat, als er wollte...und dann blickt er in Chris' Gesicht , der direkt Stirn an Stirn mit ihm liegt. Chip bringt keinen weiteren Ton heraus, weil der trockene Mund leider kein Traum war. Er starrt Chris mit weit aufgerissenen Augen an. "What the f uck??!"
Chris erschrickt ebenfalls als ihm ins Ohr geschrien wird. Er reisst die Augen auf und direkt nach dem er realisiert dass er gar nicht mehr das Mädchen umarmt sonder... urgh Chip, schubst er ihn von sich und weicht zurück. "ALTER! Was machts du hier! Verpiss dich aus meinem Zelt!!" Er sitzt jetzt. Hinter sich ist genug Platz. Keine Anissa mehr hier. "Komm in die Gänge! Raus hier!" Er will selbst hier raus, aber Chip verperrt den Weg. Das ist nicht die Art Spaß die er nach einer durchzechten Nacht die so schön geendet hat, verträgt.
In Chips Kopf jagen sich verworrene Gedanken. ...ich war doch bei Denize...was zur Hölle macht Chris hier...wieso 'mein' Zelt?? Er setzt zweimal an und bringt endlich die pappigen Lippen auseinander. "Alter...krieg dich ein...kein Plan was hier geht...ich wollt ganz bestimmt nicht in DEIN Zelt!!"
Er spürt trotz Chris' Verärgerung, wie Lachen in ihm aufsteigt. Er hat sicher noch Restalkohol und die Situation ist peinlich und witzig zugleich.
"Bin schon weg...komm runter..." gibt er grinsend von sich, während er versucht seine Beine irgendwie aus dem Zelt zu schieben. Kurz bevor er draußen ist, prustet er laut los und dreht sich nochmal um zu Chris:" Dabei hatten wir so ne schöne Nacht!"
Blaze Aufgabe von Wahrheit oder Pflicht ist ihm grade wieder in den Kopf geschossen und er kann einfach nicht anders, als lachen. Vor dem Zelt kommt er auf die Beine und sieht sich Denize gegenüber. Das ist jetzt nicht so prickelnd, dass sie das so mitbekommen hat. Zu IHR wollt ich doch eigentlich, oder?
Verschwommen kann er sich noch an solche Gedanken erinnern. Alter...wie blau war ich eigentlich? Er grinst leicht verlegen und grüßt:" Moin...na...alles fit ?"
Chris steigt nach Chip aus dem Zelt. Dabei hat er sich wirklich auf ein 'Frühstück' gefreut... Blaze sieht der Szene zu und fängt an zu lachen. Da hatte wohl nicht nur er ne komische Nacht.
"Ey! Verabschiedet man so seine Eroberung." Blaze muss sich setzten. "Bitte sag, dass einer 'n Foto gemacht hat."
"Und wie siehts du aus?" gibt Chris zurück. Er beugt sich zum Pool und wäscht sich das Gesicht. gleich darauf greift er nach einer Dose und macht sie auf. Blaze will sich grade das Auge trocken reiben, und bemerkt grade noch rechtzeitig den Sand der an seinen Händen klebt. "Ihr macht mich fertig." lacht er ohne auf Chris einzugehen.
Denize lächelt ein wenig. Wenn ihr nicht so komisch wär, würde sie vielleicht auch lachen. Das Mädchen war offensichtlich bei Chris, nicht bei ... beiden.
Chip blickt überrascht zu Blaze. "Ein Foto?....dafür wärst DU wohl eher grad der richtige Kandidat ! Alter...hat dich Viola im Sand eingegraben und all deine Geheimnisse aus dir rausgepresst?" Er grinst. "Schon mal in den Spiegel geschaut?" Er tut es Chris gleich und schöpft Wasser aus dem Plantschbecken, das zwar nicht mehr taufrisch ist, aber im Moment genau richtig um einigermaßen zu sich zu kommen. Er benetzt Nacken und Gesicht und lässt sich dann neben Denize in den Stuhl fallen. Mit leicht besorgtem Blick fragt er:"Geht's wieder? Hast du schlafen können?" Sie sieht elend aus...oh Mann.
Sie schüttelt auf Chips Frage den Kopf. "Nicht lange... und nicht so gut wie du..." Erlaubt sie sich den Scherz. Chip mus sgrinsen und hebt bedeutungsvoll eine Augenbraue.
Blaze wischt Sand von den Armen, was nicht viel bringt. "Ich hab keeeeine Ahnung." sagt er grinsend und überspielt direkt die Unsicherheit die zu diesem Ereigniss gehört. "Ich geh duschen." Er geht zum Pool, wäscht sich die Hände und zieht sich das nasse, sandige Shirt über den Kopf. Er wirft es vor dem Zelt auf den Boden dann greift er sich aus seinem offenen Zelt ein Handtuch und Duschzeug. Wenn er Glück hat, ist das warme Wasser noch nicht aufgebraucht. Es ist ja noch relativ früh am Vormittag. Er blickt zu Denize die ein Wrack ist.
"Ich hab Kopfschmerzen..." , bemerkt sie etwas leidend.
Blaze greift nochmal in den Rucksack, dann reicht er ihr vorsorglich eingepacktes Aspirin.
"Hier. Und danach stell dich unter die Dusche, das belebt den Geist. Ich bin weg."
Blaze geht, Denize sieht ihm nach. Vielleicht keine blöde Idee... Aber aufraffen ist so eine Sache...
Chip steht auf und holt sich eine Dose Bier aus dem Becken.
Am besten man gönnt dem Körper, was er vom Vortag schon gewöhnt ist.
Dann meint er zu Denize:"Blaze hat Recht...nimm ne Tablette...es gibt nur das oder weitermachen."
Er deutet auf die Dose ins seiner Hand. "Kann ich dir aber nicht empfehlen...besser du trinkst viel Wasser heute und...wir können gleich gemeinsam zum Duschen gehen....sobald du dich fit genug fühlst."
Dann bemerkt er ,wie doppeldeutig sich das anhört und ergänzt:"Natürlich getrennt...versteht sich. Aber dann musst du nicht allein dahin laufen und ich brauch auf jeden Fall ne kalte Dusche ...die Nacht bei Chris war heiß." lästert er und wackelt mit den Brauen in dessen Richtung , bevor er eine großen Schluck aus der Bierdose nimmt. Brrr...nicht gerade das Gelbe vom Ei...aber wenn's hilft...
Denize steht auf. "Okay. Bringen wirs hinter uns." sagt sie steht auf. "Also.. nicht das ich..." sie grinst verlegen. "Du verstehst schon. Ich schau mal ob Nadine mitkommen will."
Sie geht zu ihrem Zelt und fragt nach ihr. Kurz darauf geht der Reißverschluss auf und Nadine blickt verschlafen daraus hervor. "Kommst du mit, duschen?" fragt Denize sie.
Nadine reibt sich ein Auge. Sie hat sich schon gefragt was hier draußen für ein Tumult gewesen ist. Dann seufzt sie. "Ja, okay."
Denize geht zu ihrem Zelt und holt ihre Sachen. "Wie gehts?" fragt Nadine die weiss, dass Denize sicher nicht gut durch die Nacht gekommen ist. Denize nickt. "Etwas flau im Magen."
Nadine blickt Chip anklagend an, dann sagt sie. "Wir gehen nachher Frühstücken. Dann gehts besser." Sie weiß, einen Kater beruhigt man nur mit Essen.
"Mir ist echt nicht nach essen." klagt Denize. "Ich weiß... es hilft trotzdem. Gehn wir?" Sie sieht Denize fragend an. Diese blickt ebenso fragend zu Chip.
In Gedanken mal wieder mit sich hadernd, ignoriert Chip den vorwurfsvollen Blick von Nadine und nickt einfach mit unbewegter Miene.
Zu früh zum Streiten. Ihr Auftauchen erinnert ihn wieder an sein Versprechen und ...den Traum von gerade eben im Zelt. Sein Kopf kann noch keine komplexen Zusammenhänge verarbeiten und er verdrängt den Gedanken an diese verda mmte Entschuldigung von Blaze.
"Moment...ich klaub noch schnell mein Zeug zusammen." Er verschwindet im Zelt und kommt mit frischen Klamotten und Waschzeug wieder raus.
"Okay, let's go...und dann was zu beißen." Er lächelt Denize aufmunternd zu. "Das wird schon." Heute wird er etwas besser darauf achten, wieviel Alkohol sie konsumiert. Ungewohntes Gefühl sich auf einem Festival darum zu kümmern, wieviel eine andere Person trinkt...andererseits fühlt es sich gut an, ein wenig für Denize zu sorgen.
( in Zusammenarbeit mit @Ripzha)
Charakter: Shane
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Shane hat sich aufgesetzt. Geschlafen hat er kaum. Es war eher etwas wie dösen. Er friert und langsam aber sicher wird ihm auch diese andere Sache zum Verhängnis. Wenn er sich im Spiegel sehen könnte, würde er erkennen, dass die Augen schon wieder den Anfang machen. Wie hatte er nur so unvorbereitet sein können? Er dachte, wenn er am Nachmittag ein paar Plasmafrüchte ausquetscht, dann reicht das bis er zurück ist. Hätte es auch. doch er ist nicht zurück. Er sitzt in einer Höhle fest. Die Mittagssonne bis zurück aufs Festland, hält er wohl nicht aus. Also heisst es ausharren...
Er spürt schon die Veränderung und tastet sein Gesicht ab. Er nimmt sein Telefon, noch 5% Akku und schreibt Bea eine Nachricht
Hey, ich muss, sobald die Sonne untergegangen ist, noch etwas erledigen... Vielleicht wird es etwas später, bis ich zum Zeltpl
Abgestürzt. Verdammt. Dieses alte Teil. Shane spürt Wut. Es verspricht 5% aber was hat man? 1%. Jetzt ist der Akku leer und er kann sich nicht bei Bea melden... Mist... Was war das? Shane hört etwas vom Höhleneingang. Kommt da jemand? Bitte nicht! Schnell versteckt er sich hinter einem Stein und zieht die Kapuze tief ins Gesicht. 
So darf er keinen Sims begegnen. Zum einen, weil er niemanden erschrecken will mit seiner Erscheinung, zum anderen weiss er nicht ob er sich unter Kontrolle halten kann wenn die Opf... die Sims zu Nahe kommen und deren frisches, köstliches, fliessendes Blut.... Stop. Shane zieht sich noch mehr zurück und lauscht. Geht weg... bitte... 
Ort: Windenburg - Festivalgelände
Charakter: Lotta, Elani & Asante, Maryama
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Gruppe Blau
„Ihhhh …!“ Was kitzelt an den Füßen? Lotta versucht mit den Zehen des rechten Fußes zu zwackeln. Sie hat noch ihre Schuhe an? Fühlt sich recht luftig an. Hängen die aus dem Zelt raus? Oh, man! 
Lotta will sich auf die Seite rollen und die Knie anziehen … Hej, geht das voll ❤️❤️❤️❤️ in einem Busch. „Auuuuutsch!“ Wie das piekt. Lotta hört ein Heulen … „Böser?“ Er schlappt schon wieder mit der rauhen Wolfszunge über nackte Stellen in Lottas Sandalen, um sie endlich wach zu kriegen …
Etwas gerädert wringt sie sich so langsam aus dem Gestrüpp hervor. Guckt sich um … Uoouuh, eindeutig nicht ihr Zelt! Lotta blinzelt den Wolf an, der blinzelt zurück. Sie legt den Kopf schräg. Das Tier … sieht erschöpft aus. „Ich hab dich heulen hören, heut Nacht!“, erinnert sich Lotta und beugt sich nieder, um Böser zu kraulen. „W a s für ein Abend, mein Guter!“


Der Wolf trabt vor zum Zeltplatz, sieht sich immer wieder nach Lotta um. Die … schleicht hinterher … In den Klamotten vom Vortag.
„Hi, Morn!“, gähnt sie herzhaft und streckt sich unendlich bis in den Himmel und zurück. „Alle gut geschlafen …“, grinst sie in die Runde noch äußerts schläfrig und lässt sich in einen der nächsten Campingstühle plumpsen … fast schon wieder am Wegdösen.
Elani und Asante gucken sich gegenseitig an. Sie sind auch gerade erst aus dem Zelt gekrochen, haben sich eben mal gegenseitig Guten Morgen gesagt und gehorcht, ob Lotta noch am schnorcheln ist. Beide schauen schauen jetzt Lotta an. Klamotten von gestern und sie sieht nicht aus als hätte sie Frühsport betrieben: „Wo … kommst du denn her?“, will Elani von Lotta wissen. Ein Augenlid hebt sich bei der: „Weiß auch nicht, wollt‘ wohl unbedingt ‘nen Busch küssen heut Nacht!“ sie grinst zurückgelehnt mit geschlossenen Augen.
Asante schüttelt ungläubig den Kopf, allein schon darüber, dass Lotta ihnen wohl in den frühen Morgenstunden abhanden kam und sie es nicht mal merkten. Er stöhnt auch noch leise vor sich hin. Wo ist der Sunrise geblieben? Ah ja, einen Teil musste er halbbekleidet davon schon vor einer Stunde ‚davontragen‘. Auch irgendwie … in einem Gebüsch. „Ich besorg mal Kaffeewasser bietet er an.“ „Gute Idee!“ seufzt Elani nur, auch noch nicht ganz fit im Kopf beisammen.
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Sehr früh weckt der erste Vogelruf Maryama aus ihrem tiefen, traumlosen Schlaf.
Im ersten Moment glaubt sie sich in ihrem Garten unter freiem Himmel. Dann erkennt sie die Zeltdecke, den Schlafsack , die Lampe die vom Gestänge herunter baumelt.
Es ist das erste Tageshell, sie kann also nicht lange geschlafen haben. Die Erinnerung an den gestrigen, quirligen Tag zaubert ein Lächeln auf ihre Lippen.
E ist schön mit solch warmherzigen Menschen auf dem Festival zu sein.
Maryama schält sich aus dem Schlafsack und beschließt den Tag mit einem kurzen Sprung ins Meer und einer kleinen Meditation zu beginnen.
Als sei aus dem Zelt tritt, stolpert sie beinahe über Browneye, der wohl direkt vor dem Eingang genächtigt hat. Ungewöhnlich...sonst liegt er beim Wolf angekuschelt nahe der erloschenen Feuerstelle. Wo steckt Böser eigentlich? Das Tier ist nirgends zu sehen. Maryamas Blick schweift über das Festivalgelände. Vereinzelt sieht man schon Sims vor den Zelten stehen, rauchen oder auf dem Weg zu den Duschen. Aus ihren Nachbarszelten ist noch nichts zu hören. Sie schmunzelt. Ist für alle eine strenge Nacht gewesen.
Sie bückt sich, streichelt Browneye, der um ihre Beine wuselt, über den Kopf und sagt:“ Komm Kleiner, wir gehen baden ...nur du und ich.“ Dann kramt sie schnell Badezeug und andere Kleidung aus dem Zelt und macht sich mit ihrem Hund auf an den Strand.
Sie sucht sich eine abgelegene, nicht einsehbare Stelle und entledigt sich all ihrer Kleider. Heute will sie ins Meer wie Mutter Natur sie schuf. Genüsslich taucht sie in die Fluten ein, lässt sich vom Wasser umspielen, gleitet fast wie ein Delphin durchs kühle Nass. Was für ein Genuss. Am Horizont kommt die Sonne gerade zum Vorschein, als sie erfrischt und glücklich wieder bei Browneye am Strand ankommt. Der hat in der Zwischenzeit brav auf Kleidung und Handtuch aufgepasst und wird erst ausgiebig dafür gelobt, bevor sich Maryama abtrocknet und in die mitgebrachten Kleider schlüpft.
Dann setzt sie sich noch für en paar Minuten in stiller Kontemplation in den Sand und sieht der Sonne beim erstrahlen zu. Ein wunderbarer Friede breitet sich in ihr aus. Jetzt kann der Tag kommen, Maryama ist bereit.

Maryama kommt gerade vom Strand, als sie sieht, wie Lotta beim Zeltplatz ankommt, böser Wolf im Schlepptau. Browneye hats auch gesehen und stürmt los, nachdem ihm Maryama die Erlaubnis dazu erteilt hat. Beim näher kommen sieht sie, wie Lotta sich in einen Stuhl plumpsen lässt und von Elani und Asante etwas gefragt wird. Maryama muss unwillkürlich grinsen. Lotta war wohl nicht im Zelt die Nacht.... da wird sie später mal nachfragen. Langsam schlendert die in Richtung ihrer Freunde.
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Als Maryama bei den dreien ankommt, schaut sie amüsiert in die Runde. " Na ihr Helden...alle fit am Start?" grinst sie und wirft dabei besonders Asante einen schelmischen Blick zu. 
Asante fängt den schelmischen Blick von Maryama mit warmen Lächeln auf: "Oh, eine ist hier aber schon ganz schön munter unterwegs. Die Morgenschönheit unter uns. Hast du ... den Sunrise genossen? Trinkst eine Kaffee mit? Wir setzen gleichen einen auf!"
"Lotta, aus welcher Himmelsrichtung bist du den eben eingetrudelt hier?" Maryama guckt ihre Freundin halb belustigt, halb besorgt an. "Hat dich dein innerer Kompass fehlgeleitet?"
Zwei Lider heben sich bei Lotta sogar. Eines für das Wort Kaffee und das andere, um Maryama grinsend zu begrüßen: "Ich glaube, ich kam ... von Nordost ... irgendwo dahinten!", wedelt sie mit einer Hand in die rückwärtige Richtung. „Bin wohl auf einem Drachen ... dahin geflogen, so einem aus Jade ... !" Die Hand sinkt wieder runter. Eine Tasse Kaffe wird sie wohl noch umfassen können.
"Guten Morgen Elani, was macht dein Kopf heute morgen...noch am blubbern? Ich hab meinen mit einer Runde im Meer wieder auf Kurs gebracht." lacht Maryama und setzt sich zu Elani ans Feuer. So ganz frisch wirken alle zusammen noch nicht.
Die gute Elani fasst sich nur mit beiden Händen an die Stirn: "Wie kannst du nur schon so frisch sein Maryama. Ich werde wirklich alt. Und wann haben wir Lotta verloren ...? Oh bitte, schnell einen Kaffee." Sie schüttet Pulver in eine Kanne. Prütt-Version wird's hier nur geben an Feuer …
Maryama bricht in heiteres Gelächter aus, als Lotta von ihrer Odyssee berichtet. "Oh ja...so Drachen haben es in sich...vielleicht erst noch ein paar Flugstunden nehmen, vor dem nächsten Ritt, hm?" sie zwinkert Lotta zu und wendet sich dann an Asante.
Sein Morgenschönheitskompliment nimmt sie minimal verlegen entgegen und nickt:" Ja, das Meer hat mich von allen Sorgen rein gewaschen und der Sonnenaufgang war wunder-wunderschön, ehrlich. Da fühlt man sich wie neugeboren nach so einem Start in den Tag." Dann strahlt sie gleich noch ein kleines bisschen mehr. "Ooooh Kaffee wäre ein Traum jetzt, wartet ich hol Zucker ...haben wir denn Milch? " fragt Maryama in die Runde.
In der Zwischenzeit hat Asante die Kanne mit Wasser gefüllt und auf einen Rost aufs Feuer gestellt. Er sucht nach einem Handtuch, um das ganze nachher überhaupt wieder anfassen zu können. "Milch haben wir hier in der Kühlbox!", nickt er kurz mit dem Kopf zur Seite. "Zucker wäre klasse! Nehmt das alle. Ist ein Energieschub für den Morgen!", rät er allen noch.
Maryama antwortet Elani:"Das Meer hat so gelockt Elani." sie schüttelt kurz ihren Wuschelkopf. "Im wahrsten Sinne des Wortes....meinst du, du könntest mir nach dem Kaffee trinken, nochmal so einen Zopf flechten, wie ich ihn gestern getragen habe? Bestimmt hast du viel geschicktere Finger als ich. " Sie wirft einen bewundernden Blick auf Elanis elegante Hände.
Dann, mit einem erneuten amüsierten Blick zu Lotta:" Ja, die Frage ist vielleicht gar nicht,wann haben wir Lotta verloren...sondern wann hat Lotta beschlossen, dass es ohne uns vielleicht spaßiger sein könnte?" wieder zwinkert sie ihrer Freundin zu.
"Ans Meer gehen wir nachher aber alle noch, oder?", fragt Lotta. "Ich möchte mich heute morgen nur sorglos aalen oder so. Schade, dass ich den Sonnenaufgang verpasst habe ... Spaß?" Na ja, Lotta blickt ein wenig ratlos auf ihre zerkratzten Hände. "Der Busch hatte wohl eher Spaß mit mir! Dachte, das wäre mein Zelt!"
"Du hast in einem Busch geschlafen?? " Maryama bekommt große Augen. "Wow...wenn ich auch schon Verschiedenes von mir behaupten kann, aber das hab ich noch nicht geschafft." Sie schmunzelt in Richtung Lotta.
Elani schüttelt nur den Kopf dazu. Die nächste Nacht wird sie besser auf Lotta aufpassen. Wer weiß, wo sie sonst noch landet ...
Sie dreht sich lächelnd zu Maryama um: "Die Frisur gestern war todschick. Die hat mir gut an dir gefallen. Das machen wir auf jeden Fall. Ich flechte auch immer Asantes Haare.
"Das freut mich Elani, ich brech mir fast die Finger bei sowas ." Maryama kann es kaum erwarten von Elani frisiert zu werden.
"Gleich nach zwei Becher Kaffee bin ich bestimmt in der Lage dazu." schmunzelt Elani.
Asantes Stichwort. Er greift sich das Handtuch für die Kanne: "Los Becher her, dass ich alle füllen kann!" Drei Hände strecken sich ihm entgegen.
Maryama steht auf, um aus ihrem Gepäck die Dose mit dem Zucker herauszukramen. Eine ziemlich große Dose, die sie da abgefüllt hat. Sie trinkt zuhause ihren Kaffe normalerweise nur mit Milch, aber beim campen oder eben auf Festivals gibt's Zucker. Sie kehrt zu den Anderen zurück, stellt die Dose in die Mitte und bietet an:" Nehmt euch...wie Asante schon sagte...Energiespender." Sie nimmt dankbar eine dampfende Tasse Kaffee von ihm entgegen und schüttet direkt aus der Dose den Zucker in ihren Becher. So genau geht's nicht...Hauptsache er ist stark und macht wach.
"Vorsicht mit dem Kaffepulver. Das schwimmt drin mit. Hab versucht, vorsichtig zu gießen. Aber ein bisschen werden wir wohl mitschlürfen!", mahnt Asante noch und schluckt gleich selber ein ordentliche Portion kratziges Pulver mit. Er muss lachend husten."Macht es nicht wie ich!"
Maryama ist angenehm überrascht von Asantes Art Kaffee zuzubereiten. "Weißt du, ich mach meinen Kaffee immer so...Pulver ein in die Kanne und aufgegossen, fertig....erstens geht es schnell und zweitens ist er so sehr aromatisch und bekömmlich...nur dass ich zuhause eben ein kleines Sieb habe, durch das ich ihn in die Tasse gieße. "
Schmunzelnd erklärt Asante Maryma: "Ja so wollte ich es auch machen. Nur hat leider keiner an ein Sieb gedacht. Also Prost mit lecker Pulvergeschmack!" Er hebt vergnügt seine Tasse.
"Ja, zusammen baden gehen und ein wenig in der Sonne chillen...da hätte ich auch große Lust dazu." Maryama guckt Elani und Asante unternehmungslustig an. "Und ihr zwei? "
Dann fällt ihr noch was ein. "Du, Lotta...wo war eigentlich Wolf heute nacht? Ich glaub Browneye war alleine hier am Zelt...hat er dich im Busch bewacht?" Ihr Blick wandert zu den beiden Tieren, die friedlich beieinander liegen.
Elani und Lotta trinken vorsichtiger, Lotta balanciert die Zuckerdose äußerst geschickt, so dass ein ein Teil auf den Boden streut. Der Wolf schleckt ganz genüßlich mit. Sie blickt zu ihn runter, während sie auf Maryamas Nachfrage etwas nachdenklich eingeht: "Ich weiß nicht, wo der Wolf heute Nacht wirklich war. Ich hatte ihn schon beim Konzert gestern Nacht heulen hören ... als der Himmel ... rot war. Ungewöhnlich! Und heute Morgen hat er mich wachgekitzelt mit seiner feuchten Nase." Sie blickt zu Maryama auf. "Er sah ... irgendwie erschöpft aus. Braucht wohl auch den Zucker, mhm?!"
Elani lehnt sich entspannt zurück nach den ersten Schlucken Kaffee: " Eine Dusche, Haare flechten ... und dann nur noch am Strand abhängen, ahhhhh! Ist das Leben gemütlich!" Sie setzt sich wieder auf und blickt in die Runde: "Die Garcias stoßen ja noch dazu am Strand und einer von Euch muss auch noch Fisch für den Mittag angeln!"
"Ja...mit einem selbsgeschnitzten Stock." Maryama ist entschlosssen es wenigstens zu versuchen. "Also schön die Zehen aus meiner Reichweite lassen." lacht sie. "Das klappt schon...schließlich können wir nicht noch anfangen Netze zu knüpfen“, grinst sie in Richtung Asante, der ja davon erzählt hatte. "Und sollte ich wider Erwarten keinen Riesenthunfisch harpunieren mit meinem Stock...dann haben wir ja Lotta als geübte Anglerin dabei." Sie schaut zur Freundin. "Du bist unsere Garantin für das Mittagessen." lächelt sie amüsiert.
"Also Stockangeln, mhm? Na, dann pack ich das Jagdmesser noch ein. Andenken an Armee-Zeiten. Wer will alles Stockfischen?" fragt Asante .
Lottas Hand wuppt in die Höhe. Irgendwie ist ihr ... das nicht unbekannt: "Die Garantin für den Mittagsfisch ist dabei!" Sie grient leicht, als sie meint: "Hab aber auch Angelausrüstung dabei. Sicher ist sicher! Sonst gibt's nur Gemüsebratlinge nachher!"
Elani leert ihre Tasse, wendet sich an Lotta und Asante: "Macht ihr euch doch schon mal fertig, während ich Maryama das Haar richte. Ich kommt dann für eine kurze Dusche nach und dann nur noch ... ab ans Meer!" Sie lächelt Maryama an. "Ich gedenke, mich einfach faul aufs Laken zu legen, während ihr euch abschuftet. Ich koche ja nachher ... Sollen wir?" Elani hebt ihre Hände und möchte schon zu gerne durch Marymas Haarpracht fahren. Sie macht das sehr gerne, flechten. Es ist so mental entspannend ...
Charakter: Bea, Yuna, Keito und Höhlenvampire
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2
Keito versucht, in der dunklen Höhle etwas auszumachen. Er lässt den Schein der Taschenlampe langsam über den nackten Felsboden gleiten. Yuna und Bea folgen dicht auf. Plötzlich bleibt er stehen, als er eine Figur in einem grünem Hoody im Lichtkegel entdeckt. Er blendet sofort ab und fragt vorsichtig: „Shane?“ Er sitz so verkrümmt dort auf dem Boden ... Vorsichtig wendet er sich zu Yuna und Bea um und flüstert leis. „Ist er das dort hinten? Willst du versuchen, ihn anzusprechen Bea?“, fragt er nach hinten.
Bea kommt näher. Es ist tatsächlich Shane. Aber was ist los mit ihm? "Shane, alles klar?", fragt sie. Dumme Frage. Es ist nicht alles klar. Bea kennt sich nicht gut mit Vampiren aus, aber selbst sie ahnt, dass er wohl schon lange nichts mehr getrunken hat. Hier gibt es ja nicht einmal Plasmaspender, wie in der Schule. "Shane?", fragt sie erneut, doch sie hält Abstand. Wer weiß, ob er in diesem Zustand gefährlich ist. Dass ihr das wenig nützen würde, da er sie schnell eingeholt hätte, ist ihr in diesem Moment nicht bewusst. 
Shane zeiht mit beiden Händen an den Seiten der Kapuze und senkt den Kopf zu den Knien. Keiner kann so sein Gesicht sehen. "Geht weg!" sagt er warnend ohne aufzusehen. "Bitte." es ist als würde er ihre Anwesenheit riechen, doch er weiss, das ist nur der Durst.
"Du siehst nicht gut aus Shane! Ehrlich gesagt ein bisschen Scheisse wie du da hängst. Können wir dir irgendwas helfen oder bringen?", hakt Keito vorsichtig nach . Wieso zieht er die Kapuze so in Gesicht? Schämt er sich für irgendwas? Er hat null Erfahrungen mit Vampiren. "Hattest du nicht gesagt , Viola würde helfen, wenn es Probleme gibt?", wendet sich Yuna an Bea. Sie hat nur ein bisschen Erfahrungen mit veganen Vampiren. "Vielleicht weiß sie Rat?"
Bea sieht zu Yuna. Vielleicht kann sie das wirklich. "Dann sollte einer zu Viola laufen!", sagt sie schnell, "und die anderen bleiben hier, zur Sicherheit." So ganz kann sie dem Braten nicht trauen. Shane scheint es wirklich nicht gut zu gehen.
Denken fällt Shane mit jeder Sekunde schwerer. Sie sollen einfach weggehen bevor er sich vergisst. Er bewegt sich nicht. Verbirgt das Gesicht, doch auch auf den Armen sind die schwarzen Adern seiner dunklen Form jetzt zu erkennen. Er wirkt bedrohlich, obwohl er zusammengekauert auf dem Boden sitzt. Er muss flüchten, denkt er. "Haut ab." wiederholt er, die Stimme schon etwas dunkler. Ich will euch nichts tun...
Oh man, der ist ja echt übel drauf, denkt Keito sich. Machen die irgendwie Wandlungen durch, diese Vampire? Die gestern Nacht von Yuna hat ihm schon gereicht. Oh man jeden Tag jetzt so was? Echt jetzt? Bald kann ihn kaum noch was aus der Fassung bringen. Shane ist doch sonst so ein Netter "Ich renn mal rüber!", bietet Keito an. "Viola muss da jetzt mal ran. Wartet hier, bin gleich zurück!" Er sprintet los. Yuna schaut zu Shane und Keito hinterher. "Ähm, Bea .. siehst du die Adern an Shanes Arm?", haucht sie nur leise in Beas Ohr. "Weißt du, was das bedeutet?" 
Bea sieht zu Shane. Die Adern bemerkt sie erst, als Yuna sie darauf aufmerksam macht. "Ich habe keine Ahnung.", sagt sie nur, ohne ihre Mitschülerin anzusehen. Ihr Blick bleibt auf dem Vampir haften. "Shane.. Keito sagt Viola Bescheid, okay? Sie kann dir sicher helfen!" Hoffentlich dringen die Worte noch zu ihm durch. Ob sie vielleicht doch lieber vor der Höhle auf Keitos Rückkehr warten sollten? Will er, dass sie gehen, weil er ihnen nicht versehentlich etwas antun will? Verlieren Vampire die Kontrolle, wenn sie lange nichts trinken? "Yuna... sei vorsichtig!", sagt Bea nur.
Shane atmet schwerer. Wenn er alleine wäre, würde er viel besser klar kommen. Weil dann ist da niemand, der ihn locken könnte rein mit seiner Anwesenheit. Er muss hier weg. Wenn er die Tochter der netten Rektorin beißt oder Bea!!! ... dann... dann... Er hebt jetzt den Kopf, weil er keine andere Wahl hat. Er sieht sich um, die Augen leuchten, die Haut ist dunkel, der Gesichtsausdruck angestrengt und unheimlich, gleichzeitig verschreckt. Kurz sieht er zu Bea und Yuna. Warum gehen sie nicht? Er meint es wirklich todernst. Ein kurzer Gedanke kommt ihm als er den Namen Viola hört. Sie hat recht. Es ist besser gefürchtet zu werden. Aber nicht um sich Feinde zu machen... sondern um die Sims die man mag zu schützen. 
Yuna schaut gebannt in dieses unheimliche Gesicht, das Shane jetzt zu erkennen gibt. Er sieht Viola von den Augen her jetzt ähnlicher. Sie will nicht wissen, wie sie gestern Nacht aussah ... In seinem Gesicht scheinen zwei Kräfte gegeneinander zu kämpfen wie gestern ... in ihrem ganzen Körper. Sie spürt noch das Zerrissene, das Wunde im Innern. Sie wollte weh tun .. und auch wieder nicht ... "Ist es ... Durst, Hunger? Macht der das?", fragt sie zaghaft Shane. "Sollen wir lieber draußen warten?" Sie zieht Bea am Arm schon etwas und schua sie an, ob sie gehen sollen. Sieht aber immer auch in Shanes Richtung, was er als nächstes tut.
Bea bekommt es langsam wirklich mit der Angst zu tun, wenn sie Shane so sieht. Er wirkt sonst doch immer so freundlich! Sie will ungerne als Blutopfer enden... Auch Yuna scheint nun lieber vor dem Höhleneingang warten zu wollen. Bea geht langsam einen Schritt zurück um Shane mehr Platz zu lassen...
~~~
Die Leiche des Jungen wurde von Spaziergängern entdeckt. Der Detektiv und seine Assistentin treffen gerade auf dem Schauplatz an. Was sich wohl für Spuren finden lassen würden? Viola fiebert wirklich mit. Noch ist sie erst am Anfang des Krimis. Doch bereits jetzt ist der Fund der Leiche ziemlich ungewöhnlich. Es ist...
Schritte holen sie wieder aus ihren Gedanken. Diesmal scheint es nur eine Person zu sein. Ob es jetzt Blaze ist? Sie hat ihm keine Nachricht geschrieben, aber er darf ja auch durchaus auf eigene Faust vorbei schauen, wenn er das denn möchte. Sie will Blaze gerade begrüßen, als sie merkt, dass es erneut Keito ist... diesmal allerdings ohne die Mädchen. Viola verengt die Augen. Seit Keito das Gerücht verbreitet hat, sie würde stricken, hat er sich seine Respektpunkte, die er während der Gruselnacht verdient hat, auch wieder verspielt. Das ist eine Falschinformation gewesen, aber wer weiß, was er sonst so alles über sie erzählt hat... Wenigstens Yuna hatte die Klugheit bewiesen, nicht einfach irgendwelche Gerüchte über die Vampirin in die Welt zu setzen. "Was willst du?", knurrt sie.
Keito hat sich beeilt und erreicht außer Atem Violas Höhle: "Viola, bitte.!", ruft er hinein. "Wir haben Shane gefunden. Ich glaube, dem geht's echt nicht gut. Hat so ... dunkle Adern auf den Armen. Ist das so ...", Keito geht plötzlich ein schrecklicher Gedanke auf, " ... wenn ihr Hunger habt ...?" Er erstarrt einen Moment vor Schreck. "Oh gott. Ich habe Bea und Yuna dort zurückgelassen! Bitte Viola. Ich muss sofort zurück. Hast du was ... was hilft?" 
Viola lauscht Keitos Erzählung. Vampire haben eher selten Hunger, eigentlich eher Durst. Trotz Keitos Aufgeregtheit versteht sie allerdings, was er meint. "Du willst damit sagen, dass Shane zu blöd ist, sich auf das Festival vorzubereiten?" Sie seufzt. Sie hat sich für alle Fälle etwas mitgenommen. Plante Shane etwa, heimzufliegen und hat deshalb nichts dabei? Bea sagte ja auch, dass er die Zeit verpasst hätte und sich daher schnell hier was suchen musste. Aber je schneller sie Keito was gibt, desto schneller wird er wieder weiter ziehen. "Fang!", sagt sie daher und wirft ihm zwei Plasmafrüchte zu. Das sollte Shane hoffentlich für den Anfang reichen. Mehr kann sie nicht entbehren im Moment. Sie weiß ja nicht, ob sie in der nächsten Nacht erneut Erfolg bei ihrer Jagd hat. 
In der Dunkelheit sieht Shane eine Spalt in der Höhlenwand. Der einzige Weg. Er sieht die Angst in den Gesichtern der beiden anderen und bekommt Schuldgefühle. "Tut mir Leid." flüstert er damit die tiefe Stimme nicht so durch kommt. Er wollte ihnen keine Angst einjagen. Er verpufft zur Fledermaus und flattert hinauf zum Spalt. Er kriecht hinein, so weit er nur kann und verschwindet aus dem Bereich mit den potentiellen Opfern.
"Reicht das wirklich?", Keito kriegt beide Früchte gleich zu fassen, die Viola ihm zuwirft. Irgendwie ist er sich nicht sicher. Wenn er Kohldampf hat, wird er auch nicht von zwei Tomaten satt. Zeit zum weiter Nachdenken hat er nicht. "Danke!" ruft er nur und pest gleich wieder zurück. Er kriegt langsam schmerzhafte Seitenstiche auf dem halben Weg. Verflucht! Er muss aber weiter, denn so langsam kriegt er Panik um die beiden Mädel in der Höhle ... Er erreicht den Eingang und sieht nur Yuna und Bea, die zur Höhlenwand hochschauen: "Ich habe zwei Früchte von Viola ... Wo ist er denn?" Keito guckt sich irritiert um. Yuna deutet stumm mit dem Zeigefinger Richtung Wand. Keito versucht irgendwas auszumachen, versteht nicht ganz. "Ist er weg?" Ratlos schaut er auf die beiden merkwürdigen Früchte in seiner Hand. Ob er mal probieren sollte?
Bea bekommt nur am Rande mit, dass Keito wieder zurück ist. Verdammt... dorthin kann sie Shane nicht folgen. Sie hatte ihm doch nur helfen wollen! Sie sieht zu Yuna. "Und nun?" Sie weiß nicht, was sie sonst sagen soll.
Will Keito etwa in die Frucht beißen? Yuna hält seine Hand fest als er sie zum Mund hebt. "Lass das, Keito! Ich weiß nicht, ob er weg ist!", flüstert sie leise zu Bea und Keito. "Vielleicht steckt er da oben noch und braucht die Früchte noch, leg sie dort hin." Sie weist in die Richtung, wo Shane vorher saß. "Dieses Obst bekommt uns nicht, woweit ich von meiner Mum weiß ..." Keito beeilt sich, diese merkwürdigen Dinger loszuwerden. Übelkeit kann er jetzt nicht gebrauchen. Er schaut sich dabei zögerlich um, ob er noch was von Shane sieht. Sie hatten wohl ziemliches Glück gehabt. Er schien keine bösen Absichten zu haben, sie auszusaugen. "Sollen wir Viola trotzdem nochmal fragen, was man für ihn tun kann.? Sie meinte, er hätte nicht gut vorgesorgt.", berichtet Keito jetzt noch von Violas Gespräch. "Ja!", stimmt Yuna zu. "Hier ist ja ... nichts, zum Schlafen oder sonst was... Wir können ja zusammenpacken, was wir über haben und bringen es her. Dann wird's vielleicht einfacher am nächsten Tag. Das kann uns doch Viola zumindest sagen, was so ein Vampir brauchen kann." 
Bea sieht, wie Keito die Früchte auf den alten Platz von Shane legt. Dort würde er sie finden, falls er zurück kehren sollte. "Sorry Shane!", sagt sie leise. Irgendwie fühlt sie sich schuldig, ihn vertrieben zu haben. Er wollte den inneren Kampf wohl nicht verlieren und tatsächlich jemanden angreifen müssen. "Auf dem Festivalgelände gibt es bestimmt auch Schlafsäcke oder sowas zu kaufen. Ich wäre auch bereit, sowas für ihn zu kaufen. Als Geschenk. Allerdings wissen wir ja auch nicht, ob er hierher zurückkehren wird." Sie hofft es zumindest, denn dann würde er die Plasmafrüchte ja finden können. Aber hier gibt es nichts mehr, was sie für ihn tun können. Bea verlässt die Höhle und blickt jedoch noch einmal zurück. Shane bleibt verschwunden.
Yuna und Keito folgen Bea nach draußen. "Wir hätten ... einen übrig vorerst. Einen Schlafsack!", schlägt Keito mit Blick auf Yuna vor. "Wenn er den nicht braucht, können wir ihn wieder holen." Yuna nickt nur leicht. Wird schon gehen. Shanes verzweifelter Gesichtsausdruck hängt ihr noch nach. Diese Flucht, um ihnen nichts zu tun ... "Kannst du ihm nicht eine Nachricht senden, Bea? Dass er Bescheid weiß, dass wir was da hin legen?", wendet sie sich an die Mitschülerin. Wieso sind sie nicht gleich darauf gekommen? Dann wären sie auch keiner Gefahr ausgesetzt. Bea nickt und tippt die Nachricht ein. Doch in dem Zustand, in dem er momentan ist, wird er wahrscheinlich ganz andere Sorgen haben. "Warum habt ihr denn einen zusätzlichen Schlafsack dabei?", wundert sich Bea.
"Äh, nur so!", nuschelt Yuna leicht verlegen. Will sie jetzt nicht weiter ausführen. "Keito kann ihn ja kurz noch vorbeibringen.", schwenkt sie schnell weiter. "Was machen wir? Gibt es noch irgendwas, was wir tun können oder ... was machen wir mit dem angebrochenen Nachmittag weiter, Bea?" Bea sieht Yuna verwirrt an. Will sie auf ihren eigenen Schlafsack verzichten? Das wäre doch gar nicht nötig. So teuer wird ein neuer hier auf dem Festival doch sicherlich auch nicht sein... Aber im Grunde kann es Bea ja egal sein. "Also wie du willst.", sagt sie nur. "Aber ich glaube, Keito hat erst mal genug vom Gerenne, nach dem Weg zu Viola." Sie sieht zu den Plasmafrüchten zurück, die einsam in der Höhle liegen. Viel ist das nicht. Aber sie kann ja auch nicht beurteilen, wieviel so ein Vampir braucht. Und in jedem Fall wäre es besser als nichts. "Wir können Viola natürlich noch weiter fragen, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie uns viel mehr sagen kann als dass dass es ohne Schlafsack ziemlich kühl in diesen Höhlen ist. Und so einen wollten wir ja eh gerade holen." Sie sieht zu Yuna und fragt erneut: "Bist du wirklich sicher, dass du deinen eigenen opfern willst?" Sie glaubt Yuna nicht, dass sie einfach so einen weiteren mitnimmt, wenn sie diesen nicht braucht. Sie hat ja schließlich nicht ahnen können, wie sie Shane vorfinden würden.
Etwas belustigt schaut Keito zu, wie Yuna wohl weiter antwortet. Er empfängt einen kurzen grellen Blick und galant zieht sie sich aus der Affäre. Sie wird hier gar nichts weiter erklären ... "Du hast recht Bea, besorgen wir einen neuen. Die kosten sicher nicht viel. Wir können auch gerne zusammenwerfen. Sollen wir uns bei den Buden mal umsehen? Vielleicht findet sich ja auch noch das eine oder andere Nützliche oder auch einfach etwas ... was uns Spaß macht!" Deswegen sind sie doch auch auf dem Festival. Yuna will endlich auch ... den haben. Verdammt!
Bea lässt das Thema mit dem Schlafsack ebenfalls fallen. Sie zuckt die Schultern. "Ja, werfen wir zusammen.", ist das einzige, was sie noch sagt. Im Moment muss sie zu sehr an Shane denken, um in ihren Gedanken Platz für anderes zu haben. Sie macht sich Sorgen um ihn. Aber Yuna hat wohl recht: Sie sollten jetzt auch mal etwas ganz anderes tun, um auf andere Gedanken zu kommen. "Vielleicht können wir ja Tischtennis spielen oder so.", schlägt sie vor.
"Ok!", bestätigt auch Yuna. "Gehen wir zu den Buden und dann zum Tischtennis ...", und noch ein bisschen Blubbern? Das hilft ihr jetzt wohl am meisten. Steht gleich neben den Tischtennisplatten. Sie ziehen los und werden recht schnell fündig. Yuna und Bea gehen schon Richtung Tischtennisplatten weiter und Keito wirft schnell noch den Schlafsack in die Höhle. Die beiden Plasmafrüchte liegen noch dort ... Nachdenklich eilt er zu Bea und Yuna zurück. Länger wollte er nicht in der Höhle verweilen. Von Höhlen hat er genug. Von Wildnis hat er genug ... "Hast du schon mal die Blubbergeräte versucht?", hört er Yuna gerade Bea fragen , als er bei den Tischtennisplatten ankommt. Oh, Yuna!
Charakter: Lotta, Elani & Asante, Maryma, Hannah, José (in Zuammenarbeit mit @Spatz)
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2 – Gruppe Blau
Gestern erst hat Lotta ihr Töchterchen zu Hannah und José gebracht und vermisst es heute schon. Sie weiß, dass es Takatuka bei Familie Garcia gut geht und es ist auch so schön, einfach mal nur Zeit mit anderen Erwachsenen zu verbringen. Lotta hockt etwas gedankenverloren im feinen Sand am hinteren Strandabschnitt etwas abseits von der Gruppe, der Wolf drängt schmusig zwischen ihre Knie. Sie krault ihm das Fell hinter den Ohren. „Mhm, vermisst du sie auch? Komm, rufen wir an …“, lächelt sie Böser zu und küsst ihn auf die Hundenase. Einmal die drei wenigstens hören, Hannah, José und … Takatuka! 
Lotta wählt Hannahs Nummer … lauscht auf den Ton. „Hallo Hannah, hier Lotta! Wie geht’s euch? Was macht ihr gerade?“, plappert sie aufgeregt gleich los, als sie Hannah abheben hört.
"Hallo meine Liebe... Uns geht es sehr sehr gut, wir wollten gleich eine Runde auf den Spielplatz gehen. Wie geht es Dir denn?" Hannah winkt José zu. Sie versucht ihm zu vermitteln, Takatuka zu holen.
Lotta freut sich so, Hannahs Stimme zu hören: "Ach, habt ihr tolle Ideen. Spielplatz gefällt Takatuka immer sehr. Der Wolf sitzt gerade neben mir. Guck, hab jetzt Video-Telefonie." Der Wolf linst auch blinzelnd aufs Display. "Wir haben ganz schön viel getanzt, gestern. Bin noch ein bisschen schlapp in den Beinen.", lacht Lotta. Der Wolf heult ein bisschen dazu. "Kommt Takatuka auch ans Phon? Ich vermisse sie einfach." Lotta lächelt in der Hoffnung, ihr Töchterchen lässt sich ans Handy bewegen. Nicht selbstverständlich in dem Alter.
"Über Video ist klasse. Du siehst ... noch etwas müde aus. Ist es sehr spät geworden?", fragt Hannah. "José hol doch bitte mal Takatuka." José nickt, nachdem er seine Frau endlich verstanden hatte und holt die Kleine. "Guck mal Süße, deine Mama ist da." Hannah hält Takatuka das Handy hin. “Hola Lotta!", sagt José.

"Ja, nicht wahr? Schön auch, euch wohlauf und putzmunter zu sehen. Wir haben wirklich lange gefeiert und stell' dir vor, Hannah, wir haben auch noch Nael, Alma und Julius getroffen. Heute unternehmen wir auch noch Einiges zusa ...
Hej, Süße!" Lotta unterbricht sich und winkt José und Takatuka freudig zu: "Hallo José. Was habt ihr denn gestern Schönes gemacht? Erzähl mal Takatuka." Die plappert munter drauf los und oft kommt José mit seinen Späßen in ihren kindlichen Plaudereien vor. Lotta lacht ganz vergnügt: "In der sortierten Fassung, José. Ihr habt ja wirklich viel unternommen …“"
"Ja stimmen, wir viele Spaß haben." Er lächelt und streichelt Takatuka über den Kopf. Hannah erwidert auf das Treffen mit Nael, Alma und Julius: "Ach schön, dass ihr Euch getroffen habt und jetzt noch einiges unternehmt. Das freut mich sehr!" Hannahs Mutterherz geht auf. Leider hatten sich ihre Kinder nicht bei ihr gemeldet. Hoffentlich verträgt Nael das lange Aufbleiben..
"Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen mit Angeln und Grillen, bisschen Schwimmen im Meer. Es ist wirklich wunderschön hier." Lotta hält das Handy in die Landschaft ...
… und Takatuka erzählt wieder aufgeregt: "Spielplatz gehn José. Hannah lecker Essen macht ... Mhmm." Kinder konzentrieren sich auf das Wesentliche. Lotta lächelt ins Phone: "Ihr verwöhnt mein Töchterchen, Hannah und sie spricht schon so viel besser, seit sie öfter bei euch war. Ja, Süße, dir geht es wunderbar. Ich merk‘ das schon." Lotta seufzt ein wenig. "Ich wünsche ihr ja wirklich bald auch ein Garten voller Kinder. Sie ist ein ganz schöner Wildfang, oder?"
"Takatuka wunderbare Hija." José lächelt. "Kindgarten wird keine Problemo mehr sein, wir.." José wird unterbrochen. "Das erzählen wir dir dann, wenn wir uns persönlich sehen.", sagt Hannah. José sieht seine Frau an. "Wieso du meinen? Wir gute Sachen sagen." Hannah sieht José mit einem ermahnenden Blick an und schaut dann wieder zu Lotta. "Mach dir bitte keine Sorgen oder Gedanken bzgl. des Kindergartens. Das wird schon klappen. Genieß die Zeit auf dem Festival."
Lotta wird plötzlich ganz aufmerksam: "Was meinst du mit ‚kein Problem‘, José? Oh bitte Hannah, unterbrech' ihn doch nicht. Bitte, was hat José schon klären können? Jetzt finde ich eh keine Ruhe mehr, bis ich es nicht höre ... Gibt es ...", Lotta klopft auf einmal das Herz unglaublich heftig. "Habt ihr … Papiere? Infos ... über den Vater?", ihre Hand krampft sich fast um das Handy.
Hannah sieht zu José, er sieht daraufhin zu ihr. "Also.. José erhielt wichtige Papiere und Informationen. Über Takatukas Vater konnte.. er leider nichts herausfinden.." Sie weiß nicht genau, ob sie die Tragödie ansprechen sollte. Das besprechen wir lieber ein anderes Mal.
"Was ... für wichtige Informationen? Was für Papiere, wenn man n i c h t s ... über den Vater herausfinden konnte?" Oh Gott! Lotta ist auf einmal so verzweifelt. Ihr schießen Tränen in die Augen: "Bitte, bringt Takatuka weg vom Telefon, schnell!" Sie schluchzt laut auf, als Takatuka gerade fort ist. "Bitte!", fleht sie erneut, "Spannt mich nicht auf die Folter! Das ist sehr wichtig für mich, jede Information. Ich ... ich … Ich komme sonst lieber gleich zurück, um alles zu hören und anzusehen …"

José geht mit Takatuka zum Spielzeug. Hannah geht unterdessen in ein anderes Zimmer. "Also.. wo fange ich an.. Aber versprich mir vorher, du bleibst auf dem Festival und genießt die Tage, egal was du jetzt hörst, ja?" 
"Ja, ok, Hannah!", schluchzt Lotta jetzt schon leiser. Der Wolf drängt sich an sie heran, stupst mit der Schnauze an ihr tränennasses Gesicht. "Aber bitte, auch wenn es was Schreckliches ist ... ich muss alles wissen. Das ist besser als Ungewissheit zu haben!"
Hannah nickt. "Takatuka und Du kommen von einer Insel namens.. Takatuka. Leider wurde vor längerer Zeit ein Überfall auf das dort ansässige Volk begangen und.. sie starben. Der Sachbearbeiter, der mit José sprach, hatte noch einige Unterlagen dort. Aber nicht mehr alles Notwendige. Takatukas Vater konnte daher nicht ermittelt werden. Auf Takatukas Geburtsurkunde steht daher nur dein Name." Sie macht eine kurze Pause. "Es wären nur Spekulationen zu mutmaßen, wer oder wo Takatukas Vater ist." Sie hofft, dass Lotta trotz allem noch schöne Festivaltage haben wird. José muss lernen nachzudenken, bevor er redet..
"Sie starben? Alle?!", Lotta stutzt einen Moment ... Ein merkwürdiges Gefühl der Ernüchterung breitet sich plötzlich in ihr aus. "Ich und Takatuka sind nicht gestorben ... W i r leben noch … hier … in diesem … Land!" Und sie ist i h m begegnet, Takatukas leiblichen Vater ... n a c h d e m sie hier ankam ...! Was sonst sollten die neuerlichen Erinnerungslücken bedeuten … nach ihrer Ankunft? Hatte Gregorius eigentlich überhaupt je darüber nachgedacht, was passiert, wenn sie Takatukas Vater künftig begegnet? Er hatte nur vergangene Zeit in Betracht gezogen, die sie vergessen sollte … Der Idiot! Lotta würde diesem Möchtegern-Magier zum wiederholten Male gern die Leviten lesen, wenn sie könnte.
„Das sind wirklich alle Informationen?" fragt Lotta nochmal etwas tonlos bei Hannah nach. So wenig ... Und gleichzeitig so viel … Tote? Kannte sie sie alle? Warum sind sie a u c h alle aus ihrer Erinnerung verschwunden …?
"Leider ja.. José will, aber nur wenn du möchtest, weitere Recherchen vornehmen. Vielleicht finden sich noch alte Archive. Das konnte der Sachbearbeiter leider nicht mit Gewissheit sagen." Hannah denkt kurz nach. "Vielleicht finden wir noch was über Takatukas Vater heraus und wer weiß, vielleicht lebt er noch." Sie möchte Lotta etwas aufmuntern.
Der Wolf schiebt seine Nase übers Display, als wollte er auch einen Kommentar beisteuern. Lotta schiebt ihn etwas traurig lächeln beiseite.
Oh ja, e r lebt! Da ist sich Lotta mittlerweile sicher. Aber was hat es zu bedeuten, dass er nicht bei ihr und Takatuka wohnt?[/i]
Etwas gefasster spricht Lotta wieder zu Hannah: "Danke, Hannah, dass du mir alles gesagt ist. Ein Schock im ersten Moment aber ... es ist wirklich wichtig, so viel wie möglich zu erfahren. Verschont mich bitte nicht in wohlmeinender Absicht. Das hilft mir nicht." Eine befremdliche innere Ruhe stellt sich ein. "Ich wäre euch dankbar, wenn ihr noch was weiter forschen wolltet, wenn es nicht zu viel eurer Zeit beansprucht. Ja, v i e l l e i c h t lebt er noch, Hannah! Du siehst, ich beruhige mich wieder etwas. Ist doch ein Hoffnungsschimmer, oder?" Lotta zieht die Lippen nach oben, extra nur für Hannah ins Phon. "Magst Takatuka nochmal holen, dass sie eine lachende Mutter sieht und nicht eine weinende zum Abschluss?"
Hannah nickt. Sie geht mit dem Handy wieder zu José und Takatuka. "Schau mal, da ist die Mama wieder." Sie hält Takatuka das Handy hin.
Tapfer lächelt Lotta Takatuka zu: "Meine Kleine, ich wünsche dir viel Spaß auf dem Spielplatz mit Hannah und José." Sie winkt …Takatuka schaut erst vorsichtig. Sie hat schon unterschiedliche Erfahrungen mit ihrer Mama gemacht. Aber die lacht jetzt und Takatuka lacht schnell beruhigt zurück, winkt: "Hallo, Hola Mama!", Lotta schmunzelt wieder etwas freier. "Das hat sie von dir gelernt, José, oder?" Etwas ernster jedoch, aber immer noch mit herzlichem Lächeln, schließt sie an: "Ich danke dir so sehr, José, für deine ganzen Bemühungen! Und auch dir Hannah. Das kann ich euch nie vergelten!"

José lächelt. "Gerne Lotta, wir mag dich sehr! Wie unsere Hija du sein!" Hannah nickt zustimmend auf seine Worte hin. "Hab noch viel Spaß! Wir werden uns gut um Takatuka kümmern.. Ach ja, grüßt du noch unsere Kinder bitte?"
Aufatmend, sich mit einfacheren alltäglichen Aufgaben wieder zu befassen, erwidert Lotta warm: "Aber natürlich richte ich den beiden und Julius gang lieb Eure Grüße aus. Nael und Alma haben wunderbare Eltern. Wirklich!" Sie haucht den dreien einen Kuß zu. "Ich hab euch wahnsinnig lieb." Der Wolf lässt zum Abschied ein langgezogenes Heulen hören. Lotta winkt nochmal, bevor sie auflegt.
José und Hannah verabschieden sich von Lotta. Als sie auflegt, sagt Hannah zu José: "Du darfst weiter recherchieren." José nickt freudig. Die Beiden wenden sich nun wieder Takatuka zu.
Lotta sitzt da, mit dem Handy noch in der Hand. Die Arme baumeln lose über die Knie … … … … … Sie starrt aufs Meer und resümiert:
Ein Überfall! War sie auf der Flucht gewesen? Wenn sie sich an die Art ihrer Ankunft hier erinnert … scheinbar ja. Sie kam … vom Meer mit Takatuka. Sie wären fast untergegangen. Ein zerschelltes Schiff liegt im Hafenbecken vor ihrem Haus.
Sie kam nicht zusammen mit Takatukas Vater an! … … … Sie trafen sich aber später? Die vielleicht einzigen Überlebenden eines Volkes und … trennen sich wieder? Takatukas Vater kommt nicht regelmäßig zu Besuch seines Kindes? Das fragt auch nie nach einem Vater oder spricht darüber? … … … … … …
Der Name von Takatukas Vaters ist Lotta nicht unbekannt. Tanuí! Sie hatte ihn zum Glück Maryama einst genannt … vor Malecantus verdammten Bannspruch über ihre Erinnerungen … Und dann hatte sich Lotta zu lange betäubt … mit den falschen 'Freunden'. Das kam auch noch dazu! Verdrängung! 
Krampfhaft versucht Lotta alles an Erinnerung zusammenzuklauben, was sie hat:
Ihre eigene Kindheit Schweden … allein verlebt, Mutter … wohl früh bei oder kurz nach Geburt verstorben, Vater … Vater … Ihr eigener Vater…!?
Käpt’n auf einem tropischen Eiland! Hat ihr immer wieder Taschen mit Geld gebracht … Ein bäriger, bärtiger herzlicher Mann. Sie hat ihn … geliebt, aber selten in den frühen Jahren ihrer Kindheit gesehen! Sie ist früher auch bärenstark wie der Vater, kann ihr Pferd heben … in ihrer Villa Kunterbunt. Tommy und Annika sind ihre Freunde. Sie hat aber nicht mit ihnen zusammen die Schule besucht. Sie lernt ja heute immer noch lesen … Ihre Kräfte schwanden zunehmen nach dem 11. Lebensjahr. Mit zwölf konnte sie kaum mehr alleine fortbestehen und überleben. Sie reiste ab … mit einem Schiff … … zu einer Insel … in einem tropischen Meer. Sie wollte … zu ihrem Vater, Käpt'n Ephraim Langstrumpf!
Am Strand bei Ankunft dann auf dem Eiland … der große Blackout ihrer Erinnerungen! Hier muss sie i h m das erste Mal begegnet sein. Takatukas Vater. Scheinbar lebten sie zusammen. Ein Jugendfreund sozusagen. Acht Jahre etwa … einfach weggepustet. Lotta ist so frustriert. Sie bettet ihre rechte Wange auf den angezogenen Knien, umfasst mit den Händen ihre Fußfesseln. Hockt stumm weiter eine Weile so da.
Wo ist ihr eigener Vater? Der Käpt'n? Was ist Verdrängung, was Erinnerungsverlust? Sie kann so merkwürdige Sachen … Das hat sie nicht verloren. Wer hat sie ihr beigebracht? Und warum lernte sie auch auf dem tropischen Eiland nie lesen, aber alles möglicher andere?
Eine feuchte Nase fährt ihr durchs Gesicht. Der Wolf ... macht sich wieder bemerkbar. Er stupst immer wieder ihre Wange an, führt die Schnauze an ihr Ohr. Erinnere dich! Lottas Kopf fährt schlagartig hoch, erschreckt schaut sie zum Wolf. Als hätte sie Worte gehört …, aber da war doch … kein Ton! Der Wolf blickt sie unverwandt an … als warte er! Lottas Gedanken schweifen zurück zum Tag ihrer Begegnung. Sie lässt wieder zu, was kaum zu ertragen ist … Legt jetzt die Stirn auf die auf den Knien gefalteten Hände, schließt die Augen …
Sie wären beinahe ertrunken, direkt vor ihrem heutigen Haus, Lotta und ihre Tochter. Sie waren unendlich viele Tage führerlos über das Meer gesegelt, fast dahinvegetiert, einem Delirium gleich. Sie hatte sich zuletzt aufgeben wollen, sich und … ihre Tochter … und dann doch noch gekämpft am Meeresgrunde, sie beide an Land zu bringen aus dem geborstenen Schiff. Und da war er gewesen, der Wolf. Als hätte er gewartet … Lotta überkommt immer wieder ein Schütteln bei den verzweifelten Bildern auf dem Schiff.
Sie hat ein Boot im Garten, fast fertig … Sie hatte zurückkehren wollen, wird ihr klar, aber scheinbar nur halbherzig. Hätte sie ein Schiff überhaupt wieder betreten können – nach den Erlebnissen? Neben den Erinnerungsverlusten gab es also schon die ganze Zeit, ein Gefühl von unverarbeiteten Verlusten, Zerrissenheit, Unklarheit, was ist, was war, was sein wird und … was sie tun soll!
Mit Nachdruck versucht Lotta, weiter zu den letzten Bildern durchzudringen, wie sie auf das Schiff kam. Unvermittelt springt sie auf als die Anspannung zu groß wird. „Komm, Böser, lass uns ein Stück laufen!“ Sie trabt vor, der Wolf hinterher … immer ein wachsames Auge auf Lotta - seine Aufgabe … neben dem Kind! Im Laufen lässt sie die Gedanken wieder fließen. 
Sie muss mehr Gewissheiten haben, sich zumindest an Verdrängtes erinnern … Der Strand wieder, sie springen von Furcht getrieben aufs Schiff, neben ihr … ihr eigentlich bärenstarker Vater, der sich immer wieder gehetzt umblickt. Lotta laufen kalte Schauer über den Rücken bei der Erinnerung, aber sie darf es nicht länger abwehren … Sie sind gerade über die Reling geklettert, Lotta und Takatuka … Ihr Vater versucht noch, hinterher zu kommen … als ihn etwas trifft und seine Augen brechen, er tot hintenüber in die See zurückfällt … und versinkt. Tränen laufen Lotta jetzt haltlos über das Gesicht, während sie halb blind einfach weiterläuft. In der Nähe war e r dann wohl nicht mehr gewesen …! Takatukas Vater! Diese Bilder waren dann wohl … Verdrängung des Unerträglichen. Sie sind für Lotta auch jetzt kaum zu ertragen, obwohl sie sie zum Teil schon einmal hervorbeschwor, nur nicht in dem Ausmaß wie jetzt.
Es nützt nichts. Sie muss weiter durch die Tortur. Alles hervorkramen, um zu verstehen … Was waren die letzten Worte ihres Vaters an sie gewesen … kurz bevor er starb? Sie hatte sie nie verstanden …, sie waren verwirrend und es folgte diese traumatische Seereise, der Kampf ums Überleben … mit einem Kleinkind an der Seite. Sie hatte nie wieder über diese stakkatoartig hervorgebrachten letzten Worte ihres Vaters nachgedacht, weil ihnen eine Bedeutung fehlte … bis jetzt: „Sie dich vor i h m vor! Er ist nicht, was er zu sein scheint!“ Abrupt bleibt Lotta stehen. E r!? Takatukas Vater!? 
Sie setzt sich langsam wieder in Bewegung, spürt wie der Wolf sich an ihren Beinen entlang windet als wollte er sagen ‚Ich bin hier, bei dir!‘ Lotta beugt sich nieder, um dem Tier übers Haupt zu streicheln. Böser blickt hoch und Lotta lächelt zurück. „Willst du mir was erzählen? Manchmal hab ich das Gefühl, als ob …“ Sie schüttelt leicht den Kopf. Quatsch! Das ist hier kein Märchen!
Nach ein paar Schritten stoppt Lotta erneut. Die Hände auf dem Rücken verschränkt steht sie kerzengerade da. Was war das für ein Gerät gewesen … in ihrem Blumentopf, den sie nach Malecantus geworfen hatte? Warum hatte sie das Ding einfach nur zertreten und weggeworfen? Das war nicht das erste Mal, dass sie sich beobachtet gefühlt hatte …
Und nach einem neuerlichen und letzten Blackout, der in Verbindung mit Takatukas Vater gestanden haben muss, hatte sie Maryama ihr ganzes Waffenarsenal präsentiert. Warum nochmal? Maryama war es auch, die sie noch gesehen hatte, kurz vor dem letzten Erinnerungsverlust. Lotta wendet sich zur Freundin um, sieht sie da hinten mit den anderen am Strand rumalbern. Der Kopf schmerzt schon leicht, weil das Begreifen so schmerzhaft ist. Ist Takatukas Vater so etwas wie … Terence?

Nein! Lotta kann sich nicht vorstellen, sich so viele Jahre etwas ähnliches zugemutet zu haben wie Elani. Was für ein erdrückender Gedanke. Sie hätte sich doch sicher gewehrt, sie hat Rapiere, Degen und weiß damit umzugehen. Nein, nein, nein! Irgendwas stimmt aber wohl trotzdem mit Takatukas Vater nicht.
Vorsichtig muss sie vor allem sein. Er könnte sich ihr … unbemerkt nähern, weil sie gar nicht wissen würde, dass er es ist! Ist sie letztendlich vor ihm auf der Flucht? Diese Erwägung scheint immer möglicher. Lotta wird sehr konzentriert wie im Kampfmodus und fasst einen Entschluss:
1. Malecantus kann sie mal an die Füße fassen. S e i n Geheimnis ist i h r ein Dreck wert. Er soll schnellstens eine Lösung findet, seinen Bannspruch rückgängig zu machen!
2. Sie m u s s alle anderen ins Vertrauen ziehen, um sich und Takatuka noch ausreichend schützen zu können.
3. Die Rapiere und Degen werden geschärft! Jeder Unbekannte, der sich ihr oder Takatuka nähert, ist mit Vorsicht zu betrachten!
Lotta zückt ihr Handy und verfasst eine Botschaft an Malecantus, die sich gewaschen hat! Sie endet irgendwie mit tausend derben Flüchen und Drohungen … die sie zwar gegen einen Magier wohl nicht wirklich ausüben kann, aber … es entspannt die Seele, sie wenigstens ausgestoßen zu haben! Punkt 1 halbwegs erledigt! „Komm, Böser! Gehen wir zurück zu den anderen …“ Punkt 2 in Angriff nehmen … aber nicht gleich beim Festival, oder? Lotta steckt das Handy weg und läuft zur Gruppe zurück. Punkt 3 kommt heute Nachmittag dran. Das Schärfen der Waffen! Lotta will gewappnet sein ...
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