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Windenburg - Open Air Sommer Festival (Jahr 1)
Charaktere: Leon & Thomas
Titel: Das Open Air Festival – Tag 1
Den restlichen Abend saß Thomas am Strand und sah hinaus aufs Meer. Er ging seinen Gedanken nach. Die Begegnung mit Leah hatte seine Vor- und Nachteile. Einerseits war sie eine attraktive Frau und genau nach Toms Geschmack. Andererseits gab es noch immer diese Blockade, die er nicht überwinden konnte. Er verstand einfach nicht, weshalb er sich mit Frauen so schwer tat. Er wurde aus den Gedanken gerissen, als er Schritte vernahm. Ein Junge kam an den Strand. Der Ältere sah zu ihm. Ihre Blicke trafen sich. Leon kam auf Thomas zu. „Hey, hast du vielleicht eine Kippe für mich?“, fragt er neutral. Der Gefragte nickte und reichte dem Schüler einen Glimmstängel, samt Feuerzeug. Der Rotschopf zündete sich die Zigarette an und gab dem fremden Mann dessen Feuerzeug zurück. „Danke“, bedankte sich Leon und setzte sich in den Sand. „Passt“, erwiderte Thomas. Beide sahen schweigend zum Meer hinaus. Die See war still und wurde nur durch den Wellengang gestört. Die Zeit verstrich, ohne dass irgendwas nennenswertes geschah. Leon seufzte irgendwann und pustete den Rauch aus seinem Mundwinkel. „Was mache ich nur?“, fragte er sich selbst und massierte mit den Fingern seine Stirn. Es ärgerte ihn, dass er nun allein auf dem Festival festsaß und nicht nach Hause konnte. Auch wenn Thomas durch den Alkohol in seinem Blut nicht 100 Prozent fit schien, bemerkte er, dass etwas den Jugendlichen beschäftigte. „Kann man helfen?“, fragte er ihn direkt.
Leon sah verwundert zu Thomas. Mit so einer Reaktion hatte er nicht gerechnet. Es war nicht seine Art mit Fremden über seine Probleme oder Gedanken zu sprechen. Daher zögerte er, sagte aber schließlich: „Ich hab den Zug nach Hause verpasst. Ich weiß nicht wo ich pennen soll. Werd wohl die Nacht am Bahnhof verbringen.“ „Wohin musst?“, fragte der Zuhörer. „Nach San Mychuno.“ Thomas zog an seiner Zigarette und atmete den Rauch durch seine Nase aus. „Schon ein Stück … Willst du wirklich auf dem Bahnhof pennen? Wie alt bist du eigentlich?“ Leon zuckt mit den Schultern. „Besser als nichts, oder? … Ich bin 15, wieso?“ Thomas schüttelte den Kopf. „Also minderjährig. … Hör mal … Bahnhöfe, egal wo, sind beliebte Ziele für Randalierer und Kriminelle. Ich kann dir nur davon abraten. Nicht jeder wird von einem Nachtwächter überwacht.“ Bedingt durch seine eigene, kriminelle Vergangenheit wusste Thomas, wovon er sprach. Der Ältere musterte den Gesprächspartner. Aus dem Gespräch schloss der Zuhörer, dass der Junge allein zum Festival angereist ist. Für Sommer war Leon sehr leicht bekleidet. Was am Tag kein Problem darstellte, allerdings nachts, wenn es kühler wurde. „Na toll … Hast du dann einen besseren Vorschlag?“, fragte der Junge etwas genervt. Wohl eher frustriert. Thomas überlegte kurz, ignorierte dabei die Gefühlslage des Teenagers. Sicher, ihm könnte Leon eigentlich egal sein. Immerhin kannten sie sich nicht. Aber einen Minderjährigen allein, so weit von Heimat entfernt, an einem Bahnhof herumlungern zu lassen, dies widerstrebte ihn dann doch. „Ich kann dir einen Schlafplatz anbieten. Ich hab ein Zelt. Dort kannst die Nacht bleiben. Ist zumindest sicherer als irgendwo in der Pampa im freien zu pennen.“ Thomas drückte seine Zigarette im Sand aus. Leon hörte zu, wirkte jedoch, zu recht, skeptisch. „Hm …“
Seine Eltern hatten ihm beigebracht bei Fremden immer vorsichtig zu sein. Was prinzipiell auch nicht verkehrt war. Doch als Teenager hatte man seinen eigenen Kopf. Daher war Leon auch nicht willens, seine Eltern anzurufen, damit sie ihn einfach abholten. Nein, er war kein kleines Baby mehr, was nach Mama oder Papa schrie. Er würde das schon irgendwie für sich lösen. ... Sturkopf eben.
Thomas lehnte sich mit geschlossenen Augen lässig in den Sand zurück und schmunzelte. „Es ist dir überlassen, was du machst. Ich kann es dir nur anbieten.“ Leon rauchte weiter und sah auf die Gischt, die sich am Strand bildete. Was sollte er also tun? … Ihm wäre es am liebsten gewesen, wenn er neben dem Zelt von Nouki hätte pennen können. Draußen an der frischen Luft zu schlafen, störte ihn nicht. Die Freundin kannte er allerdings. Diesen Mann eben nicht. Aber Noukis Reaktion ließ ihn glauben, dass er unerwünscht war. Also … war das Angebot von dem Fremden im Vergleich zu einer kargen Bahnhofbank doch verlockender. Zumindest angenehmer vom Bauchgefühl her. „Okay. Ich nehme dein Angebot an“, sagte Leon schließlich. „Okay“, erwiderte Thomas knapp. „Danke übrigens“, fügte der Schüler noch hinzu. „Kein Problem. … Wie heißt du eigentlich?“ „Leon. Und du?“ „Ich bin der Tom.“ Thomas hob seine Faust nach oben, um den Jungen mit einem ‚Bro-Gruß‘ zu signalisieren, dass alles im grünem Bereich sei. Leon erwiderte die Geste und lächelte leicht. Sie schwiegen wieder für einen Moment. „Du bist auch allein auf dem Festival?“, fragte Leon neugierig. Thomas schüttelte den Kopf. „Nein. Ich soll auf die Tochter meines Arbeitskollegen aufpassen. … Aber solange sie keinen Mist baut, kann sie machen was sie will. Ich bin nicht ihre Rundum-Betreuung.“ Leon schmunzelt. „Oh cool.“ Thomas schien einer von der entspannten Sorte zu sein. Damit kam der Schüler klar.
Als eine kühle Brise aufkam, erhob sich der Mechaniker. „Es wird Zeit. Komm mit.“ Leon drückte seine Zigarette ebenfalls im Sand aus und folgte Thomas. Sie liefen zum Zeltlager. Viel sprachen sie nicht. „Du kommst also auch aus San Mychuno?“ Leon nickte bei Toms Frage an ihn. „Du auch?“ Thomas nickte ebenfalls. „Ich wohn aber mittlerweile in Evergreen Harbor.“ „Ah ok.“ So ein Gespräch, auch wenn es minimalistisch schien, schuf ein gewisses Vertrauen. Sie erreichten die Zelte. „Hier wären wir“, mit diesen Worten zog Thomas den Reißverschluss vom Zelteingang auf und bemerkte, dass Ben bereits drin schlief. Der Mann zeigte dem Jungen die Situation. „Sei leise. Der Bruder einer Freundin von Vero pennt schon.“ Leon hob eine Augenbraue. „Sagtest du Vero?“ Thomas nickte. „Ja, die Tochter von meinem Kollegen. Kennst du sie etwa?“ „Äh ja … wir gehen auf die gleiche Schule.“ Der Sportler war verwundert, dass sich die ‚Tussi‘ mit jemanden wie Thomas abgab. Er hatte sie anders eingeschätzt. „Ah ok“, antwortete der Ältere und hob Leon den Eingang auf. „Sei leise, wenn du reingehst.“ Leon nickte und ging ins Zelt. Thomas folgte. Er reichte Leon sein Kissen. „Danke“, flüsterte der Junge. Er legte sich an den Rand, direkt an die Zeltwand. Thomas platzierte sich zwischen ihn und Ben in die Mitte. Das Dankeschön beantwortete er mit einem Nicken. „Also, Gute Nacht“, flüsterte er Leon zu. Dieser nickte zurück. Der Junge nahm das Kissen und legte sich seitlich hin. Thomas war es gewohnt auf dem Bauch oder Rücken zu liegen. Er begann mit dem Bauch und schlummerte schnell ein. Auch Leons Augen fielen zu. Aus dem Zelt ertönten schließlich ein Schnarch Konzert, welches Leon und Thomas gemeinsam anstimmten.
Charakter: Bea, Shane, Lashawn (In Zusammenarbeit mit @Ripzha und @KFutagoh89 )
Geschichtsstrang: Musikfestival-Tag 1
Gruppe Grau
Lashawn nickt. "Etwas Wasser tut sicher gut." Sie kämpft sich an den Rand der Rollfläche und atmet durch. Dabei überkreuzt sie wieder die Finger vor der Brust. Gelobt sei der Herr. Bea betrachtet Lashawns Handbewegung und schweigt. Mit der Religionsliebe kann sie nach wie vor nichts anfangen, aber sie toleriert es.
Shane sieht sich auf dem Gelände um. Er ist guter Dinge. Er dreht sich zu den Mädels um. "Zur Bar oder?" Dann geht er voran. Die Bar ist gut besucht. Wahrscheinlich weil grade keine Bands spielen. Er kömpft sich durch die Leute und drängt sich an den Tresen ehe er zurück blickt und fragt: "Was wollt ihr denn?"
Die Afroamerikanerin folgt den Mitschülern und sieht sich um. Es ist wirklich einiges los. Auf die Frage von Shane antwortet sie: "Ich würde ein Glas Wasser nehmen." Bea lächelt. "Ich nehme ebenfalls Wasser. Mir ist jetzt nicht nach Alkohol."
Shane bestellt und wartet, bevor er sich mit den Getränken zu den beiden umdrehen kann, wird er von der Seite angerempelt. Er verschüttet dabei fast die Glässer. Aber nur fast. ein kräftiger Kerl haucht ihm mit seiner Fahne ins Gesicht: "Was bis'n du fürn Kautz! Voll die komsch'n Schpitz'n Ohr'n! 'N Elf oder was stellsz^n du da °hicks° ...r?" Shane weicht ein wenig zurück. Er sollte den Mann wohl besser ignorieren...
Lashawn bekommt die Situation mit und kommt zu ihm. "Alles ok?" Sie mustert den angetrunkenen Herrn. "Entschuldigen Sie uns", Sie nimmt Shane am Arm und stellt sich zwischen den Betrunkenen und ihrem Mitschüler. "Beachte ihn nicht. Er ist neben sich." Indirekt wünscht sie sich, dass Buzz da wäre. Solche Situationen sind ihr sehr unangenehm.
Bea sieht grimmig zu dem Säufer. "So eine Knalltüte!", sagt sie empört. Sie kann Rassismus nicht leiden, auch nicht Rassismus gegen Vampire. "Ich wette, wenn der geahnt hätte, was du bist, hätte der nicht so ein großes Maul!"
"Hab isch mit euch geredet!?" der Mann zieht an Shanes Schulter. Dieser wollte gerade mit den Mädchen gehen, doch jetzt dreht er sich um. Er drückt jedem von ihnen eins der Gläser in die Hand. Die scheinbare Wut über das ignoriert werden, verfliegt augenblicklich aus dem Gesicht des Mannes und er grinst wieder. Er mustert Shane. "Kann isch ma anfaschen?" Er fragt nicht wirklich, denn seine Hand ist schon auf dem Weg zu Shanes Ohren. Shane hält ihn am Handgelenk fest. "Lieber nicht." sagt er. Er wirkt so unschuldig wie immer. Nur der Mann sieht nun verblüfft aus. Wie kann der kleine Teenie ihn festhalten ohne eine Mine zu verziehen?! Der Mann zieht an seinem Arm. "H-hee! Lass los!" Shane wartet. Es ist als würde eine Statue aus Fels den Kerl festhalten. Der Mann zieht weiter. "Was zum...! Wer bist du?!" fragt er panisch ohne mit dem zerren aufzuhören. Die Leute um sie herum nehmen sie kaum wahr, wegen der Musik und dem Gedränge. Noch ein kräftiger Ruck und Shane lässt los. Der Mann stolpert rückwärts und fällt gegen die anderen Gäste die ihn anpöbeln er solle gefälligst aufpassen.

Shane will dem nicht länger zusehen. Er blickt die Mädchen freundlich an. "Irgendwohin wos ruhiger ist?"
Das gläubige Mädchen nickt und senkt den Kopf. Unsicher spielt sie an ihren Fingern. Als sie etwas Abstand zum Partygeschehen gewonnen haben, sagt Lashawn: "Das war ... mutig von dir." Sie sieht Shane nicht an. Bea hingegen grinst. "Shane, das war super. Lass dir ja nicht alles gefallen!" Auch nicht von Viola!, fügt sie in Gedanken noch hinzu, ohne es laut auszusprechen. Sie weiß ja schließlich nicht, ob Lashawn auch von dem Streit wissen darf. Shane kratzt sich am Arm. "Naja...." meint er bescheiden. "er war betrunken..." Sobald er sich überlegen fühlt, hält ihn nichts davon ab etwas zu sagen oder zu tun.
An einem ruhigen Ort setzt sich Lashawn ins Gras. Der Mond scheint herab und gibt ihnen Licht. Sie hört Shane und Bea zu. Lass dir nicht alles gefallen ... wenn das so einfach wäre ... Das Mädchen denkt über diese Worte nach. "Alkohol ist eine Sünde ... er macht so viel kaputt ...", sagt sie leise. Nicht bewusst zu den Teenager. Einfach sich selbst.
Bea trinkt selten mal Alkohol. Aber in Maßen sieht sie damit kein Problem. Man sollte allerdings die eigenen Grenzen kennen und es nicht übertreiben. "Als Sünde hätte ich es wohl nicht bezeichnet!", sagt sie ehrlich, "aber zuviel davon ist wirklich nicht gut!"
"Hab ich noch nie probiert." gibt Shane zu. Er blickt zum Mond der sich den Himmel bald mit der Sonne teilen muss. "Ist vielleicht auch besser so."
"Das ist auch eine gute Einstellung.", lobt Bea und meint es auch so. Stumm nickt Lashawn nur.
Die Stumme sieht zum Himmel und in den Mond. Ihre Augen leuchten und sie steht wieder auf. Sie geht ein paar Schritte dem Licht entgegen und wendet ihren Blick nicht vom Himmelskörper ab. Etwas in ihr ... möchte sich öffnen ... Sie beginnt zu singen ...
>I don't know if you can hear me
Or if you're even there
I don't know if you would listen
To a black's prayer
Yes I know I'm just an outcast
I shouldn't speak to you
Still I see your face and wonder
Were you once an outcast too?<
Sie legt die Hände an ihre Brust und umfasst einen Anhänger, einen Rosenkranz.
>God help the outcasts
Hungry from birth
Show them the mercy
They don't find on Earth
God help my people
We look to you still
God help the outcasts
Or nobody will<
Die Kraft ihrer Stimme, die sie tief aus ihrem Herz schöpft, lässt den Zuhörer die fehlende Musik vergessen.
>I ask for God and his angels ... to bless ... me
I ask for nothing
I can get by
But I know so many
Less lucky than I
Please help my people
The poor and downtrod
I thought we all were
The children of God?<
Diese Frage stellt sie mit so viel Wehmut in der Stimme.
>God help the outcasts
Children of God<
Sie schließt die Augen und Tränen laufen ihre Wange herab. Ja, fühlte sie sich stets. Ausgeschlossen und unfähig sich anderen anschließen zu können. Dieser Abend macht das Dunkle und das Helle sichtbar. Die Einsamkeit und die Hoffnung, dass sich dies ändern lässt. "Ich bin euch so dankbar", sagt sie leise und meint damit die Freundlichkeit, die Bea und Shane ihr entgegen gebracht haben.
Bea lauscht. "Du hast wirklich eine tolle Stimme!", sagt sie leise und nachdenklich. Shane nickt zustimmend. Erst als sie sich bedankt blickt er sie an. "Wieso weinst du?" fragt er unbeholfen und überrascht zugleich.
Die Sängerin sieht zu den zwei, ein Windhauch weht und lässt ihr Haar nach rechts wehen. Ebenso trägt er die Tränen wie kleine Perlen, die im Mondlicht schimmern, mit sich. "Ich bin einfach glücklich. Das ist alles." Sie lächelt dabei. Wobei es im gleichen Moment sehr traurig aussieht.
Bea fallen Lashawns Tränen erst jetzt in diesem Moment auf. "Die Religion und die Lieder bedeuten dir viel, nicht wahr?", sagt sie. Sie ist sich unsicher, was sie sonst sagen sollte. Es ist jedoch nicht abwertend gemeint. Die Gefragte umfasst den Rosenkranz. "Es ist das ... was mir ... Hoffnung schenkt ...", antwortet sie aufrichtig.
Shane hat auch etwas, woran er sich klammert. S e i n e letzte Hoffnung. "Jeder braucht wohl irgend etwas zum festhalten." sagt er einfach. Auch wenn es in seinem Fall kein göttliches Wesen ist. Bea nickt. "Das stimmt wohl!", gibt sie dem Vampir recht, "mir geben Freunde Halt. Und meine Familie. Dass Miyu Watanabe Toleranz zeigt, auch Leuten die anders sind als sie, das gibt mir ebenfalls Mut und Hoffnung." Lashawn nickt und senkt den Blick. Sie wischt sich die Tränen weg. "Das stimmt."
Shane legt tröstend einen Arm um Lashawn, er schweift mit den Gedanken zu seinem Ziel welches noch soweit entfernt ist. Dann blickt er zu Bea auf der anderen Seite und lächelt leicht. Bea kniet sich hinter die beiden und legt jedem nun auch ihrerseits ihre Arme um die Schultern. "Und was gibt dir Hoffnung?", fragt sie Shane neugierig.

"Danke", sagt Lashawn leise. Sie ist glücklich, bei dem Festival Shane und Bea besser kennen lernen zu können und sich ihnen gegenüber zu öffnen. Bisher ist Buzz der einzige Sim gewesen, dem sich das Mädchen anvertraut. Die Frage von Bea lässt sie aufblicken. Wie es die Schülerin schön beschrieben hat: Hoffnung hat viele Facetten. Deshalb ist auch Lashawn gespannt darauf, was Shane Hoffnung gibt. Sie würde ihn aber nicht danach fragen. Dafür ist sie dann doch zu schüchtern und fühlt sich unbeholfen.
Shane fühlt sich ertappt. "Ähm." Das kann er jetzt nicht erklären. Das ist eine Sache die er niemandem erklären kann! Viel zu peinlich, denn er könnte an etwas festhalten was es gar nicht gibt. "Ich hoffe..." er weiss, er kann nicht lügen. "Also..." er verstummt. Verlegen nimmt er den Arm zurück und denkt nach. Ihm fällt nichts ein was er sagen kann. Nichts was sterbliche verstehen könnten, denn er ist der letzte der irgendetwas hat um sich dran festzuhalten. Ausser....
Bea merkt, dass Shane noch nicht soweit ist, es zu erzählen. "Nimm dir die Zeit, die du brauchst, Shane.", sagt sie leise, "Und wenn du es uns nie erzählst. Jeder hat das Recht auf seine Geheimnisse." Sie lächelt schief. "Auch wenn ich verdammt neugierig bin!", gibt sie dann noch zu.
Lashawn nickt. "Niemand darf zu etwas gezwungen werden ... Egal zu was. Du musst es also niemanden erzählen. Ich kann dich darin verstehen." Das Mädchen erhebt sich. "Wärt ihr mir böse, wenn ich zu den Zelten zurück gehe?" Shane, froh, dass er schweigen darf schüttelt dankbar den Kopf. Wenn sie müde ist, soll sie sich ausruhen.
"Geh ruhig, wenn du müde bist!", sagt Bea lächelnd. Sie selber würde auch nicht mehr so lange wach bleiben. Sie sieht zu Shane: "Wann musst du denn los, damit du es noch bis zum Sonnenaufgang in Sicherheit schaffst?" Das Mädchen lächelt leicht. "Ich danke euch. ... Für alles. Schlaft gut. Wir sehen uns morgen?" Bea sieht Lashawn an. "Schlaf gut. Wir sehen uns sicher morgen."
"Ja, abends vielleicht." Shane lächelt zurück. "Schlaf gut." Zu Bea sagt er. "Ich hab noch Zeit." behauptet er. Er weiss sich zu helfen in der Not. Das hat er bisher immer. "Bist du auch müde?"
"Ein bisschen!", antwortet die Meerfrau, "aber noch nicht genug um sofort schlafen zu gehen."
Lashawn nickt glücklich und winkt den zwei Sims zu. Sie läuft in Richtung des Zeltplatz. An ihrem Zelt angekommen hört sie schon ein lautes Schnarchen. Buzz liegt bereits im Zelt und hat sich dort breit gemacht. Schmunzelnd, da der Junge wie ein kleines Kind beim schlafen aussieht, kniet sie sich neben ihn. Ich bin auch dir dankbar, für alles was du für mich tust. Sie beugt sich vor und küsst seine Stirn. Dann legt sie sich mit Abstand neben ihn und schließt die Augen. Auf ihr Abendgebet, was sonst üblich ist, verzichtet sie. Das Treffen mit Shane und Bea hat ihr gut getan.
Shane setzt sich wieder ins Gras und seufzt. „Blöd das ich tagsüber nicht hier sein kann....“ seufzt er. Bea sieht Lashawn noch nach, dann setzt sie sich neben den Vampir. "Das glaub ich.", sagt sie, "wie kommt Viola eigentlich damit klar?"
"Keine Ahnung." sagt er. "Sie redet ja nicht mehr mit mir... Aber sie hatte wenigstens auch Gesellschaft." Er denkt an Blaze der ihn irgendwie komisch gemustert hat als sie an ihnen vorbei gegangen sind und an Violas Blick. "Wusstest du dass sie bald in einer Band spielt?"
Shane scheint immer noch niedergeschlagen zu sein wegen des Streits. Bea legt tröstend ihren Arm um ihn. "Sorry, ich wollte dich nicht an den Streit mit ihr erinnern." Auch sie erinnert sich an die Begegnung mit Blaze, auf die Shane wohl anspielt. "Nein, das wusste ich nicht.", sagt sie auf den Kommentar mit der Band, "Was denn für eine?" - "Weiss nicht." er klingt ein wenig stolz. "Mit Blaze, ich hab sie zusammen gebracht." er grinst. "Hab auch angeboten zu helfen, aber das wollen sie wahrscheinlich nicht.." Das Grinsen verblasst. Bea sieht Shane überrascht an. "Du hast sie zusammen gebracht? Und nun sieht sie dich nicht mehr an?", Das klingt nicht fair von Viola, aber Bea wagt es nicht, ein Urteil zu fällen wenn sie nur ein Bruchteil der Geschichte kennt. Daher fragt sie Shane: "Magst du mir das noch mal genau erzählen, wie es zu dem Streit kam und was sie so gesagt hat?"
"Glaub nicht dass sie das sieht." meint Shane. "Also, dass ich das war. Sie sagte mal sie hätte sonst keine Freunde ausser... Nio. Drum denk ich schon, dass ich das war. Und ich freu mich für beide." Er zieht die Beine an und zuckt die Schultern. "Sie sagt sie hätte sich ganz viel Mühe gegeben sich mit mir anzufreunden und das seh ich auch und ich finds schön. Aber seit ich mich mit Vero angefreundet hab ist sie sauer und glaubt vielleicht es wär mir nichts wert..." Shane kratzt sich am Kopf und sieht Bea hilflos an. "Ich weiss die beiden mögen sich nicht, aber was hat das mit mir zu tun? Ich kann doch trotzdem beide mögen... oder nicht?" er blickt wieder auf die Füsse.

Wer ist Nio? Bea ist sich nicht sicher, ob sie ihm schon begegnet ist. Aber sie fragt nicht weiter nach. Sie kennt auch noch nicht jeden Schüler der Schule mit Namen. Vielleicht ist da auch ein Nio dadrunter. Doch von Veros und Violas Feindschaft hat Bea schon was mitbekommen, obwohl sie erst neu ist. "So wie ich das sehe, ist es schwierig, mit Viola klarzukommen.", sagt sie nachdenklich, "aber vielleicht fühlt sie sich etwas einsam und sieht Vero als Konkurrentin." Sie zuckt die Schultern. Sie wird noch nicht ganz schlau aus dieser Vampirin. Nach außen hin wirkt sie aggressiv und so, als hätte sie kein Interesse an Freunden. Dass das nicht stimmt, hört sie aber auch nicht zum ersten Mal. Aber warum zeigt Viola das dann nicht einfach? Was hat sie von ihrem aggressivem Gehabe?
"Ich fürchte, ich kann sie auch noch nicht richtig einschätzen.", gibt Bea zu. "Wirst du sie noch mal ansprechen, wenn du sie wieder siehst?"
"Weiss nicht." Shane ist unschlüssig. "Ich glaub ich habs versaut... Ausserdem ist sie unberechenbar... sie kann echt nett sein aber dann.." Er wird aus ihr auch nicht schlau.
"Schwierig.", sagt Bea, "aber ich sehe, dass dich das immer noch traurig macht. Vielleicht solltest du es versuchen. Nicht sofort, aber wenn ein bisschen Ruhe dazwischen lag. Und wenn es nichts wird, kannst du sie vergessen. Nicht du bist es, der es dann nicht wert ist sondern sie." Sie macht eine Pause und fährt dann fort: "Aber ich kenne sie wie gesagt auch nicht gut genug um dir sagen zu können, was die beste Strategie wäre."
Shane seufzt. "Ich bin auch echt nicht gut in sowas... ich weiss ich deute vieles falsch und erst im nachhinein wenns zu spät ist versteh ich..." Was wenn sie wirklich verliebt ist? Und was wenn er mal wieder komplett daneben liegt? "Werd ihr aus dem Weg gehen solange das Festival ist. Glaub ist besser so..."
Bea nickt. "Gut möglich." Wenn sie Viola doch nur besser einschätzen könnte... Ist da noch was zu retten? Oder sollte Shane sie tatsächlich besser vergessen? Aber einen Versuch könnte er ja vielleicht tatsächlich noch machen: "Du kannst es ja nach dem Festival noch mal angehen. Nimm dir deinen Mut zusammen und sprich sie noch mal an. Ich würde dir jedenfalls wünschen, dass du nicht mehr so traurig sein musst." Sie seufzt. Oft weiß sie genau, was sie sagen muss um jemanden zu trösten. Aber hier ist es wirklich schwierig. Sie weiß nicht, ob das, was sie sagt, wirklich hilfreich ist. Oder die beste Wahl. "Wenn es nichts wird, solltest du ihr dann aber auch nicht hinterher trauern. Und während des Festivals solltest du den Gedanken erst mal zur Seite legen." Vielleicht sollte sie das Gesprächsthema wechseln. Aber was für ein Thema wäre eine bessere Alternative? "Wenn es dir hilft, können wir auch über etwas anderes reden.", sagt sie daher. Sie würde Shane die Wahl über das Gesprächsthema überlassen.
Shane nickt. Er weiss sie hat recht. "Naja also... wie gehts dir eigentlich, als die Neue an der Schule?" Er lächelt. "Hast mich abgelöst." Bea lächelt, froh, dass er selber ein Thema gefunden hat. "Anfangs war es schwierig. Ich war mir nicht sicher, ob ich verraten sollte, was ich bin. Oder wie das ankommt. Aber um auf der sicheren Seite zu sein, hat Mama es der Rektorin verraten, als sie mich angemeldet hat. Mit meiner Einverständnis natürlich. Aber falls es irgendwann doch mal ans Licht kommt, wollten wir auf der sicheren Seite sein und keinen zusätzlichen Ärger mit der Schule bekommen, weil wir so etwas für uns behalten hätten." Sie grinst. "Wenn wir vorher geahnt hätten, wie tolerant Frau Watanabe ist, hätten wir uns nicht solche Sorgen machen müssen." Dann fügt sie noch hinzu: "Und nun, da ich auch Leute kennen gelernt habe, die ich mag, wird es noch umso einfacher für mich."
Shane freut sich, dass ihr Start so gut gelaufen ist. "Ich versteck 'das' auch immer." Er zieht an einem seiner spitzen Ohren. "Seit Vi.." Da ist sie wieder. "Seit mir jemand gesagt hat, man sollte sich vor wütenden Mobs hüten. Bisher waren aber alle immer nett... und wenn nicht dann lags wenigstens nicht daran dass ich ein Vampir bin.."
Bea denkt an den Typen von vorhin, der offenbar nicht so tolerant Spitzohren gegenüber war. Aber sie sagt nichts. Aber Shane scheint es wirklich schwer zu fallen, Viola zu vergessen. Ob es das ist, warum sie sich so aggressiv gibt? Aus Selbstschutz? "Also ich glaube, die Schüler sind tatsächlich alle tolerant!", sagt Bea, "vielleicht hat Viola aber mal schlechte Erfahrungen gemacht."
"Vielleicht." stimmt er zu. "Sie sagte es wär besser gefürchtet zu werden. Dann läuft man nicht in eine Falle, oder so." Er zuckt die Schultern. "Also ich glaub auch dass an der Schule alle tolerant sind. Draussen, naja. Ich geh auch auf Nummer sicher." er zeigt auf seine Kapuze. "Hab ich immer 'dabei'." Er lächelt. "Gibt halt Leute die haben Angst." Zurecht. Fügt er in Gedanken an.
"Das wird wohl nichts schaden!", gibt Bea ihm recht. "Aber du bist wirklich sympathisch. Ganz anders, als ich mir Vampire vorgestellt habe. Und ich bin froh, dass du viel netter bist als die Gerüchte." Sie lächelt.
"Ich geb mir Mühe." gibt er zurück. Das tut er wirklich. Bea freut sich darüber. "Das ist wirklich gut. Viola kann einiges von dir lernen. Auch wenn sie sich das vermutlich nicht eingestehen wird." Sie lächelt. "Lass uns mal die Handynummern austauschen. Dann können wir uns morgen auch noch mal treffen!" Shane gibt Bea gern seine Nummer. Er muss schauen dass er morgen irgendwie an Strom kommt. Ermahnt er sich. Shane und Bea plaudern und plaudern bis er beginnt sich ein wenig unwohl zu fühlen.
"Oh mist!" Er schaut auf seinen Arm. Es kribbelt unangenehm. "Ich hab die Zeit vergessen!" Das wird Schmerzhaft. Schnell umarmt er Bea kurz. "Ich muss los!" Kurz darauf flattert eine Fledermaus panisch davon. So panisch eine Fledermaus eben aussehen kann.
Auch Bea erschrickt, als sie die Zeit bemerkt. Mit Shane verging die Zeit wirklich schnell. Hoffentlich würde er Unterschlupf finden. Verdammt, hoffentlich stirbt er nicht an der Sonne, jetzt wo sie sich mit ihm angefreundet hat! "Melde dich, sobald du in Sicherheit bist!", ruft sie ihm hinterher. Erst nachdem Bea eine Nachricht bekommt, dass Shane einen Unterschlupf gefunden hat, geht sie erleichtert schlafen.
(Screenshots sind von Ripzha)
Charakter: Shane
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 1
Gruppe: Grau
Shane flattert in ein Loch im Fels und als er sich zurück verwandelt, fällt er sofort vornüber auf die Knie. 
Er Atmet schwer, dann rollt er sich auf den Rücken und bleibt einen Moment liegen. Eigentlich kommt er schon eine Weile klar in der Sonne. Immerhin schafft ers auch zur Schule und zurück. Aber da weiss er wenigstens wo sein Ziel ist. Die Unwissenheit, nicht zu wissen wo hin um nicht zu sterben, hat ihn grade fast um den Verstand gebracht. Er wartet liegend bis das Adrenalin abgeflacht ist, dann zieht er sein Telefon hervor und schreibt Bea. Er schreibt ihr nur, dass er es geschafft hat und er wohl auf ist. Nicht wie knappe es war. Einige Momente später steht er erst auf.
Er wandert tiefer in die Höhle. irgendwo tropft es in eine Pfütze, es ist kühl und modrig. Fast wie zu Hause, denkt er. Er geht weiter hinein bis er erschrocken stehen bleibt. Oh nein.... Er fasst sich an die Stirn. Das Gefühl von schrecken, Erkenntnis und bedauern breitet sich in seiner Körpermitte aus. Er hat nichts zum Schlafen dabei! Er war davon ausgegangen nach Hause zu fliegen. Er hätte eh nichts besessen was er hätte mitbringen können. Kein Zelt, keine Matte, kein Schlafsack. Nichts. Shane seufzt und geht noch ein paar Schritte ehe er sich an die Höhlenwand setzt. Das wird ein langer Tag. Nicht mal am Handy spielen kann er, da er Akku sparen muss... 
Er fühlt sich so leer und alleingelassen wie diese Höhle. Erst nach einigen Minuten, legt er sich auf die Seite, auf den feuchten, kalten, nackten Steinboden und versucht zu schlafen... 


Gruppe Grau: Ende Tag 1
Charakter: Keito, Yuna
Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 1 endet
Das zeitweilige Blitzen ihrer Augen fällt einem Wesen in der Nacht auf. Es nähert sich, schnuppert … dicht an ihrem Gesicht. Direkt vor ihr leuchten im fahlen Mondlicht die Augen eines Wolfes auf. Der eine Teil in Yuna erschrickt kurz, der andere bleibt ruhig sitzen. Sie hat ihn schon mal gesehen, registriert ihr Hirn. Welcher Teil davon kann sie selber kaum sagen. Der eine hat Angst vorm Schlafen, der andere will sowieso beobachten und nicht ruhen. Sie leidet Höllenqualen … zum Teil, zum Teil möchte sie sie anderen bereiten. Wo ist Keito? Sie will ihn anschreien. Nein will sie nicht! Doch, willst du!
Der Wolf beobachtet die äußerlich steinerne Miene. Die Augen verraten das Gegenteil. Es blitzt, hämmert, donnert, bricht hinter den schwarzen Spiegeln die Hölle los. Yunas grimmiger Teil knurrt den Wolf an. Er knurrt zurück, weicht nicht. Er erkennt die Schlange wieder, die keinen eigenen Ton mehr rauskommen lässt. Die von innen würgt, jeden Schrei erstickt. Sie hat viele Namen … viele Gestalten. Yunas Atem geht schwer. 
Der Wolf heult auf, fleht gen Himmel empor. Immer wieder ruft er die Lichtgestalten an, die seine Seele bargen als der Körper zerschunden war, sein altes irdisches Leben unter Peitschenhieben vernichtet. Er heult sich die Wolfseele aus dem Leib. Helft, helft! Ein Flirren am Firmament erscheint, ganz licht, ganz zart, weniger als Nordlichter. Mehr rötlich schimmernd. Die Stimmen … erklingen nur für ihn: „Dafür warst du nicht gesandt. Du kannst nicht alle retten …“ Er heult auf: „Wieso nicht! Es ist die gleiche Teufelei!“ - „Jaaa …“, antworten die Stimmen, „nur reicht die Kraft nicht, diesen Teufel zu besiegen, nur einzelne zu entziehen … Deine Aufgabe wartet dort drüben. Du hast nur die eine!“ Der Wolf blickt zum Himmel empor mit Wolfstränen in den leuchtenden Augen. „Und wenn ich eine andere wähle?“
„Eine schmervolle Entscheidung, nicht wahr!“, raunen die Stimmen. „Wähle weise …“
Der Wolf wendet den Kopf zum beleuchteten Festgelände. Sein Blickt sucht … er wägt ab, schaut zurück in Yunas Augen. Er steht eine Weile da, bevor er antwortet: „Diese! Sie ist im Moment in größerer Gefahr!“ Es klingt als lächelten die Stimmen. „Wohl wahr! Du hast losgelassen in dem Moment, wo du dies erkanntest. Und du musst s i e aufnehmen, die Schlange, liebste Mae.“ 
Der Wolf schließt die Augen, lässt ein letztes Heulen erklingen. Auch dieser Leib wird dahingehen. Er drängt sich an Yuna und ist bereit. Die Transformation kann beginnen. Yuna schnappt nach Luft, greift in des Wolfes Pelz, klammert sich an ihn, lässt die Stirn vor Schmerz gekrümmt auf sein Haupt sinken. Die Schlange hält verbissen fest, will sie innerlich zerreißen. Der Wolf ruft die Schlange bei all ihren Namen …, so dass sie sich windend, kriechend in Yuna ergeben muss, während sie doch schon ihrem neuen Wirt den Atem nimmt, den Wolf zu ersticken droht. Geschwächt knicken zuerst die Hinterbeine ein, dann auch die Vorderläufe. Yuna fällt hintenüber, während kalte Nachtluft schmerzend durch ihre Lungen strömt. Sie zieht den Wolf wärmend über ihren Körper mit zu sich herunter. So liegen sie … den Rest der Nacht. Die Stimmen wachen über ihnen. „Sie hat es verdient!“
„Ja, das hat sie! Sie hat alles gegeben, was ging, gute Delia!“
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Entsetzt war er bis an die Klippen am hinteren Ende des weiten Sandstrandes geflohen. Stockfinster ist es um ihn herum als er zuletzt mit berstenden Lungen in den feinen Dünen stolpern zusammenbricht und weint wie nie zuvor im Leben. Sand mischt sich mit Tränen. Er keucht, schockiert noch von dem Geschehenen. Das war kein Mensch mehr, das war ein … Tier, ein Monstrum! Schluchzend vor ohnmächtiger Angst und Verlustgefühl beben die Schultern, bis alles versiegt und er nur noch still da liegt. Er weiß nicht, wann er lethargisch weg döste … sich verlor in barmherzigere Gefilde, dem Schock entziehend. Zwischendurch öffnet er noch einmal die Augen und sieht … ein rötliches Wetterleuchten am Firmament. Dann schließen sich die Lider wieder für den Rest der Nacht. 

Geschichtsstrang: Musikfestival – Tag 2
Er erwacht gerädert in den frühen Morgenstunden, setzt sich auf mit einer Hand im weichen Sand abgestützt. Keito reibt sich mit der anderen die mit Salz und Sand verkrusteten Augen, versucht sich zu erinnern und blickt über das Meer. Der Morgen ist sonnig und warm, das Wasser glitzert friedlich in dem milden Licht. Er beobachtet eine Weile das leichte Wippen der Wellen. Ob es vorbei ist, der größte Teil ihrer grässlichen Wandlung wie jeden Morgen?

Keito hievt sich ganz aus dem Sand empor und entkleidet sich für ein morgendliches Bad im Meer, das ihn ein wenig wiederbelebt. Mit noch nassem Haar macht er sich auf, Yuna zu suchen. Der freundliche Teil ist es, dem er das noch schuldet, … der, der am Tag wiederkehrt. Wie lange noch?
Er erklimmt den steinigen Weg hoch Richtung Festgelände, wendet sich dann seitwärts ab in die Vegetation. Langsam bahnt er sich einen Weg durch das Gestrüpp, fragt sich, was er diesmal vorfinden wird und umrundet den letzten Busch …

Sie liegt so friedlich da mit geschlossenen Augen, … der Länge nach erstreckt sich auf ihr … ein Wolf. Keito kniet verwundert nieder, streckt die Hand aus, fühlt, spürt … Mensch und Tier sind warm. Beide atmen leicht. Er betrachtet den Wolf näher. Er hat ihn schon mal gesehen … Plötzlich streckt sich das Tier, gähnt klaffend weit mit offenem Maul, das schlagartig wieder zu schnappt. Er hält die Augen noch einen Moment geschlossen, bis sie sich dann blinzelnd öffnen. Der Wolf fühlt etwas über seinen Rücken streichen, springt auf, sieht zuerst zu Keito wie zu Yuna. Er schnuppert leicht an ihrem Gesicht, lässt ein langgezogenes Heulen erklingen und dankt für die Gnade, die ihr und ihm gewährt wurde, weiter zu existieren. Hatte er sich das verdient, durch seine Wahl? Er weiß es nicht. S i e lassen im Unklaren. Vielleicht das Loslassen können von seiner ersten selbst auferlegten Pflicht und sich selbst. 
Yuna öffnet langsam die Augen, blickt zuerst hoch zum Tier und dann zu Keito, spürt im noch geschwächten Körper, dass das gröbste Grauen, die Starre, die Kälte, die düsteren Abgründe weitgehend gewichen sind und lächelt zum ersten Mal wieder nach Stunden. Keito hilft ihr, sich langsam aufzusetzen, froh über diesen Ausdruck in ihrem Gesicht. „Yuna?“, er blickt sie vorsichtig an. „Was ist passiert?“ Sein Blick schwenkt zum Wolf. Das Tier steht noch immer ruhig da, blinzelt beide an. Yuna streicht ihm mit den Fingerspitzen sacht und dankbar über die Flanken: „Ich weiß es nicht genau. Es war ein … innerer Kampf! Mehr kann ich nicht sagen. E r kam gestern Nacht …“ Da sind noch Schmerzen, Wunden innerlich, die nachklingen, die nie ganz verheilen werden Aber ein wenig Genesung geht scheinbar voran.
„Kann es wiederkehren?“, fragt Keito zaghaft noch etwas ungläubig, dass es vorbei sein soll. „Ich weiß es nicht!“, ist ihre ehrliche Antwort. „Ich weiß so wenig …“ Keito nickt. Sie müssen es erst einmal gut sein lassen wie es ist.
Der Wolf blickt beide einen Moment noch an, wendet sich dann ab und trottet zurück … zu Lotta, nimmt ihre Fährte auf.


Keito umarmt Yuna. Sie hält sich an ihm fest, um ganz aufstehen zu können, schwankt noch leicht. Es dauert, bis sie sicher steht. Keitos Plan für den Moment: „Ich hole unsere Sachen, Ok? Dann duschen und dann essen wir was, schauen später nach Bea und überlegen, was wir weiter machen können, ja?“ Yuna nickt erleichtert. Ja, Bea würde sie sehr gerne wiedertreffen. Sie schläft wahrscheinlich noch bei Buzz und Lashawn im Camp, hat sie gestern sicher spielen und singen gehört. Das war bestimmt schön. Yana geht langsam mit gesenktem Haupt hinterher als Keito vorauseilt, noch unsicher im Tritt.
Am Zeltplatz von Buzz, Bea und Lashawn ist es noch ruhig als Keito die Zelte leise abbaut, um niemanden zu stören. Alles scheint tief zu schlafen. Das ganze Festgelände ist noch nicht richtig wach, nur die ersten Arbeitskräfte sind am Start. Er rafft geschwind ihre Sachen zusammen und geht geschultert mit dem ganzen Gepäck auf Yuna zu, die sich langsam nähert. „Hab‘ ich einen Hunger!“, klagt sie. Einen Moment taucht das erschreckende Bild der gestrigen Nacht vor Keitos Augen auf. Ob sie sich daran erinnert? Er wird es nicht ansprechen … Er drängt das Bild wieder runter als er sie auf die Stirn küsst und mit einem Arm um die Schultern vorwärts zieht Richtung Duschen, wo auch die Mopeds stehen. Die beiden Zelte verstaut Keito erst einmal auf den Maschinen, zurrt sie fest, bevor sich beide mit ihren Rucksäcken zu den Waschkauen aufmachen. Sie scheinen die ersten und einzigen zu sein. Keito schlüpft bei Yuna mit unter die Dusche. Sie seifen sich gegenseitig ein, Yuna noch immer schwach auf den Beinen. 

Als sie rauskommen, schaut nur eine Reinigungskraft verwundert auf. Keito gibt sich ignorant, Yuna leicht verlegen. Aber nur leicht. Letztendlich ist sie erfrischt und zu erleichtert über die langsame Heilung. Für den letzten Rest Körperkultur macht sich Keito nun brav auf in den Herrentrakt und auch Yuna macht sich allmählich fertig.
Draußen treffen sie wieder zusammen. Yuna schmiegt sich bei Keito an: „Danke, dass du zurückgekommen bist!“ Er schaut ihr ins Gesicht: „Wir haben schon so viel zusammen durchgemacht. Du bist auch nicht vor mir weggelaufen. Nie!“ Er hat schon einige Schockmomente erlebt in seinen jungen Jahren, wobei dies mit der schrecklichste und unverständlichste war. Es ist kaum möglich, anderen davon zu erzählen und zu erklären, wieso man weite Teile des Lebens bemüht ist, frohgemut durchs Leben zu gehen - trotz einiger Traumata der Kindheit und Jugend. Er seufzt. „Vielleicht sagen wir mal zwischendurch ‚Hallo‘ bei meiner Ma, mhm?“ Yuna nickt: „Und ich telefoniere mit Mum! Aber … erstmal … Ich brauch unbedingt was zu essen!“ Keito beugt sich nieder für einen langanhaltenden Kuss, den Yuna glücklich erwidert bis sie sich etwas außer Atem lösen muss und ihn lächelnd in die Rippen pufft: „Ernsthaft! Mir knurrt der Magen!“, der sich dann auch vernehmlich hören lässt. Beide lachen nach Stunden von Angst und Schrecken zum ersten Mal wieder zusammen. Das Leben geht weiter. Es muss – mit Nöten und Sorgen unter Verschluss, verborgen in den tiefsten Niederungen der verletzten Seelen.
Auf dem Weg zu den Buden erklärt Keito Yuna die etwas prekäre Lage mit den noch freien Zeltplätzen und dass sie wohl nirgends in er Nachbarschaft willkommen sein werden. Sie setzten sich erst einmal an einen der Tische bei den Buden hin und erwägen, sich mit Bea weiter zu beraten, weil sie auch mit ihnen beiden hergekommen ist. Sie könnte vielleicht bald wach sein. Yuna schickt ihr eine Nachricht per Handy, wo sie sich gerade befinden: „Hoffe du hattest einen schönen unterhaltsamen Abend mit Buzz und Lashwan. Sie spielen und singen wirklich wunderbar zusammen …
Vielleicht hast du schon bemerkt, dass wir unsere Sachen abgeholt haben. Wir überlegen gerade, wo wir unsere Zelte aufstellen wollen und frühstücken gemütlich an der ersten offenen Bude. Es geht mir … heute wesentlich besser und wir wollen einfach das Festival weiter genießen. Magst du vielleicht mit uns frühstücken oder später noch was anderes zusammen unternehmen? Wir gucken mal übers Festgelände, was es so gibt.“
Etwas verzagt wendet Yuna sich Keito zu: „Ob sie sich nochmal melden mag? Würde mich sehr freuen.“ Er nickt lächelnd. „Ja, das war gestern wirklich schön, mir ihr im Wasser herumzutollen. Irre, wie sie schwimmen und tauchen kann.“ Es war so herrlich losgelöst neben Bea. Er war leicht geknickt, sich mit Yuna in diese Wildnis zurückzuziehen. Er hätte Yuna aber nicht allein gehen lassen können.

„Schreib Buzz und Lashwan auch!“, fordert Keito sie auf. Yuna nickt nachdenklich: „Ja du hast Recht.“, und beginnt, eine Nachricht zu formulieren: „Lieber Buzz, liebe Lashawn … … …“ Ihre Finger zögern. Nein, nein, das werden sie blöd finden. Yuna fängt nochmal an: „Hallo Buzz und Lashawn, wir haben unsere Sachen geholt, weil wir denken, dass es besser so für alle ist. Wir wollten niemanden kränken. Tut uns leid. Habt eine schöne Festivalzeit. Yuna und Keito.“ Yuna atmet einmal schwer durch, bevor sie an beide sendet.
Endlich begeben sie sich an den ersten offenen Stand, um sich ein Frühstück zu bestellen und munden zu lassen. Yuna schaut hungrig auf die Auslagen: „Eine doppelte Portion Empanadas, bitte und von dem Mate-Tee.“ Sie hofft, dass der zusätzlich belebt.

Als sie sich setzen, kaut Yuna dann doch eher still vor sich hin. Keitos Blick wandert von Zeit zu Zeit über ihr etwas in sich gekehrtes Gesicht. Er lächelt ihr aufmunternd zu, wenn sie hochblickt und überlegt, was ihre Stimmung weiter verbessern kann …, was er auf dem Platz soweit schon gesehen hat. Ihm fällt ein, dass sie ihm vor einiger Zeit mal gestanden hat, manchmal etwas Gras zu rauchenk. Das ist sein Ding nicht, aber bei der Tischtennisplatte waren diese Blubberdinger. Ob ihr das etwas hilft? „Wollen wir … vielleicht Tischtennis spielen?“, fragt er äußerlich gelassen und heiter, als ob die Nacht friedlich verlaufen wäre und auch sonst keine Sorgen plagen wie die noch immer schwebende Drohung durch seinen Pa, … sich an ihnen allen rächen zu wollen. 
Eine Bar war auch neben der Tischtennisplatte, erinnert sich Keito, obwohl er sich so früh am Tag bislang noch nichts Alkoholisches gegeben hat. Im Narwal Arms bekam er abends immer alles, wohl auch wegen der … älteren Sims neben ihm. Vielleicht probiert er aber auch mit Yuna mal was Neues aus … alles, was weiter Stimmungsaufhellend ist!
Auch Yuna ‚spielt‘ mit, lächelt Keito zuversichtlicher an als ihr zumute ist und geht auf seinen Vorschlag ein. „Ja, Tischtennis ist doch eine super Idee. Das machen wir!“ Das Duschen und Essen hat gutgetan. Die schreckliche Nacht ist vorbei, der kalte Schlaf hoffentlich auch und die bösen Gefühle, die sich ihrer bemächtigt hatten. Sie muss an den Wolf denken, der ihr … irgendwie Leben geschenkt hat. Dafür muss sie dankbar sein, auch wenn sich innerlich noch alles wund anfühlt, noch auseinandergerissen, noch entzwei. Sie muss sich langsam wieder zusammenflicken, so gut es geht. Terence verdrängt sie soweit möglich. Die reale, die irdische Gefahr …
„Wir können ruhig … ein Zelt nutzen. Dann brauchen wir … nicht so viel Platz und finden vielleicht … leichter noch eine weitere Stellfläche. Was meinst du Keito?“ Yuna schaut mit einem vorsichtigen Lächeln zu Keito hoch. Keito hatte ihr die schwierige Wahlmöglichkeit der Zeltplätze erklärt. Ein leichter Hoffnungsschimmer durchdringt ihn und er lächelt mit warmen Augen zurück. Sie war heute Morgen nicht zurückgewichen wie schon manches Mal, seit er sie nach der Geisternacht irgendwie … überrumpelt hatte und sie nun ein Paar sind … ein Merkwürdiges. Er hatte wegen dieser nächtlichen Kälte zuletzt ja selber Abstand gesucht, hatte nicht mehr neben ihr liegen können, wenn sie schläft.
Über die zeitweilige Zurückhaltung von Yuna war Keito sich zuletzt nicht sicher gewesen, ob es an ihren Erlebnissen mit seinem Pa hängt und er selber sie immer wieder an seinen Erzeuger erinnert oder ob sie eventuell doch nicht so bi ist wie er gehofft hatte …
Oder … ihr fehlt einfach die Erfahrung mit Jungen und ihm die … mit jungen Mädchen. Ihr Umgang miteinander hat sich grundlegend verändert. Sie müssen sich neu erfinden, alles neu gestalten.
Yuna hat den letzten Bissen gerade zu sich genommen, die Finger an einer Serviette abgewischt. Ihre Unterarme ruhen mit den Ellenbogen aufgestützt auf dem Tisch vor ihr. Keito schiebt seinen Teller beiseite, beugt sich vor und ergreift ihre Hände, streichelt zärtlich mit den Daumen über ihre Handrücken und blickt sie liebevoll an: „Versuchen wir es mit nur einem Zelt! Das wird sicher leichter sein, einen Platz zu finden.“ Er kann nicht verhindern, dass plötzlich ein Leuchten über sein Gesicht gleitet. Ja, er möchte neben ihr liegen, sie verwöhnen, sich vereinen. Sie lehnt sich auch vor, um seinen Kuss zu empfangen und erwidert ihn leidenschaftlich. Plötzlich wird ihnen die interessiert blickende Standbedienung und der öffentliche Rahmen bewusst. Sie fahren etwas auseinander wie aufgeschreckte Teenager bei ertappter Tat, kichern ein wenig verlegen. Keito zieht Yuna schnell an einer Hand empor und lachend hinter sich her: „Los zu den Tischtennisplatten. Zeig mal, was du noch drauf hast …“ und was du alles vertragen kannst. Ja, sie sollten sich einiges zur Lockerung genehmigen findet er. Da ist auch die Bar.
Die beiden Teens kommen auf dem Weg am Zeltplatz von Keitos Ma vorbei. Alles ist noch still. Einen Moment bleibt Keito nachdenklich stehen. Seine Ma hatte sich sehr gefreut, zum Festival zu gehen. Sie sucht selber wieder mehr Spaß am Leben. Er hat die liebste Ma der Welt, aber reden könne sie über vieles nicht. Er macht meist alles mit sich allein aus.
Der Leistungsstand in der Schule war immer wichtig, ein freundliches zuvorkommendes Verhalten … wie im Service ihrer gastronomischen Branche, wo er immer Mal wieder kellnert, charmant, galant die älteren Damen hofiert, serviert …
Sie mögen ihn. Er bekommt gut Trinkgeld in so’nem Fünf-Sterne-Teil. Außer auf’s Geld … hat er keinen Bock drauf, wenn sie ihn mit ihren goldberingen solargebräunten Händen die Scheine rüberreichen und leicht über seine streichen … und er lächelt noch servil, weil es mehr von diesen Scheinchen gibt. Er denkt dabei an beringte Krähenfüße …
Nein! Er will seine Ma jetzt nicht stören. Er wird wie meist, seine Probleme allein lösen. Asante versucht, ein wenig mehr hinter die Fassade zu schauen, aber so schnell lässt Keito das nicht mehr zu. Das Rad lässt sich nicht einfach zurückdrehen.
Keito hatte Yuna und Miyu mal um Hilfe gebeten als er vor sich selber zurückgeschreckt war, nachdem er seine Ma beinahe geschlagen hätte … so wie sein Pa früher. Keito legt Yuna einen Arm um die Taille und zieht sie weiter: „Sie schlafen noch!“, meint er nur lakonisch. „Ich denke, hier ist kein Platz. Wir gucken nachher weiter, was sich für unser Zelt finden lässt.“
In der Situation hat Miyu ihm geholfen. Aber er sieht auch, das Yuna oft zurückstecken und warten muss. Immer geht anderes vor. Andere sind eher dran. Sie soll nie bevorteilt sein. Und so reden Rektoren-Mum und Schülerin Yuna auch über vieles nicht, … wegen ihrer Rollen an der Schule, … um nichts zu vermischen.
Yuna holt sich also auch nirgends wirklich Hilfe, macht genauso alles allein mit sich aus, um nur nie als Petze oder so zu gelten ... Welch eine Ironie, denkt Keito sich. Genutzt hat ihr das nichts. Nachdenklich zieht er die wortkarge Yuna mit der Hand locker an ihrer Hüfte umfasst weiter in Richtung Tischtennisplatte.
Die tippt gerade was in ihr Handy: „Liebe Mum! Ich weiß nicht genau, was geschah. Ein Wolf war da letzte Nacht … aber ein guter, glaub ich. Nicht so einer wie bei Vero …“ Ein bisschen was hatte ihre Mum rausgelassen, um … die Blutspuren auf dem Schreibtisch im Rektorat irgendwie zu erklären. Sie gingen nicht mehr zu entfernen, hatte sie gemeint und versucht sie jetzt, so gut es geht, irgendwie abzudecken. Aber sie sind über die ganze Tischplatte verteilt … Yuna schreibt weiter, „… mir war warm heute Morgen als ich aufgewacht bin. Das Tier hat mich irgendwie bewacht … Ich erzähle dir mehr, wenn ich zurück bin. Nur dass du weißt … Es geht mir wieder gut. Tut mir leid, wie ich dich zuletzt oft böse angeranzt habe. Das ist vorbei. Hab dich lieb, Mum! Liebe Grüße Yuna 💖!“ Sie steckt das Handy weg, atmet wieder durch. Sie hatte die Luft angehalten beim Tippen. Mum soll sich keine Sorgen mehr machen. Sie hat genug um die Ohren, merkt Yuna in letzter Zeit und legt ihrerseits einen Arm um Keitos Taille, lehnt trostsuchend beim Weitergehen ihren Kopf an seine Schulter.
Der hängt auch seinen Gedanken weiter nach …: Scheinbar passen sie nirgends rein. Sie sind ein absonderliches Paar. Am Ende wechselt vielleicht nur noch Tim ein Wort mit ihnen. Ach ja, da hat Yuna ja auch noch wieder eine Aufgabe von ihrer Mum gekriegt statt Hilfe … und sie weiß nicht mal genau, warum. Aber sie wird es tun , ist sich Keito sicher. Er wirft diesem fremdartigen Mädchen an seiner Seite einen kurzen Blick zu. Das wird ihren Stand an der Schule auch nicht erleichtern, weiß Gott nicht. Es wird sie noch weiter ruinieren … Keito hat kein Problem damit, sich mit Tim über Bücher zu unterhalten. Er würde sich nie vorschreiben lassen, mit wem er sich einlässt, Yuna auch nicht. Aber lieber wäre ihm, sich mit Bea zu treffen, denn sie ist interessant, offen, freundlich und aufgeschlossen, Neues auszuprobieren … Das täte Tim wohl nicht, so Keitos erster Eindruck von ihm.
Oder … sie fragen ihn einfach mal. Keito grinst vor sich hin. Ja, warum eigentlich nicht? Wer weiß, was Tim für verborgene Seiten hat …
Auch die Mädels gestern erschienen Keito eigentlich nett. Das mit Vero hat er nicht gewusst. Er hat nichts gegen Vero, kennt sie kaum, aber Yuna vertraute sich nicht mal ihm an, was sie für ein Problem mit ihr hat. Warum nicht? Er hat Yuna mehr von sich erzählt als sie ihm … Keito neigt sich leicht zur Seite. Ihr Kopf auf seiner Schulter freut ihn, nachdem sie eher wieder distanzierter in letzter Zeit war. Er küsst sie aufs Haar. Sie seufzt leicht. Sie müssen sich wieder aneinander gewöhnen … Der Morgen heute war ein neuer Anfang …
Sie erreichen die Tischtennisplatte. Keito reicht Yuna einen der Schläger: „Und die Grundzüge haste noch drauf?“, fragt er leicht frotzelnd. „Sei ein bisschen gnädig, ja. Ich will nur ein bisschen zum Spaß spielen und nicht um die Championsliga …“, neckt sie zurück. Mit leichtem Drall schlägt Keito den Ball auf und Yuna kontert durchaus geschickt, aber die ganz flachen Bälle kriegt sie nicht. Sie haben schon ein paarmal woanders gespielt. Na, schenken wird er ihr nichts, das will sie auch gar nicht, weiß er. Sein Blick wechselt nur kurz zwischendrin zur Bar als er überlegt, sich so früh schon was zu genehmigen. Das nutzt Yuna zum Aufschlag und er verpasst das kleine runde Ding, das an ihm vorbeiwitscht. Er jagt lachend hinterher, kommt vor einem angeschlagenen Fass im Weg abrupt zum Stehen … und überlegt. Etwas schelmisch lächelnd wendet er den Kopf zu Yuna: „Sollen wir Saftpong spielen?“ Sie kommt näher, besieht sich das Fass, fragt neugierig: „Was ist denn da drin?“ Yuna trinkt kaum Alkohol, weiß Keito, selbst im Narwal Arms nicht und wenn, dann nur mal einen der leckeren bunten Cocktails. Da kam sie genau so dran wie er an alles ohne Altersbeschränkung - in Begleitung von erwachsenen Damen.
Keito füllt einen Becher für sie ab und hält ihn Yuna hin: „Probier mal!“, und wartet auf ihre Reaktion. Yuna führt den Becher vorsichtig an den Mund, nimmt einen Schluck, leckt sich zum Nachschmecken über die Lippen. Sie lächelt: "Saft, mhm?!" Unwillkürlich legt Keito seine Hand an ihr Kinn und fährt mit den Daumen sanft über ihre Unterlippe der vorherigen Bewegung ihrer Zunge nach. Ihm wird auch ohne Alkohol schon warm. Er könnte sie gleich hinter den nächsten Busch zerren …
Yuna spürt ein warmes Kribbeln. „Ok, spielen wir!“ Ihre tiefschwarzen Augen funkeln ihn an, als sie Keito den Becher zum Nachfüllen reicht. Oh ja, jetzt wird er sie erst recht verlieren lassen … Seine warmen braunen Augen blitzen zurück, ein Lächeln umspielt seinen Mund als er sie zur Tennisplatte zurückgeleitet und den gefüllten Becher dort aufstellt. Gebannt schaut Yuna zu, was er als nächstes macht.

Genau kennt sie das Spiel nicht, sieht zu wie Keito nun zum Fass zurückkehrt, weitere Becher abfüllt, zurückkehrt und sie wie kleine Pyramiden auf jeder Seite der Tischtennisplatte anordnet. Ok, so langsam ahnt Yuna, worauf das abzielt. Sie lächelt keck und will sich nur noch vergnügen …: „Bin bereit!“ Er lässt ihr kaum ’ne Chance zu gewinnen. Sie geht schon nach dem ersten Becher leicht ihn die Knie. Beim zweiten stützt sie sich schon auf die Tischplatte. Den dritten Becher erlässt er ihr teilweise. Er will sie ja nicht ohnmächtig machen, nur ein bisschen gelöster.

Den Rest vom Getränk nimmt Keito ihr ab … um ihn sich selbst einzuflößen. „Ich danke für die Opferbereitschaft …!“, schmunzelt Yuna etwas angeheitert, während sie eng an ihn gelehnt festen Stand sucht. Alkohol ist sie wirklich nicht gewöhnt. „Jetzt probieren wir … mal was anderes …“, ihr Blick wandert zum Blubbergerät. Yuna schießt sich eigentlich nie ab und es ist immer noch Vormittag – vorangeschrittener zwar, aber … sie braucht weitere Erlösung, Auflösung … was auch immer -lösung und Heilung. Das da scheint ihr das richtige Medikament zu sein. 
„Bin ebenfalls soweit … alles zu versuchen …!“, flüstert Keito in ihr Haar, in das er sein Gesicht vergräbt. Er schiebt sie engumschlungen rückwärts in die gewünschte Richtung, während er sie aufreizend langsam tief und innig küsst. Das Publikum, der öffentliche Raum ist ihm gerade so etwas von schnurzpiepegal. Er lässt sich auf einen der Stühle niedergleiten, zieht Yuna auf seinen Schoß. Abwechselnd nehmen sie einen Zug und knutschen ansonsten selbstvergessen weiter bis es auf Mittag zugeht.
Andere Bedürfnisse melden sich mit der Zeit so langsam. Keito taucht als Erster aus der Traumreise wieder auf. Yuna gibt ihm noch einen flüchtigen Kuss, rutscht etwas wacklig auf den Beinen von seinen Knien und lässt sich gleich in den Stuhl daneben fallen. Sie lächelt ihn selig mit etwas glasigen Augen an und schnappt sich noch einen Zug vom Blubbergerät. „Was machen wir mit dem angebrochenen Tag?“, fragt sie zwischendrin. „Heute Abend kommt Evanescence, da wollte ich gerne hin.“ Keito nickt, während er sich etwas umschaut. Für Essbares könnten sie sich mal auf dieser Seite des Geländes umsehen. Vor allem Yuna sollte nach den ‚Spielverlusten‘ noch ein bisschen mehr in den Magen kriegen, bevor sie sich zu weiteren ‚Lösungsversuchen‘ aufmachen. „Vor heute Abend sollten wir noch wissen, wo wir Platz fürs Zelt finden.“, grübelt er laut weiter. In die Wildnis will Keito nicht zurück. Das gestern Nacht hat ihm so was von gereicht. Es war … nur unheimlich.
„Schon was von Bea gehört?“, fragt er sich Yuna wieder zuwendend nach. Sie schüttelt nach einem Blick auf ihr Handy bedauernd den Kopf. „Frag sie doch, ob wir uns zum Mittag oder später noch treffen wollen. Vielleicht war sie heute Morgen noch nicht wach.“, schlägt Keito vor. Yuna nickt und tippt eine neue Nachricht, hoffend, dass es keine einmalige Begegnung war, nachdem sie sich am Abend zuvor zurückgezogen hatten. Bea würde sie zu gerne wiedersehen, mit ihr Motoradausflüge unternehmen, mehr von ihr erfahren … 
Wie sie anderen auf dem Festivalplatz begegnen kann, weiß sie noch nicht. Dass macht sie noch unsicher, wieder auf Vero, Buzz oder Lashawn zu treffen und wer weiß, wer noch gerade nicht gut auf sie zu sprechen ist. Zudem fühlt sie sich im Augenblick nicht ganz standfest, nicht hundert Prozent klar im Kopf. Sie sollte sich wirklich was zu Mittag gönnen. „Hallo Bea“, schreibt sie aber erst Mal, „bestimmt hast du viel unternommen gestern un hattest hoffenlich jede Menge Spaß. Wir haben heute Morgen ein bischen Tischtenis gespielt und werden schon wider etwas hungrig. Magst dich mit uns treffen?“ Ihre Schreibfehler bemerkt Yuna in ihrer leichten Benommenheit nicht.
Auch sonst scheint sie Keito nicht ganz bei Sinnen als sie ihrem nächsten Vorschlag verkündet: „Ich glaub, der Zeltplatz neben Chip und Blaze wäre genau richtig!“ „Was?!“, schnellt Keito wie katapultiert aus der entspannten Sitzlage hoch: „Bis du noch ganz bei Trost, Yuna?! Die hauen sich die Hucke voll bis zum Abwinken ...“ „Genau!“, zwinkert Yuna Keito mit glänzenden Augen und etwas kleinen Pupillen zu, soweit man das bei ihren dunklen Augen erkennen kann. „Solange du nicht den Mund aufmachst wie letztens über diese alberne ‚Herzenssache‘, laufen wir da doch unterm Radar. Die bemerken uns auch sonst kaum und wenn sie voll sind wie Haubitzen, umso weniger, oder?“ Keito hebt zweifelnd eine Augenbraue, sagt aber noch nichts. „Wir sind doch auch nur zum Schlafen da …!“, diskutiert sie weiter. Mhm, ‚nur schlafen‘ wollte Keito nicht … neben Yuna. Er wartet noch immer auf ein Argument, dass für ihn auch überzeugend klingt.
„Die sind jetzt bestimmt noch hacke dicht und pennen ihren Rausch aus. Die kriegen gar nicht mit, wenn wir da schnell unser Zelt aufbauen und gleich wieder in der Menge auf dem Gelände verschwinden.“, fährt Yuna sich selbst überredend fort, dass das genau das Richtige wäre. Was Besseres fällt ich auch gar nicht ein bei den Alternativen. Keitos Augen verengen sich einen Moment. Ok, das ist jetzt vielleicht der einzig stimmige Punkt. Alle anderen könnten schon wach sein. Yunas Zelt geht schnell zu errichten. Ein ausgefeiltes Ding, muss er schon sagen. In höchsten zehn Minuten aufgestellt. Noch die Schlafsäcke drin verteilt … „Gut, dann lass uns aber schnell machen, bevor die aufwachen.“ Keito springt auf und flitzt sofort los. „Bin gleich zurück!“ Yuna nimmt noch entspannt einen Zug am Blubbergerät. Hach, wie ausgefeilt hat sie das abgewogen, das Wieder und Für und Her und Hin oder … war es das Fürdawiederhin oder das Herdafür? Na, auf jeden Fall … ausgewogen, oder? Huch, da steht er schon wieder! Konnte er fliegen?


„Na los, auf jetzt, Yuna!“ Keito war nicht so schnell wie Yuna denkt. Sie denkt aber auch nicht mehr so schnell wie sie glaubt. Er zieht sie am Arm hoch und etwas knurrig hinter sich her. Vielleich ein bisschen zu gelöst langsam …mhm? Bei den Stellplätzen zieht er Yuna wieder etwas runter, damit sie geduckt hinter den Zelten lang gehen, falls doch jemand wach sein sollte. Am ausgewählten Ort angekommen drückt er sie kurz zu Boden in die Hocke und entrollt umgehend ihr Zelt. Yuna blickt sich mit einem Grinsen um, bis es langsam einfriert. Soweit ist sie doch noch bei Verstand: „Keito was hast du denn da für einen Quatsch erzählt …?“, flüstert sie aufgeregt. Soweit sie es überblickt - nach dem was sie am Vortag sah - sitzen sie jetzt genau zwischen den Gruppen von Vero und Chip. „Hast du da irgendwas verwechselt, was war noch die Alternative?“ Keito weist stumm in eine andere Richtung, sieht sich jetzt auch nochmal genauer um.
„Keito, die Plätze sind beide bescheuert!“, flucht Yuna nun gedämpft und schon wieder etwas wacher. „Der da ist genauso eingequetscht zwischen den beiden Truppen.“ Keito zuckt ratlos mit den Schultern. „Der hier ist ein bisschen weiter weg von …“ Yuna schnauft leicht. Wirklich nur ein bisschen mehr …
„Abwerfen und dann schnell weg hier.“, raunt sie fast schon wieder nüchtern.

Die beiden Teens beeilen sich und tauchen schnell in der Masse unter in Richtung Mampfbuden.
„Und wenn Chip dich mal wieder mit irgendwas abfällig betitelt, gerade weil er voll blau ist?“, will Keito nun doch noch bei Suche nach einer geeigneten Futterbude wissen. „Dann tue ich einfach so, als hätte ich ihn nicht bemerkt …“ - „Äh!“ Keito hält Yuna kurz an der Schulter zurück. „Und warum geht das nicht auch bei Vero …?“ Neben den Mädels zu campieren, wäre ihm jetzt weniger ein Problem als vielleicht Saufgegröle hören zu müssen. Das triggert ihn unangenehm an, ruft schlechte Erinnerungen hervor. Aber Yuna hat recht, sie stecken genau dazwischen. Hatte er nicht ganz so wahrgenommen beim kurzen Rundgang am Vortag. „Chip wird kaum merken, dass ich ihn nicht weiter bemerke, eben w e i l er voll blau sein wird!“, so Yunas Logik.
Ok, sie kommen wohl wirklich ‚nur‘ zum schlafen zurück. Wie ätzend! Keito überlegt, das andere Zelt am Strand aufzubauen ... Wäre auf jeden Fall angenehmer als nachts in dem unheimlichen Buschwerk oder neben den zwei Saufnasen … „Was hältst du von diesem Tropengemüse?“ Yuna hält an einem Stand und blickt neugierig in die Auslagen mit ausgebackenen Früchten.

Charakter: Blaze
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Grün
Blaze wacht auf, öffnet aber die Augen noch nicht. Er fühlt sich schwer. Als würde man ihn auf den Boden drücken, als wäre die Schwerkraft aufgedreht worden. Unter den Augenlidern nimmt er wahr, dass es hell geworden ist. Was ist das? Warum friert er? Müsste es nicht wärmer werden je mehr die Sonne sein Zelt bescheint. Dann registriert er, dass er gar nicht im Zelt liegt. Die Luft ist frisch, er hört das Meer... er spürt das Meer. Er hebt den schweren Arm und will sich das Gesicht reiben, damit er die Augen aufkriegt, erschreckt aber weil er plötzlich etwas nasses, raues im Gesicht hat. "Was zumblmb.. bäh!" Blaze setzt sich augenblicklich auf und spuckt aus. Sand im Mund! Jetzt versteht er. Er greift neben sich mit der Hand in den durchnässten weichen Sand und hebt eine Handvoll auf. Wie ist das den jetzt passiert? Er sieht sich um. Keiner hier. Er hat nur sein T-Shirt und Unterhose an mit denen er vor wenigen Stunden schlafen gegangen war. Aber der Sand klebt trotzdem über all und an jeder Stelle. Verdammt.. So viel gesoffen hat er doch gar nicht. Er weiss wie der Tag gestern geendet hat. Mit dem Handgelenk wischt er sich über die Stirn. Selbst da fühlt es sich Rau an. Der Sand ist einfach überall. Das Wasser küsst stetig und im Takt seine Füsse. Er braucht dringen eine dusche jetzt. Ganz dringend. Als er aufsteht, schwer und nass, kommt ihm ein Gedanke. Er wird doch nicht Schlafwandeln...
Charakter: Ellie, Ben
Geschichtsstrang: Musikfestival - Tag 2
Gruppe: Gelb, Violett
Als Ellie am nächsten Morgen aufwacht, schlafen die anderen Mädchen noch. Wahrscheinlich ist sie jetzt schon wach, weil sie als erste ins Zelt gekrochen ist. Aber gestern Nacht war sie wirklich verdammt müde gewesen! Sie sieht auf den Zettel neben ihr.. ach ja, Svens Handynummer. Lächelnd überträgt sie diese auf ihr Handy. Doch jetzt ist es noch zu früh und sie will niemanden stören. Ob sich daraus was ernstes entwickelt oder nicht, kann sie noch nicht sagen.
Als sie aus dem Zelt klettert, wacht auch Ben gerade auf. Verschlafen reibt er sich die Augen... nur um sie danach erneut zu reiben, diesmal vor Überraschung. Wer ist denn dieser Teen, der plötzlich mit in dem Zelt pennt? Er scheint Tom zu kennen, der ebenfalls noch schläft. Ben weiß nicht, ob er Tom alarmieren soll oder ob der Junge tatsächlich zu dem Mechaniker gehört. Aber geklaut hat er offenbar nichts. Auch Ben klettert nun aus dem Zelt, wo er Ellie begegnet. "Lust auf Frühstück?", fragt er sie. Das Rätsel, wer dieser Junge ist, könnte er auch später noch lösen.
Charaktere: Vero
Titel: Das Open Air Festival – Tag 2
Gruppe Gelb
Vero schlief tief und fest auf ihrer Luftmatratze. Sie konnte so schnell nichts wecken. Ihre Klamotten von gestern trug sie noch.
So war eben das Festival für manche Sims. Die einen wachten früh auf und verbrachten Tag, während andere lange schliefen und die Nacht für sich eroberten.
Charaktere: Lashawn & Buzz
Titel: Das Open Air Festival – Tag 2
Gruppe Grau
Die beiden Teenager lagen noch im Zelt. Lashawn hatte sich für die Nacht in eine Decke eingehüllt. Buzz schlief ohne Decke in seinen Klamotten. Er wurde plötzlich durch ein Geräusch geweckt. Augen reibend und grummelnd erhob er sich und sah auf sein Handy, welches die Geräusche verursachte.
>‘Hallo Buzz und Lashawn, wir haben unsere Sachen geholt, weil wir denken, dass es besser so für alle ist. Wir wollten niemanden kränken. Tut uns leid. Habt eine schöne Festivalzeit. Yuna und Keito.‘< Der Hippie kratzte sich am Kopf. Er verstand zunächst den Sinn dieser Nachricht nicht. Der Joint gestern hatte ihn völlig weg geballert. Erst, als er länger, angestrengt, drüber nachdachte, fiel der Groschen. Achso ... Der Schüler sah zu Lashawn, die noch friedlich schlief. Er antwortete Yuna: >‘Wenn ihr meint. Lashawn schläft noch, deshalb antworte nur ich. Euch auch eine schöne Zeit auf dem Festival. Buzz.‘<
Er legte sich danach wieder hin und versuchte weiter zu pennen.
So war eben das Festival für manche Sims. Die einen wachten früh auf und verbrachten Tag, während andere lange schliefen und die Nacht für sich eroberten.
Charaktere: Leon & Thomas
Titel: Das Open Air Festival – Tag 2
Gruppe Violet
Leon lag auf dem Rücken. Ein Arm lag auf seinem Gesicht. Thomas hingegen lag auf dem Bauch. Beide dösten vor sich hin. Auch sie hatten noch die Klamotten vom Vortag an. Das Ben das Zelt verließ, bekamen sie nicht mit.
So war eben das Festival für manche Sims. Die einen wachten früh auf und verbrachten Tag, während andere lange schliefen und die Nacht für sich eroberten.
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