San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump

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12.04.2023 22:15 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2023 23:59)
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Alexander steht unschlüssig im Wohnschlafzimmer vor dem breiten Doppelbett. Vollbekleidet. Lotta schmunzelt. Gut, dann muss sie wohl den Eisbrecher spielen. Mit schwingenden Hüften - den Blick fest auf ihn gerichtet - bewegt sie sich auf ihn zu, knotet ihre Batiktücher dabei langsam auf und lässt die Stoffe einfach zu Boden gleiten. Sie steht nur noch in ihrer Unterwäsche vor ihm, lässt ihre Augen über ihn wandern … Ist nicht zu übersehen, was Nachbarin Christin verzückt. Lotta ist nicht blind. Ihr Ensemble passt heute nicht ganz zusammen … Ist ihr egal, trägt sie ja eh nicht mehr lang.




Sie lässt eine Hand über seine Brust gleiten, packt zu und zieht ihn am Stoff zu sich her für einen Intensiv forschenden Kuss. Als sie wieder loslässt, ist beider Puls und Atem beschleunigt. Sie stößt ein heiseres Lachen aus: „Wolltest du das die ganze Nacht anbehalten?“ Alexander lässt sich nicht zweimal bitten … Es folgt eine Welle eng umschlungener leidenschaftlicher Erkundungen.




Sie lösen sich nur für einen Moment, um ihr aufregendes Spiel auf Lottas breiter Bettstatt fortzuführen.




Sie versinken gemeinsam in einem rauschenden Strudel dunkler Leidenschaften immer tiefer abwärts bis Fluten ungeahnter Höhen sie wieder emporschießen ... in den kleinen Tod.



Ermattet begräbt er sie unter sich, der rasende Puls ebbt langsam ab. Mit einem tiefen Kuss raubt er ihr den letzten Atem. Zufrieden, gesättigt liegen sie beieinander, entgleitend in Hypnos Schoss.




Am sehr frühen Morgen wird Lotta gewohnheitsmäßig wach. Alexander schläft noch tief und fest.


Sie hat es ihm noch nicht gesagt …, dass er früh gehen … und schweigen muss.


Sie sieht auf Alexander runter … Wie soll sie … erklären?


Erst mal runter, einen Tee brauen! Auf dem Weg zur Treppe fällt ihr noch ein, dass sie ihm ihr Restgeld für die Auslagen im Restaurant geben wollte. Sie holt das Geld, steckt es in die Gesäßtasche seiner am Boden liegenden Hose und lässt sie wieder fallen, als läge sie dort seit gestern Abend. Lotta steigt leise die Stufen runter … Wolf und Takatuka schlafen auch noch. Lotta brüht sich eine Tasse Earl Grey auf …


… und steigt mit dem Heißgetränk wieder die Treppe hoch. Sie muss nachdenken …


Sie sieht ihre Schiffstruhe … und nimmt mit der Tasse in der Hand darauf Platz …


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12.04.2023 22:15 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 00:00)
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Lotta sieht zu Alexander rüber, der nach wie vor fest schläft und wandert in Gedanken zu ihrem alten Leben auf Takatuka zurück, während sie Tee trinkend auf ihrer Schiffstruhe mit den Rappieren und Säbeln am Bodengrund sitzt … Was hat gerade jetzt diese Erinnerungen angestoßen? Wie passt Alexander da rein?

Auf einem weit weit entfernten Eiland namens Takatuka – in längst vergangener Zeit


[Auszug aus dem Intro:]
Käpt'n Efraim Långstrump war nicht Inselkönig, wie Pippilotta manche Annahmen in ihrer Kindheit einfach stehen ließ. Er war langjähriger Freund und Berater des Häuptlings. Einst selbst Freibeuter (der nicht ganz so argen Sorte), erkannte er die Wohlgefälligkeit des Eilandes schnell und half fortan, andere Freibeuter - die immer wieder anlandeten, um ihre Schätze im sandigen Boden der Insel zu vergraben - zügig, dauerhaft wie unblutig aus dem tropischen Paradies zu vertreiben. Die vergrabenen Schätze dienten einzig und allein dem Auskommen seiner einzigen viel geliebten Tochter Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump in ihrer Villa Kunterbunt. Das Mädchen erschien ihm außerordentlich stark genug, um sein junges Leben unabhängig und selbstbestimmt zu führen. Was Vater wie Tochter jedoch nicht wussten: Mit dem zwölften Lebensjahr nimmt die wundersame Stärke kontinuierlich ab, schwindet sozusagen. Zuletzt flüchtete Pippilotta aufgrund zunehmender Schwierigkeiten im dreizehnten. Lebensjahr nach Takatuka und verbrachte dort trotz schwindender Kräfte ihre besten Jahre – schließlich bescherten sie ihr ein kleines wundersames Wesen … auch Takatuka geheißen. Eigentlich verlief ihrer aller Leben traumhaft auf dem tropischen Eiland …

[Fortsetzung:]
Lotta hatte sich schnell nach Ankunft auf der Insel mit Tanuí, dem Häuptlingssohn, angefreundet. Tanuí war schon als Kind einerseits sanftmütig und beherrscht, andererseits aber auch ein rechter Wildfang gewesen. Sie passten also hervorragend zusammen, gingen gemeinsam durch Dick und Dünn und hatten für Kapitän Långstrump und seinen hauptsächlichen Lebensgefährten, Häuptling Taraú, so einige kindliche Späße auf Lager.

Die zwei Männer sahen es mit Wohlwollen, dass die beiden Kinder zu Teenagern heranwuchsen und aus der Freundschaft mehr erwuchs. Wie auf Takatuka nicht unüblich war der Häuptling noch mit weiteren festen Liebschaften gesegnet und auch Kapitän Långstrump unterhielt eine zweite langjährige Partnerschaft zu einer samtäugigen Inselschönheit. Die Inselbewohner waren gut vertraut mit Praktiken sinnvoller Familienplanung und bauten entsprechende pflanzliche Wirkstoffe vorsorglich an. Die Inselwelt hatte nur begrenzten Raum und nicht jeder Partnerschaft mussten zwingend Kinder entspringen. Es gab Zweisamkeit, Dreisamkeit und mehr … aber eigentlich nie Einsamkeit. Takatuka kannte keine Beschränkungen in der Form der Partnerwahl, keine Eifersüchteleien, verzagte Schwärmereien und keine ‚Seitensprünge‘.
(Alles Begriffe, die Lotta erst später, hauptsächlich in dem Filmgeschäft für ihre Stuntaufträge kennen lernte. Ständig gab es Sticheleien, Sprunghaftigkeiten Missgunst, schale Gefühle … Zwanghafte Beschränkung auf Zweisamkeit, die dann aber kaum jemand tatsächlich achtete, wie auch als leidenschaftliche Liebe falsch verstandene unmäßige Eifersucht erschienen Lotta als die Grundübel des Ganzen.) Auf Takatuka erwartete niemand, dass man immer nur einen Sims zurzeit lieben würde oder einer Besitz des anderen sei. Auch Kinder ‚gehörten‘ niemandem – außer sich selbst.

Lotta und Tanuí wurden in ihrem siebzehnten Lebensjahr ein Paar. In ihrem achtzehnten lernten beide Mae Meddock kennen und lieben. Mae war neunzehn und von einem der vorbeisegelnden Piratenschiffe geflohen, die immer mal wieder die Strände Takatukas heimsuchten. Mit vierzehn war sie aus einem beengenden Elternhaus geflohen und zuletzt ein paar Jahre als Schiffsjunge mit Piraten um die Welt gesegelt. Sie hatte das Fluchen, Raufen und Saufen eines echten Freibeuters erlernt, aber als sie als Mädchen enttarnt wurde, hätte beinahe ihr letztes Stündlein geschlagen. Die Piraten fühlten sich betrogen, wollten am Strand von Takatuka Gericht über sie halten. Zum Glück für Mae veranstalteten die Inselbewohner ihr beliebtes Piratengeplänkel, um die Elendsbrut von ihrem Eiland zu vertreiben. Lotta und Tanuí waren beteiligt gewesen, als beide aus dem Augenwinkel eine Gestalt ins Dickicht entwischen sahen. Sie nahmen sofort die Spur bis zum alten Piratenwrack am anderen Ende der Insel auf. Es waren genug Inselbewohner am Strand bei der Piratenplage zurückgeblieben. Dank Kapitän Långstrump waren alle, wie seine geliebte Tochter Pippilotta, gut trainiert im Säbelrassen. Tanuí und Lotta waren sich im Schwertkampf sogar ebenbürtig, hatte sie doch zu der Zeit noch etwas mehr Reste ihrer erstaunlichen Kindheitskräfte bewahren können als heute. Insgesamt waren die Frauen Takatukas stark für ihr Geschlecht und gut trainiert. An Piratenscharmützel waren Frauen wie Männer, Junge und Alte immer wieder gern beteiligt. Sie sahen es als Gemeinschaftsaufgabe für den ‚Umweltschut‘z, die Piratenplage von ihrem Strand fernzuhalten. (Die vielen körperlich schwächelnden Frauen in ihrer nicht frei gewählten späteren Wohnstätte erstaunten Lotta immer wieder aufs Neue. Annika, Tommys Schwester in Schweden, war ähnlich gewesen, hatte sich aber in der Zeit ihrer Freundschaft mit Lotta etwas gemausert).


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12.04.2023 22:16 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 00:04)
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Am alten Piratenwrack fanden Tanuí und Lotta dann ein feurighaariges Mädchen in Freibeuterkluft. Lotta war sofort entzückt von der grünäugigen streitbereiten Widersacherin. Und auch Tanuí konnte sich kaum ihrem kratzbürstigen Charme entziehen. Nach einiger Rangelei, in der sich Mae, wie sie später ihren Namen erfuhren, als äußerst wehrhaft erwies, konnte der Sieg natürlich für die Insel errungen werden – denn schließlich waren sie zu zweit. „Wenn ihr mich zu den Piraten zurückbringt, ersäuf ich mich“, schrie sie als sie von den beiden Insulanern am Boden festgehalten wurde. Keiner der beiden wollte ihr was zu Leide tun. „Was passiert denn dann?“, verlangte Tanuí zu wissen. „Sie werden mich misshandeln, töten und ins Meer werfen“, rief Mae nun verzweifelt. „Ich habe ihren Kodex gebrochen.“ Lotta war erschüttert. Sie nahm als erste ihre Hände von Mae: „Lass sie los Tanuí, sie soll uns alles erzählen. Dann werden wir mit dem Häuptling entscheiden, was weiter zu tun ist.“ Auch Tanuí ließ Mae liebend gern aus der Zwangslage los, da er ebenso wenig den Eindruck hatte, dass wirklich Gefahr von ihr ausging und stumpfe Gewalt gegen irgendjemand nicht seine Sache war.




Mae erzählte ihre Geschichte, die sie später auch in der Häuptlingshütte wiederholen musste, … die Jahre als Schiffsjunge in der Piraterie, die ihr eigentlich gegen den Strich gingen – die aber doch auf ihre Ausdrucksweise und ihr Gebaren abgefärbt hatten … Ihr eigentlicher Wunsch nach freier Bildung und Berufsausübung als Mädchen, der sie von einem restriktiven Zuhause hatte fliehen lassen ...

Maelor Meddock war ihr Piratenname. Ihre wahre Herkunft und den wahren Namen verriet sie auch auf Takatuka nie. Zu weit weg war auch dieses nicht wohlgelittene Leben. Sie wollte keine Erinnerung mehr daran haben. Aber die Spuren des Freibeuterlebens waren nicht einfach wegzuwischen, … die Gewalt untereinander und gegen andere, die ständige Angst vor Entdeckung. Sie war mit fünfzehn ‚angeworben‘ worden wie es im Freibeuterjargon so schön hieß. Ihr Gesicht zierte eine lange senkrechte Narbe über dem rechten Auge. Bei einem der Scharmützel hätte sie beinahe ihr Augenlicht verloren und eine Augenklappe gewonnen. Nur wenige Millimeter einer scharfen Klinge trennten sie von diesem zweifelhaften Gewinn. Aber es brachte ihr alle Achtung in der Mannschaft ein, als sie ohne mit der Wimper zu zucken, das brennende Jod zur Entzündungshemmung über sich ergehen ließ und weil sie auch aus Sicht der Piraten für einen Schiffsjungen -einem belesenen zudem - ordentlich gefochten hatte. Woher dieser Schiffsjunge etwas konnte, was kaum ihr liederlicher Kapitän beherrschte, war den Freibeutern immer wieder ein Rätsel. Letztendlich dachten sie, einen Pagen irgendeiner reichen Dame, der Bildung zum Amüsement seiner Herrin erhalten hatte, für sich ergattert zu haben. Mae war ihnen für Vertragsverhandlungen mit anderen Freibeutern wertvoll geworden. Sie hatten einen recht belesenen Smutje und die anderen nur einäugige Grundschüler, die kaum bis drei zählen konnten. Maes Piratenbande schloss die besten Verträge über ‚Handelszonen‘ ab. Aber dass diese ganzen Fähigkeiten einem Mädchen zuzuschreiben waren, das vermochten Maes ‚Kameraden‘ nicht zu verwinden. Kein anderer Freibeuter hätte sie mehr ernst genommen. Folter und Tod hätte ihr Urteil werden sollen. „Sie dürfen mich niemals in ihre Hände bekommen,“ schloss Mae ihren Bericht, „aber sie werden immer wieder nach mir suchen. Zu groß ist diese Schmach! Bitte, gebt mir ein Boot und ich werde irgendwo ein Versteck für mich finden.“

Der Häuptling schüttelte stumm den Kopf und sah Mae eine Weile schweigend an. Dann hub er an: „Hier soll dein Versteck sein. Du hast nichts mehr zu befürchten. Lebe dein Leben hier wie du es dir wünscht und immer vorgestellt hast. Schau Kapitän Långstrump und seine Tochter Pippilotta an.“ Sein Blick wanderte liebevoll zu seinem Lebensgefährten und dessen Tochter hin. „Wir sind offen für gute Sims aus aller Welt, auch für die, die mit altem ungutem Gebaren brechen. Bleib bei uns.“ Und damit bezog er Mae in seinen liebevollen Blick ein. „Solch einen Vater habe ich mir immer gewünscht … und hier gefunden. Ich danke euch.“ Mae versagte fast die Stimme vor Rührung. Sie blieb – bis die ehemaligen ‚Kameraden‘ sie vier Jahre später allein am Strand vorfanden und entführten. Mae hatte Takatukas erstes Lebensjahr noch miterlebt. Sie hatten sich zu Dritt am Kind erfreut, sich geliebt, gelacht …









Lotta wie Tanuí – beide schreckten eines nachts gleichzeitig aus dem Schlaf empor und spürten förmlich die Qualen, unter denen Mae wenige Tage später nach der Entführung unter grausamer Folter starb. Sie hielten sich die ganze Nacht fest umschlungen und weinten um ihrer beider Liebe willen.


Und nur zwei Jahre später folgte der große Überfall und Lottas Flucht mit Takatuka, bei der sie Tanuí zurückließ …


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12.04.2023 22:17 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 00:04)
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Lotta taucht langsam wieder aus ihrer Traumreise auf – die leere kalte Teetasse in Händen. Wo ist die Zeit hin? Sie seufzt tief auf. Böser Wolf steht vor ihr – ganz still und aufrecht, schaut sie aus seelenvollen Augen unverwandt an. Als wüsste er, wohin ihre Gedanken gewandert wären. Wann ist er die Treppe hochgekommen? Sie hat sein Kommen nicht bemerkt. Zuweilen wirkt das Tier, als wolle es ihr etwas mitteilen … Er hatte s i e gefunden …fällt Lotta ihre erste Begegnung ein. Sie streicht dem Wolf über das Haupt.

Würde Alexander das je verstehen …, dass sie weiter nach Tanuí, Takatukas Vater, suchen muss? Nein, er wird so wenig ihre Welt verstehen, wie sich ihr diese nicht wirklich erschließt. Genieß diesen Moment einfach, solange er dauert. Du hast sonst nichts anderes , meldet sich eine innere Stimme. Tanuí würde sich mit ihr freuen. Von Alexander bezweifelt sie das im Gegenzug … Das wäre wohl von einem Sim aus dieser Welt zu viel verlangt. Ihr Magen zieht sich schmerzvoll zusammen bei dem Gedanken, dass es unweigerlich eine Trennung geben wird – früher oder später. Besser früher … heute Morgen ..., bevor sie sich verliert. Er wird den Grund nie erfahren … Sie wird irgendwann weit fort sein – mit Takatuka. Der Wolf wird sie begleiten. Sie muss nur noch genügend Eisenbeschläge besorgen. Sie bleiben Freunde wird sie ihm gleich sagen … um Maryamas willen. Was hat sie gestern bloß geritten? Sie will ihn wirklich nicht als Freund verlieren …, die wunderbaren und komischen Begegnungen mit ihm nicht missen. Ist das wirklich alles …? Welche Stimme meldet sich da ständig? Lotta schaut sich irritiert um. Noch immer schaut der Wolf sie direkt an, als sie wieder zu ihm blickt. Er wendet den Kopf in einer fließenden Bewegung zu Alexander um. D a s ist … nicht … wölfisch … diese Bewegung.



Alexander! Sie muss ihn wecken. Lotta erhebt sich von der Truhe, stellt die leere Tasse zur Seite, setzt sich aufs Bett. Mhm … Sie beugt sich zu ihm rüber und stupst ihn an: „Es ist Zeit, Alexander, … zu gehen …!“ Sie bemüht sich um einen gleichmütigen Gesichtsausdruck als er langsam die Augen aufschlägt. „Besser du machst dich früh aus dem Haus, wenn noch fast alles schläft …“ flüstert sie sanft, um ihn nicht gleich zu sehr hochzuschrecken … Ihr versagt die Stimme. Mehr bekommt sie nicht über die Lippen … Besser, er geht jetzt schnell …


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12.04.2023 22:57 (zuletzt bearbeitet: 24.04.2023 12:15)
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So gut hatte Alexander schon verdammt lange nicht mehr geschlafen. Er hat keine Worte dafür. Zu schade dass dieser unfassbar erholsame Schlaf so früh endete? Müde öffnet er die Augen. Sein Schlafrhythmus ist sich gewöhnt früh morgens einzuschlafen und erst mittags wieder aufzuwachen.



Er hört Lottas Stimme die… ihn auffordert zu gehen? Warte mal.. wie spät ist es? Er setzt sich verschlafen auf und schaut auf die Uhr. Ist es überhaupt schon hell? Besser du machst dich früh aus dem Haus, wenn noch fast alles schläft … Ein wenig verwirrt, vor allem vor Müdigkeit, nickt er einfach. Auf der Bettkante sitzend reibt er sich das Gesicht. Die Motoren laufen noch nicht so richtig. Ein wenig wie ferngesteuert, steht er auf, greift nach der Hose, zieht sie an. Sein noch trüber Blick fällt auf Lotta die auf dem Bett sitzt. Täuscht er sich oder ist irgendwas? Er kommt noch nicht dazu darüber nach zudenken, warum er sich grade schon anzieht und auf den Weg machen soll. «Ist alles in Ordnung?» fragt er während er den Eingang seines Shirts sucht.



Erst als sie ihm mitteilt, dass diese Nacht offenbar einmalig bleibt, wird er wacher. Er sagt dazu nichts. Es gibt viele Gründe die dafür sprechen und nur wenige dagegen. Nichtsdestotrotz fühlt er dabei Endtäuschung. Ja. Es ist besser nichts zu sagen. Er muss darüber nachdenken… irgendwann wenn er allein ist. Sie unterbreitet das Angebot, dennoch Freunde zu bleiben und er nickt. «Sicher.» Zu mehr ist er grade nicht im Stande. Er war extrem erleichtert eingeschlafen. Unbeschwert aufgewacht, bis auf die unchristliche Uhrzeit. Und hatte noch überhaupt keinen Gedanken an irgendwas gehabt. Er muss sich später darum kümmern müssen, was er von der Sache hält. Aber fürs erste ist es wie es ist. Alles was er weiss ist, dass sie ihn jetzt loswerden will. Okay. Darüber muss er nicht diskutieren. Fertig angezogen, reibt er sich den Kopf nachdenklich, ob er etwas vergessen hat. Lotta steht vor ihm. «Ich…» sagt er. «Werd die Getränke vor der Party abholen. Ist das Okay?» Sie nickt. Alexander bedankt sich nochmal dafür, dass er die Saftmaschine benutzen durfte.
Er küsst sie auf die Wange bevor er den Weg zur Tür allein findet.




Draussen vor der Tür wird er schon erwartet. Im ersten Moment ist Alexander sich nicht sicher ob er es wirklich ist, oder wieder nur in seiner Einbildung. «Gut gemacht.»



Der Kater schnurrt. Alexander geht auf ihn zu. Dieser steht auf und streicht ihm um die Beine. Es ist der Echte. Vermutlich hungrig. Alexander wirft einen Blick zurück auf das riesige Haus, dann macht er sich auf den Weg. Der Kater folgt ihm.



«Hätte doch gar nicht besser laufen können. Sie will von sich aus nur Freundschaft und du hast nicht das A-Loch sein müssen. Besser geht's nicht.»
«Ja…. Besser gehts nicht.» wiederholt Alexander tonlos.

Alexander - Nächster Post


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12.04.2023 22:58 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 00:09)
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„Ist alles in Ordnung?“, fragte er während er den Eingang seines Shirts suchte. Alexander ist vor kurzem gegangen.

Nein, nichts ist in Ordnung! Sie ist verwirrt. Und er scheinbar nicht minder. Zumindest schien er noch so verschlafen, dass er nicht recht wusste wie ihm geschah, als sie ihn so früh zum Gehen aufforderte … und nichts erklärte. Das ist nicht seine Schuld. Allein Ihre. Sie kennt die beiden Welten … er nicht. Freunde würden sie bleiben – wenigstens. „Sicher,“ hatte er gesagt. Er würde die Säfte in der Werkstatt vor der Party noch abholen. Lotta blickt zur Saftmaschine rüber. Er hat eine ordentliche Charge zusammengebraut. Sie lächelt. Ohne ihn und seine Farbpfeile wüsste sie gar nicht, wie dieses Gerät funktionierte. Nun, dann würde sie ja bei Abholung sehen, ob sie sich halbwegs ‚normal‘, freundschaftlich später auf der Party begegnen könnten. Sie wüsste sonst gar nicht, wie sie sich auf Almas Party verhalten sollte … Hoffentlich bekämen sie das halbwegs wie zwei Erwachsene hin …

Lotta versucht sich durch Arbeit abzulenken, geht noch schnell die Obstbäume in der Werkstatt mit der Gießkanne durch, bevor Takatuka erwacht. Ach, Lottas Pflanzen im Wintergarten sind dank Benjamins Tipps prächtig weiter gediehen.



Sturmtruppler: „Das ist sie, Tarek!“

Tarek: „Und ich sehe ihrem Verflossenen ähnlich?“

Strurmtruppler: „Deswegen wurdest du für die Mission auserwählt.“


Tarek schaut zur Frau hin, lacht gemein: „Na, da sag ich doch nicht nein! Ich werde mich bewähren. Und das Kind?“

Sturmtruppler: „Alles zu seiner Zeit, Tarek.“


Lotta wendet sich zum Fenster. War da was, da draußen? Mhm, nichts zu sehen. Vielleicht eine Möwe oder Krähe … oder beides.


Wie sie Maryama gegenüber auftreten soll, macht Lotta auch noch Sorgen. Sie wird ihr nichts von Alexander erzählen. Aber so ein Geheimnis mit Alexander vor ihr zu teilen, lässt sie sich schlecht fühlen. Sie erinnert sich sehr wohl, bei Maryamas meergrünen Augen immer mal wieder an Mae erinnert worden zu sein. Zuerst im Jazz-Club und dann … nach dem Nachtmahl, als sie in ihre Augen blickte – über Alexanders Schulter hängend. Maes Augen hatten die gleiche Farbe, ansonsten sind sie wirklich grundverschiedene Charaktere. Lotta lächelt leicht. Mit Maryama hatte sie schon so viel Spaß und Freude zusammen. Sie kann gut zuhören, Trost spenden und pragmatisch helfen …einfach eine gute Freundin! … … … … Äh, Augenblick … zuhören …, Trost …? Lotta erschrickt innerlich. Sie hatte Maryama … am Lagerfeuer … nach Verlegen des Bodens … recht viel … über Tanuí … erzählt. Alexander ist ein guter Freund von ihr … Wie gut? Reden die … über alles? Sie darf einfach nicht mehr so freimütig alles erzählen. Lotta werden die Augen feucht. Schade. Sie bedauert, sich wieder mehr verschließen zu müssen. Sie kann jetzt nur noch rauszufinden versuchen, inwieweit sich Alexander als Plaudertasche Maryama gegenüber erweisen sollte. Lotta wird ganz mulmig zumute, ihr wieder zu begegnen. Sie dumme Nuss hat sich einfach nach Takatuker Art antreiben lassen, ohne die Konsequenzen in dieser Welt zu bedenken. Das kann sie all die gewonnen Freundschaften kosten. Sie muss sich eilen … das Boot fertigzustellen …! Wird sie Überlebende finden …? Existiert Takatuka noch …?

Takatuka …!
Sie wird vielleicht schon wach sein. Lotta geht ins Haupthaus, um ihr Frühstück zu bereiten.


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12.04.2023 22:59
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Hannah - letzter Post

Hannah war nun endlich bei Lotta angekommen. Es war noch Vormittag.

Sie wollte eigentlich nur Takatuka abholen für den Nachmittag, hatte sich dann aber während der Fahrt überlegt, ob sie nicht die Kleine direkt für die morgige Reise mitnimmt. Dann könnte sie sich schon mal daran gewöhnen, bei Hannah und José zu übernachten und morgen in der Früh zusammen aufmachen. Böser Wolf sollte auch mitkommen. Es blieb aber abzuwarten, ob Lotta überhaupt einverstanden sei.

Hannah steht vor der Tür und klingelt.


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12.04.2023 23:42 (zuletzt bearbeitet: 12.04.2023 23:48)
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Hannah klingelt an der Tür, um Takatuka für einen Ausflug am Nachmittag abzuholen und fragt überraschend an, ob sie Takatuka und Wolf für Morgen gleich auf eine längere Reise mitnehmen kann. Lotta weiß nicht, was sie sagen soll. Es ist schön, dass Takatuka quasi Großeltern gefunden hat, so wie die Dorfältesten Takatukas, die den jungen Eltern Freiräume ermöglichten. Für Kinder war das ganze Dorf verantwortlich. Die einsame Erziehung, die Lotta gemeinsam mit dem Wolf in einer fremdem und auch zum Teil recht feindlichen, nicht mal Kindern und Alten freundlich gesinnten Welt vollzieht ist … ja, mangelhaft. Das weiß Lotta. Aber sie war doch stets in der Nähe und zur Stelle gewesen. Takatuka war nie einen Tag von ihr oder Tanuí getrennt gewesen. Jetzt hat sie den Vater – vielleicht für immer – verloren, beide Großväter und eine doch recht friedliche unbeschwerte Welt. Sie beide wären zusammen fast hier direkt am Kai vorm Haus ertrunken … Lotta und Takatuka. Ohne Takatuka wäre Lotta nicht mehr … Und dann kam der Wolf … wie ein Geschenk … direkt vom Himmel gesandt. Hatte … ihre Mutter ihn gesandt ...? Ist sie doch da irgendwo … als Engel, wie Lotta als Kind glaubte? Ein Engel, der über sie wacht … die ganze Zeit? Und schickte er Hannah, damit sie sich um Takatuka kümmert …? Die alte Schulfreundin? Lotta zerreißt es innerlich. Takatuka … nie waren wir länger getrennt, Tochter. Ich wollte dir eine gute Mutter sein, eine die für dich immer da ist …, aber zu oft ließ ich dich allein – in dieser Welt! Lotta reißt alle inneren Kräfte zusammen für ein unbekümmertes Lächeln: „Natürlich, da werden sich Takatuka und der Wolf aber sehr freuen ... über eine Reise mit dir und José.“ Sie weiß, dass es Takatuka gut tun wird, den ganzen Tag von mehr als nur einem Wolf umsorgt zu sein und doch … geb‘ ich dich nicht einfach her und nie auf, Takatuka, mein Leben …! Du stehst an erster Stelle! Stets! „Ich hol die beiden …“ Lotta wendet sich ab, während sie mit Tränen kämpft.

Lotta hat einige Sachen für beide gepackt, übergibt Kind, Wolf und Gepäck. Sie sieht, dass die beiden sich aufgeregt über das Abenteuer mit Hannah freuen. „Viel Spaß! Und … bis bald!“ winkt sie Hannah und Kind und Kegel starr lächeln hinterher, sieht den Wagen abfahren. Ihre Hand sinkt langsam herunter, innere Lähmung macht sich breit. Sie schließt die Haustür bedacht von innen, lehnt kurz die Stirn dagegen …Das Haus war noch nie so still. Lotta ist … allein … wie nie zuvor in ihrem Leben. Sie wendet sich der Küche zu, kommt aber nicht weit … Sie sinkt nach vorn auf die Knie … Ein markerschütternder langgezogener klagender Schrei entringt sich ihr … Sie bricht schluchzend vornüber gebeugt auf dem Boden zusammen. Sie hat … nichts mehr …, kann … nicht mehr …











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12.04.2023 23:58 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 00:12)
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Hausmeister

Lotta spürt Kälte in sich aufsteigen als sie langsam wieder zu sich kommt. Was …? Sie liegt auf dem kalten Boden ihrer Wohnküche. Mühsam rappelt sie sich wieder hoch. Takatuka! Böser Wolf! Beide weg. Du Egoistin, schilt sie sich selbst. Den beiden geht es bei Hannah und José gut und du brichst zusammen, weil du allein bist. Gewöhn dich dran. Das ist die beste Chance, die sie Takatuka hier bieten kann und nur d a s ist wichtig und nicht was s i e braucht und will. Arbeite einfach mehr. Das wolltest du doch. Mehr Verdienst und dann kann sie sich auch die Bildung leisten, die Takatuka braucht … in dieser Welt – falls …, ja, falls es kein Zurück gibt, kein Takatuka mehr. Sie muss das auch im Sinne Takatukas bedenken. Sie muss beide Wege gleichzeitig verfolgen, darf keinen vernachlässigen. Es wartet viel Arbeit auf Lotta. Darauf sollte sie sich konzentrieren. Und nur darauf. Aber Kontakte wie Freundschaften braucht sie weiterhin. Das darf sie nicht wieder leichtfertig aufs Spiel setzen … für einen flüchtigen Augenblick des Glücks. Almas Party … Ach Gott, die ‚Vorbereitungen‘ für Almas Party haben sie ganz schön auf ihrem Weg wanken lassen. Lotta seufzt und setzt sich ganz auf. Nicht auszudenken, sie wäre in so aufgelöster Lage angetroffen worden.




Nun erhebt sich Lotta ganz. Ich mach‘ mir heute einfach einen schönen Tag, nur für mich. Wann hatte ich denn mal Zeit, einfach nur was Entspannendes für mich zu machen? Ruhe zu haben. Sie atmet tief ein. D a s wird einfach nur m e i n Tag.


Gurken und Rosenblätter frisch aus meinem Garten …


Die Wärme der ersten Sommertage auf meiner Gartenliege genießen …


A llll aaa b …b … aaas ta … Alabaster, Puh. Jetzt was mit D. Ach, erstmal einen Schluck Tee. Wer sagt, Lesen entspannt?


Süße frische Erdbeeren vom Strauch aus meinem Wintergarten direkt in meinen Mund, mhmm …


Ja, d a s entspannt … mich zumindest!


Und einfach mal so lange ausschlafen wie ich will … Morgen … ist … Almas … Party … Kontakte … pflegen … zzzzzz


Am nächsten Tag einfach in Ruhe für Almas Party fertig machen … Das Leben sieht doch schon wieder freundlicher aus … Und ich werde es schaffen …, einfach freundschaftlich zu sein … zu allen …


Niemand, der einen verabschiedet, wenn ich das Haus verlasse. Niemand der hinter mir herruft … Gewöhn dich dran!


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13.04.2023 12:27 (zuletzt bearbeitet: 13.04.2023 13:03)
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Lotta - letzter Post
Alexander / Nikola - letzter Post



„Etwas merkwürdig oder?“, meint Lotta. „Wie wäre Alexander denn nach Haus gekommen ohne jegliches Geld dabei? Um die Ecke liegt San Myshuno jetzt nicht.“ Nikolai zuckt die Schultern. Er hebt den Schlüsselbund hoch an dem ein Autoschlüssel hängt. "Könnte zu der rostigen Karre gehören die vor Almas Haus stand." schliesst er. "Hat er nicht die Getränke gebracht? Die hat er ja hoffentlich nicht zu Fuss getragen." Nikolai grinst kurz, dann vergeht es ihm. "Aber ein Führerschein brauch er ja trozdem... Weiss nicht. Vielleicht hat er die Börse verloren. Vielleicht taucht sie bei den Aufräumarbeiten nach der Party auf.... Egal.. Denke seine Gesundheit ist jetzt wichtiger. Der Rest lässt sich schon regeln... irgendiwe." Nikolai versucht sich keine Sorgen zu machen. Nicht jetzt.
Zu der Sache mit Maryama sagt er: "Sie ist echt taff... und sie war doch mit nem Arzt persönlich da. Ich denke sie ist in guten Händen."

Lotta reicht ihm etwas unbeholfen Geld. Er sieht es schmunzelnd an als sie ihn ansieht und fragt: „Reicht das bis zum Gewürzmarkt, Villa Långstrump? Da wohne ich. In welche Richtung musst du denn?“ Nikolai nimmt die Scheine. "Ja das passt so. Ich wohne etwas außerhalb von Myshuno... nicht so weit entfernt. Die Verbindungen sind Okay und viel teurer ist es auch nicht."
„Falls es irgendwie nicht mehr reicht bis zu dir, könnt ihr sonst in meinem Haus übernachten und morgen mit den Öffentlichen weiterfahren.“
Nikolai sieht Alexander an. Er denkt darüber nach, schüttelt aber den Kopf. "Danke. Aber ist schon okay." Er wird ihm diese Entscheidung schon nicht übel nehmen... Vor allem sieht er eh nicht besonder gut aus und wird sich nach dem Aufwachen noch schlimmer fühlen. Früher wollte er seine Ruhe am Morgen danach. Die kann er bei Nikolai haben, denn er hat am Mittag einen Termin und Sascha wird sicherlich bis am Nachmittag schlafen...


Im Taxi fragt Lotta ihn warum er die Bilder herum gezeigt hat. Nikolai sieht aus dem Fenster. "Ich hab sie nicht 'herumgezeigt'" antwortet er und sieht zu Lotta. Er nimmt das Telefon hervor und tippt darauf herum. "Ich hab nur kein Geheimnis draus gemacht. ich wollte sie Maryama zeigen, weil sie sie sehen wollte." Er reicht Lotta das Gerät mit den Fotos. "Und Sascha, weil ich dachte da hätte uns auf dem Heimweg jemand verfolgt, weil er ständig auf den Fotos im Hintergrund zu sehen ist... Aber das ist vermutlich nichts... nur Zufall." erklährt er. "Hab mir keinen Kopf um die anderen gemacht die sie sehen... Sind ja keine Skandalbilder dabei wenn du mich fragst. Nur ein paar betrunkene Freunde." Er grinst leicht.
"Konnte mir nicht vorstellen warum dich das so stört..." Sie scrollt durch die Fotos und gibt das Telefon zurück. "...und ich wusste auch nicht das du ein Kind hast..." ergänz er. "Aber... ich mein... wer zu viel in diese Bilder hineininterpretiert ist selbst schuld." Er steckt das Telefon weg. Dabei denkt er an einen Mann den Lotta vielleicht hat und der diese Fotos nicht sehen soll. "Sascha hier war doch einfach nur nett. Mehr nicht... oder?" Nikolai kann sich nicht vorstellen das er die betrunkene Lotta angegraben hat nachdem er sie Heim getragen hat. Nur ein Vollidiot der sich jegliche Chancen auf Freundschaft oder auch mehr, wer weiss, verbauen will, würde sowas tun. So dumm ist Sascha nicht.

Nikolai lacht nicht als sie ihm von ihrem Handicap erzählt. Er ist nur leicht erstaunt. "Wie kommt das?" fragt er während er die gewünschten Worte in ihr Handy eintippt.

Lotta steigt aus dem Taxi. Nikolai verabschiedet sich freundlich. Er ist unendlich müde jetzt. Er will nur noch nach Hause.


Ort: Irgendwo Ausserhalb von San Myshuno
Charakter: Nikolai
Geschichtsstrang: Nach Almas Party


Zu Hause angekommen, die Gegend ist ein wenig herunter gekommen, versucht Nikolai Alexander soweit wach zu kriegen damit er ihn ins Haus stützen kann. Er bezahlt den Fahrer und geht mit ihm zur Tür. Danach setzt er ihn auf das Sofa. Alexander murmelt etwas dann legt er sich automatisch hin und schläft weiter. "Mann Mann... wie viel hast du bloss gesoffen...?" fragt Nikolai ins leere. "Der eine Becher... nicht mal die anderen Gäste waren so drauf wie du nach einem Becher... und du verträgst doch sonst ne menge..." Nikolai wirft eine Decke über Alexander und wirft sich anschließend ins Bett neben an.

Alexander - Nächster Post


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