San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump

  • Seite 21 von 23
14.04.2023 10:22 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 15:37)
avatar  Knox
#201
avatar
Hausmeister

Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Lottas Experimente

Lotta erwacht, leicht noch benommen. Merkwürdige Träume durchliefen ihre Nacht, die sie mit innerer Unruhe füllen. Es klopft an der Tür. Sie fröstelt, ist kaum bekleidet und … unbedeckt. Wie …? Am Boden eine grüne Flasche. Sie nimmt sie auf, wirft sich schnell was über, geht die Treppe hinab und stellt die Flasche auf dem Tisch schnell ab. Sie öffnet die Tür: „Hallo, Lotta!“ wird sie begrüßt. Vor ihr zwei Herren, einer mit merkwürdigem Hut, der spricht. Der andere hält ihr einen Zettel entgegen: „Der lag hier vor der Tür!“

„Was steht da drauf?“, fragt sie tonlos, denn beide Herren sehen recht betroffen aus. Sie haben ihn wohl gelesen. Der Herr ohne Hut schaut zuerst fragend, beginnt dann aber zu vorlesen:

Liebe Lotta
Danke dass du mir den Weg aus dem Dunkel gezeigt hast. Ich bin unendlich froh, dass ich dich kennenlernen durfte.
Das was jetzt kommt tut mir am meisten weh. Gern hätte ich dich nochmal gesehen, vor meiner Abreise. Aber ich muss jetzt gehen. Ich hoffe du findest hier was du suchst. Pass auf dich auf. Ich hoffe wir sehen uns wieder.
In liebe
Sascha


Lotta schweigt, nimmt den Zettel entgegen. Geht wieder rein. Die Tür bleibt offen. Die Herren rufen hinterher: „Alles gut?“ Lotta antwortet nicht mehr … öffnet einen Schrank holt noch rot und orange hervor, stellt es mit grün beisammen neben den Zettel und setzt sich davor. „Darf ich vorstellen: Gregorius und Merlin!“, eilen die beiden Herren herein. Sie haben hier wohl jemand in schlechter Verfassung getroffen. Sie setzen sich dazu und beobachten dieses paralysierte Wesen. Malecantus spürt das Tier, bevor es herangenaht. Der Wolf bleibt zuerst ruhig in der Tür stehen. Magier und Wolf betrachten einander. Ja, du bist nicht von hier. Dann drängt der Wolf an Lotta heran. Sie krault einen Moment gedankenverloren den Hals am Tier, starrt trüb vor sich hin. Dann umfasst sie die drei Flaschen: „Meine täglich Freunde nun!“ und wählt rot. Der Wolf wirkt angespannt. Der Magier sieht genau hin. Sie öffnet die Flasche benetzt einen Finger, legt ihn an die Lippen. „Ich habe ein Kind!“, lächelt sie trostlos und fängt den roten Tropfen an abzulecken.

Kurzen Moment später ein erstes Giggeln, sie rutscht vom Stuhl „Ist das Leben nicht schön?“, bringt sie juchzend hervor. Merlin und Malecantus fangen sie sanft auf, heben sie empor. Der Wolf geht vor, die Treppe hinauf. Sie betten sie sacht und halten mit des Wolfes Einverständnis gemeinsam Wacht, betrachten Lotta im Schlaf. Du armes Schaf, denkt Malecantus, sei bloß kein Tor. Sieh dich nur vor in dieser Welt! Ob sie dir gefällt oder nicht. Merlin beugt sich vor, streicht eine Strähne aus ihrem Gesicht „Nicht, dass sie sie im Schlafe kitzelt, das geht doch nicht!“, hält er Malecantus vor.

So wachen sie Stunden bis zur Mittagszeit. Merlin macht eine kleine Mahlzeit bereit. Er findet frisches Obst im Wintergarten, registriert erstaunt farbige Pfeile auf einer Sprudelmaschine. Er bringt Speis und Trank an ihr Bett. Lotta ist wach, wirkt wirklich nett: „Das ist ja freundlich, was für ein Service!“, plaudert Lotta als wenn’s nie was anderes gegeben hätt. „Und was macht ihr heut noch so?“, lächelt sie freundlich adrett. Merlin und Malecantus sehen sich an, dann erstaunt dieses zarte Kind auf dem Bett. „Wir sind froh, dich wohlauf zu sehen.“, besorgt blickt der Magier in ihr Gesicht. Ihr Lächeln erreicht ihre Augen nicht. Doch halbwegs künstlich heiter, lebt sie wohl irgendwie weiter. Verdrängt mithilfe der ‚Freunde‘ grün, orange, rot, was tot ist im Leben. Die Herren werden nun ihres mit ihrem verweben. Der Magier erkennt Not und lässt sie nicht hängen. Der Wolf versucht, sich näher an Lotta zu drängen. Malecantus will des Wolfes wegen heut nicht allzu viel bohren, wirkt sie doch ein wenig verloren … Hauptsache, er ist schon mal vorgestellt.

Merlin ist ebenso bestrebt zu helfen, diesem rothaarigen Elfen. Lotta denkt sofort an Phils Lieferkontrakt, wenn Merlin da … mit anpackt, erntet und Sprudel abfüllt …. Kennt er sich mit der Maschine aus? „Ah klar, die da unten im Haus … mit den bunten Pfeilen?“ Ja, genau die! Sie wird ihn am Kontrakt beteiligen. Hat er’nen Führerschein? Ja? Oh fein! Wieder etwas weniger Sorgen über Hier, Heute, Jetzt und Morgen. Merlin will den Vertrag auch nochmals prüfen, denn wie er nun konkret erfährt sind es für Lotta nur Hieroglyphen.

Lotta krault leutselig das Tier, da fällt ihr ein: „Ich muss ja los. Heut hol ich mein Kind und geh in den Zirkus!“ Malecantus lächelt versteckt: „Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater, wer ist … des Kindes Vater?“ Lotta zuckt erschreckt zusammen: „Das weiß ich nicht!“ Es fällt ihr nicht mehr ein. Na, denkt sich Malecantus, das wird wohl dieser Sascha sein Ja, ja! Immer diese verantwortungslosen Väter! Besser sie vergisst ihn fein. Lotta springt hoch, um sich zu richten. Malecantus tippt an den Hut zum Salut: „Dann sehen wir uns später, im Zirkus!“ Lotta winkt fröhlich beiden nach. „Bis dann, ich freue mich!“ Sie fragt sich … nicht, wie sie zu dieser neuen Freundschaft kam. Die Herren reisen ab. Wohin? Woher kamen sie? Lotta schüttelt alkoholisch erheitert den Kopf. Sie dummer Tropf, warum fragt sie nie richtig nach?

Lotta geht die Treppe runter. Da stehen die drei ‚Freunde‘ noch - daneben der Zettel. Sascha! Irgendwann kann ich das selber lesen! Noch einmal ganz, ganz wenig grün zum Dessert, dann nimmt sie Flaschen und Zettel her, packt alles in den Schrank hinein und macht sich munter und leicht trunken auf ...

sich mit Ben, Ellie, Garcias und Kamrads zu treffen ...

Ort: Windenburg - Kleinkinderspielplatz

Lotta - Nächster Post


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 20:07 (zuletzt bearbeitet: 20.04.2023 13:35)
avatar  Knox
#202
avatar
Hausmeister

Lotta, Merlin - letzter Post

Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Emma mit Zirkus

Takatuka ist schon recht müde. Lotta bringt sie gleich zu Bett. Der Wolf wacht neben der Kleinen wie gewohnt bevor er zu seiner mitternächtlichen Patrouille aufbrechen wird. A l l e s scheinbar wie immer!

Lotta geht an den Schrank mit den ‚drei Freunden‘ und dem Zettel unter den Flaschen, wählt Orange, nimmt das Gesöff mit hoch. Nur schlafen, nicht mehr nachdenken … oder erinnern. Sie macht sich zum Schlafen bereit, legt sich ins Bett. Einen kleinen … winzig kleinen Schluck zur Nacht. Sie ist sofort weg!








Und früh am Morgen ‚noch einen‘ gegen Kummer und Sorgen …, bevor es weiter in den Tag geht. Merlin hilft wie versprochen, hält Lotta den Rücken frei. Takatuka und Wolf sind bei ihm in guten Händen.





Lotta - Nächster Post
Merlin - Nächster Post


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 20:48 (zuletzt bearbeitet: 20.04.2023 13:35)
avatar  Knox
#203
avatar
Hausmeister

Lotta - letzter Post

Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Angelfreunde

Lotta kommt etwas beschwingt von Familie Ogbanda zurück, dreht zuhause erst einmal wirklich die Musik auf und tanzt wie verrückt. Takatua und der Wolf machen mit. Lotta setzt sich danach etwas erschöpft hin, aber auch etwas ausgeglichener als die Tage zuvor. Der erste Schultag ging so weit gut, Elani und Asante neben Miyu kennenzulernen ist ein Glück und Merlin und Malecantus helfen scheinbar auch verlässlich, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.



Nachher kommt Nael ... Ein bisschen schielt Lotta doch nach den drei 'neuen Freunden' im Schrank. Man gewöhnt sich so schnell … aber sie versucht dann doch, die gute Stimmung vom Tag einfach noch zu halten beim Angeln. Später dann ... zur Nacht … nur ein Tropfen ... für eine traumlose Zeit.

Es ist mild und warm draußen auch am Abend, sie zieht sich was Luftiges zum Angeln an … Klingelt er hier oben oder wartet er wieder unten an den Docks …?


Lotta - Nächster Post


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:07
avatar  Knox
#204
avatar
Hausmeister

Nael & Lotta - letzter Post

Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Angelfreunde

„Ich lebe ja noch nicht so lange hier. Also, hier hat mir ja Maryama geholfen. Und dann hilft mir deine Mutter auch viel und ein bisschen auch Ellie und Ben. Zumindest wissen die auch Bescheid.“, erzählt Lotta auf Naels Frage hin. „Ich weiß gar nicht mehr …, w a s hatte ich dir schon erzählt … über meine Zeit vorher? Ich möchte mich ja ungern wiederholen … Tee?“ Nael nickt. "Gerne noch etwas Tee.. Ja stimmt, meine Mutter, aber auch mein Vater sind total begeistert von dir und würden dir jederzeit helfen, wenn du sie brauchst.
Also ganz so viel weiß ich eigentlich noch gar nicht über dich. Ich hoffe, ich komm dir nicht zu neugierig vor, ich interessiere mich für meine Mitmenschen. Du darfst mich selbstverständlich auch gerne ausfragen, was du je wissen wolltest über mich."
Er lächelt.

Lotta bringt den Tee. Nael bedankt sich. „Aber mach‘ dir keine Sorgen, Nael. Ich hole ja jetzt alles nach in der Schule. Lesen wie Schreiben. Alles wird gut!“, sagt sie. "Davon gehe ich auch aus, du wirst sicher schon viel in deinem Leben erlebt haben und hast das alles gemeistert. Du bist ja allein erziehend. War das eigentlich schon immer so?"

„Und was macht dein berufliches Fortkommen so?“ Er nimmt einen Schluck Tee und stellt die Tasse ab. "Es läuft sehr gut in der Staatsanwaltschaft. Natürlich ist es anders, ich muss erstmal reinkommen und mir die Arbeitsweise des Gerichts aneignen. Es gibt strenge Vorgaben, die ich einzuhalten habe. Aber es macht Spaß. Die Kollegen sind auch in Ordnung, die meisten sind jedoch schon wesentlich älter als ich." Er zuckt mit den Schultern. "Ich hätte auch die Möglichkeit nach einiger Zeit in Schulen oder Universitäten zu lehren. Das fände ich schon interessant. Meinst du deine Schule hätte auch Interesse an einer Rechtskunde-AG?"


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:08 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 01:56)
avatar  Knox
#205
avatar
Hausmeister

"Gerne noch etwas Tee.. Ja stimmt, meine Mutter, aber auch mein Vater sind total begeistert von dir und würden dir jederzeit helfen, wenn du sie brauchst. Also ganz so viel weiß ich eigentlich noch gar nicht über dich. Ich hoffe, ich komm dir nicht zu neugierig vor, ich interessiere mich für meine Mitmenschen. Du darfst mich selbstverständlich auch gerne ausfragen, was du je wissen wolltest über mich." Nael lächelt Lotta an. Mhm, über Nael erfährt sie also nichts über ihre Erinnerungslücke … „Ich bin auch überglücklich, deine Eltern kennengelernt zu haben, Nael. Deine und meine Mutter waren in ihrer Schulzeit befreundet. So haben wir uns näher kennengelernt …“ … … … und mein Vater war Inselkönig auf einem Eiland. Wo rührt diese Erinnerung her? Lotta versinkt einen Moment in Nachdenklichkeit … … … D a s hatte sie als Kind in Schweden immer gesagt, ebenso die Story, dass ihre Mutter ein Engel im Himmel sei.

Als Lotta versichert, dass alles gut bei ihr laufe, kommt Nael schon mit der nächsten unbeantwortbaren Frage um die Ecke. „Davon gehe ich auch aus, du wirst sicher schon viel in deinem Leben erlebt haben und hast das alles gemeistert. Du bist ja allein erziehend. War das eigentlich schon immer so?" Höm, öm, ähhh. Verdammt! Von wem stammt ihr Kind? Das kann doch nicht wahr sein, dass einem so etwas entfällt! Irgendwie schrillen Alarmglocken in ihrem Hirn. Wird sie jetzt komplett meschugge?! ‚Ich … weiß es … nicht‘ wird kaum eine glaubwürdige Antwort sein – auch wenn es jetzt tatsächlich so ist. Sie kam bereits mit Takatuka hier an. Also kann es von keinem der Herren sein, die sie hier erst kennenlernte. Dann … war sie vielleicht doch schon immer …? „Danke, Nael, dass du an mich glaubst. Das ist schön, gibt mir mehr Mut. Tja, ich … äh, musste mich schon immer allein kümmern … um Takatuka.“ Das gibt es hier öfter, ist wahrscheinlich das Stimmigste … und … und … One-Night-Stand, das passt. Hört man hier auch öfter, dann muss sie sich gar nicht erinnern können: „One-Night-Stand!“, wiederholt sie laut, verlegen die Achseln zuckend und versucht damit, alles Weitere an Nachfragen abzudecken. Wo es sonst nichts zu erzählen gibt, gibt es auch keine Fragen.


Auf Lottas Ablenkungsmanöver hin nimmt Nael einen Schluck Tee, stellt die Tasse ab und erzählt von seinen beruflichen Fortschritten: "Es läuft sehr gut in der Staatsanwaltschaft. Natürlich ist es anders, ich muss erstmal reinkommen und mir die Arbeitsweise des Gerichts aneignen. Es gibt strenge Vorgaben, die ich einzuhalten habe. Aber es macht Spaß. Die Kollegen sind auch in Ordnung, die meisten sind jedoch schon wesentlich älter als ich." Er zuckt mit den Schultern. "Ich hätte auch die Möglichkeit nach einiger Zeit in Schulen oder Universitäten zu lehren. Das fände ich schon interessant. Meinst du deine Schule hätte auch Interesse an einer Rechtskunde-AG?" Mhm, das klingt eigentlich sehr interessant, was Nael da macht und plant. „Du hast bestimmt auch eine Menge Arbeit und es freut mich, dass es dir gut gefällt. Dann bist du ja schon früh deinen Zielen näher, wenn die anderen älter sind.“ Ja, das kann sich Lotta gut vorstellen, dass Nael sehr verantwortlich plant und vorgeht.


„Und deine Idee, Lehrer oder so zu werden finde ich prima. Du kannst ja auch mit Takatuka gut umgehen, bist ein sehr freundlicher Sim. Ich kann mir vorstellen, dass du auch mit Schülern und Studenten sehr gut zurechtkommst. Probiere das doch mal aus mit der Rechtskunde-AG. Ich kenne die Rektorin, die nimmt für verschiedene Themen externe Honorarkräfte in den Lehrbetrieb auf. Soll ich dich ihr mal vorstellen?“ Lotta lächelt Nael verschmitzt an: „Ich unterrichte da sogar Sport und kann nicht mal schreiben oder lesen. Die Rektorin hat ein großes Herz!“ Da fällt Lotta gerade ein, dass sie eigentlich noch an ein paar Hausaufgaben machen sollte, um Jenkins möglichst schnelle Fortschritte zur Vermeidung weiterer Schwungübungen zu präsentieren. Das heißt dann eigentlich, keinen der Freunde zur Nacht, mhmm?! Na, nach dem Lernen, direkt zum Schlafengehen schon, oder?

Lotta fällt doch noch etwas ganz anderes ein: „Verstehst du dich eigentlich mit deiner Schwester Alma? Ich hatte nie Geschwister!“ Nur Tommy und Annika als Freunde und die kamen als Geschwister klar, waren sich viel ähnlicher als … Bruder und Schwester der Garcias. Lotta sieht Nael neugierig an.


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:08
avatar  Knox
#206
avatar
Hausmeister

„Ich bin auch überglücklich, deine Eltern kennengelernt zu haben, Nael. Deine und meine Mutter waren in ihrer Schulzeit befreundet. So haben wir uns näher kennengelernt …“ Ach daher kennen die Beiden sich. Hatte nicht Mama soetwas erwähnt?

„Danke, Nael, dass du an mich glaubst. Das ist schön, gibt mir mehr Mut. Tja, ich … äh, musste mich schon immer allein kümmern … um Takatuka.“ Ach ja? „One-Night-Stand!“ Achso! Hmm.. für mich wäre das nichts. Aber jedem das Seine. "Sie ist auf jeden Fall wundervoll, deine Tochter!"

„Du hast bestimmt auch eine Menge Arbeit und es freut mich, dass es dir gut gefällt. Dann bist du ja schon früh deinen Zielen näher, wenn die anderen älter sind.“ Er nickt zustimmend. Mal sehen, ob ich eines Tages den Richterstuhl betrete.

„Und deine Idee, Lehrer oder so zu werden finde ich prima. Du kannst ja auch mit Takatuka gut umgehen, bist ein sehr freundlicher Sim. Ich kann mir vorstellen, dass du auch mit Schülern und Studenten sehr gut zurechtkommst. Probiere das doch mal aus mit der Rechtskunde-AG. Ich kenne die Rektorin, die nimmt für verschiedene Themen externe Honorarkräfte in den Lehrbetrieb auf. Soll ich dich ihr mal vorstellen?“ Nael nickt. "Ja, gerne, das wäre wunderbar!"

„Ich unterrichte da sogar Sport und kann nicht mal schreiben oder lesen. Die Rektorin hat ein großes Herz!“ Nael denkt nach und ist erstaunt. "Die Rektorin scheint wirklich sehr gut zu sein. Ich freue mich sie kennen zu lernen."

„Verstehst du dich eigentlich mit deiner Schwester Alma? Ich hatte nie Geschwister!“ Nael seufzt kurz. "Eigentlich verstehen wir uns sehr gut, aber meine Schwester ist manchmal.. wie soll ich das sagen.. kompliziert ist das falsche Wort. Anders. Ja, das trifft es." Er hält kurz inne. "Du musst dir das so vorstellen. Meine Schwester und ich sind vom Typ her anders. Sie ist eher der Spaß-Mensch, naiv dazu und naja, sie weiß nicht immer, was sie will. Ich bin da ganz anders. Ich verfolge klare Linien. Arbeit steht für mich an oberster Priorität. Auch wenn meine Eltern genau das manchmal kritisieren - ich tue zu wenig für mich, vernachlässige mein Privat- oder Liebesleben. Aber das ist eine andere Geschichte." Er trinkt einen Schluck Tee. "Jedenfalls hat Alma manchmal das Gefühl, dass unsere Eltern mich mehr lieben, das ist aber gar nicht der Fall. Wir werden gleich geliebt. Sie ist nicht meine Konkurrentin, sondern meine Schwester."

Er trinkt noch mal einen Schluck und seine Tasse ist leer. Dann beginnt er weiter zu sprechen. "Wo wir gerade bei Alma sind. Wie gut seit ihr eigentlich befreundet? Alma war letztens.. wie soll ich das sagen?.. Etwas merkwürdig. Und irgendwie hatte das mit dir zu tun. Wenn du dazu nichts sagen darfst, verstehe ich das. Also fühl dich nicht gezwungen!"


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:09 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 01:57)
avatar  Knox
#207
avatar
Hausmeister

"Sie ist auf jeden Fall wundervoll, deine Tochter!" Lotta hört diese Worte aus Naels Mund und ist ganz glücklich. Dann macht sie wohl nicht alles falsch. Er fragt zum Glück nicht weiter nach der Herkunft des Kindes nach. One-Night-Stand war dann wohl die richtige Wahl als Auskunft. Wäre ja auch prinzipiell möglich. Lotta weiß es ja nicht mehr.

Lottas Angebot, ihn der Rektorin für eine Rechtskunde-AG vorzustellen nimmt Nael gerne an: "Ja, gerne, das wäre wunderbar!" Er ist erstaunt, dass Lotta ohne Lese- und Schreibfertigkeit Sportlehrerin sein kann: "Die Rektorin scheint wirklich sehr gut zu sein. Ich freue mich sie kennen zu lernen." Lotta lächelt hocherfreut, auch mal einen Gefallen an Familie Garcia zurückgeben zu können: „Ich ruf‘ dich an, sobald ich mit ihr gesprochen und was vereinbart habe, Nael!“


Zur Geschwisterfrage seufzt Nael kurz: "Eigentlich verstehen wir uns sehr gut, aber meine Schwester ist manchmal.. wie soll ich das sagen.. kompliziert ist das falsche Wort. Anders. Ja, das trifft es." Er hält kurz inne. "Du musst dir das so vorstellen. Meine Schwester und ich sind vom Typ her anders. Sie ist eher der Spaß-Mensch, naiv dazu und naja, sie weiß nicht immer, was sie will. Ich bin da ganz anders. Ich verfolge klare Linien. Arbeit steht für mich an oberster Priorität. Auch wenn meine Eltern genau das manchmal kritisieren - ich tue zu wenig für mich, vernachlässige mein Privat- oder Liebesleben. Aber das ist eine andere Geschichte." Er trinkt einen Schluck Tee. "Jedenfalls hat Alma manchmal das Gefühl, dass unsere Eltern mich mehr lieben, das ist aber gar nicht der Fall. Wir werden gleich geliebt. Sie ist nicht meine Konkurrentin, sondern meine Schwester."

‚Anders‘ hatte auch Hannah über ihre Tochter gesagt. Spaß haben zu wollen versteht Lotta ja auch und eine gewisse Naivität kann sie sich selber in vielen Dingen nicht absprechen. Aber diese Vehemenz auf ein … befremdliches Ziel zuzusteuern? Und dann mit dieser zuletzt sehr fragwürdig erscheinenden Mia näher befreundet zu sein? Alma kannte sie doch scheinbar länger. War ihr nichts Merkwürdiges aufgefallen? Mhm, sei es drum. Um Hannahs, José und Naels Willen will Lotta versuchen, halbwegs umgänglich mit Alma zu verkehren, wenn sie sich begegnen. Und eigentlich muss sie ja noch was wieder gut machen wegen dieser Bedrohung. Die war auch … merkwürdig von ihr, Lotta. Aber, was macht sie sich eigentlich Gedanken …? A l l e sind hier irgendwie merkwürdig! Und das Angebot ihrer Wiedergutmachung hat ja nicht geklappt, ist ja … ähm, abgehauen! Im Prinzip hatte sie … Alexander zuletzt … Mia und Alma wohlfeil angeboten. Öhm, hört sie sich eigentlich manchmal selber zu? Hatte er das etwa mitbekommen? Äh, tja … nächstes Thema …

Nael trinkt noch mal einen Schluck und seine Tasse ist leer. Dann beginnt er weiter zu sprechen. "Wo wir gerade bei Alma sind. Wie gut seit ihr eigentlich befreundet? Alma war letztens.. wie soll ich das sagen?.. Etwas merkwürdig. Und irgendwie hatte das mit dir zu tun. Wenn du dazu nichts sagen darfst, verstehe ich das. Also fühl dich nicht gezwungen!"


Oh, verdammich … doch noch gleiches Thema … Puh! Nachdenk, nachdenk, nachdenk … „Alsoooo, so richtig … sind wir wohl nicht befreundet … Alma und ich. Wir sind vielleicht beide … sehr … anders, könnte man wohl sagen! Öhm. Und dann gibt’s da noch Mia, die ganz besonders anders ist. Also schlechthin gesagt … sind wir drei … recht verschieden … will ich wohl meinen!“ Ja, so langsam tastet sich Lotta vor …mit voll gehaltvollen Aussagen. „Wir waren wohl … alle etwas merkwürdig drauf – eine Zeitlang! Ähm, ich glaube aber … der Grund dafür … hat sich … verlaufen!“ Verlaufen ist gut! Wer weiß, wo er hingelaufen ist. Weggelaufen möglicherweise. Wurd‘ wohl alles etwas zu viel. Ja, weglaufen möchte Lotta auch von Zeit zu Zeit. Macht man nur nie mit Kind.

Lotta trinkt auch gerade ihren letzten Schluck Tee aus. Na, die Antwort war doch zufriedenstellend, oder? Lotta grinst Nael breit an: „Noch’ne Tasse Tee?“ Sie erhebt sich und beginnt schon mal die Teller abzuräumen.


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:09
avatar  Knox
#208
avatar
Hausmeister

Naels Fragen wurden soweit beantwortet. Ihm ist klar, dass Almas letztes Gespräch über ihn und Lotta irgendein wirres Gedankenspiel von Alma war. „Noch’ne Tasse Tee?“, fragt Lotta. "Ja gerne, eine Tasse nehme ich noch und dann mache ich mich auf dem Heimweg. Hast du noch was vor heute?"


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:09 (zuletzt bearbeitet: 16.04.2023 01:58)
avatar  Knox
#209
avatar
Hausmeister

"Ja gerne, eine Tasse nehme ich noch und dann mache ich mich auf dem Heimweg. Hast du noch was vor heute?" erwidert Nael gerade auf das Angebot Lottas zu einer weitere Tasse Tee. Lotta brüht noch eine Kanne auf, setzt sich mit zwei weiteren dampfenden Tassen an den Tisch …


… und zückt eine Kladde hervor. „Oh ja, stelle dir mal vor – nach der Hausarbeit folgen noch Hausaufgaben!“ fröhlich zeigt sie Nael ihre ersten Schreibübungen vom Morgen im Schulunterricht. „Ich will das so schnell wie möglich lernen…“


 Antworten

 Beitrag melden
14.04.2023 22:09
avatar  Knox
#210
avatar
Hausmeister

Fröhlich zeigt Lotta Nael ihre ersten Schreibübungen. „Ich will das so schnell wie möglich lernen…“
Er schaut ihr zu. "Ich sage ja, du schaffst das. Super!" Er lächelt stolz. Dann nimmt er einen Schluck Tee.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!