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San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
Alexander wirkt nicht weniger neben der Spur als Lotta selber. Sie hofft, dass sie dies nicht mit verursacht hat. „Hi.“ erwidert er nur und erklärt im nächsten Moment:„Tut mit Leid. Ich wollte dich nicht stören ich... Ich war nur... irgendwie...“ Die zeigende Hand zeigt an seiner rechten Schulter vorbei, hinter ihn. „Also...“ Er scheint den Faden verloren zu haben und seufzt. „Ich konnte nicht schlafen und hab mir ein wenig die Beine vertreten... ich kam ganz zufällig hier vorbei...“
Zufällig? Lotta wendet sich besser erstmal diesem netten Kätzchen zu. Ihr ist egal, ob zufällig, absichtlich … Hauptsache, er ist da, stellt sie gerade für sich fest. Bis sie ihre Gedanken sortieren kann, ist Geplauder über Katzen sicher erstmal unverfänglicher, oder? Das ist aber auch eine schöne, eine wirklich niedliche Katze. Dieses Fell … „Äh Jah! Vor Jahren zugelaufen.“, antwortet Alexander auf ihre Frage, ob das Tier mit dieser wunderbaren Fellzeichnung zu ihm gehöre. „Was ein Zufall, der Wolf ist uns auch zugelaufen.“, entgegnet sie lächelnd. Obwohl ..., sie hatte auch immer den Eindruck, der Wolf hatte sie gesucht. Lotta beugt sich runter und die Katze überlässt sich willig ihren kraulenden Händen, schnurrt und purrt … ja, wie der Wolf. Vielleicht hat er eine Katze in seinen Genen? Lotta ist sich nicht ganz sicher, ob nur sie glaubt, dass er schnurren kann. Deswegen, besser … nichts dazu sagen. Erstmal hören, ob andere das auch meinen. „Em... Rudy.“, gibt Alexander endlich auf die weitere Nachfrage bekannt. „Rudy? Ein Kater? Ein schöner Name“, erwidert Lotta. Der Kater streicht um ihre Beine, schmiegt sich an, schnurrt ohne Ende …
„Ich bin ein wenig... vergrübelt..“ räumt Alexander gerade ein, um wohl seine augenblickliche Verfassung zu erklären. Er reibt sich den Nacken, sieht zu Lotta herunter und reicht ihr seine Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Dabei lässt er sie nicht aus den Augen. „Vielleicht wäre etwas Tee genau das Richtige jetzt.“ raunt er und schaut sie weiter an … Lotta kann nicht mehr atmen, die Zeit steht still, während sie Alexander nur stumm anschaut … 

Sie muss aber wieder atmen … holt einmal kurz heftig Luft. Tee! Ach ja, sie hatte zu Tee eingeladen … und Milch. Milch in Tee. Äh nein, nein. Milch für Katze und Tee … für Alexander. Er hält noch immer ihre Hand. Sie schaut kurz drauf und wieder hoch zu ihm. „Ja, Tee wäre jetzt genau das Richtige …“, antwortet sie wie aus weiter Ferne. „Komm!“ sagt sie einfach nur und zieht ihn Richtung Haus, lässt die Hand nicht los. An der Haustür dreht sie sich noch einmal zum Kater um, lächelt: „Na komm schon, du auch!“ und öffnet die Tür. Als könnte das Tier verstehen – wie der Wolf auch – lässt es sich kein zweites Mal auffordern und saust ins Haus hinein. Lotta lacht. Seit langem zum ersten Mal wieder richtig herzhaft.
Wohin? Lotta ist sich nicht sicher, wo sie Alexander am besten platzieren sollte … und den Kater. Sie blickt zum Kinderzimmer. Der Wolf ist immer noch recht ruhig, Entweder döst er tief oder er hält alles für wirklich sicher. Lotta schaut zum Kater. Ob Rudy des Wolfes Geruch bemerkt? Wie die beiden wohl aufeinander reagieren werden? Böser vertreibt nur unbekanntes Getier. Wie er wirklich zu Katzen steht, ist Lotta nicht ganz klar, obwohl bei Marie und Christins Katzen zeigte er eher Spieltrieb. Ist er vielleicht … mit Katzen aufgewachsen? Das könnte einige seiner Verhaltensweisen erklären. Zuweilen pirscht er sich wie eine Katze im geduckten Gang an.
Während Lotta sich weiter nach der angemessenen Sitzgelegenheit umschaut, bemerkt sie, dass sie noch immer Alexanders Hand hält. Etwas verlegen lächelnd lässt sie los. „Ähm … äh …!“ Jetzt wird sie garantiert gerade etwas rot. Sie bückt sich schnell nach dem Kater, der schon wieder um ihre Beine streicht, um Alexander gerade nicht in die Augen sehen zu müssen, hebt das Tier hoch: „Ach, du bist aber auch ein Süßer …“, schnurrt sie ihn an und drückt das Fellbündel an ihre Brust. Äh … Öhm, der Kater ist ein Süßer verstehen doch alle hier richtig, oder? Lotta schickt einen schnellen Blick Richtung Alexander. „Ähm … nimm doch bitte … Platz …“, weist sie einladend mit einer freien Hand Richtung Wohnküche. Er sucht sich am besten selber aus, wo er sitzen möchte. „Ich schau dann für den Kleinen hier mal, was ich Gutes finde.“ 

Lotta wendet sich mit Kater auf dem Arm zum Kühlschrank, schaut rein. Mhm, sie hat seit Stunden nichts gegessen. Ist etwas hungrig. Sie blickt Alexander entgegen, der wohl noch immer den richtigen Platz für sich sucht. Er sieht ein bisschen abgemagert aus. „Ich könnt‘ ein bisschen mehr vertragen als nur Tee. Wie sieht‘s mir dir aus?“ Etwas besorgt hakt sie nach: „Du siehst nicht gut aus. Ist das immer noch die Nachwirkung von der Partybowle? Wir hatten alle Hände voll zu tun mit dir. Dein Freund Nikolai hat dir sehr zur Seite gestanden. Ein feiner Kerl, wirklich!“ Lotta kramt etwas Milch hervor, setzt den Kater auf den Boden, um ein Schälchen mit Milch zu füllen, die sie gleich neben das Tier stellt. Sie streicht ihm nochmal übers Fell, während er schon zu schlabbern anfängt. Sie lächelt. Ein schönes Tier!
Sie erhebt sich wieder, um sich endlich an den versprochenen Tee zu machen. Von der Teemaschine aus wendet sie sich erneut an Alexander: „Wenn dir immer noch schwindelig ist, nimmt besser das Sofa. Ich bring dir den Tee dahin. Dich hatte es ja besonders erwischt. Maryama geht’s soweit schon wieder ganz gut hat sie mir auf Mobilphon mitgeteilt.“ 
Das Teewasser zischt und röchelt einen Moment gluckern durch die Maschine. Lotta füllt einen Becher für Alexander ab und blickt sich wieder um, wo er Platz genommen haben könnte. „Ist deine Geldbörse wieder aufgetaucht?“ Sie füllt einen zweiten Becher für sich ab und geht mit beiden Tassen auf ihn zu. Oh Gott, dieses … Déjà Vu! Sie bekommt Herzklopfen, Pulsbeschleunigung. Denkt er … ob er … Sie versucht, ruhig weiterzugehen. Alexander steht immer noch mitten in der Küche. Der Kater schlabbert seine Milch. Lotta hält Alexander eine Tasse entgegen, die Hand nicht ganz ruhig. Wo, fragt ihr Blick, sollen wir uns setzen …?

Dieses Knistern immer wenn sie allein sind. Alexander ermahnt sich. Nur Freunde. Nur.... Freunde... klar! Sie sieht ihn an, nach dem sie aufgestanden ist und holt plötzlich Luft. Alexander lächelt schief, wirkt dabei etwas verwirrt. Doch sie lässt keinen Raum zum nachdenken und zieht ihn mit sich. Der Kater folgt. Alexander fragt sich was mit dem Wolf ist. Er hat noch nie gesehen, wie Rudy mit anderen Tieren agiert hat. Er wünschte er könnte ihm sagen er soll nicht das ganze Haus verwüsten, wenn er Böser Wolf sieht und sie sich durch die Möbel und Dekorationen jagen. Alexander hört es schon scherbeln. Er sieht bei diesen Gedanken Lotta an die mit dem Kater schmust aber nur zum Schein. 

Erst als sie ihm etwas mehr als nur Tee anbietet kommt er zu sich. Was? Wie? Achso... Essen... Er reibts sich die Stirn. „Du siehst nicht gut aus. Ist das immer noch die Nachwirkung von der Partybowle? Wir hatten alle Hände voll zu tun mit dir. Dein Freund Nikolai hat dir sehr zur Seite gestanden. Ein feiner Kerl, wirklich!“ "Gute Frage. Ist es die Bowle... oder doch das andere?" Der Kater hat bereits kapiert, dass es gleich etwas leckeres für ihn gibt und beobachtet Lotta zu ihren Füssen.
Alle Hände voll zu tun? Was hat er denn gemacht? Er schüttelt den Kopf. Nein er sollte jetzt nichts essen... oder doch? Er weiss es nicht. Wie kann man nur so unentschlossen sein?
Lotta weiss offenbar bescheid über die Geschehnisse auf Almas Party. Er sollte die Chance nutzen. Sie geht zur Teemaschine. „Wenn dir immer noch schwindelig ist, nimmt besser das Sofa. Ich bring dir den Tee dahin. Dich hatte es ja besonders erwischt. Maryama geht’s soweit schon wieder ganz gut hat sie mir auf Mobilephone mitgeteilt.“ Gut, dass es Maryama gut geht... er hatte sich seit der Party zu fast nichts aufraffen können... nicht mal um sich nach dem Wohlbefinden seiner Freunde zu erkundigen... Toller Typ...
Ja ihm ist irgendwie schwindlig... aber nicht von der Bowle... Die menge an Informationen die er hier bekommt, in dieser Umgebung wo er schon mal... und Lotta... sie sollte... er ... sollte...
„Ist deine Geldbörse wieder aufgetaucht?“ sie kommt mit zwei Tassen auf ihn zu. Das weiss sie auch?
Alexander nimmt die heisse Tasse entgegen und sieht sich um. Hinter sich entdeckt er die Couch. Mit einer Kopfbewegung lädt er Lotta ein sich dort mit ihm zu setzten. "Okay.. ähm..." Er sammelt seine Gedanken. Die Arme auf den Knien die Tasse mit beiden Händen festhaltend, sieht er dem Dampf kurz zu wie er aufsteigt. 
Dann hebt er den Kopf. "Ich erinner mich an fast nichts mehr..." er zögert. Ja diese Tatsache beschämt ihn ein wenig. "Ich habe von Nael gehört, das irgendwas mit dieser Bowle war... und aufgewacht bin ich bei Nikolai zu Hause..." Er sieht wieder auf die Tasse. "Ich hatte ein riesiges Trara wegen der fehlenden Brieftasche... und dann.." sollte er ihr das erzählen? Kennt sie Mia überhaupt? "Jedenfalls ist sie wieder da... die Brieftasche." schliesst er. "Ich hab mir diese Party wirklich anders vorgestellt." ergänzt er resigniert. Ja weil er jetzt wieder am Anfang steht. Schon wieder.
Er sieht Lotta in die wunderschönen Augen. Dabei kann er nicht verbergen wie ihm zu mute ist. Er weiss sie kann ihm nicht helfen, aber er wünschte sich sie könnte es.
Es ist nicht einfach eine Party zu rekonstruieren. Vor allem weil auf so Partys jeder immer etwas anderes behauptet. Oft hat jeder irgendetwas getan oder gesagt was er jemandem der sich gar nicht mehr erinnert lieber verheimlicht... Aber nicht Lotta... "Kannst du mir sagen was sich abgespielt hat?" fragt er ohne wegzusehen. "Dir vertraue ich..." Das ist wahr. Keine Ahnung woran das liegt oder was sie vertrauensseliges an sich hat, aber er tut es.
Alexander nimmt die heisse Tasse entgegen und sieht sich um. Hinter sich entdeckt er die Couch. Mit einer Kopfbewegung lädt er Lotta ein sich dort mit ihm zu setzten. Oh, und sie dachte er lege dort die Füße hoch … wie man das so macht, wenn einem schwindelig ist … und sie hätte ihm dann eine Tasse gebracht … wie einem Kranken … und hätte sich dann brav auf einen Stuhl gesetzt … dort drüben … Ok, dann daneben. Wirkt ja komisch. wenn sie ablehnt … "Okay.. ähm..." Alexander stützt die Arme auf den Knien die Tasse mit beiden Händen festhaltend, sieht er dem Dampf kurz zu wie er aufsteigt. Lotta setzt sich langsam … und versucht sich halbwegs zu fassen … so nah … bei ihm.
Alexander hebt den Kopf. "Ich erinner mich fast nichts mehr..." er zögert. Er wirkt beschämt. Das tut Lotta so leid. Er kann doch nichts dafür. Diese Mia … Siedend heiß fällt Lotta plötzlich ein, dass … Alma … Mia … und sie … Oh, jeh! Schnell nimmt sie einen Schluck aus ihrer Tasse, um den Schreck runter zu spülen. Sie war so neben sich zuletzt. D a s hatte sie völlig vergessen. Und sie braucht ja auch gar nicht mehr, was Mia vielleicht herzustellen vermag. D a s ist alles sinnlos, ja überflüssig geworden seit …, seit sie weiß, dass da nichts mehr sein wird, nach dem sie suchen kann.
"Ich habe von Nael gehört, das irgendwas mit dieser Bowle war... und aufgewacht bin ich bei Nikolai zu Hause..." Alexander sieht wieder auf die Tasse. Ah, ja, die Bowle, der Stoff, den Lotta von Mia wollte … über Alma. "Ich hatte ein riesiges Trara wegen der fehlenden Brieftasche... und dann.. Jedenfalls ist sie wieder da... die Brieftasche." schliesst er. "Ich hab mir diese Party wirklich anders vorgestellt." ergänzt Alexander und wirkt dabei so resigniert, dass Lotta ihn am liebsten ganz fest in Arme nehmen, drücken und trösten möchte. Und noch ein bisschen sanft durch das Haar streichen und über die Wange uuuund ganz doll trösten natürlich, ja, genau. Lotta hält ganz doll ihre Tasse fest, nimmt noch ein Schluck und noch einen … Alexander sieht ihr nun direkt in die Augen ... Sie spiegelt sich in seinen, kann sie sehen …, wenn man lang genug hinschaut. Ihr wird warm … vom Tee bestimmt.
Alexander sucht etwas in ihrem Blick? Hilfe? Wie kann sie helfen? Er suchte doch seine Schwester. Es ist furchtbar, etwas nicht finden zu können, nachdem man sehnsüchtig suchte. Sie versteht das. Und den Schmerz und die Leere, wenn man glaubt, versagt zu haben oder dass nichts mehr ist. "Kannst du mir sagen was sich abgespielt hat?" fragt er ohne wegzusehen. "Dir vertraue ich..." Und sie ist ... verloren! Vollends.
Wieso hatte sie Angst, sich an ihn zu verlieren? Dieses Vertrauen hat sie gar nicht verdient! Warmherzig wie bedauernd lächelt sie Alexander an, streicht eine Strähne seines Haares aus der Stirn und lässt die Hand sanft weiter über seine Wange runtergleiten. „Es tut mir so leid!“ Und das umfasst alles. Das Bedauern, dass er seine Schwester nicht fand, dass er so folgenschwer auf der Party abstürzte, sich nicht erinnern kann und so sehr darunter leidet und … dass sie ihn einfach wegjagte wegen, … wegen, ja wegen was? Nur wegen ihrer Sorgen. Sie ließ ihm nie selber eine Wahl! 

Lotta stellt jetzt tatsächlich ihre Tasse weg, umarmt Alexander, drückt ihn, wiegt ihn ein wenig, streicht ihm übers Haar, blickt ihm erneut in die Augen als sie sich wieder zurücklehnt und ihn wieder loslässt: „Dann will ich dir erzählen, was ich weiß, helfen, wo ich vermag und … erklären, was ich verschwieg.“ Lotta holt tief Luft, steht auf und wandert beim Berichten ruhelos im Raum herum. Sie kann jetzt nicht fest auf einem Platz sitzen oder sich direkt neben ihm darauf konzentrieren, was sie jetzt vermitteln sollte.
„Die Party verlief anfangs … normal würde ich sagen – so allgemein. Ich selber war … am Abwägen … ob ich reden oder gehen sollte … und wollte dann doch lieber schon früher aufbrechen – wegen Mia und Christin.“ Lotta schaut kurz zu Alexander rüber und dann lieber wieder weg. Der Teil macht sie verlegen. Sie nimmt ihre Wanderung wieder auf: „Es ging dann alles sehr schnell … Als ich eure kleine Gruppe passieren wollte, sah ich … dass Nikolai Bilder rumzeigte … von dir … und mir. Christin und Mia wirkten … wirklich nicht amüsiert. Und ich war … erschrocken. Gleichzeitig begannst du zu taumeln und zu straucheln. Christin und ich haben dich untergehakt und in einen der Schlafräume der Garcias gebracht. Maryama, Dr. Okoye und Nikolai folgten auch. Mia wohl auch, das weiß ich nicht mehr so genau.“
Lotta sieht angespannt zu Alexander rüber, ob er dem Erzählten soweit folgen kann. Scheinbar schon. Also weiter im Text. „Dr. Okoye versuchte, uns rauszuschicken. Ich bin auf jeden Fall … mit deinem Freud Nikolai raus. Und … und … und …“ Oh je, jetzt fängt sie das Stottern an. „Äh, hat Nikolai nicht vielleicht schon davon erzählt …? Scheinbar nicht, dem Blick nach … Noch einmal tief Luft holen. „Ich hab‘ ihn etwas laut gescholten … wegen der Bilder und weil ich erst dachte er hätte dir … wie im Restaurant …“ kurzer Seitenblick, „… zu viel Alkohol aufgedrängt!“ Ja, aber sie selber war ja da abgestürzt! Knirsch! Und jetzt noch ein bisschen schnell genuschelt leise: „… büschen doll geboxt … rausgrannt … Und als ich zurückkam, wollte dich Mia gerade in deinem benommenen Zustand wegschleppen. Nikolai und ich haben dich ihr abgenommen und dann wieder zurückgetragen … büschen … gegnseitig anbrüllt … und dann wurde auch Maryama ganz dun von so‘nem Glas in ihrer Hand, ist gleich neben dir umgekippt.“ Ist er noch wach? Ja, Alexander schläft noch nicht.
Der Kater schmiegt sich um Lottas Beine. Gedankenverloren hebt sie ihn hoch, vergräbt einen Moment das Gesicht im dichten Fell und krault ihn weiter auf dem Arm. „Nikolai hat’s noch vor mir geschnackelt, dass da was in der Bowle sein musste, ist losgerannt und hat sie entsorgt.“, führt Lotta ihren Bericht weiter aus. „Da torkelten dann aber schon einige Partygäste mehr … Also, da war sowas in der Bowle, das hatten wir am Filmset auch schon mal … Irgendwie so etwas wie KO-Tropfen. Aber erst als Mia Nikolai so schwer belastete …“, Lotta ist jetzt richtig empört, „… und auch noch die Polizei rufen lassen wollte, hab‘ ich das erste Mal gedacht, dass sie das selber war und hab das den Sanitätern auch gesagt. Denn später hat sie nochmal versucht, dich benommen wegzuschleppen.“ Lotta setzt sich jetzt direkt neben Alexander, ihre Augen blitzen. „Nikolai war ganz schön souverän, nachdem er erst vor Angst wegrannte und ich aus Sorge hinterherrannte.“ Sie nickt bestätigend mit dem Kopf, was für’n feinen Kerl sich doch dann aus Nikolai noch entpuppt hatte. Mhmm! „Er hat dich ihr wieder abgenommen und sie musste allein mit dem Taxi nach Haus, in dass sie dich fast gestoßen hätte.“ Lotta lehnt sich zurück. Lächelt leicht vor sich hin. „Das ist ein ganz feiner Freund, den du da hast. Wir mussten ein Taxi nehmen und haben alles Geld, was wir hatten, dafür zusammengesucht. Nikolai stellte dabei fest, dass dein Portemonnaie weg war.“ Sie hebt leicht die Schulter. „Das war’s, Nikolai hat dich mit zu sich genommen und ich konnte an meinem Haus aussteigen.“
Lotta zieht die Knie unter sich aufs Sofa schaut Alexander einen Moment nachdenklich an: „Ich hätte Mia das vorher gar nicht zugetraut, aber auf der Party war sie so … anders als am Strand!“ Der Moment dehnt sich … Sie schaut noch immer Alexander an. Wollte, sollte sie noch was sagen? „Wo hast du sie … gefunden? Die Geldbörse, meine … ich?“ Sie schweigt eine Weile, verliert sich so langsam in Alexanders Blick: „Noch Fragen?“ Minutenlange Stille erfüllt den Raum, in der sich beide nur stumm ansehen.
Er vertraut ihr, dann sollte sie das auch: „Ich hab‘ gelogen … als ich sagte ‚nur Freunde‘.“ Das Herz pocht ihr bis zum Hals. „Ich hatte nur … Angst!“
Charakter: Alexander
Geschichtsstrang: Nachwehen
Lotta streicht eine Strähne seines Haares aus der Stirn und lässt die Hand sanft weiter über seine Wange runtergleiten. „Es tut mir so leid!“
Alexander sieht sie an. Was tut ihr Leid? Hat sie etwas auf der Party getan von dem er auch nichts mehr weiss? Kaum merklich verengen sich seine Augen während er darüber nachdenkt und sie ihn in die Arme schliesst. Er kann sich nichts darunter vorstellen. "Zu früh gefreut mit dem Vertrauen. Kommt davon... du weisst schliesslich nichts über sie. Nichts!" Der Kater hat sein Mahl beendet, sitzt neben dem Kaffeetisch auf dem Teppich und leckt sich die Pfote.
Lotta steht auf und beginnt zu erzählen.
Alexander erinnert sich wieder an die Fotos. Nikolai wollte ihm die Person im Hintergrund zeigen. Warum ist Lotta so verlegen wegen Mia und Christin? Haben die zwei etwas zu ihr gesagt? Sie kennt Mia also... Lotta fährt fort.
Sie erzählt den Teil der ihm schwerer fällt zu begreifen. Ja irgendwas war da nach dem Getränk, aber der Rest ist weg. Nur Bruchstücke. Lottas Erzählungen triggern diese ein bisschen, so dass er ein paar Bilder dazu gewinnt. Ja da war etwas mit einem Bett und Christin.... Jemand hat seine Hand gehalten. Er weiss, dass er gestresst war. Aber das Gefühl ist das einzige was er abrufen kann. Die Bilder sind weg.
„Ich hab‘ ihn etwas laut gescholten … wegen der Bilder und weil ich erst dachte er hätte dir … wie im Restaurant …“ Lotta wird verlegen und nuschelt etwas was sich danach anhört als hätte sie Nikolai eine reingehauen. Okay. Das ist Lustig. Das hätte Nikolai ihm erst erzählt, wenn er das Gefühl gehabt hätte das Gras über die Sache gewachsen ist. Dann wäre es nur noch eine Geschichte über die man auch lachen soll.
Alexanders lächeln verschwindet als sie Mia erwähnt. Wegschleppen? Wohin? Also war Mia um ihn herum. Sie hätte ihm ohne Probleme die Brieftasche abnehmen können... was sie wohl auch getan hat... aber warum... Das Geld, alles wichtige ist noch drin. Eigentlich hat überhaupt nichts gefehlt. Was hatte sie also davon?
Alexander hört weiter zu. Maryama hats auch erwischt. Er hatte die Bowle gemacht... Eigentlich war da auch nicht sonderlich viel Alkohol drin. Eigentlich wollte er überhaupt nichts rein kippen. Warum? Weil er wusste, dass Lotta die Party besucht... Aber er hats dann doch getan. Die Gäste sollten sich nicht bei Alma beschweren. Und so wie er die Bowle gemixt hat, hatte auch jeder andere das tun können... später. 
Lotta erzählt von KO-Tropfen und dem zweiten Versuch von Mia. Wie hatte er das nicht mitkriegen können. Alexander kann es fast nicht glauben.
„Ich hätte Mia das vorher gar nicht zugetraut, aber auf der Party war sie so … anders als am Strand!“ sagt Lotta und bestätigt erneut, dass sie sich bereits kennengelernt hat. Ja Mia ist auf jedenfalls anders. „Wo hast du sie … gefunden? Die Geldbörse, meine … ich?“ fragt sie ihn nun. Alexander zögert nicht. Sie hat ihm alles erzählt also tut er das jetzt auch. "Ich hab in der Nacht jemanden an meinem Briefkasten gehört und da stand Mia... mit der Brieftasche. Sie wollte sie heimlich zurück bringen... was ich nicht verstehe." Alexander reibt sich mit zwei Fingern die Augen. "Ich wüsste nicht woher sie weiss wo ich wohne..." Ob sie ihm noch gefährlich wird?
Alexander hat keine Fragen. Jetzt nicht. Es ist einfach zu viel (nicht) passiert für ihn. Irgendwas stimmt mit Mia nicht. Alexander traut ihr langsam auch zu, dass sie hinter der Bowle steckt. Wenn es wirklich ihr Plan war ihn wegzubringen? Was hätte er gemacht wäre Nikolai nicht gewesen? Würde er jetzt gefesselt in einem Keller liegen? Okay... vielleicht etwas übertrieben.. oder? Was will Mia denn von ihm? Es kann doch nicht immer noch das von vor vielen Jahren sein. Das war einmalig gewesen verdammt. Für beide!
Alexander schweigt nachdenklich bis Lotta wieder das Wort ergreift.
„Ich hab‘ gelogen … als ich sagte ‚nur Freunde‘. Ich hatte nur … Angst!“
Alexander hebt den Kopf und sieht sie langsam an. W-Was? "Oha!" Es dauert einen Moment bis Alexander begreift was sie da grade gesagt hat. Er starrt sie an. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt er zu sich und das einzige was ihm einfällt ist: "Angst? Wovor?" Vor dem Vater den sie sucht? Oder sucht Takatukas Vater eher sie? Will der ihnen was? Klang sie deswegen so verschreckt als sie ihn entdeckt hat vor ihrem Haus? Aus dem Nichts baut sich sowas wie Wut auf einen Unbekannten auf. Alexander richtet sich auf dem Sofa auf und nimmt Lottas Hände. 
Er sieht sie an. Es kommt ihm kein anderer Grund in den Sinn weswegen sie Angst haben könnte. Vor ihm muss sie schliesslich keine Angst haben. "Wenn ich da bin, brauchst du keine Angst zu haben." sagt er ernst. 
Der Kater lacht schallend. "Was willst du denn machen? Barkeeper. Ihn betrunken machen?"
"Ich hab in der Nacht jemanden an meinem Briefkasten gehört und da stand Mia... mit der Brieftasche. Sie wollte sie heimlich zurück bringen... was ich nicht verstehe." Alexander reibt sich mit zwei Fingern die Augen, als er auf Lottas Frage, wo er die Brieftasche gefunden hat, antwortet und sich weiter fragt: "Ich wüsste nicht woher sie weiss wo ich wohne..." Lotta kann zwar nicht lesen, noch nicht. Aber dass die Adresse auf dem Personalausweis steht, weiß sogar sie. Alexander muss noch sehr verwirrt sein, dass er da gerade nicht draufkommt. Aber es bestätigt Lotta, dass Mia auch hinter der Bowle steckte und sich auch noch die Brieftasche nahm, … um vielleicht die Adresse zu finden, hm. Mia muss regelrecht versessen auf Alexander sein. Ob das gesund ist?
Als Lotta gesteht, Alexander aus Angst nach ihrer gemeinsamen Nacht weggeschickt und behauptet zu haben, nur Freunde bleiben zu wollen, richtet er sich auf dem Sofa auf und nimmt ihre Hände. "Angst? Wovor?", fragt er und wirkt … ein bisschen … wütend? Hm. Vorhin hatten sich schon … seine Augen leicht verengt als Lotta sich … für Gott und die Welt entschuldigte und ihn tröstend umarmte … fällt ihr gerade ein. Sie hatte es nur kurz registriert und sich erst nichts dabei gedacht. Die Erschöpfung vielleicht, hatte sie gemeint. Alexander schaut sie an: "Wenn ich da bin, brauchst du keine Angst zu haben." sagt er ernst. Lotta guckt etwas irritiert. Wenn du da bist, habe ich Angst! Oder hatte ich! Oder habe ich noch? Christine geht Lotta wieder durch den Kopf. Es war Lotta so wichtig gewesen, bloß nirgendwo schief anzukommen und schon gar nicht in der Nachbarschaft – als junge Mutter mit Kind. Und da hatte sie noch geglaubt, ja nicht ewig hier zu leben, sondern zurückzukehren. Sie versteht auch immer noch nicht ganz wie hier was be- oder verurteilt wird. Man sollte ihr auf jeden Fall nicht Takatuka wegnehmen können.
Da es keine Rückkehr mehr gibt und sie nun hierbleibt, muss sie sich jetzt wohl grundlegend an hiesige Gepflogenheiten anpassen …und Entscheidungen treffen … für und gegen, wird ihr so langsam klar. Wie man das hier halt so macht … Uy, was bedeutet das jetzt konkret? Eigentlich hatte sie eine Entscheidung getroffen, gewissermaßen. Sie hatte vorgehabt zurückzukehren, vor allem wegen Takatuka, und wollte sich das Herz nicht so schwer machen, hatte Angst gehabt, sich an Alexander zu verlieren und nachher nicht mehr gehen zu können …
Und nun? Hat sie Angst einfach geholt zu werden! "Angst? Wovor?", hatte er gefragt. Und schon wieder die Überlegung, was sie wirklich sagen kann. Dagegen kann doch auch Alexander nichts machen, gerät selber vielleicht noch in Gefahr! Es ist nicht sein Kampf! Sie sollte ihn da nicht mit reinziehen. Sie könnte heulen. Er würde natürlich helfen wollen. Er ist so hilfsbereit.

„Ich hatte Angst vor den Nachbarn, dass Christin dich sehen und auf mich wütend sein würde.“, antwortet Lotta schnell. Das ist bzw. war mal eine Sorge, die sie zumindest rauslassen könnte. Nachdem Christin schon auf die Bilder pikiert reagiert hatte und wohl eh ihre eigenen Annahmen dazu hat, könnte es Lotta nun aber mittlerweile auch egal sein. Sie fährt fort: „Christin mag dich auch – wohl nicht so ausgeprägt wie Mia – aber doch ziemlich, glaube ich. Von Mia wusste ich es aber erst seit der Party bei Alma.“ Lotta zieht ihre Hände aus Alexanders zurück, verflicht ihre ineinander. „Ich bin hier immer noch neu in dieser Welt und wollte mit niemandem Ärger, schon gar nicht mit den Nachbarn. Man muss hier ganz schön als junge Mutter auf seine Repuh, also die Räp …na, also seinen Ruf achten!“ Man diese schwierigen Wörter am Filmset manchmal, aber das lernt sie alles demnächst … Wenn man sie nicht holt! Ein kalter Schauer durchläuft Lotta bei dem Gedanken. Ja, d a s macht ihr Angst, dass s i e sie wieder abfangen.

Lotta schaut verlegen zu Alexander hoch. D a s muss jetzt auch sein! Bei dem Vertrauen, das er ihr entgegenbrachte: „Und ich, ich … war ja nicht allein in dem Sinne … zu der Zeit! Also kein Single oder wie das hier heißt. Und ich wusste schon, dass man das hier nicht macht.“ Sie hatte einigen von Takatukas Vater erzählt. Wem genau was, weiß sie gar nicht mehr. Lotta blickt verzagt runter, ringt die Hände. „Ich hätte es dir sagen müssen, dass ich schon einen Partner habe …, hatte … habe …, äh, hatte.“ Oder habe? Lotta ist sich selber nicht so recht sicher, was eigentlich tatsächlich zutrifft. Dieses Tarek-Wesen will sie nicht. „Du solltest dich nach der Nacht nicht zu irgendwas verpflichtet fühlen und ich … traute mich nicht, mich auf mehr einlassen, weil ich doch zurückkehren musste. Ich war unbedacht und hab‘ dich überrumpelt, weil ich …, weil ich … dich sehr mag. Aber es war nicht recht an dir getan. Und die Art wie ich dich dann wegschickte, weil ich dachte es, wäre da Beste so für alle … war nicht nett. Das tut mir sehr leid.“

Jetzt hat er wirklich Grund, wütend zu sein. Sie war wieder unvorbereitet. Er taucht immer so plötzlich auf. Was Besseres fällt ihr gerade nicht ein. Das muss Lotta jetzt hinnehmen, dass auch Freundschaft so nicht mehr möglich ist. Sie möchte jetzt wirklich nicht heulen. Sie hat keinen Trost verdient. Sie wird heulen, wenn er gegangen ist. Sie blickt niedergeschlagen auf ihre verknoteten Hände nieder. Sie hatte sich so gefreut als er vorhin vor ihrer Tür stand … Es wird wehtun, wenn er gleich geht, aber das muss sie mit sich ausmachen. So hat sie es gelernt, auf Takatuka. Man hält niemanden fest, der gehen möchte.

Lottas Mimik verändert sich. Alexander ist verwirrt. Was hatte er gesagt? War das falsch? Aber es ist doch die Wahrheit! Der Kater bricht in schallendes Gelächter aus. "Ich hab's dir doch gesagt!" ruft er. Alexander sieht Lotta an die sich seinen Händen entzieht. Was? Alexander versteht nicht. "Christin? Was spielt das für eine Rolle? Ich mag dich." betont er die Personalpronomen. Wie kommt sie denn auf Christin? Und warum ist das Wichtig? Er hat auch kein Interesse an Mia. Diese Geschichte ist verbrannt. Im wahrsten Sinne. Aber er wird sie noch konfrontieren müssen deswegen. Er sollte ihr das klar machen, wenn sogar Lotta denkt Mia wolle mehr von ihm.
Er würde so gern nochmal Lottas Hände nehmen und ihr versichern dass... nichts davon wichtig ist. Was er fühlt ist wichtig... und was sie fühlt... Sie spricht weiter.
„Und ich, ich … war ja nicht allein in dem Sinne … zu der Zeit! Also kein Single oder wie das hier heißt. Und ich wusste schon, dass man das hier nicht macht. Ich hätte es dir sagen müssen, dass ich schon einen Partner habe …, hatte … habe …, äh, hatte.“
Sie sieht ihn verlegen an. Er blickt zurück. Da stirbt gerade etwas in ihm ab. Das war ... die Hoffnung oder? Die grade vom zarten Stil abgefallen ist wie eine Blüte im Wind. Kurz ist er sprachlos dann sieht er weg. "Verstehe." lügt er. Er blickt auf seine Schuhe und nickt als würde er es tatsächlich verstehen. Ist sie also noch nicht über etwas... Jemanden hinweg? Ein Platzhalter ist er. Ein Lückenbüsser. „Du solltest dich nach der Nacht nicht zu irgendwas verpflichtet...." Was sie als nächstes sagt, hört er nur aus weiter ferne. "Ich. habs. dir. doch. gesagt." wiederholt der Kater.
Wieder nickt Alexander. Diesmal als würde ihm etwas aufgehen. Er sieht Lotta an. „Okay!“ sagt er. 
Hat sie sich gerade erschreckt? Das kam auch recht unvorhersebar. Er betrachtet sie, ihr trauriges Gesicht. Sie macht sich Vorwürfe und er sagt: „Das war alles vor Almas Party. Heute ist Heute.“ „Was machst du da?“ fragt der Kater dessen Lachen jetzt verstummt. „Das war doch eindeutig jetzt. Sie will das du sie in Ruhe lässt! Sie möchte lieber mit den Nachbarn gut stehen als mit dir. Das ist doch offensichtlich! Sie hat halt wirklich eine echt höffliche Art dir das zu sagen." Alexander ignoriert den kleinen Pessimisten. Kämpft gegen ihn an. Er blickt Lotta weiterhin vertrauensvoll in die Augen, wo er diese einzigartige Frau genau sehen kann.
Sie spricht die ganze Zeit in der Vergangenheit. „Was hat sich also geändert?“ will er wissen. Er kann und will nicht glauben dass sie ihm erst sagt sie will nicht „nur Freunde“ sein aber auch nicht mehr? Da stimmt doch was nicht. Das war grade nicht wirklich ihr Ziel, oder? Irgendwas ist da was sie ihm nicht sagt. Seine Mimik vermittelt ein „Komm schon. Bitte. Du kannst mir vertrauen.“ Ohne es zu wissen, weckt sie seine Lebensgeister damit.
Minuten verstreichen, in denen Lotta verzagt entweder auf wütende Anklage oder eine zuschlagende Tür wartet. Vielleich auch erst das eine gefolgt von dem anderen. Sie starrt auf ihre ineinander verkrampften Hände im Schoß. Heul‘ nicht! Noch nicht! Hochgucken kann sie jetzt nicht. Sonst tut sie’s doch noch … Satzfetzen von Alexanders Antworten auf ihre Erklärung, wovor sie Angst habe, wehen ihr durchs Hirn … "Christin? Was spielt das für eine Rolle? Ich mag dich." Er hatte letzteres sogar betont. Hatte sie … das überhört? Wieso fällt ihr das erst jetzt auf? War sie so vertieft in der Suche nach halbwegs vernünftig klingenden Antworten? Das war bevor … sie … Takatukas Vater erwähnte. Nach der Eröffnung hatte Alexander dann zuerst sprachlos gewirkt, "Verstehe." geantwortet und auf seine Schuhe geschaut. Das versteht man hier nicht wirklich, ahnt Lotta. Sie hätte es aber auch nie erwartet oder verlangt. Maryama konnte es ja auch nicht verstehen ... Mit früheren Sitten muss Lotta in dieser Welt abschließen. Das hat s i e nun verstanden.
„Okay!“ hört Lotta plötzlich neben sich. Alexander … ist noch da, klingt nicht wütend? Sie hebt erstaunt den Kopf, sieht, wie er sie anschaut. „Das war alles vor Almas Party. Heute ist Heute.“, fährt Alexander fort. Dieser vertrauensvolle Blick … Was hat sich also geändert?“ will er wissen. Er wirkt so … belebt. Seine Mimik wirbt darum, sie möge ihm doch endlich vertrauen … Jaaaa, das will ich … 
Lotta lächelt, strahlt, als sie begreift …, beugt sich zu ihm, umfasst leicht mit ihren Händen sein Gesicht und küsst ihn sanft. „Du bist nicht böse auf mich?“, rückversichert sie sich noch einmal und kuschelt sich sogleich bei Alexander an. Ach, hat sie das vermisst, ihn so nah zu spüren. Huch, der Kater auch? Er springt einfach dazwischen und fordert seine Streicheleinheiten ein. Man könnte fast meinen, er wache eifersüchtig darauf, ja genug selber immer davon abzubekommen. Lotta lächelt und zieht den Kater auf den Schoß, krault ihm die Ohren, während sie selig weiter an Alexander lehnt. „Was sich verändert hat? Du bist mir nicht böse, obwohl du nun weißt, was ich getan habe und … ich muss nicht mehr zurück!“ … … Ich muss nicht mehr zurück! … … … Ich muss nicht mehr zurück! … … … Ich muss nicht mehr zurück! … … 

Sie wollte es schon die ganze Zeit nicht mehr, wird ihr klar. Irgendwie … nach dem Nachtmahl hat’s angefangen … Sie hatte Takatukas Vater nicht vergessen …, aber immer weniger an ihn gedacht. Der Tanuí, den sie einst kannte, wäre ihr deswegen nicht böse gewesen, nur traurig. Diese Sitte wird man hier nie verstehen. Das ist aber auch nicht wichtig. Heute ist heute! Und Lotta lernt dazu.
„Ich hab‘ dir, glaube ich, nur erzählt, dass ich aus Schweden komme. Aber da hatte ich schon lange nicht mehr gelebt, bevor … ich hierherkam.“ Lotta krault den Kater etwas intensiver, der das mit ausgesprochenem behaglichem Schnurren quittiert. „Du hast vielleicht schon mal meine bunten Batiktücher gesehen, die ich manchmal trage?“, Lotta schaut fragend zu Alexander hoch. „Die letzten zehn Jahre habe ich auf einem kleinen tropischen Eiland gelebt. Die Insel hieß … Takatuka – wie meine Tochter. Dort gab es auch … Piraten!“ Lotta denkt einen Augenblick nach, grinst Alexander plötzlich an. „Weißt du, dich hab‘ ich auch anfangs für einen gehalten.“ Sie streicht mit einer Hand sanft über die feine Narbe in seinem Gesicht. „Wo hast du die her?“ Ihre Hand hält plötzlich inne … Sie schaut etwas besorgt. Wie konnte sie das vergessen? „Es ist … vielleicht nicht ganz ungefährlich … neben mir!“
Lotta bemerkt, dass etwas ihr Mobilphon erreichte. „Entschuldige, das ist vielleicht Maryama. Vielleicht dringend.“ Terence geht ihr durch den Kopf. Sie blickt kurz auf ihr Handy. „Oh, es ist … Ellie. So spät? Was mag bloß los sein?“ Sie lässt die Ansage laufen: „Hallo, Lotta, wie geht's? Hier ist Ellie. Ich habe deine Umfrage durchgeführt. Manchen war es egal, solange nicht getanzt wird. Ansonsten wurde sich auch Klettern an einer Kletterwand gewünscht. Andere Mädchen hätten hingegen nichts gegen Tanzen. Basketball und Fußball wurden auch mal erwähnt. Ich selbst würde gerne schwimmen. Die Wünsche sind also recht bunt gemischt. Ich hoffe, ich kann dir trotzdem helfen damit."
Lotta knutscht verzückt das Telefon. „Stell dir mal vor, Alexander. Ich besuche demnächst eine Schule, lerne Lesen und Schreiben und … gebe sogar selber Unterricht.“, erklärt sie leutselig. „Damit und den Stuntaufnahmen, dem Gartenhandel und - Oh, dem Liefervertrag mit Phil, komme ich bald ganz gut über die Runden. Phil ist gar nicht mehr böse wegen dem Nachtmahl. Aber das ich das selber ausliefern muss … puh!“
Gerade noch hoch besorgt kann Lotta im nächsten Moment schon wieder quietschfidel werden. Hach, Alexander hat doch gesagt, sie muss keine Angst haben, wenn er da ist. Ja, sie vertraut ihm. Ob sie ihm die Hälfte ihres ‚Bestecks‘ aus der Truhe anvertrauen sollte, mhmm? Nur für alle Fälle! Vertrauensselig schmiegt sich wieder an ihn. 
„Du bist nicht böse auf mich?“ fragt sie. Böse? Warum? Weil sie ihren Kerl quasi betrogen hat? Alexander muss ein bisschen lachen. „Was sich verändert hat? Du bist mir nicht böse, obwohl du nun weißt, was ich getan habe und … ich muss nicht mehr zurück!“ sie wirkt glücklich. Alexander lächelt. Ihres ist so ansteckend. Wohin zurück? Nach Schweden? fragt er sich, aber behält die Frage vorerst für sich.
„Ich hab‘ dir, glaube ich, nur erzählt, dass ich aus Schweden komme. Aber da hatte ich schon lange nicht mehr gelebt, bevor … ich hierherkam.“
Ja er erinnert sich. Beim Gartenhandel. Wo sie auch erwähnt hat, dass sie den Vater der Kleinen vor über drei Monaten aus den Augen verloren habe. hmm...
Alexander lauscht der Erzählung des Eilandes. Neugierig sieht er sie dabei an. "Auf einer Insel? So richtig mit Sand und Meer und immer schön warm? Wie im Urlaub? An so einem Ort wäre ich auch gern mal..." 
Alexander war noch nie an so einem Ort. Er kennt ihn nur von Postkarten. Dort wo er mit dem Zug vorbeigekommen war, befand sich immer eine Stadt oder ein grösseres Dorf.. Und wenn er an zu Hause denkt, denkt er meistens an Schnee und Matsch. "Dort gab es auch … Piraten!“ sagt sie bedeutungsschwanger. Es ist als würde sie ihm eine Lagerfeuergeschichte erzählen. „Weißt du, dich hab‘ ich auch anfangs für einen gehalten.“ sagt sie nach kurzem nachdenken. Alexander lacht. "Was? Ich? Wie kamst du denn darauf? Weil ich mit ner Buddel voll Rum hinter dem Tresen stehe?" Er kneift ein Auge zusammen und grinst. Fehlen noch die drei X auf der Keramikkrug. Ihre Aufmerksamkeit widmet sich seinem Gesicht. Sie streicht mit einer Hand sanft über die feine Narbe. „Wo hast du die her?“ Alexander erinnert sich an den Autofahrer zurück... und das Lächeln verschwindet. Gerade will er antworten, da hält Lotta inne. „Es ist … vielleicht nicht ganz ungefährlich … neben mir!“ Alexander zieht die Brauen zusammen. "Wie meinst du das?" Ist der Unbekannte der sich vorhin in seinen Gedanken geformt hat doch hinter ihr her? Geht die Angst doch tiefer als bis zu den Nachbarn? "Das ist ja gefundenes Fressen für dich und dein übersteigertes Pflichtgetue! Nur zu... Lad dir noch mehr auf." Ihm kommt plötzlich noch ein andere Gedanke weswegen er die Frage: "Und wohin solltest du zurück?" hinterher schickt. Seine Fantasie puzzelt diverse Möglichkeiten zusammen. "Bist du ... auf der Flucht?" War sie im Gefängnis? Eine Straftäterin, eine Diebin? Er sieht sie ein wenig skeptisch an. Er versucht amüsiert zu klingen. Denn die Frage hört sich in seinem Kopf schon lächerlich an. "Bist du etwa eine Piratin?"
Lotta nimmt das Telefon und hört sich eine Sprachnachricht an. Alexander hört nur halb hin, weil es unhöflich ist zu lauschen. Ihm kommt der Gedanke, dass er Raisa anrufen muss. Die frühere Freundin von Ira, deren Nummer seine Mutter für ihn herausgefunden hat. Er ist plötzlich wieder so voller Tatendrang. Das hat er ihr zu verdanken. Er lächelt Lotta an die sich ihm aufgeregt zuwendet, nachdem sie die Nachricht gehört hat. „Stell dir mal vor, Alexander. Ich besuche demnächst eine Schule, lerne Lesen und Schreiben und … gebe sogar selber Unterricht.“
"Das ist fantastisch!" Er freut sich aufrichtig mit ihr.
Er hat halb im Ohr was die Stimme im Telefon gesagt hat. "Wo? Eine Mädchenschule?" Irgendwie klang das grade so. Ihm kommt die Geschichte mit Nikolai in den Sinn die er vor kurzem aufgefrischt hat. Nein. Er ist nicht sauer auf Lotta. Nicht wegen sowas. Bestimmt ist.. war dieser Kerl einer wie sein Vater. Ein gemeiner Kerl der es nicht anders verdient hat... Es wäre wirklich schrecklich wenn Takatuka so aufwachsen müsste wie er. "Was wirst du unterrichten?" Er stellt sie sich gerade vor beim Werken, oder in Pflanzenkunde, oder in Kochunterricht oder... Mann diese Frau hat eine menge Talente, bewundert Alexander.
„Damit und den Stuntaufnahmen, dem Gartenhandel und - Oh, dem Liefervertrag mit Phil, komme ich bald ganz gut über die Runden. Phil ist gar nicht mehr böse wegen dem Nachtmahl. Aber das ich das selber ausliefern muss … puh!“
Wow.... sie ist selbst erst vor kurzem hergekommen und hat soviel mehr für ihre Existenz hier getan als er selbst... der grade wegen 'nichts' blau macht. Sie schmiegt sich an ihn und er hält sie fest. "Ich sag doch schon lange, dass du die wichtigen Dinge meidest wie der Teufel das Weihwasser." Alexander blickt den Kater an der nun auf dem Kaffeetisch sitz und ihn seinerseits anblickt. Seine verschiedenfarbigen Augen scheinen ihn anzufunkeln. 
"Stimmts oder hab ich recht?" Zum trotz sagt Alexander: "Was musst du selbst ausliefern?" Sie muss etwas ausliefern? Gleichzeitig bei ihrem Set da arbeiten und noch den Gartenhandel schmeissen? Dazu der Wintergarten den sie pflegen muss und wer schafft die Ware für den Handel an? Dann noch Schule und lernen UND lehren...? Und vor allem und am aller wichtigsten, wer kümmert sich um das kleine Mädchen? Er hält sie immer noch fest weil es so gut tut ihre Nähe zu spüren. Er will ihr auf keinen Fall unterstellen, dass sie das nicht alles schaffen kann... "Lotta..." sagt er. "Wenn ich dir bei irgendwas helfen kann.." Sein Telefon vibriert. Wer könnte das jetzt sein? Er behält einen Arm um die Schönheit neben sich und zieht sein Handy aus der Hosentasche. Nikolai. Er öffnet die Nachricht. Jetzt braucht er beide Hände um das Telefon zu halten. Angestrengt sieht er die Nachricht an. Dann hebt er den Kopf. "Die ist von Nikolai." sagt er.
Lotta die nicht weiss was da steht sieht ihn irritiert an. Perplex starrte er an die Wand gegenüber. Ihm kommt das Gespräch mit Nikolai beim Nachtmahl in den Sinn. „Die hab ich schon öfter gesehen! Sie geht zum gleichen Therapeuten und ich glaub wir hatten sogar schon zusammen physio...“ hatte er gesagt...
Alexander dreht den Kopf zu Lotta. "Da steht... Es gibt keine Mia Petrovic im Therapiezentrum..."
Alexander lauscht neugierig Lottas Erzählung über ihr verschollenes Eiland Takatuka: "Auf einer Insel? So richtig mit Sand und Meer und immer schön warm? Wie im Urlaub? An so einem Ort wäre ich auch gern mal..." Lotta seufzt etwas in Erinnerung. „Ja, es war durchgehend tropisch war. Wir brauchten nur unsere Batiktücher, sonst nichts. Wir schwammen frei im Meer, tanzten Tag und Nacht – den Feuertanz zum Beispiel.“ Als sie von den Piraten erzählt und dass sie Alexander anfangs für einen hielt. Lacht er nur. "Was? Ich? Wie kamst du denn darauf? Weil ich mit ner Buddel voll Rum hinter dem Tresen stehe?" Er kneift ein Auge zusammen und grinst. Die Piraten erscheinen ihm wohl recht fantastisch, will es Lotta meinen. In der Form gibt es sie hier auch nur in Filmen. Irgendwie scheinen sie immer in Verbindung mit tropischen Eilanden zu stehen. Mhm, muss also so etwas Regionalspezifisches sein wie Papageien oder … Meerkatzen. „Naja, ich hielt dich für den Tavernenwirt, der Rum braut und die Narbe hätte von einem Gefecht sein können. Stammt sie … daher?

Als sie Alexander bekennt, dass das Leben neben ihr nicht ganz ungefährlich ist, zieht er die Brauen zusammen und fragt: "Wie meinst du das?" Und dann fallen ihm noch weitere Fragen ein: "Und wohin solltest du zurück? Bist du ... auf der Flucht? Bist du etwa eine Piratin?" Er betont Letzteres ein wenig. „Also, i c h bin keine Piratin!“, antwortet Lotta schnell, um Alexander zu beruhigen. Das scheint ihn doch etwas nervös zu machen. „Ich spiele nur hin und wieder eine, dass heißt ich double in Fechtszenen und so. Da kriege ich übrigens auch viele feine Klamotten her. Ludmilla, die Garderobiere am Filmset, ist eine Perle. Sie weiß viel, sieht viel und hat immer ein paar neue Klamotten für mich auf Lager aus ihren Beständen. Ich wollte sie eigentlich mal wegen deinem versaubeutelten Anzug um Ersatz fragen.“ Ein wenig errötet Lotta bei der Erinnerung an dieses Nachtmahl. Wie gut, dass sie mit Phil im Reinen ist und … Alexander … Nikolai, Lilly, Julius und … war da noch wer? „Ist es nicht komisch, dass du Alkohol braust und ich keinen vertrage? Hm, ich kann nie deine Mixturen probieren!“ Lotta schaut Alexander etwas betrübt an. „Das tut mir leid. Sie sind bestimmt so vorzüglich wie deine Säfte aus der Sprudelmaschine.“ Hach, die Sprudelmaschine … Lottas Gedanken schweifen etwas ab, während sie Alexander etwas verträumt ansieht. Was … waren … noch …die … Fragen? 
„Ach ja, du hattest noch gefragt, wohin ich zurücksollte, und ob ich auf der Flucht sei.“, fällt es ihr wieder ein. „Ja, das war ich tatsächlich. Es gab einen großen Überfall auf dem Eiland … Dem wurden wir nicht mehr Herr. Mein Vater starb, als er mir und Takatuka auf dem letzten Schiff zur Flucht verhalf und der Vater meiner kleinen Tochter blieb im Kampfgemetzel zurück. Retten konnten wir nur einem Koffer voll Gold und die Schiffstruhe oben. Takatuka und ich trieben an diese Gestade und zerschellten an der Kaimauer unten an den Docks. Von dem Gold erwarb ich dieses leerstehende Haus.“ Lotta lächelt Alexander etwas wehmütig an. „Ich kann langsam leichter drüber reden. Am Anfang konnte ich das kaum. Maryama habe ich ein bisschen davon erzählt … und dir … jetzt mehr.“
Lotta starrt etwas in die Ferne: „So langsam wird es immer … unwirklicher, als … entstammt es einer anderen Zeit. Vieles war mir hier anfangs so fremd und ich dachte, ich sollte bloß wieder weg und zurück nach Takatuka, aber dann wollte ich es mit der Zeit immer weniger. Ich dachte noch lang, es sei meine Pflicht, zurückzukehren. Sie schaut Alexander bedauernd an: „Es fiel mir so schwer, dich den Morgen wegzuschicken …! Ich bekam Magenschmerzen jedes Mal, wenn ich ans Gehen dachte.“ Ihr Blick gen Alexander wird warmherzig „Und ich kam mit meinen Vorbereitungen für eine Rückkehr … nur halbherzig voran.“ Sie haucht ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich weiß jetzt, warum.“
Wieviel kann er verkraften? „Du hast gefragt wie ich das mit dem gefährlich meine! Nun, nachts ist es hier nicht die beste Gegend, obwohl Nael erzählte, dass es früher mal anders war. Die Garcias haben mal in der Nähe gelebt und auch unten an den Docks geangelt.“ Lotta seufzt. Sie hat ihre Schuhe und Socken mittlerweile mit den Füßen abgestreift und zwackelt mit den nackten Zehen auf dem Couchtischchen. Der Kater sitzt da auch und wird ein bisschen mit den Zehen gekitzelt. Lotta giggelt ein bisschen über das kuschlige Fell an den Füßen. „Aber der Wolf ist ja wieder da und bewacht nachts das Haus. Manche Nachtschatten dringen nämlich bis in den Garten vor. Deswegen hatte ich vorhin ganz schön Angst, du wärst einer davon, als ich Geräusche vorm Haus hörte und nichts zur Gegenwehr in der Hand hatte.“ Lotta kuschelt sich wohlig lächeln wieder bei Alexander an. „Zum Glück warst das ja du!“ Und diese ‚Fernreise‘? Das ist schon ganz schön viel für heute und Alexander guckt immer ungläubiger. Lotta weiß ja auch noch immer nicht, was sie das erklären kann … Nicht heute, beschließt sie daher. Die Nachtschatten klingen schon gefährlich genug. Sie muss Alexander nicht noch mehr erschrecken. Sie wird schon darauf achten, dass ihm diese Dockratten nicht nahekommen.
Als Ellies Nachricht über ihre Umfrage an Sportinteressen an Lottas künftiger Schule reinkommt und Alexander erfährt, dass Lotta bald Lesen und Schreiben lernt und auch noch unterrichten wird, scheint er aufrichtig erfreut: "Das ist fantastisch! Wo? Eine Mädchenschule?" Alexander scheint über etwas nachzusinnen, bevor er zur Schule noch Weiteres fragt: "Was wirst du unterrichten?" Lotta muss bekennen, noch nicht allzu viel zu wissen: „Die Brindleton Highschool ist keine Mädchenschule, soweit ich gehört habe, aber ich soll die Mädchen in Sport unterrichten. Ich hab‘ Ellie gebeten, sich mal um zuhören, was die Mädchen gerne machen wollen.“
Lotta berichtet noch von weiteren neuen Einkommensquellen und der Aussöhnung mit Phil und dem Liefervertrag mit dem Panorama und gesteht, dass die Anlieferung nicht ganz leicht ist. Alexander scheint sich sofort bemüßigt zu fühlen, Lotta helfen zu wollen. "Was musst du selbst ausliefern?" Lotta schaut Alexander an: „Naja, hauptsächlich frische Ernteprodukte und Säfte, manchmal fangfrischen Fisch. Wenn ich mehr transportieren könnte, könnte ich vielleicht mehr liefern und verkaufen. Ich hatte gehofft, ich könnte Abholung mit Phil vereinbaren. Aber er hat gewollt, dass ich das hin transportiere.“
„Lotta..." setzt Alexander nach: "Wenn ich dir bei irgendwas helfen kann.." Sie wollte eigentlich mit ihrer Aufzählung, was sie alles an Land gezogen hat, eigentlich nur vermitteln, dass sie mittlerweile gut für sich und Takatuka gesorgt hat und Alexander wie auch andere Freunde bald nicht mehr so viel Mühe mit ihren Leseproblemen haben werden. Als er aber nachfragt, wo er helfen kann, kommt ihr eine Idee, die ihm vielleicht auch zugutekommt. Alexander hat doch einen Führerschein. Wenn er die Lieferung vor seinem Job als Barmixer mit einem Fahrzeug übernähme, könnte sie mehr erwirtschaften und ihn am Vertrag beteiligen. Dann hätte er auch eine zusätzliche Einnahmequelle, hm. So ganz reich gesegnet ist auch Alexander nicht, hat Lotta schon begriffen. Sein Freund Nikolai auch nicht, wenn der mithelfen wollte … Vielleicht hätte ja auch Maryama mit ihrem Garten Interesse. Mhm, Lotta wird noch Geschäftsfrau ... Wenn sie man auch Verträge lesen könnte ... Knirsch.
Bevor Lotta den Vorschlag zumindestens zur Lieferung unterbreiten kann, erhält Alexander von besagtem Freund eine Nachricht auf Handy: "Die ist von Nikolai." Alexander liest die Nachricht und schaut Lotta an: "Da steht... Es gibt keine Mia Petrovic im Therapiezentrum..." Mia! Lotta schauert es ein wenig. Mia ist ihr unheimlich geworden. Dieser Sims tut schädliche Stoffe in Bowlen, klaut Brieftaschen, schleppt benommene Sims weg … Irgendwie scheint diese Nachricht Alexander etwas fassungslos zu machen. „Ich verstehe nicht ganz, Alexander.“, erwidert Lotta. „Was bedeutet, dass es sie nicht in einem ... Tierzentrum - oder wie das heißt - gibt? Arbeitet sie mit Tieren, so wie Marie? Und warum … erstaunt dich das?“ Oh je, die Verabredung mit Alma fällt Lotta wieder ein …Aber wer weiß, wozu das jetzt gut sein könnte … „Kann i c h vielleicht d i r bei etwas helfen, Alexander?“
„Naja, ich hielt dich für den Tavernenwirt, der Rum braut und die Narbe hätte von einem Gefecht sein können. Stammt sie … daher?"
Alexander wird langsam klar dass sie das völlig ernst meint. Da er nur das Bild von Film-Piraten wirklich kennt, kann er sich das nur schwer vorstellen. "Kein Gefecht." sagt er und denkt nach. Wie kann er das am schnellsten Formulieren? "Als Teenager hat jemand mit einem Gürtel nach mir geschlagen. Er wollte mich verjagen." Alexander zuckt die Schultern als wäre es keine grosse Sache gewesen. War es auch nicht. nicht wirklich. "Aber wäre ich gegangen, hätte er meine kleine Schwester getroffen." Er hebt einen Mundwinkel. "Manche Russen haben ein... ausserordentliches... Temperament." Alexander grinst jetzt bei dieser Untertreibung.
Sie versichert ihm schnell das sie keine Piratin ist und vertieft die Antwort in dem sie über ihre Arbeit beim Filmset spricht. "Ach der Anzug..." wieder grinst Alexander. "Vergiss es. Bin sowieso nicht der Typ dafür." 
Diesen Abend wird er wohl nicht mehr so schnell vergessen. Er hat ihn so klar vor Augen als wäre es gestern gewesen. „Ist es nicht komisch, dass du Alkohol braust und ich keinen vertrage? Hm, ich kann nie deine Mixturen probieren!“ Lotta schaut Alexander etwas betrübt an. „Das tut mir leid. Sie sind bestimmt so vorzüglich wie deine Säfte aus der Sprudelmaschine.“
Er fragt sich ja immer noch wie viel in dieser Pasta drin gewesen war. Sie hatte ausserdem nur einen Bissen. Was passiert eigentlich wenn er sich einen Drink genehmigt und die süsse, unschuldige Lotta danach küsst...? "Ich braue das Zeug nicht selbst." erklärt er amüsiert. "Ich teile nur aus." Kurz überlegt er. "Es ist sowieso nicht gut zu viel davon zu trinken... Ich habe schon oft gesehen was es mit den Sims macht." Die Frau, dessen Mann sie erst betrogen, ihr dann einen Antrag und sie dann verlassen hat, kommt ihm in den Sinn.
"...Mein Vater starb, als er mir und Takatuka auf dem letzten Schiff zur Flucht verhalf und der Vater meiner kleinen Tochter blieb im Kampfgemetzel zurück...." Alexanders Mine wird düsterer als sie ihm diese finstere Geschichte erzählt. Der Vater blieb zurück. Kein Streit? Ein Ehrenmann der seine Leute verteidigt hat und nun weiss sie nicht ob er noch lebt oder nicht. Alexander wird etwas unwohl. "...Takatuka und ich trieben an diese Gestade und zerschellten an der Kaimauer unten an den Docks. Von dem Gold erwarb ich dieses leerstehende Haus.“ Sie ist unfreiwillig hier? "...aber dann wollte ich es mit der Zeit immer weniger. Ich dachte noch lang, es sei meine Pflicht, zurückzukehren." "Na? Wie gehts dir damit?" fragt der Kater. Alexander ist unsicher. Sie... hat damit abgeschlossen? Obwohl da noch diese Ungewissheit ist? Nach weniger als... einem halben Jahr? Ihm wird heiss und kalt gleichzeitig. "Merkst du jetzt dass du verrückt bist, zehn Jahre lang durchs Land zu reisen ohne zu wissen ob deine Schwester überhaupt hergekommen ist?"
„Und ich kam mit meinen Vorbereitungen für eine Rückkehr … nur halbherzig voran.“ Sie haucht ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich weiß jetzt, warum.“ Er nimmt nur ganz schwach wahr, was sie sagt und lächelt zurück. Zumindest versucht er es.
Seine Gedanken schweifen kurz ab. Er kommt zu sich als sie von der Gefahr in der Gegend spricht. "...Manche Nachtschatten dringen nämlich bis in den Garten vor. Deswegen hatte ich vorhin ganz schön Angst, du wärst einer davon, als ich Geräusche vorm Haus hörte und nichts zur Gegenwehr in der Hand hatte.“ Lotta kuschelt sich wohlig lächeln wieder bei Alexander an. „Zum Glück warst das ja du!“ 
Es ist gefährlich hier? "Morts gefährlich!" Er könnte den dreien hier nicht mal eine sicherere Gegend anbieten wenn er wollte. Seine Wohnung ist erstens zu klein und zweitens ebenfalls nicht an einem freundlichen Ort. "Ja Mann. Krieg dein Leben auf die Reihe!"
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„Ich verstehe nicht ganz, Alexander.“, erwidert Lotta. „Was bedeutet, dass es sie nicht in einem ... Tierzentrum - oder wie das heißt - gibt? Arbeitet sie mit Tieren, so wie Marie? Und warum … erstaunt dich das?"
Alexander schüttelt den Kopf. Er ist sich nicht sicher was das zu bedeuten hat. "Therapiezentrum." wiederholt er ruhig. "Für Sims mit psychischen Leiden. Nikolai hat gemeint er habe jemanden Namens Petrovic dort getroffen. Jemand der Mia ähnlich sieht. Aber scheinbar ist sie es doch nicht... Vielleicht haben wir von verschiedenen Personen gesprochen..." Wie häufig ist dieser Nachname? Alexander seufzt. Diese Geschichte. Nimmt die denn nie ein Ende?
"Ich habe Mia vor einigen Jahren auf meiner Reise im Zug kennengelernt. Kurz bevor ich auch Maryama kennenlernte." erklärt er. Alexander steckt das Telefon wieder in die Tasche. "Aber es gab ein Feuer. Ich konnte sie aus dem Wagon retten... ihr Zwillingsschwester jedoch nicht..." Er senkt den Blick. "Zumindest dachte ich das... ich habe danach keine der beiden wieder gesehen... bis vor kurzem jedenfalls. Ich hätte mir gut vorstellen können, dass sie in Therapie ist wegen ihrer toten Schwester... aber scheinbar...doch... nicht..." Er zieht nachdenklich die Brauen zusammen und reibt sich das Kinn. Mach das denn Sinn?
"Kann i c h vielleicht d i r bei etwas helfen, Alexander?“ 
Alexander sieht auf. "Nein." sagt er entschieden und blickt Lotta an. "Irgendwas stimmt nicht und ich will nicht dass dir etwas passiert. Wenn sie fähig ist eine ganze Party ohne Wimpernzucken zu vergiften, dann ..." Alexander sieht sein Gegenüber eindringlich an. Die Kellervorstellung scheint jetzt gar nicht mehr so abwegig. "Halt dich besser fern von ihr... bitte." Alexander meint es vollkommen ernst. Er findet heraus was es mit Mia auf sich hat. Aber sie ist eifersüchtig, gewissenlos und intrigant... Alexander erinnert sich an ihre Freundin. Weiss Alma das auch?
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